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  Gharn Thavos (Noch nicht PVS)
Geschrieben von: Gharn Thavos - 03-18-2013, 01:58 AM - Forum: Bewohner Korons - Antworten (3)

[Bild: z9yld9q6.jpg]
http://th04.deviantart.net/fs47/PRE/f/20...rt3001.jpg

Gharn Thavos
Alter: 26 Jahre
Größe: 1,82
Aussehen:
Gharn ist im allgemeinen nicht der ansehnlichste Mann des Imperiums aber auch kein Orkgesicht. Er hält jegliche Kopfbehaarung möglichst kurzrasiert und hat ansonsten auch keine weiteren Merkmale die ihn besonders machen würden. Durch seine Herkunft bedingt, weist er eine kräftige Statur auf und er hat eine Vorliebe dafür sein Gesicht zu bemalen. Seine Haut nahm im Laufe der Jahre des Amasecgenusses und ungesunder äußerer Umwelteinflüsse eine leicht kränkliche weiße Farbe an, doch das täuscht über eine angemessen kräftige Vitalität hinweg. Man hört ihn nicht viel reden, wenn es um etwas anderes als Waffen geht.

Charakter:
Ruhe, Frömmigkeit und Disziplin sind die beiden Merkmale mit denen sich Gharn am besten beschreiben lässt. Er ist trotz allem aber ein ehrgeiziger aufstrebender Mann, der mit den meisten Menschen gut zurecht kommt. Humor ist ihm bisher allerdings ein Fremdwort. Er übt sich seit einigen Monaten in scherzhaften Aussagen doch findet bei anderen Menschen dabei eher wenig bis keinen Anklang, da in 99,9% seiner Witze ein Ork die Hauptrolle spielt. Viele vermuten darin eine emotionale Verarbeitung seiner Vergangenheit. Vertrauen bedeutet ihm viel und um seine Versprechen zu halten würde er sich auch in den Tod stürzen. Seine große Liebe gilt seit jeher jeder Form von Waffentypen, was seinen familiengeschichtlich bedingten Hass auf Orks nur umso mehr verstärkt wenn er ihre zusammengehämmerten Schrottkonstruktionen erblicken muss.

Fähigkeiten:
Seine auffälligste Fähigkeit ist wohl der Umgang mit den Maschinengeistern von allem was schießt aber nicht fährt oder läuft. Sein früher Umgang mit Anhängern des Adeptus Mechanicus und vermutlich der Wille des Imperators (anders kann er es sich nicht erklären) lassen ihn jede Feuerwaffe reparieren oder Ladehemmungen beheben oder ähnliches. Eine ruhige Hand macht ihn zu einem guten Schützen, doch seine Nahkampfqualitäten lassen in jeglicher Form zu wünschen übrig. Auch andere Maschinen wie Sentinels oder die Agrarmaschinen seiner Familie bereiten ihm ungewöhlich große Probleme. Nicht selten explodierten ihm etliche Einzelteile oder es lief Öl und Prometheum in Strömen aus den Fahrzeugen und Maschinen. Aufgrund seines Wunsches gegen die Feinde des Imperators zu ziehen las er alles was er in die Hände bekam über militärische Strategien und Taktiken, doch für eine Aufnahme in den imperialen Akademien reichte es nie.

Ausrüstung:
Bis auf die Klamotten die er am Leibe trägt hat er nichts.

Biografie:
Kindheit
Gharn wurde in eine kleine unbedeutende Agrarwelt hineingeboren und hatte alles in allem eine wunderbare Kindheit. Seine Eltern waren liebevoll und nicht arm. Der Planet wurde kaum von den Auswirkungen der ewigen Kriege betroffen und alle konnten ein hinreichend friedliches Leben führen. Sein Vater nahm ihn hin und wieder mit auf die Jagd, was dazu führte, dass er früh mit Waffen in Berührung kam. Seinem Vater fiel schnell auf, dass Gharn eine schwer zu beschreibende Beziehung zu den Jagdwaffen pflegte. Er fühlte ich zu ihnen hin-..nein eigentlich sogar magisch angezogen. Mit seiner Mutter war es schwieriger umzugehen. Sie hatte wenige Jahre nach Gharns Geburt ein Kind tot zur Welt gebracht. Sie verfiel nahezu in einen völligen Zustand der Apathie. Sein Vater versuchte die Familie trotz allem immer zusammenzuhalten und ging erhobenen Hauptes durch die Welt. Er war ein angesehener Bewohner der Kolonie und alle brachten ihre landwirtschaftlichen Gerätschaften zu ihm, um sie reparieren zu lassen. Man sagte, er könne aus einem Komgerät einen Multimelter basteln, wenn er es denn wollte. Von seinem immensen Talent hatte Gharn nicht viel geerbt, zumindest nicht was landwirtschaftliche und fast alle anderen Geräte anging. Seine erste Katastrophe richtete er an, als sein Vater ihm die Aufgabe überließ die Ernteeinheit eines befreundeten Nachbarn zu reparieren. Es hätten nur wenige Teile ausgetauscht bzw neu verdrahtet werden müssen. Dennoch endete es damit, dass in den Straßen der Kolonie eine wildgewordene Ernteeinheit Passanten über die Gehwege jagte und schließlich nur durch eine Reihe von Industrieabzäunungen aufgehalten werden konnte. Die wohl prägendste Erfahrung seines Lebens machte Gharn, als seine Heimatwelt schließlich doch für das Imperium interessant wurde. Eine Abteilung des Adeptus Mechanicus landete auf seiner Heimatwelt um Titanen, die in einem nahen Sektor beschädigt worden waren auf diesem Planeten zu reparieren. Die Einwohner waren nicht glücklich über die Lage in die sie gebracht wurden, da sie auf diesem Wege zu einer Zielscheibe gemacht wurden aber wer hätte schon widersprechen wollen wenn Giganten , die dutzende Meter hoch waren und mit Waffen bestückt waren, die ihre Kolonie in Minuten hätte auslöschen können. So konnten sie nichts, als die unerwünschten Gäste zu erdulden. Für Gharn war nicht nur der Anblick der Titanen faszinierend. Es reichte ihm nicht. Er schlich sich oft zu den arbeitenden Adepten um sie bei ihrer Arbeit zu beobachten. Ein Priester, der die Lehren des Imperators in seiner Form als Maschinengott predigte, fand Gefallen an der Neugier des Jungen und duldete seine Gegenwart bei den Adeptus Mechanikus. Gharn lernte dabei viel über Maschinengeister und Rituale um sie zu beschwichtigen, auch wenn er nicht gezielt ausgebildet wurde.
Jugend bis heute
Gharn Thavos war 15 als auf seinem Heimatplaneten eine Horde plündernder Orks landete. Die Schlacht um diesen Planeten war ebenso unbedeutend wie der Planet selbst, es waren nicht einmal besonders viele Xenos, die auf diese Welt kamen um nach Baumaterial zu suchen, um einen frisch erbeuteten Angriffskreuzer zu "verbässan". Ihr Ziel war eine kleine Kolonie in Äquatornähe. Die Streitkräfte dieser Welt waren nicht auf einen derartigen Angriff vorbereitet, es war üblicherweise ruhig in diesem Subsektor. Trotz allem wurden die Eindringlinge rasch vernichtet, zu spät allerdings für Gharns Familie, die bei diesem Angriff tragisch ums Leben kam. Gharn selbst überlebte nur durch den heldenhaften Einsatz einer der Soldaten, der sich gegen den Ork warf, der Gharn in Stücke hacken wollte. Gharn befreite damals das Lasergewehr des Soldaten von seiner Ladehemmung während der Soldat todesmutig mit dem Ungeheuer rang. Nur knapp konnte Gharn der Grünhaut ins Bein schießen und beider Leben gerettet werden.
Gharn Thavos kam nach diesem Angriff bei seinem Onkel auf Koron III unter und arbeitete dort eine Weile für den wenig erfolgreichen Weltraumhändler. Seine Vorliebe für den Umgang mit Maschinen und sein fehlendes Geschick führte beinah zu seinem Tod, als er versehentlich eine Luftschleuse öffnete die doch eher hätte zu bleiben sollen. Sein Onkel gab ihn zwar nicht auf, doch zu viele Aufträge endeten im Misserfolg und nicht selten war Gharn daran beteiligt. Und so zog es ihn schnell zu den Akademien des imperialen Militärs. Dort wurde er allerdings aufgrund seiner Vorgeschichte und einem katastrophalen Zwischenfall mit einem Sentinel und einer Kantine während der Aufnahmeprüfungen nicht aufgenommen.Eine Zeit lang arbeitete er noch bei anderen Gesellschaften und flog in Frachtern durch das All. Er übernahm dabei nicht mehr die Aufgaben der Mechaniker sondern kümmerte sich um Angelegenheiten der Sicherheit und/oder der Navigation. Er lernte viele neue Welten und ihre Gepflogenheiten kennen und bekam auch einige Male die Gelegenheit seine Fähigkeiten im Kampf zu beweisen, wenn die Frachter drohten von Weltraumpiraten geentert zu werden. Sein letzter Arbeitgeber wurde jedoch von einem zornigen Konkurrenten durch einen Auftragsmord aus dem Weg geräumt. Wahre Freundschaften schloss er auf seinen Reisen nicht mehr. Der ewigen Fahrten durch das leere All müde beschloss er nun seine sieben Sachen zu packen und sich auf den Weg zu machen um den Planetaren Verteidigungsstreitkräften von Koron beizutreten. Er hoffte, dass sein Händchen für Waffensysteme zu einem Aufstieg in den Reihen der Armee führen würde. Sein Heimweg war nicht von Glück geprägt. Noch bevor er sein Ziel erreichte wurde er in einer dunklen Gasse der Makropole niedergeschlagen und ausgeraubt, sodass seine Bewerbung mit blauem Auge und nur wenig Habseligkeiten erfolgen würde.

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  Nordsturm
Geschrieben von: Die Stimme - 03-07-2013, 04:47 PM - Forum: Der Stadtstaat - Antworten (86)

Der Platz war von Fackeln und Feuern aus Carnakdunk beleuchtet. Die Flammen ließen zuckende Schatten über die narbigen Körper der zehn Ungetüme tanzen, welche ordentlich aufgereiht auf der Freifläche standen. Sechs Malcador, zwei Valdor und zwei bullige Minotaur.
Jahrhunderte hatten diese antiken Kriegsmaschinen in den versiegelten Depots unter der Stadt geruht, auf den Tag wartend, da ihre Stimmen wieder das Lied des Todes und der Zerstörung würden singen dürfen. Unzählige ihrer Brüder wären bereit gewesen diesen Chor zu verstärken und hätten andere gewusst welche Schätze unter Rasankur schlummerten, die Gier danach wäre über die Grenzen des Planeten hinaus geschwappt und hätte die Schmeißfliegen in Schwärmen angezogen. Doch nur dieser kleinen Schar war die Erweckung vergönnt gewesen, denn etwas fehlte um die ganze Legion aufmarschieren zu lassen.
Treibstoff.
Den Weisen der Stadt waren Methoden bekannt die genügsamen Motoren mit dem kostbaren Gut zu versorgen, doch der Aufwand und die benötigten Ressourcen zu produzieren, standen in keiner Relation zum Ertrag.
Diese Zehn waren die einzigen die die Reise auf sich nehmen konnten ohne unterwegs mit leerem Tank liegenzubleiben und selbst das würde nur für die Hinfahrt reichen.
Entweder kamen sie mit vollen Mägen und blutigen Ketten wieder, als besungene Sieger oder gar nicht.
Meroch ließ den Blick seiner sechs Augen über die Fahrzeuge schweifen. Da alle seine Pupillen im Einsatz waren konnte er den Herzschlag der Mannschaften ebenso sehen wie die abkühlenden Motoren ihrer Gebieter.
Gebieter, ja das waren sie!
Jeder Rasankuri hatte sein Leben mit einem Eid an den Panzer gebunden dem er zugeteilt war. Das Fahrzeug war ihr Heim, ihre Waffe, ihre behütende Mutter und flammende Geliebte.
Es gab die Möglichkeit diese Ehre eines fernen Tages an jüngere Krieger zu übergeben, oder aber mit der brennenden Hülle des Gefährt ein würdiges Mausoleum zu finden.
Die Krieger standen neben ihren Panzern, in voller Kampfausrüstung, die Luft mit ihrem Brodem aus Schweiß, Maschinenöl und Waffenfett schwängernd.
Nicht alle waren noch als menschlich zu bezeichnen. Zwei oder dreien war es verwehrt ihre zähnefletschenden Masken zu tragen, da verlängerte Kiefer und andere Deformationen es ihnen unmöglich machen. Ein weiterer zeigte sich aufgedunsen wie eine Wasserleiche und eitriges Sekret tropfte unter seinem Harnisch hervor, so wie aus nässenden Wunden auf seinen unbedeckten Oberarmen. Ein Dritter war mit dichtem Fell bewachsen, einem anderen durchstachen Stacheln die Haut und so fort.
Nützliche Geschenke, mit denen die Götter ihre Diener segneten.
Sie standen nicht aufgereiht wie Zinnsoldaten bei der Parade, nicht wie die eitlen Gecken in den Rängen ihrer Feinde, sondern in kleinen Gruppen, ein jeder neben seiner Maschine.
Es herrschte Ruhe, abgesehen vom Knacken und Flattern der Flammen, an denen der kalte Nachtwind zerrte und dem gelegentlichem Röcheln, Schmatzen und Knurren der Angetretenen. Auch die Ketten klirrten leise in den Böen. Die rostigen Glieder waren um die stählernen Rümpfe geschlungen, in regelmäßigen Abständen von Fleischerhaken durchbrochen. Auf diese würden die Besatzungen ihre Trophäen aufspießen und mit dem Stolz errungener Orden zur Schau stellen.

Eine feierliche Erwartung hing über dem Platz und in die wenigen Geräusche mischte sich das Stampfen der verhornten Füße der “Zunge des Bekenners“, als dieser auf den ersten Malcador zuhielt.
So dumpf wie seine Schritte klangen, so gegensätzlich erschollen die seiner beiden Begleiter. Das leise Platschen nackter Sohlen, von der zierlichen Frau herrührend, deren weiße Haut im Mondlicht fahl schimmerte. Sie war gänzlich unbekleidet und man hätte sie als wahrhaftige Schönheit umschreiben können, währen da nicht die unzähligen Narben und kaum verheilten Schnitte gewesen, die sich wie das Gekrakel eines geisteskranken Kleinkindes über ihren Leib schlängelten. Die Dritte in dieser wahnhaften Kombo war eine weibliche Albtraumgestalt, welche in ihrer Groteske selbst Meroch in den Schatten stellte. Arme und Beine waren ihr an den Gelenken amputiert wurden. Die unteren Extremitäten hatten sadistische Hände durch metallene Dornen ersetzt, auf deren Spitzen, nicht größer als die Fläche eines Fingernagels, sie sich mit graziler Sicherheit bewegte. Jeder Schritt erzeugte ein glockenhelles >Pling< und ließ ab und an kleine Steinsplitter aus den Bodenplatten aufspritzen. Hände und Unterarme waren durch gebogene Klingen mit grausamen Sägezahnschneiden ausgetauscht. Der Chirurg dieser Schönheit hatte sich jedoch nicht mit den Gliedmaßen zufrieden gegeben. Die Lippen der Frau waren entfernt wurden und entblößten zugefeilte Zähne in einem permanenten, sardonischem Grinsen. Die fehlenden Augenlider gab ihr eine gewisse Glotzäugigkeit, noch zusätzlich untermalt von den wunden, geröteten Lidern, wo Tränen aus geronnenem Blut ein schauriges Make-up darstellten. Sie war nicht so gänzlich entblößt wie ihre jugendliche Begleiterin, auch wenn das schwarze Korsett, das ihre Taille unnatürlich zusammenschnürte, alles war was sie sich an Kleidung zugestand.
Ihre Scham, welcher der Anwesenden hätte den Blick nicht dort hin gerichtet, sahen sie ihre Gier und brodelnde Lust doch als eine Tugend an, war von Behaarung befreit, so wie jeder Quadratzentimeter ihres Körpers es war.
Zwischen den geteilten Lippen ragte das Ende eines verchromten Phallus hervor, von dem aus feine, silberne Ketten zu den Ringen in ihren Brustwarzen führten. Dieser obszöne Schmuck schien sie jedoch in keinster Weise in ihren raubtierhaft fließenden Bewegungen zu behindern.
Der Sechsäugige blieb in einigen Schritten Abstand vor dem Panzer stehen und verschränkte die Arme vor der Brust. Beide weiblichen Wesen schritten jedoch bis auf Armeslänge an die vernietete Flanke der Mordmaschine heran.
Mit einer absonderlichen Art von Widerstreben wichen die Rasankuri zurück und bildeten einen Halbkreis. Fast wie aufgehetzte Hunde, die nur mit großer Kraftanstrengung die Beherrschung aufbrachten auf das Kommando ihres Herren zu hören und nicht über die verlockende Beute herzufallen. Einer krallte sogar in Richtung der Frauen durch die Luft, doch seine Beine hatten ihn bereits außer Reichweite getragen. Eine Mischung aus Ehrerbietung und ungezügelter Lust nach Besitz.
Die Frauen würdigen diesem Gebaren keinerlei Aufmerksamkeit. Tatsächlich schienen sie die Anwesenheit der Krieger gar nicht wahrzunehmen. Ihr Augenmerk galt ganz allein dem aufragenden Koloss.
Zärtlich strich der Klingenarm der Modifizierten über die Flanke des Malcadors, was einen haarfeinen Kratzer in der dick aufgetragenen Lackierung hinterließ. Sie wiederholte diese Geste ein paar mal, bis sich aus den Kratzern eine Rune gebildet hatte.
Dann trat sie zurück und legte den Kopf schräg um ihr Werk zu begutachten. Sie gab ein zufriedenes Zischen von sich, wobei Speichel von ihrem lippenlosen Mund tropfte und die kleinen, spitzen Brüste benetzte.
Dann drehte sie sich halb zu ihrer Begleiterin um und zog ihr die Klinge der anderen Hand langsam von oben über den Bauch, ebenso liebevoll wie zuvor bei dem Kriegsgefährt. Der Schnitt war lang, aber nicht so tief das er eine schwerere Verletzung darstellte. Die so Verwundete sah die Marter jedoch offenkundig nicht als etwas Schlimmes an. Vielmehr schloss sie genießerisch die Augen und legte das Haupt leicht in den Nacken.
Im krassen Kontrast glänzte nun Rot auf dem Weiß ihrer Haut, als sie sich nun dem Vehikel näherte und dabei die Arme ausbreitete, als galt es sich einem lang vermisstem Geliebten hinzugeben. Sie drückte den warmen Körper auf den kalten Stahl des Panzers und ihr Blut blieb auf diesem Instrument des Todes zurück, ganz so wie ein Gruß an die Dinge die da kommen würden.
Als sie sich widerwillig löste, spiegelte sich der Feuerschein in dem Streifen wider, der nun quer über der Rune glitzerte.
Die Bestien der Besatzung, noch immer im Halbkreis stehend, schlugen sich die Griffe ihrer Waffen, Steine oder die blanken Fäuste gegen die Brustharnische und bellten, johlten, heulten und schrien, während die Segensspenderinnen zum nächsten Panzer schritten...

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  Ein alter Bekannter?
Geschrieben von: Rarson - 02-25-2013, 01:51 PM - Forum: Von Schreiber zu Schreiber - Antworten (3)

Ein leises knarren auf dem Boden, ein kurzes ächzen in der dunklen Nischen und der süßliche Geruch eines herberen Tabaks erfüllt den Raum. Langsam tritt ein älterer Mann mit langen weißen Haaren und einem etwas wildem längeren Bart ins Licht. Neben der schlichten, abgenutzten dunklen Kleidung sind unzählig kleinere Holzperlen an seinem Gewand und im Haar des Mannes zu erkennen. Er stellt einen größeren Seesack neben sich ab und lässt sich mit einem ächzen auf den Stuhl der Bar sinken, die Last des Alters sichtlich in seinen Zügen erkennbar. Er greift an seine Seite und zieht einen alten abgenutzten Revolver aus einem gut getarnten Holster und legt diesen auf den Tisch neben sich. Danach kramt er in einem kleinen Lederbeutel und holt etwas Tabak und Streichhölzer heraus. Sein Blick ruht sanft auf euch, während er seine Pfeife vorbereitete und kurz bevor er sie in seinen Mund steckte, sprach er mit klarer und tiefer Stimme.

„Geht nicht weg, ich habe eine Geschichte für euch. Eine Geschichte die euch eure schlimmsten Sorgen vergessen lassen wird“

Er nimmt einen tiefen Zug aus der Pfeife und bläst den Rauch aus dem Mundwinkel, wieder wird die Bar von einem süßlich herben Geruch erfüllt.

„Wie jede gute Geschichte beginnt sie mit einem es war einmal. Aber dieses ist keine gewöhnliche Geschichte also hört gut zu. Es war einmal vor ein junger Bursche auf dem vergessenen Planeten Perstria 5. Er hatte ein gutes und erfülltes Leben, seine Mutter kümmerte sich um ihn und sein Vater war ein Sergeant bei der Planetaren Verteidigungs Streitmacht. Schon früh wurde er im militärischen Leben erzogen, doch sein Leben änderte sich schlagartig. Perstria 5 wurde von den Dark Eldar als Überfallsplanet auserkoren und wenn sie nicht mitnahmen, schlachteten sie erbarmungslos ab. Als sie verschwunden waren kam das Chaos und korrumpierte den Rest der erbärmlichen Bevölkerung. Alle? Nein, der Junge entkam, doch war er von diesem Zeitpunkt an nicht mehr derselbe. Etwas war mit ihm passiert, er wurde…… sagen wir leicht verrückt“

Der alte Mann ächzte erneut unter der sichtlichen Last des Alters, ehe er einen weiteren Zug aus der Pfeife nahm.

„Er war heimatlos und suchte von diesem Zeitpunkt an eine neue. Diese sollte er auch finden und zwar bei dem waghalsigsten Haufen an Piraten den es in dem Sektor je gab. Die Schwarzklingen wenn euch der Name was sagt. Dort fand er eine Heimat und wandelte sich vom Außenseiter zu einem hoch angesehen Mitglied. Dort lernte er neben seinen Freunden auch eine etwas andere Frau kennen… Ann war ihr Name. Größer als er selbst und seltsamer als ein Haufen intelligenter Orks, doch er liebte sie … zumindest glaubte er das. Sie war seine neue Heimat und auch wenn sie so ein Metallungetüm mit künstlicher Haut war, er empfand was für sie. Als das Mädchen eines Tages verschwand, naja gab sich der Junge dem Alkohol hin. Er war nur schwer wiederzuerkennen und mied seine Gefolgsleute und er zog sich in die Einsamkeit zurück. Mit der Zeit zerbrachen die Korsaren und ein Mann namens Dante versuchte das Kommando an sich zu reißen. Seit dem Verlust von Ann hatte der Junge kein Interesse am Leben und kämpfte an der Seite der Verräter. Dann geschah es endgültig um ihn. Er traf im Kampf ein Mädchen, grazil und wunderschön. Gemeinsam mit den loyalen Korsaren kämpfte sie gegen Dante und seine Männer und bewegte sich dabei grazil wie ein Engel, während ihre zwei Schwerter durch die Feinde schnitten. Dem jungen Mann wurde klar was er getan hatte und in ihm offenbarten sich seine wahren Gefühle gegenüber dieser Frau. Saerì war ihr Name, diesen würde er niemals wieder in seinem Leben vergessen. Ihr Gesicht und ihre Anmut verfolgen ihn noch heute im Schlaf.“

Ein kräftiges husten und keuchen später, konnte der Mann mit der Geschichte fortfahren.

„Er realisierte nicht nur seine Gefühle, die er all die Jahre für Hass hielt, sondern auch seine Taten und damit wollte er nicht weiterleben. Abermals wechselte er die Seiten und suchte von diesem Zeitpunkt an den Tod. Nur durch Glück und Saerìs eingreifen überlebte er und wurde vorübergehend wieder in die Reihen seiner ehemaligen Kameraden aufgenommen.“


Langsam, zögerlich legte er ein schwarzes Barett auf den Tisch, dies war verdreckt und löchrig, zeigte aber immer noch zwei gebrochen weiße Engelsflügel.

„In Liebe vereint hätten sie sein können, aber der junge Mann zog es vor eines Nachts spurlos zu verschwinden. Er musste etwas aus der Vergangenheit klären und nun seit vielen Jahren versucht er nun verzweifelt….. sie wiederzufinden.“

Der alte Mann beugt sich nach vor und nimmt einen weiteren tiefen Zug.

„Na? Hat euch meine Geschichte gefallen? Kommt sie euch bekannt vor?“

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  Hoyt Calder
Geschrieben von: Hoyt Calder - 02-23-2013, 12:35 AM - Forum: Kälteschlafkammer - Keine Antworten

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Name: Hoyt Calder
Alter: 36
Größe: 1,73m
Herkunft: Praxos
Einheit: 3. Gefechtsschwadron

Aussehen:
Hoyt ist etwa 1,73m groß und man sieht ihm sein Leben im Militär an. Er ist von gedrungener Gestalt, stark wie ein wilder Groxbulle und wirkt dadurch, dass er so breit ist noch ein gutes Stück kleiner, als er wirklich ist. Der gesamte Bereich um die linke Schulter ist stark vernarbt, ein altes Andenken an eine Granatsplitterverletzung, wie Hoyt zu scherzen pflegt. Dazu ziehen sich auf seinen beiden Armen Tätowierungen in einem engen Muster, wie Schlangen entlang, die er sich selbst gestochen hat. Diese eigentümlichen Zeichen sehen für die meisten seiner Mitmenschen nur wie Flecken aus, doch Hoyt prahlt damit, dass jedes davon für einen Mann steht, den er im Kampf getötet hat. Seine Augen haben ein wässriges grau und in ihnen scheint ständig der Schalk zu blitzen. Verstärkt wird dieser Eindruck durch Hoyts häufiges Grinsen und sein, wie ein ehemaliger Offizier anmerkte, vielseitig interpretierbares Lachen. Dadurch scheint es für Außenstehende so, als würde Hoyt alles was er sieht, hört oder sonst wie mitbekommt amüsieren. Sein dunkelblondes Haar ist kurz rasiert, wie man es von einem ehemaligen Soldaten erwartet. Doch an den Schläfen hat es schon begonnen grau zu werden und befindet sich insgesamt auf dem Rückzug, sodass Hoyt schon eine beginnende Halbglatze hat.
Über seinem schwarzen Dienstanzug trägt er eine Antischadstoffkombination mit Tarndruck, die für ihn fast zu einer zweiten Haut geworden ist. Dazu kommen noch seine Militärstiefel und so oft es geht ein Barett, dass er dem Schiffchen gegenüber vorzieht.

Charakter:
Hoyt ist selbstbewusst, besonders was seinen Ruf angeht. Er zweifelt zu keinem Zeitpunkt an seinem Können und an der Richtigkeit seines Handelns. Wenn etwas dann doch nicht wie geplant abläuft, schiebt er das Misslingen auf äußere Umstände: veraltete Technik, unfähige Vorgesetzte und geistig minderbemittelte Kameraden. Sein Selbstbewusstsein äußerst sich aber auch in einem gewissen Draufgängertum und Angriffslust. Dementsprechend hasst er es auch untätig hinter der Front rumsitzen zu müssen und nicht mitkämpfen zu dürfen. Denn für ihn ist Angriff die beste Verteidigung.
Seinen Kameraden gegenüber ist er sehr großzügig, verleiht Geld an andere Soldaten, wenn diese ihn darum bitten, wobei verleihen bei Hoyt schon eher verschenken gleichkommt. Bei Glückspielen bezahlt er ohne zu murren seine Spielschulden und in den Kneipen übernimmt er oft die Rechnung für alle. Durch seine jahrelange Dienstzeit in der Großen Kompanie hat Hoyt auch jede Form des Rassismus abgestreift und achtet bei seinen Mitsoldaten mehr auf ihr Können, als auf ihr Aussehen.
Er kann jedoch auch sehr schnell sehr jähzornig werden, wenn jemand sein Können bezweifelt, sich über seine Körpergröße lustig macht oder seine Mutter beleidigt. Insbesondere letzteres lässt ihn beinahe sofort ausrasten und er neigt dann dazu, die betroffene Person zu verprügeln und schon mehr als einmal musste danach jemand in ein Krankenhaus eingeliefert werden.
Auch aus seiner Verachtung gegenüber jungen Offizieren, im besonderen adeligen, macht er keinen Hehl. Für Hoyt sind sie Gecken ohne jede Erfahrung, aber mit den Möglichkeiten ganze Kompanien in einen sinnlosen Tod zu schicken. Hoyts Abneigung gegenüber reichen Jungoffizieren findet man in seiner Vergangenheit, als er von einem solchen Exemplar um seine Aufstiegsmöglichkeiten gebracht wurde. Eine weiter Schwäche von Hoyt besteht darin, bei längeren Ruhepausen dem Alkohol und seinen Zigarren zu stark zuzusprechen. Da er den Alkohol meist eher auf leeren Magen in sich hinein schüttet, ist er schnell, aufgeheitert, wie er es selbst nennt und beginnt damit Geschichten aus seiner früheren Militärlaufbahn in aller Ausführlichkeit zu erzählen.

Fähigkeiten:
Wie es sich für einen Veteranen gehört, ist Hoyt im Kriegshandwerk nicht unbewandert. Er kann Jeeps, LKWs und Buggys steuern und natürlich Sentinels steuern. Erstaunlicherweise ist er selbst beim reparieren seines Läufers nur mäßig begabt. Er ist zwar in der Lage, den Sentinel halbwegs in Schuss zu halten, aber schon oft genug hat er das Fahrzeug den Mechanikern der Kompanie mit den Worten „Die sollen auch mal was tun,“ überlassen. Er ist ein passabler Schütze und kann auch mit Granaten und ähnlichem zurechtkommen. Doch erst bei Kneipenschlägereien scheint er richtig aufzublühen. Im waffenlosen Nahkampf verlässt er sich auf Schulterwürfe, Stöße, Schläge, sowie dem Einsatz der Inneneinrichtung als Waffe. Dazu kommt noch seine Zähigkeit, denn Hoyt schafft es erstaunlich viel wegzustecken, bevor er umkippt.

Ausrüstung:
Mpi-01.3, CaC Schlaghammer, Klappmesser mit Springklinge, Sturmfeuerzeug, Flachmann, Zigarren

Biographie:
Geboren wurde ich vor 37 Jahren auf Praxos im Segmentum Obscurus. Als erstes und einziges Kind einer Arbeiterfamilie war es mein zukünftiges Schicksal auch in einer der Fabriken zu arbeiten. Auch meine Jugend verlief recht ereignislos, sieht man von den üblichen Jugendsünden, wie dem Verbrennen von Mülltonnen einmal ab. Nachdem ich die Schola abgeschlossen hatte, fing ich an in der Fabrik zu arbeiten in der meine Eltern angestellt waren. Nach zwei Jahren verließ ich die Fabrik und trat der Großen Kompanie bei. Ich war jung, abenteuerlustig und naiv. Und wollte deswegen natürlich in der angeblich härtesten Einheit dienen die es gab. Später erfuhr ich dann, dass die Große Kompanie nicht zur PVS gehörte, sondern eine... nennen wir es mal eine paramilitärische Einheit der Großkonzerne und des Adels war. Und die anderen Soldaten waren auch keine Patrioten, sondern viel mehr der Abschaum des Sektors. Die Ausbildung verlief dann auch nicht auf Praxos, vielmehr wurden wir in ein Raumschiff gesteckt und zum Nachbarplaneten Pentax verschifft. Dort wurden wir dann in einem Camp ausgebildet. Wir hatten natürlich den Schleifer, mussten uns halb zu Tode schinden, damit er uns in Ruhe ließ. Ich hab dann wie die Anderen die übliche Ausbildung durchgemacht, Schützentraining und was es da noch an Quatsch gibt. Als kleines Extra gab es dann noch einen Lehrgang für alle, bei dem das Fahren von Jeeps, Lastwagen, Motorrädern und was es sonst noch gibt gelehrt wurde. Fast der ganze Planet ist mit Savannen und Halbwüsten bedeckt, in manchen Gebieten gibt es dann noch kleine Bergketten und um den Äquator natürlich Dschungel. Jedenfalls haben sich die Sesselfurzer in den oberen Etagen der Konzerne mit dem Adelspack zusammengesetzt und meinten dann, dass es doch viel kostengünstiger wäre so wenige Panzer, wie möglich einzusetzen um die Minen zu beschützen aus denen sie ihre Diamanten und Gold schürfen. Wie die Anlagen dann geschützt werden sollten, blieb dann unseren Offizieren überlassen. Die setzten dann wegen des Mangels an schweren Fahrzeugen auf Feuerkraft und Geschwindigkeit. Die Mechaniker haben dann schwere Maschinengewehre auf unsere Jeeps montiert und so hatten wir in kürzester Zeit ein äußerst mobile Streitmacht. Die Taktiken waren dann auch relativ einfach: Ein Teil der Männer bewachte die Bergwerkseinrichtungen, während der Rest damit beschäftigt war den Feind zu jagen. Das war übrigens äußerst schwer, die Einheimischen Rebellen kannten sich nämlich ziemlich gut im Gelände aus und waren äußerst zäh. Die zu besiegen war schwer, dass kann ich dir sagen. Zuerst haben wir es auf die freundliche Art und Weise probiert, dass hat aber leider nicht geklappt. Die Bosse ganz oben waren natürlich nicht zufrieden, da die Befriedungsaktionen nach ihrem Willen zu langsam verliefen. Uns wurde dann auch nen Freibrief für den Einsatz von äußerster Gewalt gegeben. Unser Leutnant hat das natürlich sofort genutzt, wir sind dann immer mit Vollgas in die Dörfer gefahren und beim geringsten Anzeichen von Gegenwehr haben wir sie dann umgelegt. So einfach war und ist das. Das kann ich dir sagen.
Nach sechs oder sieben Jahren hatten wir gewonnen, den ganzen Planeten geschafft. Mach das mal nach. Danach hingen wir nur noch in den Kneipen rum, betranken uns. Wir hatten nichts zu tun, da ist es natürlich manchmal zu Schlägereien gekommen. Ich selbst habe mich da ziemlich gut gehalten um es mal so zu sagen. In der Zeit bin ich auch mehrmals, aufgrund meines Dienstalters, befördert worden. Für mich war aber schon ziemlich bald wieder Schluss mit der Karriere. Irgend so ein Adeliger hat seinem Waschlappen von Sohn ein Offizierspatent gekauft und ich durfte dann in die Röhre schauen. Das war aber noch nicht alles. Einige Tage später kam dann dieser Milchbubi in die Kneipe und machte sich über mich lustig. Das habe ich ja noch ignorieren können, bin ja schließlich geduldig. Jedenfalls hat der Junge sich dann über meine Mutter lustig gemacht, da ist mir dann der Kragen geplatzt. Hab ihm dann die rechte Hand gebrochen und ihm auch sonst ziemlich zugesetzt. Dafür wurde ich natürlich gleich vor ein Militärgericht gezerrt und wurde dann zum Spießrutenlauf verurteilt, haben mich dreimal durchlaufen lassen. Ich habs überlebt und mir war es gleich, im Gegenzug hatte ich ja die Freude gehabt einem dieser Adeligen einen Schluck seiner eigenen Medizin zu verpassen. Danach ging es wieder an die Front, dieses mal gegen Orks die sich im Dschungel und in den Bergen versteckt hatten. Nur durch Zufall hatten wir sie entdeckt und dann wieder für einige Jahre etwas zu tun gehabt. In der Zeit wurde ich zu den Sentinelpiloten versetzt, einer neu geschaffenen Einheit, um während des Bewegungskrieges auch über schwere Feuerkraft zu verfügen. Dort hat es mir sehr gut gefallen, es gab nur alte Hasen, die schon seit Jahren in der Kompanie gedient hatten, keine Jungoffiziere, eine gute Zeit. Ich diente dort dann auch bis zu meinem Austritt aus der Kompanie, also weitere acht Jahre. Nach diesen 15 Jahren war leider Schluss, da meine Dienstzeit vorüber war und Ausbilder konnte ich wegen meiner Straftat gegenüber einem Vorgesetzten auch nicht werden. Danach habe ich mich einige Jahre als Söldner durchgeschlagen, gute Fahrer kann man schließlich immer gebrauchen, bis ich schließlich auf Koron 3 strandete. Bin dort dann der PVS beigetreten, immerhin gab es festen Sold und es schien eine ruhige Dienstzeit zu werden, bei der ich die Ausbildung an einem Sentinel noch einmal wiederholen musste, schließlich wollte man sicher gehen, dass alle Neuen zumindest so auf eine gewisse Linie in Sachen Ausbildung gebracht wurden.


Name: Hoyt Calder
Alter: 36
Größe: 1,73m
Aussehen: gedrungen, muskulös, Tätowierungen, linker Schulterbereich stark vernarbt, schaufelartige Hände wässrige hellgraue Augen, grinst oft, dunkelblondes Haar, beginnende Halbglatze
Kleidung: Antischadstoffkombination (Tarndruck), Barett, Militärstiefel
Ausrüstung: Mpi- 01.3, CaC Schlaghammer, Klappmesser mit Springklinge, Sturmfeuerzeug, Flachmann, Zigarren
Charakter: selbstbewusst, großzügig, aber auch jähzornig, zuweilen streitlustig, Verachtung gegenüber jungen (adeligen) Offizieren, trinkt und raucht gerne zu viel
Fähigkeiten: Pilot (Sentinel), zäher Hund, erfahrener Kneipenschläger, Veteran, mittelmäßiger Fahrzeugmechaniker
Sturmsentinel: Maschinenkanone, zusätzliche Panzerung, Nebelwerfer, Scheinwerfer
Konto: 500 Schekel

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  Chimera-Tech 1C3-CR34M
Geschrieben von: Einheit 108 - 02-22-2013, 09:01 PM - Forum: Drudoxs weiß Bescheid! - Antworten (2)

Eingehende Nachricht...

Decoder-Exe entdeckt, initiiere Entschlüsselung...

Bitte warten...

Nach langer Zeit und viel Arbeit wurde es mir doch möglich, mehr durch Zufall weitere Daten zum sogenannten Waffen-Kolektiv Chimera-Tech zu sammeln und Produkt-Daten zu ergattern. Lade Datenpaket, bitte warten...
[CENTER]Chimera-Tech 1C3-CR34M[/CENTER]
[CENTER][Bild: g7g2wgtk.jpg][/CENTER]
[CENTER]Dargestelltes Interior der Waffe, da das Außendesign stark variiert, daher kaum zur Presentation geeignet ist.[/CENTER]
Das CT-1C3-CR34M gehört mitunter zu den ersten richtigen Waffen des Waffen-Kollektivs von C-T und stellt eine bi-modulare Strahlenpistole dar.

Das Material

Typisch für C-T besteht das Gehäuse der Waffe nicht aus den klassischen Waffen-Baustoffen, sondern einem Kunststoffgemisch, fermentiert mit Stickstoff-Carbonit, was diese Waffe sehr leicht, aber auch vergleichsweise zerbrechlich macht. Die genauen Mischverhältnisse und Härtungsverfahren sind allerdings streng-geheim. Der Rohstoff stammt eindeutig von Mülldeponien und Schrottmonden, wo Abfall eingesammelt, in den Werken eingeschmolzen und zu Einzelteilen gegossen wird, welche dann einfach mit einem Hitzestrahler verklebt werden. Der Sinn dahinter liegt ganz klar darin, die eigenen Kosten zu drücken. Dass dadurch die Mobilität des Schützen verbessert wird und es möglich ist, die Waffe an harten Kanten zu zertrümmern, um sie leichter entsorgen zu können, sind hierbei zwar eingeplante, dennoch nicht die primäre Zielsetzung bei dieser Waffe gewesen. Sie ist daher nicht für den Nahkampf geeignet, was allerdings durch zwei Feuermodi wieder wett gemacht werden soll. So wurde quasi ein notwendiges Übel zu einer Art Markenzeichen, dass die CT-Waffen von vielen anderen Herstellern abhebt.

Modus 1 - Einzelfeuer

Der klassische Einzelfeuermodus ermöglicht das Aussenden äußerst kurzer Energieimpulse, deren Intensität beim Auftreffen schwere Verbrennungen verursacht, ähnlich den meisten anderen Serienmäßigen Lasergewehren. Hierbei ist zu beachten, dass die Strahlenimpulse auf Grund ihrer äußerst geringen Aufblende-Zeit immer farblos sind. Obwohl die Waffe sehr leicht ist, neigt sie nicht dazu nach einer Weile zu verziehen, oder übermäßigen Rückstoß zu erzeugen, die ballistische Dynamik ist hier, ebenso wie der Energieverbrauch ziemlich gering. Allerdings ist die effektive Feuerdistanz mit lediglich 35-70 Metern nicht besonders groß, da mit zunehmender Entfernung die Stärke des einzelnen Impulses nachlässt. Dafür halten installierte Energiezellen bei ausschließlichem Einzelfeuer bis zu fünf-mal so lang wie bei anderen Strahlenpistolen.

Modus 2 - Cutter

Der zweite Modus, auch Cutter genannt, soll das sogenannte Burst-Feuer ersetzen und ist das Gimmick der CT-1C3-CR34M.
In diesem Feuermodus wird statt einzelnen Feuerimpulsen eine Art Dauer-Strich-Laser abgefeuert, welcher verheerende Schäden an den meisten Oberflächen anrichten kann und besonders effektiv bei leicht, bis mittel-schwer gepanzerten Zielen ist. Selbstredend ist jedoch die Wirkung des Cutters bei ungepanzerten Zielen am zerstörerischsten, da die Verbrennungen nacktes Fleisch und Kleidung mühelos verbrennen und sich hindurch-fressen, wie ein Messer durch warme Butter. Der Strahl kann sich mit etwas Geduld allerdings durch die meisten Feststoffe hindurchbrennen, es könnte in manchen Fällen bloß ein gewisses Weilchen dauern, bis er durchdrungen ist. So kann die Waffe auch wie ein Schneidbrenner verwendet werden, allerdings wird beim Hersteller angeraten, es dabei nicht zu übertreiben!
Im Gegensatz zum Einzelfeuer-Modus verbraucht der Cutter viel Energie und hat eine merklich geringere Reichweite mit 0-35 Metern effektiver Distanz, welcher sich allerdings modulieren lässt, um auf kurzer Distanz die Leistung sogar noch zu verstärken!
Durch den Dauerimpuls bedingt ist der Strahl beim Einsatz sichtbar, was sich beheben lässt, allerdings aus Gründen der Sicherheit belassen werden sollte, sollte sich wider erwarten ein mechanisches Bauteil verklemmen, was bei starker Überhitzung passieren kann. Das größte Problem ist hier also der massive Temperaturanstieg bei Dauerbetrieb, sollte die Waffe nicht ganz sauber verarbeitet worden sein. Bei zu exzessivem Gebrauch des Cutters kann es vorkommen, dass einzelne Komponenten an Massenintegretät verlieren und schmelzen oder sich verformen, was allerdings selten vorkommt und mit etwas gesundem Menschenverstand vermeidbar ist, indem man für Kühlung sorgt. Indealerweise lässt sich die CT-1C3-CR34M in kalten Umgebungen verwenden, da auch die Umgebungstemperatur zu Auskühlung der Waffe beiträgt. Tatsächlich wird diese Waffe speziell auf kalten Planeten verstärkt gekauft, da der Cutter dort viel länger gehalten werden kann.

Die Munition

Ein weiteres Merkmal der C-T-Strahlenwaffen ist ihre Munition, denn sie machen es möglich, die Waffe auf zwei Wegen zu laden. Einmal lässt sich das Gewehr klassisch mit Typ-E-bis-J-Zellen laden, ferner verfügt sie aber auch über einen internen Trafo und Netzanschlüsse, die es möglich machen, die Waffe an jeder üblichen Wallbox anzuschließen und aufzuladen. Selbstredend ist es möglich, die Waffe dabei abzufeuern, was einem so die Möglichkeit bietet, auch ohne Energiezellen auszuteilen. Eine optionale Universal-Ladestation, die einfach mitgeführt werden kann, gehört nicht zum Standartzubehör, lässt sich allerdings entweder selbst fertigen, oder direkt mit erwerben.

Preis und Erwerb

Da die Produktionskosten bei C-T sehr gering ausfallen, gibt es die Waffen zu zwar instabilen, dennoch niedrigen Preisen zu haben. So bezahlt man für das CT-1C3-CR34M mit tragbaren Universal-Lademodul selten mehr als 150 bis 200 Schekel. Hier bekommt man also Neuware zu einem Preis, der 90% aller Gebrachtware schamlos unterbietet. Der Haken bei der Sache ist allerdings, dass man C-T-Waffen längst nicht überall bekommt. Schmugglerringe verfügen aber oft über Verbindungen zum Kollektiv. Ist der Kontakt einmal geknüpft, erweist sich der Hersteller als vergleichsweise zuverlässig und verbaut auch Extras, die allerdings extra-kosten (meist ein Aufschlag von umgerechnet 35-50 Schekeln pro Extra). Zu solchen zählen Dinge wie die Ladestation als transportable Wallbox, externe Kühler, die sich allerdings mit etwas Sachverstand auch selbst bauen lassen, aber auch Dinge wie zB Säurekapseln im Rahmen, die die Waffe beim Aufbrechen nahezu restlos zersetzen, oder sekundäre Strahlenkanäle, die als Alternativ oder Zusatzmündung eingesetzt werden. Eine Rückerstattung bei etwaigen Problemen gibt es nicht, dafür werden jedoch oft Ersatzteile und knappe Wartungs-Instruktionen mitgeliefert.

Zusammengefasst

Die 1C3-CR34M-Pistole gehört zu den Top-Sellern von C-T und erfreut sich grade bei Einsteigern einer gewissen Beliebtheit. Allerdings beliefert C-T auch Kopfgeldjäger und Andere, die speziell die Entsorgbarkeit der Waffen zu schätzen wissen. Ob Tier, Xeno oder Mensch, alles lässt sich mit dieser Apparatur beseitigen, wenn man selbst noch über keine großen Mittel verfügt. Im Endeffekt gilt ohnehin, dass man abwägen muss, ob man solch eine Waffe benutzen will, oder eben nicht.

Bildmaterial stammt von hier.

108-Ende...

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  Hoyt Calder
Geschrieben von: Hoyt Calder - 02-21-2013, 01:20 AM - Forum: Motorisierte Einheiten - Antworten (1)

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Name: Hoyt Calder
Alter: 36
Größe: 1,73m
Herkunft: Praxos
Einheit: 3. Gefechtsschwadron

Aussehen:
Hoyt ist etwa 1,73m groß und man sieht ihm sein Leben im Militär an. Er ist von gedrungener Gestalt, stark wie ein wilder Groxbulle und wirkt dadurch, dass er so breit ist noch ein gutes Stück kleiner, als er wirklich ist. Der gesamte Bereich um die linke Schulter ist stark vernarbt, ein altes Andenken an eine Granatsplitterverletzung, wie Hoyt zu scherzen pflegt. Dazu ziehen sich auf seinen beiden Armen Tätowierungen in einem engen Muster, wie Schlangen entlang, die er sich selbst gestochen hat. Diese eigentümlichen Zeichen sehen für die meisten seiner Mitmenschen nur wie Flecken aus, doch Hoyt prahlt damit, dass jedes davon für einen Mann steht, den er im Kampf getötet hat. Seine Augen haben ein wässriges grau und in ihnen scheint ständig der Schalk zu blitzen. Verstärkt wird dieser Eindruck durch Hoyts häufiges Grinsen und sein, wie ein ehemaliger Offizier anmerkte, vielseitig interpretierbares Lachen. Dadurch scheint es für Außenstehende so, als würde Hoyt alles was er sieht, hört oder sonst wie mitbekommt amüsieren. Sein dunkelblondes Haar ist kurz rasiert, wie man es von einem ehemaligen Soldaten erwartet. Doch an den Schläfen hat es schon begonnen grau zu werden und befindet sich insgesamt auf dem Rückzug, sodass Hoyt schon eine beginnende Halbglatze hat.
Über seinem schwarzen Dienstanzug trägt er eine Antischadstoffkombination mit Tarndruck, die für ihn fast zu einer zweiten Haut geworden ist. Dazu kommen noch seine Militärstiefel und so oft es geht ein Barett, dass er dem Schiffchen gegenüber vorzieht.

Charakter:
Hoyt ist selbstbewusst, besonders was seinen Ruf angeht. Er zweifelt zu keinem Zeitpunkt an seinem Können und an der Richtigkeit seines Handelns. Wenn etwas dann doch nicht wie geplant abläuft, schiebt er das Misslingen auf äußere Umstände: veraltete Technik, unfähige Vorgesetzte und geistig minderbemittelte Kameraden. Sein Selbstbewusstsein äußerst sich aber auch in einem gewissen Draufgängertum und Angriffslust. Dementsprechend hasst er es auch untätig hinter der Front rumsitzen zu müssen und nicht mitkämpfen zu dürfen. Denn für ihn ist Angriff die beste Verteidigung.
Seinen Kameraden gegenüber ist er sehr großzügig, verleiht Geld an andere Soldaten, wenn diese ihn darum bitten, wobei verleihen bei Hoyt schon eher verschenken gleichkommt. Bei Glückspielen bezahlt er ohne zu murren seine Spielschulden und in den Kneipen übernimmt er oft die Rechnung für alle. Durch seine jahrelange Dienstzeit in der Großen Kompanie hat Hoyt auch jede Form des Rassismus abgestreift und achtet bei seinen Mitsoldaten mehr auf ihr Können, als auf ihr Aussehen.
Er kann jedoch auch sehr schnell sehr jähzornig werden, wenn jemand sein Können bezweifelt, sich über seine Körpergröße lustig macht oder seine Mutter beleidigt. Insbesondere letzteres lässt ihn beinahe sofort ausrasten und er neigt dann dazu, die betroffene Person zu verprügeln und schon mehr als einmal musste danach jemand in ein Krankenhaus eingeliefert werden.
Auch aus seiner Verachtung gegenüber jungen Offizieren, im besonderen adeligen, macht er keinen Hehl. Für Hoyt sind sie Gecken ohne jede Erfahrung, aber mit den Möglichkeiten ganze Kompanien in einen sinnlosen Tod zu schicken. Hoyts Abneigung gegenüber reichen Jungoffizieren findet man in seiner Vergangenheit, als er von einem solchen Exemplar um seine Aufstiegsmöglichkeiten gebracht wurde. Eine weiter Schwäche von Hoyt besteht darin, bei längeren Ruhepausen dem Alkohol und seinen Zigarren zu stark zuzusprechen. Da er den Alkohol meist eher auf leeren Magen in sich hinein schüttet, ist er schnell, aufgeheitert, wie er es selbst nennt und beginnt damit Geschichten aus seiner früheren Militärlaufbahn in aller Ausführlichkeit zu erzählen.

Fähigkeiten:
Wie es sich für einen Veteranen gehört, ist Hoyt im Kriegshandwerk nicht unbewandert. Er kann Jeeps, LKWs und Buggys steuern und natürlich Sentinels steuern. Erstaunlicherweise ist er selbst beim reparieren seines Läufers nur mäßig begabt. Er ist zwar in der Lage, den Sentinel halbwegs in Schuss zu halten, aber schon oft genug hat er das Fahrzeug den Mechanikern der Kompanie mit den Worten „Die sollen auch mal was tun,“ überlassen. Er ist ein passabler Schütze und kann auch mit Granaten und ähnlichem zurechtkommen. Doch erst bei Kneipenschlägereien scheint er richtig aufzublühen. Im waffenlosen Nahkampf verlässt er sich auf Schulterwürfe, Stöße, Schläge, sowie dem Einsatz der Inneneinrichtung als Waffe. Dazu kommt noch seine Zähigkeit, denn Hoyt schafft es erstaunlich viel wegzustecken, bevor er umkippt.

Ausrüstung:
Mpi-01.3, CaC Schlaghammer, Klappmesser mit Springklinge, Sturmfeuerzeug, Flachmann, Zigarren

Biographie:
Geboren wurde ich vor 37 Jahren auf Praxos im Segmentum Obscurus. Als erstes und einziges Kind einer Arbeiterfamilie war es mein zukünftiges Schicksal auch in einer der Fabriken zu arbeiten. Auch meine Jugend verlief recht ereignislos, sieht man von den üblichen Jugendsünden, wie dem Verbrennen von Mülltonnen einmal ab. Nachdem ich die Schola abgeschlossen hatte, fing ich an in der Fabrik zu arbeiten in der meine Eltern angestellt waren. Nach zwei Jahren verließ ich die Fabrik und trat der Großen Kompanie bei. Ich war jung, abenteuerlustig und naiv. Und wollte deswegen natürlich in der angeblich härtesten Einheit dienen die es gab. Später erfuhr ich dann, dass die Große Kompanie nicht zur PVS gehörte, sondern eine... nennen wir es mal eine paramilitärische Einheit der Großkonzerne und des Adels war. Und die anderen Soldaten waren auch keine Patrioten, sondern viel mehr der Abschaum des Sektors. Die Ausbildung verlief dann auch nicht auf Praxos, vielmehr wurden wir in ein Raumschiff gesteckt und zum Nachbarplaneten Pentax verschifft. Dort wurden wir dann in einem Camp ausgebildet. Wir hatten natürlich den Schleifer, mussten uns halb zu Tode schinden, damit er uns in Ruhe ließ. Ich hab dann wie die Anderen die übliche Ausbildung durchgemacht, Schützentraining und was es da noch an Quatsch gibt. Als kleines Extra gab es dann noch einen Lehrgang für alle, bei dem das Fahren von Jeeps, Lastwagen, Motorrädern und was es sonst noch gibt gelehrt wurde. Fast der ganze Planet ist mit Savannen und Halbwüsten bedeckt, in manchen Gebieten gibt es dann noch kleine Bergketten und um den Äquator natürlich Dschungel. Jedenfalls haben sich die Sesselfurzer in den oberen Etagen der Konzerne mit dem Adelspack zusammengesetzt und meinten dann, dass es doch viel kostengünstiger wäre so wenige Panzer, wie möglich einzusetzen um die Minen zu beschützen aus denen sie ihre Diamanten und Gold schürfen. Wie die Anlagen dann geschützt werden sollten, blieb dann unseren Offizieren überlassen. Die setzten dann wegen des Mangels an schweren Fahrzeugen auf Feuerkraft und Geschwindigkeit. Die Mechaniker haben dann schwere Maschinengewehre auf unsere Jeeps montiert und so hatten wir in kürzester Zeit ein äußerst mobile Streitmacht. Die Taktiken waren dann auch relativ einfach: Ein Teil der Männer bewachte die Bergwerkseinrichtungen, während der Rest damit beschäftigt war den Feind zu jagen. Das war übrigens äußerst schwer, die Einheimischen Rebellen kannten sich nämlich ziemlich gut im Gelände aus und waren äußerst zäh. Die zu besiegen war schwer, dass kann ich dir sagen. Zuerst haben wir es auf die freundliche Art und Weise probiert, dass hat aber leider nicht geklappt. Die Bosse ganz oben waren natürlich nicht zufrieden, da die Befriedungsaktionen nach ihrem Willen zu langsam verliefen. Uns wurde dann auch nen Freibrief für den Einsatz von äußerster Gewalt gegeben. Unser Leutnant hat das natürlich sofort genutzt, wir sind dann immer mit Vollgas in die Dörfer gefahren und beim geringsten Anzeichen von Gegenwehr haben wir sie dann umgelegt. So einfach war und ist das. Das kann ich dir sagen.
Nach sechs oder sieben Jahren hatten wir gewonnen, den ganzen Planeten geschafft. Mach das mal nach. Danach hingen wir nur noch in den Kneipen rum, betranken uns. Wir hatten nichts zu tun, da ist es natürlich manchmal zu Schlägereien gekommen. Ich selbst habe mich da ziemlich gut gehalten um es mal so zu sagen. In der Zeit bin ich auch mehrmals, aufgrund meines Dienstalters, befördert worden. Für mich war aber schon ziemlich bald wieder Schluss mit der Karriere. Irgend so ein Adeliger hat seinem Waschlappen von Sohn ein Offizierspatent gekauft und ich durfte dann in die Röhre schauen. Das war aber noch nicht alles. Einige Tage später kam dann dieser Milchbubi in die Kneipe und machte sich über mich lustig. Das habe ich ja noch ignorieren können, bin ja schließlich geduldig. Jedenfalls hat der Junge sich dann über meine Mutter lustig gemacht, da ist mir dann der Kragen geplatzt. Hab ihm dann die rechte Hand gebrochen und ihm auch sonst ziemlich zugesetzt. Dafür wurde ich natürlich gleich vor ein Militärgericht gezerrt und wurde dann zum Spießrutenlauf verurteilt, haben mich dreimal durchlaufen lassen. Ich habs überlebt und mir war es gleich, im Gegenzug hatte ich ja die Freude gehabt einem dieser Adeligen einen Schluck seiner eigenen Medizin zu verpassen. Danach ging es wieder an die Front, dieses mal gegen Orks die sich im Dschungel und in den Bergen versteckt hatten. Nur durch Zufall hatten wir sie entdeckt und dann wieder für einige Jahre etwas zu tun gehabt. In der Zeit wurde ich zu den Sentinelpiloten versetzt, einer neu geschaffenen Einheit, um während des Bewegungskrieges auch über schwere Feuerkraft zu verfügen. Dort hat es mir sehr gut gefallen, es gab nur alte Hasen, die schon seit Jahren in der Kompanie gedient hatten, keine Jungoffiziere, eine gute Zeit. Ich diente dort dann auch bis zu meinem Austritt aus der Kompanie, also weitere acht Jahre. Nach diesen 15 Jahren war leider Schluss, da meine Dienstzeit vorüber war und Ausbilder konnte ich wegen meiner Straftat gegenüber einem Vorgesetzten auch nicht werden. Danach habe ich mich einige Jahre als Söldner durchgeschlagen, gute Fahrer kann man schließlich immer gebrauchen, bis ich schließlich auf Koron 3 strandete. Bin dort dann der PVS beigetreten, immerhin gab es festen Sold und es schien eine ruhige Dienstzeit zu werden, bei der ich die Ausbildung an einem Sentinel noch einmal wiederholen musste, schließlich wollte man sicher gehen, dass alle Neuen zumindest so auf eine gewisse Linie in Sachen Ausbildung gebracht wurden.
Fahrzeug:
Sturmsentinel


Name: Hoyt Calder
Alter: 36
Größe: 1,73m
Aussehen: gedrungen, muskulös, Tätowierungen, linker Schulterbereich stark vernarbt, schaufelartige Hände wässrige hellgraue Augen, grinst oft, dunkelblondes Haar, beginnende Halbglatze
Kleidung: Antischadstoffkombination (Tarndruck), Barett, Militärstiefel
Ausrüstung: Mpi- 01.3, CaC Schlaghammer, Klappmesser mit Springklinge, Sturmfeuerzeug, Flachmann, Zigarren
Charakter: selbstbewusst, großzügig, aber auch jähzornig, zuweilen streitlustig, Verachtung gegenüber jungen (adeligen) Offizieren, trinkt und raucht gerne zu viel
Fähigkeiten: Pilot (Sentinel), zäher Hund, erfahrener Kneipenschläger, Veteran, mittelmäßiger Fahrzeugmechaniker
Sturmsentinel: Maschinenkanone, zusätzliche Panzerung, Nebelwerfer, Scheinwerfer
Konto: 500 Schekel

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  Karin and the Crew
Geschrieben von: Karin von Skallen - 02-15-2013, 11:22 PM - Forum: Abwesenheiten - Antworten (3)

Darf mich mal leider ab Morgen bis nächsten Samstag von offizieller Seite abmelden.

Begründung: Werde eine Woche lang mit einem weißen Asil Araber den jordanischen Wadi-Rum unsicher machen. Sollte mir dann auch entsprechenden Anreiz für etwaige Wüsten-Posts geben.

Ach ja, werde davor noch einen Post für meinen guten Lysander verfassen.

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  Ragnar Ravnson
Geschrieben von: Ragnar - 02-14-2013, 12:05 AM - Forum: Bewohner Korons - Antworten (2)

Grundinformationen

Name:

Ragnar „Raven“ Ravnson

Rufname:

Ragnar / Raven

Rang:

Leutnant

Rasse:

Mensch

Herkunft:

Asgard

Alter:

30

Grösse:

1.90m

Zugehörigkeit:

Freier Söldner / Imperium

Aussehen:

Ragnar ist mit seinen 1.90m nicht grade klein und sein Körper ist Muskelbepackt, was vom Jahrelangen Training herrührt. Seine Haare sind im Militärischen Kurz-Haar-Schnitt gehalten.
Sein Gesicht wird von einem gepflegten 3-Tage Bart eingerahmt und von einer Narbe geteilt, welche von seiner Linken Wange quer übers Gesicht übers Rechte Auge bis zum Haaransatz. Auf seiner Brust, direkt über seinem Herz befindet sich der Imperiale Adler als Tattoo, während auf seinem Linken Unterarm ein Dolch Tattoo (Griff am Ellborgen und Klinge zur Hand hin). Sein Rechtes Auge hat er bei einem Einsatz verloren, wodurch es durch Augmetik ersetzt wurde, daher leuchtet sein rechtes Auge immer in Rot. Bei einem anderen Einsatz hat er seinen Rechten Unterarm verloren, welcher bei dieser gelegenheit ebensfalls und ein verbessertes Technisches Gegenstück ersetzt wurde. Während seiner Dienstzeit trägt er immer seine Rüstung (in der Kaserne ohne Helm), welche Blau Metallisch ist, auf seinem Rechten Schulter Stück befindet eine Schädel zeichnung und an seinen Unterarmen und Schienbeinen befinden sich mehrere Stacheln, die sich im Nahkampf einsetzen lassen. In seiner Freizeit trägt er immer eine bequeme schwarze Jeans, ein schwarzes T-Shirt und eine Schwarze Lederjacke, sowie Schwarze Lederstiefel.

Charakter:

Er ist ein Freundlicher Junger Mann, welcher sowohl die Etikette der Adligen, als auch den Umgangston der Ganger beherrscht. Ragnar ist recht Wandlungsfähig, im einem Moment ist er Freundlich und zuvorkommend und im nächsten moment kann er einem an die Gurgel springen. Was in den meisten fällen allerdings nur passiert, wenn man in seiner Gegenwart unüberlegte Sachen sagt.
Er ist jedoch dem Imperator loyal und treu ergeben und führt seine Befehle immer gewissenhaft aus.

Fähigkeiten

Ragnar ist ein guter Schütze und auch im direkten Nahkampf ist er gut ausgebildet wurden. Seine Stärken liegen jedoch auf dem Sturmgewehr. Er wurde zwar auch im Umgang mit Sprengstoffen ausgebildet, was bei ihm aber nicht wirklich hängen geblieben ist. Ragnar kann zudem einen recht guten Met brennen, dessen Rezept er von seiner Heimatwelt hat, dementsprechend trinkt er auch oft und viel. Zudem kann er dem Weiblichen Geschlecht nicht widerstehen, was wohl seine größte Schwäche ist.

Ausrüstung

[Bild: he4u4iow.jpg]

Ragnar besitzt eine Leichte Rüstung, welche er bei der Garde bekommen hat, sie besteht aus leichten Materialien, welche ihm aber einen guten Schutz bieten. Auf der Brustplatte steht noch immer die Bezeichnung seiner Letzten Einheit, N7. Diese leichte Rüstung trägt er außerhalb seiner privaten Räume auch immer.
Als Waffen besitzt er ein Energieschwert, eine HE-Laserpistole und ein Sturmgewehr, sowie ein normales Kampfmesser.

Biografie

Ragnar wuchs auf Asgard auf, einer Feudalwelt irgendwo im Imperialen Raum. Sein Vater war ein Lord und besaß weitläufige Besitzungen auf dem Planeten. Anfangs wurde er von einem Privatlehrer unterrichtet, später wurde er allerdings wegen diversen Problemen auf die Schola Progenium geschickt. Während seiner Zeit an dieser Schule lernte er zu gehorchen und dem Imperator zu vertrauen, wobei auch seine Talente zum Ausdruck kamen und er für eine Gardisten Ausbildung vermerkt wurde. Direkt nach dem Abschluss wurde er zum Militär geschickt und bekam dort seine Ausbildung zum Gardisten. Obwohl er zum Adel gehörte, machte er seinen Vorgesetzten schnell klar das er keine Sonderbehandlung haben will, sondern genauso um Dreck wühlen wollte wie die anderen Soldaten auch. So Aktzeptierten die einfachen Soldaten ihn auch als einen von ihnen.
Nach der Ausbildung musste Ragnar erst noch ein Jahr bei den einfachen Soldaten bleiben, bevor er zum Gardist ernannt wurde. In diesem Jahr wurde er auch zu seinem ersten Feldzug geschickt, da Orks einen Planeten in der nähe Überfallen hatten. Er wurde zusammen mit mehreren Regimentern dorthin verschifft, um den Planeten wieder zu befreien.
Der Kampf dauerte lange und forderte viele Opfer, sowohl bei den Imperialen Soldaten, als auch bei den Orks und den Zivilisten. Als der Kampf nach 9 langen Monaten endlich beendet wurde, bekam Ragnar noch in den Ruinen einer Stadt seine Beförderung und wurde zu den Gardisten versetzt. Als sie zu ihrem nächsten Einsatz verschifft wurden, bekam Ragnar seine neue Ausrüstung und wurde seinem Zukünftigen Trupp zugeteilt. Als nächstes schlossen sie sich einem Kreuzzug an, um ein System von den Tau zu befreien und wieder für das Imperium zu gewinnen. Während dieses Kreuzzuges kämpfte Ragnar mit seinem Team an verschiedenen Fronten und in folge von vielen erfolgreichen Operationen stieg er immer höher im Rang auf. Während dieses Kreuzzuges feierte Ragnar auch seinen 30. Geburtstag und wurde kurz darauf zum Leutnant befördert.
Der Feldzug nährte sich auch langsam seinem Ende und somit der Befreiung des Systems, als Ragnar und sein Trupp auf eine andere Welt, an eine andere Front verlegt werden sollte. An Bord des Schiffes, welches sie dorthin bringen sollte, kam es zu einer reihe unerklärlichen Vorfällen.
Das Schiff wurde in den Warp gerissen und tauchte weit entfernt von der letzten Stelle schwer beschädigt wieder auf. Durch die Beschädigungen an dem Schiff war es nicht mehr möglich es zu halten und ein Teil schaffte es mit Rettungskapseln das Wrack zu verlassen, viele verloren bei diesem Versuch aber das Leben. Die Rettungskapseln entfernten sich von dem Trümmerfeld und trieben in verschiedene Richtungen davon. Nach 5 Tagen des dahin treibens wurde die Rettungskapsel, in der Ragnar und zwei Crewmitglieder saßen, von einem Frachter gefunden und auf Koron abgesetzt. Doch dort wurde Ragnar auf eine Harte Probe gestellt, da seine Akten dort nicht abgerufen werden konnten, wurde er nicht als Lt der Imperialen Garde anerkannt und sollte zur PVS als Gefreiter. Sein Stolz und seine Erfahrung ließen dies aber nicht zu, wodurch er dies Ablehnte und stattdessen als freier Söldner auf dem Planeten blieb und der PVS als Außenstehender mit Kampferfahrungen zur Verfügung steht. So blieb sein Stolz makellos und er diente weiterhin dem Imperium und dem Imperator.

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  [Orsius/PVS] Karin von Skallen
Geschrieben von: Karin von Skallen - 02-05-2013, 01:58 AM - Forum: Bewohner Korons - Antworten (3)

[CENTER][Bild: kfk0-1-c4ca.jpg][/CENTER]



Name: Karin von Skallen
Politische Gesinnung: Orsius Traditionalisten
Alter: 26 (Sechsundzwanzig) Jahre
Größe: 174 (Einhundertvierundsiebzig) Zentimeter
Körpergewicht: 63 (Dreiundsechzig) Kilogramm
Dienstgrad: Leutnant der PVS / Leutnant des Orsius Geheimdienstes

Aussehen: Was unterscheidet gewöhnliche Menschen von Militaristen? Jene erstere Gruppe vermag es ihre Zeit durchwegs mit den lustigen Nebensächlichkeiten zu verschwenden, jene zweitere hingegen verschreibt sich des öfteren der körperlichen Ertüchtigung, was wiederum bedeutet das in dreiundsechzig Kilogramm Körpergewicht keine sieben Prozent Körperfett sind. Fräulein von Skallen gilt als körperlich Leistungsfähig genug um in sämtlichen Eliteeinheiten zu dienen (Leistungsstufe 9), durchwegs athletisch gebaut, von verhältnismäßig besser ausgeprägten Wuchs (statistisch über dem weiblichen Durchschnitt). Besonders markant stechen jedoch die stahlblauen Augen hervor, durchdringend, gnadenlos, man möchte sagen, erfüllt von einem tiefergründigen Hass, das Gefühl völliger Entblößung drängt sich einem beinahe zwangsläufig auf. Für gewöhnlich scheinen die spitzen Mundwinkel zu einem scharadeartigen Lächeln verzogen zu sein, wolfsartig blitzen hinter den geschürzten Lippen die Spitzen der Eckzähne, für gewöhnlich trägt sie eine dünne Schicht Lippenstift, jedoch dezent, unscheinbar fleischfarben. Einer gesunden, ausgewogenen Ernährung ist es darüber hinaus zu verdanken, dass ihre Haut elastisch und von einer gewissen noblen Blässe blieb, selbst unter den täglichen Widrigkeiten chemisch kontaminierter Luft und zu starker Sonneneinstrahlung. Narben, sowie sonstige Entstellungen - genetischer wie ökologischer Natur – sind nicht ersichtlich, somit auch nicht vorhanden. Das aschblonde, gescheitelte Haupthaar reicht ihr gerade bis knapp über die Schultern, dienstlich jedoch stets zu einem einzelnen Strang zusammengebunden.

Ihr gewöhnliches Auftreten wird durch eine disziplinierte Steifheit geradezu unterstrichen, wobei sie hierbei durchaus zu einer schauspielerische Verstellung befähigt ist. Selbst ohne den Uniformrock sticht besonders eindrucksvoll die ebene Linie der Schultern hervor, ebenso wie die auf dem Rücken inneinander gelegten Hände, welches dem allgemeinen Auftritt etwas inspizierendes, autoritäres jenseits des Ranges gibt. Zivile Kleidung erscheint ihr nahezu als unaussprechliches Grausen, selbst in den ordinärsten Situationen trägt man entweder die Offiziersuniform der PVS oder aber jene der hausinternen "Streitkräfte", je nachdem ob es sich dabei um eine offizielle Angelegenheit handelt oder eine welche lediglich Orsius selbst betrifft. Beide Versionen erweisen sich jedoch als nicht konventionell, selbst wenn jene der Verteidigungsstreitkräfte nach außen hin so erscheinen mag, handelt es sich um eine qualitativ – zum Beispiel was den sogenannten Zwirn angeht – höherwertige Fertigung, nicht zuletzt weist der Offiziersmantel zusätzliche Innentaschen auf. Bevorzugt trägt man dazu die auf Spiegelglätte polierten Paradestiefel des Kavalleriekorps, sowie ein paar durch ein inneres Diamantnetz und Kevlareinlagen verstärkter Handschuhe.

Charakter: Menschen, so scheint es meist, erweisen sich als nicht besonders willensstark. Sie neigen zum übermäßigen Konsum von alkoholischen Genussmitteln, sie überfressen sich und geben sich der verderblichen Völlerei hin, sie verseuchen die Synapsen ihres Gehirns durch allerlei Drogen. Sie streben zwar nach den Sternen, nach fremden, bisher nicht gekannten Welten und Galaxien, doch sind gut fünfundneunzig Prozent der Gesamtpopulation nicht einmal mental fähig sich selbst zu begreifen. Sie geben sich derartigen Genüssen hin, vergessen dabei leicht den eigentliche Berechtigungssinn: Die Vormachtstellung der menschlichen Rasse. Koron III wird allerdings permanent durch subversive Elemente kontaminiert, sprechen wir von nicht-humanoiden Kreaturen, leichtfertig als Xenos bezeichnet, sprechen wir von mutiertem Abschaum und von Häretikern in sämtlichen Ausprägungen. Die öffentliche Toleranz gegenüber derartigen Gräueln, aber auch die friedliche Scheinkoexistenz mit abweichenden Ideologien, wie etwa jener der Demokratie, erscheint ihr als widerlichste Ausgeburt einer politischen Fehlentwicklung wie sie schon seit Jahrhunderten scheinheilig propagiert wird. Die Kernproblematik dabei entspringt dem Prinzip, dass man Frieden um jeden Preis waren will, das selbst ein schlechter Frieden einem guten Krieg überzuordnen wäre. Aber was bringt einem Frieden, wenn die gesamte Population Schritt für Schritt der Degeneration und Schwäche anheimfällt? Man muss das Übel bei der Wurzel ergreifen und anschließend verbrennen. Dieses letztendliche Ziel ist mit äußerster Disziplin zu befolgen, frei von Diplomatie und wortreichem Geschwätz. Die Doktrin erfordert es auch das man sich selbst ohne jedes wenn und aber stählt, rigoroses mentales und körperliches Training, die Bereitschaft bis zum Äußersten stets aufrecht erhalten. Niederlage ist keine Option, sie bedeutet den Niedergang der Gesellschaft.

Die Plebejer – das gemeine Volk – muss abermals auf die Knie gezwungen werden, sie sollen abermals erfahren wer die wahre Macht im Staat hat. Alle Einflüsse von Außerhalb, sei dies der imperiale Einfluss, sei dies verderbliches Wissen der Nichtmenschen oder der aufgeklärte Anachronismus der Truzt-Staaten, müssen beseitigt werden. Allein die absolute Herrschaft garantiert das Überleben. Doch das Haus Wajari erweist sich als zu schwach, die anderen großen Häuser sind verdorben, allen voran Siris, nein, allein das Haus Orsius, wenn es ersteinmal von innen heraus gereinigt wurde, vermag die Ordnung wiederherzustellen. In dieser Gedankenwelt ist kein Platz für den übertriebenen Chauvinismus der minderen Kasten, sie sind höchstens Fragmente des Fundaments auf dem die Herrschaft des Adels reetabliert wird. Man muss wissen wofür man kämpft und für wen. Letztendlich kann man sich nur auf sich selbst verlassen, Mitstreiter auf diesem Pfad mögen zwar die Grundzüge dieser Philosophie verstehen, jedoch verfallen sie allzu leicht den Versprechungen des leichteren Weges, lasen sich einlullen, genießen die Knochen welche ihnen die Bourgeoisie hinwirft. Der Status quo ist unhaltbar...

Fähigkeiten: Aufgrund einer überaus traditionellen Ausbildung verfügt Fräulein von Skallen über akademisches Wissen in Rhetorik sowie Taktik. Erzogen als militärisches Pendant eines Sohnes wurde ihr recht früh der Umgang mit herkömmlichen Projektilwaffen und leichteren Laserhandfeuerwaffen beigebracht. Sie erweist sich als routinierte Anwenderin der lichtenauerischen Schwertkünste und ist darüber hinaus in sämtlichen athletischen Disziplinen überaus erfolgreich. Zusätzlich zu einer mehrmonatigen Ausbildung der allgemeinen Infanterie, der Sturmtruppen und der Kavallerie verfügt sie logischerweise über das Offizierspatent.

Gesellschaftliche Fähigkeiten wie etwa die gehobene Konversation, das Reiten im gohmorschen Stil, Schach und Kunstfechten zählen ebenso zu ihrem Repertoire wie der waffenlose Kampf, das sogenannte Ringen. Da es an den militärischen Akademien üblich ist mindestens zwei weitere Dialekte der Welt zu beherrschen ist sie Fähig sowohl jenen der Föderalen Union als auch jenen der Truzt-Staaten makellos zu imitieren. Da Sprachen bekanntlich eigene Realitäten beinhalten, erweist es sich als überaus wichtig sich eben diese offen zuhalten, etwas das sie in einer geheimdienstlichen Ausbildung erlernt hatte.

Ausrüstung:

Modifizierte Offiziers-Paradeuniform des Hauses Orsius: Entspricht im rein optischen Sinne vollkommen der gewöhnlichen königsblauen Galaversion des Offizierskaders. Allerdings erweist sich dies im Detail als Trugschluss. Das Stoffgewebe wurde durch Materialien ähnlich dem MK4 imprägniert und ist somit schadstoffabweisend, ein dünnes Stahl-Kevlargewebe gewährleist darüber hinaus einen halbwegs effizienten Schnittschutz. Die dazugehörigen Handschuhe besitzen ein Obermaterial aus schwarzem Leder, darunter allerdings eine Schicht aus Nomex, dadurch nicht brennbar, flammhemmend und überaus Chemikalien resistent. Selbiges gilt natürlich auch für die Stiefel. Für Orsius-Offiziere typisch trägt sie über dieser Kombination einen schweren Ledermantel mit zahlreichen Innentaschen.

Pistole Hartmann 2/17: Vollautomatische Pistole mit einer Gesamtlänge von 200 mm, bei einer Lauflänge von 118 mm. Das Gewicht reduziert sich aufgrund der verwendeten Kunststoffmaterialien auf lediglich 0,7 kg, ein eindeutiger Vorteil gegenüber der herkömmlichen Hartmann 1. Das Stangenmagazin fasst bis zu 30 Patronen, Kaliber 10 mm. Die Waffe weist eine effektive Einsatzreichweite von 40 m auf und verfügt über eine Kadenz von 1200 Schuss pro Minute. Durch einen Hebel links am Schlitten kann zwischen Halb- und Vollautomatik gewechselt werden. Am vorderen Teil des Laufs befindet sich ein taktisches Licht.

Dolch der Von Skallen: Ein am Griff, sowie entlang der Parrierstange mit Gold verzierter etwa 30 cm langer Messerdolch. Entlang der Klinge verläuft die im hochgotischen, kunstvoll verzierte Gravur "Para Bellum".


Biographie:

"Diese Zeilen werden am heutigen Tage, dem 275sten Tag des Jahres 211 nach dem Krieg der Häuser verfasst, sie sind nicht als legitimierte Autobiographie zu verstehen oder zu werten, sie dienen allein meiner persönlichen Ernüchterung. Dies nur vorneweg.

Greifen wir also zu Papier und Tinte, entlassen wir einen gedanklichen Schwall auf diese jungfräulichen Seiten um sie für immer als Denkmal des Geschlechts von Skallen in die Annalen eingehen zu lassen. Geboren am 131sten Tag des Jahres 185 in einem wuchtigen, sandsteinfarbenen Burgfried des Hauses Orsius, genauer im Trakt der Dynastie der Skallen. Ich wähne meine Herkunft bewusst als Dynastie werter Leser, denn ungleich anderer sogenannter "Familien" im Hause, besitzen wir über Blutsbande zweiten Grades mit dem amtierenden Obersten Baron, Seiner Gnaden Vladimir Orsius, somit zählt mein Vater Freiherr Alarich von Skallen in den unmittelbaren Beraterstab. Aufgrund seiner spezifischen Verdienste, namentlich der Erschließung neuer Rohstoffquellen durch die östliche Expansion gen Gollga, wurde Ihm diese Gnade im Alter von 63 Jahren gewährt. Da die Feierlichkeiten, sowie die damit verbundenen paramilitärischen Ehrenbezeugungen in Form einer hausinternen Parade, Spalier der Schwarzen Dragoner, allerdings durch den leidigen Umstand meiner Geburt untergraben wurden, konnte mein gnädiger Vater zum Zeitpunkt der Entbindung nicht gegenwärtig sein. Das rituelle Durchschneiden der Nabelschnurr übernahm dabei sein altgedienter Attaché Hinrik von Walmore, seines Zeichens damaliger Graf und Oberstleutnant in den Verteidigungsstreitkräften. Erst am dritten Tage wurde ich der huldreichen Gnade teilhaftig durch den ehrwürdigen Freiherren von Skallen gemustert zu werden. Sein übereifriges Resümee: "Welch schmächtiges Ding, man möge mir den Knaben vorführen wenn er mir aufrecht das Gewehr präsentieren kann!"

Weitere Versuche sich einen tatsächlichen männlichen Podentanten anzueignen scheiterten darüber hinaus. Nach zwei Fehlgeburten folgte ein weiterer Versuch, welcher in der Geburt meines leiblichen Bruders August Wilhelm resultierte. Unglücklicherweise strangulierte sich das winzige Geschöpf selbst an der Nabelschnur und riss darüber hinaus in den Wehen selbst der Mutter noch die Aorta auf. Somit verblieb als fleischliche Erbin dennoch nur dieses kleine Mägdlein, doch ich schweife deutlich ab.

Unmittelbar nach meiner Musterung wurde ich in die Obhut entsprechend geschulter Meister übergeben. Doch zunächst war da noch die Zeit des Heranwachsens, wenigstens an den Punkt der Vernunftbegabung. Zur Veredelung jenes Vorgangs wurde ich im Alter von fünf Jahren an besagte ehrenwerte Greise übergeben. Allesamt militärische Würdenträger von vorzüglicher pädagogischer Qualität und altgedient am Staat und Gouverneur. Mit sechs Jahren beherrschte ich bereits die Kunst der fließenden Schrift, des Lesens, des sinngemäßen Erfassens und etwaige praktische Dialekte. Ein Jahr später erfolgte eine erste Unterweisung in Taktik und Strategie, sowie ein rigoroses Programm aus sportlicher und mentaler Ertüchtigung. Das Studium der klassischen Schriften gehörte ebenso zu einem fixen Tagesablauf - vorgegeben durch den Stellvertreter des Freiherren selbst – wie ein intensives Training der Muskulatur, des Schwimmens und des Reitens. Widerworte wurden nicht geduldet, jegliche Übung musste sauber, korrekt und im passenden Zeitmaß erfüllt werden. Daraus entstand eine gewisse Routine, etwa ein siebenminütiges Frühstück, gefolgt von einem anderthalbstündigen Parkour, Schwimmen, Zirkeltraining, Mittagspause zum Konsum proteinhaltiger Nahrung, Reitunterricht, Schießunterricht, Dialektik, Rhetorik et cetera.

Im Alter von elf Jahren setzte die Menarche ein, ein Ereignis mit welchem die militärische Berater herzhaft wenig anfangen konnten. Kurzerhand wurde mir in einem monatlichen Zyklus eine gewisse Launenhaftigkeit vermerkt, etwas überaus unsoldatisches, was man schnellst möglich abgewöhnen möge. Erst spätere, humanistisch gebildetere Berater vermochten mit diesem Phänomen korrekt umzugehen, Männer welche denkbar wenig Aufmerksamkeit seitens des Freiherren erhielten. Ich zitiere frei: "Mein überaus geschätzter Sohn weist keinerlei ungewöhnliche Merkmale auf, welche jeder andere gesunde Mann meiner Linie nicht ebenso vorweisen könnte. Die Erziehung ist wie 185 n. KdH Tag 134 besprochen und ratifiziert fortzuführen."

Erst als ich mit gesunden vierzehn Jahren, in körperlich perfekter Verfassung, der Militärakademie des Hauses Orsius übergeben wurde, änderten sich rudimentär Ausprägungen des täglichen Treibens. Im Umfeld sportlicher Ertüchtigung wurden alle anwesenden Kadetten geteilt, man unterschied zwischen weiblichen und männlichen Aspiranten auf den Kader. Der Leistungsdruck wurde dadurch keineswegs vermindert, eher gegenteilig, konnte man sich zunächst noch auf körperliche Missleistungen durch das Geschlecht herausreden, erfolgte nun konsequente Strafe. Darum galt es nun also, sämtlichen anderen "Probanden" mental und physisch überlegen zu sein, allein somit konnte ich die Überlegenheit des Hauses von Skallen gegenüber minderwertigeren Linien demonstrieren. Tatsächlich gelang mir derartiges auch, mehrmals und in Folge. Ich absolvierte sämtliche Jahrgänge als Klassenbeste im Fechten – also Schwertkampf im klassischen Stile – aber auch im militärischen Reiten, sowie als einzige Absolventin die befähigt war zwei Dialekte fließend zu imitieren und acht weitere sprechen zu können.

Zwei Dialekte, jener der Föderalen Union und jener der Truzt-Staaten, gerade dieser beiden Bündnisse welche in ständiger Rivalität zu unserer erhabenen Heimat stehen, fließend und akzentfrei, geradewegs wie ein Einheimischer selbst. Dies und diverse andere Fertigkeiten erweckte wohl im Jahr meines akademischen Abschlusses das Interesse des Orsius Geheimdienstes, im Jargon "Schwarz Mäntel" genannt. In enger Kooperation mit den "Schwarzen Dragonern" führten diese diverse Kommandoaktionen gegen Feinde Seiner Gnaden Vladimir Orsius durch. Dies umfasste neben regelrechten Pogromen, gezielten Anschlägen aber auch kaltblütigem Massenmord auch weniger martialische Tätigkeiten wie Wirtschaftsspionage und Aufklärungsarbeit. Unter Umständen wurden gewisse Informationen die durch den Geheimdienst gefördert wurden an die gewöhnlichen Nachrichtendienste der Verteidigungsstreitkräfte weitergegeben, allerdings nur insofern es dem Hause Orsius selbst dienlich war.

Durch Praxis, ich diente dem Staat und damit dem Obersten Baron drei Jahre, wurde ich alsbald vom Fähnrich zum Oberfähnrich befördert. Eine große Ehre, welche mit der Verleihung des Orsianischen Sternes einherging. Anlässlich dieses doch militärisch relevanten Ereignisses war mein geschätzter Vater Freiherr Alarich von Skallen selbst anwesend, nachdem ich die letzten 23 Jahre lediglich schriftliche Korrespondenz halten durfte. Mittlerweile im 86sten Lebensjahr war er zu einem zwar rüstigen Greis degeneriert. Erste Anzeichen diverser Alterskrankheiten zeichneten sich ebensosehr ab wie ein wohl frivol verbrachtes Leben, deutliche Anzeichen des übermäßigen Alkoholismus, sowie die Fettsucht – Adipositas – machte sich bemerkbar. Augenblicks da ich ihn sah, erahnte ich das sein einstmals stählerner Griff dabei war sich zu lösen. Entlang seiner linken Wange lief eine vereinsamte, bittere Träne herab, sofern ich mich zu erinnern gewahre. Mit blutleeren, trockenen Lippen vermittelte er kaum mehr den Eindruck des Mannes welcher er einst wohl gewesen war. Stolz schwang in seinen Worten nicht minderdeutlich mit, als er verkündete, nun wahrhaft habe er einen "Sohn" auf welchen er eben dieses Gefühl projezieren könne. Seltsamerweise schien ich mir damals über meine eigene psychische Realität nicht vollends bewusst gewesen zu sein, den ich drückte ihm voller Verständnis die dargebotene Hand. Möglicherweise wäre es bald an der Zeit mich selbst zu beerben.

Doch die unumkehrbaren Mächte des Schicksals durchkreuzten meine erlösenden Gedanken an Patrizid, stattdessen waren es gemeine Bauern welche nunmehr meine Aufmerksamkeit auf sich zogen. Als frisch gebackener Fähnrich der Verteidigungsstreitkräfte und Oberfähnrich des Geheimdienstes wurde mir über beide möglichen Kanäle die selbe Information zugespielt. Unruhen. In den grenznahen Hydrokulturen bei Brunsberg breitete sich das Übel des demokratischen Menschenverstandes aus. Ich möchte nachhaltig darauf hinweisen das diese Abart des gewöhnlichen Mannes nur rein dem Metabolismus nach als Mensch zu erachten ist, mag zwar ihre physische Erscheinung der der unseren entsprechen, so sind sie wenigstens im Geiste, allenfalls aber im Schädel selbst vom Makel verdorben. Ich wage zu behaupten, dass diese Entartung der natürlichen Verhältnisse, das Prinzip das jeder Wurm das Anrecht besäße über sich selbst zu Verfügen, eine Mutation ist. Der "Demokratische Mensch", der Freigeist als solcher, ist mit allen Mitteln zu bekämpfen, ja, auszurotten.

Mit einer Abordnung der 9. Infanteriekompanie sowie der 1. Kavalleriekompanie erreichten wir Vraband gegen die Mittagsstunde, spezifischer 1138 Uhr. An der Spitze unserer Truppe stand Hauptmann Rado Zarzi, einer der altgedienten Feldhasen. Die Population leistete keinen nennenswerten Widerstand, nachdem ein- oder zweihundert der bewaffneten Unruhestifter in einem relativ heftigen Feuergefecht niedergemäht worden waren, streckten diese die Waffen, kreuzten die Hände über den Kopf und ließen sich arrestieren. In einem militärischen Schauprozess wurden die Anführer des Aufruhrs erhängt, etwaige Deserteure aus den eigenen Reihen wurden ohne Federlesens durch die Vertreter des Kommissariats erschossen. Eine überaus beneidenswerte, ehrenvolle Aufgabe, wie ich anmerken möchte. Aufgrund besonderer Tapferkeit und strategischem Könnens wurde ich durch den Hauptmann höchst selbst für eine Beförderung vorgeschlagen, welche nach einigem bürokratischen Aufwand auch gestattet wurde. Oberfähnrich der Streitkräfte also.

Doch dies ist nicht das Ende des Kapitels um Vraband. Nur die offizielle Version. Nachdem also die regulären Streitkräfte abgezogen waren und nur eine verhältnismäßig kleine Besatzung von 100 Mann die Ordnung aufrecht erhalten sollte, rückten die Agenten des Hauses an. Bis zu diesem Zeitpunkt wies die Ortschaft etwa 2500 registrierte Einwohner auf, plus einige hundert Abhumane. Im mittelbaren Feuergefecht waren nach statistischen Angaben kaum 257 Irreguläre gefallen, verringerte die Population also auf circa 2400 Menschen, weitere 150 Personen wurden im Bezug auf militärische Strafmaßnahmen in Arbeitslager der Verteidigungsstreitkräfte verfrachtet oder wurden in Strafkompanien eingegliedert.

Die stationierten Soldaten waren allesamt Mitglieder des niedersten Adels unseres Geschlechts, zusammen mit anrückenden regulären Gardisten des Hauses Orsius selbst sowie einer Abteilung der Schwarzen Dragoner begann nun die eigentliche Arbeit. Die gesamte Niederlassung der Abhumanen - ich weigere mich im weiteren zwischen den registrierten Bewohnern und dem anderen Abschaum zu unterscheiden – wurde durch Truppen umstellt, der Funkverkehr durch kostspielige Störgeräte unterbrochen und Vraband somit von der Außenwelt isoliert. Als wir den Kordon langsam enger zogen verspürten die Einheimischen wohl ein schlichtes Unwohlsein, manche machten sich die Mühe zu den allgemeinen Waffenkammern zu laufen, wurden dort allerdings darauf aufmerksam das sämtliche Waffen zerstört worden waren. Mit kaum mehr als den sprichwörtlichen Mistgabeln und Schaufeln bewaffnet versuchten sie namhaften Widerstand zu leisten. Wir gingen systematisch vor, zunächst wurden die Irregulären erschossen, anschließend alle nicht Kombattanten zusammengetrieben. Insgesamt an die 3000 Kreaturen. Zunächst erschoss man jene welche offensichtliche Mutationen aufwiesen, etwa überschüssige Extremitäten, einige Sinne zu viel, et cetera. Anschließend wurden die Rädelsführer der demokratische Bewegung ausfindig gemacht, durch ein Recht schnelllebiges Denunziationsprinzip konnten diese in weniger als einer Stunde ausfindig gemacht werden. Sie wurden gleichfalls auf dem Hauptplatz der Siedlung erhängt, die Leichen ihrer Vorsprecher zuckten dabei beinahe noch.

Abschließend wurden die Familien der Anführer zurück in ihre Löcher eskortiert, diese verbarrikadiert und abgefackelt. Es erscheint mir die einzige, nachhaltige Möglichkeit diesem liberalen Schwachsinn Einhalt zu gebieten. Die verbliebenen Einwohner wurden katalogisiert, einem Teil wurde die Zunge herausgeschnitten um sie anschließend in den Minen des Obersten Barons einzusetzen, allerdings nur jene welche wenigstens genetisch rein waren. Alles andere wurde an Ort und Stelle niedergeschossen. Die Soldaten erhielten Erlaubnis zur Plünderung und Brandschatzung, sie sollten sich nehmen was sie brauchten, alles andere vernichten. Am Ende des Tages war von Vraband kaum mehr als ein verbrannter Fleck kontaminierter Erde geblieben. Die offizielle Seite erklärte das dies das Werk von abhumanen Marodeuren gewesen sei, nur mit knapper Not hatten sich die verbliebenen Einheiten der Verteidigungsstreitkräfte zurückziehen können. Strafaktionen wurden angekündigt, später auch durchgeführt. Die Spuren des Hauses waren sorgfältig verwischt worden. Nach getaner Arbeit, ich wollte niemals mehr stolzer in den Spiegel blicken, erhielt ich Nachricht vom Oberkommando des Hauses. Seiner Gnaden, der Oberste Baron Vladimir Orsius selbst, hatte eine Beförderung innerhalb des Geheimdienstes ratifiziert. Leutnant Seines Geheimdienstes.

Im Zuge der darauffolgenden Kommandoaktionen wider die Abscheulichkeiten der Mutantenhochburgen, sorgfältig geplant und mit nahezu chirurgischer Präzision ausgeführt – die planetaren Verteidigungsstreitkräfte bevorzugten in diesem Zusammenhang wohl subtilere Methoden als die "Schwarz Mäntel" und die "Schwarzen Dragoner". Wie es der Wille des Gouvernerus de Wajari nun war, eliminierten wir Attentätern gleich kleinere Zellen des organisierten Widerstands durch diese subversiven Gruppen, doch dies fand seine wenig Ruhmreiche Krönung in der Aktion wider die "Rote Wacht". Die Militäroffensive wurde zwar nicht gänzlich abgeschlossen, dennoch wurden in der Öffentlichkeit Orden und Belobigungen verteilt, Hauptmann Zarzi wurde gar in den Rang eines Majors erhoben. Trotz seiner militärischen Unfähigkeit, sowie seiner beständigen Katzbuckelei vor den Abhumanen besaß er doch die Geistesgegenwärtigkeit meine Person in seinem Sog mitzuziehen.

Nicht zuletzt war die darauffolgende persönliche Dekoration der Kriegshelden oder wie auch immer man das Versagen der gohmorschen Luftwaffe in diesem Zusammenhang titulieren möchte, Anlass für eine Gleichschaltung beider Ränge, Leutnant. Es war unser geliebter Oberbefehlshaber höchstselbst, Leopold Frederico de Wajari, welcher mir einen Verdienstorden sowie das gültige, gegengesiegelte Offizierspatent aushändigte. Dies mit einem halbherzig simuliertem Lächeln auf den Lippen, sowie einem geradezu verweichlichten, unsoldatischen Händedrück. Es war dieser Moment, diese halbe Sekunde, um nicht zu sagen dieser eine Herzschlag, in welchen ich ihm tief in seine Augen blicken konnte und dahinter den ängstlichen Schwächling erkannte der er eigentlich war. Es kostete mich ein großes Maß an Überwindung meine Anwiderung kommentarlos und ohne Verziehen einer einzelnen Miene hinunter zuwürgen.

Instinktiv wusste ich, dass es unsere Pflicht als aufrechte Angehörige des Hauses Orsisus war, diesen gekrönten weißen Wurm mitsamt seiner mutantenliebenden Speichellecker vom Antlitz unserer geliebten Heimatwelt zu tilgen.

Ich verweile mit diesen Worten, in der Hoffnung auf eine bessere, reine Welt, setze den letzten Federstrich und lösche die Tinte mit Sand,

Karin von Skallen"


Name: Karin von Skallen
Politische Gesinnung: Orsius/ PVS
Alter: 26 Jahre
Größe: 174 Zentimeter
Aussehen: 63 Kilogramm, athletisch, blondes, mittellanges Haar, stahlblaue Augen
Dienstgrad: Leutnant der PVS [Waffengattung Infanterie] / Leutnant des Orsius Geheimdienstes
Charakter: Skrupellose Expansionistin des Hauses Orsius, menschenverachtend, insbesondere Mutantenhasserin
Ausrüstung: Pistole Hartmann 2/17, Dolch der Von Skallen:, Paradeuniform, langer, schwarzer Ledermantel

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  Gedicht
Geschrieben von: Estelle - 01-23-2013, 05:10 PM - Forum: Kurzgeschichten - Keine Antworten

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