01-20-2009, 11:44 PM
"Bestätigt, auf erkannten Feind Feuer frei!" sagte Dev wieder sichtlich gefasst. Das Ziel war für Harkon freigegeben.
Von den unteren Etagen drang jetzt lauter Kampflärm zu ihnen nach oben, aber für Harkon begann dieser immer bedeutungsloser zu werden. Er folgte mit seiner Zieloptik dem etwa kindgroßen Männchen, das sich in der Ruine bewegte. Zeitweise schien es, dass dieses Wesen mit seinem Hintergrund zu verschmelzen schien. Nur bedeckt mit einem Fetzen Leder, der als Lendenschurz diente, hatte seine Zielperson fast graue Haut und war so vor dem Betonhintergrund des Gebäudes nur sehr schwer auszumachen. Fast hätte Harkon den kleinen Kerl aus den Augen verloren, doch hielt dieser - so plötzlich wie er aufgetaucht war - in einer leeren Fensterhöhle im ersten Stockwerk an. Hier nahm er das klobige Fernrohr ab, das neben einem Handfunkgerät um den Hals baumelte und spähte in die Richtung des alten Bahnhofes. Hätte nicht eine Lichtquelle auf dem Glas des Fernrohres reflektiert. Dein Fehler und wenn der Imperator will Dein letzter. dachte Harkon.
Harkon konnte jetzt das Gesicht des Wesens erkennen. Durch die vielfache Vergrößerung der Optik des Scharfschützengewehres sah er etwas, was für ihn, wenn er danach gefragt würde, nur schwer zu beschreiben wäre. Das Gesicht war zum einen das Gesicht eines kleinen Kindes. Es wirkte dabei geschlechts- und alterslos. Zum anderen beherrschte aber nicht die kindliche Unschuld die Züge des Männchens, vielmehr lag dort etwas Hasserfülltes, Verächtliches und Bösartiges, wie Harkon es noch nie zuvor erblickt hatte. Nur der Imperator mochte wissen, wer oder was in der Lage war so etwas zu erschaffen oder auch nur am Leben zu lassen.
Sämtliche Geräusche um Harkon waren jetzt kaum noch wahrnehmbar, bis er schließlich nur das Rauschen seines Blutes im Ohr hatte. Seine Atmung war ruhig und gleichmäßig und sein rechter Zeigefinger hatte am Abzug der Waffe den Druckpunkt erreicht.
Das graue Etwas hatte das Fernrohr wieder abgelegt und begann in das Funkgerät zu sprechen.
Harkon hatte sich geirrt. Das Vieh beging noch einen weiteren Fehler. Nach seinem Beobachtungshalt hatte es sich nicht in Deckung begeben um seine Meldung abzusetzen.
Der Schuß aus Harkons Gewehr brach und das Projektil raste mit ungeheurer Geschwindigkeit auf das Ziel zu. Harkon korrigierte nur geringfügig die Ausrichtung des Fadenkreuzes um wieder im Ziel zu sein. Die letzte Handlung seines Handwerkes war die Wirkmeldung. Treffer - verfehlt. Eine blutige Wolke in die sich der Kopf des Männleins auflöste oder ein erneuter Schuß...
Von den unteren Etagen drang jetzt lauter Kampflärm zu ihnen nach oben, aber für Harkon begann dieser immer bedeutungsloser zu werden. Er folgte mit seiner Zieloptik dem etwa kindgroßen Männchen, das sich in der Ruine bewegte. Zeitweise schien es, dass dieses Wesen mit seinem Hintergrund zu verschmelzen schien. Nur bedeckt mit einem Fetzen Leder, der als Lendenschurz diente, hatte seine Zielperson fast graue Haut und war so vor dem Betonhintergrund des Gebäudes nur sehr schwer auszumachen. Fast hätte Harkon den kleinen Kerl aus den Augen verloren, doch hielt dieser - so plötzlich wie er aufgetaucht war - in einer leeren Fensterhöhle im ersten Stockwerk an. Hier nahm er das klobige Fernrohr ab, das neben einem Handfunkgerät um den Hals baumelte und spähte in die Richtung des alten Bahnhofes. Hätte nicht eine Lichtquelle auf dem Glas des Fernrohres reflektiert. Dein Fehler und wenn der Imperator will Dein letzter. dachte Harkon.
Harkon konnte jetzt das Gesicht des Wesens erkennen. Durch die vielfache Vergrößerung der Optik des Scharfschützengewehres sah er etwas, was für ihn, wenn er danach gefragt würde, nur schwer zu beschreiben wäre. Das Gesicht war zum einen das Gesicht eines kleinen Kindes. Es wirkte dabei geschlechts- und alterslos. Zum anderen beherrschte aber nicht die kindliche Unschuld die Züge des Männchens, vielmehr lag dort etwas Hasserfülltes, Verächtliches und Bösartiges, wie Harkon es noch nie zuvor erblickt hatte. Nur der Imperator mochte wissen, wer oder was in der Lage war so etwas zu erschaffen oder auch nur am Leben zu lassen.
Sämtliche Geräusche um Harkon waren jetzt kaum noch wahrnehmbar, bis er schließlich nur das Rauschen seines Blutes im Ohr hatte. Seine Atmung war ruhig und gleichmäßig und sein rechter Zeigefinger hatte am Abzug der Waffe den Druckpunkt erreicht.
Das graue Etwas hatte das Fernrohr wieder abgelegt und begann in das Funkgerät zu sprechen.
Harkon hatte sich geirrt. Das Vieh beging noch einen weiteren Fehler. Nach seinem Beobachtungshalt hatte es sich nicht in Deckung begeben um seine Meldung abzusetzen.
Der Schuß aus Harkons Gewehr brach und das Projektil raste mit ungeheurer Geschwindigkeit auf das Ziel zu. Harkon korrigierte nur geringfügig die Ausrichtung des Fadenkreuzes um wieder im Ziel zu sein. Die letzte Handlung seines Handwerkes war die Wirkmeldung. Treffer - verfehlt. Eine blutige Wolke in die sich der Kopf des Männleins auflöste oder ein erneuter Schuß...