01-25-2009, 03:16 PM
Banks wischte seine verrußte und blutinge Klinge, die er immer noch linkshändig hielt, irgendwo ab. Was das genau gewesen war, wollte er lieber nicht wissen, aber es half um die Klinge zumindest erstmal vom Gröbsten befreien zu können, bevor er sich ihr später widmen würde. Er brachte die Klinge anschließend zur Chimäre, da er sie so verdreckt noch nicht in seine Scheide zurückstecken wollte. Im Notfall würde er den Ruin seiner Scheide natürlich in Kauf nehmen, aber im Schein der Ruhe gönnte er sich den Luxus, die Waffe nicht die ganze Zeit bei Mann zu halten. Die Klinge neben die Luke des Fahrzeugs gelehnt, stapfte er wieder in all den Siff und drehte seinen Stärkeregulator zurück. Gründlich und genau sorgte Banks für ein zweites Feuer und brannte jeglichen Dreck im Erdgeschoss aus. Die Soldaten im zweiten Stock schmissen groben Müll von oben in die Flammen herab. Die Flammen verschafften der Imperialen ordnung wieder Geltung und schwarz wie ein Mohr verließ Banks voller Ruß die unteren Bereiche zur Chimäre. Dort legte er sein Gepäck ab, um sich an die Kontrolle und die Renigung zu begeben. Dabei fiel dem Gefreiten auf, dessen Adrenalinschub schlagartig abebbte, wie sehr der schwere Tank und die Hitze an ihm gezehrt hatten. Seine Unterarme und seine Beine waren mit Rötungen übersäht und warfen stellenweise kleine Bläschen. Er hatte aber Glück gehabt, dass sein Anzug sich nicht mit seinem Körper verschmolzen hatte und auch die Stiefel noch in einem Stück waren, wenn auch grau vor Asche bishin ans Knie. Banks Gesicht leuchtete nun regelrecht vor Fleischigkeit, als er die Gasmaske absetzte. Der Filter würde bestimmt ersetzt werden müssen und glich farblich seiner geschwärzten Kleidung. Dann überprüfte er die Tankfüllung. Noch nicht ganz leer, aber auch weit davon entfernt, voll zu sein. Er würde ihn später auffüllen müssen, doch wollte er ersteinmal seiner Pflicht an der Ausrüstung entgegenkommen und Hebel, Ventile, Anzeigen und Schläuche säubern. Dazu hockte er sich an den Seitenrand der Chimärenrampe neben das dort angelehnte Kampfmesser.