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		<title><![CDATA[Koron III - Hintergrund]]></title>
		<link>https://koron3.de/</link>
		<description><![CDATA[Koron III - https://koron3.de]]></description>
		<pubDate>Sun, 10 May 2026 12:09:08 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Hintergrundmaterial Koron III]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=986</link>
			<pubDate>Mon, 01 Feb 2016 07:57:39 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=3"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://koron3.de/showthread.php?tid=986</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Das Hintergrundmaterial seine Anwendung und Benutzung des Inhaltsverzeichnisses</span></span></div>
<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Koron III hat eine reichhaltige und umfangreiche Hintergrundgeschichte, ein besonderes Merkmal des Forums. <br />
Das Lesen des Hintergrunds soll Spaß machen und helfen tiefer in das Universum von Koron 3 einzutauchen und zu verstehen, wieso diese Welt ist wie sie ist und warum ihre Bewohner agieren wie sie es tun. <br />
Auch dient es als Nachschlagewerk, um das Ausspielen des eigenen Charakters möglichst nahe am Hintergrund zu gestatten. Es soll keine Pflichtübung sein und das Durchackern des gesamten, geschriebenen Materials ist auf keinen Fall Voraussetzung für das Erstellen oder Spielen eines Chars. <br />
Gesunder Menschenverstand sollte die Leitung übernehmen, wenn nicht das Interesse, die Zeit, Gefallen am Schreibstil oder genügend Geduld gegeben ist, sich nach und nach alles durchzulesen. Mittels des Inhaltsverzeichnisses können sich die Themengebiete herausgesucht werden, die für den eigenen Char von Relevanz sind.<br />
<br />
Das Inhaltsverzeichnis nutzen: Die Zahlen vor den einzelnen Themengebieten sollen helfen das Gesuchte schneller zu finden und orientieren sich am Aufbau des Thread. Die erste Zahl benennt die Seite, die zweite Zahl den post, von oben gezählt. Die größeren Überschriften stellen Hauptthemen dar, die kleineren Unterthemen. <br />
<br />
Viel Spaß beim Lesen.</span><br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="color: red;" class="mycode_color">[Diese Sektion befindet sich im Aufbau und ist noch nicht vollständig. Hintergrundthemen können sich noch in separaten Threads befinden und werden nach und nach eingearbeitet.]</span></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Das Hintergrundmaterial seine Anwendung und Benutzung des Inhaltsverzeichnisses</span></span></div>
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<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Koron III hat eine reichhaltige und umfangreiche Hintergrundgeschichte, ein besonderes Merkmal des Forums. <br />
Das Lesen des Hintergrunds soll Spaß machen und helfen tiefer in das Universum von Koron 3 einzutauchen und zu verstehen, wieso diese Welt ist wie sie ist und warum ihre Bewohner agieren wie sie es tun. <br />
Auch dient es als Nachschlagewerk, um das Ausspielen des eigenen Charakters möglichst nahe am Hintergrund zu gestatten. Es soll keine Pflichtübung sein und das Durchackern des gesamten, geschriebenen Materials ist auf keinen Fall Voraussetzung für das Erstellen oder Spielen eines Chars. <br />
Gesunder Menschenverstand sollte die Leitung übernehmen, wenn nicht das Interesse, die Zeit, Gefallen am Schreibstil oder genügend Geduld gegeben ist, sich nach und nach alles durchzulesen. Mittels des Inhaltsverzeichnisses können sich die Themengebiete herausgesucht werden, die für den eigenen Char von Relevanz sind.<br />
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Das Inhaltsverzeichnis nutzen: Die Zahlen vor den einzelnen Themengebieten sollen helfen das Gesuchte schneller zu finden und orientieren sich am Aufbau des Thread. Die erste Zahl benennt die Seite, die zweite Zahl den post, von oben gezählt. Die größeren Überschriften stellen Hauptthemen dar, die kleineren Unterthemen. <br />
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Viel Spaß beim Lesen.</span><br />
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<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="color: red;" class="mycode_color">[Diese Sektion befindet sich im Aufbau und ist noch nicht vollständig. Hintergrundthemen können sich noch in separaten Threads befinden und werden nach und nach eingearbeitet.]</span></div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Hintergrundmaterial Koron III]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=887</link>
			<pubDate>Tue, 04 Sep 2012 01:50:42 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=3"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://koron3.de/showthread.php?tid=887</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-family: verdana;" class="mycode_font"><span style="font-size: 18pt;" class="mycode_size">Gohmor</span></span></div>
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-size: 10pt;" class="mycode_size">Die Makropole und das Leben darin</span></div>
<br />
Makropole, Hive, Termitenstadt, wie immer man diese gigantischen Siedlungen nennt, ein Maktopole stellt definitiv die Spitze der menschlichen Urbanisierung dar. Sie ist ein künstliches Gebirge aus Stahl, Stein, Glas und Beton, ein in sich geschlossener Kosmos. Auf Koron existieren Großstädte, und Megastädte wie etwa Truzt, die an der Schwelle zur höchsten erreichbaren Stufe stehen. Die Bezeichnung „Makropole“ verdient jedoch nur Gohmor, die Hauptstadt des Planeten. Nirgendwo sonst sind so viele Menschen auf engstem Raum zusammengepfercht, lieben und leben, leiden und sterben. Im Folgenden soll nicht nur eine bauliche Beschreibung Gohmors erfolgen, sondern auch eine Vorstellung davon was es heißt in diesem Moloch zu leben. Dazu sollen Fakten ebenso genannt, wie Bewohner gehört werden. <br />
Für das Verstehen, muss jedoch erst einmal die Makropole begriffen werden. <br />
Ein Ort von dem der horninger Philosoph Walter Lithaus sagte: <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Die Macht unserer Spezies vermag es Nationen übereinander zu stapeln und mit eiserner Schale zu umhüllen. Diesen selbstgewählten Käfig klaustrophobischer Isolation nennen wir stolz eine Makropole.“</span> Nun sind Lithaus zynische Ansichten zu dieser Art der Lebensführung bekannt und alles andere als objektiv. Dennoch muss festgehalten werden, dass eine solche Ansiedlung nicht einmal ansatzweise mit anderen Städten verglichen werden kann. Andere Siedlungen, mögen sie auch noch so groß sein, können relativ problemlos verwaltet und bereist werden. Eine Reise von einem Ende zu anderen kann Stunden oder gar Tage dauern, die Bewerkstelligung setzt jedoch keine allzu große Kraftanstrengung voraus. Es mag gewiss Ausnahmen geben, doch den Vergleich mit einem Hive hält keine einzige Stand. Hier heißt es bebautes Gebiet von der Ausdehnung eines Landes zu durchqueren, welches sich darüber hinaus Kilometer tief in den Schoß der Erde, wie auch in die Stratosphäre erstreckt. Milliarden und aber Milliarden von Menschen, von denen der weitaus größere Teil niemals das natürliche Licht der Sonne erblickt, einen Lufthauch spürt, der nicht von Umwälzern erzeugt wurde, oder gar einen wild gewachsenen Baum schauen wird.<br />
Das Selbstverständnis und die Anschauung solcher Menschen weicht, teilweise radikal, teilweise nur in Nuancen von der Auffassungen anderes aufgewachsener Imperiumsbürger ab. Das liegt an dem Begreifen der eigenen Existenz als sinnbildliches Blutkörperchen in einem riesigen Mechanismus, an den absonderlichen Machtverhältnissen einflussreicher Organisationen, welche sich wie alle Dinge gestaucht und auf engstem Raum  finden lassen und schließlich das Wegfallen kosmopolitischer Ambitionen, sieht man die Makropole als Zentrum des planetaren Geschehens doch als maßgebend an.<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="http://www.fotos-hochladen.net" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/hivecitynp3ruylzm0.png" loading="lazy"  alt="[Bild: hivecitynp3ruylzm0.png]" class="mycode_img" /></a></div>
<br />
Geschichte:<br />
<br />
Das sich gerade Gohmor zur Hauptstadt entwickelte ist diversen Faktoren geschuldet. <br />
Aktuellen, historischen Erkenntnissen zufolge landeten die ersten Siedler nicht in der Gegend der heutigen Nation Gohmor, ja nicht einmal auf dem Kontinent Septinanus. Zwar ist bekannt das es eine Niederlassung größerer Ausmaße gab, doch der genaue Standpunkt konnte bisher nicht verifiziert werden. Eben sowenig wie der Name dieser Siedlung, auch wenn sich die Bezeichnung Doranos eingebürgert hat, welche auf vermeintliche, unermessliche Schätze an Gold und Technologie spekulieren lässt. <br />
Die erste Erwähnung findet sich nach dem Rückfall in die Barbarei, jedoch in Schriften ketzerischer Dämonenanbeter, weswegen sie hier keine Verwendung finden werden. Es sei lediglich soviel gesagt, dass die Siedlung Gomrohmas, wie es zu jener Zeit genannt wurde, nicht mehr war als ein größeres Fischerdorf, welches sich unter der Knute eines der vielen regionalen Despoten duckte. <br />
Verlässlichere, da imperiale Quellen, entsprangen der Feder Titus Tempestras dem Älteren, in den Jahren der Rückeroberungen. Als ein Zeitgenosse des heiligen  Septinanus erlebte er die Geschehnisse dieser verehrungswürdigen Zeit persönlich. So berichtet er von der Überfahrt aus Rakmena, im heutigen Tiefengrund gelegen, Folgendes :<br />
<span style="color: seagreen;" class="mycode_color"><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Da nun die Flotte hüben angelangt, sind wir gewahr worden, daz die Schiffe versprenget und ein jedes vom anderen getrennet ward. Der treffliche Zacharias von Renadir war derer viele Längen im Norden ans feste Land geworfen. Septinanus und mit ihm fünf mal zehn seiner Getreuen aber, wurden des Ausharrens leidig und rückte als dann auf die Städte Gomromas-En-Nus voran. Die Wilden dieser Städte sahen sich des Kampfes unwillig, wurden aber getrieben von der Angst gegen ihre grimmen Unterdrücke, welche da zum Volke Nus zählten. So drangen sie mit Stecken und Keulen von Stein auf die Unsrigen ein und schrecklich heulte ihre Lobpreisung an die Geister. Frisch sprengte aber Septinaus voran und das Blitzen seines lichten Speeres war uns Ansporn und Feldzeichen. Im feurigen Reigen unserer Laser gingen die Heiden nieder wie gemähte Ähren und bald schon lagen die Treiber der Nus zu unserer Füße lang hingestreckt. Da aber besannen sich die Bewohner Gomromas-En-Nus und erkannten die Macht des Imperiums. Sie wanden sich im Staube und erflehten des Helden Nachsicht. Dieser ließ einen jeden Zehnten am Halse aufhängen und tilgte so die Schuld. Förder marschierten die so Geläuterten mit den Unsrigen.“</span></span><br />
<br />
Von da an ging es steil bergauf mit der kleinen Siedlung. Als einer der wichtigsten Stützpunkte der Rückeroberung wuchs nicht nur der Zustrom an Bewohnern, sondern auch die Infrastruktur und zur Verfügung stehende Technologie. Die steigende Macht der, mit in die Verantwortung genommenen, Bevölkerung, kristallisierte erste einflussreiche Familien heraus, die in der Zukunft als Adelsgeschlechter das Schicksal des gesamten Planten beeinflussen sollten. Als Zentrum der Rückeroberung würde Gohmoras, wie die Imperialen die Sprechweise der Einheimischen dem zivilisierten Zungenschlag anpassten, auch ein Ort an dem der imperiale Glauben Fuß fasste und einem Leuchtfeuer gleich das Licht der Rechtschaffenheit gegen die Dunkelheit der heidnischen Irrglauben erstrahlen ließ. Die Stadt war zu einer Metropole angewachsen, noch bevor der letzte Ungläubige das Knie vor dem wahren Glauben gebeugt, oder aber das Leben eingebüßt hatte. <br />
Nun folgten Jahrtausende des relativen Friedens. Natürlich ist nur den wenigsten Planeten vollkommene Harmonie beschieden und so wurde auch Koron immer wieder von kleineren und größeren Konflikten gepeinigt. Nichts jedoch bedrohte die alleinige Herrschaft des Imperiums und auch Gohmoras gedieh. Wie die Sprach einem steten Wandel unterworfen ist, so veränderte sich auch der Name der großen Stadt. Aus dem einstigen, von Götzendienern bewohnten Fischerdörfchen Gomromas-En-Nus war die Metropole Gohmor hervorgegangen und ihrem Wachstum schien kein Einhalt geboten. <br />
Der stetige Hunger nach Ressourcen, seien es Versorgungsgüter wie Strom, Baumaterial, Frischwasser, Lebensmittel, Genusswahren, Stoffe, Eisen, Stein usw. sorgten dafür das die Stadt bald schon von einem Speckgürtel aus Industrieanlagen und Produktionsstätten umgeben war, während Korn und der Großteil des Fleisches über das Meer, oder die östlichen Länder herangeschafft wurden. Immer mehr Industrie, verlangte immer mehr Arbeitskräfte, die zum Leben wieder mehr Industrie benötigten. Als die leicht zu erreichenden Bodenschätze des Umlandes ausgeplündert waren wühlte man sich immer tiefer in die Erde, ohne Rücksicht auf Verluste, versessen darauf noch den kleinsten Brocken Kohle oder Eisenerz vor der rivalisierenden Firma zu ergattern. Ein Nebeneffekt dieses Strebens war die Tatsache, dass die Stadt zusehends untertunnelt wurde und es erst mehrerer eingestürzter Straßenzüge bedurfte um die Gefahr zu erkennen. Als Reaktion bettete man die gesamte Fläche der damaligen Stadt auf einem künstlichen Fundament, Stützpfeiler aus Stahl und Beton, ein jeder so dick wie der größte Wolkenkratzer der damaligen Zeit. Umgeben mit titanischen Dämmen, welche das Grundwasser und das angrenzenden Meeres zurückhalten. Dieses Grundgerüst stützt noch heute den zentralen Teil der Stadt, ohne das die Ingenieursleistung nennenswerte Nachbesserungen bedurft hätte. Diese künstliche Höhle unter Gohmor blieb in jener Zeit, da Baugrund ebenso kostbar war wie er es heute noch ist, nicht ungenutzt. Zwischen den „Füßen der Stadt“ entstanden subterane Siedlungen, autarke Viertel, deren Bewohner mit allen versorgt wurden was sie benötigten, ohne das sie dazu an die Oberfläche gemusst hätten. Die erste Minusebene war geschaffen. Kein Ort der Armut und Verzweiflung, wie er uns dieser Tage bekannt ist. Vielmehr eine Städte extravaganten Lebens, von UV-Licht beleuchtet und mit weitläufigen Parks begrünt. Ein heller, freundlicher Ort, an dem zu Leben ein Privileg war. <br />
Allein dieser Glücksfall dazugewonnenen Raums war nur eine vorübergehende Abhilfe des Problems. Auch der Versuch dem Meer Land zu entreißen erwies sich als zu umständlich und kostenintensiv. Durch das  eiserne Korsett der Industrie am weiter in die Breite wachsen gehindert, blieb nur mehr der Weg nach oben. Die Hochhäuser übertrumpften sich in Ausdehnung und Höhe. Die Adelshäuser igelten sich in sogenannten  Mesas und Arkologien ein.<br />
<br />
Arkologie setzt sich aus den beiden Wörten Architektur und Ökologie zusammen und beschreibt einen in sich geschlossenen Gebäudekomplex, quasi eine Stadt in der Stadt. <br />
Diese Wohneinheiten nahmen bis zu zwei Millionen Bürger auf. Meist Angehörige, Angestellte oder Nahestehende eines Adelshauses. Diese Menschen verbrachten teils mehrere Generationen in den Arkologien, ohne dem Komplex je zu verlassen. Heute sind die Einheiten zwar großteils zugänglich (Einige Ausnahmen gibt es jedoch noch immer) und mit dem Rest der Architektur verschmolzen, in ihrer Grundstruktur allerdings nach wie vor erhalten. Während die Diener der Häuser ihr Leben in autarken Habitaten lebten, wuchs ihnen der Rest der Stadt buchstäblich über den Kopf. Da man irgendwann an die Grenzen des technisch machbaren Höhenrausches gelangte, wurde kurzerhand eine zweite Ebene auf die Dächer der Stadt gesetzt und wieder bei Null gebaut, als existiere der Teil unter den eigenen Füßen gar nicht. Diese Entwicklung kannte man freilich von anderen Welten und man wusste auch das, dass Volk sehr heftig darauf reagieren konnte. Doch war nicht das Wohnen in der Minusebene hoch begehrt und wurden Wohnungen mit horrenden Preisen gehandelt? Mit der Ignoranz einer Verwaltung, die besser wusste was dem Bürger zuzumuten war, wurde das Projekt verwirklicht. Und die entsprechende Folge blieb nicht aus. <br />
Zu heißt es in einem zeitgenössischen Bericht des Adeptus Arbites: <br />
<br />
<span style="color: seagreen;" class="mycode_color">+++Haben Kult -Des gebenedeiten Firmaments- als treibende Kraft hinter den aufwieglerischen Aktivitäten identifizieren können. Einzelne Rädelsführer bereits separiert und abgeurteilt.<br />
Erklärtes Ziel des Kultes ist es, den geplanten Bau der zweiten Wohnebene zu sabotieren und dadurch zu verhindern. Attentate und Anschläge auf bedeutende Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens sind unlängst erfolgt. +++<br />
+++Spezialabteilungen ermitteln.+++ <br />
+++Der Kult vertritt den Glauben, durch den Bau der Ebene werden die Bewohner der darunter liegenden Ebene der Gunst des Imperators entzogen, da dieser sie nicht mehr sehen könne.+++<br />
+++Ekklesiarchie stuft die Auslegung des Kultes als Irrglauben und Ketzerei ein. Der Imperator ist überall! Die Reduzierung auf einen Sonnenkult ist als heidnische Verfälschung zu betrachten. Statusänderung von terroristischer Vereinigung auf ketzerische Verschwörung genehmigt. Exemplarische Exekution ist bei allen Mitgliedern des Kultes und bei allen der Mittäterschaft verdächtigen Personen als ausschließliches Strafmaß anzuwenden.+++<br />
<br />
Gezeichnet: Arbitor Majore Verena Karss</span><br />
<br />
Neben derart radikalen Aktionen gab es eine regelrechte Protestwelle, die sich in Demonstration und zivilem Ungehorsam äußerte und durch fast alle Bevölkerungssichten wogte. Doch selbst der Einfluss lokaler Größen konnte am einmal Beschlossenen nichts mehr ändern. Die Ebene wurde gebaut und die darunter liegenden Gebiete versiegelt. <br />
Schon in jener Zeit machte sich das heute so gewohnte Prinzip der Gesellschaftsverteilung bemerkbar, welches die höher gelegenen Wohnbereiche den Sitz des Geldes und der Macht werden lies.<br />
Galt es vorher noch als ein Privileg im unterirdischen Utopias zu leben, so war durch die Wegnahme der freien Entscheidung der Reiz der tieferen Ebenen verflogen. Pflanzen gleich strebte nun alles nach oben, zum Licht hin. Dabei war es nicht so, dass der offene Himmel die wesentlich bessere Alternative bot. Die Industrialisierung umgab die wachsende Stadt mit einer Glocke aus Schmutz und Abgasen.  Dennoch, die abgeschirmten Ebenen, in Anbetracht der Umweltbelastung außerhalb nicht einmal die schlechtere Wahl, wurden zusehends Refugium der Armen und jener, die Notwenigkeit an das Leben als Troglodyten band. Eine relative Normalisierung, beziehungsweise ein Status quo des Ausnahmezustandes, pegelte sich ein als die immer noch anwachsende Bewohnerzahl einer weiteren Ebene erforderlich machte. Die Proteste waren zu diesem Zeitpunkt schon weniger stark. Als die dritte und vierte Ebene folgten gab es ihn nur noch pro forma. <br />
Von diesem Zeitpunkt an (eine genaue Datierung ist schwerlich möglich, doch die Zahl steht wohl bei mindestens 1500 Jahren) entzog sich das Wachstum der Stadt mehr und mehr der staatlichen Gesamtkontrolle. Zwar wurden immer noch Ebenen auf Geheiß der Regierung eingezogen, doch genauso stark, wenn nicht stärker, wirkten private Unternehmen an der Gestaltung mit. Von Seiten der Herrschenden war man nur mehr bedacht darauf das die Verteidigungsfähigkeit nicht unter den Maßnahmen litt. <br />
Eben diese Verteidigungsfähigkeit wurde später auch dringend gebraucht, doch zuvor erschütterte eine andere Katastrophe das Land. <br />
<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Entstehung der Bresche</span></div>
Der massive Raubbau ringst um die Stadt konnte nicht ewig ohne Folgen bleiben, bedachte man nur mit welcher Rücksichtslosigkeit er vorangetrieben wurde. Das die Zerstörung der Natur dabei soweit ging das rings um die Abbauanlagen kaum noch etwas lebte das größer, oder weniger widerstandsfähig war als eine Kakerlake war dabei noch das kleinste Übel. Die immer tiefer getriebenen Stollen und Schächte hatten den Untergrund irgendwann soweit perforiert, dass selbst der massive Fels, auf welchem sich die Stadt erhob, der Belastung nicht mehr standhalten konnte. Erste kleinere Beben ignorierte man und schrieb sie der alltäglichen, seismischen Aktivitäten zu. Als dieser Fehler erkannt wurde war es bereits zu spät. Im gesamten, östlichen Teil des Industrieringes gab der Boden nach und riss Mensch wie Maschine auf einer Länge von mehreren hundert Kilometern und stellenweise bis zu fünf Kilometern Breite in die Tiefe. Noch heute ist dieser schicksalhafte Tag in der Tradition der Stadt im Tag des Gedenkens festgehalten. Dies markierte das Ende einer Ära. Zwar gingen einige Firmen das Risiko ein am Rand des gähnenden Schlunds weiterhin Abbau zu betreiben, doch das einstige Aufkommen wurde nie wieder erreicht. Allerdings stellte der tiefe Riss nun eine Grenze dar, die in ihren überdimensionalen Proportionen einem gewaltigen Burggraben gleichkam. War die Breche anfangs ein Hindernis für die Landwirtschaftserzeugnisse der östlich gelegenen Agrarregionen, so sollte dieser Riss in der Erdkruste bald dazu beitragen Gohmor und vielleicht ganz Koron vor dem Untergang zu bewahren.<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="http://www.fotos-hochladen.net" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/breche0lshdzb39u.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: breche0lshdzb39u.jpg]" class="mycode_img" /></a><br />
</div>
<span style="color: seagreen;" class="mycode_color"><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Also der Spalt, also die Bresche, wenn sie verstehen, das ist kein guter Ort. Ich meine klar, da ist der Abgrund, Erdbeben, Vulkanausbrüche und so weiter aber das mein ich nicht. Wissen sie ich bin nicht zimperlich oder so, darf man hier draußen auch nicht sein. Manchmal versuchen Mutanten an die Ausrüstung vom Truck ranzukommen oder Banditen aus der Vorwüste haben's auf einen abgesehen. Dann muss man mit der Schrotflinte draufhalten, denen zeigen wer der Boss ist und so. <br />
Die alten Fabrikanlagen sind an und für sich ne Goldmine, haufenweise Kupfer, Platinen und manchmal kann man noch ganze Anlagen ausbauen. Aber trotzdem werden sie keinen Schrottjäger finden der gerne an der Bresche arbeitet und schon gar nicht Nachts. Und die paar Firmen die da noch abbauen, die werden ihnen erzählen die Anlagen seien so stark befestigt wegen den Mutis und den Outlaws. Mag stimmen, keine Ahnung, aber von denen verlässt auch keiner gerne seine Festung und ich kann mir schon denken warum nicht. Als das damals passiert ist, als die Bresche aufgebrochen ist, da hat sie ne Menge Leute umgebracht, mit samt ihren Fabriken und Maschinen in die Tiefe gerissen, direkt ins Feuer des Abgrunds. Können sie sich das vorstellen? Wenn sie mit samt dem Gebäude in dem sie gerade arbeiten buchstäblich zur Hölle fahren? Ich glaube das sich ein Ort sowas merken kann, also so schlimme Dinge und so. Keine Ahnung wie ich das beschreiben soll, aber wenn ne Kirche zum Beispiel ein guter Ort ist, weil da viel gebetet wird und so, dann kann doch bei einem Platz wie der Bresche, wo so viele zum Teufel gegangen sind, nur ein schlechter Platz bei rauskommen. Ein Kumpel von mir, Mick hieß er, der hat erzählt er habe mal so einen Kerl gesehen als er wegen den Ausläufern von nem Wüstensturm in ner alten Lagerhalle unterkommen musste. Eine große, dürre Gestalt, über zwei Meter groß, mit nem Schlapphut und nem zerrissenen Mantel. Stand draußen im Sturm als wäre nichts dabei und hat auf eines der alten Gebäude am Rand gezeigt. Der Wind hatte die Tore aufgerissen und man konnte sehen das die ganze Halle voll mit Baumaschinen stand. Ein Vermögen, der olle Mick hätte ausgesorgt gehabt wenn er sich die unter den Nagel gerissen hätte. Er war auch schon drauf und dran gewesen sie sich zu holen, aber bei dem Sturm hat er sich dann doch nicht getraut. Und was soll ich ihnen sagen? Keine fünfzehn Minuten später gibt es einen Erdrutsch und die ganze Halle, mit samt der Baumaschinen verschwindet im Spalt. Einfach so. <br />
Und der Typ der Mick die Stelle gezeigt hat geht rückwärts, bei meiner Seele, so hat Mick es erzählt, er ist rückwärts durch den Sturm gegangen in Richtung Wüste.<br />
Keine Ahnung was dran ist an der Geschichte, vielleicht nur besoffenes Geschwätz. Ich weiß nur das ich nicht gern bei der Bresche arbeite.<br />
<br />
Lothar Diringhaus, selbständiger Schrottverwerter.</span> </span><br />
<br />
  <br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Krieg der Häuser </span></div>
<br />
<br />
Ungezählte Generationen waren Vergangen seit der vom Licht des Imperators erhellte heilige Septinanus die barbarischen Stämme Korons vernichtet oder unterworfen hatte. Doch in jenen Tagen, lange vor dem schwärzesten aller Verrätereien des Erzketzers Horus, war die Gefahr des Warps undefiniert und wurde nicht mit den Argusaugen heutiger Zeit betrachtet. Der Heilige zerschmetterte das finstere Reich auch Hexenkult und Dämonhuldigung, doch die Wurzel der Verderbtheit rissen er und seine Getreuen nicht heraus. So konnte die alte Schlange sich verbergen und im Geheimen neu erstarken. Viele der Städte die sich Septinaus angeschlossen hatten nährten ihren alten Glauben in der Gewissheit kommender Bluttaten und waren nur zum Schein die treuen Diener des Imperiums. <br />
Gewiss, es gab mahnende Stimmen, Anzeichen und Hinweise. Doch die Aufmerksamkeit des Imperiums war auf andere Dinge gerichtet und man vertraute in dem planetaren Adel, zumal es die Ketzer verstanden ihre Aktivitäten zu verbergen, den Tribut überpünktlich zu entrichten und allerorten vorgaben die treusten und eilfertigsten aller Diener zu sein. <br />
Wann genau sie diesen Schleier der Falschheit hinfort rissen ist schwer zu sagen, waren die Folgen des daraus resultierenden Krieges doch so schlimm das fast alle Aufzeichnungen vernichtet wurden. Aus den Archiven der Imperialen Armee, die letztlich zur Befreiung Korons antrat, geht hervor das man von etwas über hundert Jahren Krieg  sprechen kann. <br />
Der Verlauf dieses planetenumfassenden Schlachtens soll an anderer Stelle genauer umrissen werden, verlangt eine genaue Wiedergabe doch ein Betreten eines gänzlich anderen Feldes. <br />
Dennoch sei gesagt das das Schicksal der Stadt mehr als einmal auf Messers Schneide stand und der ewige Feind bereits beide Füße hinter den Mauern auf dem Boden hatte, letztlich jedoch vom unbeugsamen Willen und rechtschaffenen Zorn der Verteidiger niedergerungen werden konnte. In den Schlachten kam der oben beschriebenen Breche eine besondere Bedeutung zu, erschwerte sie den angreifenden Horden doch mehr als einmal einen massierten Angriff auf die Stadt.          <br />
<br />
<br />
<span style="color: limegreen;" class="mycode_color">  <br />
<span style="font-size: small;" class="mycode_size">Quellenange: <br />
1. Bild (<a href="http://www.google.de/imgres?hl=de&amp;safe=off&amp;biw=1920&amp;bih=936&amp;tbm=isch&amp;tbnid=wREylV4WhcEpUM:&amp;imgrefurl=http://forum.rpg.net/showthread.php%3F479087-Rogue-Trader-Inspirational-Pictures&amp;imgurl=http://i39.photobucket.com/albums/e191/Octarinewolf/Hivecity2.png&amp;w=800&amp;h=450&amp;ei=a0BFUOKeEsnetAb4_IDoCA&amp;zoom=1&amp;iact=hc&amp;vpx=587&amp;vpy=164&amp;dur=1060&amp;hovh=168&amp;hovw=300&amp;tx=223&amp;ty=68&amp;sig=107173538840903441203&amp;page=1&amp;tbnh=103&amp;tbnw=183&amp;start=0&amp;ndsp=48&amp;ved=1t:429,r:3,s:0,i:79" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">forum.rpg.net</a>)<br />
2. Bild (fa7_space_colony)<br />
3. Bild (wasteland_by_<a href="http://www.animecrazy.net/forums/members/u25423/guardian-outlaw-albums-wasteland-art-plus-fallout-3-pics-picture148785-wasteland-torvenius.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">torvenius</a>) </span></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-family: verdana;" class="mycode_font"><span style="font-size: 18pt;" class="mycode_size">Gohmor</span></span></div>
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-size: 10pt;" class="mycode_size">Die Makropole und das Leben darin</span></div>
<br />
Makropole, Hive, Termitenstadt, wie immer man diese gigantischen Siedlungen nennt, ein Maktopole stellt definitiv die Spitze der menschlichen Urbanisierung dar. Sie ist ein künstliches Gebirge aus Stahl, Stein, Glas und Beton, ein in sich geschlossener Kosmos. Auf Koron existieren Großstädte, und Megastädte wie etwa Truzt, die an der Schwelle zur höchsten erreichbaren Stufe stehen. Die Bezeichnung „Makropole“ verdient jedoch nur Gohmor, die Hauptstadt des Planeten. Nirgendwo sonst sind so viele Menschen auf engstem Raum zusammengepfercht, lieben und leben, leiden und sterben. Im Folgenden soll nicht nur eine bauliche Beschreibung Gohmors erfolgen, sondern auch eine Vorstellung davon was es heißt in diesem Moloch zu leben. Dazu sollen Fakten ebenso genannt, wie Bewohner gehört werden. <br />
Für das Verstehen, muss jedoch erst einmal die Makropole begriffen werden. <br />
Ein Ort von dem der horninger Philosoph Walter Lithaus sagte: <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Die Macht unserer Spezies vermag es Nationen übereinander zu stapeln und mit eiserner Schale zu umhüllen. Diesen selbstgewählten Käfig klaustrophobischer Isolation nennen wir stolz eine Makropole.“</span> Nun sind Lithaus zynische Ansichten zu dieser Art der Lebensführung bekannt und alles andere als objektiv. Dennoch muss festgehalten werden, dass eine solche Ansiedlung nicht einmal ansatzweise mit anderen Städten verglichen werden kann. Andere Siedlungen, mögen sie auch noch so groß sein, können relativ problemlos verwaltet und bereist werden. Eine Reise von einem Ende zu anderen kann Stunden oder gar Tage dauern, die Bewerkstelligung setzt jedoch keine allzu große Kraftanstrengung voraus. Es mag gewiss Ausnahmen geben, doch den Vergleich mit einem Hive hält keine einzige Stand. Hier heißt es bebautes Gebiet von der Ausdehnung eines Landes zu durchqueren, welches sich darüber hinaus Kilometer tief in den Schoß der Erde, wie auch in die Stratosphäre erstreckt. Milliarden und aber Milliarden von Menschen, von denen der weitaus größere Teil niemals das natürliche Licht der Sonne erblickt, einen Lufthauch spürt, der nicht von Umwälzern erzeugt wurde, oder gar einen wild gewachsenen Baum schauen wird.<br />
Das Selbstverständnis und die Anschauung solcher Menschen weicht, teilweise radikal, teilweise nur in Nuancen von der Auffassungen anderes aufgewachsener Imperiumsbürger ab. Das liegt an dem Begreifen der eigenen Existenz als sinnbildliches Blutkörperchen in einem riesigen Mechanismus, an den absonderlichen Machtverhältnissen einflussreicher Organisationen, welche sich wie alle Dinge gestaucht und auf engstem Raum  finden lassen und schließlich das Wegfallen kosmopolitischer Ambitionen, sieht man die Makropole als Zentrum des planetaren Geschehens doch als maßgebend an.<br />
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<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="http://www.fotos-hochladen.net" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/hivecitynp3ruylzm0.png" loading="lazy"  alt="[Bild: hivecitynp3ruylzm0.png]" class="mycode_img" /></a></div>
<br />
Geschichte:<br />
<br />
Das sich gerade Gohmor zur Hauptstadt entwickelte ist diversen Faktoren geschuldet. <br />
Aktuellen, historischen Erkenntnissen zufolge landeten die ersten Siedler nicht in der Gegend der heutigen Nation Gohmor, ja nicht einmal auf dem Kontinent Septinanus. Zwar ist bekannt das es eine Niederlassung größerer Ausmaße gab, doch der genaue Standpunkt konnte bisher nicht verifiziert werden. Eben sowenig wie der Name dieser Siedlung, auch wenn sich die Bezeichnung Doranos eingebürgert hat, welche auf vermeintliche, unermessliche Schätze an Gold und Technologie spekulieren lässt. <br />
Die erste Erwähnung findet sich nach dem Rückfall in die Barbarei, jedoch in Schriften ketzerischer Dämonenanbeter, weswegen sie hier keine Verwendung finden werden. Es sei lediglich soviel gesagt, dass die Siedlung Gomrohmas, wie es zu jener Zeit genannt wurde, nicht mehr war als ein größeres Fischerdorf, welches sich unter der Knute eines der vielen regionalen Despoten duckte. <br />
Verlässlichere, da imperiale Quellen, entsprangen der Feder Titus Tempestras dem Älteren, in den Jahren der Rückeroberungen. Als ein Zeitgenosse des heiligen  Septinanus erlebte er die Geschehnisse dieser verehrungswürdigen Zeit persönlich. So berichtet er von der Überfahrt aus Rakmena, im heutigen Tiefengrund gelegen, Folgendes :<br />
<span style="color: seagreen;" class="mycode_color"><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Da nun die Flotte hüben angelangt, sind wir gewahr worden, daz die Schiffe versprenget und ein jedes vom anderen getrennet ward. Der treffliche Zacharias von Renadir war derer viele Längen im Norden ans feste Land geworfen. Septinanus und mit ihm fünf mal zehn seiner Getreuen aber, wurden des Ausharrens leidig und rückte als dann auf die Städte Gomromas-En-Nus voran. Die Wilden dieser Städte sahen sich des Kampfes unwillig, wurden aber getrieben von der Angst gegen ihre grimmen Unterdrücke, welche da zum Volke Nus zählten. So drangen sie mit Stecken und Keulen von Stein auf die Unsrigen ein und schrecklich heulte ihre Lobpreisung an die Geister. Frisch sprengte aber Septinaus voran und das Blitzen seines lichten Speeres war uns Ansporn und Feldzeichen. Im feurigen Reigen unserer Laser gingen die Heiden nieder wie gemähte Ähren und bald schon lagen die Treiber der Nus zu unserer Füße lang hingestreckt. Da aber besannen sich die Bewohner Gomromas-En-Nus und erkannten die Macht des Imperiums. Sie wanden sich im Staube und erflehten des Helden Nachsicht. Dieser ließ einen jeden Zehnten am Halse aufhängen und tilgte so die Schuld. Förder marschierten die so Geläuterten mit den Unsrigen.“</span></span><br />
<br />
Von da an ging es steil bergauf mit der kleinen Siedlung. Als einer der wichtigsten Stützpunkte der Rückeroberung wuchs nicht nur der Zustrom an Bewohnern, sondern auch die Infrastruktur und zur Verfügung stehende Technologie. Die steigende Macht der, mit in die Verantwortung genommenen, Bevölkerung, kristallisierte erste einflussreiche Familien heraus, die in der Zukunft als Adelsgeschlechter das Schicksal des gesamten Planten beeinflussen sollten. Als Zentrum der Rückeroberung würde Gohmoras, wie die Imperialen die Sprechweise der Einheimischen dem zivilisierten Zungenschlag anpassten, auch ein Ort an dem der imperiale Glauben Fuß fasste und einem Leuchtfeuer gleich das Licht der Rechtschaffenheit gegen die Dunkelheit der heidnischen Irrglauben erstrahlen ließ. Die Stadt war zu einer Metropole angewachsen, noch bevor der letzte Ungläubige das Knie vor dem wahren Glauben gebeugt, oder aber das Leben eingebüßt hatte. <br />
Nun folgten Jahrtausende des relativen Friedens. Natürlich ist nur den wenigsten Planeten vollkommene Harmonie beschieden und so wurde auch Koron immer wieder von kleineren und größeren Konflikten gepeinigt. Nichts jedoch bedrohte die alleinige Herrschaft des Imperiums und auch Gohmoras gedieh. Wie die Sprach einem steten Wandel unterworfen ist, so veränderte sich auch der Name der großen Stadt. Aus dem einstigen, von Götzendienern bewohnten Fischerdörfchen Gomromas-En-Nus war die Metropole Gohmor hervorgegangen und ihrem Wachstum schien kein Einhalt geboten. <br />
Der stetige Hunger nach Ressourcen, seien es Versorgungsgüter wie Strom, Baumaterial, Frischwasser, Lebensmittel, Genusswahren, Stoffe, Eisen, Stein usw. sorgten dafür das die Stadt bald schon von einem Speckgürtel aus Industrieanlagen und Produktionsstätten umgeben war, während Korn und der Großteil des Fleisches über das Meer, oder die östlichen Länder herangeschafft wurden. Immer mehr Industrie, verlangte immer mehr Arbeitskräfte, die zum Leben wieder mehr Industrie benötigten. Als die leicht zu erreichenden Bodenschätze des Umlandes ausgeplündert waren wühlte man sich immer tiefer in die Erde, ohne Rücksicht auf Verluste, versessen darauf noch den kleinsten Brocken Kohle oder Eisenerz vor der rivalisierenden Firma zu ergattern. Ein Nebeneffekt dieses Strebens war die Tatsache, dass die Stadt zusehends untertunnelt wurde und es erst mehrerer eingestürzter Straßenzüge bedurfte um die Gefahr zu erkennen. Als Reaktion bettete man die gesamte Fläche der damaligen Stadt auf einem künstlichen Fundament, Stützpfeiler aus Stahl und Beton, ein jeder so dick wie der größte Wolkenkratzer der damaligen Zeit. Umgeben mit titanischen Dämmen, welche das Grundwasser und das angrenzenden Meeres zurückhalten. Dieses Grundgerüst stützt noch heute den zentralen Teil der Stadt, ohne das die Ingenieursleistung nennenswerte Nachbesserungen bedurft hätte. Diese künstliche Höhle unter Gohmor blieb in jener Zeit, da Baugrund ebenso kostbar war wie er es heute noch ist, nicht ungenutzt. Zwischen den „Füßen der Stadt“ entstanden subterane Siedlungen, autarke Viertel, deren Bewohner mit allen versorgt wurden was sie benötigten, ohne das sie dazu an die Oberfläche gemusst hätten. Die erste Minusebene war geschaffen. Kein Ort der Armut und Verzweiflung, wie er uns dieser Tage bekannt ist. Vielmehr eine Städte extravaganten Lebens, von UV-Licht beleuchtet und mit weitläufigen Parks begrünt. Ein heller, freundlicher Ort, an dem zu Leben ein Privileg war. <br />
Allein dieser Glücksfall dazugewonnenen Raums war nur eine vorübergehende Abhilfe des Problems. Auch der Versuch dem Meer Land zu entreißen erwies sich als zu umständlich und kostenintensiv. Durch das  eiserne Korsett der Industrie am weiter in die Breite wachsen gehindert, blieb nur mehr der Weg nach oben. Die Hochhäuser übertrumpften sich in Ausdehnung und Höhe. Die Adelshäuser igelten sich in sogenannten  Mesas und Arkologien ein.<br />
<br />
Arkologie setzt sich aus den beiden Wörten Architektur und Ökologie zusammen und beschreibt einen in sich geschlossenen Gebäudekomplex, quasi eine Stadt in der Stadt. <br />
Diese Wohneinheiten nahmen bis zu zwei Millionen Bürger auf. Meist Angehörige, Angestellte oder Nahestehende eines Adelshauses. Diese Menschen verbrachten teils mehrere Generationen in den Arkologien, ohne dem Komplex je zu verlassen. Heute sind die Einheiten zwar großteils zugänglich (Einige Ausnahmen gibt es jedoch noch immer) und mit dem Rest der Architektur verschmolzen, in ihrer Grundstruktur allerdings nach wie vor erhalten. Während die Diener der Häuser ihr Leben in autarken Habitaten lebten, wuchs ihnen der Rest der Stadt buchstäblich über den Kopf. Da man irgendwann an die Grenzen des technisch machbaren Höhenrausches gelangte, wurde kurzerhand eine zweite Ebene auf die Dächer der Stadt gesetzt und wieder bei Null gebaut, als existiere der Teil unter den eigenen Füßen gar nicht. Diese Entwicklung kannte man freilich von anderen Welten und man wusste auch das, dass Volk sehr heftig darauf reagieren konnte. Doch war nicht das Wohnen in der Minusebene hoch begehrt und wurden Wohnungen mit horrenden Preisen gehandelt? Mit der Ignoranz einer Verwaltung, die besser wusste was dem Bürger zuzumuten war, wurde das Projekt verwirklicht. Und die entsprechende Folge blieb nicht aus. <br />
Zu heißt es in einem zeitgenössischen Bericht des Adeptus Arbites: <br />
<br />
<span style="color: seagreen;" class="mycode_color">+++Haben Kult -Des gebenedeiten Firmaments- als treibende Kraft hinter den aufwieglerischen Aktivitäten identifizieren können. Einzelne Rädelsführer bereits separiert und abgeurteilt.<br />
Erklärtes Ziel des Kultes ist es, den geplanten Bau der zweiten Wohnebene zu sabotieren und dadurch zu verhindern. Attentate und Anschläge auf bedeutende Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens sind unlängst erfolgt. +++<br />
+++Spezialabteilungen ermitteln.+++ <br />
+++Der Kult vertritt den Glauben, durch den Bau der Ebene werden die Bewohner der darunter liegenden Ebene der Gunst des Imperators entzogen, da dieser sie nicht mehr sehen könne.+++<br />
+++Ekklesiarchie stuft die Auslegung des Kultes als Irrglauben und Ketzerei ein. Der Imperator ist überall! Die Reduzierung auf einen Sonnenkult ist als heidnische Verfälschung zu betrachten. Statusänderung von terroristischer Vereinigung auf ketzerische Verschwörung genehmigt. Exemplarische Exekution ist bei allen Mitgliedern des Kultes und bei allen der Mittäterschaft verdächtigen Personen als ausschließliches Strafmaß anzuwenden.+++<br />
<br />
Gezeichnet: Arbitor Majore Verena Karss</span><br />
<br />
Neben derart radikalen Aktionen gab es eine regelrechte Protestwelle, die sich in Demonstration und zivilem Ungehorsam äußerte und durch fast alle Bevölkerungssichten wogte. Doch selbst der Einfluss lokaler Größen konnte am einmal Beschlossenen nichts mehr ändern. Die Ebene wurde gebaut und die darunter liegenden Gebiete versiegelt. <br />
Schon in jener Zeit machte sich das heute so gewohnte Prinzip der Gesellschaftsverteilung bemerkbar, welches die höher gelegenen Wohnbereiche den Sitz des Geldes und der Macht werden lies.<br />
Galt es vorher noch als ein Privileg im unterirdischen Utopias zu leben, so war durch die Wegnahme der freien Entscheidung der Reiz der tieferen Ebenen verflogen. Pflanzen gleich strebte nun alles nach oben, zum Licht hin. Dabei war es nicht so, dass der offene Himmel die wesentlich bessere Alternative bot. Die Industrialisierung umgab die wachsende Stadt mit einer Glocke aus Schmutz und Abgasen.  Dennoch, die abgeschirmten Ebenen, in Anbetracht der Umweltbelastung außerhalb nicht einmal die schlechtere Wahl, wurden zusehends Refugium der Armen und jener, die Notwenigkeit an das Leben als Troglodyten band. Eine relative Normalisierung, beziehungsweise ein Status quo des Ausnahmezustandes, pegelte sich ein als die immer noch anwachsende Bewohnerzahl einer weiteren Ebene erforderlich machte. Die Proteste waren zu diesem Zeitpunkt schon weniger stark. Als die dritte und vierte Ebene folgten gab es ihn nur noch pro forma. <br />
Von diesem Zeitpunkt an (eine genaue Datierung ist schwerlich möglich, doch die Zahl steht wohl bei mindestens 1500 Jahren) entzog sich das Wachstum der Stadt mehr und mehr der staatlichen Gesamtkontrolle. Zwar wurden immer noch Ebenen auf Geheiß der Regierung eingezogen, doch genauso stark, wenn nicht stärker, wirkten private Unternehmen an der Gestaltung mit. Von Seiten der Herrschenden war man nur mehr bedacht darauf das die Verteidigungsfähigkeit nicht unter den Maßnahmen litt. <br />
Eben diese Verteidigungsfähigkeit wurde später auch dringend gebraucht, doch zuvor erschütterte eine andere Katastrophe das Land. <br />
<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Entstehung der Bresche</span></div>
Der massive Raubbau ringst um die Stadt konnte nicht ewig ohne Folgen bleiben, bedachte man nur mit welcher Rücksichtslosigkeit er vorangetrieben wurde. Das die Zerstörung der Natur dabei soweit ging das rings um die Abbauanlagen kaum noch etwas lebte das größer, oder weniger widerstandsfähig war als eine Kakerlake war dabei noch das kleinste Übel. Die immer tiefer getriebenen Stollen und Schächte hatten den Untergrund irgendwann soweit perforiert, dass selbst der massive Fels, auf welchem sich die Stadt erhob, der Belastung nicht mehr standhalten konnte. Erste kleinere Beben ignorierte man und schrieb sie der alltäglichen, seismischen Aktivitäten zu. Als dieser Fehler erkannt wurde war es bereits zu spät. Im gesamten, östlichen Teil des Industrieringes gab der Boden nach und riss Mensch wie Maschine auf einer Länge von mehreren hundert Kilometern und stellenweise bis zu fünf Kilometern Breite in die Tiefe. Noch heute ist dieser schicksalhafte Tag in der Tradition der Stadt im Tag des Gedenkens festgehalten. Dies markierte das Ende einer Ära. Zwar gingen einige Firmen das Risiko ein am Rand des gähnenden Schlunds weiterhin Abbau zu betreiben, doch das einstige Aufkommen wurde nie wieder erreicht. Allerdings stellte der tiefe Riss nun eine Grenze dar, die in ihren überdimensionalen Proportionen einem gewaltigen Burggraben gleichkam. War die Breche anfangs ein Hindernis für die Landwirtschaftserzeugnisse der östlich gelegenen Agrarregionen, so sollte dieser Riss in der Erdkruste bald dazu beitragen Gohmor und vielleicht ganz Koron vor dem Untergang zu bewahren.<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="http://www.fotos-hochladen.net" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/breche0lshdzb39u.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: breche0lshdzb39u.jpg]" class="mycode_img" /></a><br />
</div>
<span style="color: seagreen;" class="mycode_color"><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Also der Spalt, also die Bresche, wenn sie verstehen, das ist kein guter Ort. Ich meine klar, da ist der Abgrund, Erdbeben, Vulkanausbrüche und so weiter aber das mein ich nicht. Wissen sie ich bin nicht zimperlich oder so, darf man hier draußen auch nicht sein. Manchmal versuchen Mutanten an die Ausrüstung vom Truck ranzukommen oder Banditen aus der Vorwüste haben's auf einen abgesehen. Dann muss man mit der Schrotflinte draufhalten, denen zeigen wer der Boss ist und so. <br />
Die alten Fabrikanlagen sind an und für sich ne Goldmine, haufenweise Kupfer, Platinen und manchmal kann man noch ganze Anlagen ausbauen. Aber trotzdem werden sie keinen Schrottjäger finden der gerne an der Bresche arbeitet und schon gar nicht Nachts. Und die paar Firmen die da noch abbauen, die werden ihnen erzählen die Anlagen seien so stark befestigt wegen den Mutis und den Outlaws. Mag stimmen, keine Ahnung, aber von denen verlässt auch keiner gerne seine Festung und ich kann mir schon denken warum nicht. Als das damals passiert ist, als die Bresche aufgebrochen ist, da hat sie ne Menge Leute umgebracht, mit samt ihren Fabriken und Maschinen in die Tiefe gerissen, direkt ins Feuer des Abgrunds. Können sie sich das vorstellen? Wenn sie mit samt dem Gebäude in dem sie gerade arbeiten buchstäblich zur Hölle fahren? Ich glaube das sich ein Ort sowas merken kann, also so schlimme Dinge und so. Keine Ahnung wie ich das beschreiben soll, aber wenn ne Kirche zum Beispiel ein guter Ort ist, weil da viel gebetet wird und so, dann kann doch bei einem Platz wie der Bresche, wo so viele zum Teufel gegangen sind, nur ein schlechter Platz bei rauskommen. Ein Kumpel von mir, Mick hieß er, der hat erzählt er habe mal so einen Kerl gesehen als er wegen den Ausläufern von nem Wüstensturm in ner alten Lagerhalle unterkommen musste. Eine große, dürre Gestalt, über zwei Meter groß, mit nem Schlapphut und nem zerrissenen Mantel. Stand draußen im Sturm als wäre nichts dabei und hat auf eines der alten Gebäude am Rand gezeigt. Der Wind hatte die Tore aufgerissen und man konnte sehen das die ganze Halle voll mit Baumaschinen stand. Ein Vermögen, der olle Mick hätte ausgesorgt gehabt wenn er sich die unter den Nagel gerissen hätte. Er war auch schon drauf und dran gewesen sie sich zu holen, aber bei dem Sturm hat er sich dann doch nicht getraut. Und was soll ich ihnen sagen? Keine fünfzehn Minuten später gibt es einen Erdrutsch und die ganze Halle, mit samt der Baumaschinen verschwindet im Spalt. Einfach so. <br />
Und der Typ der Mick die Stelle gezeigt hat geht rückwärts, bei meiner Seele, so hat Mick es erzählt, er ist rückwärts durch den Sturm gegangen in Richtung Wüste.<br />
Keine Ahnung was dran ist an der Geschichte, vielleicht nur besoffenes Geschwätz. Ich weiß nur das ich nicht gern bei der Bresche arbeite.<br />
<br />
Lothar Diringhaus, selbständiger Schrottverwerter.</span> </span><br />
<br />
  <br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Krieg der Häuser </span></div>
<br />
<br />
Ungezählte Generationen waren Vergangen seit der vom Licht des Imperators erhellte heilige Septinanus die barbarischen Stämme Korons vernichtet oder unterworfen hatte. Doch in jenen Tagen, lange vor dem schwärzesten aller Verrätereien des Erzketzers Horus, war die Gefahr des Warps undefiniert und wurde nicht mit den Argusaugen heutiger Zeit betrachtet. Der Heilige zerschmetterte das finstere Reich auch Hexenkult und Dämonhuldigung, doch die Wurzel der Verderbtheit rissen er und seine Getreuen nicht heraus. So konnte die alte Schlange sich verbergen und im Geheimen neu erstarken. Viele der Städte die sich Septinaus angeschlossen hatten nährten ihren alten Glauben in der Gewissheit kommender Bluttaten und waren nur zum Schein die treuen Diener des Imperiums. <br />
Gewiss, es gab mahnende Stimmen, Anzeichen und Hinweise. Doch die Aufmerksamkeit des Imperiums war auf andere Dinge gerichtet und man vertraute in dem planetaren Adel, zumal es die Ketzer verstanden ihre Aktivitäten zu verbergen, den Tribut überpünktlich zu entrichten und allerorten vorgaben die treusten und eilfertigsten aller Diener zu sein. <br />
Wann genau sie diesen Schleier der Falschheit hinfort rissen ist schwer zu sagen, waren die Folgen des daraus resultierenden Krieges doch so schlimm das fast alle Aufzeichnungen vernichtet wurden. Aus den Archiven der Imperialen Armee, die letztlich zur Befreiung Korons antrat, geht hervor das man von etwas über hundert Jahren Krieg  sprechen kann. <br />
Der Verlauf dieses planetenumfassenden Schlachtens soll an anderer Stelle genauer umrissen werden, verlangt eine genaue Wiedergabe doch ein Betreten eines gänzlich anderen Feldes. <br />
Dennoch sei gesagt das das Schicksal der Stadt mehr als einmal auf Messers Schneide stand und der ewige Feind bereits beide Füße hinter den Mauern auf dem Boden hatte, letztlich jedoch vom unbeugsamen Willen und rechtschaffenen Zorn der Verteidiger niedergerungen werden konnte. In den Schlachten kam der oben beschriebenen Breche eine besondere Bedeutung zu, erschwerte sie den angreifenden Horden doch mehr als einmal einen massierten Angriff auf die Stadt.          <br />
<br />
<br />
<span style="color: limegreen;" class="mycode_color">  <br />
<span style="font-size: small;" class="mycode_size">Quellenange: <br />
1. Bild (<a href="http://www.google.de/imgres?hl=de&amp;safe=off&amp;biw=1920&amp;bih=936&amp;tbm=isch&amp;tbnid=wREylV4WhcEpUM:&amp;imgrefurl=http://forum.rpg.net/showthread.php%3F479087-Rogue-Trader-Inspirational-Pictures&amp;imgurl=http://i39.photobucket.com/albums/e191/Octarinewolf/Hivecity2.png&amp;w=800&amp;h=450&amp;ei=a0BFUOKeEsnetAb4_IDoCA&amp;zoom=1&amp;iact=hc&amp;vpx=587&amp;vpy=164&amp;dur=1060&amp;hovh=168&amp;hovw=300&amp;tx=223&amp;ty=68&amp;sig=107173538840903441203&amp;page=1&amp;tbnh=103&amp;tbnw=183&amp;start=0&amp;ndsp=48&amp;ved=1t:429,r:3,s:0,i:79" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">forum.rpg.net</a>)<br />
2. Bild (fa7_space_colony)<br />
3. Bild (wasteland_by_<a href="http://www.animecrazy.net/forums/members/u25423/guardian-outlaw-albums-wasteland-art-plus-fallout-3-pics-picture148785-wasteland-torvenius.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">torvenius</a>) </span></span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Splitter aus dem Krieg der Häuser]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=736</link>
			<pubDate>Thu, 03 Mar 2011 22:28:54 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=3"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://koron3.de/showthread.php?tid=736</guid>
			<description><![CDATA[<span style="color: green;" class="mycode_color"><span style="font-size: 3pt;" class="mycode_size">Der nachfolgende Bericht ist nur Personen mit der Autorisierungsstufe ZINNOBER zugänglich zu machen. Es handelt sich um einen historischen Text V. H.s, (siehe hierzu Bericht V.H. Querverweis 7993513) der fünfzig Lokaljahre nach den beschriebenen Ereignissen verfasst wurde. Die Darstellung des Erzfeindes wird darin lakonisch, teilweise bewundernd vorgenommen. Eine Schädigung des Geistes und des imperatorgefälligen Hasses auf den Widersacher ist mit hoher Wahrscheinlichkeit gegeben.  Von einer vollständigen Vernichtung wird jedoch auf Grund der Authentizität und der relativen Detailgenauigkeit bis auf unbestimmte Zeit abgesehen. <br />
</span>   <br />
<br />
Inquisitor Alfonso Ignatius Detomas, Ordo Hereticus <br />
<span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size">Gedanke des Tages: Wissen birgt Macht und Gefahr zu gleichen Teilen.    </span></span><br />
<br />
<br />
<span style="color: green;" class="mycode_color">Verständnisanmerkung durch Geschichtsanalysten Brenner, Einsatzstab Inquisitor Detomas:   <br />
<br />
Die Abhandlung ist im Völkerkonflikt der Welt Koron III anzusiedeln. Lokal als -Krieg der Häuser- bekannt. Der Verfasser schildert Ereignisse der ersten, als -Zeit der Massenheere- bekannte Phase des Krieges. Die Aufzeichnung erfolgte in einer relativen Ruheperiode am Ende dieser Phase, etwa 50 Lokaljahre nach den Geschehnissen. Sie basiert hauptsächlich auf den Aussagen von Veteranen, Augenzeugen und persönlicher Besichtigung des einstigen Schlachtfeldes.   <br />
<br />
Begriffserläuterungen:<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Breche:</span> Des öfteren wird der Begriff -Breche- verwendet. Hier muss unterschieden werden zwischen dem militärischen Begriff, welche eine geschlagene Lücke in eine Formation oder eine Befestigungsanlage meint und der Breche, mit der eine lokale Schlucht von beachtlichem Ausmaß beschreibt. Letztere erstreckt sich U- Förmig um den östlichen Teil des, der Stadt vorgelagertem, Gebiets und ist von mehreren Brücken überspannt. Während der Geschehnisse stellte diese Schlucht die Grenze im Rücken der Gohmorer dar. Die Bedeutung bei der Nutzung des Wortes ergibt sich relativ schlüssig aus dem jeweiligen Kontext.   <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Rarr:</span> Truppenformation der Chaosfraktion, vermutlich in einer Größe zwischen 1000 und 1500 Mann. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Sichel:</span> Truppenformation der Chaosfraktion, vermutlich in einer Größe zwischen 50 000 und 80 000 Mann.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Rasankuri:</span> Truppengattung der Chaosfraktion. Infanterie <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Linienbrecher:</span> Truppengattung der Chaosfraktion. Nahkampfinfanterie<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Verteidiger:</span> Dieser Begriff wird im herkömmlichen Sinn verwendet und als Beschreibung für eine <br />
Truppengattung der Chaosfraktion, welche gezüchtete und geclonte Infanterie meint. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Überindividueller Verteidiger:</span> Anführer von, aus Verteidigern gebildeten Sicheln. Zum Zwecke des effektiveren Kommandierens mit mehr, geistiger Individualität gezüchtet.  <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Carnak: </span>Einheimische Tierart, als Reittier verwendet. Vermutlich mit dem Pferd verwandt, im Durchschnitt etwas größer, stämmiger und ohne Fell. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kardak:</span> Truppengattung der Chaosfraktion. Leichte Reiterei</span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="color: green;" class="mycode_color"><span style="font-size: 3pt;" class="mycode_size">Der nachfolgende Bericht ist nur Personen mit der Autorisierungsstufe ZINNOBER zugänglich zu machen. Es handelt sich um einen historischen Text V. H.s, (siehe hierzu Bericht V.H. Querverweis 7993513) der fünfzig Lokaljahre nach den beschriebenen Ereignissen verfasst wurde. Die Darstellung des Erzfeindes wird darin lakonisch, teilweise bewundernd vorgenommen. Eine Schädigung des Geistes und des imperatorgefälligen Hasses auf den Widersacher ist mit hoher Wahrscheinlichkeit gegeben.  Von einer vollständigen Vernichtung wird jedoch auf Grund der Authentizität und der relativen Detailgenauigkeit bis auf unbestimmte Zeit abgesehen. <br />
</span>   <br />
<br />
Inquisitor Alfonso Ignatius Detomas, Ordo Hereticus <br />
<span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size">Gedanke des Tages: Wissen birgt Macht und Gefahr zu gleichen Teilen.    </span></span><br />
<br />
<br />
<span style="color: green;" class="mycode_color">Verständnisanmerkung durch Geschichtsanalysten Brenner, Einsatzstab Inquisitor Detomas:   <br />
<br />
Die Abhandlung ist im Völkerkonflikt der Welt Koron III anzusiedeln. Lokal als -Krieg der Häuser- bekannt. Der Verfasser schildert Ereignisse der ersten, als -Zeit der Massenheere- bekannte Phase des Krieges. Die Aufzeichnung erfolgte in einer relativen Ruheperiode am Ende dieser Phase, etwa 50 Lokaljahre nach den Geschehnissen. Sie basiert hauptsächlich auf den Aussagen von Veteranen, Augenzeugen und persönlicher Besichtigung des einstigen Schlachtfeldes.   <br />
<br />
Begriffserläuterungen:<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Breche:</span> Des öfteren wird der Begriff -Breche- verwendet. Hier muss unterschieden werden zwischen dem militärischen Begriff, welche eine geschlagene Lücke in eine Formation oder eine Befestigungsanlage meint und der Breche, mit der eine lokale Schlucht von beachtlichem Ausmaß beschreibt. Letztere erstreckt sich U- Förmig um den östlichen Teil des, der Stadt vorgelagertem, Gebiets und ist von mehreren Brücken überspannt. Während der Geschehnisse stellte diese Schlucht die Grenze im Rücken der Gohmorer dar. Die Bedeutung bei der Nutzung des Wortes ergibt sich relativ schlüssig aus dem jeweiligen Kontext.   <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Rarr:</span> Truppenformation der Chaosfraktion, vermutlich in einer Größe zwischen 1000 und 1500 Mann. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Sichel:</span> Truppenformation der Chaosfraktion, vermutlich in einer Größe zwischen 50 000 und 80 000 Mann.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Rasankuri:</span> Truppengattung der Chaosfraktion. Infanterie <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Linienbrecher:</span> Truppengattung der Chaosfraktion. Nahkampfinfanterie<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Verteidiger:</span> Dieser Begriff wird im herkömmlichen Sinn verwendet und als Beschreibung für eine <br />
Truppengattung der Chaosfraktion, welche gezüchtete und geclonte Infanterie meint. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Überindividueller Verteidiger:</span> Anführer von, aus Verteidigern gebildeten Sicheln. Zum Zwecke des effektiveren Kommandierens mit mehr, geistiger Individualität gezüchtet.  <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Carnak: </span>Einheimische Tierart, als Reittier verwendet. Vermutlich mit dem Pferd verwandt, im Durchschnitt etwas größer, stämmiger und ohne Fell. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kardak:</span> Truppengattung der Chaosfraktion. Leichte Reiterei</span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Apokryphen der sehnsüchtigen Reinheit]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=521</link>
			<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 22:33:30 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=4"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://koron3.de/showthread.php?tid=521</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Zu Anbeginn unserer gekannten Äonen, formten sich aus dem immateriellen, statischen Worten, das materielle und formbare, die sogenannte Existenz. Existenz ist es, welche diese unsere Galaxie durchflutet gleich der lebensspendenden Liebe unseres Schöpfers selbst. Was einstmals aus den unbefleckten Quellen des Lichts und dem ewigen drohenden Quell der Schatten erschaffen wurde, überdauert seit etlichen Äonen jeglichem Auswurf der widernatürlichen Unreinheit einer sekundären, verdorbenen Schöpfung. Vor mehreren Jahrtausenden glaubten imperiale Scholaren dieser unheiligen Präsenz einen schadhaften Namen einbrennen zu können, doch ihr versuch scheiterte, der Name wurde vergessen, zum Wohle aller. Keine derart widerliche Macht möge es verdienen jemals einen wahrhaften Namen tragen zu dürfen, denn allein eine Benennung, verkündet Akzeptanz gegenüber dieser Widernatur, sie zu akzeptieren würde bedeuten, diese Entität als natürlichen Teil unserer Existenz anzuerkennen. Dies durfte nicht geschehen, dies sollte niemals geschehen. So wurden selbst die Namen jener ausgelöscht, welche diesen ketzerischen Versuch einstmals unternahmen. Sie wurden in unendlicher Schmach aus jeglichen Analen getilgt, die höchste vorstellbare Buße, jene Verdammnis des Vergessens. Nicht einmal die Reinsten vermögen noch deren Namen zu verkünden.<br />
<br />
Der menschliche Verstand ist eine gewobene Hülle, sein blutdurchströmtes Fleisch ist das Pergament auf welchem mit jenem reinem Sanguin die wahren Namen jeglicher Schöpfung geschrieben wurden. Das vergossene Blut unseres gefallenen Erlösers befreit uns von jenen kindlichen Sünden unserer Vorväter. Unser physisches Fleisch ist lediglich der irdische Widerspiegel der uralten Schöpfungsform, deren Reinheit unsere metaphysische Seele begründet. Das Fleisch ist des Schöpfers gesprochene Silbe, ein gegebenes Versprechen an all jene, welche selbst nach all den Verführungen der Widernatur noch loyal zu seinem einstmaligen Worte stehen. Dieses Wort ist das gewobene Fleisch, loyal zum Fleische. Das Fleisch, aus welchem jegliche Schöpfung entstanden war. Licht und Finsternis, die urzeitlichen Elemente, der Dualismus alles Seins. Die Komplexität hinter einer derartigen Vorstellung vermag selbst die gelehrtesten Menschen in einen apathischen Wahnsinn verfallen zu lassen, noch ehe sie das oberste Stäubchen abgetragen haben, noch bevor der erste, geringste Buchstabe des Wortes gänzlich entschlüsselt wurde.<br />
<br />
Über das Wort selbst existieren tausende Mythen und Legenden, manche künden von antiken Großmächten, andere von gegenwärtigen Planetoiden. Allein das Wissen eines einzelnen Buchstabens vermochte sogenannten Hochkulturen in eine neue Ära zu erheben oder in die Vollkommenheit der Verderbnis zu führen. Der Mensch wurde schlicht nicht geschaffen, eine derart reine Macht zu führen. Sie zu verstehen, zu benuten, bedeutet sich selbst ins makellose Angesicht der ursprünglichen Schöpfungskraft zu erheben, welches ein unsäglicher Frevel wieder alles existierende darstellt und allein mit der namenlosen Widernatur vergleichbar sein mag.<br />
<br />
Dies ist nur eine unbedeutende Niederschrift, eine gewissenhafte Abschrift eines in unvergänglichen Stein gemeißelten Testaments an kommende Generationen, welches ich, auserwählter Weise, beschauen durfte. Seit diesem mir gewährten Tage, vermag mein klägliches Augenlicht nicht mehr seinen treuen Dienst zu verrichten, von solch überwältigender Reinheit waren diese Apokryphen, doch ich will sie gerne wiedergeben, in einer menschlicheren Weise, auf das nicht auch ihr eure Sicht der Physis verliefen möget."</span><br />
<br />
- Erzbischof Zeleam Niabeos, Erwählter Seiner Heiligkeit zu Terra]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Zu Anbeginn unserer gekannten Äonen, formten sich aus dem immateriellen, statischen Worten, das materielle und formbare, die sogenannte Existenz. Existenz ist es, welche diese unsere Galaxie durchflutet gleich der lebensspendenden Liebe unseres Schöpfers selbst. Was einstmals aus den unbefleckten Quellen des Lichts und dem ewigen drohenden Quell der Schatten erschaffen wurde, überdauert seit etlichen Äonen jeglichem Auswurf der widernatürlichen Unreinheit einer sekundären, verdorbenen Schöpfung. Vor mehreren Jahrtausenden glaubten imperiale Scholaren dieser unheiligen Präsenz einen schadhaften Namen einbrennen zu können, doch ihr versuch scheiterte, der Name wurde vergessen, zum Wohle aller. Keine derart widerliche Macht möge es verdienen jemals einen wahrhaften Namen tragen zu dürfen, denn allein eine Benennung, verkündet Akzeptanz gegenüber dieser Widernatur, sie zu akzeptieren würde bedeuten, diese Entität als natürlichen Teil unserer Existenz anzuerkennen. Dies durfte nicht geschehen, dies sollte niemals geschehen. So wurden selbst die Namen jener ausgelöscht, welche diesen ketzerischen Versuch einstmals unternahmen. Sie wurden in unendlicher Schmach aus jeglichen Analen getilgt, die höchste vorstellbare Buße, jene Verdammnis des Vergessens. Nicht einmal die Reinsten vermögen noch deren Namen zu verkünden.<br />
<br />
Der menschliche Verstand ist eine gewobene Hülle, sein blutdurchströmtes Fleisch ist das Pergament auf welchem mit jenem reinem Sanguin die wahren Namen jeglicher Schöpfung geschrieben wurden. Das vergossene Blut unseres gefallenen Erlösers befreit uns von jenen kindlichen Sünden unserer Vorväter. Unser physisches Fleisch ist lediglich der irdische Widerspiegel der uralten Schöpfungsform, deren Reinheit unsere metaphysische Seele begründet. Das Fleisch ist des Schöpfers gesprochene Silbe, ein gegebenes Versprechen an all jene, welche selbst nach all den Verführungen der Widernatur noch loyal zu seinem einstmaligen Worte stehen. Dieses Wort ist das gewobene Fleisch, loyal zum Fleische. Das Fleisch, aus welchem jegliche Schöpfung entstanden war. Licht und Finsternis, die urzeitlichen Elemente, der Dualismus alles Seins. Die Komplexität hinter einer derartigen Vorstellung vermag selbst die gelehrtesten Menschen in einen apathischen Wahnsinn verfallen zu lassen, noch ehe sie das oberste Stäubchen abgetragen haben, noch bevor der erste, geringste Buchstabe des Wortes gänzlich entschlüsselt wurde.<br />
<br />
Über das Wort selbst existieren tausende Mythen und Legenden, manche künden von antiken Großmächten, andere von gegenwärtigen Planetoiden. Allein das Wissen eines einzelnen Buchstabens vermochte sogenannten Hochkulturen in eine neue Ära zu erheben oder in die Vollkommenheit der Verderbnis zu führen. Der Mensch wurde schlicht nicht geschaffen, eine derart reine Macht zu führen. Sie zu verstehen, zu benuten, bedeutet sich selbst ins makellose Angesicht der ursprünglichen Schöpfungskraft zu erheben, welches ein unsäglicher Frevel wieder alles existierende darstellt und allein mit der namenlosen Widernatur vergleichbar sein mag.<br />
<br />
Dies ist nur eine unbedeutende Niederschrift, eine gewissenhafte Abschrift eines in unvergänglichen Stein gemeißelten Testaments an kommende Generationen, welches ich, auserwählter Weise, beschauen durfte. Seit diesem mir gewährten Tage, vermag mein klägliches Augenlicht nicht mehr seinen treuen Dienst zu verrichten, von solch überwältigender Reinheit waren diese Apokryphen, doch ich will sie gerne wiedergeben, in einer menschlicheren Weise, auf das nicht auch ihr eure Sicht der Physis verliefen möget."</span><br />
<br />
- Erzbischof Zeleam Niabeos, Erwählter Seiner Heiligkeit zu Terra]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Legenden, Überlieferungen und alte Dokumente]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=280</link>
			<pubDate>Sat, 29 Nov 2008 23:09:52 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=4"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://koron3.de/showthread.php?tid=280</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Wie es sich zugetragen das der Flecken Land, Septinanus zu seinem Namen gekommen. <br />
<br />
Da unser hoch löblicher Lord- Admiral Reventis nun aber Koron den Dritten erreichte, hob ein großes Geschrei unter dem wilden Volke dieses Weltenrundes an. Sie wehklagten gar grausig, da sie das heilige Wort des Imperator vernahmen und ihm als dann huldvoll sein sollten. Sie aber schmähten ihn so sie weiterhin ihren schändlichen Götzen opfern wollten. <br />
Als sich die Schiffe der Armada nun hinabbegaben und sengendes Plasma wie Feuer über ihre Häupter regnen ließ da packte sie der Zorn und sie ergriffen ihre Waffen. Gleichwohl wir des Rüstzeugs gänzlich trefflicher bestücket waren, erlagen wir doch der schieren Zahl. Den Tot fürchteten sie nicht so wie es der bußfertige Krieger tut. Selbst da ihnen Schädel und Leib gespalten, suchten sie uns die Namen ihrer abscheulichen Götter entgegen zu speien. <br />
Wie die Bedrängung aber gar zu arg gewesen hieß der gute Admiral die Schiffe wieder aufsteigen. Allein die Lichthammer ist wohl auf dem Felde geblieben und siebzig der Unsrigen. <br />
So ward der Weg nach Westen gewählt und eine Insel auserkoren Platz für Landung und Rast zu sein. Die Insel war Rakmena und die Festung war Rekemafortress. Von diesem hohen Stein sollte ein neuerlicher Versuch der Bekehrung mannhaft in Angriff genommen werden. Erst galt es jedoch die Wunden zu pflegen und ein Bollwerk aufzutürmen, auf das uns die Wilden, die uns zu Zeiten mit Booten zuzusetzen begonnen hatten, nicht gefährlich werden mochten. <br />
Ein anderes Laster ergriff nun aber Besitz von den, bis dato so löblichen, Mannen. In der Sicherheit des ummauerten Friedes ergriff die Bequemlichkeit Besitz von ihnen. Nicht länger stand ihnen der Sinn nach der frommen Aufgabe das geheiligte Wort zu verbreiten. Die Gefahren dieser feindlichen Welt schrecken sie anstatt sie herauszufordern. Im Schutz der Feste genügte es ihnen von Zeit zu Zeit das unerforschte Land zu überfliegen und den Tot zu den Barbaren zu bringen. So auch noch Admiral Reventis einem bösen Fieber erlag, vermochten sie sich gar nicht mehr ihrer Mission zu entsinnen. Nun muss berichtet werden das nicht alle dem Müßiggang erlagen. Eine eifrige Schar hatte das Ansinnen nicht vergessen. Unter ihnen war Septinanus, aus dem Geschlecht der Ferianen, am inbrünstigsten zu benennen. Seine Worte, mit goldener Zunge und feurigem Herzen gesprochen, suchte seine Gefährten auf den rechten Pfad zurückzuführen und bei manch einem gelang es wohl. Jene Schurken, die das mit Grimmen sahen trachteten Septinanus nach dem Leben und wollten ihm  Übles. Da wart bei einem Bereden, Mord und Kampf gerufen und ein großes Hauen und Stechen ging sich an. Jene die Tot geblieben, sind die Sündigen gewesen und Septinanus ward zum neuen Herren erhoben. <br />
Mit erwachtem Eifer ging man bald an das heilige Werk. Die Inseln zur nächsten Seite, die da Frkaas, Regil und Tiefgrund waren, erfuhren Bekehrung. Die erste Kathedrale stand auf Frkaas und hell war der Klang ihrer Glocke. Das Heer der Konvertierten rüstete sich und trug das Recht mit Feuer und Schwert auf das große Land. Hier entgegneten ihnen die ketzerischen Heere von Gurul und Fajak-Tur. Nicht verbündet, sondern im Wettstreit um unserer Vernichtung. Wir erschlugen sie und  schleiften die Mauern Guruls. Fajak-Tur war uns Stützpunkt. Im langen Winter litten wir große Not und verloren die Faust der Erkenntnis vor der Küste Regils. Als die Berge aus Eis zurückwichen kam Verstärkung von den Inseln und man rüstete sich zu neuen Wagnissen. Tief ins Land drangen wir vor. Giftige Schlangen und Bestien, der Hölle entstiegen, setzten uns zu als wollten sie die Entschlossenheit erproben. Wir jedoch ließen uns nicht schwankend machen und erreichten die Ebene von Krax. Warfen die Stämme der Ubanti nieder und errichteten Stützpunkte beim Klauengrad und an den Hängen des Galgamela.                     <br />
Hier erreichte uns die Kunde das sich ein großer Waffengang gegen uns wälzte. Hunderttausend Speere boten die Ketzer auf und Späher berichteten uns das der Feind Waffen aus der Hammer des Lichts erbeutet hatte. <br />
Septinanus drängte es die Entscheidung zu suchen und so wappneten wir uns. Der Weg führte alsbald durch die Wälder auf die Steppe wo die Horden uns erwarteten. Es war ein furchtbares Schlachten, wie ich ihm zuvor nicht beiwohnte. Das Blut tränkte den Boden wie Regen und selbst als alle Laserwaffen ihrer Energie beraubt schien die Zahl der Feinde keinen Abbruch zu finden. Wir nahmen Zuflucht zu Schwert und Schild und drangen weiter auf sie ein. Endlich brach der Widerstand und ein großer Teil der linksseitigen Heeresfront fiel in großer Unordnung zurück. Wir rieten Septinanus abzulassen für den Tag. Am darauf folgenden mit neuem Mut frisch bereit zustehen.Sein Eifer überwog die Vorsicht und er preschte den Fliehenden hinterdrein.<br />
Reichlich fielen sie unter seinen Hieben, doch der Feind war listenreich. Die Unheiligen opferten einen beachtlichen Teil ihres Heeres um den Gesalbten in den Hinterhalt zu locken. Nahe der Hügel lagen die schrecklichen Krieger Rawig- Nus und Rasan- Kurs. Sie entleibten einen jeden und schnitten sie ihn Stücke, denn sie waren Menschenfresser. Septinanus aber ließen sie unangetastet und schleppten in weg. Nach Rawig- Nus wurde er gebracht. Gezerrt vor den Tyrann verlangte dieser er möge seinem Glauben abschwören und vom Fleisch seiner toten Brüder zehren. Septinanus weigerte sich und sprach, er wolle lieber gekocht werden wie seine Brüder als abzuschwören. So geschah es.<br />
Sie kochten ihn in Wasser, bis das er tot war, verschlangen sein Fleisch und sandten seine Knochen als Hohn an uns zurück. <br />
Das Gedenken an ihn vermochten sie nicht zu rauben, wie sie es mit seinem Leben getan haben. Denn das Land auf dem wir alle wandeln soll geheißen, vom heutigem Tage an, nach seinem und nur seinen Namen.</span><br />
<br />
Aus: Die Befreiung des Trojan- Sektors von Titus Tempestra dem Älteren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Wie es sich zugetragen das der Flecken Land, Septinanus zu seinem Namen gekommen. <br />
<br />
Da unser hoch löblicher Lord- Admiral Reventis nun aber Koron den Dritten erreichte, hob ein großes Geschrei unter dem wilden Volke dieses Weltenrundes an. Sie wehklagten gar grausig, da sie das heilige Wort des Imperator vernahmen und ihm als dann huldvoll sein sollten. Sie aber schmähten ihn so sie weiterhin ihren schändlichen Götzen opfern wollten. <br />
Als sich die Schiffe der Armada nun hinabbegaben und sengendes Plasma wie Feuer über ihre Häupter regnen ließ da packte sie der Zorn und sie ergriffen ihre Waffen. Gleichwohl wir des Rüstzeugs gänzlich trefflicher bestücket waren, erlagen wir doch der schieren Zahl. Den Tot fürchteten sie nicht so wie es der bußfertige Krieger tut. Selbst da ihnen Schädel und Leib gespalten, suchten sie uns die Namen ihrer abscheulichen Götter entgegen zu speien. <br />
Wie die Bedrängung aber gar zu arg gewesen hieß der gute Admiral die Schiffe wieder aufsteigen. Allein die Lichthammer ist wohl auf dem Felde geblieben und siebzig der Unsrigen. <br />
So ward der Weg nach Westen gewählt und eine Insel auserkoren Platz für Landung und Rast zu sein. Die Insel war Rakmena und die Festung war Rekemafortress. Von diesem hohen Stein sollte ein neuerlicher Versuch der Bekehrung mannhaft in Angriff genommen werden. Erst galt es jedoch die Wunden zu pflegen und ein Bollwerk aufzutürmen, auf das uns die Wilden, die uns zu Zeiten mit Booten zuzusetzen begonnen hatten, nicht gefährlich werden mochten. <br />
Ein anderes Laster ergriff nun aber Besitz von den, bis dato so löblichen, Mannen. In der Sicherheit des ummauerten Friedes ergriff die Bequemlichkeit Besitz von ihnen. Nicht länger stand ihnen der Sinn nach der frommen Aufgabe das geheiligte Wort zu verbreiten. Die Gefahren dieser feindlichen Welt schrecken sie anstatt sie herauszufordern. Im Schutz der Feste genügte es ihnen von Zeit zu Zeit das unerforschte Land zu überfliegen und den Tot zu den Barbaren zu bringen. So auch noch Admiral Reventis einem bösen Fieber erlag, vermochten sie sich gar nicht mehr ihrer Mission zu entsinnen. Nun muss berichtet werden das nicht alle dem Müßiggang erlagen. Eine eifrige Schar hatte das Ansinnen nicht vergessen. Unter ihnen war Septinanus, aus dem Geschlecht der Ferianen, am inbrünstigsten zu benennen. Seine Worte, mit goldener Zunge und feurigem Herzen gesprochen, suchte seine Gefährten auf den rechten Pfad zurückzuführen und bei manch einem gelang es wohl. Jene Schurken, die das mit Grimmen sahen trachteten Septinanus nach dem Leben und wollten ihm  Übles. Da wart bei einem Bereden, Mord und Kampf gerufen und ein großes Hauen und Stechen ging sich an. Jene die Tot geblieben, sind die Sündigen gewesen und Septinanus ward zum neuen Herren erhoben. <br />
Mit erwachtem Eifer ging man bald an das heilige Werk. Die Inseln zur nächsten Seite, die da Frkaas, Regil und Tiefgrund waren, erfuhren Bekehrung. Die erste Kathedrale stand auf Frkaas und hell war der Klang ihrer Glocke. Das Heer der Konvertierten rüstete sich und trug das Recht mit Feuer und Schwert auf das große Land. Hier entgegneten ihnen die ketzerischen Heere von Gurul und Fajak-Tur. Nicht verbündet, sondern im Wettstreit um unserer Vernichtung. Wir erschlugen sie und  schleiften die Mauern Guruls. Fajak-Tur war uns Stützpunkt. Im langen Winter litten wir große Not und verloren die Faust der Erkenntnis vor der Küste Regils. Als die Berge aus Eis zurückwichen kam Verstärkung von den Inseln und man rüstete sich zu neuen Wagnissen. Tief ins Land drangen wir vor. Giftige Schlangen und Bestien, der Hölle entstiegen, setzten uns zu als wollten sie die Entschlossenheit erproben. Wir jedoch ließen uns nicht schwankend machen und erreichten die Ebene von Krax. Warfen die Stämme der Ubanti nieder und errichteten Stützpunkte beim Klauengrad und an den Hängen des Galgamela.                     <br />
Hier erreichte uns die Kunde das sich ein großer Waffengang gegen uns wälzte. Hunderttausend Speere boten die Ketzer auf und Späher berichteten uns das der Feind Waffen aus der Hammer des Lichts erbeutet hatte. <br />
Septinanus drängte es die Entscheidung zu suchen und so wappneten wir uns. Der Weg führte alsbald durch die Wälder auf die Steppe wo die Horden uns erwarteten. Es war ein furchtbares Schlachten, wie ich ihm zuvor nicht beiwohnte. Das Blut tränkte den Boden wie Regen und selbst als alle Laserwaffen ihrer Energie beraubt schien die Zahl der Feinde keinen Abbruch zu finden. Wir nahmen Zuflucht zu Schwert und Schild und drangen weiter auf sie ein. Endlich brach der Widerstand und ein großer Teil der linksseitigen Heeresfront fiel in großer Unordnung zurück. Wir rieten Septinanus abzulassen für den Tag. Am darauf folgenden mit neuem Mut frisch bereit zustehen.Sein Eifer überwog die Vorsicht und er preschte den Fliehenden hinterdrein.<br />
Reichlich fielen sie unter seinen Hieben, doch der Feind war listenreich. Die Unheiligen opferten einen beachtlichen Teil ihres Heeres um den Gesalbten in den Hinterhalt zu locken. Nahe der Hügel lagen die schrecklichen Krieger Rawig- Nus und Rasan- Kurs. Sie entleibten einen jeden und schnitten sie ihn Stücke, denn sie waren Menschenfresser. Septinanus aber ließen sie unangetastet und schleppten in weg. Nach Rawig- Nus wurde er gebracht. Gezerrt vor den Tyrann verlangte dieser er möge seinem Glauben abschwören und vom Fleisch seiner toten Brüder zehren. Septinanus weigerte sich und sprach, er wolle lieber gekocht werden wie seine Brüder als abzuschwören. So geschah es.<br />
Sie kochten ihn in Wasser, bis das er tot war, verschlangen sein Fleisch und sandten seine Knochen als Hohn an uns zurück. <br />
Das Gedenken an ihn vermochten sie nicht zu rauben, wie sie es mit seinem Leben getan haben. Denn das Land auf dem wir alle wandeln soll geheißen, vom heutigem Tage an, nach seinem und nur seinen Namen.</span><br />
<br />
Aus: Die Befreiung des Trojan- Sektors von Titus Tempestra dem Älteren.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Kartenmaterial]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=20</link>
			<pubDate>Sat, 12 Jul 2008 20:43:14 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=4"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://koron3.de/showthread.php?tid=20</guid>
			<description><![CDATA[[CENTER]Imperium der Menschheit! <br />
<br />
<a href="http://www.bilder-hochladen.net/files/7b0y-i-jpg.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="http://www.bilder-hochladen.net/files/thumbs/7b0y-i.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 7b0y-i.jpg]" class="mycode_img" /></a>[/CENTER]<br />
<br />
[CENTER] Trojan-Subsektor <br />
 <a href="http://www.bilder-hochladen.net/files/7b0y-24-jpg.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="http://www.bilder-hochladen.net/files/thumbs/7b0y-24.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 7b0y-24.jpg]" class="mycode_img" /></a>[/CENTER]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[[CENTER]Imperium der Menschheit! <br />
<br />
<a href="http://www.bilder-hochladen.net/files/7b0y-i-jpg.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="http://www.bilder-hochladen.net/files/thumbs/7b0y-i.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 7b0y-i.jpg]" class="mycode_img" /></a>[/CENTER]<br />
<br />
[CENTER] Trojan-Subsektor <br />
 <a href="http://www.bilder-hochladen.net/files/7b0y-24-jpg.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="http://www.bilder-hochladen.net/files/thumbs/7b0y-24.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 7b0y-24.jpg]" class="mycode_img" /></a>[/CENTER]]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Sitten und Gebräuche der Gohmor- Makropole!]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=13</link>
			<pubDate>Mon, 07 Jul 2008 21:52:22 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=4"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://koron3.de/showthread.php?tid=13</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Sitten und Gebräuche der Gohmor- Makropole!</span> <br />
(Wissenswertes, Wichtiges und Unwichtiges über das Leben in Gohmor)<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Währung und Bezahlung: </span>  <br />
Der imperiale Schekel und Schekelheller ist die Wehrung auf Koron, so wie fast überall im Imperium. In Gohmor gibt es ihn in Münzen, Scheinen und auf Creditsticks. <br />
Der bargeldlose Finanzverkehr gehört in der Oberstadt zum guten Ton. Hier wird fast alles mit Creditsticks und den entsprechenden Lesegeräten abgehandelt. <br />
Im Rest der Stadt verläuft der Umgang nicht anders als auf tausend anderen Welt auch. In der Unterstadt kommt jedoch noch die Schattenwährung hinzu. LHO- Stäbchen und Munition sind hier ebenso legitime Zahlungsmittel wie klingende Münze. Auch direkte Tauschgeschäfte sind üblich. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Waffenbesitz: </span>  <br />
Gohmor ist ein gefährliches Pflaster und man muss sein Leben schützen. Eine Waffen mitzuführen ist  so gewöhnlich wie andernorts einen Hut oder einen Regenschirm zu tragen. Ab dem sechzehnten Lebensjahr ist es jedem Bürger erlaubt eine Schusswaffe zu besitzen und offen zu tragen. Lediglich schwere Waffen sind verboten, doch die Gesetzgebung ist in dieser Hinsicht schwammig und schlecht ausformuliert. Letztendlich ist es Auslegungssache der Arbites. Nur leider lassen sich die Typen mit den dicken Kanonen diese nur ungern abnehmen.  <br />
In der Unterstadt und den Slums erkennt man den sozialen Stand meist an der Größe der Waffe. Die Gangbosse umgeben sich mit, bis an die Zähne bewaffneten, Schlägern und Mietklingen. Hier unten gibt es so gut wie keine Kontrollen und lediglich der Preis und das Angebot reguliert das Arsenal der Banden. <br />
Die mittlere Ebene ist wesentlich gesitteter. Zwar werden Messer, Pistolen und MPs auch offen getragen, doch alles darüber erzeugt Argwohn. Kontrollen sind hier an der Tagesordnung und erfolgen oftmals willkürlich. Längst nicht jeder Bürger macht von seinem Recht auf Selbstschutz gebrauch. Die meisten Leute geben ihr sauer verdientes Geld lieber für Essen als für Schusswaffen aus, andere vollen einfach nicht das Gewalt ihr Leben dominiert. <br />
In der Oberstadt ist es verpönt seine Waffe zu zeigen. Es zeigt das man Angst vor Anschlägen hat, was wiederum als Schwäche ausgelegt wird. Zwar sieht man ab und zu prunkvolle Schmuckwaffen, doch diese sind mehr Mode als Mordinstrument. Trotzdem sind die Reichen und Schönen keinesfalls wehrlos. Neben ihren Leibwächtern haben die meisten verdeckte Waffen bei sich. Unter der Kleidung, als Digitalwaffen oder in Spazierstöcken versteckt.    <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Mutanten:</span>  <br />
Auch Gohmor bleibt nicht vom Fluch der Mutation verschon. Es kann jeden treffen. Zwar werden die meisten Betroffenen als Mutanten geboren, doch es kann praktisch in jedem Lebensalter dazu kommen. In Adelskreisen werden Gezeichnete oftmals versteckt oder auf entlegene Sommerresidenzen verbracht. <br />
Das Volk hat diese Möglichkeit jedoch nicht. <br />
Nach dem “Krieg der Häuser”, als das Imperium sehr präsent auf Koron war, ging man großflächig gegen Mutanten vor. Sie wurden in Lager gesperrt oder musst in Minen bis zum Tode schuften.  Diese Politik der Unterdrückung führte bald zu massiven Revolten. <br />
Nachdem der Würgegriff des Imperiums sich wieder ein wenig gelockert hatte strebten die Konzerne eine friedliche Lösung des Mutantenproblems an.  Man gewehrte ihnen minimale Rechte und ließ ihnen den Glauben ihr Leben selbst bestimmen zu können.    <br />
Sie buckelten noch immer in den Minen, doch bekommen dafür immerhin soviel Lohn das sie nicht verhungern müssen. Die Mutanten werden sich niemals über die Slums erheben und kein normaler Bürger wird sie als gleichwertig anerkennen. Ab und zu gärt es in den Elendsvierteln und es kommt zu Unruhen. Diese können jedoch meist mit ein paar leeren Versprechungen oder einem massiven Arbiteseinsatz im Keim erstickt werden.     <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Öffentliche Verkehrsmittel: </span>  <br />
Das Verkehrsmittel der einfachen Leute ist der Dampfzug. Eine Fahrt kostet einen Schekel pro 20 Kilometer. Da die meisten Leute ihren Stadtabschnitt nur sehr selten verlassen ein billiges Vergnügen. Das Schienennetz deckt den kompletten mittleren Bereich der Stadt ab und hat separate Anbindungen an die Oberstadt. Die schnaufenden Lokomotiven gehören zum normalen Stadtbild und tragen ihren Teil zum ewigen Smog bei.  <br />
Wer es eilig hat greift auf ein Taxi zurück. Zwar etwas kostspieliger, dafür sind die Fahrer rücksichtslos genug, so das man schnell an sein Ziel kommt. In den Gefilden der Reichen gibt es auch Taxen, nur sind  diese oftmals mit einem Antigravitationsmotor ausgerüstet und schweben nahezu lautlos durch die Lüfte. Magnetschwebebahnen gleiten in Glasröhren zwischen den Türmen der Macht hin und her. <br />
In den Slums sind Rikschas das Einzige was man als öffentliche Verkehrsmittel bezeichnen könnte. Für ein paar Heller oder etwas Essbares mühen sich die menschlichen Zugtiere, mit ihren Passagieren, durch die schlammigen Straßen. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Xenos:</span> <br />
Nach offiziellen Angaben befinden sich permanent 8000 vernunftbegabte, nichtmenschliche Lebewesen auf Koron. Im Vergleich zur humanen Bevölkerung sind dies verschwindend wenige. Meist sind es Händler oder Söldner. <br />
Zwar ist die offizielle, politische Haltung Korons antiaußerirdisch, doch andererseits ist der Handel mit Xenos ein, zwar kleiner aber nichtsdestotrotz,  wichtiger Wirtschaftszweig. Daher ist man zu einem, etwas unlauteren, Kompromiss gekommen. In bestimmten Bereichen dürfen sich Nichtmenschen aufhalten, solange sie eine Sondergenehmigung haben. Außerdem müssen sie sich so verhüllen, dass ihr Äußeres nicht die Augen der Menschen beleidigt. Die Arbites sind darüber nicht sonderlich glücklich und wehe dem Xeno das sich von ihnen bei einer Gesetzesübertretung erwischen lässt.     <br />
Immer wieder versuchen nämlich einige Nichtmenschen die erlaubten Zonen zu verlassen. Dazu verkleiden sie sich oder geben sich als Mutanten aus. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Öffentliches Kommunikationsnetz:</span> <br />
Über ganz Gohmor sind Informationsterminals verteilt. In der mittleren Ebene sind zwar viele demoliert, doch ein Großteil funktioniert einigermaßen. Sie geben Auskunft über die Lage von Behörden, Fabriken und Sehenswürdigkeiten und können, gegen ein Entgelt, als Telefonzelle in das öffentliche Netz benutzt werden. An dieses Netz ist jeder Haushalt, sprich jedes Wohnhabitat, angeschlossen. Zwar funktionieren auch hier bei weitem nicht alle Apparate, doch die Regierung versucht nachzusteuern wo sie kann. <br />
Da die Unterstadt nicht einmal überall ein funktionierendes Stromnetz hat, erübrigt sich eine Frage nach dem Stand der dortigen Kommunikationsverbindungen. <br />
Was viele Bürger nicht wissen, ist das die Stadt auch über ein Computernetzwerk verfügt. Hier werden Daten ausgetaucht und Informationen gesammelt. Es ist das Gedächtnis der Stadt und der Zugang ist nur über spezielle Ports möglich. Das Monopol dieser Anschlüsse liegt eindeutig beim Adeptus Mechanicus, die das Netz zur Wartung technischer Anlagen und zum Informationsaustausch nutzen. Doch in den letzten Jahrzehenten machen sich auch immer mehr, grade wohlhabende, Bürger das Netzwerk zu nutze. Für geschäftliche Transaktionen oder für private Angelegenheiten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Sitten und Gebräuche der Gohmor- Makropole!</span> <br />
(Wissenswertes, Wichtiges und Unwichtiges über das Leben in Gohmor)<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Währung und Bezahlung: </span>  <br />
Der imperiale Schekel und Schekelheller ist die Wehrung auf Koron, so wie fast überall im Imperium. In Gohmor gibt es ihn in Münzen, Scheinen und auf Creditsticks. <br />
Der bargeldlose Finanzverkehr gehört in der Oberstadt zum guten Ton. Hier wird fast alles mit Creditsticks und den entsprechenden Lesegeräten abgehandelt. <br />
Im Rest der Stadt verläuft der Umgang nicht anders als auf tausend anderen Welt auch. In der Unterstadt kommt jedoch noch die Schattenwährung hinzu. LHO- Stäbchen und Munition sind hier ebenso legitime Zahlungsmittel wie klingende Münze. Auch direkte Tauschgeschäfte sind üblich. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Waffenbesitz: </span>  <br />
Gohmor ist ein gefährliches Pflaster und man muss sein Leben schützen. Eine Waffen mitzuführen ist  so gewöhnlich wie andernorts einen Hut oder einen Regenschirm zu tragen. Ab dem sechzehnten Lebensjahr ist es jedem Bürger erlaubt eine Schusswaffe zu besitzen und offen zu tragen. Lediglich schwere Waffen sind verboten, doch die Gesetzgebung ist in dieser Hinsicht schwammig und schlecht ausformuliert. Letztendlich ist es Auslegungssache der Arbites. Nur leider lassen sich die Typen mit den dicken Kanonen diese nur ungern abnehmen.  <br />
In der Unterstadt und den Slums erkennt man den sozialen Stand meist an der Größe der Waffe. Die Gangbosse umgeben sich mit, bis an die Zähne bewaffneten, Schlägern und Mietklingen. Hier unten gibt es so gut wie keine Kontrollen und lediglich der Preis und das Angebot reguliert das Arsenal der Banden. <br />
Die mittlere Ebene ist wesentlich gesitteter. Zwar werden Messer, Pistolen und MPs auch offen getragen, doch alles darüber erzeugt Argwohn. Kontrollen sind hier an der Tagesordnung und erfolgen oftmals willkürlich. Längst nicht jeder Bürger macht von seinem Recht auf Selbstschutz gebrauch. Die meisten Leute geben ihr sauer verdientes Geld lieber für Essen als für Schusswaffen aus, andere vollen einfach nicht das Gewalt ihr Leben dominiert. <br />
In der Oberstadt ist es verpönt seine Waffe zu zeigen. Es zeigt das man Angst vor Anschlägen hat, was wiederum als Schwäche ausgelegt wird. Zwar sieht man ab und zu prunkvolle Schmuckwaffen, doch diese sind mehr Mode als Mordinstrument. Trotzdem sind die Reichen und Schönen keinesfalls wehrlos. Neben ihren Leibwächtern haben die meisten verdeckte Waffen bei sich. Unter der Kleidung, als Digitalwaffen oder in Spazierstöcken versteckt.    <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Mutanten:</span>  <br />
Auch Gohmor bleibt nicht vom Fluch der Mutation verschon. Es kann jeden treffen. Zwar werden die meisten Betroffenen als Mutanten geboren, doch es kann praktisch in jedem Lebensalter dazu kommen. In Adelskreisen werden Gezeichnete oftmals versteckt oder auf entlegene Sommerresidenzen verbracht. <br />
Das Volk hat diese Möglichkeit jedoch nicht. <br />
Nach dem “Krieg der Häuser”, als das Imperium sehr präsent auf Koron war, ging man großflächig gegen Mutanten vor. Sie wurden in Lager gesperrt oder musst in Minen bis zum Tode schuften.  Diese Politik der Unterdrückung führte bald zu massiven Revolten. <br />
Nachdem der Würgegriff des Imperiums sich wieder ein wenig gelockert hatte strebten die Konzerne eine friedliche Lösung des Mutantenproblems an.  Man gewehrte ihnen minimale Rechte und ließ ihnen den Glauben ihr Leben selbst bestimmen zu können.    <br />
Sie buckelten noch immer in den Minen, doch bekommen dafür immerhin soviel Lohn das sie nicht verhungern müssen. Die Mutanten werden sich niemals über die Slums erheben und kein normaler Bürger wird sie als gleichwertig anerkennen. Ab und zu gärt es in den Elendsvierteln und es kommt zu Unruhen. Diese können jedoch meist mit ein paar leeren Versprechungen oder einem massiven Arbiteseinsatz im Keim erstickt werden.     <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Öffentliche Verkehrsmittel: </span>  <br />
Das Verkehrsmittel der einfachen Leute ist der Dampfzug. Eine Fahrt kostet einen Schekel pro 20 Kilometer. Da die meisten Leute ihren Stadtabschnitt nur sehr selten verlassen ein billiges Vergnügen. Das Schienennetz deckt den kompletten mittleren Bereich der Stadt ab und hat separate Anbindungen an die Oberstadt. Die schnaufenden Lokomotiven gehören zum normalen Stadtbild und tragen ihren Teil zum ewigen Smog bei.  <br />
Wer es eilig hat greift auf ein Taxi zurück. Zwar etwas kostspieliger, dafür sind die Fahrer rücksichtslos genug, so das man schnell an sein Ziel kommt. In den Gefilden der Reichen gibt es auch Taxen, nur sind  diese oftmals mit einem Antigravitationsmotor ausgerüstet und schweben nahezu lautlos durch die Lüfte. Magnetschwebebahnen gleiten in Glasröhren zwischen den Türmen der Macht hin und her. <br />
In den Slums sind Rikschas das Einzige was man als öffentliche Verkehrsmittel bezeichnen könnte. Für ein paar Heller oder etwas Essbares mühen sich die menschlichen Zugtiere, mit ihren Passagieren, durch die schlammigen Straßen. <br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Xenos:</span> <br />
Nach offiziellen Angaben befinden sich permanent 8000 vernunftbegabte, nichtmenschliche Lebewesen auf Koron. Im Vergleich zur humanen Bevölkerung sind dies verschwindend wenige. Meist sind es Händler oder Söldner. <br />
Zwar ist die offizielle, politische Haltung Korons antiaußerirdisch, doch andererseits ist der Handel mit Xenos ein, zwar kleiner aber nichtsdestotrotz,  wichtiger Wirtschaftszweig. Daher ist man zu einem, etwas unlauteren, Kompromiss gekommen. In bestimmten Bereichen dürfen sich Nichtmenschen aufhalten, solange sie eine Sondergenehmigung haben. Außerdem müssen sie sich so verhüllen, dass ihr Äußeres nicht die Augen der Menschen beleidigt. Die Arbites sind darüber nicht sonderlich glücklich und wehe dem Xeno das sich von ihnen bei einer Gesetzesübertretung erwischen lässt.     <br />
Immer wieder versuchen nämlich einige Nichtmenschen die erlaubten Zonen zu verlassen. Dazu verkleiden sie sich oder geben sich als Mutanten aus. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Öffentliches Kommunikationsnetz:</span> <br />
Über ganz Gohmor sind Informationsterminals verteilt. In der mittleren Ebene sind zwar viele demoliert, doch ein Großteil funktioniert einigermaßen. Sie geben Auskunft über die Lage von Behörden, Fabriken und Sehenswürdigkeiten und können, gegen ein Entgelt, als Telefonzelle in das öffentliche Netz benutzt werden. An dieses Netz ist jeder Haushalt, sprich jedes Wohnhabitat, angeschlossen. Zwar funktionieren auch hier bei weitem nicht alle Apparate, doch die Regierung versucht nachzusteuern wo sie kann. <br />
Da die Unterstadt nicht einmal überall ein funktionierendes Stromnetz hat, erübrigt sich eine Frage nach dem Stand der dortigen Kommunikationsverbindungen. <br />
Was viele Bürger nicht wissen, ist das die Stadt auch über ein Computernetzwerk verfügt. Hier werden Daten ausgetaucht und Informationen gesammelt. Es ist das Gedächtnis der Stadt und der Zugang ist nur über spezielle Ports möglich. Das Monopol dieser Anschlüsse liegt eindeutig beim Adeptus Mechanicus, die das Netz zur Wartung technischer Anlagen und zum Informationsaustausch nutzen. Doch in den letzten Jahrzehenten machen sich auch immer mehr, grade wohlhabende, Bürger das Netzwerk zu nutze. Für geschäftliche Transaktionen oder für private Angelegenheiten.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Geschichte Korons]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=9</link>
			<pubDate>Sun, 06 Jul 2008 20:37:44 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=4"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://koron3.de/showthread.php?tid=9</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Geschichte Korons!  </span>  <br />
<br />
Die Geschichte Korons lässt sich nicht mehr hundertprozentig nachvollziehen, da Konflikte und Machtwechsel die meisten historischen Aufzeichnungen vernichtet haben. Vermutlich wurde die, einstmals fruchtbare, Welt vor über 20.000 Jahren, also im Dunklen Zeitalter der Technologie, besiedelt. Wann der Kontakt zum Terranischen Bund abbrach, oder ob dieser je bestand, ist nicht mehr bekannt. Auch wie lange die Siedler ihren technologischen Stand aufrecht erhielten ist im Nebel der Zeit versunken. Fakt ist jedoch das sie in die Barbarei zurückfielen und sich heidnischen Göttern und Bräuchen zuwandten. Es waren grausame Gesellschaften die den Krieg und blutiges Gemetzel wie religiöse Akte zelebrierten.  <br />
Als das, damals vitale und erstarkende, Imperium expandierte gelangen die Flotten seiner Reconcista  auch nach Koron III. Die eifrigen Missionare fanden eine Welt des Krieges und des finsteren Aberglaubens vor. Sie machten sich also daran sie mit Feuer und Schwert in das neue Imperium einzugliedern. Chaos und Dämonenglaube waren noch keine festen Begriffe und so beließen die Eroberer viele der herrschenden Geschlechter in ihren führenden Rollen, nachdem sie abgeschworen und dem Imperator die Treue gelobt hatten.<br />
Koron von diesen vermeintlich loyalen Geschlechtern verwaltet wissend, richtete das mächtige Imperium seine Aufmerksamkeit auf wichtigere Angelegenheit, die sich im Zentrum des Herrschaftsbereichs abspielten. Koron geriet in Vergessenheit, wozu kleine Warpstürme ihren Teil beitrugen. <br />
Scheinbar gerieten die planetaren Adelshäuser, während der Zeit der Isolation, über die Frage der Machtverteilung in Streit. Da jede einflussreiche Organisation über eigene Truppenkontingente verfügte wurden die Streitigkeiten bald schon mit Waffengewalt ausgetragen. Durch die Fülle der Parteien war der folgende Bürgerkrieg ein schier unmöglich zu durchschauendes Wirrwarr von wechselnden Feindschaften und Bündnissen. Zum Ende der Auseinandersetzung wurden auch vor dem Einsatz von Atomwaffen nicht mehr zurückgeschreckt. <br />
Gigantische Siedlungen und ihre Bewohner vergingen im nuklearen Feuer. Massenvernichtungswaffen waren ein legitimes Mittel der Kriegsführung geworden und wurden in immer größerer Menge und vernichtender Wirkung gebaut und eingesetzt. <br />
Dies und die rücksichtslose Waffenproduktion hatten die, einstmals blühende Welt in eine lebensfeindliche Einöde verwandelt. <br />
Mehrere Megastädte waren nicht mehr als ausgeglühte Ruinenhaufen. Millionen Bürger waren tot oder litten an Hunger und Strahlung, von dem enormen Materialverbrauch ganz zu schweigen. Trotz dieses fatalen Verlaufs, in dem sich keine Partei einen wirklichen Vorteil erkämpfen konnte, war ein Ende des Krieges nicht abzusehen.<br />
Die Bewohner von Koron standen vor der Selbstauslöschung. <br />
Dann erschien das Imperium erneut.<br />
Nachdem der regelmäßige Tribut ausgeblieben war und man keinerlei Kontakt zu der entlegenen Welt aufnehmen konnte, begannen die Mühlen der Bürokratie zu mahlen. Interventionspläne wurden erstellt, modifiziert und von Verwaltung zu Verwaltung geschickt. Kundschafter waren ausgesandt wurden um die Art der Bedrohung zu lokalisieren. <br />
Jahrzehente nach Beginn des Krieges machte sich schließlich eine Rückeroberungsstreitmacht der imperialen Armee auf den Weg. Die Reise dauerte weitere 3 Jahre und als das Heer ankam war von dem “grünen Juwel des Trojansektors“, wie es von einigen genannt wurde, nichts mehr zu sehen. Die Welt hatte sich in eine gelblich-braune Kugel verwandelt auf der nukleare Stürme tobten und giftiger Regen niederging. <br />
Doch das Imperium konnte und wollte nicht auf Koron verzichten. Zum einen wegen seiner Bodenschätze, dann wegen seiner strategischen Lage am Rande des Imperiums und nicht zuletzt aus Prinzip. <br />
Eine rigorose Rückeroberung begann. <br />
Einige der lokalen Adelshäuser erkannten, dass es aussichtslos war sich gegen den Titan, Imperiale Armee zu stellen. Sie buckelten vor den Armeeführern und zogen Machtverlust der totalen Vernichtung vor. Nach zehn Jahren war Koron wieder in das glorreiche Imperium der Menschheit eingegliedert.<br />
<br />
Jene Adelsfamilien, die den Krieg überstanden hatten weil sie rechtzeitig die richtige Seite gewählt hatten, wurden an der Macht belassen. Doch ihre Privilegien wurden stark eingeschränkt. Alle Auflagen wurden in dem, so genannten, Abkommen der 10 Häuser vereinbart. <br />
Hier verpflichteten sich die verbliebenen Adelshäuser zu folgenden Maßnahmen.<br />
- Abrüstung der Haustruppen auf das Niveau normaler Sicherheitseinheiten. <br />
- Keine überschweren Waffen.<br />
- Festgelegte Höchststärke der Haustruppen.<br />
- Überwachung der PVS durch das Kommissariat des Depatmento Munitorium.<br />
 - Vollkommende Unterordnung unter das Oberhaupt des Planeten, den imperialen Gouverneur.<br />
<br />
Zwar war der Krieg beendet, doch dich Tatsache das der Gouverneur aus den Reihen der Adligen erwählt wurde sorgte bald für neue Spannungen.  Die geheime Wahl wurde von den beiden größten Häusern, Orsius und Siris  dominiert. Die kleineren Adelshäuser waren nunmehr das Zünglein an der Waage. Diese Art der Abstimmung war prädestiniert für Bestechung, Erpressung und andere Arten der Einflussnahme. Da das planetare Oberhaupt auf Lebenszeit bestimmt wird, ist Mord ein übliches Mittel für einen Machtwechsel. <br />
<br />
In den Jahren nach dem großen “Krieg der Häuser” gab es immer wieder kleiner Kriege, wenn auch nicht von planetarem Ausmaß. Der jeweilige Gouverneur bevorzugte natürlich die Familie aus der er stammt und versuchte in seiner Amtszeit die Oppositionsfamilien von ihren Vormachtstellungen zu verdrängen.  Darüber hinaus  hatte Koron die selben Probleme mit Separatisten, Rebellen und Aufständigen, wie jede große Imperiumswelt. Im Großen und Ganzen ist der Planet jedoch von Bedrohungen verschont geblieben. Bisher gab es weder Invasionsversuche durch Xenos noch durch Häretiker. Von den üblichen Chaoskulten einmal abgesehen. Bedenkt man die relativ isolierte Lage, am Rande des Imperiums ist dieser Umstand verwunderlich. Untergangsprediger  verkünden das sich der Imperator lediglich ein besonders schlimmes Schicksal für die Sünder dieser Welt aufgespart hat. Kann man dieses Gerede auch als den Unsinn von Fanatikern abtun, so häufen sich doch einige beunruhigende Phänomene. Ganze Flotten verschwinden einfach, Bericht über ein Flackern des   Astronomican mach die Runde in Navigatorkreisen. Doch noch geht alles seinen gewohnten Gang auf Koron. <br />
Im Gegenteil ist es sogar recht friedlich in den letzten Jahren. Fast wie das Luftholen vor einem Schrei!<br />
<br />
Aktueller Geschichtsverlauf: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="color: red;" class="mycode_color">(ausgespielte Ereignisse)    </span>  </span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Geschichte Korons!  </span>  <br />
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Die Geschichte Korons lässt sich nicht mehr hundertprozentig nachvollziehen, da Konflikte und Machtwechsel die meisten historischen Aufzeichnungen vernichtet haben. Vermutlich wurde die, einstmals fruchtbare, Welt vor über 20.000 Jahren, also im Dunklen Zeitalter der Technologie, besiedelt. Wann der Kontakt zum Terranischen Bund abbrach, oder ob dieser je bestand, ist nicht mehr bekannt. Auch wie lange die Siedler ihren technologischen Stand aufrecht erhielten ist im Nebel der Zeit versunken. Fakt ist jedoch das sie in die Barbarei zurückfielen und sich heidnischen Göttern und Bräuchen zuwandten. Es waren grausame Gesellschaften die den Krieg und blutiges Gemetzel wie religiöse Akte zelebrierten.  <br />
Als das, damals vitale und erstarkende, Imperium expandierte gelangen die Flotten seiner Reconcista  auch nach Koron III. Die eifrigen Missionare fanden eine Welt des Krieges und des finsteren Aberglaubens vor. Sie machten sich also daran sie mit Feuer und Schwert in das neue Imperium einzugliedern. Chaos und Dämonenglaube waren noch keine festen Begriffe und so beließen die Eroberer viele der herrschenden Geschlechter in ihren führenden Rollen, nachdem sie abgeschworen und dem Imperator die Treue gelobt hatten.<br />
Koron von diesen vermeintlich loyalen Geschlechtern verwaltet wissend, richtete das mächtige Imperium seine Aufmerksamkeit auf wichtigere Angelegenheit, die sich im Zentrum des Herrschaftsbereichs abspielten. Koron geriet in Vergessenheit, wozu kleine Warpstürme ihren Teil beitrugen. <br />
Scheinbar gerieten die planetaren Adelshäuser, während der Zeit der Isolation, über die Frage der Machtverteilung in Streit. Da jede einflussreiche Organisation über eigene Truppenkontingente verfügte wurden die Streitigkeiten bald schon mit Waffengewalt ausgetragen. Durch die Fülle der Parteien war der folgende Bürgerkrieg ein schier unmöglich zu durchschauendes Wirrwarr von wechselnden Feindschaften und Bündnissen. Zum Ende der Auseinandersetzung wurden auch vor dem Einsatz von Atomwaffen nicht mehr zurückgeschreckt. <br />
Gigantische Siedlungen und ihre Bewohner vergingen im nuklearen Feuer. Massenvernichtungswaffen waren ein legitimes Mittel der Kriegsführung geworden und wurden in immer größerer Menge und vernichtender Wirkung gebaut und eingesetzt. <br />
Dies und die rücksichtslose Waffenproduktion hatten die, einstmals blühende Welt in eine lebensfeindliche Einöde verwandelt. <br />
Mehrere Megastädte waren nicht mehr als ausgeglühte Ruinenhaufen. Millionen Bürger waren tot oder litten an Hunger und Strahlung, von dem enormen Materialverbrauch ganz zu schweigen. Trotz dieses fatalen Verlaufs, in dem sich keine Partei einen wirklichen Vorteil erkämpfen konnte, war ein Ende des Krieges nicht abzusehen.<br />
Die Bewohner von Koron standen vor der Selbstauslöschung. <br />
Dann erschien das Imperium erneut.<br />
Nachdem der regelmäßige Tribut ausgeblieben war und man keinerlei Kontakt zu der entlegenen Welt aufnehmen konnte, begannen die Mühlen der Bürokratie zu mahlen. Interventionspläne wurden erstellt, modifiziert und von Verwaltung zu Verwaltung geschickt. Kundschafter waren ausgesandt wurden um die Art der Bedrohung zu lokalisieren. <br />
Jahrzehente nach Beginn des Krieges machte sich schließlich eine Rückeroberungsstreitmacht der imperialen Armee auf den Weg. Die Reise dauerte weitere 3 Jahre und als das Heer ankam war von dem “grünen Juwel des Trojansektors“, wie es von einigen genannt wurde, nichts mehr zu sehen. Die Welt hatte sich in eine gelblich-braune Kugel verwandelt auf der nukleare Stürme tobten und giftiger Regen niederging. <br />
Doch das Imperium konnte und wollte nicht auf Koron verzichten. Zum einen wegen seiner Bodenschätze, dann wegen seiner strategischen Lage am Rande des Imperiums und nicht zuletzt aus Prinzip. <br />
Eine rigorose Rückeroberung begann. <br />
Einige der lokalen Adelshäuser erkannten, dass es aussichtslos war sich gegen den Titan, Imperiale Armee zu stellen. Sie buckelten vor den Armeeführern und zogen Machtverlust der totalen Vernichtung vor. Nach zehn Jahren war Koron wieder in das glorreiche Imperium der Menschheit eingegliedert.<br />
<br />
Jene Adelsfamilien, die den Krieg überstanden hatten weil sie rechtzeitig die richtige Seite gewählt hatten, wurden an der Macht belassen. Doch ihre Privilegien wurden stark eingeschränkt. Alle Auflagen wurden in dem, so genannten, Abkommen der 10 Häuser vereinbart. <br />
Hier verpflichteten sich die verbliebenen Adelshäuser zu folgenden Maßnahmen.<br />
- Abrüstung der Haustruppen auf das Niveau normaler Sicherheitseinheiten. <br />
- Keine überschweren Waffen.<br />
- Festgelegte Höchststärke der Haustruppen.<br />
- Überwachung der PVS durch das Kommissariat des Depatmento Munitorium.<br />
 - Vollkommende Unterordnung unter das Oberhaupt des Planeten, den imperialen Gouverneur.<br />
<br />
Zwar war der Krieg beendet, doch dich Tatsache das der Gouverneur aus den Reihen der Adligen erwählt wurde sorgte bald für neue Spannungen.  Die geheime Wahl wurde von den beiden größten Häusern, Orsius und Siris  dominiert. Die kleineren Adelshäuser waren nunmehr das Zünglein an der Waage. Diese Art der Abstimmung war prädestiniert für Bestechung, Erpressung und andere Arten der Einflussnahme. Da das planetare Oberhaupt auf Lebenszeit bestimmt wird, ist Mord ein übliches Mittel für einen Machtwechsel. <br />
<br />
In den Jahren nach dem großen “Krieg der Häuser” gab es immer wieder kleiner Kriege, wenn auch nicht von planetarem Ausmaß. Der jeweilige Gouverneur bevorzugte natürlich die Familie aus der er stammt und versuchte in seiner Amtszeit die Oppositionsfamilien von ihren Vormachtstellungen zu verdrängen.  Darüber hinaus  hatte Koron die selben Probleme mit Separatisten, Rebellen und Aufständigen, wie jede große Imperiumswelt. Im Großen und Ganzen ist der Planet jedoch von Bedrohungen verschont geblieben. Bisher gab es weder Invasionsversuche durch Xenos noch durch Häretiker. Von den üblichen Chaoskulten einmal abgesehen. Bedenkt man die relativ isolierte Lage, am Rande des Imperiums ist dieser Umstand verwunderlich. Untergangsprediger  verkünden das sich der Imperator lediglich ein besonders schlimmes Schicksal für die Sünder dieser Welt aufgespart hat. Kann man dieses Gerede auch als den Unsinn von Fanatikern abtun, so häufen sich doch einige beunruhigende Phänomene. Ganze Flotten verschwinden einfach, Bericht über ein Flackern des   Astronomican mach die Runde in Navigatorkreisen. Doch noch geht alles seinen gewohnten Gang auf Koron. <br />
Im Gegenteil ist es sogar recht friedlich in den letzten Jahren. Fast wie das Luftholen vor einem Schrei!<br />
<br />
Aktueller Geschichtsverlauf: <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="color: red;" class="mycode_color">(ausgespielte Ereignisse)    </span>  </span>]]></content:encoded>
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