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  Eldar - Tydíl
Geschrieben von: Tydíl - 07-24-2008, 01:31 PM - Forum: Eldar und Dark Eldar - Antworten (5)

(So, da ich meien alte Bewerbung nicht gefunden habe musste ich das ganze nochmal neu schreiben. Wenn ich die alte finde werde ich wohl noch en paar Sachen ergänzen. Wollt ihr die Geschichte warum er verandte in alle Himmelsrichtung hat auch ahben ? Weil das ist ja eigentlich nicht sein Hintergrund. Einen Avatar muss ich noch suchen, der alte ist ja auch verloren gegangen...)


Zeremonienname: Alaityelcaragheciloelfaronfeadíl (alai -> Vom Weltenschiff alaitoc; Tyelcarag-> flinker Stachel/Spitze; hecilo-> Außgestoßener; elfaron -> Sternenjäger; feadíl (Familienname) -> Freund der Geister. Die Übersetzungen sidn aus dem elbischen nach Tolkien)
Rufname: Tydíl
Alter: 20 Eldarjahre
Rasse: Eldar
Herkunft: Weltenschiff Alaitoc
Zugehörigkeiten: Eldar der Soleraillan

Aussehen:
Tydíl ist 1,92m groß. Seine Haar hat er aus praktischen Gründen kurz geschnitten, aber meist sieht man sie unter der Kapuze seines Chameolinmantels sowieso nicht. Seine grünen Augen leuchten dagegen auch aus seinem halberleuchtete Gesicht herraus. Sein Körperbau ist allgemein sehr schlank und feingliedrig. Man würde schon fast meinen, dass er mit dem ersten Windhauch umgestoßen werden müsste. Die meiste Zeit macht sich Tydil möglichst klein und unauffällig, da er es am liebsten hat wenn er nicht bemerkt wird. Befindet er sich allerdings in einer Schlacht steht er aufrecht und strahlt einen ruhigen Optimismus aus.

Kleidung:
Tydíl trägt meist den Chameolinmantel der Eldarranger und verhüllt sein Gesicht unter der dazugehörigen Kapuze. Seid er Kommandant der Elarflotte um die Soleraillan geworden war trug er darunter auch eine schön verzierte Aramidrüstung, allerdings wird diese meist von dem Chameolinmantel verdeckt. Für feierliche Anlässe besitzt Tydíl auch eine Robe in den weinrot-goldenen Farben seiner Familie.

Charakter:
Im Prinzip hat Tydíls Charakter drei Seiten: Als Ranger, als Anführer und als er selbst.
Als Ranger ist er immer wachsam und misstrauisch, immer darauf lauernd auf das leiseste verdächtige Geräusch in seiner Umgebung zu reagieren.
Als Anführer scheint er gelassen und ernst zu sein und bemüht sich Optimismus aus zu strahlen um jene um ihn herum zu motivieren, während er zielstrebig seine Ziele verfolgt.
In Wirklichkeit neugierig und scherzt auch gerne mal. Er hasst es normalerweise im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen, ist aber durch seinen Posten manchmal dazu gezwungen. Im Gegensatz zu anderen Eldarn ist er sehr aufgeschlossen gegenüber den anderen Völkern und vermeidet "Chem-Pan-Sey" allgemein zu benutzen. Wenn der dieses Wort benutzt meint er damit jene die wirklich unfähig sind vernünftig zu denken und handeln. Außerdem steht er sehr treu zu seinen Freunden, ist aber umso nachtragender wenn er verraten werden sollte.

Ausrüstung/Waffen:
Tydíl hat in den Innentaschen seines Chameolinmantels immer einen kleinen Vorrat an Kräutern und die sonstige allgemeine Rangerausrüstung (Kletterhaken, Seil, Taschenmesser usw.). Allerdings besitzt er kein Jagdgewehr sondern ist stattdessen mit einer Shurikenpistole und seinem Energieschwert, das er "Driskiam" (Schattenfeuer) getauft hat, bewaffnet. In die Armpanzerung seiner Aramidrüstung ist ein kleiner Computer eingebaut, der als Funkgerät benutzt werden kann, kleinere Hologramme projizieren kann und Eldartechnik steuern kann.

Fähigkeiten:
Tydíl scheint zwar mit dem ersten Windhauch um zufallen, allerdings hat er gut trainierte Muskeln, die es ihm erlaubt haben schon so manchen Gegner zu überraschen. Im direkten Vergleich ist er allerdings den meisten ernst zu nehmendem Gegner unterlegen. Seine Große Stärke sind seine guten Reflexe und seine Schnelligkeit. Einerseits kann er gut mit der Shurikenpistole und dem Schwert kämpfen, andererseits beherrscht er auch einige Tricks bei denen er mit dem Schwert und einer unbewaffneten Hand kämpft. Ersteres ist eher für Massenkämpfe gedacht und letzteres für eins gegen eins Situationen.
In seiner Zeit als Ranger hat er gelernt sich lautlos und ungesehen zu bewegen und einiges Wissen über Naturheilkunde angesammelt.
Seine größte Stärke als Anführer ist, dass er schnell entscheiden kann, allerdings

Besonderes:
Tydíls Familie ist sehr verstreut. Seine Cousine Saerí ist eine Schwarzklingen Korsarin und sein Cousin Varda ist ein Dark Eldar. Sein Eltern leben noch auf dem Weltenschiff Alaitoc, während die Eltern von Saerí sich auf dem Weltenschiff Nin Haradren ein Zuhause eingerichtet haben

Konto:
Tydíl weiß nicht genau wie aber den Eldarn ist es gelungen an einiges Geld zu kommen, dass er mit auf seine Reise nach Koron mitnehmen konnte.

Lebenslauf:
Tydíl wurde auf dem Weltenschiff Alaitoc geboren. Sein Vater Casdew war ein Ranger des Weltenschiffs und reiste viel. Wenn er allerdings zu Hause war erzählte er viele Geschichten über seine Reisen und Tydíl beschloss schon als kleines Kind, dass er wie sein Vater ebenfalls das Universum sehen wollte. Deshalb begann er sobald er konnte zu trainieren und lernte schnell den Umgang mit dem Schwert.Als er dann alt genug war brach er zu seiner ersten Reise auf: Er reiste in das Pryach System um dort Mitglied der Garnision der Eldar zu werden. Schnell fand er dort Freunde, unter anderem auch Lendr'a, der später sein Lehrmeister als Ranger wurde.Er lernte viel und wenn er auch anfangs noch ziemlich naiv gewesen war, begriff er schnell die Realität. Trotzdem war er glücklich an der Seite seiner Freunde kämpfen zu können. Bis zu jenem Tag als die Garnision der Eldar von dem Imperium angegriffen wurde. Die Eldar taten alles was sie konnten um eine effektive Verteidigung aufzubauen und bekamen sogar Verstärkung von ihren Krootverbündeten. Allerdings reichte auch das nicht aus und schließlich mussten sich die Eldar auf die Schiffe ihrer Raumflotte zurückziehen. Selbst das hätten sie nicht geschafft wenn nicht der alte Runenleser Eldeth wieder aufgetaucht wäre und die Überlebenden durch ein Warpportal rettete. Allerdings war der Kommandant der Raumflotte im Kampf um die Garnision gestorben und Tydíl wurde damit überrascht, dass er zum neuen Ard-Ashk-Soleraillan, zum neuen Kapitän der Soleraillan und damit auch Kommandant über die dazugehörige Flotte, ernannt wurde. Viele zweifelten an der Klugheit der Entscheidung einen Ranger in so einen Posten zu versetzen, aber er konnte schnell unter Beweis stellen, dass er der richtige war und die meisten verstanden warum die Runenleser ihn ausgewählt hatten. Einer der wenigen die es immernoch nicht verstanden war Tydíl selbst, der sich sicher war, dass es besser geeignetere gab. Dann hatten sie plötzlich den Befehl bekommen das Pryarch System zu verlassen und stattdessen in den Trojan Sektor zu reisen. Noch hatte niemand eine Ahnung warum sie plötzlich den Ort wechseln sollten, aber Tydíl beschloss sofort die Lage auf den Planeten selbst zu erkunden. Er übergab das Kommando an seien Stellvertreter und machte sich mit einer kleinen Eldarfähre auf den Weg nach Krono III.

Zusammenfassung:
Rufname: Tydíl
Rasse:Eldar
Alter:20 Eldarjahre
Größe:1,92
Charakter: zielstrebig, treu, nachtragend, aufgeschlossen.
Fähigkeiten: Schnelligkeitskämpfer, Naturheilkunde, Schleicher
Ausrüstung:Chameolinmantel, Aramidrüstung mit Mini-Computer, Rangerausrüstung.
Waffen:Energieschwert "Driskiam", Shurikenpistole
Aussehen:Feingliedrig, silberne Augen, kurze schwarze Haare
Konto: 500

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  Mordeci
Geschrieben von: Mordeci - 07-24-2008, 11:02 AM - Forum: Einwohnermelde-Liste - Keine Antworten

Avatar:

Rasse:Mensch

Alter: 28 Standardjahre

Herkunft:Necromunda,Prime Makropole

Aussehen:
Mordeci kleidet sich meist eher dezent in einen unauffälligen Anzug, der verbergen soll dass er darunter immer zwei geladene Pistolen trägt, deren Schalldämpfer aber nie aufgeschraubt sind, sonsern separat in einer Halterung unter dem Hoosenbein befestigt werden.Der Anzug ist schwarz und schlicht.Mordeci selber hat eine Naturglatze die schon von Geburt an seinen Kopf entblößt.Seine blauen Augen liegen tief in ihren Hölen, der Blick wirkt entschlossen und loyal, doch Mordeci ist meist auf der Seite dessen der mehr zahlt.Sein Gang ist immer aufrecht, hat aber manchmal etwas gehetztes und man wird ihn fast nie ohne seine Aktentasche antreffen.Sein Körper wirkt stärker als er eigentlich ist.

Charakter:
Mordeci ist ein sehr stoischer Mensch, durch seinen Beruf ist ein großer Teil seiner Emtionen langsam abgestumpft.
Er wirkt loyal auf seine Autraggeber, doch er ist loyal zu dem der besser zahlt.Man kann sich jedoch sicher sein dass er einen bezahlten Auftrag immer erfüllt.Er hat einen hingebungsvollen Hass auf Necrmunda entwickelt und ist sehr froh im Rahmen seiner Arbeit von dort wegzukommen.Er hat kein Problem damit sich mit dem wahren Pöbel abzugeben, aber er versucht trotzdem es zu vermeiden.Dies merkt man auch an seinen Auftraggebern.Selten einmal mag ein einfacher Gangboss unter ihnen sein, doch meist sind es höhere Tiere der Unterwelt.Es gibt nur einen Menschen mit dem er befreundet ist und für den er sich einsetzen würde, und das ist Jarmen Cern.

Ausrüstung:
Waffen: zwei Pistolen die er mit ihren Schalldämpfern fast immer dabeihat und ein Scharfschützengewehr dass sich bei Bedarf zerlgen und in einer etwas größeren ledernen Aktentsche transportieren lässt.
5x5 Schuss Unterschallmunition für das Gewehr,
5x16 Schuss Unterschallmunition je Pistole,er trägt jedoch nur 1 Reservemagazin pro Pistole mit sich herum

Gewehr zusammengesetzt

Sonstiges:
Zwei Aktentaschen, eine für das Gewehr und eine scheinbar harmlose, ihr Inhalt besteht aus einer aktuellen Ausgabe einer Tageszeitung,Notizblock,Stiften und einem Groschenroman.Außerdem sind noch ein Beutel mit Zahnbürste etc. enthalten.
In einem kleinen Fach in der Tasche befinden sich auch 2x5 Tabletten einer Kampfdroge die den Atem ruhiger stellt und plötzliche Bewegungen verlangsamt, ihn also zu genaueren Schüssen befähigt. Mordeci verzichtet jedoch so gut es geht auf den Einsatz dieser Pillen, denn sie können Depressionen und Stimmungsschwankungen Hervorrufen.

Fähigkeiten:
Mordeci ist ein überragender Schütze und hat einen ausgeprägten Blick für Details.Im Nahkampf hat ein geübter Gegner leichts Spiel mit ihm, Mordeci sieht stärker aus als er tatsächlich ist.Er ist etwas wortkarg und daher nicht sehr gut in sozial anspruchsvollen Situationen.Er wird nicht schnell müde, ist geschickt beim Schleichen und kann sich gut konzentrieren.
Er beherscht die Regeln der Etikette so weit dass er sich mit Adeligen und ähnlich hochgestellten Personen unterhalten kann ohne in die ganz banalen Fettnäpfchen zu treten.

Lebenslauf:
Er wurde in eine Familie hineingeboren die enge Kontakte zu Haus Delaque hatte und genoss ,nachdem man sein Talent erkannte, im Haus die Ausblidung zum Scharschützen .Er war einer der besten Schützen des Hauses, ihm mangelte es nur etwas an Disziplin, diese würde ihm der Wehrdienst aber beibringen, daher schickte man ihn zum Heer anstatt ihn wie sonst üblich vom Dienst freizukaufen.Als er später seinen Wehrdienst im necromundanischen Heer ableistete lernte er Jarmen Cern kennen, die beiden ergänzten sich perfekt.Jarmen war charismatisch, sozial sehr geschickt und Mordeci war ein guter Soldat, geschickt und auch einigermaßen clever. Nach kurzer Zeit hatten die beiden ein blühendes Geschäft mit Hehlerware aufgezogen.Ihre Konkurenten zogen sich wegen seltsamen Unfällen meist sehr schnell wieder aus dem Geschäft zurück und hielten sich von der Hehlerei fern.Sie hielten auch nach dem Wehrdienst Kontakt, während Mordeci als Attentäter immer gerfragter wurde und Jarmen zu einen dicken Fisch in der Unterwelt der Prime Makropole wurde.Als die Gang von Jarmen durch einen (wie von bösen Zungen behauptet) künstlich herbeigeführten Einsturz eines Archaeotechlagers fast vernichtet wurde und nur Jarmen selber noch am Leben war sah Jarmen eine Notwendigkeit von Necromunda wegzukommen.Als sich ihm eine Chance in Form eines Kurierdienstes bot ergriff er sie ohne zu zögern.Gesagt ,getan, nachdem er sich mit Mordeci abgestimmt hatte verschwand er in Richtung Koron.In Koron angekommen sah er im Streit der zwei Häuser eine willkommene Gelegenheit um viel Geld zu machen und holte Mordeci nach Koron.Da beide schon Erfahrung mit Unternehmen solcher Art hatten versprachen sie sich großen Gewinn davon.Nachdem sich Mordeci vom Haus verabschiedete und versprach für besondere Aufträge bereit zu stehen und wenn das Haus bedroht war(gegen entsprechende Bezahlung, versteht sich)Sie verabredeten sich in einem kleinen Hotel in der mittleren Ebene.Zurzeit sitzt Mordeci erwartungsvoll im Shuttle zur Oberfläche von Koron.

(In Koron kennt man ihn unter dem Namen Finn Leroe, sein Terminalzugang ist auf den Namen Feeks registriert)

Zusammenfassung:
Name: Mordeci Aasgad
Alter:28 Standardjahre
Aussehen:Wirkt kräftig, aufrechter Gang, schlichte Kleidung.Aktentasche
Charakter:Käuflich,eigenbrötlerisch,ansatzweise Elitedenken,loyal nur zu Jarmen.
Ausrüstung:2x Pistole mit Schalldämpfer, Scharfschützengewehr,Kampfdrogen und 2 Aktentaschen, eine davon mit Gebrauchsgegenständen
Herkunft:Necromuda,Prime Makropole
Konto: 470 Schekel

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  Ankunft-Neuer Planet, neues Millieu, neues Glück?
Geschrieben von: Mordeci - 07-24-2008, 10:56 AM - Forum: Zentraler Raumhafen - Antworten (3)

Nachdem das Shuttle vom Schiff abdockte setzte sich Mordeci auf einen unbequemen Sitze ,stellte die Tasche vor seinen Füßen ab und sah sich noch einmal Jarmens Notizblock an, auf dem dieser Details zu ihrem treffen aufgeschrieben hatte.Er sollte am Schalter im Hotel Maiorun nach einem Herrn Fang fragen.Auf den Zettel stand auch eine kurze Wegbeschreibung.Mordeci packte den Zettel weg und begann den Roman zu lesen.es war einer der üblichen Groschenromane, irgendwas mit heldenhaften Frontsoldaten und dem ganzen Programm, Propagandamüll.Aber es gab nichts besseres um sich Wartezeiten zu vertreiben.Ausser Mordeci saßen im Schuttle noch ein nervöser Mann, dessen Augen immer wieder zu Mordecis Gesicht wanderten.
Mordeci war froh wenn er endlich aus diesem dreckigen Schuttle an die "frische" Luft kam und er war auch nicht gerade scharf darauf mit diesem Typen, der ihn an nen Junkie auf Entzug errinerte dem die Schiifswachen seine Droge abgenommen hatten.
Abschaum. ,dachte er bei sich.
Schließlich landete die Maschine mit einem Ruck im Raumhafen, Warnleuchten die den geneigten Passagier darauf hinwiesen erst auszusteigen wen die Luke völlig offen war gingen an, und mit einem hydraulischen Zischen ging die Luke auf.
Mordeci legte den Roman weg den er bis jetzt gelesen hatte, steckte ihn in seine Aktentasche underhob sich.Der andere stürmte aus der Tür fast noch bevor sie völlig offen war und rannte direkt in einen der vielen, breit gebauten Hafenarbeiter,
was dazu führte dass seine Nase von dem Arbeiter um circa 1 cm nach innen gedrückt wurde und sehr, sehr ungesund knirschte.Mordeci beachtete die Szenerie nicht weiter.Das Ende war sowieso klar.
Er beeilte sich zur Gepäckluke des Schuttles zu kommen um seine weitaus wichtigere Aktentsche zu holen.Er nahm die Tasche, sah noch kurz auf dem Notizblock nachh den er von Jarmen erhalten hatte und machte sich auf den Weg zum Treffpunkt, einem kleinen Hotel in der Nähe des Raumhafens.Er bahnte sich seinen Weg durch die Menschenmassen am Hafen, ihm viel dabei auf dass beinahe alle Leute im Hafen Waffen mit sich herumtrugen.
Dass wäre nichts besonderes gewesen, aber er hätte auf der mittleren Ebene mehr versteckte Pistolen als offen getragene Gewehre erwarten.Am Ausgang reichte er dem Beamten den falschen Pass der auf den Namen Finn Leroe ausgestellt war.
Der verrunzelte Alte hinterm Schalter prüfte den Pass eher oberflächlich und wollte sich dann den Inhalt der Taschen ansehen, als plötzlich auf wundersame weise ein Bündel aus Schekeln in seiner Hand erschien.Der Beamte quittierte es mit einem wissenden Grinsen und winkte ihn durch.
Mordeci blickte kurz auf die Straße in die Menschenmenge und machte sich auf den Weg.
Hotel Maiorun,in der Eingangshalle.Frag nach Herrn Fang

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  Laborkomplex Projekt "Exodus" und "Niflheim"
Geschrieben von: Kajide - 07-23-2008, 11:02 PM - Forum: Residenzen - Antworten (1)

[Bild: 5tob-6.jpg]

“Guten Abend, meine Damen und Herren! Es ist mir eine überaus… angenehme Freude, sie hier und heute so zahlreich anzutreffen, wenn ich das als kleine Aufmerksamkeit meinerseits anmerken darf.” , der Weißkittel nahm eine sorgsam zusammengehaltene schwarze Projektmappe, deren äußerster Umschlag deutlich mit dem Signaturzeichen Siris geprägt worden war, “Wenn ich mich kurz den neuen Kollegen und Kolleginnen vorstellen darf, mein Name ist Dr. Ezren Zratic, Biogenetik und Kampfstoffexperte der Abteilung “Exodus”, die beschönigende Bezeichnung für das Projekt Beta-23-Gamma-7-2-1 Code Veranchest, um die Ernsthaftigkeit unserer Studien zu untermauern. Doch dies nur als kurzer Abriss. Die heutige Routinesitzung zur Anklärung des “Ast-Kurses”, wie meine Vorgesetzten so schön zu formulieren wissen, dient alleine einem Zweck, der Kundmachung und Datenspezifischen Analyse genannten Projektes, so wie ein “Brainstorming” bezüglich technischer wie praktischer Einsatzmöglichkeiten des neuen Kampfstoffes.” , Zratic lustwandelte förmlich durch den oval, strikt in den Klansfarben gehaltenen Konferenzsaal, an dessen östlichem Ende, also den offenen Steppen des Umlandes zugewendet, sich ein holographischer Projektor befand, welcher eben surrend einzelne Datenstränge, Skizzen sowie Aufzeichnungen, Analysen und Statistiken bezüglich der internen Reproduktion jenes neuartigen Kampfstoffes zeigte, “Sehen sie. Dieser Genstrang enthält die wesentlichen Elemente, etwa Inkubationszeit, Wirkungsweise, Auslöser, genetische Reaktion… das gesamte Konzept eben. Primäres Ziel stellen hierbei, vor allem im derzeitigen Stadium der Tests, “Freiwillige” ohne das neue Schlüsselgen Epsilon-Siebzehn dar, folglich Menschen die speziell zu diesem Zwecke vom Embryonalstatus aus in den unteren Habs herangezüchtet wurden, sie wissen ja, “Vorsorgeprojekt Besseres Morgen”.” , grinsend klickte er einige Details eines Strangs heraus, einzelne Fragmente wurden farblich hervorgehoben, andere verblassten merklich im Hintergrund um die genauere Einsicht zu ermöglichen, unterdessen lachten die restlichen Wissenschaftler herzig über die Dummheit der niederen Habs und deren genetischen Abfall von Bürgern, “Wie erwartet entwickelten sich die Testsubjekte Eins bis Dreiundzwanzig mit 27 % gesenkter Wachstumsrate, während die mit Schlüsselgen Epsilon-Dreizehn infizierten Subjekte, mit deutlich erhöhter, genauer 117 %, Geschwindigkeit entwickelten, zu lasten einzelner Faktoren wie etwa… freies Denken, unabhängiges Handeln… dergleichen. Alles in allem ein gelungener Test, wobei ein zehnprozentiger Totalausfall zu verzeichnen war, sehr zum Ärger unseres Schatzmeisters. Nun zur zweiten Phase des Projektes, Einwirkungen auf den unberührten Organismus. Sie sehen, aufgrund kürzliche Ungereimtheiten mit seiner Exzellenz, dem Gouverneur, konnten Siris Wissenschaftsteams keine Feldstudien mit den Flachlandbewohner dort draußen praktizieren, eine Ungereimtheit die in diesen Stunden behoben werden soll… dazu bitte ich sie allerdings mit Deckmantel-Offizier Obrist Helenus Palagonis Kontakt aufzunehmen, welcher deutlich mehr Datenmaterial diesbezüglich liefern kann… und auch gerne dazu bereit sein sollte, im Interesse der hauspolitischen Forschungen…” , einige Schematiken flimmerten über die Linse, dreidimensionale Modelle, Fotografieren einzelner Personen, Namen, “Dies, meine Damen und Herren, ist Leutnant Theodor Arminius Schönbecker, Offizier der planetaren Verteidigungsstreitkräfte und Funktionär in einer Siris nahen Firma, Bhaali-Melkor Ltd., ein weiteres unserer Pharmazeutischenunternehmen. Wie dem auch sei… Der gute Leutnant hat seine Abteilung der “Zehnten” bereitwillig als Testsubjekt zur Verfügung gestellt. Wir werden den Kampfstoff also in Extremstufe… Gamma… nein…. Beta… testen können. Auswirkung auf einen vollkommen trainierten, routinierten Körper mit “denkfähigem Verstand”… Zumindest in der Theorie.” , Zratic drehte sich wiederum zu seinem Publikum um, welches abermals ein minderes Schmunzeln nicht zu unterdrücken wusste, “Wir erhielten dreißig Testsubjekte, allesamt handverlesene Individuen, anhand deren Personalakten durchaus… brauchbar für unsere Zwecke. Nähere Details zur Durchführung von Phase Zwei, bitte bei Doktor Helena Evenglen und unserer Spionage-Spionageabwehr-Verständingen einzuholen…” , nachdenklich musterte der Doktor einige Sekunden lang das am Tisch sitzende bleichhäutige Wesen, “… selbst wenn ich die Methodik hinter der Vorgehensweise unserer Ältesten hierbei nicht verstehen kann, sie entschuldigen.” , er deutete einen leichten Knicks an, legte dann die Mappe beiseite und strich sich über den silbergrauen Bart, “Ich brauche doch nicht zu erwähnen das die hier besprochenen Details zur Missionsstruktur des Projektes “Exodus” in Geheimhaltungsstufe Omega fallen, sie dürfen also den Zirkel der hier Eingeweihten nicht verlassen, wofür ihre Kwan-Divinum Implantate doch zweifellos sorgen würden… wer hat schon Interesse daran, eine Ladung Chlorbenzol-Sarin unmittelbar in das Gehirn injiziert zu bekommen? Nun, wenn es keine weiteren Fragen mehr gibt, dürfen sie sich wieder an ihre spezifischen Arbeitsstellen begeben. Ach ja, Dr. Trazen, der Veranchest Idrikar erwartet ihre Analyse bezüglich des neuen Hexa-Pylonen Antriebs für Projekt “Niflheim”… eine weiter Verzögerung ihrer Daten wird nicht mehr toleriert…”

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  Unbestimmte, wilde Siedlung
Geschrieben von: Die Stimme - 07-23-2008, 09:05 PM - Forum: Das Umland von Gohmor - Antworten (40)

Drei kleine Punkte fuhren durch die Öde der Wüste. Eine keineswegs ebenmäßige Öde wohlgemerkt. Die drei Chimären, welche grade in eine V- Formation wechselten, waren noch nicht so weit von der Stadt entfernt das man deren Spuren übersehen konnte. Hier und da erhob sich eine ärmliche Siedlung. Hautsegler kreischten über riesigen Müllhalden und Pipelines und Bahnstrecken thronten auf stählernen Stelzen. Doch auch natürliche Landmarken gab es. Die stummen Trauergestalten verkrüppelte Bäume ragten vereinzelt aus der Erde, schwarze Felsen lagen verstreut wie die Spielzeuge eines Riesen. Auch war die Wüste nicht etwa permanent heiß und trocken. Regen konnte urplötzlich fallen, manchmal in Bereichen nicht größer als ein Grav-Ballfeld. Dann verwandelten sie den lehmigen Boden in Schlamm und Morast. Ebenso gab es Druckabfälle und Kälteeinbrüche. Der Mensch schien die Natur in den Wahnsinn getrieben zu haben.
Fünf Stunden dauerte die Fahrt, ohne das sich die Landschaft vor den Schussöffnungen der Chimäre, großartig verändert hätte. Ab und an beleuchteten Blitze die Wolken, doch das Donnergrollen ging im Motorenlärm und Kettengerassel unter. Einmal mussten sie den Kurs leicht ändern um einem Wirbelsturm auszuweichen, der Steine in der Größe von Panzern herumwirbelte.
Zum Ende ihrer Fahrt hin schälten sich die Ausläufer einer größeren Felsformation aus dem Dunst, auf welche sie zuhielten.
Schließlich erreichten sie die Stelle, von der aus das Hilfegesuch abgeschickt wurden war.

Doch das Szenario erinnerte nur bedingt an einen heißen Kampfeinsatz. Auf dem nahen Gebirgsfuß war das Dorf zu sehen. Ein- oder zweistöckige Hütten aus gebrannten Ziegeln. Von Sonne und Chlorstürmen gebleicht. Die Gebäude schmiegten sich in die Felsen und ihre Erbauer hatten Vorsprünge und natürliche Formationen Geschickt ausgenutzt. Die erste Reihe wies Spuren des Kampfes auf. Größere Löcher und Einschüsse von MG- Garben zeichneten sie. Doch ansonsten war das Dorf kaum beschädigt.
In den Ausläufern der Wüste hatten sich die Kräfte der PVS eingerichtet. Zwei Chimären waren bis zur Wanne eingegraben und mit Sandsäcken ummauert. Auch zwischen den beiden Fahrzeugen war ein Wall aus Sandsäcken aufgeschichtet. Vielleicht zwanzig Meter lang und hoch genug das sich ein Mann dahinter ducken konnte. In einer Ausbuchtung war ein MG aufgestellt. In einigen Metern Abstand standen Standardzelte, wie sie jeder Mannschaftstransporter mitführte. Drei an der Zahl, vor einem waren Reittiere angebunden. Zehn der pferdeähnlichen Carnags blickten die Ankömmlinge gelangweilt an. Als man Motorengeräusche hörte kam Leben in das kleine Lager. Mehrere Soldaten traten aus den Zelten. Setzten ihre Helme auf oder rückten Atemmasken zurecht. Jedenfalls wirkten sie nicht als würden sie im Kampf stehen. Der höchste Dienstgrad war ein Stabsfeldwebel der Kavallerie. Der Federbusch auf seinem Helm wies ihn aus.
Er salutierte vor dem Leutnant.

Was ist hier los, Stabsfeldwebel? verlangte dieser zu wissen.
Ähh... was genau meinen sie?
Ist das Dorf befriedet?
Nein Herr Leutnant.
Und darf man auch erfahren warum?
Der Stabsfeldwebel nahm unbewusst Haltung an als er Meldung machte.
Der Feind ist stärker bewaffnet als uns im Vorfeld berichtet wurde. Automatische Waffen und mindestens zwei Granatwerfer. Er deutete auf die kleinen Krater, welche im Niemandsland zwischen dem Dorf und der Stellung zu sehen waren.
Bei unserem ersten Versuch, einer Erstürmung hatten wir zwei Verletzte. Sie haben scheinbar nichts was sie den Chimären entgegensetzen können, doch der Zugang ist zu schmal für die Panzer, nur ein gewundener Pfad. Wir haben den Dorfrand mit den Laserkanonen der Chimären und dem MG beschossen. Daraufhin haben sie sich weiter in die Siedlung zurückgezogen. Die Verletzten sind abtransportiert wurden und wir haben einen Artilleriezug angefordert. Die werden die Siedlung einäschern.
Sie sollen morgen hier eintreffen. Bis dahin müssen wir nur dafür sorgen das uns niemand umgeht und in der Flanke angreift.

Dazu wird es nicht kommen.
Herr Leutnant?
Wir werden die Siedlung angreifen und einnehmen, so wie der Befehl lautet.
Aber Leutnant, bei allem Respekt, das ist nicht nötig. Die Artillerie wird sich um die Sache kümmern.
Weil die Infanterie nicht fähig ist mit ein paar Aufständigen fertig zu werden? Es mag ja sein das, dass bei der Kavallerie so gehandhabt wird, in der Zehnten jedenfalls werden Befehle befolgt und erfolgreich ausgeführt.

Die Reiter blickten sich an, die Atemmasken verbargen zwar ihre Blicke, doch man konnte sich denken was sie von der Sache hielten.
Nun... sie sind der ranghöchste Offizier und wenn das ihre Entscheidung ist.
Das ist sie! Wie viele Männer haben sie hier?
Zwanzig, plus meine zehn Reiter... ich raten ihnen jedoch wenigstens auf die Nacht zu warten und im dunkeln anzugreifen.
Ihr Vorschlag wurde zu Kenntnis genommen Herr Stabsfeldwebel. Aber die Zehne erschleicht sich ihre Siege nicht bei Nacht und Nebel. Ihre Leute werden hier bleiben und uns, gegebenenfalls Feuerunterstützung geben.
Aber ich...
Das wäre dann alles Herr Stabsfeldwebel.
Damit hatte er sich von dem Kavalleristen abgewandt und ging zu seinen Männern.
Zwoter Zug antreten!
Brüllte er und die PVSler beeilten sich der Aufforderung nachzukommen. Die Wüste lag ruhig, kein Lüftchen wehte und so hingen kleine Schwaden irgendeines Gases, reglos in der Luft. Der aufgeplatzte Lehmboden knirschte unter den Armeestiefeln des Leutnants, als dieser die Reihe abging. Seine Stimme hallte laut.
Soldaten!
Hier und heute bietet sich uns die Gelegenheit den ersten Lorbeerkranz für die Zehnte zu erringen.

Hinter ihm tuschelten die Reiter aufgeregt miteinander, was sie sagten war jedoch nicht zu verstehen.
Noch bevor unsere Kompanie offiziell vom Gouverneur ernannt wird, wird er von einem ersten Sieg erfahren können. Diese dort... Mit der ausgestreckten Hand deutete er auf die Siedlung hinter sich. ... wiedersetzen sich dem Willen der PVS, damit dem Gouverneur und dadurch dem Imperator. Das sie sich eigentlich nur dem Willen einer expandierenden Bergbaugesellschaft wiedersetzten verschwieg er, da diese Tatsache wenig Pathos enthielt.
Wir treten an! Langegezogene Schützenreihe Die Bajonette aufgepflanzt. Die Flagge wird uns vorangehen. Nachdem die Chimären die vorderen Häuser beschossen haben bringen wir den Zorn der PVS über den Feind.
Antreten in zehn Minuten.

Wie sich herausstellte hatte man keine Fahne dabei. Es musste also ohne dieses schmückende Beiwerk gehen. Die fünfzig Soldaten hatten leicht versetzte Aufstellung genommen. Der Leutnant vor ihnen, Säbel und Pistole in der Hand. Hinter der Reihe standen die beiden Kommissare. Sie hatten kein Wort zu der Taktik des Leutnants verloren. Stumm und grimmig waren sie bereit jeden zu strafen der aus der Formation zu fliehen gedachte.

Der Angriff wurde durch das Feuer der fünf Chimären eingeleitet. Spektakulär, doch wenig effektiv. Die Standardbewaffnung der Schützenpanzer waren Laserkanonen. Antipanzerwaffen die kaum dazu geeignet waren eine befestigte Stellung sturmreif zu schießen. Sie brannten kopfgroße Löcher in die Gebäude und schwärzten die weißen Ziegel.
Bajonette aufpflanzen! Wurde gerufen und die langen Kampfmesser fanden ihren Platz an den Läufen der Gewehre.
Im Laufschrittschritt… vorrücken.

Etwa tausend Meter trennten sie von der feindlichen Befestigung. Niemand glaubte ernsthaft das man sie so weit würde kommen lassen. Doch noch rührte sich nichts…

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  Mordeci
Geschrieben von: Mordeci - 07-23-2008, 02:58 PM - Forum: - Antworten (4)

Avatar:[IMG]http://avatarpage.rapidforum.com/db_5768.jpg[/IMG]

Rasse:Mensch

Alter: 28 Standardjahre

Herkunft:Necromunda,Prime Makropole

Aussehen:
Mordeci kleidet sich meist eher dezent in einen unauffälligen Anzug, der verbergen soll dass er darunter immer zwei geladene [URL=http://www.whq-forum.de/cms/uploads/pics/beretta93sup_02.jpg]Pistolen[/URL] trägt, deren Schalldämpfer aber nie aufgeschraubt sind, sonsern separat in einer Halterung unter dem Hoosenbein befestigt werden.Der Anzug ist schwarz und schlicht.Mordeci selber hat eine Naturglatze die schon von Geburt an seinen Kopf entblößt.Seine blauen Augen liegen tief in ihren Hölen, der Blick wirkt entschlossen und loyal, doch Mordeci ist meist auf der Seite dessen der mehr zahlt.Sein Gang ist immer aufrecht, hat aber manchmal etwas gehetztes und man wird ihn fast nie ohne seine Aktentasche antreffen.Sein Körper wirkt stärker als er eigentlich ist.

Charakter:
Mordeci ist ein sehr stoischer Mensch, durch seinen Beruf ist ein großer Teil seiner Emtionen langsam abgestumpft.
Er wirkt loyal auf seine Autraggeber, doch er ist loyal zu dem der besser zahlt.Man kann sich jedoch sicher sein dass er einen bezahlten Auftrag immer erfüllt.Er hat einen hingebungsvollen Hass auf Necrmunda entwickelt und ist sehr froh im Rahmen seiner Arbeit von dort wegzukommen.Er hat kein Problem damit sich mit dem wahren Pöbel abzugeben, aber er versucht trotzdem es zu vermeiden.Dies merkt man auch an seinen Auftraggebern.Selten einmal mag ein einfacher Gangboss unter ihnen sein, doch meist sind es höhere Tiere der Unterwelt.Es gibt nur einen Menschen mit dem er befreundet ist und für den er sich einsetzen würde, und das ist Jarmen Cern.

Ausrüstung:
Waffen: zwei Pistolen die er mit ihren Schalldämpfern fast immer dabeihat und ein Scharfschützengewehr dass sich bei Bedarf zerlgen und in einer etwas größeren ledernen Aktentsche transportieren lässt.
5x5 Schuss Unterschallmunition für das Gewehr,
5x16 Schuss Unterschallmunition je Pistole,er trägt jedoch nur 1 Reservemagazin pro Pistole mit sich herum

[URL=http://home.arcor.de/snipercountry/waffen/Bilder/waffen03.05.jpg]Gewehr zerlegt[/URL]
[URL=http://home.arcor.de/snipercountry/waffen/Bilder/waffen03.02.jpg]Gewehr zusammengsetzt mit Zubehör[/URL]

Sonstiges:
Zwei Aktentaschen, eine für das Gewehr und eine scheinbar harmlose, ihr Inhalt besteht aus einer aktuellen Ausgabe einer Tageszeitung,Notizblock,Stiften und einem Groschenroman.Außerdem sind noch ein Beutel mit Zahnbürste etc. enthalten.
In einem kleinen Fach in der Tasche befinden sich auch 2x5 Tabletten einer Kampfdroge die den Atem ruhiger stellt und plötzliche Bewegungen ausschaltet.Mordeci verzichtet jedoch so gut es geht auf den Einsatz dieser Pillen, denn sie können Depressionen und Stimmungsschwankungen Hervorrufen.

Fähigkeiten:
Mordeci ist ein überragender Schütze und hat einen ausgeprägten Blick für Details.Im Nahkampf hat ein geübter Gegner leichts Spiel mit ihm, Mordeci sieht stärker aus als er tatsächlich ist.Er ist etwas wortkarg und daher nicht sehr gut in sozial anspruchsvollen Situationen.Er wird nicht schnell müde, ist geschickt beim Schleichen und kann sich gut konzentrieren.
Er beherscht die Regeln der Etikette so weit dass er sich mit Adeligen und ähnlich hochgestellten Personen unterhalten kann ohne in die ganz banalen Fettnäpfchen zu treten.

Lebenslauf:
Er wurde in eine Familie hineingeboren die enge Kontakte zu Haus Delaque hatte und genoss ,nachdem man sein Talent erkannte, im Haus die Ausblidung zum Scharschützen .Er war einer der besten Schützen des Hauses, ihm mangelte es nur etwas an Disziplin, diese würde ihm der Wehrdienst aber beibringen, daher schickte man ihn zum Heer anstatt ihn wie sonst üblich vom Dienst freizukaufen.Als er später seinen Wehrdienst im necromundanischen Heer ableistete lernte er Jarmen Cern kennen, die beiden ergänzten sich perfekt.Jarmen war charismatisch, sozial sehr geschickt und Mordeci war ein guter Soldat, geschickt und auch einigermaßen clever. Nach kurzer Zeit hatten die beiden ein blühendes Geschäft mit Hehlerware aufgezogen.Ihre Konkurenten zogen sich wegen seltsamen Unfällen meist sehr schnell wieder aus dem Geschäft zurück und hielten sich von der Hehlerei fern.Sie hielten auch nach dem Wehrdienst Kontakt, während Mordeci als Attentäter immer gerfragter wurde und Jarmen zu einen dicken Fisch in der Unterwelt der Prime Makropole wurde.Als die Gang von Jarmen durch einen (wie von bösen Zungen behauptet) künstlich herbeigeführten Einsturz eines Archaeotechlagers fast vernichtet wurde und nur Jarmen selber noch am Leben war sah Jarmen eine Notwendigkeit von Necromunda wegzukommen.Als sich ihm eine Chance in Form eines Kurierdienstes bot ergriff er sie ohne zu zögern.Gesagt ,getan, nachdem er sich mit Mordeci abgestimmt hatte verschwand er in Richtung Koron.In Koron angekommen sah er im Streit der zwei Häuser eine willkommene Gelegenheit um viel Geld zu machen und holte Mordeci nach Koron.Da beide schon Erfahrung mit Unternehmen solcher Art hatten versprachen sie sich großen Gewinn davon.Nachdem sich Mordeci vom Haus verabschiedete und versprach für besondere Aufträge bereit zu stehen und wenn das Haus bedroht war(gegen entsprechende Bezahlung, versteht sich)Sie verabredeten sich in einem kleinen Hotel in der mittleren Ebene.Zurzeit sitzt Mordeci erwartungsvoll im Shuttle zur Oberfläche von Koron.

(In Koron kennt man ihn unter dem Namen Finn Leroe, sein Terminalzugang ist auf den Namen Feeks registriert)

Zusammenfassung:
Name: Mordeci Aasgad
Alter:28 Standardjahre
Aussehen:Wirkt kräftig, aufrechter Gang, schlichte Kleidung.Aktentasche
Charakter:Käuflich,eigenbrötlerisch,ansatzweise Elitedenken,loyal nur zu Jarmen.
Ausrüstung:2x Pistole mit Schalldämpfer, Scharfschützengewehr,Kampfdrogen und 2 Aktentaschen, eine davon mit Gebrauchsgegenständen
Herkunft:Necromuda,Prime Makropole
Konto: 500 Schekel

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  Keszler
Geschrieben von: Torim Fadrucc - 07-23-2008, 02:27 PM - Forum: Von Schreiber zu Schreiber - Antworten (9)

So, da Keszler auch nicht in seinen Thread schreiben kann, machen wir das ganze hier.

Also ich hatte nie an eine Kompanie gedacht und hatte ebenfalls nie vor diese einzusetzen. Nur die zwei Leibwächter wären "wirklich relevant".
Eigentlich hatte ich mir das auch so vorgestellt, mit Neulinge abgreifen, doch da diese jetzt gerade alle schon aufgeteilt sich, bzw sich so oder so zum Chaos bekennen wollen macht es bei den jetztigen keinen Sinn und die PVS ist ja nochmal ein anderes Kapitel.

Wo ich eigentlich eher dachte, dass es Probleme gäbe wäre die Hochrangigkeit Keszlers - aber das scheint ja in Ordnung zu gehen.
Big Grin

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  Vor dem Revier
Geschrieben von: Torim Fadrucc - 07-22-2008, 10:08 PM - Forum: Adeptus Arbites-Revierkaserne der Sektion 17 - Antworten (2)

Mit einem kurzen Wink organisierte Dentoris noch zwei niederrangige Arbitratoren und gab ihnen zu verstehen, dass sie hinten in dem Kleinwagen Platz nehmen sollten. Er selbst klemmte sich hinter das Steuer, während Fadrucc sich auf dem Beifahrersitz setzte. Die beiden Helfer hatten zur Sicherheit schwere Sturmgewehre des Koron-Schemas zwischen den Beinen stehen. Doch eigentlich sollten diese nicht benötigt werden.

„Wurde die Wohnung schon durchsucht?“
„Nicht von uns…,“

antwortete Dentoris schmunzelnd. Der Verkehr wurde erst dichter, doch als sie dann die mittleren Ebene des Makropolturmes verließen lichtete er sich. Dafür wurden die Straßen enger, schmutziger und dreckige Gestalten verschwanden wie aufgescheuchte Vögel in den Schatten.
Aufmerksam spähte Torim aus dem Fenster, die beiden hinten hatten schon nervös zu den Gewehren gegriffen, als Jim den Wagen abrupt zum stehen.

„Ab hier kommen wir nur zu Fuß weiter.“

Missmutig stieg Torim aus und wies einen der beiden an, am Wagen zu warten, schließlich wollte er nicht zurück in die höheren Ebenen laufen. Geführt von Dentoris schlug sich die kleine Elitetruppe durch Müll Dreck und finstere Gassen, doch niemand kam ihnen in die Quere. Dies waren noch nicht die wahren Slums der Stadt, nein es waren die äußersten Ausläufer, doch auch sie waren schon fast Lebensunwürdig.

An einer erstaunlich sauberen Türe bleibt Dentoris wieder stehen, tippte auf dem Tastenfeld herum und mit einem leisen Zischen verschwand die Türe in der Wand. Eine unaufgeräumte Bude an der Grenze zur Verwüstung erwartete die Arbitratoren. Mit zwei Fingerzeichen gab Torim seinen Begleitern Anweisungen und begann auch selbst damit den Raum zu durchsuchen.
Das erste worauf er stieß – obwohl sie wohl versteckt sein sollten – waren zwei Kisten voll mit Sturmgewehren.

„Fabrikneu und ohne Seriennummer. Der Mann muss bessere Kontakte gehabt haben als wir dachten!“

Auch einem Mülleimer mit großteils verbrannten Dokumenten tauchte auf. Weniger Beachtung wurde den billigen Waffenteilen und Werkzeugen geschenkt, die in der Werkstatt lagen. Drogen waren hier unten überall zu finden, doch auch sie bekamen ihren Vermerk.

Wieder beim Auto angekommen, wurden die beschlagnahmten Gegenstände eingepackt und Dentoris schlängelte sich wieder im Verkehr gen. Festung. Dort besprachen Jim und Torim die weitere Vorgehensweise:

„Die Dokumente und Waffen ins Labor, dir Drogen können weg. Uns schon eine Idee, von welcher der Waffenfabriken diese Sturmgewehre kommen? Irgendwelche besonderen Merkmale, die die Fabriken verwenden? Materialunterschiede et cetera?“

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  Haus Orsius - Keszler
Geschrieben von: Keszler - 07-22-2008, 09:36 PM - Forum: Einwohnermelde-Liste - Antworten (1)

[Bild: keszlerwn8.png]

1.
Name: Keszler. So nennen sie ihn zumindest und nur die wenigsten kennen seinen wirklichen, alten Namen noch: Scire Orsius.
Alter: Es wirkt als sei der die alles beherrschende, immer dagewesene Macht im Hause Orsius. Keszler nährt diese Legenden und gibt niemandem sein genaues Alter preis. Nur in dem kleinen Büchlein findet sich eine kurze Notiz mit einem Geburtsdatum, ein Tag vor gut neununddreißig imperialen Standardjahren.
Herkunft: Adel (Gohmor, Koron III)
Zugehörigkeiten: Haus Orsius, Imperium der Menschheit


2.
Aussehen:
Durchschnitt. Nach einer Begegnung mit Keszler erinnert man sich immer nur an die Augen. Eisblau. Stechend. Und immer dieser verächtliche Ausdruck im Gesicht.
Den Kopf kahl geschoren und rasiert, die einzigen Haare sind die schmalen Augenbrauen. Tiefliegende Augen, die immer von einem schwarzen Schatten umhüllt sind, aus dem sie umso kräftiger leuchten. Die Lippen immer zu einem schmalen, unzufriedenen Strich verzogen. Die große gerade Nase verleiht dem Gesicht eine Symmetrie, die eigentlich nicht vorhanden ist.
Die hagere Figur zeugt noch immer von der Ausbildung zum Soldaten, die jeder Zögling des Hauses durchläuft. Die Uniform ist maßgeschneidert und fast schmucklos. Die Abzeichen eines hohen Ranges in der Hierarchie sind zu sehen, doch ziert, im Gegensatz zu den anderen, kein Orden die Brust. Sollte er die Residenz des Hauses Orsius je verlassen, zieht er einen schmucklosen, schweren, schwarzen und immer knarzenden Ledermantel mit hohem Kragen über die Uniform. Begleitet wird er dabei immer von zwei Haussoldaten, die seinen Schutz gewährleisten sollen.

Charakter:
Schon seit seiner Kindheit an war Keszler ein zurückhaltender Mensch. Diese Zurückhaltung ließ ihn unscheinbar werden und er erfuhr so mehr, als er je hätte erfahren sollen. Man vergaß seine Anwesenheit in einem Raum und begann über wichtige politische Fragen oder Intrigen zu reden. Die, die dabei belauscht wurden hatten Glück. Nie erzählte Keszler, was er wusste, doch mit seinem sechzehnten Geburtstag änderte sich dies schlagartig: Keszler trat aus dem Schatten und setzte seine Familienmitglieder unter Druck. Er begann damit eine Netz aus Abhängigkeiten zu erreichten, das heute noch verworrener und undurchsichtiger ist, als das Geflecht der Mitbestimmungen und Anteile des Hauses.
Glück oder Zufriedenheit hatte der Junge nie empfunden. Geborgenheit und Wärme hatte er nie bekommen. Ehrgeiz treibt ihn. Wissen ist sein Schlüssel. Doch das Wissen hat Keszler geprägt. Es gab Individuen im Haus, die nicht den Richtlinien des Kodex entsprachen. Verräter die sich mir Wissenschaften statt Krieg einließen. Spione deren Loyalität anderen Adelsgeschlechtern galt. Sie sind wenige geworden, doch es gibt sie noch. Vor allem die Reise des Tarian Orsius ist ein weißer Fleck auf Keszlers Karte des Wissen. Ein Fleck, den es zu erfassen und – wenn er wider den Kodex sein sollte – zu entfernen gilt.
Für seine Ziele geht er über Leichen – und viele von ihnen pflastern den steinigen Weg hinter ihm. Vertrauen kann man seinem Wissen und seinen Informationen, doch traue niemals Keszler selber. Jeder der unnütz geworden ist, wird fallen gelassen wie ein Stein, weder Stellung noch Ansehen schützen davor, und immer ist es ein tiefer Fall.

Ausrüstung:
Alles und Nichts gehört Keszler. Als Angehöriger des Hauses Orsius hat er zugriff auf viele Ressourcen, die er nicht scheut einzusetzen, sollte es nötig sein. Persönlicher Besitz ist nur eine halbautomatische Pistole , seine Uniformen, der schwarze Ledermantel und ein Tresor voller identischer kleiner Büchlein. Eines dieser Büchlein trägt Keszler immer mit sich. Sie enthalten sein Wissen. Sie sind Grundlage seiner Macht. Sie sind Verderben für die Feinde und Segen für die wenigen Verbündeten. Dementsprechend gut gesichert lagern sie im Tresor hinter einem großen Gemälde in den persönlichen Räumen.

Des weiteren existiert hinter der Grauen Eminenz des Adelsgeschlechts noch ein weit gestricktes Netz aus – meist – zuverlässigen Individuen, die Keszler mit Informationen versorgen. Doch vertrauen kann man nur sich selber.

Fähigkeiten:
Auch wenn er den Kodex des Hauses Orsius hoch schätzt, vereint er doch wenige der bevorzugten Eigenschaften auf sich. Keszler war nie ein guter Soldat oder Führer – was nicht heißt, dass er nicht mit Waffen umgehen könnte, ihm fehlte nur die notwendige Initiative und der Überblick im Kampf selber.
Wenn er aber als unbeteiligter Beobachter neben dem Geschehen steht, kommt sein analytischer Verstand und sein fotographisches Gedächtnis zum tragen. Des weiterem hat er eine Furcht einflößende Wirkung auf viele, dies ist ein Resultat aus dem schier unerschöpflichen Wissen, dem hohen Rang und dem zurückhaltenden Auftreten. Diese Zurückhaltung lässt auch heute noch viele seine Anwesenheit vergessen.


3.
Biographie:
Keszler ist der zweite Sohn, des Neffen, des Patriarchen. Keszlers Vater saß im Rat des Barons und war einer seiner wichtigsten Berater. Es bestand ebenfalls eine enge Freundschaft zwischen den beiden, durch die Keszler ein hohes Maß an Aufmerksamkeit durch den Baron erfuhr.
Die jungen Jahre waren bestimmt von Bildung und Ausbildung. Auch wenn man im Hause Orsius auf Militär setzte, war eine gewisse Allgemeinbildung, sowie Fachwissen über Laser, Schießpulver und Metalle ein wichtiger Teil der schulischen Bildung. Unterrichtet wurde der junge Scire von einem Hauslehrer, der sich öfters darüber beklagte, dass sein Schüler nicht die nötige Aufmerksamkeit zeigen würde. In Wahrheit langweilte Keszler der Unterreicht. Die meisten Zusammenhänge waren ihm schon klar, bevor der Lehrer diese erklärte, andere hatte Keszler nach einem kurzen Vortrag verstanden und gespeichert.
Isoliert von Mutter und anderen Kindern vergrub sich Keszler immer tiefer in Wissen und fand den Trost, den im kein Mensch gab, in den Büchern und in heimlichen Ausflügen durch die Residenz. Nachdem er Ammen und Wächter abgehängt hatte ging er fast unbemerkt durch die Zimmer und Säle, ohne das jemand Notiz von ihm genommen hätte.
Mit sechzehn begann Keszler das erworbene Wissen – aller Arten – zu nutzen. Er setzte entfernte Verwandte der Nebenlinien unter Druck, zwang sie ihm zu gehorchen und trieb sie in die Abhängigkeit. Er wurde immer mutiger und warf seine Netze auch über mächtigere Mitglieder der Familie aus. Sie gehorchten ausnahmslos. Doch dieses Netz löste sich auf, als er mit achtzehn Jahren in den Militärdienst bei der Koroner PVS eintrat. Dort bekam er auch den Spitznamen Keszler, den sich niemand erklären kann.
Wieder zurück in der Hierarchie der Familie arbeitete er hart um wieder an seinen alten Status zu gelangen. Wissen häufte sich und es war erschreckend. Verräter, Spione, Erzfeinde. Sie alle wurden gnadenlos von Keszler gejagt und zur Strecke gebracht. Nie konnte man die Spur bis zu ihm zurückverfolgen. Sie verliefen immer Sande oder verzweigten sich so weit, dass es keinen Sinn mehr gab.
Auch hatte er ein neues Steckenpferd gefunden. Keszler begann damit ein Wirtschaftsimperium im Minenimperium der Familie zu errichten. Er hält in zwei Gesellschaften schon mehr als fünfzig Prozent der Anteile. Offiziell gehören beide Werke zum Hause Orsius, doch in Wirklichkeit gehorchen sie nur einem.
Keszler kapselte sich ab. Immer mehr Strohmänner verbargen seine Tätigkeiten und man begann ihn zu vergessen. So wie er aus den Gedächtnissen der Menschen verschwand, verschwanden auch alle Daten über ihn aus den Archiven der imperialen Einrichtungen und des Hauses selber. Nur der Baron selbst, hat noch Aufzeichnungen über ihn in seinem Privatarchiv – doch auch diese sollen vernichtet werden…

Nun sitzt Keszler wie eine Spinne in seinem Netz. Er verlässt den Palast des Hauses nie öffentlich. Seine Kontakte reichen weit: Offiziere – meist seine alten Kameraden – der PVS, Mitarbeiter im Regierungspräsidium des Gouverneurs, Sicherheitsoffiziere der PVSP, niedere Adepten des Munitorums und Administratums. Die Liste ist schier unerschöpflich und manche munkelten sogar, er würde den Marschall des Arbites persönlich kennen.
Als Familienmitglied aus der nächsten Verwandtschaft des Barons und auch wieder durch Beziehungen, untersteht Keszler eine kleine Truppe von sieben Haussoldaten. Sie sind seine persönlichen Leibwächter, absolut loyal und vertrauenswürdig – Für Keszler würden sie durchs Feuer gehen und sogar den Imperator höchstpersönlich töten.
Doch Leibwächter sind sie nur noch nominell. Nur vier der zehn Soldaten sind die kämpfende Truppe, geführt von einem Sergeanten, dem Keszler einmal das Leben rettete. Die anderen zwei sind Spezialisten auf ihrem Gebiet. Einer der beiden ist die Häresie persönlich: Ein abtrünniger Techpriester, der den Kult für Keszler verraten hatte. Der andere ist Keszlers Mann für die Drecksarbeit: Von wichtigen Morden bis zu Verhör und Folter.



4.
Zusammenfassung:
Name: Keszler
Alter: ~ ? ~ (39)
Herkunft: Adel (Gohmor, Koron III)
Zugehörigkeiten: Haus Orsius, Imperium der Menschheit
Aussehen: Durchschnittlich, stechende kalte Augen, verächtlicher Gesichtsausdruck, hager; Uniform, Ledermantel
Charakter: Zurückhaltend, Ehrgeizig, Loyal, Imperial
Ausrüstung: Halbautomatik , Büchlein

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  Banks / Lysander
Geschrieben von: Micheal Banks - 07-21-2008, 11:14 PM - Forum: Abwesenheiten - Antworten (22)

Werde vom 25.-31.7. nicht anwesend sein, da ich als Betreuer auf einer Behindertenfreizeit mitfahre.
Bitte um Verständnis.

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