04-04-2009, 08:36 PM
Es trat ein Moment der Stille ein.
Man hatte zuvor versucht die Verwundeten und den schweren Bolter aus der Gefahrenzone zu schaffen. Damit blieben noch Altmann, der Doktor, Lysander und einer der Aufklärer, dessen Namen Lysander wohl schon wieder vergessen hatte, an dem Ausstiegspunkt zurück. Der Esel zuletzt. Lysander wusste zwar nicht, welcher Tagesheld der Idiotie dem Doktor die Idee eingeflüstert hatte, sich in diese Kampfzone zu begeben, doch konnte er es jetzt nicht mehr ändern. Allerdings hätte Lysander für diese Tat gerne jemanden erschossen. Das Problem war nicht nur, dass sie von der Gruppe vorerst abgeschniten waren, sondern sie hier an diesem gottverlassenen Ort mit sich dem Ende neigender Munition auf dem Präsentierteller saßen. Lysander wusste nicht warum, aber irgendwie hatte er das Gefühl, als ob sie von jemandem ganz genau beobachtet wurden, so als ob jemand ein Zielvisier auf ihn angelegt hätte und Wind und eine günstige Gelegenheit abwartete. Die ruinenhaften Schemen der Umgebung, ein leiser Wind und ein wenig Staub in der Luft durch den Rauch der Granatendetonationen verstärkten diesen Eindruck einer lebensfeindlichen Geisterstadt. Aber Lysander ging es noch am besten in dieser kleinen Truppe. Er hatte bisher keinerlei Schaden erlitten, auch nicht mehr als kleinere Kratzer an seinem Schutzpanzer. Er hatte lediglich anderthalb Magazine seiner schweren Pistole verschossen und damit noch sagenhafte vier volle Magazine plus das angefangene. Er besaß diesen Überschuss, da er teilweise selbst für seine Muntion, sowie seine gesamte Ausrüstung, aufkam, allein um seinen Bedürfnissen gerecht zu werden und die Unzuverlässigkeit mancher "Durchreich-Gebrauchsgüter" der PVS zu vermeiden. Zum anderen hatte er sich bei seinem ersten Einsatz in dieser Einheit in der Wüste bei den Aufständischen am Munitionsvorrat bedient und natürlich nie zurückgegeben. Lieber starb ein anderer Soldat weil er nicht mehr schießen konnte, als dass Lysander sich schlecht fühlte. Hinzu kam dann noch sein Kettengladius und das "geliehene" 2-1 auf seinem Rücken mit noch einem voll geladenen und zwei Ersatzmagazinen. Doch wog dieser Luxus langsam schwer. Der Aufklärer, der, selbst verletzt, den invalide scheinenden Doktor zu Altmann stieß, schien erschöpft an Kraft und Ausrüstung. Hätte Lysander nicht einen solch großzügigen Charakterzug, der in dieser Minute zu Tage trat, so wäre der einfache Mann vor ihm schlicht weg durch Munitionsmangel gestorben, bevor ihn seine unbehandelten Verletzungen eingeholt hätten. Das Wort Sparen kannte dieser Mann nicht, stattdessen umso mehr Verschwendung; Verschwendung von Munition. Lysander gurtete sein Gladius an und nahm sein 2-1 vom Rücken, reichte es dem Aufklärer hin und zückte dann seine beiden Ersatzmagazine. Hier Soldat, nehmen Sie das. Aber seien Sie fortan sparsamer ! Dann, von diesem Ballast erleichtert, sprach er den Höchsten unter ihnen, Kommissar Altmann an: Herr Kommissar, haben Sie irgendwelche Anweisungen ? Sollen wir weiter zur Station oder sollen wir den Wiederanschluss suchen ?
Man hatte zuvor versucht die Verwundeten und den schweren Bolter aus der Gefahrenzone zu schaffen. Damit blieben noch Altmann, der Doktor, Lysander und einer der Aufklärer, dessen Namen Lysander wohl schon wieder vergessen hatte, an dem Ausstiegspunkt zurück. Der Esel zuletzt. Lysander wusste zwar nicht, welcher Tagesheld der Idiotie dem Doktor die Idee eingeflüstert hatte, sich in diese Kampfzone zu begeben, doch konnte er es jetzt nicht mehr ändern. Allerdings hätte Lysander für diese Tat gerne jemanden erschossen. Das Problem war nicht nur, dass sie von der Gruppe vorerst abgeschniten waren, sondern sie hier an diesem gottverlassenen Ort mit sich dem Ende neigender Munition auf dem Präsentierteller saßen. Lysander wusste nicht warum, aber irgendwie hatte er das Gefühl, als ob sie von jemandem ganz genau beobachtet wurden, so als ob jemand ein Zielvisier auf ihn angelegt hätte und Wind und eine günstige Gelegenheit abwartete. Die ruinenhaften Schemen der Umgebung, ein leiser Wind und ein wenig Staub in der Luft durch den Rauch der Granatendetonationen verstärkten diesen Eindruck einer lebensfeindlichen Geisterstadt. Aber Lysander ging es noch am besten in dieser kleinen Truppe. Er hatte bisher keinerlei Schaden erlitten, auch nicht mehr als kleinere Kratzer an seinem Schutzpanzer. Er hatte lediglich anderthalb Magazine seiner schweren Pistole verschossen und damit noch sagenhafte vier volle Magazine plus das angefangene. Er besaß diesen Überschuss, da er teilweise selbst für seine Muntion, sowie seine gesamte Ausrüstung, aufkam, allein um seinen Bedürfnissen gerecht zu werden und die Unzuverlässigkeit mancher "Durchreich-Gebrauchsgüter" der PVS zu vermeiden. Zum anderen hatte er sich bei seinem ersten Einsatz in dieser Einheit in der Wüste bei den Aufständischen am Munitionsvorrat bedient und natürlich nie zurückgegeben. Lieber starb ein anderer Soldat weil er nicht mehr schießen konnte, als dass Lysander sich schlecht fühlte. Hinzu kam dann noch sein Kettengladius und das "geliehene" 2-1 auf seinem Rücken mit noch einem voll geladenen und zwei Ersatzmagazinen. Doch wog dieser Luxus langsam schwer. Der Aufklärer, der, selbst verletzt, den invalide scheinenden Doktor zu Altmann stieß, schien erschöpft an Kraft und Ausrüstung. Hätte Lysander nicht einen solch großzügigen Charakterzug, der in dieser Minute zu Tage trat, so wäre der einfache Mann vor ihm schlicht weg durch Munitionsmangel gestorben, bevor ihn seine unbehandelten Verletzungen eingeholt hätten. Das Wort Sparen kannte dieser Mann nicht, stattdessen umso mehr Verschwendung; Verschwendung von Munition. Lysander gurtete sein Gladius an und nahm sein 2-1 vom Rücken, reichte es dem Aufklärer hin und zückte dann seine beiden Ersatzmagazine. Hier Soldat, nehmen Sie das. Aber seien Sie fortan sparsamer ! Dann, von diesem Ballast erleichtert, sprach er den Höchsten unter ihnen, Kommissar Altmann an: Herr Kommissar, haben Sie irgendwelche Anweisungen ? Sollen wir weiter zur Station oder sollen wir den Wiederanschluss suchen ?