01-19-2009, 06:14 PM
Konnte man das Nahkampfgetümmel auch nur als metaphorische Hölle bezeichnen, so machten Banks Flammen das Sinnbild perfekt. Das Promethium klebte an Wänden, Kleidung und Körpern. Einige der Mutanten taumelten, kreischend und mit rudernden Armen herum, bis sie schließlich zusammenbrachen. Das Feuer griff nach den Müllbergen, Plastik schmolz und die Bahnhofshalle füllte sich mit ölig schwarzem Rauch und dem weißem, giftigem Qualm der verbrennenden Chemikalien. Neben deren beißendem Gestank, den nur die Gasmasken einigermaßen zurückzuhalten vermochten, mischte sich der Geruch nach verbrannten Haaren, Fleisch, Treibstoff, geöffneten Eingeweiden, Blut, Exkrementen und Schmauch. Eine abgefeuerte Schrotflinte war im freien Gelände schon eine laute Sachte, in einem geschlossenem Raum drohte ihr Knall die Trommelfelle zum platzen zu bringen. Das Stakkato der Schnellfeuerkomponente trug sein übriges zur Kakophonie bei, in der das trockenen Bellen der Kleinkaliberwaffen fast unterging. Der Lärm, untermalt von Brüllen, Schrein, seien es Kriegslaute oder Schmerzenschreie, gewann an neuer Qualität als Altmanns Kettenschwert seine Stimme, in dieser Diskussion des Dahinschlachtens, erhob. Der erste, unglückliche Mutant, der glaubte seine Eisenstange hätte eine Existenzberechtigung neben dem Synonym imperialer Nahkampftechnologie, sah seinen Irrtum spätestens in dem Augenblick ein, als sein Knüppel, von den wirbelnden Zähen beschleunigt, an der Klinge abglitt. Ein Kettenschwert ließ sich niemals mit etwas wie Fechtkunst führen. Dazu besaß Motor und drehende Kette zu viel Eigendynamik. Dennoch gab es Kampftechniken die über ein einfaches Zuhauen hinausgingen. Diese zu beherrschen war auch bitter nötig um das Schwert nicht für sich selbst zu eben solcher Gefahr zu machen wie für den Gegner. Das der Kommissar eben jene Techniken beherrschte zeigte er nun eindrucksvoll. Nachdem die Eisenstange, durch seine Parade, zur Nutzlosigkeit verdammt war beschrieb das Kettenschwert einen Halbkreis und traf den Veränderten knapp unterhalb der Schulter. Die Zähne ritzend die Haut, zerfetzen sie, glitten in das Fleisch und trafen auf Knochen. Kurz veränderte sich die Tonlage des Motors als Altmann den Druck auf den Armknochen erhöhte. Die Gliedmaße war noch nicht auf dem Boden aufgeschlagen als die Zähne sich bereits in den Brustkasten wühlten. Der Einsatz des Schwertes war nichts für schwache Nerven, denn der Anblick seines Opfers war beileibe kein schöner. Als die Sägezähne sich auf der anderen Seite freikämpfen verteilten sie Fleischfetzen und Blut nach allen Seiten. Kopf und Torsooberteil fielen zu Boden und bestätigen einmal mehr das der Ruf dieser Waffe nicht auf unbegründeten Berichten fußte. Um so erstaunlicher das die Bestie, die ihn nun angriff, sich vom unappetitlichen Ableben ihres Vorgängers nicht schrecken ließ. Mehr noch, sie sprang den Mann im schwarzen Ledermantel mit bloßen Händen an. Händen freilich die eine bösartige Natur zu langen Knochenklauen hatte werden lassen, aber dennoch kaum ein ausreichendes Verhältnis. Den Eindruck plumpe Schwere Lügen strafend zückte das Schwert aufwärts. Die vorgereckten Klauen segelten davon ohne das der Kommissar einen nennenswerten Wiederstand gespürt hätte. Viele seines Berufstandes schmähten den Feind im Kampf oder riefen den eigene Männern Ermunterungen zu. Altmann jedoch nicht. Unter seiner Maske hatte er die Zähne zusammengebissen und konzentrierte sich auf die Metzgerarbeit. Auch kalte Zielstrebigkeit konnte ein Vorbild sein. Der handlose Mutant taumelte und erstarte plötzlich als sie das Schwert senkrecht in seine Schädel grub. Spastische Zuckungen durchliefen den Körper, hervorgerufen durch die rotierende Metallfänge, die an den Nervenenden entlangwüteten. Altmanns schwerer Stiefel trat den Toten von der Klinge und befreite sie so. Die nähere Umgebung gesäubert, richtete er nun seine Pistole gegen einen brennenden Riesen von über zwei Meter. Das man ein solches Scheusal in der Müllansammlung hatte verbergen können sagte einiges über die Planung des Hinterhaltes aus. Das Wesen brannte teilweise. Sein schwelende Fleisch erzürnte es jedoch scheinbar mehr als das es schmerzte. Der Kommissar jagte zwei Kugeln in die Brust des Mutanten, eine dritte ging fehl. Die beiden Treffer vereinigten sich mit dem Beschuss Schönbeckers der seinerseits mit der klobigen Halbautomatik schoss. Die Scheide an seiner Seite war verwaist, der Säbel irgendwo im Körper eines Mutanten zurückgeblieben. Der Hüne erzitterte, fiel jedoch erst als sich eine Schrotflinte in den Beschuss einreihte. Die Unterlaufflinten erwiesen sich ohnehin als die erste Wahl in diesem Kampf. Nicht nur sorgte die Streuwirkung dafür das sie einen weiten Bereich abdecken und Zielen relativ überflüssig wurde, auch die Mannstop- Wirkung gebot dem wahnsinnigen Sturmlauf der Mutanten Einhalt. Doch das systematische Feuer konnte sich nur auf einer Seite der Bahnhofshalle etablieren. Dort war die Wirkung unbestreitbar fatal für die Angreifer. Einige Soldaten hatten eine lose Reihe gebildet und trieben die Entstellten mit Schauern aus kleinen Kügelchen vor sich her. Immer wieder schnellte die Pumpaction vor und zurück, schleuderte rauchende Hülsen davon und beförderte ihre unverbrauchten Brüder in die Kammer. So zwang man die kreischenden und tobenden Mutanten auf das Feuer zu, wenn sie nicht vorher fielen. Jene, schmerzunempfindlichen Bestien, die sich nicht davon beeindrucken ließen das ihnen die Haut in roten Streifen vom Fleisch gefegt wurde, schickten kurze Feuerstöße aus dem Sturmgewehr zu Boden.
Auf der anderen Seite der Halle sah es nicht so günstig aus. Hier waren Überraschung und Geschwindigkeit den Fallenstellern zugute gekommen. Allein die Arbites verhinderten wohl das sich der ein oder andere Soldat zur Flucht wandt, den die Gesetzteshüter machten dem Ruf, der ihnen nachhing, alle Ehre. Inzwischen hatten auch Altmann und Schönbecker, einen gewissen Radius um sich her gesäubert und sandten nun, aufrecht stehend wie auf dem Schießplatz, präzisen Tot in die Reihen der Ungetüme, dennoch waren hier die meisten PVSler in einzelne Kämpfe Mann gegen Mann, beziehungsweise gegen Frau, verwickelt. Eine Situation in der definitiv die anderen im Vorteil waren. In der Konfusion von Krach, Rauch und Gewalt hatten sich die Mutanten tief in die gestaffelte Reihe der PVSler geschlagen. Einer der Männer ging hart zu Boden als ein rostiges Rohr seinen Helm einbeulte und der Angreifer sprang über den erschlaffenden Körper. Die Waage neigte sich zu Gunsten der Soldaten, doch noch atmeten Feinde.
Auf der anderen Seite der Halle sah es nicht so günstig aus. Hier waren Überraschung und Geschwindigkeit den Fallenstellern zugute gekommen. Allein die Arbites verhinderten wohl das sich der ein oder andere Soldat zur Flucht wandt, den die Gesetzteshüter machten dem Ruf, der ihnen nachhing, alle Ehre. Inzwischen hatten auch Altmann und Schönbecker, einen gewissen Radius um sich her gesäubert und sandten nun, aufrecht stehend wie auf dem Schießplatz, präzisen Tot in die Reihen der Ungetüme, dennoch waren hier die meisten PVSler in einzelne Kämpfe Mann gegen Mann, beziehungsweise gegen Frau, verwickelt. Eine Situation in der definitiv die anderen im Vorteil waren. In der Konfusion von Krach, Rauch und Gewalt hatten sich die Mutanten tief in die gestaffelte Reihe der PVSler geschlagen. Einer der Männer ging hart zu Boden als ein rostiges Rohr seinen Helm einbeulte und der Angreifer sprang über den erschlaffenden Körper. Die Waage neigte sich zu Gunsten der Soldaten, doch noch atmeten Feinde.