12-30-2008, 12:32 AM
“Leutnant DeNarre, bei Ankunft im Zielgebiet werden Sie wiederum das Kommando über die Vierte Gruppe übernehmen. Ich schlage….” , plötzlich schien sich eine nicht ungewisse Unruhe breitzumachen, und dies obwohl die gesamte Gruppe eigentlich still stehen sollte. Skeptisch erfasste Katharina zunächst keine genauere Ursache für diese absolute Fehlverhalten, notierte dann jedoch das gewisse Mitglieder des Zuges sich eigenmächtig die “Freiheit nahmen” sich unbefohlen zu rühren, und dann tatsächlich davon marschierten. Ungläubig kniff sie zunächst noch einmal die Augen zusammen, stellte dann jedoch fest das dies tatsächlich so geschah. Was beim heiligen Thron von Terra dachten sich diese Soldaten überhaupt? Obwohl es ihr nicht einwandfrei möglich war auszumachen von welchem dieses Individuen nun tatsächlich die Anregung zu dieser “Fahnenflucht” gekommen war, konnte sie dennoch deutlichste ausmachen das es sich um die Truppe des Unteroffiziers handelte. Ohne längeres Zögern erhob sie ihren “Hirtenstab”, genau wie sie es proklamiert hatte. Genauso wie sie es gesprochen hatte, hatten diese “Narren” es eben nicht verinnerlicht.
Der geriffelte Lauf der altertümlich gehaltenen Dienstwaffe wurde durch einen einfallenden Lichtstreifen belebt, während sich der aschgrauen Schmauch seine gasartigen Bahnen durch die Öffnungen fraß. Der ätzende Pulvergeruch erfüllte für Sekunden jeglichen Sinn, während die ohrenbetäubende Zündungsexplosion, sowie das metallische Scharren der nachrückenden Patrone das Gehör belastete. Das Projektil schnitt in einer bogenförmigen Bahn sirrend durch die abgekühlte Makropolluft, bohrte sich dann einer Lanze gleich durch die Rückenpolsterung des Gefreiten Benjamin Wilson. Schmatzend zersplitterte das Hohlmantelprojektil in Höhe seines Herzens, ein letztes keuchendes Ausatmen, gefolgt von einem gurgelnden Ton durch den aufgesetzten Filter seiner ABC Maske. Die Vorderseite seines Körperschutzes wies eine brutale Ausbeulung auf, als habe jemand seine Panzerplatte mit einem Vorschlaghammer nachträglich bearbeitet. Während er reglos nach vorne wegklappte, floss eine trübblutige Suppe aus verschiedensten Säften unter seinem Regimentsgürtel hervor, die goldene Aquila seiner Schnalle weinte purpurne Tränen.
“Gefreiter Benjamin Wilson, aufgrund geltenden Militärrechtes und in Ausführung meines mir vom Departmento Munitorium verliehenen Amtes, verurteile ich Sie, gemäß allgemeiner imperialer Dienstvorschrift, aufgrund schwerwiegender Insubordination, zum Tode!” , der abziehende Qualm stieg noch aus dem heißen Lauf, während sie die Waffe mit beiden Händen umschlossen auf das nächste potenzielle Ziel, den Unteroffizier, richtete. Unbemerkt von allen hatte der eben erst ausgestiegene Kommissar Altmann gleichfalls die Waffe gezückt, diese auf den Hinterkopf eines anderen Gefreiten gerichtet. Desinteressiert verweilte der Zivilist, während die umstehenden Arbites sich plötzlich verkrampften.
Der geriffelte Lauf der altertümlich gehaltenen Dienstwaffe wurde durch einen einfallenden Lichtstreifen belebt, während sich der aschgrauen Schmauch seine gasartigen Bahnen durch die Öffnungen fraß. Der ätzende Pulvergeruch erfüllte für Sekunden jeglichen Sinn, während die ohrenbetäubende Zündungsexplosion, sowie das metallische Scharren der nachrückenden Patrone das Gehör belastete. Das Projektil schnitt in einer bogenförmigen Bahn sirrend durch die abgekühlte Makropolluft, bohrte sich dann einer Lanze gleich durch die Rückenpolsterung des Gefreiten Benjamin Wilson. Schmatzend zersplitterte das Hohlmantelprojektil in Höhe seines Herzens, ein letztes keuchendes Ausatmen, gefolgt von einem gurgelnden Ton durch den aufgesetzten Filter seiner ABC Maske. Die Vorderseite seines Körperschutzes wies eine brutale Ausbeulung auf, als habe jemand seine Panzerplatte mit einem Vorschlaghammer nachträglich bearbeitet. Während er reglos nach vorne wegklappte, floss eine trübblutige Suppe aus verschiedensten Säften unter seinem Regimentsgürtel hervor, die goldene Aquila seiner Schnalle weinte purpurne Tränen.
“Gefreiter Benjamin Wilson, aufgrund geltenden Militärrechtes und in Ausführung meines mir vom Departmento Munitorium verliehenen Amtes, verurteile ich Sie, gemäß allgemeiner imperialer Dienstvorschrift, aufgrund schwerwiegender Insubordination, zum Tode!” , der abziehende Qualm stieg noch aus dem heißen Lauf, während sie die Waffe mit beiden Händen umschlossen auf das nächste potenzielle Ziel, den Unteroffizier, richtete. Unbemerkt von allen hatte der eben erst ausgestiegene Kommissar Altmann gleichfalls die Waffe gezückt, diese auf den Hinterkopf eines anderen Gefreiten gerichtet. Desinteressiert verweilte der Zivilist, während die umstehenden Arbites sich plötzlich verkrampften.