08-03-2026, 02:43 AM
Die Mission war kompliziert. Ein mehrtägiger Marsch durch schwieriges Gelände. Ohne passendes Kartenmaterial und durchsetzt mit den rostenden Überresten eines vor Jahrzehnten geendeten Krieges. Minen, Radioaktivität und eine lokale Bevölkerung, die wahrscheinlich vollständig von Xenos unterwandert war.
Etwas geringeres durfte man im Dienste der Inquisition nicht erwarten. Hier ging man mit er Fackel voraus, um Licht in die Dunkelheit zu bringen.
Wenigstens hatten sie dabei Zugriff auf ein Arsenal mit dem sie das Licht gut verbreiten konnten.
Und so waren sie nun zu viert hier, sammelten auf Werktischen ihre Ausrüstung und schraubten und bastelten an ihr herum, um sie den eigenen Wünschen anzupassen.
Arius konnte sehen, dass Kurt bereits seine Revolver und Messer bereit gelegt hatte und im Waffenlager verschwunden war. Doc war überhaupt nicht zu sehen. Vielleicht suchte er sich gerade medizinische Ausrüstung zusammen. Dafür war Cassian anscheinend bereits schon fast fertig. Seine Wahl war so direkt und wenig überraschend, wie man es vom Arbites erwartete. Vorm ihm auf dem Tisch lag eine brachiale Pistole und ein großer Haufen Munition. Bei genauerem Hinsehen erkannte Arius, dass es sich um eine Boltpistole handelte. Daneben befanden sich die massiven Brust und Rückenplatten seines Harnischs und der Helm über den sich der massige Mann gerade beugte und herumtüftelte. Anscheinend wollte er jedem potentiellen Gegner eine klare Botschaft senden: Der Arm des Gesetzes war lang und konnte sie überall erreichen. Oder der Mann war so sehr auf seine Routinen gedrillt, dass er gar nicht anders konnte, als seine Standardausrüstung zu verwenden. Wobei ihm dafür seine charakteristische Schrotflinte fehlte. Vielleicht war der Arbites hier doch flexibler, als es auf den ersten Blick aussah?
Bisher hatte Arius mit dem Hünen so gut wie kein Wort gewechselt. Erst, weil während der Rückfahrt Kurt sich mit Cassian die Fahrerkabine geteilt hatte, dann weil sie Pause gemacht und zuletzt dem Vortrag zugehört hatten. Sein stoisches Schweigen hatte der Gesetzeshüter nur gebrochen, als er seine Meinung zu den Einsatzorten kundtun wollte. Aber vielleicht ließ sich jetzt etwas aus ihm herauskitzeln.
Arius war nicht gut, wenn es darum ging ein Gespräch zu beginnen und so fiel er auf das einzige zurück was ihm leicht fiel. Ein Gespräch über Ausrüstung.
„Beeindruckend was du da alles mitnehmen willst. Aber wird das mit der Rüstung nicht etwas schwer, wenn wir durch einen Sumpf marschieren müssen?“
Betretenes Schweigen, als Cassian langsam von seiner Arbeit aufblickte und Arius einige quälend lange Augenblicke wortlos taxierte.
„Ich bin bereits daran gewöhnt. Ist fast schon eine zweite Haut. Und für den Einsatz habe ich bereits abgespeckt. Keine Arm und Beinpanzerung."
„Ähm ja das macht Sinn. Und der Hund kommt der mit?“
„Sehr wahrscheinlich nicht. Der Cybermastiff ist vor allem für den urbanen Raum geeignet. Da draußen im Sumpf und Waldland wird er sofort zu totem Ballast, wenn wir wirklich einen Fluss überqueren oder klettern müssen. Aber ich kläre das nochmal mit Evelyn.“
„Ja, klingt nach eienr guten Idee.“
Wieder betretenes Schweigen, während Cassian ihm einen fragenden Blick zuwarf. Etwas in die Richtung von „War das alles?“.
Arius fiel nichts mehr ein mit dem er das Gespräch am laufen halten konnte.
„Viel Erfolg beim Vorbereiten. Ich mache auch mal besser weiter.“
Er machte auf dem Absatz kehrt und verschwand in Richtung der Waffenkammer.
Sie wurde ihrem Namen mehr als gerecht. Dicht an dicht reihte sich alles mögliche an Mordgerät fein säuberlich nebeneinander auf. In der Nähe des Einganges waren vor allem Nahkampfwaffen zu finden. Schwerter, gerade, gekrümmt, mit Sägezahnklingen und vielem anderen gaben sich ein Stelldichein mit Äxten, Schlagstöcken und Streitkolben in vielerlei Ausführungen. Ein bunter Querschnitt einmal durch das Imperium, wie es schien. Das Regal daneben war durch ein zusätzliches Gitter verschlossen und das dahinter Verborgene machte klar warum. Kettenwaffen. Auch hier wieder in allen Ausführungen vom Dolch, über den Kettengladius der Koroner PVS, zu verschiedenen Standardschwertern der imperialen Armee bis hin zu fremdartigen Stangenwaffen deren Herkunft Rätsel aufgab. Es fehlte eigentlich nur noch, dass hier auch Energiewaffen ausgestellt wurden, aber Arius fielen keine auf. Wohl weniger, weil der Inqusitor keinen Zugriff darauf hatte, als dass man sie ihnen lieber nicht anvertraute glaubte er. Zu wertvoll im Vergleich zum Nutzer.
Lange hielt sich Arius hier in der Abteilung nicht auf. Nahkampfwaffen waren etwas, was man brauchte wenn alles andere vorher versagt hatte. Er setzte lieber auf mehr Feuerkraft.
Auch in der Hinsicht gab es hier keine Enttäuschung für die Soldatenseele. Ob Projektil oder Laser, Pistole oder Maschinengewehr, hier konnte jeder etwas finden. Zum ersten Mal fand Arius auch etwas, das ihn ansprach. Ein Rofield 4. Ein leichtes Maschinengewehr für einzelne Soldaten ausgelegt. Es lag gut in den Händen, die Bedienung war kinderleicht und schnell zu verstehen. Da hatte anscheinend jemand mit Erfahrung mitgewirkt. Arius ging als Trockenübung einmal alle Schritte durch. Nachladen, feuern, in Bereitschaft bringen und schnell Ziele erfassen. Es passte alles. Bis auf das Gewicht. Er hatte noch Elviras Ausführungen und die Beschreibungen aus dem Dossier im Kopf. Unwegsames, sehr schwieriges Gelände. Ein mehrtägiger Marsch mit entsprechend viel Ausrüstung. Dazu dann noch die ganze zusätzliche Munition. Die konnte er schlecht auf den Servitor abladen und drauf hoffen, dass er bei einem Gefecht einfach so Zugriff drauf hatte.
Wenn sie jetzt einen kürzeren Einsatz vor sich gehabt hätten, wäre es etwas anderes gewesen. So aber?
Schweren Herzens stellte er das Maschinengewehr wieder an seinen Platz zurück und ging weiter.
Bei den Lasergewehren traf er schließlich auf Kurt, der beinahe versonnen mit den Fingern über die bereit stehenden Modelle strich. Arius entschied sich dafür den Mann nicht zu stören, da er scheinbar ganz darauf fixiert war, dass Modell zu finden, welches seiner Vorstellung entsprach.
Genau wie sein Kamerad lief er die Reihen ab und versuchte erst einmal alles aufzunehmen. Auch hier wieder gab sich das Imperium ein Stelldichein vom vollkommen Banalen bis zum herrlich Exotischen.
Am Ende wurde es ein Gewehr vom Voss Schema. Die Dienstwaffe der Stahllegion von Armageddon und auch bei vielen anderen mechanisierten Verbänden zu finden. Ein schmuckloses Massenprodukt der gewaltigen Industrieanlagen dieser durch Schwerindustrie geprägten Makropolwelt ohne irgendwelche technischen Spielereien. Ein bisschen kürzer gehalten als viele andere Modelle und mit einem Skelettschaft versehen, den man einklappen konnte. Dann hatte es sich auch schon mit den Besonderheiten. Aber das war auch sein Vorteil. Es war robust und verwendete nur Standardteile an die man beinahe überall im Imperium herankam. Besonders praktisch bei den Magazinen, die man so notfalls auch beim Gegner plündern konnte, wenn man selbst schon alles verschossen hatte.
Besonders wurde sein Gewehr erst durch die Veränderungen, die Arius an ihm vornahm. Am leichtesten war es noch eine Taschenlampe anzubringen, da das Gewehr eine dafür vorgesehene Halterung aufwies. Für den Ziellaser musste er auf der anderen Seite des Gewehres erst eine Halterung anschrauben, genauso wie für das Reflexvisier. Fraglich wie gerne ein Maschinenpriester solche Eigenkreationen gesehen hätte, aber hier war zumindest gerade keiner im Raum, der ihn dafür maßregeln konnte.
Der anschließende Test auf der Schussbahn verlief zu Arius vollster Zufriedenheit, als er Einzel und Dauerfeuer mit und ohne ausgeklappten Schaft durchführte. Zwar hatte er seit seiner Zeit bei der Garde kein Lasergewehr mehr in der Hand gehalten, aber die alten Instinkte waren noch da.
Neben dem Gewehr nahm er wie immer seine alte Dienstpistole, zwei Granaten und ein Bajonett der koronischen PVS mit. Insgesamt fast die selbe Ausrüstung, wie damals bei der Garde. Einem alten Hund brachte man wohl wirklich keine neuen Tricks mehr bei.
Blieb also nur noch seine Kleidung und Schutzausrüstung. Arius wühlte sich durch die vorhandenen Bestände, probierte Anzüge und Körperpanzerungen aller Art aus. Manches war ihm zu klein, anderes zu schwer und wieder anderes schützte nicht ausreichend vor chemischen und radioaktiven Rückständen. Am Ende wurde es wieder ein Kompromiss aus Schutz und Gewicht. Ein Kampfanzug aus zweischichtigem, imprägnierten gummierten Stoff sollte ihn hoffentlich vor chemischen Rückständen und ähnlichem schützen. Das Tarnmuster aus verschiedenen Ocker und Grüntönen passte hoffentlich zur Umgebung in die sie sich begaben. Dazu kamen noch ein leichter Armaplasthelm und Armaplastweste von einem ihm unbekannten Luftlanderegiment, die mehr auf Beweglichkeit, als auf umfassenden Schutz ausgelegt waren.
So fertig ausgestattet, begann er damit alles für den Transport zu verpacken. Je eher er hier fertig wurde, desto eher konnte er sich mit den anderen zusammensetzen, besprechen und am wichtigsten, sich ausruhen bevor sie aufbrechen mussten.
Etwas geringeres durfte man im Dienste der Inquisition nicht erwarten. Hier ging man mit er Fackel voraus, um Licht in die Dunkelheit zu bringen.
Wenigstens hatten sie dabei Zugriff auf ein Arsenal mit dem sie das Licht gut verbreiten konnten.
Und so waren sie nun zu viert hier, sammelten auf Werktischen ihre Ausrüstung und schraubten und bastelten an ihr herum, um sie den eigenen Wünschen anzupassen.
Arius konnte sehen, dass Kurt bereits seine Revolver und Messer bereit gelegt hatte und im Waffenlager verschwunden war. Doc war überhaupt nicht zu sehen. Vielleicht suchte er sich gerade medizinische Ausrüstung zusammen. Dafür war Cassian anscheinend bereits schon fast fertig. Seine Wahl war so direkt und wenig überraschend, wie man es vom Arbites erwartete. Vorm ihm auf dem Tisch lag eine brachiale Pistole und ein großer Haufen Munition. Bei genauerem Hinsehen erkannte Arius, dass es sich um eine Boltpistole handelte. Daneben befanden sich die massiven Brust und Rückenplatten seines Harnischs und der Helm über den sich der massige Mann gerade beugte und herumtüftelte. Anscheinend wollte er jedem potentiellen Gegner eine klare Botschaft senden: Der Arm des Gesetzes war lang und konnte sie überall erreichen. Oder der Mann war so sehr auf seine Routinen gedrillt, dass er gar nicht anders konnte, als seine Standardausrüstung zu verwenden. Wobei ihm dafür seine charakteristische Schrotflinte fehlte. Vielleicht war der Arbites hier doch flexibler, als es auf den ersten Blick aussah?
Bisher hatte Arius mit dem Hünen so gut wie kein Wort gewechselt. Erst, weil während der Rückfahrt Kurt sich mit Cassian die Fahrerkabine geteilt hatte, dann weil sie Pause gemacht und zuletzt dem Vortrag zugehört hatten. Sein stoisches Schweigen hatte der Gesetzeshüter nur gebrochen, als er seine Meinung zu den Einsatzorten kundtun wollte. Aber vielleicht ließ sich jetzt etwas aus ihm herauskitzeln.
Arius war nicht gut, wenn es darum ging ein Gespräch zu beginnen und so fiel er auf das einzige zurück was ihm leicht fiel. Ein Gespräch über Ausrüstung.
„Beeindruckend was du da alles mitnehmen willst. Aber wird das mit der Rüstung nicht etwas schwer, wenn wir durch einen Sumpf marschieren müssen?“
Betretenes Schweigen, als Cassian langsam von seiner Arbeit aufblickte und Arius einige quälend lange Augenblicke wortlos taxierte.
„Ich bin bereits daran gewöhnt. Ist fast schon eine zweite Haut. Und für den Einsatz habe ich bereits abgespeckt. Keine Arm und Beinpanzerung."
„Ähm ja das macht Sinn. Und der Hund kommt der mit?“
„Sehr wahrscheinlich nicht. Der Cybermastiff ist vor allem für den urbanen Raum geeignet. Da draußen im Sumpf und Waldland wird er sofort zu totem Ballast, wenn wir wirklich einen Fluss überqueren oder klettern müssen. Aber ich kläre das nochmal mit Evelyn.“
„Ja, klingt nach eienr guten Idee.“
Wieder betretenes Schweigen, während Cassian ihm einen fragenden Blick zuwarf. Etwas in die Richtung von „War das alles?“.
Arius fiel nichts mehr ein mit dem er das Gespräch am laufen halten konnte.
„Viel Erfolg beim Vorbereiten. Ich mache auch mal besser weiter.“
Er machte auf dem Absatz kehrt und verschwand in Richtung der Waffenkammer.
Sie wurde ihrem Namen mehr als gerecht. Dicht an dicht reihte sich alles mögliche an Mordgerät fein säuberlich nebeneinander auf. In der Nähe des Einganges waren vor allem Nahkampfwaffen zu finden. Schwerter, gerade, gekrümmt, mit Sägezahnklingen und vielem anderen gaben sich ein Stelldichein mit Äxten, Schlagstöcken und Streitkolben in vielerlei Ausführungen. Ein bunter Querschnitt einmal durch das Imperium, wie es schien. Das Regal daneben war durch ein zusätzliches Gitter verschlossen und das dahinter Verborgene machte klar warum. Kettenwaffen. Auch hier wieder in allen Ausführungen vom Dolch, über den Kettengladius der Koroner PVS, zu verschiedenen Standardschwertern der imperialen Armee bis hin zu fremdartigen Stangenwaffen deren Herkunft Rätsel aufgab. Es fehlte eigentlich nur noch, dass hier auch Energiewaffen ausgestellt wurden, aber Arius fielen keine auf. Wohl weniger, weil der Inqusitor keinen Zugriff darauf hatte, als dass man sie ihnen lieber nicht anvertraute glaubte er. Zu wertvoll im Vergleich zum Nutzer.
Lange hielt sich Arius hier in der Abteilung nicht auf. Nahkampfwaffen waren etwas, was man brauchte wenn alles andere vorher versagt hatte. Er setzte lieber auf mehr Feuerkraft.
Auch in der Hinsicht gab es hier keine Enttäuschung für die Soldatenseele. Ob Projektil oder Laser, Pistole oder Maschinengewehr, hier konnte jeder etwas finden. Zum ersten Mal fand Arius auch etwas, das ihn ansprach. Ein Rofield 4. Ein leichtes Maschinengewehr für einzelne Soldaten ausgelegt. Es lag gut in den Händen, die Bedienung war kinderleicht und schnell zu verstehen. Da hatte anscheinend jemand mit Erfahrung mitgewirkt. Arius ging als Trockenübung einmal alle Schritte durch. Nachladen, feuern, in Bereitschaft bringen und schnell Ziele erfassen. Es passte alles. Bis auf das Gewicht. Er hatte noch Elviras Ausführungen und die Beschreibungen aus dem Dossier im Kopf. Unwegsames, sehr schwieriges Gelände. Ein mehrtägiger Marsch mit entsprechend viel Ausrüstung. Dazu dann noch die ganze zusätzliche Munition. Die konnte er schlecht auf den Servitor abladen und drauf hoffen, dass er bei einem Gefecht einfach so Zugriff drauf hatte.
Wenn sie jetzt einen kürzeren Einsatz vor sich gehabt hätten, wäre es etwas anderes gewesen. So aber?
Schweren Herzens stellte er das Maschinengewehr wieder an seinen Platz zurück und ging weiter.
Bei den Lasergewehren traf er schließlich auf Kurt, der beinahe versonnen mit den Fingern über die bereit stehenden Modelle strich. Arius entschied sich dafür den Mann nicht zu stören, da er scheinbar ganz darauf fixiert war, dass Modell zu finden, welches seiner Vorstellung entsprach.
Genau wie sein Kamerad lief er die Reihen ab und versuchte erst einmal alles aufzunehmen. Auch hier wieder gab sich das Imperium ein Stelldichein vom vollkommen Banalen bis zum herrlich Exotischen.
Am Ende wurde es ein Gewehr vom Voss Schema. Die Dienstwaffe der Stahllegion von Armageddon und auch bei vielen anderen mechanisierten Verbänden zu finden. Ein schmuckloses Massenprodukt der gewaltigen Industrieanlagen dieser durch Schwerindustrie geprägten Makropolwelt ohne irgendwelche technischen Spielereien. Ein bisschen kürzer gehalten als viele andere Modelle und mit einem Skelettschaft versehen, den man einklappen konnte. Dann hatte es sich auch schon mit den Besonderheiten. Aber das war auch sein Vorteil. Es war robust und verwendete nur Standardteile an die man beinahe überall im Imperium herankam. Besonders praktisch bei den Magazinen, die man so notfalls auch beim Gegner plündern konnte, wenn man selbst schon alles verschossen hatte.
Besonders wurde sein Gewehr erst durch die Veränderungen, die Arius an ihm vornahm. Am leichtesten war es noch eine Taschenlampe anzubringen, da das Gewehr eine dafür vorgesehene Halterung aufwies. Für den Ziellaser musste er auf der anderen Seite des Gewehres erst eine Halterung anschrauben, genauso wie für das Reflexvisier. Fraglich wie gerne ein Maschinenpriester solche Eigenkreationen gesehen hätte, aber hier war zumindest gerade keiner im Raum, der ihn dafür maßregeln konnte.
Der anschließende Test auf der Schussbahn verlief zu Arius vollster Zufriedenheit, als er Einzel und Dauerfeuer mit und ohne ausgeklappten Schaft durchführte. Zwar hatte er seit seiner Zeit bei der Garde kein Lasergewehr mehr in der Hand gehalten, aber die alten Instinkte waren noch da.
Neben dem Gewehr nahm er wie immer seine alte Dienstpistole, zwei Granaten und ein Bajonett der koronischen PVS mit. Insgesamt fast die selbe Ausrüstung, wie damals bei der Garde. Einem alten Hund brachte man wohl wirklich keine neuen Tricks mehr bei.
Blieb also nur noch seine Kleidung und Schutzausrüstung. Arius wühlte sich durch die vorhandenen Bestände, probierte Anzüge und Körperpanzerungen aller Art aus. Manches war ihm zu klein, anderes zu schwer und wieder anderes schützte nicht ausreichend vor chemischen und radioaktiven Rückständen. Am Ende wurde es wieder ein Kompromiss aus Schutz und Gewicht. Ein Kampfanzug aus zweischichtigem, imprägnierten gummierten Stoff sollte ihn hoffentlich vor chemischen Rückständen und ähnlichem schützen. Das Tarnmuster aus verschiedenen Ocker und Grüntönen passte hoffentlich zur Umgebung in die sie sich begaben. Dazu kamen noch ein leichter Armaplasthelm und Armaplastweste von einem ihm unbekannten Luftlanderegiment, die mehr auf Beweglichkeit, als auf umfassenden Schutz ausgelegt waren.
So fertig ausgestattet, begann er damit alles für den Transport zu verpacken. Je eher er hier fertig wurde, desto eher konnte er sich mit den anderen zusammensetzen, besprechen und am wichtigsten, sich ausruhen bevor sie aufbrechen mussten.
![[Bild: 01-U1-Titel-201912-Sagen.jpg]](https://i.ibb.co/B2TWzwQj/01-U1-Titel-201912-Sagen.jpg)
Name: Arius Kruger
Alter: 30 Standardjahre
Zugehörigkeiten: PVS
Rang: Feldwebel
Loyalitäten: imperialer Fanatiker, Militarist
Aussehen: 190cm groß, sehnig, ausgezehrt, maskenhaftes, verkniffenes Gesicht, attraktives Lächeln, blonder Seitenscheitel, bleiche leere Augen, beide Arme durch bionische Implantate ersetzt
Kleidung: abgetragene Zivilkleidung, steingrauer Regenponcho silberner Aquila
Charakter: Militarist, imperialer Fanatiker, tief gläubig, Frontveteran, begeisteter Hobbyfotograf, mangelhafte Empathie und auf sozialer Ebene ein Wrack
Fähigkeiten: erfahrener Grabenkrieger, guter Läufer,
Ausrüstung/Besitz: Reaper, Esseos Schema Laserpistole, Thermitgranate, Brecheisen, Fotoapparat
Konto: 1180 Schekel

