| Hallo, Gast |
Du musst dich registrieren bevor du auf unserer Seite Beiträge schreiben kannst.
|
| Benutzer Online |
Momentan sind 4 Benutzer online » 0 Mitglieder » 1 Gäste Applebot, Bing, Google
|
| Aktive Themen |
Koron Diverses
Forum: InGame Offtopic
Letzter Beitrag: Die Stimme
04-17-2026, 08:36 AM
» Antworten: 239
» Ansichten: 37,914
|
Läuterung
Forum: Die Mittleren Ebenen
Letzter Beitrag: Die Stimme
04-16-2026, 01:05 PM
» Antworten: 55
» Ansichten: 9,119
|
Äußerster Rand des SORLON...
Forum: Der Weltraum
Letzter Beitrag: Die Stimme
03-26-2026, 12:44 PM
» Antworten: 15
» Ansichten: 89,590
|
Die Stimme wartet auf:
Forum: InGame Offtopic
Letzter Beitrag: Kogan
03-19-2026, 03:18 PM
» Antworten: 230
» Ansichten: 73,644
|
Panzerwaffe
Forum: PVS
Letzter Beitrag: Kogan
03-02-2026, 04:24 PM
» Antworten: 1
» Ansichten: 212
|
Rotkreis Electro: P01 Typ...
Forum: Drudoxs weiß Bescheid!
Letzter Beitrag: Drudox
02-20-2026, 07:53 PM
» Antworten: 1
» Ansichten: 870
|
Optik
Forum: Fragen? Probleme? Andere Sorgen?
Letzter Beitrag: Ralph Duhaney
01-29-2026, 11:48 AM
» Antworten: 41
» Ansichten: 20,110
|
SUKOV / MP
Forum: Drudoxs weiß Bescheid!
Letzter Beitrag: Drudox
01-16-2026, 04:26 PM
» Antworten: 8
» Ansichten: 3,744
|
Neuigkeiten und Veränderu...
Forum: Neuigkeiten
Letzter Beitrag: Kogan
01-01-2026, 04:36 PM
» Antworten: 79
» Ansichten: 40,575
|
Blödsinn
Forum: Spam und Co
Letzter Beitrag: Ralph Duhaney
12-31-2025, 07:45 PM
» Antworten: 159
» Ansichten: 78,098
|
|
|
| Ayris Grover |
|
Geschrieben von: Ayris - 07-21-2008, 05:57 PM - Forum: Bewohner Korons
- Antworten (2)
|
 |
![[Bild: i76489_Ayrisava1.JPG]](http://www.image-load.eu/out.php/i76489_Ayrisava1.JPG)
Name: Ayris Grover
Herkunft: Azazer Decimus
Rasse: Mensch
Zugehörigkeit: Makropolbewohner
Beruf: Terroristin
Alter: 28
Aussehen:
Zwei Worte sind es die einem als erstes in den Sinn kommen wenn man der jungen Frau namens Ayris in die Augen blickt. Schön, aber unendlich traurig. Ein markantes Merkmal das sie sehr anziehend auf männliche wie weibliche Wesen macht die in ihr das arme, hilflose Waisenkind oder die eine Verlorene Seele an die Sterne sehen. Was diese beiden graublauen Iriden jedoch bereits alles gesehen und in sich aufgenommen haben wie verschluckende Teiche wird für den flüchtigen Beobachter oder kurzweiligen Bekannten aber wohl ein Geheimnis bleiben, denn die perlmuttfarbenen Wangen und die schmalen, etwas blassen, Lippen ihres Gesichtes offenbaren äußerst selten ein Lächeln oder das feine Muskelspiel einem anderen Wesen Freundlichkeit zu simulieren. Meistens trägt Ayris den unbeteiligten, neutralen, zuweilen unterkühlten Ausdruck einer voreingenommenen oder arroganten Person zur Schau, die ebenfalls ein Selbstbewusstsein unterstreichen soll, das sie schon lange nicht mehr selbst empfindet. Auf modischen und kosmetischen Plunder legt sie keinen Wert, sicher, wie es sich für eine Frau gehört besitzt sie ein „Notfall-Kit“ für besondere „Anlässe“ und weiß sich durchaus in einen atemberaubenden Blickfang zu verwandeln, wobei sie allerdings hauptsächlich dezentes Make-up verwendet und ihre nackenlangen tiefschwarzen Haare (die sie überwiegend offen trägt) dann gekonnt in anderen Tönungen oder Frisurnuancen in Szene setzt.
Mit ihrer 1,72 m messenden Statue ist Ayris nicht gerade ein „herausragendes“ Exemplar ihrer Volksgattung, behält sich so aber genug Weiblichkeit und Zartheit vor wie es sich für eine Frau geziemt. Fremdlinge sollten dennoch nicht auf die Idee kommen, die äußere Zierlichkeit falsch einzuschätzen, immerhin ist sie schlank und agil und man kann ihren Armen, dem flachen Bauch und den Schenkeln vernehmlich ansehen, dass sie durchtrainiert sind. Käme es zu einer direkten Konfrontation gegen einen geübten Raufer würde Ayris definitiv den Kürzeren ziehen, aber für eine kleine Spelunkenschlägerei oder um sich aus Notsituationen zu befreien reichen ihre wohldosierten Hiebe im allgemeinen aus.
Kleidung/Ausrüstung:
Ihre Kleidung und Ausrüstung hält Ayris beharrlich im erstklassigen Zustand, alles andere würde sich für ihre Profession früher oder später als tödlich erweisen und somit als unverzeihlicher Fehler gelten. Selbst die Wahl ihrer zivilen Kleidung fällt größtenteils auf die Tauglichkeit eben dieser zurück. Ihre Beine stecken generell in Cargohosen von grau oder oliv, ärmellose und bauchfreie Tops in meist einheitlicher Farbe verhüllen ihren wohlgerundeten Oberkörper, über den sie sich dann aber noch eine kurze Lederjacke wirft. Hohe Stahlkappenstiefel und ein Multifunktionsgürtel (mit integriertem Seil und Injektionstaschen für Kampfstimulanzien) vollenden das Bild.
Wenn es dann aber einmal militärisch brachial zugehen sollte, greift Ayris auf ihre „Rebellenausrüstung zurück. Einen Decimus MK II Kampfanzug. Dieser Ganzkörperanzug ist aus dem widerstandsfähigen und geschmeidigem Leder der Cherus, die auf Azazer Decimus heimisch sind und dort eine der wichtigsten Zucht und Nutztiere darstellen (wovon die Grovers einst selbst etliche Herden besaßen), und mit Plastonid-Teilpanzerung verstärkt. Ein Vergleich zu den Servorüstungen der Adeptus Astartes ist müßig, da der Kampfanzug höchstens leichte bis mittlere Panzerung gewährleistet, stattdessen mehr auf Beweglichkeit ausgelegt ist.
Außerdem führt sie in einem tornisterartigen Backpack, Ersatzkleidung, ein Injektorset, ein Ampullenvorrat von Thymoleptika (Antidepressivum), ein Multi-Tool, sowie handelsüblichen Kleinkram mit sich herum.
Decimus MK II Kampfanzug
Zivilkleidung
Waffen:
Da ihre Heimatwelt zu einem gefährlichen Ort für sie geworden ist, ebenso wie der Rest des Universums, verfügt Ayris über ein nicht unbeträchtliches Waffenarsenal, das sich aus einer doppelläufigen Projektilpistole (mit zuschaltbarem Laserpointer) und einem Elektroimpulsgerät zusammensetzt. Erstere Waffenart wird mit Patronenkammern von á 16 Projektilen geladen, wovon sie stets versucht drei an der Frau zu haben.
Charakter:
Seit sie zum Flüchtling wurde, hat Ayris all ihre alten Charakterzüge fast komplett abgelegt oder verloren. Verbitterung und Kaltschnäuzigkeit, Doppelrolle und Bekümmernis, aber auch List und Tücke sind zu ihren wesentlichen Merkmalen geworden. Zudem haben die Ereignisse dazu geführt das sie sich sehr in sich gekehrt verhält. Sie erzählt nicht viel von sich selbst, alle Gedanken bewahrt sie in ihrem schwermütigen Herzen auf und wirkt daher oft sehr unnahbar, zugleich aber auch autoritär. Sie hat gelernt in erster Linie nur an sich und ihre Vorteile zu denken und handelt auch dementsprechend. Nächstenliebe scheint sie kaum mehr zu kennen. Ohne einen Hintergedanken hilft sie nicht aus und zeigt sich desinteressiert. Ausnahme hierbei bilden lediglich die Wesen die für sie durch Feuer gehen würden, was sie mit der gleichen Treue erwidert. Bei diesen wenigen auserkorenen Personen handelt es sich üblicherweise um die Dissidenten welche ihren Kampf gegen das korrupte Imperium und die gewissenlosen Konzerne unterstützen. Wer an den goldenen Thron und die Machenschaften des Imperators glaubt ist ihr sogleich suspekt und steht bei ihr potenziell auf einer Stufe mit ihren natürlichen Feinden, auch wenn dieser Bürger nicht anderes als die fehlgeleiteten Irrlehren eingetrichtert bekommen und demzufolge kennen gelernt haben. Im Gegensatz zu ihrem Bruder kann man Ayris nicht vorwerfen das sie rassistisch veranlagt wäre, auf Xenos reagiert gleichsam wie auf jedes menschliche Wesen, von Bedeutung sind hierbei nur ihre politischen Ausrichtungen. Egomanen gegenüber verhält sie sich indifferent, solange sie ihr nicht ins Getriebe pfuschen. Aufgrund einiger „zarten“ Berührungen mit Chaos Kulten, insbesondere solchen Laien Vergötzung des Slaanesh und Tzeentch, die im Zuge der Revolution in der Hauptsstadt Vespae wie Giftpilze aus dem Boden schossen, nahm Ayris Abstand von den ausufernden und oftmals dilettantischen Opferungen, die in ihren Augen bloß eine perverse Folgeerscheinung des Tumult auf Azazer Decimus darstellten. Quasi kann man also sagen das sie keinem Glauben folgt, außer den an sich selbst und vielleicht das Schicksal. Dennoch hat ihr kurzer Ausflug in einen Laienkult des Prinzen der Ausschweifung seinen Tribut von ihr gefordert, nämlich in Form einer Abhängigkeit. Trotz nur weniger Orgien und Opferungszeremonien an denen sie teilgenommen hatte, haben die verabreichten Drogen, die der Gefolgschaft beständig eingeflößt wurden, auf das sie so willfährig gemacht würde, ihre Nervenzellen in bestimmten Hirnregionen bereits derart stimuliert das sie auf spezielle pyschotrope Stoffe nicht mehr verzichten kann, denn sonst würden sie schwere Depressionen, Panikattacken und akute Schlafstörungen, gewürzt mit hässlichsten Alpträumen heimsuchen. Logischerweise erklärt dieser Umstand ihre oftmals wechselnden Launen.
Fähigkeiten:
Ayris Fähigkeiten und Talente umfassen ein recht breit gefächertes Spektrum, was nicht zuletzt auf ihre gute Herkunft abzuleiten ist. Als Tochter einer wohlhabenden Familie samt lukrativen Unternehmens war eine gewissenhafte Lehr und Ausbildungszeit praktisch vorprogrammiert und eben diese vermochte sie auch in vollen Zügen zu genießen. Egal ob Geisteswissenschaften oder Wirtschaftliche Fachgebiete, die junge Ayris musste alles lernen und ihr Gedächtnis war aufnahmebereit genug all das Wissen zuzulassen und innerlich abzuspeichern. Daraus resultiert das sie eine große Beschlagenheit im gesellschaftlichen Umgang ihr Eigen nennen kann, was nicht zuletzt auch (beinahe) dazu geführt hätte das sie der neue Kopf im Grover Gewerbe geworden wäre, hätten die Konstellationen für die Zukunft positiver gestanden. Nach der Ermordung ihrer Eltern und dem Fall in die Slums und Ghettos Vespaes half ihr ihre Bildung allerdings nicht sonderlich viel weiter und sie trainierte von ihrem Bruder und dessen zwielichtigen Undergroundbrüdern- und Schwestern das Überleben in der Unterstadt. Für eine bis dato ziemlich verwöhnte und saubere Persönlichkeit der „sonnennahen“ Oberfläche eine schwer verdaubare Lektion fortan ein Leben zwischen Dreck und Kloake zu verbringen, ständig in Revierkämpfe zwischen Gangs zu geraten und auf der Flucht vor den Regierungstruppen zu sein. Aber Ayris überlebte, zwar auf Kosten so mancher Manier ihres Vorlebens, doch diese neugewonnene Abgestumpftheit bewahrte sie vor dem alltäglichen Wahnsinn rings um sie herum. Von alten, vergrämten oder verstümmelten Soldaten des Untergrundes lernte sie das schießen, das sie bis heute zu einer beachtlichen Meisterschaft gebracht hat, wenngleich sich ihre Befähigung nur auf Schusswaffen bezieht. Nahkampfmethoden beherrscht so gut wie nicht, eine bedeutende Schwäche derer sie sich durchaus bewusst ist, jedoch hofft sie inständig jeden Gegner vorzeitig ausschalten zu können ehe er sie erreicht. Eine weitere, nicht zu verachtende, Begabung liegt ihr beim Bau von Sprengsätzen im Blut. Anfangs eine Tätigkeit die sie selbst zutiefst beim Widerstand verabscheute, baut sie diese Bomben mittlerweile außerordentlich gerne und mit unglaublicher Hingabe, fast als wäre sie eine Künstlerin die eine Skulptur modellierte. In dem Wissen das ihre Sprengladungen imperiale Verderbnis auslöschen ist ihr keine Idee nach einem tosenden Inferno zu boshaft und Gedanken an Reue verbieten sie sich gemächlich.
Biographie:
(Vorgeschichte; siehe Jarred Grover...der noch nachgeliefert wird)
Ayris Kindheit unterscheidet sich nur in wenigen Aspekten von der ihres Bruders und die Problematiken unter welchen der Planet litt und mit denen sie aufwuchsen wurde schon hinreichend an anderer Quelle erläutert, deshalb beschränkt sich dieser Lebensabriss, weniger über Ayris Vergangenheit bevor ihre Eltern ermordet und die heimeligen Lebensverhältnisse endeten zu berichten, sondern beschreibt vielmehr den Zeitraum der hiernach folgte.
Nachdem gewaltsamen Ableben ihrer Eltern und der Annexion ihres Unternehmens in das riesige Firmennetzwerk des Konzerns tauchte Ayris mit ihrem Bruder Jarred unter und lebte die nächsten zwei Jahre an den düstersten und schmutzigsten Orten die sich ein Mensch nur vorstellen konnte. Vorbei waren die Zeiten zurück in eine Glitzerwelt zukehren wo es fließend warmes Wasser, unerschöpflichen Strom oder dienstgefällige Angestellte gab. Die Stunde in der sie vom Tod ihrer Eltern und der Machtergreifung des Konzerns gehört hatte, war der schrecklichste Augenblick für die damals junge Frau gewesen und hatte ihr gesamtes Weltbild wanken lassen. Die darauf folgenden Tage war sie wie ein Geist gewesen, hatte kaum gegessen und getrunken und war starren Blickes durch die Kanalisationen der Metropole geschlichen. Ihr Bruder hatte sie aufgepäppelt wann immer es nötig war und seine Fürsorge war fast rührend, aber auch hart und unerbittlich wenn sie gedachte dem ganzen Elend ein Ende zu bereiten. Ayris konnte sich mit einem Leben auf Müllhalden, Dränagen und verfallenden Industrieanlagen oder zugesprayten Armenvierteln ohne eine Perspektive auf eine bessere Zukunft nicht anfreunden. Wer vermochte das schon? Die Erinnerungen an ein geborgenes Zuhause und ein geordnetes Dasein wie jenes das sie geführt hatten, fraßen an ihrer Seele und ließen ihr keine innere Ruhe. Das erste Jahr ihres Exils über war dies besonders schlimm und Apathie ergriff von ihr Besitz. Immer nur von der Hand in den Mund zu vegetieren, manchmal auch gar nichts zu beißen zu haben. Es war das Stehaufmännchen Jarred das sie nicht zurückließ und unermüdlich weiter vorantrieb, ihr neue Blickwinkel aufzeigte und kleine Geschenke machte, damit sie einen kümmerlichen Rest ihrer Emotionen, genannt Freude, behielt. Sein beharrliches Streben ihr Hoffnungen in Aussicht zu stellen und sein unerschütterlicher Drang fortzubestehen, gleichwohl die Chancen gegen sie standen, befreite Ayris schließlich irgendwann aus ihrer Betäubung und sie schaffte es den Grashalm zu ergreifen, welcher sich ihr bot um dem Tümpel ihrer seelischen Qual zu entrinnen.
Kaum war es ihr gelungen ihre eingeengte desolate Sicht der Dinge zu überwinden und nach vorne zu schauen, immerhin (so hatte sie endlich erkannt) war sie nicht die einzigste der es ungerecht und mies in der Galaxie erging, erwachte in ihr neuer Kampfgeist und zur Begeisterung ihres Bruders half sie ihm fortan mit frischem Eifer und Energie. Gemeinsam bewältigten und lösten sie auftretende wie bestehende Probleme und Gefahren der Unterwelt signifikant besser und intrigierten sich alsbald in unterschiedlichen Slumgruppierungen. Jarreds turbulentes Touren in Vespaes Demimonde ermöglichten ihnen viele Kontakte und Kontrakte, die sie vor Rivalitäten unter den Gangs schützten und während ihr Bruder es stets schaffte die Leute irgendwie auf seine Seite zu ziehen und Schlichtungen unter den Banden herbeizuführen, tat sich Ayris hervor indem sie die organisatorischen Aufgaben der Gemeinschaften übernahm. Auf diese Weise machten sich die Zwillinge zu einem unentbehrlichen Gespann, auf das die wenigsten verzichten mochten. Vor allem weil sie es verstanden ein loses Band des Friedens unter den vielen konkurrierenden Gruppierungen des Untergrundes zu knüpfen. Somit erwarben sie sich einen angesehenen und respektierten Status innerhalb der Gemeinschaften und errangen nach dreiundzwanzig Monaten die Aufmerksamkeit des planetaren Widerstandes.
Jener war sehr angetan von den erfolgsversprechenden Grovers, die es von Snobs zu wahren Individualitäten der Vesapaes Schattenwelt gebracht hatten. Sich ihre Freundschaft und Loyalität zu sichern, bedeutete für den geeinten Widerstand einflussreiche Führungspersönlichkeiten hinzuzugewinnen mitsamt ihrer Anhängerschaften. Das Angebot auf Vereinigung, welches für beide Parteien nur Vorteile brachte, wurde demzufolge ziemlich schnell von Jarred und einigen weiteren Gangbossen besiegelt. Der Feindschaften gegen andere Banden war zwar groß, doch die mächtige Bestie namens Imperium war verhasster und nahm somit einen dominierenderen Stellenwert ein. Dies markierte einen Wendepunkt in der Beziehung die bislang zwischen den Zwillingen geherrscht hatte. Mit dem Anschluss an die Résistance veränderte sich Jarred und war wie ausgewechselt. Sein Denken war einzig und allein nur noch darauf fixiert den fremdplanetaren Konzernen und dem Imperium Schaden zuzufügen. Außerdem geschah es oft, dass er sich in eine Art Rasch redete wenn es zu Besprechungen oder Neurekrutierungen kam. Ayris beobachtete dies mit wachsender Sorge, denn dann schien ihr ihr Bruder wie ein Fremder, als würde eine auswärtiger Entität sich seiner bemächtigen. Jedoch galt dem nicht einmal ihr größter Kummer, was sie viel mehr bestürzte war der Umstand dass sie für ihren vorsorglichen Bruder unterdessen kaum mehr als zu einem Schatten geworden war. Bald schon hatte sie ihn an den Widerstand verloren und fühlte sich schrecklich allein. Um diese Einsamkeit zu unterdrücken stürzte sich Ayris in Arbeit. Griff sich Veteranen und ließ sich belehren was es hieß eine Rebellin zu sein. Ähnlich Jarreds Wirken, eiferte sie ihm unbewusst nach, vielleicht auch um sich bei ihm wieder in Erinnerung zu bringen, aber hauptsächlich um wieder einen Nutzen für die revoltierende Bewegung zu haben.
Ihre Absichten zur Selbsterhaltung erzielten nur einen Teilerfolg. Am Anfang halfen die vielen Stunden der unentwegten Beschäftigung ihre Gedanken um Jarred zu verdrängen, aber je besser sie es verstand auf Söldner der Konzerne zu schießen und je prächtige die Feuerblumen wurden mit denen sie ganze Blöcke und Trakte in die Luft sprengte, umso mehr kehrten sie Gedanken ihres Verlustes zurück, bis sie bald wieder an dem Punkt angelangt war wo sie begonnen hatte. Ihr Bruder, der derzeit zur berüchtigten „Stimme des Widerstandes“ erhoben worden war, fand keinerlei Zeit mehr für sie und Ayris konnte an einer Hand abzählen, wenn sie sonst noch als Freund betrachtete. Also musste ein anderes Hilfsmittel her und dies kam in flüssiger und hochprozentiger Form daher. Sie begann damit sich regelmäßig zu betrinken und Flucht im Delirium zu suchen. Nach vier Monaten erregte ihr melancholischer Zustand schließlich die Interesse eines Mannes, der sie schon des Öfteren in ihrer Stammkneipe beachtet hatte. Ayris hätte nichts gegen einen One-Night-Stand gehabt, doch der schöne Kerl hatte andere Pläne. Er stellte sich ihr als Hal Nguyen vor, unterhielt sich vorbildlich mit ihr, flirtete, machte Andeutungen, ging aber niemals zu weit. Dennoch sehnte sich Ayris bald nach ihm und seiner Nähe. Nach einem Dutzend Abenden machte er ihr dann ein Geschenk der besonderen Art. Er gab ihr eine „Frucht des Lebens“, eine Kapsel, ein fester Arzneistoff, wahrscheinlich eine Droge. Er erzählte ihr von der Wirkung und erklärte dass dies kleine Ding die „Gabe eines Gottes“ sei. Der nach Geborgenheit hungernden Ayris war alles recht um ihrer Isolation und Monotonie zu entfliehen, drum fiel es Hal Nguyen leicht sie zu verführen und sie kosten zu lassen. Für Ayris kennzeichnete dies der Auftakt eines Alptraums.
Natürlich hatte Nguyen Hintergedanken und er war auch nicht irgendein Machotyp der nach vereinsamten Frauen Ausschau hielt um ihr Herz zu erwärmen, er hatte nur einem Verpflichtungen gegenüber und das war Slaanesh, dem Fürst der Dekadenz und dem Prinz der Ausschweifungen. Ayris war an einen Kultisten geraten und hatte sich an ihn gekettet, sich fast wissentlich von ihm abhängig gemacht. Denn die „Frucht des Lebens“ war nichts anderes als eine Droge, die die Sinnesreize aller Konsumenten um ein vielfaches steigerte und so empfänglicher für die Riten des Priesters gestaltete. Ayris wurde in einen Strudel der chaotischen Gefühle und Eindrücke geworfen und verlebte viele Tage und Wochen wie in einem Fiebertraum, in der sie orgiastische und ekstatische Impressionen empfand und doch keine richtigen, greifbaren Erinnerungen daran behielt. Man mag es wohl dem Glück im Unglück zuzuschreiben das es sich um einem Laienkult handelte, der nicht annährend mächtig genug war die Aufmerksamkeit des Prinzen des Chaos auf sich zu lenken, sodass Ayris vor essentiellen Einflüssen seitens des Chaos verschont blieb und lediglich süchtig wurde. Ein Ende fand diese Farce als Truppen der Heimatfront ihre Säuberungsaktionen in den Städten des Zentralkontinents eröffneten und jeden keimenden Makel eines aufblühenden Kultes erbarmungslos ausmerzten. Ayris überlebte das Gemetzel verwundet und wurde mit einigen anderen vor eine Abteilung der judikativen Vertreter der Sicherheitsbehörden und einem Adeptus Arbites gezerrt und verhört, welche sie auf eine Untersuchung und anschließenden Läuterung durch den Ordo Haereticus vorbereiten sollten. Um dem besiegelten Verfahren (dessen Ausgang bereits vorab mehr als präzise feststand) vorzubeugen und mit dem Leben davonzukommen, riskierte Ayris ein gefährliches Spiel. Sie erpresste einen der Gremiumsvorsitzenden von dem sie wusste, dass er ebenfalls schon einmal von den verbotenen Düften des dunklen Prinzen geschnuppert hatte und erzwang sich ihre weitere Existenz von ihm. Jener furchtsame Aristokrat besaß zu ihrem Glück nicht genug Schneid sich ihrer extorquierenden Schlinge zu entziehen und ließ daraufhin ein paar Änderungen in der Buchhaltung und dem Strafregister durchführen außerdem erdachte er sich eine passable Notlösung für das Problem um dem offiziellen Vollstrecker der Lex Imperia nicht Verdacht schöpfen zu lassen. Da in ihren persönlichen Daten plötzlich keine Aufzeichnungen oder Indizien für eine mögliche Verunreinigung durch das Chaos mehr festgestellt werden konnten, schlüpfte sie durch das Netz der Kommission die in diesen Tagen alle Hände voll zu tun hatte und es nicht länger als notwendig erachtete sie zu neutralisieren. Jedoch rächte sich nun der erpresste Aristokrat Silon Porcius der ihr einen vollwertigen Sieg nicht vergönnte und ließ sie ins Gefängnis werfen. Jarred, ihr Bruder wusste von alledem nichts, war seine Sache, ebenso wie der Widerstand zu jenem Zeitpunkt schon verraten und von der imperialen Flottille zerschlagen worden. Ayris erwartete nun ein Leben als Gefangene. Auf einem Transportschiff wurde sie zur Bergwerkswelt Egir Septimus in den trojanischen Subsektor gebracht, wo ihre düstere Zukunft liegen sollte, den dortigen Minenarbeitern fortan als Kantinenköchin und Gespielin zu Diensten sein. Aber auch wenn die Winde des Schicksals gegenwärtig nicht günstig für sie wehten, rückte doch der Augenblick näher an dem sie umschlagen würden und Ayris wünschte sich nichts sehnlicher als diese Stunde herbei…
Zusammenfassung:
Name: Ayris Grover
Rasse: Mensch
Zugehörigkeit: Makropolbewohner
Beruf: Terroristin
Alter: 28 Jahre
Aussehen: 1,72 m, athletisch, heller Teint, schwarze, nackenlange Haare, graublaue Augen
zivil. Kleidung: Knappe Lederjacke, Top, Cargohose und Stiefel
Kampfmontur: Decimus MK II Kampfanzug (Plastonid verstärkt)
Ausrüstung: Ersatzkleidung, Multifunktionsgürtel, Injektorset, ein Ampullenvorrat von Thymoleptika (Antidepressivum), Multi-Tool
Waffen: doppelläufigen Projektilpistole mit 3 Magazinen á 16 Schuss, Elektroschocker
Charakter: verbittert, kalt, verschlossen, abschätzend, launisch, aber auch wärmesuchend und kapabel zur Liebenswürdigkeit
Positive Fähigkeiten: Diplomatin, gute Schützin, Sprengstoffversiert, geschickt und überlebensfähig
Negative Anlagen: Drogenabhängigkeit, schwache Konstitution, schlechte Nahkämpferin
p.s. Soweit die 1:1 Übernahme des Steckbriefes aus dem alten Forum (eine Überarbeitung erschien mir überflüssig da sie schon zuvor keine Bindung zu, Pryarch hatte und ebensowenig nach Koron... noch nicht )
Auch hier noch einmal die Anmerkung das Ayris die oben aufgezählte Ausrüstung noch nicht zu Spielbeginn in ihrem Besitz hat. Da ich sie recht reichhaltig ausgestattet habe, halte ich es daher nur für recht und sinnig das ich sie den Großteil ihrer Ausstaffierung erst im Laufe ihrer ersten Mission sich verdienen lasse damit es nicht zu ungerechtfertigt wirkt.
Wegen dem Ort ihres "Startpunktes" wende ich mich nochmal separat an die Moderation.
|
|
|
| Haus Orsius - Keszler |
|
Geschrieben von: Keszler - 07-21-2008, 01:23 PM - Forum:
- Antworten (6)
|
 |
[IMG]http://img120.imageshack.us/img120/5972/keszlerwn8.png[/IMG]
1.
Name: Keszler. So nennen sie ihn zumindest und nur die wenigsten kennen seinen wirklichen, alten Namen noch: Scire Orsius.
Alter: Es wirkt als sei der die alles beherrschende, immer dagewesene Macht im Hause Orsius. Keszler nährt diese Legenden und gibt niemandem sein genaues Alter preis. Nur in dem kleinen Büchlein findet sich eine kurze Notiz mit einem Geburtsdatum, ein Tag vor gut neununddreißig imperialen Standardjahren.
Herkunft: Adel (Gohmor, Koron III)
Zugehörigkeiten: Haus Orsius, Imperium der Menschheit
2.
Aussehen:
Durchschnitt. Nach einer Begegnung mit Keszler erinnert man sich immer nur an die Augen. Eisblau. Stechend. Und immer dieser verächtliche Ausdruck im Gesicht.
Den Kopf kahl geschoren und rasiert, die einzigen Haare sind die schmalen Augenbrauen. Tiefliegende Augen, die immer von einem schwarzen Schatten umhüllt sind, aus dem sie umso kräftiger leuchten. Die Lippen immer zu einem schmalen, unzufriedenen Strich verzogen. Die große gerade Nase verleiht dem Gesicht eine Symmetrie, die eigentlich nicht vorhanden ist.
Die hagere Figur zeugt noch immer von der Ausbildung zum Soldaten, die jeder Zögling des Hauses durchläuft. Die Uniform ist maßgeschneidert und fast schmucklos. Die Abzeichen eines hohen Ranges in der Hierarchie sind zu sehen, doch ziert, im Gegensatz zu den anderen, kein Orden die Brust. Sollte er die Residenz des Hauses Orsius je verlassen, zieht er einen schmucklosen, schweren, schwarzen und immer knarzenden Ledermantel mit hohem Kragen über die Uniform. Begleitet wird er dabei immer von zwei Haussoldaten, die seinen Schutz gewährleisten sollen.
Charakter:
Schon seit seiner Kindheit an war Keszler ein zurückhaltender Mensch. Diese Zurückhaltung ließ ihn unscheinbar werden und er erfuhr so mehr, als er je hätte erfahren sollen. Man vergaß seine Anwesenheit in einem Raum und begann über wichtige politische Fragen oder Intrigen zu reden. Die, die dabei belauscht wurden hatten Glück. Nie erzählte Keszler, was er wusste, doch mit seinem sechzehnten Geburtstag änderte sich dies schlagartig: Keszler trat aus dem Schatten und setzte seine Familienmitglieder unter Druck. Er begann damit eine Netz aus Abhängigkeiten zu erreichten, das heute noch verworrener und undurchsichtiger ist, als das Geflecht der Mitbestimmungen und Anteile des Hauses.
Glück oder Zufriedenheit hatte der Junge nie empfunden. Geborgenheit und Wärme hatte er nie bekommen. Ehrgeiz treibt ihn. Wissen ist sein Schlüssel. Doch das Wissen hat Keszler geprägt. Es gab Individuen im Haus, die nicht den Richtlinien des Kodex entsprachen. Verräter die sich mir Wissenschaften statt Krieg einließen. Spione deren Loyalität anderen Adelsgeschlechtern galt. Sie sind wenige geworden, doch es gibt sie noch. Vor allem die Reise des Tarian Orsius ist ein weißer Fleck auf Keszlers Karte des Wissen. Ein Fleck, den es zu erfassen und – wenn er wider den Kodex sein sollte – zu entfernen gilt.
Für seine Ziele geht er über Leichen – und viele von ihnen pflastern den steinigen Weg hinter ihm. Vertrauen kann man seinem Wissen und seinen Informationen, doch traue niemals Keszler selber. Jeder der unnütz geworden ist, wird fallen gelassen wie ein Stein, weder Stellung noch Ansehen schützen davor, und immer ist es ein tiefer Fall.
Ausrüstung:
Alles und Nichts gehört Keszler. Als Angehöriger des Hauses Orsius hat er zugriff auf viele Ressourcen, die er nicht scheut einzusetzen, sollte es nötig sein. Persönlicher Besitz ist nur eine [URL=http://img120.imageshack.us/img120/1416/halbautomatikcq9.png]halbautomatische Pistole[/URL] , seine Uniformen, der schwarze Ledermantel und ein Tresor voller identischer kleiner Büchlein. Eines dieser Büchlein trägt Keszler immer mit sich. Sie enthalten sein Wissen. Sie sind Grundlage seiner Macht. Sie sind Verderben für die Feinde und Segen für die wenigen Verbündeten. Dementsprechend gut gesichert lagern sie im Tresor hinter einem großen Gemälde in den persönlichen Räumen.
Des weiteren existiert hinter der Grauen Eminenz des Adelsgeschlechts noch ein weit gestricktes Netz aus – meist – zuverlässigen Individuen, die Keszler mit Informationen versorgen. Doch vertrauen kann man nur sich selber.
Fähigkeiten:
Auch wenn er den Kodex des Hauses Orsius hoch schätzt, vereint er doch wenige der bevorzugten Eigenschaften auf sich. Keszler war nie ein guter Soldat oder Führer – was nicht heißt, dass er nicht mit Waffen umgehen könnte, ihm fehlte nur die notwendige Initiative und der Überblick im Kampf selber.
Wenn er aber als unbeteiligter Beobachter neben dem Geschehen steht, kommt sein analytischer Verstand und sein fotographisches Gedächtnis zum tragen. Des weiterem hat er eine Furcht einflößende Wirkung auf viele, dies ist ein Resultat aus dem schier unerschöpflichen Wissen, dem hohen Rang und dem zurückhaltenden Auftreten. Diese Zurückhaltung lässt auch heute noch viele seine Anwesenheit vergessen.
3.
Biographie:
Keszler ist der zweite Sohn, des Neffen, des Patriarchen. Keszlers Vater saß im Rat des Barons und war einer seiner wichtigsten Berater. Es bestand ebenfalls eine enge Freundschaft zwischen den beiden, durch die Keszler ein hohes Maß an Aufmerksamkeit durch den Baron erfuhr.
Die jungen Jahre waren bestimmt von Bildung und Ausbildung. Auch wenn man im Hause Orsius auf Militär setzte, war eine gewisse Allgemeinbildung, sowie Fachwissen über Laser, Schießpulver und Metalle ein wichtiger Teil der schulischen Bildung. Unterrichtet wurde der junge Scire von einem Hauslehrer, der sich öfters darüber beklagte, dass sein Schüler nicht die nötige Aufmerksamkeit zeigen würde. In Wahrheit langweilte Keszler der Unterreicht. Die meisten Zusammenhänge waren ihm schon klar, bevor der Lehrer diese erklärte, andere hatte Keszler nach einem kurzen Vortrag verstanden und gespeichert.
Isoliert von Mutter und anderen Kindern vergrub sich Keszler immer tiefer in Wissen und fand den Trost, den im kein Mensch gab, in den Büchern und in heimlichen Ausflügen durch die Residenz. Nachdem er Ammen und Wächter abgehängt hatte ging er fast unbemerkt durch die Zimmer und Säle, ohne das jemand Notiz von ihm genommen hätte.
Mit sechzehn begann Keszler das erworbene Wissen – aller Arten – zu nutzen. Er setzte Nebenlinien unter Druck, zwang sie ihm zu gehorchen und trieb sie in die Abhängigkeit. Er wurde immer mutiger und warf seine Netze auch über mächtigere Mitglieder der Familie aus. Sie gehorchten ausnahmslos. Doch dieses Netz löste sich auf, als er mit achtzehn Jahren in den Militärdienst bei der Koroner PVS eintrat. Dort bekam er auch den Spitznamen Keszler, den sich niemand erklären kann.
Wieder zurück in der Hierarchie der Familie arbeitete er hart um wieder an seinen alten Status zu gelangen. Wissen häufte sich und es war erschreckend. Verräter, Spione, Erzfeinde. Sie alle wurden gnadenlos von Keszler gejagt und zur Strecke gebracht. Nie konnte man die Spur bis zu ihm zurückverfolgen. Sie verliefen immer Sande oder verzweigten sich so weit, dass es keinen Sinn mehr gab.
Keszler kapselte sich ab. Immer mehr Strohmänner verbargen seine Tätigkeiten und man begann ihn zu vergessen. So wie er aus den Gedächtnissen der Menschen verschwand, verschwanden auch alle Daten über ihn aus den Archiven der imperialen Einrichtungen und des Hauses selber.
Nun sitzt Keszler wie eine Spinne in seinem Netz. Er verlässt den Palast des Hauses nie öffentlich. Seine Kontakte reichen weit: Offiziere – meist seine alten Kameraden – der PVS, Mitarbeiter im Regierungspräsidium des Gouverneurs, Sicherheitsoffiziere der PVSP, niedere Adepten des Munitorums und Administratums. Die Liste ist schier unerschöpflich und manche munkelten sogar, er würde den Marschall des Arbites persönlich kennen.
Als Familienmitglied aus der nächsten Verwandtschaft des Barons und auch wieder durch Beziehungen, untersteht Keszler eine kleine Truppe von sieben Haussoldaten. Sie sind seine persönlichen Leibwächter, absolut loyal und vertrauenswürdig – Für Keszler würden sie durchs Feuer gehen und sogar den Imperator höchstpersönlich töten.
Doch Leibwächter sind sie nur noch nominell. Nur vier der zehn Soldaten sind die kämpfende Truppe, geführt von einem Sergeanten, dem Keszler einmal das Leben rettete. Die anderen zwei sind Spezialisten auf ihrem Gebiet. Einer der beiden ist die Häresie persönlich: Ein abtrünniger Techpriester, der den Kult für Keszler verraten hatte. Der andere ist Keszlers Mann für die Drecksarbeit: Von wichtigen Morden bis zu Verhör und Folter.
4.
Zusammenfassung:
Name: Keszler
Alter: ~ ? ~ (39)
Herkunft: Adel (Gohmor, Koron III)
Zugehörigkeiten: Haus Orsius, Imperium der Menschheit
Aussehen: Durchschnittlich, stechende kalte Augen, verächtlicher Gesichtsausdruck, hager; Uniform, Ledermantel
Charakter: Zurückhaltend, Ehrgeizig, Loyal, Imperial
Ausrüstung: [URL=http://img120.imageshack.us/img120/1416/halbautomatikcq9.png]Halbautomatik[/URL] , Büchlein
|
|
|
| Stube 117 |
|
Geschrieben von: Micheal Banks - 07-21-2008, 12:30 PM - Forum: Gamarai-Kaserne
- Antworten (48)
|
 |
Die Dreiergruppe bestehend aus Ace Levy, Nathan Antribus und Micheal Banks erreichte ihr neues Quartier.
Stube 117 war eine Standardstube ohne Fenster und mit matten Leuchtröhren als einzige Lichtquelle. Der Imperialen Norm entsprechend, bot sie fünf normalgroßen Leuten ausreichend Platz zum Schlafen und um ihre Ausrüstung in einfachen, aber robusten Spinden mit Zahlenschloss an der Rückwand zu verstauen. In der Mitte stand ein kleiner runder Tisch, für den an der Wand für die Stube in vorgesehener Anzahl einfache Hocker gestapelt waren.
Betten als solche gab es nicht. Anstelle davon waren in den beiden Seitenwänden jeweils zwei Kojen als Schlafstätten integriert. An der Rückwand neben den Spinden befand sich die Fünfte. Unter jeder Koje befand sich noch einmal ein weiteres Fach zum verstauen von Ausrüstung oder anderen Dingen. Ansonsten war die Stube sehr karg gehalten worden. Für die magnetisch versiegelte Tür gab es beidseitig ein Eingabefeld, womit man die elektronische Sicherung öffnen oder schließen konnte. Nach Einquartierung konnte der Zugangscode variabel in einem Rahmen von fünf bis acht Zeichen festgelegt werden, doch verfügten einige Posten wie die Stubenzentrale und deren Verwalter, Offiziere und natürlich der Kompaniechef für Notfälle oder Zuwiederhandeln von Soldaten einen Generalcode, der die Sicherheitsanfragen einer jeder Türkonsole überging. Sofern man seinen Stubencode nicht im Suff weitergab, war man als Soldat in seiner Stube relativ sicher vor Übergriffen jeglicher Art geschützt. Bei Energieausfall verriegeln sich die Stuben automatisch und man kann sie nur noch von innen mechanisch über ein Drehrad oder durch Sprengung öffnen. Für Soldaten also ein recht sicherer Ort.
|
|
|
| PVS/Orsius Lysander |
|
Geschrieben von: Lysander - 07-20-2008, 10:33 PM - Forum: Einwohnermelde-Liste
- Keine Antworten
|
 |
Avatar: ![[Bild: Death2.gif]](http://wh40k.lexicanum.de/mediawiki/images/2/24/Death2.gif)
Name: Yllyus Lysander
Rasse: Mensch
Alter: 23 Standardjahre
Angehörigkeit: Haus Orsius
Herkunft: Koron III
Aussehen, Erscheinung:
Yllyus Lysander ist ein schlanker und hochgewachsener junger Mann von ansehnlicher und geschmeidiger Statur. Mit seinen 1,98m überragt er sogar viele Angehörige aus der PVS und dem Kreise der Adligen. Dass Lysander selbst dem Adel angehört, zeigt er offen durch seine überaus gepflegte und akkurate, aber auch vor Arroganz triefende und egoistische Erscheinung. Er trägt meist seine etwas teurere und qualitativ höherwertige Version der PVS-Uniform, die nicht nur deutlich bequehmer, sonder auch auf wundersame Weise bei ihm figurbetonend ist. Er verbingt nur selten Nächte mit Zechen und durchmachen, dass ihm eine grobe und müde Haut samt Augenringen erspart. Sollten dennoch mal optische Unannehmlichkeiten auftreten, versucht er sich insbesondere bei dem gemeinen Volk noch kürzer sehen zu lassen, als er es ohnehin schon tut. Für Anlässe während denen er mächtigen Personen oder Förderer begegnen wird, scheut er auch nicht vor professioneller medizinischer Behandlung zurück. Um nicht ständig eine potenzielle modisch angesagte Frisur zu ruinieren, hält er seine schwarze Haarpracht während seiner Dienstzeit für ihn unangemessen kurz. Mit seinen grauen Augen und seiner adligen, blassen Haut wirkt er unter Umständen nicht nur wie üblich kühl, sondern auch sehr unangenehm bis ins Gespenstische hinein.
Charakter:
In den Adelskreisen von Koron III wird der Umgang mit minderwertigen Nichtadligen nicht geschätzt. Sie dienen lediglich als Mittel zum Zweck für die Drecksarbeit.
Etwas anderes stellt die PVS für Lysander nicht da, als die Pflichtvorraussetzung zum Erklimmen der Karriereleiter. Er verabscheut jeden Tag, den er mit den minderwertigen und teilweise sehr primitiven Soldaten verbringen muss und meidet so gut es geht jeglichen Kontakt zu ihnen. Für ihn stellen die einfachen Soldaten, insbesondere die der 10.Kompanie, wertloses Kanonenfutter dar. Gohomorer hin oder her, es sind ja nicht mal echte Koroner die dort dienen. Seiner Ansicht nach verdienen sie es nicht, in einer Eliteeinheit und dazu in seiner Eliteeinheit dienen zu dürfen. Dies sollte seiner Ansicht nach ein Privileg der von den Adelshäusern früher in den Hausarmeen handverlesenen und "wahren" Elitesoldaten Koron III´s sein. Aber daran waren die Gesetze der Imperialen Unterdrücker Schuld. Sie verwehren den wahren Führern des Planeten, dem Adel der beiden großen Häuser Orsius und Siris, die sinnvolle Kontrolle, die aus sich aus vielen Jahren der Erfahrung entwickelt hatte, und unterdrücken dadurch auch den durchaus lukrativen und unterhaltsamen Konkurrenzkampf zwischen den beiden großen Geschlechtern. Für ihn, Yllyus Lysander, sind die Imperialen Unterdrücker nichts weiter als hirnlose Pfuscher und ihm selbst sogar ein Klotz am Bein. Genau wie sein Vorgesetzer, der Kompaniechef. Lysander hasst es unter ihm zu dienen und seine Befehle auszuführen. Jedes mal wenn er dem Major Klein begegnet, muss er seinen Hass verbergen, damit der scharfsinnige, aber dennoch hirnlose Soldat die Lunte nicht zum Riechen bekommt. Dadurch, dass sich die Imperialen "Fremdweltler" sich seiner Ansicht nach stark negativ auf seinen Lebenslauf auswirken, hat sich bei dem jungen Adligen, der seine Herkunft als Legitimationsbasis ansieht, ein besonders starker Fremdenhass entwickelt, zu dem der Imperiale Alienhass selbstverständlich noch hinzukommt.
Ausrüstung:
Yllyus Lysander trägt auf den ersten Blick dieselbe Ausrüstung, wie sie bei den Angehörigen der PVS von Koron III zu finden ist. Auf den weiten Blick jedoch, erkennt man jeodch, dass er höherwertige und noch besser verarbeitete Produkte verwendet. Seine Devise lautet: Das Beste vom Besten ist ihm grade gut genug. In seinem Besitz befinden sich ein Kettengladius und eine schwere Automatikpistole heimischer Produktion. Er versucht Imperiale Güter in seinen Händen nach Möglichkeit zu meiden, da ihm der billige Ramsch zu unsicher und zu wirkungslos ist.
Fähigkeiten:
Lysanders Fähigkeiten entsprechen die eines arroganten und erfolgsverwöhnten adligen Offiziers. Er hält sich mit täglichen Übungen mit Gladius und Schusswaffen in Form, läuft morgens vor Aufstehen der gemeinen Soldaten 5km im Dauerlauf auf dem Gelände, geht abends zeitig ins Bett, sofern keine besonderen Anlässe anstehen. Demnach ist Lysander wohl im Nahkampf als auch im Fernkampf ein ernstzunehmender und ausdauernder Gegner, wenn auch aufgrund seiner atheltischen Statur nicht übermäßig stark. Dies gleicht er aber durch Schnelligkeit und Geschick meist wieder aus, sodass er nach Möglichkeit stets die Schwachpunkte inder Verteidigung des Gegners sucht und ausnutzt. Seine adlige Herkunft ermöglicht es ihm Kontakte und Hintertüren zu finden, wo normale Makropolbewohner und PVS´ler scheitern würden. Auch wenn er noch recht jung und auch blos ein entfernter Verwandter des Tarian Orsius ist, gereicht auch eben dieses Verwandtschaftsverhältnis ihm ein wenig zum Vorteil. Yllyus sieht sich aufgrund seiner Herkunft als geborener und rechtmäßiger Führer, weswegen er Übergeordnete nur selten akzeptiert. Wenn es unumgänglich ist, heuchelt er ihnen Loyalität vor, die er eigentlich nur für sich selbst oder seinem Großonkel Tarian, einem sehr weitsichtigen und weisen Mann, aufbringen kann. Wenn er es sich aber leisten kann, was oft der Fall ist, seine Zweifel an der Führungseignung besagter Personen zu zeigen, so führt er gerne und ohne Umwege Provokationen und Konflikte aus. Dies kann er bei seinem Vorgesetzten Major Klein jedoch nicht, wodurch er sich ständig unter Kontrolle, eingesperrt und in die Enge getrieben fühlt. Alle anderen Personen in der hirarchischen Gesellschaft des Imperiums und des Adels unter ihm verachtet er als mindwertig und unwürdig. Dies sogar häufig auf das Existenzrecht bezogen, sodass Lysander auch skrupellos genug ist, notfalls über Leichen zu gehen.
Biographie:
Yllyus Lysander ist der zweite Sprössling von Lucius Lysander und seiner Frau Armené. Die hierarchische Gesellschaft sprach ihm daher stets die minderbemittelte und benachteilgte Machtposition zu. Trotz des zu erwartenden Erfolges in der Schola und der Armee der PVS mit seinen jungen dreiundzwanzig Jahren, wurde Lysander wegen der ewig zweiten Stelle in seiner Familie zunehmend verbitterter und fühlte sich ausgeschlossen und ungeliebt. Als seine leiblichen Eltern schließlich bei einem "Unfall" während einer Jagd in der gesetzlosen Unterschicht der Makropole Gohomor ums Leben kamen, konnte sich Yllyus die Gunst einiger ähnlich denkender Verwandter sichern. Darunter zählte er auch die Kontaktaufnahme zu seinem entfernten Verwandten Tarian kurz vor seiner Volljährigkeit. Doch auch die Verwandten brachten dem jungen Emporkömmling Lysander bald keinen Nutzen mehr und sein 3 Jahre älterer Bruder blieb nach wie vor die Nummer Eins im Aufmerksamkeitspool der Förderer. Seit dem geht der jüngere Lysander wieder eigene Wege und hält nur noch zu seinem Großonkel Tarian losen Kontakt. Bei seinem Großonkel fühlt sich der junge Adlige akzeptiertl und verstanden. Der alte Mann zeigt ihm gegenüber darüber hinaus auch viel Geduld und schenkt ihm aufrichtig wirkende Aufmerksamkeit und stets ein Ohr zum zuhören.
Da Yllyus ansonsten generell weder Freunde oder Verwandte besitzt, denen er vertrauen könnte oder auch nur wollte, spricht er Tarian die Vertrauensfunktion zu.
Für die ganze Situation in der Yllyus sich befindet, macht er seinen älteren Bruder veranwortlich. Er entzieht ihm alle Aufstiegschancen in dem Machtgefüge des Adels und verdammt ihn dazu, den langen und mühseligen Weg des Militärs zu gehen um sich Ansehen zu schaffen. Dabei war Krieg nicht mehr als ein Spiel für Yllyus. Eine Freizeitbeschäftigung die außer in Form von gelegentlichen Arbeiteraufständen und Razzien auf Koron III eigentlich nicht eintrat und deswegen uninteressant und schlicht weg langweilig für ihn war. Und dann musste er auch noch Befehle von einem hirnlosen und rudimentär entwickelten Humanoiden entgegen nehmen, schlimmer noch, sich gänzlich unterwerfen und tagtäglich diese Demütigung ertragen müssen. Dafür hasste er seinen Bruder. Er würde ihn dafür noch zur Rechenschafft ziehen. Lysander malte sich zeitweise schon aus, wie er all seine Unterdrücker und insbesondere den verhassten Bruder langsam, schmerhaft und grausam ausspielen und ausschalten würde. Die Demütigungen würde er mit Zins und Zinseszins zurückzahlen, um einestages seinen Traum von einem Ratsstuhl zu verwirklichen.
In Gedanken...:
... Ich muss hier fort! Überall diese Armut! Überall diese hirnlosen und ungehobelten Männer und Frauen aus der Unterschicht. Sollen sie dort wieder hingehen wo sie herkamen und mich nicht weiter belästigen. Sollen sie ihre kriminellen Machenschaften doch blos außerhalb meines Dunstkreises erledigen. Jeden Tag aufs Neue muss ich den fauligen Gestank der ungewaschenen Soldaten und den strengen Mundgeruch ihrer Alkoholfahnen ertragen. Manche von ihnen scheinen mehr zu trinken als zu arbeiten. Ich sollte mir mal Namen aufschreiben lassen und diese dann melden! Unrasiert und Gräben um den Augen als müssten sie sich darin gegen Artilleriebeschuss verbergen. Und sowas sollen neue Soldaten für eine Neugründung sein? Mit sowas soll ich arbeiten? Diesen ungehobelten und hirnlosen Soldaten fehlt jegliche Motivation sich vollends aufzuopfern. Die denken die wären schon Helden nur weil sie mehr Glück hatten als ihre Kameraden. Vielleicht hätten doch besser die jetzigen mir untergebenen Soldaten fallen sollen und deren tote Kameraden wären nun hier. Ach was! Die wären genauso. Keine Koroner! Die haben die falschen Maßstäbe für mich! Ich kann mit den hirnlosen Soldaten nichts anfangen. Was passiert? Der Soldat neben ihnen wird in Stücke geschossen und opfert sein Leben für eine sinnlose Sache und alle Überlebenden gehen darauf hin beten und pilgern. Als ob der Imperator irgendeinem etwas nützen würde, irgendeinem helfen würde! Das ist bloß eine Legende! Eine Legende für schwache und unwürdige Menschen. Eine Legende auf einem goldenen Trohn irgendwo auf einem weit entfernten Planeten. Weit weg von Koron III. Unwichtig für Koron. Wir brauchen den Imperator nicht! Wir brauchen das Imperium nicht! Koron ist stark genug und wäre ohne die Unterdrückung des Senats zu Terra weitaus besser dran! Und ich wäre ohne diesen Klein weitaus besser dran. Der affengesichtige Major steht mir andauernd im Weg! Dieser hirnlose Trottel wird schon noch erfahren was er davon hat. Eher früher als später werde ich mir den vornehmen. Und dann werden in der 10.Kompanie andere Winde wehen. Die Zeiten für nutzlose und fremde Soldaten in der Vorzeigetruppe Korons werden sich ändern. Die werden noch geschliffen, dass ihnen Hören und sehen vergeht. Wenn dieser Gouverneur nicht wäre. Ein Regiment von Fremdweltlern als Eliteverband. Das ich nicht lache! Die werden sich hier auf Koron III nie zurechtfinden! Die werden allesamt scheitern. Oder es könnte sein das ihnen ach so tragische Unfälle zustoßen. Blos Beweinen wird sie keiner. Arme Kreaturen irgendwo anonym beseitigt. Erst wenn es auf Koron III keine Imperialen Schwächlinge mehr gibt, wird dieser Planet wieder ein schöner und strahlender Satellit der koronischen Sonne. Rein und stark! Befreit! Ich werde meinen Teil dazu beitragen! Ich will die frische Luft Korons riechen können anstatt den allgegenwärtigen Imperialen Gestank.
So wahr ich aus dem Hause Orsius stamme !
Und bei Dir, Major Klein, werde ich mein Werk beginnen !...
|
|
|
| Die Einladung |
|
Geschrieben von: Gast - 07-20-2008, 09:04 PM - Forum: Der Palast des Hauses Orsius
- Antworten (3)
|
 |
Neugierig öffnete Claire den Umschlag und sah dann die kurze, aber makellose Einladung. Sie las die paar Zeilen die dort Standen wieder und wieder, doch sie konnte kaum glauben was dort stand. Noch viel unglaublicher waren die 100 Schekel die der Einladung beigefügt waren. Wer mochte sich denn aus dem mächtigen Hause Orsius für sie interessieren? Sie hatte doch hoffentlich niemanden aus diesem Hause beleidigt oder gar getötet.
Nein, dann wäre ich jetzt tot und jeder wüsste warum.
Dies konnte nicht der Grund sein entschied sie. Ihr wurde schnell klar das man ihr wohl kaum Schaden wollen würde und selbst wenn, was könnte sie dagegen tun? Nein, dies war ihre Chance eine weitere Stufe aufzusteigen, weiter weg von dem Elend der Unterwelt. Ausserdem 100 Schekel, sie hatte sich schon für viel weniger in Gefahr gebracht oder verkauft, auch wenn sie sich, wie in der Einladung stand, angemessene Kleidung erstwürde kaufen müssen. Kleidung war das eine Problem, aber das weit aus kleinere, für das Geld würde Claire sich schön einkleiden können, zumindest angemessen. Ein ganz anderes Problem war ihre Herkunft, sie konnte Leute aufspüren, überwältigen oder umbringen wenn es sein musste, aber einfach nur gesittet mit dem Adel zu speisen hatte noch niemand von ihr verlangt.
Egal, du hattest auch bei der ersten Kopfgeldjagd keine Ahnung, wird schon werden Mädel Frechheit siegt
Claire war von der Möglichkeit zum erstenmal Dinge einzukaufen die sie eigentlich ncht brauchte fasziniert, doch so einfach wie sie sich das vorgestellt hatte war das nicht. Schon im ersten Laden machte man ihr sehr deutlich klar, dass sie sich in der Adresse geirrt haben müsse auch in den nächsten beiden Boutiquen widerfuhr ihr das selbe Schicksal, sie kam nicht einmal dazu die Geschäfte tatsächlich zu betreten. Allerdings hatte sie im letzten Schaufenster eine Kombination aus kurzem Abendkleid und Blouson gesehen die ihr gefiel und auch noch Geld für Wäsche und Schuhe übrig lies. Claire beschloss sich nicht von dem Verkäufer, der vor der Tür stand abwimmeln zu lassen und trat einen Schritt näher an ihn heran, so das ein eventueller Passant nicht die Pistole sehen konnte, die sie ihm gegen den Schritt drückte.
"Ich finde es überaus Höflich von ihnen, das sie sich meiner annehmen und mich in Kleidungsfragen auch geren beraten wollen", erklärte sie ihm mit einem zuckersüßen, falschen Lächeln.
"A...Aber...Ja gerne werde ich sie beraten"
"Das ist ausserordentlich liebens würdig von ihnen"
Sie kaufte das kurze, schwarze Kleid, das Blouson, schwarze Spitzenwäsche und ein paar schwarze, schlichte Schuhe. Der Preis verschlug ihr zwar im ersten Moment den Atem, da sie nicht gewohnt war solche Summen zu bezahlen, wurde aber von den 100 Schekeln noch gerade so eben gedeckt.
Am Nächsten Tag stand sie um genau 13:30 Uhr vor dem Palast der Orsius, unter dem Blouson trug sie das Halfter mit ihrer Waffe. Ihr war klar das man ihr diese abnehmen würde, aber in ihrer Wohngegend war Waffenbesitz eine Bürgerpflicht.
An den Toren des trutzigen Palastes gab sie einem Wächter ihre Einladung, wärend sie über die größe des Gebäudes staunte.
|
|
|
| PVS/Orsius - Lysander |
|
Geschrieben von: Lysander - 07-20-2008, 02:27 PM - Forum: Bewohner Korons
- Antworten (2)
|
 |
Avatar: ![[Bild: Death2.gif]](http://wh40k.lexicanum.de/mediawiki/images/2/24/Death2.gif)
Name: Yllyus Lysander
Rasse: Mensch
Alter: 23 Standardjahre
Angehörigkeit: Haus Orsius
Herkunft: Koron III
Aussehen, Erscheinung:
Yllyus Lysander ist ein schlanker und hochgewachsener junger Mann von ansehnlicher und geschmeidiger Statur. Mit seinen 1,98m überragt er sogar viele Angehörige aus der PVS und dem Kreise der Adligen. Dass Lysander selbst dem Adel angehört, zeigt er offen durch seine überaus gepflegte und akkurate, aber auch vor Arroganz triefende und egoistische Erscheinung. Er trägt meist seine etwas teurere und qualitativ höherwertige Version der PVS-Uniform, die nicht nur deutlich bequehmer, sonder auch auf wundersame Weise bei ihm figurbetonend ist. Er verbingt nur selten Nächte mit Zechen und durchmachen, dass ihm eine grobe und müde Haut samt Augenringen erspart. Sollten dennoch mal optische Unannehmlichkeiten auftreten, versucht er sich insbesondere bei dem gemeinen Volk noch kürzer sehen zu lassen, als er es ohnehin schon tut. Für Anlässe während denen er mächtigen Personen oder Förderer begegnen wird, scheut er auch nicht vor professioneller medizinischer Behandlung zurück. Um nicht ständig eine potenzielle modisch angesagte Frisur zu ruinieren, hält er seine schwarze Haarpracht während seiner Dienstzeit für ihn unangemessen kurz. Mit seinen grauen Augen und seiner adligen, blassen Haut wirkt er unter Umständen nicht nur wie üblich kühl, sondern auch sehr unangenehm bis ins Gespenstische hinein.
Charakter:
In den Adelskreisen von Koron III wird der Umgang mit minderwertigen Nichtadligen nicht geschätzt. Sie dienen lediglich als Mittel zum Zweck für die Drecksarbeit.
Etwas anderes stellt die PVS für Lysander nicht da, als die Pflichtvorraussetzung zum Erklimmen der Karriereleiter. Er verabscheut jeden Tag, den er mit den minderwertigen und teilweise sehr primitiven Soldaten verbringen muss und meidet so gut es geht jeglichen Kontakt zu ihnen. Für ihn stellen die einfachen Soldaten, insbesondere die der 10.Kompanie, wertloses Kanonenfutter dar. Gohomorer hin oder her, es sind ja nicht mal echte Koroner die dort dienen. Seiner Ansicht nach verdienen sie es nicht, in einer Eliteeinheit und dazu in seiner Eliteeinheit dienen zu dürfen. Dies sollte seiner Ansicht nach ein Privileg der von den Adelshäusern früher in den Hausarmeen handverlesenen und "wahren" Elitesoldaten Koron III´s sein. Aber daran waren die Gesetze der Imperialen Unterdrücker Schuld. Sie verwehren den wahren Führern des Planeten, dem Adel der beiden großen Häuser Orsius und Siris, die sinnvolle Kontrolle, die aus sich aus vielen Jahren der Erfahrung entwickelt hatte, und unterdrücken dadurch auch den durchaus lukrativen und unterhaltsamen Konkurrenzkampf zwischen den beiden großen Geschlechtern. Für ihn, Yllyus Lysander, sind die Imperialen Unterdrücker nichts weiter als hirnlose Pfuscher und ihm selbst sogar ein Klotz am Bein. Genau wie sein Vorgesetzer, der Kompaniechef. Lysander hasst es unter ihm zu dienen und seine Befehle auszuführen. Jedes mal wenn er dem Major Klein begegnet, muss er seinen Hass verbergen, damit der scharfsinnige, aber dennoch hirnlose Soldat die Lunte nicht zum Riechen bekommt. Dadurch, dass sich die Imperialen "Fremdweltler" sich seiner Ansicht nach stark negativ auf seinen Lebenslauf auswirken, hat sich bei dem jungen Adligen, der seine Herkunft als Legitimationsbasis ansieht, ein besonders starker Fremdenhass entwickelt, zu dem der Imperiale Alienhass selbstverständlich noch hinzukommt.
Ausrüstung:
Yllyus Lysander trägt auf den ersten Blick dieselbe Ausrüstung, wie sie bei den Angehörigen der PVS von Koron III zu finden ist. Auf den weiten Blick jedoch, erkennt man jeodch, dass er höherwertige und noch besser verarbeitete Produkte verwendet. Seine Devise lautet: Das Beste vom Besten ist ihm grade gut genug. In seinem Besitz befinden sich ein Kettengladius und eine schwere Automatikpistole heimischer Produktion. Er versucht Imperiale Güter in seinen Händen nach Möglichkeit zu meiden, da ihm der billige Ramsch zu unsicher und zu wirkungslos ist.
Fähigkeiten:
Lysanders Fähigkeiten entsprechen die eines arroganten und erfolgsverwöhnten adligen Offiziers. Er hält sich mit täglichen Übungen mit Gladius und Schusswaffen in Form, läuft morgens vor Aufstehen der gemeinen Soldaten 5km im Dauerlauf auf dem Gelände, geht abends zeitig ins Bett, sofern keine besonderen Anlässe anstehen. Demnach ist Lysander wohl im Nahkampf als auch im Fernkampf ein ernstzunehmender und ausdauernder Gegner, wenn auch aufgrund seiner atheltischen Statur nicht übermäßig stark. Dies gleicht er aber durch Schnelligkeit und Geschick meist wieder aus, sodass er nach Möglichkeit stets die Schwachpunkte inder Verteidigung des Gegners sucht und ausnutzt. Seine adlige Herkunft ermöglicht es ihm Kontakte und Hintertüren zu finden, wo normale Makropolbewohner und PVS´ler scheitern würden. Auch wenn er noch recht jung und auch blos ein entfernter Verwandter des Tarian Orsius ist, gereicht auch eben dieses Verwandtschaftsverhältnis ihm ein wenig zum Vorteil. Yllyus sieht sich aufgrund seiner Herkunft als geborener und rechtmäßiger Führer, weswegen er Übergeordnete nur selten akzeptiert. Wenn es unumgänglich ist, heuchelt er ihnen Loyalität vor, die er eigentlich nur für sich selbst oder seinem Großonkel Tarian, einem sehr weitsichtigen und weisen Mann, aufbringen kann. Wenn er es sich aber leisten kann, was oft der Fall ist, seine Zweifel an der Führungseignung besagter Personen zu zeigen, so führt er gerne und ohne Umwege Provokationen und Konflikte aus. Dies kann er bei seinem Vorgesetzten Major Klein jedoch nicht, wodurch er sich ständig unter Kontrolle, eingesperrt und in die Enge getrieben fühlt. Alle anderen Personen in der hirarchischen Gesellschaft des Imperiums und des Adels unter ihm verachtet er als mindwertig und unwürdig. Dies sogar häufig auf das Existenzrecht bezogen, sodass Lysander auch skrupellos genug ist, notfalls über Leichen zu gehen.
Biographie:
Yllyus Lysander ist der zweite Sprössling von Lucius Lysander und seiner Frau Armené. Die hierarchische Gesellschaft sprach ihm daher stets die minderbemittelte und benachteilgte Machtposition zu. Trotz des zu erwartenden Erfolges in der Schola und der Armee der PVS mit seinen jungen dreiundzwanzig Jahren, wurde Lysander wegen der ewig zweiten Stelle in seiner Familie zunehmend verbitterter und fühlte sich ausgeschlossen und ungeliebt. Als seine leiblichen Eltern schließlich bei einem "Unfall" während einer Jagd in der gesetzlosen Unterschicht der Makropole Gohomor ums Leben kamen, konnte sich Yllyus die Gunst einiger ähnlich denkender Verwandter sichern. Darunter zählte er auch die Kontaktaufnahme zu seinem entfernten Verwandten Tarian kurz vor seiner Volljährigkeit. Doch auch die Verwandten brachten dem jungen Emporkömmling Lysander bald keinen Nutzen mehr und sein 3 Jahre älterer Bruder blieb nach wie vor die Nummer Eins im Aufmerksamkeitspool der Förderer. Seit dem geht der jüngere Lysander wieder eigene Wege und hält nur noch zu seinem Großonkel Tarian losen Kontakt. Bei seinem Großonkel fühlt sich der junge Adlige akzeptiertl und verstanden. Der alte Mann zeigt ihm gegenüber darüber hinaus auch viel Geduld und schenkt ihm aufrichtig wirkende Aufmerksamkeit und stets ein Ohr zum zuhören.
Da Yllyus ansonsten generell weder Freunde oder Verwandte besitzt, denen er vertrauen könnte oder auch nur wollte, spricht er Tarian die Vertrauensfunktion zu.
Für die ganze Situation in der Yllyus sich befindet, macht er seinen älteren Bruder veranwortlich. Er entzieht ihm alle Aufstiegschancen in dem Machtgefüge des Adels und verdammt ihn dazu, den langen und mühseligen Weg des Militärs zu gehen um sich Ansehen zu schaffen. Dabei war Krieg nicht mehr als ein Spiel für Yllyus. Eine Freizeitbeschäftigung die außer in Form von gelegentlichen Arbeiteraufständen und Razzien auf Koron III eigentlich nicht eintrat und deswegen uninteressant und schlicht weg langweilig für ihn war. Und dann musste er auch noch Befehle von einem hirnlosen und rudimentär entwickelten Humanoiden entgegen nehmen, schlimmer noch, sich gänzlich unterwerfen und tagtäglich diese Demütigung ertragen müssen. Dafür hasste er seinen Bruder. Er würde ihn dafür noch zur Rechenschafft ziehen. Lysander malte sich zeitweise schon aus, wie er all seine Unterdrücker und insbesondere den verhassten Bruder langsam, schmerhaft und grausam ausspielen und ausschalten würde. Die Demütigungen würde er mit Zins und Zinseszins zurückzahlen, um einestages seinen Traum von einem Ratsstuhl zu verwirklichen.
In Gedanken...:
... Ich muss hier fort! Überall diese Armut! Überall diese hirnlosen und ungehobelten Männer und Frauen aus der Unterschicht. Sollen sie dort wieder hingehen wo sie herkamen und mich nicht weiter belästigen. Sollen sie ihre kriminellen Machenschaften doch blos außerhalb meines Dunstkreises erledigen. Jeden Tag aufs Neue muss ich den fauligen Gestank der ungewaschenen Soldaten und den strengen Mundgeruch ihrer Alkoholfahnen ertragen. Manche von ihnen scheinen mehr zu trinken als zu arbeiten. Ich sollte mir mal Namen aufschreiben lassen und diese dann melden! Unrasiert und Gräben um den Augen als müssten sie sich darin gegen Artilleriebeschuss verbergen. Und sowas sollen neue Soldaten für eine Neugründung sein? Mit sowas soll ich arbeiten? Diesen ungehobelten und hirnlosen Soldaten fehlt jegliche Motivation sich vollends aufzuopfern. Die denken die wären schon Helden nur weil sie mehr Glück hatten als ihre Kameraden. Vielleicht hätten doch besser die jetzigen mir untergebenen Soldaten fallen sollen und deren tote Kameraden wären nun hier. Ach was! Die wären genauso. Keine Koroner! Die haben die falschen Maßstäbe für mich! Ich kann mit den hirnlosen Soldaten nichts anfangen. Was passiert? Der Soldat neben ihnen wird in Stücke geschossen und opfert sein Leben für eine sinnlose Sache und alle Überlebenden gehen darauf hin beten und pilgern. Als ob der Imperator irgendeinem etwas nützen würde, irgendeinem helfen würde! Das ist bloß eine Legende! Eine Legende für schwache und unwürdige Menschen. Eine Legende auf einem goldenen Trohn irgendwo auf einem weit entfernten Planeten. Weit weg von Koron III. Unwichtig für Koron. Wir brauchen den Imperator nicht! Wir brauchen das Imperium nicht! Koron ist stark genug und wäre ohne die Unterdrückung des Senats zu Terra weitaus besser dran! Und ich wäre ohne diesen Klein weitaus besser dran. Der affengesichtige Major steht mir andauernd im Weg! Dieser hirnlose Trottel wird schon noch erfahren was er davon hat. Eher früher als später werde ich mir den vornehmen. Und dann werden in der 10.Kompanie andere Winde wehen. Die Zeiten für nutzlose und fremde Soldaten in der Vorzeigetruppe Korons werden sich ändern. Die werden noch geschliffen, dass ihnen Hören und sehen vergeht. Wenn dieser Gouverneur nicht wäre. Ein Regiment von Fremdweltlern als Eliteverband. Das ich nicht lache! Die werden sich hier auf Koron III nie zurechtfinden! Die werden allesamt scheitern. Oder es könnte sein das ihnen ach so tragische Unfälle zustoßen. Blos Beweinen wird sie keiner. Arme Kreaturen irgendwo anonym beseitigt. Erst wenn es auf Koron III keine Imperialen Schwächlinge mehr gibt, wird dieser Planet wieder ein schöner und strahlender Satellit der koronischen Sonne. Rein und stark! Befreit! Ich werde meinen Teil dazu beitragen! Ich will die frische Luft Korons riechen können anstatt den allgegenwärtigen Imperialen Gestank.
So wahr ich aus dem Hause Orsius stamme !
Und bei Dir, Major Klein, werde ich mein Werk beginnen !...
Zusammenfassung:
Name: Yllyus Lysander
Alter: 23 Standardjahre
Aussehen: 1,98m groß, schlank, athletisch, gepflegt
Charakter: scheut einfache Bevölkerung, unloyal, egoistisch und egozentrisch, skrupellos, verbittert, hasserfüllt
Einheit: Gohomor: 10.Kompanie
Rang: Fahnenjunker
Ausrüstung: höherwertige Standardausrüstung der PVS, Kettengladius, schwere Automatikpistole
Herkunft: Koron III
Konto: 500 Schekel
|
|
|
| Appartment von Tarian Orsius |
|
Geschrieben von: Tarian - 07-20-2008, 02:25 PM - Forum: Residenzen
- Antworten (24)
|
 |
Die Residenz von Tarian Orsius
Die Wohnung von Tarian liegt relativ weit unten im Turm des Hauses und besteht aus einem öffentlichem Arbeitszimmer, einem Bad, einem kleinen Altarraum einem Schlafzimmer und einer Bibliothek.
Das Arbeitszimmer ist, für die hier üblichen Verhältnisse schlicht eingerichtet. Ein gläsener Arbeitstisch stand in der rechten hinteren Ecke, ein Informationsterminal und einige Datenpads „zieren“ diesen. Ein drehbarer, sichtbar bequemer Stuhl, bespannt mit violettem Stoff, einer sehr hohen Rückenlehne, sowie zwei breiten Armlehnen, runden diesen Teil des Raumes ab.
Auf der linken Seite befindet sich ein großer, recht schlichter, aber dennoch teurer Holztisch mit vier komfortablen Stühlen, unmittelbar unter einem schmückenden Lüster. An den Wänden hingen gläserne Rechtecke, in welchen sich zufällig wandelnde Muster in wechselnden Farben zeigten(Lava-Lampen). Unterteilt wurde der Raum nur optisch, durch schwarze Fliesen mit weißer Maserung, welche von der Eingangstür geradewegs auf eine weitere Tür zogen. Vor dieser Tür stand ein Servitor, wie ein Diener gekleidet, doch in Wahrheit nur dazu bestimmt den Zugang zu der Tür zu verhindern. Der Arbeitsbereich war mit schlichtem hellen Marmor ausgelegt, während der Essbereich von einem schweren dunkelroten Teppich geziert wurde, dessen Muster das Hauswappen bildete.
Hinter der Tür lag der Raum den Tarian als seine Bibliothek bezeichnete. Doch beim betreten würde jede erstmal an ein riesiges Terarium denken. Die Luft war feucht und warm, geradezu tropisch, überall standen Farne und Bäume, dazwischen tropische Blumen und Insekten. Nur einige gepflegte Kieswege durchziehen diesen künstlichen Dschungel in den, seit seiner Fertigstellung nur noch Tarian selbst gelangt ist. Dies ist der Lebensraum von Amaranth, nur hier und da findet man einige verschlossene Schränke, welche voll waren mit Datenpads, auf denen unzählige Informationen gespeichert waren. In der mitte des Raumes befand sich eine Art Zelt, aus einem feinen Netz bestehend, welches die Insekten abhielt. Unter diesem Netz war ein weiterer Arbeitsplatz eingerichtet, bestehend aus einen einfachen Schreibtisch und 2 Computern. Einer stellte einen Zugang zum öffentlichen Netzwerk und dem Haus eigenen Intranet dar, der Andere war ein Zugang zu dem unbekannteren Computernetzwerk des Adeptus Mechanikus. Beleuchtet wird dieser Raum durch gut verteilte indirekte Lichtquellen.
Auf der rechten Seite der Bibliothek befindet sich der Zugang zu Schlafzimmer und Bad. In dem Schlafzimmer steht ein großes Bett aus seltenem Nalholz, bezogen mit einem dunkelroten Stoff. Daneben befindet sich eine kleine Komode aus dem selben Holz. Die linke Wand stellt einen Kleiderschrank dar, welcher mit diversen, sich im Stil stark ähnelnden Kleidungsstücken voll hängt.
Auch das Bad fällt kaum auf, einzig die sehr große Badewanne stellt einen gewissen Luxus dar, sonst befinden sich nur ein Waschbecken, ein Kosmetikschrank und eine Toilette in diesem Raum, jedes Teil zwar seinem Status angemessen, aber keineswegs von übermäßigem Prunk gezeichnet.
Links von der Bibliothek befindet sich ein recht kleiner Raum, nur schwaches violettes Licht beleuchtet diesen Raum, eine seltsame, sich in stetem Wandel befindliche Statue stellt den Mittelpunkt des Raumes dar und nur einige Matten auf dem Boden und ein kleiner Altar befinden sich sonst noch in dem Raum. Hinter dem Altar befindet sich zudem eine längst vergessene Geheimtür, welche Tarian die Möglichkeit gibt in die Fluchtgänge des Hauses zu gelangen. Diese Möglichkeit nutzt er für seine „Ausflüge“ in den Rest der Makropole.
Tarians Behausung ist auch für Personal nicht zugänglich, nur in dem Ess und Arbeitszimmer ist der Zutritt gestattet.
|
|
|
| Tarian Orsius |
|
Geschrieben von: Tarian - 07-20-2008, 01:40 PM - Forum: Einwohnermelde-Liste
- Antworten (1)
|
 |
Name: Tarian Orsius
Alter: 45
Rasse: Mensch
Herkunft: Adel (Gohmor, Koron III)
Zugehörigkeiten: Haus Orsius, Chaos
Aussehen:
Tarian ist durch eine Krankheit aus Kindertagen gezeichnet, und diese Spuren lassen sich auch nicht mehr beseitigen. Sein ganzer Körper ist von Falten und Narben übersät, die Haut ist unnatürlich grau und wirkt zerbrechlich und dünn. Seine Haare sind hellgrau, fast weiß und licht, die Augen eingefallen und von einem rötlichen Rand umgeben. Er ist hager und dürr, nur seine weite opulente Kleidung verdeckt den gebrechlichen Körperbau. Gehüllt in dunkelrote Gewänder bewegt er sich durch den Palast des Hauses Orsius, leicht erkennbar an seiner gekrümmten Haltung und dem langsamen, auf einen Gehstock gestützten Gang.
Doch es gibt noch einen anderen Tarian. Wenn er unerkannt durch die Makropole streift ist sein Gang aufrecht, voller Kraft und Stolz. Dann erreicht er eine Größe von fast 2,10m und die dunkle, schwarze Kleidung verbirgt seinen geschundenen Körper.
Diesen Tarian kennen nur die wenigstens, seine Krankheit ist reine Äußerlichkeit, welche er nutzt um sich als schwach und hilflos darzustellen.
Kleidung:
In der Öffentlichkeit der Türme kleidet er sich in einen uniformähnlichen Anzug in dunklem Rot, darüber eine weite, schwere Robe in der selben Farbe. Das Gesicht verhüllt er dabei meistens durch die Kapuze, nicht weil er sich seiner schämt, sondern weil ihn die angeekelten Blicke seiner so genannten „Familie“ langweilen. Die gesamte Kleidung in diesem Ensemble ist reich verziert, aber ausschließlich mit dem Wappen Gohmors oder des Hauses Orsius, nicht ein Adler schmückt seine Kleidung.
Schleicht er sich jedoch aus dem Haus um in den Unteren Ebenen nach Informationen und wahren Gläubigen zu suchen, trägt er meist eine Armeeuniform, aber nicht in den gohmorischen Farben sondern in schlichtem Schwarz, dazu einen Umhang aus schwarzem edlen, aber dennoch robusten Stoffen. Das Gesicht verbirgt er in diesem Outfit unter eine Maske. Die Maske hat er sich eigens anfertigen lassen und scheint schlicht keine Kontur zu haben. Keine Form eines Gesichts, oder auch nur einer Nase oder des Mundes zeichnet sich auf der matten schwarzen Maske ab, obwohl eine Öffnung für den Mund vorhanden ist. Dafür werden seine, ohnehin auffälligen, roten Augenringe durch die Sehschlitze noch mehr hervorgehoben.
Charakter:
Seine Persönlichkeit ist für die meisten ein Mysterium. Er wirkt auf andere wie ein verschrobener Einzelgänger, still aber auch unheimlich. Er ist ein Theoretiker, Geschichte, Daten, Analysen und Prognosen sind sein Alltag in der Familie. Das ist das Einzige was er für seine Familie zu tun hat, denn sein Äußeres verhindert das er Verhandlungen in der Öffentlichkeit führen darf. So ist er bei den Adeligen als gefühlstoter Bücherwurm verrufen.
Doch der wahre Tarian zeigt sich nicht in den Türmen, sondern nur wenn er allein ist. Wie fast alle Mitglieder der Häuser strebt auch er nach Macht, doch hat er seine eigenen Vorstellungen davon wie er sie erlangt. Schon in der Zeit seiner Krankheit erfuhr er von den Vieren und mit der Zeit wurde er ein treuer Diener des Tzeentch. Dies hat sein manipulierendes Wesen gefördert und ihn zu einem bösartigen, hinterlistigen Menschen gemacht, der ohne Skrupel seinen Weg geht. Gier ist seine Triebfeder, Herrschaft ist sein Verlangen, Wissen seine Waffe. Rückschläge verkraftet er ohne Mühe, denn er weiß das Geduld der Schlüssel zum Erfolg ist. Freundschaft und Vorurteile kennt er nicht, egal ob arm oder reich, für ihn sind Menschen in 2 Kategorien eingeteilt, nützlich oder entbehrlich, wobei die Einstufung schnell wechseln kann. Gewalt ist ein akzeptables Mittel für ihn, solange er sich die Hände nicht selber schmutzig machen muss, doch auch davor scheut er im Bedarfsfall nicht zurück.
Ausrüstung/Waffen:
Tarian besitzt nur Wenig an Ausrüstung, da er keine Notwendigkeit darin sieht sich mit schweren Dingen zu belasten. Im Palast des Hauses führt er keine Waffen mit, nur den edelen Gehstock dessen Griffstück das Hauswappen darstellt, lässt er nicht aus der Hand. Desweiteren trägt er noch ein Datenpad, sowie Zigarren und ein edles Feuerzeug mit sich.
Außerhalb des Turmes jedoch, auf seinen geheimen Streifzügen durch die Makropole, bewaffnet er sich mit einer schmucklosen schwarzen Laserpistole, einzig das Symbol Tzeentchs ist im Griff eingearbeitet in einem matten, Dunkelblau.
Fähigkeiten:
Körperliche Stärke oder besondere Gewandtheit, Ausdauer oder Robustheit sind Dinge die man Ihm wohl kaum nachsagen würde. Zwar ist er Stärker als sein Aussehen vermuten lässt, aber noch immer nicht mit einem trainierten Mann zu vergleichen. Aber Tarian ist auch kein Kämpfer, weder besitzt er die körperlichen Voraussetzungen dafür, noch ist er auf diesem Gebiet geübt. Lediglich mit seiner Pistole kann er passabel umgehen.
Seine Stärken liegen auf dem theoretischen Gebiet, Analysen von Statistiken, Auswertungen von Wirtschaftsberichten, oder die Einschätzung von Vorhaben der andern Familien sind sein Fachgebiet und brachten ihm den Respekt der Familie ein. Auch in den Diensten des Chaos nutzt er diese Fähigkeit und hat dafür auch ein Zeichen der Gunst von Tzeentch erlangt. Er besitzt die Möglichkeit auf die Energien des Warp zu zugreifen und seine Feinde in ein rosafarbenes Feuer zu hüllen, welches zwar nur geringe Verletzungen verursacht aber heftige Schmerzen auslöst.
Sonst verlässt er sich auf seine Intelligenz und seine Auffasungsgabe, sowie sein Talent die Menschen zu manipulieren.
Besonderes:
Besonderheiten von Tarian sind sein Schiff und Amaranth, sein Haustier.
Die „In Posterum“ ist ein kleines stark modifiziertes Frachtschiff, welches deutlich schneller und wendiger ist als ein vergleichbares Schiff. Der Frachtraum wurde stark verkleinert um Platz für eine luxuriöse Unterkunft, einen Altarraum und ein großzügiges Arbeitszimmer zu machen. Warpreisen sind möglich, aber nur über kurze Strecken (kein Navigator). Die Bewaffnung besteht nur aus drei Laserkanonen, die zur Abwehr von Enterversuchen gedacht sind und gegen Schiffe gleicher größe kaum etwas ausrichten. Das Schiff hat einen dicken, fast runden Rumpf, welcher einst der Frachtraum war, die Brücke ragt wie ein Kopf vorne hinaus, hier ist auch eine Laserkanone eingebaut und seitlich befinden sich zwei Flügel welche die übrigen Laserkanonen beherbergen. In einem matten Dunkelgrau gehalten fällt wirkt es schlicht und schnörkellos.
Die Besatzung besteht ausnahmslos aus Servitoren.
Amaranth ist ein etwa katzengroßes Tier, welches äußerlich einer Eidechse ähnelt. Rot-braune Schuppen bedecken das Tier, die Augen wirken unnatürlich und leer. Kleine scharfe Zähne zieren das Maul, der Schwanz ist mit kleinen Dornenschuppen besetzt. Es stammt wohl von Piscina IV und ist seit Jahren von einem Dämon besessen, welcher auch Namensgeber des Tieres ist.
Konto:
Tarian hat, wie alle volljährigen Mitglieder des Hauses Orsius Zugriff auf das Familienvermögen, nutzt dies aber nur für alltägliche Dinge, wie Essen, Kleidung etc.
Darüber hinaus Besitzt er, aus der Zeit in der er auf Reisen war, noch ein „Privatvermögen“ in Form von Bargeld. Dieses ist zwar nicht mit dem Familienvermögen vergleichbar, aber reichte bisher für seine Zwecke aus. Mit diesen Geldern finanziert er seine verborgenen Aktivitäten.
Lebenslauf:
In den roten Sandsteintürmen des Hauses Orsius wurde vor 45 Jahren Tarian Orsius geboren. Es war kein besonderer Anlass im Hause Orsius, den er war „nur „ der Sohn einer verhältnismäßig unbedeutenden Nebenfamilie, deren einziges Glück es war vor einigen Generationen in das Haus ein geheiratet zu haben.
Dennoch war Tarian in den Adel geboren und hatte eine Kindheit von der ein einfacher Arbeiter nicht einmal zu Träumen wagte. Aber ein dunkler Schatten legte sich bald auf dieses schöne Leben. Eine schwere Krankheit befiel Tarian, auch die besten Ärzte konnten nur seine Schmerzen lindern und eine Verschlechterung seines Zustandes verhindern. Über Jahre war er an sein Bett gefesselt, kaum in der Lage sich zu bewegen, von Personal vor jeder vorhandenen und vermeintlichen Bedrohung seiner Gesundheit geschützt, blieb ihm nur ein einziges Hobby; Informationen. Ob während des Hausunterrichts, oder in seiner Freizeit, ob Geschichten oder Geschichte alles was es an Informationen gab nahm er auf wie ein Schwamm. Mit zunehmenden Alter begann er dann auch sich für Wirtschaftsberichte und Medizinische Abhandlungen zu interessieren, das erste weil man ihm deutlich machte das er dem Haus nur zu Last fiel, das zweite weil die Ärzte seine Krankheit noch immer nicht heilen konnten. Doch auch Tarian selbst fand keine Lösung. Seine Studien führen ihn zum Glauben, erst war es nur der Imperiale Glaube doch je weniger Hoffnung er dort fand desto mehr suchte er in Richtung der Vier. Tzeentch war es, der sein besonderes Augenmerk auf sich zog, hatte jener doch den Beinamen „Schicksalsweber“ und Tarian wollte sich mit seinem Schicksal nicht abfinden. Aber auch hier stieß er bald auf Grenzen, denn sein Zugriff auf Schriften über die Vier war stark begrenzt. Daher traf er kurz vor seinem 18 Geburtstag eine Entscheidung, er wollte das Haus verlassen und sich auf Reisen begeben. Während seine Eltern sich dagegen sträubten, war man doch schnell bereit ihn ziehen zulassen. Er war schwach und von seiner Krankheit gezeichnet, sein Wunsch war eine willkommene Gelegenheit ihn als „Schandfleck“ los zu werden. So bekam er zu seinem Geburtstag ein kleines Schiff, welches er „In Posterum“ nannte, samt Besatzung und einer ausreichenden Summe Schekel und verschwand, froh die verhasste Familie los zu sein.
[siehe Unten]
Über seine Reise ist nichts bekannt, nur das er vor 5 Jahren nach Koron III zurückkehrte und einige Vorkaufsrechte für Luxusgüter aus umliegenden Systemen mitbrachte. Seine Krankheit schien ihn weiter geschwächt zu haben, doch war sie auch geheilt und er war nur ein 40 jähriger Mann mit eigenem Vermögen, der sich auf seine Herkunft berief. Misstrauen und Argwohn schlugen ihm entgegen, er passte nicht in das Bild welches das Haus von sich hatte, doch die Verträge die er mitgebracht hatte waren lukrativ und seine Identität bestätigt, so bekam er unter murren eine Residenz und den Kreditstab, auf den er einst verzichtet hatte.
In den folgenden Jahren arbeitete sich Tarian im Ansehen des Hauses nach oben, zwar lies man ihn, wie schon in seiner Kindheit, nur selten in die Öffentlichkeit, doch seine Prognosen und Analysen waren stets von Wert, seine Investitionen waren Anfangs skeptisch gesehen worden, doch erwiesen sie sich meist als gewinnbringend. Aber das Mysterium, welches ihn und seine Reise umgibt sorgen noch immer für Skepsis und Misstrauen, auch wenn keiner mehr an seiner Loyalität gegenüber dem Haus zweifelt und außerdem, was soll ein Krüppel schon erreichen?
Die Reise (InGame unbekannt):
Anfang reiste Tarian noch Ziellos in Richtung Cadia, erst im Gothic-Sektor auf Port Maw fand er einige Aufzeichnungen die ihm ein genaues Ziel boten; Das Belial-System. Auf dem Weg setzte er seine Studien über das Chaos fort und es gelang ihm ein rudimentäres Verständnis der „Dunklen Sprache“ zu entwickeln. Seine Recherchen gaben ihm recht, im Belial-System stieß er auf eine Flotte von Verdammten und durch seine neugewonnen Sprachkenntnisse gelang es ihm sich diesen anzuschließen. Doch hatte er einen schweren Stand, man zweifelte an seinem Nutzen und an seiner Loyalität zu den Vieren, doch mit der Zeit erwies er sich als treuer Diener Tzeentchs, welcher zwar nicht im Kampf aber beim erlangen von Informationen und deren Auswertung gute Dienste leistete.
In blutigen Ritualen gelang es ihm auch seine Krankheit zu überwinden, sodas er von da an noch mehr seinen Wert für die Kultisten beweisen konnte. Die meiste Zeit jedoch verbrachte er mit dem Studium der unzähligen Schriften, welche die Hexer der Flotte gesammelt hatten. So gingen die Jahre dahin, Missionen, vom einfachen Beschaffen exotischer Zutaten für Rituale, über Angriffe auf Imperiale Schiffe bis hin zu der Beschwörung von Dämonen wurden sein Alltag. Besonders für die Dämonen entwickelte er eine Leidenschaft, waren sie doch ein Quell des Wissens, welches unerschöpflich schien. Daher befasste er sich immer mehr mit Beschwörungen bis er sicher war einen Horror mit dem Namen „Amaranth“ dauerhaft herbeirufen zu können.
Sorgfältig bereitete Tarian das Ritual vor, suchte ein angemessenes Gefäß in dem er den Dämon halten könnte. Die Flotte hatte derweil ihren Weg nach Piscina IV begonnen, wo man beabsichtigte eine Space Marine Rekrutierungswelt anzugreifen. Einige Tage vor dem Angriff hatte Tarian einen Traum, in welchem er ein Zeichen von Tzeentch sah, das er dort das gesuchte Gefäß in der Gestalt einer unentdeckten Psionikerin finden würde. Er konnte seinen Mentor, den Erzhexer der Flotte, davon überzeugen das er mit einigen anderen zuerst die Gegebenheiten ausspionieren sollte.
Mit der „In Posterum“ flog er daher voraus, begleitet von einigen Kultisten die seinem Komando unterstellt waren. Piscina IV war gut bewacht, doch ein Händler, wie Tarian laut den imperialen Unterlagen einer war, erregte keinen Verdacht und konnte unbehelligt landen. Tarian gab genaue Anweisungen bezüglich des Verhaltens in der Stadt und auch die Aufgaben verteilte er mit größter Gewissenhaftigkeit. Er selbst zog mit 2 Kultisten ohne festes Ziel durch die Straßen, auf der Suche nach dem Mädchen aus seinem Traum. Fast eine Stunde schlenderten sie durch die Gassen, erst in den Armenvierteln wurde das Trio fündig. Eine einfache, kleine Geste und die Beiden Kultisten ergriffen das kleine, vielleicht 12 jährige Mädchen in den herunter gekommenen Lederklamotten, kein Geräusch hatte sie verraten. Betäubt wurde das „Gefäss“ in einem Sack verstaut, um anschließend eiligst zum Schiff zurück zukehren. Doch gerade als sie sich umdrehten sprachen einige bewaffnete Jugendliche die Gruppe an:
Ey, ihr Penner die Kleine gehört zu mir und keiner vergreift sich an meiner Gang!
Tarian stockte, er hatte nicht bemerkt das sein kleines Team beobachtet worden war, entschied aber geistesgegenwärtig durch demonstration von Stärke und Selbstbewußtsein die Situation zulösen:
Geht, dies mag eure „Kleine“ gewesen sein, doch ist das gewesen. Ihr könnt eure Probleme nicht ermessen, solltet ihr uns den Weg versperren!
Während er sprach machte er einen Schritt auf die Ganger zu, wissend das die beiden Kultisten ihm folgen würden, aber eine Wirkung schien es auf die Jugendlichen nicht zu haben.
So kommt ihr nicht davon, das ist mein Viertel und meine Kleine...
Die Chaoten verlangte es nach Gewalt und Blut, womit sie etwas mit den Gangern gemein hatten, Tarian jedoch stand über solch profanem Verlangen, er hob die linke Hand und gebot den Kultisten somit Einhalt gleichzeitig öffnete er sich für die Energien des Warp. Seine Augen begannen durch die Maske hindurch grellrot zu leuchten, seine Stimme wurde rauchig und finster, schwach aber dennoch beängstigend:
Eure „Kleine“ ist Vergangenheit, ihr Schicksal ist nun das meine. Und auch ihr seid in kürze Vergangen...
Eine schwarze Wolke zog sich von seiner linken Handfläche bis hin zum Wortführer und als dieser von dem schwarzen Schlieren berührt wurde, loderten unvermittelt Flammen auf, hüllten ihn ein und ließen ihn vor Schmerzen schreien. Die Jugendlichen waren gebannt, zum einen von dem unbekannten Schauspiel, aber auch von der eigenen Angst vor dem Unbekannten. Die Kultisten hatten diesen Nachteil nicht und während der eine ein Schwert zog und auf die Gang zu stürmte, warf der Andere den Sack fort und eröffnete das Feuer mit einer Laserpistole. Keiner der Jugendlichen entkam, nur der Anführer lebte noch. Als der Schwertkämpfer ihn jedoch töten wollte, hielt Tarian ihn zurück.
Noch nicht.
Seine Stimme war zittrig und leise, aber nicht ohne Autorität als er sich an den Anführer wandte,
Du hast es gewagt dich gegen dein Schicksal zu stellen. Sieh dich um, sieh was es dir und den „deinen“ gebracht hat. Nur der Wandler kann das Schicksal ändern.
Ein leichtes Nicken begleitete die letzten Worte und eine Schwertklinge tötete ihn schnell und lautlos.
Wir müssen uns beeilen, diese Nebensächlichkeit könnte Aufmerksamkeit erregt haben.
Doch allzu schnell waren die Drei nicht, Tarian war geschwächt, er war noch kein sehr starker Hexer und jeder Griff in den Warp ließ ihn erschöpft zurück. Trotzdem erreichten sie ohne Zwischenfälle die „In Posterum“, wo die übrigen Späher schon warteten. Auch die Rückkehr zur Flotte verlief ohne Besonderheiten.
Nachdem er auf der Nebukatneze, dem Führungsschiff, seinen Bericht über die Lage auf Piscina IV abgegeben hatte, begann er mit dem vorbereiteten Ritual. Die Zeit war knapp bemessen, es waren nur noch 24 Stunden bis zu geplanten Angriff.
Die Beschwörung schlug fehl, zwar konnte Tarian die Anwesenheit eines Dämon spüren, doch das Mädchen verstarb ohne vom Dämon besessen zu werden. Niedergeschlagen verkroch Tarian sich in seiner Kammer und analysierte das Ritual. Fast 20 Stunden ohne Pause, erst der Angriff riss ihn aus seinen Gedanken.
Er hatte vorgehabt bei den Bodentruppen am Kampf teilzunehmen, gemeinsam mit „seinem“ Dämon, doch nun war er von dem Gedanken nicht mehr so begeistert. Zu seinem Glück kam es gar nicht erst zu einer Bodenschlacht, die Flotte wurde von einem imperialen Verband erwartet. Aus dem Angriff wurde ein Gemetzel an den Chaosdienern. Auch Tarian, der in einem der Hangars auf die Landung gewartet hatte, merkte schnell das dies nicht der erwartete Verlauf war. Er floh aus dem Hangar zu der in der Nähe befindlichen „In Posterum“ und verlies die Nebukatneze. Das mächtige Chaos-Schlachtschiff wurde schwer bedrängt, die kleine „In Posterum“ jedoch gelangte unbeschadet durch das Gefecht.
Die ersten Tage war Tarian verzweifelt, all seine Hoffnung auf Macht und Wissen hatten in dieser Flotte gelegen und nun war sie vernichtet. Allmählich erkannte er jedoch das dies einfach nicht sein Schicksal, sein Weg gewesen war. Er fasste neuen Mut und machte sich auf in die Heimat. Auf der langen Reise bemerkte er immer wieder das Wesen eines Dämons, eine Präsenz die ihm bekannt vor kam. Doch erst als einer der Servitoren ein kleines, Echsenwesen aufgriff, begann Tarian die Zusammenhänge zu erkennen. Das Wesen konnte mit Tarian kommunizieren, auf telepathischem Wege und nach einigen Tagen nannte es ihm seinen Namen: Amaranth. Die Beschwörung war nicht völlig gescheitert, doch war nicht das Kind das prophezeite Gefäß, sondern diese „Eidechse“, welche einst das Haustier des Mädchens war. In der Tasche des Kindes war es an Bord gelangt und während des Rituals von Dämon erfüllt worden. Tarian schüttelte den Kopf, als er dies alles erfuhr.
Die Wege des Wandlers sind selbst für seine Diener kaum zu erkennen. Doch ich bin wieder auf dem mir Bestimmten.
Mit diesem Gedanken setzte er die Reise fort.
Zusammenfassung:
Name: Tarian Orsius
Rasse:Mensch
Alter:45
Größe:2,10m
Charakter:hinterlistig, skrupellos, manipulierend, geduldig, machtgierig,
Fähigkeiten:Theoretiker, Analytiker, schlechter Kämpfer, manipulierend, Hexer
Psi-Kräfte: Feuer des Tzeentch (schwach)
Ausrüstung:Datenpad, Gehstock (nur im Turm)
Waffen: Laserpistole (nur Außerhalb des Turmes)
Aussehen:Hoch gewachsen, dürr, faltig, rote Augenringe
Konto: 1981
|
|
|
| Werbung!!! |
|
Geschrieben von: Tarian - 07-20-2008, 01:30 PM - Forum: InGame Offtopic
- Antworten (14)
|
 |
Ich weiß keiner mag Werbung, aber hier gehts um Werbung für uns.
Ich hab uns erstmal in einer Topliste eingetragen und schaue mal was passiert, wenn ihr auch schauen wollt, ganz unten findet ihr den Link, in Form eines kleinen "Kastens".
An euch die Bitte: voten, voten, voten!
|
|
|
| Jeanne Lécuyer |
|
Geschrieben von: Jeanne - 07-19-2008, 10:57 PM - Forum: Bewohner Korons
- Antworten (2)
|
 |
Name: Jeanne Lécuyer
Rufname: Venin
Alter: 21 Standardjahre
Herkunft: Baeran Industriemakropole, theoretischer Nordpol von Anxu I
Charakter:
Jeanne wäre, gemessen an der natürlichen Art ihrer Ausstrahlung, ein ruhiges, ausgeglichenes, beinahe schon ermutigendes Geschöpf, verdammt zu einer Existenz ruchloser Grausamkeiten und sinnloser Opfer. Ein banaler Witz, wie er nur von der Feder des Wandlers der Wege stammen hätte können. Gewissermaßen, vor allem aufgrund ihrer zwiespältigen Herkunft, umgibt sie sich mit einem Schleier eisiger Emotionslosigkeit, ist aber dennoch zu menschlichen Ansichten fähig, sollte dies die Situation verlangen. Sie lebt ein natürliches Interesse an den Lebensgewohnheiten ihres Umfeldes an den Tag, sie analysiert potentielle „Opfer“ auf Schwächen, Charakter und Fähigkeiten, während sie „unbedacht“ zwischen ihnen wandelt. Vermutlich ist diese „Gewohnheit“ mit ihrem beinahe fundamentalistischen Hass auf das Wunder des Lebens an sich zurückzuführen. Gleichzeitig verabscheut sie allerdings auch die technischen Spielereien, wie sie übertrieben von den Adeptus Mechanicus betrieben wird.
Aufgrund der besonderen Eigenheit ihres ursprünglichen Heimatplaneten, nämlich die ewige Kälte einer sonnenlosen Landschaft, neigen ihre Augen zu besserer Nachtsicht, während ihr das ungetrübte Tageslicht gewöhnlicher Welten als körperliche Tortur anmutet.
Aussehen:
Jeanne ist eine sehr dünne, zierliche Gestalt, deren körperliche Stärke eher gering einzustufen ist. Dennoch ist sie agiler als manch gewöhnlicher Mensch, von guter Konstitution und besitzt eine katzenhafte Anmut. Ihre Bewegungen würden jener einer jagenden Großkatze gleichen, oder dem raschen, verstohlenen Windungen einer Viper. Ihr pechschwarzes Haar ringelt sich schulterlang über ihren Nacken herab, meist offen oder zu einem Pony gebunden, was logischerweise vor allem im „Kampf“ weniger hinderlich ist. Sie besitzt wache, lebhafte basaltfarbene Augen, welche mit nimmermüden Pupillen stetig die Welt absuchen. Mit ihren gerade mal 164 Zentimetern und ihrer beinahe gebleichten Haut, ist sie eindeutig der „Schattenwelt“ von Anxu I, welche unweit des Systems von Nostramo zu finden ist, zuzuordnen.
Kleidung:
Venin bevorzugt die zärtlich, anschmiegende Umarmung ihrer „Zweiten Haut“, welche aus einem fleischähnlichen, nachtschwarzen, elastischen Material besteht, gute Wärmedämmung (wie auf einen Welt ewiger Nacht erforderlich) bietet und minimale Dehydrierungsgefahr gewährleistet. Dazu ein Paar leichter, weicher Lederstiefel, deren Sohlen künstlich präpariert wurden, um den verursachten Schall einer Bewegung zu unterdrücken. Ihre langen Fingernägel verbirgt sie gleichfalls hinter unterarmlangen Handschuhen, deren Finger in längliche Spitzen auslaufen.
Ausrüstung:
Es ist eine Frage der Abstammung, des reinen Blutes, eines jeden Anxuiten. Als die ersten „menschlichen“ Kinder den unnachgiebigen Schatten dieser Welt als Atemzug veredelten, sollte dies nicht ohne die genetischen Gaben ihrer Ahnherren geschehen. So formten sich aus den nachgiebigen, weichen Fingernägeln des terranischen Humanoiden, ein ungleich festeres Material, ähnlich der chitinartigen Fortsätze der Schattenbestien, welche sie so gerne jagten. Kräftig genug um ungeschützte Haut zu zerteilen, erreichen sie dennoch nicht die wahre Kraft ihrer Väter, deren Krallen allein dafür bekannt waren, Gardisten Knochen und Rüstung wie Seide im Wind zu zerreißen.
Ansonsten bevorzugt sie es, wie sie es einst von ihren furchtbaren Mentoren lernte, keinerlei offensichtliche „Waffe“ mit sich zu führen, denn dies würde nur den feinmaschig gewobenen Schleier zerstören, welcher von Nöten ist, um unbemerkt zwischen den einfachen Menschen und Xenos dieses Universums dahin zu gleiten.
Fähigkeiten:
Wie die meisten Einwohner des finsteren Planeten Anxu, ist unerbittliche Kälte dem veränderten Bioorganismus Jeannes eine geringere Gefahr, als die für fremde Völker lebensnotwendige Sonneneinstrahlung. Sonne bedeutet Schmerz, Sonne bedeutet gesehen zu werden, Sonne bedeutet Wärme, Wärme welche ein derartiger Körper nicht lange auszuhalten vermag. In langen Jahren des Lebens im Zwielicht oder vollständiger Dunkelheit, veränderten sich die Augen selbst, von Generation zu Generation zeichnete sich dieser biologische „Makel“, wie es die Imperialen taufen, deutlicher ab. So scheint es als ob die Einheimischen weitaus besser in der Finsternis sehen können, jedoch im Gegenzug bei Tageslicht einbußen ihrer visuellen Aufnahmefähigkeit aufweisen. Aus gerade diesem Grund scheinen starke Sonnenbrillen, teilweise sogar geschwärzte Tücher künstlichen Gewebes, besonders beliebt bei planetaren Reisenden zu sein, welche von Anxu stammen. Jeanne wurde in ihrer „Jugend“ auch in den Künsten des beinahe waffenlosen Kampfes ausgebildet, genetisch bedingt verstärkte Fingernägel spielen dabei eine besondere Rolle, den sie ahmen den Stil der einheimischen Schattenbestien in formvollendeter Grazie nach. Des weiteren lernte sie während des gründlichen, oft entbehrlichen, Trainings bei den Meistern des Todes, auch geübt ein Scharfschützengewehr zu nutzen, welche aufgrund ihrer „Augenschwäche“ meist zusätzlich mit Klappen, verdunkelten Visieren und anderem technischen Schnickschnack ausgerüstet wurden, um das Mündungsfeuer zu minimieren. Daher weist die Spezies auch eine besondere Verachtung gegenüber Laserwaffen auf, welche ja bekanntlich „gebündelte Lichtstrahlen“ verschießen.
Geschichte:
Es waren glückliche Tage, gleichsam die Welt selbst bar jeden Sonnenstrahls in ewiger Finsternis verharrte. Die Bewohner Anxus nannten sich selbst „Volk der Schattenpracht“, denn die Sonne des Systems war ein ersterbendes Gestirn, dessen endgültiges erlischen mit jedem Tag näher rückte. Das ursprüngliche Volk, eine Ansammlung bleicher Halbwesen, wie eine groteske Mischung aus Fledermaus und Humanoid, wurde rasch bei der Ankunft der Imperialen vor über zweitausend Jahren auf weniger als 3 % der Gesamtbevölkerung reduziert, sei dies durch die harsche Vorgehensweise des Kommissariats oder schlicht und einfach, durch die Beschränkung ihrer Geburtsplätze. Traditionell pflegten diese Wesen stets den selben Brutplatz auszuwählen, im Winterzyklus, welcher sich vom Sommerzyklus lediglich um zehn Grad Celsius unterscheidet und den „Viehbestand“ dem Norden zutreibt, suchen die hoch gewachsenen Weibchen ihre eigenen Nester auf, um abermals zu gebären. Durch ein Edikt des Gouverneurs, entsandt von einem jungen, aufstrebenden Mitglied des Segmentum Commandos, mussten derartige Nistplätze allerdings weitreichenden Minenstollen, industriellen Einrichtungen und schweren Panzerfabriken weichen, sehr zum Leidwesen besagter Kreaturen, welche sich vor knapp dreiundzwanzig Jahren, voller Zorn mit örtlichen Chaos-Kultisten verbrüderten und einen weltweiten Aufstand inszenierten. Was als einfache Feuergefechte zwischen imperialen Gardisten und aufständischen Schattenwesen begonnen hatte, eskalierte bald zu einem Planetenbrand, in dessen Verlauf drei größere Makropolen vernichtet wurden.
Ein Jahr später, das Jahr des silbernen Niedergangs, wurde bestialische Abschlachterei seitens der Aufwiegler, mit berechnender Grausamkeit imperialer Strafexpeditionen beantwortet. Systematisch wurden weitere 40 % der Wesen abgeschlachtet und jeder Mensch der auch nur in Verdacht des Chaos kam, zwangsläufig exekutiert, ohne Prozess oder Untersuchung durch die örtlichen Adepten der Inquisition. Dieser neuen Form der Gewalt hatten die Schattenwesen nichts entgegenzusetzen, sie brachen ihren Pakt mit dem Chaos, töteten deren Anführer und verflüchtigten sich in den dunkelsten Schluchten dieses zerfurchten Planeten. Im Verlauf des Feldzuges wurde ein gewisser Kommissar Hakon Lécuyer nach Anxu beordert, um dort in der Makropole Baeran die Ordnung wiederherzustellen, eine Tätigkeit welche für gewöhnlich keinem derartigen Funktionär überantwortet worden wäre. Militärische Sicherheit war rasch wiedergegeben, trotz des stetig heftigeren Widerstandes seitens verbliebener Kultisten des Tzeentch, welche mit politischer Demagogie und geschickten Attentaten, das Staatswesen unterminierten um letztlich Bruder gegen Bruder zu treiben.
Lécuyer lernte im Verlauf des wilden Schlachtens, die einheimische Attentäterin Xulien kennen, welche er, nach einigen Monden flüchtiger Annäherung, schließlich im „Gegenseitigen Interesse“ ehelichte, ein flüchtiges Zeichen an die Bevölkerung, das Planetare wie Imperiale, in friedlicher Koexistenz unter dem wohlwollenden Blick des unsterblichen Imperators doch besser harmonieren würden, als unter dem grausamen Joch eines abgründigen Dämonebiestes.
Diese „Versöhnungstaktik“ fruchtete, kaum ein Jahr war ins Land gegangen, da gebaren sowohl Anxuiten als auch imperiale Frauen, Kinder jener Verbindungen. Jeanne ist eines von siebentausenddreihundert Kindern derartiger „Harmoniefamilien“. Als Erbe zweier Kulturen wie sie unterschiedlicher nicht hätten sein können, wuchsen diese Abkömmlinge im Glauben an den Imperator auf und lernten die traditionellen Pfade der „Schattenpracht“. Jahrelange Heranzüchtung wurde geplant, einzelne Kinder wurden der Schola Progenium übergeben, um später die Laufbahn eines möglichen Planetarenoffiziers oder Verwalters ergreifen zu können. Örtliche Todeskulte etablierten sich bereits seit vielen Jahrhunderten, und vereinten sowohl die Kraft und Anmut der Schattenwesen, als auch die technologische Raffinesse und das taktische Kalkül der „Schattenpracht“.
Für Jeanne wurde letztgenannter Pfad bestimmt, als Mitglied eines Todeskultes, sollte sie im Namen des Gott-Imperators, Häretiker, Ketzer und Dämonenberührte auf Anxu und angrenzenden Systemen erlegen.
Im Alter von sechzehn Standardjahren, wurde sie aus den traditionellen Ausbildungsstätten in die planetare Hauptstadt überführt, wo eine ausgesuchte Gruppe wertvoller Imperiumsabkömmlinge, gemeinsam mit einem geringeren Anteil dieser Harmoniefrüchte, den strengen Anweisungen einer Organisation, welcher dem Tempel der Vindicare nahe stand, folge leisten durfte. Was kam waren nicht die versprochene Glanz und Glorie, sondern ein jahrelanges, kaltblütiges Training, an dessen Ende nur noch ein winziger Bruchteil der Novizen zu Atmen fähig war. Manche starben währende der grausamen Entbehrungen, andere wurden standrechtlich Exekutiert, Preis ihres Versagens, wieder andere wurden aufgrund ihrer katastrophalen Verletzungen zu Servitoren degradiert.
Am Ende ihres zwanzigsten Lebensjahres war Jeanne eine im Umgang mit Krallen und Scharfschützengewehren geschulte Attentäterin, berufen um politische Dissidenten an der Planetenoberfläche auszumerzen, sowie die immer noch kursierende Anhänger des Herrn des Wandels, vollkommen hinwegzufegen. Doch in eben diesem Punkt sollten sich die Imperatorgläubigen Menschen täuschen, denn so leichtfertig gab sich der Dämonenfürst nicht geschlagen.
Am Vorabend der endgültigen Angliederung dieser neuen Sonderkompanie an die regulären Streitkräfte der planetarischen Besatzungstruppen, geschah das Undenkbare. Mächtige Psioniker des Tzeentch hatten insgeheim mehrere dieser aufstrebenden Assassinen manipuliert, warpverrückt gemacht und jeden logischen Gedanken vernichtet. Im Verlauf der rituellen Übergabezermonie, von Todeskultführer Jiarxi Benlauxen an den Stellvertreter des planetarischen Gouverneurs, zückten mehrere Meuchelmörder abrupt modifizierte Chemo-Nadler, deren Munition mit einem starken Halluzinogen durchtränkt waren. Was folgte war ein weitere Kapitel sinnloser Gewalttaten, jeder derart Verwundete zückte im Augenblick wiederum seine eigene Waffe, und feuerte blindlings auf alles was ihm näher als zwei Meter entfernt war.
Dies war der endgültige Todesstoß für die von Lécuyer beabsichtigte Sondereinheit der Anxu-Streitkräfte. Aufgrund seiner früheren Verdienste, wurde der Kommissar nicht im Augenblick standrechtlich erschossen, für sein katastrophales Scheitern, stattdessen gewährte man ihm den Wunsch, sein Leben mittels seiner eigenen Dienstwaffe beenden zu dürfen.
Rasche Vergeltungsmaßnahmen seitens des Imperiums ließen nicht auf sich warten, in einem radikalen Rundumschlag seitens des Ordo Haereticus, wurden alle Todeskultisten Anxus formell zu Ketzern deklassiert und eine unerbittliche Menschenhatz ließ nicht lange auf sich warten.
Nur mit knapper Not entkamen drei der Novizen den Häschern des Imperiums, „Unschuldig“ in einem System das keine Unschuld kannte, wurden sie zunächst von Einheimischen unterstützt, ehe sie sich bis zu einem weniger öffentlichen Raumhafen durchschlagen konnten. Dort heuerten sie unter falschem Namen, mittels gefälschter Dokumente und anderen, weniger konventionellen Methoden, an verschiedenen Schiffen an. Jeanne „Venin“ Lécuyer heuerte unter dem Pseudonym „Angela Nifasis“ auf der „Parodie des Sturms“ an, einem Schmugglerschiff der Eurus-Klasse, zumindest getarnt als ein derartiges.
Nach einer kurzzeitigen Zusammenarbeit mit einer lokalen Organisation namens „Schwarzklingen Korsaren“, welche allerdings nach einer einzigen Mission und dem danach folgenden Zwischenfall mit der Imperialen Armee rasch beendet werden musste, beschloss sie ihrer vormaligen „Tätigkeit“ wieder nachzugehen. Anstelle von Dekoration und Ehre allerdings, sollten nun Credits und andere Waren als Gegenleistung gezahlt werden. Aufgrung einer möglicherweise sichereren und vor allem weniger kostspieligen Überfahrt, trennte sie sich von ihrem aktuellen „Team-Partner“, um ihn später irgendwo in dieser Makropole wieder zutreffen. Wie zuvor, reist sie ohne die modifizierte Waffe, welche sie sich in den letzten Atemzügen eines Konfliktes ergattern konnte…
|
|
|
|