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  Raumstation VEGA5
Geschrieben von: Kogan - 08-16-2016, 10:58 PM - Forum: Hintergrund der Xenoi-Rassen - Keine Antworten

[CENTER]VEGA5[/CENTER]

Hallo Leute, ich bin Kaith, euer Lotse.
Ihr fliegt VEGA5 das erste mal an?
Ja dann übernehme ich das Steuer am besten gleich. Wenn die Leute öfter hier waren, dann steh ich nur dahinter greife ein, wenn es brenzlich wird, aber Neue kennen die Minenfelder und Sperrbereiche nicht, darum mach ich das lieber selber. Die Pauschale bleibt die gleiche. Ja klar müsst ihr was bezahlen für meine Dienste. Ihr wollt auf die VEGA5, da werdet ihr alles bezahlen. Wirklich reicher als vorher verlassen nur die Wenigstens die Station. Apropos, wenn ihr Fenster oder Sichtschirme habt, dann müsste man sie jetzt eigentlich sehen können.
Ah ja da ist sie ja.
Recht ansehnlich, was?
Allerdings sollte man sich von dem Anblick nicht zu sehr ablenken lassen, wie gesagt es gibt einiges an Dingen, auf die man bei der Annäherung achten sollte.
Ich mach euch ein Angebot, weil ihr mir sympathisch seid. Ein paar der Lotsen verdienen sich was nebenbei, indem sie Neulinge auf der Station herumführen und ihnen ein bisschen was erzählen. Worauf man achten sollte, was es für Regeln gibt, wo man gute Geschäfte macht und sich amüsiert und welche Gegenden man lieber meiden sollte. Es gibt auf der Station natürlich auch offizielle Führer, doch ich sage euch gleich, da könnte ihr eure Kohle auch hier und jetzt in die Luftschleuse werfen. Ich verlange weniger und erzähle euch was ihr wissen müsst und nicht was ihr hören wollt.
Ah ich sehe schon, ich habe es ausnahmsweise mal mit cleveren Raumfahrern zu tun, sehr gut.
Während wir so weit rein fliegen, dass der Leitstrahl uns erfasst, kann ich euch ja mal was zur Geschichte erzählen. Zumindest das, was es zu erzählen gibt. Ist gerade genug um die Zeit bis zum Andocken zu überbrücken.

[CENTER][Bild: stoski02b9vk65y8h7.jpg][/CENTER]


Wie alt die VEGA5 ist kann keiner so genau sagen. Aber ich habe noch keinen getroffen, der eine Zeit vor der VEGA5 kannte und ich habe jetzt 30 Jahre lang so ziemlich jedes intelligente Volk getroffen, dass in diesem Winkel des Universums herumfliegt. Einige sagen die Station sei mal ein militärischer Außenposten gewesen, der die Grenze irgendeines Sternenreiches bewacht hat, andere meinen in dem Asteroiden selbst sei Bergbau betrieben worden.
Ich weiß es nicht, kann beides Stimmen oder auch nichts davon.
Irgendwann jedenfalls kam der Verwaltung und... was? Wer der Verwalter ist? Dazu komm ich schon noch, immer mir der Ruhe. Sagen wir vorläufig er ist der Boss vom Ganzen. Was auch immer die Station vorher war, der Verwalter oder die Verwaltung... das bleibt sich gleich, hat sie zu dem gemacht was sie jetzt ist. Ein sicherer Hafen, ein Schlangennest, eine Mördergrube, ein Piratenloch, eine Vergnügungsmeile, ein Ort für Geschäfte, zum Verstecken, zum Geld machen und zum Geld ausgeben... vor allem anderen zum Geld ausgeben.
Vor einigen Jahren war eine Flotte der Red Corsairs hier und haben sich aufgeführt, als könnten sie hier alles übernehmen. Zugegeben, da konnte einem schon anders werden bei diesen Schiffen, ganz zu schweigen von dem, was in ihrem Inneren aufs Zuschlagen gelauert hat. Wir hätten gekämpft, dass sag ich euch. Feige sind wir von der VEGA5 nicht und wir haben schon andere Schlachten geschlagen. Aber die waren schon ein anderes Kaliber. Die Station ist stark bewaffnet und alles, aber gegen Chaos Marines? Naja wie auch immer, es kam nicht zum Äußersten. Der Verwalter hat mit dem Kommandeur der Flotte gesprochen und sie haben nicht angegriffen. Haben lediglich ihre Vorräte aufgefrischt. Gab einiges an Gerüchten darüber, wie der Verwalter die Corsairs von ihren Eroberungsplänen abgebracht hat. Einige haben gesagt er hat sich ihnen unterworfen. Es hieß auch, dass der Verwalter ihnen klar gemacht hat, dass ein Angriff ihnen zwar einen Sieg bringen würde aber die Verluste kaum mit dem Gewinn zu verrechnen seien und die Red Corsairs waren schließlich weit weg von ihrem Malstrom und gewiss auf leichtere Beute aus.
Halte ich für das plausibelste Szenario, schließlich läuft hier letzten Endes alles auf die Kalkulation hinaus.
Was? Das Imperium?
Ach vor dem müsst ihr euch hier nicht gruseln. Die fliegen nicht in den Krallennebel. Ich glaube die wissen gar nichts von der Station und wenn doch, dann sind sie froh, dass sie hier all ihre eingeschworenen Feinde auf einem Haufen haben und wissen wo sie sind. Wenn wir an Land sind könnt ihr ja ein paar der Freihändler danach fragen. Die sind doch Imps wenn sie es gerade brauchen, Piraten wenn sie es brauchen und ehrbare Geschäftsmänner, wenn sie es brauchen.
Hm? Die Eldar gehen ein und aus, immer ganz wichtig und geheimnisvoll. Aber immer höflich und nie um ein Trinkgeld verlegen.
Orks sind nicht so gern gesehen. Es gibt ein paar Clans die sich an die Regeln halten aber trotzdem scheinen sie immer kurz davor zu stehen völlig auszurasten, fast so als würde es ihnen körperliche Schmerzen bereiten mal nicht irgendjemanden den Schädel einzuschlagen.
Tau? Keine Ahnung... Luftatmer? Ja wahrscheinlich waren die auch schon mal hier. Wisst ihr, hier legen so viele Schiffe an, gehen soviel verschiedene Mannschaften von Bord, da kann man sich unmöglich merken wer welche Farbe und wie viele Gliedmaßen, Augen, Fühler, oder Mäuler hat.
Ihr könnt schon mal eure sieben Sachen zusammenpacken, wie sind auf dem Leitstrahl und legen in ein paar Minuten an.
Vergesst eure Portemonnaies nicht.
Seht ihr diesen Ring da? Das ist die Andocksektion. Sie umgibt die Station in einem Abstand von etwa zwanzig Kilometern und übernimmt mehrere Funktionen.
Klar, dort dockt man mit seinem Kahn an, logisch.
Man kann sein Schiff betanken, sofern es von etwas angetrieben wird, was die Station anbietet. Auch die Ladung kann dort gelöscht werden. Wenn man sich mit einem Kunden oder Zulieferer verabredet hat, kann man sein Geschäft abwickeln, ohne extra die Station anfliegen zu müssen.
Einige Besucher schätzen diese Möglichkeit und nutzen sie fast ausschließlich. Spart Zeit und Geld.
Apropos Geld, haltet euch bereit, die Liegegebühr wird täglich fällig und wird im Voraus verlangt. Gängige Währungen sind legitim, ansonsten wird mit Ressourcen verrechnet. Davon würde ich euch aber wenn irgend möglich abraten, denn die Kreditrichter sind sehr penibel und überaus hartnäckig. Ihr lasst nicht nur wichtige Ladung und Schiffsteile bei ihnen, sondern auch Zeit und Nerven. Also bezahlt lieber mit Geld, das ist entspannter.
Wo war ich? Ach ja der Dockingring. Für die Eiligen ein Segen, aber nicht nur dass. Der Verwalter kann dadurch regulieren, wer und in welcher Zahl auf die Station kommt.
Ganz zu schweigen davon, dass die Fährenbesatzung, die die Leute hin und her gondelt, damit ihr tägliches Brot verdient.
Meistens gibt es keine Einwände und theoretisch kann die ganze Mannschaft an Bord gehen. Aber es gibt Spezies da draußen, die genießt man lieber in kleinen Dosen, wenn ihr wisst was ich meine. Da kann die Verwaltung dann eine Begrenzung verhängen.
So wir landen an Segment 34.
Alles Luftatmer an Bord?
Gut, seht ihr die blauen Lichter über den Andockklammern? Blau bedeutet der Bereich ist mit Sauerstoff also will sagen mit Luft gefüllt.
Gelb ist Methan, Grün Stickstoff und so weiter. Das gleiche gilt auch in der Station. Betrete ihr einen Bereich, dessen Schleuse mit einer nicht blauen Markierung versehen ist, dann sollte ihr eure Raumanzüge anbehalten. Alle Jubeljahr stolpert mal ein Besoffener in einen falschen Bereich und gibt dann den Löffel ab. Vor fünf Monaten hatten wir einen Basuten, der sich in den Luftbereich verirrt hat.
Ist geplatzt wie eine überreife Frucht.
Alles voller Pampe.
Wir legen an und ihr müsst ein paar Scanns und ein paar Fragen über euch ergehen lassen. Für gewöhnlich interessiert es keinen was ihr geladen habt, woher es kommt oder ob noch das Blut der Vorbesitzer dran klebt. Aber bei so vielen Völkern muss man vorsichtig sein, was Krankheiten angeht.
Die Dekontamination erfolgt in der Luftschleuse.
Ich muss meinem Vorgesetzten Meldung machen und wir sehen uns dann bei der Fähre.
Bis gleich.

Kleiner Tipp, in vielen Fähren stehen Automaten für Getränke und Snakes. Die spekulieren darauf, dass mancher Raumfahrer, der für einige Jahre nur Schiffsrationen gegessen hat, es nicht erwarten kann und die Dinger mit seinen Münzen füttert.
Lasst das bloß bleiben, sag ich euch.
Die stehen da schon seit Ewigkeiten und ich habe noch nie gesehen, dass jemand das alte Zeug gegen neues austauscht. Nur so als Hinweis.
Und wo ich schon dabei bin, gleich noch ein paar Hinweise, die auf der Station wichtig sind und die euch die offiziellen Führer gar nicht mitteilen oder erst wenn es zu spät ist.
Das erste betrifft eure Waffen.
Jegliche Form von Schusswaffe ist auf VEGA5 verboten. Nicht weil wir uns alle dort so lieb haben, sondern weil vermieden werden soll, dass irgend so ein Trottel Löcher in die Wand ballert. Gewehre und Pistolen werdet ihr nur bei den Wächtern sehen. Zu denen erzähle ich ich euch was, wenn wir einem über den Weg laufen. Klingen, Messer, Schlagringe und solch herkömmliches Zeug sind erlaubt. Ihr solltet aber überlegen, ob ihr wirklich jemanden abstecht. Wenn ihr die VEGA5 nämlich betretet, dann erkennt ihr damit auch automatisch ihre Gesetzsprechung an.
Die ist recht einfach.
Erstichst du jemanden, dann musst du eine Strafe bezahlen, welche vom Richter festgelegt wird. Erwischen dich die Wächter während eines Kampfes, so werden sie alle unmittelbar Beteiligten umlegen und dem Rest der Crew etwaige Beschädigungen an der Station in Rechnung stellen.
Mein Urgroßvater kam mit einem Langstreckenhändler her und ein Teil seiner Mannschaft hat sich mit einer anderen Crew angelegt. Ein Wort gab das andere und schon hatten sie alle ihre Messer in der Hand. Wie sie gerade so dabei sind sich gegenseitig auszuweiden, erscheinen die Wächter und mähen alles nieder. Kapitän, ersten Maat, fast die ganze Besatzung. Mein Urgroßvater hatte Schiffswache und war daher nicht dabei.
Um den entstanden Schaden zu begleichen wurde die Fracht veräußert. Ein Schiff ohne Kapitän und ohne zu verkaufende Ladung, geschweige denn den Großteil der Mannschaft, kommt jedoch nicht so schnell mehr raus aus dem Hafen. Schon haben sich die Liegegebühren geleppert und am Ende wurde das Schiff gepfändet, um die Schuld zu begleichen. Mein Uropa saß auf der VEGA5 fest und ist geblieben, wie meine Bescheidene Existenz belegt.
Will damit auch nur zeigen, dass es dumm ist, alles aufs Spiel zu setzen, nur weil man sich von irgendeinem Saufbold in seiner Ehre verletzt sieht und sein Messer ziehen muss. Wenn es schon sein soll, dann beschränkt euch auf einen guten alten Schlag in die Fresse.
Jemanden die Zähne ausschlagen ruft die Wächter sehr viel seltener auf den Plan als ein Stilett.
Immer vorausgesetzt jemand ruft sie, natürlich. Wo kein Kläger, da kein Henker.
Was eure Religion angeht, so kann jeder auf VEGA5 glauben und anbeten was er will. Allerdings sollte diese Verehrung sich soweit in Grenzen halten, dass sie keine Gefahr für die Station darstellt und missionarischer Eifer sich auf das Verteilen von Flugblättern oder öffentliches Predigen beschränkt.
Ihr solltet niemanden persönlich als Ketzer oder Ungläubigen beschimpfen, dass sieht die Verwaltung nicht gern.
Ein jeder wie er will, aber der persönliche Raum des anderen sollte gewahrt werden. Das gilt auch für Verehrung und Anbetung von Entitäten, die sich direkt auf das Wohl der Station auswirken. Wenn man also mit irgendwelchen Daseinsformen aus dem Warp ein Schwätzchen halten will, so sollte man seinen Kreidekreis auf dem Schiff malen und nicht auf der Station.

So da wären wir.
Alles raus und vergesst dem Fährmann nicht zwei Münzen Trinkgeld zu geben. Hat hier so Tradition.
Im Schleusenbereich werdet ihr noch mal von den Wachhabenden unter die Lupe genommen, alles per Kamera und absolut unaufdringlich. Hier könnt ihr auch eure Schusswaffen hinterlegen, ihr erhaltet einen Wertchip. Den solltet ihr nicht verlieren, sonst sind die Wunderwerke der Waffentechnik, die Familienerbstücke oder heiligen Reliquien futsch.
Wir betreten jetzt das, was gemeinhin der Markt oder große Basar genannt wird. Er erstreckt sich über mehrere Ebenen verschiedenster Habitalzonen. Wir sind logischerweise in der Luftzone. Ihr könnt aber an den Schleusen wechseln.
Helme und Luftkanister also nicht vergessen. Wer das nicht unbedingt möchte, kann aber auch hier Händler aus den anderen Zonen finden. Einige begnügen sich einfach mit Anzügen, andere sitzen in Glaskästen und reichen ihre Wahren durch Schleusen heraus. Wie ihr unschwer erkennen könnt gibt es hier mehr Spezies als Sterne am Himmel. Vieles wird euch befremdlich oder unverständlich vorkommen. Mein Rat als jemand, der sein ganzes Leben schon auf dieser Station lebt. Nicht drüber nachdenken, nicht zu sehr drauf eingehen, niemanden anstarren und nach Möglichkeit nicht zuviel neue Freunde suchen. Wenn euch das Exotische kitzelt, dann gibt es genug Möglichkeiten es auf der VEGA5 zu finden, aber ihr solltet es langsam angehen um Ärger zu vermeiden.
Ich habe mir sagen lassen, dass viele Besucher die Luft etwas abgestanden finden. Das liegt nicht daran dass sie recycelt ist, jedenfalls nicht nur. Ihr seid natürlich die Atmosphäre eures Schiffes oder eures Planeten gewohnt und hier ist man bemüht den besten Mittelweg für alle zu finden. Wenn ihr länger bleiben wollt und nicht gerade zu den ärmsten Reisenden zwischen den Sternen zählt, dann könnt ihr Zimmer und Suiten mieten und gegen Aufpreis die Luft nach euren Wünschen anpassen.
Reden wir aber erst mal über den Basar. Bevor der Andockring zur Station dazu kam, war das hier der Umschlagplatz für Fracht aller Art. Nachdem das meiste über die kleinen Docks oder den Ring erledigt wurde, fing irgendeiner der fliegenden Händler an seinen Bauchladen zu einem kleinen Stand aufzurüsten. Andere folgten seinem Beispiel und das ist nun das Resultat. Hier findet ihr alles und ihr könnt davon ausgehen, dass ihr bei allem über den Tisch gezogen werdet.
Seht ihr denn da, der die Eldarglücksbringer aus echtem Seelenstein verkauft? Ganz billige Imitate. Diese Kopffüßer am Stil sind sehr wahrscheinlich nur frittierte Kabelbeißer aus der Aufbereitungsanlage. Lecker, klar aber eben keine zwei Schekel wert. Vielleicht findet man die eine oder andere Rarität oder ein Schnäppchen bei den Ständen, ein Souvenir für den Schatz daheim, ein kleines Andenken für sich selbst, dass allemal. Aber in erster Linie ist das hier für die Touristen und Neuankömmlinge. Wir gehen weiter auf das Amüsier- und Geschäftsdeck.
Das hier, meine Freunde, ist das eigentliche Herz das Station, jedenfalls für jene, die nicht hier wohnen.
Der Hauptkorridor enthält Läden aller Art. Im Gegensatz zum Markt, werdet ihr hier solidere Angebote vorfinden, auch wenn ich nicht soweit gehen will, dass man euch hier nicht auch betrügen könnte oder beim Feilschen übers Ohr haut. Aber hier ist man um seinen guten Ruf bemüht und würde ihn nicht leichtfertig aufs Spiel setzen. Wenn ihr nach oben schaut, dann sehr ihr, dass es mehre Ebenen gibt, auf die ihr per Treppe oder Lift wechseln könnt. Über dieser hier befindet sich die Vergnügungsmeile. Dort findet ihr Kasinos aller Art, Kneipen, Restaurants, Duftbars, Bordelle, Null- G Lounges, ach eben alles was man braucht, wenn man sein Geld unter die Leute bringen will.
An dieser Stelle bin ich dazu verpflichtet euch darüber zu belehren, dass die Verwaltung zwar Qualitätskontrollen durchführt, aber keine Verantwortung für Vergiftungen, Schäden durch Rauschmittel oder Krankheiten und Verletzungen als Folge von Geschlechtsaktpraktiken übernimmt. Um es klar und weniger vornehm zu formulieren: Passt auf was ihr sauft und wenn oder was ihr knallt.
Über der Vergnügungsmeile, die sich im Übrigen über fünf Ebenen zieht, befinden sich die Gästequartiere. Es ist verboten auf der Straße zu schlafen. Die Wächter werden euch wecken, wenn ihr irgendwo rumliegt. Reagiert ihr nicht oder seid dazu nicht in der Lage, dann verbringen sie euch in eine der Massenschlafstätten und stellen euch deren Benutzung in Rechnung.
Das Billigste, im wortwörtlichen Sinn, sind eben diese Massenschlafstätten. Einfach nur Räume mit fest installierten Bänken. Erinnert etwas an eine Wartehalle. Das Übernachten ist hier für wenig Geld zu haben, aber man muss mit dem Benehmen der anderen Leben, die zum großen Teil zur Ausnüchterung dort rumliegen.
Dann gibt es noch die Schlafwände. Auch sehr erschwinglich.
Zwanzig Meter hohe Wände, an denen übereinander Betten befestigt sind. Per Leiter kommt man rauf. Schwindelfrei muss man dazu schon sein, aber immerhin ist es ein eigenes Bett.
Ansonsten gibt es Unterkünfte, Herbergen, Suiten und Hotels für jeden Geschmack und für jede Preislage. Ganz oben nun, wenn ihr in der Mitte des Schachtes hoch schaut könnt ihr es sehen, liegt die sogenannte Verwaltungsebene. Da gibt es ein Krankenhaus, Technikerstationen, Feuerabwehr, eben alles was man so braucht um den Laden am Laufen zu halten. Auch eine Wachstation.
Wo ich gerade davon Rede, da vorne sind zwei Wächter. Ja, nun klappt den Mund wieder zu, ich habe doch erwähnt das es Echsen sind.
Ach, hab ich nich?
Naja es sind Echsen, wie ihr ja seht.
[CENTER]
[Bild: frschlingeid6ba5hxt3.png][/CENTER]

Wächter ist der offizielle Name, aber öfter werdet ihr wohl Echslinge, Frösche, Kröten und Glubschis hören. Und das sind noch die nettesten Bezeichnungen.
Reden könnt ihr mit denen nicht, die sprechen nämlich nicht und wenn sie es tun, dann nicht so das wir es verstehen.
Vielleicht Telepathie. Quaken tun sie jedenfalls nicht und zischen auch nicht. Manchmal, wenn irgendwas direkt kommuniziert werden muss, dann hat einer von denen eine Box mit einem Lautsprecher um den Hals. Daraus kommen dann Anweisungen von der Verwaltung. Die da haben jetzt keine Gewehre, sondern nur ihre zweihändigen Hippen und die gebogenen Klingen. Wenn sie nur so patrouillieren, dann sind sie mit sowas bewaffnet. Die Schusswaffen kommen erst zum Einsatz wenn es nötig wird. Ihre Feuerwaffen sind ein recht krudes Sammelsurium und es wird allgemein angenommen, dass sie mit den Waffen bestückt werden, die Besucher in der Aufbewahrung vergessen oder als Pfand in Zahlung geben. 
Sind schon recht komische Kerle. 
Ihr müsst nicht verlegen dreinschauen, die verstehen uns nicht und wenn sie uns verstehen, dann ist es ihnen egal. Keiner weiß was Wirkliches über sie, jedenfalls nicht bei uns normalem Volk. Sie sind nicht bestechlich, soviel steht mal fest. Man kann sie nicht bequatschen und nicht einschüchtern. Sie können in jeder Atmosphäre hier auf der Station atmen oder vielleicht sind sie auch speziell für jeden Bereich gezüchtet.
Ja gezüchtet, dass ist zumindest meine Theorie.
Sie scheinen nicht wirklich intelligent zu sein und nur konkrete Befehle und Zielvorgaben zu befolgen. Manchmal haben welche rudimentäre Kleidung an, andere tragen merkwürdige Zeichen auf die Haut aufgemalt. Aber es scheint keine Ränge unter ihnen zu geben.
Sie haben keine Angst und sie fühlen wohl auch keinen Schmerz. Zumindest nicht so wie unsereins. Niemand weiß wie viele es von ihnen gibt und das ist mit gutem Grund so. Ein Angreifer, der die Station erobern will, kann nie wissen, ob er es mit dreihundert oder zehntausend Wächtern zu tun kriegt. 
So wir stehen jetzt unter dem zentralen Schacht. Wenn ihr rauf schaut, könnt ihr alle Ebenen über uns sehen. Im Querschnitt sozusagen. Wir befinden uns auf dem Hauptkorridor, der Hauptstraße, wenn ihr so wollt.
Hier ist alles brav und schön. Die Wächter machen ihre Runden und in den Geschäften und Bars wird man nett zu euch sein, solang ihr auch nett und vor allem zahlungskräftig seid.
Von hier gehen auf jeder Ebene Seitenstraßen, beziehungsweise Korridore ab. Je weiter ihr denen folgt, um so verruchter wird die Gegend. Die wirklich finsteren Spelunken und Kaschemmen, da wo sich das wirklich lichtscheue Klientel rumtreibt, findet ihr dort. Je weiter ihr die Straßen runtergeht, um so finsterer wird es. Also buchstäblich. Es ist aber nicht so, dass die Verwaltung in dieser Gegend irgendwie die Kontrolle verloren hätte, nein, nein, dass sicher nicht.
Vielmehr ist man bemüht die Bedürfnisse aller Besucher zu erfüllen und einige Leute haben nun einmal das Bedürfnis sich in den Schatten zu bewegen und ihre Geschäfte im Finsteren abzuwickelen. Die Verwaltung lässt ihnen diese Freiheit und solang es nicht Überhand nimmt, sieht man auch über die eine oder andere Messerstecherei hinweg.
Allerdings missverstehen das manchmal welche und halten sich für clever genug aus dieser Nachsicht ihren Vorteil zuziehen, weil sie meinen es wäre Schwäche. Als ich noch ein Kind war, hat mal eine Bande versucht die Spelunken in den Gassen, so nennen wir alles was abseits des Hauptkorridors liegt, zu erpressen. Wollten Schutzgeld haben und an den Gewinnen beteiligt werden, die die Prostituierten so einfahren.
Ich sage euch, so schnell konnte man gar nicht gucken, wie die Wächter da reingeströmt sind und die ganze Bande ausgehoben haben. Die Anführer hat man der Station verwiesen.
Das sie kein Schiff hatten war ihr eigenes Problem. Das ist nun fast zwanzig Jahre her und war meines Wissens nach das einzige Mal, dass jemand nach seiner Gefangennahme hingerichtet wurde und vorher keine Gelegenheit hatte seine Schuld mit Cash wieder zu rehabilitieren. Es hat gewirkt. Ab und zu versucht es noch mal ein Gernegroß, aber richtig organisiert hat es seit dem keiner mehr probiert.
Lange Rede kurzer Sinn, in den Seitenstraßen findet ihr die, die beim besten Willen nicht mehr so tun können als wären sie keine Piraten, Flüchtigen oder Rebellen. Das soll nicht heißen, dass die Besucher, die auf der Hauptstraße verkehren, irgendwie besser wären. Vielmehr ist es so, dass sie nur schon mehr Erfolg hatten und daher in feineren Kreisen verkehren können.
Das dazu! Was haben wir noch?
Ach ja die Stadt.
Auch wieder so eine Bezeichnung, die eigentlich irreführend ist. Stadt klingt ja nun eigentlich nach was Großem. Im Grunde ist es aber nur der Bereich, in dem die dauerhaften Bewohner der Station leben. Das sind so Leute wie ich, die Geschäftsleute und die Techniker, auch der ein oder andere Wissenschaftler ist dabei. Eben alles die Leute, die zum Betreiben der VEGA5 nötig sind.
Besucher können auch in diesen Bereich, wenn sie es wünschen. Die Verwaltung hat damit kein Problem. Aber wenn ich ehrlich bin, dann ist sowas von den Bewohnern selbst nicht so gern gesehen. Nichts gegen die Besucher, schließlich sind sie unser täglich Brot und unser Auskommen. Aber ab und an möchte man dann doch auch mal seine Ruhe vor dem Trubel haben und wenn man daheim ist und einer glotzt durchs Fenster, als wäre man ein komischer Vogel im Zoo, dann kanns einem schon vergehen. Sowieso gibt es in der Stadt nicht viel zu sehen. Wohnen eben Leute da. Keine Geschäfte, kein Amüsement, einfach nur Wohnbereich.
So... viel mehr ist eigentlich nicht.
Auf der abgewandten Seite gibt es einen Schrottplatz, wo man auch Schiffe kaufen kann oder nach Ersatzteilen suchen.
Ansonsten... hm... habt ihr noch Fragen?
Was?
Ach je, die Verwaltung!
Die hätte ich jetzt glatt vergessen.
Ja die Verwaltung ist auch wieder so ein Ding für sich und noch geheimnisvoller als die Wächter. Sie sitzt im Zentrum des Asteroiden.
Die Gerichtsbarkeit und die Aufrechterhaltung der Ordnung erfolgt über die Wächter. Mit uns kommuniziert sie, wenn es denn mal nötig sein sollte, über geschriebene Botschaften oder über Anweisungen einer Computerstimme. Wer oder was genau die Verwaltung ist, tja darüber gibt es mehr Gerüchte als über irgendwas anderes. Einige glauben es ist ein Rechenzentrum, dass sich irgendwie selbstständig gemacht hat und nun den Laden schmeißt. Andere denken die ganze VEGA5 ist eine Art riesiges Experiment. Wo sonst kann man so viele verschiedene Spezies auf einem Haufen beobachten? Und sie kommen auch noch freiwillig. Man muss sie nicht entführen und ihnen Sonden in den Hintern schieben um sie zu untersuchen. Es gibt da auch religöse Ansätze, eine Zuflucht für alle Völker des Universums und so weiter. Aber ich persönlich habe da meine eigene Theorie.
Ich denke die Verwaltung, ob es nun ein Er eine Sie oder ein Kollektiv ist, ist ein Krämer. Jemand der eine Station betreibt, die quasi eine Lizenz zum Geld drucken ist. Sind wir doch mal ehrlich, alles kostet hier. Das Atmen, das Trinken, dass Schlafen und selbst das Erledigen der Notdurft. Immer klingelt es bei der Verwaltung in der Kasse. Sicher, wir Bewohner machen auch unseren Schekel, aber bei wem geben wir es für die Dinge des täglichen Lebens wieder aus?
Richtig!
Ich denke im Zentrum der Station sitzt irgendein grünes Männchen auf einem Berg von Münzen und kriegt das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht gewischt. Naja vielleicht nicht im wortwörtlichen Sinne, aber ihr wisst was ich meine.
So Leute, jetzt hab ich euch aber lange genug ein Ohr abgekaut. Das machte dann 25, am Liebsten imperiale Schekel. Danke sehr liebenswürdig.
Ich wünsche euch einen angenehmen Aufenthalt auf der VEGA5 und mögen eure Geschäfte gewinnträchtig sein.

Wächter: Art by TODD ULRICH

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  Kor'La Vior'la Draah
Geschrieben von: Draah - 08-07-2016, 12:34 PM - Forum: Tau - Antworten (1)

[Bild: tau12.jpg]

Name: Kor'La Vior'la Draah
Alter: 28
Zugehörigkeit: Sternenreich der Tau

Aussehen:
Das 1,67 Meter große Energiebündel Draah wirkt durch die ausgeprägten Muskeln und den erdkastentypischen breiten Schultern ehr stämmig und behäbig wodurch ihre Beweglichkeit oft unterschätzt wird. Dieser Körperbau verdankt sie ihrer Kastenzugehörigkeit ebenso wie dem Aufwachsen auf Vior'la. Ihre für Tau ehr ungewöhnliche schillernde Augenfarbe, die bei längerer Betrachtung an Polarlichter erinnert, ist das Resultat ihrer Geburt während der Feuerprüfung. Ihre bevorzugte Gaderobe besteht aus einem robusten Overall mit integrierten Gelpolstern an Schultern, Knien und Ellenbogen. Wenn sie Feldforschung betreibt wird dieser noch durch einen Kletterharnisch und Helm ergänzt.


Charakter:
Ein Wildfang und leichter Adrenalinjunkie den man ebenso oft in der Werkstatt wie in einer Felswand (o.ä.) finden kann.
Wirkt sie manchmal etwas unreif und überdreht liegt das daran das ihr Mund schneller ist als ihr Hirn.


Ausrüstung:
Ein etwa Handteller großes Stück Glas aus der Prismenwüste ihrer Heimat (Gesammelt nach der Feuerprüfung in ihrem Geburtsjahr). In das geschliffene Glas wurden die Zeichen der Sept und aller Tau Kasten so eingearbeitet dass sie nur bei frontaler Betrachtung ein Ganzes ergeben. Nach der Ankunft auf Run'al hat sie einen Einfassung aus Teilen von im Kampf zerstörter Feuerkriegerrüstungen gebaut um ihrer gefallenen Freunde zu gedenken.

Overall mit gesticktem Abzeichen der Sept und Erdkaste an den Oberarmen. Vom Schnitt her entspricht ehr mehr jene der Feuerkrieger als denen der Erdkaste von anderen Planeten und verfügt über große seitliche Taschen an den Oberschenkeln (Die Verschlüsse verlaufen schräg damit bei der Arbeit in der Horizontalen nichts aus den Taschen fallen kann). Weitere Taschen befinden sich beidseitig unterhalb des Brustkorbes und an den den Oberarmen. Fächer an den Unterarmen dienen zum Aufbewahren von Datenpads welche dank des transparenten Materials auch bedient und abgelesen werden können ohne sie jedesmal herausnehmen zu müssen.

Fähigkeiten:
Mit einem abgeschlossenen Studium in Geologie und Xenoarchelogie ist sie nicht das was man sich ausserhalb des Sternenreiches unter der Erdkaste vorstellt da das dort vorherschende Bild dass eines Tau der tagein tagaus bis zu den Ellenbogen in irgendwelchen Maschienen herumschraubt ist. Zugegeben sie kann dass auch immerhin stammt sie aus einer Familie die seit Generation in der Landwirtschaft und der Wartung auf Vior'la tätig ist.

Obwohl sie nicht zur Feuerkaste gehört hat sie denoch Zeit in den Tariningskuppeln von Pol'tsen, iher Heimatstadt, verbracht. Meist um neue Übungsszenarien für die Feuerkrieger aufzubauen oder um bei der Reparatur mit zu helfen, wenn einige besonders heißblütige Crisis Piloten mal wieder ihre Waffen auf voller Stärke abgefeuert hatten. Ausserdem hat sie an dem seit der Schlacht von Vior'la obligatorischem Waffentraining für alle Kasten teilgenommen. Daher kann sie sich im Notfall mit einer Pulspistole verteidigen und alle anderen Infantriewaffen der Feuerkaste ebenso gut wie jeder Shas'la im Feld warten.


Biographie:
Da die Tau wie so gut wie jedes andere Volk in der Galaxie an Vorzeichen und Omen glauben , kann man den Zeitpunkt ihrer Geburt durchaus als eins der potentesten bezeichnen. Erblickte sie doch das Licht der Welt während der Planet gerade die Feuerprüfung über sich ergehen lies. Womit man sich auch erklärte, warum sie sogar heißblütiger als die meisten Kinder der Feuerkaste, die vor oder nach diesem Spektakel geboren wurden, war. Schon früh entwickelte sie eine Fastzination für die Wüste und die Geschichten über Städte, von vor der Besiedelung, die dort unter dem Sand von Äoenen vergraben seien sollen. Weswegen man ihr entgegen der Familientraditon ein Studium an einer der großen Universitäten des Planeten ermöglichte wo sie sowohl Geologie und Xenoarcheologie beleget, da diese Klassen nicht sonderlich groß waren konnten sich die Dozenten intensiever mit ihren Schützlingen beschäftigen so dass sie alle mit besten Bewertungen und Empfehlungsschreiben für Lehranstallten in andere Septen abschlossen. Auf einmal stand ihr nicht nur ein Planet sondern das gesamte Sternenreich und sogar jene Systeme im Imperium der Menschheit auf denen es eine diplomatische Mission der Tau gab, offen.

Sie verbrachte einige Zeit damit andere Planten in der Nähe von Vior'la zu besuchen bis sie eine Botschaft erhielt, die ihr mitteilte, dass ihr Dozent erreicht hatte dass sie einen Platz im wissenschaftlichen Kader der Expeditionsflotte tief in den imperialen Raum bekam. Nur mit dem an Gepäck, was sie auch auf ihrer so jä unterbrochenen Reise, dabei hatte schiffte sie auf dem Kreuzer ein wo sie zu ihrer Überraschung und auch Erleichterung mehrer ihr bekannte Gesichter von Vior'la traf so dass sie sich nicht völlig allein fühlte.

Doch schon kurz nach dem Erreichen ihres Zielortes sollte sich diese Freude verflüchtigen als sie in ein verherendes Gefecht mit imperialen Schiffen verwickelt wurden und es nur mit müh und unter vielen Verlusten, darunter fast alle Wissenschaftler und viele ihrer alten Jugendfreunde, schafften der Umklammerung zu entkommen. Auf Run'al angekommen wurde sie statt in ihrem Spezialgebiet zur Krankenpflege eingeteilt bis die wenigen Ärzte die sie noch hatten nicht mehr hoffnungslos überfordert waren. Erst nachdem sie diese Herausforderung gemeistert hatten wurde es ihr gestattet die Zuflucht zu erforschen. Eine Aufgabe die sie mit Freuden, und einer Begeisterung die man bei ihr seit der Ankunft nicht mehr gesehen hatte, annahm. Seit dem verbringt sie soviel Zeit wie möglich ausserhalb der kleinen Siedlung und hat fast jeden Höhenzug erklommen, wobei sie durchaus die ein oder andere Erstbesteigung für sich verbuchen konnte.



Zusammenfassung:
Name: Kor'La Vior'la Draah
Rufname: Draah
Alter: 28 Tau'cyr
Herkunft: Vior'la
Zugehörigkeit: Tau Sternenreich
Ausrüstung: Overall, Datapad, Kletterharnisch mit Helm (inkl. Kletterwerkzeug und Seil)
Aussehen: 1,67 Meter groß,breite Schultern, dunkelblaue Haut (Vior'la Blau)
Fähigkeiten: Geo- & Xenoarchelogin, durschnittliche Pistolenschützin, brauchbarer Schrauber
Charakter: heißbütig, aufgedreht, manchmal melancholisch

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  Gesindehaus
Geschrieben von: Circe - 08-06-2016, 09:02 PM - Forum: Die Ras-an-Kur - Antworten (2)

Der Geruch von Räucherwerk Hang schwer in der Luft und betäubte förmlich die Sinne.
Schwitzende Leiber räkelten sich auf den Boden. Die Musik der Lust erfüllte den Raum. Doch es war nicht die einzige Melodie die man vernehmen konnte. Klänge der Spieler waren zu vernehmen und die Tänzerin stand in mitten alle dem auf einem reich verzierten Podest umgeben von Kerzen.
Die Tänzerin war in einem zarten Tuch gehüllt welches kaum ihre Blöße bedeckte. Etwas lag in der Luft. Etwas was die Extase steigerte. Die Tänzerin erinnerte sich zurück an das letzte Jahr...


Kondenswasser rann von den Wänden. Abgestanden war die Luft und Flechten bildeten sich bereit an den Steinwänden. Die Höhle wurde künstlich erschaffen allerdings lag es wohl schon eine weile zurück. Nur der Hauptraum zeugte davon das sich einige noch hier her gefunden haben. Fackeln tauchten den Raum in ein Dämmeriges licht. Ein Alter Mann saß abseits auf einem Kissen und beobachtet das geschen in der Mitte. Klingen wurden umhergewirbelt. Es war ein tödlicher Tanz.
Dieser endete gleich darauf in dem die Tänzerin den halt verlor in dem ihr die Beine weg gezogen wurden. Allerdings gab es kein Gegner der dies bewirken konnte. Der Alte lächelte wissend und bei genaueren betrachten war dieser Blind. „Die falschen Schritte....Noch mal..“sprach er mit rauer leiser stimme. „Langsam habe ich es satt...“ knurrte seine Schülerin. „Dann geh..“
Der Lehrer lauschte ihren Schritten. Anschein erfrischte sie sich gerade. „Du bist zu ungeduldig...ungeduldig wie ein Krieger des Khorne....“ Kleider raschelten. „vielleicht liegt es dran das mich mein Lehrmeister zu sehr auf die Probe stellt.“ Ein lächeln huschte über das Gesicht des alten. „Wohl kaum...mach weiter..“ Der Tanz begann von neuem...

Die Klänge wurden schneller und somit auch ihr Tanz. Einige der umstehenden betrachteten sie genau. Sie sah das verlangen in ihren Augen. Doch sie, würden sie nicht bekommen. Sie hatte andere Ziele. Für die Tänzerin gab es nur den der Macht hatte. Genau dafür hatte sie gelernt.

Auch wenn der Alte nichts sah so Korrigierte er sie immer und immer wieder. Es zehrte an den nerven. Aber der Tanz des dunklen Prinzen sollte Perfekt sein. Perfekt und tödlich. So schön das er diejenigen blendet bevor sie den tot spüren und vor Extase vergehen. Es verlangte viel von dem Tänzern ab. Das ende des Tanzes würde darin bestehen, einen zu besiegen der ebenfalls meinte darin Perfekt zu sein. Es heiß also, das man im Laufe der Ausbildung und selbst dann wenn man sie beendet hatte, erneut geprüft würde. Ob man dann darin bestand war eine andere frage. Versagen wurde mit dem Tod bestraft. So war das Chaos, es verschlang die schwachen und stärkte die Starken für mehr Macht.

Das rauschen des Blutes wurde lauter, es ließ ihren Puls pulsieren. Es wurde still um sie herum. Die Augen lagen weiterhin auf der Tänzerin. Unwichtig waren diese es gab nur einen der wichtig war. Doch der tanze wollte nicht enden. Er endete nie selbst wenn die Musik verklungen war und die stille sich über alle legte. Der dunkel Prinz hielt die Fäden und spielte weiter er war Puppenspieler und Hafenspieler zu gleich.... Langsam brannten die Kerzen herunter und der Geruch im Raum lag noch immer schwer.

Die Klingen kreuzten sich und ein klang von Metall auf Metall erfüllte den Raum mit Musik. Wieder wurden Fäden gespielt und ein Faden würde zum Schluss reißen.
Trotz der Kälte klebte das Seiden Tuch der Tänzer an ihren Leibern. Der Alte blinde lauschte dem Takt andre standen Stumm im Schatten der Fackeln. Nur das klingen des Metalls war zu hören und der Atem der Tänzer. Herrschte stille so konnte man das Tropfen des Wassers hören welches an den Wänden verweilte und sich seinen weg suchte. Mal zaghaft, mal drängend berührten sich die Klingen. Es war nur eine frage der Zeit bis einer der Tänzer einen Fehler machte. Rythmisch waren ihre Bewegungen, als sich die Klinge erneut trafen und die eine den Tanz beendete....
Das Licht des Tages war schon längst vergangen. Die Tänzerin steig leichtfüßig und geschmeidig wie ein Raubtier von dem Podest. Einige der anwesenden gaben sich noch den restlichen Zuckungen der Extase hin. Ohne auch nur eine Person zu berühren schritt sie Richtung Ausgang. Einer der Sklaven schritt zögerlich auf sie zu und reichte ihr einen Kelch süßen Weines. Wärend des tanzes hatte sie nicht bemerkt wie trocken eigentlich ihr Mund war...süß und verlockend war der Wein...


Metallisch und dickflüssig war das Blut. Es war noch warm und rann ihr das Kinn herunter. „Trink Schattentänzerin..Dienerin des Dunkeln Prinzen. Löse die Fesseln und empfange sein Geschenk..“
Ihr wurde der Becher abgenommen. Dann reichte ihr der Alte das noch warme Herz. „Iss..Folge dem Weg des dunkeln Prinzen...“ Die Tänzerin tat wie ihr gehießen. Es war zäh und noch mehr Blut rann ihr über den Körper. „Lausche den verdrehten Worten des Wandlers...“ Mit jedem bissen wurde die Sich verschwommener..“sieh den Verfall des Alten.“ Dieser Durst...dieses verlangen...es wurde mehr..der Geschmack von Eisen wurde süß und köstlich...die Muskelfasern zart. „Koste vom Blut des Blutgottes....“ Die Tänzerin ging auf die Knie vor dem alten Priester. Sie leckte sich die Finger nach dem Blut. „Spüre die Gegenwart des Göttlichen, Spühre den dunklen Prinzen in deinen Adern in deinem Sein...“ Sie spürte ihn, spürte das ziehen in ihrem Rücken. Jeden einzelnen Wirbel.

Der Sklave begleitet sie zu einen der Waschräume. Dort war schon Wasser vorbereitet. Gut riechende Öle standen auf einer Ablage und frische Tücher waren zum Abtrocknen bereit gelegt.
Erst als sie in das angenehme Wasser steigt merkte sie die leichte Erschöpfung. „Mehr Wein..“ der Sklave reagierte sofort. Er schenkte ihr nach und wand sich dann wieder ab. Ja, ihr Gastgeber hatte gut bezahlt dafür das sie für ihn Tanzte. Es steigerte das ansehen....


Die schmerzen ließen zu nächst nicht nach. Sie spürte wie etwas ihre Haut durch stieß auch wenn der Schmerz dar war war es dennoch ein köstliches Gefühl. Wohliger Schmerz. Die Tänzerin riss sich zusammen nicht zu schreien. Auch wenn ihre ein paare wimmernde laute über die Lippen kamen. Dann als wäre nichts gewesen ließ der Schmerz nach. Etwas wie warmes Wasser Floß über ihren Rücken und tropfte zu Boden. „Erhebe dich..“ zaghaft stand sie auf. Das Licht der Fackeln warf Schatten auf die Wände und sie konnte aus dem Augenwinkel ihre Silhouette erkennen. „Ein Geschenk des Prinzen..du stehst in seiner Gunst...folge ihm weiter Kind und du wirst macht erlangen. Werde zum Fadenspinner und Puppenspieler so wie er uns den Weg weist. Verbreite sein Wort und folge ihm in die Extase. Erhebe deine Klingen. Nun geh Schattentänzerin...“


Dornen oder Hörner wie man es bezeichnen mag. Es war ein Zeichen der Götter oder viel mehr ihres Gottes der ihr dieses Geschenk machte. Mutation würden andere sagen. Hier war dies anders hier hieß es Geschenk. Es schmückte sie wie andere ein feines Geschmeide um ihren Hals. Doch ein Geschmeide konnte man verlieren. Nach dem wohltuenden Bad stieg sie aus dem Wasser. Ihr wurde das Tuch gereicht. Neue Kleidung wurde ihre gereicht in rot und schwarz. Es war dünnes Tuch welches gerade einmal das wichtigste bedeckte. Bei der Wärme hatte man es nicht nötig so viel am Leib zu tragen. Gerade war sie dabei sich das Haar zurichten als die Tür auf ging und eine eher seltene Gestalt den Raum betrat. Ein Bote.....
„Circe? Der Herr wünscht euch zu sprechen..“ Äußerlich wirkte sie gefasst. Innerlich fragte sie sich was so wichtig sein konnte das Kogan mit ihr reden wollte. Wobei es auch durchaus sein könnte das er ein seiner Hände schickte. „Wie er es wünscht..“ sie griff nach dem Kelch mit dem Wein und leerte diesen mit einem Zug. „Mehr Wein..“ dann folgte sie dem Diener in die oberen Ebenen...

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  Rasankur - Katie
Geschrieben von: Katie - 06-18-2016, 01:43 AM - Forum: Kälteschlafkammer - Keine Antworten

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[Bild: b7T4NnV.png]

Name
Katie
Ihre Namen sind sehr verschieden, doch die meiste Zeit über wurde sie Katie genannt. In letzter Zeit, mit dem Anschluss ihres Nomadenstammes an Rasankur, wurde sie auch oft Ratte genannt, oder bekam auch mal etwas Anstößigere Namen, doch generell möchte sie als Katie angesprochen werden, oder als „Kundschafterin Katie“

Alter
Bei einem Nomadenstamm in der Wüste, hat das Alter wenig Bedeutung, und die Zeiterfassung im Betrag von Jahren ist relativ unnötig. Deswegen ist das genaue Alter von Katie nicht bekannt, obwohl sie auf ca 16 geschätzt werden kann.

Aussehen
Mit ihrer 145 cm Körpergröße ist Katie bei weitem nicht groß. Dies wird noch einmal dadurch verstärkt, oder wohl eher vermindert, dass sie meist nicht mit durchgestreckten Beinen und voll aufgerichtetem Körper geht.
Viel auffälliger ist an ihr jedoch, dass sie mehr als offensichtlich kein Mensch ist, sondern eine Art Rattenmensch. Generell kann man ihren Körperbau sehr gut mit dem einer aufrecht gehenden Ratte vergleichen: Fell am ganzen Körper, Schauze, Rattenschweif, Zehenspitzengängerin… Ihr Fell am ganzen Körper ist in Brauntönen gehalten, ihre Augen tief schwarz.
An Kleidung trägt Katie zurzeit nur leichte Stoffkleidung, eine einfache Hose die ihr bis knapp unter die Knie reicht, ein hellblaues Tuch zum um die Brust wickeln, und eine einfache grüne ärmellose Weste. Sie hat zwar nur sehr flache Brüste, bedeckt diese jedoch trotzdem gerne. Zusätzlich hat sie ein rotes Halstuch, welches sie sich im Falle eines Sandsturmes um das Gesicht wickeln kann, damit sie ein wenig geschützt ist.
An ihren Oberarmen und oberhalb der Wangen hat sie Verzierungen, welche vom Schamanen ihres Stammes aufgetragen wurden. Das Fell an diesen Stellen wächst direkt schwarz aus ihrer Haut heraus, damit die Symbole erhalten bleiben. Diese sollen den Schutz der Geister der Wüste über sie bringen und sie auf ihren Reisen begleiten.

Charakter
Katie ist eine sehr zurückhaltende und vorsichtige Rattin, die lieber einmal zu oft schweigt, als im falschen Moment etwas zu sagen. Diese Vorsicht erleichtert ihr jedoch ihr Leben als Kundschafterin, weswegen sie nicht daran denkt sich diese Eigenart abzugewöhnen. Wegen ihrer Vorsicht würden manche Katie auch als Feige betrachten, besonders in einer Gesellschaft wie in Rasankur. Durch ihr Leben im Nomadenstamm hat sie jedoch lernen müssen so vorsichtig zu sein um überleben zu können.
Wenn sie umgeben von anderen ist, die sie kennt und denen sie vertraut, kann sie auch einmal etwas offener und unvorsichtiger werden. Manch einer könnte auch meinen, dass sie einfach nur schüchtern im Umgang mit Unbekannten ist. Sie weiß aber einfach wann sie sich lieber bedeckt halten und schweigen sollte.
Direkt Prinzipien hat Katie keine wirklichen, oder zumindest nichts zu Gravierendes. Sie tut was sie tun muss um zu überleben, selbst wenn sie dafür das Leben von jemanden Anderen beenden muss, und hat deswegen im Normalfall auch keine Gewissensbisse.

Fähigkeiten
Am Herausragendsten ist bei ihren Fähigkeiten, dass sie eine sehr gute Kundschafterin ist. Dazu gehört, dass sie sich sehr gut Geländemerkmale einprägen, an diesen orientieren, und sich verstecken kann (besonders wenn sie sich das umliegende Gelände bereits eingeprägt und die bestmöchlichsten Verstecke gefunden hatte). Sie kann sich jedoch nicht nur Geländemerkmale einprägen, sondern auch Merkmale von Strukturen und Fahrzeugen, insbesondere Schwachstellen an diesen. Diese Fähigkeiten können natürlich benutzt werden, um einer Karawane in der Wüste einen Hinterhalt zu legen, oder auch einem einzelnen Wanderer.
Desweiteren ist Katie eine passable Schützin, zumindest mit dem Gewehr und der Pistole, mit größeren Waffen hat sie nicht sehr viel Erfahrung. Auf größere Distanzen ist es natürlich schwieriger zu treffen, ein manngroßen Ziel, welches sich nicht allzu sehr bewegt, kann sie jedoch noch immer recht zuverlässig treffen.
Dank ihrem Rattenkörper, kann sie in der Nacht selbst ohne Licht ziemlich gut sehen, und sich recht leise fortbewegen. Katie hat auch gelernt kleine Fahrzeuge zu steuern, vorrangig Buggys und Motorräder. Sie ist keine Super-Fahrerin, und gerade unter Beschuss wird sie es schwer haben überhaupt auf dem Motorrad sitzen zu bleiben, doch unter normalen Umständen kann sie diese steuern und mit ihnen fahren. Außerdem hat sie recht oberflächliches Wissen in mehreren weiteren Gebieten, so kann sie zum Beispiel Wunden notdürftig verbinden.
Eine weitere Fähigkeit an Katie, die etwas herausragender ist, ist dass sie einen sogenannten „Schwarzen Daumen“ hat. Ihr Daumen ist natürlich nicht wirklich schwarz, sondern sie kennt sich einfach mit Maschinen und Motoren aus. Sie hat keine direkte Ausbildung, sondern vielmehr hat sie ein Gespür dafür, was wie funktioniert und wie man etwas nicht Funktionierendes reparieren kann. Mit genug Zeit und Materialien kann sie einfache Gegenstände bauen und Motoren reparieren. Immerhin, wenn man alleine mit einem Motorrad unterwegs ist, kann immer etwas schief gehen.

Ausrüstung
An Ausrüstung hat Katie nicht allzu viel Besonderes:
Ein einfaches Messer, da dieses überall nützlich ist.
Eine selbst gebaute Pistole welche Schrotflintenpatronen verschießt und einen Kipplauf zum Nachladen hat. Praktisch wie eine einfache Schrotflinte, klein und kompakt. Nicht sehr zielgenau, aber es tut seine Arbeit.
Ein Gewehr, Bolt Action, ohne Zielfernrohr. Es besitzt genug Feuerkraft um ein normales Ziel zu Boden zu bringen oder einen Reifen zu zerstören.
Ein kaputtes Motorrad. Der Vorderreifen ist zerstört und der Motor will nicht anspringen. Vielleicht kann sie dieses über Zeit noch reparieren.
Ein paar einfache Werkzeuge, Munition, und ein kleiner Spiegel.
89 Schekel

Biografie
Der Nomadenstamm, in dem Katie geboren und aufgewachsen ist, hat eine bereits lange Tradition. Schon vor unzähligen Generationen, so die Erzählung, war der Stamm aus der großen Stadt in die Wüste gezogen. Laut den Erzählungen waren sie auch schon immer allesamt derartig mutiert.
In der Wüste zog der Nomadenstamm ständig umher und hielten sich größtenteils bedeckt. Auf großen Fahrzeugen, umgebauten Trucks, wurde alles so mobil wie möglich aufgebaut. So wurden zum Beispiel Wasserspeicher und Wasserauffangbecken auf die Trucks gebaut, und bei anderen Karawanen und Siedlungen eingetauscht gegen Essen, Munition, und Treibstoff. Kleinere Karawanen, besonders auch alleine umherfahrende Transporter, wie zum Beispiel Transporter von Gildenhäusern, die eher darauf hoffen ungesehen zu sein, als eine große Kolonne mit Wachen mit sich zu führen.
Katie’s Leben in ihren jungen Jahren war nicht allzu sonderhaft. Sie lernte das Wichtigste zum Überleben, und als sie älter wurde, wurde ihr auch das Schießen und Fahren beigebracht. Oft zog sie dann mit einem Motorrad aus, um die Gegend vor der Karawane auszukundschaften, andere Karawanen und Wanderer zu finden, und teilte dann ihre Entdeckungen dem Stamm mit.
Vor einigen Monaten geschah es dann, dass die Karawane der Nomaden auf Rasankur traf. Sie entschlossen jedoch weiter entfernt von diesen zu bleiben und zogen wieder weiter weg in die Wüste. Doch mit der Zeit breitete sich Rasankur aus, und die Bewohner von dieser ebenso, bis es zu einem kurzen bewaffneten Konflikt zwischen Rasankur und den Nomaden kam. Besagter Konflikt war sehr einseitig, einer der großen Trucks der Nomaden wurde direkt bei Kampfbeginn lahmgelegt, und noch während die Nomaden versuchten das Fahrzeug wieder in Gang zu setzen, wurden sie umstellt und mussten sich ergeben.
Mittlerweile ist der Nomadenstamm Teil von Rasankur und lebt an den Rändern der Stadt. Katie ist weiterhin eine Späherin, nur dieses Mal für Rasankur statt für ihren Nomadenstamm, und versucht soweit wie möglich einfach zurecht zu kommen und bedeckt zu bleiben, oder besser gesagt einfach zu überleben.

Signatur

_________________________
Name: Katie
Rasse: Rattenmensch
Alter: ungefähr 16
Größe: 1,45 m
Zugehörigkeiten: Chaos
Aussehen: [url= http://i.imgur.com/b7T4NnV.png]Bild[/url]
Ausrüstung: Gewehr, Schrotflinten-Pistole, Messer, Beschädigtes Motorrad
Sonderfähigkeiten: Kann in der Dunkelheit sehen
Konto: 89 Schekel

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  Katie
Geschrieben von: Katie - 06-16-2016, 11:46 AM - Forum: Das Chaos - Antworten (1)

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Name
Katie
Ihre Namen sind sehr verschieden, doch die meiste Zeit über wurde sie Katie genannt. In letzter Zeit, mit dem Anschluss ihres Nomadenstammes an Rasankur, wurde sie auch oft Ratte genannt, oder bekam auch mal etwas Anstößigere Namen, doch generell möchte sie als Katie angesprochen werden, oder als „Kundschafterin Katie“

Alter
Bei einem Nomadenstamm in der Wüste, hat das Alter wenig Bedeutung, und die Zeiterfassung im Betrag von Jahren ist relativ unnötig. Deswegen ist das genaue Alter von Katie nicht bekannt, obwohl sie auf ca 16 geschätzt werden kann.

Aussehen
Mit ihrer 145 cm Körpergröße ist Katie bei weitem nicht groß. Dies wird noch einmal dadurch verstärkt, oder wohl eher vermindert, dass sie meist nicht mit durchgestreckten Beinen und voll aufgerichtetem Körper geht.
Viel auffälliger ist an ihr jedoch, dass sie mehr als offensichtlich kein Mensch ist, sondern eine Art Rattenmensch. Generell kann man ihren Körperbau sehr gut mit dem einer aufrecht gehenden Ratte vergleichen: Fell am ganzen Körper, Schauze, Rattenschweif, Zehenspitzengängerin… Ihr Fell am ganzen Körper ist in Brauntönen gehalten, ihre Augen tief schwarz.
An Kleidung trägt Katie zurzeit nur leichte Stoffkleidung, eine einfache Hose die ihr bis knapp unter die Knie reicht, ein hellblaues Tuch zum um die Brust wickeln, und eine einfache grüne ärmellose Weste. Sie hat zwar nur sehr flache Brüste, bedeckt diese jedoch trotzdem gerne. Zusätzlich hat sie ein rotes Halstuch, welches sie sich im Falle eines Sandsturmes um das Gesicht wickeln kann, damit sie ein wenig geschützt ist.
An ihren Oberarmen und oberhalb der Wangen hat sie Verzierungen, welche vom Schamanen ihres Stammes aufgetragen wurden. Das Fell an diesen Stellen wächst direkt schwarz aus ihrer Haut heraus, damit die Symbole erhalten bleiben. Diese sollen den Schutz der Geister der Wüste über sie bringen und sie auf ihren Reisen begleiten.

Charakter
Katie ist eine sehr zurückhaltende und vorsichtige Rattin, die lieber einmal zu oft schweigt, als im falschen Moment etwas zu sagen. Diese Vorsicht erleichtert ihr jedoch ihr Leben als Kundschafterin, weswegen sie nicht daran denkt sich diese Eigenart abzugewöhnen. Wegen ihrer Vorsicht würden manche Katie auch als Feige betrachten, besonders in einer Gesellschaft wie in Rasankur. Durch ihr Leben im Nomadenstamm hat sie jedoch lernen müssen so vorsichtig zu sein um überleben zu können.
Wenn sie umgeben von anderen ist, die sie kennt und denen sie vertraut, kann sie auch einmal etwas offener und unvorsichtiger werden. Manch einer könnte auch meinen, dass sie einfach nur schüchtern im Umgang mit Unbekannten ist. Sie weiß aber einfach wann sie sich lieber bedeckt halten und schweigen sollte.
Direkt Prinzipien hat Katie keine wirklichen, oder zumindest nichts zu Gravierendes. Sie tut was sie tun muss um zu überleben, selbst wenn sie dafür das Leben von jemanden Anderen beenden muss, und hat deswegen im Normalfall auch keine Gewissensbisse.

Fähigkeiten
Am Herausragendsten ist bei ihren Fähigkeiten, dass sie eine sehr gute Kundschafterin ist. Dazu gehört, dass sie sich sehr gut Geländemerkmale einprägen, an diesen orientieren, und sich verstecken kann (besonders wenn sie sich das umliegende Gelände bereits eingeprägt und die bestmöchlichsten Verstecke gefunden hatte). Sie kann sich jedoch nicht nur Geländemerkmale einprägen, sondern auch Merkmale von Strukturen und Fahrzeugen, insbesondere Schwachstellen an diesen. Diese Fähigkeiten können natürlich benutzt werden, um einer Karawane in der Wüste einen Hinterhalt zu legen, oder auch einem einzelnen Wanderer.
Desweiteren ist Katie eine passable Schützin, zumindest mit dem Gewehr und der Pistole, mit größeren Waffen hat sie nicht sehr viel Erfahrung. Auf größere Distanzen ist es natürlich schwieriger zu treffen, ein manngroßen Ziel, welches sich nicht allzu sehr bewegt, kann sie jedoch noch immer recht zuverlässig treffen.
Dank ihrem Rattenkörper, kann sie in der Nacht selbst ohne Licht ziemlich gut sehen, und sich recht leise fortbewegen. Katie hat auch gelernt kleine Fahrzeuge zu steuern, vorrangig Buggys und Motorräder. Sie ist keine Super-Fahrerin, und gerade unter Beschuss wird sie es schwer haben überhaupt auf dem Motorrad sitzen zu bleiben, doch unter normalen Umständen kann sie diese steuern und mit ihnen fahren. Außerdem hat sie recht oberflächliches Wissen in mehreren weiteren Gebieten, so kann sie zum Beispiel Wunden notdürftig verbinden.
Eine weitere Fähigkeit an Katie, die etwas herausragender ist, ist dass sie einen sogenannten „Schwarzen Daumen“ hat. Ihr Daumen ist natürlich nicht wirklich schwarz, sondern sie kennt sich einfach mit Maschinen und Motoren aus. Sie hat keine direkte Ausbildung, sondern vielmehr hat sie ein Gespür dafür, was wie funktioniert und wie man etwas nicht Funktionierendes reparieren kann. Mit genug Zeit und Materialien kann sie einfache Gegenstände bauen und Motoren reparieren. Immerhin, wenn man alleine mit einem Motorrad unterwegs ist, kann immer etwas schief gehen.

Ausrüstung
An Ausrüstung hat Katie nicht allzu viel Besonderes:
Ein einfaches Messer, da dieses überall nützlich ist.
Eine selbst gebaute Pistole welche Schrotflintenpatronen verschießt und einen Kipplauf zum Nachladen hat. Praktisch wie eine einfache Schrotflinte, klein und kompakt. Nicht sehr zielgenau, aber es tut seine Arbeit.
Ein Gewehr, Bolt Action, ohne Zielfernrohr. Es besitzt genug Feuerkraft um ein normales Ziel zu Boden zu bringen oder einen Reifen zu zerstören.
Ein kaputtes Motorrad. Der Vorderreifen ist zerstört und der Motor will nicht anspringen. Vielleicht kann sie dieses über Zeit noch reparieren.
Ein paar einfache Werkzeuge, Munition, und ein kleiner Spiegel.
89 Schekel

Biografie
Der Nomadenstamm, in dem Katie geboren und aufgewachsen ist, hat eine bereits lange Tradition. Schon vor unzähligen Generationen, so die Erzählung, war der Stamm aus der großen Stadt in die Wüste gezogen. Laut den Erzählungen waren sie auch schon immer allesamt derartig mutiert.
In der Wüste zog der Nomadenstamm ständig umher und hielten sich größtenteils bedeckt. Auf großen Fahrzeugen, umgebauten Trucks, wurde alles so mobil wie möglich aufgebaut. So wurden zum Beispiel Wasserspeicher und Wasserauffangbecken auf die Trucks gebaut, und bei anderen Karawanen und Siedlungen eingetauscht gegen Essen, Munition, und Treibstoff. Kleinere Karawanen, besonders auch alleine umherfahrende Transporter, wie zum Beispiel Transporter von Gildenhäusern, die eher darauf hoffen ungesehen zu sein, als eine große Kolonne mit Wachen mit sich zu führen.
Katie’s Leben in ihren jungen Jahren war nicht allzu sonderhaft. Sie lernte das Wichtigste zum Überleben, und als sie älter wurde, wurde ihr auch das Schießen und Fahren beigebracht. Oft zog sie dann mit einem Motorrad aus, um die Gegend vor der Karawane auszukundschaften, andere Karawanen und Wanderer zu finden, und teilte dann ihre Entdeckungen dem Stamm mit.
Vor einigen Monaten geschah es dann, dass die Karawane der Nomaden auf Rasankur traf. Sie entschlossen jedoch weiter entfernt von diesen zu bleiben und zogen wieder weiter weg in die Wüste. Doch mit der Zeit breitete sich Rasankur aus, und die Bewohner von dieser ebenso, bis es zu einem kurzen bewaffneten Konflikt zwischen Rasankur und den Nomaden kam. Besagter Konflikt war sehr einseitig, einer der großen Trucks der Nomaden wurde direkt bei Kampfbeginn lahmgelegt, und noch während die Nomaden versuchten das Fahrzeug wieder in Gang zu setzen, wurden sie umstellt und mussten sich ergeben.
Mittlerweile ist der Nomadenstamm Teil von Rasankur und lebt an den Rändern der Stadt. Katie ist weiterhin eine Späherin, nur dieses Mal für Rasankur statt für ihren Nomadenstamm, und versucht soweit wie möglich einfach zurecht zu kommen und bedeckt zu bleiben, oder besser gesagt einfach zu überleben.

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Name: Katie
Rasse: Rattenmensch
Alter: ungefähr 16
Größe: 1,45 m
Zugehörigkeiten: Chaos
Aussehen: [url= http://i.imgur.com/b7T4NnV.png]Bild[/url]
Ausrüstung: Gewehr, Schrotflinten-Pistole, Messer, Beschädigtes Motorrad
Sonderfähigkeiten: Kann in der Dunkelheit sehen
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  Lorian- Völlkörperpanzerung
Geschrieben von: Drudox - 06-13-2016, 05:04 PM - Forum: Drudoxs weiß Bescheid! - Keine Antworten

Hallo Freunde und Nachbarn,
vielleicht kennt ihr die Sorte junge Aufschneider, die zu knapp bei Kasse sind um sich einen echten Sportwagen zu leisten, bei ihren Kumpels aber doch auf Teufel komm raus Eindruck schinden wollen. Diese Burschen holen sich dann meist eine Karre, die wie ein echter Flitzer aussieht. Wenn man den ganzen Effektlack, die angeschraubten Heckspoiler und glänzenden Felgen mal beiseite lässt, aber kaum mehr als eine Familienkutsche unter der Haube haben. Dieser Vergleich fällt mir bei der vorliegenden Körperpanzerung immer wieder ein. Ich will jedoch vorweg schicken, dass das weniger negativ ist als es bei meinem Synonym klingen mag. Denn wo der PS- schwache Möchtegernbolide zu Recht belächelt wird ist die Lorian- Völlkörperpanzerung gar keine verkehrte Investition.

[CENTER][Bild: 919fb3a3e5df1809l4ikgwx2v.jpg][/CENTER]

Auch wenn sie auf dem ersten Blick mehr zu bieten scheint, als es letztlich der Fall ist. Schaut man sich die Werbung für die Lorian an, so verspricht der Hersteller „Möbius Protektion“ eine rundum Körperpanzerung für die Ansprüche des modernen Schlachtfelds, inklusive infanteristischer Hilfssysteme.
Das ganze zu einem kleinen Preis.
Nun wie weit ist mit diesen Versprechungen also her?
Die Lorian- Völlkörperpanzerung schützt die wichtigsten Partien des Trägers, also Brust, Kopf, Arme, Unterleib und Beine mit Flächen eines firmeneigenen Hartgusskunststoffes, namens Epox- Plus. Dieser widersteht dem Feuer aus üblichen Faustfeuerwaffen und kleinkalibrigen Sturmgewehren. Auch bei der Einwirkung von Laserwaffen macht die Lorian eine annehmbare Figur, da das Material die Energie des Treffers durch punktuelles Schmelzen bis zu einem gewissen Grad absorbiert. Die Rüstung nimmt einem Beschuss die Kraft, aber wie ihr an meinen etwas schwammigen Ausführungen schon merkt, stellt die Lorian keinen ultimativen Schutz dar, welchen man mit genausten Angaben belegen könnte. Die Dauer des Beschusses, wie auch die Entfernung des Schützens sind hierbei entscheidende Faktoren.
Der „Rundumschutz“ ist allerdings nicht als wahrheitsgemäße Aussage zu bewerten. Um die optimale Bewegung des Trägers zu gewährleisten ist die Panzerung auf den darunter liegenden Kernanzug aus Stoff aufgetragen, welcher zwar vor Schadstoffen und Umwelteinflüssen bewahrt, aber gegen Treffer im Bereich der Gelenke keine Protektion bietet. Auch die sogenannten Hilfssysteme sind letztlich mehr nette Zugaben und keine elektronischen Einrichtungen, wie man sie bei teureren Vertretern findest.
Der T- förmige Sichtschutz ist verspiegelt und dunkelt sich bei erhöhter Helligkeit zusätzlich ab, um die Augen zu schützen. Das hat mehr die Wirkung einer Sonnenbrille und ermöglicht die Sicht bei ungünstiger Lichteinstrahlung. Auf keinen Fall sollte es mit einem Blitzlichtkompensator verwechselt werden, mit dem andere Helmanbieter den Träger vor den Auswirkungen von Blendgranaten schützen. Die Atemluft wird von Rauch und groben Partikeln gefiltert, ersetzt aber keine Gasmaske. Allerdings kann diese durch Zukauf ergänzt werden. Der Gehörschutz ist ordentlich und filtert Schusslärm- und Knallgeräusche zufriedenstellend heraus. Darüberhinaus ist ein Kehlkopffunkgerät integriert, welches über eine Reichweite von zwanzig Metern verfügt. Das mag wenig erscheinen, doch die Aufgabe, nämlich den Kontakt innerhalb des eigenen Kampfverbands zu halten, erfüllt es zufriedenstellend. Frequenzspreicher, sowie die Batterie finden in einem Gürtelbehälter Platz. Der Helm verfügt über eine Schiene, an welche zusätzliche Anbauteile, wie Nachtsichtgerät oder Hand-Augen Koordinator angebracht werden können. Die gesamte Rüstung kostet neuwertig in der Grundausstattung gerade einmal 2000 Schekel ist also auch für den kleinen Geldbeutel durchaus erschwinglich.
Das die Lorian- Völlkörperpanzerung ihren Platz gefunden hat, zeigt der rege Gebrauch, welche reguläre Truppen, Söldnereinheiten und Privatpersonen von ihr machen. Das standardisierte Grün trifft man dabei seltener an, da viele Nutzer ihre Rüstung farblich individualisieren.

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  Man-Eater
Geschrieben von: Drudox - 03-17-2016, 11:12 PM - Forum: Drudoxs weiß Bescheid! - Keine Antworten

[CENTER]Man-Eater[/CENTER]

[CENTER][Bild: 6ba6537c44e7d7fijwv3k0y5p.jpg][/CENTER]

Es wird mal wieder Zeit für etwas Neuwertiges und Funkelndes, Freunde und Nachbarn. Genug von Steinschlosswaffen und den Erzeugnissen des Gettos. Wenden wir unserem Blick den hochwertigen Erzeugnissen der Mordindustrie zu, damit ihr eure sauer verdienten Schekel in etwas stecken könnt, das nicht nur euren Feinden Feuer unterm Hintern macht, sondern womit man auch bei Freunden und Neidern Eindruck schinden kann.
Was wäre dafür besser geeignet als die Erzeugnisse der berühmten Waffenschmiede Protectional Inc.?
Diese Firma hat sich einen hervorragenden Ruf erarbeitet und ihre Handfeuerwaffen lassen sich bei Freihändlern, Sicherheitskräften, Söldnern und Leibwächtern ebenso finden, wie im Halfter oder Schreibtisch von friedlicheren Vertretern, welche beim Haus- und Hofschutz auf Qualität setzen.
Genau diese Qualität, gepaart mit dem Selbstverständnis der Firma für Funktionalität, stellen den Grundstein für die imperiumsweite Beliebtheit dar. Protectional Inc. hat sich zur Aufgabe gemacht, praktische Waffen mit Ästhetik zu verbinden und das Ganze zu einem relativ moderaten Preis anzubieten. Die Verkaufszahlen belegen die Richtigkeit dieser Strategie.
Da man sich bei Protectional Inc. dazu entschlossen hat, neben den Vertragshändlern in Gohmor, weitere hauseigene Fialen zu eröffnen, werdet ihr in nächster Zeit vielleicht noch das ein oder andere Stück hier zu sehen bekommen.

Den Anfang will ich jedoch mit der Man-Eater machen.
Diese Pistole ist seit bestehen der Firma im Sortiment, also seit etwa 1000 Jahren. Inzwischen gibt es Typen von Protectional Inc. welche der Man-Eater ohne Zweifel überlegen sind. Doch der wirtschaftliche Durchbruch gelang der Firma mit dieser Laserpistole. Da Konzerne nicht für ihre nostalgischen Anwandlungen bekannt sind steht zu vermuten, dass sich die Man-Eater auf Grund weiterhin bestehender Nachfrage auf dem Markt befindet und hält.
Das Energiemagazin der Pistole ist im Griff untergebracht und speichert genügend Saft um zwanzig Schüsse abzugeben. Die markanten Bügel vor der Mündung sind in erster Linie zum Schutz gedacht, um das Risiko zu verringern, dass Schmutz die empfindliche Laserlinse im Inneren beeinträchtigt oder gar beschädigt.
Die Zielgenauigkeit ist wie bei den meisten Laserwaffen sehr hoch und auch weniger geübte Schützen sind damit in der Lage das zu treffen, was sie anvisiert haben. Sollte es nicht einmal dann mit den eigenen Fähigkeiten reichen, kann ein zusätzlicher Laserpointer hinzugeschaltet werden.
Wer dann immer noch verfehlt, sollte über Schrotflinten nachdenken. Doch wie schon gesagt ist die Protectional Inc. bemüht auch solche Kunden zufriedenzustellen, die nicht im tagtäglichen Waffengebrauch geschult sind, was die überbordende Ausstattung mit Zieleinrichtungen bedingt. Denn die Firma legt noch eine Schippe an Unterstützung drauf. In die Verbindung am Unterlauf kann das Kabel zu einem Hand/Augen- Koordinator eingesteckt werden und dann kann man jedes Bisschen Zielen getrost dem Logikverarbeiter überlassen. Das Anbringen des Kabels unter dem Lauf ist dabei zugegebenermaßen etwas ungünstig, da sich dieses im hektischen Einsatz gerne einmal verfängt. Bei späteren Modellen besserte man dieses Manko nach, doch bei der Man-Eater hat man noch mit der störenden Art der Verbindung zu kämpfen.
Von dieser Wermutstropfen abgesehen kann man nicht viel an der Pistole herumkritteln. Das Gehäuse besteht aus stoßfestem, hitze- und kältebeständigem Kunststoff und die Sicherung erfolgt über einen Schieberegler, welcher die Energiezufuhr zwischen Magazin und Waffe unterbricht. Der Griff liegt gut in der Hand und besonders das Gel gefüllte Handballenploster ist angenehm hervorzuheben.
Das Zerlegen und Zusammensetzen sollte nur von jemanden vorgenommen werden, der sich auf Laserpistolen versteht, denn diese fallen für gewöhnlich etwas komplizierter aus als ihre Projektil- Verwandten. Wem diese Fähigkeiten nicht gegeben sind, der sollte sich auf die übliche Pflege beschränken und bei Störungen einen Büchsenmacher oder einen Vertragshändler aufsuchen.
Wie schon gesagt ist die Man-Eater das Heimmodel der Firma und entsprechend günstig bekommt man sie. Auf Gohmor werden neuwertige Modelle mit 600 Schekeln anberaumt, wozu es einen Transportkasten und eine Batterieladestation gibt. Zusätzlicher Schnickschnack und Zusatzmagazine werden extra berechnet. Anbauteile lassen sich auch von Drittanbietern anbringen, wobei das Augenmerk jedoch auf der Kompatibilität mit dem Sortiment der Protectional Inc. liegt.
Nach meiner bescheidenden Meinung kann man mit der Man-Eater nicht sonderlich viel verkehrt machen. Für einen adäquaten Preis erhält man eine hochwertige Pistole, welche Laien wie Profis gleichermaßen gefällig ist und durch passable Kampfeigenschaften besticht.
Guter Service der Firma und ein reichhaltiges Sortiment an Zusatzteilen runden die Sache ab und stellen eine Entscheidungserleichterung für Kaufwillige dar.

art by peterku

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  [Haus Janus] Pollux
Geschrieben von: Pollux - 02-27-2016, 06:52 PM - Forum: Kälteschlafkammer - Antworten (1)

[Zweitchar von Bishop]

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[Bild: 7navny8c.jpg]

Identität
Name: Aurelius Benedictus Janus
Alter Ego: Pollux
Mensch, Spross des Hauses Janus, jüngerer Bruder von Horacius (Bishop)

Alter
24

Aussehen
Aurelius überragt seinen älteren Bruder um einige Zentimeter, ist jedoch schmaler gebaut und erweckt dadurch deutlich eher den Eindruck eines jungen Adligen der Stadt Gohmor. Sein Gang ist aufrecht und stolz, seine Bewegungen sind geschmeidig und elegant. Man muss ihn nicht lange beobachten, um zu erkennen, dass er keinem groben Handwerk nachgeht oder bei der Armee dient. Wie auch sein Bruder verzieht er nur selten eine Miene. Dabei wirkt er nicht verbittert und verkniffen wie Horacius, sondern auf eine nur schwerlich definierbare Art unnahbar, kühl und überlegen. Er trägt stets schlichte, aber teure schwarze Kleidung, die ihn von den übrigen Mitgliedern des Hauses abhebt, welche sich in den Farben des Hauses (Blau,Weiß und Gold) kleiden.

Als Pollux versteckt Aurelius sein Gesicht hinter einer schwarzen, über Umwege eigens für ihn angefertigten Maske aus getöntem, kugelsicherem Glas und schwarzen Metall, in die zudem ein Atemgerät für Notfälle integriert ist.

Charakter
Nach außen hin wirkt Aurelius kaltblütig, berechnend und ambitioniert. Nur seine Mutter und seine Schwester wissen, dass sich unter dem harten Kern eine verletzte und gekränkte Seele verbirgt, die sich nach Anerkennung und Respekt sehnt. Er wird von dem Drang getrieben, das gefräßige Loch in seinem Innern zu füllen, welches die vergeblichen Bemühungen, sich in den Augen seines Vaters zu beweisen, hinterlassen haben. Dabei sucht er stets nach Möglichkeiten, seinen Verstand zu erproben, sich Wissen anzueignen und seinen Einfluss auf dem politischen und wirtschaftlichen Parkett auszuweiten. Bedauerlicherweise sieht er sich nur allzu oft mit schier unüberwindbaren Hürden konfrontiert, da er als Zweitgeborener nicht dazu autorisiert ist, im Namen des Hauses Janus zu agieren, so sehr ihn manch potenzieller Geschäftspartner auch schätzen mag. Er hat es satt, vor den großen Namen kuschen zu müssen, ohne seine eigenen Ideen einbringen und verwirklichen zu können und sich als erwachsener Mann noch immer wie ein Kind behandeln lassen zu müssen, dem lediglich ein Taschengeld für private Zwecke zur Verfügung steht. Mehrfach schon hat er seinen Vater darum gebeten, sich beweisen zu dürfen, Geld in seine Pläne zu investieren, das Haus öffentlich vertreten zu dürfen, wurde er doch immer wieder vertröstet und zur Geduldigkeit ermahnt.

Fähigkeiten
- Skrupellosigkeit, eiskaltes strategisches Denkvermögen
- wirtschaftliches Geschick, politisches Feingefühl
- verborgene psionische Kräfte, die er bisher nicht zu erkennen vermochte und sie als lästige Kopfschmerzen abtat
- gute Nahkampfausbildung der PVS und geübter Umgang mit seiner persönlichen elektrischen Nahkampfwaffe, eher mäßiger Schütze

Ausrüstung
- Elektrifizierte Waffe, ähnlich eines japanischen Yari
- Verkleidung und Maske für eigenmächtige Handlungen außerhalb des Palastes als Pollux
- Garderobe und Besitztümer eines angesehenen Mitglieds des Hauses Janus, darunter jedoch nichts, was für ihn aktuell von Bedeutung wäre
- Zugriff auf ein monatliches Budget von exakt 2500 Schekel (das Konto hat eine Kappungsgrenze, um das Ansparen eines eigenen Vermögens zu verhindern)

Biografie
Aurelius wuchs als drittes Kind und zweiter Sohn von Faustus Gracius und Anthea Janus im städtischen Palast auf. Aufgezogen wurde er, wie es im Hause üblich war, vornehmlich von Ammen, unterrichtet zunächst von Hauslehrern, erhielt aber bereits früh Einblicke in die Familiengeschäfte. Schon vor seiner obligatorischen Dienstzeit bei den PVS, die er am T-53 leistete, spürte er, dass sein Vater ihn trotz der Unterweisung im Finanzwesen und seiner Ambitionen nicht als fähigen Erben wahrnahm, sondern blauäugig auf die Rückkehr seines verlorenen Sohnes Horacius hoffte.
Im Dienst knüpfte er einige eher oberflächliche Kontakte, die er aber noch immer pflegt. Im Gegensatz zu seinem Bruder (obgleich dieser es nur ungern zugeben würde) hält er nichts von Kameradschaft oder gar Freundschaft und bewertet andere lediglich nach persönlichem Nutzen.
So sah er auch die Armee mehr als ein Mittel zum Zweck, Ansehen zu erlangen und erste gewinnbringende Verbindungen aufzubauen. Aurelius schätzte schon damals ein ehrenhaftes Duell – vor allem deshalb, weil er meint, von dem Verhalten seines Gegners auf seine Persönlichkeit und Psyche schließen zu können.

Als er sich nicht mehr damit abfinden wollte, gelegentlich den Begleiter des Familienoberhauptes zu spielen, begann er damit, das "wenige" Geld, das ihm zur Verfügung stand, intelligent anzulegen, um es für sich arbeiten zu lassen und nach drei Jahren etwa Anteile an einem neuen Transportunternehmen zu kaufen, dessen Gewinne er durch gezielte Sabotage des bestehenden Netzes maximierte. Wann immer er seinen eigenen Geschäften nachging, verbarg er seine wahre Identität hinter einer speziell angefertigten Maske und nannte seinen Decknamen Pollux nur, wenn es unbedingt notwendig war oder wickelte Deals über Unterhändler ab. Vor der Familie hatte er stets ein Alibi; für seinen persönlichen Schutz sorgte er selbst oder engagierte Cassandra, eine verschwiegene, loyale und äußerst talentierte (dafür nicht eben günstige) Leibwächterin aus dem Unternehmen eines ehemaligen Kameraden.

Signatur
Name: Pollux / Aurelius Benedictus Janus
Erscheinung: 24 Jahre / 1,89 m / etwa 81 kg schwer / drahtig
Auffälligkeiten: kühles, autoritäres, unnahbares Verhalten / elegantes Auftreten / versteckt seine Identität hinter einer Maske

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  Pollux / Aurelius Janus
Geschrieben von: Pollux - 02-25-2016, 10:24 PM - Forum: Bewohner Korons - Antworten (1)

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[Bild: 7navny8c.jpg]

Identität
Name: Aurelius Benedictus Janus
Alter Ego: Pollux
Mensch, Spross des Hauses Janus, jüngerer Bruder von Horacius (Bishop)

Alter
24

Aussehen
Aurelius überragt seinen älteren Bruder um einige Zentimeter, ist jedoch schmaler gebaut und erweckt dadurch deutlich eher den Eindruck eines jungen Adligen der Stadt Gohmor. Sein Gang ist aufrecht und stolz, seine Bewegungen sind geschmeidig und elegant. Man muss ihn nicht lange beobachten, um zu erkennen, dass er keinem groben Handwerk nachgeht oder bei der Armee dient. Wie auch sein Bruder verzieht er nur selten eine Miene. Dabei wirkt er nicht verbittert und verkniffen wie Horacius, sondern auf eine nur schwerlich definierbare Art unnahbar, kühl und überlegen. Er trägt stets schlichte, aber teure schwarze Kleidung, die ihn von den übrigen Mitgliedern des Hauses abhebt, welche sich in den Farben des Hauses (Blau,Weiß und Gold) kleiden.

Als Pollux versteckt Aurelius sein Gesicht hinter einer schwarzen, über Umwege eigens für ihn angefertigten Maske aus getöntem, kugelsicherem Glas und schwarzen Metall, in die zudem ein Atemgerät für Notfälle integriert ist.

Charakter
Nach außen hin wirkt Aurelius kaltblütig, berechnend und ambitioniert. Nur seine Mutter und seine Schwester wissen, dass sich unter dem harten Kern eine verletzte und gekränkte Seele verbirgt, die sich nach Anerkennung und Respekt sehnt. Er wird von dem Drang getrieben, das gefräßige Loch in seinem Innern zu füllen, welches die vergeblichen Bemühungen, sich in den Augen seines Vaters zu beweisen, hinterlassen haben. Dabei sucht er stets nach Möglichkeiten, seinen Verstand zu erproben, sich Wissen anzueignen und seinen Einfluss auf dem politischen und wirtschaftlichen Parkett auszuweiten. Bedauerlicherweise sieht er sich nur allzu oft mit schier unüberwindbaren Hürden konfrontiert, da er als Zweitgeborener nicht dazu autorisiert ist, im Namen des Hauses Janus zu agieren, so sehr ihn manch potenzieller Geschäftspartner auch schätzen mag. Er hat es satt, vor den großen Namen kuschen zu müssen, ohne seine eigenen Ideen einbringen und verwirklichen zu können und sich als erwachsener Mann noch immer wie ein Kind behandeln zu lassen müssen, dem lediglich ein Taschengeld für private Zwecke zur Verfügung steht. Mehrfach schon hat er seinen Vater darum gebeten, sich beweisen zu dürfen, Geld in seine Pläne zu investieren, das Haus öffentlich vertreten zu dürfen, wurde er doch immer wieder vertröstet und zur Geduldigkeit ermahnt.

Fähigkeiten
- Skrupellosigkeit, eiskaltes strategisches Denkvermögen
- wirtschaftliches Geschick, politisches Feingefühl
- verborgene psionische Kräfte, die er bisher nicht zu erkennen vermochte und sie als lästige Kopfschmerzen abtat
- gute Nahkampfausbildung der PVS und geübter Umgang mit seiner persönlichen Energiewaffe, eher mäßiger Schütze

Ausrüstung
- Elektrifizierte Waffe, ähnlich eines japanischen Nage-Yari
- Verkleidung und Maske für eigenmächtige Handlungen außerhalb des Palastes als Pollux
- Garderobe und Besitztümer eines angesehenen Mitglieds des Hauses Janus, darunter jedoch nichts, was für ihn aktuell von Bedeutung wäre
- Zugriff auf ein monatliches Budget von exakt 2500 Schekel (das Konto hat eine Kappungsgrenze, um das Ansparen eines eigenen Vermögens zu verhindern)

Biografie
Aurelius wuchs als drittes Kind und zweiter Sohn von Faustus Gracius und Anthea Janus im städtischen Palast auf. Aufgezogen wurde er, wie es im Hause üblich war, vornehmlich von Ammen, unterrichtet zunächst von Hauslehrern, erhielt aber bereits früh Einblicke in die Familiengeschäfte. Schon vor seiner obligatorischen Dienstzeit bei den PVS, die er am T-53 leistete, spürte er, dass sein Vater ihn trotz der Unterweisung im Finanzwesen und seiner Ambitionen nicht als fähigen Erben wahrnahm, sondern blauäugig auf die Rückkehr seines verlorenen Sohnes Horacius hoffte.
Im Dienst knüpfte er einige eher oberflächliche Kontakte, die er aber noch immer pflegt. Im Gegensatz zu seinem Bruder (obgleich dieser es nur ungern zugeben würde) hält er nichts von Kameradschaft oder gar Freundschaft und bewertet andere lediglich nach persönlichem Nutzen.
So sah er auch die Armee mehr als ein Mittel zum Zweck, Ansehen zu erlangen und erste gewinnbringende Verbindungen aufzubauen. Aurelius schätzte schon damals ein ehrenhaftes Duell – vor allem deshalb, weil er meint, von dem Verhalten seines Gegners auf seine Persönlichkeit und Psyche schließen zu können.

Als er sich nicht mehr damit abfinden wollte, gelegentlich den Begleiter des Familienoberhauptes zu spielen, begann er damit, das "wenige" Geld, das ihm zur Verfügung stand, intelligent anzulegen, um es für sich arbeiten zu lassen und nach drei Jahren etwa Anteile an einem neuen Transportunternehmen zu kaufen, dessen Gewinne er durch gezielte Sabotage des bestehenden Netzes maximierte. Wann immer er seinen eigenen Geschäften nachging, verbarg er seine wahre Identität hinter einer speziell angefertigten Maske und nannte seinen Decknamen Pollux nur, wenn es unbedingt notwendig war oder wickelte Deals über Unterhändler ab. Vor der Familie hatte er stets ein Alibi; für seinen persönlichen Schutz sorgte er selbst oder engagierte Cassandra, eine verschwiegene, loyale und äußerst talentierte (dafür nicht eben günstige) Leibwächterin aus dem Unternehmen eines ehemaligen Kameraden.

Signatur
Name: Pollux / Aurelius Benedictus Janus
Erscheinung: 24 Jahre / 1,89 m / etwa 81 kg schwer / drahtig
Auffälligkeiten: kühles, autoritäres, unnahbares Verhalten / elegantes Auftreten / versteckt seine Identität hinter einer Maske


Wie die Aasgeier starrten sie ihn an, bisher unschlüssig, ob sie sich auf ihn stürzen sollten oder, ob die Leibgarde ihnen gefährlich werden konnte. Am anderen Ende dieser versteckten Gasse, einer von vielen im Subsektor 227, befand sich das 'Glück Auf', eine beliebte Spielbank der Minenarbeiter, die in diesem Sektor lebten. Natürlich zog ein solcher Ort neben ehrlichen und weniger ehrlichen Schürfern auch allerhand Halsabschneider und Taugenichtse an. In die Nähe des Eingangsbereichs trauten sie sich nicht, wussten sie doch, dass die beiden gepanzerten Wachen keinen Humor, dafür umso mehr Langeweile hatten und ihnen jede Gelegenheit recht kam, etwas Dampf abzulassen. Also stritten sich die kleinen Gangs um die Vorherrschaft über die Gasse, in der sie den Gewinnern eines Jackpots oder vielversprechenden Besuchern wie dem eben in Erscheinung getretenen Mann mit der schwarzen Maske auflauerten. Gelegentlich kam es vor, dass Leute im 'Glück Auf' verkehrten, die so gar nicht ins Bild passen wollten.
Nicht Vielen war bekannt, dass der Besitzer seine Tresore gegen eine geringe Bearbeitungsgebühr als Gelddepot zu Verfügung stellte. Gefiel einem Kunden die Nummerierung auf seinem Bargeld nicht, konnte er davon ausgehen, dass sie nach wenigen Tagen bereits durch verschiedenste Hände gegangen und gegen andere ausgetauscht werden würden, ohne dass jemand Fragen nach dem Verbleib oder der Herkunft dieses oder jenes Scheines stellte. Auch der unkomplizierte Tausch von Bargeld auf nichtregistrierte Creditsticks und zurück war hier problemlos möglich. Eben dieser Service lockte auch einen Mann namens Pollux an, einen Mann der eindeutig zu eben jenen Leuten zählte, die nicht hierher gehörten. Seine ganze Erscheinung wirkte zu fein, zu elegant und zu... mysteriös.

Mit hinter dem Rücken verschränkten Armen, das Gesicht unter der schwarzen, verspiegelten Maske versteckt nickte er seiner ebenfalls in schwarz gekleideten, aber offensichtlich stärker gerüsteten Wächterin Cassandra zu. Seine Stimme klang durch die Maske dumpf und verzerrt.
"Den dort, mit der roten Jacke." Es klang mehr wie eine Frage, denn ein Befehl, zeigte jedoch lediglich die Willkür, mit der das ahnungslose Opfer gewählt wurde.
Ohne ein weiteres Wort zu verlieren machte Cassandra zwei Schritte auf die Gruppe zu und griff nach einer Art Dreschflegel an ihrem Gürtel. Auf Knopfdruck fuhr eine Kette aus dem Schaft, die sofort von Blitzen umzüngelt wurde und das stachelbesetzte, kugelförmige Ende in ein helles, energiegeladenes Blau tauchte. Bereits der erste Hieb mit der furchteinflößenden Waffe streckte den Mutanten zu Boden. Er jaulte auf, während der Rest seiner Bande überrascht zurückwich, bekam sogleich einen zweiten Hieb, der seinen Schädel aufspringen ließ und das schmuddelige Pflaster in Blut tränkte. Cassandra stampfte mit ihrem schweren Stiefel mehrfach kraftvoll auf, bis von den Resten dessen, was noch vor wenigen Augenblicken ein Gesicht und ein Kopf gewesen, nur ein widerwärtigen Brei übrig blieb. Dann wurde die Kette des Morgensterns wieder automatisch zurückgezogen und die Wächterin stellte sich an die Seite des maskierten, schlanken Mannes, als wäre nichts geschehen.
Einer der Mutanten hatte soeben all seinen Mut gefasst und wollte mit erhobener Klinge auf beide losgehen, sah sich dann aber mit dem Lauf einer Laserwaffe konfrontiert und gab sein Vorhaben kleinlaut auf. Nachdem er die Machete auf den Boden gelegt hatte, begab er sich rückwärts laufend zurück zu den restlichen drei Bandenmitgliedern. Einige Schaulustige, die das kurzweilige Geschehen aus sicherer Entfernung beobachtet hatten, gingen etwas enttäuscht ihrer Wege, die beiden gepanzerten Wachen der Spielbank am anderen Ende warfen sich einen amüsierten Blick zu. Der maskierte Mann ließ Cassandra die Mutanten noch immer in Schach halten, als er sie passierte und zwei Münzen in die blutige, klebrige Masse warf. Als Fremder in diesem Sektor blieb ihm kaum eine Wahl, wenn er unbehelligt seinen eigenen Geschäften nachgehen wollte. Er musste ein Zeichen setzen, zeigen, dass er keine Beute war, dass man sich besser von ihm fernhielt.
"Trinkt einen auf euren Kameraden. Mehr Geld werdet ihr von mir nicht bekommen."
Mit diesen Worten wandte er sich um und ging auf die beschlagene Tür des 'Glück Auf' zu..


p.s.: Pollux wird sich mit Lexandro zusammentun und braucht daher keinen Einstiegspost.

*edit: habe die Waffe angepasst

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  Taverne "Zur warmen Feuchte" - Subsektor 335, Unterebene 12
Geschrieben von: Lexandro Menas - 02-15-2016, 07:46 PM - Forum: Untere Ebenen und Unterwelt - Antworten (24)

An der Kreuzung der Versorgungswege zur Deponie und dem Platz der Heiligen sowie dem Sektorenaufgang zur Ebene darüber (und nebenbei vielen kleinen Seitengässchen auf denen ab und zu sich die Schmuggler und anderen Nachtschattengestalten stauten), lag strategisch Günstig die wohl bekanntste Einrichtungen in der 12. Unterebene. Die Schenke mit dem etwas kindischen Namen "Zur warmen Feuchte" gehört wohl zu einer der bekanntesten Einrichtungen in der Gegend und hat sich mit der Zeit einen gewissen Namen gemacht.

Sie gilt u.a. als eines der wenigen Dinge, die diese Ebene nicht umbringen konnte (neben anderen Dingen wie der Geruch, der sich in die Nasenflügel einbrannte und dem Drang sich zu kratzen, sobald man nur einen Schritt in die Gassen getan hatte).

Außerdem erarbeitete sich über die Zeit auch einen Ruf - welcher das war, entschied sich meist, auf welcher Seite des Messers man sich befand, bei einen der fast schon legendären "Rangeleien". Diese "Rangeleien" wurden zu einer Art Volkssport in der Unterebene, und konnten in der Vergangenheit oft die Ausmaße einer kleinen Revolte annehmen. Jedoch waren die Krawalle fast schon traditionalisiert und folgten ein paar ungeschriebenen Gesetzen, die auch unter Anderem dafür sorgten, dass sich die Arbites nicht zum einschreiten genötigt fühlten. Eigentlich war es auch den Ebenen darüber ganz recht, wenn sich der Mob sich an sich selbst abarbeitete- so kam er wenigstens nicht auf dumme Gedanken und - wenns nebenbei die Population verringerte war es wohl auch kein Grund für große Trauer...

Diese Rangelleien begründeten einst das Goldene Zeitalter der "warmen Feuchte" jedoch hält nichts für immer und auch mit der Kneipe ging es mit der Zeit langsam aber stetig Bergab. Vor allem das abebben des Straßenvolkssports setzte dem Gasthaus schwer zu. Manche glauben sich zu erinnern, dass die Arbites dann doch irgenwann die Schnautze voll hatten von dem Treiben und eingriffen, andere hingegen machten die Spontane Kündigung des Wirtes dafür Verantwortlich... und viele andere wussten zu Berichten dass der Wirt nicht gekündigt hatte und stattdessen von einem fehlgeleiteten Schrotflintenschuss "entlassen" wurde.

Letztendlich war es wohl eine Kombination von alldem dass zu dem heruntergekommenen Status geführt hatte in der sie sich jetzt befand.
Trotz allem blieb das Etablisement seit Generationen in Familienhand- wenns auch nicht immer die selbe war- oder auch nur eine Familie im klassisch, juristischen Sinne.

Der derzeitige Inhaber Edward wird von jedem nur Eddy genannt- oder auch (hinter seinem Rücken) "Der Schädel" was sich wohl auf sein blasses, manchmal fast untotes Erscheinungsbild bezieht.
Er ist auf den ersten Blick ein wenig Schweigsam und zurückgezogen, und auf den zweiten Blick auch, aber er scheint wie gemacht zu sein für den Job eines Barkeepers.

Im Obergeschoss befinden sich ein paar kleinere Zimmer die zur Vermietung gedacht sind- auch wenn der Tourismus in der Subebene, gelinde gesagt "unterentwickelt" ist.

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