05-02-2009, 04:52 PM
Letztlich waren es zwei Faktoren die das Blatt zu Gunsten der gohmorischen Soldaten wendeten. Das Beheben der Störung im schweren Bolter war das Erste. Als die Waffe ihr Veto in die beschlossene Auslöschung der PVSler einbrachte war ihr Donnern wie die der Schiedsspruch des Imperators selbst. Verdrehte Körper zerplatzten als großkalibrige Geschosse sie aus nächster Nähe trafen. Blut, Knochensplitter, Fell und Fleischbrocken gingen wie ein Regen auf die Umstehenden nieder und kaum wäre noch von einem der Soldaten die Farbe der Uniform zu erraten gewesen. Was noch Beine dazu hatte ließ Waffe und Hoffnung fahren und rannte, dass nackte Leben zu retten. Kaum ein Dutzend der entstellten Spielgesellen war noch in der Lage sich auf diese Weise entfernen zu können. Die, die es noch konnten bekamen es mit dem zweiten Faktor des imperialen Sieges zu tun. Über einen der Mauerreste schob sie ein röhrendes Ungetüm. Schwarzen Rauch speiend und brüllend erklomm es die Ziegelmauer. Diese hielt einen Augenblick stand und gab dann knirschend und staubend der Gewalt nach. Die Keten der Chimäre zermalmten Steine zu Mehl als sich das grobschlächtige Fahrzeug seinen Weg durch die Ruinen bahnte.
Ein Schreien nackter Furcht erhob sich aus dem erbärmlichen Häuflein fliehender Nichtmenschen. Selbst über das Dröhnen des Promethiummotors konnte man die geflehten Anrufungen an finstere Wesenheiten hören. Doch alles was ihnen antwortete war das Lasergeschütz des Panzers. Der rubinrote Schuss hinterließ ein Nachglühen auf den Netzhäuten der Umstehenden. Glücklich jener bei dem dies die einzige negative Wirkung blieb. Zwei der Mutanten konnten von eben diesem Glück nicht sprechen. Den ersten zerteilte der Strahl etwa auf Höhe der Hüfte. Während seine Beine noch zwei Schritte liefen fiel sein Oberkörper nach hinten und auf den Asphalt. Dort zappelte er einige Herzschläge wie ein Fisch auf dem Trockenen und lag dann still. Denn Schuss konnte der getroffene Körper natürlich nicht aufhalten. Er jagte weiter und fraß einen Halbkreis aus den Rippen eines weiteren Aufständischen. Die Hitze des Schusses verschmolz Fleisch und verhinderte das Blut floss. Während der Schuss sich durch ein Autowrack brannte und schließlich in der rückwärtigen Mauer einer ehemaligen Bäckerei zu existieren aufhörte. Der Verwundete stolperte keuchend weiter, versuchte die Hand schützen auf das zu pressen was nicht mehr da war. Sein Brustkorb senkte sich hektisch, er fiel. Von seinen Kameraden war keine Hilfe zu erwarten, jeder war sich nun selbst der Nächste. Erst versuchte er vor dem gnadenlos heranwalzenden Schicksal davon zu kriechen. Als die Aussichtslosigkeit dieses Unterfangens klar wurde zog er die plumpe Pistole aus dem Gürtel und leerte sie auf die stählerne Wanne des Ungetümes. Pfeifend verwandelten sich die Geschosse in Querschläger. Hätte es geregnet, die Wirkung der Tropfen wäre mit der des Bleis vergleichbar gewesen.
Endlich senkten sich die Ketten auf den verletzten Mutanten, ließen ihn erbeben und wie unter Stromstößen zittern. Dann trugen sie die Teile seines verwüsteten Körpers nach hinten durch, wirbelten sie auf und verspritzen sie, rotem Schlamm gleich, über den rückwärtigen Raum. Noch ehe der Tote ganz unkenntlich war hatten zwei weitere der Flüchtenden ein unangenehmes Ende gefunden. Letztlich entkamen nur drei und das auch nur weil es einem von ihnen nichts auszumachen schien ohne Arm zu flüchten.
Als sich Staub, Qualm und Verwirrung gelegt hatten waren die Imperialen alles was noch auf dem Platz lebte.
Man machte Bestandsaufnahme. Es hatte weitere Tote gegeben mit denen sich der Transportraum des Truppenpanzers füllte. Letztlich musste man sie stapeln um Platz für die Lebenden zu schaffen. Von diesen gab es noch vierzehn, Offiziere und Spezialisten nicht mit einbezogen. Als nun der Rest des Weges zurückgelegt wurde war die Entfernung lächerlich klein. Die Toten und Verwundeten wenigen Metern geschuldet. Das es aber eben der Tod war der hier unten Hof hielt zeigte sich auch rings um den Eingang zum Labor. Die Leichen von Mutanten und weiß gekleideten Sicherheitsmännern bildeten eine Korona um den Eingang. Die Chimäre nahm keine Rücksicht auf Anstand und Totenehrung. Sie rasselte durch den Friedhof und bescherte den bedauernswerten Angehörigen des technischen Reinigungsdienstes zusätzliche Arbeit für später Stunden.
Das Sichern und Eindringen in den Komplex lief vergleichsweise unspektakulär ab. In einigen Gängen hatten wilde Kämpfe getobt und oft war nicht mehr zu bestimmen zu welcher Seite ein Toter gehörte. Schließlich stießen die Soldaten auf eine behelfsmäßige Barrikade und Schinder hielt kurz, gerufene Zwiesprache mit dem Anführer der Sirisverteidiger. Nachdem man sicher war des es sich nicht um eine Finte der Mutanten handelte war die Freude über Endsatz und Rettung groß.
Wie sich herausstellte hatten die Unruhen die Station anfangs gar nicht betroffen. Im Gegenteil war man sehr erpicht darauf die Entwicklung selbiger zu untersuchen. Das Desaster nahm seinen Lauf als eine Explosion unbekannten Ursprungs ein Loch von innen nach außen sprengte und so den tobenden Horden Einlass verschaffte. Die Resultate der Abwehrkämpfe waren ihnen allen begegnet.
Tragisch auch das, dass eigentliche Auftragsziel, Professor Vladimir Andorov gleich in den ersten Stunden der Angriffe ums Leben kam. Mutanten hatten seine Leiche weggeschleppt und er galt als verloren.
An einen sofortiges Abrücken war dennoch nicht zu denken. Material musste gesichert und auf transportable Datenträger kopiert werden. Zwar gelang es eine Verbindung zu den Arbites herzustellen, doch diese weigerten sich Kräfte für eine Evakuierung bereitzustellen. Immerhin bekamen sie die Koordinaten für einen nahen Bereich, in dem der Adeptus mit der Säuberung des Sektors begonnen hatte. Der Weg war nicht weit und so machte man sich weitere sechs Stunden später auf dieses Gebiet zu erreichen. Der Marsch erfolgte in gereizter Abgespanntheit, die Nerven aller lagen blank. Doch wenn es Feinde gab, so wagten sie es nicht eine derart große Gruppe, dazu von einem Panzer begleitet, anzugreifen.
Als ein trüber werdendes Licht davon kündete das irgendwo über der Abgaswolke die Sonne sank war man auf dem Weg zurück zur Kaserne...
Ein Schreien nackter Furcht erhob sich aus dem erbärmlichen Häuflein fliehender Nichtmenschen. Selbst über das Dröhnen des Promethiummotors konnte man die geflehten Anrufungen an finstere Wesenheiten hören. Doch alles was ihnen antwortete war das Lasergeschütz des Panzers. Der rubinrote Schuss hinterließ ein Nachglühen auf den Netzhäuten der Umstehenden. Glücklich jener bei dem dies die einzige negative Wirkung blieb. Zwei der Mutanten konnten von eben diesem Glück nicht sprechen. Den ersten zerteilte der Strahl etwa auf Höhe der Hüfte. Während seine Beine noch zwei Schritte liefen fiel sein Oberkörper nach hinten und auf den Asphalt. Dort zappelte er einige Herzschläge wie ein Fisch auf dem Trockenen und lag dann still. Denn Schuss konnte der getroffene Körper natürlich nicht aufhalten. Er jagte weiter und fraß einen Halbkreis aus den Rippen eines weiteren Aufständischen. Die Hitze des Schusses verschmolz Fleisch und verhinderte das Blut floss. Während der Schuss sich durch ein Autowrack brannte und schließlich in der rückwärtigen Mauer einer ehemaligen Bäckerei zu existieren aufhörte. Der Verwundete stolperte keuchend weiter, versuchte die Hand schützen auf das zu pressen was nicht mehr da war. Sein Brustkorb senkte sich hektisch, er fiel. Von seinen Kameraden war keine Hilfe zu erwarten, jeder war sich nun selbst der Nächste. Erst versuchte er vor dem gnadenlos heranwalzenden Schicksal davon zu kriechen. Als die Aussichtslosigkeit dieses Unterfangens klar wurde zog er die plumpe Pistole aus dem Gürtel und leerte sie auf die stählerne Wanne des Ungetümes. Pfeifend verwandelten sich die Geschosse in Querschläger. Hätte es geregnet, die Wirkung der Tropfen wäre mit der des Bleis vergleichbar gewesen.
Endlich senkten sich die Ketten auf den verletzten Mutanten, ließen ihn erbeben und wie unter Stromstößen zittern. Dann trugen sie die Teile seines verwüsteten Körpers nach hinten durch, wirbelten sie auf und verspritzen sie, rotem Schlamm gleich, über den rückwärtigen Raum. Noch ehe der Tote ganz unkenntlich war hatten zwei weitere der Flüchtenden ein unangenehmes Ende gefunden. Letztlich entkamen nur drei und das auch nur weil es einem von ihnen nichts auszumachen schien ohne Arm zu flüchten.
Als sich Staub, Qualm und Verwirrung gelegt hatten waren die Imperialen alles was noch auf dem Platz lebte.
Man machte Bestandsaufnahme. Es hatte weitere Tote gegeben mit denen sich der Transportraum des Truppenpanzers füllte. Letztlich musste man sie stapeln um Platz für die Lebenden zu schaffen. Von diesen gab es noch vierzehn, Offiziere und Spezialisten nicht mit einbezogen. Als nun der Rest des Weges zurückgelegt wurde war die Entfernung lächerlich klein. Die Toten und Verwundeten wenigen Metern geschuldet. Das es aber eben der Tod war der hier unten Hof hielt zeigte sich auch rings um den Eingang zum Labor. Die Leichen von Mutanten und weiß gekleideten Sicherheitsmännern bildeten eine Korona um den Eingang. Die Chimäre nahm keine Rücksicht auf Anstand und Totenehrung. Sie rasselte durch den Friedhof und bescherte den bedauernswerten Angehörigen des technischen Reinigungsdienstes zusätzliche Arbeit für später Stunden.
Das Sichern und Eindringen in den Komplex lief vergleichsweise unspektakulär ab. In einigen Gängen hatten wilde Kämpfe getobt und oft war nicht mehr zu bestimmen zu welcher Seite ein Toter gehörte. Schließlich stießen die Soldaten auf eine behelfsmäßige Barrikade und Schinder hielt kurz, gerufene Zwiesprache mit dem Anführer der Sirisverteidiger. Nachdem man sicher war des es sich nicht um eine Finte der Mutanten handelte war die Freude über Endsatz und Rettung groß.
Wie sich herausstellte hatten die Unruhen die Station anfangs gar nicht betroffen. Im Gegenteil war man sehr erpicht darauf die Entwicklung selbiger zu untersuchen. Das Desaster nahm seinen Lauf als eine Explosion unbekannten Ursprungs ein Loch von innen nach außen sprengte und so den tobenden Horden Einlass verschaffte. Die Resultate der Abwehrkämpfe waren ihnen allen begegnet.
Tragisch auch das, dass eigentliche Auftragsziel, Professor Vladimir Andorov gleich in den ersten Stunden der Angriffe ums Leben kam. Mutanten hatten seine Leiche weggeschleppt und er galt als verloren.
An einen sofortiges Abrücken war dennoch nicht zu denken. Material musste gesichert und auf transportable Datenträger kopiert werden. Zwar gelang es eine Verbindung zu den Arbites herzustellen, doch diese weigerten sich Kräfte für eine Evakuierung bereitzustellen. Immerhin bekamen sie die Koordinaten für einen nahen Bereich, in dem der Adeptus mit der Säuberung des Sektors begonnen hatte. Der Weg war nicht weit und so machte man sich weitere sechs Stunden später auf dieses Gebiet zu erreichen. Der Marsch erfolgte in gereizter Abgespanntheit, die Nerven aller lagen blank. Doch wenn es Feinde gab, so wagten sie es nicht eine derart große Gruppe, dazu von einem Panzer begleitet, anzugreifen.
Als ein trüber werdendes Licht davon kündete das irgendwo über der Abgaswolke die Sonne sank war man auf dem Weg zurück zur Kaserne...