08-24-2026, 10:27 PM
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 08-25-2026, 07:14 AM von Kastor Arthelis.)
Hier stand er nun, bevor seinem neuen Lord, dem Hochbaron von Haus Orsius – Ulrich. Er erinnerte sich gut an Ihre erste Begegnung. Nicht mehr als eine widernatürliche kybernetische Gestalt, welche die Kasernen der Dragoner mit seiner Anwesenheit beglückte. Der stets zynische Kastor war erst recht amüsiert. Die perfekt geformte Gestalt mit dem übergroßen Kopf, konnte doch nur ein Scherz von den Adeligen des Hauses sein. Dann «öffnete» er sich Ihnen und aus Heiterkeit wurde Ernst, selbstredend hatte er Geschichten von der obskuren Gestalt gehört die genau dann vor Ihnen stand. So hatten die anderen. Es war letztendlich die Befehle die er gab, die Ihn bewegten, Sie waren nicht die eines gebauchpinselten Gecken. Kurz präzise und mit dem unterschwelligen Ton eines Mannes der wusste was er tat. Und für Kastor der so lange unwürdigen gedient hatte war es wie eine Offenbarung, ein Leuchtfeuer in der Dunkelheit die er mit Alkohol nur zu eifrig zu betäuben suchte. Und so schritten Sie aus geschlossen als eine Einheit, Haus Orsius für immer zu verändern. Er erinnerte sich noch dunkel einem der Todgeweihten das Herz aus der Brust zu pusten…eine Erinnerung aus einem anderen Leben oder doch so nah? Dann kehrte er zurück zum hier und jetzt. Seine stahlgrauen Augen auf Ulrich liegend. Dem neuen verändertem Titel und der Begrüßung lauschend. "Die Freude ist ganz meinerseits Dominus." Er lauschte den anderen Worten Ulrichs, keine Miene verziehend, war schließlich nicht notwendig. Seine Augen wanderten jedoch zu der Quelle des Lichts als das Elektro-Tattoo aufleuchtete, die Hand mit dem Barett, sank kaum merklich zu seinem Revolver, bevor er sich fasste und dem drang widerstand, der Frau gleich hier und jetzt ins Gesicht zu schießen. Ihre Anwesenheit musste zumindest halbwegs toleriert sein, andernfalls würde Dominus Ulrich Sie wohl kaum hier haben. Auch wenn seine Stimme eine generelle Abneigung signalisierten, der Fakt das Sie noch lebte, machte es dennoch offensichtlich das Sie zu wichtig war, um in einem Hochofen zu verschwinden… zumindest jetzt. Die Vorstellung der recht knapp gekleideten Dame gab die Antwort letztendlich. Er stand mittlerweile bequem da, sein Barett unter den linken Arm geklemmt, die rechte lose hinter dem Rücken. Sein Blick glitt erstmals voll zu der Frau, ein amüsantes Schmunzeln auf seinen Lippen. Angst? Er hatte Orks, Tyraniden, Chaos und die Inquisition höchstselbst überlebt. Ganz geschweige von dem was er seitdem erlebt hatte. Dennoch liess er die beiden Aussprechen, wartete geduldig als Ulrich Ihm offenlegte, dass er für eine unbestimmte Zeit der Inquisition unterstellt sein würde. Als das grosse Schweigen einsetzte nickte er sachte, bevor er zum Hochbaron blickte. "Mit Ihrer Erlaubnis Dominus, darf ich das Wort ergreifen?" Er wartete bis er entsprechende Bestätigung von dem metallischen Orsius bekam, bevor er sich an Elvira wandte. "Domina Elvira, ich bin mir der Inquisition durchaus gewahr, hatte bisweilen allerdings nur das Vergnügen mit dem Ordo Hereticus..." Ein kaltes lächeln spiegelte sich auf seinen Lippen, die harten Iriden auf Sie gerichtet, womöglich eine nicht ganz so offenkundige Antwort, weil er die Inquisition nicht wirklich fürchtete… er hatte das schlimmste schon durchlebt. Dann wandte er sich wieder dem Hochbaron zu. "Weil ich keinen Zweifel habe, dass die Inquisition adäquates Material zur Verfügung stellen kann, würde ich es bevorzugen, so ich auf meine Ausrüstung und die Waffenkammer zugreifen könnte Dominus Ulrich… ist schliesslich nicht so als würden wir irgendwelche Insignien tragen." Ein vermutlich ungewöhnlicher Wunsch, dennoch wollte er im Ernstfall darauf beharren, er war die schwarze Armaplast-Rüstung zu sehr gewohnt, um sie selbst gegen etwas besseres auszutauschen. Er wusste Gewicht, technische Probleme, wenn die Optik denn Mal versagte und ähnliches. "Einerlei, ich bin selbstredend geehrt Dominus, das Sie eine derart hohe Meinung von mir haben und Ich habe keinerlei Verlangen Sie zu enttäuschen." Er hoffte er machte sich nun nicht zum Affen, es war etwas was Ihm Segetor Karlsrun erklärt hatte, ein Gruß den die Dragoner in der Vergangenheit Ihren Vorgesetzten offeriert hatten. Seine rechte kybernetische ballte sich zur Faust und fand seinen Platz über seinem Herzen, bevor er sie geradlinig auf Schulterhöhe ausstreckte, die Finger ausstreckend, bis Sie auf Ulrich deuteten. Er hoffte diese offensichtliche , wenngleich ungewöhnliche Geste würde Ihm seine eigene Position zu verstehen geben.
"Wenn nichts weiter ist Dominus, würde ich mich dann meinen neuen Aufgaben widmen..." Schloss er dann ab, als seine Hand zurück zu seiner Seite glitt.
"Wenn nichts weiter ist Dominus, würde ich mich dann meinen neuen Aufgaben widmen..." Schloss er dann ab, als seine Hand zurück zu seiner Seite glitt.

