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		<title><![CDATA[Koron III - Gamarai-Kaserne]]></title>
		<link>https://koron3.de/</link>
		<description><![CDATA[Koron III - https://koron3.de]]></description>
		<pubDate>Fri, 24 Apr 2026 04:38:15 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Schießstände / Trainingsanlagen]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=1011</link>
			<pubDate>Thu, 30 Mar 2017 16:12:12 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=4"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://koron3.de/showthread.php?tid=1011</guid>
			<description><![CDATA[Dampfender Nebel reduzierte die Sicht auf kaum mehr als zehn Meter. Die Hitze ließ die Uniform an den Körpern kleben, die schweren Schutzpanzer der PVSler scheuerten ihre Träger wund, Schweiß sammelte sich unter den Masken, ließ die Sichtgläser beschlagen, topfte in die Augen. Der vordere Soldat hielt inne, hob warnend die Faust. Die neuen ihm folgenden Kameraden gingen in die Hocke und brachten die Gewehre in Anschlag. Der ohrenbetäubende Lärm des Dschungels machte es nahezu unmöglich Geräusche nahenden Feinden zuzuordnen. Erst wenn es zu spät war. Was blieb war die Hoffnung flüchtige Bewegungen wahrzunehmen. Was sich im Grün des Urwaldes bewegte konnte gesehen werden alles andere, ob es nun PVS- Soldaten, Tiere oder feindliche Kämpfer waren, blieben unsichtbar, solange sie sich nicht rührten. <br />
Der Unteroffizier an der Spitze der Gruppe machte zwei schnelle Handbewegungen nach Links und Rechts. Diesen folgten die Soldaten und teilten sich zielstrebig und geübt zu beiden Seiten auf, nahmen Deckung hinter Baumstümpfen und Moos bewachsenen Felsen. Alles wartete unter äußerster Anspannung. Das Bewusstsein naher Gegner zerrte ebenso an den Nerven, wie die Erschöpfung und die Hitze. Der Unteroffizier dirigierte zwei Mann mit knappen Gesten nach vorn. Die beiden schleppten das Schwere Maschinengewehr mit sich. Sie wählten eine Stellung zwischen zwei Bäumen, wo sie zügig begannen die Waffe aufzurichten. Doch noch ehe sie ganz geendet hatten, blaffen Waffen aus dem Dickicht zu ihrer Linken. Die beiden MG- Schützen wurden getroffen und gingen zu Boden. Innerhalb eines Herzschlages verwandelte sich der Dschungel in die Hölle. Ein MG ratterte los, allerdings nicht das der Gruppe. Der Feind war schneller gewesen, hatte seinerseits eine ideale Schussposition ausgewählt und die schwere Waffe aufgestellt. Jetzt brachte er sie mit grauenvoller Wirkung zum Einsatz. Männer und Frauen wurden getroffen. Schreie, Flüche und sporadisches Gegenfeuer. Die geschrienen Befehle des Unteroffiziers gingen im Lärm unter oder wurden ignoriert, weil die Soldaten um ihr Leben kämpfen. Der Feind rückte jetzt geordnet durch das Unterholz vor, zog die Schlinge enger und enger. Zwischen den Gewächsen waren Silhouetten zu sehen, die von Deckung zu Deckung huschten. Hier und da ging ein getroffener Feind zu Boden, doch die Schützen der anderen Seite waren effizienter beim Töten. Mehr und mehr Soldaten aus der Gruppe lagen zuckend oder reglos am Boden. Schließlich waren es nur noch drei, die faktisch Rücken an Rücken fochten. <br />
<br />
<span style="color: red;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">GENUG!</span></span> <br />
Brüllte eine elektronisch verstärkte Stimme und nach und nach ebbten die Schüsse ab. Mit einem Kratzen erstarb das vielstimmige Lärmen des Dschungels und die Dunkelheit wurde von Helligkeit durchschnitten. Der nächtliche Himmel flammte unter Neonstrahlern auf. Das künstliche Licht offenbarte die wahre Natur dieses Urwaldes. Tatsächlich waren einige der größeren Pflanzen echte Gewächse, die in großen Kübeln wuchsen, durch Bambusmatten leidlich und Tarnnetze leidlich einem natürlichen Untergrund angepasst. Auch einige der gefallenen Bäume waren echte Vertreter ihrer Art. Der Großteil des Dschungeldekors bestand jedoch aus Kunststoffgewächsen, ein paar Hügeln aus Bausand und Kistenfelsen, die Planen und weitere Tarnnetze gerade so echt aussehen ließen, dass sie bei Dunkelheit und dem Ausstoß der Nebelmaschinen für einigermaßen glaubhaft erachtet werden konnten. Das Stromkoppelzeug, welches Übungsschüsse durch elektronische Impulse für den Getroffenen überaus erfahrbar machten, wurde abgestellt und die Gefallenen erhoben sich ächzend. Die ganze Szenerie war in Halle 7 aufgebaut wurden, welche normalerweise Fahrzeuge beherbergte um Trockenübungen an für die Richtschützen zu absolvieren. Die Halle war nicht nur geräumig genug, ihre Laufwege unter der Decke erlaubten es der Leitung auch das Geschehen zu beobachten und zu kommentieren. <br />
<span style="color: red;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Gruppe 3!</span></span> Rief die Leitung in Gestalt eines unzufrieden aussehenden Hauptfeldwebel durch eine Megaphon <span style="color: red;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wie sie vielleicht bemerkt haben sind sie tot. Das fünfte Mal heute, wenn ich richtig mitgezählt habe. Verflucht noch mal, Unteroffizier Fassbinder, was genau haben sie getrieben, als heute Morgen das Sichern einer Patrouille durchgenommen wurde? Beim Thron und allen Heiligen, Herrschaften. Das hat nicht mal was mit Dschungelkampf zu tun, das sind Grundlagen. Sind wir hier im Kindergarten oder was?</span> </span>Der junge Unteroffizier wirkte sehr zerknirscht, was selbst mit angelegter Schutzmaske sichtbar wurde. Ein paar Angehörige der anderen Gruppe konnten sich triumphierende Gesten nicht verkneifen. Der Hauptfeldwebel sah es und ließ seinen Zorn wie ein erboster Rachegott von oben auf sie niedergehen.<span style="color: red;" class="mycode_color"> <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Was genau gibt es da zu bejubeln, Kameraden? Sie haben ihren Gegner besiegt, herzlichen Glückwunsch. Es hat sie nur vier ihrer zehn Kameraden gekostet und sie haben so viel Munition verschossen, dass man damit den Krieg der Häuser nachspielen könnte.</span></span> Er wollte wohl noch mehr sagen, seufzte aber nur, als hätte er es mit vollkommen Schwachsinnigen zutun und konsultierte dann das Klemmbrett in seiner Linken.<br />
<span style="color: red;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Sie können sicher sein, dass wir das Spiel morgen noch mal wiederholen. Bis sie es können, meine Damen und Herren. So… 10 Minuten Pause. Aufmunitionieren und danach Bild 4. Angriff auf die Ruine. Angreifergruppe wird geführt von äääh… </span></span>wieder ein Blick auf das Klemmbrett.<span style="color: red;" class="mycode_color"> <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> Cameron die Verteidiger befehligt Kruger. Ausführung!</span> </span><br />
Die Soldaten streiften ihre Masken ab und trotteten, in Unterhaltungen vertieft, zum Rand der Halle. Dort konnten sie sich einen Schluck Wasser gönnen und die Magazine ihrer Zwo- Einer mit neuen Platzpatronen auffüllen. Die Signalgeber an den Mündungen der Waffen lösten nur aus, wenn einer der harmlosen Schüsse brach. So konnte ein einigermaßen realistisches Feuergefecht simuliert werden.<span style="color: blue;" class="mycode_color"> <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Zwei Wochen lang diese Scheiße.</span> </span>Murrte ein Gefreiter, während er sich einen Becher Wasser über das hoch rote Gesicht goss. <span style="color: green;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Vier Wochen! </span></span>Korrigierte ihn eine gedrungene Hauptgefreite, die damit beschäftigt war ihr Magazin neu zu befüllen. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: green;" class="mycode_color">Vergiss nicht die zwei Wochen Landungstraining.</span> </span><br />
Das entsprach allerdings der Wahrheit. Fünf Wochen seit der Verleihung der Medaillen und offiziellen Rückkehr der Zehnten aus Horning. Die Einheit war in großen Teilen zum Tagesgeschäft zurückgekehrt. Die neuen Rekruten wurden gedrillt und ausgebildet, die ganz glatten Grünschnäbel von denen geschieden, die als Fremdweltler bereits Vorerfahrungen im soldatischen Handwerk hatten. Mittlerweile hatte die Zehnte dahingehend ein recht solides Prozedere entwickelt. Der restliche Teil der Truppe übte für einen bevorstehenden Einsatz. Man musste kein Raketenphysiker sein, um zu wissen das es sich wohl um einen Absprung über Urwaldgebiet handelte. Doch was genau ihre Aufgabe sein sollte, war ihnen aus Gründen der Geheimhaltung bisher nicht gesagt wurden. Eine Woche lang hatten sie theoretischen Unterricht im Absolvieren einer Sturmlandung aus Fluggeräten beigebracht bekommen. Eine Woche lang hatten sie täglich sechs Stunden praktisch in der Vorwüste geübt. Dann hatte das Dschungelkampftraining. Vormittags erzählte ihnen ein hünenhafter Catachaner namens Banks was sie im Dschungel alles umbringen konnte, nachmittags trainierten sie im Plastikwald. Tarnen, lautlos bewegen Angriffe auf kleine Gruppen ausführen, Angriffe auf kleine Gruppen abwehren. Im Gelände wie eben, in der Stellung wie jetzt gleich. Für eine Armee wie die PVS, besonders die Gohmors, welche fast gänzlich auf den urbanen Kampf ausgerichtet war, eine arge Umstellung. Nach dieser Trainingseinheit ging es auf den Aktionsschießstand, wo im scharfen Schuss auf bewegliche Zielscheiben geschossen wurde. <br />
Von oben ertönte das Signal und die Gruppen wurden zu je neun Mann auf Finley und Arius verteilt. Das die beiden Mannschaftsdienstgrade die Einheit führten war nichts Besonderes. Jeder hatte einmal das Vergnügen seine Kameraden in der Übungssituation zu befehligen. So sollten die Soldaten darauf vorbereitet werden, bei Ausfall des Gruppenführers selber grundlegende Entscheidungen treffen zu können. Arius ging mit seinen Leuten zur Ruine. Dabei handelte es sich um ein zweistöckiges Gebäude, etwa fünf Meter hoch, dass man aus Betonfertigteilen zusammengesetzt hatte und das die Mitte der Halle dominierte. Während der untere Teil des Hauses rings um geschlossen war, jede Seite mit zwei Fenstern, und eine Seite mit einer Türöffnung und einem Fenster versehen war, bestand das obere Geschoss nur aus zwei Mauern im rechten Winkel, was den Charakter einer Ruine erzeugte. Im unteren Raum lagen Sandsäcke auf zwei Paletten gestapelt. Nachdem die Verteidigergruppe ihre Stellung erreicht hatte, hatten sie zehn Minuten um diese zu befestigen. Neben ihren Gewehren stand ihnen dazu ein MG zur Verfügung. Derweil war es den Angreifern überlassen, sich am Rand der Halle entlang zu bewegen und eine mehrere Richtungen zu wählen aus der sie angreifen würden. Bis jetzt stand es zwei zu eins für die Verteidigergruppen, da die Attacke auf eine befestige Stellung immer schwierig ausfielen. <br />
Nachdem Arius und seine Leute Häuschen erreicht hatten, wurde es wieder Dunkel in der Halle. Nebelmaschinen und Urwaldgeräusche erwachten einmal mehr zum Leben.<span style="color: red;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Übungsbeginn!</span></span> Schallte es aus dem Dunkel. <span style="color: red;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Verteidiger hat zehn Minuten für Stellungsausbau. Beginnen sie jetzt!</span></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Dampfender Nebel reduzierte die Sicht auf kaum mehr als zehn Meter. Die Hitze ließ die Uniform an den Körpern kleben, die schweren Schutzpanzer der PVSler scheuerten ihre Träger wund, Schweiß sammelte sich unter den Masken, ließ die Sichtgläser beschlagen, topfte in die Augen. Der vordere Soldat hielt inne, hob warnend die Faust. Die neuen ihm folgenden Kameraden gingen in die Hocke und brachten die Gewehre in Anschlag. Der ohrenbetäubende Lärm des Dschungels machte es nahezu unmöglich Geräusche nahenden Feinden zuzuordnen. Erst wenn es zu spät war. Was blieb war die Hoffnung flüchtige Bewegungen wahrzunehmen. Was sich im Grün des Urwaldes bewegte konnte gesehen werden alles andere, ob es nun PVS- Soldaten, Tiere oder feindliche Kämpfer waren, blieben unsichtbar, solange sie sich nicht rührten. <br />
Der Unteroffizier an der Spitze der Gruppe machte zwei schnelle Handbewegungen nach Links und Rechts. Diesen folgten die Soldaten und teilten sich zielstrebig und geübt zu beiden Seiten auf, nahmen Deckung hinter Baumstümpfen und Moos bewachsenen Felsen. Alles wartete unter äußerster Anspannung. Das Bewusstsein naher Gegner zerrte ebenso an den Nerven, wie die Erschöpfung und die Hitze. Der Unteroffizier dirigierte zwei Mann mit knappen Gesten nach vorn. Die beiden schleppten das Schwere Maschinengewehr mit sich. Sie wählten eine Stellung zwischen zwei Bäumen, wo sie zügig begannen die Waffe aufzurichten. Doch noch ehe sie ganz geendet hatten, blaffen Waffen aus dem Dickicht zu ihrer Linken. Die beiden MG- Schützen wurden getroffen und gingen zu Boden. Innerhalb eines Herzschlages verwandelte sich der Dschungel in die Hölle. Ein MG ratterte los, allerdings nicht das der Gruppe. Der Feind war schneller gewesen, hatte seinerseits eine ideale Schussposition ausgewählt und die schwere Waffe aufgestellt. Jetzt brachte er sie mit grauenvoller Wirkung zum Einsatz. Männer und Frauen wurden getroffen. Schreie, Flüche und sporadisches Gegenfeuer. Die geschrienen Befehle des Unteroffiziers gingen im Lärm unter oder wurden ignoriert, weil die Soldaten um ihr Leben kämpfen. Der Feind rückte jetzt geordnet durch das Unterholz vor, zog die Schlinge enger und enger. Zwischen den Gewächsen waren Silhouetten zu sehen, die von Deckung zu Deckung huschten. Hier und da ging ein getroffener Feind zu Boden, doch die Schützen der anderen Seite waren effizienter beim Töten. Mehr und mehr Soldaten aus der Gruppe lagen zuckend oder reglos am Boden. Schließlich waren es nur noch drei, die faktisch Rücken an Rücken fochten. <br />
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<span style="color: red;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">GENUG!</span></span> <br />
Brüllte eine elektronisch verstärkte Stimme und nach und nach ebbten die Schüsse ab. Mit einem Kratzen erstarb das vielstimmige Lärmen des Dschungels und die Dunkelheit wurde von Helligkeit durchschnitten. Der nächtliche Himmel flammte unter Neonstrahlern auf. Das künstliche Licht offenbarte die wahre Natur dieses Urwaldes. Tatsächlich waren einige der größeren Pflanzen echte Gewächse, die in großen Kübeln wuchsen, durch Bambusmatten leidlich und Tarnnetze leidlich einem natürlichen Untergrund angepasst. Auch einige der gefallenen Bäume waren echte Vertreter ihrer Art. Der Großteil des Dschungeldekors bestand jedoch aus Kunststoffgewächsen, ein paar Hügeln aus Bausand und Kistenfelsen, die Planen und weitere Tarnnetze gerade so echt aussehen ließen, dass sie bei Dunkelheit und dem Ausstoß der Nebelmaschinen für einigermaßen glaubhaft erachtet werden konnten. Das Stromkoppelzeug, welches Übungsschüsse durch elektronische Impulse für den Getroffenen überaus erfahrbar machten, wurde abgestellt und die Gefallenen erhoben sich ächzend. Die ganze Szenerie war in Halle 7 aufgebaut wurden, welche normalerweise Fahrzeuge beherbergte um Trockenübungen an für die Richtschützen zu absolvieren. Die Halle war nicht nur geräumig genug, ihre Laufwege unter der Decke erlaubten es der Leitung auch das Geschehen zu beobachten und zu kommentieren. <br />
<span style="color: red;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Gruppe 3!</span></span> Rief die Leitung in Gestalt eines unzufrieden aussehenden Hauptfeldwebel durch eine Megaphon <span style="color: red;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wie sie vielleicht bemerkt haben sind sie tot. Das fünfte Mal heute, wenn ich richtig mitgezählt habe. Verflucht noch mal, Unteroffizier Fassbinder, was genau haben sie getrieben, als heute Morgen das Sichern einer Patrouille durchgenommen wurde? Beim Thron und allen Heiligen, Herrschaften. Das hat nicht mal was mit Dschungelkampf zu tun, das sind Grundlagen. Sind wir hier im Kindergarten oder was?</span> </span>Der junge Unteroffizier wirkte sehr zerknirscht, was selbst mit angelegter Schutzmaske sichtbar wurde. Ein paar Angehörige der anderen Gruppe konnten sich triumphierende Gesten nicht verkneifen. Der Hauptfeldwebel sah es und ließ seinen Zorn wie ein erboster Rachegott von oben auf sie niedergehen.<span style="color: red;" class="mycode_color"> <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Was genau gibt es da zu bejubeln, Kameraden? Sie haben ihren Gegner besiegt, herzlichen Glückwunsch. Es hat sie nur vier ihrer zehn Kameraden gekostet und sie haben so viel Munition verschossen, dass man damit den Krieg der Häuser nachspielen könnte.</span></span> Er wollte wohl noch mehr sagen, seufzte aber nur, als hätte er es mit vollkommen Schwachsinnigen zutun und konsultierte dann das Klemmbrett in seiner Linken.<br />
<span style="color: red;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Sie können sicher sein, dass wir das Spiel morgen noch mal wiederholen. Bis sie es können, meine Damen und Herren. So… 10 Minuten Pause. Aufmunitionieren und danach Bild 4. Angriff auf die Ruine. Angreifergruppe wird geführt von äääh… </span></span>wieder ein Blick auf das Klemmbrett.<span style="color: red;" class="mycode_color"> <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> Cameron die Verteidiger befehligt Kruger. Ausführung!</span> </span><br />
Die Soldaten streiften ihre Masken ab und trotteten, in Unterhaltungen vertieft, zum Rand der Halle. Dort konnten sie sich einen Schluck Wasser gönnen und die Magazine ihrer Zwo- Einer mit neuen Platzpatronen auffüllen. Die Signalgeber an den Mündungen der Waffen lösten nur aus, wenn einer der harmlosen Schüsse brach. So konnte ein einigermaßen realistisches Feuergefecht simuliert werden.<span style="color: blue;" class="mycode_color"> <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Zwei Wochen lang diese Scheiße.</span> </span>Murrte ein Gefreiter, während er sich einen Becher Wasser über das hoch rote Gesicht goss. <span style="color: green;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Vier Wochen! </span></span>Korrigierte ihn eine gedrungene Hauptgefreite, die damit beschäftigt war ihr Magazin neu zu befüllen. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: green;" class="mycode_color">Vergiss nicht die zwei Wochen Landungstraining.</span> </span><br />
Das entsprach allerdings der Wahrheit. Fünf Wochen seit der Verleihung der Medaillen und offiziellen Rückkehr der Zehnten aus Horning. Die Einheit war in großen Teilen zum Tagesgeschäft zurückgekehrt. Die neuen Rekruten wurden gedrillt und ausgebildet, die ganz glatten Grünschnäbel von denen geschieden, die als Fremdweltler bereits Vorerfahrungen im soldatischen Handwerk hatten. Mittlerweile hatte die Zehnte dahingehend ein recht solides Prozedere entwickelt. Der restliche Teil der Truppe übte für einen bevorstehenden Einsatz. Man musste kein Raketenphysiker sein, um zu wissen das es sich wohl um einen Absprung über Urwaldgebiet handelte. Doch was genau ihre Aufgabe sein sollte, war ihnen aus Gründen der Geheimhaltung bisher nicht gesagt wurden. Eine Woche lang hatten sie theoretischen Unterricht im Absolvieren einer Sturmlandung aus Fluggeräten beigebracht bekommen. Eine Woche lang hatten sie täglich sechs Stunden praktisch in der Vorwüste geübt. Dann hatte das Dschungelkampftraining. Vormittags erzählte ihnen ein hünenhafter Catachaner namens Banks was sie im Dschungel alles umbringen konnte, nachmittags trainierten sie im Plastikwald. Tarnen, lautlos bewegen Angriffe auf kleine Gruppen ausführen, Angriffe auf kleine Gruppen abwehren. Im Gelände wie eben, in der Stellung wie jetzt gleich. Für eine Armee wie die PVS, besonders die Gohmors, welche fast gänzlich auf den urbanen Kampf ausgerichtet war, eine arge Umstellung. Nach dieser Trainingseinheit ging es auf den Aktionsschießstand, wo im scharfen Schuss auf bewegliche Zielscheiben geschossen wurde. <br />
Von oben ertönte das Signal und die Gruppen wurden zu je neun Mann auf Finley und Arius verteilt. Das die beiden Mannschaftsdienstgrade die Einheit führten war nichts Besonderes. Jeder hatte einmal das Vergnügen seine Kameraden in der Übungssituation zu befehligen. So sollten die Soldaten darauf vorbereitet werden, bei Ausfall des Gruppenführers selber grundlegende Entscheidungen treffen zu können. Arius ging mit seinen Leuten zur Ruine. Dabei handelte es sich um ein zweistöckiges Gebäude, etwa fünf Meter hoch, dass man aus Betonfertigteilen zusammengesetzt hatte und das die Mitte der Halle dominierte. Während der untere Teil des Hauses rings um geschlossen war, jede Seite mit zwei Fenstern, und eine Seite mit einer Türöffnung und einem Fenster versehen war, bestand das obere Geschoss nur aus zwei Mauern im rechten Winkel, was den Charakter einer Ruine erzeugte. Im unteren Raum lagen Sandsäcke auf zwei Paletten gestapelt. Nachdem die Verteidigergruppe ihre Stellung erreicht hatte, hatten sie zehn Minuten um diese zu befestigen. Neben ihren Gewehren stand ihnen dazu ein MG zur Verfügung. Derweil war es den Angreifern überlassen, sich am Rand der Halle entlang zu bewegen und eine mehrere Richtungen zu wählen aus der sie angreifen würden. Bis jetzt stand es zwei zu eins für die Verteidigergruppen, da die Attacke auf eine befestige Stellung immer schwierig ausfielen. <br />
Nachdem Arius und seine Leute Häuschen erreicht hatten, wurde es wieder Dunkel in der Halle. Nebelmaschinen und Urwaldgeräusche erwachten einmal mehr zum Leben.<span style="color: red;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Übungsbeginn!</span></span> Schallte es aus dem Dunkel. <span style="color: red;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Verteidiger hat zehn Minuten für Stellungsausbau. Beginnen sie jetzt!</span></span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Landefeld]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=893</link>
			<pubDate>Thu, 20 Sep 2012 16:32:09 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=249"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://koron3.de/showthread.php?tid=893</guid>
			<description><![CDATA[<span style="color: red;" class="mycode_color">&lt;&lt;Fünf Minuten bis zur Landung&gt;&gt;</span><br />
Die Stimme des Piloten riss Ares aus seinem Studium der zur Verfügung gestellten PVS-Daten.<br />
Er Schloss alle offenen Dateien, blendete die schematischen Darstellungen der gebräuchlichen Fahrzeuge aus und ließ den Blick durch das innere des Frachters schweifen: alle Oberflächen waren rostrot lackiert und mit dem Zahnradsymbol des Mechanicus versehen und in den Wandnischen warteten ein dutzend Vielzweckservitoren  im Bereitschaftsmodus.<br />
Dominiert wurde der Frachtraum jedoch von der Chimäre, die in ihren Magnetklammern auf die Landung wartete.<br />
Ein Ruck ging durch den Frachter <span style="color: red;" class="mycode_color">&lt;&lt;Landung erfolgreich&gt;&gt;</span>, begleitet vom Zischen der Hydraulik öffnete sich die Frachtluke und Ares trat nach draußen, während hinter ihm die Servitoren zum Leben erwachten und begannen die Chimäre zu entsichern.<br />
Er ließ den Blick über das Treiben auf dem Flugplatz wandern: Ankunft und Start von Jägern und Transportern, Testläufe frisch gewarteter Maschinen vor den Hangars und Techniker die geschäftig hin und her eilen.<br />
Der Servitor-Vorarbeiter  riss ihn aus seiner Beobachtung als er ihn darauf hinwies, dass die Chimäre transportbereit war. <br />
Ares drehte sich um und reichte ihm zwei Datentafeln, <span style="color: blue;" class="mycode_color">&lt;&lt;Bringt die Chimäre zum Parkplatz für Panzerfahrzeuge und überreicht dem dortigen Offizier diese Tafeln, auf einer davon wird er den Erhalt bestätigen und sie zurückgeben. Mit dieser kehrt ihr zum Transporter zurück, gebt sie dem Piloten und wartet auf neue Anweisungen. &gt;&gt;</span><br />
Der Servitor piepte eine Bestätigung machte sich mit den anderen und der Chimäre auf den Weg, während Ares über seine nächsten schritte nachdachte: Während des Fluges hatte man ihn kontaktiert und ihm mitgeteilt, dass der Verbindungsoffizier, bei dem er sich eigentlich melden sollte ohne Vertretung im Feld war und es keinen bekannten Alternativkontakt gab. Daher sollte er sich selbstständig nach einem neuen Kontakt umsehen, die nötigen Akten hatte man ihm zugesandt.<br />
Leicht unsicher Machte Ares sich auf zum Verwaltungsgebäude.<br />
<br />
<a href="http://www.board-4you.de/v63/boards/226/thread.php?threadid=523&amp;page=3&amp;sid=" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">hierhin</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="color: red;" class="mycode_color">&lt;&lt;Fünf Minuten bis zur Landung&gt;&gt;</span><br />
Die Stimme des Piloten riss Ares aus seinem Studium der zur Verfügung gestellten PVS-Daten.<br />
Er Schloss alle offenen Dateien, blendete die schematischen Darstellungen der gebräuchlichen Fahrzeuge aus und ließ den Blick durch das innere des Frachters schweifen: alle Oberflächen waren rostrot lackiert und mit dem Zahnradsymbol des Mechanicus versehen und in den Wandnischen warteten ein dutzend Vielzweckservitoren  im Bereitschaftsmodus.<br />
Dominiert wurde der Frachtraum jedoch von der Chimäre, die in ihren Magnetklammern auf die Landung wartete.<br />
Ein Ruck ging durch den Frachter <span style="color: red;" class="mycode_color">&lt;&lt;Landung erfolgreich&gt;&gt;</span>, begleitet vom Zischen der Hydraulik öffnete sich die Frachtluke und Ares trat nach draußen, während hinter ihm die Servitoren zum Leben erwachten und begannen die Chimäre zu entsichern.<br />
Er ließ den Blick über das Treiben auf dem Flugplatz wandern: Ankunft und Start von Jägern und Transportern, Testläufe frisch gewarteter Maschinen vor den Hangars und Techniker die geschäftig hin und her eilen.<br />
Der Servitor-Vorarbeiter  riss ihn aus seiner Beobachtung als er ihn darauf hinwies, dass die Chimäre transportbereit war. <br />
Ares drehte sich um und reichte ihm zwei Datentafeln, <span style="color: blue;" class="mycode_color">&lt;&lt;Bringt die Chimäre zum Parkplatz für Panzerfahrzeuge und überreicht dem dortigen Offizier diese Tafeln, auf einer davon wird er den Erhalt bestätigen und sie zurückgeben. Mit dieser kehrt ihr zum Transporter zurück, gebt sie dem Piloten und wartet auf neue Anweisungen. &gt;&gt;</span><br />
Der Servitor piepte eine Bestätigung machte sich mit den anderen und der Chimäre auf den Weg, während Ares über seine nächsten schritte nachdachte: Während des Fluges hatte man ihn kontaktiert und ihm mitgeteilt, dass der Verbindungsoffizier, bei dem er sich eigentlich melden sollte ohne Vertretung im Feld war und es keinen bekannten Alternativkontakt gab. Daher sollte er sich selbstständig nach einem neuen Kontakt umsehen, die nötigen Akten hatte man ihm zugesandt.<br />
Leicht unsicher Machte Ares sich auf zum Verwaltungsgebäude.<br />
<br />
<a href="http://www.board-4you.de/v63/boards/226/thread.php?threadid=523&amp;page=3&amp;sid=" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">hierhin</a>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Büro der PVS-Polizei]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=668</link>
			<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 22:22:06 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=172"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://koron3.de/showthread.php?tid=668</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size">-&gt; <a href="http://www.board-4you.de/v63/boards/226/thread.php?sid=&amp;postid=9060#post9060" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Büro</a></span><br />
<br />
Die dieser Besuch einen offizielleren Charakter als die Ermittlungen in der Unterstadt hatte, erlaubte sich Cassian, einen schicken, schwarzen Wagen mit viel Kraft unter der Haube vom Parkplatz zu nehmen. Nachdem er sich, und vor allem den Wagen, beim Pförtner ordnungsgerecht abgemeldet hatte, brauste der schwarze Schlitten über die, zu dieser vorfeierabdendlichen Zeit freien Straßen in Richtung der Gamarai-Kaserne.<br />
Die Kaserne der PVS hob sich schon von weitem vom restlichen Makropolbild ab. Es war ein beeindruckender Bau, dessen gesamte Ausmaße von Außen nicht annähernd zu überblicken war. Die vierspurige Straße, die auf das große Tor zwischen den hohen Mauern zuführte war schon Zeugnis genug für den Betrieb, der hier von Zeit zu Zeit herrschte. Langsam ließ Cassian den schwarzen Wagen vor dem Pförtnerhäuschen, welches erstaunliche Ähnlichkeiten mit dem der Arbites-Kaserne hatte, ausrollen. Während ein Soldat an das Autofenster herantrat, wurde er von einem zweiten Soldat, der seinen Zwo-Einser locker in der Armbeuge hielt, gedeckt.<br />
Cassian ließ das gepanzerte Fenster herunter und hielt dem Wachsoldaten wortlos seinen Dienstausweis entgegen. Die Reaktion des Soldaten würde Cassian schon einigen Aufschluss darüber geben, wie die PVS dem Arbites gegenüber stand. Der Soldat musterte den Ausweis, erst mit kaum verborgenem Unverständnis, bis dann plötzlich das Erstaunen des Erkennens wie eine Welle über sein Gesicht glitt.<br />
Sobald der Wachsoldat verstanden hatte, rollte Cassian wieder an und fuhr auf den großen Hof der Kaserne, ohne die Soldaten, welche ihm noch einen Aufpasser zur Seite stellen wollten, weiter zu beachten. Das letzte, was der Arbitrator hier gebrauchen konnte, war eine offizielle Begleitung, die allen, mit denen Cassian sprechen wollte, einen Maulkorb verpasste.<br />
<br />
Das erste Ziel, welches Cassian mit einigen Umwegen ansteuerte, war die Waffenkammer der Makropole. Der dort dösende Stabsfeldwebel war von dem unangemeldeten Besuch vollkommen überrascht und reagierte zuvorkommend höflich. Der Job in der Waffenkammer war ein einfacher, der viel Zeit brachte, die man verschlafen konnte – den Job aber verlieren, weil ihn jemand beim Schlafen erwischt hatte, wollte er nicht.<br />
Die Tatsache zusammen mit der Dienstmarke animierte den Soldaten zu umfassender Zusammenarbeit mit dem Arbites. So erfuhr Cassian, dass es tatsächlich vor wenigen Tagen einen Überfall auf einen Waffenkonvoi der PVS gegeben hatte. Irgendwo auf dem Weg zwischen der Fabrikstadt und Gohmor war der Transport verschwunden. Mehr wusste der Stabsfeldwebel jedoch auch nicht. Dafür konnte er eine genaue Beschreibung des Weges zum Hauptbüro der PVS-Polizei auf dem Kasernengelände geben, denn diese sollte die Aufklärung des Überfalls übernommen haben.<br />
So überließ Cassian den Informanten wieder seiner höchst schweren Arbeit und machte sich zielstrebig auf den Weg zu jenem Büro der erwarteten Komplikationen. Kurz bevor er das Gebäude erreicht hatte, holte ein Stabsgefreiter Cassian ein. Die Wachhunde hatten ihn doch gefunden, doch war es zu diesem Zeitpunkt schon egal.<br />
Das Büro in das der Arbitrator geführt wurde, war zwar geschmackvoll eingerichtet, bot jedoch auch jenen Protz an Orden und Auszeichnungen, die nicht auf einen verdient dekorierten Soldaten oder Polizisten schließen ließen, sondern eher auf einen stolzen, angeberischen Hahn im Kasernenkorb der Militärpolizei. Wenigstens, und das hatte Cassian nicht erwartet, widmete sich der Vertreter der PVS-Polizei gleich seinem Anliegen, welches Cassian in kurzen und knappen Worten formulieren konnte: <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Das Arbites benötigt alle Informationen zum Stand der Ermittlungen über den Überfall auf den Waffenkonvoi. Daneben natürlich eine Liste der Ladung, der Fahrer, der Bedeckung und von allen, die über die Route und Fracht des Konvois informiert waren. Und wenn ich bitten dürfte, schon vorgestern.“</span><br />
Cassian, der wusste, dass die PVS-Polizei zur Zusammenarbeit mit dem Adeptus Arbites verpflichtet war, schlug absichtlich die härtere Gangart an. Den Honig hatte er heute schon für die Gangster und schmierigen Gestalten der Unterwelt verbraucht und er war nicht gewillt, einen vermutlich korrupten (soweit Cassians erster Eindruck) Polizisten als gleichberechtigt zu betrachten. Der Arbitrator wusste wer am längeren Hebel saß und er genoss es, zu wissen, dass der andere es auch wissen musste. Aus den Augenwinkeln sah er den erstaunten Gesichtsausdruck seines Wachhundes, der es scheinbar nicht gewöhnt war, dass ein Nichtmilitär es wagte hier so zu sprechen.<br />
Cassian hoffte, dass dieses ‚nette’ Gespräch ihn für die Mühen des Tages belohnen würde.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size">-&gt; <a href="http://www.board-4you.de/v63/boards/226/thread.php?sid=&amp;postid=9060#post9060" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Büro</a></span><br />
<br />
Die dieser Besuch einen offizielleren Charakter als die Ermittlungen in der Unterstadt hatte, erlaubte sich Cassian, einen schicken, schwarzen Wagen mit viel Kraft unter der Haube vom Parkplatz zu nehmen. Nachdem er sich, und vor allem den Wagen, beim Pförtner ordnungsgerecht abgemeldet hatte, brauste der schwarze Schlitten über die, zu dieser vorfeierabdendlichen Zeit freien Straßen in Richtung der Gamarai-Kaserne.<br />
Die Kaserne der PVS hob sich schon von weitem vom restlichen Makropolbild ab. Es war ein beeindruckender Bau, dessen gesamte Ausmaße von Außen nicht annähernd zu überblicken war. Die vierspurige Straße, die auf das große Tor zwischen den hohen Mauern zuführte war schon Zeugnis genug für den Betrieb, der hier von Zeit zu Zeit herrschte. Langsam ließ Cassian den schwarzen Wagen vor dem Pförtnerhäuschen, welches erstaunliche Ähnlichkeiten mit dem der Arbites-Kaserne hatte, ausrollen. Während ein Soldat an das Autofenster herantrat, wurde er von einem zweiten Soldat, der seinen Zwo-Einser locker in der Armbeuge hielt, gedeckt.<br />
Cassian ließ das gepanzerte Fenster herunter und hielt dem Wachsoldaten wortlos seinen Dienstausweis entgegen. Die Reaktion des Soldaten würde Cassian schon einigen Aufschluss darüber geben, wie die PVS dem Arbites gegenüber stand. Der Soldat musterte den Ausweis, erst mit kaum verborgenem Unverständnis, bis dann plötzlich das Erstaunen des Erkennens wie eine Welle über sein Gesicht glitt.<br />
Sobald der Wachsoldat verstanden hatte, rollte Cassian wieder an und fuhr auf den großen Hof der Kaserne, ohne die Soldaten, welche ihm noch einen Aufpasser zur Seite stellen wollten, weiter zu beachten. Das letzte, was der Arbitrator hier gebrauchen konnte, war eine offizielle Begleitung, die allen, mit denen Cassian sprechen wollte, einen Maulkorb verpasste.<br />
<br />
Das erste Ziel, welches Cassian mit einigen Umwegen ansteuerte, war die Waffenkammer der Makropole. Der dort dösende Stabsfeldwebel war von dem unangemeldeten Besuch vollkommen überrascht und reagierte zuvorkommend höflich. Der Job in der Waffenkammer war ein einfacher, der viel Zeit brachte, die man verschlafen konnte – den Job aber verlieren, weil ihn jemand beim Schlafen erwischt hatte, wollte er nicht.<br />
Die Tatsache zusammen mit der Dienstmarke animierte den Soldaten zu umfassender Zusammenarbeit mit dem Arbites. So erfuhr Cassian, dass es tatsächlich vor wenigen Tagen einen Überfall auf einen Waffenkonvoi der PVS gegeben hatte. Irgendwo auf dem Weg zwischen der Fabrikstadt und Gohmor war der Transport verschwunden. Mehr wusste der Stabsfeldwebel jedoch auch nicht. Dafür konnte er eine genaue Beschreibung des Weges zum Hauptbüro der PVS-Polizei auf dem Kasernengelände geben, denn diese sollte die Aufklärung des Überfalls übernommen haben.<br />
So überließ Cassian den Informanten wieder seiner höchst schweren Arbeit und machte sich zielstrebig auf den Weg zu jenem Büro der erwarteten Komplikationen. Kurz bevor er das Gebäude erreicht hatte, holte ein Stabsgefreiter Cassian ein. Die Wachhunde hatten ihn doch gefunden, doch war es zu diesem Zeitpunkt schon egal.<br />
Das Büro in das der Arbitrator geführt wurde, war zwar geschmackvoll eingerichtet, bot jedoch auch jenen Protz an Orden und Auszeichnungen, die nicht auf einen verdient dekorierten Soldaten oder Polizisten schließen ließen, sondern eher auf einen stolzen, angeberischen Hahn im Kasernenkorb der Militärpolizei. Wenigstens, und das hatte Cassian nicht erwartet, widmete sich der Vertreter der PVS-Polizei gleich seinem Anliegen, welches Cassian in kurzen und knappen Worten formulieren konnte: <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Das Arbites benötigt alle Informationen zum Stand der Ermittlungen über den Überfall auf den Waffenkonvoi. Daneben natürlich eine Liste der Ladung, der Fahrer, der Bedeckung und von allen, die über die Route und Fracht des Konvois informiert waren. Und wenn ich bitten dürfte, schon vorgestern.“</span><br />
Cassian, der wusste, dass die PVS-Polizei zur Zusammenarbeit mit dem Adeptus Arbites verpflichtet war, schlug absichtlich die härtere Gangart an. Den Honig hatte er heute schon für die Gangster und schmierigen Gestalten der Unterwelt verbraucht und er war nicht gewillt, einen vermutlich korrupten (soweit Cassians erster Eindruck) Polizisten als gleichberechtigt zu betrachten. Der Arbitrator wusste wer am längeren Hebel saß und er genoss es, zu wissen, dass der andere es auch wissen musste. Aus den Augenwinkeln sah er den erstaunten Gesichtsausdruck seines Wachhundes, der es scheinbar nicht gewöhnt war, dass ein Nichtmilitär es wagte hier so zu sprechen.<br />
Cassian hoffte, dass dieses ‚nette’ Gespräch ihn für die Mühen des Tages belohnen würde.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Stube 333]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=488</link>
			<pubDate>Fri, 18 Sep 2009 15:25:57 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=114"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://koron3.de/showthread.php?tid=488</guid>
			<description><![CDATA[<span style="color: blue;" class="mycode_color">[aus 13.Kom. MP-Kp 23 / 10.InfKp]</span><br />
<br />
Nach einigen Minuten und immer gleich Aussehenden Gängen hatte sie die Stube 333 erreicht. Sie atmete noch einmal durch und trat, mit ihrer Tasche auf den Rücken, in die Stube ein. <br />
<br />
Auf den ersten Blick sah sie wie jede andere Stube in der Kaserne aus, es gab fünf Betten mit dazugehörigem Spind, keine Fenster und Leuchtstoffröhren. Ihre Stubenmitbewohnerin hatte sich auf dem linken hinteren Bett eingerichtet, war aber selbst nicht anwesend, wie sie leicht enttäuscht feststellen musste.  Selina nahm einfach das gegenüberliegende Bett und verfrachtete ihre Sachen in den Spind.<br />
<br />
Nachdem auch ihre Tasche darin verschwunden war, schloss sie den Spind und machte sich auf den Weg Richtung Kantine. <br />
<br />
<span style="color: blue;" class="mycode_color">[&gt;weiter in Soldatenkantine]</span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="color: blue;" class="mycode_color">[aus 13.Kom. MP-Kp 23 / 10.InfKp]</span><br />
<br />
Nach einigen Minuten und immer gleich Aussehenden Gängen hatte sie die Stube 333 erreicht. Sie atmete noch einmal durch und trat, mit ihrer Tasche auf den Rücken, in die Stube ein. <br />
<br />
Auf den ersten Blick sah sie wie jede andere Stube in der Kaserne aus, es gab fünf Betten mit dazugehörigem Spind, keine Fenster und Leuchtstoffröhren. Ihre Stubenmitbewohnerin hatte sich auf dem linken hinteren Bett eingerichtet, war aber selbst nicht anwesend, wie sie leicht enttäuscht feststellen musste.  Selina nahm einfach das gegenüberliegende Bett und verfrachtete ihre Sachen in den Spind.<br />
<br />
Nachdem auch ihre Tasche darin verschwunden war, schloss sie den Spind und machte sich auf den Weg Richtung Kantine. <br />
<br />
<span style="color: blue;" class="mycode_color">[&gt;weiter in Soldatenkantine]</span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[13.Kom. MP-Kp 23 / 10.InfKp]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=486</link>
			<pubDate>Tue, 08 Sep 2009 14:46:02 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=4"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://koron3.de/showthread.php?tid=486</guid>
			<description><![CDATA[<span style="color: blue;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Sie können dann jetzt reinkommen, Frau Obergefreite!</span> </span><br />
Die Blondine musterte sie mit einem prüfenden Blick. Fast so als wollte sie sagen <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">“Was willst du denn hier? Das ist mein Revier!"</span> Sie bekleidete den Rang eines Hauptgefreiten und war von ansehnlicher Erscheinung, wenn das zurückgebundene Haar ihr auch übertriebene Strenge verlieh. Sie trat zur Seite und gestatte Selina den Durchgang in das Büro des Leutnants frei. Oder besser der Frau Leutnant. Auch hinter dem Schreibtisch saß eine weitere Frau, fast hätte man den Eindruck gewinnen können, das ganze MP- Kommando bestünde nur aus weiblichen Personal und sei vielleicht einer Erfüllung so manches, gehegten Männertraums. Doch das hier drei Damen aufeinander kamen, war reiner Zufall. Der Großteil der Polizeitruppe, innerhalb der Zehnten, war männlich. Im Gegensatz zu der jungen Hauptgefreiten konnte man Frau Leutnant nicht als schön, ja nicht einmal als einigermaßen hübsch beschreiben. Von derlei Oberflächlichkeiten abgesehen sollte das keineswegs bedeuten, das sie nicht beeindruckend gewesen wäre. Ganz im Gegenteil. Das Kreuz der Frau, die ein Schildchen auf dem Schreibtisch als Leutnant Hochbach auswies, war breit wie das eines Bären und das sie selbst hier die Körperpanzerung trug ließ einiges über ihre Gesinnung erahnen. Ihr braunes Haar war kurz geschnitten und erinnerte an die Darstellungen von Soroitasschwestern. Der Haaransatz war von einer tiefen Narbe durchbrochen, welche sich zu einer feinen Flusslandschaft, auf der rechten Gesichtshälfte, verästelte. Es war auch die rechte Seite, in der ein Auge fehlte. Eine klobige Augmetik stellte surrend eine Linse scharf als Hochbach die Obergefreite musterte. Die schiefe Nase deutete an, das sie wohl mehrmals gebrochen gewesen war.  <br />
<span style="color: blue;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Obergefreite Déres Selina, Frau Leutnant!</span></span> Kündigt die Hauptgefreite zackig an. <br />
Die wuchtige Offizierin verschränkte die Arme und setzte hier Bullenbeißergesicht auf während sie die Meldung der Zuversetzten abwartete.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="color: blue;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Sie können dann jetzt reinkommen, Frau Obergefreite!</span> </span><br />
Die Blondine musterte sie mit einem prüfenden Blick. Fast so als wollte sie sagen <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">“Was willst du denn hier? Das ist mein Revier!"</span> Sie bekleidete den Rang eines Hauptgefreiten und war von ansehnlicher Erscheinung, wenn das zurückgebundene Haar ihr auch übertriebene Strenge verlieh. Sie trat zur Seite und gestatte Selina den Durchgang in das Büro des Leutnants frei. Oder besser der Frau Leutnant. Auch hinter dem Schreibtisch saß eine weitere Frau, fast hätte man den Eindruck gewinnen können, das ganze MP- Kommando bestünde nur aus weiblichen Personal und sei vielleicht einer Erfüllung so manches, gehegten Männertraums. Doch das hier drei Damen aufeinander kamen, war reiner Zufall. Der Großteil der Polizeitruppe, innerhalb der Zehnten, war männlich. Im Gegensatz zu der jungen Hauptgefreiten konnte man Frau Leutnant nicht als schön, ja nicht einmal als einigermaßen hübsch beschreiben. Von derlei Oberflächlichkeiten abgesehen sollte das keineswegs bedeuten, das sie nicht beeindruckend gewesen wäre. Ganz im Gegenteil. Das Kreuz der Frau, die ein Schildchen auf dem Schreibtisch als Leutnant Hochbach auswies, war breit wie das eines Bären und das sie selbst hier die Körperpanzerung trug ließ einiges über ihre Gesinnung erahnen. Ihr braunes Haar war kurz geschnitten und erinnerte an die Darstellungen von Soroitasschwestern. Der Haaransatz war von einer tiefen Narbe durchbrochen, welche sich zu einer feinen Flusslandschaft, auf der rechten Gesichtshälfte, verästelte. Es war auch die rechte Seite, in der ein Auge fehlte. Eine klobige Augmetik stellte surrend eine Linse scharf als Hochbach die Obergefreite musterte. Die schiefe Nase deutete an, das sie wohl mehrmals gebrochen gewesen war.  <br />
<span style="color: blue;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Obergefreite Déres Selina, Frau Leutnant!</span></span> Kündigt die Hauptgefreite zackig an. <br />
Die wuchtige Offizierin verschränkte die Arme und setzte hier Bullenbeißergesicht auf während sie die Meldung der Zuversetzten abwartete.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Büro des Rekrutenoffiziers]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=471</link>
			<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 14:56:10 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=4"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://koron3.de/showthread.php?tid=471</guid>
			<description><![CDATA[Das Büro des Leutnants für Nachwuchs, Rekrutierung und Versetzungsangelgenheiten war nicht sonderlich groß, aber durch das Fenster an der Front angenehm hell. Der Mann hinter dem Schreibtisch ging gerade einmal auf die Dreißig zu, auch wenn ihn sein akribischer Haarschnitt älter wirken ließ. Ein Aufsteller, auf der Tischplatte, verkündete das es sich bei ihm um Lt. Fellert handelte. Er selbst war im Augenblick über eine Akte gebeugt und machte Eintragungen mit einem Füllfederhalter. <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Gedulden sie sich einen Augenblick.</span> Brummelte er ohne von seiner Schreibarbeit aufzublicken. Als er es dann doch flüchtig tat runzelte er verwundert die Stirn und klappte den Ordner unvermittelt zu. <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Schwester! Haben sie sich verlaufen?</span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Büro des Leutnants für Nachwuchs, Rekrutierung und Versetzungsangelgenheiten war nicht sonderlich groß, aber durch das Fenster an der Front angenehm hell. Der Mann hinter dem Schreibtisch ging gerade einmal auf die Dreißig zu, auch wenn ihn sein akribischer Haarschnitt älter wirken ließ. Ein Aufsteller, auf der Tischplatte, verkündete das es sich bei ihm um Lt. Fellert handelte. Er selbst war im Augenblick über eine Akte gebeugt und machte Eintragungen mit einem Füllfederhalter. <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Gedulden sie sich einen Augenblick.</span> Brummelte er ohne von seiner Schreibarbeit aufzublicken. Als er es dann doch flüchtig tat runzelte er verwundert die Stirn und klappte den Ordner unvermittelt zu. <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Schwester! Haben sie sich verlaufen?</span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Artichendes Prios]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=455</link>
			<pubDate>Sun, 21 Jun 2009 19:03:44 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=4"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://koron3.de/showthread.php?tid=455</guid>
			<description><![CDATA[Die Artichendes Prios war eines der größten, jemals in koronschen Werften, Luftschiffe, und glich mit Verlaub gesprochen, mehr den einem “Shuttle” im herkömmlichen, bekannten Sinne, einer verkleinerten Version eines Flugzeugträgers, welcher mit besonders schubstarken Düsenantrieben ausgerüstet worden war. Die eigentümliche Konstruktion, eine der wenigen effektiven Kooperation zwischen allen bekannten Groß-Häusern Gohmors, wog dabei noch dazu kaum weniger denn ein imperiales Landungs- oder Händlerschiff, auf dessen groben Blaupausen es ja sogar bestehen sollte. Dabei waren die meterdicken Stahlpforten wie Palasttore aufgerissen, ausgefahrene Rampen wiesen mehr Leben denn manche Mittelstadt auf, während emsig schweres Gerät, Versorgungsmaterial, Munitionskisten und ganze Infanteriezüge verfrachtet wurden. In all diesem Tumult schien es wenig Verwunderlich, das die angestammte Besatzung, aus Gründen anhaltender “Entnervung” erst kürzlich durch trainierte Spezialisten aus der Hauptstadt ausgewechselt worden war, für die Dauer einer großzügig durch den Gouverneur gespendeten Sonderbeurlaubung. Mehrere in bürokratische Trachten eingehüllte Gesellen notierten auf ihren “Löschscheinen” das wichtigste Frachtgut, darunter die zwanzig Stahlbestien, Basilisken und Leman Russ, aber auch einige Testbereite Prototypen der PVS Spezialeinheiten, sowie des Geheimdienstes selbst. Schwere Kanister mit brennbaren Halogenen, sowie Sauerstoff und Stickstoff wurden an Bord geschleift, dicht auf gefolgt vom zweiten und dritten Trupp des Zweiten Zuges, der erste war durch andere Tätigkeiten, Palastschicht, verhindert, während der vierte schlichtweg noch nicht eingetroffen schien. Ungeduldig nestelten Administratoren, Losten und Schiffsmannschafter an ihren Chronometern herum, während man die jaulenden, orangen Warnlichter der gewaltigen Wartungsmaschinen vernehmen konnte. Soeben donnerte ein weiterer, tonnenschwerer Vertreter der Dominatorklasse über den titanstahl Laufsteg, seine zermahlenden Ketten waren dabei mit schonenden Kunststoffelementen überzogen worden. Luftwaffen Oberst Jeliak Namol, ein in Ehre ergrauter Veteran der früheren Kreuzzüge des Imperiums, so hieß es wenigstens, mittlerweile gut und gerne an die vierundachtzig Jahre alt, starrte verdrießlich aus seiner “Schiffsbrücke” über die werkelnden Navigatoren und Maate hinweg, etwa auf jenen Punkt welcher Hangar von gewöhnlichem Kasernenareal trennte. Sein grimmer Blick galt dabei einer von ihm nicht besonders geschätzten Gestalt, welche er selbst von hier, aufgrund eines optischen Implantats, ausmachen konnte…]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Artichendes Prios war eines der größten, jemals in koronschen Werften, Luftschiffe, und glich mit Verlaub gesprochen, mehr den einem “Shuttle” im herkömmlichen, bekannten Sinne, einer verkleinerten Version eines Flugzeugträgers, welcher mit besonders schubstarken Düsenantrieben ausgerüstet worden war. Die eigentümliche Konstruktion, eine der wenigen effektiven Kooperation zwischen allen bekannten Groß-Häusern Gohmors, wog dabei noch dazu kaum weniger denn ein imperiales Landungs- oder Händlerschiff, auf dessen groben Blaupausen es ja sogar bestehen sollte. Dabei waren die meterdicken Stahlpforten wie Palasttore aufgerissen, ausgefahrene Rampen wiesen mehr Leben denn manche Mittelstadt auf, während emsig schweres Gerät, Versorgungsmaterial, Munitionskisten und ganze Infanteriezüge verfrachtet wurden. In all diesem Tumult schien es wenig Verwunderlich, das die angestammte Besatzung, aus Gründen anhaltender “Entnervung” erst kürzlich durch trainierte Spezialisten aus der Hauptstadt ausgewechselt worden war, für die Dauer einer großzügig durch den Gouverneur gespendeten Sonderbeurlaubung. Mehrere in bürokratische Trachten eingehüllte Gesellen notierten auf ihren “Löschscheinen” das wichtigste Frachtgut, darunter die zwanzig Stahlbestien, Basilisken und Leman Russ, aber auch einige Testbereite Prototypen der PVS Spezialeinheiten, sowie des Geheimdienstes selbst. Schwere Kanister mit brennbaren Halogenen, sowie Sauerstoff und Stickstoff wurden an Bord geschleift, dicht auf gefolgt vom zweiten und dritten Trupp des Zweiten Zuges, der erste war durch andere Tätigkeiten, Palastschicht, verhindert, während der vierte schlichtweg noch nicht eingetroffen schien. Ungeduldig nestelten Administratoren, Losten und Schiffsmannschafter an ihren Chronometern herum, während man die jaulenden, orangen Warnlichter der gewaltigen Wartungsmaschinen vernehmen konnte. Soeben donnerte ein weiterer, tonnenschwerer Vertreter der Dominatorklasse über den titanstahl Laufsteg, seine zermahlenden Ketten waren dabei mit schonenden Kunststoffelementen überzogen worden. Luftwaffen Oberst Jeliak Namol, ein in Ehre ergrauter Veteran der früheren Kreuzzüge des Imperiums, so hieß es wenigstens, mittlerweile gut und gerne an die vierundachtzig Jahre alt, starrte verdrießlich aus seiner “Schiffsbrücke” über die werkelnden Navigatoren und Maate hinweg, etwa auf jenen Punkt welcher Hangar von gewöhnlichem Kasernenareal trennte. Sein grimmer Blick galt dabei einer von ihm nicht besonders geschätzten Gestalt, welche er selbst von hier, aufgrund eines optischen Implantats, ausmachen konnte…]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[PVS Quarantänezellen]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=446</link>
			<pubDate>Sun, 14 Jun 2009 21:43:57 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=4"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://koron3.de/showthread.php?tid=446</guid>
			<description><![CDATA[[CENTER]<a href="http://img37.imageshack.us/i/fsk18im5.gif/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="http://img37.imageshack.us/img37/4591/fsk18im5.gif" loading="lazy"  alt="[Bild: fsk18im5.gif]" class="mycode_img" /></a>[/CENTER]<br />
<br />
Irgendwo in einem der dunklen, feuchten Gewölbswinkel war ein wiederkehrendes Trommeln zu vernehmen. Kein Trommeln, mehr wie ein abgeschwächtes Plätschern, einzelne, abgezählte Wassertröpfchen. Nun wäre dies kein besonders erwähnenswerter Umstand, vor allem nicht in den ohnehin meist mehr als sporadisch gewarteten imperialen Einrichtungen, würde es sich hierbei nicht um eisig kaltes Wasser handeln, welches allein knapp vor dem verfestigenden Gefrierpunkt lag. Darüber hinaus hämmerte es, einem robusten Schmiedewerkzeug unter beständigem Singsang gleich, permanent auf die vorderer Stirnseite des an einen Stuhl befestigten Fahnenjunkers. Starke metallische Schienen umschlossen seine sehnigen Unterarme, gleiches galt für seine Sprunggelenke, während entlang seines Halses eingewickelte Drähtchen herabflossen. Ein grelles, weißstichiges Licht flammte dabei unablässig unmittelbar in seine derzeit noch angeschwollen versiegelten Augen, getrocknetes Blut klebte verkrustet an seinem Unterhemd, darüber hinaus schien die Atemluft ausgezerrt, verdreckt und von “aromatischem” Rattenkot durchwölkt. Schneidend drang die erbarmungslose Grabeskälte der nicht isolierten Unterlage durch seine nackten Fußsohlen, er stand scheinbar knöcheltief in einem Wassertrog, in “einiger” Entfernung, relativ zum schmerzenden Licht das einen ohnehin jegliche Sicht raubte, mochte man sogar noch tuscheln und vereinzelte “Schemen” ausmachen, wenigstens war man offenkundig nicht einsam in diesem Keller. Schwere Stiefel, irgendetwas glibberndes, sie verharrten. Markerschütterndes Aufschreien irgendwo zu seiner rechten Seite, knirschendes, trockenes Brechen zu seiner linken. Hinter ihm ein energetisches Zischeln, wie von freigelegten Stromkabeln welche allmählich durch leitende Flüssigkeiten provoziert wurden. Zähneknirschen, Lederkrachen, schaler Atem und darüber hinaus etwas das sie exorbitantteures Rasierwasser jeglichen Sinnesnerv überdehnte.<br />
<br />
<span style="color: firebrick;" class="mycode_color">“Sprechen wir mal über deinen lieben Onkel, Yllyus. Wo ist er? Wie viel Kapital führt er mit sich? Wie viele Leibwächter? Welche Absichten hat er? Welches Fahrzeug und wie viel Proviant? Hat er eine Fluchtroute genannt und wenn ja, welche V-Männer hat er erwähnt?”</span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[[CENTER]<a href="http://img37.imageshack.us/i/fsk18im5.gif/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="http://img37.imageshack.us/img37/4591/fsk18im5.gif" loading="lazy"  alt="[Bild: fsk18im5.gif]" class="mycode_img" /></a>[/CENTER]<br />
<br />
Irgendwo in einem der dunklen, feuchten Gewölbswinkel war ein wiederkehrendes Trommeln zu vernehmen. Kein Trommeln, mehr wie ein abgeschwächtes Plätschern, einzelne, abgezählte Wassertröpfchen. Nun wäre dies kein besonders erwähnenswerter Umstand, vor allem nicht in den ohnehin meist mehr als sporadisch gewarteten imperialen Einrichtungen, würde es sich hierbei nicht um eisig kaltes Wasser handeln, welches allein knapp vor dem verfestigenden Gefrierpunkt lag. Darüber hinaus hämmerte es, einem robusten Schmiedewerkzeug unter beständigem Singsang gleich, permanent auf die vorderer Stirnseite des an einen Stuhl befestigten Fahnenjunkers. Starke metallische Schienen umschlossen seine sehnigen Unterarme, gleiches galt für seine Sprunggelenke, während entlang seines Halses eingewickelte Drähtchen herabflossen. Ein grelles, weißstichiges Licht flammte dabei unablässig unmittelbar in seine derzeit noch angeschwollen versiegelten Augen, getrocknetes Blut klebte verkrustet an seinem Unterhemd, darüber hinaus schien die Atemluft ausgezerrt, verdreckt und von “aromatischem” Rattenkot durchwölkt. Schneidend drang die erbarmungslose Grabeskälte der nicht isolierten Unterlage durch seine nackten Fußsohlen, er stand scheinbar knöcheltief in einem Wassertrog, in “einiger” Entfernung, relativ zum schmerzenden Licht das einen ohnehin jegliche Sicht raubte, mochte man sogar noch tuscheln und vereinzelte “Schemen” ausmachen, wenigstens war man offenkundig nicht einsam in diesem Keller. Schwere Stiefel, irgendetwas glibberndes, sie verharrten. Markerschütterndes Aufschreien irgendwo zu seiner rechten Seite, knirschendes, trockenes Brechen zu seiner linken. Hinter ihm ein energetisches Zischeln, wie von freigelegten Stromkabeln welche allmählich durch leitende Flüssigkeiten provoziert wurden. Zähneknirschen, Lederkrachen, schaler Atem und darüber hinaus etwas das sie exorbitantteures Rasierwasser jeglichen Sinnesnerv überdehnte.<br />
<br />
<span style="color: firebrick;" class="mycode_color">“Sprechen wir mal über deinen lieben Onkel, Yllyus. Wo ist er? Wie viel Kapital führt er mit sich? Wie viele Leibwächter? Welche Absichten hat er? Welches Fahrzeug und wie viel Proviant? Hat er eine Fluchtroute genannt und wenn ja, welche V-Männer hat er erwähnt?”</span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Kasernenhof]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=442</link>
			<pubDate>Sat, 30 May 2009 18:21:41 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=101"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://koron3.de/showthread.php?tid=442</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Leutnant Pullo</span><br />
Der Kasernenhof war eine weite geteerte Fläche, eingekreist von lang gezogenen Panzerhallen. Die Hallen selbst waren ungefähr zehn Meter hoch, darin gewaltige Kräne um ganze Panzertürme zu bewegen, und über den Hallen ragten weitere acht Meter Plastahl, Beton und Adamantium in die Höhe – Relikte aus der Zeit des Krieges der Häuser.<br />
Im ewigen Schatten der Hallen waren nun die Soldaten der gohmorer Panzerwaffe angetreten. Irgendwo konnte Pullo den ölverschmierten Fahrer des „Bastard“, Saul Loar, erkennen. Wahrscheinlich hatte ihn der Alarm irgendwo in den Tiefen des Panzermotors erreicht. Mit einem verschmitzen Grinsen (Nachtangriff mit geringen Geländegewinnen für die rechte Seite) nickte der Leutnant seinem OG zu. Die anderen Mitglieder seiner Besatzung konnte Aldar zwischen den dicht gedrängten Leibern nicht erkennen, aber er war sich ziemlich sicher, dass auch sie angetreten waren.<br />
Langsam stellte sich auch Pullo in die Reihen und drehte sich rechtzeitig, um im Augenwinkel noch von Beiwingen zu sehen, der zu den Panzerhallen hastete. Mit skeptisch hochgezogener Augenbraue (taktische Frontverkürzung für bei den Linken) blickte er dem anderen Leutnant hinterher, schüttelte dann aber kurz den Kopf und richtete seinen Blick wieder nach vorn.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Leutnant Pullo</span><br />
Der Kasernenhof war eine weite geteerte Fläche, eingekreist von lang gezogenen Panzerhallen. Die Hallen selbst waren ungefähr zehn Meter hoch, darin gewaltige Kräne um ganze Panzertürme zu bewegen, und über den Hallen ragten weitere acht Meter Plastahl, Beton und Adamantium in die Höhe – Relikte aus der Zeit des Krieges der Häuser.<br />
Im ewigen Schatten der Hallen waren nun die Soldaten der gohmorer Panzerwaffe angetreten. Irgendwo konnte Pullo den ölverschmierten Fahrer des „Bastard“, Saul Loar, erkennen. Wahrscheinlich hatte ihn der Alarm irgendwo in den Tiefen des Panzermotors erreicht. Mit einem verschmitzen Grinsen (Nachtangriff mit geringen Geländegewinnen für die rechte Seite) nickte der Leutnant seinem OG zu. Die anderen Mitglieder seiner Besatzung konnte Aldar zwischen den dicht gedrängten Leibern nicht erkennen, aber er war sich ziemlich sicher, dass auch sie angetreten waren.<br />
Langsam stellte sich auch Pullo in die Reihen und drehte sich rechtzeitig, um im Augenwinkel noch von Beiwingen zu sehen, der zu den Panzerhallen hastete. Mit skeptisch hochgezogener Augenbraue (taktische Frontverkürzung für bei den Linken) blickte er dem anderen Leutnant hinterher, schüttelte dann aber kurz den Kopf und richtete seinen Blick wieder nach vorn.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Sanitätsblock A]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=419</link>
			<pubDate>Fri, 08 May 2009 17:15:58 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=6"></a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[Banks war während der Rückfahrt zur Kaserne zu sich gekommen, ein wenig verwirrt, verletzt und vor allem dreckig.<br />
Die Pflicht, die er mit seinen Kameraden trug, hatte sie alle seinen Zustand, wo es doch anderen auch nicht gut ging, nach diesem Kurztripp in den Vorhof der Hölle vergessen lassen. <br />
Danach war Banks schon geistesabwesend zu den Duschen maschiert, mechanisch und sinneslos, hatte dort gar den Soldaten Nathan übersehen. Fast schon kein Wunder, wo er ihm seit ihrer Ankunft in der Kaserne kaum noch begegnet war. Normalerweise konnte sich Banks aber Gesichter durchaus gut merken. <br />
Ein paar Minuten später lag der Halbcatachaner dann, schwer gefallen, auf den Fliesen zwischen den Duschköpfen.<br />
<br />
Das nächste, das Banks wieder mitbekam waren einige unverständliche Stimmenfetzen, so nah, dass er sie wahrnahm, so weit entfernt, dass er sie weder erreichen, noch verstehen konnte. Er wusste nicht wann es war, aber irgendwann wurder er wach. Draußen war es dunkel.<br />
War er allein im Zimmer? Sein Geist war noch so schwer....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Banks war während der Rückfahrt zur Kaserne zu sich gekommen, ein wenig verwirrt, verletzt und vor allem dreckig.<br />
Die Pflicht, die er mit seinen Kameraden trug, hatte sie alle seinen Zustand, wo es doch anderen auch nicht gut ging, nach diesem Kurztripp in den Vorhof der Hölle vergessen lassen. <br />
Danach war Banks schon geistesabwesend zu den Duschen maschiert, mechanisch und sinneslos, hatte dort gar den Soldaten Nathan übersehen. Fast schon kein Wunder, wo er ihm seit ihrer Ankunft in der Kaserne kaum noch begegnet war. Normalerweise konnte sich Banks aber Gesichter durchaus gut merken. <br />
Ein paar Minuten später lag der Halbcatachaner dann, schwer gefallen, auf den Fliesen zwischen den Duschköpfen.<br />
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Das nächste, das Banks wieder mitbekam waren einige unverständliche Stimmenfetzen, so nah, dass er sie wahrnahm, so weit entfernt, dass er sie weder erreichen, noch verstehen konnte. Er wusste nicht wann es war, aber irgendwann wurder er wach. Draußen war es dunkel.<br />
War er allein im Zimmer? Sein Geist war noch so schwer....]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Konferenzsaal &quot;Feldmarschall von Quesen&quot;]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=104</link>
			<pubDate>Sat, 02 May 2009 18:55:33 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=4"></a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[Der ungewöhnlich große Besprechungsraum, basierend auf einem nur milde abgeschrägten Hexagon, wies keinerlei signifikante Überschnörkelung oder dergleichen auf. Einige zu drei Reihen aufsteigende Sitzgelegenheiten, mit integriertem Schreibpult, sowie seitlich manipulierbarem Lichtspender und einer verkleinerten Skizziermaschinerie des im Zentrum gelegenen strategischen Projektors. Dieser umfasste neben den klassisch, stillos gehaltenen Drehknöpfen, Knöpfchen und “Pointern” auch einen bleikristallenen Aschenbecher, welcher sich allerdings bisslang noch als jungfräulich erwies, keinerlei “Tabakkrümmelchen” ob verbrannt oder nicht, hatte ihn bisher “besudelt”. Einige im “Diener” livrierte Fahnenjunker machten sich daran zu schaffen auf jeden der vorgesehenen Sitzplätze rasch einige in königsblau gebundene Mappen, mit gold-silbernen Kordellen und einem dicken roten Gouverneurssiegel darauf, zu verteilen. Sie wirkten desinteressiert, darüber hinaus abwesend und abweisend gleichermaßen, keiner der eben eintretenden Panzeroffiziere hätte sich daher auch nur herabgelassenen, einen dieser lediglich mürrisch salutierenden Emporkömmlinge standesgemäß zu begrüßen. Immerhin wiesen einige von ihnen doch tatsächlich unterhalb ihrer Halskrempen noch die Hauswappen auf. Darunter auch einige überaus hochrangige. Dennoch war dies von wenig belang, denn immerhin waren sämtliche verfügbare Panzerkommandeure der Gohmorschen PVS-Verbände hierher beordert worden, in einer hochoffiziellen Angelegenheit von diplomatischer Priorität. Ansonsten wäre wohl kaum im gesamten Kasernenareal Sicherheitsstufe Beta, also die zweithöchste auf einer zehnstufigen Skala, einberufen worden. Man erwartete sehr hohen Besuch. Dennoch, zunächst war einzig und alleine das langsam “marschieren” einiger Leutnants draußen auf dem Flur zu vernehmen, allmählich füllte sich die Räumlichkeit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Der ungewöhnlich große Besprechungsraum, basierend auf einem nur milde abgeschrägten Hexagon, wies keinerlei signifikante Überschnörkelung oder dergleichen auf. Einige zu drei Reihen aufsteigende Sitzgelegenheiten, mit integriertem Schreibpult, sowie seitlich manipulierbarem Lichtspender und einer verkleinerten Skizziermaschinerie des im Zentrum gelegenen strategischen Projektors. Dieser umfasste neben den klassisch, stillos gehaltenen Drehknöpfen, Knöpfchen und “Pointern” auch einen bleikristallenen Aschenbecher, welcher sich allerdings bisslang noch als jungfräulich erwies, keinerlei “Tabakkrümmelchen” ob verbrannt oder nicht, hatte ihn bisher “besudelt”. Einige im “Diener” livrierte Fahnenjunker machten sich daran zu schaffen auf jeden der vorgesehenen Sitzplätze rasch einige in königsblau gebundene Mappen, mit gold-silbernen Kordellen und einem dicken roten Gouverneurssiegel darauf, zu verteilen. Sie wirkten desinteressiert, darüber hinaus abwesend und abweisend gleichermaßen, keiner der eben eintretenden Panzeroffiziere hätte sich daher auch nur herabgelassenen, einen dieser lediglich mürrisch salutierenden Emporkömmlinge standesgemäß zu begrüßen. Immerhin wiesen einige von ihnen doch tatsächlich unterhalb ihrer Halskrempen noch die Hauswappen auf. Darunter auch einige überaus hochrangige. Dennoch war dies von wenig belang, denn immerhin waren sämtliche verfügbare Panzerkommandeure der Gohmorschen PVS-Verbände hierher beordert worden, in einer hochoffiziellen Angelegenheit von diplomatischer Priorität. Ansonsten wäre wohl kaum im gesamten Kasernenareal Sicherheitsstufe Beta, also die zweithöchste auf einer zehnstufigen Skala, einberufen worden. Man erwartete sehr hohen Besuch. Dennoch, zunächst war einzig und alleine das langsam “marschieren” einiger Leutnants draußen auf dem Flur zu vernehmen, allmählich füllte sich die Räumlichkeit.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Briefingraum Eins!]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=304</link>
			<pubDate>Mon, 22 Dec 2008 11:21:32 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=4"></a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[Briefingraum Eins erinnerte an einen Hörsaal. Die abfallenden Sitzreihen verjüngten sich zur tiefer liegenden Position des Redners. Die Räumlichkeit bot der gesamten Kompanie Platz und die Mitglieder von Gruppe Zwei wirkten recht verloren. Kommissar Altmann, sowie etwa die Hälfte der Mannschaften waren anwesend und besetzten die erste Reihe. Davor modifizierten ein paar Angehörige des Stabszuges die Hologrube.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Briefingraum Eins erinnerte an einen Hörsaal. Die abfallenden Sitzreihen verjüngten sich zur tiefer liegenden Position des Redners. Die Räumlichkeit bot der gesamten Kompanie Platz und die Mitglieder von Gruppe Zwei wirkten recht verloren. Kommissar Altmann, sowie etwa die Hälfte der Mannschaften waren anwesend und besetzten die erste Reihe. Davor modifizierten ein paar Angehörige des Stabszuges die Hologrube.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Mannschaftsheim]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=261</link>
			<pubDate>Mon, 10 Nov 2008 17:13:16 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=52"></a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[Remus hatte den feinen Zwirn abgelegt und marschierte nun in freudiger Erwartung und mit der gewöhnlichen Felduniform bekleidet ins Mannheim ein. <br />
Es war ein großer Raum und viele kreisrunde Tische mit Stühlen rundherum standen darin verteilt. Rauchschwaden hingen unter der Decke und alles wurde von gedämpftem Licht erhellt. Insgesammt konnte man also von einer gemütlichen Atmosphäre rechnen, auch wenn Remus als Nichtraucher nicht viel vom Zigarettenqualm hielt. <br />
Da alle anderen noch nicht da waren, beschloss er schon mal für Bier zu sorgen und macht sich gleich auf dem Weg zur kompanieeigenen Theke, Lagerstätte für Bier und andere leckere Schweinereien. Er wusste nicht genau wer alles kam, aber wenn die ganze Gruppe kam...<br />
Er lies sich erstmal zwei Sixpacks aushändigen, weil er sich dachte, dass es fürs erste reichen würde. Schließlich mussten sie morgen noch eine Parade abhalten. <br />
Mit dem Bier beladen begab er sich zu einem der Tische und wartete darauf, dass die anderen bald mal eintrafen, denn er war trotz allem der Erste gewesen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Remus hatte den feinen Zwirn abgelegt und marschierte nun in freudiger Erwartung und mit der gewöhnlichen Felduniform bekleidet ins Mannheim ein. <br />
Es war ein großer Raum und viele kreisrunde Tische mit Stühlen rundherum standen darin verteilt. Rauchschwaden hingen unter der Decke und alles wurde von gedämpftem Licht erhellt. Insgesammt konnte man also von einer gemütlichen Atmosphäre rechnen, auch wenn Remus als Nichtraucher nicht viel vom Zigarettenqualm hielt. <br />
Da alle anderen noch nicht da waren, beschloss er schon mal für Bier zu sorgen und macht sich gleich auf dem Weg zur kompanieeigenen Theke, Lagerstätte für Bier und andere leckere Schweinereien. Er wusste nicht genau wer alles kam, aber wenn die ganze Gruppe kam...<br />
Er lies sich erstmal zwei Sixpacks aushändigen, weil er sich dachte, dass es fürs erste reichen würde. Schließlich mussten sie morgen noch eine Parade abhalten. <br />
Mit dem Bier beladen begab er sich zu einem der Tische und wartete darauf, dass die anderen bald mal eintrafen, denn er war trotz allem der Erste gewesen.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Bekleidungskammer]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=233</link>
			<pubDate>Wed, 05 Nov 2008 23:16:25 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=4"></a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[Ein kleiner Vorraum mit einer Theke, ein Paar Regale und ein Schreibtisch, das war der, für normale Soldaten zugängliche Teil der Bekleidungskammer im Block der Zehnten. Ein dicker Stabsgefreiter tat hier heute abend seinen Dienst, Dauerspätschicht, da der Nachschubdienst-Feldwebel es gar nicht einsah, das er bis spät in die Nacht hier sitzen sollte. Entsprechend mürrisch war der SG, ein entspannter, aber auch langweiliger Job, Langeweile die man prima an vorlauten Mannschaftern auslassen konnte, da eigentlich jeder wusste das ein alter Staber zu lange dabei war um sich von weniger als einem Feldwebel ans Bein Pinkeln zulassen. Das Namensschild auf dem Tisch wieß den Soldaten mit dem Namen "Kissen" aus, die Witze darüber kannte er alle und trugen nicht zu einer besseren Laune bei. Kissen laß in einem Schmuddelheft, der Kaffein dampfte noch, kein Wunder, bluberte in der alten Kaffemaschine doch schon der nächste...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Ein kleiner Vorraum mit einer Theke, ein Paar Regale und ein Schreibtisch, das war der, für normale Soldaten zugängliche Teil der Bekleidungskammer im Block der Zehnten. Ein dicker Stabsgefreiter tat hier heute abend seinen Dienst, Dauerspätschicht, da der Nachschubdienst-Feldwebel es gar nicht einsah, das er bis spät in die Nacht hier sitzen sollte. Entsprechend mürrisch war der SG, ein entspannter, aber auch langweiliger Job, Langeweile die man prima an vorlauten Mannschaftern auslassen konnte, da eigentlich jeder wusste das ein alter Staber zu lange dabei war um sich von weniger als einem Feldwebel ans Bein Pinkeln zulassen. Das Namensschild auf dem Tisch wieß den Soldaten mit dem Namen "Kissen" aus, die Witze darüber kannte er alle und trugen nicht zu einer besseren Laune bei. Kissen laß in einem Schmuddelheft, der Kaffein dampfte noch, kein Wunder, bluberte in der alten Kaffemaschine doch schon der nächste...]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Flur [Unterkünfte]]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=234</link>
			<pubDate>Tue, 04 Nov 2008 20:48:06 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=6"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://koron3.de/showthread.php?tid=234</guid>
			<description><![CDATA[<span style="color: darkblue;" class="mycode_color">[&lt;-aus Stube 117]</span> <br />
<br />
Saul erwartete sie bereits einige Meter entfernt. Gut, sie hatten sich auch relativ lange Zeit gelassen, die zehn Standardminuten jedoch nicht überschritten. Da stand er nun in gebügelter und gestriegelter Parademontur. Verwunderlich für Banks war die Tatsache, dass seine Seite als alter Hase gänzlich ordensfrei war. Banks nahm an, dass er mit dem älteren Unteroffizier in Sachen Erscheinung durchaus mithalten konnte. Krümelfrei, ohne Flusen und fließend glatt und gut sitzend. Banks hatte sich eigentlich nichts vorzuwerfen. Ruhig wartete er auf ein Kommando seines Vorgesetzten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="color: darkblue;" class="mycode_color">[&lt;-aus Stube 117]</span> <br />
<br />
Saul erwartete sie bereits einige Meter entfernt. Gut, sie hatten sich auch relativ lange Zeit gelassen, die zehn Standardminuten jedoch nicht überschritten. Da stand er nun in gebügelter und gestriegelter Parademontur. Verwunderlich für Banks war die Tatsache, dass seine Seite als alter Hase gänzlich ordensfrei war. Banks nahm an, dass er mit dem älteren Unteroffizier in Sachen Erscheinung durchaus mithalten konnte. Krümelfrei, ohne Flusen und fließend glatt und gut sitzend. Banks hatte sich eigentlich nichts vorzuwerfen. Ruhig wartete er auf ein Kommando seines Vorgesetzten.]]></content:encoded>
		</item>
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