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| [Adeptus Ministorum] Nebukadnezar |
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Geschrieben von: Nebukadnezar - 12-27-2008, 12:48 PM - Forum:
- Antworten (4)
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[IMG]http://img367.imageshack.us/img367/3412/bild89rq9.png[/IMG]
[b][u]1.[/u][/b]
[b]Buch Jeramais, 52, 2 – 10[/b]
(2) Und sie taten, was dem Imperator missfiel, gleichwie Horus getan hatte. (3) Denn so geschah es mit Gohmor und Koron um des Zornes des Imperator willen, bis er sie von seinem Angesicht wegstieß. Der Adel fiel ab vom Imperium. (4) Im siebten Jahrtausend Seiner Herrschaft, am zehnten Tage des zehnten Monats kam Reventis, der Kriegsherr des Imperiums, mit seinem ganzen Heer vor Gohmor, und sie belagerten es. (5) Und die Makropole blieb belagert bis ins zehnte Jahr. (6) Da erkannten die Bewohner von Koron Seine Göttlichkeit und sie warfen sich nieder und beteten Ihn an. (7) Doch der Imperator vergab ihnen nicht ihre Sünden: (8) Wie die schlechten Feigen, die so schlecht sind, dass man sie nicht essen kann, spricht der Imperator, so will ich dahingeben den Adel von Koron, samt seinen Großen und allen, die übrig geblieben sind in Gohmor und in diesem Lande. (9) Ich will sie zum Bild des Entsetzens, ja des Unglücks machen für alle Welten der Galaxie, zum Spott und zum Sprichwort, zum Hohn und zum Fluch an allen Orten, wohin ich sie verstoßen werde, (10) und will Schwert, Hunger und Pest unter sie schicken, bis sie ganz vertilgt sind aus dem Lande, das ich ihnen und ihren Vätern gegeben habe.
[b]Name:[/b] Nebukadnezar Drusus Solor
[b]Alter:[/b] 32 Standardjahre
[b]Herkunft:[/b] Lethe 11
[b]Zugehörigkeiten:[/b] Imperium (Adeptus Ministorum)
[b][u]2.[/u][/b]
[b]Buch Jeramais, 54, 3 – 7[/b]
(3) Und das Volk wurde zurückgeführt auf den Weg der Rechtschaffenen und Er gab ihnen das Land zurück, dass sie einst besaßen denn sie waren zurückgeführt worden zum Einen Glauben. (4) So sprach der Imperator, der Gott der Menschheit, zu den Verbliebenen, die Er nicht durch Hunger und Pest vertilgt hatte: (5) Baut Häuser und wohnt darin; pflanzt Gärten und esst ihre Früchte; (6) nehmt euch Frauen und zeugt Söhne und Töchter, nehmt für eure Söhne Frauen und gebt eure Töchter Männern, dass sie Söhne und Töchter gebären; mehrt euch dort, dass ihr nicht weniger werdet. (7) Und Sein Volk mehrte sich und gedieh.
[b]Aussehen:[/b]
Mit seiner Größer von knapp zwei Metern ist Nebukadnezar nicht übermäßig groß. Er wirkt eher kompakt und kräftig, was durch seine Kleidung noch untermalt wird. Nebukadnezars Kopf ist rund und sitzt auf einem breiten Stiernacken. Die Ohren sind klein und liegen am Kopf an. Das kantige Gesicht und der breite Mund lassen Nebukadnezar angriffslustig wirken, doch das gefährliche Aussehen kommt erst durch die verbrannte linke Gesichthälfte zur Geltung. Die ganze linke Seite ist von einem Geflecht aus Narben und Furchen durchzogen und vollkommen steif und bewegungslos. Das Feuer hat ihm auch alle Haare vom Kopf gesengt und bis heute sind diese nicht nachgewachsen. Nur vereinzelte Wimpern sind übrig geblieben. Die Augen unter den ledrigen Liedern sind dunkelbraun, so dunkel, dass sie fast schwarz wirken.
Genauso breit und kräftig, wie Kopf und Hals sind, ist es der ganze Körper. Der breite Holzfällerrücken ist mit Narben übersäht, die alle von Nebukadnezars Geißel stammen. Manche sind erst frisch verkrustet, andere Narben schon Jahrzehnte alt. Die Arme sind mit Muskeln bepackt und auch der Bauch steht dem in nichts nach. Hätte Nebukadnezar sein Leben nicht der Ekklesiarchie geweiht und wären die hässlichen Verbrennungen im Gesicht nicht, wäre er der Schwarm einer jeden Frau.
Nebukadnezar trägt immer eine weite, braune, schon leicht verschlissene Predigerrobe mit Kapuze. Diese ist so weit, dass sie tief ins Gesicht gezogen werden kann und darunter alles in schwarze Schatten taucht. Eine Spange in Form des imperialen Adlers hält die Robe am Kragen zusammen. Über der Robe hängt eine, nach unten hin breiter werdende Stola, die mit imperialen Litaneien bestickt ist und auf der zwei Reinheitssiegel prangen. Vor dem Hals ist die Stola mit einer Kette aus bronzenen Totenköpfen geschlossen.
Unter der Robe trägt er eine Flakweste und die Unterarme, Handrücken und -flächen werden von mit Nieten beschlagenen, brauen Lederschienen geschützt. Um das rechte Handgelenk ist eine Kette mit einem Ministorumanhänger gewickelt. Am Gürtel, welcher eigentlich nur eine Kordel ist, hängen ein imperialer Rosenkranz, eine Geißel und ein, mit einem Schloss gesichertes Gebetsbuch mit schwerem Metalleinband.
[b]Charakter:[/b]
[i]Das Gebet reinigt die Seele, aber der Schmerz reinigt den Körper.[/i]
Nebukadnezar ist seit seiner Geburt Mitglied des Adeptus Ministorum und dies hat seinen Charakter entscheidend geprägt. Jeder Mensch lebt in Sünde, sagten sie ihm und er glaubte es. Doch er kämpft gegen seine Sünde an: Täglich betet er – morgens noch bevor die Sonne über den Horizont kriecht und Abends wenn die Sonne schon lange hinter den Bergen verschwunden ist. Während er die imperialen Litaneien murmelt geißelt sich um frei zu werden von häretischen und verräterischen Gedanken des Tages.
[i]Eine Waffe kann Eifer nicht ersetzen.[/i]
32 Jahre der Indoktrination haben Nebukadnezar zu einem fanatischen Verfechter der Kirche des imperialen Heilands gemacht. Er steht mit jeder Faser seines Körpers hinter den Lehren der Ekklesiarchie. Das Ministorum ist das wahre pulsierende Herz des Imperiums. Die treibende Kraft, der letzte Zusammenhalt. Höchster Kult des Imperator. Bevorzugte Institution des Einen – noch vor dem Senat zu Terra. Doch geht der Fanatismus nicht so weit, die Sicht auf die Wahrheit zu verschleiern. Nebukadnezar sieht, wenn man andere Wege gehen muss, um sein Ziel zu erreichen. Er weiß, wann die Verbreitung des Glaubens und der Glauben selber hinten anzustehen hat um die langfristige Missionierung zu erreichen.
[i]Kompromisse bedeuten Verrat.[/i]
Gnaden- und kompromisslos hat ihn das harte Leben in der Galaxie und in den Slums der Makropolen gemacht. Alles was sich seinen Zielen in den Weg stellt wird zwangsläufig dafür büßen müssen. Nebukadnezar ist direkt, wenn auch oft auf verschlungenen Pfaden. Es geht nicht darum, dass Ziel möglichst schön ,anständig oder vorbildlich zu erreichen – nein es geht darum, schnell zu Ergebnissen zu kommen. „Erfolg wird in Blut gemessen - dem eigenen oder dem des Feindes.“ So sagt es ein Lehrsatz des Imperiums und dementsprechend handelt Nebukadnezar, wenn es Nötig sein sollte.
[i]Der Baum des Imperiums muss mit dem Blut von Märtyrern gegossen werden.[/i]
Niemand findet allein zu Heil und Ruhm. Das Imperium ist nicht von allein das, was es ist. Das Adeptus Ministorum führt die Menschen dorthin und noch viel weitere – wenn sie folgen. Dies gibt den Anhängern des Ministorums einen gewissen Status in der Gesellschaft, der Macht und Ehre bringt. Manche mögen allein für den Ruhm des Imperators arbeiten, doch Nebukadnezar ist etwas besseres als das einfache Volk. Es muss zu ihm aufschauen und ihn verehren, schließlich kann er sie zum Lichte des Imperators führen oder auf ewig verdammen.
[b]Ausrüstung:[/b]
Der auffälligste Gegenstand der Ausrüstung Nebukadnezars ist der zweieinhalb Meter lange Stab. Dieser Stab ist das Zeichen seines Standes, er endet im schmiedeeisernen Zeichen des Adeptus Ministorum: Ein, von einem Strahlenkranz umschlossenes I. In der Mitte eingelassen ist der imperiale Doppelkopfadler, dessen Brust zu einem Totenkopf stilisiert ist. Unter dem Zeichen ist ein waagrechter Ring am Stab angebracht, an dem – an einer langen Kette – eine Weihrauchkugel befestigt ist. Über einen versteckten Mechanismus kann man diese Kugel öffnen und Kohlen sowie gesegneten Weihrauch nachlegen. Nebukadnezar sorgt dafür, dass das Feuer nie erlischt und auch seine Vorräte, die er ein zwei Döschen am Gürtel aufbewahrt, nie zur Neige gehen.
Der Stab ist zwar schwer, doch hat die jahrelange Übung seinen Besitzer gelehrt, diesen auch als vernichtende Waffe einzusetzen. Die glühend heiße Kugel und die spitzen Stacheln sorgen, neben dem Gewicht, für böse Wunden. Eine weitere Waffe, die Nebukadnezar mit sich trägt ist eine halbautomatische Pistole, die ihm, seit er sie sich zugelegt hat, des Öfteren aus manch misslicher Lage befreit hatte. Ein angefangenes Magazin steckt in der Waffe, zwei weitere voll Magazine warten noch auf ihren Einsatz.
Des Weiteren besitz Nebukadnezar noch eine Geißel, einen Rosenkranz und das schwere Gebetsbuch der Ekklesiarchie. Die Besonderheit daran ist, dass sie im Anhang an die offiziellen und vorgeschriebenen Schriften auch noch das Buch des Sankt Jeramais enthält.
[b]Fähigkeiten:[/b]
Nebukadnezar kann reden. Er kann Menschen begeistern, aufstacheln und sie über sich hinaus gehen lassen. Er kann die Massen polarisieren und bekehren – zum einen wahren Glauben. Nebukadnezar kann überzeugen, mit viel Glück sogar dazu, dass zu tun, was man eigentlich nie tun wollte…
Dabei kann Nebukadnezar neben dem Niedergotisch, welches auf den meisten Welten gesprochen wird, viele verschiedene Dialekte und auch die offizielle Amtssprache, das Hochgotisch – und alles in Wort und Schrift. Auch die Umgangsformen des Adels und die Etikette beherrscht er, dank seiner Abstammung.
Doch allein mit seinem rhetorischen Talent hätte er nie so lange überlegt. Nebukadnezar ist kräftig und resistent und kann auch mit einer Schusswaffe umgehen. Auf kurze Entfernungen sitzt ein Schuss so gut wie immer – irgendwo – im Ziel, auf größere Entfernungen trifft er oder er trifft eben nicht. Auch mit seinem Stab, und allgemein Kampfstäben, kann er umgehen. Zwar ist es kein vollendeter Kampfstil sonder mehr nach der Art von Kneipenschlägereien mit miesen Tricks und Kniffen aber es ist effizient.
Bei allem was Nebukadnezar tut strahlt er eine unnatürliche Ruhe und ein übermäßiges Selbstbewusstsein und – vertrauen aus, dass sich viele Menschen gerne und freiwillig unter seine Obhut begeben. Er wirkt auf schwache Charaktere wie eine übermenschliche Vaterfigur, gesandt vom Imperator höchstselbst um die Menschheit zu erlösen.
[b][u]3.[/u][/b]
[b]Buch Jeramais, 57, 19 – 26[/b]
(19) Doch der Imperator sah, dass ihr Glauben nicht von Dauer war. Das Volk von Koron fiel von Ihm ab, da ihr Glauben nicht von Dauer war. (20) Und der Imperator sprach also: Das Klagegeschrei über Gohmor und Koron, ja, das ist laut geworden, und ihre Sünde, ja, die ist schwer. (21) Ich will meine treusten Diener hinab schicken und sehen, ob ihr Tun wirklich dem Klagegeschrei entspricht, das zu Mir gedrungen ist. Ich will es wissen. (22) Er schaute gegen Gohmor und auf das ganze Gebiet im Umkreis und sah: Qualm stieg von der Erde auf wie der Qualm aus einem Schmelzofen. (23) Und Er sah wie sich Ketzer, Mutanten und Unreine im Schatten des Rauchs und Qualm, der aufstieg aus den Schmelzöfen, versteckten, denn sie konnten das Licht des Imperators nicht ertragen. (24) Und der Imperator sprach: Ich will schicken, die die mir immer treu ergeben waren, zu läutern die Lebenden und Toten. (25) Und sie werden kommen wenn das neue Millennium anbricht und es wird Schwefel und Feuer regnen vom Himmel herab. (26) Ich werde von Grund auf jene Städte und die ganze Gegend, auch alle Einwohner der Städte und alles, was auf den Feldern wuchs vernichten.
[b]Biographie:[/b]
Lethe 11. Am Rande des Helican Subsektors, tief im Scarus Sektor, welcher durch das Wirken des legendären Inquisitor Eisenhorn bekannt wurde, liegt die dicht besiedelte, feudal strukturierte Welt im Lichte des Imperators. Der Gouverneur ist der oberste Lehnsherr und der oberste Richter des Planeten. Ihm oblieg alle Macht und sein Wort ist das Gesetz des Imperators. Der Gouverneur verteilt sein Land als Lehen an den Stadtadel. Dieser besteht aus großen Adelshäusern, die schon seit Äonen ihr Lehen praktisch vererben. Sie kontrollieren Metro- und Makropolen als Gesandte des Gouverneurs. Der Stadtadel – die so genannten Imperialvasallen – verleihen Teile ihres Landes wiederum an den niederen Adel, der dann einzelne Viertel oder Ebenen kontrolliert.
Aus einem solchen niederen Adel stammt Nebukadnezar Drusus Solor. Er ist der jüngste Sohn seiner Familie und seine Mutter starb bei seiner Geburt, so dass er auf immer der jüngste Sohn bleiben wird. Als jüngster Sohn, war einem das Leben schon vorbestimmt. Der älteste bekam das Erbe und würde nach dem Tod des Vaters seinen Titel übernehmen. Die beiden jüngeren Söhne würden Karriere in den planetaren Streitkräften oder in der Verwaltung machen. Der Jüngste hingegen war immer der Ungeliebte. Meist wurde er schon ihn jungen Jahre zum Adeptus Ministorum abgeschoben – oder er war auf ewig von der Gnade seiner älteren Brüder abhängig. Sogar Töchter hatten noch eine bessere Stellung: Sie konnten wenigstens in hohe Ämter einheiraten und zu starken Frauen an der Seite eines mächtigen Mannes werden. Sie konnten sozial aufsteigen – Nebukadnezar würde dies wohl für immer verwehrt sein.
Die ersten Jahre zusammen mit der Familie waren für Nebukadnezar das Größte. Er war der kleine süße von allen umhätschelte Sohn. Seine Brüder kümmerten sich um ihn und waren seine Beschützer – bis er älter wurde und nicht mehr das kleine süße Kind war. Seine Brüder wandten sich von ihm ab und strebten nun nach Größerem für sich selbst. Nebukadnezar war ihr Opfer. Er war das Werkzeug aller Schandtaten, er tat alles nur um die Anerkennung und Aufmerksamkeit zurück zu gewinnen, die er früher einmal hatte. Stattdessen wurde er ausgenutzt und fallen gelassen sobald er ausgedient hatte. Mit fünf Jahren kam die – vermeintliche – Erlösung. Sein Vater schickte ihn in ein Kloster der Ekklesiarchie. Es sollte der Himmel auf Erden werden – es wurde die Hölle.
Die Vorschriften und Strafen waren noch härter als sie es zu Hause gewesen waren. Die jungen Novizen durften den ganzen Tag kein Wort reden und die Lehrer gaben sich alle Mühe sie gefügig zu machen. Alle niederen Aufgaben mussten die Jungen erledigen und jeder der sich weigerte oder auch nur Anzeichen von Unwillen erkennen ließ wurde geschlagen und gegeißelt. Ein ganzes Jahr lang brachen sie Nebukadnezars adeligen Willen. Sie zerstörten jeden Funken von Mitgefühl, jedes Anzeichen von Gnade – denn Gnade ist ein Zeichen von Schwäche! Nebukadnezar war nun kein einfacher Novize mehr, er gehörte nun zu den Größen, zu denen man das ganze Jahr über aufgeblickt hatte. Nun begannen die Jahre des Studierens. Man las die Lehrsätze des Imperators und seiner Heiligen. Man arbeitete sich durch Bücher und Litaneien, lernte Gebete und Bekenntnisse. Vielen graute es davor und sie ließen sich nichts anmerken, doch Nebukadnezar hatte seine Bestimmung gefunden. Er verschlag die Bücher und heiligen Texte und in ihm begann das gerechte Feuer des Imperators zu lodern. Sein Vater wollte, dass er später Abt und Vorsteher einer eigenen Gemeinde wurde, doch Nebukadnezar wollte zum Volk sprechen, ihnen die Weisheit des Imperators bringen und sie auf den rechten Pfad zurückführen. Er wollte die Feinde des Imperators erlöst sehen durch die heilige Dreifaltigkeit von Bolter, Melter und Flammenwerfer.
Ohne das Wissen des Vaters sprach Nebukadnezar mit dem Klostervorsteher über seine Pläne und der Vorsteher erkannte das innere Feuer, dass den Jungen antrieb und unterstützte ihn auf seinem Weg.
Zehn Jahre lang widmete Nebukadnezar sein Leben dem Studium der Schriften, bis ein einschneidendes Ereignis alles zerstörte. 999. M41 begann der 13. Schwarze Kreuzzug, angeführt von Abbadon dem Vernichter. Überall, aus jedem Rattenloch kamen Anhänger der Dunklen Götter gekrochen und fielen über den Planeten her, wie tollwütige Ratten. Teile der planetaren Streitkräfte liefen zu den Häretikern über und Krieg erschütterte Lethe 11. Die imperiale Ordnung brach zusammen und der Stadtadel erklärte sich zu unabhängigen Herrschern. Nur wenige standen treu an der Seite des Imperators. Unter den Wenigen waren auch alle Kirchen und Klöster des Adeptus Ministorum, doch sie konnten sich alleine nicht gegen die Chaosanbeter behaupten und wurden grausam massakriert und geschlachtet. Die Körper der Diener des Imperators wurden enthauptet und zerfetzt und ihre Köpfe wurden auf Stangen über den, vom Chaos eroberten Städten, aufgestellt.
Die Kathedrale und das Kloster St. Honorius befanden sich in einer der Makropolen, die treu zum Gouverneur standen, doch wurde sie von den abscheulichen Anbetern der falschen Götter belagert. In der siebten Woche der Belagerung fiel die Stadt und die Kultisten fielen über die Einwohner her. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich die Aufständischen von Lethe mit einer kleinen Armee des Chaos vereint, die mit einem kleinen Space Hulk in das System eingedrungen waren. Sie brannten die ganze Stadt an und das Feuer verschlang alles. Auch die Kathedrale, in der sich der letzte Widerstand der Makropole formiert hatte, hatte Feuer gefangen. Man hatte sich im Innern der Kirche verschanzt und sämtliche Eingänge verbarrikadiert. Doch alles nutze nichts. Wieder brachen die Anhänger des Chaos durch die Verteidigung und schlachteten die schlecht bewaffneten Kleriker dahin. Tatenlos musste Nebukadnezar die Gräueltaten mit ansehen. Er blieb nicht lange unbemerkt. Einer der Kultisten hatte ihn entdeckt und kam mit dem Kettenschwert in der Hand auf ihn zu. Nebukadnezar wich zurück – weiter und immer weiter. Dann brach das Gebälk der Kirche ein und begrub den jungen Mönch unter sich. Die brennenden Balken versengten ihm die Haare und das Gesicht, nur die Robe aus schwerem, kratzigen Stoff, verhinderte, dass der ganze Körper in Flammen aufging.
Nebukadnezar wusste nicht mehr wer ihn gerettet hatte oder wie man ihn gerettet hatte. Er erinnerte sich nur noch an das Feuer und die Schreie der brennenden – an seine eigenen Schreie. Er sah die toten, dahingeschlachteten, verstümmelten Körper und ein ewiger Hass, ein Feuer dass noch heller und stärker brannte, als das gerechte Feuer des Imperators regte sich in ihm. Und dieses Hass war gut, denn der Imperator verlangt nur, dass du hasst.
Eine Armee aus Space Marines und Regimentern der Imperialen Armee hatte im gleichen Moment mit der Befreiung des Planeten begonnen, als die Kultisten die Kathedrale stürmten. Der Aufstand des Chaos wurde niedergeschlagen und der Oberkommandierende Marschall der Imperialen Armee ließ zwei Regimenter und eine Militäradministration zurück um wieder für Ruhe und Ordnung auf Lethe 11 zu sorgen. Dann zog die Flotte weiter in Richtung Auge des Schreckens, wo der Krieg am stärksten tobte.
Noch zwei weitere Jahre verbrachte Nebukadnezar auf Lethe, im Dienste der Kirche des imperialen Heilands. Die Ärzte versuchten so viel von seiner Haut zu retten wie es ihnen möglich war, doch sie konnten nicht verhindern, dass die ganze linke Gesichtshälfte gefühllos, starr und vernarbt bleiben würde. Nebukadnezar selbst beendete seine Studien und wurde vom Vorsteher des Klosters geweiht und mit den Insignien seines Standes ausgerüstet: Eine braune Robe mit Stola sowie einen Stab mit dem Zeichen des Adeptus Ministorum. Dazu noch einen Rosenkranz, eine Geißel und ein Gebetsbuch. Jeder Prediger bekam ein eigenes Buch, dass sich von den anderen unterschied. Jedes Buch enthielt die vorgeschriebenen Texte und Litaneien der Ekklesiarchie und das Buch der Strafen welches als Motivation und Anhaltspunkt diente. Doch der Anhang war bei jedem anders. In Nebukadnezars Gebetsbuch befanden sich die Aufzeichnungen das Jeramais, der bei der Befreiung Koron III als Konfessor des Adeptus Ministorum dabei war.
Vierzehn Jahre reiste Nebukadnezar durch die umliegenden Sektoren und predigte auf den Welten die zeitweise vom Imperator abgefallen und Schlachtfelder des 13. Schwarzen Kreuzzug gewesen waren. Vierzehn Jahre in denen er Erfahrungen über das wahre Leben sammelte, die er am liebsten nie gemacht hätte.
In seinem 31. Lebensjahr veränderte ein weiteres einschneidendes Ereignis das Leben des Nebukadnezar. Es war auf der Makropolwelt Ulant, die sich ebenfalls im Scarus Sektor befand. Nebukadnezar hatte sich in einer Herberge einquartiert und schlief den Schlaf der Gerechten, als eine Stimme ertönte: [color=orangered]„Ich will schicken die, die mir immer treu ergeben waren, zu läutern die Lebenden und Toten. Und sie werden kommen wenn das neue Millennium anbricht und es wird Schwefel und Feuer regnen vom Himmel herab. Ich werde von Grund auf jene Städte und die ganze Gegend, auch alle Einwohner der Städte und alles, was auf den Feldern wuchs vernichten.“[/color] Nebukadnezar saß kerzengerade auf seinem Bett, die Augen weit aufgerissen vor Schreck und Unglauben. [color=orangered]„Sei du mir mein Bote der Apokalypse. Steige hinab zum Volke Korons komme über sie und streite gegen sie mit dem Mund und dem Schwert. Denn ich habe dich berufen mein Mund und mein Schwert zu sein. Und dir wird folgen mein Heer des Himmels auf weißen Pferden und ihre Augen werden sein wie Feuerflammen und ihre Hände werden Tot und Verderben bringen über die, die sich von mir abgewandt haben. Ihr werdet reinigen den Planeten von Mutanten, Ketzern und Unreinen. Die Waffen der Dreifaltigkeit sollen das Volk läutern und ihnen meine Herrlichkeit zeigen. Denn ich bin der unsterbliche Imperator gebettet auf den Heiligen, Goldenen Thron zu Terra und mein Wort ist Gesetz in der Galaxis denn ich bin die Macht des Imperiums, in Ewigkeit – Amen!“[/color]
Nebukadnezar hörte die Worte und er glaubte ihnen und schon am nächsten Tag brach er auf um Nach Koron III im Trojan Subsektor zu gelangen.
[b][u]4.[/u][/b]
[b]Zusammenfassung:[/b]
[u]Name:[/u] Nebukadnezar Drusus Sacrus
[u]Alter:[/u] 32 Standardjahre
[u]Herkunft:[/u] Lethe 11
[u]Zugehörigkeiten:[/u] Imperium (Adeptus Ministorum)
[u]Aussehen:[/u] Kräftig, kompakt, verbrannte linke Gesichtshälfte, braune Robe, Stola
[u]Charakter:[/u] Selbstkasteiung, Fanatismus, Gnadenlos, Arroganz/Elitedenken
[u]Fähigkeiten:[/u] Rhetorik, kräftig, etwas Nahkampf, etwas Schießen
[u]Ausrüstung:[/u] Stab, Pistole, Geißel, Rosenkranz, Gebetsbuch
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| Orsius-Lysander, Yllyus |
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Geschrieben von: Katharina - 12-27-2008, 05:57 AM - Forum: Akten der Soldaten
- Keine Antworten
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Name: Orsius-Lysander, Yllyus
Rang: Fahnenjunker
Alter: 23 Standartjahre
Geburtswelt: Koron III
Familie
Familienstand: Ledig
Vater: Lucius, Aristokrat, verstorben
Mutter: Armené, Aristokratin, verstorben
Geschwister: Bruder, Aristokrat
Kinder: Unbekannt
Körperliches:
Gewicht: 84 Kilogramm
Größe: 198 Zentimeter
Besondere Merkmale:
Besondere Kenntnisse:
Grundausbildung
Erweiterte Kaderausbildung
Herausragender Athlet
Erweiterte Nahkampfausbildung
Erweiterte Projektilwaffenausbildung
Grundlegende Wasserlandungsausbildung
Dienstliche Auszeichnungen:
- Beförderung zum Gefreiten der Planetaren Verteidigungsstreitkräfte auf Koron III
- Beförderung zum Hauptgefreiten der Planetaren Verteidigungsstreitkräfte auf Koron III
- Beförderung zum Fahnenjunker der Planetaren Verteidigungsstreitkräfte auf Koron III
Dienstliche Vergehen in der Imperialen Armee:
Dienstliche Vergehen in den Planetaren Verteidigungsstreitkräften:
- Mangelnde Disziplin gegenüber einem vorgesetzten Offizier I
- Mangelnde Disziplin beim militärischen Gruß I
- Insubordination im geringeren Ausmaß (ADV) I
- Mangelnde Disziplin gegenüber einem vorgesetzten Offizier II
- Mangelnde Disziplin gegenüber einem vorgesetzten Offizier III
- Insubordination im mittelschweren Ausmaß (ADV) I
Feldeinsätze Imperiale Armee:
Feldeinsätze Planetare Verteidigungsstreitkräfte:
- Auslöschung einer illegalen, anti-imperialen Niederlassung
- Evakuierung eines sirisnahen Wissenschaftlers
Dienstliche Vermerke:
- Der Fahnenjunker Yllyus Lysander-Orsius wurde aufgrund mangelnder Disziplin gegenüber einem vorgesetzten Offizier, als auch mangelnder Disziplin beim militärischen Gruß, zu einem Bußgeld von fünfzehn Tagessätzen á zwanzig Schekel verurteilt.
- Der Fahnenjunker Yllyus Lysander-Orsius wurde aufgrund wiederholter mangelnder Disziplin gegenüber einem vorgesetzten Offizier zu einer grundlegenden Wasserlandungsausbildung verurteilt.
- Der Fahnenjunker Yllyus Lysander-Orsius verursachte durch irreführende Befehlsgebung eines ihm anvertrauten Teils der Vierten Gruppe des Zweiten Zuges, zu anarchischen Zuständen innerhalb der Truppe, welche erst durch Order 145.f behoben werden konnten.
Persönliche Vermerke:
Eintrag 1:
Fahnejunker Yllyus Lysander-Orsius erweist sich als der typische lokale Aristokrat, welcher aufgrund des sogenannten “Gnadenedikts” von vor über zweihundert Jahren, weiterhin sowohl gesellschaftlichen “Rang” als auch Wohlstand behalten darf.
Lysander-Orsius stellt sich als überaus widerspenstiges Individuum dar, das gemäß meiner objektiven Einschätzung eindeutig häusliche Interessen vor imperiale Interessen stellt. Der Fahnenjunker neigt überdies zu aufrührerischem Verhalten, Insubordination und vor allem auch unbegründbaren Einzelgängen, womit er die Moral sowie den allgemeinen Kampfgeist der gesamten Vierten Gruppe, nachhaltig schädigt.
Erst heute morgen musste ich feststellen das der Fahnenjunker sich offenbar wiederholt über dienstliche Anweisungen des Kompaniechefs Major Tiberius Klein hinwegsetzt, öfters aus nicht näher genannten Gründen das Kasernenareal selbst während der Dienstzeit verlässt oder sich in fraglichen politischen Milieus herumtreibt. Bezüglich des Fahnenjunkers hatte ich es bereits in Erwägung gezogen, einzelne Gefreite, aber auch Unteroffiziere zu verhören, um möglicherweise brauchbares Material gegen eben diesen zu sammeln.
Aufgrund seiner bisherigen, offenbar deutlich imperiumskritischen Grundhaltung, würde ich sogar eine militärische Sonderuntersuchung erwägen, sollten sich weitere Verdachtsmomente ergeben/ respektive gegebene erhärten.
Eintrag 2:
Fahnenjunker Yllyus Lysander-Orsius anti-imperiale Züge zeichnen sich vor allem im Umgang mit dem “liberalen” Seitentrieb seines eigenen Hauses ab, Leutnant Victus DeNarre-Orsius. Ich frage mich ob diese ihm eigene Geisteshaltung aus seiner feudalen Erziehung entspringt, oder ob äußere, möglicherweise selbst familiäre Triebe sich darin manifestieren. Aufgrund persönlicher Beobachtung während des Festaktes anlässlich der Ernennung des neuen Gouverneurs, konnten jedoch keinerlei spezifischere Erkenntnisse gewonnen werden, wenngleich sich besagter Fahnenjunker den größeren Teil des Abends mit seinem… Onkel?… zu unterhalten schien.
Gez.
JK Angelova, Katharina Natalya
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| DeNarre-Orsius, Victus |
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Geschrieben von: Katharina - 12-27-2008, 05:36 AM - Forum: Akten der Soldaten
- Keine Antworten
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Name: DeNarre, Victus
Rang: Leutnant
Alter: 24 Standartjahre
Geburtswelt: Koron
Familie
Familienstand: Ledig
Vater: Marius, Freihändler
Mutter: Neiva, Aristokratin, 58 Standartjahre
Geschwister:[/B
Maria (Aristokratin, 32 Standartjahre)
[B]Kinder: Keine
Körperliches:
Gewicht: 98 Kilogramm
Größe: 207 Zentimeter
Besondere Merkmale:
Besondere Kenntnisse:
Grundausbildung
Erweiterte Kaderausbildung
Erweiterte Luftlandeausbildung
Erweiterte Wasserlandungsausbildung
Panzergrenadierausbildung
Erweiterte Häuserkampfausbildung
Erweitertes Überlebenstraining
Erweiterte Nahkampfausbildung
Erweiterte Projektilwaffenausbildung
Dienstliche Auszeichnungen:
- Beförderung zum Gefreiten der Planetaren Verteidigungsstreitkräfte auf Koron III
- Beförderung zum Hauptgefreiten der Planetaren Verteidigungsstreitkräfte auf Koron III
- Beförderung zum Fahnenjunker der Planetaren Verteidigungsstreitkräfte auf Koron III
- Beförderung zum Fähnrich der Planetaren Verteidigungsstreitkräfte auf Koron III
- Beförderung zum Leutnant der Planetaren Verteidigungsstreitkräfte auf Koron III
Dienstliche Vergehen in der Imperialen Armee:
Dienstliche Vergehen in den Planetaren Verteidigungsstreitkräften:
Feldeinsätze Imperiale Armee:
Feldeinsätze Planetare Verteidigungsstreitkräfte:
- Niederschlagung aufwieglerischer Elemente
- Evakuierung eines sirisnahen Wissenschaftlers
Dienstliche Vermerke:
- Dem Leutnant Victus DeNarre-Orsius wurde aufgrund temporärer Befehlsunfähigkeit das Kommando über die Vierte Gruppe des Zweiten Zuges entzogen. Der Leutnant war offensichtlich mit einer unkontrollierten Situation vollkommen überfordert, ich empfehle ihn weiterhin genauestens im Auge zu behalten, da ein derartiges Fehlverhalten in einem tatsächlichen Konflikt ernsthafte Schäden an Material und Infanterie nach sich ziehen könnte.
Persönliche Vermerke:
Gez.
JK Angelova, Katharina Natalya
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| Tiefe! |
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Geschrieben von: Die Stimme - 12-26-2008, 07:17 PM - Forum: Untere Ebenen und Unterwelt
- Antworten (284)
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Die Fahrt verlief wenig ereignisreich. Zehn Minuten kam sie sogar völlig zum erliegen als sich der morgendliche Verkehr auf Ebenenkreuz 144 staute. Glücklich wer einen Schweber sein Eigen nennen konnte. Die Soldaten vertrieben sich die Fahrtzeit auf verschiedenste Weise. Einige spielten “Watch me“ auf der Munitionskiste für den schweren Bolter, die zwischen ihnen stand. Andere lasen. So auch Doktor Schinder, der ein kleines Buch, mit dem Titel Beschaffenheit der stofflichen Zwischendimensionen trug und bereits sehr abgewetzt aussah. Die restlichen PVSler hingen ihren Gedanken nach oder waren in Gespräche vertieft. Wilson und Bernard stritten darüber ob die Gohmor Giants den Starstürmer Utresko Karusoti kaufen sollten oder ob er eine Fehlinvestition sei. Öresund und Stern stellten Vermutungen darüber auf was der gestrige Ball gekostet haben mochte und wie man auf die Provokation des Botschafters reagieren würde.
Batisos, neben Samira saß, lehnte sich zu dieser herüber.
Ahlo isch glaube isch abe misch noch nischt vorgestellt. Mein Name ist Henrique Batisos. Aber du kannst natürlich Henrique zu mir sagen. Da wo isch ehrkomme begrüßt man eine schöne Frau für gewöhnlich mit einäm Handkuss. Doch isch fürchte unsere frostigä Schulmeisterin könnte das missbilligen. Verzeih meine Neugier, aber was macht ein so übsches Kind bei so ungähobleten Gesellen? Isch finde das es eine Verschwendung von Anmut ist disch ihär bei diesen Klötzen sitzen zu sähen.
Währendessen erreichte die Chimäre ebenerdiges Gelände. Sie schlängelte sich durch die namenslosen Gassen der Slums, in den ewigen Schatten des aufragenden Wohngebirges gehüllt. Als sie dem Zielsektor näher kamen verschwanden zuerst die zivilen Kleinfahrzeuge. Ein Noterlass erlaubte es nur die sporadischen, ansässigen Geschäfte zu beliefern. Schließlich verschwanden auch die Lastwagen und nur ein Arbites- Radpanzer jagte dann und wann mit schreienden Sirenen vorbei. Durch die offene Luke drang der Geruch von Feuchtigkeit, Müll und Feuer ins Innere des Fahrzeuges.
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| Abarion - Ashoka |
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Geschrieben von: Abarion - 12-24-2008, 03:01 PM - Forum: Abwesenheiten
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Wir sind wohl über die Feiertage und den Rest des Jahres nicht verfügbar. Werden aber sobald es geht im neuen Jahr posten.
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| Priest - Ad`razbe - Sor ´lehan - Silja |
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Geschrieben von: Priest - 12-22-2008, 02:33 PM - Forum: Abwesenheiten
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Ich möchte mich für meine Abwesenheit der letzten Tage entschuldigen, leider hatte ich teilweise nicht mal die Zeit im Forum vorbeizuschauen.
Die kommenden Tage an Weihnachten werde ich nicht immer zuhause sein, versuche aber zumindest die Handlungen nicht aufzuhalten.
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| Briefingraum Eins! |
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Geschrieben von: Die Stimme - 12-22-2008, 01:21 PM - Forum: Gamarai-Kaserne
- Antworten (20)
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Briefingraum Eins erinnerte an einen Hörsaal. Die abfallenden Sitzreihen verjüngten sich zur tiefer liegenden Position des Redners. Die Räumlichkeit bot der gesamten Kompanie Platz und die Mitglieder von Gruppe Zwei wirkten recht verloren. Kommissar Altmann, sowie etwa die Hälfte der Mannschaften waren anwesend und besetzten die erste Reihe. Davor modifizierten ein paar Angehörige des Stabszuges die Hologrube.
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| Bizarr |
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Geschrieben von: Crulldranath - 12-21-2008, 10:59 PM - Forum: Vergnügungsmeile
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Angewidert blickte sich Crulldranath in dem abgedunkelten Saal um. Er hielt sich den Rücken der Hand vor die Nase um den Gestank niederzuringen. Als er meinte den Brodem ertragen zu können schritt er weiter. In einem Viehstall hätte es kaum unangenehmer seien können. Eigentlich ein passender Vergleich, den etwas anderes war dieses Gewürm ja nicht.
Er stieg einige Stufen herab. Ein Seilgehänge umrundete er und schenkte dem Mann, der hilflos darin baumelte, keine Beachtung. Der Mensch stieß lustvolle Schreie aus als eine Frau in schwarzem Leder die Peitsche auf seinem Fleisch tanzen ließ. Der Dark Eldar machte sich nicht die Mühe, diese Zurschaustellung von plumper Unwissenheit, auch nur gedanklich zu kommentieren. Sie waren wie Kinder die so taten als ob. Letztlich ging es ihnen nur um ein Vorgeplänkel plumper Paarungstriebe. Das wahre Verstehen der Qual war ihnen gänzlich unbekannt.
Leichtfüßig umrundete er Diwane auf dehnen Männer und Frauen sich in den Wonnen von berauschenden Dämpfe wanden. Anderorts ließ sich ein gebundenes Weib Nadeln durch die Haut treiben. Untermalung fand dies alles durch Bildschirme auf denen verstörende Bilder, blitzgewitterartig aufflammten und das Zwielicht zurückdrängten.
Willkommen im Bizarr mein Herr! Kann ich eure Gelüste befriedigen?
Der hochgewachsene Alien blickte auf das menschliche Weib hinab. Gänzlich in schwarzes Leder gekleidet ließ der Anzug nur ihre fraulichen Attribute frei. Dies erregte bei Crull jedoch eher Ekel als Verlangen. Ihm schien es als quelle das Fett dieser ungeschlachten Gestalt aus den Öffnungen ihres Anzuges. Ihr Schweißgeruch stach ihm in der Nase und er war froh wenigstens die Maske zu tragen. Jenes konturlose Zweitgesicht das, zusammen mit der Kapuze des Umhanges, sein Antlitz vor diesen Ahnungslosen verbarg.
Das könntest du sicher, aber nicht so wie du es dir ausmalst.Es war eine Schande das er seine Stimmbänger mit dem gutturalen Grunzen dieser Rasse beleidigen musste.
Ich bin mit jemandem verabredet. Sagte er leichthin. Seine schlanken Finger hielten ihr einen Zettel hin ohne das seine Augen sich die Mühe machten weiter auf ihr zu ruhen.
Oh… Zimmer 14, sehr wohl.
Die Angestellte führte ihn eine schmale Treppe hinauf. Die Zimmer waren zwar nummeriert, jedoch ohne der bekannten Reinfolge zu gehorchen. Zimmer 14 befand sich am Ende des oberen Ganges.
Du kannst gehen Dienerin.
Die Angestellte tat es, ohne weiteres Interesse an Liebesdiensten, Trinkgeld oder Erklärungen. Die Gäste für Zimmer 14 waren immer absonderlich, manchmal gefährlich, auf alle Fälle aber pervers über das übliche Maß hinaus. Dieser Mann jedoch, das hatte sie gespürt selbst bei dem Wenigen das er gesagt und getan hatte, war mehr als nur gefährlich. Daher war sie froh als sie der Treppe nach unten folgen konnte. Die im Saal waren krank, aber auf eine bekannte Art.
Crulldranath drückte die Klinke herunter und verstärkte den Druck so das die Scharnieren keinen Spielraum zum quitschen hatten. Nur ein sachter Luftzug mochte sein Eintreten beweisen.
Der Raum war nicht groß und der leichte Geruch von Desinfektionsmittel hing in der Luft. Neben einem schäbigen Tisch und zwei wackeligen Stühlen war ein gepolsterter Operationstisch und ein Rollschränkchen. Vor Letzterem stand eine gertenschlanke Frau, deren Rücken und langes Haar das Einzige war was er von ihr sah. Das Klappern von Metall in Flüssigkeit ließ vermuten das sie irgendwelches Operationsbesteck reinigte.
Er schloss die Tür.
Wahrlich tief bist du gesunken! Diese Stadt ist ein Dunghaufen in dem sich die Maden suhlen. Nur seine verwinkelten Gassen reizen mich. Um hier zu leben muss dein Blut dünn geworden sein.
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| Die Armeen Rasankurs |
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Geschrieben von: Kogan - 12-20-2008, 12:27 PM - Forum: Hintergrund Rasankur
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Im Gegensatz zu vielen anderen Chaosarmeen sind die Heerscharen Rasankurs kein strukturloser Haufen. Im Gegenteil ist die Armee des gefürchteten Wüstenreichs hervorragend organisiert. Dabei basiert der Aufbau auf den Grundlagen uralter Überlieferungen. Zwar ist die Ausbildung und Bewaffnung den modernen Zeiten angepasst, doch die traditionelle und von Ritualen geprägte, Urform ist noch immer klar erkennbar.
Die Armee unterscheidet sich, trotz der augenscheinlichen Parallelen, bei genauerem Hinsehen von ihren Gegenstücken in anderen Fraktionen, etwa der Imperialen Armee. So steht es beispielsweise jedem Krieger frei sein Betätigungsfeld frei und nach seinem Können und Vorlieben zu wählen oder zu wechseln. Rituale erlauben es den Anführer eines Trupps herauszufordern und dessen Platz zu beanspruchen, Entlohnung und Beförderung erfolgt nach Leistung und Erfolg und so weiter. Hier nun ein Überblick über Einheiten, Ausrüstung sowie Sitten und Gebräuche in den Reihen der Chaosdiener
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Einheiten:
[CENTER] Der Gewalthaufen
Krieger / Palta
Anführer / RePalta [/CENTER]
Die unterste, militärische Organisationsform Rasankurs ist der Gewalthaufen. Diese Formation ist weniger eine durchdachte Einheit als eine, in grobe Form gebrachte, Zusammenrottung. Er setzt sich aus Mutanten und menschlichen Kriegern zusammen und bildet die Masse der niederen Fußtruppen. Da die Bewaffnung aus dem besteht was die Kämpfer mitbringen ist die Schlagkraft der Gewalthaufen sehr unterschiedlich. Manche Trupps bestehen fast nur aus Nahkämpfern und erinnern an feudale Kriegsbanden, andere sind mit leichten Faustfeuerwaffen ausgestattet und können so auch Schusswechsel bestreiten. Angeführt werden die Gruppen, zwischen hundert und zweihundert Kriegern, meist von dominanten Individuen, die sich durch Brutalität und Rücksichtslosigkeit in diese Position gedrängt haben. Taktisch fallen den Gewalthaufen selten Schlacht entscheidende Rollen zu. Sie werden eingesetzt um den Feind zu verzögern, zu zermürben oder im geschwächten Zustand aufzureiben. Die Palta genießen kein sehr hohes Ansehen bei Angehörigen anderer Truppenteile, benannt nach den Speeren und Spießen, die viele der weniger wohlhabenden Kämpfer als Waffe wählen, werden sie von anderen Heeresangehörigen als unwürdig und undiszipliniert betrachtet. Den Gewalthaufen schließen sich jene an die zu individualistisch oder zu wild sind um sich unterzuordnen. Der Preis dieser Freiheit ist die Verachtung anderer und eine geringe Lebenserwartung.
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[CENTER] Die leichte Reiterei:
Krieger / Späher / Kardak
Anführer / Rekardak [/CENTER]
Die Wurzeln der Kardak liegen in der Tradition und Lebensweise der Wüstenbewohner begründet. Kühne Reiter, geschickte Kundschafter und Spurenleser. Eine solche Lebensweise bringt es mit sich das die Angehörigen dieser Reiterei sehr eigenbrötlerisch erscheinen. Sie bleiben lieber unter sich, oder vertrauen auf die Gesellschaft ihrer Tiere. Als Augen und Ohren Rasankurs sind sie oftmals Tagelang auf sich allein gestellt und durchstreifen die Weiten der Einöde ohne Kontakt zur Heimat. In größeren Schlachten werden sie zusammengefasst und dienen als Plänkler und schnelle Reserve. Sie bedrohen die Flanken der Feinde, greifen isolierte Einheiten an oder dringen ins gegnerische Hinterland vor. Die Bewegungsfreiheit ist zu Ungunsten der Bewaffnung erkauft. Körperpanzerung und schweres Gerät würden die Carnaks nur belasten und so sind Gewehr und Säbel meist die einzige Ausrüstung für die Attacke.
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[CENTER]Der Bestienmeister
Bändiger / Meutenbändiger / Schogot
Bestienmeister / In- Schogot
Herr der Bestien / Rak Schogota [/CENTER]
Einst waren die Untiere aus den Wüsten und den weit entfernten Wäldern Korons nicht mehr als Belustigung für Volk und Herrscher. Man ließ sie gegeneinander oder gegen Gladiatoren kämpfen, nutzte sie zu Hirnrichtung von Delinquenten oder bestaunte einfach ihre Fremdartigkeit. Zwar führten einzelne Feldherren schon immer Kampfbestien mit, doch die Tiere zu einem festen Bestandteil des Heeres zu machen war ein neuartiges Konzept. Eines das sich allerdings als äußerst effektiv herausstellte, da die Rudel von Ungeheuern als kaum zu berechnender Faktor für den Feind wurden. Auch ihre Kampfkraft sollte nicht unterschätzt werden, denn neben den offensichtlichen Einsatzgebieten gegen Infanterie gibt es durchaus Kreaturen die einem normalem Fahrzeug oder sogar einem Panzer gefährlich werden können.
Die Trainer dieser Tiere sind angesehene Meister ihres Faches. Sie selbst unterscheiden sich untereinander in normale Bändiger, die sich auf das Beherrschen von einer bis drei Kreaturen beschränken und Meutenbändiger, die Rudel von kleineren Wesen in die Schlacht führen.
Erstere beweisen sich daran besonders exotische und furchteinflößende Wesen abzurichten. Die Rudelführer hingegen sehen es als Kunst an möglichst viele, kleinere Tiere zu befehligen.
Waffen spielen eine ehr untergeordnete Rolle bei den Schogot. Zwar tragen sie leichte Bewaffnung wie Schwerter, Pistolen und dergleichen, oder Treibewerkzeuge in Form von langen Stangen, Speeren oder Peitschen. Alles darüber hinaus verschmähen sie. Denn es würde implizieren das sie auf derartige Bewaffnung vertrauen müssen da ihre Tiere nicht Waffe genug sein können. Diesem Spott würde sich kein stolzer Bändiger aussetzen.
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[CENTER]Die Infanterie
Rekrut / Nark
Soldat / Rasankuri
Spezialist / In- Rasankuri
Unterführer / Prä- Rasankuri
Einheitenführer / Cen- Rasankuri
Feldheer / EnWor - Rasankuri [/CENTER]
Das Rückrad der Armee Rasankurs bilden die Rasankuri. Eine disziplinierte und motivierte Armee von Kämpfern des Chaos. Wo andere Heerscharen der dunklen Götter sich auf schiere Masse verlassen kommt bei den Legionen Rasankurs Disziplin und hochrangige Ausbildung dazu. Dennoch sollte man nicht den Fehler begehen die Einheiten mit regulären Soldaten, etwa der PVS oder Imperialen Armee gleichzusetzen nur weil sich die organisatorische Struktur ähnelt. Die Unterschiede, in Selbstverständnis, Kampfweise und Führung sind deutlich erkennbar. So ist zum Beispiel die, bei der PVS heilige, Uniformität von Ausrüstung und Bewaffnung bei den Kindern der Vier von weniger hoher Bedeutung. Besitzt ein Krieger etwa eine Waffe die in ihrer Schlagkraft der Standardausrüstung gleich kommt so stellt es keine Problem dar das er dieses behält. Das gleiche gilt für die Schutzkleidung. Zwar wird einheitliche Ausrüstung an die Rasankuri ausgeteilt, doch niemand stört sich daran wenn das Rüstzeug ergänzt, verhüllt oder mit persönlichen Runen verziert wird. Aufstieg innerhalb der Heraschi geschieht nach Befähigung. Allerdings kann jedes Mitglied eines Trupps die Führerschaft seines direkten Vorgesetzten anfechten. Damit dies nicht im Feld geschieht und Unordnung in die Truppe bringt, hat sich der Herausforderer an das Ritual des Zweifels zu halten. Der genaue Ablauf dieser Handlung soll an anderer Stelle beschrieben werden. Auch der Schwur auf den Fürsten und die Verpfändung des eigenen Lebens für Rasankur sind stark ritualisierte Handlungen. Körperlich und geistig voll und ganz auf den Krieg eingeschworen vertrauen die Rasankuri auf die Gunst der dunklen Götter und die Führerschaft des Fürsten, der als leibhaftige Verkörperung des ewigen Chaos angesehen wird.
Auch die Ausrüstung eines jeden Kämpfers ist hochwertiger als in den meisten Heeren der Vier. So trägt jeder Krieger ein Sturmgewehr, zudem drei Ersatzmagazine gehören. Das Sichelkurzschwert tritt an die Stelle des Bajonett und ist keines Falls nur rituelles Beiwerk. Jeder Soldat muss sich in seinem Umgang, zusammen mit dem Schild, üben um jederzeit einen Nahkampf bestehen zu können. Weiterhin werden drei Splittergranaten ausgegeben die ihren Platz am Gürtel finden. Auf zusätzliches Koppelzeug wie unzählige Taschen, Rücksäcke und Beutel wird versichtet. Mobilität ist wichtiger als Tragekapazität und es bleibt jedem Rasan selbst überlassen wieweit er sich zusätzlich bestücken will.
Die eigentliche Schutzkleidung besteht aus einer, mit Bronze lasierten Armaplastweste die Brust und Bauch schützt. Zusätzlich können Unterleibs und Schultersegmente angebracht werden. Da sich diese aber auch geringfügig auf Gewicht und Beweglichkeit auswirken ist ihr Einsatz den jeweiligen Kämpfern überlassen. Das gleiche gilt für Bein und Unterarmschützer, die oftmals mit Klingen und Spornen verziert sind. Der Helm, von einem Nackenschutz gesäumt, weißt Befestigungen für die Atemmaske auf. Dieses groteske Ding ist zwar nicht so fortschrittlich wie aktuelle imperiale Modele, erfüllt jedoch ihren Zweck. Viele Kämpfer lassen sich die Masken kunstvoll verzieren um Dämonen oder Fabelwesen darzustellen und den furchtbaren Ruf der Rasankuri zu bestätigen.
Spezialwaffen sind so gut wie in jedem Trupp vertreten und erhöhen dessen Schlagkraft enorm. Zwar ist auch hier keine starre Anzahl vorgegeben, dennoch achtet man darauf das die schweren Gerätschaften nicht überhand nehmen und die Flexibilität der Einheit beeinträchtigt.
Die interne Struktur verhält sich ähnlich abweichend gegenüber den meisten imperialen Einheiten. So kann ein Trupp durchaus aus hohen Rängen bestehen ohne das einfache Krieger überhaupt enthalten sind. Dadurch sind selbst in regulären Einheiten erfahrene Veteranen vertreten, was wiederum einen unvorhersehbaren Faktor bei der Einschätzung durch den Feind ins Spiel bringt.
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[CENTER]Die Meuchelmörder
Novize / Jambia
Meuchelmörder / Fida'i
Verhüllte Klinge / Rafiq
Meistermörder / Da'i [/CENTER]
Denkt man an die Krieger des Chaos, so formen sich bei den meisten gepanzerte Muskelberge und waffenschwingende Wahnsinnige vor dem geistigen Auge. Doch der Dienst an den finsteren Vier hält weitaus mehr Möglichkeiten offen als dieses gradlinige Eigenschaftsspektrum. Es gibt jene die sich mit den Schatten vermählen und ihr Geschick in die Hände von Heimlichkeit und Täuschung legen. Rasankur lässt diese Fähigkeiten nicht ungenützt und fördert sie in seinem Sinne. Die Fedajin sind die Augen und Ohren des Fürsten, an seinen Feinden im Inneren und Äußeren. Sie sind eine ständige Gefahr für alle die sich der Macht des Chaos in den Weg stellen. Meuchelmord, Spionage und Sabotage, Terror und Arglist sind ihre Waffen. Die, welche die Segnungen der Götter noch nicht von der Menschlichkeit entfernt haben, sind die Agenten in den Reihen des Leichenkaisers. Schläfer die nur auf das Zeichen zum Losschlagen warten. Andere werden durch ihre Gaben zu Dolchen in der Dunkelheit immer bereit die Unzulänglichkeit der Schwachen auszunutzen. Der Nachwuchs für die Reihen der Jambia rekrutiert sich aus Todeskulten, begabten Mutanten und Menschen.
Im Einsatz vertrauen die Fedajin auf eine Vielzahl von Mordinstrumenten, die jedoch alle Lautlosigkeit als Vorrausetzung haben. Dolche und Messer, Drahtschlingen, Gift, Wurfsterne und schallgedämpfte Schusswaffen.
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[CENTER]Die Sklavenhändler
Händler / Züchtiger / Satirki
Fänger / Menschenjäger / Salatiriki
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Das Geschäft mit der Ware Mensch ist so alt wie das, was man gemein hin als Zivilisation betrachtet. Zwar glauben einige Kulturen diese Art des Handels hinter sich gelassen zu haben, doch letztlich ändert sich nur die Bezeichnung und Art der Erscheinungsform etwas. In Rasankur war eine Abschaffung der Sklaverei zu keinem Zeitpunkt Thema. Im Gegenteil, unfreiwillige Arbeiter waren und sind es, auf deren Rücken ein Großteil der Produktion liegt. Da ist es nur verständlich das sich um die Beschaffung und Züchtigung ein eigener Gesellschaftszweig entwickelte. Dieser unterteilt sich, auch wenn es hier und da Überschneidungen gibt, in zwei Sparten. Die Jäger und die Züchtiger. Während erstere sich um die Beschaffung der Ware kümmern, obliegt des den Letztgenannten die Gefangenen für ihre neue Rolle zu formen. Handeln tun beide mit ihren Besitztümern. Der Jäger bietet dabei die Rohware, der Züchtiger fertige Produkte feil. Neben dem Gebrauch als Arbeiter, Hausdiener, Gladiatoren oder Lustsklaven gibt es auch eine bestimmte Form von Sklavenkriegern in der Heeresstruktur. Diese stammt noch aus vorimperialer Zeit, als Kriege gänzlich von gepressten Armeen geführt wurden. Noch immer gibt es kleine Einheiten aus solchen Unfreiwilligen und ihr Aufgabenbereich ist entsprechend gefährlich. Dennoch achten die Züchtiger auf ihr Eigentum und im Gegensatz zu Arbeitssklaven haben diese Gefangenen meist ein besseres Auskommen, was Ernährung und Unterbringer angeht, auch wenn ihr Ableben meist unangenehmer ist.
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