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		<title><![CDATA[Koron III - Hintergrund Rasankur]]></title>
		<link>https://koron3.de/</link>
		<description><![CDATA[Koron III - https://koron3.de]]></description>
		<pubDate>Fri, 15 May 2026 22:03:39 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Leben und sterben in Rasankur / Sitten und Gebräuche in der Götterstadt]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=995</link>
			<pubDate>Wed, 21 Sep 2016 20:46:41 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=3"></a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kleidung bei Hofe</span><br />
<br />
Eine natürlich gewachsene Gesellschaft bildet ganz eigene Verhaltensformen und Benimmregeln aus, die sich zur Konvention und zum guten Ton entwickeln. Rasankur stellt darin keine Ausnahme dar, auch wenn seine Bevölkerung aus Dienern und Anbetern finsterer Gottheiten besteht. Gerade am Hof des Schwarzen Drachen existieren klare Verhaltensmaßregeln und Umgangsformen, die beachtet werden sollten, gedenkt man Status und Wahrnehmung in diesen Kreisen zu gewinnen, beziehungsweise zu wahren. <br />
<br />
Zwei zentrale Themen lassen sich in Rasankur immer wieder finden, sei es in der Geschichte, der Kunst oder den sozialen Normen. Diese sind Kampf und Sexualität, oder präziser ausgedrückt, Mordgier und Wollust. Teils als natürliche Folge der Chaosdienerschaft der Rasankurbewohner, teils als bewusste Verhöhnung von tabuisierten Aspekten der imperialen Kultur. Die Dame, die bei Hofe etwas gelten will, kleidet sich in Latexmoden, die ihre Atribute herausstellen, Nacktheit vorgaukeln ohne wirklich unbekleidet zu sein. Dabei spielen die körperlichen Gegebenheiten der Trägerin eine untergeordnete Rolle, es kommt weniger darauf an ob jemand füllig, schlank oder mit Mutationen gesegnet ist, als vielmehr um das genaue Austarieren dessen, was man zur Schau stellt. Dafür gibt es keinen wirklichen Leitfaden und es bedarf Raffinesse oder langer Erfahrung in dieser Gesellschaft, um das richtige Maß zu finden. Verhüllt das Kleidungsstück zu viel des Körpers, so wird die Trägerin als prüde und langweilig belächelt, jemand der nicht bereit ist sich seinen urwüchsigen Gelüsten hinzugeben, wie es den Göttern wohlgefällig wäre. Schlägt sie in das andere Extrem und offenbart zu viel der eigenen Reize, so betrachtet man sie als plump und übereifrig, als jemand der als mehr zu gelten trachtet als er ist. <br />
Als wäre es nicht schwierig genug bei diesen Anforderungen richtig zu liegen, kommen noch Moden hinzu, die sich nach den mannigfaltigsten Faktoren richten können. So etwa ob Masken zum Ensemble  getragen werden, ob gewisse Partien des Leibes unbekleidet bleiben oder durch Schmuck verschiedenster Art verziert werden. So war es eine Saison üblich, dass Damen sich mit künstlichen Phal­li versahen und so eine Androgynie erschufen, welche schlicht als erlesener Geschmack dieser Tage galt. Derartige Finessen können durchaus auch heute noch ihren Weg in die Garderobe finden, wenn man damit klar Bezug auf die vergangene Saison nehmen will, um etwa eine Haltung dieser Zeitspanne zu ehren. <br />
Das richtige Kleiden als lustvolle Versuchung muss ungezwungen und beiläufig erscheinen, egal wie viel Aufwand es gekostet hat. <br />
Dieser Aufwand stellt sich nicht nur durch die schiere Herausforderung der getragenen Garderobe ein, sondern allein schon durch den Umstand, dass Latex auf nackter Haut alles andere als die ideale Kleidungswahl in einer Wüstenregion darstellt. Bei dem Spiel mit der Lust ist es allerdings verpönt Körpergeruch zu entwickeln, was ein genaues Abstimmen zwischen Anlegen und Auftreten erfordert. Dem kommt entgegen, dass es sich bei dieser Kleidung um eine Form  von Festgewänder handelt und entsprechende Festlichkeiten sich in Rasankur von altersher Nachts abspielen, wenn die Temperaturen erträglich werden. Tatsächlich hat sich um diese Art der extravaganten Bekleidung ein regelrechter Handwerkszweig entwickelt, der den Grundstoff der Latexmasse aus Gewächsen der Wüste gewinnt und dann kunstvoll verarbeitet. Selbstredend beziehen die Damen der Gesellschaft maßangefertigte Stücke, deren Herstellung und Anpassung entsprechende Zeit in Anspruch nimmt und alles andere als kostengünstig sind. Es hat sich etabliert, dass diese Form der Bekleidung der Frauenwelt vorbehalten ist, was allerdings kein unumstößliches Gesetz darstellt. Allein schon deswegen nicht, weil man unter der begünstigenden Segnung der Götter nicht immer einwandfrei feststellen kann, wo die Grenze zwischen Geschlechtern verläuft. So stört sich niemand daran, wenn auch Männer einen ähnlichen Aufzug wählen. Das ist unüblich, doch wenn der Entsprechende sich eloquent in seiner Wahl zeigt, dann wird ihm eher gesteigerte Bewunderung zuteil, als dass man über sein Ausscheren aus dem Gewohnten die Nase rümpfen wird. Überhaupt lässt sich benennen, dass diese Form des Körperkults zwar übersexualisiert ist aber eine Rollenverteilung, welche ein Geschlecht über das andere stellt, in Rasankur niemals ein Thema gewesen ist. Das mag weniger an einer generell höher entwickelten Toleranz liegen, als vielmehr daran, dass man Gefahr läuft jemanden seine stereotypen Ansichten aufzuzwingen, der von den Göttern mit tödlichen Gegenargumenten oder einer kurzen Geduldsspanne versehen wurde. Das eher Frauen zu dem beschrieben Kleidungsstil neigen liegt wohl auch daran, dass der Latex als Stoff für die Stücke durch die "Schlafende Göttin", die entrückte Gemahlin des schwarzen Drachens etabliert wurde und diese nun einmal weiblich war.<br />
Trotzdem ist es kaum verwunderlich, dass der übliche Aufzug der Männer ebenso zuweilen von Frauen okkupiert wird. Die Herren, die sich im Schatten des Schwarzen Drachens aufhalten, tragen die Atribute des Mordes und der niedergeworfenen Feinde. Rüstungsteile und Trophäen werden stolz zur Schau gestellt. Dabei ist es Mode, dass die Rüstungen weniger dem Pragmatismus verhaftet sind, wie man es gewöhnlich im Feld vorfinden wird. Vielmehr sind Helmzier, Gesichtsmasken und Schulterstücke überstilisiert und geben eher eine Ahnung der Funktion an, als das sie wirklich für den Kampf gedacht sind. Besonders die Gesichtsmaske stellt eine künstlerische Weiterentwicklung der Un-Anbara der kämpfenden Rasankuri dar.  Getragene Kunstwerke, die den Ruhm der Götter, des Schwarzen Drachens, der Stadt und natürlich auch der eigenen Taten verherrlichen. <br />
Im Saal der tausend Völker wird niemand zu seiner Abendgarderobe eine Schusswaffe tragen. In den Kreisen einer hochgestellten Festivität sind erbeutete Nahkampfwaffen üblich, die nicht nur den Sieg über einen Feind anzeigen, sondern auch andeuten, dass man seinem Gegner auf Augenhöhe entgegengetreten ist. So wie natürlich auch weibliche Kriegerinnen die Trophäen ihrer bestandenen Schlachten ihren Garderoben hinzufügen, bleibt auch die Männerwelt nicht vom Thema der ausschweifenden Gier des Fleisches unberührt. Exponieren des Schambereichs oder überproportionierte Schamkapseln lassen sich an vielen Prunkharnischen finden und gehören zum gewohnten Bild.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kleidung bei Hofe</span><br />
<br />
Eine natürlich gewachsene Gesellschaft bildet ganz eigene Verhaltensformen und Benimmregeln aus, die sich zur Konvention und zum guten Ton entwickeln. Rasankur stellt darin keine Ausnahme dar, auch wenn seine Bevölkerung aus Dienern und Anbetern finsterer Gottheiten besteht. Gerade am Hof des Schwarzen Drachen existieren klare Verhaltensmaßregeln und Umgangsformen, die beachtet werden sollten, gedenkt man Status und Wahrnehmung in diesen Kreisen zu gewinnen, beziehungsweise zu wahren. <br />
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Zwei zentrale Themen lassen sich in Rasankur immer wieder finden, sei es in der Geschichte, der Kunst oder den sozialen Normen. Diese sind Kampf und Sexualität, oder präziser ausgedrückt, Mordgier und Wollust. Teils als natürliche Folge der Chaosdienerschaft der Rasankurbewohner, teils als bewusste Verhöhnung von tabuisierten Aspekten der imperialen Kultur. Die Dame, die bei Hofe etwas gelten will, kleidet sich in Latexmoden, die ihre Atribute herausstellen, Nacktheit vorgaukeln ohne wirklich unbekleidet zu sein. Dabei spielen die körperlichen Gegebenheiten der Trägerin eine untergeordnete Rolle, es kommt weniger darauf an ob jemand füllig, schlank oder mit Mutationen gesegnet ist, als vielmehr um das genaue Austarieren dessen, was man zur Schau stellt. Dafür gibt es keinen wirklichen Leitfaden und es bedarf Raffinesse oder langer Erfahrung in dieser Gesellschaft, um das richtige Maß zu finden. Verhüllt das Kleidungsstück zu viel des Körpers, so wird die Trägerin als prüde und langweilig belächelt, jemand der nicht bereit ist sich seinen urwüchsigen Gelüsten hinzugeben, wie es den Göttern wohlgefällig wäre. Schlägt sie in das andere Extrem und offenbart zu viel der eigenen Reize, so betrachtet man sie als plump und übereifrig, als jemand der als mehr zu gelten trachtet als er ist. <br />
Als wäre es nicht schwierig genug bei diesen Anforderungen richtig zu liegen, kommen noch Moden hinzu, die sich nach den mannigfaltigsten Faktoren richten können. So etwa ob Masken zum Ensemble  getragen werden, ob gewisse Partien des Leibes unbekleidet bleiben oder durch Schmuck verschiedenster Art verziert werden. So war es eine Saison üblich, dass Damen sich mit künstlichen Phal­li versahen und so eine Androgynie erschufen, welche schlicht als erlesener Geschmack dieser Tage galt. Derartige Finessen können durchaus auch heute noch ihren Weg in die Garderobe finden, wenn man damit klar Bezug auf die vergangene Saison nehmen will, um etwa eine Haltung dieser Zeitspanne zu ehren. <br />
Das richtige Kleiden als lustvolle Versuchung muss ungezwungen und beiläufig erscheinen, egal wie viel Aufwand es gekostet hat. <br />
Dieser Aufwand stellt sich nicht nur durch die schiere Herausforderung der getragenen Garderobe ein, sondern allein schon durch den Umstand, dass Latex auf nackter Haut alles andere als die ideale Kleidungswahl in einer Wüstenregion darstellt. Bei dem Spiel mit der Lust ist es allerdings verpönt Körpergeruch zu entwickeln, was ein genaues Abstimmen zwischen Anlegen und Auftreten erfordert. Dem kommt entgegen, dass es sich bei dieser Kleidung um eine Form  von Festgewänder handelt und entsprechende Festlichkeiten sich in Rasankur von altersher Nachts abspielen, wenn die Temperaturen erträglich werden. Tatsächlich hat sich um diese Art der extravaganten Bekleidung ein regelrechter Handwerkszweig entwickelt, der den Grundstoff der Latexmasse aus Gewächsen der Wüste gewinnt und dann kunstvoll verarbeitet. Selbstredend beziehen die Damen der Gesellschaft maßangefertigte Stücke, deren Herstellung und Anpassung entsprechende Zeit in Anspruch nimmt und alles andere als kostengünstig sind. Es hat sich etabliert, dass diese Form der Bekleidung der Frauenwelt vorbehalten ist, was allerdings kein unumstößliches Gesetz darstellt. Allein schon deswegen nicht, weil man unter der begünstigenden Segnung der Götter nicht immer einwandfrei feststellen kann, wo die Grenze zwischen Geschlechtern verläuft. So stört sich niemand daran, wenn auch Männer einen ähnlichen Aufzug wählen. Das ist unüblich, doch wenn der Entsprechende sich eloquent in seiner Wahl zeigt, dann wird ihm eher gesteigerte Bewunderung zuteil, als dass man über sein Ausscheren aus dem Gewohnten die Nase rümpfen wird. Überhaupt lässt sich benennen, dass diese Form des Körperkults zwar übersexualisiert ist aber eine Rollenverteilung, welche ein Geschlecht über das andere stellt, in Rasankur niemals ein Thema gewesen ist. Das mag weniger an einer generell höher entwickelten Toleranz liegen, als vielmehr daran, dass man Gefahr läuft jemanden seine stereotypen Ansichten aufzuzwingen, der von den Göttern mit tödlichen Gegenargumenten oder einer kurzen Geduldsspanne versehen wurde. Das eher Frauen zu dem beschrieben Kleidungsstil neigen liegt wohl auch daran, dass der Latex als Stoff für die Stücke durch die "Schlafende Göttin", die entrückte Gemahlin des schwarzen Drachens etabliert wurde und diese nun einmal weiblich war.<br />
Trotzdem ist es kaum verwunderlich, dass der übliche Aufzug der Männer ebenso zuweilen von Frauen okkupiert wird. Die Herren, die sich im Schatten des Schwarzen Drachens aufhalten, tragen die Atribute des Mordes und der niedergeworfenen Feinde. Rüstungsteile und Trophäen werden stolz zur Schau gestellt. Dabei ist es Mode, dass die Rüstungen weniger dem Pragmatismus verhaftet sind, wie man es gewöhnlich im Feld vorfinden wird. Vielmehr sind Helmzier, Gesichtsmasken und Schulterstücke überstilisiert und geben eher eine Ahnung der Funktion an, als das sie wirklich für den Kampf gedacht sind. Besonders die Gesichtsmaske stellt eine künstlerische Weiterentwicklung der Un-Anbara der kämpfenden Rasankuri dar.  Getragene Kunstwerke, die den Ruhm der Götter, des Schwarzen Drachens, der Stadt und natürlich auch der eigenen Taten verherrlichen. <br />
Im Saal der tausend Völker wird niemand zu seiner Abendgarderobe eine Schusswaffe tragen. In den Kreisen einer hochgestellten Festivität sind erbeutete Nahkampfwaffen üblich, die nicht nur den Sieg über einen Feind anzeigen, sondern auch andeuten, dass man seinem Gegner auf Augenhöhe entgegengetreten ist. So wie natürlich auch weibliche Kriegerinnen die Trophäen ihrer bestandenen Schlachten ihren Garderoben hinzufügen, bleibt auch die Männerwelt nicht vom Thema der ausschweifenden Gier des Fleisches unberührt. Exponieren des Schambereichs oder überproportionierte Schamkapseln lassen sich an vielen Prunkharnischen finden und gehören zum gewohnten Bild.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Obscurus Loca Inferna]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=476</link>
			<pubDate>Sat, 08 Aug 2009 17:32:06 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=3"></a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[<span style="font-size: 8pt;" class="mycode_size">[CENTER]<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">OBSCURUS LOCA INFERNA</span>[/CENTER]</span><br />
<br />
Koron III verbirgt viele dunkle Geheimnisse in seiner Geschichte. Eines davon ist die Tatsache das man den Planeten als ein Zentrum okkulter Schriften und Theorien bezeichnen kann. Verwunderlich scheint dies nicht, macht man sich klar wie lange die Welt vom Imperium isoliert war. In der Zeit der Abkehr von Terra, entstanden unzählige Kulte und Geheimgesellschaften. Selbst als die Armeen des Gottkaisers den Planeten wieder eingliederten, konnten bei weiten nicht alle blasphemischen Organisationen ausgerottet werden. Die Liste der verbotenen Machwerke ist lang und noch immer kursieren einige davon in gewissen Kreisen. Meist sind es Abschriften, lückenhaft oder voller Fehler. Für die Studenten des Absonderlichen sind sie dennoch Schätze und Quellen dunklen Wissens. Um an ein Original zu gelangen würden viele töten und oftmals bleibt es nicht bei der hypothetischen Tat. Eines dieser Originale ist Heinrich Neumanns <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Obscurus Loca Inferna</span>, im Koronischen als <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Die verborgenen Reiche</span> bekannt, was jedoch ein Übersetzungsfehler späterer Gelehrter ist. Neumann schrieb es etwa sechshundert Jahre vor dem Krieg der Häuser und vollendete es kurz vor seinem, ebenso mysteriösen wie schauderhaften, Ableben. Im Laufe der Jahre sind immer wieder Fälschungen und vermeintliche Kopien aufgetaucht. Es mag auch die ein oder andere echte Abschrift darunter gewesen sein, doch mit Sicherheit kann man nur bei einem Exemplar von Authentizität sprechen. Namentlich dem Original, in den <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Hallen des geschriebenen Wortes</span>, in Rasankur. Wie es dort hingekommen ist bleibt nebulös, denn Neumann hat die Stadt bekanntermaßen nie besucht. Das Buch beginnt als eine Art archäologischer Bericht über die einstigen  Hochkulturen den Planeten, schweift aber schnell zu Betrachtungen der dämonischen Religion dieser heidnischen Völker ab. Er ergeht sich dabei in genauste Betrachtungen von Göttervorstellungen, Ritualen, Beschwörungen und dem entsetzlichen Chaos im Allgemeinen. Mit zunehmender Seitenzahl wird offensichtlich das der Geist des Schreibers unter seinen Forschungen gelitten hat. Immer wieder verrennen sich seine Gedanken in ausfarsernde Detailfragen, dann wieder deutet er Dinge nur an, die ihm zu schrecklich erschienen sein mussten um sie klar zu Papier zu bringen. Bedenkt man was er aufgezeichnet hat, so kann einen der Gedanken, an das was ungeschrieben blieb, schaudern lassen. Die Reflektionen der rasankurischen Glaubenswelt zählen noch mit zu den klareren Texten Neumanns. Mag auch vieles seinen eigenen Ansichten und Vorstellungen entsprechen, so zeichnen sie doch ein klares Bild jener schrecklichen Gottheiten, die man in der verdammten Stadt ins Zentrum der Verehrung rückte. Hier folgen nun einige Auszüge aus dem segenlosen Werk. All zu verwirrende Passagen sind herausgefiltert, da sie nur auf die geistige Umnachtung des Autors hindeuten und nicht von weiterem Belang sind. Dennoch werden die Beschreibungen der dämonischen Götzen wieder aktuell, nun da der Schwarze Drache aus seinen jahrhundertelangen Schlaf erwacht ist und nach seinen Kindern ruft.           <br />
<br />
[CENTER]<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">VORWORT </span>[/CENTER]<br />
Allein das Original enthält ein handschriftliches Vorwort in den dichtgedrängten, zitterigen Buchstaben eines gehetzten Mannes. Neumann muss es nicht lange vor seinem Tod verfasst haben und in jeglichen, später verbreiteten Exemplaren fehlt diese Passage.<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Wenn deine Augen über diese Zeilen schweifen, anmaßender Leser der du bist, dann wisse das du nicht nur im Begriff bist deine geistige Gesundheit aufs Spiel zu setzen, sondern selbst deine unsterbliche Seele. So dein Verstand beisammen ist schließe das Buch, überantworte es den Flammen, oder versenke es in den schwärzesten Abgründen der See. Lebe dein Leben in Stumpfsinn und gnädiger Unwissenheit, aber lebe. Für mich ist es zu spät, ich habe Mächte geschaut die niemals für ein menschliches Auge gedacht waren. Dinge die weit über das hinausgehen was sich selbstherrliche Kultisten und Schwachköpfe in bunten Roben zuflüstern. Ich habe die Ewigkeit gesehen, den Anfang und das Ende. Ich bin daran zerbrochen und ich sehne mich nach dem ewigen Vergessen, welches mich unweigerlich erwartet. Doch noch nicht, noch nicht. Noch sind Dinge zu erledigen und man hat mir eine Frist gewährt. Einen letzten Aufschub um zu tun was zu tun ist. Dennoch kann ich sie hören, sie sind da draußen, sie kratzen an der Welt und verlangen Einlass. Welch Narr ich gewesen bin, das ich mir dieses Joch auferlegt habe. Rette dich Leser! Schlag den Buchdeckel zu und fliehe das grausame Werk, dessen Erschaffung mir am Herzen frisst, mit jedem Buchstaben den die Feder ausspeit, so als wäre die Tinte mein eigener Lebenssaft.  Aber nein! Sie haben recht, das ist Unsinn. Bleib mein geschätzter Freund. Teile die Freuden die ich erleben durfte, die Wunder die ich schauen durfte, mit mir. Es gibt so Vieles zu berichten, zu erfahren, in sich aufzusaugen. Von den Spähren, die dir offenbart werden können. Dein Geist kann sich erheben wie das brennende Stück Papier sich in die Nachtluft erhebt. Alles können sie dir geben und mehr als alles werden sie dir nehmen. Sage dich also los von dem kleinlichen Gut deiner Seele und beschreite diesen Pfad der Selbstaufgabe. Der Lohn wird mehr sein als du dir erträumtest... viel mehr!   Vielleicht denkst du, du wüsstest was das Chaos ist, denkst du kennst seine Geheimnisse, hast seine Rätsel entschlüsselt. Nein mein Freund, glaube mir so ist es nicht. Nicht du siehst in den ewigen Wahnsinn der Allgestalt, die Allgestalt sieht in dich und sie wird lachen. Mögen die unheiligen Waffen der Champions glühen und geifern. Nicht jeder der einen achtgezackten Stern in die Haut geschnitten hat versteht welchen Mächten er zu huldigen glaubt. Die dunkelsten Pseudointelligenzen kümmert es nicht ob sie angebetet werden. Tust du es aber, so werden sie jeden Fehltritt bestrafen, jede Verlockung mit unsäglichen Gegenleistungen verzollen. Nicht weil du etwas hast was sie brauchen, sondern allein des gehässigen Vergnügens wegen, dich an ihren Fäden tanzen zu lassen. Wie eben diese Marionette sich bei ihren Eskapaden immer weiter die eigenen Fäden um den Hals schlingt, wird dich der Spieler beiseite schleudern, sobald du dich bis zu Strangulation verheddert hast und ihn langweilst. Dies kann in einigen Stunden oder Jahrhunderten geschehen, unausweichlich ist es jedoch. Nutze also die Zeit die man dir vergönnt und schwelge in dieser herrlichsten aller Formen des Suizids.     </span><br />
<br />
[CENTER]---[/CENTER]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size: 8pt;" class="mycode_size">[CENTER]<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">OBSCURUS LOCA INFERNA</span>[/CENTER]</span><br />
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Koron III verbirgt viele dunkle Geheimnisse in seiner Geschichte. Eines davon ist die Tatsache das man den Planeten als ein Zentrum okkulter Schriften und Theorien bezeichnen kann. Verwunderlich scheint dies nicht, macht man sich klar wie lange die Welt vom Imperium isoliert war. In der Zeit der Abkehr von Terra, entstanden unzählige Kulte und Geheimgesellschaften. Selbst als die Armeen des Gottkaisers den Planeten wieder eingliederten, konnten bei weiten nicht alle blasphemischen Organisationen ausgerottet werden. Die Liste der verbotenen Machwerke ist lang und noch immer kursieren einige davon in gewissen Kreisen. Meist sind es Abschriften, lückenhaft oder voller Fehler. Für die Studenten des Absonderlichen sind sie dennoch Schätze und Quellen dunklen Wissens. Um an ein Original zu gelangen würden viele töten und oftmals bleibt es nicht bei der hypothetischen Tat. Eines dieser Originale ist Heinrich Neumanns <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Obscurus Loca Inferna</span>, im Koronischen als <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Die verborgenen Reiche</span> bekannt, was jedoch ein Übersetzungsfehler späterer Gelehrter ist. Neumann schrieb es etwa sechshundert Jahre vor dem Krieg der Häuser und vollendete es kurz vor seinem, ebenso mysteriösen wie schauderhaften, Ableben. Im Laufe der Jahre sind immer wieder Fälschungen und vermeintliche Kopien aufgetaucht. Es mag auch die ein oder andere echte Abschrift darunter gewesen sein, doch mit Sicherheit kann man nur bei einem Exemplar von Authentizität sprechen. Namentlich dem Original, in den <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Hallen des geschriebenen Wortes</span>, in Rasankur. Wie es dort hingekommen ist bleibt nebulös, denn Neumann hat die Stadt bekanntermaßen nie besucht. Das Buch beginnt als eine Art archäologischer Bericht über die einstigen  Hochkulturen den Planeten, schweift aber schnell zu Betrachtungen der dämonischen Religion dieser heidnischen Völker ab. Er ergeht sich dabei in genauste Betrachtungen von Göttervorstellungen, Ritualen, Beschwörungen und dem entsetzlichen Chaos im Allgemeinen. Mit zunehmender Seitenzahl wird offensichtlich das der Geist des Schreibers unter seinen Forschungen gelitten hat. Immer wieder verrennen sich seine Gedanken in ausfarsernde Detailfragen, dann wieder deutet er Dinge nur an, die ihm zu schrecklich erschienen sein mussten um sie klar zu Papier zu bringen. Bedenkt man was er aufgezeichnet hat, so kann einen der Gedanken, an das was ungeschrieben blieb, schaudern lassen. Die Reflektionen der rasankurischen Glaubenswelt zählen noch mit zu den klareren Texten Neumanns. Mag auch vieles seinen eigenen Ansichten und Vorstellungen entsprechen, so zeichnen sie doch ein klares Bild jener schrecklichen Gottheiten, die man in der verdammten Stadt ins Zentrum der Verehrung rückte. Hier folgen nun einige Auszüge aus dem segenlosen Werk. All zu verwirrende Passagen sind herausgefiltert, da sie nur auf die geistige Umnachtung des Autors hindeuten und nicht von weiterem Belang sind. Dennoch werden die Beschreibungen der dämonischen Götzen wieder aktuell, nun da der Schwarze Drache aus seinen jahrhundertelangen Schlaf erwacht ist und nach seinen Kindern ruft.           <br />
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[CENTER]<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">VORWORT </span>[/CENTER]<br />
Allein das Original enthält ein handschriftliches Vorwort in den dichtgedrängten, zitterigen Buchstaben eines gehetzten Mannes. Neumann muss es nicht lange vor seinem Tod verfasst haben und in jeglichen, später verbreiteten Exemplaren fehlt diese Passage.<br />
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<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Wenn deine Augen über diese Zeilen schweifen, anmaßender Leser der du bist, dann wisse das du nicht nur im Begriff bist deine geistige Gesundheit aufs Spiel zu setzen, sondern selbst deine unsterbliche Seele. So dein Verstand beisammen ist schließe das Buch, überantworte es den Flammen, oder versenke es in den schwärzesten Abgründen der See. Lebe dein Leben in Stumpfsinn und gnädiger Unwissenheit, aber lebe. Für mich ist es zu spät, ich habe Mächte geschaut die niemals für ein menschliches Auge gedacht waren. Dinge die weit über das hinausgehen was sich selbstherrliche Kultisten und Schwachköpfe in bunten Roben zuflüstern. Ich habe die Ewigkeit gesehen, den Anfang und das Ende. Ich bin daran zerbrochen und ich sehne mich nach dem ewigen Vergessen, welches mich unweigerlich erwartet. Doch noch nicht, noch nicht. Noch sind Dinge zu erledigen und man hat mir eine Frist gewährt. Einen letzten Aufschub um zu tun was zu tun ist. Dennoch kann ich sie hören, sie sind da draußen, sie kratzen an der Welt und verlangen Einlass. Welch Narr ich gewesen bin, das ich mir dieses Joch auferlegt habe. Rette dich Leser! Schlag den Buchdeckel zu und fliehe das grausame Werk, dessen Erschaffung mir am Herzen frisst, mit jedem Buchstaben den die Feder ausspeit, so als wäre die Tinte mein eigener Lebenssaft.  Aber nein! Sie haben recht, das ist Unsinn. Bleib mein geschätzter Freund. Teile die Freuden die ich erleben durfte, die Wunder die ich schauen durfte, mit mir. Es gibt so Vieles zu berichten, zu erfahren, in sich aufzusaugen. Von den Spähren, die dir offenbart werden können. Dein Geist kann sich erheben wie das brennende Stück Papier sich in die Nachtluft erhebt. Alles können sie dir geben und mehr als alles werden sie dir nehmen. Sage dich also los von dem kleinlichen Gut deiner Seele und beschreite diesen Pfad der Selbstaufgabe. Der Lohn wird mehr sein als du dir erträumtest... viel mehr!   Vielleicht denkst du, du wüsstest was das Chaos ist, denkst du kennst seine Geheimnisse, hast seine Rätsel entschlüsselt. Nein mein Freund, glaube mir so ist es nicht. Nicht du siehst in den ewigen Wahnsinn der Allgestalt, die Allgestalt sieht in dich und sie wird lachen. Mögen die unheiligen Waffen der Champions glühen und geifern. Nicht jeder der einen achtgezackten Stern in die Haut geschnitten hat versteht welchen Mächten er zu huldigen glaubt. Die dunkelsten Pseudointelligenzen kümmert es nicht ob sie angebetet werden. Tust du es aber, so werden sie jeden Fehltritt bestrafen, jede Verlockung mit unsäglichen Gegenleistungen verzollen. Nicht weil du etwas hast was sie brauchen, sondern allein des gehässigen Vergnügens wegen, dich an ihren Fäden tanzen zu lassen. Wie eben diese Marionette sich bei ihren Eskapaden immer weiter die eigenen Fäden um den Hals schlingt, wird dich der Spieler beiseite schleudern, sobald du dich bis zu Strangulation verheddert hast und ihn langweilst. Dies kann in einigen Stunden oder Jahrhunderten geschehen, unausweichlich ist es jedoch. Nutze also die Zeit die man dir vergönnt und schwelge in dieser herrlichsten aller Formen des Suizids.     </span><br />
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		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Deren Name Gewicht hat (wichtige NSCs)]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=428</link>
			<pubDate>Sun, 10 May 2009 21:28:54 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=3"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://koron3.de/showthread.php?tid=428</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size">Wichtige NSCs </span>  <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Der Heermeister! </span>  <br />
<br />
Dieser Name impliziert nicht unbedingt die Aufgaben die der Heermeister übernimmt. Zum einen ist er der Majordomus, sprich der Zeremonienmeister, des Thronsaals. Er kündigt Audienzerfleher an oder macht Bekanntmachungen die es nicht wert sind dass der Fürst dafür seine Stimme erhebt. Darüber hinaus ist er für sämtliche organisatorischen Belange des Heerwesens als Oberverantwortlicher zuständig. Das geht von der Verteilung der Beute nach einem großen Feldzug, bis zur Anlieferung von Ersatzmunition mitten ins Kampfgebiet. Diese formelle Aufgabe hat sich seit dem Wiedererwachen der Stadt jedoch zusehends verlagert und inzwischen ist der Heermeister mehr für die Belange des Palastes und der zivilen Staatsverwaltung verantwortlich, als dass er wirklich noch die Versorgung der kämpfenden Rasankuri übernimmt. <br />
<br />
Aussehen: <br />
Die Kreatur, die als Heermeister bekannt ist, hat neben diesem Titel keinen anderen Namen. Kogan und seine Begleiter fanden ihn bereits vor als sie die schlafende Chaosstadt erreichten. Er ist der letzte Überlebende der degenierten Bewohner die sich in den Ruinen einer kruden Scheinwelt hingaben. <br />
Kaum mehr als 1,50 m groß und von gebeugter Erscheinung scheinen seine Beine zu kurz und krumm für den plumpen Oberkörper. Die Glieder sind spindeldürr und der Kopf erinnert an den einer Kröte, dem ein Schnabel entwächst wo die Nase sein sollte. Seine Glubschaugen sind trübe, oder besser das Eine das er noch besitzt ist es, denn das Zweite ist nun Eigentum der Kahin. Melanie nahm es ihm um damit ihren Stab zu vervollständigen. Seither starrt eine Augenhöhle leer und vertrocknet in die Welt. Die warzige Haut ist von einer grau- grünen Färbung und von nässenden Stellen geprägt. <br />
Die Kleidung, die seine Spottgestalt gnädig verhüllt besteht aus einer roten Fantasieuniform mit goldenen Knöpfen, Kordeln und Beschlägen. Da seine Beine dermaßen kurz sind scheint es als trage er keine Hosen und wäre nur mit dem Oberteil angetan. Sein ungeschickter Watschelgang wird von einem kunstvollen Stock unterstützt der fast doppelt so groß ist wie er selber. Abrundung findet die ganze groteske Erscheinung durch eine weiß gepuderten Lockenperücke die sein kahles Haupt bedeckt. <br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Zunge des Bekenners <br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Meroch! </span></span>   <br />
<br />
Eigentlich hat Meroch den Rang eines Cen- Rasankuri inne. Doch seine wirkliche Bestimmung ist die der <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Zunge des Bekenners</span>. Er kümmert sich um alle Neulinge, mögen sie auch dem letzten Winkel der Finsternis entkrochen sein, die sich den Rasankuri anschließen wollen. Er führt den Seelenpakt mit ihnen durch und vermischt ihr Blut mit dem jedes vorangegangenen Krieger der Wüstenstadt. Er ist es auch der entscheidet ob ein Krieger es bereits würdig ist ein vollwertiger Streiter zu sein oder ob ihm eine Zeit der Prüfung auferlegt wird. <br />
<br />
Aussehen: <br />
Meroch ist eine wuchtige Gestalt, deren Körper kaum noch viel mit einem Menschen zu tun hat. Denn sein ganzes Fleisch scheint von einer gallertartigen Masse ersetzt zu sein, auf der die empfindlichen Partien mit schwarzen Hornplatten geschützt sind. Wie Muskeln und Sehnen, wenn es sie denn überhaupt gibt, in diesem Gebilde funktionieren lässt sich unmöglich sagen. Es wird berichtet das während der Schlacht Klingen in seinen Leib drangen ohne irgendwelche Effekte zu erzielen. Noch auffälliger ist jedoch sein Kopf, der von drei Paar Augen geziert wird. Nur im Kampf sind alle Sechs Augen geöffnet, oder wenn etwas sein besonderes Interesse erweckt. Zu dieser ganzen Erscheinung will die sanfte Stimme nicht recht passen, die fast einen flötenden Ton annimmt. Wer den Mutanten jedoch einmal beobachtet hat wie er mit seinem zweihändigen Hammer unter den Feinden wütet, der lässt sich von seiner Sprechweise nicht täuschen. <br />
Auf Kleidung legt er keinen übermäßigen Wert. So ist er in den Brustharnisch der Rasankuri gehüllt, und hat ab und an, schwarze Stoffe um sich geschlungen. Den Rest überlässt er seinen Hornplatten.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Oberster Arenameister<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Anchor!</span></span><br />
<br />
Anchor ist ein Mann von gewaltiger Muskelkraft, doch im Gegensatz zu den meisten, bedeutenden Kriegern der Stadt ist seine Kraft nicht auf unnatürliche Mutation zurückzuführen. Vielmehr rührt sie von Kondition und einem Leben in den Blutgruben Hornings her. Nach einem Arbeitsunfall, welcher ihm die rechte Hand kostete, stand er nicht länger in Lohn und Brot und musste einen anderen Weg finden seinen Lebensunterhalt zu erarbeiten. Als einzigen Ausweg sah er dafür den Kampf in den illegalen Arenen der Hauptstadt Hornings. Die fehlende Hand ließ er durch eine Kette ersetzten, an deren Ende ein zugeschliffener Bootshaken eine tödliche Waffe schuf. Die Kraft körperlicher Arbeit steigerte sich durch Training und erbarmungslose Kämpfe weiter und bald schon war sein einstiger Name vergessen. Als Anchor wurde er zum Champion des brutalen Sports. Er und sein Kampfteam fanden ihre Meister als Kogan, Naradas, Caleb und Circe in die Arena stiegen. Zu jener Zeit waren sie verborgen in der imperialen Stadt unterwegs und das Schicksal wollte es, dass sie auf diese Weise an Geld zu kommen versuchten. Das Duell bot den Zuschauern das gewalttätige Schauspiel, das sie sich erhofften und am Ende gingen die Diener des Chaos als Sieger hervor, auch wenn die Entscheidung knapp ausfiel. <br />
Wie sich zeigte sah Anchor in seiner Niederlage jedoch eine Chance und gegen die Aussicht die Gruppe um Kogan begleiten zu können, verschaffte er ihnen eine Passage in die Heimat. Der Arenakämpfer leistete seinen Treueschwur und in Rasankur angekommen setzte er seine Erfahrungen ein um Gladiatoren auszubilden.<br />
<br />
Aussehen:<br />
Anchor ist bis jetzt von Mutationen verschont geblieben, seine Größe und Stärke sind jedoch auch so mehr als beeindruckend. Trotz seiner Masse ist er ein geschickter Kämpfer und ein noch besserer Ausbilder. Seine Methoden sind dabei alles andere als rücksichtsvoll, doch wer sie überlebt kann von sich behaupten einer der besten Gladiatoren Rasankurs zu sein. Er hat einen kahl rasierten Schädel, welcher von Narben und verheilten Wunden verunstaltet ist. Auch seine Nase ist, nach mehreren Brüchen, kaum mehr als ein fleischiger Klumpen. Das Leisesprechen ist ihm anscheinend unmöglich. Wenn er redet, dann schreit er und man tut gut daran seinen Anweisungen zu folgen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size">Wichtige NSCs </span>  <br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Der Heermeister! </span>  <br />
<br />
Dieser Name impliziert nicht unbedingt die Aufgaben die der Heermeister übernimmt. Zum einen ist er der Majordomus, sprich der Zeremonienmeister, des Thronsaals. Er kündigt Audienzerfleher an oder macht Bekanntmachungen die es nicht wert sind dass der Fürst dafür seine Stimme erhebt. Darüber hinaus ist er für sämtliche organisatorischen Belange des Heerwesens als Oberverantwortlicher zuständig. Das geht von der Verteilung der Beute nach einem großen Feldzug, bis zur Anlieferung von Ersatzmunition mitten ins Kampfgebiet. Diese formelle Aufgabe hat sich seit dem Wiedererwachen der Stadt jedoch zusehends verlagert und inzwischen ist der Heermeister mehr für die Belange des Palastes und der zivilen Staatsverwaltung verantwortlich, als dass er wirklich noch die Versorgung der kämpfenden Rasankuri übernimmt. <br />
<br />
Aussehen: <br />
Die Kreatur, die als Heermeister bekannt ist, hat neben diesem Titel keinen anderen Namen. Kogan und seine Begleiter fanden ihn bereits vor als sie die schlafende Chaosstadt erreichten. Er ist der letzte Überlebende der degenierten Bewohner die sich in den Ruinen einer kruden Scheinwelt hingaben. <br />
Kaum mehr als 1,50 m groß und von gebeugter Erscheinung scheinen seine Beine zu kurz und krumm für den plumpen Oberkörper. Die Glieder sind spindeldürr und der Kopf erinnert an den einer Kröte, dem ein Schnabel entwächst wo die Nase sein sollte. Seine Glubschaugen sind trübe, oder besser das Eine das er noch besitzt ist es, denn das Zweite ist nun Eigentum der Kahin. Melanie nahm es ihm um damit ihren Stab zu vervollständigen. Seither starrt eine Augenhöhle leer und vertrocknet in die Welt. Die warzige Haut ist von einer grau- grünen Färbung und von nässenden Stellen geprägt. <br />
Die Kleidung, die seine Spottgestalt gnädig verhüllt besteht aus einer roten Fantasieuniform mit goldenen Knöpfen, Kordeln und Beschlägen. Da seine Beine dermaßen kurz sind scheint es als trage er keine Hosen und wäre nur mit dem Oberteil angetan. Sein ungeschickter Watschelgang wird von einem kunstvollen Stock unterstützt der fast doppelt so groß ist wie er selber. Abrundung findet die ganze groteske Erscheinung durch eine weiß gepuderten Lockenperücke die sein kahles Haupt bedeckt. <br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Zunge des Bekenners <br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Meroch! </span></span>   <br />
<br />
Eigentlich hat Meroch den Rang eines Cen- Rasankuri inne. Doch seine wirkliche Bestimmung ist die der <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Zunge des Bekenners</span>. Er kümmert sich um alle Neulinge, mögen sie auch dem letzten Winkel der Finsternis entkrochen sein, die sich den Rasankuri anschließen wollen. Er führt den Seelenpakt mit ihnen durch und vermischt ihr Blut mit dem jedes vorangegangenen Krieger der Wüstenstadt. Er ist es auch der entscheidet ob ein Krieger es bereits würdig ist ein vollwertiger Streiter zu sein oder ob ihm eine Zeit der Prüfung auferlegt wird. <br />
<br />
Aussehen: <br />
Meroch ist eine wuchtige Gestalt, deren Körper kaum noch viel mit einem Menschen zu tun hat. Denn sein ganzes Fleisch scheint von einer gallertartigen Masse ersetzt zu sein, auf der die empfindlichen Partien mit schwarzen Hornplatten geschützt sind. Wie Muskeln und Sehnen, wenn es sie denn überhaupt gibt, in diesem Gebilde funktionieren lässt sich unmöglich sagen. Es wird berichtet das während der Schlacht Klingen in seinen Leib drangen ohne irgendwelche Effekte zu erzielen. Noch auffälliger ist jedoch sein Kopf, der von drei Paar Augen geziert wird. Nur im Kampf sind alle Sechs Augen geöffnet, oder wenn etwas sein besonderes Interesse erweckt. Zu dieser ganzen Erscheinung will die sanfte Stimme nicht recht passen, die fast einen flötenden Ton annimmt. Wer den Mutanten jedoch einmal beobachtet hat wie er mit seinem zweihändigen Hammer unter den Feinden wütet, der lässt sich von seiner Sprechweise nicht täuschen. <br />
Auf Kleidung legt er keinen übermäßigen Wert. So ist er in den Brustharnisch der Rasankuri gehüllt, und hat ab und an, schwarze Stoffe um sich geschlungen. Den Rest überlässt er seinen Hornplatten.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Oberster Arenameister<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Anchor!</span></span><br />
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Anchor ist ein Mann von gewaltiger Muskelkraft, doch im Gegensatz zu den meisten, bedeutenden Kriegern der Stadt ist seine Kraft nicht auf unnatürliche Mutation zurückzuführen. Vielmehr rührt sie von Kondition und einem Leben in den Blutgruben Hornings her. Nach einem Arbeitsunfall, welcher ihm die rechte Hand kostete, stand er nicht länger in Lohn und Brot und musste einen anderen Weg finden seinen Lebensunterhalt zu erarbeiten. Als einzigen Ausweg sah er dafür den Kampf in den illegalen Arenen der Hauptstadt Hornings. Die fehlende Hand ließ er durch eine Kette ersetzten, an deren Ende ein zugeschliffener Bootshaken eine tödliche Waffe schuf. Die Kraft körperlicher Arbeit steigerte sich durch Training und erbarmungslose Kämpfe weiter und bald schon war sein einstiger Name vergessen. Als Anchor wurde er zum Champion des brutalen Sports. Er und sein Kampfteam fanden ihre Meister als Kogan, Naradas, Caleb und Circe in die Arena stiegen. Zu jener Zeit waren sie verborgen in der imperialen Stadt unterwegs und das Schicksal wollte es, dass sie auf diese Weise an Geld zu kommen versuchten. Das Duell bot den Zuschauern das gewalttätige Schauspiel, das sie sich erhofften und am Ende gingen die Diener des Chaos als Sieger hervor, auch wenn die Entscheidung knapp ausfiel. <br />
Wie sich zeigte sah Anchor in seiner Niederlage jedoch eine Chance und gegen die Aussicht die Gruppe um Kogan begleiten zu können, verschaffte er ihnen eine Passage in die Heimat. Der Arenakämpfer leistete seinen Treueschwur und in Rasankur angekommen setzte er seine Erfahrungen ein um Gladiatoren auszubilden.<br />
<br />
Aussehen:<br />
Anchor ist bis jetzt von Mutationen verschont geblieben, seine Größe und Stärke sind jedoch auch so mehr als beeindruckend. Trotz seiner Masse ist er ein geschickter Kämpfer und ein noch besserer Ausbilder. Seine Methoden sind dabei alles andere als rücksichtsvoll, doch wer sie überlebt kann von sich behaupten einer der besten Gladiatoren Rasankurs zu sein. Er hat einen kahl rasierten Schädel, welcher von Narben und verheilten Wunden verunstaltet ist. Auch seine Nase ist, nach mehreren Brüchen, kaum mehr als ein fleischiger Klumpen. Das Leisesprechen ist ihm anscheinend unmöglich. Wenn er redet, dann schreit er und man tut gut daran seinen Anweisungen zu folgen.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Das genetische Bestiarium]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=427</link>
			<pubDate>Sun, 10 May 2009 18:19:06 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=24"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://koron3.de/showthread.php?tid=427</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: 3pt;" class="mycode_size">[CENTER]Die Primorgenen[/CENTER] </span>  </span>  <br />
<br />
Seit seiner ureigenen Staatsgründung vor mehr den 800 Standardjahren, neigten die selbsternannten Schöpferwissenschaftler Rasankurs zu einer selbstsüchtigen, ignoranten Überschätzung ihrer selbst. Ohne jegliche Rücksicht auf genealogische Erbstrukturen, geschweige den menschliches oder tierisches Leben, ohne Berücksichtigung jeglicher moralischer Grundsätze, entwarfen diese “entarteten” Genies blindlings auf ihren Reißbrettern neue genetische Formen uns bekannten Lebens. Seinen spektakulären Höhepunkt fanden diese wahnwitzigen Errungenschaften letztendlich unmittelbar vor ihrer vollständigen Auslöschung durch die heranrückende Imperiale Garde und die Massenvernichtungswaffen des Hauses Siris. In den “spastischen Todeszuckungen” ihrer größenwahnsinnigen Visionen entschlüsselten die älteren Rasankuri ihre höchste Schöpfung, welche uns dieser Tage lediglich noch als “Verteidiger” bekannt ist. Dabei handelt es sich um abstrahierte, zerstörte pseudo-menschliche Kreaturen, welchen jeglicher emotionale Verstand, abgesehen von einem erweiterten Territorialsinn, auf infame Weise geraubt wurde. Gepaart mit verschiedenen Eingriffen in die ohnehin verheerte Physis der “Verteidiger”, beispielsweise die Überdeckung der zurückentwickelten Augäpfel durch verspiegelte Chromplatten, oder die Abtrennung der Kuppen und vorderen Fingerglieder, sowie deren Ersetzung durch Klingenwerkzeuge ähnlich der Kampfservitoren, stellt dies einen letzten Evolutionsschritt für über zweihundert Jahre Kriegsgeschichte Rasankurs dar. In folgenden Zeitaltern wurden eben diese Geschöpfe, gemeinsam mit sogenannten “Dienern”, schwachsinnigen Liliputanern von erfrischend jugendlichem Aussehen, dazu verwendet das “kulturelle Erbe” Rasankurs weiterhin zu erhalten. Unter der uns inzwischen als “Epoche des Rates” bekannten Zeit, wurden pervertierte Schaukämpfe zur taktischen Einschätzung veranstaltet, welche allerdings durch sich selbst insofern widerlegt wurden, da es keinerlei Taktik in diesem System gab. Herangezüchtet wurden beide eigenständigen Spezis in sogenannten “Gebärmuttertanks”, einer chaotisch inspirierten Abstraktion der gewöhnlichen Clonetanks, wie sie für gewöhnlich lediglich von höchsten imperialen Kreisen, beziehungsweise von der verdorbenen Brut Abbadons verwendet werden darf. Allerdings wurden auch diese “Projekte” gegen Mitte des Jahres 211n KdH weitestgehend eingestellt, und ein maßgeblicher Fokus auf die “Verteidiger” gelegt. Die “Diener” wurden vereinfacht gesagt den militärischen Pflichten entbunden und in den personellen Haushalt des rasankurschen Gottfürsten gestellt, beziehungsweise an dessen Stabschefs und Wesire vergeben.<br />
<br />
Dies stellte somit vorerst einen unspektakulären Höhepunkt jeglicher Genforschung innerhalb der letzten dreihundert Jahre dar. Zusammenfassend werden demnach “Verteidiger”, “Diener” und diverse andere früh-rasankurische Projekte allgemein als “Primorgene”, also “Erstgeborene” bezeichnet.<br />
<br />
[CENTER]<img src="http://www.bilder-hochladen.net/files/5tob-17.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5tob-17.jpg]" class="mycode_img" /> [/CENTER] <br />
[CENTER]Primorgenspezies Alpha "Verteidiger"[/CENTER] <br />
<br />
[CENTER]<img src="http://www.bilder-hochladen.net/files/5tob-19.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5tob-19.jpg]" class="mycode_img" /> [/CENTER]<br />
[CENTER]Primorgenspezies Beta "Diener"[/CENTER]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: 3pt;" class="mycode_size">[CENTER]Die Primorgenen[/CENTER] </span>  </span>  <br />
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Seit seiner ureigenen Staatsgründung vor mehr den 800 Standardjahren, neigten die selbsternannten Schöpferwissenschaftler Rasankurs zu einer selbstsüchtigen, ignoranten Überschätzung ihrer selbst. Ohne jegliche Rücksicht auf genealogische Erbstrukturen, geschweige den menschliches oder tierisches Leben, ohne Berücksichtigung jeglicher moralischer Grundsätze, entwarfen diese “entarteten” Genies blindlings auf ihren Reißbrettern neue genetische Formen uns bekannten Lebens. Seinen spektakulären Höhepunkt fanden diese wahnwitzigen Errungenschaften letztendlich unmittelbar vor ihrer vollständigen Auslöschung durch die heranrückende Imperiale Garde und die Massenvernichtungswaffen des Hauses Siris. In den “spastischen Todeszuckungen” ihrer größenwahnsinnigen Visionen entschlüsselten die älteren Rasankuri ihre höchste Schöpfung, welche uns dieser Tage lediglich noch als “Verteidiger” bekannt ist. Dabei handelt es sich um abstrahierte, zerstörte pseudo-menschliche Kreaturen, welchen jeglicher emotionale Verstand, abgesehen von einem erweiterten Territorialsinn, auf infame Weise geraubt wurde. Gepaart mit verschiedenen Eingriffen in die ohnehin verheerte Physis der “Verteidiger”, beispielsweise die Überdeckung der zurückentwickelten Augäpfel durch verspiegelte Chromplatten, oder die Abtrennung der Kuppen und vorderen Fingerglieder, sowie deren Ersetzung durch Klingenwerkzeuge ähnlich der Kampfservitoren, stellt dies einen letzten Evolutionsschritt für über zweihundert Jahre Kriegsgeschichte Rasankurs dar. In folgenden Zeitaltern wurden eben diese Geschöpfe, gemeinsam mit sogenannten “Dienern”, schwachsinnigen Liliputanern von erfrischend jugendlichem Aussehen, dazu verwendet das “kulturelle Erbe” Rasankurs weiterhin zu erhalten. Unter der uns inzwischen als “Epoche des Rates” bekannten Zeit, wurden pervertierte Schaukämpfe zur taktischen Einschätzung veranstaltet, welche allerdings durch sich selbst insofern widerlegt wurden, da es keinerlei Taktik in diesem System gab. Herangezüchtet wurden beide eigenständigen Spezis in sogenannten “Gebärmuttertanks”, einer chaotisch inspirierten Abstraktion der gewöhnlichen Clonetanks, wie sie für gewöhnlich lediglich von höchsten imperialen Kreisen, beziehungsweise von der verdorbenen Brut Abbadons verwendet werden darf. Allerdings wurden auch diese “Projekte” gegen Mitte des Jahres 211n KdH weitestgehend eingestellt, und ein maßgeblicher Fokus auf die “Verteidiger” gelegt. Die “Diener” wurden vereinfacht gesagt den militärischen Pflichten entbunden und in den personellen Haushalt des rasankurschen Gottfürsten gestellt, beziehungsweise an dessen Stabschefs und Wesire vergeben.<br />
<br />
Dies stellte somit vorerst einen unspektakulären Höhepunkt jeglicher Genforschung innerhalb der letzten dreihundert Jahre dar. Zusammenfassend werden demnach “Verteidiger”, “Diener” und diverse andere früh-rasankurische Projekte allgemein als “Primorgene”, also “Erstgeborene” bezeichnet.<br />
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[CENTER]<img src="http://www.bilder-hochladen.net/files/5tob-17.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5tob-17.jpg]" class="mycode_img" /> [/CENTER] <br />
[CENTER]Primorgenspezies Alpha "Verteidiger"[/CENTER] <br />
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[CENTER]<img src="http://www.bilder-hochladen.net/files/5tob-19.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5tob-19.jpg]" class="mycode_img" /> [/CENTER]<br />
[CENTER]Primorgenspezies Beta "Diener"[/CENTER]]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Die Rasankuri]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=415</link>
			<pubDate>Wed, 29 Apr 2009 21:41:15 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=3"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://koron3.de/showthread.php?tid=415</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-size: 7pt;" class="mycode_size">[CENTER]<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">DIE RASANKURI</span> [/CENTER]  </span>  <br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">7 Und wenn die zwei mal hundert Jahre vollendet sind, wird der Böse losgelassen werden aus seinem Gefängnis<br />
8 und wird ausziehen, zu verführen die Völker an den vier Enden der Erde, die da schlecht sind, verändert, verräterisch, unrein, und sie zum Kampf zu versammeln; deren Zahl ist wie der Sand am Meer.<br />
9 Und sie stiegen herauf auf die Ebene der Erde und umringten das Heerlager der Heiligen und die geliebte Stadt. Und es fiel Feuer vom Himmel und verzehrte sie.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">die zehn Zeichen der Endzeit</span> von Deutra der Sehenden.</span><br />
<br />
[CENTER]<a href="http://www.bilder-hochladen.net/files/7b0y-2a-jpg-nb.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="http://www.bilder-hochladen.net/files/7b0y-2a.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 7b0y-2a.jpg]" class="mycode_img" /></a> [/CENTER]  <br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Name:</span><br />
Der Name Rasankuri hat, wie so viele Worte in der dunkeln Sprache, mannigfaltige Bedeutungen. Genaue, linguistische Übersetzung würde <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Stadtbewohner</span> oder <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Bewohner Rasankurs</span> ergeben. Sinngemäß bedeutet er jedoch eher <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Macht Rasankurs</span>. Natürlich ist die Verbindung zu Stadt eindeutig, doch das Wort wird auch mit Begriffen wie <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Mut, Grausamkeit</span> oder <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">drohender Macht</span>, gleichgesetzt. Darüber hinaus beschreibt es, in leichten Abwandlungen, Ränge in der Heeresstruktur Rasankurs. In alten Zeiten fand es Verwendung als Überbegriff einer Art, privilegierten Ritterstandes. In der dunklen Sprache liegt die Bedeutung eines Wortes oftmals in Betonung und Zusammenhang mit anderen Worten, so bleibt eine präzise Übersetzung, wie gesagt, unmöglich.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Geschichte:</span>   <br />
Wann genau die Rasankuri als militärische Macht in Erscheinung traten liegt, wie so vieles aus der blutigen Vergangenheit Korons, im Nebel der Zeit verborgen. Wahrscheinlich ist jedoch das sie noch vor der Blütezeit, der später als <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Die Zeit von Schwert und Speer</span> bekannten, dritten Epoche auftraten und Rasankur zur Großmachtstellung verhalfen. Dazu muss man wissen das in jenen Tagen Sklavenarmeen und Dienervölker in den Kriegsdienst gepresst wurden. Geiseln, drakonische Strafen und in Aussicht gestellte Vergünstigungen waren der Antrieb für diese Armeen. Da eine Volksgruppe stets nur die überfiel die ohnehin zu ihren Feinden gehörten oder mit denen sie nichts verband, war gewährleistet das die einzelnen Gruppen nicht miteinander sympathisierten und Aufstände selten blieben. <br />
Die Schlachten in jenen Tagen waren wenig, bis gar nicht, organisierte Aufeinandertreffen von Horden. Grausige Gemetzel in denen Masse den einzigen, taktischen Gesichtspunkt darstellte. Einheitliche Ausrüstung, Ausbildung oder gar geschulte Führung war nicht vorhanden. <br />
Es war die Zeit in der die dunklen Götter eine feste Größe in der Glaubenswelt und den weltlichen Geschicken Korons erlangten. Schlachten waren daher bald ebenso sehr religiöse Angelegenheiten wie machtpolitische. Niemand sah eine Notwenigkeit darin etwas an dieser Art der Kriegsführung zu ändern. Die Entstehung der rasankurischen Kriegerkaste war daher auch einem Zufall geschuldet. <br />
Undatierte Aufzeichnungen in Keilschrift sprechen vom Angriff der <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Tusk</span> auf die Lande der <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Oriten</span>. Bei beiden Fraktionen handelte es sich offenbar um Zusammenschlüsse mehrerer Stadtstaaten. Darunter auch Ras-an-marakur, das spätere Rasankur. Die Stadt war nicht sonderlich bedeutend in jenen Tagen. Eine ländliche Niederlassung, die durch Getreidehandel zu einigem Wohlstand gekommen war und dabei war ein bedeutendes Zentrum des neuen Glaubens zu werden. Diese Entwicklung war jedoch bedroht nachdem die <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Tusk</span> einige wichtige Schlachten gewannen und die Heere der <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Oriten</span> sich in der Defensive sahen. Als sich weitere Schlachten, auf dem eigenen Mutterland, zu Ungunsten der <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Oriten</span> entwickelten zog der Tyrann seine Armeen in das Kernland zurück um die zentralen Städte zu schützen. Ras-an-marakur fand sich gänzlich ohne Schutz als die dort stationierten Sklavenabteilungen abzogen. Was blieb waren die Bürger, die man offenbar aufgegeben hatte. Die Händler, Bauern und Handwerker, sowie die Vorform ländlichen Adels, der in Gestalt von reichen Großbauern auftrat, war allerdings keineswegs bereit sich ausplündern und abschlachten zu lassen. Gerade die neuen Priester, die Stärke und fanatischen Kampfeswillen predigten, taten ihren Teil um den Funken des Widerstandes zu einem Feuer zu entfachen. <br />
Die Tafeln von Mürikant sprechen von einer Zeremonie, in der die Bürger auf den Kampf eingeschworen wurden. Da man dem sich nähernden Heer zahlenmäßig nicht gewachsen war suchte man nach anderen Mitteln und Wegen. Als erstes wurden Einheiten mit gleicher Bewaffnung gebildet, um effektiver agieren zu können. Bogenschützen, Speer- und Schwertkampfer gliederten sich in separate Blöcke. Auch Reiter auf gezähmten Charnaks kamen zum Einsatz. Bis dahin hatten man die Tiere lediglich für die Feldarbeit genutzt. Zwar gab es auch in diesen Tagen schon Reiterwettkämpfe unter den jungen Burschen, doch vom Charnak aus zu kämpfen galt als unschicklich und wenig mannbar. Das war jedoch nichts gegen einen andere Ungeheuerlichkeit, welche die Bewohner Ras-an-marakur begangen. Sie ließen Frauen mitkämpfen. In einer Welt in der eine Frau kaum mehr wert war als ein Sklave unvorstellbar. <br />
Trotz dieser Neuorganisation waren die Aussichten alles andere als rosig. Um so kühner war der Entschluss dem Feind entgegenzugehen und den Kampf zu ihm zu tragen. <br />
Üblicherweise sammelten sich gegnerische Heere vor der Schlacht, provozierten sich gegenseitig und stürzten dann auf ein einheitliches Zeichen aufeinander zu. <br />
Die kleine Armee aus Nichtsklaven nahm auf diesen Brauch keine Rücksicht. Ohne Vorwarnung fielen sie über den verblüfften Voraushaufen her. Pfeile regneten auf die unvorbereiteten Kämpfer herab und was nicht sofort floh ritten die Kavallerieeinheiten nieder. Hunderte fielen ohne das sie wirklich wussten was sie da getroffen hatte. Ein weiterer Vorteil war die Zusammengehörigkeit der Stadtbewohner, die den Sklaven abging. Die gepressten Völkerscharen kannten ihre Führer nur durch die Peitsche, während die Stadteinheiten jenen folgten die auch im normalen Leben ihre Obersten und Angesehensten waren. Außerdem kämpften sie für ihre Stadt und um die nackte Existenz, während der Feind kaum wusste wie das Land hieß, in dem er sein Leben lassen sollte. Dazu kamen die taktischen Vorteile. Die Einheiten waren beweglich durch ihre geringe Größe und die kurzen Befehlsketten. Obendrein kannten das heimische Gelände wie ihre Westentasche. Unschätzbarer Pluspunkte. <br />
Der Angriff auf das Hauptherr war dennoch ein Wagnis, da dieses wohl um ein zehnfaches größer war. Wieder eröffneten Pfeilschauer den Kampf ohne Vorwarnung. Die Masse der <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Tusk</span> stand so dicht, das jeder Schuss traf. Aus dem riesigen Haufen kamen zwar Geschosse zurückgeschleudert, allerdings nur vereinzelt und unkoordiniert. Die <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Tusk</span> suchten die direkte Konfrontation und stürmten auf den Feind ein. Dieser lies die wilden Horden gegen eine Mauer aus Speeren rennen, die nur auf Aufhalten und Verteidigen bedacht war. Als sich der Sturmlauf nicht auseinander zog, sonder an den aufgereckten Speeren staute geriet der ganze Angriff ins Stocken. Die hinteren Reihen schoben die fordern in den tödlichen Wall.                     <br />
Panik brach an einigen Stellen aus, als es weder vorwärts noch rückwärts ging. Währenddessen machten kleine Reitertrupps gezielt Jagt auf die Anführer des Feindes. Ein weiterer, kapitaler Bruch mit den Regeln der gewohnten Kriegsführung. Nun brach auch noch das wenige an Anleitung zusammen, was der Heerhaufen vorweisen konnte. Der Kampfesmut des Gegners begann zu schwanken. Als die Schwertkämpfer der Stadtbewohner von der Flanken her einfielen, geführt von den rasenden Priestern der Chaosgötter, brach der letzte Rest Moral zusammen. In heilloser Flucht wandten sich die <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Tusk</span> um und liefen in alle vier Winde auseinander. Man jagte den Fliehenden nach und kaum eine Handvoll entkam den Speeren und Pfeilen der Bewohner Ras-an-marakur. <br />
Dieser Sieg war beispiellos!<br />
[CENTER]<img src="http://www.bilder-hochladen.net/files/big/5tob-10.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5tob-10.jpg]" class="mycode_img" />[/CENTER] <br />
Niemals hatte ein soviel kleineres Heer einen Sieg, dazu noch einen derart vernichtenden, gegenüber einer solchen  Streitmacht errungen. Die Gründe dafür liegen natürlich auf der Hand. Organisation, Beweglichkeit, straffe Führung und der unbedingte Wille zum Sieg waren die Schlüssel. Dennoch fand die Vernichtung des Tuskheeres so große Beachtung, das gleich mehrere Quellen davon berichten. Sind diese auch von der Empörung über die erfolgten Verletzungen der Kriegskunst bestimmt, so schwingt doch Verwunderung und Anerkennung in den Texten mit. Die siegreiche Handelsstadt ließ es mit diesem Triumph jedoch keinesfalls bewenden. Man hatte die verheerende Wirkung der eigenen Kampfweise erkannt und niemand dachte auch nur im Traum daran sie ungenutzt zu lassen. In den folgenden zwei oder drei Jahren, die zeitgenössischen Berichte variieren hier, schlugen das Heer weitere Armeen der <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Tusk</span> zurück. Dabei boten sie benachbarten Städten, die ebenso schutzlos zurückgelassen worden waren, ihre Hilfe an und machten sie im Gegenzug zu Vasallen. So entwickelte sich die ehemalige kleine Handelsstadt nach und nach zu einer militärischen Macht. Nachdem auch die <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Oriten</span> einige Erfolge hatten verzeichnen können zogen sich die Aggressoren in ihre heimatlichen Gefilde zurück. <br />
Nun blieb es nicht aus das den <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Oriten</span> auffiel das ihnen einige Städte abhanden gekommen waren. Sie schickten Abgesandte zum selbsternannten Herren Ras-an-marakur, dessen Name leider gänzlich vergessen ist. Bekannt hingegen ist wie er mit den Botschaftern verfuhr. <br />
Er ließ sie bei lebendigem Leib kochen und verschlang sie einen nach dem anderen. Lediglich einen verschonte er, damit er berichten möge was sich zugetragen. Auf dem Bronzeschild des Tefuris war, bis zu einer Vernichtung im Krieg der Häuser, zu lesen: <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">“So wie ihr toter Leib zu meinem Leib, so soll dein Land zu meinem Land, deine Stärke zu meiner Stärke! Gehe hin und künde dies deinem König.“</span> In der Mitte des Schilds war neben einer Schlachtenszene das Wort <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Rasan-Kur</span> eingeprägt. Dies ist insofern von Bedeutung, da es die neue Identität der vereinigten Stadtstaaten anzeigt, die sich zu diesem Zeitpunkt bereits alle Angehörige des Reiches <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Rasan- Kur</span> sahen. <br />
Die Reaktion der <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Oriten</span> war, wie kaum anders zu erwarten, entsprechend kriegerischer Natur. Die Totenbücher Priesters Nes-pohfes geben recht genaue Auskunft über den folgenden Konflikt. Erneut stand pure zahlenmäßige Überlegenheit gegen strategisches Geschick. Allerdings wird auch das erste mal vom rigorosen Einsatz chaotischer Hexerei gesprochen. So heißt es bei Nes-pohfes: <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">“Als da kein Überqueren möglich war, so die Brücke zu gut bewacht, lenkte ich meinen Streitwagen nah an die Wasser. Hier lagen viele Tote und ihre Leiber blähten sich in der Sonne. Ich erweckte einen Pestilenzgeborenen und er erzwang die Überwindung der Brücke.“</span> An anderer Stelle deutet eine kurze Randbemerkung auf die Mächte hin, die inzwischen die Geschicke der kriegsgeplagten Welt eingriffen. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">“Siege bei Styktamus und in den Bergen des Hinterlandes. Bei Usartor kreuzte ein Bewahrer des Wissens die Klinge mit einem Vater der Schacht und unterlag. General Larhand ist verloren.“</span><br />
Erneut neigte sich die Waagschale zu Gunsten der Krieger <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Rasan- Kurs</span>, wenn auch berichtet wird das auch die <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Oriten</span> inzwischen Versuche unternahmen ihre Heere besser zu organisieren. Allein die Einsicht kam zu spät. Wieder ist es der Hohepriester der uns Einblick in die Geschehnisse verschafft. Inzwischen, so ist ersichtlich, hat er sich sogar zum obersten Herrscher aufgeschwungen. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">“Endlich gelang es die Mauern zu erstürmen und die wilden Krieger wüteten unter den Feinden das ihr Geschrei die Götter selbst ergötzen mochte. Ich aber stieß die Despoten in den Abgrund der Verzweiflung und verspeiste ihre noch warmen Herzen, ganz wie der Brauch es verlangte. Wahrlich ein Freudentag.“</span> <br />
Wenn in der nun folgenden Epoche von einer Zeit des Friedens die Rede ist, so bezieht sich dies lediglich auf den Umstand das, dass Mutterland, welches nun ja auch das Gebiet der <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Oriten</span> umfasste, selbst nicht von Konflikten heimgesucht wurde. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Rasan- Kur</span> betrieb nichtsdestotrotz eine aggressive Expansionspolitik und unterjochte ein Vielzahl weiterer Städte und Dörfer. Inzwischen waren die Bürger, die einst aus Verzweiflung zu den Waffen gegriffen hatten, zu einer Kriegerkaste avangiert die man mit dem Rittertum vergleichen könnte. Nicht länger waren es Sklaven die, die Kriege ausfochten, sondern das Kämpfen galt als Privileg, als tugendhafte und göttergefällige Lebensaufgabe. Sprache man den, bereits jetzt in mehreren Schriften als Rasankuri bezeichneten, Rittern auch Mut und Ehrenhaftigkeit zu, so wäre es ein Fehler heroische Recken in ihnen zu sehen. Im Gegenteil galten sie als außerordentlich brutal und gnadenlos. Das mehrere Chronisten explizit darauf hinweisen sagt einiges aus in einer Gesellschaft in der Genozid und  ritueller Massenmord an der Tagesordnung waren. <br />
Dennoch wirkte sich die Erschaffung eines stehenden Heeres auch auf andere Aspekte des Lebens aus. Aus einer vormals eher landwirtschaftlich geprägten Kultur entstand nach und nach eine industrielle. Schließlich brauchten ihre Armeen Waffen und Rüstungen. Während sich <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Rasan- Kur</span> immer weiter ausbreitete sahen sich auch andere Herrschaftsgebiete genötigt die Heerführung der erfolgreichen Nation zu übernehmen. So entstand wohl ein einigermaßen ausgeglichenes Kräfteverhältnis zwischen den Reichen. Die fragmentarischen Überlieferungen geben sich wortkarg und verwirren durch fehlende Zeitangaben. Beendet wird dies durch das erscheinen des Schwarzen Drachen.   Dabei ist nicht zu hundert Prozent klar was man sich darunter vorstellen muss. Am ehesten ist es wohl ein Kult der innerhalb <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Rasan-Kurs</span> an Dominanz gewinnt und die restlichen Götterkulte zu überflügeln scheint. Zentrales Objekt der Verehrung ist der besagte Schwarze Drachen, bei dem es sich wohl um eine Inkarnation der Stadt selbst handelt die in Gestalt des obersten Kriegsherren oder Fürsten auftritt. Eine direkte Verkörperlichung des göttlichen Willen. Ob den anderen Vertretern der Kulte diese Entwicklung gefiel ist nicht bekannt, sie dürften auch kaum eine Wahl gehabt haben, da die Bewegung direkt von den Rasankuri ausging, die schon im Namen so enge Verbundenheit mit Reich, Stadt und Fürst aufwiesen. Ob es Widerstand gab oder nicht, nach Etablierung des Drachenkults gab es neue militärische Großerfolge. Dabei ist nicht ganz offensichtlich woran das lag. Vielleicht an der Freudigkeit mir der die Krieger jetzt bereit waren für ihren Herren in den Tod zu gehen. <br />
Was es auch war, die folgenden Siege sprachen für sich. So konnte etwa das, als uneinnehmbar geltende <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Antos</span> eingenommen werden. Selbst Anstrengungen das Meer zu überqueren und die Länder jenseits der bekannten Welt mit Krieg zu überziehen, unternahm man. Über die Erfolge derartiger Expedition ist nicht bekannten denn die Aufzeichnungen über den folgenden Zeitraum sind nicht mehr existent. <br />
Was nun folgt ist der Zeitraum der imperialen Rückeroberung. Dabei ist es bemerkenswert das die Berichte dieses gewaltigen Unterfangens lückenhafter sind als es die Steintafeln der prä- imperialen Zeit waren. Nach dem Weltenbrand und der Machtübernahme des Imperators waren unzählige Rückeroberungsflotten unterwegs um verlorene Systeme in das Reich der Menschen zu reintigrieren. Es mag sein das in labyrinthischen Gängen verstaubter Archive noch detaillierte Aufzeichnungen existieren, Doch wer vermag sie jemals zu entdecken? Anfänglich war der Teilflotte, die mit der Rückeroberung beauftragt war, kein sonderliches Glück beschieden. Sie erlitten hohe Verluste nachdem sie ihre Schiffe verlassen und den Kampf auf die Oberfläche hatten tragen müssen. Die Rasankuri wurden ihrem Ruf wiedereinmal gerecht und waren bald berüchtigt unter ihren Feinden. Unter Anleitung der östlichen Städte, zu denen auch <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Rasan- Kur</span> gehörte, gelang es einen Großteil der verfeindeten Stämme und Nationen zu vereinen und sich dem Feind gemeinsam zu stellen. Es gelang einige Siege gegen die Missionarsarmee zu erringen, wenn auch gesagt werden sollte das auf jeden toten Imperialen wohl zwanzig oder dreißig chaostreue Kämpfer kamen. Die technologische Kluft war schlicht zu gewaltig. Nach einer besonders verehrenden Niederlage und einem ungewohnt strengen Winter zogen sich die imperialen Streitkräfte schließlich auf die nordwestlichen Inseln zurück um sich neu zu gruppieren. Nach internen Auseinandersetzungen und Neuorganisation traten sie, zwei Jahre später etwa, erneut an. <br />
Die Einheit der Völker war inzwischen zerbrochen und so unterlag man schließlich. Der letzte große Sieg der Chaosanbeter war es wohl als es ihnen gelang den Anführer der Feinde, nämlich Septinanus Ferianen zu fangen und schließlich hinzurichten. Dennoch war die Niederlage nicht länger zu vermeiden und  <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Rasan- Kur</span> war schließlich die letzte Stadt die sich ergab. Viele der Rasankuri opferten sich in den letzten Tagen in aussichtslosen Angriffswellen. Für sie galt das Motto: Lieber in einen sinnlosen Tod gehen, anstatt in Knechtschaft leben. Hier hätte die Geschichte wohl geendet, hätte sie einige Jahrtausende oder auch nur Jahrhunderte später gespielt. Doch das junge Imperium war zu jener Zeit naive und sah das Chaos und die Verehrung des selbigen nicht als mehr an, denn als Aberglauben und primitive Götzenverehrung. Man glaubte durch Missionarsarbeit und erzwungenes Abschwören den falsch eingeschlagenen Weg begradigen zu können. Ein fataler Fehler.<br />
Nun muss man wohl sagen das ein Gro der Städte wirklich dem neuen, scheinbar soviel besserem, Imperium treu zustand. Wieso auch nicht? Das Leben wurde um soviel besser. Technologie und Fortschritt hielten Einzug. Reichtum blieb den ohnehin Wohlhabenden erhalten, ja vermehrte sich gar. Den Ärmeren wurde Stabilität zuteil die vorher auf Koron in dieser Form gänzlich unbekannt war. Doch in einigen Herz hatte sich das Wissen um die alten Götter tief eingegraben und Vergessen war für sie unmöglich. Rasankur, wie die Stadt nun hieß und in dem der Kult um die Vier damals seine Blüte erlebte, war noch gänzlich mit dem alten Glauben durchsetzt. Im Verborgenen erhielten die Rituale der Verehrung keinen Abbruch und das Verbotene erfreute sich sogar größerer Beliebtheit als je zuvor. Nachdem das Imperium sicher sein konnte das Koron nun treu und fest in seiner Loyalität zu Terra stand wandt man sein Augenmerk auf dringendere Probleme des wachsenden Riesenreichs. Die Überwachung der Geschicke des Planeten überließ man den Adligen und ihren reorganisierten Armeen. Darin sah man keinen Widerspruch, waren sie doch alle dem Imperator verpflichtet und der Verrat eines Einzelnen würde die Strafe aller anderen nachziehen. So kam es also das die Armeen Korons fast unverändert, nur wesentlich besser gerüstet, erneut erstarkten. Auch die Rasankuri traten wieder für Rasankur an. Das feudale System war der Organisation einer großen Streitmacht weitesgehend gewichen, doch Bezüge und Anlehnungen an diese Epoche waren noch immer zu finden. Ein aufmerksamer Beobachter hätte den Einfluss des Warp unweigerlich bemerkt, denn die Krieger zeigten sich trotz ihrer hochwertigen Ausbildung noch immer über die Maße grausam und diabolisch inspiriert. Es mochte auch die ein oder andere warnende Stimme gegeben haben doch die Herrschenden des Planeten waren selbst so von Korruption und Eigennutz zerfressen das sie das Nachlassen von Frömmigkeit in anderen Nationen kaum berührte. Und das Imperium? Der leviathanische Moloch der Bürokratie ist und war die Versinnbildlichung der Trägheit. Somit sollten Jahrhunderte vergehen bis die Bedenken eine kundige Stelle erreichten. <br />
Auf Koron kam es wie es kommen musste. Alte Feindschaften regten sich und unbeglichene Rechnungen verlangten Genugtuung. Die Natur der Bewohner regte sich all zu bald wieder und die Trommeln des Krieges erschollen aufs Neue. Das Ringen das nun begann war entsprechend apokalyptisch, was den modernen Werkzeugen des Tötens geschuldet blieb. So viele fanden den Tod, das ihre gebleichten Schädel Ebenen so weiß wie Schnee bildeten. Einmal mehr bestätigten die Rasankuri das die Schauergesichten über sie wahr waren. Mit dem Zornes der Götter, die ihr Dasein im Verborgenen abschüttelten, brachten sie die absolute Vernichtung. Bald schon galten sie selbst als Dämonen, die keinen Bundeseid befolgten und den Kampf um des Kampfes Willen suchten. Dennoch waren sie nur Menschen, so wie alle die anderen Soldaten die sich in Schlachten, deren Ursachen schon längst niemanden mehr kümmerten, gegenüberstanden. Weil sie aber Menschen waren vergingen sie in der Macht der Waffen die immer tödlicher und immer größerer Zahl entfesselt wurden. Letztlich gingen den Herren und Tyrannen, den Generälen und Despoten die Soldaten aus. Rasankur kompensierte dies durch die Erschaffung von Clonen. Kämpfer in unbegrenzter Zahl die weder Furcht noch Raserei kannten, kaum mehr als biologische Roboter. Diese “Verteidiger“ genannten Streiter besiegelten den Abstieg der einstmals so angesehenen und gefürchteten Rasankuri.            <br />
Sie verkamen zu einer Schutztruppe, die in Garnisonen mit ansehen musste wie die Geschehnisse an ihr vorbeizogen. Schließlich waren die Ränge, die einst mit Stolz von den Taten der Krieger gekündet hatten, nicht mehr als hohle Worte mit denen sich fette Beamte und Würdenträger schmückten. Die Wurzeln der Stadt, die auf Kampf und Kriegerstolz errichtet war, verblassten in den Seelen ihrer Bewohner, nun da die Verteidiger die Bürde des Kampfes übernommen hatten. Selbst die Verehrung der Götter verkam zu floskelhafter Ritualüberzüchtung in der, neben lästiger Pflicht, nur noch die orgienhaften Ausschweifungen von Interesse waren. <br />
Als das Imperium schließlich zurückkehrte um zu erfahren was dran sei an den beunruhigenden Berichten, die schließlich die betreffenden Organe erreicht hatten, fanden sie erneut nur eine blutgetränkte Welt vor. Die Geschichte wiederholte sich und wieder begann ein Rückeroberungsfeldzug. Lediglich die Gnadenlosigkeit, mit welcher man diesen führte, suchte Seinesgleichen. Die Städte, die sich nicht gleich reumütig auf die Seite der erbost heimkommenden Hausherren gestellt hatten, wehrten sich erbittert gegen die neuerlichen Okkupationsversuche. Schrecklich waren die Kämpfe und der Planet selbst verödete unter den entfesselten Gewalten.    <br />
Ob es nun schicksalhafte Götterstrafe war oder schlichte Konsequenz eines erbarmungslos geführten Vernichtungskrieges. Rasankur ging unter. Nicht die Stadt, dafür ihre, von jeglichem Glauben abgefallenen Bewohner.  Virusbomben fraßen die Einwohner, gleichgültig gegenüber Stand, Geschlecht oder Alter. Alle flossen als fleischiger Brei in die Abwasserschächte. Die Stadt verwandelte sich in ein Totenhaus, versank in einen brütendenen Schlaf, der böse Träume in die Welt schickte und nach jenen rief die das in ihrer Seele trugen was die Stadt einst ausgemacht hatte. Der schwarze Drachen war nicht besiegt, sondern harrte seiner Erweckung. <br />
Diese kam durch einen Krieger und seine Begleiter. Sie fanden die Stadt und traten ihr Erbe an. Blut war das Taufwasser der Wiedergeburt und mit unwiderstehlichen Sog, der alle zu den monolithischen Mauern zog, welche die Berührung der Dunkelheit in sich spürten, kehrten auch die Rasankuri zurück. <br />
Der neue Fürst stellte sie nach den Sitten der alten, der besseren Zeit auf. Sie würden erneut den Schrecken in die Welt tragen und Opfer auf dem ewigen Altar des Krieges darbringen.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kampfweise und Selbstverständnis</span> <br />
<br />
Es ist schwer die Armeen Rasankurs genau einzuordnen. Sie sind weder mit imperialen Soldaten, noch mir einer strukturlosen Horde zu vergleichen. Wohl ist es eine Mischung aus all dem. Sie passen nicht in das Schema das man von Zusammenballungen aus Chaosdienern haben mag. Weder fanatische, aber unerfahrene Kultisten sind sie, noch eine barbarische Meute deren Ambitionen nicht über das bloße Vernichten hinausgeht. Nun könnte man sagen sie sind wohl nicht mehr als normale Soldaten die den doppelköpfigen Adler gegen den Chaosstern getauscht haben. Immerhin gibt es Belege für derartige Formationen. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Da wären etwa der Blutpakt, die Söhne Seks </span>  oder <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">die Kinder der schwarzen Flamme.</span>  Tatsächlich gibt es Parallelen zu diesen Fraktionen, doch eine Übereinstimmung kommt nicht zustande. Die Rasankuris sind eine Kriegerkaste die sich über Generationen entwickelt hat und nicht etwa, wie die oben genannten, relativ schnell entstanden ist. Sie sahen sich schon als auserwählte Heerschar der Götter als die steinerne Keule und der Speer alles war womit sie diesem Anspruch Geltung verschaffen konnten. Somit ist Verständnis der eigenen Kriegerkultur natürlich gewachsen und entsprechend stark entwickelt. Ihre extreme Brutalität im Kampf kann man daher einer natürlichen Grausamkeit zurechnen, die einer Erziehung zu verdanken ist, die seit Generationen ohne Begriffe wie Gnade oder Nachsicht auskommt. Selbst nach dem Bruch des langen Totenschlafes ist dies wie ein kollektives Erinnern in den neuen Kriegern verankert. Ihre ganze innere Gesellschaft baut auf Stärke auf. So entsteht die Rangfolge innerhalb der kleinsten Einheit, bist zu den offiziellen Graduierungen nach dem Faustrecht. Das diese Ränge, trotzdem im Kampf bedingungslos anerkannt werden ist das Erfolgsgeheimnis dieses Kriegerkults. Durch den Gehorsam wird das Können und die Wildheit der Rasankuri in optimale Bahnen gelenkt. <br />
Im der Schlacht sind die Krieger mehr als ernstzunehmende Gegner. Ihr Leben dreht sich fast ausschließlich um das Töten und den Dienst an den Göttern. Entsprechend bewandert sind sie im Umgang mit ihrer Bewaffnung. Sind Schuss- und schwere Waffen auch mit anderen Armeen vergleichbar, so haben die Rasankuri doch eine Neigung zum Nahkampf. Die kann zum falschen Zeitpunkt zum Desaster führen, im richtigen doch das Zünglein an der Waage des Sieges sein.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Organisation</span> <br />
<br />
Die Organisation der Infanterieeinheiten ist recht simpel aufgebaut. Die kleinste Einheit ist der <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Speer</span>. Er besteht aus zwölf Kriegern, die mit ihrem Mehrfachen von vier die Götter ehren. Die Speere bestehen aus Rasankuri unterschiedlicher Ausrichtung. So gibt es neben dem Anführer die normalen Schützen und die sogenannten <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Linienbrecher</span>. Sie sind auf den Nahkampf ausgelegt und führen entweder nur eine entsprechende Nahkampfwaffe, oder eine einhändige Nahkampfwaffe und eine Pistole. Ihre Anzahl innerhalb des Trupps kann variieren und ihre Aufgabe ist ganz klar das Vorrantreiben von Sturmangriffen. Oftmals sind sie Khorne zugehörig.<br />
Darüber hinaus gibt es zwei Waffenexperten, vereinzelt auch mehr. Zwar ist die Zahl nicht wirklich vorgegeben, doch die Vorgesetzten achten darauf das sich schwere Waffen nicht zu sehr massieren. Neben den bekannten Unterstützungswaffen, wie Maschinengewehr, Granatwerfer, Scharfschützengewehr und den etwas selteneren Exemplaren wie Melter und Plasmawerfer, verdient der <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Brodem des Drachen</span>  noch besondere Aufmerksamkeit. Er wird in der Rubrik "Ausrüstung" behandelt. Kommen Gerätschaften wie schwere Bolter, Autokanonen oder Panzerfäuste zum Einsatz, dann werden diese natürlich von zwei Mann bedient. Naraks, sprich Rekruten, werden während der Ausbildung zwar in eigenständigen Trupps zusammengefasst, sind aber auch schon bei richtigen Kämpfen dabei. Dann werden sie auf die Speere verteilt um von der erfahrenen Kriegern zu lernen.      <br />
Zehn Speere bilden einen <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Gaura</span>. So setzt es sich auch mit dem <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Rarr</span> fort. Er ergibt sich aus zehn Gauras. Zur <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Sicherl</span>, macht die Einheitenzahl einen beachtlichen Sprung, denn diese Formation besteht aus fünfzig Rarrs und ist für gewöhnlich die Größe mit der in Kriegen gehandelt wird die diese Bezeichnung auch verdienen. Als letztes ist der Heerzug zu nennen. Er umfasst mindestens drei Sicheln und hat noch oben keine Grenze.   <br />
<br />
Speer - 12 Rasankuri <br />
Gaura - 120 Rasankuri<br />
Rarr - 1200 Pasankuri <br />
Sichel - 60 000 Rasankuri <br />
Heerzug- min. 180 000 Rasankuri<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ränge:</span> <br />
Rekrut / Nark <br />
Soldat / Rasankuri <br />
Spezialist / In- Rasankuri  <br />
Unterführer / Prä- Rasankuri <br />
Einheitenführer / Cen- Rasankuri<br />
Feldheer / EnWor - Rasankuri]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size: 7pt;" class="mycode_size">[CENTER]<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">DIE RASANKURI</span> [/CENTER]  </span>  <br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">7 Und wenn die zwei mal hundert Jahre vollendet sind, wird der Böse losgelassen werden aus seinem Gefängnis<br />
8 und wird ausziehen, zu verführen die Völker an den vier Enden der Erde, die da schlecht sind, verändert, verräterisch, unrein, und sie zum Kampf zu versammeln; deren Zahl ist wie der Sand am Meer.<br />
9 Und sie stiegen herauf auf die Ebene der Erde und umringten das Heerlager der Heiligen und die geliebte Stadt. Und es fiel Feuer vom Himmel und verzehrte sie.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">die zehn Zeichen der Endzeit</span> von Deutra der Sehenden.</span><br />
<br />
[CENTER]<a href="http://www.bilder-hochladen.net/files/7b0y-2a-jpg-nb.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="http://www.bilder-hochladen.net/files/7b0y-2a.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 7b0y-2a.jpg]" class="mycode_img" /></a> [/CENTER]  <br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Name:</span><br />
Der Name Rasankuri hat, wie so viele Worte in der dunkeln Sprache, mannigfaltige Bedeutungen. Genaue, linguistische Übersetzung würde <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Stadtbewohner</span> oder <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Bewohner Rasankurs</span> ergeben. Sinngemäß bedeutet er jedoch eher <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Macht Rasankurs</span>. Natürlich ist die Verbindung zu Stadt eindeutig, doch das Wort wird auch mit Begriffen wie <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Mut, Grausamkeit</span> oder <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">drohender Macht</span>, gleichgesetzt. Darüber hinaus beschreibt es, in leichten Abwandlungen, Ränge in der Heeresstruktur Rasankurs. In alten Zeiten fand es Verwendung als Überbegriff einer Art, privilegierten Ritterstandes. In der dunklen Sprache liegt die Bedeutung eines Wortes oftmals in Betonung und Zusammenhang mit anderen Worten, so bleibt eine präzise Übersetzung, wie gesagt, unmöglich.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Geschichte:</span>   <br />
Wann genau die Rasankuri als militärische Macht in Erscheinung traten liegt, wie so vieles aus der blutigen Vergangenheit Korons, im Nebel der Zeit verborgen. Wahrscheinlich ist jedoch das sie noch vor der Blütezeit, der später als <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Die Zeit von Schwert und Speer</span> bekannten, dritten Epoche auftraten und Rasankur zur Großmachtstellung verhalfen. Dazu muss man wissen das in jenen Tagen Sklavenarmeen und Dienervölker in den Kriegsdienst gepresst wurden. Geiseln, drakonische Strafen und in Aussicht gestellte Vergünstigungen waren der Antrieb für diese Armeen. Da eine Volksgruppe stets nur die überfiel die ohnehin zu ihren Feinden gehörten oder mit denen sie nichts verband, war gewährleistet das die einzelnen Gruppen nicht miteinander sympathisierten und Aufstände selten blieben. <br />
Die Schlachten in jenen Tagen waren wenig, bis gar nicht, organisierte Aufeinandertreffen von Horden. Grausige Gemetzel in denen Masse den einzigen, taktischen Gesichtspunkt darstellte. Einheitliche Ausrüstung, Ausbildung oder gar geschulte Führung war nicht vorhanden. <br />
Es war die Zeit in der die dunklen Götter eine feste Größe in der Glaubenswelt und den weltlichen Geschicken Korons erlangten. Schlachten waren daher bald ebenso sehr religiöse Angelegenheiten wie machtpolitische. Niemand sah eine Notwenigkeit darin etwas an dieser Art der Kriegsführung zu ändern. Die Entstehung der rasankurischen Kriegerkaste war daher auch einem Zufall geschuldet. <br />
Undatierte Aufzeichnungen in Keilschrift sprechen vom Angriff der <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Tusk</span> auf die Lande der <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Oriten</span>. Bei beiden Fraktionen handelte es sich offenbar um Zusammenschlüsse mehrerer Stadtstaaten. Darunter auch Ras-an-marakur, das spätere Rasankur. Die Stadt war nicht sonderlich bedeutend in jenen Tagen. Eine ländliche Niederlassung, die durch Getreidehandel zu einigem Wohlstand gekommen war und dabei war ein bedeutendes Zentrum des neuen Glaubens zu werden. Diese Entwicklung war jedoch bedroht nachdem die <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Tusk</span> einige wichtige Schlachten gewannen und die Heere der <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Oriten</span> sich in der Defensive sahen. Als sich weitere Schlachten, auf dem eigenen Mutterland, zu Ungunsten der <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Oriten</span> entwickelten zog der Tyrann seine Armeen in das Kernland zurück um die zentralen Städte zu schützen. Ras-an-marakur fand sich gänzlich ohne Schutz als die dort stationierten Sklavenabteilungen abzogen. Was blieb waren die Bürger, die man offenbar aufgegeben hatte. Die Händler, Bauern und Handwerker, sowie die Vorform ländlichen Adels, der in Gestalt von reichen Großbauern auftrat, war allerdings keineswegs bereit sich ausplündern und abschlachten zu lassen. Gerade die neuen Priester, die Stärke und fanatischen Kampfeswillen predigten, taten ihren Teil um den Funken des Widerstandes zu einem Feuer zu entfachen. <br />
Die Tafeln von Mürikant sprechen von einer Zeremonie, in der die Bürger auf den Kampf eingeschworen wurden. Da man dem sich nähernden Heer zahlenmäßig nicht gewachsen war suchte man nach anderen Mitteln und Wegen. Als erstes wurden Einheiten mit gleicher Bewaffnung gebildet, um effektiver agieren zu können. Bogenschützen, Speer- und Schwertkampfer gliederten sich in separate Blöcke. Auch Reiter auf gezähmten Charnaks kamen zum Einsatz. Bis dahin hatten man die Tiere lediglich für die Feldarbeit genutzt. Zwar gab es auch in diesen Tagen schon Reiterwettkämpfe unter den jungen Burschen, doch vom Charnak aus zu kämpfen galt als unschicklich und wenig mannbar. Das war jedoch nichts gegen einen andere Ungeheuerlichkeit, welche die Bewohner Ras-an-marakur begangen. Sie ließen Frauen mitkämpfen. In einer Welt in der eine Frau kaum mehr wert war als ein Sklave unvorstellbar. <br />
Trotz dieser Neuorganisation waren die Aussichten alles andere als rosig. Um so kühner war der Entschluss dem Feind entgegenzugehen und den Kampf zu ihm zu tragen. <br />
Üblicherweise sammelten sich gegnerische Heere vor der Schlacht, provozierten sich gegenseitig und stürzten dann auf ein einheitliches Zeichen aufeinander zu. <br />
Die kleine Armee aus Nichtsklaven nahm auf diesen Brauch keine Rücksicht. Ohne Vorwarnung fielen sie über den verblüfften Voraushaufen her. Pfeile regneten auf die unvorbereiteten Kämpfer herab und was nicht sofort floh ritten die Kavallerieeinheiten nieder. Hunderte fielen ohne das sie wirklich wussten was sie da getroffen hatte. Ein weiterer Vorteil war die Zusammengehörigkeit der Stadtbewohner, die den Sklaven abging. Die gepressten Völkerscharen kannten ihre Führer nur durch die Peitsche, während die Stadteinheiten jenen folgten die auch im normalen Leben ihre Obersten und Angesehensten waren. Außerdem kämpften sie für ihre Stadt und um die nackte Existenz, während der Feind kaum wusste wie das Land hieß, in dem er sein Leben lassen sollte. Dazu kamen die taktischen Vorteile. Die Einheiten waren beweglich durch ihre geringe Größe und die kurzen Befehlsketten. Obendrein kannten das heimische Gelände wie ihre Westentasche. Unschätzbarer Pluspunkte. <br />
Der Angriff auf das Hauptherr war dennoch ein Wagnis, da dieses wohl um ein zehnfaches größer war. Wieder eröffneten Pfeilschauer den Kampf ohne Vorwarnung. Die Masse der <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Tusk</span> stand so dicht, das jeder Schuss traf. Aus dem riesigen Haufen kamen zwar Geschosse zurückgeschleudert, allerdings nur vereinzelt und unkoordiniert. Die <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Tusk</span> suchten die direkte Konfrontation und stürmten auf den Feind ein. Dieser lies die wilden Horden gegen eine Mauer aus Speeren rennen, die nur auf Aufhalten und Verteidigen bedacht war. Als sich der Sturmlauf nicht auseinander zog, sonder an den aufgereckten Speeren staute geriet der ganze Angriff ins Stocken. Die hinteren Reihen schoben die fordern in den tödlichen Wall.                     <br />
Panik brach an einigen Stellen aus, als es weder vorwärts noch rückwärts ging. Währenddessen machten kleine Reitertrupps gezielt Jagt auf die Anführer des Feindes. Ein weiterer, kapitaler Bruch mit den Regeln der gewohnten Kriegsführung. Nun brach auch noch das wenige an Anleitung zusammen, was der Heerhaufen vorweisen konnte. Der Kampfesmut des Gegners begann zu schwanken. Als die Schwertkämpfer der Stadtbewohner von der Flanken her einfielen, geführt von den rasenden Priestern der Chaosgötter, brach der letzte Rest Moral zusammen. In heilloser Flucht wandten sich die <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Tusk</span> um und liefen in alle vier Winde auseinander. Man jagte den Fliehenden nach und kaum eine Handvoll entkam den Speeren und Pfeilen der Bewohner Ras-an-marakur. <br />
Dieser Sieg war beispiellos!<br />
[CENTER]<img src="http://www.bilder-hochladen.net/files/big/5tob-10.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5tob-10.jpg]" class="mycode_img" />[/CENTER] <br />
Niemals hatte ein soviel kleineres Heer einen Sieg, dazu noch einen derart vernichtenden, gegenüber einer solchen  Streitmacht errungen. Die Gründe dafür liegen natürlich auf der Hand. Organisation, Beweglichkeit, straffe Führung und der unbedingte Wille zum Sieg waren die Schlüssel. Dennoch fand die Vernichtung des Tuskheeres so große Beachtung, das gleich mehrere Quellen davon berichten. Sind diese auch von der Empörung über die erfolgten Verletzungen der Kriegskunst bestimmt, so schwingt doch Verwunderung und Anerkennung in den Texten mit. Die siegreiche Handelsstadt ließ es mit diesem Triumph jedoch keinesfalls bewenden. Man hatte die verheerende Wirkung der eigenen Kampfweise erkannt und niemand dachte auch nur im Traum daran sie ungenutzt zu lassen. In den folgenden zwei oder drei Jahren, die zeitgenössischen Berichte variieren hier, schlugen das Heer weitere Armeen der <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Tusk</span> zurück. Dabei boten sie benachbarten Städten, die ebenso schutzlos zurückgelassen worden waren, ihre Hilfe an und machten sie im Gegenzug zu Vasallen. So entwickelte sich die ehemalige kleine Handelsstadt nach und nach zu einer militärischen Macht. Nachdem auch die <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Oriten</span> einige Erfolge hatten verzeichnen können zogen sich die Aggressoren in ihre heimatlichen Gefilde zurück. <br />
Nun blieb es nicht aus das den <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Oriten</span> auffiel das ihnen einige Städte abhanden gekommen waren. Sie schickten Abgesandte zum selbsternannten Herren Ras-an-marakur, dessen Name leider gänzlich vergessen ist. Bekannt hingegen ist wie er mit den Botschaftern verfuhr. <br />
Er ließ sie bei lebendigem Leib kochen und verschlang sie einen nach dem anderen. Lediglich einen verschonte er, damit er berichten möge was sich zugetragen. Auf dem Bronzeschild des Tefuris war, bis zu einer Vernichtung im Krieg der Häuser, zu lesen: <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">“So wie ihr toter Leib zu meinem Leib, so soll dein Land zu meinem Land, deine Stärke zu meiner Stärke! Gehe hin und künde dies deinem König.“</span> In der Mitte des Schilds war neben einer Schlachtenszene das Wort <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Rasan-Kur</span> eingeprägt. Dies ist insofern von Bedeutung, da es die neue Identität der vereinigten Stadtstaaten anzeigt, die sich zu diesem Zeitpunkt bereits alle Angehörige des Reiches <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Rasan- Kur</span> sahen. <br />
Die Reaktion der <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Oriten</span> war, wie kaum anders zu erwarten, entsprechend kriegerischer Natur. Die Totenbücher Priesters Nes-pohfes geben recht genaue Auskunft über den folgenden Konflikt. Erneut stand pure zahlenmäßige Überlegenheit gegen strategisches Geschick. Allerdings wird auch das erste mal vom rigorosen Einsatz chaotischer Hexerei gesprochen. So heißt es bei Nes-pohfes: <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">“Als da kein Überqueren möglich war, so die Brücke zu gut bewacht, lenkte ich meinen Streitwagen nah an die Wasser. Hier lagen viele Tote und ihre Leiber blähten sich in der Sonne. Ich erweckte einen Pestilenzgeborenen und er erzwang die Überwindung der Brücke.“</span> An anderer Stelle deutet eine kurze Randbemerkung auf die Mächte hin, die inzwischen die Geschicke der kriegsgeplagten Welt eingriffen. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">“Siege bei Styktamus und in den Bergen des Hinterlandes. Bei Usartor kreuzte ein Bewahrer des Wissens die Klinge mit einem Vater der Schacht und unterlag. General Larhand ist verloren.“</span><br />
Erneut neigte sich die Waagschale zu Gunsten der Krieger <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Rasan- Kurs</span>, wenn auch berichtet wird das auch die <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Oriten</span> inzwischen Versuche unternahmen ihre Heere besser zu organisieren. Allein die Einsicht kam zu spät. Wieder ist es der Hohepriester der uns Einblick in die Geschehnisse verschafft. Inzwischen, so ist ersichtlich, hat er sich sogar zum obersten Herrscher aufgeschwungen. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">“Endlich gelang es die Mauern zu erstürmen und die wilden Krieger wüteten unter den Feinden das ihr Geschrei die Götter selbst ergötzen mochte. Ich aber stieß die Despoten in den Abgrund der Verzweiflung und verspeiste ihre noch warmen Herzen, ganz wie der Brauch es verlangte. Wahrlich ein Freudentag.“</span> <br />
Wenn in der nun folgenden Epoche von einer Zeit des Friedens die Rede ist, so bezieht sich dies lediglich auf den Umstand das, dass Mutterland, welches nun ja auch das Gebiet der <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Oriten</span> umfasste, selbst nicht von Konflikten heimgesucht wurde. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Rasan- Kur</span> betrieb nichtsdestotrotz eine aggressive Expansionspolitik und unterjochte ein Vielzahl weiterer Städte und Dörfer. Inzwischen waren die Bürger, die einst aus Verzweiflung zu den Waffen gegriffen hatten, zu einer Kriegerkaste avangiert die man mit dem Rittertum vergleichen könnte. Nicht länger waren es Sklaven die, die Kriege ausfochten, sondern das Kämpfen galt als Privileg, als tugendhafte und göttergefällige Lebensaufgabe. Sprache man den, bereits jetzt in mehreren Schriften als Rasankuri bezeichneten, Rittern auch Mut und Ehrenhaftigkeit zu, so wäre es ein Fehler heroische Recken in ihnen zu sehen. Im Gegenteil galten sie als außerordentlich brutal und gnadenlos. Das mehrere Chronisten explizit darauf hinweisen sagt einiges aus in einer Gesellschaft in der Genozid und  ritueller Massenmord an der Tagesordnung waren. <br />
Dennoch wirkte sich die Erschaffung eines stehenden Heeres auch auf andere Aspekte des Lebens aus. Aus einer vormals eher landwirtschaftlich geprägten Kultur entstand nach und nach eine industrielle. Schließlich brauchten ihre Armeen Waffen und Rüstungen. Während sich <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Rasan- Kur</span> immer weiter ausbreitete sahen sich auch andere Herrschaftsgebiete genötigt die Heerführung der erfolgreichen Nation zu übernehmen. So entstand wohl ein einigermaßen ausgeglichenes Kräfteverhältnis zwischen den Reichen. Die fragmentarischen Überlieferungen geben sich wortkarg und verwirren durch fehlende Zeitangaben. Beendet wird dies durch das erscheinen des Schwarzen Drachen.   Dabei ist nicht zu hundert Prozent klar was man sich darunter vorstellen muss. Am ehesten ist es wohl ein Kult der innerhalb <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Rasan-Kurs</span> an Dominanz gewinnt und die restlichen Götterkulte zu überflügeln scheint. Zentrales Objekt der Verehrung ist der besagte Schwarze Drachen, bei dem es sich wohl um eine Inkarnation der Stadt selbst handelt die in Gestalt des obersten Kriegsherren oder Fürsten auftritt. Eine direkte Verkörperlichung des göttlichen Willen. Ob den anderen Vertretern der Kulte diese Entwicklung gefiel ist nicht bekannt, sie dürften auch kaum eine Wahl gehabt haben, da die Bewegung direkt von den Rasankuri ausging, die schon im Namen so enge Verbundenheit mit Reich, Stadt und Fürst aufwiesen. Ob es Widerstand gab oder nicht, nach Etablierung des Drachenkults gab es neue militärische Großerfolge. Dabei ist nicht ganz offensichtlich woran das lag. Vielleicht an der Freudigkeit mir der die Krieger jetzt bereit waren für ihren Herren in den Tod zu gehen. <br />
Was es auch war, die folgenden Siege sprachen für sich. So konnte etwa das, als uneinnehmbar geltende <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Antos</span> eingenommen werden. Selbst Anstrengungen das Meer zu überqueren und die Länder jenseits der bekannten Welt mit Krieg zu überziehen, unternahm man. Über die Erfolge derartiger Expedition ist nicht bekannten denn die Aufzeichnungen über den folgenden Zeitraum sind nicht mehr existent. <br />
Was nun folgt ist der Zeitraum der imperialen Rückeroberung. Dabei ist es bemerkenswert das die Berichte dieses gewaltigen Unterfangens lückenhafter sind als es die Steintafeln der prä- imperialen Zeit waren. Nach dem Weltenbrand und der Machtübernahme des Imperators waren unzählige Rückeroberungsflotten unterwegs um verlorene Systeme in das Reich der Menschen zu reintigrieren. Es mag sein das in labyrinthischen Gängen verstaubter Archive noch detaillierte Aufzeichnungen existieren, Doch wer vermag sie jemals zu entdecken? Anfänglich war der Teilflotte, die mit der Rückeroberung beauftragt war, kein sonderliches Glück beschieden. Sie erlitten hohe Verluste nachdem sie ihre Schiffe verlassen und den Kampf auf die Oberfläche hatten tragen müssen. Die Rasankuri wurden ihrem Ruf wiedereinmal gerecht und waren bald berüchtigt unter ihren Feinden. Unter Anleitung der östlichen Städte, zu denen auch <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Rasan- Kur</span> gehörte, gelang es einen Großteil der verfeindeten Stämme und Nationen zu vereinen und sich dem Feind gemeinsam zu stellen. Es gelang einige Siege gegen die Missionarsarmee zu erringen, wenn auch gesagt werden sollte das auf jeden toten Imperialen wohl zwanzig oder dreißig chaostreue Kämpfer kamen. Die technologische Kluft war schlicht zu gewaltig. Nach einer besonders verehrenden Niederlage und einem ungewohnt strengen Winter zogen sich die imperialen Streitkräfte schließlich auf die nordwestlichen Inseln zurück um sich neu zu gruppieren. Nach internen Auseinandersetzungen und Neuorganisation traten sie, zwei Jahre später etwa, erneut an. <br />
Die Einheit der Völker war inzwischen zerbrochen und so unterlag man schließlich. Der letzte große Sieg der Chaosanbeter war es wohl als es ihnen gelang den Anführer der Feinde, nämlich Septinanus Ferianen zu fangen und schließlich hinzurichten. Dennoch war die Niederlage nicht länger zu vermeiden und  <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Rasan- Kur</span> war schließlich die letzte Stadt die sich ergab. Viele der Rasankuri opferten sich in den letzten Tagen in aussichtslosen Angriffswellen. Für sie galt das Motto: Lieber in einen sinnlosen Tod gehen, anstatt in Knechtschaft leben. Hier hätte die Geschichte wohl geendet, hätte sie einige Jahrtausende oder auch nur Jahrhunderte später gespielt. Doch das junge Imperium war zu jener Zeit naive und sah das Chaos und die Verehrung des selbigen nicht als mehr an, denn als Aberglauben und primitive Götzenverehrung. Man glaubte durch Missionarsarbeit und erzwungenes Abschwören den falsch eingeschlagenen Weg begradigen zu können. Ein fataler Fehler.<br />
Nun muss man wohl sagen das ein Gro der Städte wirklich dem neuen, scheinbar soviel besserem, Imperium treu zustand. Wieso auch nicht? Das Leben wurde um soviel besser. Technologie und Fortschritt hielten Einzug. Reichtum blieb den ohnehin Wohlhabenden erhalten, ja vermehrte sich gar. Den Ärmeren wurde Stabilität zuteil die vorher auf Koron in dieser Form gänzlich unbekannt war. Doch in einigen Herz hatte sich das Wissen um die alten Götter tief eingegraben und Vergessen war für sie unmöglich. Rasankur, wie die Stadt nun hieß und in dem der Kult um die Vier damals seine Blüte erlebte, war noch gänzlich mit dem alten Glauben durchsetzt. Im Verborgenen erhielten die Rituale der Verehrung keinen Abbruch und das Verbotene erfreute sich sogar größerer Beliebtheit als je zuvor. Nachdem das Imperium sicher sein konnte das Koron nun treu und fest in seiner Loyalität zu Terra stand wandt man sein Augenmerk auf dringendere Probleme des wachsenden Riesenreichs. Die Überwachung der Geschicke des Planeten überließ man den Adligen und ihren reorganisierten Armeen. Darin sah man keinen Widerspruch, waren sie doch alle dem Imperator verpflichtet und der Verrat eines Einzelnen würde die Strafe aller anderen nachziehen. So kam es also das die Armeen Korons fast unverändert, nur wesentlich besser gerüstet, erneut erstarkten. Auch die Rasankuri traten wieder für Rasankur an. Das feudale System war der Organisation einer großen Streitmacht weitesgehend gewichen, doch Bezüge und Anlehnungen an diese Epoche waren noch immer zu finden. Ein aufmerksamer Beobachter hätte den Einfluss des Warp unweigerlich bemerkt, denn die Krieger zeigten sich trotz ihrer hochwertigen Ausbildung noch immer über die Maße grausam und diabolisch inspiriert. Es mochte auch die ein oder andere warnende Stimme gegeben haben doch die Herrschenden des Planeten waren selbst so von Korruption und Eigennutz zerfressen das sie das Nachlassen von Frömmigkeit in anderen Nationen kaum berührte. Und das Imperium? Der leviathanische Moloch der Bürokratie ist und war die Versinnbildlichung der Trägheit. Somit sollten Jahrhunderte vergehen bis die Bedenken eine kundige Stelle erreichten. <br />
Auf Koron kam es wie es kommen musste. Alte Feindschaften regten sich und unbeglichene Rechnungen verlangten Genugtuung. Die Natur der Bewohner regte sich all zu bald wieder und die Trommeln des Krieges erschollen aufs Neue. Das Ringen das nun begann war entsprechend apokalyptisch, was den modernen Werkzeugen des Tötens geschuldet blieb. So viele fanden den Tod, das ihre gebleichten Schädel Ebenen so weiß wie Schnee bildeten. Einmal mehr bestätigten die Rasankuri das die Schauergesichten über sie wahr waren. Mit dem Zornes der Götter, die ihr Dasein im Verborgenen abschüttelten, brachten sie die absolute Vernichtung. Bald schon galten sie selbst als Dämonen, die keinen Bundeseid befolgten und den Kampf um des Kampfes Willen suchten. Dennoch waren sie nur Menschen, so wie alle die anderen Soldaten die sich in Schlachten, deren Ursachen schon längst niemanden mehr kümmerten, gegenüberstanden. Weil sie aber Menschen waren vergingen sie in der Macht der Waffen die immer tödlicher und immer größerer Zahl entfesselt wurden. Letztlich gingen den Herren und Tyrannen, den Generälen und Despoten die Soldaten aus. Rasankur kompensierte dies durch die Erschaffung von Clonen. Kämpfer in unbegrenzter Zahl die weder Furcht noch Raserei kannten, kaum mehr als biologische Roboter. Diese “Verteidiger“ genannten Streiter besiegelten den Abstieg der einstmals so angesehenen und gefürchteten Rasankuri.            <br />
Sie verkamen zu einer Schutztruppe, die in Garnisonen mit ansehen musste wie die Geschehnisse an ihr vorbeizogen. Schließlich waren die Ränge, die einst mit Stolz von den Taten der Krieger gekündet hatten, nicht mehr als hohle Worte mit denen sich fette Beamte und Würdenträger schmückten. Die Wurzeln der Stadt, die auf Kampf und Kriegerstolz errichtet war, verblassten in den Seelen ihrer Bewohner, nun da die Verteidiger die Bürde des Kampfes übernommen hatten. Selbst die Verehrung der Götter verkam zu floskelhafter Ritualüberzüchtung in der, neben lästiger Pflicht, nur noch die orgienhaften Ausschweifungen von Interesse waren. <br />
Als das Imperium schließlich zurückkehrte um zu erfahren was dran sei an den beunruhigenden Berichten, die schließlich die betreffenden Organe erreicht hatten, fanden sie erneut nur eine blutgetränkte Welt vor. Die Geschichte wiederholte sich und wieder begann ein Rückeroberungsfeldzug. Lediglich die Gnadenlosigkeit, mit welcher man diesen führte, suchte Seinesgleichen. Die Städte, die sich nicht gleich reumütig auf die Seite der erbost heimkommenden Hausherren gestellt hatten, wehrten sich erbittert gegen die neuerlichen Okkupationsversuche. Schrecklich waren die Kämpfe und der Planet selbst verödete unter den entfesselten Gewalten.    <br />
Ob es nun schicksalhafte Götterstrafe war oder schlichte Konsequenz eines erbarmungslos geführten Vernichtungskrieges. Rasankur ging unter. Nicht die Stadt, dafür ihre, von jeglichem Glauben abgefallenen Bewohner.  Virusbomben fraßen die Einwohner, gleichgültig gegenüber Stand, Geschlecht oder Alter. Alle flossen als fleischiger Brei in die Abwasserschächte. Die Stadt verwandelte sich in ein Totenhaus, versank in einen brütendenen Schlaf, der böse Träume in die Welt schickte und nach jenen rief die das in ihrer Seele trugen was die Stadt einst ausgemacht hatte. Der schwarze Drachen war nicht besiegt, sondern harrte seiner Erweckung. <br />
Diese kam durch einen Krieger und seine Begleiter. Sie fanden die Stadt und traten ihr Erbe an. Blut war das Taufwasser der Wiedergeburt und mit unwiderstehlichen Sog, der alle zu den monolithischen Mauern zog, welche die Berührung der Dunkelheit in sich spürten, kehrten auch die Rasankuri zurück. <br />
Der neue Fürst stellte sie nach den Sitten der alten, der besseren Zeit auf. Sie würden erneut den Schrecken in die Welt tragen und Opfer auf dem ewigen Altar des Krieges darbringen.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kampfweise und Selbstverständnis</span> <br />
<br />
Es ist schwer die Armeen Rasankurs genau einzuordnen. Sie sind weder mit imperialen Soldaten, noch mir einer strukturlosen Horde zu vergleichen. Wohl ist es eine Mischung aus all dem. Sie passen nicht in das Schema das man von Zusammenballungen aus Chaosdienern haben mag. Weder fanatische, aber unerfahrene Kultisten sind sie, noch eine barbarische Meute deren Ambitionen nicht über das bloße Vernichten hinausgeht. Nun könnte man sagen sie sind wohl nicht mehr als normale Soldaten die den doppelköpfigen Adler gegen den Chaosstern getauscht haben. Immerhin gibt es Belege für derartige Formationen. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Da wären etwa der Blutpakt, die Söhne Seks </span>  oder <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">die Kinder der schwarzen Flamme.</span>  Tatsächlich gibt es Parallelen zu diesen Fraktionen, doch eine Übereinstimmung kommt nicht zustande. Die Rasankuris sind eine Kriegerkaste die sich über Generationen entwickelt hat und nicht etwa, wie die oben genannten, relativ schnell entstanden ist. Sie sahen sich schon als auserwählte Heerschar der Götter als die steinerne Keule und der Speer alles war womit sie diesem Anspruch Geltung verschaffen konnten. Somit ist Verständnis der eigenen Kriegerkultur natürlich gewachsen und entsprechend stark entwickelt. Ihre extreme Brutalität im Kampf kann man daher einer natürlichen Grausamkeit zurechnen, die einer Erziehung zu verdanken ist, die seit Generationen ohne Begriffe wie Gnade oder Nachsicht auskommt. Selbst nach dem Bruch des langen Totenschlafes ist dies wie ein kollektives Erinnern in den neuen Kriegern verankert. Ihre ganze innere Gesellschaft baut auf Stärke auf. So entsteht die Rangfolge innerhalb der kleinsten Einheit, bist zu den offiziellen Graduierungen nach dem Faustrecht. Das diese Ränge, trotzdem im Kampf bedingungslos anerkannt werden ist das Erfolgsgeheimnis dieses Kriegerkults. Durch den Gehorsam wird das Können und die Wildheit der Rasankuri in optimale Bahnen gelenkt. <br />
Im der Schlacht sind die Krieger mehr als ernstzunehmende Gegner. Ihr Leben dreht sich fast ausschließlich um das Töten und den Dienst an den Göttern. Entsprechend bewandert sind sie im Umgang mit ihrer Bewaffnung. Sind Schuss- und schwere Waffen auch mit anderen Armeen vergleichbar, so haben die Rasankuri doch eine Neigung zum Nahkampf. Die kann zum falschen Zeitpunkt zum Desaster führen, im richtigen doch das Zünglein an der Waage des Sieges sein.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Organisation</span> <br />
<br />
Die Organisation der Infanterieeinheiten ist recht simpel aufgebaut. Die kleinste Einheit ist der <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Speer</span>. Er besteht aus zwölf Kriegern, die mit ihrem Mehrfachen von vier die Götter ehren. Die Speere bestehen aus Rasankuri unterschiedlicher Ausrichtung. So gibt es neben dem Anführer die normalen Schützen und die sogenannten <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Linienbrecher</span>. Sie sind auf den Nahkampf ausgelegt und führen entweder nur eine entsprechende Nahkampfwaffe, oder eine einhändige Nahkampfwaffe und eine Pistole. Ihre Anzahl innerhalb des Trupps kann variieren und ihre Aufgabe ist ganz klar das Vorrantreiben von Sturmangriffen. Oftmals sind sie Khorne zugehörig.<br />
Darüber hinaus gibt es zwei Waffenexperten, vereinzelt auch mehr. Zwar ist die Zahl nicht wirklich vorgegeben, doch die Vorgesetzten achten darauf das sich schwere Waffen nicht zu sehr massieren. Neben den bekannten Unterstützungswaffen, wie Maschinengewehr, Granatwerfer, Scharfschützengewehr und den etwas selteneren Exemplaren wie Melter und Plasmawerfer, verdient der <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Brodem des Drachen</span>  noch besondere Aufmerksamkeit. Er wird in der Rubrik "Ausrüstung" behandelt. Kommen Gerätschaften wie schwere Bolter, Autokanonen oder Panzerfäuste zum Einsatz, dann werden diese natürlich von zwei Mann bedient. Naraks, sprich Rekruten, werden während der Ausbildung zwar in eigenständigen Trupps zusammengefasst, sind aber auch schon bei richtigen Kämpfen dabei. Dann werden sie auf die Speere verteilt um von der erfahrenen Kriegern zu lernen.      <br />
Zehn Speere bilden einen <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Gaura</span>. So setzt es sich auch mit dem <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Rarr</span> fort. Er ergibt sich aus zehn Gauras. Zur <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Sicherl</span>, macht die Einheitenzahl einen beachtlichen Sprung, denn diese Formation besteht aus fünfzig Rarrs und ist für gewöhnlich die Größe mit der in Kriegen gehandelt wird die diese Bezeichnung auch verdienen. Als letztes ist der Heerzug zu nennen. Er umfasst mindestens drei Sicheln und hat noch oben keine Grenze.   <br />
<br />
Speer - 12 Rasankuri <br />
Gaura - 120 Rasankuri<br />
Rarr - 1200 Pasankuri <br />
Sichel - 60 000 Rasankuri <br />
Heerzug- min. 180 000 Rasankuri<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ränge:</span> <br />
Rekrut / Nark <br />
Soldat / Rasankuri <br />
Spezialist / In- Rasankuri  <br />
Unterführer / Prä- Rasankuri <br />
Einheitenführer / Cen- Rasankuri<br />
Feldheer / EnWor - Rasankuri]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Die Dunkle Sprache]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=381</link>
			<pubDate>Tue, 24 Feb 2009 12:10:31 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=3"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://koron3.de/showthread.php?tid=381</guid>
			<description><![CDATA[[CENTER]<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Die Dunkle Sprache!</span>[/CENTER]<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Du wirst kein Manuskript und keinen Folianten finden in dem die Phaulius lingua Erklärung oder gar genaue Übersetzung erfährt. Denn sie ist so veränderlich wie das Wesen des ewigen Feindes. Sei behutsam, so du sie sichten musst. Jedem Worte wohnen finstere Mächte inne und der unbedachte Ausspruch kann gar großes Übel nach sich ziehen. Verbrenne die Schriften oder lasse Steintafeln schleifen. So du es dennoch musst, lies die Worte an gesegneten Orten und bete in regelmäßigen Abständen, denn tief brennen sich die verderbten Zeichen in die arglose Seele.<br />
<br />
Aus: Feldleitfaden für Aspiranten, Band 12, Ordo Malleus.</span><br />
<br />
[CENTER]<a href="http://www.bilder-hochladen.net/files/7b0y-1o-jpg-nb.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="http://www.bilder-hochladen.net/files/7b0y-1o.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 7b0y-1o.jpg]" class="mycode_img" /></a> [/CENTER]<br />
<br />
                                       <br />
Eigentlich ist die Bezeichnung “Sprache“ für den kruden Idiom der Chaosanbeter nur zum Teil richtig. Es handelt sie viel mehr um eine Art Esperanto aus doppeldeutigen und sinnentstellten Worten des Gotischen. Uralte Dialekte, noch aus der Zeit des Bruderkrieges, spielen genauso hinein wie Wörter und Namen aus der Dämonenwelt. Die Sprechweise ist kompliziert, verwinkelt und oftmals mit mehren Deutungsweisen belegt. Daher ist eine allgemeingültige Übersetzung auch nahezu unmöglich. Ein imperialer Soldat etwa, kann die Worte zwar verstehen und die Bedeutung jedes einzelnen erkennen. Zusammenhängend aber den Eindruck gewinnen das es sich um sinnloses Geplapper handelt. <br />
Hinzu kommt das den Worte, in bestimmten Konstellationen, finstere Macht innewohnt. Bei empfindlichen oder, die Sprache nicht gewohnten, Hörern können die Laute, Übelkeit, Schwindelgefühl, Nasen- oder Ohrenbluten auslösen. Auch Wahnsinn soll es schon gegeben haben. Dies jedoch meist nur in Verbindung mit Ritualen oder besonders vorbelasteten Orten. <br />
Beispielsweise ist das Wort “Chaos“, von einem Spieß, beim Stubendurchgang gebrüllt, nicht mehr als die Bezeichnung für Durcheinander. Eben nicht mehr als ein geformter Laut und vollkommen harmlos. Das selbe Wort, von einem Chaosanbeter, im Blutkreis eines entweihten Tempels gesprochen, kann dazu führen das Kerzen erlöschen, Tiere panisch fliehen oder gar der Himmel seinem Unmut mit einem Grollen Ausdruck verleiht. <br />
In geschriebener Form ist die Dunkle Sprache noch verwirrender. Runen und Hieroglyphen sind wild gemischt. Nicht immer ließt man sie von links nach rechts. Manchmal muss man sie in Form einer weiteren Rune lesen oder die Bedeutungen negieren sich bis nur noch der eigentliche Inhalt bestehen bleibt. Angeblich gibt es sogar Texte die sich aus eigener Kraft verändern und nur dem Leser offenbaren, der würdig erscheint. <br />
Im Kampf benutzen viele Chaosfraktionen eine vereinfachte Version der Sprache als Kampfdialekt. So ist nicht nur eine Kommunikation von Truppenteilen verschiedener Herkunft möglich, belauschenden Feindkräften wird durch die diversen Eigenarten, zusätzlich moralisch zugesetzt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[[CENTER]<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Die Dunkle Sprache!</span>[/CENTER]<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Du wirst kein Manuskript und keinen Folianten finden in dem die Phaulius lingua Erklärung oder gar genaue Übersetzung erfährt. Denn sie ist so veränderlich wie das Wesen des ewigen Feindes. Sei behutsam, so du sie sichten musst. Jedem Worte wohnen finstere Mächte inne und der unbedachte Ausspruch kann gar großes Übel nach sich ziehen. Verbrenne die Schriften oder lasse Steintafeln schleifen. So du es dennoch musst, lies die Worte an gesegneten Orten und bete in regelmäßigen Abständen, denn tief brennen sich die verderbten Zeichen in die arglose Seele.<br />
<br />
Aus: Feldleitfaden für Aspiranten, Band 12, Ordo Malleus.</span><br />
<br />
[CENTER]<a href="http://www.bilder-hochladen.net/files/7b0y-1o-jpg-nb.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="http://www.bilder-hochladen.net/files/7b0y-1o.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 7b0y-1o.jpg]" class="mycode_img" /></a> [/CENTER]<br />
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                                       <br />
Eigentlich ist die Bezeichnung “Sprache“ für den kruden Idiom der Chaosanbeter nur zum Teil richtig. Es handelt sie viel mehr um eine Art Esperanto aus doppeldeutigen und sinnentstellten Worten des Gotischen. Uralte Dialekte, noch aus der Zeit des Bruderkrieges, spielen genauso hinein wie Wörter und Namen aus der Dämonenwelt. Die Sprechweise ist kompliziert, verwinkelt und oftmals mit mehren Deutungsweisen belegt. Daher ist eine allgemeingültige Übersetzung auch nahezu unmöglich. Ein imperialer Soldat etwa, kann die Worte zwar verstehen und die Bedeutung jedes einzelnen erkennen. Zusammenhängend aber den Eindruck gewinnen das es sich um sinnloses Geplapper handelt. <br />
Hinzu kommt das den Worte, in bestimmten Konstellationen, finstere Macht innewohnt. Bei empfindlichen oder, die Sprache nicht gewohnten, Hörern können die Laute, Übelkeit, Schwindelgefühl, Nasen- oder Ohrenbluten auslösen. Auch Wahnsinn soll es schon gegeben haben. Dies jedoch meist nur in Verbindung mit Ritualen oder besonders vorbelasteten Orten. <br />
Beispielsweise ist das Wort “Chaos“, von einem Spieß, beim Stubendurchgang gebrüllt, nicht mehr als die Bezeichnung für Durcheinander. Eben nicht mehr als ein geformter Laut und vollkommen harmlos. Das selbe Wort, von einem Chaosanbeter, im Blutkreis eines entweihten Tempels gesprochen, kann dazu führen das Kerzen erlöschen, Tiere panisch fliehen oder gar der Himmel seinem Unmut mit einem Grollen Ausdruck verleiht. <br />
In geschriebener Form ist die Dunkle Sprache noch verwirrender. Runen und Hieroglyphen sind wild gemischt. Nicht immer ließt man sie von links nach rechts. Manchmal muss man sie in Form einer weiteren Rune lesen oder die Bedeutungen negieren sich bis nur noch der eigentliche Inhalt bestehen bleibt. Angeblich gibt es sogar Texte die sich aus eigener Kraft verändern und nur dem Leser offenbaren, der würdig erscheint. <br />
Im Kampf benutzen viele Chaosfraktionen eine vereinfachte Version der Sprache als Kampfdialekt. So ist nicht nur eine Kommunikation von Truppenteilen verschiedener Herkunft möglich, belauschenden Feindkräften wird durch die diversen Eigenarten, zusätzlich moralisch zugesetzt.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Die Armeen Rasankurs]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=275</link>
			<pubDate>Sat, 20 Dec 2008 10:27:04 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=3"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://koron3.de/showthread.php?tid=275</guid>
			<description><![CDATA[Im Gegensatz zu vielen anderen Chaosarmeen sind die Heerscharen Rasankurs kein strukturloser Haufen. Im Gegenteil ist die Armee des gefürchteten Wüstenreichs hervorragend organisiert. Dabei basiert der Aufbau auf den Grundlagen uralter Überlieferungen. Zwar ist die Ausbildung und Bewaffnung den modernen Zeiten angepasst, doch die traditionelle und von Ritualen geprägte, Urform ist noch immer klar erkennbar. <br />
Die Armee unterscheidet sich, trotz der augenscheinlichen Parallelen, bei genauerem Hinsehen von ihren Gegenstücken in anderen Fraktionen, etwa der Imperialen Armee. So steht es beispielsweise jedem Krieger frei sein Betätigungsfeld frei und nach seinem Können und Vorlieben zu wählen oder zu wechseln. Rituale erlauben es den Anführer eines Trupps herauszufordern und dessen Platz zu beanspruchen, Entlohnung und Beförderung erfolgt nach Leistung und Erfolg und  so weiter. Hier nun ein Überblick über Einheiten, Ausrüstung sowie Sitten und Gebräuche in den Reihen der Chaosdiener  <br />
<br />
<br />
[CENTER]<a href="http://www.bilder-hochladen.net/files/7b0y-1g-gif-nb.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="http://www.bilder-hochladen.net/files/7b0y-1g.gif" loading="lazy"  alt="[Bild: 7b0y-1g.gif]" class="mycode_img" /></a>[/CENTER]<br />
<br />
<span style="font-size: 3pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Einheiten:</span></span><br />
<br />
[CENTER]	<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Der Gewalthaufen</span>		<br />
Krieger / Palta 			<br />
	                      Anführer / RePalta [/CENTER] 	<br />
<br />
Die unterste, militärische Organisationsform Rasankurs ist der Gewalthaufen. Diese Formation ist weniger eine durchdachte Einheit als eine, in grobe Form gebrachte, Zusammenrottung. Er setzt sich aus Mutanten und menschlichen Kriegern zusammen und bildet die Masse der niederen Fußtruppen. Da die Bewaffnung aus dem besteht was die Kämpfer mitbringen ist die Schlagkraft der Gewalthaufen sehr unterschiedlich. Manche Trupps bestehen fast nur aus Nahkämpfern und erinnern an feudale Kriegsbanden, andere sind mit leichten Faustfeuerwaffen ausgestattet und können so auch Schusswechsel bestreiten. Angeführt werden die Gruppen, zwischen hundert und zweihundert Kriegern, meist von dominanten Individuen, die sich durch Brutalität und Rücksichtslosigkeit in diese Position gedrängt haben. Taktisch fallen den Gewalthaufen selten Schlacht entscheidende Rollen zu. Sie werden eingesetzt um den Feind zu verzögern, zu zermürben oder im geschwächten Zustand aufzureiben. Die Palta genießen kein sehr hohes Ansehen bei Angehörigen anderer Truppenteile, benannt nach den Speeren und Spießen, die viele der weniger wohlhabenden Kämpfer als Waffe wählen, werden sie von anderen Heeresangehörigen als unwürdig und undiszipliniert betrachtet. Den Gewalthaufen schließen sich jene an die zu individualistisch oder zu wild sind um sich unterzuordnen. Der Preis dieser Freiheit ist die Verachtung anderer und eine geringe Lebenserwartung.<br />
<br />
[CENTER]<a href="http://www.bilder-hochladen.net/files/7b0y-1f-gif-nb.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="http://www.bilder-hochladen.net/files/7b0y-1f.gif" loading="lazy"  alt="[Bild: 7b0y-1f.gif]" class="mycode_img" /></a>[/CENTER]<br />
<br />
<br />
[CENTER] <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Die leichte Reiterei:</span><br />
 	Krieger / Späher / Kardak<br />
	Anführer / Rekardak [/CENTER]<br />
<br />
Die Wurzeln der Kardak liegen in der Tradition und Lebensweise der Wüstenbewohner begründet. Kühne Reiter, geschickte Kundschafter und Spurenleser. Eine solche Lebensweise bringt es mit sich das die Angehörigen dieser Reiterei sehr eigenbrötlerisch erscheinen. Sie bleiben lieber unter sich, oder vertrauen auf die Gesellschaft ihrer Tiere. Als Augen und Ohren Rasankurs sind sie oftmals Tagelang auf sich allein gestellt und durchstreifen die Weiten der Einöde ohne Kontakt zur Heimat. In größeren Schlachten werden sie zusammengefasst und dienen als Plänkler und schnelle Reserve. Sie bedrohen die Flanken der Feinde, greifen isolierte Einheiten an oder dringen ins gegnerische Hinterland vor. Die Bewegungsfreiheit ist zu Ungunsten der Bewaffnung erkauft. Körperpanzerung und schweres Gerät würden die Carnaks nur belasten und so sind Gewehr und Säbel meist die einzige Ausrüstung für die Attacke.<br />
<br />
[CENTER]<a href="http://www.bilder-hochladen.net/files/7b0y-1f-gif-nb.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="http://www.bilder-hochladen.net/files/7b0y-1f.gif" loading="lazy"  alt="[Bild: 7b0y-1f.gif]" class="mycode_img" /></a>[/CENTER]<br />
<br />
[CENTER]<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Der Bestienmeister</span> <br />
Bändiger / Meutenbändiger / Schogot<br />
            Bestienmeister / In- Schogot <br />
            Herr der Bestien / Rak Schogota [/CENTER]<br />
<br />
Einst waren die Untiere aus den Wüsten und den weit entfernten Wäldern Korons nicht mehr als Belustigung für Volk und Herrscher. Man ließ sie gegeneinander oder gegen Gladiatoren kämpfen, nutzte sie zu Hirnrichtung von Delinquenten oder bestaunte einfach ihre Fremdartigkeit. Zwar führten einzelne Feldherren schon immer Kampfbestien mit, doch die Tiere zu einem festen Bestandteil des Heeres zu machen war ein neuartiges Konzept. Eines das sich allerdings als äußerst effektiv herausstellte, da die Rudel von Ungeheuern als kaum zu berechnender Faktor für den Feind wurden. Auch ihre Kampfkraft sollte nicht unterschätzt werden, denn neben den offensichtlichen Einsatzgebieten gegen Infanterie gibt es durchaus Kreaturen die einem normalem Fahrzeug oder sogar einem Panzer gefährlich werden können. <br />
Die Trainer dieser Tiere sind angesehene Meister ihres Faches. Sie selbst unterscheiden sich untereinander in normale Bändiger, die sich auf das Beherrschen von einer bis drei Kreaturen beschränken und Meutenbändiger, die Rudel von kleineren Wesen in die Schlacht führen. <br />
Erstere beweisen sich daran besonders exotische und furchteinflößende Wesen abzurichten. Die Rudelführer hingegen sehen es als Kunst an möglichst viele, kleinere Tiere zu befehligen. <br />
Waffen spielen eine ehr untergeordnete Rolle bei den Schogot. Zwar tragen sie leichte Bewaffnung wie Schwerter, Pistolen und dergleichen, oder Treibewerkzeuge in Form von langen Stangen, Speeren oder Peitschen. Alles darüber hinaus verschmähen sie. Denn es würde implizieren das sie auf derartige Bewaffnung vertrauen müssen da ihre Tiere nicht Waffe genug sein können. Diesem Spott würde sich kein stolzer Bändiger aussetzen.<br />
<br />
	[CENTER]<a href="http://www.bilder-hochladen.net/files/7b0y-1f-gif-nb.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="http://www.bilder-hochladen.net/files/7b0y-1f.gif" loading="lazy"  alt="[Bild: 7b0y-1f.gif]" class="mycode_img" /></a>[/CENTER]<br />
				[CENTER]<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Die Infanterie</span><br />
Rekrut / Nark <br />
Soldat / Rasankuri <br />
Spezialist / In- Rasankuri  <br />
Unterführer / Prä- Rasankuri <br />
Einheitenführer / Cen- Rasankuri<br />
Feldheer / EnWor - Rasankuri [/CENTER]<br />
<br />
Das Rückrad der Armee Rasankurs bilden die Rasankuri. Eine disziplinierte und motivierte Armee von Kämpfern des Chaos. Wo andere Heerscharen der dunklen Götter sich auf schiere Masse verlassen kommt bei den Legionen Rasankurs Disziplin und hochrangige Ausbildung dazu. Dennoch sollte man nicht den Fehler begehen die Einheiten mit regulären Soldaten, etwa der PVS oder Imperialen Armee gleichzusetzen nur weil sich die organisatorische Struktur ähnelt. Die Unterschiede, in Selbstverständnis, Kampfweise und Führung sind deutlich erkennbar. So ist zum Beispiel die, bei der PVS heilige, Uniformität von Ausrüstung und Bewaffnung bei den Kindern der Vier von weniger hoher Bedeutung. Besitzt ein Krieger etwa eine Waffe die in ihrer Schlagkraft der Standardausrüstung gleich kommt so stellt es keine Problem dar das er dieses behält. Das gleiche gilt für die Schutzkleidung. Zwar wird einheitliche Ausrüstung an die Rasankuri ausgeteilt, doch niemand stört sich daran wenn das Rüstzeug ergänzt, verhüllt oder mit persönlichen Runen verziert wird. Aufstieg innerhalb der Heraschi geschieht nach Befähigung. Allerdings kann jedes Mitglied eines Trupps die Führerschaft seines direkten Vorgesetzten anfechten. Damit dies nicht im Feld geschieht und Unordnung in die Truppe bringt, hat sich der Herausforderer an das <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Ritual des Zweifels</span> zu halten. Der genaue Ablauf dieser Handlung soll an anderer Stelle beschrieben werden. Auch der Schwur auf den Fürsten und die Verpfändung des eigenen Lebens für Rasankur sind stark ritualisierte Handlungen. Körperlich und geistig voll und ganz auf den Krieg eingeschworen vertrauen die Rasankuri auf die Gunst der dunklen Götter und die Führerschaft des Fürsten, der als leibhaftige Verkörperung des ewigen Chaos angesehen wird.         <br />
Auch die Ausrüstung eines jeden Kämpfers ist hochwertiger als in den meisten Heeren der Vier. So trägt jeder Krieger ein Sturmgewehr, zudem drei Ersatzmagazine gehören. Das Sichelkurzschwert tritt an die Stelle des Bajonett und ist keines Falls nur rituelles Beiwerk. Jeder Soldat muss sich in seinem Umgang, zusammen mit dem Schild, üben um jederzeit einen Nahkampf bestehen zu können. Weiterhin werden drei Splittergranaten ausgegeben die ihren Platz am Gürtel finden. Auf zusätzliches Koppelzeug wie unzählige Taschen, Rücksäcke und Beutel wird versichtet. Mobilität ist wichtiger als Tragekapazität und es bleibt jedem Rasan selbst überlassen wieweit er sich zusätzlich bestücken will. <br />
Die eigentliche Schutzkleidung besteht aus einer, mit Bronze lasierten Armaplastweste die Brust und Bauch schützt. Zusätzlich können Unterleibs und Schultersegmente angebracht werden. Da sich diese aber auch geringfügig auf Gewicht und Beweglichkeit auswirken ist ihr Einsatz den jeweiligen Kämpfern überlassen. Das gleiche gilt für Bein und Unterarmschützer, die oftmals mit Klingen und Spornen verziert sind. Der Helm, von einem Nackenschutz gesäumt, weißt Befestigungen für die Atemmaske auf. Dieses groteske Ding ist zwar nicht so fortschrittlich wie aktuelle imperiale Modele, erfüllt jedoch ihren Zweck. Viele Kämpfer lassen sich die Masken kunstvoll verzieren um Dämonen oder Fabelwesen darzustellen und den furchtbaren Ruf der Rasankuri zu bestätigen. <br />
Spezialwaffen sind so gut wie in jedem Trupp vertreten und erhöhen dessen Schlagkraft enorm. Zwar ist auch hier keine starre Anzahl vorgegeben, dennoch achtet man darauf das die schweren Gerätschaften nicht überhand nehmen und die Flexibilität der Einheit beeinträchtigt. <br />
Die interne Struktur verhält sich ähnlich abweichend gegenüber den meisten imperialen Einheiten. So kann ein Trupp durchaus aus hohen Rängen bestehen ohne das einfache Krieger überhaupt enthalten sind. Dadurch sind selbst in regulären Einheiten erfahrene Veteranen vertreten, was wiederum einen unvorhersehbaren Faktor bei der Einschätzung durch den Feind ins Spiel bringt.<br />
<br />
[CENTER]<a href="http://www.bilder-hochladen.net/files/7b0y-1f-gif-nb.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="http://www.bilder-hochladen.net/files/7b0y-1f.gif" loading="lazy"  alt="[Bild: 7b0y-1f.gif]" class="mycode_img" /></a>[/CENTER]<br />
<br />
[CENTER]<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Die Meuchelmörder</span><br />
Novize / Jambia<br />
Meuchelmörder / Fida'i <br />
Verhüllte Klinge / Rafiq <br />
Meistermörder / Da'i [/CENTER]<br />
<br />
Denkt man an die Krieger des Chaos, so formen sich bei den meisten gepanzerte Muskelberge und waffenschwingende Wahnsinnige vor dem geistigen Auge. Doch der Dienst an den finsteren Vier hält weitaus mehr Möglichkeiten offen als dieses gradlinige Eigenschaftsspektrum. Es gibt jene die sich mit den Schatten vermählen und ihr Geschick in die Hände von Heimlichkeit und Täuschung legen. Rasankur lässt diese Fähigkeiten nicht ungenützt und fördert sie in seinem Sinne. Die Fedajin sind die Augen und Ohren des Fürsten, an seinen Feinden im Inneren und Äußeren. Sie sind eine ständige Gefahr für alle die sich der Macht des Chaos in den Weg stellen. Meuchelmord, Spionage und Sabotage, Terror und Arglist sind ihre Waffen. Die, welche die Segnungen der Götter noch nicht von der Menschlichkeit entfernt haben, sind die Agenten in den Reihen des Leichenkaisers. Schläfer die nur auf das Zeichen zum Losschlagen warten. Andere werden durch ihre Gaben zu Dolchen in der Dunkelheit immer bereit die Unzulänglichkeit der Schwachen auszunutzen. Der Nachwuchs für die Reihen der Jambia rekrutiert sich aus Todeskulten, begabten Mutanten und Menschen. <br />
Im Einsatz vertrauen die Fedajin auf eine Vielzahl von Mordinstrumenten, die jedoch alle Lautlosigkeit als Vorrausetzung haben. Dolche und Messer, Drahtschlingen, Gift, Wurfsterne und schallgedämpfte Schusswaffen.<br />
<br />
[CENTER]<a href="http://www.bilder-hochladen.net/files/7b0y-1f-gif-nb.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="http://www.bilder-hochladen.net/files/7b0y-1f.gif" loading="lazy"  alt="[Bild: 7b0y-1f.gif]" class="mycode_img" /></a>[/CENTER]<br />
<br />
[CENTER]<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Die Sklavenhändler</span><br />
Händler / Züchtiger / Satirki <br />
Fänger / Menschenjäger / Salatiriki   <br />
 [/CENTER]<br />
<br />
Das Geschäft mit der Ware Mensch ist so alt wie das, was man gemein hin als Zivilisation betrachtet. Zwar glauben einige Kulturen diese Art des Handels hinter sich gelassen zu haben, doch letztlich ändert sich nur die Bezeichnung und Art der Erscheinungsform etwas. In Rasankur war eine Abschaffung der Sklaverei zu keinem Zeitpunkt Thema. Im Gegenteil, unfreiwillige Arbeiter waren und sind es, auf deren Rücken ein Großteil der Produktion liegt. Da ist es nur verständlich das sich um die Beschaffung und Züchtigung ein eigener Gesellschaftszweig entwickelte. Dieser unterteilt sich, auch wenn es hier und da Überschneidungen gibt, in zwei Sparten. Die Jäger und die Züchtiger. Während erstere sich um die Beschaffung der Ware kümmern, obliegt des den Letztgenannten die Gefangenen für ihre neue Rolle zu formen. Handeln tun beide mit ihren Besitztümern. Der Jäger bietet dabei die Rohware, der Züchtiger fertige Produkte feil. Neben dem Gebrauch als Arbeiter, Hausdiener, Gladiatoren oder Lustsklaven gibt es auch eine bestimmte Form von Sklavenkriegern in der Heeresstruktur. Diese stammt noch aus vorimperialer Zeit, als Kriege gänzlich von gepressten Armeen geführt wurden. Noch immer gibt es kleine Einheiten aus solchen Unfreiwilligen und ihr Aufgabenbereich ist entsprechend gefährlich. Dennoch achten die Züchtiger auf ihr Eigentum und im Gegensatz zu Arbeitssklaven haben diese Gefangenen meist ein besseres Auskommen, was Ernährung und Unterbringer angeht, auch wenn ihr Ableben meist unangenehmer ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Im Gegensatz zu vielen anderen Chaosarmeen sind die Heerscharen Rasankurs kein strukturloser Haufen. Im Gegenteil ist die Armee des gefürchteten Wüstenreichs hervorragend organisiert. Dabei basiert der Aufbau auf den Grundlagen uralter Überlieferungen. Zwar ist die Ausbildung und Bewaffnung den modernen Zeiten angepasst, doch die traditionelle und von Ritualen geprägte, Urform ist noch immer klar erkennbar. <br />
Die Armee unterscheidet sich, trotz der augenscheinlichen Parallelen, bei genauerem Hinsehen von ihren Gegenstücken in anderen Fraktionen, etwa der Imperialen Armee. So steht es beispielsweise jedem Krieger frei sein Betätigungsfeld frei und nach seinem Können und Vorlieben zu wählen oder zu wechseln. Rituale erlauben es den Anführer eines Trupps herauszufordern und dessen Platz zu beanspruchen, Entlohnung und Beförderung erfolgt nach Leistung und Erfolg und  so weiter. Hier nun ein Überblick über Einheiten, Ausrüstung sowie Sitten und Gebräuche in den Reihen der Chaosdiener  <br />
<br />
<br />
[CENTER]<a href="http://www.bilder-hochladen.net/files/7b0y-1g-gif-nb.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="http://www.bilder-hochladen.net/files/7b0y-1g.gif" loading="lazy"  alt="[Bild: 7b0y-1g.gif]" class="mycode_img" /></a>[/CENTER]<br />
<br />
<span style="font-size: 3pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Einheiten:</span></span><br />
<br />
[CENTER]	<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Der Gewalthaufen</span>		<br />
Krieger / Palta 			<br />
	                      Anführer / RePalta [/CENTER] 	<br />
<br />
Die unterste, militärische Organisationsform Rasankurs ist der Gewalthaufen. Diese Formation ist weniger eine durchdachte Einheit als eine, in grobe Form gebrachte, Zusammenrottung. Er setzt sich aus Mutanten und menschlichen Kriegern zusammen und bildet die Masse der niederen Fußtruppen. Da die Bewaffnung aus dem besteht was die Kämpfer mitbringen ist die Schlagkraft der Gewalthaufen sehr unterschiedlich. Manche Trupps bestehen fast nur aus Nahkämpfern und erinnern an feudale Kriegsbanden, andere sind mit leichten Faustfeuerwaffen ausgestattet und können so auch Schusswechsel bestreiten. Angeführt werden die Gruppen, zwischen hundert und zweihundert Kriegern, meist von dominanten Individuen, die sich durch Brutalität und Rücksichtslosigkeit in diese Position gedrängt haben. Taktisch fallen den Gewalthaufen selten Schlacht entscheidende Rollen zu. Sie werden eingesetzt um den Feind zu verzögern, zu zermürben oder im geschwächten Zustand aufzureiben. Die Palta genießen kein sehr hohes Ansehen bei Angehörigen anderer Truppenteile, benannt nach den Speeren und Spießen, die viele der weniger wohlhabenden Kämpfer als Waffe wählen, werden sie von anderen Heeresangehörigen als unwürdig und undiszipliniert betrachtet. Den Gewalthaufen schließen sich jene an die zu individualistisch oder zu wild sind um sich unterzuordnen. Der Preis dieser Freiheit ist die Verachtung anderer und eine geringe Lebenserwartung.<br />
<br />
[CENTER]<a href="http://www.bilder-hochladen.net/files/7b0y-1f-gif-nb.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="http://www.bilder-hochladen.net/files/7b0y-1f.gif" loading="lazy"  alt="[Bild: 7b0y-1f.gif]" class="mycode_img" /></a>[/CENTER]<br />
<br />
<br />
[CENTER] <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Die leichte Reiterei:</span><br />
 	Krieger / Späher / Kardak<br />
	Anführer / Rekardak [/CENTER]<br />
<br />
Die Wurzeln der Kardak liegen in der Tradition und Lebensweise der Wüstenbewohner begründet. Kühne Reiter, geschickte Kundschafter und Spurenleser. Eine solche Lebensweise bringt es mit sich das die Angehörigen dieser Reiterei sehr eigenbrötlerisch erscheinen. Sie bleiben lieber unter sich, oder vertrauen auf die Gesellschaft ihrer Tiere. Als Augen und Ohren Rasankurs sind sie oftmals Tagelang auf sich allein gestellt und durchstreifen die Weiten der Einöde ohne Kontakt zur Heimat. In größeren Schlachten werden sie zusammengefasst und dienen als Plänkler und schnelle Reserve. Sie bedrohen die Flanken der Feinde, greifen isolierte Einheiten an oder dringen ins gegnerische Hinterland vor. Die Bewegungsfreiheit ist zu Ungunsten der Bewaffnung erkauft. Körperpanzerung und schweres Gerät würden die Carnaks nur belasten und so sind Gewehr und Säbel meist die einzige Ausrüstung für die Attacke.<br />
<br />
[CENTER]<a href="http://www.bilder-hochladen.net/files/7b0y-1f-gif-nb.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="http://www.bilder-hochladen.net/files/7b0y-1f.gif" loading="lazy"  alt="[Bild: 7b0y-1f.gif]" class="mycode_img" /></a>[/CENTER]<br />
<br />
[CENTER]<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Der Bestienmeister</span> <br />
Bändiger / Meutenbändiger / Schogot<br />
            Bestienmeister / In- Schogot <br />
            Herr der Bestien / Rak Schogota [/CENTER]<br />
<br />
Einst waren die Untiere aus den Wüsten und den weit entfernten Wäldern Korons nicht mehr als Belustigung für Volk und Herrscher. Man ließ sie gegeneinander oder gegen Gladiatoren kämpfen, nutzte sie zu Hirnrichtung von Delinquenten oder bestaunte einfach ihre Fremdartigkeit. Zwar führten einzelne Feldherren schon immer Kampfbestien mit, doch die Tiere zu einem festen Bestandteil des Heeres zu machen war ein neuartiges Konzept. Eines das sich allerdings als äußerst effektiv herausstellte, da die Rudel von Ungeheuern als kaum zu berechnender Faktor für den Feind wurden. Auch ihre Kampfkraft sollte nicht unterschätzt werden, denn neben den offensichtlichen Einsatzgebieten gegen Infanterie gibt es durchaus Kreaturen die einem normalem Fahrzeug oder sogar einem Panzer gefährlich werden können. <br />
Die Trainer dieser Tiere sind angesehene Meister ihres Faches. Sie selbst unterscheiden sich untereinander in normale Bändiger, die sich auf das Beherrschen von einer bis drei Kreaturen beschränken und Meutenbändiger, die Rudel von kleineren Wesen in die Schlacht führen. <br />
Erstere beweisen sich daran besonders exotische und furchteinflößende Wesen abzurichten. Die Rudelführer hingegen sehen es als Kunst an möglichst viele, kleinere Tiere zu befehligen. <br />
Waffen spielen eine ehr untergeordnete Rolle bei den Schogot. Zwar tragen sie leichte Bewaffnung wie Schwerter, Pistolen und dergleichen, oder Treibewerkzeuge in Form von langen Stangen, Speeren oder Peitschen. Alles darüber hinaus verschmähen sie. Denn es würde implizieren das sie auf derartige Bewaffnung vertrauen müssen da ihre Tiere nicht Waffe genug sein können. Diesem Spott würde sich kein stolzer Bändiger aussetzen.<br />
<br />
	[CENTER]<a href="http://www.bilder-hochladen.net/files/7b0y-1f-gif-nb.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="http://www.bilder-hochladen.net/files/7b0y-1f.gif" loading="lazy"  alt="[Bild: 7b0y-1f.gif]" class="mycode_img" /></a>[/CENTER]<br />
				[CENTER]<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Die Infanterie</span><br />
Rekrut / Nark <br />
Soldat / Rasankuri <br />
Spezialist / In- Rasankuri  <br />
Unterführer / Prä- Rasankuri <br />
Einheitenführer / Cen- Rasankuri<br />
Feldheer / EnWor - Rasankuri [/CENTER]<br />
<br />
Das Rückrad der Armee Rasankurs bilden die Rasankuri. Eine disziplinierte und motivierte Armee von Kämpfern des Chaos. Wo andere Heerscharen der dunklen Götter sich auf schiere Masse verlassen kommt bei den Legionen Rasankurs Disziplin und hochrangige Ausbildung dazu. Dennoch sollte man nicht den Fehler begehen die Einheiten mit regulären Soldaten, etwa der PVS oder Imperialen Armee gleichzusetzen nur weil sich die organisatorische Struktur ähnelt. Die Unterschiede, in Selbstverständnis, Kampfweise und Führung sind deutlich erkennbar. So ist zum Beispiel die, bei der PVS heilige, Uniformität von Ausrüstung und Bewaffnung bei den Kindern der Vier von weniger hoher Bedeutung. Besitzt ein Krieger etwa eine Waffe die in ihrer Schlagkraft der Standardausrüstung gleich kommt so stellt es keine Problem dar das er dieses behält. Das gleiche gilt für die Schutzkleidung. Zwar wird einheitliche Ausrüstung an die Rasankuri ausgeteilt, doch niemand stört sich daran wenn das Rüstzeug ergänzt, verhüllt oder mit persönlichen Runen verziert wird. Aufstieg innerhalb der Heraschi geschieht nach Befähigung. Allerdings kann jedes Mitglied eines Trupps die Führerschaft seines direkten Vorgesetzten anfechten. Damit dies nicht im Feld geschieht und Unordnung in die Truppe bringt, hat sich der Herausforderer an das <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Ritual des Zweifels</span> zu halten. Der genaue Ablauf dieser Handlung soll an anderer Stelle beschrieben werden. Auch der Schwur auf den Fürsten und die Verpfändung des eigenen Lebens für Rasankur sind stark ritualisierte Handlungen. Körperlich und geistig voll und ganz auf den Krieg eingeschworen vertrauen die Rasankuri auf die Gunst der dunklen Götter und die Führerschaft des Fürsten, der als leibhaftige Verkörperung des ewigen Chaos angesehen wird.         <br />
Auch die Ausrüstung eines jeden Kämpfers ist hochwertiger als in den meisten Heeren der Vier. So trägt jeder Krieger ein Sturmgewehr, zudem drei Ersatzmagazine gehören. Das Sichelkurzschwert tritt an die Stelle des Bajonett und ist keines Falls nur rituelles Beiwerk. Jeder Soldat muss sich in seinem Umgang, zusammen mit dem Schild, üben um jederzeit einen Nahkampf bestehen zu können. Weiterhin werden drei Splittergranaten ausgegeben die ihren Platz am Gürtel finden. Auf zusätzliches Koppelzeug wie unzählige Taschen, Rücksäcke und Beutel wird versichtet. Mobilität ist wichtiger als Tragekapazität und es bleibt jedem Rasan selbst überlassen wieweit er sich zusätzlich bestücken will. <br />
Die eigentliche Schutzkleidung besteht aus einer, mit Bronze lasierten Armaplastweste die Brust und Bauch schützt. Zusätzlich können Unterleibs und Schultersegmente angebracht werden. Da sich diese aber auch geringfügig auf Gewicht und Beweglichkeit auswirken ist ihr Einsatz den jeweiligen Kämpfern überlassen. Das gleiche gilt für Bein und Unterarmschützer, die oftmals mit Klingen und Spornen verziert sind. Der Helm, von einem Nackenschutz gesäumt, weißt Befestigungen für die Atemmaske auf. Dieses groteske Ding ist zwar nicht so fortschrittlich wie aktuelle imperiale Modele, erfüllt jedoch ihren Zweck. Viele Kämpfer lassen sich die Masken kunstvoll verzieren um Dämonen oder Fabelwesen darzustellen und den furchtbaren Ruf der Rasankuri zu bestätigen. <br />
Spezialwaffen sind so gut wie in jedem Trupp vertreten und erhöhen dessen Schlagkraft enorm. Zwar ist auch hier keine starre Anzahl vorgegeben, dennoch achtet man darauf das die schweren Gerätschaften nicht überhand nehmen und die Flexibilität der Einheit beeinträchtigt. <br />
Die interne Struktur verhält sich ähnlich abweichend gegenüber den meisten imperialen Einheiten. So kann ein Trupp durchaus aus hohen Rängen bestehen ohne das einfache Krieger überhaupt enthalten sind. Dadurch sind selbst in regulären Einheiten erfahrene Veteranen vertreten, was wiederum einen unvorhersehbaren Faktor bei der Einschätzung durch den Feind ins Spiel bringt.<br />
<br />
[CENTER]<a href="http://www.bilder-hochladen.net/files/7b0y-1f-gif-nb.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="http://www.bilder-hochladen.net/files/7b0y-1f.gif" loading="lazy"  alt="[Bild: 7b0y-1f.gif]" class="mycode_img" /></a>[/CENTER]<br />
<br />
[CENTER]<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Die Meuchelmörder</span><br />
Novize / Jambia<br />
Meuchelmörder / Fida'i <br />
Verhüllte Klinge / Rafiq <br />
Meistermörder / Da'i [/CENTER]<br />
<br />
Denkt man an die Krieger des Chaos, so formen sich bei den meisten gepanzerte Muskelberge und waffenschwingende Wahnsinnige vor dem geistigen Auge. Doch der Dienst an den finsteren Vier hält weitaus mehr Möglichkeiten offen als dieses gradlinige Eigenschaftsspektrum. Es gibt jene die sich mit den Schatten vermählen und ihr Geschick in die Hände von Heimlichkeit und Täuschung legen. Rasankur lässt diese Fähigkeiten nicht ungenützt und fördert sie in seinem Sinne. Die Fedajin sind die Augen und Ohren des Fürsten, an seinen Feinden im Inneren und Äußeren. Sie sind eine ständige Gefahr für alle die sich der Macht des Chaos in den Weg stellen. Meuchelmord, Spionage und Sabotage, Terror und Arglist sind ihre Waffen. Die, welche die Segnungen der Götter noch nicht von der Menschlichkeit entfernt haben, sind die Agenten in den Reihen des Leichenkaisers. Schläfer die nur auf das Zeichen zum Losschlagen warten. Andere werden durch ihre Gaben zu Dolchen in der Dunkelheit immer bereit die Unzulänglichkeit der Schwachen auszunutzen. Der Nachwuchs für die Reihen der Jambia rekrutiert sich aus Todeskulten, begabten Mutanten und Menschen. <br />
Im Einsatz vertrauen die Fedajin auf eine Vielzahl von Mordinstrumenten, die jedoch alle Lautlosigkeit als Vorrausetzung haben. Dolche und Messer, Drahtschlingen, Gift, Wurfsterne und schallgedämpfte Schusswaffen.<br />
<br />
[CENTER]<a href="http://www.bilder-hochladen.net/files/7b0y-1f-gif-nb.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="http://www.bilder-hochladen.net/files/7b0y-1f.gif" loading="lazy"  alt="[Bild: 7b0y-1f.gif]" class="mycode_img" /></a>[/CENTER]<br />
<br />
[CENTER]<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Die Sklavenhändler</span><br />
Händler / Züchtiger / Satirki <br />
Fänger / Menschenjäger / Salatiriki   <br />
 [/CENTER]<br />
<br />
Das Geschäft mit der Ware Mensch ist so alt wie das, was man gemein hin als Zivilisation betrachtet. Zwar glauben einige Kulturen diese Art des Handels hinter sich gelassen zu haben, doch letztlich ändert sich nur die Bezeichnung und Art der Erscheinungsform etwas. In Rasankur war eine Abschaffung der Sklaverei zu keinem Zeitpunkt Thema. Im Gegenteil, unfreiwillige Arbeiter waren und sind es, auf deren Rücken ein Großteil der Produktion liegt. Da ist es nur verständlich das sich um die Beschaffung und Züchtigung ein eigener Gesellschaftszweig entwickelte. Dieser unterteilt sich, auch wenn es hier und da Überschneidungen gibt, in zwei Sparten. Die Jäger und die Züchtiger. Während erstere sich um die Beschaffung der Ware kümmern, obliegt des den Letztgenannten die Gefangenen für ihre neue Rolle zu formen. Handeln tun beide mit ihren Besitztümern. Der Jäger bietet dabei die Rohware, der Züchtiger fertige Produkte feil. Neben dem Gebrauch als Arbeiter, Hausdiener, Gladiatoren oder Lustsklaven gibt es auch eine bestimmte Form von Sklavenkriegern in der Heeresstruktur. Diese stammt noch aus vorimperialer Zeit, als Kriege gänzlich von gepressten Armeen geführt wurden. Noch immer gibt es kleine Einheiten aus solchen Unfreiwilligen und ihr Aufgabenbereich ist entsprechend gefährlich. Dennoch achten die Züchtiger auf ihr Eigentum und im Gegensatz zu Arbeitssklaven haben diese Gefangenen meist ein besseres Auskommen, was Ernährung und Unterbringer angeht, auch wenn ihr Ableben meist unangenehmer ist.]]></content:encoded>
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	</channel>
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