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		<title><![CDATA[Koron III - Das Loch]]></title>
		<link>https://koron3.de/</link>
		<description><![CDATA[Koron III - https://koron3.de]]></description>
		<pubDate>Sun, 31 May 2026 11:28:03 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Ezekiels Suche nach Joy]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=827</link>
			<pubDate>Tue, 20 Mar 2012 21:54:50 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=230"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://koron3.de/showthread.php?tid=827</guid>
			<description><![CDATA[In der Untermakropole schließlich angekommen, das Licht drang selten bis hier herunter, setzte Regen ein. Alarmsirenen kündeten vom sauren Regen, der alles zerfraß, wenn man sich nicht schnell genug ins Trockene rettete. Wenn vorher schon wenig auf den Straßen los war, wurde es jetzt noch weniger. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Da vorne ist es!“ </span><br />
<br />
Ezekiel zeigte mit seinem Fingern durch die Frontscheibe auf eine schäbige Kaschemme. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Das ist das Loch! Pass auf, was du da drinn sagst und wen du anschaust. Am besten nicht direkt in die Augen. Die kennen dich nicht, werden also kein Problem damit haben, dir die Kehle durchzuschneiden. Wir erkundigen uns einfach nach Joy, hoffentlich ist er jetzt da drinn!“</span><br />
<br />
Damit zog er den Zündschlüssel, zupfte seinen Mantel zurecht und ergriff hinter sich einen metallenen Regenschirm. Er öffnete die Tür und kam um den Wagen herum. Dann plazierte er den Schutzschirm so, dass Larissa unbeschadet aussteigen konnte. Schnellen Schrittes dirigierte er sie zum Eingang der Kneipe und trat hinein.<br />
<br />
Drinnen war es wie immer stickig und laut. Im Halbdunkel ließ sich schlecht ausmachen, wieviel Gäste da waren, aber es roch nach einer ganzen Groxherde. Ezekiel bemerkte die Blicke, die ihm zugeworfen wurden, hier musterte man Neuankömmlinge immer sehr genau. Deswegen steuerte er mit Larry im Schlepptau einen Platz an der Bar an. Währenddessen ließ er den Blick im Raum wandern, schaute nach vertrauten Gesichtern...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[In der Untermakropole schließlich angekommen, das Licht drang selten bis hier herunter, setzte Regen ein. Alarmsirenen kündeten vom sauren Regen, der alles zerfraß, wenn man sich nicht schnell genug ins Trockene rettete. Wenn vorher schon wenig auf den Straßen los war, wurde es jetzt noch weniger. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Da vorne ist es!“ </span><br />
<br />
Ezekiel zeigte mit seinem Fingern durch die Frontscheibe auf eine schäbige Kaschemme. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Das ist das Loch! Pass auf, was du da drinn sagst und wen du anschaust. Am besten nicht direkt in die Augen. Die kennen dich nicht, werden also kein Problem damit haben, dir die Kehle durchzuschneiden. Wir erkundigen uns einfach nach Joy, hoffentlich ist er jetzt da drinn!“</span><br />
<br />
Damit zog er den Zündschlüssel, zupfte seinen Mantel zurecht und ergriff hinter sich einen metallenen Regenschirm. Er öffnete die Tür und kam um den Wagen herum. Dann plazierte er den Schutzschirm so, dass Larissa unbeschadet aussteigen konnte. Schnellen Schrittes dirigierte er sie zum Eingang der Kneipe und trat hinein.<br />
<br />
Drinnen war es wie immer stickig und laut. Im Halbdunkel ließ sich schlecht ausmachen, wieviel Gäste da waren, aber es roch nach einer ganzen Groxherde. Ezekiel bemerkte die Blicke, die ihm zugeworfen wurden, hier musterte man Neuankömmlinge immer sehr genau. Deswegen steuerte er mit Larry im Schlepptau einen Platz an der Bar an. Währenddessen ließ er den Blick im Raum wandern, schaute nach vertrauten Gesichtern...]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Tod oder Lebendig]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=697</link>
			<pubDate>Tue, 19 Oct 2010 07:56:52 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=81"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://koron3.de/showthread.php?tid=697</guid>
			<description><![CDATA[Claire hatte <a href="http://www.board-4you.de/v63/boards/226/thread.php?threadid=442&amp;sid=&amp;page=4" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Major Luckys Büro</a> verlassen und war direkt von dort zum Waffenhändler aufgebrochen, nach dem obligatorischen Munitionseinkauf, hatte sie noch ihren Vorrat an Entgiftungstabletten aufgefüllt und neue Batterien besorgt. Ihre Einkäufe hatten länger gedauert als sie gedacht hatte, dennoch waren sie notwendig. Schließlich hatte sie alles beisammen, aber die zusätzliche ausrüstung hatte fast nichts von dem schmalen Lohn übrig gelassen, wie sie Zähneknirschend feststellen musste. Sie brauchte dringend mal wieder einen richtig großen Fang. <br />
<br />
Der vertraute Geruch der Gegend um das Loch empfing Claire, bevor sie die schiefe Hütte überhaupt sah. Ein Odeur aus schimmelnden Moosen, verrottendem Unrat und Exkrementen, durchsetzt vom scharfen Aroma industrieller Säuren. Die Umgebung war jenes vertrautes Gewirr aus Verschlägen und Hütten, das überall in den Tiefen zu finden war. Ein immer gleiches düsteres Bild, bewaffnete und tätowierte Ganger, halbverhungerte Mädchen, die sich für eine warme Mahlzeit anboten, dreckverschmierte Kinder und abgemagerte Hunde. <br />
<br />
Das Loch platzte beinahe aus allen Nähten, wiedereinmal hatte sich der Adel der Unterwelt hier versammelt, Revolverhelden und Pistoleros, Kopfgeldjäger und Söldner jeden Schlags. Es war selten das ein derart hohes Kopfgeld ausgesetzt wurde und dann auch noch auf einen von ihnen. Na ja jetzt war er wohl auf der anderen Seite, das Gesetz der Bluthunde, es gab immer zwei Seiten, die des Jägers und…nun halt die andere Seite. Das aufgeregte Stimmengewirr zeigte deutlich, das jedes Kind hier schon wusste das es Zeit für die Raubtierfütterung war. Einem aufmerksamen Beobachter wäre jedoch nicht entgangen, das es diesmal nur die jüngeren Burschen waren, die sich von der Aussicht auf zukünftigen Reichtum aus der Fassung bringen ließen. Die älteren und erfahreneren, obgleich anwesend, so waren sie diesmal jedoch eher ein schweigender Hintergrund.<br />
<br />
Claire gesellte sich zu Sil und einigen anderen Kopfgeldjägern, man hätte meinen können, die Gäste einer Trauerfeier hätten sich auf eine wilde Party verirrt. Niemand sprach ein Wort und man begrüßte sich einander nur mit einem Kopfnicken. Sil war es der das allgemeine Schweigen durchbrach, hart knallte er das Schnapsglas auf den Tisch, das er soeben in einem Zug geleert hatte, schüttelte sich und meinte:<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: orange;" class="mycode_color">„Tot bringen einem auch noch so viele Schekel nichts, ich bin raus.“</span></span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: sienna;" class="mycode_color">„Ich auch.“</span></span> ließ sich ein weiterer betagter Veteran vernehmen und machte sich auf den Weg in Richtung Ausgang.<br />
Claire drängte Sil in eine dunkle Ecke:<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„2000 Schekel ist ein Haufen Schotter, selbst wenn man ihn durch vier teilen muss.“</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: orange;" class="mycode_color">„Kleine, wir jagen hier nicht die üblichen Trottel, Trevor ist gefährlich, wirklich gefährlich, der kennt sich hier unten besser aus als jeder andere, lass die Finger davon, solange du nicht total blank bist.“</span></span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Bin ich nicht.“</span> Erwiderte sie gereizt.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: orange;" class="mycode_color">„Eben, also lass es, es kommen gute Zeiten glaubs mir, demnächst wird es hier deutlich weniger Konkurrenz geben. Trevor wird nen ganzen Sack Leichen hinterlassen bevor ihn einer kriegt.“</span></span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Sil das ist die Chance dieser Scheiße hier zu entkommen, das selbe wie bei Rollins damals.“</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: orange;" class="mycode_color">„Nein, Kleine das ist nicht das selbe Rollins war gut, aber trotzdem nur ein Ganger mit zu großem Ego und etwas Glück, Trevor ist nen ganz anderes Kaliber.“</span></span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Ich bin nicht soweit gekommen, weil ich nichts riskiert hab und die Chance diesem Wahnsinn zu entfliehen wird ich mir nicht entgehen lassen.“</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: orange;" class="mycode_color">„Claire, hör zu, wir haben alle als kleine Ganger mal angefangen, aber auch dein Glück ist endlich und das wir alle in dieser verseuchten Hölle irgendwann draufgehen werden ist ein Naturgesetz.“</span></span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Du hast als kleiner Ganger angefangen Sil, ich weiß was es heißt nicht einmal das zu sein und ich werd mich nicht damit abfinden, das ich hier unten verrecke.“</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: orange;" class="mycode_color">„Mach was du willst, Kleine, ich nicht und du wirst mich auch nicht davon überzeugen können. Such dir nen anderes Team. Ich wünsch dir Glück, komm ohne zusätzliche Löcher wieder.“</span></span><br />
Claire lächelte mal wieder ihr schiefes Halblächeln:<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Das ist also deine Sorge, das deine bevorzugten Löcher nicht zurückkommen und dir langweilig wird.“</span><br />
Sil grinste sie an.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: orange;" class="mycode_color">„Man darf sich ja wohl mal Sorgen machen, oder?“</span></span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Und ich dachte schon du machst dir Gedanken um mich.“</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: orange;" class="mycode_color">„Mach ich auch und das weißt du, komm heil wieder ich, ich mach nen Hautsegler.“</span></span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Bis dann Sil.“</span><br />
Während Sil sich durch die Jüngeren schob, die schon ihren zukünftigen Reichtum feierten drängte sie sich zur Theke durch, wo sie ein Bier bestellte und sich schon mal nach Leuten umsah, mit denen eine Aussicht auf erfolg des Unternehmens bestand.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Claire hatte <a href="http://www.board-4you.de/v63/boards/226/thread.php?threadid=442&amp;sid=&amp;page=4" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Major Luckys Büro</a> verlassen und war direkt von dort zum Waffenhändler aufgebrochen, nach dem obligatorischen Munitionseinkauf, hatte sie noch ihren Vorrat an Entgiftungstabletten aufgefüllt und neue Batterien besorgt. Ihre Einkäufe hatten länger gedauert als sie gedacht hatte, dennoch waren sie notwendig. Schließlich hatte sie alles beisammen, aber die zusätzliche ausrüstung hatte fast nichts von dem schmalen Lohn übrig gelassen, wie sie Zähneknirschend feststellen musste. Sie brauchte dringend mal wieder einen richtig großen Fang. <br />
<br />
Der vertraute Geruch der Gegend um das Loch empfing Claire, bevor sie die schiefe Hütte überhaupt sah. Ein Odeur aus schimmelnden Moosen, verrottendem Unrat und Exkrementen, durchsetzt vom scharfen Aroma industrieller Säuren. Die Umgebung war jenes vertrautes Gewirr aus Verschlägen und Hütten, das überall in den Tiefen zu finden war. Ein immer gleiches düsteres Bild, bewaffnete und tätowierte Ganger, halbverhungerte Mädchen, die sich für eine warme Mahlzeit anboten, dreckverschmierte Kinder und abgemagerte Hunde. <br />
<br />
Das Loch platzte beinahe aus allen Nähten, wiedereinmal hatte sich der Adel der Unterwelt hier versammelt, Revolverhelden und Pistoleros, Kopfgeldjäger und Söldner jeden Schlags. Es war selten das ein derart hohes Kopfgeld ausgesetzt wurde und dann auch noch auf einen von ihnen. Na ja jetzt war er wohl auf der anderen Seite, das Gesetz der Bluthunde, es gab immer zwei Seiten, die des Jägers und…nun halt die andere Seite. Das aufgeregte Stimmengewirr zeigte deutlich, das jedes Kind hier schon wusste das es Zeit für die Raubtierfütterung war. Einem aufmerksamen Beobachter wäre jedoch nicht entgangen, das es diesmal nur die jüngeren Burschen waren, die sich von der Aussicht auf zukünftigen Reichtum aus der Fassung bringen ließen. Die älteren und erfahreneren, obgleich anwesend, so waren sie diesmal jedoch eher ein schweigender Hintergrund.<br />
<br />
Claire gesellte sich zu Sil und einigen anderen Kopfgeldjägern, man hätte meinen können, die Gäste einer Trauerfeier hätten sich auf eine wilde Party verirrt. Niemand sprach ein Wort und man begrüßte sich einander nur mit einem Kopfnicken. Sil war es der das allgemeine Schweigen durchbrach, hart knallte er das Schnapsglas auf den Tisch, das er soeben in einem Zug geleert hatte, schüttelte sich und meinte:<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: orange;" class="mycode_color">„Tot bringen einem auch noch so viele Schekel nichts, ich bin raus.“</span></span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: sienna;" class="mycode_color">„Ich auch.“</span></span> ließ sich ein weiterer betagter Veteran vernehmen und machte sich auf den Weg in Richtung Ausgang.<br />
Claire drängte Sil in eine dunkle Ecke:<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„2000 Schekel ist ein Haufen Schotter, selbst wenn man ihn durch vier teilen muss.“</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: orange;" class="mycode_color">„Kleine, wir jagen hier nicht die üblichen Trottel, Trevor ist gefährlich, wirklich gefährlich, der kennt sich hier unten besser aus als jeder andere, lass die Finger davon, solange du nicht total blank bist.“</span></span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Bin ich nicht.“</span> Erwiderte sie gereizt.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: orange;" class="mycode_color">„Eben, also lass es, es kommen gute Zeiten glaubs mir, demnächst wird es hier deutlich weniger Konkurrenz geben. Trevor wird nen ganzen Sack Leichen hinterlassen bevor ihn einer kriegt.“</span></span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Sil das ist die Chance dieser Scheiße hier zu entkommen, das selbe wie bei Rollins damals.“</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: orange;" class="mycode_color">„Nein, Kleine das ist nicht das selbe Rollins war gut, aber trotzdem nur ein Ganger mit zu großem Ego und etwas Glück, Trevor ist nen ganz anderes Kaliber.“</span></span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Ich bin nicht soweit gekommen, weil ich nichts riskiert hab und die Chance diesem Wahnsinn zu entfliehen wird ich mir nicht entgehen lassen.“</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: orange;" class="mycode_color">„Claire, hör zu, wir haben alle als kleine Ganger mal angefangen, aber auch dein Glück ist endlich und das wir alle in dieser verseuchten Hölle irgendwann draufgehen werden ist ein Naturgesetz.“</span></span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Du hast als kleiner Ganger angefangen Sil, ich weiß was es heißt nicht einmal das zu sein und ich werd mich nicht damit abfinden, das ich hier unten verrecke.“</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: orange;" class="mycode_color">„Mach was du willst, Kleine, ich nicht und du wirst mich auch nicht davon überzeugen können. Such dir nen anderes Team. Ich wünsch dir Glück, komm ohne zusätzliche Löcher wieder.“</span></span><br />
Claire lächelte mal wieder ihr schiefes Halblächeln:<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Das ist also deine Sorge, das deine bevorzugten Löcher nicht zurückkommen und dir langweilig wird.“</span><br />
Sil grinste sie an.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: orange;" class="mycode_color">„Man darf sich ja wohl mal Sorgen machen, oder?“</span></span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Und ich dachte schon du machst dir Gedanken um mich.“</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: orange;" class="mycode_color">„Mach ich auch und das weißt du, komm heil wieder ich, ich mach nen Hautsegler.“</span></span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Bis dann Sil.“</span><br />
Während Sil sich durch die Jüngeren schob, die schon ihren zukünftigen Reichtum feierten drängte sie sich zur Theke durch, wo sie ein Bier bestellte und sich schon mal nach Leuten umsah, mit denen eine Aussicht auf erfolg des Unternehmens bestand.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Informationsbeschaffung]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=627</link>
			<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 16:48:43 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=175"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://koron3.de/showthread.php?tid=627</guid>
			<description><![CDATA[Victor betrat die Hütte, die von dem Einheimischen, der ihm den Weg gewiesen hatte, als "das Loch" bezeichet wurde. Der Name hätte zutreffender nicht sein können.<br />
Da Victor seine Auffälligkeit bewusst war (tatsächlich lag die die Wahrscheinlickeit das die Bewohner diese Teils der Makropole jemals einen Priester des Maschienengottes gesehen haben bei unter 0,001%), hatte er seine Robe zuvor in einer Seitengasse mit Schlamm beschmiert und alle Insignien des Adeptus Mechanicus entfernt und in seine Taschen gesteckt. Mit der Kaputze tief ins Gesicht gezogen, den Mechandriten eingefahren und den Händen in den Ärmel seiner Robe verborgen, sollte er die Aufmerksamkeit die er erregte um den Faktor 8,3 verringern.<br />
Als er die Umgebung scannte erfasste Victor 21 Individuen mit einer Waffe, elf mit mehreren und sechs scheinbar unbewaffnete, die aber 93,8% Wahrscheinlichkeit über verborgene Waffen verfügten.<br />
Victor bewegte sich vorsichtig zu Tresen, wahrend sein rechtes Auge surrend Nachfokussierte, da es mit der verräucherten Luft zu kämpfen hatte. Auf dem Weg dorthin wurde mit, für ihn, undeutbaren Blicken gemustert. Das Gefahrenpotenzial war unberechenbar, aber zweifellos hoch.<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Memo: Berechnungsmodell für menschliches Verhalten optimieren</span>, dachte Viktor. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Momentane Algorithmen unzureichend!</span><br />
Am Tresen angekommen wartete er darauf, das das Individuum das er mit als Wirt identifiziert (welcher sich von seiner Kundschaft nur durch sein relatives Alter und die Tatsache unterschied, das er Getränke ausschenkte) hatte, auf seine Anwesenheit reagierte.<br />
Schlißlich sprach der Wirt ihn an:<br />
<span style="color: red;" class="mycode_color">"Un', willste wat trinken, oder hier nur rumsteh'n?"</span><br />
Victor überlegte. Er hatte seinen notwendigen Flüssigkeitsbedarf noch nicht gedeckt, weshalb es Logisch war etwas zu nehmen.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Positiv.</span> bestätigte er. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Zudem benötige ich dringen ädequate informationen. Momentan verfüge ich über keinerlei Barmittel, könnte sie jedoch notfalls mit Sachwerten entlohnen.</span><br />
Bei diesen Worten legte er einige Patronen seiner Autopistole auf den Tresen, und wartete dann auf die Reaktion des Wirtes.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Victor betrat die Hütte, die von dem Einheimischen, der ihm den Weg gewiesen hatte, als "das Loch" bezeichet wurde. Der Name hätte zutreffender nicht sein können.<br />
Da Victor seine Auffälligkeit bewusst war (tatsächlich lag die die Wahrscheinlickeit das die Bewohner diese Teils der Makropole jemals einen Priester des Maschienengottes gesehen haben bei unter 0,001%), hatte er seine Robe zuvor in einer Seitengasse mit Schlamm beschmiert und alle Insignien des Adeptus Mechanicus entfernt und in seine Taschen gesteckt. Mit der Kaputze tief ins Gesicht gezogen, den Mechandriten eingefahren und den Händen in den Ärmel seiner Robe verborgen, sollte er die Aufmerksamkeit die er erregte um den Faktor 8,3 verringern.<br />
Als er die Umgebung scannte erfasste Victor 21 Individuen mit einer Waffe, elf mit mehreren und sechs scheinbar unbewaffnete, die aber 93,8% Wahrscheinlichkeit über verborgene Waffen verfügten.<br />
Victor bewegte sich vorsichtig zu Tresen, wahrend sein rechtes Auge surrend Nachfokussierte, da es mit der verräucherten Luft zu kämpfen hatte. Auf dem Weg dorthin wurde mit, für ihn, undeutbaren Blicken gemustert. Das Gefahrenpotenzial war unberechenbar, aber zweifellos hoch.<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Memo: Berechnungsmodell für menschliches Verhalten optimieren</span>, dachte Viktor. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Momentane Algorithmen unzureichend!</span><br />
Am Tresen angekommen wartete er darauf, das das Individuum das er mit als Wirt identifiziert (welcher sich von seiner Kundschaft nur durch sein relatives Alter und die Tatsache unterschied, das er Getränke ausschenkte) hatte, auf seine Anwesenheit reagierte.<br />
Schlißlich sprach der Wirt ihn an:<br />
<span style="color: red;" class="mycode_color">"Un', willste wat trinken, oder hier nur rumsteh'n?"</span><br />
Victor überlegte. Er hatte seinen notwendigen Flüssigkeitsbedarf noch nicht gedeckt, weshalb es Logisch war etwas zu nehmen.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Positiv.</span> bestätigte er. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Zudem benötige ich dringen ädequate informationen. Momentan verfüge ich über keinerlei Barmittel, könnte sie jedoch notfalls mit Sachwerten entlohnen.</span><br />
Bei diesen Worten legte er einige Patronen seiner Autopistole auf den Tresen, und wartete dann auf die Reaktion des Wirtes.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Waffenschieber im Untergrund]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=642</link>
			<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 20:43:09 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=172"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://koron3.de/showthread.php?tid=642</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><a href="http://www.board-4you.de/v63/boards/226/thread.php?postid=8845#post8845" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">-&gt; Büro</a></span><br />
<br />
Die Wegbeschreibung die Sally Cassian gegeben hatte war erstaunlich genau gewesen und er hatte das Ziel ohne weitere Komplikationen erreicht. Das Loch sah genauso aus, wie auf dem Foto. Nur war die Realität noch etwas niederschmetternder als ein Bild. Ein paar Jugendliche lungerten an einem ausgebrannten Wagen herum und ließen eine Flasche billigsten Fusel herumgehen. An einer Häuserecke kotzte sich ein älterer Mann sie Seele aus dem Leib um schließlich zusammenzubrechen und in seiner eigenen Kotze zu landen. Eine Frau versuchte einen, wohl ihren, besoffenen Mann aufzuheben der auf dem Boden lag, konnte sich dabei selbst kaum noch auf den Beinen halten. Aus einer Gasse waren Schreie zu hören, die aller Wahrscheinlichkeit nach nicht von einem Hund stammten. Die eine oder andere verhärmte Hure schaute Cassian interessiert an, näherte sich ihm und bot sich ihm dar. Trotz ihres miesen Schicksals konnte sie Cassian nur mit Ignoranz strafen. Weder hatte er im Moment die Zeit, sich mit einem solchen Mädchen abzugeben, noch sah Cassians indoktrinierter Geist in ihnen ein menschliches oder achtenswertes Wesen.<br />
Mit der gespielten Unsicherheit eines Neuankömmlings trat Cassian in die heruntergekommene Kneipe. Kalter Rauch, Schweiß, der Geruch von Exkrementen und Erbrochenem vereinigte sich zu einem Duft der solchen Etablissements immer anhängt. Dabei war es vollkommen egal ob die Kneipe auf Terra oder hier auf Koron stand. Einige Momente verharrte Cassian in der Türe und ließ seinen Blick über das Geschehen schweifen, dann peilte er einen freien Tisch an, hielt darauf zu und okkupierte diesen dann für sich.<br />
Damit begann auch der wenige kreative erste Teil seines Planes: Sondierung und Beobachtung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><a href="http://www.board-4you.de/v63/boards/226/thread.php?postid=8845#post8845" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">-&gt; Büro</a></span><br />
<br />
Die Wegbeschreibung die Sally Cassian gegeben hatte war erstaunlich genau gewesen und er hatte das Ziel ohne weitere Komplikationen erreicht. Das Loch sah genauso aus, wie auf dem Foto. Nur war die Realität noch etwas niederschmetternder als ein Bild. Ein paar Jugendliche lungerten an einem ausgebrannten Wagen herum und ließen eine Flasche billigsten Fusel herumgehen. An einer Häuserecke kotzte sich ein älterer Mann sie Seele aus dem Leib um schließlich zusammenzubrechen und in seiner eigenen Kotze zu landen. Eine Frau versuchte einen, wohl ihren, besoffenen Mann aufzuheben der auf dem Boden lag, konnte sich dabei selbst kaum noch auf den Beinen halten. Aus einer Gasse waren Schreie zu hören, die aller Wahrscheinlichkeit nach nicht von einem Hund stammten. Die eine oder andere verhärmte Hure schaute Cassian interessiert an, näherte sich ihm und bot sich ihm dar. Trotz ihres miesen Schicksals konnte sie Cassian nur mit Ignoranz strafen. Weder hatte er im Moment die Zeit, sich mit einem solchen Mädchen abzugeben, noch sah Cassians indoktrinierter Geist in ihnen ein menschliches oder achtenswertes Wesen.<br />
Mit der gespielten Unsicherheit eines Neuankömmlings trat Cassian in die heruntergekommene Kneipe. Kalter Rauch, Schweiß, der Geruch von Exkrementen und Erbrochenem vereinigte sich zu einem Duft der solchen Etablissements immer anhängt. Dabei war es vollkommen egal ob die Kneipe auf Terra oder hier auf Koron stand. Einige Momente verharrte Cassian in der Türe und ließ seinen Blick über das Geschehen schweifen, dann peilte er einen freien Tisch an, hielt darauf zu und okkupierte diesen dann für sich.<br />
Damit begann auch der wenige kreative erste Teil seines Planes: Sondierung und Beobachtung.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Auftrag für ein großes Haus]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=368</link>
			<pubDate>Sun, 08 Feb 2009 21:48:29 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=81"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://koron3.de/showthread.php?tid=368</guid>
			<description><![CDATA[Die letzten Monate waren nicht so gut verlaufen für Claire, nach dem Gespräch bei Orsius welches für beide Seiten irgendwie unbefriedigend verlaufen war, hatte sie eine Zeitlang keinen brauchbaren Auftrag bekommen. Das teure Kleid, war verkauft worden und sie war gezwungen gewesen einen kleinen Verbrecher für ein mickriges Kopfgeld zu jagen. <br />
Sie brauchte einen richtigen Job, etwas womit sich wirklich Geld verdienen ließ, am besten etwas was ihr auch weitere Empfehlungen einbringen könnte.<br />
<br />
Wie jeden Morgen hatte sie sich auch heute wieder die Ausschreibungen der örtlichen Sicherheitskräfte angesehen und wie jeden Morgen seit  ein paar Monaten war es das gleiche, entweder es handelte sich um kleine Gauner mit mickrigen Kopfgeldern oder aber um Männer denen man wirklich nicht in die Quere kommen sollte, letztere brachten zwar enorme Kopfgelder ein, aber die Wahrscheinlichkeit, dabei in irgendeinem Müllschacht als Futter für die Ratten zu enden war einfach zu groß.<br />
Das Problem war einfach , entweder man riskierte alles, oder man kam einfach nicht aus der Armut heraus.<br />
<br />
Seufzend machte Claire sich auf den Weg in die unteren Ebenen, vieleicht hatte sie im Loch mehr Glück als hier, normalerweise war der inoffizielle Markt für Dienste wie die ihren besser als der Offizielle.<br />
<br />
Kurze Zeit später ereichte sie die die kleine Hüttensiedlung in der sich "Das Loch" befand, die Umgebung war so deprimierend wie immer, aber jetzt wo sie in den mittleren Habitaten wohnte kam ihr die Gegend irgendwie weniger trostlos vor. Vielleicht war es so, gerade weil sie sich in dieser Gegend weitaus vertrauter und heimischer fühlte als dort oben. Wachsam verfolgte sie das treiben der wenigen Menschen, die sich hier blicken ließen, sie sah einige junge Mädchen, die hier ihre Dienste anboten und die Erinnerung brach wie eine Mahnung über sie herein, als sie genau wie die Mädchen dort gestanden hatte.<br />
<br />
Claire betrat die Kneipe und ihre Augen brauchten einen kurzen Augenblick um sich an das Halbdunkel zu gewöhnen, obwohl es noch früh am Tage war, waren doch schon einige Gestalten hier, die ihren Geschäften nachgingen.<br />
Sie steuerte auf eine dunkle Ecke zu in welcher ein älterer Mann saß und an einer billigen Zigarre sog.<br />
<span style="color: orangered;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Mensch, wenn das mal nicht die kleine Claire ist, also lebst du auch noch, das freut einen ja"</span></span> <br />
Der Mann hustete ungesund, verzog dann aber seinen Mund wieder zu einem breiten Grinsen, wobei er ein Gebiss entblößte, dem mehr zähen zu fehlen schienen, als es noch besaß.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Ja, Larkin, ich lebe noch, ich bin geschäftlich hier und wollte fragen, ob du nen Job für mich hast, bei den Offiziellen stellen ist ja nichts brauchbares zu bekommen."</span> <br />
Claire setzte sich neben den alten Mann und winkte die Bedienung herbei, um sich ein billiges Bier zu bestellen.<br />
<span style="color: orangered;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Hmm Arbeit, ja, ich hab da was, das könnte was sein, da müsste ich mich aber mal erkundigen, das kostet dich eine Kleinigkeit, sagen wir mal 20 Schekel?"</span></span> <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Welcher Job ist denn 20 Schekel wert, bloß für nen paar Erkundigungen? Sag mir worum es sich in etwa Handelt und wenn es passt bekommst du 15 Schekel."</span> <br />
Der Alte grinste und strich sich mit der Hand über seinen Dreitagebart, bevor er zustimmend nickte.<br />
<span style="color: orangered;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Ja okay, es heißt das Haus Siris würde Leute suchen, für irgend einen Auftrag, ich werd mich wohl mal erkundigen, oder?"</span></span> <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ja, erkundige dich, hier sind die 15 Schekel, ich hoffe mal das ist auch wirklich was. Ich komme morgen wieder, geht das klar?"</span> <br />
Der Alte nickte erneut, während er nach dem Geld griff und es sorgfältig in einer seiner Taschen verstaute.<br />
<span style="color: orangered;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Morgen um diese Zeit ist gut, wir sehen uns also dann."</span>  </span>  <br />
Claire stand auf und verabschiedete sich mit einem Winken von Larkin, ging zum Tresen, bezahlte ihre Zeche und machte sich auf den Weg zurück in ihr Zimmer.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Die letzten Monate waren nicht so gut verlaufen für Claire, nach dem Gespräch bei Orsius welches für beide Seiten irgendwie unbefriedigend verlaufen war, hatte sie eine Zeitlang keinen brauchbaren Auftrag bekommen. Das teure Kleid, war verkauft worden und sie war gezwungen gewesen einen kleinen Verbrecher für ein mickriges Kopfgeld zu jagen. <br />
Sie brauchte einen richtigen Job, etwas womit sich wirklich Geld verdienen ließ, am besten etwas was ihr auch weitere Empfehlungen einbringen könnte.<br />
<br />
Wie jeden Morgen hatte sie sich auch heute wieder die Ausschreibungen der örtlichen Sicherheitskräfte angesehen und wie jeden Morgen seit  ein paar Monaten war es das gleiche, entweder es handelte sich um kleine Gauner mit mickrigen Kopfgeldern oder aber um Männer denen man wirklich nicht in die Quere kommen sollte, letztere brachten zwar enorme Kopfgelder ein, aber die Wahrscheinlichkeit, dabei in irgendeinem Müllschacht als Futter für die Ratten zu enden war einfach zu groß.<br />
Das Problem war einfach , entweder man riskierte alles, oder man kam einfach nicht aus der Armut heraus.<br />
<br />
Seufzend machte Claire sich auf den Weg in die unteren Ebenen, vieleicht hatte sie im Loch mehr Glück als hier, normalerweise war der inoffizielle Markt für Dienste wie die ihren besser als der Offizielle.<br />
<br />
Kurze Zeit später ereichte sie die die kleine Hüttensiedlung in der sich "Das Loch" befand, die Umgebung war so deprimierend wie immer, aber jetzt wo sie in den mittleren Habitaten wohnte kam ihr die Gegend irgendwie weniger trostlos vor. Vielleicht war es so, gerade weil sie sich in dieser Gegend weitaus vertrauter und heimischer fühlte als dort oben. Wachsam verfolgte sie das treiben der wenigen Menschen, die sich hier blicken ließen, sie sah einige junge Mädchen, die hier ihre Dienste anboten und die Erinnerung brach wie eine Mahnung über sie herein, als sie genau wie die Mädchen dort gestanden hatte.<br />
<br />
Claire betrat die Kneipe und ihre Augen brauchten einen kurzen Augenblick um sich an das Halbdunkel zu gewöhnen, obwohl es noch früh am Tage war, waren doch schon einige Gestalten hier, die ihren Geschäften nachgingen.<br />
Sie steuerte auf eine dunkle Ecke zu in welcher ein älterer Mann saß und an einer billigen Zigarre sog.<br />
<span style="color: orangered;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Mensch, wenn das mal nicht die kleine Claire ist, also lebst du auch noch, das freut einen ja"</span></span> <br />
Der Mann hustete ungesund, verzog dann aber seinen Mund wieder zu einem breiten Grinsen, wobei er ein Gebiss entblößte, dem mehr zähen zu fehlen schienen, als es noch besaß.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Ja, Larkin, ich lebe noch, ich bin geschäftlich hier und wollte fragen, ob du nen Job für mich hast, bei den Offiziellen stellen ist ja nichts brauchbares zu bekommen."</span> <br />
Claire setzte sich neben den alten Mann und winkte die Bedienung herbei, um sich ein billiges Bier zu bestellen.<br />
<span style="color: orangered;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Hmm Arbeit, ja, ich hab da was, das könnte was sein, da müsste ich mich aber mal erkundigen, das kostet dich eine Kleinigkeit, sagen wir mal 20 Schekel?"</span></span> <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Welcher Job ist denn 20 Schekel wert, bloß für nen paar Erkundigungen? Sag mir worum es sich in etwa Handelt und wenn es passt bekommst du 15 Schekel."</span> <br />
Der Alte grinste und strich sich mit der Hand über seinen Dreitagebart, bevor er zustimmend nickte.<br />
<span style="color: orangered;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Ja okay, es heißt das Haus Siris würde Leute suchen, für irgend einen Auftrag, ich werd mich wohl mal erkundigen, oder?"</span></span> <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ja, erkundige dich, hier sind die 15 Schekel, ich hoffe mal das ist auch wirklich was. Ich komme morgen wieder, geht das klar?"</span> <br />
Der Alte nickte erneut, während er nach dem Geld griff und es sorgfältig in einer seiner Taschen verstaute.<br />
<span style="color: orangered;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Morgen um diese Zeit ist gut, wir sehen uns also dann."</span>  </span>  <br />
Claire stand auf und verabschiedete sich mit einem Winken von Larkin, ging zum Tresen, bezahlte ihre Zeche und machte sich auf den Weg zurück in ihr Zimmer.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Wer ist Slinki Jim?]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=356</link>
			<pubDate>Mon, 19 Jan 2009 06:38:04 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=74"></a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[Kane betratt das Loch, er blickte sich um und sah nur Schrott, der Geruch von diesem Schuppen brannte in seiner Nase. Er sah durch die Rauchschwaden mehrere Leute sitzen die sich unterhielten, stritten oder grad dabei awren sich gegenseitig die Zähne auszuschlagen. Kane ging zu der Theke bestellte sich etwas zu trinken, <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> Du kennst doch den alten Boo oder nicht? </span> er sah dem Wirt an, er sah aus wie 200 vielleicht ein wenig älter sogar, sein Gesicht war von Falten übersäht. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> Er sagte du wüsstest wo ich Slinki Jim finde?</span> Kane blickte sich kurz um und sah dann den Wirt wieder an.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Kane betratt das Loch, er blickte sich um und sah nur Schrott, der Geruch von diesem Schuppen brannte in seiner Nase. Er sah durch die Rauchschwaden mehrere Leute sitzen die sich unterhielten, stritten oder grad dabei awren sich gegenseitig die Zähne auszuschlagen. Kane ging zu der Theke bestellte sich etwas zu trinken, <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> Du kennst doch den alten Boo oder nicht? </span> er sah dem Wirt an, er sah aus wie 200 vielleicht ein wenig älter sogar, sein Gesicht war von Falten übersäht. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> Er sagte du wüsstest wo ich Slinki Jim finde?</span> Kane blickte sich kurz um und sah dann den Wirt wieder an.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Arbeitssuche]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=47</link>
			<pubDate>Thu, 17 Jul 2008 17:35:52 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=13"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://koron3.de/showthread.php?tid=47</guid>
			<description><![CDATA[Jack schritt langsam auf die matschige Straße vor dem „Loch“. Schon hier konnte er die Auswirkungen des selbstgebrannten Fusel sehen, die der zahnlose Wirt als Hausmarke verkaufte. Ein paar Jugendliche lungerten an einem ausgebranntem Wagen herum und ließen eine Flasche herum gehen, an einer Häuserecke kotzte sich ein älterer Mann sie Seele aus dem Leib. Eine Frau versuchte einen Mann aufzuheben der auf dem Boden lag und konnte sich dabei selbst kaum noch auf den Beinen halten. Aus einer Gasse waren Schreie zu hören. Die ein oder andere Hure schaute Jack interessiert an, er sah wohlhabend genug aus um ein paar Münzen übrig zu haben aber danach stand Jack heute nicht der Sinn.<br />
<br />
 Er überquerte er die Straße und betrat die Kneipe und sofort schlug ihm die  für das „Loch“ so typische Geruchsmischung aus Schweiß, Erbrochenem, Blut und gekochtem Kohl entgegen, die ihm im ersten Moment den Atem nahm. Er blieb kurz am Eingang stehen und schaute sich um aber es waren nur die üblichen Gäste da. Einige Minenarbeiter, die nach ihrer mörderischen Schicht ihr bisschen Lohn in Alkohol investierten, ein paar Gangmitglieder, die gerade nichts Besseres zu tun hatten, eine Hure, die heute wohl schon Glück gehabt hatte und sich deswegen einen genehmigen konnte. Langsam schritt Jack zur Theke und nickte dem alten Wirt zu. Dieser griff daraufhin unter die Theke und stellte eine Flasche Schnaps hin. Jack warf eine Münze auf den Tresen und nahm sich die Flasche. Die meisten Gäste hätten sich allerdings sehr gewundert wenn sie einen Schluck aus dieser Flasche genommen hätten denn sie enthielt nicht die Hausmarke sondern Wasser, dem ein paar Spritzer Selbstgebrannter zugesetzt waren. Trotzdem setzte Jack die Flasche an die Lippen, nahm ein paar kräftige Schlucke und setzte sie mit einem genießerischem „Ahhh“ wieder ab. <br />
Jack wollte nicht betrunken werden aber andere glauben lassen, er wäre es. Auf diese Art hatte er schon so manche Verhandlung zu seinen Gunsten beendet und er konnte so auch Dinge erfahren, die eigentlich nicht für ihn gedacht waren. Dem Wirt war es egal, schließlich bekam er den vollen Preis für die Flasche Wasser. <br />
Suchend schaute Jack sich um, fand einen leeren Platz, setzte sich und wartete, ob nicht jemand mit der Frage auf ihn zu kam, „ob er nicht derjenige wäre, der jemanden kennt, der naja.. gewisse Aufträge übernimmt“ Für die Meisten hier war er nur der Ziehsohn vom Alten, das er selbst die Aufträge ausführte war für sie undenkbar. Und so sollte es auch bleiben, wenn es nach Jack ging. <br />
<br />
Ab und zu nahm Jack einen Schluck aus seiner Flasche und beobachte unauffällig die Menschen um ihn herum aber nichts Außergewöhnliches geschah. Also wartete er ab.....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Jack schritt langsam auf die matschige Straße vor dem „Loch“. Schon hier konnte er die Auswirkungen des selbstgebrannten Fusel sehen, die der zahnlose Wirt als Hausmarke verkaufte. Ein paar Jugendliche lungerten an einem ausgebranntem Wagen herum und ließen eine Flasche herum gehen, an einer Häuserecke kotzte sich ein älterer Mann sie Seele aus dem Leib. Eine Frau versuchte einen Mann aufzuheben der auf dem Boden lag und konnte sich dabei selbst kaum noch auf den Beinen halten. Aus einer Gasse waren Schreie zu hören. Die ein oder andere Hure schaute Jack interessiert an, er sah wohlhabend genug aus um ein paar Münzen übrig zu haben aber danach stand Jack heute nicht der Sinn.<br />
<br />
 Er überquerte er die Straße und betrat die Kneipe und sofort schlug ihm die  für das „Loch“ so typische Geruchsmischung aus Schweiß, Erbrochenem, Blut und gekochtem Kohl entgegen, die ihm im ersten Moment den Atem nahm. Er blieb kurz am Eingang stehen und schaute sich um aber es waren nur die üblichen Gäste da. Einige Minenarbeiter, die nach ihrer mörderischen Schicht ihr bisschen Lohn in Alkohol investierten, ein paar Gangmitglieder, die gerade nichts Besseres zu tun hatten, eine Hure, die heute wohl schon Glück gehabt hatte und sich deswegen einen genehmigen konnte. Langsam schritt Jack zur Theke und nickte dem alten Wirt zu. Dieser griff daraufhin unter die Theke und stellte eine Flasche Schnaps hin. Jack warf eine Münze auf den Tresen und nahm sich die Flasche. Die meisten Gäste hätten sich allerdings sehr gewundert wenn sie einen Schluck aus dieser Flasche genommen hätten denn sie enthielt nicht die Hausmarke sondern Wasser, dem ein paar Spritzer Selbstgebrannter zugesetzt waren. Trotzdem setzte Jack die Flasche an die Lippen, nahm ein paar kräftige Schlucke und setzte sie mit einem genießerischem „Ahhh“ wieder ab. <br />
Jack wollte nicht betrunken werden aber andere glauben lassen, er wäre es. Auf diese Art hatte er schon so manche Verhandlung zu seinen Gunsten beendet und er konnte so auch Dinge erfahren, die eigentlich nicht für ihn gedacht waren. Dem Wirt war es egal, schließlich bekam er den vollen Preis für die Flasche Wasser. <br />
Suchend schaute Jack sich um, fand einen leeren Platz, setzte sich und wartete, ob nicht jemand mit der Frage auf ihn zu kam, „ob er nicht derjenige wäre, der jemanden kennt, der naja.. gewisse Aufträge übernimmt“ Für die Meisten hier war er nur der Ziehsohn vom Alten, das er selbst die Aufträge ausführte war für sie undenkbar. Und so sollte es auch bleiben, wenn es nach Jack ging. <br />
<br />
Ab und zu nahm Jack einen Schluck aus seiner Flasche und beobachte unauffällig die Menschen um ihn herum aber nichts Außergewöhnliches geschah. Also wartete er ab.....]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Beschreibung]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=8</link>
			<pubDate>Sat, 05 Jul 2008 21:23:59 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=0"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://koron3.de/showthread.php?tid=8</guid>
			<description><![CDATA[Das Loch bezeichnete ursprünglich nur die kleine windschiefe Hütte, welche den hier hausenden als Kneipe diente. Nach und nach jedoch wurde auch die nähere Umgebung der ursprünglichen Hütte als das Loch bezeichnet. Es ist eine gesetzlose Gegend, wo sich die traurigen Gestalten der Unterebene treffen. Hier gilt ausschließlich das recht des Stärkeren, Schnelleren oder Gemeineren. Ein Menschenleben hat hier kaum einen Wert und die Lebenserwartungen sind sehr gering. Direkt vor dem "Loch" bieten junge Mädchen ihre Dienste an, in der Hoffnung eines Tages diesem Albtraum entfliehen zu können. In der Hütte selbst sitzen trostlose Gestalten, die ihre Ängste und Depressionen mit dem hochprozentigen Selbstgebrannten zu ertränken suchen. Der zahnlose Wirt des "Loch", dessen Namen niemand, vermutlich nicht einmal er selbst kennt gehört hier zu den ältesten Menschen überhaupt, von ihm lassen sich, gegen eine geringe Gebühr, die Neuigkeiten der Unterebene kaufen, auch ist er oft die schlichtende Instanz bei Gangstreitigkeiten. Die Hütte besteht aus den verschiedensten Baumaterialien, die sich irgendwo haben finden lassen, die Tische bestehen oft einfach aus einem alten Fass über das eine Stahl oder Holzplatte gelegt wurde. Obwohl das ganze wie ein Sammelsurium der verschiedenen Müllschächte aussieht (was es auch tatsächlich ist), so bietet es doch den Ärmsten Trost und Schutz, wenn auch nur eine kurze Weile.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Loch bezeichnete ursprünglich nur die kleine windschiefe Hütte, welche den hier hausenden als Kneipe diente. Nach und nach jedoch wurde auch die nähere Umgebung der ursprünglichen Hütte als das Loch bezeichnet. Es ist eine gesetzlose Gegend, wo sich die traurigen Gestalten der Unterebene treffen. Hier gilt ausschließlich das recht des Stärkeren, Schnelleren oder Gemeineren. Ein Menschenleben hat hier kaum einen Wert und die Lebenserwartungen sind sehr gering. Direkt vor dem "Loch" bieten junge Mädchen ihre Dienste an, in der Hoffnung eines Tages diesem Albtraum entfliehen zu können. In der Hütte selbst sitzen trostlose Gestalten, die ihre Ängste und Depressionen mit dem hochprozentigen Selbstgebrannten zu ertränken suchen. Der zahnlose Wirt des "Loch", dessen Namen niemand, vermutlich nicht einmal er selbst kennt gehört hier zu den ältesten Menschen überhaupt, von ihm lassen sich, gegen eine geringe Gebühr, die Neuigkeiten der Unterebene kaufen, auch ist er oft die schlichtende Instanz bei Gangstreitigkeiten. Die Hütte besteht aus den verschiedensten Baumaterialien, die sich irgendwo haben finden lassen, die Tische bestehen oft einfach aus einem alten Fass über das eine Stahl oder Holzplatte gelegt wurde. Obwohl das ganze wie ein Sammelsurium der verschiedenen Müllschächte aussieht (was es auch tatsächlich ist), so bietet es doch den Ärmsten Trost und Schutz, wenn auch nur eine kurze Weile.]]></content:encoded>
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