01-06-2009, 12:57 AM
Nachdem die Kommissarin fertig war, konnte Remus beobachten, wie die Chimäre die Absperrung passierte und erwartete, dass es nun wohl bald losgehen würde. Als dann endlich Sauls Befehl kam dachte er wie immer garnicht weiter nach sondern befolgte ihn einfach. Er vertraute darauf, dass das schon alles richtig so war. Sie hefteten sich also an die Chimäre, als Wilson, der ganz vorne lief eine Kugel in den Rücken bekam und hart auf das Pflaster schlug. Während andere sofort nach Heckenschützen suchten, war für Remus, der auf Sauls Anordnung ja ganz hinten gelaufen war, sofort ersichtlich wer den guten Mann erschossen hatte. Die Kommissarin. Jetzt wusste Remus allerdings nicht auf wen er saurer war. Auf Saul oder auf Angelova. Auf Saul, weil er das Vertrauen der Soldaten verletzt und einen Befehl gegeben hatte ohne diesen vorher absegnen zu lassen, und das doch erst kurz nach der Rede der Kommissarin. Auf Angelova, weil sie zumindest so fair hätte sein können, den Uffzen zu bestrafen statt irgendwelche Soldaten zu ermorden, die in dem guten Gewissen gehandelt hatten einen Befehl auszuführen. Er leistete es sich allerdings nicht eine Grimasse zu ziehen, selbst wenn man die mit der Maske wohl nicht gesehen hätte. Er wusste echt nicht mehr, was er von den Leuten hier halten wollte. In kurzer Zeit hintereinander machten sich beide Truppführer der Insubordination schuldig, alle taten was sie wollten und der Leutnant war nicht in der Lage die Kontrolle zu behalten. Remus wollte garnicht wissen, was cadianische Kommissare hier schon für ein Blutbad angerichtet hätten.
Schließlich ging es dann aber wirklich weiter. Remus warf Saul im Vorbeigehen einen vorwurfsvollen Blick zu, schaute aber schnell weg als dieser den bemerkte. Er wollte nicht dass Teddy auf die Idee kam ihn wegen ungebührlichen Verhaltens anzuschnauzen. Remus´ Vertrauen zumindest musste er sich erst wieder zurückgewinnen.
Lange waren sie aber nicht unterwegs, da war auch schon wieder ein Halt. Sie erreichten die Kreuzung, wo die Späher wieder zu ihnen stoßen sollten. Er war schon ein bisschen beeindruckt, als er die beiden sich so nähern sah. Die beiden wussten offensichtlich was sie taten, auch wenn ihr Vorgehen selbst ihm fremd war. Er hatte zwar mal von solchen Scouts gehört. Bei den Pryarchern. Aber wirklich vorstellen hatte er sich darunter nie etwas. Für ihn waren sie halt das gewesen was man sich eben so unter laufenden Büschen vorstellt. Die einzigen Scharfschützen die er bis hierhin gekannt hatte, waren die Jungs aus dem Schützengraben, die das Pech hatten sich mit den feindlichen Scharfschützen duellieren zu müssen. Und noch eine zweite Version kannte er, und die war nicht besser dran, das waren dann die armen Tropfe, die sich an irgendein wichtiges Ziel ranschleichen durften, dass vielleicht noch erschossen, aber dann waren die meistens auch tot. Aber die hier. Die waren ja Scharfschützen, Scouts und Infiltratoren in einem. Remus konnte sich vielleicht an feindliche Linien anschleichen, aber bestimmt nicht hindurch, wie die beiden hier. Und Scouts....
Remus trieb angesichts dieser beiden Profis die Schamesröte ins Gesicht, als er daran dachte wie sie immer hatten ausspähen müssen:
Eher beiläufig trat er weiter in den Schutz der Chimäre, und stellte dabei fest, dass Banks es ihm nachtat, wenn auch deutlich absichtlicher und energischer. Er zog sogar noch Samira mit. Sah Micheal jetzt Gespenster ? Das war nicht unbedingt verwunderlich. Auch Remus fühlte die Anspannung und die Angst, die sich hier unweigerlich einstellen musste. Es war einfach so ruhig...
Dennoch wäre es falsch Schatten jagen zu gehen, das machte es nur noch schlimmer. Andererseits war Cat Halb-Catachaner. Und auf seine Sinne war bisher immer Verlass gewesen. Remus machte sich trotzdem nicht bereit. Er war es schon lange.
Schließlich ging es dann aber wirklich weiter. Remus warf Saul im Vorbeigehen einen vorwurfsvollen Blick zu, schaute aber schnell weg als dieser den bemerkte. Er wollte nicht dass Teddy auf die Idee kam ihn wegen ungebührlichen Verhaltens anzuschnauzen. Remus´ Vertrauen zumindest musste er sich erst wieder zurückgewinnen.
Lange waren sie aber nicht unterwegs, da war auch schon wieder ein Halt. Sie erreichten die Kreuzung, wo die Späher wieder zu ihnen stoßen sollten. Er war schon ein bisschen beeindruckt, als er die beiden sich so nähern sah. Die beiden wussten offensichtlich was sie taten, auch wenn ihr Vorgehen selbst ihm fremd war. Er hatte zwar mal von solchen Scouts gehört. Bei den Pryarchern. Aber wirklich vorstellen hatte er sich darunter nie etwas. Für ihn waren sie halt das gewesen was man sich eben so unter laufenden Büschen vorstellt. Die einzigen Scharfschützen die er bis hierhin gekannt hatte, waren die Jungs aus dem Schützengraben, die das Pech hatten sich mit den feindlichen Scharfschützen duellieren zu müssen. Und noch eine zweite Version kannte er, und die war nicht besser dran, das waren dann die armen Tropfe, die sich an irgendein wichtiges Ziel ranschleichen durften, dass vielleicht noch erschossen, aber dann waren die meistens auch tot. Aber die hier. Die waren ja Scharfschützen, Scouts und Infiltratoren in einem. Remus konnte sich vielleicht an feindliche Linien anschleichen, aber bestimmt nicht hindurch, wie die beiden hier. Und Scouts....
Remus trieb angesichts dieser beiden Profis die Schamesröte ins Gesicht, als er daran dachte wie sie immer hatten ausspähen müssen:
Zitat:Remus erinnert sich:
Im Laufschritt eilten die zehn Cadianer eben über das kurze Stück Straße und kauerten sich hinter die niedrige Backsteinmauer. Remus legte sein Gewehr an der Mauer auf und spähte vorsichtig über die vorausliegende Fläche. Es war einfach nur ein relativ großes Schuttfeld und ihnen gegenüber, am anderen Ende des Feldes stand eine augenscheinlich verlassene Lagerhalle. Aber man konnte ja nie wissen.
Mike, brummte der Seargent neben ihm.
Jop ?
Renn mal rüber und kiek ob in der Halle noch wer drin is´
Eher beiläufig trat er weiter in den Schutz der Chimäre, und stellte dabei fest, dass Banks es ihm nachtat, wenn auch deutlich absichtlicher und energischer. Er zog sogar noch Samira mit. Sah Micheal jetzt Gespenster ? Das war nicht unbedingt verwunderlich. Auch Remus fühlte die Anspannung und die Angst, die sich hier unweigerlich einstellen musste. Es war einfach so ruhig...
Dennoch wäre es falsch Schatten jagen zu gehen, das machte es nur noch schlimmer. Andererseits war Cat Halb-Catachaner. Und auf seine Sinne war bisher immer Verlass gewesen. Remus machte sich trotzdem nicht bereit. Er war es schon lange.