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		<title><![CDATA[Koron III - Lagerstätten]]></title>
		<link>https://koron3.de/</link>
		<description><![CDATA[Koron III - https://koron3.de]]></description>
		<pubDate>Sat, 09 May 2026 14:24:55 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Estelles Gemächer]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=1046</link>
			<pubDate>Sat, 24 Jul 2021 17:10:42 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=61"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://koron3.de/showthread.php?tid=1046</guid>
			<description><![CDATA[<a href="http://koroniii.de/thread.php?sid=&amp;postid=21112#post21112" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">von hier kommend...</a><br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Wen schleppt mir die Katze denn da ins Haus? Abgerissenes kleines Ding, klapperdürr. <br />
Gar keinen Schick..</span> <br />
Sie sah Selari mit einem kurzen Seitenblick an und richtete ihre Aufmerksamkeit dann wieder auf den Spiegel, wo sie ihren schwarzen Lippenstift vorsichtig nachzog. Mit einem Wink schickte sie die Dohle, wie sie ihre fähigste Sklavin getauft hatte, zu einem Hocker, der geradezu lächerlich klein aussah, wenn sie darauf saß. <br />
Jedes Mal ein ausgesprochener Spaß. <br />
Kaum hatte sich Dohle einigermaßen bequem platziert, jagte sie sie auch schon wieder mit einem Schnipsen hoch und bedeutete ihr Getränke für sich und ihren Gast zu kredenzen. Ohne zu murren kam die Leibsklavin dem Geforderten nach. Goldener Likörbrand ergoss sich in zwei hohe Gläser, wurde mit einer Idee Staub bedacht und dann gereicht. <br />
Estelle drehte sich jetzt ihrem Gast zu, musterte sie eingehender. <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ich hatte Nagari erwartet oder eher noch Mandias, über den sie diese Dinge zu regeln pflegt. Ich selbst befasse mich damit auch nur in Persona, weil die Umstände genug Durcheinander erzeugen um unbemerkt zu bleiben. <br />
Die Frage ist jedoch…</span> sie nippte an ihrem Getränk. Früh genoss sie üblicherweise keine so starken Sachen. Aber wer wusste schon wie lange noch alles so blieb wie es war? <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">was tun wir hier eigentlich? <br />
Mandias ließ mir über Boten in der Nacht mitteilen, dass drei Attentäter bereit wären Ziele, sagen wir, anzugehen. <br />
Jetzt sind mir Gerüchte zu Ohren gekommen, dass die Schlange tot sei und du sitzt hier bei mir, während dieser Balius auf unser schönes Rasankur zumarschiert.</span> Sie trank noch einen Schluck. Der frisch aufgetragene Lippenstift blieb an dem Glas zurück. <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ich habe viel durchmachen müssen um dort anzukommen wo ich jetzt bin, weißt du… wie war noch dein Name? <br />
Hier habe ich das erste Mal das gefunden, was man am ehesten noch Frieden nennen könnte. <br />
Nachdem ich so viele Städte des Imperiums gesehen habe, so viel Schmutz und Elend. <br />
Nachdem man mir immer und immer wieder erzählt hat, wie furchtbar die Mutanten sind, wie schlimm die Diener des Chaos, hat mein Leben erst begonnen, nachdem ich zwischen ihnen wandelte. Rasankur ist ein Paradies. <br />
Ein Paradies aus Sand, Blut und Schatten, aber nichtsdestoweniger ein Paradies. Ist der schwarze Drachen ein Gott, ein Herold der Götter? Ich weiß es nicht und es ist mir auch egal. Er hat diesen toten Ort zu etwas Lebendigem gemacht. Dafür küsse ich seine Hände.<br />
Dann hatte er die überaus dumme Idee die Stadt mit allen militärischen Kräften zu verlassen und sie in den Händen von Idioten zurückzulassen. Die gleichen Idioten, die mit ihrer Gier, Einfalt und Inkompetenz das Imperium zu dem machen, was es ist. <br />
Dafür verfluche ich ihn.<br />
Sie werden Rasankur, die Idee, den Traum von Rasankur in Trümmer legen, davon bin ich überzeugt. Ich weiß nicht ob Nagari das erkannt hat, oder ob sie sich nur mehr Einnahmen von einem Machtwechsel erhofft hat. Als unsere Kabale noch einen SInn hatte war das egal für mich und jetzt ist es es umso mehr. <br />
Ich habe dich empfangen weil Mandias auf der Einhaltung dieses lange anberaumten Treffens bestanden hat. <br />
Aber was soll das jetzt noch bringen?</span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://koroniii.de/thread.php?sid=&amp;postid=21112#post21112" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">von hier kommend...</a><br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Wen schleppt mir die Katze denn da ins Haus? Abgerissenes kleines Ding, klapperdürr. <br />
Gar keinen Schick..</span> <br />
Sie sah Selari mit einem kurzen Seitenblick an und richtete ihre Aufmerksamkeit dann wieder auf den Spiegel, wo sie ihren schwarzen Lippenstift vorsichtig nachzog. Mit einem Wink schickte sie die Dohle, wie sie ihre fähigste Sklavin getauft hatte, zu einem Hocker, der geradezu lächerlich klein aussah, wenn sie darauf saß. <br />
Jedes Mal ein ausgesprochener Spaß. <br />
Kaum hatte sich Dohle einigermaßen bequem platziert, jagte sie sie auch schon wieder mit einem Schnipsen hoch und bedeutete ihr Getränke für sich und ihren Gast zu kredenzen. Ohne zu murren kam die Leibsklavin dem Geforderten nach. Goldener Likörbrand ergoss sich in zwei hohe Gläser, wurde mit einer Idee Staub bedacht und dann gereicht. <br />
Estelle drehte sich jetzt ihrem Gast zu, musterte sie eingehender. <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ich hatte Nagari erwartet oder eher noch Mandias, über den sie diese Dinge zu regeln pflegt. Ich selbst befasse mich damit auch nur in Persona, weil die Umstände genug Durcheinander erzeugen um unbemerkt zu bleiben. <br />
Die Frage ist jedoch…</span> sie nippte an ihrem Getränk. Früh genoss sie üblicherweise keine so starken Sachen. Aber wer wusste schon wie lange noch alles so blieb wie es war? <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">was tun wir hier eigentlich? <br />
Mandias ließ mir über Boten in der Nacht mitteilen, dass drei Attentäter bereit wären Ziele, sagen wir, anzugehen. <br />
Jetzt sind mir Gerüchte zu Ohren gekommen, dass die Schlange tot sei und du sitzt hier bei mir, während dieser Balius auf unser schönes Rasankur zumarschiert.</span> Sie trank noch einen Schluck. Der frisch aufgetragene Lippenstift blieb an dem Glas zurück. <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ich habe viel durchmachen müssen um dort anzukommen wo ich jetzt bin, weißt du… wie war noch dein Name? <br />
Hier habe ich das erste Mal das gefunden, was man am ehesten noch Frieden nennen könnte. <br />
Nachdem ich so viele Städte des Imperiums gesehen habe, so viel Schmutz und Elend. <br />
Nachdem man mir immer und immer wieder erzählt hat, wie furchtbar die Mutanten sind, wie schlimm die Diener des Chaos, hat mein Leben erst begonnen, nachdem ich zwischen ihnen wandelte. Rasankur ist ein Paradies. <br />
Ein Paradies aus Sand, Blut und Schatten, aber nichtsdestoweniger ein Paradies. Ist der schwarze Drachen ein Gott, ein Herold der Götter? Ich weiß es nicht und es ist mir auch egal. Er hat diesen toten Ort zu etwas Lebendigem gemacht. Dafür küsse ich seine Hände.<br />
Dann hatte er die überaus dumme Idee die Stadt mit allen militärischen Kräften zu verlassen und sie in den Händen von Idioten zurückzulassen. Die gleichen Idioten, die mit ihrer Gier, Einfalt und Inkompetenz das Imperium zu dem machen, was es ist. <br />
Dafür verfluche ich ihn.<br />
Sie werden Rasankur, die Idee, den Traum von Rasankur in Trümmer legen, davon bin ich überzeugt. Ich weiß nicht ob Nagari das erkannt hat, oder ob sie sich nur mehr Einnahmen von einem Machtwechsel erhofft hat. Als unsere Kabale noch einen SInn hatte war das egal für mich und jetzt ist es es umso mehr. <br />
Ich habe dich empfangen weil Mandias auf der Einhaltung dieses lange anberaumten Treffens bestanden hat. <br />
Aber was soll das jetzt noch bringen?</span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Schriftliche Aufzeichnung von Juliette vàs Medina]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=948</link>
			<pubDate>Sun, 04 Aug 2013 17:41:01 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=262"></a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Ich vermag es nicht exakt denn Tag benennen zu können, es scheint fast so, als wäre die Zeit an sich schon gewissermaßen paradox behaftet. Diese Zeilen verlassen mein Handgelenk gleich einem dahinziehenden Strome, es ist eine Mischung aus meinem eigenen Interesse an dieser Kultur, sowie dem wissenschaftlichen Ansatz Licht in die metaphysischen Theorien des intellektuellen Pöbels zu bringen. Hiermit betitle ich überdies meine geschätzten Kollegen an der Theologischen Fakultät Gohmors. Sie sprechen Namen seltenst aus, selbst dieses eine Wort – Chaos – welchem in unserer Gesellschaft nun mal soviel Aufmerksamkeit – oder meist lieber so wenig – zugebracht wird. Glaubt man nun den indoktrinierten Prinzipien dieser alten Männer und Frauen, so kommt man zu mehreren Schlüssen:<br />
<br />
Der erste Schluss besteht darin das es das Chaos an sich nicht gibt, vielmehr handelt es sich bei diesem Ausdruck um ein Sammelsurium. Darin manifestieren sich die niedersten Urinstinkte der menschlichen Rasse: Hass, Gier, Selbstsucht und Verlangen. Glaubt man diversen sanktionierten Schriften, so werden diese vier Säulen vier Mächten zugeschrieben, namentlich Krieg, Krankheit, Schicksal und Sünde. Diese wiederum finden ihre Verehrung in Totems, Figuren welche ich innerhalb dieser Stadtmauern wohl schon bewundern durfte. Manche Irregeleiteten verpassen diesen Aspekten absurde Gestalten. Wesen bestehend aus Klauen, welche wohl einem antiken Fabelzoo entsprungen sein durften, Kreaturen mit schmetterlingsartigen Schwingen, derlei Dinge. Im Kernprinzip dreht sich jedoch alles um den Wandel, egal in welcher Form. Dies bedeutet Mutation und Evolution, die ewige Anpassung des Lebens an die Umstände der Existenz. Dies jedoch ist keinerlei metaphysischer Akt wie ich hier feststellen möchte, sondern absolut natürlich herbeigeführt. Es geschieht ohne äußeren Einfluss, ohne sogenannte Götter und/oder Dämonen. Ich demonstriere dies wohl am Besten anhand dies hier vorherrschenden Ökosystems. Seit mehreren Jahrhunderten schon ist die gesamte Fauna, sowie auch die Flora und überhaupt alles Lebende in diesen Breiten, chemischen und radioaktiven Abfallprodukten ausgesetzt. Die logische Schlussfolgerung daraus ist entweder eine Anpassung, teils überhaupt nicht zielgerichtet, oder aber das Aussterben der Rasse an sich. Im Endeffekt verhalten sich die Menschen hier also nicht wahrhaftig anders als anderswo.<br />
<br />
Der zweite Schluss besteht darin, dass das Chaos im Widerstreit mit der Ordnung – also dem bestehenden Hoheitssystem des Imperiums ist. Zweifellos propagandistisch. Aufgrund zahlreicher Analysen kann man ohnehin feststellen das „Ketzerei“ allzu oft als Leitmotiv für die Niederschlagung von Bauernaufständen, Arbeiterdemonstrationen et ceterea verwendet wird. Als wäre soziale Gerechtigkeit wie es die Humanisten nennen ernsthaft ein Glaubensfehler.<br />
<br />
Der dritte Schluss, Dualismus. Wir benötigen die sogenannte „Essenz des Chaos“, also die Veränderung des Universums um unsere Gesellschaft effektiv erhalten zu können. Nur durch das propagierte Chaos vermögen wir den Fortschritt voranzutreiben, andernfalls würden wir wie andere Welten auch, ins finsterste Zeitalter zurückfallen. Wir würden uns wohl mit Steinen und spitzen Stöcken das Leben schwer machen, als uns mit einem Verbot von Massenvernichtungswaffen herum zu ärgern.<br />
<br />
Oberflächlich betrachtet stelle ich also fest, diese Stadt befindet sich auf einem knapp industriellen Entwicklungsstand, allerdings mit deutlich archaischen Einflüssen. So gibt es etwa keinerlei nennenswerte Gewaltentrennung wie ich meinen bisherigen, kurzen Erlebnissen entnehmen durfte. Anstelle von Kollektivverträgen wird hier noch offene Sklaverei betrieben, überhaupt scheint es einen übermäßig kriegerischen Einfluss auf alle Gesellschaftsschichten zu geben.<br />
<br />
Ihr oberster Feldherr, Herrscher von Rasankur und Bezwinger von Al-Chalik – wer immer dies auch sein mag – ist der sogenannte „Schwarze Drache“. In der Sprache der Alchimisten war der Drache Überbringer von Macht, Ewigkeit und Veränderung. Sie stellen sozusagen die oberste Kunst dar, vor allem aber Oraboros, ein sich windender Wurm, welcher seinen eigenen Leib verschlingt und somit überhaupt zum Symbol des Seins wird. Der ewige Zyklus. Ich schweife jedoch bereits gedanklich ab. Es handelt sich bei diesem „Drachen“ also um eine real existierende Persönlichkeit, einen Menschen aus Fleisch und Blut. Aus meiner kurzen aber doch eindringlichen Begegnung mit diesem Mann weiß ich nunmehr zu berichten, dass es sich um ein überdurchschnittlich großes Individuum von annähernd zwei Metern handelt. Sein Gesicht trägt deutliche Vernarbungen, sowie ein vermutlich rasankurischs gehaltenes Brandmal. Eine gewisse Präferenz für primitives Rüstzeug, sowie eine masochistisch anmutende Ritualistik lässt sich nicht abstreiten. Bereits bei meinem ersten Vorsprechen durfte ich beiwohnen wie berobte Gestalten jenen „Fürsten“ mittels Dornen und Hämmern malträtierten.“</span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Ich vermag es nicht exakt denn Tag benennen zu können, es scheint fast so, als wäre die Zeit an sich schon gewissermaßen paradox behaftet. Diese Zeilen verlassen mein Handgelenk gleich einem dahinziehenden Strome, es ist eine Mischung aus meinem eigenen Interesse an dieser Kultur, sowie dem wissenschaftlichen Ansatz Licht in die metaphysischen Theorien des intellektuellen Pöbels zu bringen. Hiermit betitle ich überdies meine geschätzten Kollegen an der Theologischen Fakultät Gohmors. Sie sprechen Namen seltenst aus, selbst dieses eine Wort – Chaos – welchem in unserer Gesellschaft nun mal soviel Aufmerksamkeit – oder meist lieber so wenig – zugebracht wird. Glaubt man nun den indoktrinierten Prinzipien dieser alten Männer und Frauen, so kommt man zu mehreren Schlüssen:<br />
<br />
Der erste Schluss besteht darin das es das Chaos an sich nicht gibt, vielmehr handelt es sich bei diesem Ausdruck um ein Sammelsurium. Darin manifestieren sich die niedersten Urinstinkte der menschlichen Rasse: Hass, Gier, Selbstsucht und Verlangen. Glaubt man diversen sanktionierten Schriften, so werden diese vier Säulen vier Mächten zugeschrieben, namentlich Krieg, Krankheit, Schicksal und Sünde. Diese wiederum finden ihre Verehrung in Totems, Figuren welche ich innerhalb dieser Stadtmauern wohl schon bewundern durfte. Manche Irregeleiteten verpassen diesen Aspekten absurde Gestalten. Wesen bestehend aus Klauen, welche wohl einem antiken Fabelzoo entsprungen sein durften, Kreaturen mit schmetterlingsartigen Schwingen, derlei Dinge. Im Kernprinzip dreht sich jedoch alles um den Wandel, egal in welcher Form. Dies bedeutet Mutation und Evolution, die ewige Anpassung des Lebens an die Umstände der Existenz. Dies jedoch ist keinerlei metaphysischer Akt wie ich hier feststellen möchte, sondern absolut natürlich herbeigeführt. Es geschieht ohne äußeren Einfluss, ohne sogenannte Götter und/oder Dämonen. Ich demonstriere dies wohl am Besten anhand dies hier vorherrschenden Ökosystems. Seit mehreren Jahrhunderten schon ist die gesamte Fauna, sowie auch die Flora und überhaupt alles Lebende in diesen Breiten, chemischen und radioaktiven Abfallprodukten ausgesetzt. Die logische Schlussfolgerung daraus ist entweder eine Anpassung, teils überhaupt nicht zielgerichtet, oder aber das Aussterben der Rasse an sich. Im Endeffekt verhalten sich die Menschen hier also nicht wahrhaftig anders als anderswo.<br />
<br />
Der zweite Schluss besteht darin, dass das Chaos im Widerstreit mit der Ordnung – also dem bestehenden Hoheitssystem des Imperiums ist. Zweifellos propagandistisch. Aufgrund zahlreicher Analysen kann man ohnehin feststellen das „Ketzerei“ allzu oft als Leitmotiv für die Niederschlagung von Bauernaufständen, Arbeiterdemonstrationen et ceterea verwendet wird. Als wäre soziale Gerechtigkeit wie es die Humanisten nennen ernsthaft ein Glaubensfehler.<br />
<br />
Der dritte Schluss, Dualismus. Wir benötigen die sogenannte „Essenz des Chaos“, also die Veränderung des Universums um unsere Gesellschaft effektiv erhalten zu können. Nur durch das propagierte Chaos vermögen wir den Fortschritt voranzutreiben, andernfalls würden wir wie andere Welten auch, ins finsterste Zeitalter zurückfallen. Wir würden uns wohl mit Steinen und spitzen Stöcken das Leben schwer machen, als uns mit einem Verbot von Massenvernichtungswaffen herum zu ärgern.<br />
<br />
Oberflächlich betrachtet stelle ich also fest, diese Stadt befindet sich auf einem knapp industriellen Entwicklungsstand, allerdings mit deutlich archaischen Einflüssen. So gibt es etwa keinerlei nennenswerte Gewaltentrennung wie ich meinen bisherigen, kurzen Erlebnissen entnehmen durfte. Anstelle von Kollektivverträgen wird hier noch offene Sklaverei betrieben, überhaupt scheint es einen übermäßig kriegerischen Einfluss auf alle Gesellschaftsschichten zu geben.<br />
<br />
Ihr oberster Feldherr, Herrscher von Rasankur und Bezwinger von Al-Chalik – wer immer dies auch sein mag – ist der sogenannte „Schwarze Drache“. In der Sprache der Alchimisten war der Drache Überbringer von Macht, Ewigkeit und Veränderung. Sie stellen sozusagen die oberste Kunst dar, vor allem aber Oraboros, ein sich windender Wurm, welcher seinen eigenen Leib verschlingt und somit überhaupt zum Symbol des Seins wird. Der ewige Zyklus. Ich schweife jedoch bereits gedanklich ab. Es handelt sich bei diesem „Drachen“ also um eine real existierende Persönlichkeit, einen Menschen aus Fleisch und Blut. Aus meiner kurzen aber doch eindringlichen Begegnung mit diesem Mann weiß ich nunmehr zu berichten, dass es sich um ein überdurchschnittlich großes Individuum von annähernd zwei Metern handelt. Sein Gesicht trägt deutliche Vernarbungen, sowie ein vermutlich rasankurischs gehaltenes Brandmal. Eine gewisse Präferenz für primitives Rüstzeug, sowie eine masochistisch anmutende Ritualistik lässt sich nicht abstreiten. Bereits bei meinem ersten Vorsprechen durfte ich beiwohnen wie berobte Gestalten jenen „Fürsten“ mittels Dornen und Hämmern malträtierten.“</span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Anwesen Yakip Hirsi]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=828</link>
			<pubDate>Sat, 24 Mar 2012 19:28:00 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=50"></a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[<img src="http://s7.directupload.net/images/120324/gs3rcab7.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: gs3rcab7.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<br />
Ein Festungsanwesen, mehr Mix aus modernem Bunker und antik anmutender Festung, im Grunde eine Ansammlung von massiven, steinernen Türmen, denen der Zahn der Zeit nichts hatte anhaben können. Eine breite Treppe führte in die Höhe, breit genug um fünf Männern gleichzeitig Zugang ins Innere zu gewähren, sogar Lastwagen könnten das stählerne Tor durchfahren, wenn nicht die Treppe wäre. Sand und Zeit hatten ihre Spuren an den in den Stahl der Torflügel eingearbeiteten Figuren hinterlassen, abgefeilte Gestalten in Kapuzenumhängen, mit gezahnten Krummschwertern, Soldaten in stachelbewehrten Plattenpanzern, geflügelte Augen und ähnliche Monstrositäten  tauchten nur ab und an auf, an all den Orten die Panzerplatten nicht ständig der Wüste ausgesetzt war. Von außen betrachtet trug dieser Ort keinerlei Schmuckwerk, von dem Portal und steinernen Dornen auf den Turmkronen einmal abgesehen, ein Umstand welcher Naradas nur allzu recht war. <br />
<br />
Die sechs Türme welche gemeinsam den zentralen Komplex des Anwesens bildeten, waren auf gewachsenem Fels errichtet und überragten sämtliche Gebäude um eine vielfaches, Stadtmauer und Torhäuser inklusive, nur die Ras-an-kur übertraf es, nicht nur an Größe, auch an Eleganz, ganz wie es sich gehörte. Trotzdem genügte es um den Besucher auf der steinernen Treppe winzig aussehen zu lassen. Die dahinter liegende Halle mit der hohen Decke, massive Säulen und die steinernen Balustrade in unerreichbarer Höhe lies nur einen Schluss zu. Die Vorhalle war eine Todesfalle, mehr noch als die Treppe, welche Angreifer schutzlos jedem Geschosshagel aussetzte, die im Dunkel verborgene Decke lies sich nicht ohne weiteres Näher einschätzen, aber die schmalen Nischen in den von verschlissenen Bannern behangenen Wänden, hätten von einer Hand voll Männer, MG-Nestern oder mittelschweren Geschützen alles verbergen können. Die Abwesenheit von Staub und Gerümpel in größeren Mengen legte Nahe, dass der allgegenwärtige Wiederaufbau der Stadt schon seine Finger hierher ausgestreckt hatte. Am Ende der Halle, eingerahmt inmitten zweier gebogener Rampen, welche zumindest seiner inneren Logik folgend, in einem er angrenzenden Türme führen musste, an diesem Ende ragte eine beeindruckende, türkisfarbene Statue in die Höhe. Es war schwer einzuschätzen was das Gebilde darstellen sollte, im Kern sicher einen lebensgroßen Menschen, unklar ob Mann oder Frau, vielleicht einen früheren Bewohner, einen längst vergessenen Lehnsmann des schwarzen Drachen, Rasankuri oder möglicherweise ein Hofbeamter. Die Gestalt mochte das Zentrum des Werks sein, eingerahmt in schwarzen Stein, welcher sich wie eine lebende Hülle um den Rücken der Person zu winden schien, übersät mit zuckenden Klauen, starrenden Augen, mit mehr Armen und Windungen, als sie irgendjemand einem Stück Fels sollte aufzwingen können. Allem Anschein nach war die einzig stetige Konstante in all dem, eine silberne Maske, ausdruckslos und bar jeder Emotion, mit offenen, leeren Augen, aus denen nur tiefe, tote Finsternis sprach. Fasziniert stand Naradas davor, hob die Hand um den kühlen Stein zu berühren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://s7.directupload.net/images/120324/gs3rcab7.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: gs3rcab7.jpg]" class="mycode_img" /><br />
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Ein Festungsanwesen, mehr Mix aus modernem Bunker und antik anmutender Festung, im Grunde eine Ansammlung von massiven, steinernen Türmen, denen der Zahn der Zeit nichts hatte anhaben können. Eine breite Treppe führte in die Höhe, breit genug um fünf Männern gleichzeitig Zugang ins Innere zu gewähren, sogar Lastwagen könnten das stählerne Tor durchfahren, wenn nicht die Treppe wäre. Sand und Zeit hatten ihre Spuren an den in den Stahl der Torflügel eingearbeiteten Figuren hinterlassen, abgefeilte Gestalten in Kapuzenumhängen, mit gezahnten Krummschwertern, Soldaten in stachelbewehrten Plattenpanzern, geflügelte Augen und ähnliche Monstrositäten  tauchten nur ab und an auf, an all den Orten die Panzerplatten nicht ständig der Wüste ausgesetzt war. Von außen betrachtet trug dieser Ort keinerlei Schmuckwerk, von dem Portal und steinernen Dornen auf den Turmkronen einmal abgesehen, ein Umstand welcher Naradas nur allzu recht war. <br />
<br />
Die sechs Türme welche gemeinsam den zentralen Komplex des Anwesens bildeten, waren auf gewachsenem Fels errichtet und überragten sämtliche Gebäude um eine vielfaches, Stadtmauer und Torhäuser inklusive, nur die Ras-an-kur übertraf es, nicht nur an Größe, auch an Eleganz, ganz wie es sich gehörte. Trotzdem genügte es um den Besucher auf der steinernen Treppe winzig aussehen zu lassen. Die dahinter liegende Halle mit der hohen Decke, massive Säulen und die steinernen Balustrade in unerreichbarer Höhe lies nur einen Schluss zu. Die Vorhalle war eine Todesfalle, mehr noch als die Treppe, welche Angreifer schutzlos jedem Geschosshagel aussetzte, die im Dunkel verborgene Decke lies sich nicht ohne weiteres Näher einschätzen, aber die schmalen Nischen in den von verschlissenen Bannern behangenen Wänden, hätten von einer Hand voll Männer, MG-Nestern oder mittelschweren Geschützen alles verbergen können. Die Abwesenheit von Staub und Gerümpel in größeren Mengen legte Nahe, dass der allgegenwärtige Wiederaufbau der Stadt schon seine Finger hierher ausgestreckt hatte. Am Ende der Halle, eingerahmt inmitten zweier gebogener Rampen, welche zumindest seiner inneren Logik folgend, in einem er angrenzenden Türme führen musste, an diesem Ende ragte eine beeindruckende, türkisfarbene Statue in die Höhe. Es war schwer einzuschätzen was das Gebilde darstellen sollte, im Kern sicher einen lebensgroßen Menschen, unklar ob Mann oder Frau, vielleicht einen früheren Bewohner, einen längst vergessenen Lehnsmann des schwarzen Drachen, Rasankuri oder möglicherweise ein Hofbeamter. Die Gestalt mochte das Zentrum des Werks sein, eingerahmt in schwarzen Stein, welcher sich wie eine lebende Hülle um den Rücken der Person zu winden schien, übersät mit zuckenden Klauen, starrenden Augen, mit mehr Armen und Windungen, als sie irgendjemand einem Stück Fels sollte aufzwingen können. Allem Anschein nach war die einzig stetige Konstante in all dem, eine silberne Maske, ausdruckslos und bar jeder Emotion, mit offenen, leeren Augen, aus denen nur tiefe, tote Finsternis sprach. Fasziniert stand Naradas davor, hob die Hand um den kühlen Stein zu berühren.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Die Schlangengrube]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=679</link>
			<pubDate>Mon, 19 Mar 2012 07:23:44 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=39"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://koron3.de/showthread.php?tid=679</guid>
			<description><![CDATA[<a href="http://www.board-4you.de/v63/boards/226/thread.php?sid=&amp;postid=12623#post12623" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Nach der Audienz beim Fürsten der Stadt</a> hatte die Gesandschaft aus dem Süden in einer Nacht- und Nebelaktion ein altes, verlassenes aber zum größten Teil int aktes Herrenhaus übernommen und so heimelich eingerichtet wie es mit dem wenigen Komfort den sie auf Lasttieren mitgebracht hatten ging.<br />
<br />
Die Steinböden waren mit frischem Binsen bedeckt worden und Tücher dienten als Raumteiler während Kohlebecken das ganze Haus mit Wärme und dem Geruch nach Räucherwerk füllten. Der größte Teil des Gepäcks war im Foyer abgestellt worden und würde erst in den kommenden Tagen seinen Weg in die noch unerforschten Räume finden. Lediglich der transportabele Schrein des Verführers war im Atrium unter einem Sonnensegel aufgebaut worden und Nagaris persönliche Habe hatte bereits ihren Weg in die Zimmer des Hausherren gefunden.<br />
<br />
Dieser Teil des Hauses bestanden aus vier miteinander verbundenen Räumen. Ein Empfangs- und Arbeitszimmer an das sich das größere Schlafgemach mit dem angrenzenden Ankleidezimmer und dem eigenen Bad anschlossen. Zwar war das Bett schon seit Jahren aus dem Schlafgemach verschwunden doch einige Kissen und Decken schafften einen mehr als adequaten Ersatz für eine gesunde Nachtruhe.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.board-4you.de/v63/boards/226/thread.php?sid=&amp;postid=12623#post12623" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Nach der Audienz beim Fürsten der Stadt</a> hatte die Gesandschaft aus dem Süden in einer Nacht- und Nebelaktion ein altes, verlassenes aber zum größten Teil int aktes Herrenhaus übernommen und so heimelich eingerichtet wie es mit dem wenigen Komfort den sie auf Lasttieren mitgebracht hatten ging.<br />
<br />
Die Steinböden waren mit frischem Binsen bedeckt worden und Tücher dienten als Raumteiler während Kohlebecken das ganze Haus mit Wärme und dem Geruch nach Räucherwerk füllten. Der größte Teil des Gepäcks war im Foyer abgestellt worden und würde erst in den kommenden Tagen seinen Weg in die noch unerforschten Räume finden. Lediglich der transportabele Schrein des Verführers war im Atrium unter einem Sonnensegel aufgebaut worden und Nagaris persönliche Habe hatte bereits ihren Weg in die Zimmer des Hausherren gefunden.<br />
<br />
Dieser Teil des Hauses bestanden aus vier miteinander verbundenen Räumen. Ein Empfangs- und Arbeitszimmer an das sich das größere Schlafgemach mit dem angrenzenden Ankleidezimmer und dem eigenen Bad anschlossen. Zwar war das Bett schon seit Jahren aus dem Schlafgemach verschwunden doch einige Kissen und Decken schafften einen mehr als adequaten Ersatz für eine gesunde Nachtruhe.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[&quot;Feuer und Stahl&quot; Waffenschmiede von Rasankur]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=296</link>
			<pubDate>Sun, 14 Dec 2008 11:05:21 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=31"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://koron3.de/showthread.php?tid=296</guid>
			<description><![CDATA[In Balius Schmiede tief unter seinem Laden herrschte absolute Stille, normalerweise hätte er getobt und alles zerstört was ihn irgendwie unter die Finger kam, doch jetzt blieb er einfach nur ruhig sitzen und dachte nur über die vergangenen Tage und Stunden nach. Hatte sich sein alter Freund so verändert? Sie haben in der Schlacht gekämpft und er ist abgehauen als er seine „geliebte“ Frau wieder hatte, alle anderen hätten verrecken können und er ist einfach abgehauen ohne dass ein Rückzugsbefehl kam.<br />
Nun wurde selbst dem Berserker klar das der Kogan den er kannte nicht mehr existierte, der Herrscher Kogan hatte ihn verdrängt… Er trauerte alten Zeiten nach doch diese konnte man nicht mehr zurückbringen, ein kleines Lächeln umspielte seine Lippen als ihm aufging das er nun wahrhaft frei war zu tun was er wollte doch was sollte er nun tun? Wieder verdüsterten sich seine Gedanken als er merkte das er außer dem morden nie ein anderes Ziel im Leben hatte. Kogan wollte ein Herrscher werden, Raptor ein Dämon doch was wollte er selbst? Er wollte ein Space Marine des Chaos werden, zur Elite gehören und so den Göttern noch hingebungsvoller dienen... <br />
<br />
Der frühzeitige Angriff durch die Imperialen auf Zaorishs Armee machte dieses Ziel jedoch zunichte. Also würde sein nächstes Ziel sein, seine restlichen Organe zu aktivieren und dann an eine Servorüstung zu kommen. Was danach geschah würde man dann sehen. Mit ein leisen Knacken welches aus seinen Knien stammte, aufstehend marschierte er zu einer der vielen Werkbänke in dem unbeleuchteten Raum. Auf dieser veralteten Werkbank lag seine Waffe und daneben seine zukünftige Waffe. Ein beinahe Zwei Meter langes Kettenschwert welches genau auf Balius Größe zurechtgeschmiedet war, kein Wunder da er es selbst gebaut hatte. Obwohl er diese neue Waffe am liebsten sofort ausprobiert hätte, griff er nach seiner Kombiewaffe und schnappte sich eines der Waffenreinigungsgeräte um das Gewehr wieder in einwandfreien Zustand zu bringen. Nach etwa 20 Minuten konnte er ein dumpfes Klopfen an der Tür zum Schmiedekeller hören. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Ja!"</span><br />
<br />
Langsam fuhr die Tür nach links in die Seite und eine Dienerin des Königs stand oben an der Spitze der Treppe die nach unten führte, zuerst hatte ihn das Licht etwas geblendet doch dann gewöhnte er sich daran. <br />
<br />
<span style="color: red;" class="mycode_color">"Der Gottkönig wünscht das ihr an einer Feier zu Ehren des bevorstehenden Kampfes teilnimmt..."</span> <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Hm... Richte ihm aus das ich komme und schicke eine weitere Dienerin her, mit einem 1x1 Meter langen Seidenstoff. Es soll so Edel wie möglich aussehen!"</span><br />
<br />
Die Frau verbeugte sich und entfernte sich, sofort marschierte der Mutant zu seinem Bett und zog die Scheide für das Kettenschwert auf den Rücken. Danach steckte er das Schwert weg und wartete voller Sehnsucht darauf das die Dienerin mit dem Stoff kam... Und seine Geduld wurde belohnt denn schon nach kurzer Zeit kam die Frau. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Pack das Gewehr ein und komme dann zu Kogans Palast, man wird dich hereinlassen..."</span><br />
<br />
Anschließend marschierte er selbst schon zum Heim seines Schlachtbruders vor, denn einen König ließ man schließlich nicht warten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[In Balius Schmiede tief unter seinem Laden herrschte absolute Stille, normalerweise hätte er getobt und alles zerstört was ihn irgendwie unter die Finger kam, doch jetzt blieb er einfach nur ruhig sitzen und dachte nur über die vergangenen Tage und Stunden nach. Hatte sich sein alter Freund so verändert? Sie haben in der Schlacht gekämpft und er ist abgehauen als er seine „geliebte“ Frau wieder hatte, alle anderen hätten verrecken können und er ist einfach abgehauen ohne dass ein Rückzugsbefehl kam.<br />
Nun wurde selbst dem Berserker klar das der Kogan den er kannte nicht mehr existierte, der Herrscher Kogan hatte ihn verdrängt… Er trauerte alten Zeiten nach doch diese konnte man nicht mehr zurückbringen, ein kleines Lächeln umspielte seine Lippen als ihm aufging das er nun wahrhaft frei war zu tun was er wollte doch was sollte er nun tun? Wieder verdüsterten sich seine Gedanken als er merkte das er außer dem morden nie ein anderes Ziel im Leben hatte. Kogan wollte ein Herrscher werden, Raptor ein Dämon doch was wollte er selbst? Er wollte ein Space Marine des Chaos werden, zur Elite gehören und so den Göttern noch hingebungsvoller dienen... <br />
<br />
Der frühzeitige Angriff durch die Imperialen auf Zaorishs Armee machte dieses Ziel jedoch zunichte. Also würde sein nächstes Ziel sein, seine restlichen Organe zu aktivieren und dann an eine Servorüstung zu kommen. Was danach geschah würde man dann sehen. Mit ein leisen Knacken welches aus seinen Knien stammte, aufstehend marschierte er zu einer der vielen Werkbänke in dem unbeleuchteten Raum. Auf dieser veralteten Werkbank lag seine Waffe und daneben seine zukünftige Waffe. Ein beinahe Zwei Meter langes Kettenschwert welches genau auf Balius Größe zurechtgeschmiedet war, kein Wunder da er es selbst gebaut hatte. Obwohl er diese neue Waffe am liebsten sofort ausprobiert hätte, griff er nach seiner Kombiewaffe und schnappte sich eines der Waffenreinigungsgeräte um das Gewehr wieder in einwandfreien Zustand zu bringen. Nach etwa 20 Minuten konnte er ein dumpfes Klopfen an der Tür zum Schmiedekeller hören. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Ja!"</span><br />
<br />
Langsam fuhr die Tür nach links in die Seite und eine Dienerin des Königs stand oben an der Spitze der Treppe die nach unten führte, zuerst hatte ihn das Licht etwas geblendet doch dann gewöhnte er sich daran. <br />
<br />
<span style="color: red;" class="mycode_color">"Der Gottkönig wünscht das ihr an einer Feier zu Ehren des bevorstehenden Kampfes teilnimmt..."</span> <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Hm... Richte ihm aus das ich komme und schicke eine weitere Dienerin her, mit einem 1x1 Meter langen Seidenstoff. Es soll so Edel wie möglich aussehen!"</span><br />
<br />
Die Frau verbeugte sich und entfernte sich, sofort marschierte der Mutant zu seinem Bett und zog die Scheide für das Kettenschwert auf den Rücken. Danach steckte er das Schwert weg und wartete voller Sehnsucht darauf das die Dienerin mit dem Stoff kam... Und seine Geduld wurde belohnt denn schon nach kurzer Zeit kam die Frau. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Pack das Gewehr ein und komme dann zu Kogans Palast, man wird dich hereinlassen..."</span><br />
<br />
Anschließend marschierte er selbst schon zum Heim seines Schlachtbruders vor, denn einen König ließ man schließlich nicht warten.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Jacks Haus]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=137</link>
			<pubDate>Sat, 13 Dec 2008 20:08:51 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=13"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://koron3.de/showthread.php?tid=137</guid>
			<description><![CDATA[<a href="http://www.board-4you.de/v63/boards/226/thread.php?sid=&amp;postid=2475#post2475" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">von hier kommend</a><br />
<br />
Die Frau stand vor Jack und lächelte ihn an. Um sie herum rankten unzählige Blumen an hier hoch und blühten in allerlei Farben. Schmetterlinge schwirrten um die Blüten herum und kleine Vögel flogen ihre Kreise. Die Augen der Frau waren voller herzlicher Wärme und Jack fühlte sich merkwürdig geborgen. <br />
Wie aus dem Nichts tauchten plötzlich bekannte Gesichter auf. Kogan schritt an ihn heran und legte seine Hand freundschaftlich auf seine Schulter. An seiner Seite war natürlich Melanie und auch sie lächelte ihm freundlich zu. Sek, misstrauisch wie immer schaute sich erst aufmerksam um, kam dann aber auch zu ihnen. Selbst Balius hatte ein Lächeln auf dem Gesicht und strahlte ihn an.<br />
Pester, Constantine, Storm, nach und nach kamen alle seine „neuen“ Bekanntschaften aus dem Dunkel und schienen bei bester Laune zu sein, selbst Kain sah aus, als ob er lächelte, obwohl man das unter seiner Maske natürlich nicht genau sagen konnte. <br />
Jack fühlte sich pudelwohl in ihrer Mitte und er hätte vor Freude jubeln können. <br />
Mit einem Male veränderten sich aber alle. Aus den freundlichen Gesichtern malten sich plötzlich sorgenvolle Minen und alle schauten Jack Hilfe suchend an. Ein dunkler Schatten erschien bei der Frau und noch ehe Jack reagieren konnte hatte er einen Dolch in der Hand und stieß ihn der Frau ins Herz. Sie sackte sofort zusammen. Und als ob alle anderen ebenfalls einen Todesstoß erhalten hätten sanken auch sie tot zu Boden. <br />
Fassungslos starrte Jack auf die ganzen Leichen vor ihm, die alle eben noch so voller Leben gewesen waren und Tränen sammelte sich in seinen Augen. <br />
<span style="color: darkred;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Sie werden sterben“</span> </span> sprach plötzlich eine Stimme zu ihm. Jack konnte sie nicht genau einordnen, wenn sie ihm auch merkwürdig vertraut vorkam. <br />
<span style="color: darkred;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Verstehst Du? Wenn die Frau stirbt werdet ihr alle sterben“</span> </span><br />
<br />
Alles ging in Rauch auf und Jack fand mühsam seinen Weg zurück in die Realität. Irgend etwas Spitzes stieß ihn in die Seite. Blitzschnell rollte er sich aus dem Bett und noch ehe seine Füße den Boden berührten hatte er sein Messer kampfbereit in der Hand. <br />
Die Frau stand auf der anderen Seite, ihr Schwert auf ihn gerichtet und schaute ihn misstrauisch an. <br />
Sofort entspannte sich Jack wieder und ließ sein Messer sinken. Ein kurzer Blick aus dem Fenster zeigte ihm, dass noch nicht viel Zeit vergangen sein konnte seit er sich hingelegt hatte. Dazu hätte er aber auch nur in sich selbst horchen müssen. Wenn der kurze Schlaf auch die größte Erschöpfung  von ihm genommen hatte fühlte er sich noch immer müde und ausgelaugt. <br />
Fragend schaute er die Frau an. Dann fiel ihm auf, dass er noch nicht einmal ihren Namen wusste. <br />
Langsam hob er seinen Arm und hielt ihr seine Hand entgegen. <br />
<span style="color: limegreen;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Jack mein Name. Und wie darf ich Dich nennen?</span> </span><br />
...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.board-4you.de/v63/boards/226/thread.php?sid=&amp;postid=2475#post2475" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">von hier kommend</a><br />
<br />
Die Frau stand vor Jack und lächelte ihn an. Um sie herum rankten unzählige Blumen an hier hoch und blühten in allerlei Farben. Schmetterlinge schwirrten um die Blüten herum und kleine Vögel flogen ihre Kreise. Die Augen der Frau waren voller herzlicher Wärme und Jack fühlte sich merkwürdig geborgen. <br />
Wie aus dem Nichts tauchten plötzlich bekannte Gesichter auf. Kogan schritt an ihn heran und legte seine Hand freundschaftlich auf seine Schulter. An seiner Seite war natürlich Melanie und auch sie lächelte ihm freundlich zu. Sek, misstrauisch wie immer schaute sich erst aufmerksam um, kam dann aber auch zu ihnen. Selbst Balius hatte ein Lächeln auf dem Gesicht und strahlte ihn an.<br />
Pester, Constantine, Storm, nach und nach kamen alle seine „neuen“ Bekanntschaften aus dem Dunkel und schienen bei bester Laune zu sein, selbst Kain sah aus, als ob er lächelte, obwohl man das unter seiner Maske natürlich nicht genau sagen konnte. <br />
Jack fühlte sich pudelwohl in ihrer Mitte und er hätte vor Freude jubeln können. <br />
Mit einem Male veränderten sich aber alle. Aus den freundlichen Gesichtern malten sich plötzlich sorgenvolle Minen und alle schauten Jack Hilfe suchend an. Ein dunkler Schatten erschien bei der Frau und noch ehe Jack reagieren konnte hatte er einen Dolch in der Hand und stieß ihn der Frau ins Herz. Sie sackte sofort zusammen. Und als ob alle anderen ebenfalls einen Todesstoß erhalten hätten sanken auch sie tot zu Boden. <br />
Fassungslos starrte Jack auf die ganzen Leichen vor ihm, die alle eben noch so voller Leben gewesen waren und Tränen sammelte sich in seinen Augen. <br />
<span style="color: darkred;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Sie werden sterben“</span> </span> sprach plötzlich eine Stimme zu ihm. Jack konnte sie nicht genau einordnen, wenn sie ihm auch merkwürdig vertraut vorkam. <br />
<span style="color: darkred;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Verstehst Du? Wenn die Frau stirbt werdet ihr alle sterben“</span> </span><br />
<br />
Alles ging in Rauch auf und Jack fand mühsam seinen Weg zurück in die Realität. Irgend etwas Spitzes stieß ihn in die Seite. Blitzschnell rollte er sich aus dem Bett und noch ehe seine Füße den Boden berührten hatte er sein Messer kampfbereit in der Hand. <br />
Die Frau stand auf der anderen Seite, ihr Schwert auf ihn gerichtet und schaute ihn misstrauisch an. <br />
Sofort entspannte sich Jack wieder und ließ sein Messer sinken. Ein kurzer Blick aus dem Fenster zeigte ihm, dass noch nicht viel Zeit vergangen sein konnte seit er sich hingelegt hatte. Dazu hätte er aber auch nur in sich selbst horchen müssen. Wenn der kurze Schlaf auch die größte Erschöpfung  von ihm genommen hatte fühlte er sich noch immer müde und ausgelaugt. <br />
Fragend schaute er die Frau an. Dann fiel ihm auf, dass er noch nicht einmal ihren Namen wusste. <br />
Langsam hob er seinen Arm und hielt ihr seine Hand entgegen. <br />
<span style="color: limegreen;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Jack mein Name. Und wie darf ich Dich nennen?</span> </span><br />
...]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Pestors Abkeimplatz]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=271</link>
			<pubDate>Tue, 18 Nov 2008 16:48:58 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=53"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://koron3.de/showthread.php?tid=271</guid>
			<description><![CDATA[<a href="http://www.board-4you.de/v63/boards/226/thread.php?sid=&amp;postid=2101#post2101" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">von hier kommend</a> <br />
<br />
Ihm eröffnete sich ein Raum von circa vier mal vier metern Größe und ungefähr zweieinhalb metern Höhe, Licht spendete ein dichtes Geflecht von grünen Adern an der Decke und manche waren schon zur Hälfte die Wand herunter gewachsen, in der hinteren rechten Ecke des Raumes, war ein ,ebenfalls grüner, Pilz langsam damit beschätigt zwei Skelette zu befallen, es sah so aus als würde er aus den Adern in der Wand kommen. Bei näherer Betrachtung war es eine Frau die, wahrscheinlich, ihr Kind, vielleicht war es damals 5 oder 6 Jahre, in Armen hielt, die beiden zeigten keine Anzeichen von äußerer Gewalt, so vermutete er dass die beiden hier unten verhungert waren.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Grausame Vorstellung, sie müssen so viel Angst gehabt haben, dass sie hier unten lieber verhungerten als nach oben zu gehen. Was auch immer hier ma passiert is?</span><br />
Es war hier in diesem Raum nichts mehr zu finden, so legte er sich endlich zu seiner wohlverdienten Ruhe.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Seid nich so laut ihr beid´n.</span> <br />
Die leeren Augenhölen von Mutter und Kind würden nun über seinen Schlaf wachen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.board-4you.de/v63/boards/226/thread.php?sid=&amp;postid=2101#post2101" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">von hier kommend</a> <br />
<br />
Ihm eröffnete sich ein Raum von circa vier mal vier metern Größe und ungefähr zweieinhalb metern Höhe, Licht spendete ein dichtes Geflecht von grünen Adern an der Decke und manche waren schon zur Hälfte die Wand herunter gewachsen, in der hinteren rechten Ecke des Raumes, war ein ,ebenfalls grüner, Pilz langsam damit beschätigt zwei Skelette zu befallen, es sah so aus als würde er aus den Adern in der Wand kommen. Bei näherer Betrachtung war es eine Frau die, wahrscheinlich, ihr Kind, vielleicht war es damals 5 oder 6 Jahre, in Armen hielt, die beiden zeigten keine Anzeichen von äußerer Gewalt, so vermutete er dass die beiden hier unten verhungert waren.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Grausame Vorstellung, sie müssen so viel Angst gehabt haben, dass sie hier unten lieber verhungerten als nach oben zu gehen. Was auch immer hier ma passiert is?</span><br />
Es war hier in diesem Raum nichts mehr zu finden, so legte er sich endlich zu seiner wohlverdienten Ruhe.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Seid nich so laut ihr beid´n.</span> <br />
Die leeren Augenhölen von Mutter und Kind würden nun über seinen Schlaf wachen.]]></content:encoded>
		</item>
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