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Forum: InGame Offtopic
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Koron Diverses
Forum: InGame Offtopic
Letzter Beitrag: Kogan
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Panzerwaffe
Forum: PVS
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Rotkreis Electro: P01 Typ...
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Läuterung
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SUKOV / MP
Forum: Drudoxs weiß Bescheid!
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Neuigkeiten und Veränderu...
Forum: Neuigkeiten
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News
Forum: Gohmor Guardian
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12-18-2025, 07:49 PM
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| Hintergrundmaterial Koron III |
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Geschrieben von: Kogan - 09-04-2012, 03:50 AM - Forum: Hintergrund
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Gohmor
Die Makropole und das Leben darin
Makropole, Hive, Termitenstadt, wie immer man diese gigantischen Siedlungen nennt, ein Maktopole stellt definitiv die Spitze der menschlichen Urbanisierung dar. Sie ist ein künstliches Gebirge aus Stahl, Stein, Glas und Beton, ein in sich geschlossener Kosmos. Auf Koron existieren Großstädte, und Megastädte wie etwa Truzt, die an der Schwelle zur höchsten erreichbaren Stufe stehen. Die Bezeichnung „Makropole“ verdient jedoch nur Gohmor, die Hauptstadt des Planeten. Nirgendwo sonst sind so viele Menschen auf engstem Raum zusammengepfercht, lieben und leben, leiden und sterben. Im Folgenden soll nicht nur eine bauliche Beschreibung Gohmors erfolgen, sondern auch eine Vorstellung davon was es heißt in diesem Moloch zu leben. Dazu sollen Fakten ebenso genannt, wie Bewohner gehört werden.
Für das Verstehen, muss jedoch erst einmal die Makropole begriffen werden.
Ein Ort von dem der horninger Philosoph Walter Lithaus sagte: „Die Macht unserer Spezies vermag es Nationen übereinander zu stapeln und mit eiserner Schale zu umhüllen. Diesen selbstgewählten Käfig klaustrophobischer Isolation nennen wir stolz eine Makropole.“ Nun sind Lithaus zynische Ansichten zu dieser Art der Lebensführung bekannt und alles andere als objektiv. Dennoch muss festgehalten werden, dass eine solche Ansiedlung nicht einmal ansatzweise mit anderen Städten verglichen werden kann. Andere Siedlungen, mögen sie auch noch so groß sein, können relativ problemlos verwaltet und bereist werden. Eine Reise von einem Ende zu anderen kann Stunden oder gar Tage dauern, die Bewerkstelligung setzt jedoch keine allzu große Kraftanstrengung voraus. Es mag gewiss Ausnahmen geben, doch den Vergleich mit einem Hive hält keine einzige Stand. Hier heißt es bebautes Gebiet von der Ausdehnung eines Landes zu durchqueren, welches sich darüber hinaus Kilometer tief in den Schoß der Erde, wie auch in die Stratosphäre erstreckt. Milliarden und aber Milliarden von Menschen, von denen der weitaus größere Teil niemals das natürliche Licht der Sonne erblickt, einen Lufthauch spürt, der nicht von Umwälzern erzeugt wurde, oder gar einen wild gewachsenen Baum schauen wird.
Das Selbstverständnis und die Anschauung solcher Menschen weicht, teilweise radikal, teilweise nur in Nuancen von der Auffassungen anderes aufgewachsener Imperiumsbürger ab. Das liegt an dem Begreifen der eigenen Existenz als sinnbildliches Blutkörperchen in einem riesigen Mechanismus, an den absonderlichen Machtverhältnissen einflussreicher Organisationen, welche sich wie alle Dinge gestaucht und auf engstem Raum finden lassen und schließlich das Wegfallen kosmopolitischer Ambitionen, sieht man die Makropole als Zentrum des planetaren Geschehens doch als maßgebend an.
![[Bild: hivecitynp3ruylzm0.png]](http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/hivecitynp3ruylzm0.png)
Geschichte:
Das sich gerade Gohmor zur Hauptstadt entwickelte ist diversen Faktoren geschuldet.
Aktuellen, historischen Erkenntnissen zufolge landeten die ersten Siedler nicht in der Gegend der heutigen Nation Gohmor, ja nicht einmal auf dem Kontinent Septinanus. Zwar ist bekannt das es eine Niederlassung größerer Ausmaße gab, doch der genaue Standpunkt konnte bisher nicht verifiziert werden. Eben sowenig wie der Name dieser Siedlung, auch wenn sich die Bezeichnung Doranos eingebürgert hat, welche auf vermeintliche, unermessliche Schätze an Gold und Technologie spekulieren lässt.
Die erste Erwähnung findet sich nach dem Rückfall in die Barbarei, jedoch in Schriften ketzerischer Dämonenanbeter, weswegen sie hier keine Verwendung finden werden. Es sei lediglich soviel gesagt, dass die Siedlung Gomrohmas, wie es zu jener Zeit genannt wurde, nicht mehr war als ein größeres Fischerdorf, welches sich unter der Knute eines der vielen regionalen Despoten duckte.
Verlässlichere, da imperiale Quellen, entsprangen der Feder Titus Tempestras dem Älteren, in den Jahren der Rückeroberungen. Als ein Zeitgenosse des heiligen Septinanus erlebte er die Geschehnisse dieser verehrungswürdigen Zeit persönlich. So berichtet er von der Überfahrt aus Rakmena, im heutigen Tiefengrund gelegen, Folgendes :
„Da nun die Flotte hüben angelangt, sind wir gewahr worden, daz die Schiffe versprenget und ein jedes vom anderen getrennet ward. Der treffliche Zacharias von Renadir war derer viele Längen im Norden ans feste Land geworfen. Septinanus und mit ihm fünf mal zehn seiner Getreuen aber, wurden des Ausharrens leidig und rückte als dann auf die Städte Gomromas-En-Nus voran. Die Wilden dieser Städte sahen sich des Kampfes unwillig, wurden aber getrieben von der Angst gegen ihre grimmen Unterdrücke, welche da zum Volke Nus zählten. So drangen sie mit Stecken und Keulen von Stein auf die Unsrigen ein und schrecklich heulte ihre Lobpreisung an die Geister. Frisch sprengte aber Septinaus voran und das Blitzen seines lichten Speeres war uns Ansporn und Feldzeichen. Im feurigen Reigen unserer Laser gingen die Heiden nieder wie gemähte Ähren und bald schon lagen die Treiber der Nus zu unserer Füße lang hingestreckt. Da aber besannen sich die Bewohner Gomromas-En-Nus und erkannten die Macht des Imperiums. Sie wanden sich im Staube und erflehten des Helden Nachsicht. Dieser ließ einen jeden Zehnten am Halse aufhängen und tilgte so die Schuld. Förder marschierten die so Geläuterten mit den Unsrigen.“
Von da an ging es steil bergauf mit der kleinen Siedlung. Als einer der wichtigsten Stützpunkte der Rückeroberung wuchs nicht nur der Zustrom an Bewohnern, sondern auch die Infrastruktur und zur Verfügung stehende Technologie. Die steigende Macht der, mit in die Verantwortung genommenen, Bevölkerung, kristallisierte erste einflussreiche Familien heraus, die in der Zukunft als Adelsgeschlechter das Schicksal des gesamten Planten beeinflussen sollten. Als Zentrum der Rückeroberung würde Gohmoras, wie die Imperialen die Sprechweise der Einheimischen dem zivilisierten Zungenschlag anpassten, auch ein Ort an dem der imperiale Glauben Fuß fasste und einem Leuchtfeuer gleich das Licht der Rechtschaffenheit gegen die Dunkelheit der heidnischen Irrglauben erstrahlen ließ. Die Stadt war zu einer Metropole angewachsen, noch bevor der letzte Ungläubige das Knie vor dem wahren Glauben gebeugt, oder aber das Leben eingebüßt hatte.
Nun folgten Jahrtausende des relativen Friedens. Natürlich ist nur den wenigsten Planeten vollkommene Harmonie beschieden und so wurde auch Koron immer wieder von kleineren und größeren Konflikten gepeinigt. Nichts jedoch bedrohte die alleinige Herrschaft des Imperiums und auch Gohmoras gedieh. Wie die Sprach einem steten Wandel unterworfen ist, so veränderte sich auch der Name der großen Stadt. Aus dem einstigen, von Götzendienern bewohnten Fischerdörfchen Gomromas-En-Nus war die Metropole Gohmor hervorgegangen und ihrem Wachstum schien kein Einhalt geboten.
Der stetige Hunger nach Ressourcen, seien es Versorgungsgüter wie Strom, Baumaterial, Frischwasser, Lebensmittel, Genusswahren, Stoffe, Eisen, Stein usw. sorgten dafür das die Stadt bald schon von einem Speckgürtel aus Industrieanlagen und Produktionsstätten umgeben war, während Korn und der Großteil des Fleisches über das Meer, oder die östlichen Länder herangeschafft wurden. Immer mehr Industrie, verlangte immer mehr Arbeitskräfte, die zum Leben wieder mehr Industrie benötigten. Als die leicht zu erreichenden Bodenschätze des Umlandes ausgeplündert waren wühlte man sich immer tiefer in die Erde, ohne Rücksicht auf Verluste, versessen darauf noch den kleinsten Brocken Kohle oder Eisenerz vor der rivalisierenden Firma zu ergattern. Ein Nebeneffekt dieses Strebens war die Tatsache, dass die Stadt zusehends untertunnelt wurde und es erst mehrerer eingestürzter Straßenzüge bedurfte um die Gefahr zu erkennen. Als Reaktion bettete man die gesamte Fläche der damaligen Stadt auf einem künstlichen Fundament, Stützpfeiler aus Stahl und Beton, ein jeder so dick wie der größte Wolkenkratzer der damaligen Zeit. Umgeben mit titanischen Dämmen, welche das Grundwasser und das angrenzenden Meeres zurückhalten. Dieses Grundgerüst stützt noch heute den zentralen Teil der Stadt, ohne das die Ingenieursleistung nennenswerte Nachbesserungen bedurft hätte. Diese künstliche Höhle unter Gohmor blieb in jener Zeit, da Baugrund ebenso kostbar war wie er es heute noch ist, nicht ungenutzt. Zwischen den „Füßen der Stadt“ entstanden subterane Siedlungen, autarke Viertel, deren Bewohner mit allen versorgt wurden was sie benötigten, ohne das sie dazu an die Oberfläche gemusst hätten. Die erste Minusebene war geschaffen. Kein Ort der Armut und Verzweiflung, wie er uns dieser Tage bekannt ist. Vielmehr eine Städte extravaganten Lebens, von UV-Licht beleuchtet und mit weitläufigen Parks begrünt. Ein heller, freundlicher Ort, an dem zu Leben ein Privileg war.
Allein dieser Glücksfall dazugewonnenen Raums war nur eine vorübergehende Abhilfe des Problems. Auch der Versuch dem Meer Land zu entreißen erwies sich als zu umständlich und kostenintensiv. Durch das eiserne Korsett der Industrie am weiter in die Breite wachsen gehindert, blieb nur mehr der Weg nach oben. Die Hochhäuser übertrumpften sich in Ausdehnung und Höhe. Die Adelshäuser igelten sich in sogenannten Mesas und Arkologien ein.
Arkologie setzt sich aus den beiden Wörten Architektur und Ökologie zusammen und beschreibt einen in sich geschlossenen Gebäudekomplex, quasi eine Stadt in der Stadt.
Diese Wohneinheiten nahmen bis zu zwei Millionen Bürger auf. Meist Angehörige, Angestellte oder Nahestehende eines Adelshauses. Diese Menschen verbrachten teils mehrere Generationen in den Arkologien, ohne dem Komplex je zu verlassen. Heute sind die Einheiten zwar großteils zugänglich (Einige Ausnahmen gibt es jedoch noch immer) und mit dem Rest der Architektur verschmolzen, in ihrer Grundstruktur allerdings nach wie vor erhalten. Während die Diener der Häuser ihr Leben in autarken Habitaten lebten, wuchs ihnen der Rest der Stadt buchstäblich über den Kopf. Da man irgendwann an die Grenzen des technisch machbaren Höhenrausches gelangte, wurde kurzerhand eine zweite Ebene auf die Dächer der Stadt gesetzt und wieder bei Null gebaut, als existiere der Teil unter den eigenen Füßen gar nicht. Diese Entwicklung kannte man freilich von anderen Welten und man wusste auch das, dass Volk sehr heftig darauf reagieren konnte. Doch war nicht das Wohnen in der Minusebene hoch begehrt und wurden Wohnungen mit horrenden Preisen gehandelt? Mit der Ignoranz einer Verwaltung, die besser wusste was dem Bürger zuzumuten war, wurde das Projekt verwirklicht. Und die entsprechende Folge blieb nicht aus.
Zu heißt es in einem zeitgenössischen Bericht des Adeptus Arbites:
+++Haben Kult -Des gebenedeiten Firmaments- als treibende Kraft hinter den aufwieglerischen Aktivitäten identifizieren können. Einzelne Rädelsführer bereits separiert und abgeurteilt.
Erklärtes Ziel des Kultes ist es, den geplanten Bau der zweiten Wohnebene zu sabotieren und dadurch zu verhindern. Attentate und Anschläge auf bedeutende Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens sind unlängst erfolgt. +++
+++Spezialabteilungen ermitteln.+++
+++Der Kult vertritt den Glauben, durch den Bau der Ebene werden die Bewohner der darunter liegenden Ebene der Gunst des Imperators entzogen, da dieser sie nicht mehr sehen könne.+++
+++Ekklesiarchie stuft die Auslegung des Kultes als Irrglauben und Ketzerei ein. Der Imperator ist überall! Die Reduzierung auf einen Sonnenkult ist als heidnische Verfälschung zu betrachten. Statusänderung von terroristischer Vereinigung auf ketzerische Verschwörung genehmigt. Exemplarische Exekution ist bei allen Mitgliedern des Kultes und bei allen der Mittäterschaft verdächtigen Personen als ausschließliches Strafmaß anzuwenden.+++
Gezeichnet: Arbitor Majore Verena Karss
Neben derart radikalen Aktionen gab es eine regelrechte Protestwelle, die sich in Demonstration und zivilem Ungehorsam äußerte und durch fast alle Bevölkerungssichten wogte. Doch selbst der Einfluss lokaler Größen konnte am einmal Beschlossenen nichts mehr ändern. Die Ebene wurde gebaut und die darunter liegenden Gebiete versiegelt.
Schon in jener Zeit machte sich das heute so gewohnte Prinzip der Gesellschaftsverteilung bemerkbar, welches die höher gelegenen Wohnbereiche den Sitz des Geldes und der Macht werden lies.
Galt es vorher noch als ein Privileg im unterirdischen Utopias zu leben, so war durch die Wegnahme der freien Entscheidung der Reiz der tieferen Ebenen verflogen. Pflanzen gleich strebte nun alles nach oben, zum Licht hin. Dabei war es nicht so, dass der offene Himmel die wesentlich bessere Alternative bot. Die Industrialisierung umgab die wachsende Stadt mit einer Glocke aus Schmutz und Abgasen. Dennoch, die abgeschirmten Ebenen, in Anbetracht der Umweltbelastung außerhalb nicht einmal die schlechtere Wahl, wurden zusehends Refugium der Armen und jener, die Notwenigkeit an das Leben als Troglodyten band. Eine relative Normalisierung, beziehungsweise ein Status quo des Ausnahmezustandes, pegelte sich ein als die immer noch anwachsende Bewohnerzahl einer weiteren Ebene erforderlich machte. Die Proteste waren zu diesem Zeitpunkt schon weniger stark. Als die dritte und vierte Ebene folgten gab es ihn nur noch pro forma.
Von diesem Zeitpunkt an (eine genaue Datierung ist schwerlich möglich, doch die Zahl steht wohl bei mindestens 1500 Jahren) entzog sich das Wachstum der Stadt mehr und mehr der staatlichen Gesamtkontrolle. Zwar wurden immer noch Ebenen auf Geheiß der Regierung eingezogen, doch genauso stark, wenn nicht stärker, wirkten private Unternehmen an der Gestaltung mit. Von Seiten der Herrschenden war man nur mehr bedacht darauf das die Verteidigungsfähigkeit nicht unter den Maßnahmen litt.
Eben diese Verteidigungsfähigkeit wurde später auch dringend gebraucht, doch zuvor erschütterte eine andere Katastrophe das Land.
Entstehung der Bresche
Der massive Raubbau ringst um die Stadt konnte nicht ewig ohne Folgen bleiben, bedachte man nur mit welcher Rücksichtslosigkeit er vorangetrieben wurde. Das die Zerstörung der Natur dabei soweit ging das rings um die Abbauanlagen kaum noch etwas lebte das größer, oder weniger widerstandsfähig war als eine Kakerlake war dabei noch das kleinste Übel. Die immer tiefer getriebenen Stollen und Schächte hatten den Untergrund irgendwann soweit perforiert, dass selbst der massive Fels, auf welchem sich die Stadt erhob, der Belastung nicht mehr standhalten konnte. Erste kleinere Beben ignorierte man und schrieb sie der alltäglichen, seismischen Aktivitäten zu. Als dieser Fehler erkannt wurde war es bereits zu spät. Im gesamten, östlichen Teil des Industrieringes gab der Boden nach und riss Mensch wie Maschine auf einer Länge von mehreren hundert Kilometern und stellenweise bis zu fünf Kilometern Breite in die Tiefe. Noch heute ist dieser schicksalhafte Tag in der Tradition der Stadt im Tag des Gedenkens festgehalten. Dies markierte das Ende einer Ära. Zwar gingen einige Firmen das Risiko ein am Rand des gähnenden Schlunds weiterhin Abbau zu betreiben, doch das einstige Aufkommen wurde nie wieder erreicht. Allerdings stellte der tiefe Riss nun eine Grenze dar, die in ihren überdimensionalen Proportionen einem gewaltigen Burggraben gleichkam. War die Breche anfangs ein Hindernis für die Landwirtschaftserzeugnisse der östlich gelegenen Agrarregionen, so sollte dieser Riss in der Erdkruste bald dazu beitragen Gohmor und vielleicht ganz Koron vor dem Untergang zu bewahren.
Also der Spalt, also die Bresche, wenn sie verstehen, das ist kein guter Ort. Ich meine klar, da ist der Abgrund, Erdbeben, Vulkanausbrüche und so weiter aber das mein ich nicht. Wissen sie ich bin nicht zimperlich oder so, darf man hier draußen auch nicht sein. Manchmal versuchen Mutanten an die Ausrüstung vom Truck ranzukommen oder Banditen aus der Vorwüste haben's auf einen abgesehen. Dann muss man mit der Schrotflinte draufhalten, denen zeigen wer der Boss ist und so.
Die alten Fabrikanlagen sind an und für sich ne Goldmine, haufenweise Kupfer, Platinen und manchmal kann man noch ganze Anlagen ausbauen. Aber trotzdem werden sie keinen Schrottjäger finden der gerne an der Bresche arbeitet und schon gar nicht Nachts. Und die paar Firmen die da noch abbauen, die werden ihnen erzählen die Anlagen seien so stark befestigt wegen den Mutis und den Outlaws. Mag stimmen, keine Ahnung, aber von denen verlässt auch keiner gerne seine Festung und ich kann mir schon denken warum nicht. Als das damals passiert ist, als die Bresche aufgebrochen ist, da hat sie ne Menge Leute umgebracht, mit samt ihren Fabriken und Maschinen in die Tiefe gerissen, direkt ins Feuer des Abgrunds. Können sie sich das vorstellen? Wenn sie mit samt dem Gebäude in dem sie gerade arbeiten buchstäblich zur Hölle fahren? Ich glaube das sich ein Ort sowas merken kann, also so schlimme Dinge und so. Keine Ahnung wie ich das beschreiben soll, aber wenn ne Kirche zum Beispiel ein guter Ort ist, weil da viel gebetet wird und so, dann kann doch bei einem Platz wie der Bresche, wo so viele zum Teufel gegangen sind, nur ein schlechter Platz bei rauskommen. Ein Kumpel von mir, Mick hieß er, der hat erzählt er habe mal so einen Kerl gesehen als er wegen den Ausläufern von nem Wüstensturm in ner alten Lagerhalle unterkommen musste. Eine große, dürre Gestalt, über zwei Meter groß, mit nem Schlapphut und nem zerrissenen Mantel. Stand draußen im Sturm als wäre nichts dabei und hat auf eines der alten Gebäude am Rand gezeigt. Der Wind hatte die Tore aufgerissen und man konnte sehen das die ganze Halle voll mit Baumaschinen stand. Ein Vermögen, der olle Mick hätte ausgesorgt gehabt wenn er sich die unter den Nagel gerissen hätte. Er war auch schon drauf und dran gewesen sie sich zu holen, aber bei dem Sturm hat er sich dann doch nicht getraut. Und was soll ich ihnen sagen? Keine fünfzehn Minuten später gibt es einen Erdrutsch und die ganze Halle, mit samt der Baumaschinen verschwindet im Spalt. Einfach so.
Und der Typ der Mick die Stelle gezeigt hat geht rückwärts, bei meiner Seele, so hat Mick es erzählt, er ist rückwärts durch den Sturm gegangen in Richtung Wüste.
Keine Ahnung was dran ist an der Geschichte, vielleicht nur besoffenes Geschwätz. Ich weiß nur das ich nicht gern bei der Bresche arbeite.
Lothar Diringhaus, selbständiger Schrottverwerter.
Krieg der Häuser
Ungezählte Generationen waren Vergangen seit der vom Licht des Imperators erhellte heilige Septinanus die barbarischen Stämme Korons vernichtet oder unterworfen hatte. Doch in jenen Tagen, lange vor dem schwärzesten aller Verrätereien des Erzketzers Horus, war die Gefahr des Warps undefiniert und wurde nicht mit den Argusaugen heutiger Zeit betrachtet. Der Heilige zerschmetterte das finstere Reich auch Hexenkult und Dämonhuldigung, doch die Wurzel der Verderbtheit rissen er und seine Getreuen nicht heraus. So konnte die alte Schlange sich verbergen und im Geheimen neu erstarken. Viele der Städte die sich Septinaus angeschlossen hatten nährten ihren alten Glauben in der Gewissheit kommender Bluttaten und waren nur zum Schein die treuen Diener des Imperiums.
Gewiss, es gab mahnende Stimmen, Anzeichen und Hinweise. Doch die Aufmerksamkeit des Imperiums war auf andere Dinge gerichtet und man vertraute in dem planetaren Adel, zumal es die Ketzer verstanden ihre Aktivitäten zu verbergen, den Tribut überpünktlich zu entrichten und allerorten vorgaben die treusten und eilfertigsten aller Diener zu sein.
Wann genau sie diesen Schleier der Falschheit hinfort rissen ist schwer zu sagen, waren die Folgen des daraus resultierenden Krieges doch so schlimm das fast alle Aufzeichnungen vernichtet wurden. Aus den Archiven der Imperialen Armee, die letztlich zur Befreiung Korons antrat, geht hervor das man von etwas über hundert Jahren Krieg sprechen kann.
Der Verlauf dieses planetenumfassenden Schlachtens soll an anderer Stelle genauer umrissen werden, verlangt eine genaue Wiedergabe doch ein Betreten eines gänzlich anderen Feldes.
Dennoch sei gesagt das das Schicksal der Stadt mehr als einmal auf Messers Schneide stand und der ewige Feind bereits beide Füße hinter den Mauern auf dem Boden hatte, letztlich jedoch vom unbeugsamen Willen und rechtschaffenen Zorn der Verteidiger niedergerungen werden konnte. In den Schlachten kam der oben beschriebenen Breche eine besondere Bedeutung zu, erschwerte sie den angreifenden Horden doch mehr als einmal einen massierten Angriff auf die Stadt.
Quellenange:
1. Bild (forum.rpg.net)
2. Bild (fa7_space_colony)
3. Bild (wasteland_by_torvenius)
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| Ares (Mechanicus) |
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Geschrieben von: Ares - 09-01-2012, 04:49 PM - Forum: Bewohner Korons
- Antworten (2)
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Avatar:
![[Bild: techpriest_selfportrait__first_try_by_dr...5d9wnm.jpg]](http://th05.deviantart.net/fs70/PRE/i/2012/245/7/2/techpriest_selfportrait__first_try_by_drachenfan26-d5d9wnm.jpg)
Name:
Ares
Alter:
20
Zugehörigkeit:
Adeptus Mechanicus
Aussehen:
Ares ist ca. 1,65m groß, trägt eine Mechanicusrobe und eine rote Umhängetasche mit Werkzeug. Sein Rechter Arm ist eine Bionische Prothese und beherbergt auch die 5 Mechandriden, die aber die meiste zeit im Ruhemodus verbringen und sich im Ärmel verstecken. Unter der Kapuze, die er nur selten abnimmt hat er dunkelblondes Haar. Auf der linken Schulter hat er die Zahl 002 Tätowiert.
Sein leicht rundliches, eher an ein Kind erinnerndes Gesicht ist Frei von Narben oder anderen Makeln, abgesehen von einem bionischen Auge mit roter Optik.
Charakter:
Ares ist sehr wissbegierig und neugierig, was sich darin äußert, dass er seine Nase in jede Ecke steckt die er noch nicht kennt und entweder ganze Datentafeln direkt in sein Gehirn lädt oder andere mit Fragen Löchert, was bei den Magi in der Vergangenheit auf gemischte Reaktionen stieß.
Des Weiteren hat seine Erziehung Ares den Glauben vermittelt, dass seine Vorgesetzten immer recht haben und er ihnen unbedingt gehorchen muss, was in einer Loyalität und Gehorsam resultiert, die selbst den hartherzigsten Kommissar noch begeistern würden. Zusammen mit seinem Gehorsam wurde ihm auch der Glaube an den Omnissiah eingeflößt, wobei seine Lehrer zu einer Pro-Xenos Fraktion innerhalb des Mechanicus gehörten die Glauben, dass das Mechanicus durch das Erforschung von Xenotech auf seiner Reise zur Erleuchtung und Wiederherstellung alten Wissens weitergebracht wird, dementsprechend offen ist Ares für unbekannte Geräte.
Seine größte schwäche ist seine vollkommene Arglosigkeit gegenüber anderen. Da er nie wirklich mit normalen Menschen in Kontakt gekommen ist, und auch noch nicht in die Intrigen innerhalb des Mechanicus verwickelt wurde hat er keine Ahnung von der Schlechtigkeit des Menschen und nimmt alle Äußerungen anderer für bare Münze, eventuelle Unwahrheiten werden mangelhaften Informationen zugeschrieben.
Fähigkeiten:
Ares Ist, wie jedes Mitglied des Mechanicus, ein hervorragender Techniker und kann beinahe jede im Imperium gebräuchliche Technologie zumindest provisorisch reparieren, außerdem ist er in die nötigen Gebete, Riten und Salbungen eingeweiht, die die Maschinengeister gnädig stimmen sollen. Außerdem ist er, wie bereits erwähnt, für Nutzung und Verständnis der Maschinensprache ausgerüstet.
In Kampfsituationen ist Ares vollkommen unerfahren und hat auch mit seiner Pistole nur geringe Fähigkeiten, kann dies jedoch doch seine Bionics zumindest teilweise kompensieren.
Ausrüstung/Verbesserungen:
Ares verfügt über einen bionischen Arm, der deutlich stärker ist als sein biologisches Pendant und über einen in der Handfläche eingebauten Schweißbrenner verfügt.
Gleichzeitig dient der Arm als Ausgangspunkt für die fünf Mechandriden(Datenanschluss, Mikrosäge, Lötlampe, 2 feine Manipulatoren).
Seine Tasche beinhaltet einen Satz Werkzeuge, sowie mehrere bruchfeste Behältnisse mit heiligen Salben und Ölen für Maschinen.
Das bereits erwähnte linke bionische Auge hat eine zoomfunktion und Restlichtverstärker, außerdem können Informationen wie zum Beispiel karten eingeblendet werden.
Versteckt unter der Robe trägt Ares eine Hochwertige Laserpistole mit der er allerdings mehr schlecht als recht umgehen kann.
Seine Wichtigsten Implantate sind die Modifikationen zum verstehen und sprechen der Maschinensprache, eine Erweiterung des Gedächtnis, um gespeicherte Daten abrufen zu können, ein implantiertes Kom, und einen ID-Chip der ihn als Eigentum der Fabrik kennzeichnet und allen automatischen Abwehrvorrichtungen und Servitoren der Fabrik verbietet auf ihn zu schießen
Zuletzt hat er eine ganze Reihe von Anschlüssen und Implantaten, bei denen es sich um Überreste von Experimenten handelt und größtenteils „blind“ oder inaktiv sind jedoch als Basis für zusätzliche Verbesserungen dienen können.
Biografie:
In seiner frühesten Kindheit war Ares Teil einer Testgruppe mit dem Zweck herauszufinden, wie Kinder auf Aufwachsen in der Fabrik und frühe Implantate reagieren.
Mit fünf Jahren wurden die Subjekte mit Implantaten zum verstehen und sprechen der Maschinensprache ausgestattet. Gleichzeitig gab es die ersten Ausfälle aufgrund von Unverträglichkeit mit den Implantaten in einem so jungen Alter.
Sobald klar war, welche Subjekte ihre Implantate annahmen und welche nicht und die Anpassungsphase an das vermittelte Wissen abgeschlossen war wurden di verbliebenen mit ID-Chips Ausgestattet, welche Zugang zu allen nicht ausdrücklich als gesperrt markierten Bereichen ermöglichten.
In den folgenden zwei Jahren wurden die Subjekte in die verschiedenen Disziplinen des Mechanicus eingeführt und durften ungehindert die Fabrik erkunden, wobei es immer wieder zu Unfällen kam.
Die Aus- und Unfälle wurden von den Verantwortlichen Magi Und Priestern als Fehlschläge eingestuft und „entsorgt“.
Als die Subjekte das Alter von sieben Jahren Erreichten wurden sie mit einem Ins Gehirn Implantierten Speichermedium ausgestattet, welches sowohl ihre ihre Aufnahmefähigkeit verbessern sollte, als auch ein test ihrer Kapazität (sowohl geistig als auch körperlich). Dabei Kam es zu einer neuen Welle von „Ausfällen“, da viele der noch nicht vollständig entwickelten Gehirne sich entweder in den Wahnsinn flüchteten oder den Betrieb einstellten. Nachdem man sich um diese Fehlschläge angemessen „gekümmert“ hat wurde das Experiment fortgeführt, wobei ein Zwischenbericht zu dem Schluss kam, dass eine Wiederholung aufgrund der hohen Ausfallzahlen nicht rentabel sei, die aktuelle Aktion jedoch zur Vervollständigung der Daten vollendet würde.
In den Folgejahren kam es kaum noch zu Unfällen, da nur die anpassungsfähigsten und intelligentesten Subjekte überlebt hatten. Die überlebenden vollendeten ihre Ausbildung, bis sie mit 16 eigene Namen bekamen, in den Rang von Tech-Adepten erhoben wurden, und gemäß ihren Fähigkeiten auf die verschiedenen Abteilungen verteilt wurden, wobei das Subjekt Nr. 002 mit dem neuen Namen Ares, welches sich während der Testphase durch große Toleranz gegenüber neuen Implantaten und unbedingten Gehorsam gegenüber seinen Vorgesetzten auszeichnete in der Forschungsabteilung versetzt wurde, wo er neu entwickelte Bionics ( wie die Hand mit Schweißbrenner) und Konfigurationen ( wie die Mechandriden am Arm statt Rücken) testete.
Mit 20 Jahren wurde Ares in den Rang eines Tech-Priesters erhoben und zur Außendienstabteilung überstellt, wo er Erfahrung sammeln und seine Bionics einem Feldtest unterziehen sollte.
Diese nutzet die Gelegenheit und teilte Ares der PVS zu, welche schon seit geraumer zeit um qualifiziertes Mechanicuspersonal baten.
Signatur:
Name: Ares
Alter: 20
Herkunft: Mechanicusfabrik (Koron)
Zugehörigkeit: Adeptus Mechanicus
Ausrüstung: Wekzeugtasche, Laserpistole, Bionics, 5 Mechandriden, Schweißbrenner, Kom
Aussehen: Bionischer Arm und Auge, Mechanicusrobe
Fähigkeiten: Maschinensprache, mittelmäßiger Schütze, hervorragender mechaniker
Charakter: wissbegierig, schlechte Menschenkenntnisse, neugierig, Loyal
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| Der Blutplatz -Große Arena- |
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Geschrieben von: Die Stimme - 08-21-2012, 11:47 AM - Forum: Der Stadtstaat
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Einst war die Arena Symbol der Macht und der Stärke Rasankurs. Männer und Frauen starben in ihrem Sand zum Ruhm der Götter, oder aber weil sie sich ihnen verweigerten. Die Steine dieses kolossalen Bauwerkes hatten Blut und Schweiß gekostet und donnernde Johlen der Massen gehört. Dann war Schweigen über sie gesunken und auch die Zeit des Schlummers hatten sie stoisch abgewartet, ganz so als hätte das Bauwerk um seine Wiederbelebung gewusst und blickte nun zufrieden auf das neuerliche Getümmel herab.
Die massive Substanz des Blutplatzes hatte in den zweihundert Jahren, in denen Sandstürme und schlimmere Wetterkapriolen über sie hinweggegangen war, nicht gelitten. Lediglich die Sonnenschutzsegel über den oberen Rängen hatten erneuert werden müssen. Nun würden sie wieder Schatten spenden, sobald die Kühle des Morgens vergangen war.
Das gewaltige Rund lag in Mitten des oberen Stadtbezirkes und nur die höchsten Türme der umgebenen Festungsanwesen überragten es. Es gab viele Arenen in Rasankur, große und kleine, denn schon immer hatte das zur Schau gestellte Kämpfen einen wesentlichen Teil der Kultur dieses Volkes ausgemacht. Bestrafung, Belustigung oder das klären von Streitfragen im Angesicht der Götter, alles bot der Sand.
Der Blutplatz stellte jedoch alle anderen Orte gleichen Zweckes in den Schatten. Er war keinem speziellen Gott geweiht und so starrten die Inkarnationen aller Vier und unzähliger Untergötter als Staturen vom oberen Rand auf die unter ihnen wimmelnden Insekten herab. Es gab vierundvierzig Eingänge und die Ränge boten Platz für ein ganzes Heer.
Seit die verhasste Sonne sich über den Rand des Dämonentrittes gewagt hatte strömte das Volk Rasankurs in die Arena.
Der Fürst der Stadt hatte geladen. Offiziell lediglich zu einer weiteren Feierlichkeit, welche seinen Großmut belegte.
Doch natürlich wusste die Gerüchteküche mehr zu berichten.
Seit Wochen liefen Vorbereitungen die weit über das übliche Training der Rasankuri hinaus gingen.
Panzerfahrzeuge rollten aus den Depots und selbst die erfahrenen und angesehenen Krieger mussten an den Ausbildungsprogrammen teilnehmen. Öfters hatten man den Fürsten selbst gesehen, wie er persönlich Inspektionen durchführte.
Kurzum, alles deutete auf einen baldigen Feldzug hin und es war zu vermuten das der Schwarze Drachen im Rahmen der Festivitäten das Ziel dieses Unternehmens verkünden würde.
Ersteinmal stand jedoch das Spektakel an.
Hier war gut zu beobachten wie weit die Bevölkerung der Stadt inzwischen angewachsen war, denn das Gedränge an den Eingängen war beachtlich. Die dort positionierten Wachen hatten es längst aufgegeben die Massen in geordnete Bahnen lenken zu wollen.
Die Konstruktion des Bauwerkes selbst verhinderte jedoch Schlimmeres. Die Portale waren so konzipiert das sie wie Wellenbrecher funktionierten und dahinter fanden sich die Besucher in dunklen Steingängen wieder, nur von Talklichtern spärlich erhellt. Durch diesen Umstand waren die Massen gezwungen ihren Schritt zu zügeln und Stürze wurden so vermieden. Hier konnte man bereits das unverkennbare Aroma der Arena aufnehmen. Der Geruch nach Schweiß und Tieren, erhitztes Fett und tausenderlei anderer, weniger definierbarer Dinge.
Hatte man das dunkle Geflecht überwunden, war Trepp auf zu seinem Rang gelangt, so platzte man förmlich in blendende Helligkeit, während die Geräusche der Masse unvermittelt verstärkt zu hören waren.
Auch wenn das eigentlich Programm noch nicht begonnen hatte waren die Reihen bereits gut gefüllt. Zur ersten Zerstreuung der Gäste führten einige Kardak eher harmlose Reiterspiele vor. Sie sprangen über Hindernisse oder stießen mit ihren Lanzen nach Ringen am Ende langer Stangen. Als einer von ihnen mit dem Sichelschwert Tonkrüge, welche wohl die Köpfe von Feinden darstellen sollten, in schneller Abfolge zerschlug, ertönten hier und da Rufe der Bewunderung.
Noch beschäftigte man sich allerdings eher mit sich selbst. Schwatzte mit dem Nebenmann, bestaunte die mutierte Segnungen der Anwesenden oder stellte die eigenen stolz zur Schau.
Die gepanzerten Krieger saßen meist in Grüppchen zusammen auch wenn es keine bestimmte Ordnung der Ränge gab. Zwischen den Sitzenden schritten Händler mit gewürztem Wein einher, andere boten Süßigkeiten oder gebratenes Fleisch feil.
Die Fürstenloge war noch verweist. Das separate Sonnendach zeigte das Abbild eines nachtfarbenen Drachens und beschattete die steinernen Sitze darunter. Einer, es musste der der Seherin sein, würde auch weiterhin leer bleiben, doch der unsterblichen Verehrung war durch einen reichhaltigen Schmuck aus Blumen und grünen Girlanden ein Zeichen gesetzt.
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| Binaeri / Einheit 108 |
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Geschrieben von: Einheit 108 - 08-08-2012, 06:07 PM - Forum: Kälteschlafkammer
- Antworten (2)
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Binaeri 40k
OOC: Ich gebe die Binaeri zum Gebrauch frei und stehe bei Anfragen gerne zur Verfügung.
Die Binaeri sind eine pseudo-organische Xeno-Rasse und stammen ursprünglich aus dem Cluster, einem ehemals von den Menschen bewohntem System, das durch das Verschulden seiner Bewohner vor knapp 2000 Standartjahren zerstört wurde. Der Cluster selbst befand sich im mittleren Nord-Osten des Segmentum Ultima. Die Binaeri waren durch einen von ihnen konstruierten Super-Computer vor der nahenden Zerstörung gewarnt worden und konnten sich deshalb davor retten, ebenso wie alle anderen Bewohner des Systems vernichtet zu werden. Nach ihrem eigenen Wissen sind die Binaeri die einzigen Überlebenden aus dem Cluster und des "Nullten Moments", wie sie den Untergang ihrer Heimatwelt selbst nennen. Die genaue Herkunft der Binaeri ist unklar, rührt aber vermutlich von menschlichen Ursprüngen her, man schätzt das Alter dieser Spezies auf höchstens 2500 Standartjahre.
Seit ihrer "Flucht" bereisen die Binaeri das All auf der Suche nach Wissen und Erkenntnis, denn ihre hoch-entwickelten Rechenprozessoren suchen immer wieder nach mehr Informationen, die sie verarbeiten können. Es ist ihnen ein natürliches Bedürfnis, sich immer weiter zu entwickeln, sowohl auf technologischer, als auch auf intellektueller Ebene, unentwegt zu lernen und ihren schier unendlichen Datenhunger zu tilgen. Wobei man hier nur im übertragenen Sinn von "Hunger" sprechen kann.
Ihr erst einziges Schiff wurde über die Jahrhunderte ausgebaut, aber auch neue kamen hinzu, so dass die Binaeri nun über eine dezent über das All verteilte Forschungsflotte verfügen, die in mehr oder minder regelmäßigen Abständen zum Zentrum ihres "Reiches" zurückkehrt, einer verborgenen Basis innerhalb eines trüben Gasriesen.
Dort lagern sie die teils gewaltigen Datenmengen, die sie auf ihren Reisen gesammelt haben in einem Komplex aus unzähligen Recheneinheiten, den sie selbst den Vortex nennen, ein.
Die Daten reichen dabei von kartografischen Sammlungen ganzer Systeme, bis hin zu umfassenden Datensammlungen über fremde Spezies, deren Kulturen, Technologie und alles, was sie in ihre Finger bekommen konnten, buchstäblich.
Bios
Erscheinungsbild
Anders als viele Rassen sind die Binaeri nur was ihr Inneres angeht konstant konzipiert, denn ihr Körper besteht im Wesentlichen aus zusammengefassten Kabelsträngen, Fasern und ihren kybernetischen Pseudo-Organen, hier zu zählen im Wesentlichen: Der Zentralrechner (Gehirn), der Masse-zu-Energie-Wandler (Ernährungssystem), kinetische Steuereinheiten (Gelenke, bzw. Muskeln), sowie ihre kybernetischen Nervenenden an Außenhülle und den Extremitäten (Hören, Erkennen von Gasen durch Filterung der Atemluft (Riechen) und der Tastsinn).
Die eigentliche Gestalt (Anzahl und Form zB. der Gliedmaßen), wie auch das Vorhandensein photosensitiver Scanner (Augen im weitesten Sinne) bestimmt jeder Binaeri für sich selbst und wird durch das Arrangement aus Feststoffplatten definiert, das als Exo-Skelett das kostbare Innere ihrer Körper schützt. Die letztendliche Gestaltgebung ist also höchst variabel und kann von abstrakten Gebilden, über Insektoide und Kopffüßler bis hin zu humanoid-anmutenden Erscheinungen variieren. Die hierin begründeten Variablen zeugen von ihrem starken Bedürfnis nach Individualismus und Selbstdefinition als intelligente Lebensformen, aber auch ihre Adaption von Charakteristika anderer Spezies. Allerdings ohne deren körperliche Attribute zu assimilieren, da die Effektivität ihrer Module (Muskeln, etc.) auf Binaeriniveau verbleiben. Hünenhafte Formen haben dementsprechend nichts mit übermäßiger Stärke zutun. Durch ihre inneren Bauteile bedingt haben Binaeri eine durchschnittliche Größe von etwa zwei Metern, können allerdings, je nach Konstruktion auch wesentlich größer, bzw. kleiner ausfallen, je nach dem, wie viele Gliedmaßen sie besitzen, etc..
Es kommt allerdings eher selten vor, dass ihre Gestalten nicht an denkbare Xenos-Spezies erinnern, so haben viele Binaeri zB. einen definierten Kopf, auch wenn sie ihn aus praktischen Gründen nicht bräuchten, empfinden sie es trotzdem als "richtig", mitunter weil es die Interaktionen mit konventionellen Spezies erleichtert, da viele das Gliedmaß "Kopf" als selbstverständlich empfinden. Insgesamt legen sie, anders als zB. die Necrons, einen doch recht großen Wert darauf, organischen Verhaltensmustern nahe zu kommen und sich vom Bild der "lebenden Maschine" abzugrenzen. Das greift teilweise so tief, dass manche Binaeri zB. Atembewegungen vortäuschen, obwohl sie keine Lungen besitzen und Schlafintervalle simulieren, obwohl Binaeri keinen Schlaf im engeren Sinne benötigen. Vielmehr nutzen sie diese Zeit um ihre gesammelten Daten nocheinmal auszuarbeiten, ohne sich auch noch um Dinge wie ihre Fortbewegung kümmern zu müssen, was diesen Vorgang überaus effektiv macht, eine schnellere Auswertung und somit die eigene Weiterentwicklung begünstigt.
Inzwischen imitieren viele Binaeri-Verbände in ihrer Selbstgestaltung konstant die Spezies, mit denen sie sich umgeben. So ähneln Binaeri, die in dichtem Kontakt zu den Tau stehen, diesen in ihrer Bauweise stärker, als zum Beispiel in imperialen Systemen.
Hieraus ergab sich irgendwann der Umstand, dass gezielt besonders "starke" Imitatoren zu Kolonien und Basen geschickt wurden um diese zu infiltrieren und zu überwachen. Fast könnte man annehmen, dass es sich bei diesen Binaeri, die oft in kleinen Gruppen versprengt operieren, um eine Art Xenos-Geheimdienst handelt. Diese Binaeri tragen oft unauffällig gefärbte, weite Kleidung, wo ihr Exo-Skellet zu aufsehen erregend sein konnte, ihre Köpfe sind dabei entweder gut angepasst, oder imitieren in ihrer Gestalt konventionelle Schutzkleidung.
Sie selbst gestalten ihre gesamte Außenhülle nach ihrer Zielumgebung, um zumindest eine optische Entlarvung extrem zu erschweren. Die Implantation organischen Materials zur Verbesserung ihrer Tarnung lehnen die Binaeri allerdings ab, da sie in ihren Augen barbarisch und völlig sinnlos, da den physischen Belastungen, mit denen sie rechnen müssen nicht gewachsen und höchstens im Weg sein dürften.
Diese Infiltratoren besitzen häufig Modifikationen der Kategorien Stealth, Antigrav und Kommunikation. Auch etwaige Verbesserungen im Bereich der Mech-Symbiose sind nicht unüblich, je nach technischem Stand der zu infiltrierenden Einrichtung. Zusätzlich sind diese Binaeri häufig mit konventionellen Waffen ihres Umfeldes ausgerüstet, wenn auch mehr um den Schein zu wahren, als sie zwangsweise einzusetzen. Was nicht bedeutet, dass sie nicht wüssten, wie man mit ihnen umgeht, dennoch sehen sie Konfrontationen dieser Art nur als eine Gefahr für ihre Tarnung und meiden sie deshalb gezielt.
Binaeri verfügen über keine Stimmbänder und kommunizieren untereinander mittels eines Telepathie-artigen Funknetzes. Sie können auch Laute ausstoßen, die allerdings in modifiziertem Binärcode verschlüsselt sind und aus einer schnellen Abfolge von Klicks bestehen, erst durch einen von ihnen entwickelten Sprachtransmitter werden sie auch für andere Spezies verständlich, die Stimmen, die durch diese Transmitter generiert werden erinnern etwas an die künstlich- klingenden Stimmen der Eldar, wenn auch noch etwas verzerrter und ausdrucksloser. Eine Geschlechteridentifikation anhand dieser Stimmen zu versuchen ist sinnlos, da die Tonlagen, ebenso wie ihre Verwender, asexuell sind. Eine Ausnahme hierbei bilden die Imitatoren, deren synthetischen Stimmen an den "natürlichen" Stimmklang der nachgestellten Spezies angepasst werden.
Fortpflanzung und Lebenserwartung
Als pseudo-organische Lebensform vermehren sich die Binaeri nicht durch Fortpflanzung sondern Reproduktion, also asexuell. Das allerdings vergleichsweise langsam, da ihre "Sterberate" äußerst gering ist und sie sonst Gefahr liefen, sich einer Überbevölkerung entgegen zu sehen. Was angesichts ihrer relativ begrenzten Ressourcen und der beharrlichen Ablehnung planetarischer Besiedlung schnell zu einem Problem werden würde. Sofern sie nicht in der Lage sind, neuen Lebensraum zu schaffen, vermehren sie sich zeitweise gar nicht.
Die Lebenserwartung eines Binaeri ist ungewiss, es wird allerdings vermutet, dass sie bei mindestens 300 Standdartjahren oder höher liegt, sofern keine Gewalteinwirkung ein verfrühtes Ende herbeiführt. Tatsächlich soll es Binaeri geben, die so alt sind, dass sie selbst noch den Nullten-Moment ihrer Heimatwelt miterlebt haben. Ferner sei zu differenzieren, was in ihrem Falle 'tot' bedeutet, denn ausgelöscht ist das Leben eines Binaeri erst, wenn sein Rechenzentrum, also das Gehirn zerstört wurde. Selbst innerhalb eines zerstörten Körpers kann der "Binaeri-Geist" eine Zeit lang weiter funktionieren, in eine Art Back-Up-Schleife flüchten und mitsamt seiner Hardware geborgen werden, was erklären würde, warum Binaeri niemals Leichen zurücklassen.
Sollte ein Binaeri allerdings in Gefangenschaft geraten, besitzt er jederzeit die Macht, sich selbst auszulöschen und seinen Körper schier zu verdampfen.
Ernährung
Zwar sind sie Maschinen, dennoch greifen Binaeri bei ihrer eigenen Energieversorgung selten auf das direkte Einspeisen von Energie zurück. Dies ist zwar möglich und steigert kurzzeitig sogar die Effizienz, jedoch führt das direkte Einspeisen auch zu Überreizungen, Abnutzungen und einer Gewöhnung des Organismus an diese Rein-Energie. Schnell setzt ein Suchtverhalten ein, gefolgt von immer stärkerem Leistungsabfall und schließlich der Zerstörung des Rechenzentrums. Die Binaeri selbst empfinden eine Direktspeisung so, als würden sie Amphetamine zu sich nehmen. Längerfristige Direktspeisung hingegen bereitet ihnen Qual-ähnliche Zustände, weil ihre Komponenten sich erhitzen und ihre Stabilität beeinflussen, wogegen sich die Software selbstredend zu wehren versucht.
Daher bevorzugen es die Binaeri, aus pflanzlichen, tierischen und mineralen Bestandteilen eine Art "Nähr-Plasma" zu generieren, welches sie dann innerhalb ihres Körpers in Energie umwandeln. Fast so als würden sie sich normal ernähren, nur dass sie ihre Nahrungsmittel einer Spinne ähnlich zu einem Brei zersetzen und diesen dann restlos vertilgen. Dies geschieht im großen Stil mit Hilfe eigens dafür entwickelter Apparaturen und stellt einen der wenigen Gründe dar, aus dem Binaeri regelmäßig auf Planeten landen, welche natürlich über ein Ökosystem verfügen müssen, das sie verwerten können.
Für den Fall einer Isolation verfügt ein Binaeri meist selbst über einen kleinen, eingebauten Nährstoff-Transformator, für den Nutzen einer ganzen Gruppe jedoch ist es von Vorteil, sich großer Maschinen zu bedienen, das Plasma vorab zu raffinieren und schließlich in Tanks an Bord ihrer Schiffe zu verfrachten. Des weiteren verfügen nicht alle Binaeri über diese persönlichen Transformatoren, sondern lediglich die, die auch Gefahr laufen, sich von Rohmasse ernähren zu müssen.
Hierbei kommt es durchaus vor, dass Nährstoffe auch aus Kadavern gezogen werden, sofern selbige vorhaben sind. Dabei machen sie keinen Unterschied zwischen Tieren, anderen Xenos, Menschen, oder Cyborgs, bzw. zurückgelassener Maschinen, obwohl beide eher in ihre Teile zerlegt und zur Reproduktion eingesetzt werden. Was tot ist, ist tot und wird verwertet, ohne dabei etwaige Bedenken zu haben, solange sie ihre "Beute" nicht für den Verzehr getötet haben, was nämlich im Widerspruch zu ihrer Philosophie stünde, da sie Agressorverhalten prinzipiell ablehnen. In einem Gefecht getötete Feinde, oder im Falle von "Notwehr", zählen allerdings nicht dazu und werden ohne ein Zögern verarbeitet, sofern sie die Zeit dafür haben.
Klassen
Auch wenn die Binaeri sich nach keiner fremdbestimmten Klassifizierung aufteilen, könnte man sie in grobe Sub-Spezies zerlegen, diese wären wie folgt:
Weltraum-Binaeri
Als Weltraum-Binaeri kann man im Grunde alle Vertreter ihrer Art bezeichnen, die den Großteil ihres Daseins an Bord ihrer Sternenschiffe verbringen und diese warten, weiterentwickeln, oder neue Schiffe aus verwertetem Weltraumschrott bauen, ebenso sind sie diejenigen, die die Reproduktion ihrer Spezies durchführen. Ferner sind Weltraum-Binaeri für die Forschung und die Hauptbetreuung der Entwicklung des Vortex verantwortlich, sie haben von allen Sub-Spezies die befremdlichsten und variabelsten Gestalten und kommunizieren ausschließlich telepathisch. Sie sind außerdem die stärksten Mech-Empathen der Binaeri und besitzen oft die stärkste Rechenleistung innerhalb einer Besatzung. Weltraum-Binaeri arbeiten direkt-symbiotisch mit Maschinen zusammen und können ihre Fähigkeiten durch Wellenanpassung bündeln, um zB. einfach Jäger auf Distanz zu manipulieren, allerdings lässt sich dieser Effekt von Geller-Feldern eindämmen. Unglücklicher Weise nimmt die dafür nötige Rechenleistung so viel Raum ein, dass ein großflächiger Einsatz dieser Fähigkeit nur in der Nähe ihrer großen Schiffe, oder aber direkt am Vortex möglich ist. Generell scheint es so, dass Weltraum-Binaeri permanent innerhalb der Schiffsrechner unterwegs sind, diesen vermutlich sogar manifestiert darstellen.
Sammler-Binaeri
Sammler-Binaeri sind, dem Namen nach der Teil ihrer Spezies, der mit der Sammlung und Verarbeitung von Rohmaterialien zu Nähr-Plasma beschäftigt sind. Sie arbeiten dicht mit den Lande-Binaeri zusammen, welche ihnen bei ihrer Arbeit Deckung geben. Von der Physiologie her sind Sammler-Binaeri vor allem effizient konzipiert, um unter widrigen Umständen trotzdem schnell und ertragreich arbeiten zu können. Oft verfügen sie über mehr als vier Gliedmaßen, wobei selbige immer mit kybernetischen Händen abschließen, um jederzeit greifen zu können. Der Kompromiss dazu ist, dass sie viel weniger Anschlüsse besitzen, da diese auch eher selten von Nöten sind.
Lande-Binaeri
Die Lande-Binaeri dienen häufig zur Sicherung ihrer Landezonen und sind vor allem gut bewaffnet und effektiv gepanzert, um in brenzligen Situationen effizient Widerstand leisten zu können. Nicht selten besitzen sie waffenfähige Mods der Melter-Klasse und sind optisch diversen Spezies mehr oder minder lose nachempfunden um den Feind zu verwirren, benutzen allerdings Binaeri-Waffen. Ihre Exoskelette bestehen meist aus einem Armaplast-ähnlichen Material in verschiedenen Stärken. Lande-Binaeri bilden gemeinsam mit Weltraum-Binaeri Strike-Teams im Raum-Kampf und sind insgesamt das, was einem Soldaten am nächsten kommt.
Technologisch stellen sie den Kompromiss zwischen Weltraum-Binaeri und den Imitatoren dar, da sie schwerer gepanzert und stärker im offenen Kampf, dafür aber auch weniger flexibel, was die Anpassung an ihre Umwelt angeht.
Imitatoren
Imitatoren sind Binaeri, die sich selbst auf die Nachahmung organischer, humanoider Spezies festgelegt haben. Sie sind diejenigen, die sich innerhalb der anderen Fraktionen bewegen und diese überwachen, ausspionieren und gegebenenfalls sabotieren. Sie sind standardisiert mit nicht-binaerischen Waffenkenntnissen ausgestattet und optisch so gut an ihre Umgebung angepasst, wie es ihnen eben möglich ist. Meist benutzen sie Modifikationen aus den Bereichen Tarnung, Antigrav, Elektrokinese und vor allem Hacking, um größtmögliche Erfolge zu erzielen. Ihre Exoskelette bestehen überwiegend aus modifiziertem, dünn angebrachtem Karbon, um einen "tragbaren" Kompromiss zwischen Mobilität und Schutz zu schaffen. Zwar gibt es auch Imitatoren, die über persönliche Schutzschilde verfügen, diese haben allerdings eine hohe Bewusstseinsstufe, sowie ein hohes Niveau bei der Rechenleistung erreicht, welche die Voraussetzung dafür darstellen. Oft erweitern sie ihre persönlichen Schutzmaßnahmen durch örtlich-übliche Schutzkleidung, wie Armaplast-Schutzwesten, die sie häufig schwarz erkaufen oder als Ausschussware bergen und reparieren. Die meisten von ihnen verfügen ferner über ein unterbewusstes Handlungsprotokol, das im Falle einer Überwältigung und einem Versuch des Eindringens in den Imitator selbigen restlos zersetzt.
Imitatoren sind kein Bestandteil von Strike-Teams, arbeiten ziemlich unabhängig vom Rest der Binaeri-Besatzung Vorort und das meistens als Einzelgänger. Es gibt wenige Ausnahmen von dieser Regel, in denen mehrere Imitatoren in kleinen Gruppen arbeiten, zB. um in stark umkämpften Gebieten weniger schnell ausgeschaltet zu werden, oder zumindest die Chancen zu erhöhen, gesammelte Daten zu retten. Meist lösen sich diese Gruppen jedoch schnell wieder auf, da Imitatoren von "natürlichem" Wege her eher Einzelgänger sind.
Die eigene Anpassung verändert im Laufe längerer Funktionszeit häufig die Arbeitsweise ihres Rechenzentrums und sorgt in ihrem Denken und Handeln für zusätzliche Dynamik. Meist sind sie es, die Fremdkontakt herstellen, sofern sich ihre Gruppe hierfür entscheidet und häufig bleiben einige Imitatoren zurück, auch wenn das örtliche Sternenschiff schon abgereist ist, um eine gewisse Aufmerksamkeit ihrerseits bewahren zu können. Oft reisen einzelne Imitatoren auf Frachtschiffen mit, sofern es ihrem persönlichen Einsatz zuträglich ist und breiten sich immer weiter aus, um sich weiterzuentwickeln und Daten zu sammeln. Von Zeit zu Zeit verspüren sie dann etwas wie "den Ruf der Natur" und suchen den Kontakt zu ihrer eigenen Spezies um ihre gesammelten Daten mit dem Rest ihrer Art zu teilen.
Regulatoren
Als Regulatoren bezeichnen sich Binaeri, die sich dem Null-Moment-Kult ihrer Spezies etwas übermäßig hingeben und vor allem am Konzept des Schicksals interessiert sind. Sie sind Priester, Theologen, Ketzer, Wissenschaftler, Soziopathen, Dichter, Mörder und Retter in der Not in einem Körper. Ähnlich den Imitatoren leben die Regulatoren zumindest in der Nähe anderer Spezies und beobachten diese auch, während sie für die Beobachteten einen Todesrechner bauen und dessen Count-Down manipulieren. Sie testen dabei aus, was für Zählsprünge im Rechner auftreten, wenn unterschiedliche Ereignisse eintreffen, wie etwa die Entführung eines Gouverneurs und dessen Freilassung oder dessen Tötung. Die Wahl eines anderen Gouverneurs mit anderer Orientierung und / oder dessen Tötung. Im Wesentlichen dreht sich ihr gesamtes Bestreben darum, den Tod selbst und das Wesen einer Apokalypse zu analysieren. Die Regulatoren selbst haben sich wahllos auf Planeten eingenistet, die nicht grade von Necrons oder Tyraniden überwuchert sind, denn bei ihnen greifen die Methoden der Regulatoren nicht. Sie selbst sehen sich nicht als Angreifer, sondern als Lenker, Lenker des Schicksals: Regulatoren.
Mancher würde vermuten, dass die Binaeri deswegen untereinander zerstritten wären, doch das sind sie nicht. Letztendlich dient alles ihrem eigenen Wohl, der Suche nach der Erleuchtung. Dazu sei gesagt, dass Imitatoren und Regulatoren trotz allem fast etwas wie Fressfeinde sind, denn wo die Regulatoren arbeiten, können die Imitatoren nicht Sammeln. Oft ist es so, dass beide Gruppen nicht wissen, dass sie quasi direkt nebeneinander her arbeiten, bis einer dem anderen irgendwie auf die Schliche kommt...
Sonstiges
Es gibt unter den Binaeri keinerlei Anzeichen für psionische Fähigkeiten, allerdings können sie mittels Modifikation ähnliche Kräfte entwickeln, wie zum Beispiel Telekinese oder Levitation. Aber auch Elektro- (körpereigener Tazer) und Pyrokinese (Melter-ähnlich) kommen vor, werden aber überwiegend für ihre Strike- und Lande-Teams, aber auch von den Imitatoren verwendet.
Ein besonderes Merkmal der Binaeri ist deren ausgeprägte Affinität zu Technologie, sowohl geistig als auch körperlich, denn die Nervenenden ihrer Glieder erlauben es quasi jedem Binaeri nach dem Aufstöbern eines Interfaces in technische Netzwerke einzudringen, sich dort (bei fremden Systemen nach einer gewissen Entschlüsselungsphase) zu orientieren und selbige zu manipulieren. Hierbei gehen sie ein Symbiose-ähnliches Verhältnis mit der infiltrierten Technologie ein. Sei es das simple Stehlen / Kopieren / Löschen von einzelnen, bis ganzen Verzeichnissen von Dateien, oder sogar das komplette Zerlegen von Steuersystemen ganzer Raumschiffe. (Letzteres bedarf allerdings mehrerer Binaeri, die in kleinen Gruppen operieren und sich gemeinsam einschleusen, um sich gegenseitig beim Hacken zu assistieren und äußerlich Deckung zu geben.)
Ihre Gesellschaft
Struktur und Gesetze
Die gesellschaftliche Struktur der Binaeri ist vergleichsweise einfach und doch effizient, denn sie distanzieren sich von den oft vorherrschenden Kasten- und Schichtenmodellen vieler anderer Gesellschaften. In der Tat leben die Binaeri in einer Mischung aus Volks-Demokratie und Anarchie, basierend auf einer simplen Verfassung, die nur drei Gesetze beinhaltet:
1.) Jeder Binaeri ist ein denkendes, empfindendes Wesen und hat das Recht, als solches behandelt zu werden, frei und unversehrt.
2.) Barbarei ist kein Wesenszug der Binaeri, die Wehrlosen sind nicht zu schädigen und die Gefährlichen sind zu meiden. Tötungen, wenn unvermeidlich, müssen so schnell wie möglich durchgeführt werden, ein Feind, der sich ergibt, hat ein Recht auf Gnade.
3.) Das Wohl aller steht über dem Wohl des Einzelnen.
Für viele unverständlich: Die Binaeri haben keinerlei Gerichtsbarkeit über diese Gesetze, denn ihre Vernunft-inspirierte Ideologie hält sie davon ab, ihre eigenen Gesetze zu brechen. Jedwede Überschreitung würde einen Nachteil für ihre gesamte Spezies bedeuten, was innerhalb ihres Bewusstseins undenkbar wäre. Auch wenn ihre operationsweisen oft widersprüchlich zu ihren Prinzipien zu sein scheinen, gibt es einen feinen Unterschied, der diese Widersprüchlichkeit ausräumt: Jeder Binaeri sucht sich sein Schicksal selbst aus und handelt ohne repressive Befehle
zum Erreichen des eigenen Fortschritts und Wohles.
Trotz der fast fundamentalistischen Gleichheit unter ihnen gibt es dennoch so etwas wie eine "Rangordnung", die sich nach zwei Kategorien aufteilt: Der Bewusstseinsstufe und der individuellen Rechenleistung, auch wenn sie kaum Einfluss auf die Gesellschaft selbst hat beschreibt sie dennoch eine Art Staffelung auf Grund ihrer Fähigkeiten.
1.) Bewusstseinsstufe: Binaeri spezialisieren ihre körperlichen Eigenschaften durch Upgrades, die in ihrer Leistungsstärke gestaffelt sind. Allerdings regulieren die Binaeri die Verteilung und Verbesserung ihrer Upgrades durch eine Art Bewährungsverfahren, in welchem die "intellektuelle Reife" gemessen wird. So gibt es Upgrades, die eine höhere Bewusstseinsstufe erfordern als andere, ebenso verhält es sich mit der Aufwertung selbiger. Jeder Binaeri kann nur eine begrenzte Menge an Upgrades verwenden, ebenso sind diese zunehmend schwerer zu verbessern, da der Aufschlag hierauf stetig um 50% steigt.
Die Liste an verfügbaren Upgrades ist lang und in diverse Kategorien unterteilt, wie zum Beispiel in "Plasma", "Partikel" und "Antigrav", um nur drei anzuführen. (Sie werden im Bereich "Technologie" kurz erläutert)
2.) Rechenleistung: Anders, als bei normalen Computern verbessern Binaeri ihre Rechenleistung nicht durch technische Verbesserungen sondern durch die Schulung ihrer Prozessoren, ein Vorgang, der ihr ganzes Leben über andauert. Sie trainieren sozusagen fortwährend ihr Gehirn.
Erwähnt sei hier noch, dass es keine bekannten Binaeri-Kolonien auf Planeten gibt, sie landen lediglich über Zeit auf ihnen, um ihre Nährstoff-Ressourcen aufzustocken, oder umkreisen die Zentren von Gasriesen um deren kinetische Felder anzuzapfen, aus der sie einen Großteil ihrer eigenen Energie gewinnen. Die meisten Binaeri verbringen ihr ganzes Leben an Bord ihrer atmosphärenlosen Raumschiffe und forschen unentwegt in allen Bereichen, die sie für sinnvoll erachten.
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| Binaeri / Einheit 108 |
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Geschrieben von: Einheit 108 - 08-02-2012, 01:46 PM - Forum: Bewohner Korons
- Antworten (11)
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Binaeri 40k
Die Binaeri sind eine pseudo-organische Xenos-Rasse und stammen ursprünglich aus dem Cluster, einem ehemals von den Menschen bewohntem System, das durch das Verschulden seiner Bewohner vor knapp 2000 Standartjahren zerstört wurde. Der Cluster selbst befand sich im mittleren Nord-Osten des Segmentum Ultima. Die Binaeri waren durch einen von ihnen konstruierten Super-Computer vor der nahenden Zerstörung gewarnt worden und konnten sich deshalb davor retten, ebenso wie alle anderen Bewohner des Systems vernichtet zu werden. Nach ihrem eigenen Wissen sind die Binaeri die einzigen Überlebenden aus dem Cluster und des "Nullten Moments", wie sie den Untergang ihrer Heimatwelt selbst nennen. Die genaue Herkunft der Binaeri ist unklar, rührt aber vermutlich von menschlichen Ursprüngen her, man schätzt das Alter dieser Spezies auf höchstens 2500 Standartjahre.
Seit ihrer "Flucht" bereisen die Binaeri das All auf der Suche nach Wissen und Erkenntnis, denn ihre hoch-entwickelten Rechenprozessoren suchen immer wieder nach mehr Informationen, die sie verarbeiten können. Es ist ihnen ein natürliches Bedürfnis, sich immer weiter zu entwickeln, sowohl auf technologischer, als auch auf intellektueller Ebene, unentwegt zu lernen und ihren schier unendlichen Datenhunger zu tilgen. Wobei man hier nur im übertragenen Sinn von "Hunger" sprechen kann.
Ihr erst einziges Schiff wurde über die Jahrhunderte ausgebaut, aber auch neue kamen hinzu, so dass die Binaeri nun über eine dezent über das All verteilte Forschungsflotte verfügen, die in mehr oder minder regelmäßigen Abständen zum Zentrum ihres "Reiches" zurückkehrt, einer verborgenen Basis innerhalb eines trüben Gasriesen.
Dort lagern sie die teils gewaltigen Datenmengen, die sie auf ihren Reisen gesammelt haben in einem Komplex aus unzähligen Recheneinheiten, den sie selbst den Vortex nennen, ein.
Die Daten reichen dabei von kartografischen Sammlungen ganzer Systeme, bis hin zu umfassenden Datensammlungen über fremde Spezies, deren Kulturen, Technologie und alles, was sie in ihre Finger bekommen konnten, buchstäblich.
Bios
Erscheinungsbild
Anders als viele Rassen sind die Binaeri nur was ihr Inneres angeht konstant konzipiert, denn ihr Körper besteht im Wesentlichen aus zusammengefassten Kabelsträngen, Fasern und ihren kybernetischen Pseudo-Organen, hier zu zählen im Wesentlichen: Der Zentralrechner (Gehirn), der Masse-zu-Energie-Wandler (Ernährungssystem), kinetische Steuereinheiten (Gelenke, bzw. Muskeln), sowie ihre kybernetischen Nervenenden an Außenhülle und den Extremitäten (Hören, Erkennen von Gasen durch Filterung der Atemluft (Riechen) und der Tastsinn).
Die eigentliche Gestalt (Anzahl und Form zB. der Gliedmaßen), wie auch das Vorhandensein photosensitiver Scanner (Augen im weitesten Sinne) bestimmt jeder Binaeri für sich selbst und wird durch das Arrangement aus Feststoffplatten definiert, das als Exo-Skelett das kostbare Innere ihrer Körper schützt. Die letztendliche Gestaltgebung ist also höchst variabel und kann von abstrakten Gebilden, über Insektoide und Kopffüßler bis hin zu humanoid-anmutenden Erscheinungen variieren. Die hierin begründeten Variablen zeugen von ihrem starken Bedürfnis nach Individualismus und Selbstdefinition als intelligente Lebensformen, aber auch ihre Adaption von Charakteristika anderer Spezies. Allerdings ohne deren körperliche Attribute zu assimilieren, da die Effektivität ihrer Module (Muskeln, etc.) auf Binaeriniveau verbleiben. Hünenhafte Formen haben dementsprechend nichts mit übermäßiger Stärke zutun. Durch ihre inneren Bauteile bedingt haben Binaeri eine durchschnittliche Größe von etwa zwei Metern, können allerdings, je nach Konstruktion auch wesentlich größer, bzw. kleiner ausfallen, je nach dem, wie viele Gliedmaßen sie besitzen, etc..
Es kommt allerdings eher selten vor, dass ihre Gestalten nicht an denkbare Xenos-Spezies erinnern, so haben viele Binaeri zB. einen definierten Kopf, auch wenn sie ihn aus praktischen Gründen nicht bräuchten, empfinden sie es trotzdem als "richtig", mitunter weil es die Interaktionen mit konventionellen Spezies erleichtert, da viele das Gliedmaß "Kopf" als selbstverständlich empfinden. Insgesamt legen sie, anders als zB. die Necrons, einen doch recht großen Wert darauf, organischen Verhaltensmustern nahe zu kommen und sich vom Bild der "lebenden Maschine" abzugrenzen. Das greift teilweise so tief, dass manche Binaeri zB. Atembewegungen vortäuschen, obwohl sie keine Lungen besitzen und Schlafintervalle simulieren, obwohl Binaeri keinen Schlaf im engeren Sinne benötigen. Vielmehr nutzen sie diese Zeit um ihre gesammelten Daten nocheinmal auszuarbeiten, ohne sich auch noch um Dinge wie ihre Fortbewegung kümmern zu müssen, was diesen Vorgang überaus effektiv macht, eine schnellere Auswertung und somit die eigene Weiterentwicklung begünstigt.
Inzwischen imitieren viele Binaeri-Verbände in ihrer Selbstgestaltung konstant die Spezies, mit denen sie sich umgeben. So ähneln Binaeri, die in dichtem Kontakt zu den Tau stehen, diesen in ihrer Bauweise stärker, als zum Beispiel in imperialen Systemen.
Hieraus ergab sich irgendwann der Umstand, dass gezielt besonders "starke" Imitatoren zu Kolonien und Basen geschickt wurden um diese zu infiltrieren und zu überwachen. Fast könnte man annehmen, dass es sich bei diesen Binaeri, die oft in kleinen Gruppen versprengt operieren, um eine Art Xenos-Geheimdienst handelt. Diese Binaeri tragen oft unauffällig gefärbte, weite Kleidung, wo ihr Exo-Skellet zu aufsehen erregend sein konnte, ihre Köpfe sind dabei entweder gut angepasst, oder imitieren in ihrer Gestalt konventionelle Schutzkleidung.
Sie selbst gestalten ihre gesamte Außenhülle nach ihrer Zielumgebung, um zumindest eine optische Entlarvung extrem zu erschweren. Die Implantation organischen Materials zur Verbesserung ihrer Tarnung lehnen die Binaeri allerdings ab, da sie in ihren Augen barbarisch und völlig sinnlos, da den physischen Belastungen, mit denen sie rechnen müssen nicht gewachsen und höchstens im Weg sein dürften.
Diese Infiltratoren besitzen häufig Modifikationen der Kategorien Stealth, Antigrav und Kommunikation. Auch etwaige Verbesserungen im Bereich der Mech-Symbiose sind nicht unüblich, je nach technischem Stand der zu infiltrierenden Einrichtung. Zusätzlich sind diese Binaeri häufig mit konventionellen Waffen ihres Umfeldes ausgerüstet, wenn auch mehr um den Schein zu wahren, als sie zwangsweise einzusetzen. Was nicht bedeutet, dass sie nicht wüssten, wie man mit ihnen umgeht, dennoch sehen sie Konfrontationen dieser Art nur als eine Gefahr für ihre Tarnung und meiden sie deshalb gezielt.
Binaeri verfügen über keine Stimmbänder und kommunizieren untereinander mittels eines Telepathie-artigen Funknetzes. Sie können auch Laute ausstoßen, die allerdings in modifiziertem Binärcode verschlüsselt sind und aus einer schnellen Abfolge von Klicks bestehen, erst durch einen von ihnen entwickelten Sprachtransmitter werden sie auch für andere Spezies verständlich, die Stimmen, die durch diese Transmitter generiert werden erinnern etwas an die künstlich- klingenden Stimmen der Eldar, wenn auch noch etwas verzerrter und ausdrucksloser. Eine Geschlechteridentifikation anhand dieser Stimmen zu versuchen ist sinnlos, da die Tonlagen, ebenso wie ihre Verwender, asexuell sind. Eine Ausnahme hierbei bilden die Imitatoren, deren synthetischen Stimmen an den "natürlichen" Stimmklang der nachgestellten Spezies angepasst werden.
Fortpflanzung und Lebenserwartung
Als pseudo-organische Lebensform vermehren sich die Binaeri nicht durch Fortpflanzung sondern Reproduktion, also asexuell. Das allerdings vergleichsweise langsam, da ihre "Sterberate" äußerst gering ist und sie sonst Gefahr liefen, sich einer Überbevölkerung entgegen zu sehen. Was angesichts ihrer relativ begrenzten Ressourcen und der beharrlichen Ablehnung planetarischer Besiedlung schnell zu einem Problem werden würde. Sofern sie nicht in der Lage sind, neuen Lebensraum zu schaffen, vermehren sie sich zeitweise gar nicht.
Die Lebenserwartung eines Binaeri ist ungewiss, es wird allerdings vermutet, dass sie bei mindestens 300 Standdartjahren oder höher liegt, sofern keine Gewalteinwirkung ein verfrühtes Ende herbeiführt. Tatsächlich soll es Binaeri geben, die so alt sind, dass sie selbst noch den Nullten-Moment ihrer Heimatwelt miterlebt haben. Ferner sei zu differenzieren, was in ihrem Falle 'tot' bedeutet, denn ausgelöscht ist das Leben eines Binaeri erst, wenn sein Rechenzentrum, also das Gehirn zerstört wurde. Selbst innerhalb eines zerstörten Körpers kann der "Binaeri-Geist" eine Zeit lang weiter funktionieren, in eine Art Back-Up-Schleife flüchten und mitsamt seiner Hardware geborgen werden, was erklären würde, warum Binaeri niemals Leichen zurücklassen.
Sollte ein Binaeri allerdings in Gefangenschaft geraten, besitzt er jederzeit die Macht, sich selbst auszulöschen und seinen Körper schier zu verdampfen.
Ernährung
Zwar sind sie Maschinen, dennoch greifen Binaeri bei ihrer eigenen Energieversorgung selten auf das direkte Einspeisen von Energie zurück. Dies ist zwar möglich und steigert kurzzeitig sogar die Effizienz, jedoch führt das direkte Einspeisen auch zu Überreizungen, Abnutzungen und einer Gewöhnung des Organismus an diese Rein-Energie. Schnell setzt ein Suchtverhalten ein, gefolgt von immer stärkerem Leistungsabfall und schließlich der Zerstörung des Rechenzentrums. Die Binaeri selbst empfinden eine Direktspeisung so, als würden sie Amphetamine zu sich nehmen. Längerfristige Direktspeisung hingegen bereitet ihnen Qual-ähnliche Zustände, weil ihre Komponenten sich erhitzen und ihre Stabilität beeinflussen, wogegen sich die Software selbstredend zu wehren versucht.
Daher bevorzugen es die Binaeri, aus pflanzlichen, tierischen und mineralen Bestandteilen eine Art "Nähr-Plasma" zu generieren, welches sie dann innerhalb ihres Körpers in Energie umwandeln. Fast so als würden sie sich normal ernähren, nur dass sie ihre Nahrungsmittel einer Spinne ähnlich zu einem Brei zersetzen und diesen dann restlos vertilgen. Dies geschieht im großen Stil mit Hilfe eigens dafür entwickelter Apparaturen und stellt einen der wenigen Gründe dar, aus dem Binaeri regelmäßig auf Planeten landen, welche natürlich über ein Ökosystem verfügen müssen, das sie verwerten können.
Für den Fall einer Isolation verfügt ein Binaeri meist selbst über einen kleinen, eingebauten Nährstoff-Transformator, für den Nutzen einer ganzen Gruppe jedoch ist es von Vorteil, sich großer Maschinen zu bedienen, das Plasma vorab zu raffinieren und schließlich in Tanks an Bord ihrer Schiffe zu verfrachten. Des weiteren verfügen nicht alle Binaeri über diese persönlichen Transformatoren, sondern lediglich die, die auch Gefahr laufen, sich von Rohmasse ernähren zu müssen.
Hierbei kommt es durchaus vor, dass Nährstoffe auch aus Kadavern gezogen werden, sofern selbige vorhaben sind. Dabei machen sie keinen Unterschied zwischen Tieren, anderen Xenos, Menschen, oder Cyborgs, bzw. zurückgelassener Maschinen, obwohl beide eher in ihre Teile zerlegt und zur Reproduktion eingesetzt werden. Was tot ist, ist tot und wird verwertet, ohne dabei etwaige Bedenken zu haben, solange sie ihre "Beute" nicht für den Verzehr getötet haben, was nämlich im Widerspruch zu ihrer Philosophie stünde, da sie Agressorverhalten prinzipiell ablehnen. In einem Gefecht getötete Feinde, oder im Falle von "Notwehr", zählen allerdings nicht dazu und werden ohne ein Zögern verarbeitet, sofern sie die Zeit dafür haben.
Klassen
Auch wenn die Binaeri sich nach keiner fremdbestimmten Klassifizierung aufteilen, könnte man sie in grobe Sub-Spezies zerlegen, diese wären wie folgt:
Weltraum-Binaeri
Als Weltraum-Binaeri kann man im Grunde alle Vertreter ihrer Art bezeichnen, die den Großteil ihres Daseins an Bord ihrer Sternenschiffe verbringen und diese warten, weiterentwickeln, oder neue Schiffe aus verwertetem Weltraumschrott bauen, ebenso sind sie diejenigen, die die Reproduktion ihrer Spezies durchführen. Ferner sind Weltraum-Binaeri für die Forschung und die Hauptbetreuung der Entwicklung des Vortex verantwortlich, sie haben von allen Sub-Spezies die befremdlichsten und variabelsten Gestalten und kommunizieren ausschließlich telepathisch. Sie sind außerdem die stärksten Mech-Empathen der Binaeri und besitzen oft die stärkste Rechenleistung innerhalb einer Besatzung. Weltraum-Binaeri arbeiten direkt-symbiotisch mit Maschinen zusammen und können ihre Fähigkeiten durch Wellenanpassung bündeln, um zB. einfach Jäger auf Distanz zu manipulieren, allerdings lässt sich dieser Effekt von Geller-Feldern eindämmen. Unglücklicher Weise nimmt die dafür nötige Rechenleistung so viel Raum ein, dass ein großflächiger Einsatz dieser Fähigkeit nur in der Nähe ihrer großen Schiffe, oder aber direkt am Vortex möglich ist. Generell scheint es so, dass Weltraum-Binaeri permanent innerhalb der Schiffsrechner unterwegs sind, diesen vermutlich sogar manifestiert darstellen.
Sammler-Binaeri
Sammler-Binaeri sind, dem Namen nach der Teil ihrer Spezies, der mit der Sammlung und Verarbeitung von Rohmaterialien zu Nähr-Plasma beschäftigt sind. Sie arbeiten dicht mit den Lande-Binaeri zusammen, welche ihnen bei ihrer Arbeit Deckung geben. Von der Physiologie her sind Sammler-Binaeri vor allem effizient konzipiert, um unter widrigen Umständen trotzdem schnell und ertragreich arbeiten zu können. Oft verfügen sie über mehr als vier Gliedmaßen, wobei selbige immer mit kybernetischen Händen abschließen, um jederzeit greifen zu können. Der Kompromiss dazu ist, dass sie viel weniger Anschlüsse besitzen, da diese auch eher selten von Nöten sind.
Lande-Binaeri
Die Lande-Binaeri dienen häufig zur Sicherung ihrer Landezonen und sind vor allem gut bewaffnet und effektiv gepanzert, um in brenzligen Situationen effizient Widerstand leisten zu können. Nicht selten besitzen sie waffenfähige Mods der Melter-Klasse und sind optisch diversen Spezies mehr oder minder lose nachempfunden um den Feind zu verwirren, benutzen allerdings Binaeri-Waffen. Ihre Exoskelette bestehen meist aus einem Armaplast-ähnlichen Material in verschiedenen Stärken. Lande-Binaeri bilden gemeinsam mit Weltraum-Binaeri Strike-Teams im Raum-Kampf und sind insgesamt das, was einem Soldaten am nächsten kommt.
Technologisch stellen sie den Kompromiss zwischen Weltraum-Binaeri und den Imitatoren dar, da sie schwerer gepanzert und stärker im offenen Kampf, dafür aber auch weniger flexibel, was die Anpassung an ihre Umwelt angeht.
Imitatoren
Imitatoren sind Binaeri, die sich selbst auf die Nachahmung organischer, humanoider Spezies festgelegt haben. Sie sind diejenigen, die sich innerhalb der anderen Fraktionen bewegen und diese überwachen, ausspionieren und gegebenenfalls sabotieren. Sie sind standardisiert mit nicht-binaerischen Waffenkenntnissen ausgestattet und optisch so gut an ihre Umgebung angepasst, wie es ihnen eben möglich ist. Meist benutzen sie Modifikationen aus den Bereichen Tarnung, Antigrav, Elektrokinese und vor allem Hacking, um größtmögliche Erfolge zu erzielen. Ihre Exoskelette bestehen überwiegend aus modifiziertem, dünn angebrachtem Karbon, um einen "tragbaren" Kompromiss zwischen Mobilität und Schutz zu schaffen. Zwar gibt es auch Imitatoren, die über persönliche Schutzschilde verfügen, diese haben allerdings eine hohe Bewusstseinsstufe, sowie ein hohes Niveau bei der Rechenleistung erreicht, welche die Voraussetzung dafür darstellen. Oft erweitern sie ihre persönlichen Schutzmaßnahmen durch örtlich-übliche Schutzkleidung, wie Armaplast-Schutzwesten, die sie häufig schwarz erkaufen oder als Ausschussware bergen und reparieren. Die meisten von ihnen verfügen ferner über ein unterbewusstes Handlungsprotokol, das im Falle einer Überwältigung und einem Versuch des Eindringens in den Imitator selbigen restlos zersetzt.
Imitatoren sind kein Bestandteil von Strike-Teams, arbeiten ziemlich unabhängig vom Rest der Binaeri-Besatzung Vorort und das meistens als Einzelgänger. Es gibt wenige Ausnahmen von dieser Regel, in denen mehrere Imitatoren in kleinen Gruppen arbeiten, zB. um in stark umkämpften Gebieten weniger schnell ausgeschaltet zu werden, oder zumindest die Chancen zu erhöhen, gesammelte Daten zu retten. Meist lösen sich diese Gruppen jedoch schnell wieder auf, da Imitatoren von "natürlichem" Wege her eher Einzelgänger sind.
Die eigene Anpassung verändert im Laufe längerer Funktionszeit häufig die Arbeitsweise ihres Rechenzentrums und sorgt in ihrem Denken und Handeln für zusätzliche Dynamik. Meist sind sie es, die Fremdkontakt herstellen, sofern sich ihre Gruppe hierfür entscheidet und häufig bleiben einige Imitatoren zurück, auch wenn das örtliche Sternenschiff schon abgereist ist, um eine gewisse Aufmerksamkeit ihrerseits bewahren zu können. Oft reisen einzelne Imitatoren auf Frachtschiffen mit, sofern es ihrem persönlichen Einsatz zuträglich ist und breiten sich immer weiter aus, um sich weiterzuentwickeln und Daten zu sammeln. Von Zeit zu Zeit verspüren sie dann etwas wie "den Ruf der Natur" und suchen den Kontakt zu ihrer eigenen Spezies um ihre gesammelten Daten mit dem Rest ihrer Art zu teilen.
Regulatoren
Als Regulatoren bezeichnen sich Binaeri, die sich dem Null-Moment-Kult ihrer Spezies etwas übermäßig hingeben und vor allem am Konzept des Schicksals interessiert sind. Sie sind Priester, Theologen, Ketzer, Wissenschaftler, Soziopathen, Dichter, Mörder und Retter in der Not in einem Körper. Ähnlich den Imitatoren leben die Regulatoren zumindest in der Nähe anderer Spezies und beobachten diese auch, während sie für die Beobachteten einen Todesrechner bauen und dessen Count-Down manipulieren. Sie testen dabei aus, was für Zählsprünge im Rechner auftreten, wenn unterschiedliche Ereignisse eintreffen, wie etwa die Entführung eines Gouverneurs und dessen Freilassung oder dessen Tötung. Die Wahl eines anderen Gouverneurs mit anderer Orientierung und / oder dessen Tötung. Im Wesentlichen dreht sich ihr gesamtes Bestreben darum, den Tod selbst und das Wesen einer Apokalypse zu analysieren. Die Regulatoren selbst haben sich wahllos auf Planeten eingenistet, die nicht grade von Necrons oder Tyraniden überwuchert sind, denn bei ihnen greifen die Methoden der Regulatoren nicht. Sie selbst sehen sich nicht als Angreifer, sondern als Lenker, Lenker des Schicksals: Regulatoren.
Mancher würde vermuten, dass die Binaeri deswegen untereinander zerstritten wären, doch das sind sie nicht. Letztendlich dient alles ihrem eigenen Wohl, der Suche nach der Erleuchtung. Dazu sei gesagt, dass Imitatoren und Regulatoren trotz allem fast etwas wie Fressfeinde sind, denn wo die Regulatoren arbeiten, können die Imitatoren nicht Sammeln. Oft ist es so, dass beide Gruppen nicht wissen, dass sie quasi direkt nebeneinander her arbeiten, bis einer dem anderen irgendwie auf die Schliche kommt...
Sonstiges
Es gibt unter den Binaeri keinerlei Anzeichen für psionische Fähigkeiten, allerdings können sie mittels Modifikation ähnliche Kräfte entwickeln, wie zum Beispiel Telekinese oder Levitation. Aber auch Elektro- (körpereigener Tazer) und Pyrokinese (Melter-ähnlich) kommen vor, werden aber überwiegend für ihre Strike- und Lande-Teams, aber auch von den Imitatoren verwendet.
Ein besonderes Merkmal der Binaeri ist deren ausgeprägte Affinität zu Technologie, sowohl geistig als auch körperlich, denn die Nervenenden ihrer Glieder erlauben es quasi jedem Binaeri nach dem Aufstöbern eines Interfaces in technische Netzwerke einzudringen, sich dort (bei fremden Systemen nach einer gewissen Entschlüsselungsphase) zu orientieren und selbige zu manipulieren. Hierbei gehen sie ein Symbiose-ähnliches Verhältnis mit der infiltrierten Technologie ein. Sei es das simple Stehlen / Kopieren / Löschen von einzelnen, bis ganzen Verzeichnissen von Dateien, oder sogar das komplette Zerlegen von Steuersystemen ganzer Raumschiffe. (Letzteres bedarf allerdings mehrerer Binaeri, die in kleinen Gruppen operieren und sich gemeinsam einschleusen, um sich gegenseitig beim Hacken zu assistieren und äußerlich Deckung zu geben.)
Ihre Gesellschaft
Struktur und Gesetze
Die gesellschaftliche Struktur der Binaeri ist vergleichsweise einfach und doch effizient, denn sie distanzieren sich von den oft vorherrschenden Kasten- und Schichtenmodellen vieler anderer Gesellschaften. In der Tat leben die Binaeri in einer Mischung aus Volks-Demokratie und Anarchie, basierend auf einer simplen Verfassung, die nur drei Gesetze beinhaltet:
1.) Jeder Binaeri ist ein denkendes, empfindendes Wesen und hat das Recht, als solches behandelt zu werden, frei und unversehrt.
2.) Barbarei ist kein Wesenszug der Binaeri, die Wehrlosen sind nicht zu schädigen und die Gefährlichen sind zu meiden. Tötungen, wenn unvermeidlich, müssen so schnell wie möglich durchgeführt werden, ein Feind, der sich ergibt, hat ein Recht auf Gnade.
3.) Das Wohl aller steht über dem Wohl des Einzelnen.
Für viele unverständlich: Die Binaeri haben keinerlei Gerichtsbarkeit über diese Gesetze, denn ihre Vernunft-inspirierte Ideologie hält sie davon ab, ihre eigenen Gesetze zu brechen. Jedwede Überschreitung würde einen Nachteil für ihre gesamte Spezies bedeuten, was innerhalb ihres Bewusstseins undenkbar wäre. Auch wenn ihre operationsweisen oft widersprüchlich zu ihren Prinzipien zu sein scheinen, gibt es einen feinen Unterschied, der diese Widersprüchlichkeit ausräumt: Jeder Binaeri sucht sich sein Schicksal selbst aus und handelt ohne repressive Befehle
zum Erreichen des eigenen Fortschritts und Wohles.
Trotz der fast fundamentalistischen Gleichheit unter ihnen gibt es dennoch so etwas wie eine "Rangordnung", die sich nach zwei Kategorien aufteilt: Der Bewusstseinsstufe und der individuellen Rechenleistung, auch wenn sie kaum Einfluss auf die Gesellschaft selbst hat beschreibt sie dennoch eine Art Staffelung auf Grund ihrer Fähigkeiten.
1.) Bewusstseinsstufe: Binaeri spezialisieren ihre körperlichen Eigenschaften durch Upgrades, die in ihrer Leistungsstärke gestaffelt sind. Allerdings regulieren die Binaeri die Verteilung und Verbesserung ihrer Upgrades durch eine Art Bewährungsverfahren, in welchem die "intellektuelle Reife" gemessen wird. So gibt es Upgrades, die eine höhere Bewusstseinsstufe erfordern als andere, ebenso verhält es sich mit der Aufwertung selbiger. Jeder Binaeri kann nur eine begrenzte Menge an Upgrades verwenden, ebenso sind diese zunehmend schwerer zu verbessern, da der Aufschlag hierauf stetig um 50% steigt.
Die Liste an verfügbaren Upgrades ist lang und in diverse Kategorien unterteilt, wie zum Beispiel in "Plasma", "Partikel" und "Antigrav", um nur drei anzuführen. (Sie werden im Bereich "Technologie" kurz erläutert)
2.) Rechenleistung: Anders, als bei normalen Computern verbessern Binaeri ihre Rechenleistung nicht durch technische Verbesserungen sondern durch die Schulung ihrer Prozessoren, ein Vorgang, der ihr ganzes Leben über andauert. Sie trainieren sozusagen fortwährend ihr Gehirn.
Erwähnt sei hier noch, dass es keine bekannten Binaeri-Kolonien auf Planeten gibt, sie landen lediglich über Zeit auf ihnen, um ihre Nährstoff-Ressourcen aufzustocken, oder umkreisen die Zentren von Gasriesen um deren kinetische Felder anzuzapfen, aus der sie einen Großteil ihrer eigenen Energie gewinnen. Die meisten Binaeri verbringen ihr ganzes Leben an Bord ihrer atmosphärenlosen Raumschiffe und forschen unentwegt in allen Bereichen, die sie für sinnvoll erachten.
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| Chandra / Nagari |
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Geschrieben von: Chandra - 08-01-2012, 08:51 PM - Forum: Abwesenheiten
- Antworten (8)
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So Leute wolte nur bescheid geben, dass ich ab dem 11.08 erstmal für ein paar Wochen nicht Online kommen kann. Bin im Ausland unterwegs. Melde mich wenn ich wieder da bin.
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| Eldar - Falimeth Harai Eth Fuerach |
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Geschrieben von: Harai - 07-31-2012, 05:29 PM - Forum: Liste der Eldar
- Keine Antworten
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Avatar: ![[Bild: Eldar_Korsar.jpg]](http://wh40k.lexicanum.de/mediawiki/images/2/2d/Eldar_Korsar.jpg)
Name: Falimeth Harai Eth Fuerach
Alter: Noch verdammt jung für einen Eldar. 45 Standartjahre
Herkunft: Void Dragons Eldarpiratenbande
Zugehörigkeit: gehört nirgendwo wirklich zu
Aussehen: Harai ist 2m, 1dm, 5cm und 4mm groß, er hat eine schlanke, eher drahtige, Statur. Seine schwarzen, Haare bindet er immer zu einem stehenden Pferdeschwanz, ansonsten würden sie immer knapp unter seinem Schulterblatt enden. Seine Augen haben eine eisblaue Färbung, diese und sein starrer Blick sorgen dafür, dass jedem Chem-Pan-Sey das Herz mindestens einen Schlag lang aussetzt beim ersten Anblick. Sein gesamter Körper ist vollkommen frei von jeglichen Makeln, keine Narben, Muttermale oder ähnliches.
Das einzige was nach Meinung vieler Weltenschiff-Eldar seinen Körper entstellt, ist eine Tätowierung auf seiner rechten Schulter, welche einen Drachen zeigt.
Charakter: Harai wurde nicht wie der Großteil der Eldar auf einem Weltenschiff geboren, er wuchs unter Exoditen auf. Daher kennt er es nicht, wie es ist in einer strikten Weltenschiffhierarchie zu leben.
Da er Mitglied einer Eldarpiratenbande ist, verdient Harai sich sein Geld auf unterschiedlichste Arten. So ist es für ihn nicht ungewöhnlich, wenn er auf einem Imperialen Planeten als Söldner anheuert oder gestohlene Waren an einen Freihändler verkauft.
Das Nervenkleid von Harai ist leicht reizbar, da passiert es mal, dass jemand der zu laut redet ein Messer in seiner Hand oder wenn es ganz schlimm läuft in seiner Wirbelsäule stecken hat.
Fähigkeiten: Harai wurde bei den Void Dragons zu einem Nightwing-Piloten ausgebildet. Damit er auf eigene Faust Erfahrung sammeln kann.
Ausrüstung: Wie jeder andere Eldar trägt auch Harai eine Aramidrüstung. Sie ist wie es für die Void Dragons normal ist, fast komplett in schwarz gehalten. Einzig der Helm, welchen er sehr selten trägt, ist Rot und mit einem weißen Drachen verziert.
Sein Schwert und seine Schurikenpistole sind Geschenke seines Vaters, damit er sich auf seiner Reise gegen die Chem-Pan-Sey verteidigen könne.
Wenn Harai unter Fremden ist um zu handeln oder nach Arbeit sucht, trägt er einen braunen Ledermantel mit Kapuze.
Quer über seine Brust hat sich Harai einen Ledergurt gespannt in dem fünf kleine Messer stecken, die sehr gut austariert sind, damit er sie werfen kann.
Fahrzeug: Da Harai von einem Planeten zum anderen kommen muss, stahl er einen rot-schwarzen Nightwing Jäger. Mit diesem heftet er sich an große Raumschiffe der Chem-Pan-Sey und driftet mit diesen dann zu unterschiedlichsten Welten auf denen er dann als Söldner anheuert oder Waren plündert. Dieses Schiff wurde im Gegensatz zu der normalen Ausstattung bloß mit einer Laserlanze bewaffnet um Gewicht zu sparen. Dafür besitzt es einen altersschwachen Tarnfeldgenerator, welcher gerne mal dazu tendiert auszufallen.
Biographie: Harai wurde auf einer Exoditenwelt geboren, welche häufig von den Void Dragons besucht wird. Sein Leben bestand viele Jahre nur daraus, den sogenannten Drachen zu folgen und im Herbst das ausgesäte Getreide zu ernten. Da jedoch viele Eldar auf dieser Welt einst von verschiedenen Weltenschiffen kamen, wurde jeder junge Eldar militärisch ausgebildet.
Sein Vater war einst ein Aspektkrieger, bevor er seiner Meinung nach erkannte, dass der Weg der Eldar wieder ins Verderbnis führe und sie bodenständiger werden müssen.
Da er diese Kampfausbildung genossen hatte, konnte er seinen Sohn perfekt im Nahkampf ausbilden. Er brachte ihm bei wie er sich richtig bewegte und wie er im Nahkampf zusätzlich mit einer Pistole umgehen konnte. Zusätzlich brachte er ihm die Grundlagen einer Aspektfähigkeit bei, den Kampfsprung der Banshees.
Vor einigen Jahren, kamen die Void Dragons nach vielen Jahren wieder auf den Planeten um zu handeln. Dabei erzählten einige von ihnen Geschichten über Fremde, die Chem-Pan-Sey. Sie lockten die jungen Eldar auch mit dem Angebot, diese könnten wie sie selber durch den Himmel und den Weltraum fliegen. Harai war total interessiert und wollte mit den Dragons durch die Galaxis reisen. Doch sein Vater war nicht überzeugt von dieser Idee, darum lies er ihn nur unter einer Bedingung ziehen: Er müsse nach 4 Jahren wiederkehren und ihm erzählen was er erlebt habe. Da Harai mit dem Angebot einverstanden war, lies sein Vater ihn mit den Dragons den Planeten verlassen. Zum Abschied schenkte er ihm noch ein Schwert und seine Schurikenpistole, sodass er nicht mit leeren Händen dastehen würde.
Als er das Raumschiff erreichte, wurden umgehend seine Kampffertigkeiten und sein Wissen über die Kultur der Eldar überprüft. Was das kämpferische Anging, war er wirklich gut. Jedoch sein Wissen war ziemlich Gering, genauer gesagt es war sehr primitiv.
Daher begann man ihm erst einmal vieles über ihre Kultur und Geschichte zu erzählen. Danach wurde er zum Piloten ausgebildet, erst auf einem Jetbike da es von der Funktion wie ein Nightwing funktioniere, danach begann man langsam ihm zu zeigen wie der Nightwing selber zu fliegen sei.
Die vier Jahre vergingen wie im Fluge und Harai war nun ein ausgebildeter Nightwing-Pilot. Es war an der Regel, dass jeder Pilot sich ab diesem Zeitpunkt an den Überfällen der Bande zu beteiligen hatte. Jedoch sollte er ersteinmal einige Überfälle normal mit den Hauptkräften zu Fuss begleiten.
Bevor er jedoch auf seinen ersten Raubzug gehen konnte, bat er darum noch einmal seinen Heimatplaneten besuchen zu dürfen. Dies wurde ihm jedoch verweigert. Als er fragte warum er dort nicht hin dürfe, erfuhr er das alle Eldar von Dämonenanbetern vernichtet worden waren. Harai brach zusammen und schrie sich die Lunge aus dem Leibe vor Wut und Zorn. Es dauerte mehrere Monate, bis er sich wieder einigermaßen beruhigt hatte.
Als es soweit war, dass er auf seinen ersten Raubzug gehen konnte, entschied er die Mörder zu suchen, die seine Heimatwelt vernichtet hatten. Dazu stahl er einen Nightwing und verließ die Bande. Nun verfolgen ihn die Void Dragons um ihn zurück zu holen. Das erste Schiff in dessen Kielwasser er reiste, führte er in den Trojan-Subsektor. Hier ist er nun und scannt die Planeten nach Leben und potentieller Arbeit oder anderen Eldar.
Zusammenfassung:
Name: Falimeth Harai Eth Fuerach
Alter: 45 Standartjahre
Größe: 2,154m
Herkunft: Void Dragons Eldarpiratenbande
Ausrüstung: Aramidrüstung, Schwert (jedoch kein Energie), Schurikenpistole, Ledermantel, Brustgrut mit 5 Wurfmessern, Nightwing
Charakter: Exodit, Eldarpirat (Söldner/Schmugler/Dieb), reizbar
Fähigkeiten: Nightwingpilot
Vermögen: 0 Schekel
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| [Eldar] |
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Geschrieben von: Harai - 07-21-2012, 03:02 PM - Forum: Eldar und Dark Eldar
- Antworten (10)
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Avatar: ![[Bild: Eldar_Korsar.jpg]](http://wh40k.lexicanum.de/mediawiki/images/2/2d/Eldar_Korsar.jpg)
Name: Falimeth Harai Eth Fuerach
Alter: Noch verdammt jung für einen Eldar. 45 Standartjahre
Herkunft: Void Dragons Eldarpiratenbande
Zugehörigkeit: gehört nirgendwo wirklich zu
Aussehen: Harai ist 2m, 1dm, 5cm und 4mm groß, er hat eine schlanke, eher drahtige, Statur. Seine schwarzen, Haare bindet er immer zu einem stehenden Pferdeschwanz, ansonsten würden sie immer knapp unter seinem Schulterblatt enden. Seine Augen haben eine eisblaue Färbung, diese und sein starrer Blick sorgen dafür, dass jedem Chem-Pan-Sey das Herz mindestens einen Schlag lang aussetzt beim ersten Anblick. Sein gesamter Körper ist vollkommen frei von jeglichen Makeln, keine Narben, Muttermale oder ähnliches.
Das einzige was nach Meinung vieler Weltenschiff-Eldar seinen Körper entstellt, ist eine Tätowierung auf seiner rechten Schulter, welche einen Drachen zeigt.
Charakter: Harai wurde nicht wie der Großteil der Eldar auf einem Weltenschiff geboren, er wuchs unter Exoditen auf. Daher kennt er es nicht, wie es ist in einer strikten Weltenschiffhierarchie zu leben.
Da er Mitglied einer Eldarpiratenbande ist, verdient Harai sich sein Geld auf unterschiedlichste Arten. So ist es für ihn nicht ungewöhnlich, wenn er auf einem Imperialen Planeten als Söldner anheuert oder gestohlene Waren an einen Freihändler verkauft.
Das Nervenkleid von Harai ist leicht reizbar, da passiert es mal, dass jemand der zu laut redet ein Messer in seiner Hand oder wenn es ganz schlimm läuft in seiner Wirbelsäule stecken hat.
Fähigkeiten: Harai wurde bei den Void Dragons zu einem Nightwing-Piloten ausgebildet. Damit er auf eigene Faust Erfahrung sammeln kann.
Ausrüstung: Wie jeder andere Eldar trägt auch Harai eine Aramidrüstung. Sie ist wie es für die Void Dragons normal ist, fast komplett in schwarz gehalten. Einzig der Helm, welchen er sehr selten trägt, ist Rot und mit einem weißen Drachen verziert.
Sein Schwert und seine Schurikenpistole sind Geschenke seines Vaters, damit er sich auf seiner Reise gegen die Chem-Pan-Sey verteidigen könne.
Wenn Harai unter Fremden ist um zu handeln oder nach Arbeit sucht, trägt er einen braunen Ledermantel mit Kapuze.
Quer über seine Brust hat sich Harai einen Ledergurt gespannt in dem fünf kleine Messer stecken, die sehr gut austariert sind, damit er sie werfen kann.
Fahrzeug: Da Harai von einem Planeten zum anderen kommen muss, stahl er einen rot-schwarzen Nightwing Jäger. Mit diesem heftet er sich an große Raumschiffe der Chem-Pan-Sey und driftet mit diesen dann zu unterschiedlichsten Welten auf denen er dann als Söldner anheuert oder Waren plündert. Dieses Schiff wurde im Gegensatz zu der normalen Ausstattung bloß mit einer Laserlanze bewaffnet um Gewicht zu sparen. Dafür besitzt es einen altersschwachen Tarnfeldgenerator, welcher gerne mal dazu tendiert auszufallen.
Biographie: Harai wurde auf einer Exoditenwelt geboren, welche häufig von den Void Dragons besucht wird. Sein Leben bestand viele Jahre nur daraus, den sogenannten Drachen zu folgen und im Herbst das ausgesäte Getreide zu ernten. Da jedoch viele Eldar auf dieser Welt einst von verschiedenen Weltenschiffen kamen, wurde jeder junge Eldar militärisch ausgebildet.
Sein Vater war einst ein Aspektkrieger, bevor er seiner Meinung nach erkannte, dass der Weg der Eldar wieder ins Verderbnis führe und sie bodenständiger werden müssen.
Da er diese Kampfausbildung genossen hatte, konnte er seinen Sohn perfekt im Nahkampf ausbilden. Er brachte ihm bei wie er sich richtig bewegte und wie er im Nahkampf zusätzlich mit einer Pistole umgehen konnte. Zusätzlich brachte er ihm die Grundlagen einer Aspektfähigkeit bei, den Kampfsprung der Banshees.
Vor einigen Jahren, kamen die Void Dragons nach vielen Jahren wieder auf den Planeten um zu handeln. Dabei erzählten einige von ihnen Geschichten über Fremde, die Chem-Pan-Sey. Sie lockten die jungen Eldar auch mit dem Angebot, diese könnten wie sie selber durch den Himmel und den Weltraum fliegen. Harai war total interessiert und wollte mit den Dragons durch die Galaxis reisen. Doch sein Vater war nicht überzeugt von dieser Idee, darum lies er ihn nur unter einer Bedingung ziehen: Er müsse nach 4 Jahren wiederkehren und ihm erzählen was er erlebt habe. Da Harai mit dem Angebot einverstanden war, lies sein Vater ihn mit den Dragons den Planeten verlassen. Zum Abschied schenkte er ihm noch ein Schwert und seine Schurikenpistole, sodass er nicht mit leeren Händen dastehen würde.
Als er das Raumschiff erreichte, wurden umgehend seine Kampffertigkeiten und sein Wissen über die Kultur der Eldar überprüft. Was das kämpferische Anging, war er wirklich gut. Jedoch sein Wissen war ziemlich Gering, genauer gesagt es war sehr primitiv.
Daher begann man ihm erst einmal vieles über ihre Kultur und Geschichte zu erzählen. Danach wurde er zum Piloten ausgebildet, erst auf einem Jetbike da es von der Funktion wie ein Nightwing funktioniere, danach begann man langsam ihm zu zeigen wie der Nightwing selber zu fliegen sei.
Die vier Jahre vergingen wie im Fluge und Harai war nun ein ausgebildeter Nightwing-Pilot. Es war an der Regel, dass jeder Pilot sich ab diesem Zeitpunkt an den Überfällen der Bande zu beteiligen hatte. Jedoch sollte er ersteinmal einige Überfälle normal mit den Hauptkräften zu Fuss begleiten.
Bevor er jedoch auf seinen ersten Raubzug gehen konnte, bat er darum noch einmal seinen Heimatplaneten besuchen zu dürfen. Dies wurde ihm jedoch verweigert. Als er fragte warum er dort nicht hin dürfe, erfuhr er das alle Eldar von Dämonenanbetern vernichtet worden waren. Harai brach zusammen und schrie sich die Lunge aus dem Leibe vor Wut und Zorn. Es dauerte mehrere Monate, bis er sich wieder einigermaßen beruhigt hatte.
Als es soweit war, dass er auf seinen ersten Raubzug gehen konnte, entschied er die Mörder zu suchen, die seine Heimatwelt vernichtet hatten. Dazu stahl er einen Nightwing und verließ die Bande. Nun verfolgen ihn die Void Dragons um ihn zurück zu holen. Das erste Schiff in dessen Kielwasser er reiste, führte er in den Trojan-Subsektor. Hier ist er nun und scannt die Planeten nach Leben und potentieller Arbeit oder anderen Eldar.
Zusammenfassung:
Name: Falimeth Harai Eth Fuerach
Alter: 45 Standartjahre
Größe: 2,154m
Herkunft: Void Dragons Eldarpiratenbande
Ausrüstung: Aramidrüstung, Schwert (jedoch kein Energie), Schurikenpistole, Ledermantel, Brustgrut mit 5 Wurfmessern, Nightwing
Charakter: Exodit, Eldarpirat (Söldner/Schmugler/Dieb), reizbar
Fähigkeiten: Nightwingpilot
Vermögen: 0 Schekel
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| Haus Orsis/Chaos Arthur Alfred James |
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Geschrieben von: Arthur Alfred James - 07-20-2012, 09:30 PM - Forum: Kälteschlafkammer
- Keine Antworten
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Avatar: ![[Bild: Anthony-Hopkins-in-Remain-001.jpg]](http://static.guim.co.uk/sys-images/Books/Pix/pictures/2009/4/8/1239191694693/Anthony-Hopkins-in-Remain-001.jpg)
Name: Arthur Alfred James
Alter: 37 Jahre
Herkunft: Koron III
Zugehörigkeit: Frederik Orsius / Slaanesh
Aussehen: Arthur ist ca. 1,63m groß und von einer etwas rundlichen Gestalt. Sein Gesicht verströmt immer eine Ruhe und Strenge. Seine Augen haben haben eine blaue Farbe und sind immer überall, so hat man das Gefühl. Sein schwarzes Haar, bedeckt aufgrund des Alters nur noch ca. die Hälfte seines Kopfes und hat aufgrund seines leicht fortgeschrittenen Alters einen leichten Graustich.
Charakter: Arthur hat vor einigen Jahren, seit er im Dienste von Gratius Dikan war, Kenntnis erlangt über die dunklen Götter. Da es jedoch schwierig war, die Leichen von irgendwelchen Hexerei Experimenten sicher zu entsorgen begann er anfänglich nur teilweise die Leichen zu verspeisen.
Arthur muss immer alles im Auge behalten, da das Wohl seines Herren ihm am Herzen liegt. Dabei versucht er auf jedes Detail zu achten, sei es die richtigen Klamotten am richtigen Tag oder von welcher Seite dem Herren das Essen zu reichen ist oder wann es angebracht ist nichts zu sagen.
Fähigkeiten: Arthur ist seit seinem 15 Lebensjahr vollwertiger Butler und daher weiß er alles über Etikette und die Organisation von jeglichen Veranstaltungen.
Da Arthur auch zuvor Jahrelang im Dienste eines Anbeters der dunklen Götter war, kennt er jegliche Tricks um sowohl den Plebejer als auch die Patrizier zu täuschen.
Arthur wurde in einigen waffenlosen Kampftechniken ausgebildet, sodass er in der Lage ist sich oder den Herren zu verteidigen.
Ausrüstung: Arthur besitzt nicht all zu viel. Er hat drei Garnituren bestehend aus einem weißen Hemd, einer schwarzen Hose, schwarzen Socken, einer schwarzen Fliege und einem Frack. Dazu besitzt er noch zwei Paar schwarzer Lack-Halbschuhe.
Da er mehr über die dunklen Götter erfahren wollte, hat sich Arthur zwei der Bücher von Gratius Dikan angeeignet. Dies jedoch erst nachdem dieser spurlos verschwunden war.
Auch trägt er immer in einer Innentasche seines Fracks eine kleine halbautomatische Pistole mit einem Siebenschuss Stangenmagazin.
Biographie: Arthur wurde auf der mittleren Ebene von Ghomor geboren, seine Mutter Sara war eine niedere Bedienstete des Hauses Dikan und sein Vater Alfred war persönlicher Page eines der unteren Mitglieder der Hauses. Wie sich die beiden kennen lernten, kann Arthur sich nicht mehr erinnern.
Er wuchs auf und als er fünf Jahre alt war, ging er ein paar mal mit seinem Vater mit um ihm bei der Arbeit zuzusehen. Dort fiel er dem jungen und aufstrebenden Gratius Dikan auf. Dieser schlug seinem Vater vor, man möge den jungen Sohn des Pagen doch zu einem Butler ausbilden. Sodass dieser eines Tages, perfekt die Wünsche des Hauses erfüllen könnte. Dem Vater gefiel die Idee und er beschloss das Arthur ab seinem 6. Geburtstag von dem derzeitigen Butler ausgebildet werden sollte.
Als es soweit war, waren Arthurs Eltern überaus stolz auf ihren Sohn, dass dieser irgendwann Aufsteigen würde. Als er sich von ihnen verabschiedete, war es das letzte Mal, dass er seine Eltern zu Gesicht bekommen sollte. Denn einen Monat nach seiner Abreise, erzählte man ihm seine Eltern sein bei einem Arbeiteraufstand ums Leben gekommen. Da er nun nichts mehr hatte, was ihn ablenken konnte, lernte er alles was er konnte von den Tätigkeiten eines Vorkosters bis zu den Grundlagen einer Menüzusammenstellung. An dem halben Tag den er in der Woche frei bekam, hörte er nicht auf zu lernen und bat einige Angehörige der persönlichen Leibwächter ihm das Schießen und ein paar grundlegendste Waffenlose Verteidigungstechniken beizubringen. Diese Taten das dann auch und somit war Arthur 7 Tage die Woche am lernen, wobei er seine kleine Kampfausbildung eher als Vergnügen ansah.
So vergingen 10 Jahre und Arthur mauserte sich zu einem recht passablen Butler. Sodass er mit seinen 15 Jahren zum persönlichen Butler von Lord Gratius ernannt wurde.
Diesem diente Arthur viele Jahre sehr erfolgreich. Mit der Zeit bekam er mit, dass sein Herr seltsamen Gottheiten huldigte. Da er jedoch nur ein Bediensteter war, stand es ihm nicht zu Fragen zu stellen oder seinem Herren nach zu spionieren. Im Laufe der Jahre erlebte er einige Interessante Dinge und erfuhr auch ein wenig über die Gottheiten. Irgendwann rief ihn sein Herr in seine Gemächer und wies ihn an, eine Leiche unkenntlich zu machen und danach zu entsorgen. Da es seine erste Leiche war, verbrannte er nur die Fingerkuppen und zerschnitt das Gesicht bevor er sie in einen Abfallcontainer warf.
Als einige Tage später Ermittler des Arbites erschienen und nach dem Diener fragten, dessen Leiche er entsorgt und irgendjemand gefunden hatte, musste dringend ein Sündenbock gefunden werden und man schob diese Gräueltat auf einen namenlosen Haussklaven.
Danach wurde Arthur immer vorsichtiger und zog den Opfern die Zähne, schnitt ihnen die Finger ab, zertrümmerte ihr Gesicht und lies sie in Stücke schneiden. Dann lies er die Leichenteile Nachts in mehreren der Eisenschmelzen des Hauses in den flüssigen Stahl werfen. Nach einiger Zeit, der Metzelei und Aufräumerei, überkam ihn ein innerer Zwang, seine Arbeit war perfekt, jedoch wollte er mehr haben. Also begann er immer ein Teil der Leichen zu behalten und ging in der selben Nacht noch in die Küche und bereitete sich aus dem Organ oder Fleischstück eine Mahlzeit zu, die er genüsslich verspeiste.
So ging es viele Jahre, ohne jegliche Probleme und Vorfälle. Bis eines Tages, sein Herr wie vom Erdboden verschluckt war. Er war einfach nicht aufzufinden und keiner nicht einmal Arthur wusste wo er hin war.
Da er seinen Herren schützen wollte, begann Arthur jegliche Spuren seiner dunklen Machenschaften zu beseitigen. Mit Ausnahme von zwei Büchern die er behielt, das eine handelte von einer ehemaligen Festung in der Wüste von Koron III und das andere hatte den einprägsamen Namen: Liber Chaotika. Da er in seiner Butlerausbildung auch das Lesen und Schreiben gelernt hatte, begann er die beiden Bücher in sich aufzusaugen.
Mehr und mehr wusste er über die Götter. Jedoch hatte es einer ihm besonders angetan: der Fürst der Dekadenz. Da er genau das unterstützte, was Arthur wichtig war: Perfektion.
Jedoch war nach dem verschwinden von Lord Gratius, Arthurs Funktion auch auf einem Tiefpunkt und er begab sich auf die Suche nach einem neuen Herren. Diese ist bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abgeschlossen, aber wird bald hoffentlich ihr ende Finden, da er von einem ausgestoßenen Mitglied der Orsian-Familie gehört hat der einen neuen Butler sucht.
Zusammenfassung:
Name: Arthur Alfred James
Alter: 37 Jahre
Größe: 1,63m
Herkunft: Koron III / Gohmor
Ausrüstung: 3 Garnituren feiner Kleidung, siebenschüssige halbautomatische Pistole, 2 Bücher über die dunklen Götter
Charakter: Kannibale, Perfektionist
Fähigkeiten: Ausgebildeter Butler, Vertuschung von dunklen Angelegenheiten, geringfügige Kampfausbildung
Vermögen: 0 Schekel
Twink von Alia
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