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  Adeptus Mechanicus
Geschrieben von: Kogan - 05-21-2018, 09:27 PM - Forum: Fraktionen, Häuser und Gruppierungen - Antworten (2)

[CENTER]Adeptus Mechanicus[/CENTER]

[CENTER][Bild: 4b48uqi9.jpg][/CENTER]


Auch als Priesterschaft des Mars bekannt, sind sie die eifersüchtigen Wächter der Technologie. Ihre Macht über die Äonen alten Techniken ist unzweifelhaft und so sind sie eine der mächtigsten Organisationen im Imperium. Stets bestrebt andere aus ihren Angelegenheiten heraus zu halten und so viel Unabhängigkeit wie möglich zu wahren sind sie ein Imperium innerhalb des Imperiums.
Die Macht des Adeptus Mechanicus ist es, die Raumflotten erschaffen kann und die Millionen Panzer der Armeen des göttlichen Imperators in Bewegung zusetzen vermag.
Sternensysteme erblühen oder finden ihren Untergang auf Geheiß des Adeptus und ihre Präsenz ist auf fast allen imperialen Welten allgegenwärtig.
Derart ist die Macht der Bruderschaft des Mars.


[CENTER]Das Adeptus Mechanicus auf Koron 3
[/CENTER]


[CENTER]Der Wille ist stark doch das Fleisch ist schwach.
Drum entledige dich des Fleisches und ersetze es durch gesegnete Maschinerie.
Der Wille ist stark und die Maschine ist ewig.

[/CENTER]


Koron 3 ist eine imperiale Welt im Stand der Hochindustrialisierung. Die strategischen und zivilen Ressourcen, seien es Rohstoffe, Zwischen- oder Endprodukte, versorgen 126 andere Planeten direkt und 2349 (im nennenswerten Umfang) indirekt.
Der Wert Koron 3s entspricht der Kategorie 4 auf der Eisenbergliste und ist somit schützenswert, aber nicht von übergeordnetem Interesse, was den Verteidigungsrang bei einem größeren Angriff externer Aggressoren angeht.
Die zu einer Verteidigung eingesetzte Technologie sollte den Wert von hundert Standardjahren hochgerechneter Güterausstoß des Planeten nicht übersteigen. (Personelle Kräfte sind in der Berechnung der Entbehrlichkeit nicht berücksichtigt wurden. Ihr Erhalt kann als vernachlässigbar betrachtet werden.)
Das Adeptus Mecanikus unterhält eine geringe Anzahl an Brüdern und Schwestern auf Koron 3, wenn man diese im Verhältnis zu vergleichbaren Planeten der Kategorie 4 sieht. Grund dafür ist sowohl ein Engpass in der personellen Abdeckung des Sub- Sektors, welcher nach aktuellen Berechnungen in 177 Standardjahren ausgeglichen werden kann, als auch eine Unklarheit im Status des Planeten, beziehungsweise des dort stationierten Militärs.
Nach dem letzten lokalen Konflikt, dem sogenannten Krieg der Häuser, wurde Koron 3 von der Imperialen Armee befriedet und bis zur Stabilisierung besetzt. Diese Garnisonstruppen sind mittlerweile durch heimische Kräfte, namentlich Planetaren Verteidigungsstreitkräften (PVS) ersetzt wurden. Allerdings wurde der Status dieser Einheiten noch nicht angepasst, wodurch sie offiziell weiterhin als Garnisonstruppen der Imperialen Armee gelten. Hier ist von einem normalen zeitlichen Versäumnis der Bürokratie auszugehen. Es erschwert jedoch die Kategorisierung der Truppen des Planeten und damit die stndartiesierte Versorgung mit unterstützenden Brüdern und Schwestern des Adeptus. Trotz der dünnen Abdeckung mit Vertretern des Mars, in militärischer und ziviler Positionierung, können alle nötigen Aufgaben mit erforderliche Effizienz erfüllt werden und die Diener des Maschinengottes müssen sich keinerlei Versäumnis nachsagen lassen. Fest und eisern steht der Omnissiah auf der Erde Koron 3s.

Die oben proklamierten Tatsachen sind wahr, erschöpfen dabei jedoch nur einen Teil der gesamten Fakten, der im einstelligen Prozentbereich liegt. Im Folgenden werden weitere Informationen übermittelt. Gegenüber Außenstehenden, wie auch jenen Angehörigen des Maschinenkultes, die ihre Pflicht besser erfüllen, wenn sie nicht durch die Last gänzlicher Wahrheit belastet werden, haben Eingeweihte auf die obenstehenden Fakten zu verweisen und diese kontinuierlich zu wiederholen.
[CENTER]
Die Unbedarften glauben eine Halbwahrheit bereitwilliger, die sie schon hundertmal gehört haben, als eine Wahrheit, die ihnen völlig neu ist.
[/CENTER]



Die Koron- Kontroverse

Die meisten Welten innerhalb des Imperiums, die einen hochgradigen Status der Industrialisierung erreicht haben, verfügen über zentralisierte und verstaatlichte Produktionsstätten. Das Adeptus Mechanicus hat enormen Einfluss auf diesen Welten, sei es als Koordinatoren und/oder als Kontrollinstanz. Wenn er nicht gleich gänzlich die Oberhoheit innehat.
Nun ist unschwer zu bemerken, dass dies auf Koron 3 nicht der Fall ist. Zwar ist etwa fünfzig Prozent der Schwerindustrie und fünfundzwanzig Prozent des restlichen Produktausstoßes verstaatlicht und geht in großen Teilen direkt als Tribut an das Imperium, davon abgesehen gibt es jedoch eine unüblich große Anzahl an Privatfirmen. Diese werden natürlich vom Mechanicus überwacht und müssen Lizenzgebühren entrichten, wenn letzte auch nicht so hoch sind wie auf anderen Welten und dadurch auch kleineren Firmen ein Auskommen ermöglichen. Für Unbedarfte liegt die Erklärung dafür in den oben aufgeführten Punkten. Wenig Kapazität an verfügbaren Techpriestern und ungeklärte bürokratische Einordnungen.
Natürlich ist das nur eine sehr oberflächliche Wahrheit. Das Adeptus lässt kein Feld technologischer Möglichkeiten unbeackert brachliegen. Koron 3 eine, in weiten Teilen unabhängige Entwicklung zu gestatten ist natürlich eine klare Entscheidung des Mars. Schon vor dem Krieg der Häuser wies Koron 3 eine enorme technologische Eigendynamik auf. Diese mündete in Techketzerei, als sich Teile der damalig anwesenden Vertreter des Kultes auf die Seite von Häretikern und Chaosdienern stellten, oder ihre privaten Ziele verfolgten. Im Rahmen der Rückeroberung des Planeten führte der Adeptus eine intensive Suche und Tilgung der ketzerischen Elemente durch. Dies geschah größtenteils unter dem Mantel der Verschwiegenheit, um Uneingeweihte aus den Angelegenheiten des Mars herauszuhalten. Der Fehler war es gewesen degenerierte Fraktionen wie das ketzerische Rasankur, trotz eindeutiger Hinweise, überhaupt erst gewähren und seinen schändlichen Einfluss auf isolierte Angehörige des Kultes wirken zu lassen. Dadurch konnten diese Unseligen vom Licht Omnissiah abgewandt und in die Knechtschaft der Dunkelheit gelockt werden. Die finale Vernichtung Rasankurs durch das Haus Siris, wurde durch den Mechanicus unterstützt und kam einem langjährigen und unbefriedigenden Zermürbungskrieg durch die Imperiale Armee zuvor. Verbleibende Abweichler und Techketzer wurden im anschließenden Zeitraum systematisch gejagt und eliminiert.
Während die Imperiale Armee letzte Widerstandsnester aushob und die Logistik eines Wiederaufbaus und geistiger Säuberung anlief, kamen hochrangige Vertreter des Mechanicus auf der Kreuzer Ozymandias zusammen, welcher den Kräften des Mechanicus bis dato als Operationsbasis gedient hatte. Einige besagter Vertreter kamen persönlich, andere erschienen als flackernde Projektionen oder durch mechanische Abbilder ihres Willens vertreten. Ihr Streben war es über das weitere Schicksal der geschlagenen Welt Koron 3 zu entscheiden. Die Agenda anderer Fraktionen des Imperiums oder gar das klägliche Wollen jener Einheimischen, die auf ihren Knien rutschten und die Eroberer um Verzeihung anbettelten, wurde außer Acht gelassen. Auch waren nicht alle anwesend, die etwas in diesem Fall zu sagen gehabt hätten. Es waren lediglich die Vertreter jener Splittergruppen und Fraktionen innerhalb des Kultes, welche ein direktes Interesse am weiteren Werdegang des Planeten hatten und darüber hinaus schnell genug vor Ort sein konnten um ihren Hut mit in den Ring zu werfen. Drei mögliche Ziele wurden debattiert.
Die Unterstützung einer gewöhnlichen Entwicklung des Planeten. Also zentralisierte Industrie mit wenigen Ausnahmen lokalen Freihandels und Entwicklung.
Die Vereinnahmung der Welt als potenzielle Fabrikwelt. In weniger als zweitausend Jahren konnte Koron 3 eine planetenweite Fabrikanlage sein und permanent Versorgungsgüter in fantastischer Anzahl ausstoßen.
Oder eine dritte weitaus weniger orthodoxe Variante.

Die nachfolgende Aufzeichnung ist gelöscht und anschließend restauriert wurden. Sie stammt mit großer Wahrscheinlichkeit von einem Servoschädel mit gewöhnlichen Protokollaufgaben. Die Bilddatei ließ sich nicht wiederherstellen, doch große Teile der Audiospur. Es handelt sich um eine Aufzeichnung des Lagegesprächs auf der Ozymandias. Die Anwesenden können nicht benannt werden. Die Aufzeichnung wurde mutwillig gelöscht, Wer dies veranlasst hat kann nicht benannt werden.

Zitat:Mechanische Stimme, ob männlich oder weiblich kann nicht benannt werden: Verzeih wenn ich dich unterbreche Schwester, doch ich habe nicht den weiten Weg auf mich genommen und zeitkritische Angelegenheiten vernachlässigt, um mich mit den Einzelheiten einer wenig bedeutenden Befriedungskampane zu langweilen. Ich bin davon überzeugt, dass unsere Skitarii diese Sache schnell und effizient beenden werden. Wenn wir also zum Punkt kömmen könnten.

Weibliche Stimme, offenkundig natürlichen Ursprungs. Im Verlauf des Gespräches variiert Stimme und Stimmlage jedoch kontinuierlich, was zur Identitätsverschleierung dienen dürfte: Dein Mangel an Umgangsformen hat sich in den letzten hundertsiebszehn Jahren nicht gebessert. Jahre die mir dadurch versüßt wurden, deine Gesellschaft vermeiden zu können. Selbst eine simple Natur wie du, sollte erkennen können, dass die taktischen Daten dazu dienten die Gesamtsituation auf dem Planeten zu illustrieren. Es gibt Gebiete, von denen wir die Soldaten der Imperialen Armee und Vertreter der Inquisition nach Möglichkeit fernhalten möchten. Wenn unsere Truppen diese Regionen als gesichert melden können, verhindert das, dass dort Personen herumstolpern, die wir dort nicht haben wollen.

Wie gesagt, ich vertraue in die Kompetenz unserer kämpfenden Einheiten und der Kommandeure vor Ort.


Männliche Stimme, natürlichen Ursprungs aber gedämpft klingend, vermutlich durch eine Maske oder ein Filtersystem: So sehr ich es auch schätze eure anhaltenden Geplänkel zu verfolgen, frage ich mich doch, was genau diese Zusammenkunft so dringlich macht? Ich meine, die Angelegenheit erscheint mir klar. Koron 3 hat sich gegen das Imperium aufgelehnt und ist entsprechend bestraft wurden. Man hat die Zügel hier viel zu lange schleifen lassen und das Resultat ist bei so etwas stets das gleiche. Auflehnung und Rebellion, innen wie außen. Auch wir können uns von dieser Schuld nicht freisprechen. Brüder und Schwestern die zu Chaosanbetern überlaufen, unkontrollierte Entwicklung von Technologie, korrumpierte Maschinen.
Es widert mich an all das zu sehen. Noch mehr widert mich die Schwäche an, die in den Hirnen jener nistet, die diesen Verrat begangen haben und wie gedankenlos wir über die Anzeichen dieser Ketzerei hinweggesehen haben. Diese Welt wurde durch Feuer und Schwert gereinigt und auf Null gesetzt. Die Zukunft für Koron ist für mich eindeutig. Mit harter Hand muss eine neue Ordnung etabliert werden. Gleichschaltung der gewerblichen Gewinnung und Wirtschaft, engmaschige Kontrollen von jeglicher Art von innovativem Bestreben. Ein Gouverneur ist von Nöten, der diesen Namen auch verdient. Handverlesen, haben wir jemanden in dieser Richtung?
Jemand der dem Mars nahe steht?


Männliche Stimme, hohl klingend, wie aus dem Inneren eines Tanks: Geht das weit genug? Ob durch Verrat oder nicht, auf dieser Welt sind Angehörige des Kultes gestorben, geheiligte Maschinen vernichtet wurden. Unsere Truppen haben bei der Rückeroberung einen signifikanten Beitrag geleistet. Wir sollten diese Welt für den Mechanicus beanspruchen, der wankelmütigen Bevölkerung die Schuldknechtschaft auferlegen und das Fundament einer Fabrikwelt schaffen.

Jetzt träumst du Bruder. Einen Traum, in dem du gewiss der leitende Magos dieser Fabrikwelt bist. Als ob der Senat derartiges einfach würde geschehen lassen. Eine unberührte, bewohnbare Welt für den Mars du deklarieren ist schwer genug. Einen bereits besiedelten Planeten annektieren zu wollen, lächerlich.

Es gibt genügend Präzedenzfälle.

Und wie willst du diesen Anspruch durchsetzen? Mit den paar tausend Skitarii dort unten?

Nachschub kann herangezogen werden.

Du vergisst, dass wir andere Interessen auf dem Planeten haben. Wenn du gedenkst die Welt zu annektieren, wird man an gewissen Stellen misstrauisch werden und sich fragen, was plötzlich so interessant für uns an einer Welt sein könnte die nicht nur in weiten Teilen durch den Krieg verwüstet ist, sondern uns auch vorher auffällig wenig interessiert hat. Wir haben Geheimnisse zu schützen, wie unsere Schwester schon richtig feststellte. Vor Außenstehenden, wie auch vor Kräften innerhalb des Kultes. Ganz davon abgesehen, dass auch ich nicht glaube, dass eine realistische Chance besteht Koron 3 in ein neues Anvilus 9 zu verwandeln.

Brüder, Brüder... lasst mich euch eine dritte Variante vorschlagen. Einen etwas, nun sagen wir experimentellen Weg.
Was genau hebt Koron 3, einmal abgesehen von der soeben überstanden Rebellion und den von uns zu bewahrenden Verschlusssachen, gegenüber anderen Planeten besonders hervor?


Längeres Schweigen.

Genau! Rein gar nichts. Der Planet ist keine Welt der Extreme, weder in die eine noch in die andere Richtung. Weder von Orks infiziert, noch mit Heiligen gesegnet, die ihm zu Ruhm über die Sektorengrenzen hinaus verhelfen. Einheimische könnten uns gewiss lokale Einzigartigkeiten benennen, doch da wir uns rühmen können im galaktischen Maßstab zu denken, kann gesagt werden, dass Koron 3 regelrecht generisch anmutet.

Und? Worauf willst du hinaus? Das dieser Planet langweilig ist?

Ich will darauf hinaus, dass seine hervorstechendste Eigenschaft seine Unauffälligkeit ist. Wie gesagt, dieser ärgerliche kleine Konflikt hat dafür gesorgt, dass die Aufmerksamkeit diverser Institutionen auf Koron 3 gelenkt wurde. Inklusive unserer eigenen, da wir sonst kaum hier zusammensäßen. Doch schon in wenigen Jahren werden weder die jetzt in der Verantwortung stehenden Generäle der Imperialen Armee, noch die Herren und Damen Inquisitoren, noch sonst jemand von Bedeutung auch nur einen Gedanken an Koron 3 verschwenden. Es gibt keine Xenokriege auf Koron, keinen Orkbefall, keine Space Marines die hier ihre Rekruten ausheben und nach den Verlusten in absehbarer Zeit auch keine Regimenter für die Armee. Bald schon ist Koron 3 nur noch eine Nummer, die artig ihren Tribut zahlt. Du hast es richtig erkannt Bruder, die Uhr wurde hier auf Null gestellt. Oder sagen wir nicht ganz auf Null, denn trotz der Verwüstungen sind die Grundlagen einer effizienten Wirtschaft nach wie vor gegeben. Was Koron 3 in die Rebellion und einige unserer Brüder und Schwestern in Verdammung getrieben hat war die Neigung seiner Bewohner zu wissenschaftlicher und technologischer Entwicklung. Ein gefährlicher Hang zum Erfindungsgeist und Individualismus wenn man so will. Die Möglichkeiten haben die Schwachen aus unseren Reihen zu Schandtaten bewegt, wir aber sind nicht schwach.

Vorsicht Schwester! Was du da implizierst lässt dich sehr dünnes Eis betreten.

Durchaus nicht. Ich rede nicht davon die Zügel schleifen zu lassen, wie es die taten, die vor uns die Verantwortung für das Geschehen hier hatten. Ich rede davon sie sehr fest zu umklammern, wohl aber locker zu lassen. Bereit beim kleinsten Ruck fest anzuziehen.

Ich verstehe eure sonderbaren Metaphern und Allegorien nicht und will sie auch nicht verstehen. Drücke dich deutlich aus Schwester, wenn du etwas zu sagen hast. Nicht wegen geistreicher Rhetorik bin ich hier, sondern aufgrund ergebnisorientierter Vereinbarungen.

Deine direkte Art ist nach wie vor die höchste Form der Weisheit. Dann also direkt. Ich mache den Vorschlag, auf Koron 3 eine in Teilen eigenständige Entwicklung von Wirtschaft und Industrie zu gestatten und sogar zu fördern. Nicht unkontrolliert und wild wuchernd, denn wohin dies führt haben wir gesehen. Unter Beobachtung, wie die Kulturen unter einem Mikroskop. Lassen wir sie ihren Erfindergeist ausleben und stehen wir bereit, das abzuschöpfen und für unsere Zwecke zu verfeinern, was als lohnenswertes Ergebnis dabei herauskommt. Sollte das Ganze Überhand nehmen kann man immer noch eine tiefgreifende Säuberung veranlassen.

Nachfolgend geht die Aufzeichnung noch für zwölf Minuten und sieben Sekunden weiter, bevor sie aufgrund der Zerstörung nicht mehr rekonstruierbar war. Eine klare Einigung kann der Zuhörer in dieser Zeit nicht erkennen und die Anwesenden ergehen sich in Für und Wider und diversen, versteckten oder offenen Anfeindungen.

Ein Blick auf das moderne Koron lässt jedoch recht schnell erkennen, in welche Richtung die letztliche Entscheidung tendiert. Zivile Wissenschaft und Forschung verwundern Besucher von anderen imperialen Welten, ob des gestatteten Freigeistes. Die Antigrav- Technologie des Hauses Siris ist gewiss das bekannteste Beispiel, aber auch die Ballung freier Waffenhersteller oder Chemieindustrie ist bemerkenswert. Das Adeptus nimmt gewaltige Summen traditioneller Währung durch Koron 3 ein und vielen reicht allein das schon als Erklärung für die Zurückhaltung des Mechanicus. Die wahren Gründe liegen jedoch teilweise im oben abgebildeten Gespräch begründet. Natürlich gab es spätere Anpassungen durch andere Gruppen oder Fraktionen innerhalb des Mechanicus, die in den letzten 213 Jahren an Macht gewannen. Die Kontroverse um das Verfahren mit dieser Welt ist nie ganz erloschen und flackert dann und wann auf, wenn mächtige Individuen eine andere Nutzung für mehr im Sinne des Mars erachten. Nichtsdestotrotz ist die Agenda in den letzten zweihundert Jahren mehr oder weniger strikt verfolgt wurden und hat dazu geführt, dass Koron 3 sich eines Systems rühmen kann, in dem der normale Bürger auf die Sicherheit staatlicher Arbeitsmaßnahmen vertrauen kann, aber auch die Möglichkeit hat sein Glück auf dem freien Markt zu versuchen. (Siehe hierzu auch Gohmor Die Makropole und das Leben darin /Die Mittlere Ebene / Mittlere )





Quellen:
Bild 1 Art by M1CHE113Frick

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  Zentrales Archiv des St. Marcellus von Nikoderius
Geschrieben von: Hector Aruken - 05-10-2018, 11:46 PM - Forum: Die Türme der Makropole - Antworten (10)

Das zentrale Archiv von Ghomor ist eines der ältesten Gebäude der Makropole und schon von außen ein beeindruckender Anblick. Über dem meterhohen Eingangsportal aus dunklem Granit erhebt sich eine monumentale Basilika im klassisch, gotischen Stil, deren Dach von zehn gewaltigen Säulen getragen wird. Der Innenraum ist vertikal in vier Ebenen gegliedert, die über Treppen und Aufzüge erreichbar sind und dicht gefüllt sind mit hölzernen Arbeitstischen und veralteten Cogitatoren. An den Wänden des Erdgeschosses befinden sich altmodische Schalter, hinter denen geduldige Servitoren sitzen, um interessierten Besuchern bei der Recherche in den Archiven und Bibliotheken zu helfen. Der Großteil des Archivs ist jedoch von außen gar nicht sichtbar: Unterhalb der Basilika erstreckt sich Meile um Meile dunkler Gänge und Magazine, in denen Abermillionen von Büchern, Dokumenten sowie mechanischen und digitalen Datenspeichern lagern. Wer ausreichend Geduld und die nötigen Autorisierungspapiere besitzt, kann hier, verborgen unter Tonnen scheinbar wertloser Besitzurkunden, Regierungserklärungen, Zeitungsartikeln und Privatdokumenten so manches Geheimnis der Geschichte von Stadt und Planet entdecken…

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  Geplauder
Geschrieben von: Katherine Esemah - 03-07-2018, 10:31 PM - Forum: - Antworten (122)

Abend ^^ Und da haben wa den letztens erwähnten Bereich auch schon, und dann auch noch als Loge, vom Feinsten ;)

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  Der Glassaal
Geschrieben von: Die Stimme - 02-15-2018, 10:53 PM - Forum: Der Weiße Palast - Antworten (5)

Hector Arukens Ankunft auf Koron kam einem kleinen Staatsbesuch gleich. Es stand zu bezweifeln, dass die Würdenträger der hiesigen Adelsdynastien und die Korona aus Hofschranzen und Günstlingen rings um den Gouverneur herum, auch nur die leiseste Ahnung hatten wer er war und was er für das Wohl des Imperiums geleistet hatte.
Doch die Vertreter des Adeptus Mechanicus wussten es.
Als eine stark industrialisierte Welt war man auf den Rückhalt des Mechanicus angewiesen und konnte sich glücklich schätzen, dass er sich in den letzten Jahren stark zurückgehalten hatte. Von einem Würgegriff um die hiesige Wirtschaft konnte keine Rede sein. Es gab eine Niederlassung namens Magnus Rega, in den südöstlichen Bergen, einige hundert Kilometer entfernt. Bestenfalls machte diese Einrichtung dadurch von sich reden, dass man nichts von ihr wahrnahm. Ansonsten beschränkte sich die Präsenz des Maschinenkultes auf beratende Tätigkeiten für den Gouverneurs, auf Überwachung der Riten innerhalb des lokalen Militärs und Unterstützung in staatlichen Fabriken. Ungewöhnlich moderate Verhältnisse in Anbetracht des Ressourcenausstoßes Korons.
Hector hatte man nicht sonderlich viel Zeit gelassen anständig auf dem Planeten anzukommen. Die Kontrollen bei der Einreise waren entnervend gewesen und das obwohl Angehörigen des Adeptus Sonderrechte eingeräumt wurden und man von wirklicher Kontrolle kaum sprechen konnte. Bestenfalls zaghafte Formalitäten, die der Adeptus des lieben Friedens wegen zuzulassen schien. Normale Bürger konnten Wochen oder gar Monate im Niemandsland des Zolls gefangen bleiben. Als diese Hürde genommen war hätte Hector sich dem Glauben hingeben können, nun lasse man ihn in Ruhe seine Fracht löschen, auf dass er sich dann mit den hiesigen Gegebenheiten vertraut machen und weitere Schritte planen konnte.
Doch weit gefehlt.
Schon kurz nachdem er den ersten Schritt auf koronischem Boden getan hatte, teilte ihm ein rangniedriger Bruder demütig, doch ohne Option auf Ablehnung mit, dass der geehrte und hoch geschätzte Bruder Techarchäologe von Magus Consultor Lex Demeron auf einem Empfang erwartet wurde, auf welchem er als einer der Ehrengäste gehandelt wurde.
Hector blieb eine Stunde um sich dafür vorzubereiten.

[CENTER]---[/CENTER]

Lange Tage, kurze Nächte. So sagte man doch, nicht wahr? Nun für Agatera Kins nur allzu wahre Worte. Diese ganze Koron- Angelegenheit wurde ihr zu sehr über das Knie gebrochen, auch wenn daran niemand die Schuld trug. Die momentane Situation des Adeptus war ein Schweinestall und sie war es, die die Ärmel hochkrempeln und ausmisten musste. Wenn es dafür galt ein paar dringend nötige Ruhephasen ausfallen zu lassen, so musste es eben sein. Immerhin hatte sie eine Stunde meditieren können, während ihr Zug von Magnus Rega zurück nach Koron geeilt war und die Schwaden fallenden Regens wie ein Rapier durchschnitten hatte. Die restlichen zwei Stunden hatte sie der Studie diverser Verlaufsberechnungen und Informationssammlungen gewidmet.
Substanzen, die ihren Geist wach hielten und ihr Äußeres frisch aussehen ließen, würden ihr Übriges tun.
Als sie den Palast erreichte, hatte die Soiree bereits begonnen, auch wenn das nicht viel heißen musste. Niemand der von Rang und Namen war, kam pünktlich zur proklamierten Zeit. Im Gegenteil wurde es sogar als überaus unhöflich empfunden. Zuerst stellten sich traditionell die Militärs ein, gefolgt von den hohen Beamten und kleineren Häusern.
Das Eintreffen der großen Häuser war heikel und kam einem chronologischen Ballett gleich. Gerade Orsius und Siris schienen stehts nur darauf zu warten, dass irgendein Mitglied des anderen Hauses es wagte die Choreografie zu unterlaufen und man so ein Ehrenduell oder gleich einen neuen Hauskrieg vom Zaun brechen konnte. Ganz so als wäre die Gifthochzeit nicht Jahrhunderte, sondern erst Stunden her.
Der Mechanicus stand außerhalb dieses Zirkus, traf jedoch für gewöhnlich kurz vor den hohen Häusern ein.
Agatera wurde durch die Waffenkontrolle ausgebremst, der sich auch Vertreter des Mars unterziehen mussten. Freilich ein reichlich symbolisches Unterfangen, denn letztlich waren die meisten Brüder und Schwestern an sich wandelnde Waffen und die Detektoren blinkten und zwitscherten wie die Schaufenster der Kaufmannsläden kurz vor dem Fest der Helden.
Es bedurfte ihr einiger Anstrengungen unangestrengt und beschwingt das Fest zu betreten, gerade so als wäre es ihr eben noch eingefallen mal schnell vorbeizuschauen.
Der Glas- oder Spiegelsaal enttäuschte die Erwartungen, die sich aus Erzählungen nährten, nicht im Geringsten. Diese Festhalle war ein Meisterwerk aus vielfarbigem Glas. Eine gern zitierte Anekdote wusste zu berichten das während des Kriegs der Häuser ein marodierender Trupp kalatrische Freischärler in den Palast eingedrungen war. Als sie jedoch die Schönheit des Saales sahen, hätten sie ihre Waffen gesenkt und von einer Plünderung abgelassen. Andere Quellen sprachen davon, dass die Kämpfer von den Kalatri- Inseln nur mit Lasergewehren bewaffnet waren und deshalb nicht weiter vordrangen, weil sie befürchteten das ihnen, bei einem Feuergefecht in dem Glassaal, die eigenen Schüsse um die Ohren zischen würden.
Diese Variante war jedoch weniger poetisch und daher unbeliebter.
Wirklich alles war aus Glas. Die dicken Türflügel, man konnte die gläserne Mechanik darin erkennen, Treppen, Säulen und Wände. Letztere waren, ebenso wie der Boden, dunkler werdend, so das es erschien als würde man einige Meter über dem eigentlichen Grund schweben. Auf einem gläsernen Block, in dem sich eine beinerne Schlange aus prähistorischen Zeiten bewegungslos wandte, reihten sich Köstlichkeiten aus allen Ecken des, von Menschen erschlossenen, Universums auf. Die Gäste standen in Trauben zusammen, vergoldete Servitoren rollten mit Tabletts voller Getränkegläser zwischen ihnen herum. Ein Orchester fabrizierte sphärische Klänge und ab und an verkündete ein Ausrufer das Eintreffen einer besonders wichtigen Person.

Sie betrat den Saal mit einem Strom weniger hochrangiger Teilnehmer und wurde nicht ausgerufen. Das war ihr nur lieb, konnte sie sich so doch die Minute nehmen, den Blick über die Anwesenden schweifen zu lassen.
Ihre Brüder und eine Schwester erkannte sie auf den ersten Blick, denn sie stachen wahrlich aus der Masse der Anwesenden heraus. Vier Gleichgesinnte im Omnissiah, die Agatera alle kannte, wenn auch nicht alle persönlich. Magus Consultor Lex Demeron war klein und gebeugt, das Gesicht unter der Kapuze wirkte wie geschmolzen, wo das Fleisch nicht von Kabeln und Schläuchen bedeckt oder Implantaten ersetzt wurden war. Sein Brustkasten wölbte sich unter dem Stoff der Robe ebenso, wie unter der Kapuze am Hinterkopf. Er stützte sich auf einen vergoldeten Stab, dessen Spitze durch das Zahnrad und den zweigeteilten Schädel gebildet wurde. Nicht der Auffälligste unter ihnen, wohl aber der mächtigste. Um genau zu sein wohl der mächtigste Techpriester auf Koron 3. Direkter Zugang zum Gouverneur und vertraut mit allen Belangen des Adeptus auf dieser Welt.
Nicht wenige hielten ihn für eine Fehlbesetzung, welche die lockeren Zügel durch den Mars hier erst möglich gemacht hatte. Andere priesen ihn für seine Weitsicht. Koron 3 war bekannt für seinen wissenschaftlichen und technischen Ausstoß. Erkenntnisse und Neuerungen welche der Adeptus abschöpfen konnte, wie man die Sahen von der Milch abschöpft. Dazu musste jedoch Freiraum gewährt werden. Eine Kontroverse, in die sich mehr und mehr Lager einschalteten und die zunehmend schärfer geführt wurde.
Nummer Zwei und Drei waren Bruder Jenner und Schwester Demri Veneron. Ersterer eine finstere Gestalt, allein aus aufragender Robe bestehend wie es anmutete. Unter der Kapuze funkelten sechs unregelmäßig angeordnete Linsen hervor und ab und an quoll eine gelbliche Wolke irgendeines Abgases auf Höhe des Mundes Richtung Decke. Jenner war für die Priester in den Fabriken zuständig, ein humorloser Puritaner, der alles andere als glücklich über seinen Posten auf Koron war. Warum man seine Versetzungsgesuche so vehement ignorierte musste Agatera erst noch eruieren.
Demri hatte die Oberaufsicht über alle Priester, die den Truppen der PVS zur Seite standen. Agatera mochte sie sehr, denn sie war eine direkte Natur und den Soldaten ihrer Umgebung verwandter, als den oftmals verschrobenen und eigenbrötlerischen Priestern des Kults. Sie war hochgewachsen und fraulich proportioniert. Ihr rechter Arm mündete in den Aufnehmer einer Waffe oder eines Werkzeuges, jetzt jedoch leer. Die vier Mechandriten auf ihrem Rücken waren zusammengefaltet.
Schließlich und endlich derjenige, dessen wegen sie hier war. Hector Aruken, stattlich anzusehen, wenn auch scheinbar von der Anreise ein wenig zerknittert. Er konnte sich gewiss andere Dinge vorstellen, als hier der Prominenz als Wundertier zu dienen. Die meisten Würdenträger Korons hatten noch mit sich selbst zutun oder hielten instinktiv einen Abstand zu den Kindern des Mars, die in vielen Dingen soviel anders waren als sie. Lediglich ein paar Uniformierte und eine Handvoll aufgeputzter Schranzen bildeten einen Kreis um die Techpriester.
Agatera schickte sich an diesen Kreis zu durchbrechen und man machte ihr respektvoll Platz. Lex Demeron bemerkte sie und lenkte die Aufmerksamkeit der Anwesenden auf ihre Schwester.
Ah, Schwester Nuntius Doyenne Kins, wir befürchteten bereits du würdest es nicht mehr einrichten können.
Um nichts in der Welt würde ich mir die Begrüßung unseres Ehrengastes entgehen lassen, Magus Consultor.
Sie vollführte eine begrüßende Geste in Richtung Hectors, garniert mit einem gewinnenden Lächeln. Schließlich bekommt man nur einen ersten Eindruck.
Bruder Aruken berichtete uns gerade, von den Strapazen seiner Reise und wir erhoffen uns natürlich alle zu ergründen, was genau er auf Koron zu entdecken trachtet.
Er wandte sich an Hector. Im Besonderen solltest du es Schwester Kins offenbaren, Bruder. Denn sie ist es die es sich zur Aufgabe gemacht hat deine Bemühungen hier nach besten Wissen und Gewissen zu unterstützen.

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  Hector Aruken
Geschrieben von: Hector Aruken - 02-10-2018, 12:25 PM - Forum: Bewohner Korons - Antworten (5)

Name: Hector Aruken
Herkunft: Mars
Alter: 131 Standardjahre
Größe: 191 cm

Aussehen: Hector ist relativ groß und breit gebaut. Da seine Arbeit nicht nur eine geistige, sondern auch eine körperliche Herausforderung darstellt, hält er den organischen Teil seines Körpers durch regelmäßiges Training fit. Er hat kurze, dunkle Haare und einen mehr schlecht als recht gepflegten Drei-Tage-Bart. Obwohl sein Gesicht noch weitgehend natürlich und der Großteil seiner kognitiven Implantate subkutan implantiert wurden, verrät das unnatürliche Rot seines linken Auges eindeutig ein Auspex-Implantat. Ebenso sind sein rechter Arm und der linke Unterschenkel gänzlich durch mechanische Prothesen ersetzt.
Dank technischer Augmentationen und genetischer Verjüngungs-Therapien trügt sein Äußeres über sein tatsächliches Alter hinweg. Obwohl er bereits über ein Jahrhundert im Dienst des Omnissiah's steht entspricht der organische Teil seines Körpers eher dem eines Mannes Mitte 30.
Wie alle Tech-Priester des Mechanicus trägt Hector eine rote Robe und für gewöhnlich darüber einen leichten Servo-Panzer, der nicht nur seinem organischen Körper einen gewissen Schutz bietet, sondern auch die Energiezellen für zwei kompakte Mechadendriten enthält. Unter Harnisch und Robe trägt er einfache und funktionale Klamotten in dunklen Farben.

[Bild: 7f9803ebdae4693497a25b9422729fc0.png]

Charakter:
Da seine Arbeit unweigerlich regelmäßigen Kontakt mit den unterschiedlichsten Kulturen von imperialen Beamten, über Freihändler bis hin zu zahlreichen Varianten von Mutanten mit sich bringt, ist Hector sehr wandlungsfähig in seinem Auftreten und kann sich ohne große Probleme an mannigfaltige Umgangsformen anpassen. In vertrauter Umgebung ist er generell höflich und neigt zum Sarkasmus.
Anders als die meisten Mitglieder des Priesterstandes betrachtet Hector seine Emotionen nicht als Makel, den es auszuradieren gilt, sondern als wichtigen Teil des menschlichen Designs. Diese unorthodoxe Auslegung des Cult Mechanicus, die eine Folge seiner jahrzehntelangen Reisen in die unterschiedlichsten Regionen des Imperiums sind, sorgen nicht selten für ein gewisses Gefühl der Entfremdung, wann immer sich Hector in einer Enklave des Adeptus aufhält. Trotz dieser philosophischen Differenzen vom Cult Mechanicus, hat sich Hector seine Loyalität und den Respekt für seine vorgesetzten erhalten und ehrt die meisten Riten des Kultes wie jeder andere auch.
Im Rahmen seiner Berufung zum Technoarchäologen legt er einen enormen Jagdeifer an den Tag. Er liebt die immer neuen Rätsel und Herausforderungen, die die Suche nach verschollenen Artefakten des Goldenen Zeitalters ihm in den Weg stellen. Folglich ist Hector nur dann wirklich glücklich, wenn er ein Ziel hat, auf dass er seine Energie richten kann. Dabei ist es ihm egal, ob er Wochen in den riesigen Archiven einer Makropole verbringen, oder auf irgendeiner vergessenen Tropenwelt durch hüfthohen Morast waten muss.

Beruf: Technoarchäologe

Fähigkeiten und Kenntnisse:

  • Technische Kompetenz: Als Mitglied der Artisan-Kaste hat Hector eine umfassende technische Ausbildung erhalten. Nach Jahrzehnten der Arbeit in den Schmieden der Heimatwelt des Mechanicum ist er nicht nur versiert in der Herstellung und Instandhaltung zahlloser Maschinen und Geräte, sondern beherrscht auch die notwendigen Riten um mit den Maschinengeistern zu kommunizieren. Sein Talent liegt hierbei jedoch deutlich stärker auf dem technischen, statt dem spirituellen Aspekt, sowie seinen umfangreichen Kenntnissen über antike und größtenteils verlorene Archäotechnologie.
  • Selbstverteidigung und körperliche Konstitution: Das Leben als Technoarchäologe birgt gänzlich andere Risiken als die relative Sicherheit der gewaltigen Schmiedekomplexe des Mars. Auf der Suche nach verschollenem Wissen ist der Mechanicus durchaus bereit sich auch mit zwielichtigeren Elementen in und wenn nötig auch außerhalb des Imperiums auseinanderzusetzen. Gemäß dem Wahlspruch des Mechanicus – Wissen ist Macht, behüte es wohl – muss jeder, der dieser Berufung folgt in der Lage sein, dieses Wissen auch mit Waffengewalt zu bewahren. Auch Hector hat vor seiner Entsendung eine umfangreiche Ausbildung in den Kasernen der Skitarri des Mondus Occulam genossen, die sich vor allem auf den Nahkampf fokussierte. Die Waffen seiner Wahl sind dabei ein langer Kampfstab und eine kompakte Plasma-Pistole für kurze Distanzen. In Kombination mit seinem augmentierten und gut trainiertem Körper ist er in der direkten Konfrontation durchaus ein ernstzunehmender Gegner. Mit Waffen für längere Distanzen, wie Long-Las oder Lichtbogen-Gewehren kann er zwar umgehen, ist jedoch mangels praktischer Anwendung kein geübter Schütze.
  • Inneratmosphärischer Flug: Obwohl keineswegs ein Fliegerass und definitiv kein Kampfpilot, kann Hector die meisten atmosphärischen Fahrzeuge des imperialen Raums bedienen und verfügt über entsprechende Implantate in den Händen, die eine direktere Verbindung mit dem Interface eines Fahrzeugs und somit eine intuitivere Kontrolle ermöglichen.
  • Gedächtnis: Wie die meisten Mitglieder der Artisan-Kaste sind Hectors kognitive Implantate vor allem auf kreatives Denken und Problemlösung hin optimiert. Da die wichtigsten Voraussetzungen hierzu ein hohes Grundwissen und eine schnelle Auffassungsgabe sind, verleihen seine modernen Gedächtnis-Spulen ihm zwar ein nahezu eidetisches Erinnerungsvermögen, erfordern jedoch auch eine regelmäßige und sorgfältige Sichtung und Katalogisierung, um seine Gedächtnis- und Transferfähigkeiten auf optimalem Niveau zu halten.


Ausrüstung:
  • Implantate und Augmente: Wie die meisten Tech-Priester sind beträchtliche Teile von Hectors biologischem Körper entweder durch Implantate ergänzt oder ersetzt. Aus persönlichen Gründen und im Zuge seiner Profession, legt Hector jedoch im Gegensatz zu vielen seiner Brüder einen gewissen Wert auf seine menschliche Erscheinung, weshalb insbesondere sein Gesicht zumindest noch größtenteils organisch ist.
  • Respiratormaske: Eine Halbmaske, die über einen Respirator verfügt und zur Standartausstattung fast jedes Tech-Priesters gehört.
  • Cybermantel: Der Cybermantel ist ein leichtes Exoskelett, das direkt mit der Wirbelsäule und dem zentralen Nervensystem eines jeden Tech-Priesters verbunden ist und die Basis für die meisten inneren und äußeren Implantate und Prothesen bildet. Hierzu gehört auch eine moderne und relativ kompakte Potentia Spule, welche die Energieversorgung aller bionischer Implantate und Prothesen übernimmt und in regelmäßigen Abständen entweder über ausklappbare Sonnenkollektoren oder den Anschluss an eine Generator-Einheit aufgeladen werden muss.
  • Servo-Panzer: Ein leichter Brustpanzer, der zwar nur sehr begrenzten Schutz vor Schuss- oder Stichwaffen bietet, jedoch dafür ein hohes Maß an Beweglichkeit und die kompakte Unterbringung von Hectors Mechadendriten ermöglicht.
  • Mechadendriten: Hector besitzt zwei kompakte Mechadendriten, einen optischen und einen Allzweck-Arm. Während der Optische vor allem eine hochauflösenden Kamera mit mehreren Filtern an einem hochflexiblen Teleskoparm, sowie eine starke Taschenlampe aufweist, ist der Allzweck-Dendrit mit einer Vielzahl von modularen Werkzeugen wie Bohrern, Zangen, sägen und ähnlichem ausgestattet, die Hector sowohl bei seiner Arbeit, wie auch bei kleineren Reparaturen verwendet.
  • Voxcoder: Ebenfalls ein Teil der Standartausrüstung eines Tech-Priesters, der es Hector ermöglicht die Lingua Technis zu sprechen, sowie seine natürliche Stimme mit kleinen Effekten zu unterlegen.
  • Waffen: Zu seinem persönlichen Schutz führt Hector stets einen beidhändigen Energie-Kampfstab, sowie eine kompakte Mk V-Plasmapistole für kurze bis mittlere Distanzen mit sich.
  • Opus Maccina: Das Symbol der Techadepten, dass seinen Rang innerhalb des Mechanicus ausweist.
  • Servitor-Schädel: Insbesondere bei der Arbeit im Gelände ist Hector oft in Begleitung eines Allzweck-Servoschädels anzutreffen, der auf den Namen „Nand“ hört.


Biografie:
Hectors Geburtsort könnte bereits als Vorahnung seines späteren Lebenswegs angesehen werden, denn anstatt in der relativen Sicherheit einer Schmiedewelt, erblickte er an Bord der Mechanicus-Arche Malleus Ignis das Licht des Omnissiah, welches als Teil der Exploratorflotte KX-721.T die Grenzen des Segmentum Tempestus bereiste. Da die Erzmagi der Flotte in der Regel nur wenig Empathie für Passagiere übrige hatten, die sich nicht nützlich machten, begann Hectors Ausbildung bereits sehr früh. Nach Absolvierung der Grundlehren, die jedes Kind auf den Welten des Mechanicus erhält, wurde Hector aufgrund seiner praktischen Begabung im Umgang mit den Gaben des Maschinengottes in die Obhut der Artisan-Techpriester gegeben. Seine Ausbilderin und wichtigste Bezugsperson in den nächsten Jahrzehnten sollte Adeptin Elisa Norn werden, eine strenge, aber enthusiastische Lehrerin, die ihn einerseits in den tieferen Lehren und Mysterien des Mechanicus unterwies und andererseits die vielen besonderen Facetten der abgeschotteten Existens einer Explorator-Flotte aufzeigte. Tagsüber begleitete Hector seine Lehrerin bei ihrer Arbeit in den Schmieden der Arche, abends und nachts erging er sich in seinen eigenen Studien in unterschiedlichsten Bereichen von Mechanik und Geschichte, bis hin zu Philosophie und Politik. Stark beeinflusst durch Adeptin Norn entwickelte der junge Aspirant jedoch eine besondere Faszination für das Vergangene und Unbekannte. Die Explorator-Flotten vereinten beide Aspekte auf faszinierende Weise, indem es einerseits ihre Aufgabe war den Horizont des Imperiums in bislang unbekannte Gebiete der Galaxis zu erweitern und andererseits ständig auf der Suche nach heiligen Artefakten vergangener Zeitalter zu suchen, um zumindest einen Teil des Wissens aus der glohrreichen Vergangenheit der Menschheit wieder nutzbar zu machen. Im Alter von 17 Jahren beschloss Hector sein Leben diesem Ziel zu widmen und seine Ausbildung spezialisierte sich im folgenden dahingehend.
Noch weitere 6 Jahre blieb Hector im Schoß der Flotte bis schließlich der Tag kam, an dem er den Ort seiner Kindheit zurücklassen musste: Während einer der seltenen Abstecher der Flotte in imperiales Territorium verließen über der Schmiede-Welt Kiavahr alle aufstrebenden Tech-Priester von KX-721.T ihre Schiffe, um an Bord eines wartenden Mechanicus-Kreuzers die lange Reise zur fernen Heimatwelt des Mechanicus anzutreten, wo ihre weitere Ausbildung erfolgen würde. Hector tat dies mit der zu erwartenden Mischung aus unbändiger Vorfreude und tiefem Wehmut, denn er wusste, dass es alles andere als sicher war, dass er seine Meisterin oder seine Eltern nocheinmal wiedersehen würde. Schon wenige Tage später, spätestens jedoch nach Ankunft auf dem Mars war für solcherlei emotionalem Ballast plötzlich keinerlei Platz mehr. Wo Norn bereits eine anspruchsvolle Ausbilderin gewesen war, stellten die Adepten des Mars alles in den Schatten. Viele Bewohner des Mars betrachteten die Mitglieder der Explorator-Flotten aufgrund ihrer oft unorthodoxen Ansichten und ihrem Hang zur Improvisation mit einem gewissen Argwohn, weshalb insbesondere die fortlaufende Indoktrination und theologische Lehre einen besonderen Stand in ihrem Curriculum hatten. Zusätzlich begann für Hector auch der „militärische“ Teil seiner Ausbildung, den nur wenige Tech-Priester absolvieren mussten und der für ihn eine bis dahin ungekannte Herausforderung bedeutete. Die Härte des Trainings förderte jedoch auch den Zusammenhalt innerhalb der verhältnismäßig kleinen Aspiranten-Gruppe, die sich für diesen Weg entschieden hatte und im Laufe der Jahre gewann Hector neben Erfahrung auch einen engen Freundeskreis.
Nicht weniger als 15 Jahre dauerte die Ausbildung auf der Heimatwelt des Mechanicus, bevor Hector und die anderen, die bis zum Ende durchgehalten hatten schließlich ihr Opus Maccina und ihre erste Berufung erhielten. Während manche von ihnen zur dauerhaften Unterstützung verschiedener Explorator-Flotten beordert wurden, bereiste Hector über mehrere Jahrzehnte hinweg verschiedene Systeme um bei bestehenden Projekten anderer Techarchäologen zu helfen oder Hinweisen aus den zahlreichen Quellen des Mechanicum nachzugehen. Zwar erwiesen sich diese nur allzu oft als fruchtlos, jedoch konnte Hector immer wieder kleinere Erfolge erzielen. Seine bisher bedeutendste Entdeckung bestand aus einer Reihe fragmentierter Pläne der Noosphäre, einer revolutionären Netzwerktechnik, die während des marsianischen Bürgerkriegs verloren gegangen war und von ihm teilweise in den Archiven einer Makropole auf Thracian Primaris wiederentdeckt wurde.
Während dieser Zeit verbrachte Hector unter anderem fast zwei Jahrzehnte bei einer Gruppe von Freihändlern, die den östlichen Saum der Milchstraße bereisten und dabei auch viele Welten besuchten, die ansonsten kaum erreichbar wären. Während dieser Zeit weitab der imperialen Kernwelten kam es zu mehreren Begebenheiten, die sein festbetoniertes Weltbild mehrfach auf die Probe stellten: In regelmäßigen, wenn auch relativ großen Intervallen trafen sich die Freihändler mit Delegationen verschiedener Xenos-Rassen unter anderem Eldar und Tau. Zwar waren diese Treffen nur kurz und von beidseitigem kommerziellen Interessen getragen, jedoch boten sie dem neugierigen Techpriester auch viel Gelegenheit Einblicke in die Technologie der anderen Rassen zu erhalten. Solche Missachtungen der imperialen Gesetze wurden vom Mechanicus zwar gedulded, wenn sie der Suche nach Wissen dienen, jedoch gab es auch viele Techpriester die dies als blanke Häresie betrachteten, weshalb Hector solche Umtriebe möglichst geheim hielt, auch wenn sie ihn dazu brachten seine Haltung gegenüber Nicht-Menschen und ihrer Technik zu hinterfragen.
Erst vor wenigen Jahren ist Hector in imperiales Hoheitsgebiet zurückgekehrt und kam dabei eher durch Zufall in den Trojan-Subsector um nach neuen Hinweisen für die nie endende Suche der Techarchäologen zu fahnden.

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  Quartier E 56
Geschrieben von: Sindri - 12-25-2017, 05:49 PM - Forum: Wohnebene - Antworten (6)

<-- Energiegewinnung

Auf dem Rückweg in sein Quartier war Sindri niemandem weiter begegnet was ihm nur recht war. Dabei fand er in einem Lagerraum zwei Leuchtstoffröhren die er mitnahm ebenso wie ein paar andere Materialien mit denen sich ein schon länger zurückliegendes Vorhaben umsetzen konnte. Zurück in seinem Quartier, wo jemand die zwei defekten Röhren entsorgt hatte, untersuchte er zuerst den Mechanismus des Türschotts der jedoch nur eine Reinigung und anschließende Ölung brauchte. Nachdem dies erledigt war schlüpfte Brokkr durch die Öffnung herein und ließ sich mit leisem Surren auf dem Spind nieder. Er ließ ihn einstweilen dort und während er sich an der größeren der beiden Werkbänke niederließ und seine Gugel auszog. Mit einer Litanei für den Maschinengeist demontierte er den Optischen Mechadendrit und legte ihn vor sich auf die Platte ehe er die mitgebrachten Teile ringsherum ausbreitete: Sensoren, Lichtfilter, eine Infrarotlampe und etliche Kleinteile wie Schaniere, Kabel und ähnliches. Zuerst segnete er alle Teile und salbte sie mit je einem Tropfen Maschinenöl. Dann zerlegte er den Mechadendrit in seine Einzelteile und öffnete eine Blaupausendatei. Zum jetzigen Zeitpunkt war dieser nicht mehr als eine verlängerte Kamera und es wurde dringend Zeit ihn zur Standardklasse aufzurüsten wenn er nicht den Zorn des Maschinengeistes oder gar den Unmut des Maschinengottes erregen wollte. Eine feierliche Arbeitshymne anstimmend begann er mit der exakt neunzig Minuten und vierzig Sekunden dauernden Aufrüstung.

--> Auf dem Gelände

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  Ausrufer
Geschrieben von: Die Stimme - 11-16-2017, 03:58 PM - Forum: Die Ras-an-Kur - Keine Antworten

Rasankur verfügte in den Tagen vor dem Krieg der Häuser über diverse Mittel der Massen- und Fernkommunikation. Beispielsweise das flächendeckende Lautsprechernetz, welches neben Propaganda auch relevante Informationen und letztlich Angriffswarnungen verkündete. Tatsächlich war es den Technikern des erwachten Stadt gelungen einige der alten Sprechertürme wieder in Betrieb zu nehmen und wenigstens die Viertel zu erreichen, in denen die meisten Bewohner zu finden waren. Doch nicht nur das Alter der Anlagen, sondern auch die Einflüsse des unberechenbaren Wetters beeinträchtigen immer wieder das Funktionieren und führten mit bedauerlicher Regelmäßigkeit zu Defekten. Man griff daher auf einen scheinbaren Anachronismus zurück, der sich als überaus praktisch erwies. Namentlich den Ausrufer. Kamen Bekanntmachungen aus dem Palast oder von anderen offiziellen Stellen, so gingen diese Ausrufer an belebte Stellen, wie die Märkte oder Tempel und verkündetet ihre Botschaften für alle Hörbar. So war es auch jetzt. Auf Kisten oder Mauern stehend, kreischten, knurrten oder schrien die Ausrufer ihre Kunde, jedem zum Gehör.

Hört, hört, ihr Bürger der Stadt. Der Schwarze Drachen, ewiges Leben ihm und ewige Verdammnis jenen, die ihm zuwider, lässt verkünden: Vom Schädelthron herunter, verlangt der Blutgott Krieg und als Mittler der Götter in dieser Welt, verweigert sich der Schwarze Drachen diesem Begehren nicht. In diesem Moment rüsten die nach Schlachten geifernden Rasankuri sich zum Kampf. Sie wetzen ihre Sichelschwerter, Zähne und Klauen und sind begierig darauf, vom Beherrscher der Stadt, des wüsten Landes und aller Gläubigen in das schäumende Maul des Krieges geführt zu werden. Einem jeden Palta, der nicht den Kelch genommen und sich der Sache der Krieger verschrieben ist ebenfalls gestattet sich am Kriegszug zu beteiligen. Zum eigenen Ruhme leben oder zum Gelächter der Götter sterben. Zwei verlockende Angebote, die jedem gemacht werden, ob Mann, ob Weib. Wer eigenes Rüstzeug sein eigen weiß, der möge sich gürten und in drei Tagen auf dem großen Exerzierplatz erscheinen. Wer keine Waffe besitzt, der mag zum Zeughaus gehen und wird dort ausgestattet. Beute und Schlachtenglück winken euch, Bürger der Stadt. Der Bettler wird zum Krösus, der Verschmähte zum Champion. Rasankur zieht in den Kampf.

So schrien sie und das Volk hörte zu.

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  Orogangwa
Geschrieben von: Ignatz Schnabelmayer - 10-24-2017, 03:57 PM - Forum: Globales Geschehen - Antworten (27)

Schwerer Regen prasselte auf das Blechdach des Dampfschiffes, welches sich astmatisch schnaubend aber unerbittlich seinen Weg den Orogangwa hinauf durch die Nacht keuchte. Der ringsum aufragende Dschungel, die erdrückende Masse an Natur, ließ das Schiff und seine zusammengewürfelte Besatzung zur Bedeutungslosigkeit verkommen. Bei Regen war das noch mehr der Fall, wenn der eigene Bewegungsradius auf die wenigen Stellen zusammen schrumpfte, die vor dem Niederschlag geschützt waren. Die meisten Männer nutzten die geringfügige Abkühlung und die vorübergehende Abwesenheit von Stechfliegen und Blutkäfern, um dringend nötigen Schlaf nachzuholen. Auch wenn die Fahrt Fluss aufwärts nicht mit übermäßiger Anstrenungung verbunden war, so schien doch alles Einwirken des Urwaldes einen gesunden Schlaf verhindern zu wollen. Die Hitze, die beißenden Quälgeister, der Lärm des Getiers und zuweilen sogar der wuchtige Duft von Blüten, so süß und schwer, dass er über die Dauer Kopfschmerzen verursachte. So ignorierten die meisten die bange Frage, was hungrig aus der Dunkelheit der Blätter auf das Schiff starren mochte und schliefen in ihren Hängematten. Nur einige wenige waren wach. Der Steuermann und der erste Heizer, wie auch Schnabelmayer, der gegen die Reling aus gewälztem Blech gelehnt saß und im Schein einer flackerneden Öllaterne Notizen in eine Reinschrift übertrug, einige Pflanzenexponate abzeichnete. Er unterbrach seine Arbeit, als er den trittlosen Schrittes seines Begleiters der ersten Stunde, mehr ahnte als wirklich hörte. Er sah auf und erblickte Sequoyah der zu ihm kam, die Augen in unbewusste Gewohnheit vom Licht abgewandt, um sie so nicht für die Nacht zu verderben. Wortlos, wie es seinem Wesen entsprach, setzte er sich mit überkreuzten Beinen neben Ignatz. Eine törichte Höflichkeitsfloskel, wie „Na noch wach?“, wäre an Sequoyah verschwendet gewesen, da er nicht dazu neigte das Offensichtlicher zu benennen. Der Professor beendete die Zeichnung eines fedrigen Farns und legte dann den Stift zurück in die Holzschatulle, in der derartige Utensilien aufzubewahren pflegte. Rauchen wir?
Das bestätigte der andere mit einem knappen Nicken und nun folgte das Ritual, das Schnabelmayer inzwischen auswendig kannte. Die Pfeife wurde hervorgeholt und mit Tabak gestopft. Dann mit einem eigens dafür vorgesehenen Knochenstück ein Loch in die Stopfung gebohrt. Sequoyah brannte einen Spahn an der Flamme der Lampe an und paffte schnell ein paar Züge. Er ließ die Glut ausgehen und wiederholte den Vorgang, dieses Mal mit tieferem Einatmen. Dann stieß er den blauen Rauch durch Mund und Nase aus, was seinem markanten Gesicht das Aussehen eines Urwaldgötzen verlieh. Er übergab die Pfeife an Ignatz, der es ihm etwas zaghafter gleich tat. Die ersten Male hatte er sich die Lunge aus dem Hals gehustet und das obwohl er selbst kein Unbekannter in manchem Rauchsalon gewesen war. Aber das Kraut des Mannes von Denum 2 hatte es in sich. Inzwischen war er es gewohnt und genoss das kratzige Aroma nach Erde und würzigen Kräutern. Während er dem aufsteigenden Rauch nachsah, verweilten seine Gedanken bei dem Bild des Dschungelgötzen. Sie hatten auf den Wochen ihrer Reise in einigen Dörfern Station gemacht, auch wenn das Letzte bereits acht Tage zurück lag. Dörfer, die durch die Bemühungen von Missionaren fest im Glauben an den Gottkaiser verankert waren. Dennoch hatten die Eingeborenen ihnen nicht selten geschnitzte oder zuweilen sogar in Stein gehauene Teufelsfratzen gezeigt, die ein Dorf in einiger Umgebung umstanden. Die Dorfbewohner hatten ihnen erklärt, dass Dämonen und böse Geister, die sich der Siedlung nähern wollten, diese Abbilder von weiten sahen und meinen mussten, dass bereits ein anderer Unhold Anspruch auf dieses Gebiet erhob und sie deswegen wieder abzogen. Ein finsterer Aberglauben, den die Missionare aber scheinbar toleriert hatten, froh darüber den Heiden wenigstens die grundlegenden Begrifflichkeiten des Imperatorkultes beigebracht zu haben. Die Ausrottung solcher Abweichungen überließen sie dann mit konstanter Regelmäßigkeit ihren Nachfolgern. Die Götzenbilder waren in der Regel abstrakte Abwandlungen von menschlichen Figuren, denen die jeweiligen Künstler nur mehr Augen, Zähne oder überdimensionale Gesichtsattribute gegeben hatten. Was er jedoch im Dorf Belati von einem verrückten Alten gekauft hatte, der seinen Verstand an den von der Küste importierten Palmschnaps verloren hatte, wich von dieser Ikonographie ab. Wenn die Anthropologie auch ehr ein Steckpferd, denn seine eigentliche Passion für ihn war, so faszinierte ihn der Fetisch doch, denn er im Tausch für zwei Flaschen Whisky von dem Alten erhandelt hatte. Einem Impuls folgend griff er nach dem Faust großen Objekt, dass in einen Lappen gewickelt als Beschwerer für seine Aufzeichnungen diente und ersetzte ihn mit der Kiste für seine Schreibgeräte.
Sieh dir das einmal an, mein Freund. Er schlug das Tuch auseinander und brachte eine Figurine aus schwarzem Gestein zum Vorschein. Dargestellt war ein chimärisches Wesen, dessen Unterleib der einer Schlange war und so der Oberkörper auch an den eines sehnigen Mannes gemahnte, erinnerte der Kopf doch wieder eher an den einer Schlange. Das Wesen hatte sechs Arme, die es sternenförmig ausgebreitet hielt. Jede Faust umklammert ein Schwert oder hatte es zumindest, denn vier waren bereit abgebrochen, zwei mit Teilen des Armes. Nicht abgebrochen war hingegen der erigierte Penis, der in fast aggressiver Form aufragte. Die Figur war augenscheinlich alt und wenn sie auch abgegriffen und durch häufige Berührung glatt poliert war, so konnte man doch die Kunstfertigkeit des Erschaffers unmöglich leugnen. Was hältst du von diesem Burschen hier? Immer noch auf dem Lappen gebettet, übergab er den Fetisch an Sequoyah, ebenso wie die Pfeife, damit er einen weiteren Zug tun konnte. Der Alte, von dem ich ihn getauscht habe, meinte er stammt aus dem Norden, tief aus dem Dschungel. Aber die Figur gleicht keinem der geschnitzten Götzen, die wir in den Dörfern gesehen haben. Meinst du ich bin einem Schwindel aufgesessen?

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  Selari
Geschrieben von: Selari - 10-06-2017, 07:38 PM - Forum: Das Chaos - Antworten (2)

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Name: Selari
Alter: Zwanzig

Aussehen: Mit gerade mal ein Meter fünfundfünzig ist sie recht klein und besitzt eine dazu passende Statur. Gertenschlank und zierlich aber keineswegs dürr mit schmaler Taille und wohlgeformten Brüsten die sich zu einer angenehmen Sanduhrfigur zusammensetzen. Selari besitzt ein eher ovales schmales Gesicht mit feinen Zügen, ihre Wangenknochen betonen ihr schmales Kinn. Ein kleiner Mund und Stupsnase fügen sich harmonisch ein. Hinzu kommen beinahe schulterlange Haare mit einem etwas längeren Pony in einem auffälligen aber dezenten grauweiß mit einem Hauch von Blaustich ohne das sie dies, egal aus welcher Entfernung oder Blickwinkel alt aussehen lassen würde. Das Eindrücklichste am Gesicht sind jedoch ihre Augen, groß und klar, von einem tiefen schimmernden Farbton irgendwo zwischen braun und bernstein. Zwei weitere Merkmale sind ihre Mutationen. Die Erste ist ein paar Hörner. Irgendwo im Schläfenbereich entspringend biegen sie sich über den Ohren zu einem kleinen Kringel und führen dann etwa eine Handspanne weit nach hinten um in einer nach oben gebogenen Spitze zu enden. Nicht die wuchtigen Teile eines Widders sondern schmal und zum Rest ihrer Erscheinung passend, zumal je nach Frisur oder ähnlich eh nur die Kringel und der Teil der zusammen mit den Spitzen über die Konturen ihrer Haare hinausragt, sichtbar sind. Die zweite Mutation sind ihre Beine, trotz ihrer eher geringen Körpergröße zum Typus endlos lang gehörend ohne den Gesamteindruck zu durchbrechen, diese sind wenn auch haarlos anatomisch ganz eindeutig die eines Tiermenschen mit dem Körperbau gleichend zierlichen gespaltenen Hufen. Der Linke tiefschwarz, der Rechte silbern. Trotzdem hat sie von Natur den Gang einer Tänzerin. Sie besitzt noch eine weitere Mutation die allerdings nicht gleich in Erscheinung tritt, bei längerem oder intensiveren Blickkontakt verändern sich ihre Augen. Die Farbe wechselt, die Pupille wird katzenartig, vervielfältigt oder verschwindet ganz aber auf jeden Fall immer so wie es das Gegenüber angenehm und sogar anziehend empfindet. Dies ist sogar mit mehreren Leuten gleichzeitig möglich ohne die jeweiligen Personen diesen Umstand in irgendeiner Form bemerken würden.

Charakter: Selari besitzt eine Ausstrahlung die je nach Situation zwischen neugieriger Unschuld, unschuldiger Laszivität und (gebenenfalls nicht minder unschuldiger) verführerischer Grazie. Ihr Charakter steht dem zwar ziemlich entgegen aber dies harmoniert sogar nur noch mehr statt das sich beides aneinander stößt. Sie wirkt recht verträumt, sogar zerstreut und kommt etwas zurückhaltend rüber. Ein paar Macken kommen einem im ersten Moment irritierend an. So kommt es nicht unbedingt selten vor das sie ihren Gesprächspartner oder ähnlichen aufmerksam mustert, ungefragt berührt und sogar partitiell kurz anschleckt. Ab und an, besonders wenn ihre Fähigkeiten im Spiel sind befleißigt sie sich einer kyptischen Ausdrucksweise die man eher von einem halb verwirrten alten Seher oder so erwarten würde und nicht von einem jungen Sahneschnittchen wie ihr.

Fähigkeiten: Imperiales Gotisch kann sie weder lesen noch schreiben aber Hochgotisch (und selbstverständlich ihr heimatliches Niedergotisch) spricht sie fließend. Dazu kann sie die Dunkle Sprache absolut perfekt sprechen und schreiben, tut dies jedoch nur wenn sie muss. Wo sie entlanggeht und was ihre Hufe dabei berühren verändert sich, nicht drastisch und radikal aber man kann es eigentlich nur schwer nicht bemerken. Der Wandel hat stets Muster und Sinn, ist in seinem Vorgang aber stets verwirrend. Mit genügend Konzentration und oder Vorbereitung kann sie dies jedoch auch willentlich über die Hände. Mutationen erzeugen oder negenerieren, Gegenstände verändern, Materialien umwandeln oder Aggregatzustände ändern. Jedoch immer nur eine gewisse Menge gleichzeitig. Auch ein Tier bis zur Größe eines Ponys geht genau so gut wie eine Kiste mit diversen Kleinteilen. Xenos und Menschen, Kleinkinder und Babys ausgenommen, sind jedoch nicht möglich. Es ist enorm anstrengend und sie braucht anschließend einige Zeit sich zu erholen auch wenn sie ganz ganz allmählich ausdauernder wird. Sie setzt die willentliche Variante auch nur zu besonderen Anlässen ein. Neben den diversen Stammesritualen verfügt sie auch über die Gabe in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu sehen. Vergangenes kann aus einem anderen Blickwinkel gesehen werden der neue Erkenntnisse zu bringen vermag, Jetziges an entfernten Orten kann erläutert und Kommendes erkundschaftet werden. Innerhalb gewisser Grenzen; sofern es um den Fragesteller & naheste Blutsverwandte (Eltern, Geschwister Kinder, Ehepartner mal inbegriffen mal nicht) oder ihnen beiden gemeinsam geht und bezüglich der Zukunft das Ereignis innerhalb der nächsten paar Jahre liegt. Zwar kann sie auch weiter entferntes vorhersagen das dies nur im Gröbsten wie: "Du wirst (großes/kleines) Leid erfahren." Auch hängt es davon ab wie groß. Je weniger desto klarer, je mehr desto methaphorischer und schwammiger. Eine letzte Fähigkeit ist persönlich, so kommt es immer mal wieder vor das sie einen nicht vom Wachzutand unterscheidbaren Traum hat der auch jedes Mal tatsächlich eintrifft aber immer nur Sachen betrifft die unmittelbar mit ihr zu tun haben.

Ausrüstung: Diese ist mehr als spartanisch. Sie trägt eine cremefarbene Toga mit purpurnen Säumen die trotz des typischen Schnitts dieser Kleidung ihre Figur eindrücklich aber nicht aufdringlich betont. Dazu besitzt sie ein Amulett aus einem weißen kristallinen Material das ein nach dem Vorbild des Gordischen Knotens gemachtes Unendlichkeitssymbol in annähernder Form des Chaossterns zeigt und von einer den Eldar würdigen Kunstfertigkeit ist. Es wurde von Maskottchen zu Maskottchen weitervererbt. Zusätzlich hat sie noch einen Lederbeutel mit Krimskrams und allerlei schamanistischen Utensilien. Ihre einzige Waffe besteht aus einem Obsidianmesser mit Knochengriff.

Biographie: Vor ungefähr zwanzig Jahren wurde sie auf einer imperialen Grenzwelt geboren die erst seit relativ kurzer Zeit dem Imperium angehört. Besiedelt wurde die Welt irgendwann im Dunklen Zeitalter der Technologie. Ob es zu einem Unfall kam oder etwas anderem ertrank im Nebel der Zeit aber schon vor dem Weltenbrand waren die Siedler zum normadischen Jäger- & Sammlertum auf einem Stand zwischen Stein- und Bronzezeit zurückgekehrt. Ob es an diesem oder freier Entscheidung lag, jedenfalls wurde die Welt bald darauf nur noch von Mutantenstämmen bevölkert die den Warp und dessen Wesen anbeteten. Als das Zeitalter des Weltenbrands zuende ging berichteten die Schamanen das sie der Geburt eines neuen Geist's, wie sie die Warpkreaturen nannten, angesichtig geworden waren, dicht gefolgt von der Entdeckung dessen Meisters. Ersterer erhielt die Bezeichnung Feuriger Geist oder auch Geist des feurigen Lichts, seinem Artgenossen und Herren gaben sie jedoch nur eine einzige Bezeichnung; Herr des Goldthrons. Schließlich, im aktuellen Jahrtausend in dem alle Stämme durch diverse Naturereignisse und einige unvermeidbare Kriege ausgestorben und nur noch einer übrig war, landete eine Expedition um den vorgeblich unbewohnten Planeten zu besiedeln. Die Ankunft war vorhergesagt und wenige Jahre zuvor ein Ritual durchgeführt worden das einem Drittel der Einheimischen die Berührung der Geister, sprich die Mutationen nahm. Diese gaben sich den Imperialen als der Stamm aus und konnten so von ihrer Harmlosigkeit überzeugen und erbaten nur in Isolation von den neuen Einwohnern leben zu dürfen. Der eigentliche Stamm nutzte die gewonnene Zeit und die folgende Zustimmung um sich tief fast unzugängliche Gebiete zurückzuziehen, ein Krieg hätte nur geringere Verehrung der Geister und damit deren Missmut erzeugt. Auch wollte man sich nicht den Zorn des Herrn des Goldthrones zuziehen indem man jene tötete die ihre Leben ihm verschrieben hatten. Heute wie damals waren die Psioniker der Mutanten, von ihnen Schamanen genannt, Stammesanführer gewesen. Neben der Führung ihrer Leute und dem Leiten der Ehrung der Geister bestand ihre Aufgabe darin Das Maskottchen aufzuziehen und zu versorgen das in vergangenen Zeiten bei jeder neuen Geburt zum nächsten Stamm weitergereicht worden war.

Es war stets weiblich, galt als Geschenk der Geister und war dementsprechend heilig. Mythen und Legenden zufolge wurde die Nachfolgerin immer von einem der Geister mit dem aktuellen Maskottchen gezeugt, damit erklärte man sich das stetige beinahe identische Aussehen, die Lebensspanne hundert Jahren bei Beibehaltung der Blüte der Jugend bis zum Fünfundneunzigsten (alle Anderen galten mit Mitte fünfzig bereits als uralt und niemand erlebte das Sechzigste), die große Schönheit und den Umstand dass das Kind inmitten von Berührten nie eine einzige körperliche Mutation aufwies (geistige zählten diesbezüglich nicht). Selari hätte eigentlich wie ihre Vorgängerinnen gelebt, ab und als Medium für die Geister zu dienen, zusammen mit den Schamanen die Ehrungsrituale leiten und ähnliches um dann schließlich nach dem Verschwinden in einer Vollmondnacht neun Monate später während eines rauschendes Festes eine Tochter zur Welt zur bringen und dabei zu sterben. Jedoch kam als sie achtzehn war ein Hexer des Chaos auf den Planeten und suchte heimlich Unterschlupf beim Stamm. Bald darauf fand eine der rituellen Nachtfeiern zur Jahreswende statt während der der Stamm unter Musik, Gesang und Tanz durch die Wälder zog während Das Maskottchen das für die allgemeine Rückkehr mit Festmahl vorbereitete Lager spirituell reinigte und bewachte, dieses Mal war dabei halt auch ein Gast zu versorgen. Der Hexer nutzte die Einsamkeit und wollte mit ihr als Opfer eine Dämonenbeschwörung durchführen. Als die Mutanten jedoch wiederkamen fanden sie einen vor Schock sprachlos und seiner Körperkontrolle beraubten Gast vor. Und ein sichtlich neben sich stehendes Maskottchen das in einem Beschwörungskreis kniend mit Mutationen bestückt war. Das Grauen und der Hass ob der Schändung der Heiligkeit ihres Maskottchens und der blasphemischen Beleidigung der Geister des Stammes war fürchterlich. Es wurde ein Bestrafungsritual vollzogen an dem alle Mitglieder als Akteure teilnahmen. In den Gerichtsgebäuden des Arbites und den Regierungsgebäuden der Städte brach unter den Astropathen ein regelrechter Tumult los als die Ausführung des Rituals den planetaren Warp aufwühlte wie bisher noch nie registriert. Das am nächsten Morgen eine völlig hysterische Stammesgesandtschaft die Hauptstadt regelrecht stürmte und einen völlig wahnsinnigen überführten Chaoshexer mit sich zerrte wurde daher mit einer gewissen Gefasstheit von Seiten der führenden Stellen aufgenommen. Als dieser vom Imperialen Kult auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde erlebten der Schamane und Selari eine gemeinsame Vision in der eine Milllion Geister Fetzen um Fetzen einer Seele zu Füßen einer Lichtgestalt auf einem Goldenen Thron wieder zusammensetzten ehe diese den Hexer aus dem Sein tilgte. Selari selbst verkündete anschließend sie hätte dabei die Gewissheit gefühlt das ihre Mutationen nicht von Dauer sein würden, schon sie selbst oder ihre Nachfolgerin würden wieder geheiligt sein. Dafür müsste sie jedoch "eine Rückkehr an jenen Ort an dem ich niemals war um die Heimat meiner Geburt zu sehen" vollziehen. Unter eifriger Hilfe ihrer Landsleute konnte sie sich auf ein Schiff schmuggeln das den Planeten verließ. Nach einer langen Warpreise während der sie dem Feurigen Geist und dem Herrn des Goldthrons geopfert hatte um nicht entdeckt zu werden erreichte sie Koron 3 wo sie es unbemerkt zu einem Schwarzen Raumhafen schaffte. Nach einem Tag der Orientierung steuerte sie schnurstracks Rasankur an wo sie nach wenigen Wochen auch ankam.

Signatur:
Name: Selari
Alter: 20
Rasse:Mutantin
Zugehörigkeit: Chaos
Aussehen: 1,55m, schlank & zierlich, grauweiße Haare, Ziegebmutationen
Ausrüstung: Amulett, Obsidianmesser, Beutel
Fähigkeiten: Stammesriten, Verwandlung der Umwelt, Zweites Gesicht, Realträume
Konto: /

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  Jamaar
Geschrieben von: Jamaar - 10-02-2017, 09:24 PM - Forum: Abwesenheiten - Antworten (8)

Ich bitte um Verzeihung, aber ich muss mich bis Mittwoch abmelden. Wir sind kurzfristig im Kurzurlaub. Smile

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