05-11-2026, 11:22 PM
„Gibt es Fragen bis hierher?“
Was war das für eine Frage, nachdem sie mit so vielen Informationen überwältigt worden waren. Ein Maschinengewehrhagel an Abartigkeiten, dem sie sich entgegenstemmen sollten. Und das ihnen scheinbar bei weitem überlegen war. solange die Inquisition ihnen nicht die entsprechende Feuerkraft bereitstellte.
Arius hatte während des Vortrags durchgehend geraucht, um seine Nerven zu beruhigen und der Aschenbecher neben ihm quoll vor Asche und Zigarettenstummeln über. Beim Griff nach der nächsten fiel ihm auf, dass die Packung gähnend leer war. Er musste sich dringend eine neue besorgen.
Seit ihrer Rückkehr prasselten Eindrücke wie diese auf ihn ein. Die restlichen Mitglieder des Gefolges des Inquisitors. Der ominöse Verhörraum in dem sie die Gefangene abgeliefert hatten. Die Gefangene selbst natürlich. Die Fahrt war furchtbar gewesen. Die dauerhafte Anspannung aus Angst vor der Hexe, während er gleichzeitig noch völlig übermüdet von der kurzen Nacht davor gewesen war.
Der Empfang durch Elvira war dann die Krönung des Ganzen gewesen. Seine Vorgesetzte nur in Unterwäsche vor sich zu sehen, hatte ihn völlig überfordert und er hatte die ganze Zeit über beschämt wie ein kleiner Scholajunge zur Seite geschaut.
Danach hatten sie zum Glück erst mal mehrere Stunden zu ihrer freien Verfügung bekommen und nachdem er seine Ausrüstung gereinigt und wieder in der Waffenkammer verstaut hatte, hatte Arius sich hingelegt und mehrere Stunden wie ein Toter geschlafen. Rückblickend die einzig richtige Entscheidung, da sie jetzt von Elvira mit einem Vortrag bombardiert worden waren, der es richtig in sich hatte. Und es kam anscheinend noch mehr.
Wenigstens hatte Elvira in der Zwischenzeit ihren Anstand wiedergefunden und war für den Vortrag normal gekleidet gewesen.
Der Gedanke daran, dass solch abartiger Xenosabschaum von Menschen geboren werden konnte, ließ ihn würgen. Solche Falschheit, die die Menschheit verspottete, sollte nicht möglich sein.
„Was ist mit den Partnern mit denen die Kinder gezeugt werden?
Werden sie auch durch die Kreatur infiziert? Oder durch den Verkehr mit einem bereits Infizierten?
Wer solche Monster gebiert, muss ja auch verdorben sein.
Die Geburt von so einem Kind ist ja wie ein Zeichen von Mutation. Und denen gegenüber sollen wir ja auch keine Gnade zeigen.
Auch wenn Koron III hier sehr… nachlässig war. Das sich die Genräuber so festsetzen konnten, überrascht da nicht.“
Koron III stand am Abgrund und doch fühlte Arius eine tiefe innere Zufriedenheit, die so konträr zu dem Albtraum stand, der sich vor ihnen ausbreitete. Er hatte es schon immer gewusst. Nicht wie der Feind hieß oder wie er genau aussah. Aber das Koron bis in den Kern verrottet war und nur durch äußerst harte Maßnahmen gerettet werden konnte. Das Gespräch mit Simone Tober erhob sich wieder aus den Untiefen seines Gedächtnisses. Wie er sie damals genau hiervor gewarnt und sie es lächelnd beiseite gewischt hatte. Damals hatte er gedacht, dass sie einfach naiv und gutgläubig war. Bis zu jenem Tag an dem sie versucht hatte ihn zu ermorden. Als er im Krankenhaus gelegen und sich von der Schlacht in der Ratshalle erholt hatte.
Die Stahlfinger seiner bionischen Hände öffneten und schlossen sich unbewusst beim Gedanken an diesen Verrat. Oh wie gern er ihr wieder begegnen und sich revanchieren würde für all ihre Falschheit, die sie ihm und anderen ins Ohr geträufelt hatte.
Auch wenn bereits klar war, dass Elvira auf die Besonderheiten Korons selbst eingehen wollte, entschied er sich dazu etwas vorzugreifen und die geplanten Gegenmethoden anzusprechen. Sehr rudimentär natürlich nur und rein auf das handwerkliche Heruntergebrochen, das er beherrschte. Über das kämpferische hinaus war er schließlich nicht kreativ, da man ihn dafür nie trainiert hatte. Solange der Feind bekannt war, wusste er was zu tun war.
„Wir vier hier sollen dann wahrscheinlich mehr von diesen Anführern aufspüren und fangen oder töten richtig?
Weil der Kampf gegen das Fußvolk dürfte wohl für den Herr Inquisitor Zeitverschwendung sein. Das ist dann Aufgabe für die PVS.
Und was passiert, wenn wir die Führung auslöschen? Bricht die Bewegung zusammen und man muss nur noch das Fußvolk aufreiben? Oder haben sie Stellvertreter die ihren Platz einnehmen können?“
Was war das für eine Frage, nachdem sie mit so vielen Informationen überwältigt worden waren. Ein Maschinengewehrhagel an Abartigkeiten, dem sie sich entgegenstemmen sollten. Und das ihnen scheinbar bei weitem überlegen war. solange die Inquisition ihnen nicht die entsprechende Feuerkraft bereitstellte.
Arius hatte während des Vortrags durchgehend geraucht, um seine Nerven zu beruhigen und der Aschenbecher neben ihm quoll vor Asche und Zigarettenstummeln über. Beim Griff nach der nächsten fiel ihm auf, dass die Packung gähnend leer war. Er musste sich dringend eine neue besorgen.
Seit ihrer Rückkehr prasselten Eindrücke wie diese auf ihn ein. Die restlichen Mitglieder des Gefolges des Inquisitors. Der ominöse Verhörraum in dem sie die Gefangene abgeliefert hatten. Die Gefangene selbst natürlich. Die Fahrt war furchtbar gewesen. Die dauerhafte Anspannung aus Angst vor der Hexe, während er gleichzeitig noch völlig übermüdet von der kurzen Nacht davor gewesen war.
Der Empfang durch Elvira war dann die Krönung des Ganzen gewesen. Seine Vorgesetzte nur in Unterwäsche vor sich zu sehen, hatte ihn völlig überfordert und er hatte die ganze Zeit über beschämt wie ein kleiner Scholajunge zur Seite geschaut.
Danach hatten sie zum Glück erst mal mehrere Stunden zu ihrer freien Verfügung bekommen und nachdem er seine Ausrüstung gereinigt und wieder in der Waffenkammer verstaut hatte, hatte Arius sich hingelegt und mehrere Stunden wie ein Toter geschlafen. Rückblickend die einzig richtige Entscheidung, da sie jetzt von Elvira mit einem Vortrag bombardiert worden waren, der es richtig in sich hatte. Und es kam anscheinend noch mehr.
Wenigstens hatte Elvira in der Zwischenzeit ihren Anstand wiedergefunden und war für den Vortrag normal gekleidet gewesen.
Der Gedanke daran, dass solch abartiger Xenosabschaum von Menschen geboren werden konnte, ließ ihn würgen. Solche Falschheit, die die Menschheit verspottete, sollte nicht möglich sein.
„Was ist mit den Partnern mit denen die Kinder gezeugt werden?
Werden sie auch durch die Kreatur infiziert? Oder durch den Verkehr mit einem bereits Infizierten?
Wer solche Monster gebiert, muss ja auch verdorben sein.
Die Geburt von so einem Kind ist ja wie ein Zeichen von Mutation. Und denen gegenüber sollen wir ja auch keine Gnade zeigen.
Auch wenn Koron III hier sehr… nachlässig war. Das sich die Genräuber so festsetzen konnten, überrascht da nicht.“
Koron III stand am Abgrund und doch fühlte Arius eine tiefe innere Zufriedenheit, die so konträr zu dem Albtraum stand, der sich vor ihnen ausbreitete. Er hatte es schon immer gewusst. Nicht wie der Feind hieß oder wie er genau aussah. Aber das Koron bis in den Kern verrottet war und nur durch äußerst harte Maßnahmen gerettet werden konnte. Das Gespräch mit Simone Tober erhob sich wieder aus den Untiefen seines Gedächtnisses. Wie er sie damals genau hiervor gewarnt und sie es lächelnd beiseite gewischt hatte. Damals hatte er gedacht, dass sie einfach naiv und gutgläubig war. Bis zu jenem Tag an dem sie versucht hatte ihn zu ermorden. Als er im Krankenhaus gelegen und sich von der Schlacht in der Ratshalle erholt hatte.
Die Stahlfinger seiner bionischen Hände öffneten und schlossen sich unbewusst beim Gedanken an diesen Verrat. Oh wie gern er ihr wieder begegnen und sich revanchieren würde für all ihre Falschheit, die sie ihm und anderen ins Ohr geträufelt hatte.
Auch wenn bereits klar war, dass Elvira auf die Besonderheiten Korons selbst eingehen wollte, entschied er sich dazu etwas vorzugreifen und die geplanten Gegenmethoden anzusprechen. Sehr rudimentär natürlich nur und rein auf das handwerkliche Heruntergebrochen, das er beherrschte. Über das kämpferische hinaus war er schließlich nicht kreativ, da man ihn dafür nie trainiert hatte. Solange der Feind bekannt war, wusste er was zu tun war.
„Wir vier hier sollen dann wahrscheinlich mehr von diesen Anführern aufspüren und fangen oder töten richtig?
Weil der Kampf gegen das Fußvolk dürfte wohl für den Herr Inquisitor Zeitverschwendung sein. Das ist dann Aufgabe für die PVS.
Und was passiert, wenn wir die Führung auslöschen? Bricht die Bewegung zusammen und man muss nur noch das Fußvolk aufreiben? Oder haben sie Stellvertreter die ihren Platz einnehmen können?“
![[Bild: 01-U1-Titel-201912-Sagen.jpg]](https://i.ibb.co/B2TWzwQj/01-U1-Titel-201912-Sagen.jpg)
Name: Arius Kruger
Alter: 30 Standardjahre
Zugehörigkeiten: PVS
Rang: Feldwebel
Loyalitäten: imperialer Fanatiker, Militarist
Aussehen: 190cm groß, sehnig, ausgezehrt, maskenhaftes, verkniffenes Gesicht, attraktives Lächeln, blonder Seitenscheitel, bleiche leere Augen, beide Arme durch bionische Implantate ersetzt
Kleidung: abgetragene Zivilkleidung, steingrauer Regenponcho silberner Aquila
Charakter: Militarist, imperialer Fanatiker, tief gläubig, Frontveteran, begeisteter Hobbyfotograf, mangelhafte Empathie und auf sozialer Ebene ein Wrack
Fähigkeiten: erfahrener Grabenkrieger, guter Läufer,
Ausrüstung/Besitz: Reaper, Esseos Schema Laserpistole, Thermitgranate, Brecheisen, Fotoapparat
Konto: 1180 Schekel

