10-08-2026, 01:14 AM
Arius arbeite sich methodisch durch Gestrüpp, hohe Farne und gefallene Baumstämme voran.
Sein Blick zuckte zwischen den Panzerwracks zu seiner Linken, dem Gelände vor und zu seiner rechten und dem trügerischen Grund zu seinen Füßen hin und her.
Alles war wichtig und verlangte nach zu viel Aufmerksamkeit.
Kurt hatte die höchste Priorität. Das er so bereitwillig den Lockvogel spielt war bewundernswert und Arius dankte es ihm, indem er mit entsicherter Waffe in der Hand paranoid nach allem Ausschau hielt, was wie ein Gegner aussah. Bloß war da nichts und so arbeitete er sich von einer Stellung zur nächsten vor, um seinen Kameraden zwischen den Wracks immer gut im Blick zu haben.
Während er Kurt und dem Servitor zusah, hatte Arius die Muße sich die alten Stahlkolosse anzuschauen, die hier herumstanden. Die Fahrzeugtypen waren nicht so interessant. Vor allem Leman Russ und Chimären. Die Arbeitstiere jeder imperialen Panzerdivision.
Stattdessen versuchte er zu erraten, wie die Fahrzeuge damals verloren gegangen waren.
Ausgebrannte Panzerwracks waren daran zu erkennen, dass sie nur noch aus rotem Rost zu bestehen schienen. Und daran, dass ihre Munition durch Treffer im Kampf entzündet worden war. Entweder fehlte der Turm und lag ein Stück weit entfernt halb versunken im Morast oder es hatte die Kolosse gleich ganz zerrissen. Die Fahrzeuge, die aus anderen Gründen aufgegeben worden waren, besaßen noch ihren Lack, auch wenn er von roten Tränen durchzogen war.
Wahllos durcheinander gewürfelt standen sie im Gelände verteilt herum. Zumindest aus den Augen eines Zivilisten. In Wahrheit war dieser jetzt so friedliche Ort damals wohl die Hölle auf Erden gewesen, war sich Arius sicher. Zwei mechanisierte Verbände, die sich so nahegekommen waren und aus nächster Nähe ineinander verbissen hatten? Irre oder rücksichtsloser Fanatismus.
Aber was damals geschehen war, lag lange zurück und sie hatten jetzt mit den Spätfolgen des Desasters zu tun.
Die Wracks rosteten und er schwitzte von Mücken umgeben still vor sich hin. Um ihn herum passierte: nichts. Der Panzerfriedhof lag genauso still da wie der Rest der Natur. Irgendwo in seiner Nähe quakte ein Tier und kurz danach hörte er es platschen. Gab wohl einen Tümpel in der Nähe. Verdammter Sumpf.
Dann doch eine Veränderung! Kurt war neben einem besonders lädierten Leman Russ stehen geblieben und schien auf etwas zu warten. Arius legte sein Gewehr an und achtete auf jeder verdächtigen Bewegung.
Dann kletterte ein Mann aus dem Panzerwrack. Von seinem Gebaren her schien er nicht feindlich eingestellt zu sein.
Anscheinend hatte Kurt ihr neues Teammitglied gefunden. Und was für ein Exemplar. Der Arbites war bereits massiv gewesen, der Kerl hier setzte dem noch einmal die Krone auf. Neben diesem Brecher wirkte der Arbites schlank und Kurt und er selbst wie Hungerhaken.
Nur der Imperator wusste, wie er seine ganze Masse über den Marsch durch den Sumpf schleppen wollte. Und da waren das Maschinengewehr und die Ganzkörperrüstung noch nicht dazu gezählt.
Arius hatte keine Ahnung welcher Einheit der Kerl angehört hatte, aber er war auf jeden Fall masochistisch veranlagt, wenn er sich das Marschgepäck so anschaute.
Vorerst auf seiner Position verbleibend funkte er Kurt an.
„Sieht so aus, als ob wir vollständig wären. Hat er sich schon vorgestellt? Sollten hier nicht zu lange bleiben und weiter gehen. Oder uns hier ein schönes Wrack für die Nacht suchen und die Füße stillhalten. Klär das mal mit dem Neuen. Lange wird die Sonne aber nicht mehr zu sehen sein.“
Sein Blick zuckte zwischen den Panzerwracks zu seiner Linken, dem Gelände vor und zu seiner rechten und dem trügerischen Grund zu seinen Füßen hin und her.
Alles war wichtig und verlangte nach zu viel Aufmerksamkeit.
Kurt hatte die höchste Priorität. Das er so bereitwillig den Lockvogel spielt war bewundernswert und Arius dankte es ihm, indem er mit entsicherter Waffe in der Hand paranoid nach allem Ausschau hielt, was wie ein Gegner aussah. Bloß war da nichts und so arbeitete er sich von einer Stellung zur nächsten vor, um seinen Kameraden zwischen den Wracks immer gut im Blick zu haben.
Während er Kurt und dem Servitor zusah, hatte Arius die Muße sich die alten Stahlkolosse anzuschauen, die hier herumstanden. Die Fahrzeugtypen waren nicht so interessant. Vor allem Leman Russ und Chimären. Die Arbeitstiere jeder imperialen Panzerdivision.
Stattdessen versuchte er zu erraten, wie die Fahrzeuge damals verloren gegangen waren.
Ausgebrannte Panzerwracks waren daran zu erkennen, dass sie nur noch aus rotem Rost zu bestehen schienen. Und daran, dass ihre Munition durch Treffer im Kampf entzündet worden war. Entweder fehlte der Turm und lag ein Stück weit entfernt halb versunken im Morast oder es hatte die Kolosse gleich ganz zerrissen. Die Fahrzeuge, die aus anderen Gründen aufgegeben worden waren, besaßen noch ihren Lack, auch wenn er von roten Tränen durchzogen war.
Wahllos durcheinander gewürfelt standen sie im Gelände verteilt herum. Zumindest aus den Augen eines Zivilisten. In Wahrheit war dieser jetzt so friedliche Ort damals wohl die Hölle auf Erden gewesen, war sich Arius sicher. Zwei mechanisierte Verbände, die sich so nahegekommen waren und aus nächster Nähe ineinander verbissen hatten? Irre oder rücksichtsloser Fanatismus.
Aber was damals geschehen war, lag lange zurück und sie hatten jetzt mit den Spätfolgen des Desasters zu tun.
Die Wracks rosteten und er schwitzte von Mücken umgeben still vor sich hin. Um ihn herum passierte: nichts. Der Panzerfriedhof lag genauso still da wie der Rest der Natur. Irgendwo in seiner Nähe quakte ein Tier und kurz danach hörte er es platschen. Gab wohl einen Tümpel in der Nähe. Verdammter Sumpf.
Dann doch eine Veränderung! Kurt war neben einem besonders lädierten Leman Russ stehen geblieben und schien auf etwas zu warten. Arius legte sein Gewehr an und achtete auf jeder verdächtigen Bewegung.
Dann kletterte ein Mann aus dem Panzerwrack. Von seinem Gebaren her schien er nicht feindlich eingestellt zu sein.
Anscheinend hatte Kurt ihr neues Teammitglied gefunden. Und was für ein Exemplar. Der Arbites war bereits massiv gewesen, der Kerl hier setzte dem noch einmal die Krone auf. Neben diesem Brecher wirkte der Arbites schlank und Kurt und er selbst wie Hungerhaken.
Nur der Imperator wusste, wie er seine ganze Masse über den Marsch durch den Sumpf schleppen wollte. Und da waren das Maschinengewehr und die Ganzkörperrüstung noch nicht dazu gezählt.
Arius hatte keine Ahnung welcher Einheit der Kerl angehört hatte, aber er war auf jeden Fall masochistisch veranlagt, wenn er sich das Marschgepäck so anschaute.
Vorerst auf seiner Position verbleibend funkte er Kurt an.
„Sieht so aus, als ob wir vollständig wären. Hat er sich schon vorgestellt? Sollten hier nicht zu lange bleiben und weiter gehen. Oder uns hier ein schönes Wrack für die Nacht suchen und die Füße stillhalten. Klär das mal mit dem Neuen. Lange wird die Sonne aber nicht mehr zu sehen sein.“
![[Bild: 01-U1-Titel-201912-Sagen.jpg]](https://i.ibb.co/B2TWzwQj/01-U1-Titel-201912-Sagen.jpg)
Name: Arius Kruger
Alter: 30 Standardjahre
Zugehörigkeiten: PVS
Rang: Feldwebel
Loyalitäten: imperialer Fanatiker, Militarist
Aussehen: 190cm groß, sehnig, ausgezehrt, maskenhaftes, verkniffenes Gesicht, attraktives Lächeln, blonder Seitenscheitel, bleiche leere Augen, beide Arme durch bionische Implantate ersetzt
Kleidung: Kampfanzug, Gasmaske, Armaplastweste und Helm
Charakter: Militarist, imperialer Fanatiker, tief gläubig, Frontveteran, begeisteter Hobbyfotograf, mangelhafte Empathie und auf sozialer Ebene ein Wrack
Fähigkeiten: erfahrener Grabenkrieger, guter Läufer,
Ausrüstung/Besitz: Voss Schema Lasergewehr, Esseos Schema Laserpistole, Handgranaten, Bajonett, Fotoapparat
Konto: 1180 Schekel

