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Ralph brütete über der Akte und blätterte immer wieder vor und zurück. Als Arius seine ersten Bemerkungen machte blickte Ralph ihn an und war sich nicht ganz sicher ob er wirklich so dumm war wie er klang oder einfach so abgestumpft, dass ihm sein Leben und das der Anderen vollkommen egal war. Von Elvira hätte er einen solchen 'Reingehen und Alles niedermähen, scheiß auf eigene Verluste'-Plan erwartet aber nicht von einem ausgebildeten Soldaten. Als er dann in die andere Richtung umschwenkte schien es als hätte sich seine Persönichkeit geändert. War er schizofren oder hatte er irgendwann mal etwas gegen dem Kopf gekriegt? Sowas könnte vielleicht in einer Kampfsituation oder in der Hitze des Gefechts zu Problemen führen.
Dann war Kurt dran und seine Aussagen machten schon wesentlich mehr Sinn und schienen auch mehr Konsitenz aufzuweisen. Dann war wieder Arius dran und Ralph hielt sich in dem Moment noch zurück. Er sah sich den Grundriss an und das Casino war gut durchdacht. Eigene Stromversorgung, räumlich getrennte Personalbereiche, ein Büro und Videoüberwachung. Zwei Eingänge waren schwierig zu stürmen und im Inneren gab es mehr als genug Deckungsmöglichkeiten. Ein direkter Angriff oder ein Angriff von innen würde kaum funktionieren. Das hineinschmuggeln von Waffen war sicherlich schwierig möglich, da die Leibwächte und die Türsteher sicherlich Jeden filzen würden, der auch nur ein bisschen ins Raster passte.
Nachdem dann Beide fertig waren räusperte er sich kurz: "Ich hätte vielleicht eine Idee. Etwas unorthodox, aber es würde zumindest eine Möglichkeit bieten. Wir setzen ein Betäubungsgas ein. Eines war schwerer als Luft ist und lassen es über die Lüftungen einblaßen. Das Ganze ist geruchslos und nicht sichtbar, und kaum Einer bemerkt es bis es zu spät ist. Die Bar hat zwar eine eigene Stromversorgung im inneren, aber ich Wette die Lüftung ist auf dem Dach oder an einer der Außenwände angebracht. Wenn wir dort ran kommen, dann können wir es einleiten." Er blickte Kurt an: "Ich nehme mal stark an, dass wir in der Waffenkammer da irgendwas rumliegen haben oder ..." Er blickte zu Elvira: "... wir da an ein Gas ran kommen, dass unseren Ansprüchen genügt." Dann tippte er wieder auf die Karte: "Die Lüftung dürfte in allen Räume führen und somit auch Alle Leute innerhalb in kurzer Zeit außer Gefecht setzen."
Er lehnte sich zurück und strich sich nachdenklich über das Kinn: "Gut wäre, wenn wir noch Jemanden hätten der die Videoüberwachung kapern könnte. Dann könnten wir sehen wo er sich aufhält und kann die Aufnahmen entweder manipulieren oder löchen. Wir fahren mit nem Wagen vor, schalten gegebenenfalls die Wache draußen aus, gehen rein mit Atemschutzmaske und holen ihn raus. Alternativ könnte auch Einer schon drin sein. Wenn es los geht, geht er aufs Klo und zieht seine Maske auf. Dann kommt er raus und kann den Anderen gegebenenfalls Deckung geben, sollte doch einer der Räume nicht an die zentrale Luftversorgung angeschlossen sein."
Er blickte die Anderen an und zuckte mit den Schultern: "Dann wären wir wieder weg bevor Die wieder aufwachen und Elvira und ihre Leute könnten ihm auch noch ein paar Fragen stellen. Und sollte was schiefgehen kann man ihm immernoch eine Kugel zwischen die Augen jagen."
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Name: Ralph Duhaney
Rufzeichen: Doc
Rasse & Zugehörigkeit: Mensch, Imperium
Alter: 41 Standardjahre
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Sechs Löcher, schwarz wie Gräber, warteten darauf mit passendem Inhalt gefüllt zu werden. Kurt tat ihnen den Gefallen und ließ mit der Routine Jahrzehnte langer Wiederhholung sechs Patronen in die Trommel gleiten. Kleine Dinger, befähigt das Füllen der Gräber von der Allegorie zur Realität werden zu lassen.
Er klappte die Trommel mit einer flüssigen Handbewegung zu, legte die Waffe zur Seite und vollführte das Ganze noch einmal mit dem Zwilling des ersten Revolvers. Für diese, von vielen für archaisch und unpraktisch erachteten Waffen hatte er sich aus mehren Gründen entschieden. Zum einen war er mit Revolvern vertraut und verstand sich darauf Dinge zu treffen, die er treffen wollte. Zum anderen waren sie weit weniger störungsanfällig. In automatischem und halbautomatischem Gedöns verklemmten sich Kugeln und mussten umständlich rausgeholt werden. Laserwaffen entluden sich ungewollt oder “überblitzte” wie sie bei der Garde gesagt hatten. Fehlfunktionen, die dazu führten, dass das ganze Magazin auf einmal abgefeuert wurde. Dann konnte man froh sein wenn nur alles vor dem Lauf gegrillt wurde.
Wollte eine Patrone in einem Revolver mal nicht zuünden, drückte man einfach noch mal ab und versuchte es mit der nächsten.
Außerdem, wenn man nur 12 Schuss zur unmittelbaren Verfügung hatte, blieb weniger Spielraum für Fehler, was Kurt dazu brachte mehr bei der Sache zu sein.
Was freilich nicht hieß, dass er nicht Reservepatronen Handvoll in die Taschen seiner abgewetzt aussehenden Straßenverkleidung geschaufelt hatte.
Er steckte die beiden Waffen in den Holster, auf Höhe seines Steißbeins. Er trug seine Schießeisen lieber an der Hüfte, aber so waren sie nicht ganz so auffällig. Sie gingen nicht davon aus, dass die Besitzer des Spielschuppens viel darauf gaben, ob einer ihrer Gäste eine Waffe mit sich führte. Es war üblich, das die die es sich leisten konnten eine Knarre im Gürtel stecken hatten und trotzdem nicht so dumm waren in einer Unterweltspielhölle Stunk zu machen. Aber man musste es nicht darauf ankommen lassen als unbekanntes Gesicht über die Maßen durch sein Arsenal aufzufallen.
Während Kurt die Waffen lud, mit denen er sich in den letzten paar Tagen einigermaßen vertraut gemacht hatte, lag ihm ein Stein im Magen.
Das war immer so.
Ob vor einem kleinen Überfall, wie er jetzt geplant war oder vor einem Großangriff auf eine Orkhorde. Daran änderten auch Jahrzehnte des Veteranentums nichts. Was schiefgehen konnte ging für gewöhnlich schief und wenn nicht, dann sollte man trotzdem davon ausgehen, dass es schief ging. Nichts war so tödlich wie zu große Selbstsicherheit. Am Ende des Tages war es egal, ob die Kugel oder der Lichtstrahl der dich killt, aus der Waffe eines Amateurs oder eines Elitekriegers stammte.
"Kaputt is kaputt!" Hatte Fedor immer gesagt.
Die anderen beiden waren mit ihm im Himmelreicher der Komplexkompensierung. Vom Springmesser, über Einschüsser, bis hin zu Maschinengewehren gab es hier alles, um sich so lange mächtig zu fühlen, bis der auf der anderen Seite zurück schoss.
Doc packte gerade SeFlus Granaten in eine schwarze Sporttasche. “Einatmen, ausschlafen.” hatten sie in der Armee gesagt.
Ist ein synthetisches Neurotoxin, das über die Atemwege aufgenommen wird und gezielt die Natriumkanäle im Nervensystem blockiert. Das Gas bewirkt eine schnelle, aber reversible Lähmung des zentralen Nervensystems - Ziele verlieren innerhalb von 10-15 Sekunden das Bewusstsein und bleiben 2-4 Stunden handlungsunfähig. Erklärte er, ohne das ihn jemand um diese Information gebeten hatte. War es möglich, das das seine Methode war Nervosität zu bekämpfen?
Nicht das ein imaginärer Beobachter auch nur einem von ihnen irgendeine Beunruhigung angesehen hätte. Dafür machten sie sowas wohl schon zu lange. Doc legte einen Satz Gasmasken dazu.
Sie hatten am Kartentisch noch eine Weile diskutiert, das Für und Wider abgewogen. Der Plan den sie jetzt hatten war bestenfalls als rudimentär zu bezeichnen. Was Kurt nicht als etwas Schlimmes ansah. Je komplizierter ein Plan um so leichter ging etwas schief. Das sie die Bude ausräuchern wollten stand fest. Auch das man nach Möglichkeit die Kameras sabotieren würde. Alles weiter musste man vor Ort sehen. Wer reingehen würde, ob man einfach so aufs Dach kam und so weiter und so weiter.
Name: Kurt Messer
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Rasse & Zugehörigkeit: Mensch, Imperium
Alter: um die 40 Standardjahre
Aussehen: 1,85m groß, kurzes, blondes Haar, blaue Augen, drahtige Erscheinung, Narben auf der linken Gesichtshälfte und Stirn, markanter Goldzahn, selbstbewusstes Auftreten.
Kleidung: Kleidung Inquisitionsgarde
Ausrüstung: Messer, Die Friedensstifter (2x vom Mechanikus gefertigte, großkalibrige Revolver (nur bei Bedarf am Mann)), Sechsschüsser Revolver als Seitenwaffe
„Er zog nicht schnell – die Zeit wich nur höflich zur Seite, wenn er es tat.“
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07-28-2025, 08:42 AM
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 07-28-2025, 11:35 AM von Ralph Duhaney.)
Ralph stand in der Waffenkammer und prüfte einige der Ausrüstung und Waffen, die hier eingelagert waren. Seine Wahl fiehl auf eine Laser Pistole des Kantrael MG 'Defender' Schema. Sie war leicht, bestand aus Verbundmaterialien, hatte keine Ladehemmungen und der Durchschlag dürfte hier, im Kampf gegen normale Menschen vollkommen ausreichend sein. Er nahm sich zusätzlich ein Achselholster, dass er direkt anlegte und die Pistole darin unter dem linken Arm verstaute. In zwei Taschen unter dem rechten Arm verstaute er zusätzlich zwei Ersatzmagazine. Sein Kampfmesser verschwand in seinem rechten Stiefel, sodass es oben noch heraus schaute. Die meisten Menschen hier auf Koron trugen ein Messer in der einen odere anderen Form und auch in ihren Stiefeln, weshalb die Waffe kaum auffallen würde. Das Springmesser verschwand in seiner Hosentasche und war so für Notfälle schnell greifbar. Er warf sich noch eine unscheinbare und etwas abgewetzte Stoffjacke über und schloss den Reisverschluss. Mit der etwas zerlumpten Hose und den dreckigen Stiefeln hob er sich faktisch nicht von dem Abschaum ab, den sie jetzt aufmischen mussten.
Er trat dann vor das Medi-Regal und legte seinen Rucksack auf einen Tisch direkt davor. Mit geübten Handgriffen öffnete er den Rucksack und leerte die Fächer und das medizinische Gerät. Er prüfte die Vollständigkeit des Medikits und sortierte einige Ampullen für den Injektor aus und bediente sich am Regal um die Aussortierten wieder aufzufüllen. Dann legte er den Diacnosticator an seinem rechten Handgelenk an und machte einige Eingaben um die Funktion zu überprüfen. Die Energiezelle war voll geladen und der Test erbrachte was er sollte, dass das Gerät noch immer einwandfrei funktionierte. 'Robuste cadianische Technik!', dachte er sich und lächelte leicht. Er packte den Rucksack zusammen und schulterte ihn, zog den Ärmel über den Diagnosticator und ließ ihn so von unerwünschten Blickten verschwinden.
Die Granaten, die mit dem Neurotoxin packte er in eine andere, unscheinbare, schwarze Tasche. Er klärte die Anderen kurz auf, einfach damit sie wussten mit was sie es zu tun haben würden. Im selben Rutsch wie die Granaten landete auch einige Atemmaske mit in der Tasche, genau wie eine kleine Box mit Werkzeug. Wenn sie grob nach dem Plan verfahren würden, dann würde das Gas von außen eingeleitet werden. Und Lüftungen und Klimageräte hatten immer irgendwelche friemeligen Schrauben, die im entscheidenten Moment Probleme machen würden. Falls man sich aber entschied das Ganze direkt von der Eingangstür zu machen, würden die Granaten auch ihre Wirkung entfalten können. Wie genau man es tat überließ er den Anderen.
Er blickte diese dann an als er den Ohrstecker des Funkgeräts in sein Ohr steckte: "Wie sieht es mit Rufnamen für den Funk aus? Ich würde bei 'Doc' bleiben."
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Name: Ralph Duhaney
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Bei seiner Waffenwahl blieb Arius sich treu. Die gute, alte verlässliche Esseos Schema Laserpistole war wie immer seine erste Wahl. Sie hatte ihn bisher treu durch seine gesamte Zeit in der Armee und bei der PVS begleitet und immer verlässlich ihren Dienst verrichtet. Im Gegensatz zu seinen beiden Begleitern versuchte er erst gar nicht seine Artillerie zu verstecken, sondern trug sie offen an seiner Hüfte. Paragraph 23 der Gohmorischen Verfassung garantierte ihm das Recht auf den Besitz und das freie Tragen einer Schusswaffe. Die PVSP konnte ihm also bei einer Verkehrskontrolle keine Probleme verursachen und in der Unterstadt wäre es wahrscheinlich verdächtiger, wenn er unbewaffnet wirkte.
Das Vertrauen seiner beiden Kameraden allein in ihre Pistolen und Messer zeugte entweder von ihrem Können oder vor ihrer Sorge zu auffällig zu sein.
Vielleicht auch von der Hoffnung, dass das Neurotoxin seine Arbeit perfekt verrichten würde. Er selbst war da pessimistischer und setzte lieber noch auf zusätzliche Feuerkraft, falls die Wachen sich doch als zäher herausstellen sollten.
Die Waffenkammer bot hierbei alles, was das Herz begehrte, und so fiel seine Wahl schließlich auf eine Reaper. Kompakt, unauffällig und mit einer mörderischen Feuerrate. Für sie wählte er einen Brustgurt und mehrere Magazine, die er aber zu Beginn im Wagen lassen würde. Sobald die Eingänge überwacht werden mussten, würde er sie aber zur Hand haben.
Wie die anderen beiden hatte Arius sich auch in abgetragene Straßenkleidung gewandet, aber auch noch einen steingrauen Regenponcho hinzugefügt. So ließ sich die Reaper vor seiner Brust verbergen und falls sie im Hafenbezirk in einen Regenschauer gerieten, würde es ihm nicht gleich das Gesicht verätzen.
Zur gemeinsamen Ausrüstung fügte er noch eine Brechstange und einer Thermitgranate hinzu, damit sie sich später fachgerecht Zugang zum Überwachungsraum verschaffen und dort um das Überwachungssystem kümmern konnten. Ihre Gesichter mussten jetzt nicht unbedingt auf Film gebannt in die Geschichte eingehen.
„Rufnamen? Gute Frage. Hm, könnt mich erstmal ‘Granit‘ nennen.“ Er lächelte die anderen Beiden schief an. „Eigentlich kriegt man so Namen ja von Kameraden verliehen. Für die Zukunft verlasse ich mich auf eure Kreativität für etwas Besseres.“
Nachdem alles bereit war verließen sie den Bunker in Richtung des von Elvira genannten Wohnhabs. Wie von ihr beschrieben, ließ sich dort der gesuchte Parkplatz recht zügig finden und die drei Männer begannen damit die dort stehenden Fahrzeuge zu begutachten. Nach einigem Probesitzen, Überprüfen der Ladefähigkeit und Beratschlagen fiel die Wahl schließlich auf einen „Bronco“. Der mattblaue Kleintransporter war von ausnehmender Hässlichkeit. Der aus einem Plastekverbundstoff hergestellten blockigen Karosserieverkleidung ging jede Eleganz ab. Das Fahrgefühl konnte bestenfalls mit brauchbar beschrieben werden und zu dritt wurde es vorne in der Fahrkabine sehr gemütlich. Aber das war alles nicht schlimm. Hinten im Laderaum war genügend Platz, um ihre Zielperson unauffällig zu verstauen und Fahrzeuge vom Typ eines Bronco waren so gewöhnlich und verbreitet als Kleintransporter in den unteren Bereichen der mittleren Ebenen, sowie allem darunter, dass sie keinerlei Aufsehen erregen würden. Verfolgungsjagden mit der PVSP konnte man sich dagegen abschminken. Aber dazu würde es wohl eher nicht kommen.
Der Parkplatzwächter übergab ihnen ohne große Fragen die Fahrzeugschlüssel und dann begann auch schon die unspektakuläre Fahrt zum Zielort. „Wie machen wir es vor Ort? Ralph wird ja das Gas einleiten. Willst du drinnen warten und alles im Auge behalten Kurt?“
[img] ![[Bild: 01-U1-Titel-201912-Sagen.jpg]](https://i.ibb.co/5XG8Yk5f/01-U1-Titel-201912-Sagen.jpg) [/img]
Name: Arius Kruger
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Rang: Unteroffizier
Loyalitäten: imperialer Fanatiker, Militarist
Aussehen: 190cm groß, sehnig, ausgezehrt, maskenhaftes, verkniffenes Gesicht, attraktives Lächeln, blonder Seitenscheitel, bleiche leere Augen, linker Arm durch bionisches Implantat ersetzt
Kleidung: abgetragene Zivilkleidung, steingrauer Regenponcho silberner Aquila
Charakter: Militarist, imperialer Fanatiker, tief gläubig, Frontveteran, begeisteter Hobbyfotograf, mangelhafte Empathie und auf sozialer Ebene ein Wrack
Fähigkeiten: erfahrener Grabenkrieger, guter Läufer,
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+++ Makropole Koron | Mittlere Ebenen + Auf dem Weg zum Zielort +++
Ralph blickte den Wagen an, den man schlussendlich gewählt hatte. Das Wort hässlich würde er wohl nicht verwenden, eher praktisch konstruiert. Wobei der Wagen anscheinend in einer Zeit konstruiert war als fast alle Mitglieder des Teams noch Windeln getragen hatten. Er vermutete, auch wenn der Wagen von außen aussah als würde er jeden Moment auseinander fallen, dass er von den Techadepten der Inquisition gut in Schuss gehalten wurde und technisch einwandfrei funktionierte. Aber so war das mit der Inquisition, was er bisher gehört hatte. Nach außen wahrten ihre Agenten eine Fassade, die sie mit der Umwelt verschmelzen lies und sie fiehlen kaum dem ungeschulten Auge auf. Nach innen jedoch waren sie gut ausgebildet, bis an die Zähne bewaffnet und in der Lage im Namen des Imperators aufzuräumen. Er blickte die Anderen an und lächelte für eine Sekunde. Sie waren die, die nach außen aussahen wie Ganger oder Arbeiter, aber alle samt hatten sie die Ausbildung verschiedener Imperialer Institutionen genossen und waren gut in dem was sie taten.
Nachdem sie sich in den Wagen gequetscht hatten, er verstand nicht warum nicht Einer hinten saß, fuhren sie los durch die trostlosen Straßen der mittleren Ebenen. Die Menschen waren das, was auf anderen Welten der Abschaum der Gesellschaft genannt wurde. Arbeiter, Tagelöhner, Bettler, Huren und auch immer wieder Arbitratoren, die sie kontrollierten. Alle die man Benennen konnte waren hier vertreten im Zwielicht des künstlichen Lichtes und zwischen den dreckigen und rußgeschwärzten Mauern der Gebäude. Tageslicht war ein Luxus, den die meisten hier in der Makropole sich nicht leisten konnten. Und so sahen die Menschen hier auch aus, von Krankheiten gezeichnet und mit einer fahlen und kränklichen Hautfarbe.
Seine Aufgabe hatte Ralph bereits erhalten. Er würde sich um die Einleitung des Gases kümmern und dafür sorgen, dass alle die sich in der Spelunke die sie Casino nannten gut schliefen. Er hoffte, dass die Operation glatt gehen würde. Aber so wie er die Unterwelt in Teilen hier kennen gelernt hatte, dürften sie sicherlich auch hier auf Probleme stoßen. Er lies den Blick weiter nach draußen schweifen als Kruger und Messer ihre Rollen besprachen.
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Name: Ralph Duhaney
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Die Lichter der Stadt spiegelten sich als ablaufendes Band im schmutzigen Glas des Transporters. Die drei Männer dahinter waren bestenfalls als Schemen zu erkennen. Doc hatte ihre Rostlaube durch die trostlosen Straßen der Ebene gesteuert und war dann auf die Transit 112 gefahren. Ihr Startpunkt lag in relativer Nähe zum Hafen, was in der Terminologie der Makropol bedeute, das ihren eine vier bis fünfstündige Fahrt bevorstand. Der Verkehr auf den Schnellstraßen verlief noch einigermaßen flüssig. Das änderte sich, als sie sich dem Hafenbereich näherten. Erst langsam, dann stockend, dann staute es sich. Auf Verkehrsregeln gab man hier nicht mehr viel. Hupen ersetzte jedwede Form von Angabe einer Richtungsänderung, Motorräder und Roller schlängelten sich selbstmörderisch zwischen aufragenden Lastwagen hindurch, die auf die sie umschwirrenden, zweirädrigen Insekten keine Rücksicht nahmen, wenn sie versuchten eine Spur zu wechseln, oder noch ein paar Zentimeter Abstand zum Vordermann zu reduzieren. Kurt rauchte bei halb geöffnetem Fenster. Die Abgase, die ins Wageninnere drangen machten das Rauchen wohl auch zur gesünderen Methode des Atmens. Einem Händler, der die Positions seines kleinen Kochstands in der Mitte der Straße gewählt hatte, verkaufte Ka’Thun Bao. Die kleine erhöhte Betoninsel, auf der sich ein Verkehrsschild erhob, gab ihm dabei einen rudimentären Schutz vor dem Überfahrenwerden. Kurt stieg aus und besorgte ihnen sechs davon. Offene Teigtaschen, grob und ungleichmäßig geformt, jede kaum größer als eine Männerfaust. Die Teighülle war dick und zäh, an den Rändern knusprig angebrannt, während das Innere noch weich und klebrig war. Oben offen wie eine kleine Schale, gab sie den Blick frei auf eine dampfende Füllung aus fein gehackten, gekochten Fischinnereien – eine Mischung aus milchig-weißen Leberstücken, dunklen, ölig glänzenden Magenstreifen und etwas, das aussah wie… nun wie anderes. Über das Ganze hatte der Händler mit einer schmalen Kelle eine Brühe gegossen, die in ihrer Konsistenz irgendwo zwischen Suppe und Öl lag, definitiv aber eher wie Letzteres aussah. Sie schimmerte tief Schwart und trug in sich winzige rote Chili-Flocken, gehackten Lauch und Sesamkörner. Sofort roch der ganze Wagen danach – kräftig, salzig, metallisch und mit einer unterschwelligen Süße, die von dem fermentierten Fischöl kam, das wahrscheinlich schon seit Monaten in einem Fass reifte. Wenns unten bleibt ist es echt gut. Kommentierte Kurt und biss in seinen Bao. Heiß wie die Hölle, murmelte er, während er kaute. Greift zu, Leute. Sie waren clever genug gewese sich einige Feldflaschen mit Wasser abzufüllen. Das Leitungswasser aus dem Bunker hatte einen leicht chemischen Geschmack, war aber genießbar. Kurt spülte die Mahlzeit damit herunter und wusch sich Gesicht und Hände nach der fettigen Angelegenheit. Doc machte seine Sache gut. Nur einmal berührten sie ein anderes Fahrzeug, das hart bremste, um nicht seinerzeit aufzufahren. Da sich alles im Schneckentempo abspielte kam es zu keiner wirklichen Beschädigung und selbst wenn, beide Karren waren von vornherein bereits so verbeult, dass es keinen Unterschied gemacht hatte. Der Fahrer des anderen Autos schimpfte in den Rückspiegel, machte aber keine Anstalten auszusteigen und sich mit den drei Kerlen hinter sich anzulegen. Abgesehen davon passierte nicht viel. Aus dem Radio leierte Cumbia, was noch der beste Indikator dafür war, dass sie dem Hafenbereich näher kamen. Außerdem das einzige was sie mit dem altersschwachen Gerät reinbekamen, da es vor allem, was über den lokalen Sendestationen lag, kapitulierte. Cumbia war eigentlich immer gleich. Ein kehliger Männergesang, begleitet von einem sanft im Hintergrund mitsingenden Frauenchor, malte mit dem kantigen Akzent dieser Gegend, Geschichten von Heimkehr, schnellem Geld, dem Tod bei der Arbeit, verlorener Liebe und von Nächten, die mit salziger Luft und billigen Getränken gefüllt waren. Zwischendurch fielen kurze Ausrufe ins Mikrofon – halb gesungen, halb gerufen – die von einem blechernen Blechbläserchor beantwortet wurden, der mit warmen, etwas schiefen Tönen den Refrain unterstrich. Es war keine „feine“ Musik – zu roh, zu erdig, zu sehr durchzogen vom Klang alter, ausgeblichener Tonbänder und der billigen Instrumente. Aber hier war genau das der Soundtrack des Lebens und röhrte ihnen zwischen den Liedern aus dem eigenen Radio, aus fast jedem anderen Fahrzeug entgegen.
Endlich erreichten sie das Sektorgrenztor West 45 B. Es gab hier zwar einen Posten der PVS, der Kontrollen auf den zehn Fahrstreißen durchführte, doch sie blieben verschont. Die Soldaten konzentrierten sich auf die Ladungen der großen Trucks und waren ansonsten bemüht, den kriechenden Verkehrskollaps einigermaßen geordnet und gleichmäßig verteilt durch den Schwitzbogen zu dirigieren. Der Spitzname „Schwitzbogen“ für West 45 B stammte von einem markanten Effekt, der jedes Mal auftrat, wenn das Tor geöffnet wurde. Das passierte alle 120 Stunden, wenn West B sich mit West A abwechselte. Im Inneren der Makropole herrschte ein streng reguliertes Klima – gefilterte, entfeuchtete Luft, konstant temperiert, um Korrosion und Schimmel in den dicht bebauten Ebenen zu vermeiden. Draußen hingegen war die Atmosphäre roh, feucht und gerade auf der westlichen Meeresseite oft von Temperaturschwankungen geprägt. Sobald sich die schweren Panzerlamellen des Tores hoben und die beiden Luftmassen aufeinandertraffen, kondensiert die Feuchtigkeit der Außenluft augenblicklich an den kühlen Stahlträgern und Betonbögen der Torkonstruktion. In wenigen Sekunden bildete sich ein feiner, perlender Wasserfilm, der wie Schweiß an den Verstrebungen herablief. Bei stärkerem Temperaturunterschied tropft es regelrecht von den Querträgern, als hätte das Bauwerk selbst zu viel gearbeitet. Für Transitfahrer, Spediteure und Grenzarbeiter war dieser „Schwitzregen“, in dem sie nicht selten für Stunden stehen mussten, so typisch, dass der offizielle Name kaum benutzt wurde. Unter ihnen hielt sich der Brauch, beim Passieren des Schwitzbogens die Hand aus dem Fenster zu strecken und zu versuchen, einen Tropfen des Kondenswassers zu fangen. Angeblich brachte dieser „erste Tropfen“ Glück für die Fahrt – sollte Unfälle fernhalten, Motorpannen verhindern und selbst den Zoll gnädiger stimmen. Manche schwören sogar, dass der Tropfen nur dann wirkt, wenn man ihn auf die Stirn setzt und herabrinnen ließ. Abergläubischer Unsinn natürlich, doch wer den Schwitzbogen oft passierte, wusste: Es gab erstaunlich wenige Fahrer, die es nicht zumindest einmal ausprobiert hatten.
Nach dem Tor ging es zügiger voran. Die stählerne Struktur der Makropole gab sie frei und entließ sie in die Nacht der Außenwelt. Die Luft war alles andere als rein, aber im Vergleich zum ewig wieder veratmeten Gemisch in der Stadt eine Erfrischung. Sie verließen die Hauptstraße und begannen durch das Gewirr des Hafengebiets zu rollen. Der Hafen war keine geordnete, Drehscheibe des Welthandels – er war ein wucherndes, lärmendes Gewächs aus rostigen Kränen, schiefen Lagerhallen und einem Netz aus öligen Kanälen, die das salzige Wasser der See tief ins Herz der Anlegestellen trugen. Überall standen Container – aufeinandergetürmt wie bunte, verwitterte Bauklötze, mit zerkratzten Firmenlogos und fremden Schriftzeichen. Die Anlagen waren von gewaltigen Ausmaßen. Alles andere wäre für den Stolz einer Maktopole auch unangemessen gewesen. Zwischen diesen industriellen Kolossen hatten sich Wohnviertel eingenistet – ein Flickenteppich aus alten Ziegelbauten, improvisierten Hütten und modernen, aber längst verschmutzten Wohnsilos, die wie Schimmelpilze an den Flanken der Lagerhallen wuchsen. Hier lebten die Menschen, die den Hafen am Laufen hielten: Kranführer, Hafenarbeiter, Zollbeamte, Schmuggler, Händler und ihre Familien. Wäscheleinen spannten sich zwischen rostigen Metallträgern, Auch Nachts spielten Kinder im Schein hoher, über die Jahrzehnte verdreckten Flutlichtmasten, deren gelbes Leuchten in Schwaden durch Nebel und Dieselrauch schnitt, während ihre Eltern in den winzigen Küchenfenstern über den Gassen kochten und auf sie sahen. Der Geruch war eine Mischung aus Salzwasser, fauligem Tang, heißem Metall, verbranntem Schmieröl und dem säuerlichen Dunst billiger Garküchen, die sich zwischen Laderampen und Zäunen, in Höfen und an den Straßenrändern aneinanderdrängten. Das Dasein tickte hier nach dem Wechsel von Schichten und nicht von Tag und Nacht. Es war absonderlich. Viele Bewohner der Stadt würden ihr Lebtag nicht das natürliche Sonnenlicht auf der Haut spüren. Hier hingegen schufteten Menschen unter dem Blick des aufragenden Stadtgebirges und würden doch in der überwiegenden Mehrheit niemals veranlasst sein die Stadt direkt zu betreten. Der Bronco bahnte sich knattern und schnaufend seinen Weg zwischen LKWs und schwere Schubfahrzeuge die das brüchige Pflaster weiter gnadenlos malträtierten. Die grellen Arbeitsleuchten der stählernen Ungetüme huschten wie unstete Augen über die Fronten der Lagerhäuser. Kranführer, hoch über allem in ihren gläsernen Kabinen, bewegten die langen Arme ihrer Maschinen träge wie träumende Riesen, während das Kreischen von Stahlseilen und das dumpfe Aufsetzen von Containerwänden den Rhythmus der Nacht vorgab. Zwischen den Ladetorfronten lagen schmale Gassen, in denen Händler aus improvisierten Ständen alles anboten, was der Hafen ausspuckte – von Werkzeugen und Ersatzteilen über Schmuggelware bis zu Kisten mit nassem, noch lebendem Meeresgetier. Männer in schweren Jacken standen in Gruppen zusammen, rauchten, sprachen leise, lachten laut auf, wenn jemand eine gute Pointe setzte. Und über allem dem hing dieses ferne, unaufhörliche Hämmern – das Pochen der Werften, wo Schiffe ausgehöhlt, geflickt und wieder ins Wasser geschoben wurden. Ein unablässiger Pulsschlag aus Metall und Arbeit, der den ganzen Bezirk durchdrang – Die drei Männer waren in diesem Kosmos unbedeutend. Niemand drehte sich nach ihrer Klapperkiste um, niemand verschwendete einen ersten oder gar zweiten Gedanken an sie. Genau wie gewollt.
Kurt hatte irgendwie angenommen, dass das Jettmarkt HB in einer verlassenen Gegend zu finden war. Was sich jedoch als Irrtum herausstellte.
Das Jettmarkt HB lud potenzielle Kunden ein und war abweisend zugleich. Zwar kündeten Neonreklamen vom Jackpot, der Glückssieben und Sportwetten, die Fenster waren aber ebenso verdunkelt wie die Tür. Was drinnen vor sich ging, war nicht zu sehen. Die Fahrbahn davor zeigte sich rissig und von Jahren des schweren Verkehrs gezeichnet – tiefe Spurrinnen zogen sich durch den Asphalt, gefüllt mit schlammigem Wasser, das das schwache Licht der unregelmäßig noch funktionierenden Straßenlaternen in öligen Regenbogenfarben reflektierte. Vereinzelt rollten Fahrzeuge vorbei: ein altersschwacher Lieferwagen mit flackerndem Scheinwerfer, ein Taxi dessen Karosserie mehr Rost als Lack aufwies, hier und da ein Motorrad, das genauso müde klang wie der jeweilige Fahrer aussah..
Direkt neben dem Casino ragte ein dreistöckiges Backsteingebäude auf, das nur zu fertig mit der Welt schien, um final zusammenzufallen. Die Fenster im Erdgeschoss waren nachlässig mit Plaststreifen vernagelt, dazwischen lugten schwarze Höhlen hervor, wo einst Glas gewesen war. Schwarze streifen zeigten an, wo ein Brand einst an der Fassade geleckt hatte.
Der andere Nachbar des Casinos buhlte mit dem Jettmarkt mittels Neonlicht um Aufmerksamkeit. Ein All-Stunden-Geschäfts: "Kwik-Stop" – wobei das "i" flackerte und das ganze Wort in unregelmäßigen Abständen in ein nervöses "Kwk-Stop" verwandelte. Durch die beschlagenen Scheiben war ein junger Verkäufer zu erkennen, höchstens siebzehn, der sich gegen den Tresen lehnte und gelangweilt in einem zerfledderten Magazin blätterte. Sein Gesicht wurde vom bläulichen Schein eines alten Röhrenvids beleuchtet, der irgendein nächtliches Programm dudelte. Die Regale hinter ihm waren spärlich gefüllt – ein paar Dosen, Zigarettenstangen, billige Spirituosen und das übliche Sortiment für kulinarische Notfälle.
Zwischen den Gebäuden klafften schmale Gassen wie dunkle Wunden. Müll türmte sich dort zu kleinen Bergen: verrostete Einkaufswagen, zerplatzte Müllsäcke, aus denen Unrat quoll, kaputte Elektronik und das skelettierte Gerippe eines Fahrzeugs. In der Gasse zwischen Casion und Abbruchhaus glomm schwach die Glut einer improvisierten Feuertonne, um die sich Schatten bewegten – Menschen, die sich um die Wärme scharten, ihre Gesichter vom Flackern orange beleuchtet. Der süßlich-scharfe Geruch von brennendem Kunststoff und feuchtem Karton mischte sich mit dem allgegenwärtigen Geruch von Urin, faulendem Gemüse und der salzigen Hafenluft.
Die Straße selbst war von einem feinen Film aus Ruß und Dreck überzogen. Zigarettenstummel, zerknüllte Pappbecher und Fetzen von Zeitungen trieben im schwachen Wind umher. An den Häuserwänden der gegenüberliegenden Seite zum Casion blätterte die Farbe ab, Graffiti überschichteten sich in wilden Farbschlieren, und manche Schaufenster waren so verkratzt und blind von Jahren der Vernachlässigung, dass nicht mehr zu erkennen war, was dahinter lag. Mehr Einkaufs- als Wohngegend, was die Straße zwar nicht menschenleer, doch einigermaßen verlassen machte.
Vor dem Casino stand ein bewaffneter Wächter – ein Mann mittleren Alters mit grauem Stoppelbart, der eine verschlissene Sicherheitsjacke trug. Eine Pistole steckte sichtbar in einem Schulterholster, und er hielt eine Zigarette zwischen den Fingern, deren Glut sein wettergegerbtes Gesicht schwach beleuchtete. Neben ihm lehnte ein Gast gegen die Wand – ein hagerer Typ in einem zerknitterten Anzug, der vermutlich seine letzte Hoffnung gerade an den Automaten verspielt hatte. Die beiden unterhielten sich mit gedämpften Stimmen, gelegentlich unterbrochen von einem rauen Lachen des Wächters oder einem bitteren Kommentar des Gastes. Der Rauch ihrer Zigaretten stieg träge in die feuchte Nachtluft auf und vermischte sich mit dem Dunst, der aus den Gullys quoll. All das sah das Inquisitionskommando im Vorbeirollen. Kurt griff sich eine der Gasmasken und befestigte sie gut sichtbar an seinem Gürtel. Er hoffte mit offener Verborgenheit weiterzukommen als mit Heimlichkeit.
Wie machen wir es vor Ort? Ralph wird ja das Gas einleiten. Willst du drinnen warten und alles im Auge behalten Kurt? Hatte Arius vor inzwischen über vier Stunden gefragt und Kurt hatte genickt. Genau. Ich gehe rein und verzocke meinen Wochenlohn ein bisschen. Nach etwa einer halben Stunde geh ich pissen und steck mir den Knopf ins Ohr.
Mein Rufname ist “Pilger”. Sollte Doc soweit sein, geben wir dem Affen zucker. Sollte er noch brauchen wiederholen wir das Spiel einfach eine halbe Stunde später.
Jetzt, nachdem sie im Schritttempo an ihrem Ziel vorbeigerollt waren, bedeutete er Doc anzuhalten. Er stieg aus, wobei er so laut ächzte wie der Wagen. So vernehmlich, dass man es auf der anderen Straßenseite hören konnte, sagte er: Und wenn schon… meine Alte macht so sowieso Terror. Sie muss keinen Giftmüll schippen um die Kohle ranzuschaffen. Also soll sie Maul halten und einen Mann mit seinem Lohn machen lassen was er, Thron noch mal will. Damit schlug er die Wagentür zu und klopfte aufs Dach. Sehen uns morgen Jungs. Gleiche Stelle, gleicher Dreck. Er spuckte aus, steckte die Hände in die Taschen, zog den Kopf zwischen die Schultern und überquerte die Straße.
Nabend Chef, sprach er den Wächter vor der Tür an. Schmeißen die Biester heute?
Der Mann im Anzug antwortete erbost Überhaupt nicht. Fressen nur.
Scheiße... Kurt blieb etwas unsicher stehen und schien zu überlegen es doch lieber sein zu lassen.
Ach Schwachsinn. Grinste der Türsteher. Vielleicht ist ja heute den Glückstag Kumpel. Er hielt Kurt die Tür auf.
Na ganz bestimmt sogar. Sagte der und trat ein.
Name: Kurt Messer
Rufzeichen:
Rasse & Zugehörigkeit: Mensch, Imperium
Alter: um die 40 Standardjahre
Aussehen: 1,85m groß, kurzes, blondes Haar, blaue Augen, drahtige Erscheinung, Narben auf der linken Gesichtshälfte und Stirn, markanter Goldzahn, selbstbewusstes Auftreten.
Kleidung: Kleidung Inquisitionsgarde
Ausrüstung: Messer, Die Friedensstifter (2x vom Mechanikus gefertigte, großkalibrige Revolver (nur bei Bedarf am Mann)), Sechsschüsser Revolver als Seitenwaffe
„Er zog nicht schnell – die Zeit wich nur höflich zur Seite, wenn er es tat.“
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08-21-2025, 12:18 AM
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 08-21-2025, 12:26 AM von Arius Kruger.)
Für einen Moment schauten die beiden Männer im Wagen Kurt noch nach, dann gab Doc Gas und der Bronco entfernte sich in gemütlichem Tempo vom Jettmarkt HB. Die gemeinsame Fahrt endete nur eine Abbiebung und zwei Häuserblöcke weiter.
Der Autoschlüssel wechselte den Besitzer, Arius steckte sich seinen Ohrstecker ein und testete zur Sicherheit noch einmal, dass die Technik funktionierte. Bevor Doc mit seiner Ausrüstung abzog, sprach ihn noch einmal kurz an. „Funk mich kurz an, bevor du das Gas einleitest. Will ja nicht zu spät da sein. Muss mich ja um den Türsteher und jeden anderen der abhauen will kümmern."
Seine Bitte bekam er bestätigt und dann war Doc auch verschwunden und Arius allein mit dem Wagen.
Das Warten vor dem Sturm war immer das unangehmste gewesen, das er kannte. Egal, ob im Schützengraben auf Meran Magna oder hier in irgendeiner unbekannten Straße im Gewirr des Gohmorer Seehafens. Man hatte einen Auftrag, einen Plan, mal mehr, mal weniger gut vorbereitet, und wartete nur noch darauf, dass der Befehl zum Ausführen kam. Was dann passierte wusste nur er auf Terra. Er zündete sich die erste Zigarette des Abends an und lehnte sich gegen die Seitenwand des Bronco.
Aus dem Augenwinkel sah er eine Bewegung und wandte sich der Person zu, die auf ihn zustrebte. Was ihm da entgegenkam war das Wrack einer Frau. So dünn, dass jeder leichte Windstoß sie wahrscheinlich umwerfen musste. Sie trug einen ausgeblichenen und verdreckten Overall und zerfallende Arbeitsschuhe. Der Gang war unsicher staksend immerzu am Rande des Umfallens. Die blasse Haut spannte über ihre Knochen, die Lippen waren rissig und mehrere verschorfte Wunden auf ihren Händen und im Gesicht sichtbar. Selbst in der Dunkelheit konnte er aus der Entfernung sehen, dass ihre Augen Abgründe waren, in denen sich das hungrige Gerippe der Sucht zeigte. Ein Junkie also.
"Entschuldigung... Darf ich sie vielleicht kurz stören? Bin gerade leider in einer sehr schlimmen Lage, habe Hunger und bräuchte"
"Geld?" war seine kurz angebundene Frage, mit der er ihr ins Wort fiel.
Die Frau verharrte unsicher schweigend einen Moment vor ihm. "Ja. Entschuldigung. Sollte lernen mich kürzer zu fassen und..." um ihren neuen Redeschwall zu unterbrechen kramte er aus einer Hosentasche einen zerknitterten fünf Schekelschein hervor und drückt ihn in ihre Hand.
"Danke schön" war das Einzige, was sie hervorbrachte, bevor sie wieder in die Dunkelheit davon wankte. Schweigend blickte Arius ihr nach. Unter anderen Umständen hätte er ihr keine einzige Münze gegeben. Das Geld wanderte sowieso nur in ihre Sucht, aus der sie sich nicht lösen konnte und die er verachtete. Aber jetzt hatte er keine Muße sich mit Drogensüchtigen zu streiten. Zuviele von ihnen begannen nach einer Absage noch zu diskutieren und zu feilschen und die besonders Verzweifelten versuchten sich dann sogar an einem Raubüberfall.
Das Risiko wollte er während ihres Auftrages nicht eingehen.
Sanft fing es an zu nieseln und die Regentropfen reizten die Haut, wo sie sie trafen. Die Abgase der Makropole wurden ungefiltert in die Atmosphäre entlassen, vergifteten die Wolken und kamen als ätzender Regen wieder auf die Erde hinunter. Arius zog sich die Kapuze seines Regenponchos über und ging dann einmal um den Bronco herum, um sicher zu gehen, dass er alleine war. Umso eine Uhrzeit hier draußen wusste man schließlich nie, was sich für Gestalten so herumtrieben. Kurz überlegte er sich in den Wagen hineinzusetzen und dort auf den Funkspruch zu warten, ließ es dann aber, weil er hier draußen eine bessere Übersicht hatte.
In den meisten Gebäuden brannte kein Licht mehr. Entweder waren ihre Bewohner schon am Schlafen oder sie waren vielleicht schon verlassen. Nur ein gutes Stück weiter die Straße runter brannte noch Licht. Irgendein Motel oder Stundenhotel, welches in grellen, wechselnden Neontönen dafür warb durchgängig geöffnet zu sein. Um diese Uhrzeit aber schien sich davon keine Kundschaft angezogen zu fühlen. Abgesehen von Doc, der Abhängigen und zwei Transportern, die vorbeigerauscht waren, wirkte die Gegend völlig verlassen.
Immer noch Funkstille. Zeit eine weitere Zigarette anzuzünden und sich in Geduld zu üben.
[img] ![[Bild: 01-U1-Titel-201912-Sagen.jpg]](https://i.ibb.co/5XG8Yk5f/01-U1-Titel-201912-Sagen.jpg) [/img]
Name: Arius Kruger
Alter: 30 Standardjahre
Zugehörigkeiten: PVS
Rang: Unteroffizier
Loyalitäten: imperialer Fanatiker, Militarist
Aussehen: 190cm groß, sehnig, ausgezehrt, maskenhaftes, verkniffenes Gesicht, attraktives Lächeln, blonder Seitenscheitel, bleiche leere Augen, linker Arm durch bionisches Implantat ersetzt
Kleidung: abgetragene Zivilkleidung, steingrauer Regenponcho silberner Aquila
Charakter: Militarist, imperialer Fanatiker, tief gläubig, Frontveteran, begeisteter Hobbyfotograf, mangelhafte Empathie und auf sozialer Ebene ein Wrack
Fähigkeiten: erfahrener Grabenkrieger, guter Läufer,
Ausrüstung/Besitz: Reaper, Esseos Schema Laserpistole, Thermitgranate, Brecheisen, Fotoapparat
Konto: 1180 Schekel
Beiträge: 41
Themen: 2
Registriert seit: Feb 2025
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2
08-29-2025, 06:36 PM
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Vor 5 Stunden von Ralph Duhaney.)
+++ Makropole Koron | Mittlere Ebenen + Zwei Querstraßen vom Zielort +++
Ralph stoppte den Motor und besprach sich kurz mit Arius als er ihm den Schlüssel übergab. Er prüfte seine Laserpistole noch einmal. Ein Magzin war drin und es war voll geladen. "Geht klar. Ich denke in 15 Minuten sollte ich soweit sein, wenn Nichts schief geht." Dann stieg er aus, schulterte den Rucksack und sah sich noch einmal um.
Sein Weg führte ihn in eine der Gassen zwischen zwei der Häuserkomplexe. Die Gasse, wenn man sie denn so bezeichnen wollte, war noch dreckiger als die gesamte Umgebung. Ein Rinnsal an Wasser suchte sich seinen Weg in der Mitte in Richtung der Hauptstraße. Einige Container, die wie es aussah schon seit Wochen nicht geleert worden waren standen an den Seiten und beengten den Weg mehr als ihm lieb war. Sein Blick wanderte nach oben und er suchte die Konstruktionen ab. Wenn er die Informationen nicht falsch in Erinnerung hatte waren die Häuser hier nach einem Standardschema konstruiert worden und glichen sich fas wie ein Ei dem Anderen. Er sah einige Feuerleitern, die auf die Dächer führten, einige Klimageräte an den Wänden und schummriges Licht aus den vereinzelten Fenster, die in Richtung der Gase gelegen waren.
+++ Makropole Koron | Mittlere Ebenen + Gasse hinter dem Zielort +++
Knapp fünf Minuten später erreichte er eine Häuserecke und lehnte sich mit der Seite gegen sie. Erst lies er seinen Blick in die Gasse schweifen aus welcher er gerade gekommen war. Dann nach oben und dann vorsichtig um die Ecke. Vor ihm war das Gebäude in dem sich das Casino befand. Er lies seinen Blick weiter schweifen und erkannte eine Person, die an der Gebäudeecke der Gasse und der Straße stand. Auf der anderen Seite war der Blick auf ein Fenster frei, aus dem ebenfalls nur das typische, gedämpfte, künstliche Licht der Strahler drang. Das Fenster selbst war vergittert und das würde ihm keine Hilfe sein um das Gas einzuleiten. Gleichzeitig lag hier aber auch der Vorteil, dass Keiner von innen heraus fliehen konnte, wenn es einmal los ging. Sein Blick ging nun nach oben und er konnte auch hier die Feuerleiter entdecken, die typisch für die Gebäude war.
Schnell überwand er die paar Meter zwischen den Gebäuden um dann direkt unter der Feuerleiter zu stehen. Das Ende war knapp zweieinhalb Meter über der Erde, was wohl der Sicherheit dienen sollte, sodass keine Einbrecher oder Leute wie er diese missbrauchte um in die Gebäude einzusteigen. Er lächelte innerlich ein Wenig bevor er sprang und die unterste Stufe zu fassen bekam. Sie war nass vom Regen und er musste sich anstrengen nicht abzurutschen als er seinen Körper, wie bei einem Klimmzug, nach oben zog. Sein Griff löste sich und er bekam die zweite Sprosse zu fassen, dann die Dritte und schließlich konnte er sich mit den Füßen abstützen. Er versuchte so leise wie möglich zu sein, aber die Wartung der Leiter lies doch zu wünschen übrig als sie begann in ihrer Fassung etwas hin und her zu schwanken. Die Schrauben waren wahrscheinlich das letzte Mal fest gezogen worden als die Gebäude erbaut worden waren und seit dem nicht mehr. 'Ich glaub wir müssen mal ein ernstes Wort mit dem Eigentümer führen.', dachte er sich und verlangsamte sein Klettern als das Quietschen immer lauter wurde.
"Ey halt doch mal die Fresse und hör auf so rumzuquiecken!", hörte er von unten. Er sah sich um und entdeckte eine Faust, die energisch aus einem der Container in Richtung eines zweiten Containers geschüttelt wurde. Die Klappe des zweiten Container öffnete sich und eine zweite Person, augenscheinlich ein Mann kam zu vorschein. Zerzauste Haare und Kleidung die ihm als eher armen Bürger der Makropole auswiesen konnte Ralph noch erkennen. Hier zeigte sich, dass seine Augen besser angepasst waren als die der meisten Menschen. Er konnte zwar nicht wie die Space Marines wie am Tage sehen, aber besser als ein Durchschnittsmensch. "Halt Du doch die Fresse man, ich hab überhaupt nix gemacht. Ich will doch nur schlafen Du verdammter Fethkopf." "Ich komm gleich rüber, wenn Du mich nochmal so nennst, dann kriegst Du ein paar drauf!" Ralph war fasziniert von den Beiden und musste sich zwingen langsam weiter zu klettern. Er nutze die Lautstärke der hitzigen Diskussion und konnte das Dach erreichen.
Oben angekommen war dies anscheinend knapper als er erwartet hatte, da sich nun eine weitere Stimme einmischte. Er blickte über die Dachkante und erkannte einen Mann der wesentlich bulliger gebaut war und mit einem Schlagstock bewaffnet war. "Ich hab gesagt ihr sollt ruhig sein, wenn ihr Beide hier pennen wollt.", brüllte er die beiden Anderen an und hob den Schlagstock vor sich. "Wenn ihr nicht die Fresse halten könnt kriegt ihr nen Satz und dann könnt ihr euch nen anderen Platz hier im Regen suchen." Mit den letzten Worten aktivierte er den Schlagstock und Ralph stellte fest, dass es sich um einen Schockschlagstock handelte als ein Lichtbogen am oberen Ende erschien. Die Streiterei endete so schnell wie sie begonnen hatte als die beiden Penner ihre arme hoben und die Diskussion so leise fort gesetzt wurde das Ralph von oben Nichts mehr verstand.
"Granit, Doc hier. Eine Wache in der Gasse hinter dem Ziel. Zusätzlich zwei zivile Ziele in der Gasse.", funkte er kurz und begab sich dann zur Klimaanlage. Diese war aufgeteilt und man konnte schnell erkennen, welche zu den Wohnungen und welche zum Casino gehörte. Geld log nicht und hier konnte man sehen, dass Dingger sie anscheinend regelmäßig warten lies um bessere Luft als im Rest des Hause zu haben. Ruhig setzte Ralph den Rucksack ab, nahm das Werkzeug heraus und prüfte die Anlage. Sie war einfach gestaltet, ein Einzug von Luft und auf der gegenüberliegenden Seite wurde die Luft aus dem Casino nach oben geleitet. Ruhig begann er das Schutzgitter der Ansaugung, dass nur mit drei Schrauben befestigt war, zu lösen und so leise wie möglich abzulegen. Er wusste nicht, was man in der Wohnung unter ihm Alles hören könnte und wie der Bewohner zu ihrem Ziel stand. Er bereitete die Granaten vor indem er sie vorsichtig im Rohr der Ansaugung platzierte. Bevor er los legte zog er sich seine Maske über. Auch wenn die Kraft der Ansaugung reichen sollte um das Gas von ihm weg zu lenken, so wollte er doch kein Risiko eingehen.
Ralph blickte auf seine Uhr. Die viertel Stunde war vergangen, eine gute halbe Stunde seit Messer die Örtlichkeit betreten hatte. Er dürfte nun auf der Toilette sein und es könnte nun los gehen. "Doc hier, Einleitung beginnt jetzt!" Er riss die Sicherung von den Granaten und eine nach der anderen begann ihren Inhalt ausströmen zu lassen. Beim Ausströmen war das Gas noch weiß gefärbt aber weniger als dreißig Zentimeter weiter verlor es diese Farbe und wurde durchsichtig, wie es geplant war.
![[Bild: koron_avatar.png]](https://familie-heidrich.de/koron_avatar.png)
Name: Ralph Duhaney
Rufzeichen: Doc
Rasse & Zugehörigkeit: Mensch, Imperium
Alter: 41 Standardjahre
Aussehen: 1,90m, Hoch gewachsen, Muskulös aber nicht sportlich, Grüne Augen, militärischer Kurzhaarschnitt, mehrere Tätowierungen
Kleidung: Im Moment Zivilkleidung
Ausrüstung: Laserpistole (2 Ersatzmagazine), Kampfmesser, Springmesser, Diagnosticator, Medikit mit Injektor in einem Rucksack, Funkgerät, Atemmaske
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