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Koron Diverses
Forum: InGame Offtopic
Letzter Beitrag: Ralph Duhaney
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Läuterung
Forum: Die Mittleren Ebenen
Letzter Beitrag: Kurt Messer
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Zeitenwende
Forum: Die Mittleren Ebenen
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Kogan
Forum: Abwesenheiten
Letzter Beitrag: Kogan
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Ralph 'Doc' Duhaney [Impe...
Forum: Bewohner Korons
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Forum: InGame Offtopic
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Forum: Der Weltraum
Letzter Beitrag: Sindri
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Läuterung
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Forum: Neuigkeiten
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Im Orbit um Koron III
Forum: Der Weltraum
Letzter Beitrag: Die Stimme
01-08-2025, 02:30 PM
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Abwesenheiten |
Geschrieben von: Lexandro Menas - 03-02-2015, 07:36 PM - Forum: Abwesenheiten
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Leider hats ich jetzt wohl auch mit der Grippe erwischt.
Im Moment bin ich grad nicht wirklich in der Lage mehr als 3 Sätze gerade aus zu schreiben, sry. Werd aber auf den Post schnellstmöglich antworten.
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Teil 2 |
Geschrieben von: Lexandro Menas - 02-22-2015, 05:57 PM - Forum: Das Chaos
- Antworten (2)
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Ziellos wanderte er durch die Gassen, versunken in seinen Gedanken. Auch wenn die Tat für die restliche Welt schon fast in Vergessenheit geriet, war es für Lex immer noch als wäre es erst gestern geschehen. Vom Bandarbeiter mit überdurchschnittlichen Aufstiegschancen und Ehemann zum gesuchten Doppelmörder und ausgestoßenen dessen einziger Besitz ein Gefängnisoverall darstellt.
Durch eine lautstarke Wortmeldung seines Magens wurde er wieder zurück in die Realität geholt. Es gab zwar einige Läden in dieser Gasse, jedoch machte das Gesetz der natürlichen Auslese auch vor Läden in diesem viertel nicht halt - wer seine Waren nicht verteidigen konnte hatte sein Geschäft die längste zeit gehabt. Diebstahl war hier keine wirklich gute Idee, vor allem nicht wenn man Ortsfremd ist und man gar nicht weiß wohin man flüchten sollte. Dieser Gedanke brachte ihn auch darauf, dass er nicht nur Hungrig sondern auch Obdachlos und Pleite war.
Während er darüber nachdachte fiel ihm gar nicht auf, dass er vor dem Geschäft stehen geblieben ist.
Der Verkäufer schätze Lex lage wohl ähnlich ein wie er es selbst tat, als er eine doppelläufige Schrotflinte betont langsam von unter dem Ladentisch hervorholte und sie Demonstrativ begann sie mit einem recht schmutzigen Tuch abzuwischen. Die Botschaft war klar: „Komm nicht auf dumme Gedanken und geh einfach weiter, dann bleibt das Ding auch hier Sauber...“
Man musste schon ein Idiot sein um diesen Wink nicht zu verstehen, und so beeilte Lexandro sich der unausgesprochenen „Bitte“ folge zu leisten und ging betont „bedrohlich“ weiter die stinkende Gasse entlang.
Als er an eine kleine Seitengasse vorbeikam hatte er plötzlich den unbestimmten Drang in die sehr dunkle Sackgasse zu gehen. Das letzte Mal als er diesen fast schon Zwang hatte war bei dem Ausbruch knapp 7 Stunden zuvor, und da hatte es ihm den Hintern gerettet, sodass er sich entschloss diesem Drang widerstandslos nachzugeben – was hatte er auch schon zu verlieren?
Am ende der Sackgasse befand sich eine kleine Tür, die von außen relativ gut von Müllbergen gegen zufällige Entdeckung geschützt wurde. Lexandro steuerte jedoch zielgerichtet auf diese zu und als er davor stand, konnte er mit einem flüchtigen blick erkennen, dass es nach außen keine Türklinke oder ähnliches gab. Gerade als er jedoch genauer nach einem Öffnungsmechanismus suchen wollte schwang diese lautlos von alleine auf.
Er konnte im Inneren nicht außer absolute Finsternis erkennen, jedoch wusste er mit absoluter Sicherheit, dass dahinter seine Zukunft liegen sollte. Mit einem mulmigen Gefühl in seiner Magengegend trat er ein. Nur nebenbei bemerkte er, dass der unheimliche Zwang der ihn leitete verschwunden war.
Es war ein schmaler Gang, gerade so, dass er normal hindurch gehen konnte, jedoch schien es ihm, dass die Proportionen der Wände und Decke, sofern er sie überhaupt durch die schummrige Restlicht dass durch den Eingang fiel überhaupt sehen konnte, nicht wirklich zu dem passen konnte was er mit seinen Augen sah. Außerdem schien sich der Gang jedes mal zu verändern wenn er versuchte die Schwärze am Rande seiner Sichtweite mit seinen Augen zu durchdringen. Und als wäre das noch nicht genug gewesen schloss sich die Eingangspforte ebenso leise von alleine, wie sie sich für ihn geöffnet hatte. Mit einem Schlag war es stockdüster und Lex konnte nicht mehr sagen ob noch 2 Sekunden sich hinter ihm eine Türe befunden hatte.
Alles was ihm nun blieb waren die Eindrücke, die er beim eintreten sammeln konnte sowie das Vertrauen darauf, dass seine innere Stimme und sein Bauchgefühl ihn nicht aus dem Knast befreit hätten nur ihn dann in einem seltsamen Hausflur umkommen zu lassen. Und bei jedem Schritt kam noch der desorientierende Faktor hinzu den die Wände und die Decke bei ihm hinterlassen hatten.
Ohne wirkliche Option auf Flucht, blieb ihm praktisch nichts anderes übrig, als dem ihm gebotenen Weg bis zu seinem Ende gehen zu gehen. Zuerst versuchte Lexandro sich mit beiden Händen an den Wänden links und Rechts zu orientieren, doch nach ein paar Schritten kam es ihm vor, als würden die Wände ein eigenes Spiel mit ihm treiben. Es schien ihm ab und zu als kämen sie aufeinander zu und dass der Gang sich nach 2 Schritte so sehr verjüngen würde dass ein Weitergehen unmöglich wäre, nur um einen Schritt darauf den Kontakt zu beiden Wänden zu verlieren. Als Lex jedoch einen Schritt nach rechts machen wollte um die Distanz zur Wand zu Verringern, stieß er mit seiner Stirn an eben jene vermisste Mauer, die plötzlich gefühlt 20 cm näher zu ihm war als bevor er den Kontakt dazu verloren hatte.
Auf Grund dieser Erfahrungen beschloss er einfach stur gerade aus zu gehen und die Wände so gut es ging zu ignorieren, was alleine schon leichter gesagt als getan war. Es ging immer stur gerade aus durch die Dunkelheit und eine weile später konnte er nicht mehr sagen, ob er erst seit 10 Minuten oder 10 Jahren in diesem Flur unterwegs war. Zusätzlich zu den verwirrenden Wänden kam es ihm jetzt auch noch vor, als würde er einen steilen Berg hinaufgehen, was jedoch in einem Wohnhab innerhalb der Stadt einfach lächerlich wirkte. Irgendwas oder -wer wollte ihn testen schloss er aus den Vorgängen, und so trottete er eher aus trotz denn aus Mut immer weiter in die Dunkelheit hinein bis er plötzlich voll gegen eine Wand lief.
Mit schmerzendem Schädel tastete er sich dem neuerlichen Hindernis entlang bis er auf eine Türklinke traf, die anscheinend in mitten einer Ziegelwand angebracht wurde.
Lexandro war sich fast sicher, dass er diese Klinke finden sollte, und deswegen betätigte er sie.
Schlagartig wurde es hell. Immer noch auf die Dunkelheit eingestellt wurde Lex geblendet und so entging ihm in den ersten Augenblicken, dass er sich in einem Gigantischen Saal befand. Als seine Sehkraft sich langsam wieder einstellte, erkannte er, dass der Gang hinter ihm nur ungefähr 3 Meter betrug der nur stumpf gerade aus verlief. Er konnte jedoch schwören, dass er stundenlang über mehrere Kilometer und Höhenmeter gewandert sein musste. Ebenfalls passte dieser gesamte Raum nicht in das Gebäude, dass er ursprünglich betreten hatte. Im Flur zuvor wurden seine Zweifel und sein ungutes Gefühl durch die Konzentration auf die ungewöhnliche Herausforderungen der Topographie abgelenkt, hier jedoch wurde es ihm zum ersten mal schlagartig bewusst, was das alles nur bedeuten konnte: WARPHEXEREI!
Warphexerei war einer der obersten Todsünden (*ausgenommen Lizenzierte Vertreter der Spezies Mensch, die entweder für das Imperium nützlich oder sonst wie reich genug für eine Duldung waren). Zumindest war das eines der immer wiederkehrenden Themen der politischen Aufklärungsunterrichtseinheiten, die man regelmäßig zu besuchen hatte. Zumeist ging es da um die abartigsten Dämonenschäuslichkeiten die daraus hervorkommen sollten, aber angesichts dieser Pracht und dem Umstand das in den letzten 30 Sekunden ihm noch niemand das Hirn aus dem Schädel gehackt hatte, halfen sich ein wenig zu beruhigen.
Was hatte er den schon zu verlieren? Auf ihn warteten noch 2 weitere Jahre Stasehaft mit anschließender Verwendung als ferngesteuerter Fleischklops. Plus das was er noch bekommen könnte für den Ausbruch sollte man ihn wieder habhaft werden...
Als er sich umsah, konnte er etwa 500 Meter eine Person an einem Ebenholzfarbenen Sekretär sitzen sehen, die Anscheinend versunken war in Papierkram und noch keine Notiz von dem Neuankömmling genommen zu haben schien.
Etwas beruhigt durch den Umstand dass trotz Warpmagie immer noch alle Körperteile an der richtigen Stelle sind und der einzige Andere anwesende hier ein Bürohengst zu sein schien, ging er auf die Person am Schreibtisch zu.
Als diese nicht auf seine Präsenz vor dem Schreibtisch zu reagieren schien, sah sich Lexandro verwirrt um. Auf einem kleinen Schild ca. 1 Meter vor einer Reihe Stühle die in einigen Metern Abstand links vor dem Schreibtisch standen stand ein Schild. Er wunderte sich wie er das alles hat übersehen können als er ein paar Sekunden zuvor genau jenen Weg genommen hatte, der nun eine Art Wartebereich zu sein schien. Er entschloss sich das ganze nochmal genauer anzuschauen und ging zurück zu dem Schild.
Der Inhalt dieses Schildes war ebenso verwirrend wie nichtssagend:
Ziehen Sie eine Nummer. Bitte bleiben Sie hinter der Linie, Sie werden aufgerufen. Achtung für Fahrplanauskünfte bitte an Schalter 3 anstellen!
Als er die letzten Buchstaben gelesen hatte bemerkte er plötzlich einen Ticketautomaten direkt neben dem Schild. Dieser sah zwar aus, als würde er hier schon immer da gestanden haben, jedoch konnte Lex seinen linken Arm darauf verwetten, dass dies nicht so war. Trotzdem beschloss er sich ein Ticket zu ziehen und begab sich dann zum Wartebereich, wo schon eine unbequeme Wartebank auf ihn zu lauern schien.
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Lexandro Menas |
Geschrieben von: Lexandro Menas - 02-22-2015, 01:23 AM - Forum: Das Chaos
- Antworten (9)
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Name: Lexandro Menas (Spitznahme: Lex)
Alter: 36
Herkunft: Koron
Zugehörigkeit: Abtrünniger Bürger des Imperiums / Chaoskultist
Beruf: ehm. Industriepressenbediener
Aussehen:
Größe: 1,74m
Gewicht: ca. 74 kg
Haar: Haarfarbe, Dunkelbraun, leichter Ansatz von „Geheimratsecken“, vereinzelte graue Haare
Augenfarbe: Braungrün
Allgemein:
Lex Erscheinungsbild ist das eines durchschnittlichen Arbeiters der unteren Klassen. Sein Körper ist durch die harte Arbeit die er im Namen des Imperators an den schweren Industriepressen leistete trainiert, wie aber auch durch die allgegenwärtigen „Unannehmlichkeiten“ mit Narben auf Brust und Armen gekennzeichnet. Ebenso sind seine Hände schwielig. Seine Brust und sein breiter Rücken sind behaart, wobei man nicht von einem Fell reden kann.
Charakter:
Lexandro ist Aufgeschlossen, und sein offenes Wesen macht es ihm auch leicht neue Kontakte zu knüpfen.
Trotz seiner Herkunftstypischen schlechteren Ausbildung und seinem „Wohnsilo“-Slang vermag er sich auszudrücken. Wenn es drauf ankommt beherrscht Lex auch auf ordentlichem Niedergotisch und ein paar Brocken Hochgotisch.Von zu Hause aus wurde immer Wert auf Manieren und Umgangsfprmen gelegt, was auch an ihm haften blieb. Ebenfalls von seinem Elternhaus hat er auch die Eigenschaft nicht einfach alles zu schlucken und Sachen zu hinterfragen, was jedoch im Imperium eine sehr schlechte Idee sein kann, und so lernte er auch früh wann es besser sein kann einfach mal die Klappe zu halten, was man dann doch besser nicht gesehen / gehört hat oder was gar nicht da war...
Manche könnten ihn als Pessimisten bezeichnen, er selbst nennt sich eher desillusionierter Optimist oder Realist, wobei beide Parteien im Imperium recht haben...
Obwohl er sehr trainiert ist, mag er nur Sportübertragungen. Als er mal gefragt wurde, warum er nicht in der Werkssportgruppe aktiver ist, antwortete Lex nur, dass man bei dem ständigen Gehampel sein Bier verschütten würde.
Lexandro ist relativ leicht zufrieden zu stellen, und eher ein Routinemensch der am glücklichsten ist wenn alles so ist wie es war und es sein sollte, mit seinem Magazin in der Hand, der Dose Bier und dem Picter mit seiner Lieblingsserie.
Fähigkeiten:
Sprachen: Hauptsprache: Niedergotisch mit lokalem „Ghettoslang“
Gut: klassisches Niedergotisch
mehr schlecht als recht: Hochgotisch
Allgemein:
Handwerklich begabt, Elektrotechnische Weiterbildungen Absolviert
Erste Hilfe mit Weiterbildung Brandverletzungen und leichte Industrieverletzungen
Standartimperial- Konsolenbediener
Oranisationstalent
Menschenführung
Menschenkentniss
„6. Sinn“ für brenzlige Situationen
Ausrüstung:
Gefängniskleidung
Handtuch
Biographie:
Lexandro Menas wuchs in einem der weniger guten Viertel der Wohnslums im Wohnsolobereich IV / F auf.
Seine Eltern jedoch versuchten stets sich gesellschaftlich und Materiell zu verbessern und waren sehr Fleißig und Umtätig. So war auch ihr Bestreben, dass Lexandro einmal nicht das elende Leben eines Arbeiters teilen musste und herauskam aus der Spirale aus Arbeitsknechtschaft und ewigen Schwanken an der Armutsklippe. Sie investierten jeden zusätzlichen Credit den sie bekamen in seine Ausbildung um ihn irgendwann auf den Weg eines unteren Beamten schicken zu können.
Als jedoch sein Vater bei einem der zahlreichen Unfälle an der Schmelze während seiner Schicht starb, änderte sich schlagartig alles. Anstelle der angepeilten Beamtenkarriere musste er schon im Alter von 15 in der örtlichen Abfallverwertungsanlage Arbeiten um den Lebensunterhalt und seine Wohnung zusammen mit der Mutter halten zu können.
Die Erfahrungen die er dabei sammelte, desillusionierten den Jungen schon früh. So gab er seinen Plan der Verbeamtung auf und konzentrierte sich auf seine Karriere innerhalb seines aktuellen Berufes um wenigstens einen Posten zu bekommen, der nichts mehr direkt mit dem Mist zu tun hatte den er jeden Tag schaufeln musste.
Mit 17 Jahren diente er Pflichtgemäß wie jeder seines Alters seinen Wehrdienst bei der Werksschutztruppe die den Arbites unterstanden. Dort lernte er den Umgang mit den Standardwaffen des Imperiums sowie militärisches Verhalten und -menschenführung und andere Grundlegende soldatische Grundtugenden wie Disziplin und Verantwortungsbewusstsein.
Lex jedoch lag der Waffendrill nicht sonderlich und er war auch ein eher durchschnittlicher Schütze, sodass es ihm gelang sich in den Stab als Unterstützungspersonal in Verwaltungsangelegenheiten versetzen zu lassen.
Nach dem Militärdienst trat er einen Posten bei dem Metallverarbeitungswerk an, in dem sämtliche Arbeiter seines Wohnhabs angestellt sind.
Dort tat er sich durch seine Arbeitsdisziplin hervor, wobei er es bis zum Bandgruppenleiter brachte.
Er heiratete mit 25 seine Nachbarin, die er während seiner Arbeit kennen lernte. Sie arbeitete in der Verwaltung seines Arbeitsverbandes.
Mit den Jahren jedoch wurde für beide das Berufsleben zeitaufwendiger als ihr Privatleben, sodass die Ehe kinderlos blieb und sie beide eher parallel lebten als zusammen. Und damit begann sein Untergang.
Nach 10 Ehejahren wurde Lex immer öfters von seinem übergeordneten Abschnittsleiter zu Weiterbildungen und Überstunden verordnet. Innerhalb seiner Bandgruppe ging schon das Gerücht um dass eine Beförderung wohl unmittelbar ins Haus stand. Eine Zeit lang glaubte dies auch Lex, als er jedoch seine Frau zum Feierabend abholen wollte war ihr Büro schon verlassen. Durch die plappernde Kollegin erfuhr er, dass sie schon vor 2 Stunden von dem Abschnittsleiter abgeholt worden sei.
Verwirrt und beunruhigt ging er zu seiner Wohneinheit die nur ein paar Stockwerke über seinem war, die jedoch schon als besseres Viertel gehandelt wurde. Schon vor der Tür konnte er die Stimmen erkennen, die im Innern sehr viel Spaß miteinander zu haben schienen. Es war die seines Vorgesetzten und seiner Frau.
Trotz seiner eher langweiligen Ehe traf ihn die Erkentnis wie ein Schlag ins Gesicht. All die Überstunden und Weiterbildungen, die Enttäuschung über sein Leben in der Tretmühle, vor dem ihn seine Eltern erfolglos herausholen wollten. All die Extraschichten, um seiner Frau die Geschenke machen zu können waren plötzlich sinnlos.
Leise betrat er die unverriegelte Tür – sie schienen es wohl eilig gehabt zu haben – und griff sich die spitze und schwere Auszeichnung für den effektivsten Abschnitt – den er mitgeholfen hatte zu erarbeiten – und trat ins Wohnzimmer in dem gerade der Chef auf seiner Frau zugange war.
Sie nahm als erstes von ihm Notiz als Lex über den Beiden auftauchte. Mit schreckgeweiteten Augen sah sie wie Lexando mit einem Hieb die Spitze der Auszeichnung tief in den Hinterkopf seines Vorgesetzten trieb. Blutüberströmt brach er auf ihr tot zusammen. Sie sah ihm tief in die Augen fand jedoch nur noch Hass und Verachtung. Lex lies die Auszeichnung in dem Hinterkopf stecken und fing an seine geliebte Frau zu erwürgen.
Wie das Lebenslicht aus ihren Augen wich, wich auch die rasende Wut die sich seiner Bemächtigt hatte und so brannten sich die letzten Sekunden ihrer Existenz für immer in sein Bewusstsein...
Ihm war klar, dass er nun Vogelfrei war und so kehrte er ein letztes mal in sein Hab zurück um ein paar persönliche Gegenstände zu holen um dann ein Neues Leben weit ab dieses Wohnsilos beginnen zu können.
Das Schicksal war ihm jedoch wiederum nicht gewogen. Für die Justiz war recht schnell klar wer für die Bluttat verantwortlich sein musste, und so wurde er bei dem Versuch, diesen Sektor zu verlassen gestellt und verhaftet.
Sein Prozess fand beachtliche Aufmerksamkeit in den Medien, da ein Mord an so einem relativ hochstehenden Mitglied der Produktionskette und seiner Geliebten während dem Bettensport querbeet vom Boulevard bis zu den seriöseren Medien alles bediente was eine Gute Schlagzeile ausmachte.
Dementsprechend wurde es auch eher zu einem Schauprozess, bei dem es nur darum ging, wie das Imperium mit Subjekten wie Ihm umging.
Nach 3 Stunden stand das Urteil fest: 3 Jahre Stasehaft mit schließender Umwandlung in einen Servitor.
Damit hätte eigentlich die Geschichte des Lexandro Menas enden sollen.
Jedoch... Knapp 1 Jahr danach...
Zuerst begann es mit einem knacken und klirren, dass durch die Menschenleeren Gänge des Stasetraktes des Distriktsggefängnises hallte, gefolgt von einem zischen und einem dumpfen Aufschlag. Niemand bemerkte das Erwachen von Gefangener 10815. Der Stasetrakt war einer der am wenigsten aufgesuchten Bereiche des Gefängnisses. Da normalerweise die Frost- und Aufwachriten Servitorgesteuert waren und diese regelmäßig gewartet wurden, benötigte man auch hier weder Wachen noch Wachdrohnen. Und so kam es dass mitten in der Nacht ein Gefangener benommen und noch halbblind von den Staseauswirkungen sich vom Boden aufrappelte und sich an der geborstenen Staseeinheit nach oben zog.
Lex wusste nicht genau wer oder wie oder warum man ihn gerettet hatte, aber in den letzten Monaten war da diese Stimme die mit ihm sprach, die andere, die die immer wiederkehrenden letzten Momente seiner Frau aus den Gedanken verbannten als sie ihn mit den aufgerissenen Augen anstarrte... ihr gehauchtes „bitte nicht“ während sie schon kurz davor war – mit einem Kopfschütteln vertrieb er die Bilder aus seinen Gedanken. Er hatte sie die letzten 10 Monate immer und immer wieder gesehen was als Teil der Stasestrafe auch durchaus so gewollt war. Nur die Stimme half ihm in den letzten 2 Monaten bei verstand zu bleiben. Und an diese klammerte er sich dann mit aller Kraft die er mental aufbieten konnte.
Nun stand er hier und sammelte Kraft während er das letzte mentale Gespräch noch einmal im Kopf durchging. Ein kleiner Teil von Lex meldete sich dabei als nervige kleine Stimme im Hinterkopf die sich fragte ob die „Stimme“ nicht doch Anzeichen von aufkommenden Wahnsinn war – jedoch entschied er sich erst mal anderen Dingen als der Philosophie Vorrang zu geben, zum Beispiel wie er aus dem Gefängnis ausbrechen sollte und andere Kleinigkeiten.
Überraschenderweise wusste er intuitiv in welche Richtung er gehen musste und in welchen Räumen er in dem Menschenleeren Gefängnistrakt die Passiercodes eingeben musste (die er auch mysteriöserweise auswendig konnte). Es schien ihm, als würden seine Schritte von jemanden gelenkt, der weit außerhalb seines Verständnisses liegt, jedoch war er sich ziemlich sicher, dass es nicht der Imperator sein konnte...
Als er durch die halbdunklen Gänge wanderte, schloss er aus den Wegweisern und Beschriftungen, dass er auf dem Weg in Richtung Müllentsorgung 1 war.
Von da aus war es sogar ihm selbst klar was nun passieren musste. Durch die Wartungsröhren der Überdruckabläufe der Anlage konnte man bis zu den Fäkaliensammeltanks und unterirdischen Kloakenverteiler vordringen – vorausgesetzt die Röhren waren nicht gesondert gesichert.
Doch wiederum schien ihm das Glück hold - auf Grund der speziellen Verwendung des Flügels ging wohl niemand von einem Fluchtversuch von einem der dortigen Insassen aus, und so stand nur eine etwas eingerostete Druckluke zwischen ihm und der Freiheit.
Lex folgte der Leitung bis zu ihrem Ende, dass in einen gähnenden Abgrund endete. An der gegenüberliegenden Wand war die Bezeichnung VZ III S zu erkennen, was er noch auf Grund seiner ersten Arbeitsstelle als Verteilerzentrum 3 Süd übersetzen konnte. Er wusste nun auch wo er war und da ein zu langer Aufenthalt in der Kanalisation ein schnelles ekelhaftes Ende bereiten konnte entschloss er sich über den Inspektorenzugang neben der Röhre nach oben zu klettern.
Er kannte das Viertel über ihm und wusste das da oben genauso ekelhafte Tode drohen konnten, doch war es weniger wahrscheinlich dabei in Scheiße zu ertrinken was eindeutig was für sich hatte. Auserdem war das eines der Viertel die von den Arbites mehr oder weniger sich selbst überlassen wurden und dem entsprechend für einen frisch aus dem Knast ausgebrochenen sicherer war als der Ebene 5 Boulevard mit seinen Edelboutiken...
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Krieg in Horning |
Geschrieben von: Die Stimme - 01-30-2015, 03:07 PM - Forum: Gohmor Guardian
- Keine Antworten
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Kritische Stimmen merken immer wieder an, dass der Rebellion in Horning nicht mit der nötigen Härte begegnet wird. Der Gouverneur lässt hier die Entschlossenheit vermitteln. Andere mahnen, dass die Auflehnung Hornings und stellvertretend die Tuzts, zwar mit den falschen Mitteln geführt wird, in ihren Motiven aber verständlich ist. Es ist daher unklug, dass sich Imperiale und Imperiale zerfleischen und man sollte nach Lösungen am Verhandlungstisch suchen. Was meinen Sie?
2 Antworten sind möglich.
Die Fragen in ihrer Gänze lauten:
-Der Krieg ist eine gerechte Sache und wird von kompetenten Offizieren und Vertretern der Kirche geführt.
-Dieser Krieg ist eine Frage des Glaubens und sollte ohne die PVS, vom Kreuzzug geführt werden.
-Die Rebellion niederzuschlagen ist eine Sache der Armee und zivile Pilger sollten sich dran nicht beteiligen.
-Der Krieg in Horning interessiert mich nicht
-Der Krieg wird nicht mit genügend Härte geführt
-Man sollte die Streitigkeiten am Verhandlungstisch beilegen
-Der Krieg wurde anfangs zu wenig ernst genommen und falsch geführt. Mit der eintreffenden Verstärkung wird sich dies ändern.
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Flugplatz, Zeughaus und Kasernen |
Geschrieben von: Die Stimme - 01-06-2015, 11:25 PM - Forum: Der Stadtstaat
- Antworten (11)
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Das niedrige Gebäude hatte keinen Namen, nicht so wie die Tavernen und Bars in den Städten der sogenannten Zivilisation.
Doch jeder wusste, das hier die Piloten Rasankurs ihre Zeit totschlugen. Und es gab eine Menge Zeit, die sie dieser Tage irgendwie herum bringen mussten.
Ihre Flieger hatten kaum Sprit und aus dem Palast war der Befehl ergangen, die Kampfmaschinen nur im äußersten Notfall, das hieß im bei einem Angriff, in die Luft zu bringen. Jeder in der Stadt wusste, dass dies nicht passieren würde. Anfangs hatten sie noch gehofft Teil des Angriffs auf die Festung zu werden. Es hätte großen Ruhm und Symbolik bedeutet, wenn die Flieger jene Städte einnahmen, welche den Lebenssaft für ihre Maschinen liefern würden. Sieg oder Fall, das hätte es bedeutet.
Doch man hatte ihnen diese Chance nicht zuteil werden lassen.
Zu ungewiss war der Schlachtenverlauf erschienen. Zu groß das Risiko, dass der Sprit nutzlos verbrannte.
So saßen sie also hier, in der relativen Kühle des Hauses, unweit des Rollfeldes.
Das Gebäude bestand lediglich aus einem großen Raum, welcher tiefer als der natürliche Boden lag und so nicht allzu sehr aufheizte. Diesen Umstand musste man natürlich immer in Relation zur örtlichen Gegebenheit sehen und so nahm es nicht Wunder, dass in der Schenke eine Backofenhitze herrschte. In der Mitte stand eine Statuette, aus rissigem, grauen Holz, welche die sechbrüstige Mutter Nacht darstellen sollte. Zu ihren Füßen brannten einige Räucherstäbchen. Das Dach war an einigen Stellen undicht und grob mit Korbgeflecht geflickt. So zerteilten hereinfallende Sonnenstrahlen den Raum. Staub tanzte in diesen Lichtfingern. Die Trägheit der Partikel schien ansteckend zu sein, denn auch von den Anwesenden bewegte sich niemand mehr als nötig. Lediglich der Schankvater und seine beiden Töchter schritten durch die Reihen und füllen Becher nach, oder tauschten Wasserpfeifen aus. Alkoholische Getränke oder berauschende Kräuter wurden nicht gereicht, denn jeder der Piloten musste für den unwahrscheinlichen Fall der Fälle voll einsatzbereit sein.
Die Männer und Frauen auf den Diwanen hätten wohl all jene mit Grausen erfüllt, die Mutanten nur aus Schauergeschichten und überspitzten Nachrichten kannten. Denn während in Gohmor und anderen imperialen Niederlassungen nur jene geduldet wurden, deren Veränderungen noch im Rahmen der regressiven Toleranz lagen, waren hier die wahrlich gesegneten versammelt. Den meisten Piloten verfügten nicht über die körperlichen Steigerungen der anderen Rasankuri. In ihrem Berufsstand waren Muskeln und natürliche Waffen eher hinderlich. Sie zeichneten sich vielmehr durch zusätzliche Augen, cybernetische Anschlüsse oder andere Formen der Veränderungen und Wahrnehmungserweiterungen aus, welche sie in Luftkämpfen überlegen machten. Die Unveränderten stellte die Unterzahl dar, doch auch sie gab es.
Doch trotz ihrer geschärften Sinne und hohen Reflexe wandten nur wenige den Willen auf den Kopf zu drehen, als die Tür nun mit einigem Schwung aufgerissen wurde. Ein dicker Mann schob sich ins Innere der Taverne, gefolgt von zwei stämmigen Leibwächtern, die sich links und rechts des Eingangs positionierten.
Ihr Herr verbarg seine Körperfülle in wallenden Bahnen roter Seide. Sein Haupt war von einem Turban der selben Farbe gekrönt und die dicken Wurstfinger zierten Ringe aus schimmernden Silber. Während er die Männer und Frauen musterte, schnupfte er an einem Beutel mit Duftgräsern, als wolle er sich auf diese Weise über den Geruch echauffieren.
Ich suche eine Frau... eine Pilotin namens Millicent. Lyra Millicent.
Der Name allein war ungewöhnlich und ließ auf jemanden schließen, der ursprünglich nicht aus der Wüste oder den Reihen der verschmähten Mutanten stammte, denen man in den imperialen Städten keinen Nachnamen zugestand.
Die Piloten, alle samt mehr als selbstbewusst und nicht gewillt so rüde und formlos mit sich sprechen zu lassen, antworten nicht. Einige sahen jedoch in die Ecke, wo unter dem Schatten eines aufgespannten Tuches, eine Frau auf einem voluminösen Kissen lag. Neben ihr ein Kampfpilot mit vier Armen und einer ledrig braunen Haut, mit dem sie in ein leises Gespräch vertieft gewesen war. Zwischen ihnen stand ein kleines Tischchen, mit einem Teegedeck aus Zinn darauf.
Der Fremde deutete die Blicke richtig und hielt schnurstracks auf das Lager zu.
In all seiner Fülle ragte er nun vor den beiden Fliegern auf und blickte auf sie herab.
Fräulein Millicent, ich bin Yassir nar Nabil, von den Familien der Tuchhändler. Es gibt da etwas, das ich mit dir Besprechen muss. Mit dir allein. Bedeutungsschwer blickte er auf den Vierarmigen, der jedoch keine Anstalten machte den Platz zu räumen. Lyra beugte sich zu ihm herüber und flüsterte ihm ein paar Worte zu. Woraufhin der Flieger lachte und sich dann, langsamer als nötig, daran machte ein anderes Kissen für sich zu finden. Yassir bewegte sich mit dem Geschick eines Mannes, der trotz seiner Masse durchaus gewohnt war die Wüste mit all ihren Strapazen zu bereisen und ließ sich auf den freigewordenen Platz sinken.
Ich möchte mich bei dir für mein Eindringen und meine ungebührliche Art entschuldigen. Normalerweise ist so etwas nichts was meinem Wesen entspricht. Ich lege viel Wert auf die Wahrung des Anstandes. Doch ich musste bei dir sein, bevor mir Malek, diese elende Natter, zuvor kommen konnte. Daher musste alles schnell gehen.
Ich belästige dich, weil ich dir ein Angebot unterbreiten möchte. Ich brauche einen Flug nach Norden. Dort hin, wo unser Fürst, tausend Tempel seien ihm errichtet, im Moment die Grenzen Rasankurs erweitert. Die Kampfflieger dürfen nicht starten, dass ist mir bewusst. Aber deine Maschine gehört nicht zu denen der Rasankuri, jedenfalls nicht in dem Sinne, dass ein Flug für dich eine Strafe nach sich zieht. Er senkte die Stimme ein wenig. Ich habe Treibstoff. Nicht viel, aber doch genug um mich zu unseren Truppen und gegebenenfalls wieder zurückzubringen. Das wäre mir einiges wert. Zehn Silberstangen, oder fünfzig Ballen feinster Seide. Sehr gut zum tauschen, sehr wertvoll. Wertvoller als Silber, allemal.
Wie klingt das für dich?
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Katir |
Geschrieben von: Katir - 01-06-2015, 04:59 AM - Forum: Das Chaos
- Antworten (1)
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Bild
![[Bild: OoxVszn.jpg]](http://i.imgur.com/OoxVszn.jpg)
Name
Katir
Alter
ca. 15
Aussehen
Sucht man etwas besonderes und einzigartiges, so muss man nicht weiter suchen. Katir ist in vielen Bereichen sehr exotisch und anders. Während manche vielleicht nur kleinere Mutationen haben, die mit weiter Kleidung versteckt werden kann, oder anderswertig nicht weiter auffällt, ist Katir's vollständiger Körper mutiert und hat sich radikal verändert.
Ihr Körper ist eine Mischung aus einem Menschen und einem Tier, und so manch ein imperialer Bürger würde sogar komplett verneinen, dass so etwas wie sie überhaupt einmal ein Mensch gewesen sein könnte. Die Füße sind umgestellt, was sie zu einer Zehenspitzengängerin macht, und ihre Ohren sind groß haben eine tierartige Form. Ihr Gesicht endet in einer kurzen Schnauze, und überdies hat sie einen buschigen Schweif. Noch dazu ist ihr Körper mit einem kurzen, weichen Fell bedeckt.
Abgesehen von den gravierenden Mutationen, hat Katir einen schlanken Körper mit nur schwach ausgeprägten Muskeln. Aufgrund ihres etwas niedrigeren Alters ist Katir eine spur Kleiner als die Durchschnittsfrau und ist nur 155cm groß.
Charakter
Im unteren Hive aufgewachsen, hat Katir eine natürliche Vorsicht entwickelt, ohne der sie wahrscheinlich schon lange den Schrecken der Unterwelt heim gefallen wäre. Meist überdenkt Katir alles zwei oder drei Mal, sofern die Zeit dies erlaubt. Wenn sie jedoch keine Zeit hat, handelt das Mädchen oft sehr impulsiv und unüberlegt. Generell hat sie jedoch gelernt, dass es oft besser ist zu schweigen und abzuwarten, wenn sie denn kann.
Vielleicht hätte Katir eine weniger gewaltbereite Einstellung entwickelt, wenn sie unter normalen Umständen aufgewachsen wäre, doch nach Jahren im Underhive hat sie gelernt, dass es oft notwendig ist ein Problem mit Gewalt zu lösen. Sie selbst wendet zwar nicht oft Gewalt an, jedoch weiß sie, dass dies immer ein möglicher Weg ist, und wenn sie die Möglichkeit hat, würde sie auch nicht davon abschrecken solche zu benutzen.
Fähigkeiten
Katir's Fähigkeiten sind nicht allzu weit gefächert. Im Underhive aufgewachsen, hat sie gelernt selbst in lebensfeindlichen Gebieten zu überleben und hat dementsprechend Resistenzen gegenüber harsche Gebiete entwickelt. Dank einer Mischung aus Erfahrung, Instinkt, und vielleicht auch ihren tierischen Teilen, hat Katir die Fähigkeit androhende Gefahren zu spüren, und schaffte es schon oft einem Gewehrschuss oder fallendem Geröll bei einem Hivebeben durch schnelles Ducken oder zur Seite springen auszuweichen. Dies funktioniert jedoch nur deswegen recht gut, da sie ein sehr flinkes und agiles Mädchen ist und sich gut bewegen kann.
In einer Welt ohne Maschinenseher, aber umgeben von Technologie, müssen manche selbstständig lernen wie einfache Reperaturen durchzuführen sind. So auch Katir. Genauso hat sie gelernt mit Schusswaffen und mit einem Messer umzugehen. Beides kann sie nicht besonders gut, jedoch reichte es in den meisten Fällen um sich zu wehren. Außerdem hat das Tiermädchen gelernt sich halbwegs leise zu bewegen.
Ausrüstung
An Ausrüstung hat Katir weder viel, noch etwas besonderes. Sie hatte einmal eine automatische Pistole sowie ein Messer, jedoch wurde ihr beides abgenommen, als sie verhaftet wurde. Ihre Krallen und ihre Zähne sind jedoch recht scharf, wennauch nicht ganz so gut als Waffe geeignet. Sie besitzt jedoch noch einen grauen, zerrissenen Overall, bei dem die Beinteile von den Knien abwärts entfernt wurden. Wegen ihrer besonderen Fußform kann Katir jedoch keine Schuhe oder Stiefel tragen.
Biografie
Geboren wurde Katir Terena als normales Menschenmädchen in einer Arbeiterfamilie im Lower Hive. Erst als sie zwei Jahre alt war, setzten die Mutationen ein und veränderten langsam ihren Körper. Aus Angst vor den Arbites und dem Imperator, gaben Katir's Eltern das Mädchen weg, setzten sie im Underhive aus. Wäre sie nicht von einer kleinen Untergrundgang gerettet worden, wäre das Mädchen mit Sicherheit schon damals gestorben.
Über die nächsten sieben Jahre hinweg mutierte Katir's Körper weiter, bis sie vollständig zum Tiermenschen wurde. Während dieser Zeit lernte das Mädchen, wie die meisten üblichen Waffen zu warten sind, um dadurch der Gang auszuhelfen. Im Alter von neun Jahren erlebte sie, wie sich die Gang schlussendlich auflöste, als der Gangboss in einem gemeinen Hinterhalt verwundet wurde und danach seinen Verletzungen erlag. Manche Ganger wechselten in andere Gangs, manche versuchten die Gang zusammen zu halten, und wieder andere zogen sich zurück aus diesem Leben und versuchten sich wieder einem etwas friedlicherem Geschäft zuzuwenden. So kam es dazu, dass Katir in einem der Gohmor umgebenden Slums landete.
Für die nächsten sechs Jahre verlief das Leben recht ruhig und beschaulich für Katir. Als jemand, der mit Waffen nicht nur umgehen kann, sondern diese und andere technischen Geräte auch tatsächlich warten kann, verdiente sie sich ein Geld damit, Waffen wieder schießfähig zu machen, Messer und Schwerter zu schleifen, oder kleinere Geräte zu reparieren. Einen Durchbruch schaffte sie, als sie einen Kompressor reparierte und mit diesem Luftflaschen auffüllen konnte, mit denen andere dann in die Bereiche des Underhives vordringen konnten, die sonst durch giftige Gase unpassierbar wären.
Vor kurzem jedoch passierte es, dass eine Gruppe Enforcer eine Durchsuchung des Slums startete, in dem das Mutantenmädchen lebte. Selbst ihr Sinn für Gefahr half nicht sehr viel, als die Truppen den Bereich des Slums umstellten und jede Hütte systematisch durchsuchten. Sie wusste natürlich, dass irgendeine Form von Widerstand ein Todesurteil wäre, weshalb sie mit erhobenen Händen in ihrer Hütte wartete, bis die Enforcer sie fanden und mitnahmen. Noch am selben Tag wurde sie auf einen Transporter geladen, der sie gemeinsam mit anderen Mutanten und Kriminellen in ein Bergwerk außerhalb von Gohmor führen sollte, wo sie allesamt ihre Schuld durch harte Arbeit bis zum Tode tilgen sollten. Ein Todesurteil für jeden der Gefangenen, doch da sie allesamt gefesselt waren, hatte Katir nicht einmal die Möglichkeit zu fliehen.
Es war eine glückliche Fügung für das Mädchen, dass der Gefangenentransporter in der Wüste angegriffen wurde. Dank des Hinterhalts konnten die Bewacher des Transporters allesamt schnell getötet oder ausgeschaltet werden. Die Gefangenen hatten allesamt schnell die Hoffnung, dass sie befreit werden könnten, doch schnell stellte sich heraus, dass die Nomaden, welche den Transporter angegriffen hatten, nicht planten die Gefangenen frei zu lassen. Alle überlebenden Imperialen wurden stattdessen ebenfalls in Ketten gelegt und zu den Gefangenen auf die Ladefläche des großen Transporters gelegt, bevor das Fahrzeug in die Kolonne der Angreifer eingegliedert wurden, die auf dem Weg nach Rasankur waren, um den Ruf des Schwarzen Drachen zu folgen.
Nach einer Inspektion der Gefangenen, und nach zwei Tagen Fahrt, konnte genug mitgehört werden um zu wissen, was die Gruppe vor hatte: sie wollten die Gefangenen allesamt als Sklaven für ihren Start in Rasankur behalten, um durch ihren Verkauf zu verdienen, und Katir wollten sie, da sie wohl als „besonders qualitativ“ zählte, dem großen Schwarzen Drachen schenken, um in der Gunst zu steigen.
Signatur
Name: Katir
Zugehörigkeit: Mutantin
Rasse: Mutantin
Aussehen: 155cm groß, schlank, Bild
Ausrüstung: Zerrissener, grauer Overall
Charakter: Neugierig, abwägend, vorsichtig.
Konto: 0
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R-1 Räuber |
Geschrieben von: Drudox - 12-21-2014, 05:55 PM - Forum: Drudoxs weiß Bescheid!
- Keine Antworten
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[CENTER]R-1 "Räuber"[/CENTER]
So ein kleiner Krieg hat auch seine guten Seiten, da hatte mein lieber Oheim schon recht.
Mir jedenfalls gibt es die Möglichkeit, euch, liebe Freunde und Nachbarn, einen waschechten Panzer zum Kauf anzubieten.
[CENTER]![[Bild: ruber0zy8vgl14j.jpg]](http://www.fotos-hochladen.net/uploads/ruber0zy8vgl14j.jpg)
[/CENTER]
Okay, ich gehe es zu, ein Räuber ist nun alles andere als ein Titan unter seinesgleichen. Manch einer behauptet er wurde nur konstruiert um einem Leman Russ als Unterlegkeil zu dienen. Aber hey, für eine Gruppe aus Söldnern, die sich vorher nur mit Maschinenpistolen und Revolvern bewaffnet hat, ist das doch schon mal eine Steigerung um 100%.
Ich will euch auch erzählen wie ich an diesen kleinen Liebling gekommen bin.
Wie jedem von euch bewusst sein dürfte, hat die PVS in Horning ganz schön was auf den Sack bekommen. Sicher, man verkauft es uns als glorreichen Vorstoß in den rückwärtigen Raum. Doch wer auch nur den leisten Schimmer von Strategie und Taktik sein Eigen nennt, der weiß natürlich was dahinter steckt. Sei es wie es sei, die Gohmorer und das Pilgerheer haben sich jedenfalls in die drei oder vier eroberten Dammstädte zurückgezogen und operieren nun von da aus. Die Milizen, welche vorher dort das Sagen hatten, haben sich natürlich verkrümelt und das meiste von ihrem Kram dagelassen. Die PVS braucht es nicht und die Pilger haben oftmals keine Ahnung, wie sie damit umgehen sollen. Mein Kontaktmann allerdings, hat ein feines Näschen für gute Geschäfte. Er schippert seit einigen Wochen Pilger nach Horning und hatte bis jetzt Glück, nicht das Opfer eines Unterseeboot geworden zu sein. Verständlich, dass er sich ärgerte ein so hohes Risiko einzugehen und dabei profitlose Leerfahrten zurück nach Gohmor zu machen. Also hat er angefangen allesmögliche mitzubringen. Unter anderem auch das Schätzchen hier.
Der Räuber ist den meisten weitaus weniger bekannt als die Chimäre oder eben der Russ. Eigentlich verwunderlich, denn er ist auf fast ebenso vielen Welten vertreten. Die Ursprünge des Schemas sind lange schon vergessen, doch man findet ihn, mit kleineren Abweichungen, überall dort wo Menschen eine billige Alternative zu den teurer herzustellenden Gerätschaften suchen, oder diese ergänzen wollen. Auf Koron wird er in der Stadt Edos in Horning produziert. Auch wenn das Modell, welches ich zum Kauf anbiete, interessanterweise nicht von Koron stammt. Laut der Motorprägung stammt der Panzer von Obsidian.
Nun werden einige sagen: „Der Russ selber gilt doch schon als preiswertes Massenprodukt.“ Stimmt schon, doch dem Räuber kommt ein ganz anderes Aufgabenspektrum zu. Er ist klein, schnell und wendig und sein Einsatz sieht keine unmittelbare Konfrontation mit überlegenen Panzerkräften vor, höchstens im Sinne von kompakten Jagdgruppen, ähnlich wie bei der Verwendung des Sentinels. Die Vorteile im weiten und offenen Gelände der horninger Schwemme liegen wohl auf der Hand. Doch auch in der Vorwüste um Gohmor herum, dürfte er etwas hermachen. Naja, das Einsatzgebiet überlasse ich seinem etwaigen Käufer. Kommen wir zu den Details.
-Besatzung: Für 3 Mann ausgelegt, zwei Mann für minimalen Kampfbetrieb nötig.
-Gewicht: 9,5 Tonnen ohne Munition und Treibstoff
-Länge: 5,10 Meter
-Breite: 3,00 Meter
-Höhe: 2, 85 Meter
-Bodenfreiheit: 40 cm
-Kettenbreite: 35 cm
Ihr merkt schon, gemütlich ist anders. Aber durch seine geringe Größe, bietet er ein entsprechend kleinen Ziel. Hinzu kommt die gute Reparierbarkeit im Feld. Man muss kein Techpriester sein um die Ketten zu wechseln, oder kleinere Probleme zu beheben.
-Antriebsmaschine: Verbrennungsmotor 91KW/124 PS – staatliche Rüstungsbetriebe Schwarzstadt/ Obsidian
Ein Üblicher Verbrennungsmotor, der alles in Dreck und Leistung verwandelt, was man Brennbares in ihn rein schüttet, von Diesel bis zu Promethium.
-Höchstgeschwindigkeit: 50 km/h auf Straße. 35 im Gelände.
-Reichweite auf der Straße: 350 km
-Bewaffnung: 1 × 45-mm-Kanone
-Momentaner Tarnanstrich: Winter
![[Bild: ruberwinter9bzkwhe6qy.png]](http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/ruberwinter9bzkwhe6qy.png)
-Panzerung: 7 bis 18 mm Walzenstahl.
Ein paar Worte zur Bewaffnung und Panzerung.
Ohne die Kanone kann der Räuber wie jedes andere Fahrzeug in Gohmor bewegt werden. Voraussetzung sind Straßenketten, mit entsprechender Gummipolsterung. Sollte jemand den Räuber kaufen um seine Kumpels oder seine Herzensdame zu beeindrucken, so steht dem nichts im Wege. Da ich jedoch davon ausgehen, dass ein potenzieller Käufer seine Investition auch nutzen will, etwas zum rechtlichen Aspekt. Eine 45mm Kanone fällt nicht mehr unter das Bürgerrecht auf freie Bewaffnung. Heißt, man bräuchte dafür eine Genehmigung. Diese erhält man, wenn man seiner Berufsgruppe angehört, die militärische Waffen zur Erfüllung ihrer Arbeit benötigt. Haustruppen und eingetragene Söldnervereinigungen fallen darunter. Illegal würde ich den Panzer in Gohmor nicht betreiben. Ein Maschinengeweht oder Raketenwerfer lässt sich vielleicht noch verstecken. Bein einem Panzer, auch wenn es ein kleiner ist, wird das schon schwieriger.
Außerhalb Gohmors sieht die Sache schon wieder anders aus. Jenseits der Stadtgrenzen gelten keine Regeln und somit steht es euch frei, was ihr mit euch herumtragt oder an eure Fahrzeuge schraubt.
Die Panzerung des Räubers hält den meisten Handfeuerwaffen, ob Projektil oder Laser, stand. Schwere MGs und Schulterwerfer sollten als Gegner vermieden werden. Zwar ist der Räuber durchaus in der Lage auch solchen Beschuss zu widerstehen, doch könnte mehr zurückbleiben als ein Kratzer im Lack.
Seht also zu, dass ihr zuerst feuert und gut trefft.
Abschließend noch etwas über den R-1, den ich zu verkaufen gedenke. Die Kanone ist momentan ausgebaut und wird von mir überholt. Der Panzer ist im guten Zustand, wurde regelmäßig gewartet, doch vermutlich nicht oft bewegt. Jemand mit mehr Ahnung von Motoren als ich, sollte da bei Gelegenheit noch mal einen Blick drauf werfen. Meine Preisvorstellung liegt bei 4000 Schekeln ohne Kanone und 5500 mit und zusätzlich 50 Schuss. Reich werde ich dabei nicht, doch für mich ist es eine Art Experiment, ob überhaupt Nachfrage für schweres Gerät besteht. Sollte dem so sein, steige ich vielleicht größer in das Geschäft ein. Der Krieg in Horning wirft diesbezüglich sicher noch einiges ab. Falls nicht war es allemal spaßig und ich kann behaupten schon einen Panzer im Angebot gehabt zu haben.
Quelle: http://www.tanks-encyclopedia.com
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Vitos Sek-13 |
Geschrieben von: Vitos Sek-13 - 11-03-2014, 02:16 AM - Forum: Motorisierte Einheiten
- Antworten (2)
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Grafik: [Error 418]
Name=
Vitos Zane
Alter= 21
Aussehen=
Augenfarbe: Grün
Hautfarbe: Blass
Haarfarbe: Braune
Große: 1,89 Standartmeter
Charakter=
-Aufmerksam
-Xenoshasser
-Launisch
-mag Tee
Fähigkeiten=
-guter Pilot (Läufer)
-passabler Techniker
-Nichtschwimmer
Ausrüstung=
-Laserkarabiner
-Monomesser
-Armaplastrüstung
-Werkzeug
-Bild von der Schwester
-Armulett mit gesegneter Boltpatrone (echtheit nicht nachgewiesen)
-570 Schenkel
Unterstützungssentinel
Sek-13
Typ: Läufer
Fabriziert: Koron III
Gewicht: 5,3 Tonnen
Geschwindigkeit: 45 km/h (Straße) bzw. 40 km/h (Gelände)
Besatzung: 1 Pilot
Primärbewaffnung: Multilaser
Sekundärbewaffnung: Netzwerfer
Panzerung: ca. 50mm rundum (geschlossene Kabine)
Urbarne Tarnfarben
Biografie=
Geboren war der junge Zane in der Makropolmittelschicht der Makropole, als Sohn einer Mechanikusarbeiterin und eines PVS-Soldaten.
Er ist schon als Kind mit Waffen in Kontakt gewesen und lernte sie schon mit 5 zu benutzen, ohne von Rückstoß umzukippen.
Mit 12 änderte sich sein Leben stark, ein Amoklaufender Kroot (Xenos) metzelte sich durch seinen Wohnblock, wärend er eine Ebene höher in der Schulung war.
Als Vitos wieder nach Hause kam, standen drei Männer der PVS vor seinem Block, die Leichen von seinen Eltern und seiner 9 Jährigen Schwester konnte man kaum wiedererkennen.
Die 3 Soldaten, Arbeitskollegen seines Vaters, nahmen ihn auf und erzogen ihn die nächsten 4 Jahre, so kam er zur einheit der Sentinels, wo er sich als recht geschickt herausstellte.
Ansonsten giebt es keine einschneidenen Ereignisse in seinen Leben, welche dokumentiert wurden. [das ist der grobe Umriss, er redet nicht gern darüber...]
Es hat Beine UND ist Motoriesiert, wohin also? :] Jedenfalls würde ich den Sentinel eher zu Infranteneri schicken, ist ein Unterstützungs(fahr)zeug
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Volksabstimmung |
Geschrieben von: Die Stimme - 09-15-2014, 01:38 AM - Forum: Gohmor Guardian
- Keine Antworten
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Tarian Orsius ein Staatsfeind, ein Verschwörer und ein Ketzer.
Das Hohe Gericht zu Gohmor hat das ehemalige Hausmitglied Tarian Orsius, im Beisein impieraler Vertreter und aller Stände der Regierung zum Tode verurteilt. Der ehrbare Hochrichter Basal Lei Achal sprach den Schiedsspruch unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Um aber den Volk, welchem der Delinquent auf so mannigfaltige Weise geschadet hat, sein Anrecht auf Genugtuung zu geben, hat er einen weises Urteil erlassen. Das Volk soll über die Art der Hinrichtung entscheiden, durch welche Tarian Orsius von Leben zum Tode geführt wird. „Den Menschen das Werkzeug, vor dem Thron des Gottkaiser die Sühne“ so seine Worte. Aus diesem Grund sind alle Bürger Gohmors dazu aufgerufen, über die Art der Vollstreckung abzustimmen.
Wir wissen natürlich, dass nicht alle unseres Leser mit der unschönen, aber nichtsdestotrotz notwendigen Art der Rechtsprechung vertraut sind. Daher sehen wir es als unsere Pflicht, über die exotischeren und seltener angewandten Methoden des Exekutieren zu informieren. Während Vorgänge wie das Enthaupten durch eine Axt, das Fallbeil, Erschießen, der elektrische Stuhl usw. bekannt oder selbsterklärend sein dürften, sind andere Arten vielleicht weniger geläufig.
Bei dem sogenannte Mondspaziergang wird der Delinquent auf den Mond verbraucht und dort, ohne Schutzanzug in den luftleeren Raum gestoßen. Bei der damnatio ad bestias wird der Verurteilte dem Tod durch der Ungande wilder Tiere ausgesetzt. Beim damnatio ad gladium obliegt die Hinrichtung einem Chrone Galdiatoren. Das in die Wüste hetzen gibt dem Verurteilten einen Vorsprung von einer Stunde, am Rand der Stadt, bevor er von Jägergruppen verfolgt und zu Strecke gebracht wird.
Die Option des Straf- Bataillon wurde vom Gericht ausgesetzt, da der Verurteilte seine Chance, im Angesicht des Imperators Abbitte zu leisten,vertan hat.
Die Egge, ist ein sonderbares Einzelstücke, welche zu Zeiten des Krieges in einer Strafkolonie Verwendung fand. Die Apparatur wurde seit über zweihundert Jahren nicht mehr verwendet, daher ist ihre genaue Funktionweise niemanden mehr bekannt, denn die Redaktion ermitteln konnte.
(Jeder Charakter darf einmal abstimmen. Auch Zweitchars. Fraktionen und Zugehörigkeiten spielen keine Rolle)
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Viderus "Der Vertriebene" |
Geschrieben von: SHTHunder - 08-23-2014, 05:19 AM - Forum: Das Chaos
- Antworten (3)
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Name: Viderus, Alias Villerino dé Capicio
Alter: 21 Jahre
Zugehörikeit: Unbekannt, Kontakte mit Dämonen sind allerdings bekannt
Größe: 1,70 cm
Aussehen:
In Zorn versunken und mit tiefen Augenringen schaut Viderus in den Spiegel. Sein altes strahlendes Aussehen, sein volles und prächtig braunes Haar hat nun einer fahlen blassen Haut platz geschaffen, sein weniges Haar welches noch an seinem Kopf haftet, hängt schlaff an seinem Kopf herab. Über sein Gesicht zieht sich eine lange Narbe, vom linken Teil der Stirn bis hinab zu seinem Kinn strahlt sie jedem Betrachter sofort in die Augen. Sein linkes Auge scheint blind zu sein, da es von einer milchigen Trübheit eingeschlossen ist. Er zieht oft seine Augenklappe darüber , um es zu verbergen. Seine Kleider hängen an seinem erschlafften Körper, schwach kann man noch erahnen, welchen Glanz diese Kleidung einst hatte. Seine ramponierten und abgelaufenen Stiefel haben schon lange ihren Schimmer verloren, matt und abgenutzt umhüllen sie seine Beine. ""Dafür werden sie eines Tages bluten" sagte er sich im Stillen. "Eines Tages....."
Ausrüstung: Neben seiner "Kleidung" , wenn man dies so nennen kann, trägt Viderus nicht mehr als einen kleinen Dolch mit sich. Dieser scheint auf den ersten Blick ziemlich gewöhnlich, doch die Klinge trägt das Mal des Chaos. Doch noch ist nicht die richtige Zeit um die Klinge zu schwingen. Magie und Intriegen sind seine Hauptwaffe, der Dolch ist mehr Zierde.
Charakter:
Obwohl Viderus viel Hass in seinem Herzen trägt, ist er sehr geduldig und heckt gerne lange Pläne aus, nur um dann zu sehen, wie seine Feinde sich gegenseitig zerfleischen oder er ,nach lang geplantem Handeln, seinen Gegner besiegen kann. Jedoch sollte man ihn nicht unterschätzen, im Kampf entwickelt Viderus einen ausgeprägten Ergeiz, der nicht leichtfertig unterschätzt werden sollte. Sein Hass gilt jedem Menschen, er hasst es in der Nähe von Unerwünschten zu sein. Allerdings ist oft jeder in seiner Umgebung unerwünscht, weshalb sich Viderus oft in sich zurückzieht.
Biographie:
`"Was können sie uns über diesen Mann sagen?" fragt Sergant Cinigan den Besitzer des Mehrfamilien-Apartments-Hauses
"Nicht viel", antwortet dieser. Er ist meißtens in seiner Wohnung oben und lebt sehr zurückgezogen. Er kam zu mir vor...lasst mich überlegen...3 Jahren, er sagte er sei von seinen Eltern verstoßen wurden und bräuchte nun einen Platz an dem er Leben könnte. Da er Geld hatte, hab ich keine weiteren Fragen gestellt. Aber der Grund warum ich sie gerufen habe: Ich habe merkwürdige Geräusche aus seinem Apartment gehört und war verunsichert was ich tun sollte."
"Was für Geräusche beschreiben sie bitte genau"
"So eine Art Geschrei und ein Schlagen, ich mache mir einfach Sorgen um mein Haus könnten sie bitte nach dem rechten sehen?"
"Wir werden uns das ansehen machen sie sich keine Sorgen. Männer kommt schon wir gehen hoch. Dribi und Kelia ihr bleibt unten. Der Rest: Waffen entsichern und mitkommen!"
Alle nicken zustimmend.
"Hey Soldat" sagt er zu einem seiner Männer, während er an den Helm zeigt.
"Die Helmkamera anschalten und alle Mann Lampen an es ist verdammt dunkel hier drin."
Die Stille wird von nervösen und langsamen Schritten sowie von dem Klicken durch das anschalten der Kamera und der Lichter förmlich durschlagen.
"Okay Männer in den zehnten Stock, da wohnt unser Freund. Seid vorsichtig wir wissen nicht womit wir es zu tun haben."
Langsam und aufmerksam klettern sie die Treppen nach oben, dieses Haus ist so alt, dass es nicht mal einen Fahrstuhl besitzt.
"Was beim Imperator ist das denn?"
Im neunten Stock angekommen steht der Soldat an der Treppe und richtet die Lampe an die Wand.
"Was zum....das ist garnicht gut. Chaos."
An der Wand wurde mit Blut der Ring des Chaos an die Wand gepinselt, nun war alles klar.
"Wir sind zu wenig wir müssen hier wieder raus und Verstärkung holen. Sofort" Doch die Erkenntnis kam zu spät. Als sie gerade die Treppen in den achten Stock betreten wollen, werden sie von einem blassen Mann aufgehalten. Laute Schreie durchschlagen die Stille des Gebäudes. Man hörte nie wieder von der Einsatztruppe unter Sergant Cinigan. Die Überbleibsel des Trupps wurden auf andere Trupps aufgeteilt, aber die Männer die das Haus stürmten, kehrten nicht mehr lebend zurück.
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