01-17-2009, 11:07 PM
Die Soldaten des PVS fächerten auf, als sie die große Halle betraten. Ceaterus hielt sich direkt rechts neben Leutnant Schönbecker. Mit starrer Miene beobachtete Inar die zerlumpten Gestalten um das Feuer, welche die Soldaten bemerkt hatten und nun mit erschrockenen Gesichtern zum Teil furchtsam zurückwichen.
‚Sie sind unschuldig! Genau wie es die ärmsten der Armen auf Necromunda waren. Sie waren unschuldig!’ schrie die, weinerlich klingende, Stimme in Ceaterus Kopf ‚Sie kämpften hier nur um ihr eigenes Leben…’ Doch sie wusste, dass sie nie gewinnen würde: ‚Nein, niemand ist Unschuldig. Es gibt lediglich verschiedene Grade der Schuld! Es ist unsere Aufgabe, wir kennen unsere Pflicht, denn das Wort des Imperators ist unser Gesetz und jeder, der Seinen Willen anzweifelt öffnet der Häresie seine Pforten!’
Die imperialen Litaneien zogen einen Schutzwall um Ceaterus Verstand, welcher kein Mitleid mehr hindurch ließ. Mit einem harten metallischen Geräusch lud er die Unterlaufschrotflinte durch und brachte die Waffe in den Anschlag. Der Zeigefinger schloss sich um das kalte Eisen des Abzugs.
„Der Imperator beschützt uns alle, möge er unserer Seelen gnädig sein!“
Gleichzeitig explodierte etwas mit einem dumpfen Rumpeln mehrere Stockwerke über der Halle. Fast hätte sich Ceaterus Finger um den Anzugsbügel gekrampft und einen Schuss ausgelöst, doch ein innerer Instinkt verhinderte dies. Ceaterus wusste nicht, ob es ein Funke Mitleid war, der den Schuss verhindert hatte, oder ob es seine Ausbildung war. Wenige Minuten später wusste er nur, dass es das Richtige gewesen war.
Als Excursor das Geschehene erklärte, entspannte sich Ceaterus und auch die angespannten Gliedmaßen lockerten sich wieder. Kurz ließ er seinen Blick nach rechts und nach links gleiten und in den Augenwinkeln bemerkte er, wie der Arbitrator in Lumpen eine gewaltige Pistole aus seinem Schulterholster holte und durchlud. Das Gesicht des Berges war von grimmiger Entschlossenheit geprägt und Ceaterus wusste, dass das was gleich passieren musste, dem Leutnant sicher nicht gefallen konnte…
‚Sie sind unschuldig! Genau wie es die ärmsten der Armen auf Necromunda waren. Sie waren unschuldig!’ schrie die, weinerlich klingende, Stimme in Ceaterus Kopf ‚Sie kämpften hier nur um ihr eigenes Leben…’ Doch sie wusste, dass sie nie gewinnen würde: ‚Nein, niemand ist Unschuldig. Es gibt lediglich verschiedene Grade der Schuld! Es ist unsere Aufgabe, wir kennen unsere Pflicht, denn das Wort des Imperators ist unser Gesetz und jeder, der Seinen Willen anzweifelt öffnet der Häresie seine Pforten!’
Die imperialen Litaneien zogen einen Schutzwall um Ceaterus Verstand, welcher kein Mitleid mehr hindurch ließ. Mit einem harten metallischen Geräusch lud er die Unterlaufschrotflinte durch und brachte die Waffe in den Anschlag. Der Zeigefinger schloss sich um das kalte Eisen des Abzugs.
„Der Imperator beschützt uns alle, möge er unserer Seelen gnädig sein!“
Gleichzeitig explodierte etwas mit einem dumpfen Rumpeln mehrere Stockwerke über der Halle. Fast hätte sich Ceaterus Finger um den Anzugsbügel gekrampft und einen Schuss ausgelöst, doch ein innerer Instinkt verhinderte dies. Ceaterus wusste nicht, ob es ein Funke Mitleid war, der den Schuss verhindert hatte, oder ob es seine Ausbildung war. Wenige Minuten später wusste er nur, dass es das Richtige gewesen war.
Als Excursor das Geschehene erklärte, entspannte sich Ceaterus und auch die angespannten Gliedmaßen lockerten sich wieder. Kurz ließ er seinen Blick nach rechts und nach links gleiten und in den Augenwinkeln bemerkte er, wie der Arbitrator in Lumpen eine gewaltige Pistole aus seinem Schulterholster holte und durchlud. Das Gesicht des Berges war von grimmiger Entschlossenheit geprägt und Ceaterus wusste, dass das was gleich passieren musste, dem Leutnant sicher nicht gefallen konnte…