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Koron Diverses
Forum: InGame Offtopic
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Läuterung
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Forum: Der Weltraum
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Forum: InGame Offtopic
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Panzerwaffe
Forum: PVS
Letzter Beitrag: Kogan
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Rotkreis Electro: P01 Typ...
Forum: Drudoxs weiß Bescheid!
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SUKOV / MP
Forum: Drudoxs weiß Bescheid!
Letzter Beitrag: Drudox
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Neuigkeiten und Veränderu...
Forum: Neuigkeiten
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Blödsinn
Forum: Spam und Co
Letzter Beitrag: Ralph Duhaney
12-31-2025, 07:45 PM
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| Kitiara Fe´shir |
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Geschrieben von: Kitiara Fe´shir - 10-25-2010, 06:32 PM - Forum: Eldar und Dark Eldar
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![[Bild: bansheeexarchconceptbyt.jpg]](http://img214.imageshack.us/img214/1767/bansheeexarchconceptbyt.jpg)
Foto entstammt DeviantArt
Name: Kitiara Fe´shir
Alter: Nun…in Menschenjahren wohl alt. Für eine Eldar jedoch noch relativ jung. Sie gilt bereits seit einiger Zeit als volljährig und nimmt gewisse Kampferfahrung mit, verglichen mit anderen Banshees ist sie jedoch noch absolut unerfahren und…jung.
Aussehen: Mit ihren 1,95m ist sie nicht eben groß für eine Eldar, doch auf Grund ihres Banshee-Daseins stört es sie nicht wirklich ein etwas kleineres Ziel zu sein. Sie ist wie alle Eldar ausgesprochen schlank und sehnig, weist jedoch etwas ausgeprägtere Rundungen vor als die meisten weiblichen Eldar, was möglicherweise an ihrem Knochenbau liegen mag, das warum hatte sie nie interessiert. Aus diesem Grund fällt sie auch ziemlich aus dem Schönheits-Ideal ihrer Rasse, wenngleich ihre unnatürlich blassen Gesichtszüge selbst unter Eldar Ihresgleichen suchen. Ihre eisblauen Augen leuchten nahezu, wofür auch die seltsamen silbrigen Einsprengsel ihrer Iris sorgen. Ihr Blick ist dem eines Falken nicht unähnlich, denn er bannt den Blick einer Person und lässt diese zumeist nichtmehr los. Stark im Kontrast zu diesen blauen Augen, steht Kitiaras wallende, feuerrote Haarmähne, welche sich auch von dem Banshee-Helm, kaum bändigen lässt. Sie trägt in bester Biel-Tan Manier fast immer sehr eng anliegende Kunstfaser-Kleidung, die man allerdings kaum zu Gesicht bekommt, da sie es bevorzugt ihre Rüstung zu tragen. Welche zu ihrem Leidwesen allerdings auch wie eine zweite Haut sitzt. Aus eben diesem Grund neigt sie dazu, ihren Körper mit einem knöchellangen grünen Mantel zu verhüllen, welchen sie in Kampfsituationen allerdings sofort abwirft.
Charakter: Kitiara treibt ein enormer Hass auf Chaosanbeter, wenngleich sie Imperiale-Menschen beinahe ebenso verachtet. Allerdings äußert sie Imperialen gegenüber ihre Verachtung nur dadurch, dass sie sie ignoriert, oder sie gegebenenfalls mit einem Schwall herablassender Bemerkungen überschüttet. Gleichzeitig ist sie jedoch ausgesprochen unsicher im Bezug auf Menschen und auch auf Eldar, die nett zu ihr sind. Ein Befehlston ist ihr am liebsten, da sie diesen gewohnt ist und entsprechend reagieren kann. Komplimente bringen sie allgemein aus dem Konzept und lassen sie verlegen werden, wenngleich sie sich auch darüber freuen kann, sollte die richtige Person ein Kompliment an sie richten. Sie hasst es angestarrt zu werden und es kann sie schon zu einer herablassenden Bemerkung verleiten, sollte sie jemand zu lange anstarren. Abgesehen von diesem Unbehagen hinsichtlich ihres Körpers, ist Kitiara allerdings eine eiskalte Kriegerin, die dem „Schrein vom Lied des Todes“ verschworen ist und gnadenlos tötet, wenn das von ihr verlangt wird. Sie vermeidet den Kampf nicht und besonders wenn es um Chaos-Kultisten geht, sucht sie ihn regelrecht. Gegenüber anderen Eldar kann sie durchaus nett sein und wer melancholische Gespräche mag, wird Kitiara wohl lieben. Doch nichtsdestotrotz, ist sie eine Banshee und mit ihrer buchstäblichen Rücksichtslosigkeit muss man rechnen.
Fähigkeiten: Sie spricht mehrere imperiale Sprachen und Dialekte, wenngleich man ihr ihren leicht singenden Akzent anmerkt. Sie verfügt außerdem über latente psionische Begabungen, die es ihr ermöglichen ihre psychoakustische Kampfmaske gezielt einzusetzen. Natürlich verfügt sie über die ungeheure Geschwindigkeit, die jeder Banshee eigen ist und ihre Beweglichkeit und Agilität sucht ebenfalls Ihresgleichen. Ihre größte Schwäche ist wohl ihre mangelnde Körperkraft und Ausdauer. Sie muss sich vollends darauf verlassen nicht getroffen zu werden, da ihre leichte Rüstung nicht mehr als zwei Treffer verkraften würde. Allgemein gilt für sie, immer in Bewegung zu bleiben und bestenfalls die Flanke des Gegner attackieren zu können. Ihre Zielfertigkeiten sind mehr als nur unterdurchschnittlich…sie sind absolut miserabel. Sie hat Glück, wenn sie auf fünf Meter Entfernung einen Ork erschießen kann. Ihre Körperbeherrschung erlaubt es ihr überdies auch auf enorm schmalen oder rutschigen Oberflächen laufen zu können und so gibt es für sie stets auch die Alternative auf Flucht…wenngleich diese nur in Erwägung gezogen wird, sollte dies ein befehl sein, oder sollte der Gegner haushoch überlegen sein.
Ausrüstung: Leichte Aramid-Rüstung, psychoakustische Kampfmaske, Energie-Schwert, Shuriken-Pistole, Seelenstein.
Biografie: Kitiara wurde auf dem Weltenschiff Biel-Tan geboren und ihre Erziehung entsprach der jedes anderen Eldar, wenngleich für sie nie wirklich klar war, welchem Aspekt sie eigentlich folgen wollte. Einerseits hatte sie der Weg der Seher schon immer fasziniert, andererseits war ihre Mutter eine Banshee und ihre Vater Skorpionkrieger…was nahelegte, dass der Aspekt des Kriegers in ihrer Familie wohl durchschlagend war. Obendrein sprach ihr Vater immer davon, wie gut und ehrenvoll es doch wäre den Ruhm ihres Volkes mit dem Schwert zu verteidigen. Ihre Mutter sagte dazu selten etwas, doch man konnte ihr ihre Zustimmung stets anmerken, wenngleich Kitiara wusste, dass ihre Mutter andere Motive des Kampfes hegte als ihr Vater. Ihrer Mutter ging es nicht darum Eldar zu retten oder ihr Reich zu vergrößern…sie wusste, dass dies der Traum ihres Weltenschiffes war, doch war ihr klar, dass es ein Traum bleiben würde.
Während eines Besuches einer der Jungfernwelten, wurde ebendiese von Chaosanhängern überfallen, die mit einem Warpsturm aufgetaucht waren. Sie wurden auf Grund des Sturmes vom Netz der tausend Tore abgeschnitten, während die auf dem Planeten befindlichen Eldar keine Möglichkeit zur Flucht besaßen. Unter jenen Eldar waren auch Kitiara und ihre Eltern welche im folgenden Kampf gegen die Anhänger des Chaos ihr Leben verloren. Kitiara selbst wurde von einer Gruppe der Menschen wie ein Tier durch die wunderschönen Wälder der Jungfernwelt gejagt…auf einer Lichtung holten sie sie ein.
Dieser Tag sollte bestimmen, welchen Weg sie beschreiten würde, denn nachdem die Chaosanhänger sie überwältigt hatten, schändeten sie sie. Erst an diesem Tag war ihr bewusst geworden, dass ihr Körperbau rein oberflächlich dem eines Menschen nicht so unähnlich war. Denn einer ihrer Vergewaltiger hatte ebendies gesagt. Während der Tat verlor Kitiara ihr Zeitgefühl…sie konnte nicht weinen…konnte nicht schreien…konnte sich nicht einmal mehr wehren. Es war als wäre sie eine teilnahmslose Zuseherin und als ob es irgendeine fremde gewesen wäre, die dort lag und von den abstoßenden Wesen befleckt wurde. Die Abendröte war bereits am Horizont als Angehörige ihrer Rasse dann eintrafen und die Chaosbrut niedermetzelte. Kitiara war in diesem Moment immer noch nicht in der Lage sich zu bewegen und starrte die Wälder an. Als ein Verwandter von ihr sie hochhob und mit ihr sprach erkannte sie ihn nicht. Sie konnte ihn nur ansehen und schweigen, das Chaos hatte ihr die Stimme genommen…ihre Gedanken und ihr Leben.
Es dauerte lange bis sie sich wieder bewusst wurde, wer und was sie war. Zu lange… Das Chaos hatte ihr ihre Jungend gestohlen ihr genommen, was etwas Gutes aus ihr gemacht hätte. Sie hatten ihr eine Vergangenheit in Abscheu und Schmerzen hinterlassen, ihre Gegenwart hatten sie zerstört und ihr Zukunft in Luft ausgelöst. Sie hatten ein Geschenk zur Folter werden lassen und dafür sollten sie büßen… Kitiara trat dem Aspekt der Krieger bei und wurde eine Banshee des Schreins vom Lied des Todes. Sie war bereits nach wenigen Jahren für ihre kaltblütige und teils übertrieben brutale Behandlungen von menschlichen Gegnern bekannt, wenngleich jene die über ihr Schicksal Bescheid wussten dies als gerechtfertigt betrachteten.
Nun vier Jahre später, wurde Kitiara nach Koron verlegt, wo sie auf dem Trägerschiff Solereillan stationiert weiterhin ihre Aufgaben als Banshee erfüllt. Stets auf der Suche nach anderen Eldar ihres Weltenschiffes, erwartet sie ihre Befehle und sie brennt darauf ihre Klinge wieder in Fleisch graben zu dürfen.
Name: Kitiara Fe´shir
Rasse: Eldar
Alter: Relativ jung.
Größe: 195cm
Zugehörigkeiten: Weltenschiffeldar
Aussehen: Lange rote Haare, eisblaue Augen mit silbernen Einsprengseln, sehr schlank, doch mit weiblichen Reizen ausgestattet.
Charakter: Introvertiert, kriegerisch, manchmal herablassend.
Ausrüstung: Leichte Aramid-Rüstung, psychoakustische Kampfmaske, Energie-Schwert, Shuriken-Pistole, Seelenstein.
Fähigkeiten: Unglaublich agil, sehr gute Nahkämpferin, miserabel im Fernkampf, körperlich schwach, enorme Beweglichkeit und Körperbeherrschung.
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| Sieg |
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Geschrieben von: Sieg - 10-24-2010, 11:49 PM - Forum: Kälteschlafkammer
- Antworten (6)
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Zeit. Wenn man das fünfte Kind einer Adelsfamilie ist hat man von Nichts soviel wie Zeit. Das Zweite von dem man jede Menge hat ist natürlich Geld, mehr Geld als man ausgeben kann, mehr als genug Geld um nicht einen einzigen Tag nüchtern verbringen zu müssen und man könnte seine zwanzig besten Freunde auch gleich mitversorgen.
Einer dieser Adelsangehörigen war Skurorn Ilothemn Erckasion von Ghalskirn oder auch kurz ...
Sieg. Nenn mich Sieg. Also kommen wir ins Geschäft? ein wölfisches Grinsen entblößte makellose weiße Zähne zwischen vollen Lippen deren rot von der vornehmen Blässe des Gesichts hervorgehoben wurde. Eine schmale Nase wies den Weg zu dunkelblauen Augen mit schmalen Augenbrauen, umrahmt wurde dieses markante, hochwangige Gesicht von ebenholzschwarzen Haaren. Das Ganze is' hart an der Grenze zur Illegalität, entgegnete ihm sein Gegenüber. Er war um einiges älter als Sieg vielleicht Anfang fünfzig mit kurzen braunen Haaren und einem einfachen augmentischem Implantat anstelle eines linken Auges und einen guten Kopf kleiner als Sieg. Der Raum, in welchem das Gespräch stattfand, war der Verkaufsraum eines kleinen Bodyshops in dem sich Normalsterbliche Bionischeimplantate kauften und meistens auch gleich einsetzen ließen, wahrscheinlich holten sich hier auch Ganger ihre Modis ab wenn sie sich welche leisten konnten. Das Licht, Neonlicht in allen Farben wobei jede Farbe für eine Implantatssorte stand, grün für verbesserte Sinne wie Augen, blau für Extremitäten, rot für Waffen und so weiter, kam ausschließlich von den verglasten Vitrinen die sich im Raum verteilten. Die alte Theke, hinter der der alte Verkäufer in seinem schäbigen weißen Laborkittel stand, war ein Plastek Holzimitat und viel zu groß für den, fünf mal sechs Meter großen Raum, Wände und Decke aus rostendem Stahl und ein Fußboden aus nacktem Stein warfen einen krassen Kontrast.
Wenn es funktioniert wird es genug vom Adel und der Oberschicht geben die gerne einpaar willenlose Sklaven haben wollen aber nicht wollen dass Jemand nachfragt und uns somit genug Rückendeckung geben werden und wenn es nicht funktioniert, er drehte sich rechtsseitig von der Theke weg und machte eine abwertende Geste mit der Linken, wird es sowieso niemand erfahren. Zudem haben Menschen den Vorteil dass sie nun mal Menschen sind und man sie so auch als solche ausgeben kann im Gegensatz zu den Janus Simulacra. Also, Reichtum oder Armut? Wähle!
Zwei Jahre dauerte es bis Tassias brauchbare Ergebnisse vorweisen konnte. Ziel des ganzen Unternehmens war es loyale Diener zuschaffen ohne sich Gedanken darüber machen zu müssen was sie hinter dem Rücken des Besitzers taten.
Die Geschichte der Adelshäuser war voll von Verrat und Mord durch Untergebene, wie Butler und Gärtner, denen eigentlich vertraut wurde. Servitoren hatten hingegen den Nachteil dass ihnen jeder Selbsterhaltungstrieb fehlte und sie meist auch nur ein sehr eingeschränktes Aufgabenfeld besaßen, zudem waren 'Erschaffung' und 'Wartung' kostenintensiv und gehaltvolle Gespräche waren auch nicht gerade ihre Stärke.
In der einfachsten Ausführung sollten diese 'loyalen Diener' den Befehlen ihrer Herren bedingungslos gehorchen ansonsten aber ihre 'Menschlichkeit' behalten, je stärker allerdings die Behandlung wird desto mehr werden sie auf das Niveau eines treuen Hundes herunter geregelt.
Tassias hatte zweiunddreißig Jahre im Dienste von Eisen&Fleisch gestanden welche hier in Gohmor eng mit der Administration zusammen arbeiten und für die Grundversorgung mit Servitoren aufkommen. Er redete zwar über seine alte Arbeit und was er dort alles getan hatte aber warum er seinen profitablen und ehrenwerten Posten bei E&F aufgab erwähnte er nicht.
Nach sechs, eindeutig missglückten, Fehlversuchen, den ersten dreien wurde regelrecht das Hirn weich gekocht, Nummer vier und fünf wurden wahnsinnig und mussten entsorgt werden, Nummer sechs war nur noch ein sabbernder Haufen und hatte keine Kontrolle mehr über seine Körperfunktionen, kam Nummer sieben.
Sieg hatte die Testsubjekte bei seinen Streifzügen durch die Unterstadt mitgebracht, er vertrieb sich damit seine Langeweile indem er Menschen, zu völlig unfairen Vorrausetzungen mit allerhand technischem Spielzeug, jagte oder besser hetzte bis sie vor Erschöpfung zusammenbrachen.
Sieben war die Tochter einer Prostituierten die das Pech hatte Siegs sadistische Vorlieben nicht zu überleben, er nahm sich Ihrer an weil er davon aus ging dass sie mit ihren vierzehn Jahren keine großen Überlebenschancen in den unteren Ebenen hatte, außer die gleiche Laufbahn ihrer Mutter einzuschlagen. Sie hatte wunderschöne violette Augen mit goldenen Sprenkeln und glatte, kinnlange lila Haare, so nannte er sie Vila nachdem das Experiment endlich geglückt war. Jetzt legte sie das Verhalten einer verspielten Katze, in Menschengestalt, an den Tag und gehört zu seinen ständigen Begleitern. Er behielt sie anfangs um zu überprüfen ob sie vor allem mental stabil blieb, nun sind aber schon zwei Jahre ins Land gezogen und sie ist immer noch bei ihm. Er würde es niemals zugeben denn er hat seine seelische Unschuld auf sie projiziert und sie weiß was er tut, ob sie es versteht spielt dabei keine Rolle, solange Vila kein schlechtes Wort zu ihm spricht, und das wird sie nie.
Das Anwesen der Familie Ghalskirn lag unter einer Kuppel im südwestlichen Teil Gohmors und war ein palastartiger Komplex im Stile des Imperialengotisch mit Einflüssen der Art déco. Im Zentrum ruhte eine riesige, achteckige Kathedrale welche als Thronsaal diente und für offizielle Empfänge und große, um nicht zusagen riesige Festbälle genutzt wurde. Durch Verbindungsgebäude waren die Villen der direkten Blutsverwandten an die Kathedrale angeschlossen, diese Bauten die immer noch groß genug waren um ganzen Familien Platz zu bieten , zogen sich kreuz und quer über das Gelände und verbanden auch die Villen untereinander, man müsste also keine Fuß nach Draußen setzen um von einem Ende zum anderen zugelangen. Die 'kleinen' Höfe die dadurch entstanden, waren aufwendige Parkanlagen in den man die Sonne, reguliert durch die Kuppel, genießen konnte.
Viel Zeit verbrachte Sieg hier nicht, da er es vermeiden wollte in die Revierkämpfe von Brüdern, Schwestern und anderen Blutsaugern hineingezogen zu werden, mal abgesehen davon war es ihm hier auch viel zu ruhig. Er hatte eine Penthousesuite am Rande der Oberstadt, die Sonne auf der einen und das tosende Leben auf der anderen Seite.
Ghalskirn ist ein Ast der Siris Familie der sich vor sechzehn Generationen abgezweigt hat, trotzdem unterhält man enge Bande zu den Siris Wurzeln und alle fünf Generationen wird das Oberhaupt der Ghalskirns mit einem direkten Thronfolger von Siris verheiratet um 'das Blut beisammen zuhalten'. Dieser Umstand erlaubte es Sieg Karrahn in seine Dienste zustellen, dieser hatte mit seinen einhundertsiebenunddreißig Jahren seine hundert Jährige Karriere bei F.A.U.S.T. mit allen Ehren hinter sich gebracht. Nachdem Karrahn Frau, Kinder und seinen ersten Enkel überlebt hatte fehlten ihm Perspektive und Lebensziele, einige für Sieg glückliche Umstände führten Karrahn zum Hochgeborenen wo er schon fast die Rolle eines Gelehrten einnimmt, nichts desto trotz ist es aber die Vergangenheit des alten Kämpfers weswegen er in Siegs Reihen steht und auch schon den ein oder anderen unliebsamen Zeitgenossen beseitigt hat. Auf Grund seiner langen Karriere ist Karrahn kein unbekanntes Gesicht in der Familie was eine gut präventive Maßnahme ist um Missgünstlinge abzuschrecken, zudem haben unzählige Kämpfe und das Alter ihre Spuren hinterlassen welche durch eine Reihe von Bionischenimplantaten beseitigt, oder eher noch hervorgehoben, wurden. Er ist in etwa auf gleicher Augenhöhe mit Sieg und seit zwei Jahren lässt er seine dunkelgrauen Haare lang wachsen und trägt diese auch offen, wenn er auf den Straßen unterwegs ist trägt er eine dunkle, braune und weit geschnittene Robe mit schwerer Kapuze unter der nur seine Augmentischenimplantate bedrohlich hervorleuchten, zudem gestattet ihm die weite Robe das unbemerkte Tragen von Panzerung und durchschlagskräftigen Waffen.
Sieg saß an seinem großen Schreibtisch in der Penthousesuite und starrte gedankenlos auf den Bildschirm des Cyberterminals, auf diesem spiegelte sich auch die Silhouette von Karrahn
Karrahn?
Ja, mein Herr? antwortete der alte Kämpfer bedächtig ohne sich umzudrehen während er die Regentropfen am großen Panoramafenster beobachtete und hin und wieder seinen Blick in die Wüste hinaus schweifen ließ, dann richtete er seien Fokus auf die Spiegelung von Sieg im Fenster.
Mir ist langweilig. Was machen wir heut? er drehte sich mit seinem Bürosessel und bohrte jetzt seinen Blick in Karrahns Rücken. Ich bin nicht da um Euch zu bespaßen, mein Herr. Nicht?! hakte der Hochgeborene schelmisch nach. Das ist wohl eher Vilas Metier.
Vila saß ebenfalls am Fenster, neben Karrahn, auf dem Fußboden, sie trug das Kostüm eines Hausmädchens und hob den Kopf zu ihm als sie ihren Namen hörte, als weder Sieg noch der Alte auf sie reagierten verlor sie schnell wieder das Interesse und folgte weiter verträumt mit ihrem Kopf den Tropfen am Fenster.
Komm Vila, sehen wir mal ob wir draußen nicht irgendetwas anstellen können, er stand auf und ging aus dem Zimmer, das Mädchen sprang ebenfalls auf mit einem freudestrahlendem Gesicht.
Aber zieh dir vorher noch etwas Anders an! schallte seine Stimme aus dem Flur, sie blieb stehen und überlegte.
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Zusammenfassung
Name: Skurorn Ilothemn Erckasion von Ghalskirn
Alter: 26
Rasse: Mensch
Zugehörigkeiten: Gohmor / Adel (gehört zum Stammbaum von Haus Siris)
Aussehen: 1,85m; kräftige Statur; schwar
Ausrüstung: A8-Gol
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| A8-Gol |
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Geschrieben von: Drudox - 10-23-2010, 09:23 PM - Forum: Drudoxs weiß Bescheid!
- Antworten (6)
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Es gibt wieder Nachschub, Freunde und Nachbarn.
Heute nehmen wir uns mal etwas aus der höheren Preisklasse vor. Der A8 Gol gilt dieses Mal unsere Aufmerksamkeit. Dieses Stück Waffentechnik wird seit Anfang des Zyklus von der HeliGard in Serie produziert und vertrieben. Die Zielgruppe ist dabei klar und das nicht erst seit der Vid- Werbekampagne zur besten Sendezeit. Junge Heranwachsende aus der Oberschicht, die zu ihrem 16ten Lebensjahr natürlich die „coolste“ Waffe in der Stadt ihr Eigen nennen wollen.
Ich werde dennoch versuchen die Gol so unvoreingenommen wie möglich zu beschreiben und es wird sich zeigen, das unter dem modischen Budenzauber mehr steckt als nur ein Spielzeug mit dem man seine Schulfreunde beeindrucken kann. Aber fangen wir von Vorne an. HeliGard ist es gelungen eine lukrative Nische in der Laserwaffenfertigung zu erobern. Da die relativ kleinen Produktionsbetriebe den Konkurrenzkampf mit den Giganten der Branche kaum hätten bestreiten können, versuchte man es erst gar nicht. Stattdessen konzentrierte sich die Firma auf die Herstellung extravaganter Stücke in kleiner Serienzahl und der Erfolg gibt diesem Konzept recht. Die A8 Gol ist nun also der neuste Streich aus dem Hause HeliGard. Einzuordnen ist die Waffe unter der Kategorie „Blaster“. Alle die diesen Begriff etwas befremdlich finden, können sich auch die Zunge an „Schwere Schnellfeuer Laserpistole“ abbrechen. Als erstes fallen natürlich die vielen Leuchtdioden auf und das sollen sie auch. Denn ihre Aufgabe ist es in erster Linie stylisch zu sein. Aber mag es das modebewusste Kind, in den Klauen der Pubertät, auch nicht interessieren, so haben sie daneben auch noch eine sehr reelle Funktion, nämlich die der Munitionsanzeige. Hier lässt HeliGard Platz für eigene Vorlieben und bietet diverse Einstellungsmodi. So kann zum Beispiel eine oder beide der gepunkteten Linien als Batterieladungsanzeige genutzt werden, oder aber die gesamten Dioden wechselt ihr Farbbild, je nach Energiemenge des Munitionsblocks. Natürlich ist eine Waffe, die in einer Gefechtssituation blinkt wie eine Parade am Tag der Helden, ein Risikofaktor für den Schützen. Doch auch daran wurde gedacht. Mit einem Knopfdruck lassen sich die Zierstreifen abschalten und lediglich die Munitionsdiode blinkt nach kurzem Berühren des nämlichen Knopfes. Das Magazin, bzw. die Energiezelle wird in eine runde Öffnung unter dem Lauf eingesteckt und von der Waffe selbst arretiert. Nun hat man die Wahl zwischen Einzelfeuer und einer Drei- Schuss Salve. Die komplette Zelle in einem einzelnen, sehr starken Schuss zu entladen ist nicht möglich. Allerdings kann sich die Durchschlagskraft der Gol durchaus sehen lassen und nimmt es mit den meisten Körperpanzerungen auf. Eine Zelle reicht dabei für 30 Schuss. Die Linsen, welche das Licht des Schusses einfärben, können natürlich auch ganz individuell ausgesucht werden. So geht es vom, taktisch klügeren, farblosen Impuls, bis dahin, dass jeder Schuss einer Dreiersalve eine andere Farbe aufweist. Auch bei der Gestaltung des Gehäuses sind dem Käufer, sofern er denn genügend Kleingeld hat, kaum Grenzen gesetzt. Ob eine dezente Ätzmusterung und die Standardfarbe, (so wie auf der Abbildung) oder eine schreiende Kreation aus allem was der Regenbogen so hergibt.
Die Waffe selbst ist dabei Maßarbeit.
Das sie absolut wasserdicht ist sollte sich von selbst verstehen, doch leider teilt nicht jede Firma diese Auffassung. Bei HeliGard muss man sich diesen Vorwurf jedoch nicht gefallen lassen. Alle Komponenten sind tadellos und mit fünf jähriger Garantie versehen. Die andere Seite der Medaille ist natürlich das eine derartige Pistole nicht mit einem Schraubenzier und einem Stein in irgendwelchen Schützengräben gewartet werden kann. Ist man selbst kein Profi auf diesem Gebiet sollte man die Finger von einer Eigenreparatur lassen. Auch die alte Soldatenanekdote, von wegen die E-Zelle ins Feuer werfen um sie aufzuladen, wird bei der A8-Gol eher zu einem einseitigen Grillvergnügen. Ein gut sortierter Büchsenmacher sollte also, trotz der Zuverlässigkeit, niemals all zu weit entfernt sein. In ihrer einfachsten Ausführung wird über Kimme und Korn gezielt, wer jedoch etwas auf sich hält schlägt natürlich bei dem reichhaltigen Angebot an Zusatzausstattung zu. Welche ein Sammelsurium an Zieloptikern, Reflexvisieren und Infrarotgeräten bietet. Auch einen HA – Adapter kann man sich einbauen lassen (Für alle die ihren Körper nicht mir Kabeln und Metall vollstopfen, werde ich in einem späteren Beitrag mal erläutern was ein HA – Adapter überhaupt ist.) Gegen einen kleinen Aufpreis natürlich. Und damit sind wir, ihr ahnt es sicher schon, bei dem großen Manko dieser Pistole. Es ist natürlich der Preis! Für die unmodifizierte Grundversion blättert man runde 4000 Schekel hin und mag das für die Eltern der Zielgruppe auch nur ein, im Voraus bezahltes, Taschengeld darstellen, so muss ein ehrlicher Auftragsmörder oder Söldner dafür doch lange stricken.
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| Erste Schritte in die Freiheit |
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Geschrieben von: Salem - 10-19-2010, 03:07 PM - Forum: Zentraler Raumhafen
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Die Stunden vor dem Landeanflug verbrachte Salem mit schlafen. Während des Landeanflugs lauschte er beiläufig den nie versiegen wollenden Anekdoten seines Sitznachbars. Den Flug über hatte der feiste Vertreter ihn gut unterhalten, doch in dieser letzten Phase herrschte ganz klar die Anspannung vor. Wie würde der Planet sein? Würde seine ultra-teuren Papiere anerkannt werden oder saß er gleich wieder im Flieger zurück, oder gar im Knast?
All diese Fragen schwirrten Salem durch den Kopf und mit vor Nervosität schweißnassen Handflächen beschlich ihn wieder die dumpfe Erkenntnis, dass er keine Ahnung von einem Leben in Feiheit hatte.
So ganz wohl war ihm bei der Sache noch nicht, doch würde sich bestimmt jemand finden lassen, in dessen Obhut er unter- und auf dessen Gehaltsliste er auftauchen konnte.
Für Leute wie ihn gab es in Makropolen immer Arbeit, hatte Travin gesagt und Salem hatte ihm gelglaubt. “Man muss sie nur finden und dafür muss man wissen, wo man zu suchen hat. Du findest schon was.”, hatte Travin augenzwinkernd gesagt.
“Wollen wir doch mal sehen.”, dachte sich Salem und wischte sich die Handflächen an der Hose trocken.
Salem stieg aus dem Transporter. Er war von einem regen Treiben umgeben und hatte gar keine Wahl, als sich von der Masse der aussteigenden Personen zur Gepäck- und Frachtzone drängen zu lassen. Jeder wollte der Erste sein. Salem machte sich seine Größe und seine Masse zunutze, um sich an einer Gruppe von drei kleinen, dünnen Glatzköpfen vorbei zu schieben und verpasste einem Kerl mit dunklem Vollbart einen Hieb mit dem Ellenbogen, als dieser ihn zum dritten Mal heftig angerempelt hatte.
Salem sah seinen Koffer und beließ es bei dieser Warnung, da der Bartträger ein Stück zurückgefallen war. Dem Strom der Menschen folgend erreichte Salem schon bald einen der Kontrollpunkte an denen die Ausweise und Frachtpapiere kontrolliert wurden. Nun hieß es warten. Den Koffer fest im Griff stand Salem fast eine halbe Stunde in einer Schlange und sah sich derweil das Prozedere, so gut es ihm die Situation erlaube, an.
Es war eine langweilige, immergleiche Arbeit und Salem fragte sich, wieviele der schlecht gefälschten Papiere die im Umlauf waren wohl übersehen wurden, weil der Kontrolleuer betriebsblind war und in jedem Fetzen, der annähernd die richtige Größe hatte, ein amtliches Dokument sah.
“Ein ätzender Job, was?”, sagte Salem, bemüht teilnahmsvoll, oder zumindest einigermaßen freundlich rüberzukommen. Statt einem kurzen, emotionalen aufleben kassierte er nur einen kalten, verächtlichen Blick von der glubschäugigen Frau, die instinktiv die Hand ausstreckte um seine Papiere zu nehmen. Er gab sie ihr hastig und sie ließ einen fachmännischen Blick zwischen den Dokumenten und seinem Gesicht hin und her wandern.
“Sie sind wohl einer von der ganz komischen Sorte, was?”, fragte sie und zog genervt eine Augenbraue hoch. Ihre Stimme war hoch und nasal und ihre Augen hatten dunkle Ringe. Mit einem blassen Finger tippte sie wiederholt auf den Tisch vor sich.
“Tasche aufmachen.”
Zögernd kam Salem der Aufforderung nach. Dies war der alles entscheidende Moment, nachdem der Ausweis scheinbar angenommen worden war. Er legte die Tasche vor sich auf den Tisch und ließ ihn aufschnappen. Viel war nicht darin. Ein paar Klamotten, ein Paar Stiefel, eine Stange Zigaretten, ein paar andere Kleinigkeiten von wenig Belang und ein Koffer mit einem Siegel des Munitoriums. Sie starrte den Koffer an und dann starrte sie Salem an, als würde sie auf etwas warten. Er kramte in den Taschen seiner Cargo-Hose und knallte ihr den entsprechenden Zettel auf den Tisch.
“Was dauert da so lange?”; “Mann, wann geht das endlich weiter da vorn?”, konnte er aus dem Stimmengewirr hinter sich hören. Warum hatte er den Zettel nicht gleich mit rausgeholt, als er gewartet hatte? “Dumm! Dumm! Dumm!”, fluchte Salem wortlos und war erleichtert, als ihm die blasse Kontrolleurin den Transportschein endlich abstempelte und ihn durchwinkte, was mit Sprüchen wie: “Na endlich.” und “Geht doch!” aus der Schlange kommentiert wurde.
Erst jetzt, wo er seine Tasche wieder in der Hand und die Kontrolle hinter sich zurückgelassen hatte merkte Salem, dass ihm das Herz bis zum Halse schlug. Keine Stunde auf dem Planeten und schon Streitigkeiten mit den Arbites oder dem PVS? Darauf konnte er verzichten. Seine Knöchel traten weiß hervor, so sehr umkrallte er den Griff der Tasche. Der Adrenalinrausch verebbte, je weiter er zum Ausgang kam. Durch die Tür und er war draußen.
“Puh.”, entfuhr es ihm vor Erleichterung, als ihn seine Schritte von der Ankunftshalle des Raumhafens fort trugen.
Die ersten, holprigen Schritte auf dem neuen Planeten waren geschafft. Jetzt galt es sich einen Überblick zu verschaffen und die Fracht zu kontrollieren.
[Gehend nach: Red Cards
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| Tod oder Lebendig |
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Geschrieben von: Claire - 10-19-2010, 09:56 AM - Forum: Das Loch
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Claire hatte Major Luckys Büro verlassen und war direkt von dort zum Waffenhändler aufgebrochen, nach dem obligatorischen Munitionseinkauf, hatte sie noch ihren Vorrat an Entgiftungstabletten aufgefüllt und neue Batterien besorgt. Ihre Einkäufe hatten länger gedauert als sie gedacht hatte, dennoch waren sie notwendig. Schließlich hatte sie alles beisammen, aber die zusätzliche ausrüstung hatte fast nichts von dem schmalen Lohn übrig gelassen, wie sie Zähneknirschend feststellen musste. Sie brauchte dringend mal wieder einen richtig großen Fang.
Der vertraute Geruch der Gegend um das Loch empfing Claire, bevor sie die schiefe Hütte überhaupt sah. Ein Odeur aus schimmelnden Moosen, verrottendem Unrat und Exkrementen, durchsetzt vom scharfen Aroma industrieller Säuren. Die Umgebung war jenes vertrautes Gewirr aus Verschlägen und Hütten, das überall in den Tiefen zu finden war. Ein immer gleiches düsteres Bild, bewaffnete und tätowierte Ganger, halbverhungerte Mädchen, die sich für eine warme Mahlzeit anboten, dreckverschmierte Kinder und abgemagerte Hunde.
Das Loch platzte beinahe aus allen Nähten, wiedereinmal hatte sich der Adel der Unterwelt hier versammelt, Revolverhelden und Pistoleros, Kopfgeldjäger und Söldner jeden Schlags. Es war selten das ein derart hohes Kopfgeld ausgesetzt wurde und dann auch noch auf einen von ihnen. Na ja jetzt war er wohl auf der anderen Seite, das Gesetz der Bluthunde, es gab immer zwei Seiten, die des Jägers und…nun halt die andere Seite. Das aufgeregte Stimmengewirr zeigte deutlich, das jedes Kind hier schon wusste das es Zeit für die Raubtierfütterung war. Einem aufmerksamen Beobachter wäre jedoch nicht entgangen, das es diesmal nur die jüngeren Burschen waren, die sich von der Aussicht auf zukünftigen Reichtum aus der Fassung bringen ließen. Die älteren und erfahreneren, obgleich anwesend, so waren sie diesmal jedoch eher ein schweigender Hintergrund.
Claire gesellte sich zu Sil und einigen anderen Kopfgeldjägern, man hätte meinen können, die Gäste einer Trauerfeier hätten sich auf eine wilde Party verirrt. Niemand sprach ein Wort und man begrüßte sich einander nur mit einem Kopfnicken. Sil war es der das allgemeine Schweigen durchbrach, hart knallte er das Schnapsglas auf den Tisch, das er soeben in einem Zug geleert hatte, schüttelte sich und meinte:
„Tot bringen einem auch noch so viele Schekel nichts, ich bin raus.“
„Ich auch.“ ließ sich ein weiterer betagter Veteran vernehmen und machte sich auf den Weg in Richtung Ausgang.
Claire drängte Sil in eine dunkle Ecke:
„2000 Schekel ist ein Haufen Schotter, selbst wenn man ihn durch vier teilen muss.“
„Kleine, wir jagen hier nicht die üblichen Trottel, Trevor ist gefährlich, wirklich gefährlich, der kennt sich hier unten besser aus als jeder andere, lass die Finger davon, solange du nicht total blank bist.“
„Bin ich nicht.“ Erwiderte sie gereizt.
„Eben, also lass es, es kommen gute Zeiten glaubs mir, demnächst wird es hier deutlich weniger Konkurrenz geben. Trevor wird nen ganzen Sack Leichen hinterlassen bevor ihn einer kriegt.“
„Sil das ist die Chance dieser Scheiße hier zu entkommen, das selbe wie bei Rollins damals.“
„Nein, Kleine das ist nicht das selbe Rollins war gut, aber trotzdem nur ein Ganger mit zu großem Ego und etwas Glück, Trevor ist nen ganz anderes Kaliber.“
„Ich bin nicht soweit gekommen, weil ich nichts riskiert hab und die Chance diesem Wahnsinn zu entfliehen wird ich mir nicht entgehen lassen.“
„Claire, hör zu, wir haben alle als kleine Ganger mal angefangen, aber auch dein Glück ist endlich und das wir alle in dieser verseuchten Hölle irgendwann draufgehen werden ist ein Naturgesetz.“
„Du hast als kleiner Ganger angefangen Sil, ich weiß was es heißt nicht einmal das zu sein und ich werd mich nicht damit abfinden, das ich hier unten verrecke.“
„Mach was du willst, Kleine, ich nicht und du wirst mich auch nicht davon überzeugen können. Such dir nen anderes Team. Ich wünsch dir Glück, komm ohne zusätzliche Löcher wieder.“
Claire lächelte mal wieder ihr schiefes Halblächeln:
„Das ist also deine Sorge, das deine bevorzugten Löcher nicht zurückkommen und dir langweilig wird.“
Sil grinste sie an.
„Man darf sich ja wohl mal Sorgen machen, oder?“
„Und ich dachte schon du machst dir Gedanken um mich.“
„Mach ich auch und das weißt du, komm heil wieder ich, ich mach nen Hautsegler.“
„Bis dann Sil.“
Während Sil sich durch die Jüngeren schob, die schon ihren zukünftigen Reichtum feierten drängte sie sich zur Theke durch, wo sie ein Bier bestellte und sich schon mal nach Leuten umsah, mit denen eine Aussicht auf erfolg des Unternehmens bestand.
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| Körperpanzerung |
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Geschrieben von: Drudox - 10-18-2010, 08:32 PM - Forum: Drudoxs weiß Bescheid!
- Antworten (15)
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Hallo Freunde und Nachbarn, Nach der überraschend guten Resonanz des ersten Eintrags, habe ich mich entschlossen gleich den nächsten zu verfassen und euch Nachschub zu liefern. Dieses Mal jedoch will ich euch nicht über ein Mordinstrument informieren, sondern über etwas das ihr gegen das eigene Ableben unternehmen könnt. Nicht das es am Ende noch heißt ich würde mich nicht um eure Sicherheit sorgen. Werfen wir also einmal einen kritischen Blick auf die breite Palette der erhältlichen Körperpanzerung. Energie- und Schutzfelder klammere ich dabei erst einmal aus. Auch die extravaganten Sachen heben wir uns für später auf, heute will ich euch eine Übersicht über die Basics verschaffe. Wer in euren Branche arbeitet, egal wie diese nun genau aussieht, wird um die Verlegenheit eines Feuergefechts oder eines Nahkampf nicht herumkommen. Die beste Methode solch einen Tanz zu überstehen ist natürlich schneller zu schießen und besser zu treffen. Sich dabei selbst nicht treffen zu lassen ist Trick 17. Leider, leider beherrschen den aber nur die Wenigsten. Wenn einem der Sensenmann also einen Kuss gibt, ist es praktisch dem Anlass entsprechend gekleidet zu sein. Doch wie immer im Leben (und beim Sterben) ist es eine Frage des Preises und der Verfügbarkeit, in welcher Liga ihr mitspielt. Meine Aufzählung richtet sich daher nach Kosten und Wirkung, was meistens eh Hand in Hand geht.
Lederkleidung und andere Illusionen von Schutz.
Bewegt ihr euch in den Slums oder der Minusebene, dann wird euch diese Art von Pseudokörperschutz am meisten begegnen. Dicke, gesteppte Kleidung oder Industriekunstleder. Größtenteils aus irgendwelchen Fabrikanlagen und Hüttenbetrieben geklaut und zu Westen und Overalls umgearbeitet. Viele nähen sich auch noch Metallplatten oder Reifengummi darauf um dem ganzen einen martialischen Look zu verpassen. Die schützende Wirkung dieser Kleidung ist quasi gleich Null. Gegen Messer, Pfeile und vielleicht sogar herumfliegende Splitter mag es eine gewisse Widerstandswirkung geben, auch bei manchen Säuren, die in der Unterstadt so von der Decke tropfen. Alles was jedoch von einer Schusswaffe, die diesen Namen auch verdient, verschossen wird, schlägt durch wie durch ein Nachthemdchen. Solltet ihr es finanziell nicht so dicke haben, dann behaltet lieber einmal mehr den Kopf unten und legt euch soviel Schekel zurück, dass ihr euch wenigstens eine Schussweste leisten könnt. Nebenbei bemerkt ist solch erbärmliche Ausrüstung nicht nur ein Symptom sozialen Bodensatzes, sondern auch die Armee stellt Placebowesten in Masse her. Diese trägen dann direkt den Namen Splitterschutzweste und man findet sie vorwiegend in Ausbildungseinheiten, gepressten Straf- und Mutantenkompanien und nicht zuletzt bei hastig ausgehobenen Milizen. Das Gewebe und die verwendeten Stoff sollen so dicht sein, dass sie herumfliegende Schrapnells auffangen, und sie ihrer tödlichen Energie berauben. Bei ausreichender Entfernung mag das auch funktionieren, doch die Schutzwirkung ist dabei nicht sonderlich größer als die von dicker Kleidung. Aber es sind 3 bis 4 zusätzliche Kilo, die man mit sich herumschleppt.
Schusswesten:
Unter diesen Begriff fällt alles was gegen Feststoffprojektile konzipiert ist, ob es sich nun „beschusshemmende“, „ballistische“ oder „kugelsiche“ nennt. Solltet ihr euch in einem Fachgeschäft für den Kauf entscheiden, so wird man euch etwas von verschiedenen Schutzklassen, gegen diverse Munitionssorten erzählen. Aber das überlasse ich dem Personal dieser Läden und beschränke mich aufs Wesentliche.
Tausend Firmen, tausend verschiedene Arten der Herstellung, Bezeichnung, Kosten und Vermarktung.
Man unterscheidet allgemein Hart- und Weichballistik. Bestimmte Schutzwirkungen lassen sich meist nur durch Kombination beider Prinzipien erreichen. So kann durch eine weichballistische Weste (Das Geschoss trifft auf eine mehrschichtige Netz- oder Folienstruktur aus reißfestem Gewebe. Die Energie wird beim Durchdringen der Schichten absorbiert, indem es sie zerstört oder dehnt. Nach dem Durchdringen mehrerer Schichten hat das Geschoss seine kinetische Energie abgegeben und bleibt stecken.) ein Rundumschutz gegen die gängigsten Projektile erreicht werden. Zusätzliche hartballistische Einlagen (Hier trifft das Geschoss auf eine Platte aus einem harten Material und verteilt seine kinetische Energie auf diese. Die kinetische Energie wird von der Platte aufgenommen und führt zu Verformungen.) an Front und Rückseite garantieren einen Schutz gegen schwere Kaliber. In derartiger Kombination werden die meisten Schutzwesten konstruiert. Auf Koron findet man diese Schutzkleidung sehr häufig. Etwa bei Sicherheitsfirmen, Söldnern und Personenschützern, die ein Auge auf die Wirtschaftlichkeit haben. Das ist keineswegs auf allen Imperiumswelten, mit vergleichbarem Technologiestand, so. Bei uns ist es schlicht auf die weite Verbreitung von Feststoffwaffen zurückzuführen. Wird jemand beschossen, so ist es mit großer Wahrscheinlichkeit ein Projektil und wer nicht mit Reichtum gesegnet ist, muss diese Lotterie eingehen und beten das der Typ auf der anderen Seite keinen Laser sein Eigen nennt.
Gegen diese Waffe ist eine Schussweste nämlich schlicht und ergreifend machtlos. Das gebündelte Licht brennt sich seinen Weg durch die Schichten als wären sie nicht vorhanden. Dieser Tatsache ist es wohl auch zu verdanken das solche Kleidungsstücke bereits für relativ wenig Geld zu haben sind. Zwischen 50 und 100 Schekeln erhält man bereits eine brauchbare Ausführung. Wie bei fast allen Dingen gibt es nach oben kein Preislimit, wobei sich bei den teureren Modellen weniger die Schutz, als vielmehr der Tragekomfort erhöhen. Bewegt man sich in den höheren Preisklassen, so ist eine Weste kaum unter der normalen Kleidung zu erkennen und macht einen nicht nur schusssicherer, sondern auch salonfähig.
Etwas ähnliches, nur für den Schutz gegen Laserstrahlen konzipiert, gibt es unter dem Namen „Reflektor- Weste“, oder kurz „Reflek“. Bei dieser Variante sorgen spezielle Mikrokristalle dafür, dass der auftreffende Impuls zerstreut und somit abgeschwächt wird. Meines Wissens nach fand diese Kleidung zu Zeiten Gouverneurs von Larzes recht hohen Anklang bei den oberen Zehntausend. Als Meuchelmord bei Hofe zum guten Ton gehörte und jeder irgendwelche Digitalwaffen mit sich herumschleppte, war man gut beraten eine Reflek zu tragen. Inzwischen sind diese, nebenbei bemerkt unverschämt teuren, Stücke selten geworden. Zuweilen sieht man sie noch bei Söldnern die aus Regionen des Alls nach Koron kommen, in denen Laserwaffen der übliche Standard sind. Ansonsten macht sie der hohe Prozentsatz von Projektilwaffen bei uns eher unpraktisch. Wenn jemand von euch sein Sparschwein für zu voll erachtet, kann er die Kristalle auch auf eine Rüstung, oder Schussweste auftragen lassen und sie so gegen Laserfeuer optimieren.
Armaplast
Tja, wo wäre das Imperium ohne die allseits beliebte Armaplastweste? Die Begleiterscheinung imperialer Zivilisation, das Leuchtfeuer der... naja ihr kennt die Sprüche.
Tatsache ist, dass überall wo die Militärmaschinerie der imperialen Armee eine Welt befriedet (wenn man es so nennen will), die hinterher von dieser Art Schutzkleidung überschwemmt wird. Was nichts Schlechtes ist. Man soll es nicht glauben, aber da haben wir mal ein brauchbares Stück, imperialer Massenproduktion. Diese Weste nämlich vereint die beiden oben genannten Typen in sich (gegen Laser und Kugeln) und kann damit nur die erste Wahl beim Schutz vor Beschuss sein. Die hartballistische Komponenten funktionieren im Grunde genauso wie bei der Schussweste beschrieben. Die Schmelz- und Streukomponenten, welche einen Laserschusstreffer entgegen wirken, sind hingegen schon wesentlich ausgeklügelter. Sie bestehen im Wesentlichen aus, durch Sintern gebundene, hochporöse Glasfaser-Werkstoffen mit einer dichten, temperaturbeständigen Deckschicht. Diese versuchen bei einem Treffer, einerseits die aus der Schockfront aufgenommene Wärme möglichst effektiv an die Umgebung abzugeben und andererseits durch geringe Wärmeleitfähigkeit den Träger vor der entwickelten Hitze zu schützen. Ob dies gelingt hängt vom Aufprallwinkel, der Entfernung des Schützen und der Stärke der verwendeten Waffe ab. Sollte der Schuss diese erste Komponente durchdringen, trifft er auf die darunter liegenden Schichten. Die Temperatur regt das Material dazu an sich in mikroskopischen Kügelchen anzuordnen, sozusagen in diese Form zu schmelzen, welche die Kraft quasi blockieren und absorbiert. Für den Betrachter stellt sich das lediglich als Einschuss mit geschmolzenen Rändern dar, ähnlich wie bei erhitztem Polyvinylchlorid.
Trotz all dem ist Armaplast relativ leicht zu produzieren und neben den Überschussverkäufen der militärischen Zulieferer, bieten auch unzählige, private Firmen entsprechende Modelle an. Die Armeemodelle sind dabei recht klobiger und unbequem, aber um einen Soldaten zu schützen scheinbar ausreichend. Dieses Model unter der Kleidung zu tragen fällt aus, was dem unbemerkten Bewegen in zivilen Gegenden nicht gerade dienlich ist. Dafür erhält man eine Militärweste bereits für gute 300 Schekel im Überschussverkauf. Wer sich mehr leisten kann sieht sich das Angebot der diversen Mil-Tek Hersteller an. Für das Doppelte, also rund 600 Schekel, kriegt man eine spitzen Model von der Stange. Wer es noch individueller haben will, lässt sie sich maßanfertigen. So fallen die Westen unter der Alltagskleidung so gut wie nicht auf, davon abgesehen das man etwas stämmiger wirkt, was vielleicht die Chancen in der Damenwelt erhöht.
Freilich gibt es nicht nur Westen in dieser Machart. Mit Beinschienen, Unterleibsschutz, Schulterpolstern und so weiter, kann man sich eine komplette Rüstung zusammenstellen, welche, wer hätte es gedacht, sich Armaplastrüstung nennt. Für eine solche Anfertigung muss man dann allerdings schon den Betrag eines Kleinwagens hinlegen. An dem Schutzeigenschaften dieser Anzüge lässt sich dann allerdings nicht mehr viel herummeckern. Zusätzlich sind sie meistens mit einigen netten Extras, wie integrierten Funk, Kühl- und Heizsystemen, Atemmaske und diversen Sichtmodi, ausgestattet. Diesen Vollkörperschutz zähle ich jedoch noch nicht mit zu den Kampfanzügen, zu denen ich in einem späteren Artikel noch einmal kommen möchte. Auch über die Gewichtsbelastung lässt sich nicht wirklich etwas Negatives vermelden. Gerade die etwas teuren Modelle verteilen sich so gut über den Körper das man ihr Gewicht nach einiger Übung zwar durchaus noch bemerkt, aber sich damit problemlos bewegen und handeln kann.
Harnisch und Metallrüstung
Ja es gibt sie nicht nur auf primitiven Feudalwelten. Die Rüstung in ihrer Urform ist, im wahrsten Sinne des Wortes, nicht klein zu kriegen. Warum auch, das Prinzip hat sich seit Jahrtausenden bewehrt und das nicht nur gegen Nahkampfwaffen. Da wir uns hier mehr auf die Einwirkung von Schusswaffen konzentriere, lasse ich Dinge wie Kettenhemden und Stoffelemente außen vor. Die Metallrüstung ist in ihrem ursprüngliche Konzept natürlich für die Abwehr von Hieb- und Stichwaffen konzipiert, sowie langsamerer Geschosse, wie Speer, Pfeil, Stein und Co. Aber findige Köpfe haben sich ihre Gedanken gemacht wie man die Eisenanzüge auch den Anforderungen eines modernen Schlachtfelds anpassen kann. Das Erste waren Versuche durch Änderungen in der Konstruktion. Durch ein Wölben und Anschrägen der einzelnen Panzerteile sollten Projektile abgelenkt werden. Der Erfolg solcher Maßnahmen ist nur mäßig. Kleinere Kaliber mögen tatsächlich von der Schräge abprallen doch alles was darüber hinaus geht kümmert derartiges herzlich wenig und es stanzt einfach ein Loch in das Metall.
Der zweite Lösungsansatz geht dahin die Stärke des verwendeten Materials einfach zu erhöhen. Die Orkmethode könnte man sagen. Besonders von den Truppen des Chaos favorisiert, da in ihren Reihen oftmals die nötige Muskelkraft vorhanden ist. Am geläufigsten ist jedoch die Kombination mit neueren Werkstoffen, um die Widerstandsfähigkeit des Grundmaterials durch moderne Verfahren zu verbessern oder anzupassen. Das beste Beispiel dafür haben wir quasi vor der Haustür. Es belästigt einen, WENN MAN NUR MAL EBEN EIN PAAR SACHEN IM LADEN UM DIE ECKE EINKAUFEN WILL! FRAGT EINEN ANDAUERNT NACH PAPIEREN, NUR WEIL MAN NICHT SO GROß IST WIE DER REST... VERDAMMTE BULLENSCHWEINE!
Verzeihung... ich habe mich wohl vergessen. Die Rede ist natürlich von der PVS. Die Standardbestückung ist nichts weiter als eine normale Metallrüstung, gegen Beschuss zusätzlich mit Ceramit ausgegossen, was die Schutzwirkung erheblich verbessert. Im zivilen oder paramilitärischen Bereich trifft man eher selten auf diese Variante. Sieht man einmal von ausgemusterten Beständen der PVS ab. Alles andere ist größtenteils Maßanfertigung und entsprechend teuer.
So, Freunde und Nachbarn, das wären dann also die Basics. Jetzt bin ich auf eure Meinungen, Vorlieben und Erfahrungen gespannt.
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| [Söldner] Salem |
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Geschrieben von: Salem - 10-18-2010, 04:43 PM - Forum: Kälteschlafkammer
- Keine Antworten
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Name: Ulthar “Salem†Kadath
Zugehörigkeit: Freischaffender Söldner
Alter: 32
Aussehen: Salem ist 1,98 m groß und muskulös.
Das schwarze, auf wenige mm geschorene Haar wird meist von einem schwarzen Barett verdeckt, an dem noch das Truppenabzeichen des 17. Karwischen Grenadierregiments. Das Gesicht ist stets sauber rasiert und wird von zwei tiefliegenden, eisblauen Augen dominiert, die durch das dunkle Barett und die breiten Wangenknochen noch stärker betont werden.
Blitz-Ka Tattoo (Einheits Symbol des 17. Karwischen Grenadierregiments) auf der linken Brust, einen Doppelköpfigen Aquila mit einer erlegten Panzerechse in den Krallen quer über die Schulterblätter. In den Flügeln stehen die Worte “fatum de fera - bellum est patriaâ€
(Das Schicksal des wilden Tieres - Der Krieg ist seine Heimat.)
Charakter:
Dreckiger Krieger: Karwas ist eine hässliche Welt mit vielen Abgründen und der Dienst in der Straflegion und unter verschiedenen Freihändlern bringt noch viel schlimmere Abgründe mit sich und das hat Salems Kampfstil und sein Verhalten geprägt. Blutig, dreckig und voller fieser Tricks. Hauptsache überleben. Abgestumpft durch viele Schlachten schreckt Salem sehr selten vor dem brutalen Einsatz von Gewalt zurück um sein Ziel zu erreichen.
Ungläubiger: Salem hat sich vom imperialen Glauben abgewandt.
“Nach zwei Jahren in den Gräben von Bothorak bist du entweder ein verdammter Fanatiker, oder ein Ungläubiger. Wenn du dann auf dich allein gestellt zurückgelassen wirst, ist das der Beweis, dass keine sonst wie geartete Macht da draußen auf deinen Arsch achtet.â€
Er hat nichts mehr für Glauben und Götter übrig und glaubt nur noch an die Macht des Geldes.
Moralisch flexibel: Der strenge Ehrencodex der soldatischen Ausbildung ist längst verwaschen und verloren. Auf sich alleingestellt im Dreck der bothorakischen Gräben, in gnadenlosen Fleischwolf-Einsätzen der Straflegion und unter der Fuchtel verschiedener Freifahrer lernte Salem schnell, dass zum überleben Dinge getan werden müssen, auf die man nicht stolz sein kann. Je öfter man sie tut, desto leichter fallen sie einem, bis sich der Rahmen des moralisch vertretbarem soweit ausgedehnt hat, dass Stolz und Reue zu verschwindenden Nebelschleiern werden. Salem tut, was er muss, ohne sich dabei um seinen Ruf oder sein Ansehen zu scheren.
Lockeres Mundwerk: Salem sagt oft, was er denkt, egal ob es anderen gerade in den Kram passt oder nicht. Er ist schnell beim “Du†und zeigt seinen Respekt meist nicht direkt durch das allgemein vorausgesetzte “Sie†der Oberschicht oder durch die Benutzung der Titel. Das resultiert aus der Notwendigkeit sich im Kampf schnell verständigen zu müssen und der gewohnten Zusammenarbeit mit Gleichgestellten, der schon recht schnell zu einem recht formlosen Umgang miteinander führt, seien es nun Kameraden, Mithäftlinge oder ‘Arbeitskollegen’. Seit seiner Zeit im regulären Dienst hat er die schulisch gelehrten Förmlichkeiten durch, in seinen Kreisen üblichen, praktisch angewandten Sprachgebrauch ersetzt.
Fähigkeiten:
Gassen-Kämpfer: 20 Jahre des Umgangs mit Waffen haben Salem geprägt. Im Umgang mit dem Lasergewehr ist er sehr versiert, besonders wenn es um den Nahbereich geht. Sei es der Grabenkrieg, eine Slum-Seitengasse oder der Gang eines Raumschiffs, der Kampf auf kurze Distanzen ist Salems Spezialgebiet, wobei er die Standardauswahl der imperialen Waffenwelt gekonnt einzusetzen vermag. Sowohl das Lasergewehr mit aufgepflanztem Bajonett, als auch die Laserpistole als Ergänzung zum Bajonett in der anderen Hand ergänzen Salem zu einem zuverlässigen Faktor in vielen Situationen.
Tec-Freak: Ein Karawisches Sprichwort besagt: “Wer den Arm verliert, verliert das Leben.†Sobald ein Soldat sein Gewehr erhält, ist er dafür verantwortlich, da es die einzige Versicherung ist, die er hat. Unter den schwierigen Bedingungen die auf Karias und den umgebenden Planeten vorherrschen, dazu zählen Staub, Schlamm, Dreck, schlechte logistische Möglichkeiten, lernt ein Soldat schnell sich mit seiner Technik auseinanderzusetzen und sie in Schuss zu halten, sonst ist er tot. Besonders bei den Grenadier-Regimentern ist es üblich, seine Waffe darüber hinaus zu modifizieren um sie den wechselnden Einsatzbedingungen anzupassen. Auch nach seiner Zeit bei den Grenadieren hat Salem diese Tradition beibehalten und ist somit in der Lage Standardwaffen (Gewehre und Pistolen jeglicher Art) zu Modifizieren, die nötigen Teile vorausgesetzt.
Technicus inimicus: Feind der Technik - Im Gegensatz zu seinem Händchen für Waffen besitzt Salem zwei linke Hände, wenn es um den Umgang mit Cogiatoren und ähnlichem geht. Data-Pads oder Ziffer-Codes knacken? Ein Ding der Unmöglichkeit für Salem. Vielleicht ist es der Fluch des Omnissiah für den salbungslosen und sakrilösen Umgang mit Feuerwaffen, vielleicht ist ihm die Welt der Computer einfach nur zu Fremd. Tatsache ist, dass Salem im Umgang mit Computern ein talentloser Pechvogel ist. Aufgrund dieser Glücklosigkeit hat er über die Jahre eine starke Antipathie gegenüber diesen Maschinen aufgebaut.
Ausrüstung:
Salem trägt ein schwarzes Barett, eine dunkle Feldbluse unter einer alten Splitterschutzweste aus Armeebeständen, eine dunkelgraue Cargo-Hose aus schwerem Stoff und ein paar abgewetzter Kampfstiefel.
Seine Bewaffnung besteht aus einem Cadeshi Schema Mk. III Lasergewehr mit faltbarem Skelettschaft, einem 35 cm langem Bajonett und einer schweren Cadeshi Schema Mk. IV Laserpistole.
Biografie:
Noch wenige Stunden. Nur noch wenige Stunden, dann würde er sein neues Ziel erreicht haben. Koron hieß der Planet wohl. Im Endeffekt war es auch nur ein weiterer belangloser Name auf einer Liste belangloser Namen. Salem gähnte. Er rieb sich die Augen und lehnte sich auf der harten Bank zurück.
“He, Salem. Wo kommst du eigentlich her?â€, fragte ihn sein Sitznachbar. Es war ein kleiner, dicklicher Mann in einem schlecht sitzenden Anzug und einer noch schlechter sitzenden Frisur. Salem war die letzten paar Tage mit ihm gereist und aus der Langeweile des ereignislosen Fluges heraus hatten sie sich ein wenig unterhalten. Der kleine Dicke war ein geschwätziger Typ und auch wenn er wie ein schmieriger Vertreter für gebrauchte Cogiatoren aussah, hatte er eine freundliche Ader und einen Hang zu amüsanten, wenn auch maßlos übertriebenen Anekdoten, die ihn zu einem interessanten Gesprächspartner machten.
“Wo komme ich eigentlich her?â€, fragte sich Salem. Geboren wurde er als Ulthar Kadath in einem der unzähligen Bunker in den tiefen des von Atomkriegen gezeichneten Planeten Karwas. Er umkreiste mit 4 anderen Planeten die Sonne Kwoll und wurde selbst von zwei Monden umkreist.
Ulthar Kadath war seit nunmehr fast zehn Jahren tot. Gefallen auf dem Karwischen Mond Bothorak. Auf diesem bedeutungslosen Mond war er gestorben.
Im Alter von 12 war Salem auf die Schoola Milita gekommen. Dort wurde er vier Jahre lang in die wichtigen Techniken der Kriegsführung unterwiesen, denn wie es Tradition auf dem Planeten war, wurde die Jugend früh für das Leben als Soldat des Imperiums eingeführt um die endlosen Kriege gegen die Orks und die Ketzer im Kwoll System zu führen.
Im Alter von 16 wurde er in den regulären Dienst geschickt und im scharfen Einsatz weiter geschliffen, bis er schließlich, nach gut zweieinhalb Jahren des aktiven Einsatzes, in das 17. Grenadierregiment versetzt wurde. Vier Jahre lang kämpfte er als Grenadier an verschiedenen Schauplätzen im Kwoll System. Fast zwei Jahre davon verbrachte er in den Gräben Bothoraks. Zwei Jahre eines grausamen, blutigen, schier endlosen Stellungskrieges gegen eine Armee von Separatisten. Er erinnerte sich. Am Anfang war es noch diese Motivation, die einen vor Moraleinbrüchen bewahrte. Man tat etwas für die Grundordnung des Systems. Nach einiger Zeit war es vollkommen egal. Propaganda hatte ihre Wirkung verloren und schließlich kämpfte man nicht mehr für etwas, man kämpfte nur noch. Einen Kilometer Land gewonnen. Graben um Graben. Einen Kilometer Land verloren. Graben um Graben. Friendly Fire durch die eigene Artillerie. Nebel. Grabenkämpfe. Hacken, stechen, schießen, ducken. Giftgas und Sturmangriffe über leeres, zerbombtes Land.
“Hallo?†Das Schnippen der kleinen, feisten Finger vor seinem Gesicht rissen Salem aus den wehmütigen Gedanken an Tod und Verderben.
“Wa-was? Achja.â€. Er erinnerte sich, warum er überhaupt in Gedanken abgedriftet war. “Kennst’de Bothorak? Ne? Is auch nicht wichtig. Komme da aus der Nähe. Karwas. Im Kwoll System. Dreck, Staub und Schlamm. Nichts besonderes.â€
Der kleine Vertreter nickte eifrig. “Hm, hm. Okay. Kenne ich nicht, aber ein Kollege von mir, der war mal im Kwoll System. Und was der erlebt hat,...â€
Salem ließ ihn reden. Er hörte ihm zu, doch seine Gedanken kreisten über Bothorak. Nach einem Angriff durch feindliche Bomber war seine Einheit vernichtet worden. Die einzigen überlebenden waren für tot erklärt und zurückgelassen worden, als der Quadrant dem Feind überlassen wurde.
Die Versuche die Heimatbasis zu erreichen schlugen fehl. Sie wurden als im Einsatz getötet geführt und das wars. Das halbe Dutzend, dass überlebt hatte war nicht länger existent. Drei, die allen Warnungen zum Trotz zurückkehrten wurde für Verräter mit gestohlenen Identitäten erklärt und hingerichtet.
Die letzten Drei setzten sich in den Wirren der Kontingentswechsel ab und wurde schließlich von einem Freihändler, dem Kapitän Roush, als Sicherheitskräfte, was nur ein Euphemismus für Söldner, Handlanger und Schläger war, angeheuert. Und so ließen sie Bothorak hinter sich. Bothorak. Auf diesem bedeutungslosen Mond war er wiedergeboren worden. Aus Ulthar Kadath war Salem geworden.
Zwei Jahre später wurde Salem verhaftet. Er war als Begleitschutz eines Obscura Deals dabei, doch die Geschäftspartner ließen sie in eine Falle locken. Drei Viertel der kleinen Mannschaft starben im Kugelhagel. Der Rest landete hinter Gittern. Für Salem dauerte diese Phase nicht lange. Noch bevor er 26 wurde, holte ihn ein Oberst Delaclarc aus dem Gefängnis und steckte ihn in die 7. Straflegion.
Fortan war er eine “Panzerechseâ€. Er zog mit der 7.en von Schlachtfeld zu Schlachtfeld, bis er eines Tages aus seiner Zelle an Bord des Truppentransporters geholt und an Kapitän Travin übergeben wurde.
Wie sich später herausstellte, war Travin in derselben Gilde wie Rousch und hatte dessen restliche Crew übernommen und Salem, für den keinerlei gültige Akten vorlagen, für ein nettes Sümmchen Schmiergeld freigekauft.
“Und was verschlägt dich nach Koron?†Salem blinzelte. Er sah den dicklichen Vertreter an und zuckte mit den Schultern. “Keine Ahnung. Ist doch genauso gut wie jeder andere Planet. Ein bisschen frische Luft schnappen und ein paar Scheine verdienen. Alles ist besser als diese graue Langeweile und recycelte Luft. Davon hatte ich genug.â€, sagte Salem und dachte an die langen Zeiten, in denen er mit Atemmaske und Luftfilter durch die Gräben gekrochen war. “Außerdem reicht meine Kohle nicht für einen längeren Flug.â€, fügte er hinzu und der dicke Mann nickte verständnisvoll.
“Stimmt schon, stimmt schon. Nichts geht über frische Luft.â€, gab der Vertreter zu und rieb sich die feisten Hände. Die Geste erinnerte Salem an Travin. Immer wenn ein lukratives Geschäft anstand, hatte er sich die Hände gerieben und so ein glänzen in den Augen gehabt als könne er die Schekel schon in den Fingern spüren. Jetzt war Travin tot. Ein Konkurrent hatte sein Schiff angegriffen und fluguntüchtig geschossen um einen Auftrag zu kassieren. Verwundet hatte Travin seinen Leuten freigestellt zu gehen und sich einen neuen Auftraggeber zu suchen. Er war lange genug im Geschäft um zu wissen, wie lange er festsitzen würde, ehe das Schiff repariert war. Bis dahin würde er sich eine neue Crew gesucht haben. Einige, wie die Navigatoren und Com-Techniker blieben, andere gingen. Sicherheitskräfte wurden derzeit nicht gebraucht und so war auch Salem wieder frei. Als er genauer darüber nachdachte, war er zum ersten Mal so wirklich frei.
“Was macht man eigentlich so, als freier Mensch auf einem neuen Planeten?â€, fragte er seinen geschwätzigen Sitznachbarn und dieser setzte zu einer weiteren ausschweifenden Anekdote an.
Signatur
Name: ‘Salem’
Aussehen: 1,98 m, muskulös, tiefliegende eisblaue Augen, breite Wangenknochen
Kleidung: schwarzes Barett, dunkle Feldbluse, graue Cargo-Hose, alte Kampfstiefel
Ausrüstung: Cadeshi Schema Mk. III Lasergewehr (Skelettschaft, faltbar); Bajonett (35 cm); Cadeshi Schema Mk. IV Laserpistole
Charakter: Dreckiger Kämpfer, Ungläubiger, moralisch flexibel, lockeres Mundwerk
Fähigkeiten: gut im Nah-Bereichs-Kampf, Waffentechniker, Computer-Feind
Geld 84 Schekel (Rest ist für Bestechungsgelder und falsche Frachtpapiere draufgegangen. )
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| [Söldner] Salem |
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Geschrieben von: Salem - 10-18-2010, 11:23 AM - Forum: Bewohner Korons
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Name: Ulthar “Salem” Kadath
Zugehörigkeit: Freischaffender Söldner
Alter: 32
Aussehen: Salem ist 1,98 m groß und muskulös.
Das schwarze, auf wenige mm geschorene Haar wird meist von einem schwarzen Barett verdeckt, an dem noch das Truppenabzeichen des 17. Karwischen Grenadierregiments. Das Gesicht ist stets sauber rasiert und wird von zwei tiefliegenden, eisblauen Augen dominiert, die durch das dunkle Barett und die breiten Wangenknochen noch stärker betont werden.
Blitz-Ka Tattoo (Einheits Symbol des 17. Karwischen Grenadierregiments) auf der linken Brust, einen Doppelköpfigen Aquila mit einer erlegten Panzerechse in den Krallen quer über die Schulterblätter. In den Flügeln stehen die Worte “fatum de fera - bellum est patria”
(Das Schicksal des wilden Tieres - Der Krieg ist seine Heimat.)
Charakter:
Dreckiger Krieger: Karwas ist eine hässliche Welt mit vielen Abgründen und der Dienst in der Straflegion und unter verschiedenen Freihändlern bringt noch viel schlimmere Abgründe mit sich und das hat Salems Kampfstil und sein Verhalten geprägt. Blutig, dreckig und voller fieser Tricks. Hauptsache überleben. Abgestumpft durch viele Schlachten schreckt Salem sehr selten vor dem brutalen Einsatz von Gewalt zurück um sein Ziel zu erreichen.
Ungläubiger: Salem hat sich vom imperialen Glauben abgewandt.
“Nach zwei Jahren in den Gräben von Bothorak bist du entweder ein verdammter Fanatiker, oder ein Ungläubiger. Wenn du dann auf dich allein gestellt zurückgelassen wirst, ist das der Beweis, dass keine sonst wie geartete Macht da draußen auf deinen Arsch achtet.”
Er hat nichts mehr für Glauben und Götter übrig und glaubt nur noch an die Macht des Geldes.
Moralisch flexibel: Der strenge Ehrencodex der soldatischen Ausbildung ist längst verwaschen und verloren. Auf sich alleingestellt im Dreck der bothorakischen Gräben, in gnadenlosen Fleischwolf-Einsätzen der Straflegion und unter der Fuchtel verschiedener Freifahrer lernte Salem schnell, dass zum überleben Dinge getan werden müssen, auf die man nicht stolz sein kann. Je öfter man sie tut, desto leichter fallen sie einem, bis sich der Rahmen des moralisch vertretbarem soweit ausgedehnt hat, dass Stolz und Reue zu verschwindenden Nebelschleiern werden. Salem tut, was er muss, ohne sich dabei um seinen Ruf oder sein Ansehen zu scheren.
Lockeres Mundwerk: Salem sagt oft, was er denkt, egal ob es anderen gerade in den Kram passt oder nicht. Er ist schnell beim “Du” und zeigt seinen Respekt meist nicht direkt durch das allgemein vorausgesetzte “Sie” der Oberschicht oder durch die Benutzung der Titel. Das resultiert aus der Notwendigkeit sich im Kampf schnell verständigen zu müssen und der gewohnten Zusammenarbeit mit Gleichgestellten, der schon recht schnell zu einem recht formlosen Umgang miteinander führt, seien es nun Kameraden, Mithäftlinge oder ‘Arbeitskollegen’. Seit seiner Zeit im regulären Dienst hat er die schulisch gelehrten Förmlichkeiten durch, in seinen Kreisen üblichen, praktisch angewandten Sprachgebrauch ersetzt.
Fähigkeiten:
Gassen-Kämpfer: 20 Jahre des Umgangs mit Waffen haben Salem geprägt. Im Umgang mit dem Lasergewehr ist er sehr versiert, besonders wenn es um den Nahbereich geht. Sei es der Grabenkrieg, eine Slum-Seitengasse oder der Gang eines Raumschiffs, der Kampf auf kurze Distanzen ist Salems Spezialgebiet, wobei er die Standardauswahl der imperialen Waffenwelt gekonnt einzusetzen vermag. Sowohl das Lasergewehr mit aufgepflanztem Bajonett, als auch die Laserpistole als Ergänzung zum Bajonett in der anderen Hand ergänzen Salem zu einem zuverlässigen Faktor in vielen Situationen.
Tec-Freak: Ein Karawisches Sprichwort besagt: “Wer den Arm verliert, verliert das Leben.” Sobald ein Soldat sein Gewehr erhält, ist er dafür verantwortlich, da es die einzige Versicherung ist, die er hat. Unter den schwierigen Bedingungen die auf Karias und den umgebenden Planeten vorherrschen, dazu zählen Staub, Schlamm, Dreck, schlechte logistische Möglichkeiten, lernt ein Soldat schnell sich mit seiner Technik auseinanderzusetzen und sie in Schuss zu halten, sonst ist er tot. Besonders bei den Grenadier-Regimentern ist es üblich, seine Waffe darüber hinaus zu modifizieren um sie den wechselnden Einsatzbedingungen anzupassen. Auch nach seiner Zeit bei den Grenadieren hat Salem diese Tradition beibehalten und ist somit in der Lage Standardwaffen (Gewehre und Pistolen jeglicher Art) zu Modifizieren, die nötigen Teile vorausgesetzt.
Technicus inimicus: Feind der Technik - Im Gegensatz zu seinem Händchen für Waffen besitzt Salem zwei linke Hände, wenn es um den Umgang mit Cogiatoren und ähnlichem geht. Data-Pads oder Ziffer-Codes knacken? Ein Ding der Unmöglichkeit für Salem. Vielleicht ist es der Fluch des Omnissiah für den salbungslosen und sakrilösen Umgang mit Feuerwaffen, vielleicht ist ihm die Welt der Computer einfach nur zu Fremd. Tatsache ist, dass Salem im Umgang mit Computern ein talentloser Pechvogel ist. Aufgrund dieser Glücklosigkeit hat er über die Jahre eine starke Antipathie gegenüber diesen Maschinen aufgebaut.
Ausrüstung:
Salem trägt ein schwarzes Barett, eine dunkle Feldbluse unter einer alten Splitterschutzweste aus Armeebeständen, eine dunkelgraue Cargo-Hose aus schwerem Stoff und ein paar abgewetzter Kampfstiefel.
Seine Bewaffnung besteht aus einem Cadeshi Schema Mk. III Lasergewehr mit faltbarem Skelettschaft, einem 35 cm langem Bajonett und einer schweren Cadeshi Schema Mk. IV Laserpistole.
Biografie:
Noch wenige Stunden. Nur noch wenige Stunden, dann würde er sein neues Ziel erreicht haben. Koron hieß der Planet wohl. Im Endeffekt war es auch nur ein weiterer belangloser Name auf einer Liste belangloser Namen. Salem gähnte. Er rieb sich die Augen und lehnte sich auf der harten Bank zurück.
“He, Salem. Wo kommst du eigentlich her?”, fragte ihn sein Sitznachbar. Es war ein kleiner, dicklicher Mann in einem schlecht sitzenden Anzug und einer noch schlechter sitzenden Frisur. Salem war die letzten paar Tage mit ihm gereist und aus der Langeweile des ereignislosen Fluges heraus hatten sie sich ein wenig unterhalten. Der kleine Dicke war ein geschwätziger Typ und auch wenn er wie ein schmieriger Vertreter für gebrauchte Cogiatoren aussah, hatte er eine freundliche Ader und einen Hang zu amüsanten, wenn auch maßlos übertriebenen Anekdoten, die ihn zu einem interessanten Gesprächspartner machten.
“Wo komme ich eigentlich her?”, fragte sich Salem. Geboren wurde er als Ulthar Kadath in einem der unzähligen Bunker in den tiefen des von Atomkriegen gezeichneten Planeten Karwas. Er umkreiste mit 4 anderen Planeten die Sonne Kwoll und wurde selbst von zwei Monden umkreist.
Ulthar Kadath war seit nunmehr fast zehn Jahren tot. Gefallen auf dem Karwischen Mond Bothorak. Auf diesem bedeutungslosen Mond war er gestorben.
Im Alter von 12 war Salem auf die Schoola Milita gekommen. Dort wurde er vier Jahre lang in die wichtigen Techniken der Kriegsführung unterwiesen, denn wie es Tradition auf dem Planeten war, wurde die Jugend früh für das Leben als Soldat des Imperiums eingeführt um die endlosen Kriege gegen die Orks und die Ketzer im Kwoll System zu führen.
Im Alter von 16 wurde er in den regulären Dienst geschickt und im scharfen Einsatz weiter geschliffen, bis er schließlich, nach gut zweieinhalb Jahren des aktiven Einsatzes, in das 17. Grenadierregiment versetzt wurde. Vier Jahre lang kämpfte er als Grenadier an verschiedenen Schauplätzen im Kwoll System. Fast zwei Jahre davon verbrachte er in den Gräben Bothoraks. Zwei Jahre eines grausamen, blutigen, schier endlosen Stellungskrieges gegen eine Armee von Separatisten. Er erinnerte sich. Am Anfang war es noch diese Motivation, die einen vor Moraleinbrüchen bewahrte. Man tat etwas für die Grundordnung des Systems. Nach einiger Zeit war es vollkommen egal. Propaganda hatte ihre Wirkung verloren und schließlich kämpfte man nicht mehr für etwas, man kämpfte nur noch. Einen Kilometer Land gewonnen. Graben um Graben. Einen Kilometer Land verloren. Graben um Graben. Friendly Fire durch die eigene Artillerie. Nebel. Grabenkämpfe. Hacken, stechen, schießen, ducken. Giftgas und Sturmangriffe über leeres, zerbombtes Land.
“Hallo?” Das Schnippen der kleinen, feisten Finger vor seinem Gesicht rissen Salem aus den wehmütigen Gedanken an Tod und Verderben.
“Wa-was? Achja.”. Er erinnerte sich, warum er überhaupt in Gedanken abgedriftet war. “Kennst’de Bothorak? Ne? Is auch nicht wichtig. Komme da aus der Nähe. Karwas. Im Kwoll System. Dreck, Staub und Schlamm. Nichts besonderes.”
Der kleine Vertreter nickte eifrig. “Hm, hm. Okay. Kenne ich nicht, aber ein Kollege von mir, der war mal im Kwoll System. Und was der erlebt hat,...”
Salem ließ ihn reden. Er hörte ihm zu, doch seine Gedanken kreisten über Bothorak. Nach einem Angriff durch feindliche Bomber war seine Einheit vernichtet worden. Die einzigen überlebenden waren für tot erklärt und zurückgelassen worden, als der Quadrant dem Feind überlassen wurde.
Die Versuche die Heimatbasis zu erreichen schlugen fehl. Sie wurden als im Einsatz getötet geführt und das wars. Das halbe Dutzend, dass überlebt hatte war nicht länger existent. Drei, die allen Warnungen zum Trotz zurückkehrten wurde für Verräter mit gestohlenen Identitäten erklärt und hingerichtet.
Die letzten Drei setzten sich in den Wirren der Kontingentswechsel ab und wurde schließlich von einem Freihändler, dem Kapitän Roush, als Sicherheitskräfte, was nur ein Euphemismus für Söldner, Handlanger und Schläger war, angeheuert. Und so ließen sie Bothorak hinter sich. Bothorak. Auf diesem bedeutungslosen Mond war er wiedergeboren worden. Aus Ulthar Kadath war Salem geworden.
Zwei Jahre später wurde Salem verhaftet. Er war als Begleitschutz eines Obscura Deals dabei, doch die Geschäftspartner ließen sie in eine Falle locken. Drei Viertel der kleinen Mannschaft starben im Kugelhagel. Der Rest landete hinter Gittern. Für Salem dauerte diese Phase nicht lange. Noch bevor er 26 wurde, holte ihn ein Oberst Delaclarc aus dem Gefängnis und steckte ihn in die 7. Straflegion.
Fortan war er eine “Panzerechse”. Er zog mit der 7.en von Schlachtfeld zu Schlachtfeld, bis er eines Tages aus seiner Zelle an Bord des Truppentransporters geholt und an Kapitän Travin übergeben wurde.
Wie sich später herausstellte, war Travin in derselben Gilde wie Rousch und hatte dessen restliche Crew übernommen und Salem, für den keinerlei gültige Akten vorlagen, für ein nettes Sümmchen Schmiergeld freigekauft.
“Und was verschlägt dich nach Koron?” Salem blinzelte. Er sah den dicklichen Vertreter an und zuckte mit den Schultern. “Keine Ahnung. Ist doch genauso gut wie jeder andere Planet. Ein bisschen frische Luft schnappen und ein paar Scheine verdienen. Alles ist besser als diese graue Langeweile und recycelte Luft. Davon hatte ich genug.”, sagte Salem und dachte an die langen Zeiten, in denen er mit Atemmaske und Luftfilter durch die Gräben gekrochen war. “Außerdem reicht meine Kohle nicht für einen längeren Flug.”, fügte er hinzu und der dicke Mann nickte verständnisvoll.
“Stimmt schon, stimmt schon. Nichts geht über frische Luft.”, gab der Vertreter zu und rieb sich die feisten Hände. Die Geste erinnerte Salem an Travin. Immer wenn ein lukratives Geschäft anstand, hatte er sich die Hände gerieben und so ein glänzen in den Augen gehabt als könne er die Schekel schon in den Fingern spüren. Jetzt war Travin tot. Ein Konkurrent hatte sein Schiff angegriffen und fluguntüchtig geschossen um einen Auftrag zu kassieren. Verwundet hatte Travin seinen Leuten freigestellt zu gehen und sich einen neuen Auftraggeber zu suchen. Er war lange genug im Geschäft um zu wissen, wie lange er festsitzen würde, ehe das Schiff repariert war. Bis dahin würde er sich eine neue Crew gesucht haben. Einige, wie die Navigatoren und Com-Techniker blieben, andere gingen. Sicherheitskräfte wurden derzeit nicht gebraucht und so war auch Salem wieder frei. Als er genauer darüber nachdachte, war er zum ersten Mal so wirklich frei.
“Was macht man eigentlich so, als freier Mensch auf einem neuen Planeten?”, fragte er seinen geschwätzigen Sitznachbarn und dieser setzte zu einer weiteren ausschweifenden Anekdote an.
Signatur
Name: ‘Salem’
Aussehen: 1,98 m, muskulös, tiefliegende eisblaue Augen, breite Wangenknochen
Kleidung: schwarzes Barett, dunkle Feldbluse, graue Cargo-Hose, alte Kampfstiefel
Ausrüstung: Cadeshi Schema Mk. III Lasergewehr (Skelettschaft, faltbar); Bajonett (35 cm); Cadeshi Schema Mk. IV Laserpistole
Charakter: Dreckiger Kämpfer, Ungläubiger, moralisch flexibel, lockeres Mundwerk
Fähigkeiten: gut im Nah-Bereichs-Kampf, Waffentechniker, Computer-Feind
Geld 84 Schekel (Rest ist für Bestechungsgelder und falsche Frachtpapiere draufgegangen. )
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| Der Dok ist da - Zakdrukk Brokka |
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Geschrieben von: Zakdrukk Brokka - 10-18-2010, 12:35 AM - Forum: Orks
- Antworten (3)
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http://wh40k.lexicanum.de/wiki/Datei:Dok_Bild_1.JPG
Name: Zakdrukk Brokka
Spitzname: "Rasändär Dok"
Alter: 6
Beruf: Dok
Zugehörigkeit: ehemals Blood Axes, jetzt unabhängiger Ork
Aussehen:
Brokka ist 1,90 groß und seine Haut hat eine gesunde grünfärbung. Er ist etwas unmuskolöser als andere Orks, weil er nicht so oft kämpft, ist aber allemal stark genug einen Menschen mit leichtigkeit zu erschlagen. Er trägt Stiefel mit Metallkappen und eine Camoflage Hose (Tarnmuster Wald), Weiße Schürze mit getrockneten Blutflecken von Patienten/Opfern,
Großer Rucksack mit Metallstreifen zum zunageln von Wunden, angebauter Lampe, Beruhigungsmittelampullen für die Spritze, diese trägt er am Gürtel ebenso wie das Schnaid-und-Säg-Wärkzeug (erinnert an einen Pizza-schneider), stirnband mit Linse zum Vergrößern, ockerfarbenes Hemd.
Ausrüstung:
Er besitzt ein Schnaid-un-säg-Wärkzeug für den gröstenteil der Operationen, es kann aber auch als waffe verwendet werden. Er hat auch eine große Beruhigunsspritze, sie ähnelt einer Pistole mit einer riesigen Nadel. (Beruhigungsmittel sehr stark für Menschen tödlich)
Seinen kleinen Spalta trägt er eigentlich nur um zu zeigen das er stolz darauf ist ein Ork zu sein.
Fähigkeiten:
Durch mehrere Jahre ist er zu einem erfahrenem Arzt für Orks (und Grots... die sin es aber nicht wert) geworden.
von Geburt n ist er wie jeder Ork ein passabler Nahkämpfer
"Fernkampf ?? was ist das ??" das könnte Zakdrukk fragen wenn jemand ihn nach seinen Fernkampfkünsten fragt.
Kann mit seinem Waahgbike fahren wie er es bekam steht in der Biografie.
Charakter:
er ist Experimentierfreudig und will jede kleinste Wunde zusammen-flicken/tackern/nageln/schrauben.
Er ist nicht so wild und Brutal wie man es von einem Ork erwartet, dennoch sollte man ihn nicht reizen.
Er liebt es mit seinem Bike durch die Gegend zu rasen
er ist ziemlich hitzköpfig und handelt oft etwas unbedacht.
Biografie:
Zakdrukk ist in den Blood Axes Stamm geboren worden. Das heißt er hatte früh Kontakt mit Menschen, da seine Orkbrüder mit ihnen handelten. Zakdrukk wollte aber kein Händler, sondern ein Dok sein. also verließ er seinen Stamm als er sich von den Menschen Sachen genommen hatte die er als passable Operationswerkzeuge ansah. Kurz darauf traf er eine Ork Armee die in einen Waaagh! zog, da sah Zakdrukk seine große Chance. Er schloss sich einem Bossmob unauffällig an und als dieser später schwer verwundet wahr operierte er sie, aber nicht ohne vorher ihnen sämtliche Zähne zu ziehen. mit den Zähnen machte sich Zakdrukk auf den weg um sich ein fortbewegungsmittel zu suchen und fand ein Bike welches er auch bezahlen konnte. Nach ein paar kleinen Unfällen konnte Zakdrukk mit dem Bike umgehen. daher hat er auch seinen Spitznamen.
Name: Zakdruckk "Rasändär Dok" Brokka
Rasse: Ork
Alter: 6
Aussehen: 190cm, knallgrüne Haut, weiße Schürze mit Blutflecken
Ausrüstung: Beruhigungsspritze, klaina Spalta, Werkzeug
Fähigkeit: WaaghBiker, verarzten, Passabler Nahkampf, grottenschlechter Schütze
Charakter.Unbedacht, Raser, Ruhig, Heilphobie
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