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		<title><![CDATA[Koron III - Adeptus Arbites-Revierkaserne der Sektion 17]]></title>
		<link>https://koron3.de/</link>
		<description><![CDATA[Koron III - https://koron3.de]]></description>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2026 20:30:58 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Gefangenentrakt]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=171</link>
			<pubDate>Mon, 29 Sep 2008 10:21:20 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=4"></a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[<span style="color: silver;" class="mycode_color"><span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size">Von: Schießerei im Sin------&gt;<br />
</span> </span>  <br />
Die Zellen in der Wachkaserne waren sicherlich das Deprimierenstee was die imperiale Justiz an Arrestzellen zu bieten hatte. Von Schwitzwasser feuchter Beton, die Beleuchtung ebenso karg wie die tägliche Ration aus angereichertem, geschmacksneutralem Brei. Die Liege, welche nur zum Nachtzyklus ausfuhr, war aus unbequemen Kunststoff und setzte die Bestrafung sogar im Land der Träume fort. Tisch oder Stuhl gab es nicht. Der Gefangene musste stehen oder auf dem klammen Boden sitzen.  <br />
All das diente dazu dem Delinquenten zu zeigen was ihn noch erwartete für seine Verfehlungen.<br />
Auch Arbitrator Fadrucc machte da keine Ausnahme. Seit fast zwei Tagen saß er nun hier,  wenn es auch nichts gab an dem man die Zeit hätte abmessen können. Aus der Station der PVS- Sicherheit war er von einem Arbiteswagen abgeholt wurden. Die knappe Versicherung das man sich um ihn kümmern würde, sobald Zeit dazu wäre, war alles was man ihm in die Zelle mitgegeben hatte. <br />
Ungewissheit war ein ebensolches Folterinstrument wie Daumenschrauben oder Elektrogeißel. Die Arbites machten dabei in ihrer Motorik keinen Unterschied zischen Zivilisten, Soldaten oder Ihresgleichen. Jeder war solange Schuldig bis seine Unschuld bewiesen war. <br />
Endlich glitten die schweren Magnetschlösser zurück. Das Licht, welches aus dem Korridor einfiel, stach in die entwöhnten Augen. <br />
Als schwarzer Schatten schwebte ein Servoschädel zur Tür herein. Seine Antigavmotoren summten leise. Der geistlose Diener tänzelte vor dem Gefangenen als würde er ihn beobachten. Schließlich klappte sein Unterkiefer herunter und ließ eine, in Messing eingefassten, Lautsprecher erkennen. <br />
<br />
<span style="color: darkblue;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Torim Fadrucc, sie wurden in den Punkten der Pflichtvergessenheit und des vorsätzlichen Mordes an einem imperialen Bürger, für nicht schuldig befunden. Die Tage ihrer Haft und die dadurch entstanden Kosten werden ihrem Gehalt abgezogen, sie sind nun aufgefordert die Zelle zu verlassen und ihren Dienst wieder aufzunehmen. Da sie die letzten Tage mit Müßiggang verbringen konnten wurden sie zu einer Doppelschicht angeteilt. Der Aktenvermerk ihres Falles lautet. AD- F 34238734454789 Querverweiß 488732. </span>   </span>  <br />
<br />
Damit schwirrte der Schädel davon und ließ den Freigesprochenen allein.<br />
Als dieser die Zelle verließ und sich die steifen Glieder rieb bemerkte er den Mann neben der Tür. Es war Dentoris, der da in voller Arbitesrüstung stand, den Helm unter den Arm geklemmt. <br />
<br />
<span style="color: red;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ich habe nachgedacht,</span> </span>  sagte er ohne ein Wort der Begrüßung, sein Gesicht war ernst, <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: red;" class="mycode_color">es ist mir nicht leicht gefallen, das kannst du mir glauben. Aber ich habe meine Aussage revidiert. Der Mann, den du erschossen hast, er wollte die Absperrung um den Sicherheitsbereich durchbrechen um zu plündern. Die Erschießung war eine administrative Bestrafung. Der Bürger hatte es mehrfach versäumt seine ID zu erneuern und war wegen kleinerer Diebstähle aktenkundig. Die Tat passt also in sein Verbrechensprofil. Der Offizier der PVS bestätigte das du keinerlei, sonstige Gewalt an den Tag gelegt und dich kooperativ gezeigt hast. Eine Vid- Aufzeichnung gab es nicht also hat der Marshal dich, auf meine Aussage hin, freigesprochen. Er hat sogar die vorbildliche Art gelobt mit der du diese Untersuchung über dich hast ergehen lassen.</span> </span> Er dämpfte die Stimme. <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: red;" class="mycode_color">Du hast einen Fehler gemacht da draußen, ein Verbrechen begangen und der Imperator möge meiner Seele gnädig sein das ich dich rausgehauen habe. Aber ich halte dich für jemanden der dem Gesetzt auf der Straße mehr nützt als in einer Zwangsarbeitsmine. Ich fordere weder Dankbarkeit noch einen Ausgleichgefallen. Lediglich das derartiges nie wieder geschieht und du deinen Dienst imperatorgefällig erfülltst, andernfalls werde ich dich das nächste Mal persönlich richten.</span>  </span> <br />
Damit erhob er die Stimme wieder zu normaler Lautstärke. <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: red;" class="mycode_color">Und jetzt komm! Es gibt einen Auftrag der die Ermittlungen im Fall -Sin- erst mal hinten anstellt.</span>  </span> <br />
Sie verließen den Zellentrakt und schritten in Richtung Unterkünfte und Nasszellen. Unterwegs instruierte er seinen Partner. <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: red;" class="mycode_color">Vor wenigen Stunden ist ein nicht registriertes Raumschiff in den Slums runtergegangen. Das es Anfangs durch die Luftraumüberwachung schlüpfen konnte ist entweder auf mangelnde Aufmerksamkeit oder auf Korruption bei den Beamten zurückzuführen. Ermittlungen in diese Richtung laufen.   <br />
Uns wurde verübergehende Verfügungsgewalt über ein 10- Mann Trupp gegeben. Der Auftrag lautete, finden des abgestürzten Schiffes, Festnahme aller Insassen, Unterbindung von illegalen Aktivitäten notfalls mit Waffengewalt. Volle Kampfausrüstung, Sturmschrotflinte. Ein Spezialist mit Bolter, einer mit MG. Truppführer ist Arbitrator Falkner. Für die Dauer der Auftrages ist der, wie gesagt, Sektion 17 und damit uns unterstellt. Du hast zehn Minuten deine Ausrüstung anzulegen, danach sammeln beim Radpanzer im Hof und dann Abfahrt.</span> </span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="color: silver;" class="mycode_color"><span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size">Von: Schießerei im Sin------&gt;<br />
</span> </span>  <br />
Die Zellen in der Wachkaserne waren sicherlich das Deprimierenstee was die imperiale Justiz an Arrestzellen zu bieten hatte. Von Schwitzwasser feuchter Beton, die Beleuchtung ebenso karg wie die tägliche Ration aus angereichertem, geschmacksneutralem Brei. Die Liege, welche nur zum Nachtzyklus ausfuhr, war aus unbequemen Kunststoff und setzte die Bestrafung sogar im Land der Träume fort. Tisch oder Stuhl gab es nicht. Der Gefangene musste stehen oder auf dem klammen Boden sitzen.  <br />
All das diente dazu dem Delinquenten zu zeigen was ihn noch erwartete für seine Verfehlungen.<br />
Auch Arbitrator Fadrucc machte da keine Ausnahme. Seit fast zwei Tagen saß er nun hier,  wenn es auch nichts gab an dem man die Zeit hätte abmessen können. Aus der Station der PVS- Sicherheit war er von einem Arbiteswagen abgeholt wurden. Die knappe Versicherung das man sich um ihn kümmern würde, sobald Zeit dazu wäre, war alles was man ihm in die Zelle mitgegeben hatte. <br />
Ungewissheit war ein ebensolches Folterinstrument wie Daumenschrauben oder Elektrogeißel. Die Arbites machten dabei in ihrer Motorik keinen Unterschied zischen Zivilisten, Soldaten oder Ihresgleichen. Jeder war solange Schuldig bis seine Unschuld bewiesen war. <br />
Endlich glitten die schweren Magnetschlösser zurück. Das Licht, welches aus dem Korridor einfiel, stach in die entwöhnten Augen. <br />
Als schwarzer Schatten schwebte ein Servoschädel zur Tür herein. Seine Antigavmotoren summten leise. Der geistlose Diener tänzelte vor dem Gefangenen als würde er ihn beobachten. Schließlich klappte sein Unterkiefer herunter und ließ eine, in Messing eingefassten, Lautsprecher erkennen. <br />
<br />
<span style="color: darkblue;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Torim Fadrucc, sie wurden in den Punkten der Pflichtvergessenheit und des vorsätzlichen Mordes an einem imperialen Bürger, für nicht schuldig befunden. Die Tage ihrer Haft und die dadurch entstanden Kosten werden ihrem Gehalt abgezogen, sie sind nun aufgefordert die Zelle zu verlassen und ihren Dienst wieder aufzunehmen. Da sie die letzten Tage mit Müßiggang verbringen konnten wurden sie zu einer Doppelschicht angeteilt. Der Aktenvermerk ihres Falles lautet. AD- F 34238734454789 Querverweiß 488732. </span>   </span>  <br />
<br />
Damit schwirrte der Schädel davon und ließ den Freigesprochenen allein.<br />
Als dieser die Zelle verließ und sich die steifen Glieder rieb bemerkte er den Mann neben der Tür. Es war Dentoris, der da in voller Arbitesrüstung stand, den Helm unter den Arm geklemmt. <br />
<br />
<span style="color: red;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ich habe nachgedacht,</span> </span>  sagte er ohne ein Wort der Begrüßung, sein Gesicht war ernst, <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: red;" class="mycode_color">es ist mir nicht leicht gefallen, das kannst du mir glauben. Aber ich habe meine Aussage revidiert. Der Mann, den du erschossen hast, er wollte die Absperrung um den Sicherheitsbereich durchbrechen um zu plündern. Die Erschießung war eine administrative Bestrafung. Der Bürger hatte es mehrfach versäumt seine ID zu erneuern und war wegen kleinerer Diebstähle aktenkundig. Die Tat passt also in sein Verbrechensprofil. Der Offizier der PVS bestätigte das du keinerlei, sonstige Gewalt an den Tag gelegt und dich kooperativ gezeigt hast. Eine Vid- Aufzeichnung gab es nicht also hat der Marshal dich, auf meine Aussage hin, freigesprochen. Er hat sogar die vorbildliche Art gelobt mit der du diese Untersuchung über dich hast ergehen lassen.</span> </span> Er dämpfte die Stimme. <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: red;" class="mycode_color">Du hast einen Fehler gemacht da draußen, ein Verbrechen begangen und der Imperator möge meiner Seele gnädig sein das ich dich rausgehauen habe. Aber ich halte dich für jemanden der dem Gesetzt auf der Straße mehr nützt als in einer Zwangsarbeitsmine. Ich fordere weder Dankbarkeit noch einen Ausgleichgefallen. Lediglich das derartiges nie wieder geschieht und du deinen Dienst imperatorgefällig erfülltst, andernfalls werde ich dich das nächste Mal persönlich richten.</span>  </span> <br />
Damit erhob er die Stimme wieder zu normaler Lautstärke. <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: red;" class="mycode_color">Und jetzt komm! Es gibt einen Auftrag der die Ermittlungen im Fall -Sin- erst mal hinten anstellt.</span>  </span> <br />
Sie verließen den Zellentrakt und schritten in Richtung Unterkünfte und Nasszellen. Unterwegs instruierte er seinen Partner. <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: red;" class="mycode_color">Vor wenigen Stunden ist ein nicht registriertes Raumschiff in den Slums runtergegangen. Das es Anfangs durch die Luftraumüberwachung schlüpfen konnte ist entweder auf mangelnde Aufmerksamkeit oder auf Korruption bei den Beamten zurückzuführen. Ermittlungen in diese Richtung laufen.   <br />
Uns wurde verübergehende Verfügungsgewalt über ein 10- Mann Trupp gegeben. Der Auftrag lautete, finden des abgestürzten Schiffes, Festnahme aller Insassen, Unterbindung von illegalen Aktivitäten notfalls mit Waffengewalt. Volle Kampfausrüstung, Sturmschrotflinte. Ein Spezialist mit Bolter, einer mit MG. Truppführer ist Arbitrator Falkner. Für die Dauer der Auftrages ist der, wie gesagt, Sektion 17 und damit uns unterstellt. Du hast zehn Minuten deine Ausrüstung anzulegen, danach sammeln beim Radpanzer im Hof und dann Abfahrt.</span> </span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Vor dem Revier]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=74</link>
			<pubDate>Tue, 22 Jul 2008 20:08:25 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=8"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://koron3.de/showthread.php?tid=74</guid>
			<description><![CDATA[Mit einem kurzen Wink organisierte Dentoris noch zwei niederrangige Arbitratoren und gab ihnen zu verstehen, dass sie hinten in dem Kleinwagen Platz nehmen sollten. Er selbst klemmte sich hinter das Steuer, während Fadrucc sich auf dem Beifahrersitz setzte. Die beiden Helfer hatten zur Sicherheit schwere Sturmgewehre des Koron-Schemas zwischen den Beinen stehen. Doch eigentlich sollten diese nicht benötigt werden.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Wurde die Wohnung schon durchsucht?“</span><br />
<span style="color: blue;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Nicht von uns…,“</span></span><br />
<br />
antwortete Dentoris schmunzelnd. Der Verkehr wurde erst dichter, doch als sie dann die mittleren Ebene des Makropolturmes verließen lichtete er sich. Dafür wurden die Straßen enger, schmutziger und dreckige Gestalten verschwanden wie aufgescheuchte Vögel in den Schatten.<br />
Aufmerksam spähte Torim aus dem Fenster, die beiden hinten hatten schon nervös zu den Gewehren gegriffen, als Jim den Wagen abrupt zum stehen.<br />
<br />
<span style="color: blue;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Ab hier kommen wir nur zu Fuß weiter.“</span></span><br />
<br />
Missmutig stieg Torim aus und wies einen der beiden an, am Wagen zu warten, schließlich wollte er nicht zurück in die höheren Ebenen laufen. Geführt von Dentoris schlug sich die kleine Elitetruppe durch Müll Dreck und finstere Gassen, doch niemand kam ihnen in die Quere. Dies waren noch nicht die wahren Slums der Stadt, nein es waren die äußersten Ausläufer, doch auch sie waren schon fast Lebensunwürdig.<br />
<br />
An einer erstaunlich sauberen Türe bleibt Dentoris wieder stehen, tippte auf dem Tastenfeld herum und mit einem leisen Zischen verschwand die Türe in der Wand. Eine unaufgeräumte Bude an der Grenze zur Verwüstung erwartete die Arbitratoren. Mit zwei Fingerzeichen gab Torim seinen Begleitern Anweisungen und begann auch selbst damit den Raum zu durchsuchen.<br />
Das erste worauf er stieß – obwohl sie wohl versteckt sein sollten – waren zwei Kisten voll mit Sturmgewehren.<br />
<br />
<span style="color: blue;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Fabrikneu und ohne Seriennummer. Der Mann muss bessere Kontakte gehabt haben als wir dachten!“</span></span><br />
<br />
Auch einem Mülleimer mit großteils verbrannten Dokumenten tauchte auf. Weniger Beachtung wurde den billigen Waffenteilen und Werkzeugen geschenkt, die in der Werkstatt lagen. Drogen waren hier unten überall zu finden, doch auch sie bekamen ihren Vermerk.<br />
<br />
Wieder beim Auto angekommen, wurden die beschlagnahmten Gegenstände eingepackt und Dentoris schlängelte sich wieder im Verkehr gen. Festung. Dort besprachen Jim und Torim die weitere Vorgehensweise:<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Die Dokumente und Waffen ins Labor, dir Drogen können weg. Uns schon eine Idee, von welcher der Waffenfabriken diese Sturmgewehre kommen? Irgendwelche besonderen Merkmale, die die Fabriken verwenden? Materialunterschiede et cetera?“</span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Mit einem kurzen Wink organisierte Dentoris noch zwei niederrangige Arbitratoren und gab ihnen zu verstehen, dass sie hinten in dem Kleinwagen Platz nehmen sollten. Er selbst klemmte sich hinter das Steuer, während Fadrucc sich auf dem Beifahrersitz setzte. Die beiden Helfer hatten zur Sicherheit schwere Sturmgewehre des Koron-Schemas zwischen den Beinen stehen. Doch eigentlich sollten diese nicht benötigt werden.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Wurde die Wohnung schon durchsucht?“</span><br />
<span style="color: blue;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Nicht von uns…,“</span></span><br />
<br />
antwortete Dentoris schmunzelnd. Der Verkehr wurde erst dichter, doch als sie dann die mittleren Ebene des Makropolturmes verließen lichtete er sich. Dafür wurden die Straßen enger, schmutziger und dreckige Gestalten verschwanden wie aufgescheuchte Vögel in den Schatten.<br />
Aufmerksam spähte Torim aus dem Fenster, die beiden hinten hatten schon nervös zu den Gewehren gegriffen, als Jim den Wagen abrupt zum stehen.<br />
<br />
<span style="color: blue;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Ab hier kommen wir nur zu Fuß weiter.“</span></span><br />
<br />
Missmutig stieg Torim aus und wies einen der beiden an, am Wagen zu warten, schließlich wollte er nicht zurück in die höheren Ebenen laufen. Geführt von Dentoris schlug sich die kleine Elitetruppe durch Müll Dreck und finstere Gassen, doch niemand kam ihnen in die Quere. Dies waren noch nicht die wahren Slums der Stadt, nein es waren die äußersten Ausläufer, doch auch sie waren schon fast Lebensunwürdig.<br />
<br />
An einer erstaunlich sauberen Türe bleibt Dentoris wieder stehen, tippte auf dem Tastenfeld herum und mit einem leisen Zischen verschwand die Türe in der Wand. Eine unaufgeräumte Bude an der Grenze zur Verwüstung erwartete die Arbitratoren. Mit zwei Fingerzeichen gab Torim seinen Begleitern Anweisungen und begann auch selbst damit den Raum zu durchsuchen.<br />
Das erste worauf er stieß – obwohl sie wohl versteckt sein sollten – waren zwei Kisten voll mit Sturmgewehren.<br />
<br />
<span style="color: blue;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Fabrikneu und ohne Seriennummer. Der Mann muss bessere Kontakte gehabt haben als wir dachten!“</span></span><br />
<br />
Auch einem Mülleimer mit großteils verbrannten Dokumenten tauchte auf. Weniger Beachtung wurde den billigen Waffenteilen und Werkzeugen geschenkt, die in der Werkstatt lagen. Drogen waren hier unten überall zu finden, doch auch sie bekamen ihren Vermerk.<br />
<br />
Wieder beim Auto angekommen, wurden die beschlagnahmten Gegenstände eingepackt und Dentoris schlängelte sich wieder im Verkehr gen. Festung. Dort besprachen Jim und Torim die weitere Vorgehensweise:<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Die Dokumente und Waffen ins Labor, dir Drogen können weg. Uns schon eine Idee, von welcher der Waffenfabriken diese Sturmgewehre kommen? Irgendwelche besonderen Merkmale, die die Fabriken verwenden? Materialunterschiede et cetera?“</span>]]></content:encoded>
		</item>
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