01-06-2009, 01:35 PM
Leutnant Sir, das Spähteam wartet auf neue Befehle.
Etwas verwirrt drehte sich DeNarre zu seinem Funker um. Verwirrt, weil gerade drei Leute gleichzeitig etwas von ihm wollten, und das inmitten des ganzen Tohuwabohus. Katharina war er inzwischen ja schon wieder los, und deren Mitteilung war immerhin leicht zu schlucken. Aber jetzt musste er sich das Spähteam kümmern, von dem er offen gestanden, nicht viel Ahnung hatte, auch hatte er sie offensichtlich wirklich zu früh abgesetzt.
Sagen sie ihnen, sie sollen die Position erstmal halten und zu uns stoßen sobald wir den ersten Wegpunkt erreicht haben.
Kaum etwas Neues, aber das wusste DeNarre ja nicht. Aber es war erstmal geklärt und nun auf zum nächsten, größten Problem. Nach Lysander schien sich nun schon der zweite Truppführer der Insubordination schuldig zu machen. Glücklicherweise noch unter dem Kommando der Kommissarin, die sich aufgrund des unverantwortlichen Verhaltens seines Unteroffiziers natürlich gezwungen sah, dieses Mal schwerwiegendere Schritte einzuleiten. Und auch wenn er sich von den harten Strafen der Armee eher abgestoßen fühlte, sah er doch, ganz besonders dieses Mal, ein, dass ihre Durchführung offensichtlich notwendig war zum Erhalten der Disziplin, die hier ganz offensichtlich fehlte.
Und was sollte er denn jetzt machen ? Beide Truppführer hatten sich innerhalb kürzester Zeit als nicht komplett vertrauenswürdig erwiesen. Es gab nicht die Möglichkeit einen Kommissar pro Trupp abstellen zu lassen und da diese bestimmt auch ihn selbst im Auge behalten wollten blieb nur noch einer für die beiden. Er hoffte die beiden würden sich entschließen, dass einer bei Lysander blieb, denn dessen Absicht war eindeutig böswilliger gewesen. Bei Saul wiederum fragte er sich jetzt doch nochmal, ob es sich bei seinem so alten Uffzendasein nicht vielleicht doch um Inkompetenz handelte, nachdem er anfangs so sehr davon überzeugt gewesen war, dass es da nicht mit rechten Dingen zugegangen war.
Als es dann los zum Wegpunkt ging, sah er aber davon ab Saul auch noch zu rügen. Er war schon genug gestraft worden und es würde hoffentlich keine Disziplinlosigkeiten mehr geben. Und das Scharfschützenteam stieß wieder zu ihnen. DeNarre war immer noch etwas von den Ereignissen beansprucht und tat den Bericht mit einer genervten Handbewegung ab. Dennoch drang die Information zu ihm durch. Sie hatten also jemanden gesehen ? Dass sie etwas sahen, fand er nicht weiter überraschend, nur, dass es nur einer war. Und dazu diese verdammte Stille. Er hatte damit gerechnet von größeren Pöbelhaufen attackiert zu werden, aber stattdessen schienen die Einwohner entweder zu fliehen oder bedeutend vorsichtiger vorzugehen. Aber es half nichts. Er merkte, dass einige Soldaten schon nervös wurden. Sie mussten weiter.
Stellt euch zu beiden Seiten der Chimäre auf und behaltet möglichst unauffällig die Umgebung im Auge. Keine überhasteten Reaktionen. Wenn ihr etwas seht meldet ihr es und wartet auf Befehle.
Natürlich gab es wie immer eine Ausnahme von dieser Regel, nämlich wenn sich feststellen lies, dass ein Angriff unmittelbar bevorstand. Er wies die Leute aber nicht darauf hin, dass sie schreien durften wenn sie den roten Punkt auf ihrer Brust bemerkten. Das würde hier ja doch nur wieder für Missverständnisse sorgen und dazu führen, dass alle wild auf irgendein unsichtbares Ziel ballerten, was logischerweise nich erfolgversprechend war.
Und ihr, wandte er sich an die beiden Scouts, geht wie üblich voraus und kundschaftet das vorausliegende Wegstück bis zum nächsten Wegpunkt aus. Regelmäßig Meldung machen.
Während die beiden sich davon machten, wandte er sich wieder den restlichen Soldaten zu, die offensichtlich bereit waren. Er selbst setzte sich an die Spitze der Kolonne und befahl den Abmarsch.
Etwas verwirrt drehte sich DeNarre zu seinem Funker um. Verwirrt, weil gerade drei Leute gleichzeitig etwas von ihm wollten, und das inmitten des ganzen Tohuwabohus. Katharina war er inzwischen ja schon wieder los, und deren Mitteilung war immerhin leicht zu schlucken. Aber jetzt musste er sich das Spähteam kümmern, von dem er offen gestanden, nicht viel Ahnung hatte, auch hatte er sie offensichtlich wirklich zu früh abgesetzt.
Sagen sie ihnen, sie sollen die Position erstmal halten und zu uns stoßen sobald wir den ersten Wegpunkt erreicht haben.
Kaum etwas Neues, aber das wusste DeNarre ja nicht. Aber es war erstmal geklärt und nun auf zum nächsten, größten Problem. Nach Lysander schien sich nun schon der zweite Truppführer der Insubordination schuldig zu machen. Glücklicherweise noch unter dem Kommando der Kommissarin, die sich aufgrund des unverantwortlichen Verhaltens seines Unteroffiziers natürlich gezwungen sah, dieses Mal schwerwiegendere Schritte einzuleiten. Und auch wenn er sich von den harten Strafen der Armee eher abgestoßen fühlte, sah er doch, ganz besonders dieses Mal, ein, dass ihre Durchführung offensichtlich notwendig war zum Erhalten der Disziplin, die hier ganz offensichtlich fehlte.
Und was sollte er denn jetzt machen ? Beide Truppführer hatten sich innerhalb kürzester Zeit als nicht komplett vertrauenswürdig erwiesen. Es gab nicht die Möglichkeit einen Kommissar pro Trupp abstellen zu lassen und da diese bestimmt auch ihn selbst im Auge behalten wollten blieb nur noch einer für die beiden. Er hoffte die beiden würden sich entschließen, dass einer bei Lysander blieb, denn dessen Absicht war eindeutig böswilliger gewesen. Bei Saul wiederum fragte er sich jetzt doch nochmal, ob es sich bei seinem so alten Uffzendasein nicht vielleicht doch um Inkompetenz handelte, nachdem er anfangs so sehr davon überzeugt gewesen war, dass es da nicht mit rechten Dingen zugegangen war.
Als es dann los zum Wegpunkt ging, sah er aber davon ab Saul auch noch zu rügen. Er war schon genug gestraft worden und es würde hoffentlich keine Disziplinlosigkeiten mehr geben. Und das Scharfschützenteam stieß wieder zu ihnen. DeNarre war immer noch etwas von den Ereignissen beansprucht und tat den Bericht mit einer genervten Handbewegung ab. Dennoch drang die Information zu ihm durch. Sie hatten also jemanden gesehen ? Dass sie etwas sahen, fand er nicht weiter überraschend, nur, dass es nur einer war. Und dazu diese verdammte Stille. Er hatte damit gerechnet von größeren Pöbelhaufen attackiert zu werden, aber stattdessen schienen die Einwohner entweder zu fliehen oder bedeutend vorsichtiger vorzugehen. Aber es half nichts. Er merkte, dass einige Soldaten schon nervös wurden. Sie mussten weiter.
Stellt euch zu beiden Seiten der Chimäre auf und behaltet möglichst unauffällig die Umgebung im Auge. Keine überhasteten Reaktionen. Wenn ihr etwas seht meldet ihr es und wartet auf Befehle.
Natürlich gab es wie immer eine Ausnahme von dieser Regel, nämlich wenn sich feststellen lies, dass ein Angriff unmittelbar bevorstand. Er wies die Leute aber nicht darauf hin, dass sie schreien durften wenn sie den roten Punkt auf ihrer Brust bemerkten. Das würde hier ja doch nur wieder für Missverständnisse sorgen und dazu führen, dass alle wild auf irgendein unsichtbares Ziel ballerten, was logischerweise nich erfolgversprechend war.
Und ihr, wandte er sich an die beiden Scouts, geht wie üblich voraus und kundschaftet das vorausliegende Wegstück bis zum nächsten Wegpunkt aus. Regelmäßig Meldung machen.
Während die beiden sich davon machten, wandte er sich wieder den restlichen Soldaten zu, die offensichtlich bereit waren. Er selbst setzte sich an die Spitze der Kolonne und befahl den Abmarsch.