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		<title><![CDATA[Koron III - Vergnügungsmeile]]></title>
		<link>https://koron3.de/</link>
		<description><![CDATA[Koron III - https://koron3.de]]></description>
		<pubDate>Sun, 19 Apr 2026 14:15:12 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[LOBOs (Soldatenkneipe)]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=1013</link>
			<pubDate>Fri, 02 Jun 2017 20:17:47 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=4"></a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[<span style="color: green;" class="mycode_color"><span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><a href="http://www.board-4you.de/v63/boards/226/thread.php?sid=&amp;postid=18891#post18891" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">von hier kommend</a></span></span><br />
<br />
Das LOBOs war voll und so man einen Kalauer bemühen durfte, der Großteil seiner Gäste ebenfalls. <br />
Die Kneipe unweit der Gamarai- Kaserne war zwar ein öffentliches Etablissement, wurde jedoch fast ausschließlich von Soldaten und anderen Angehörigen des Militärs frequentiert. <br />
Der Raum war urig, mit reichlich Holzimitation eingerichtet, die Wände waren behangen mit Devotionalien des Lebens im Dienst der Armee. Hinter dem Tresen, umrahmt von Regalen voller Schnapsflaschen, grinste ein gewaltiger, skelettierter Schädel auf die Besucher herunter. <br />
Der Besitzer des LOBOs, ein bärbeißiger Mann mit Namen Lothar Bohrmüller, erzählte jedem der es hören wollte, dass sein Urgroßvater den einstigen, monströsen Besitzer des Schädels, erlegt und ihn seines Hauptes beraubt hatte. Es hatte nicht wenige Diskussionen oder gar Schlägereien wegen dieser Trophäe gegeben. <br />
Einige behaupteten es handle sich um eine Fälschung, ein Alienvolk der Tyrannen, Tyranoiden oder Tyraniden gäbe es nicht und hatte es auch nie gegeben. Andere meinten es besser zu wissen, allen voran Lobo selbst, welcher durchaus befähigt war seiner Überzeugung Nachdruck zu verleihen. Von dem schaurigen Schädel abgesehen, waren die Wände mit Bildern verschiedenster Einheiten bedeckt. <br />
Zumeist Gruppenaufnahmen, aber auch Soldaten nach siegreicher Schlacht. Es gab eine unausgesprochene, territoriale Aufteilung im LOBOs. <br />
Offiziere waren gar nicht zu sehen, die hatten ihre Casinos und wenn einer der Meinung war, er müsse seine Verbundenheit zum einfachen Soldaten durch seine Anwesenheit bekunden, wurde ihm auf die ein oder andere, unmissverständliche Art mitgeteilt, dass diese Geste der Kameradschaft hier nicht erwünscht sei.  <br />
Ansonsten hatte das Departmento Munitorum eine Ecke für sich, die Rekruten und Neulinge beanspruchten einige Plätze in der anderen Ecke und die Bar sowie die zentralen Tische waren das Herrschaftsgebiet der alten Hasen und Fremdweltler der Zehnten. <br />
<br />
Hier hatte sich auch die Gruppe um Banks versammelt und den Abschied von der Heimat, so aufgezwungen sie manch einem auch sein mochte, zu begießen. Der Catacaner war auch hier wieder vorn mit dabei und ließ Assoziationen mit der Hochdruckbetankung eines Leman Russ aufkommen. Sein gewaltiger Körper schien Unmengen zu verkraften, auch wenn er inzwischen dazu übergegangen war besondere Begebenheiten aus seinem bewegten Leben zu erzählen und seine Zunge dabei nicht mehr ganz sattelfest zu sein schien. <br />
Finley und zwei Männer aus der Instandsetzung hatten erst über den Vorzug traditionell gebrannten Whiskys, gegenüber allen heimischen Spirituosen auf Seetangbasis diskutiert und waren dann dazu übergegangen den finalen und endgültigen Beweis dieser These aufzustellen. <br />
Natürlich alles rein wissenschaftlich. <br />
Das hieß, einen sündhaft teuren, importierten Whisky, jedenfalls behauptete Lobo es seien importierte Raritäten, welche den Preis absolut rechtfertigten und darauf jeweils zwei Gläser heimischen Alganol. <br />
Das Experiment hatte vor etwa einer halben Stunde etwas an Schwung verloren, da einer der beiden Techniker mit dem Kopf auf dem Tisch lag und Finley dem zweiten caledonische Volksweisen beizubringen versuchte. <br />
Kari maß sich im Armdrücken mit Jokerlokka. Der Verlierer musste beiden einschenken und mittlerweile waren die gegeneinander gepressten Handflächen höher erhoben als die Köpfe der beiden, kühnen Recken. <br />
Arius nahm sich vornehm zurück, trank sein Bier und lächelte ab und an gequält, wenn jemand eine scherzhaft gemeinte Bemerkung in seine Richtung abfeuerte. Es waren noch etliche andere Zehner im LOBOs verteilt. Samira und ein Kerl namens Ferron Kruga, von der Spähgruppe, unterhielten sich über einen Kameraden, den beide gekannt und gemocht und der sein Leben in Horning gelassen hatte. <br />
Eine kleine Gefreite, von allen nur Nyssa gerufen, kochte zwei stämmige Kerle aus der Küchenmannschaft beim Tischkicker ab, was diese in eine unbeschreibliche Kanonade aus Beschimpfungen ausbrechen ließ. <br />
Kurz um, es war ein normaler Abend im LOBOs, verwandt so vielen anderen Abenden, die für die Zehnte den nahen Abflug in ein Kampfgebiet vorausging. <br />
Und wie immer gab es die Motten, welche von diesem Strohfeuer der panischen Heiterkeit angelockt wurden. <br />
Freudenmädchen und Jungen waren die wohl aggressivsten dieser Nachtschwärmer. Aufgetakelt und zu allem entschlossen mischten sie sich unter die Feiernden und wo sie nicht brüsk von Schössen geschubst wurden oder sie die lachende Botschaft leerer Geldbörsen verschrecke, schlugen sie ihre Fänge wortwörtlich in ihre Opfer. Nicht wenige verschwanden mit einem dieser Quellen erkaufter Zuneigung aus der Tür, um abgestellte Fahrzeuge oder die Seitengasse für eine flüchtige Erinnerung an Gohmor zu nutzen. <br />
Dann gab es die Pistolenkrämer. In Bauchläden oder Rollkoffern boten sie allerlei Mordinstrumente feil. Die Stücke waren kaum den Preis wert, denn ihre Verkäufer dafür verlangten. <br />
Billige Imitate zumeist, die mit Gewalt auf Martialisch getrimmt waren und schon fast lächerlich gefährlich wirken sollten. Kein vernunftbegabter Mensch hätte eine solche Waffe gekauft und im Ernstfall darauf sein Leben verwettet. Doch auf dem sinkenden Boot der versagenden Nüchternheit und unter dem Eindruck einstiger und angekündigter Heldentaten, ließ sich manch einer zum Kauf einer Waffe hinreißen, von der er versprach sie einem besonders schrecklichen Feind zur Nemesis werden zu lassen. <br />
Am nächsten Tag bereute so jemand seinen Kauf für gewöhnlich und sah sich mit dem Verlust einer beachtlichen Summe und dem Spott seiner Kameraden konfrontiert.             <br />
Und dann gab es da noch die Gaukler und Schnorrer. <br />
Letztere waren Veteranen oder solche die sich dafür ausgaben. Ihnen fehlte zumeist die eine oder andere Gliedmaße, was sie mit Orden an der Brust ausglichen. Sie erzählten herzzerreißende Geschichten von Heldenmut und Aufopferung und der Ungerechtigkeit des Schicksals. Spendierte man ihnen einen Drink, schien diese Ungerechtigkeit zumindest ein klein wenig ausgeglichen.  Nicht zuletzt beruhigte man damit vielleicht auch das Schicksal, welches für einen eine ähnliche Zukunft hoffentlich aussparte. <br />
Die Gaukler waren noch einmal eine ganz andere Sache, denn unter ihnen waren auch Mutanten. <br />
Keine Mutation von der Sorte, die den Zugang zur mittleren Ebene mit einem Selbstmord gleichkommen ließ. <br />
Keine Hörner, Hufe oder dritten Arme, Terra bewahre. <br />
Dennoch eindeutig Mutationen. <br />
Da gab es einen Kerl den sie Jimmy Glitschi nannten, der Mann aus der Tube, der Mann ohne Knochen oder auch der Mann zwischen Wand und Tapete. <br />
Jimmy sah aus wie ein ganz gewöhnlicher Typ aus den ärmlichen Vierteln der mittleren Ebene. Etwas verlebt, etwas zu sehr dem Alkohol zugetan. Doch hatte er ein paar Zuschauer um sich versammelt, hatte man ihm ein Bier und ein Korn ausgegeben, dann führte er vielleicht seinen Trick vor, bei dem er Arme und Beine einrollte, als seien darin tatsächlich keine Knochen zu finden. <br />
Ein nicht eben appetitliches Kuriosum, aber eines das sich gewisser Beliebtheit erfreute und den danach rumgereichten Hut ansehnlich zu füllen verstand. <br />
Die bunte Gerda gab es auch noch. Ein Mädchen von etwa zwanzig Jahren, deren Rücken schillernde Farben, wie mit Öl gemalt aufwies. Sie war einfältig und freute sich allein schon über die Aufmerksamkeit so vieler Männer und Frauen, die ihren Rücken mit Staunen, teils mit Abneigung besahen. Sie hatte derweil nur den Mund offen stehen, hielt ihren Pullover hochgekrempelt und strahlte in die Runde. Der eigentliche Geschäftsmann war ihr Bruder, der sie an der Hand führte, das Wunder ihrer Abartigkeit anpries und hinterher die Spenden einsammelte. <br />
Natürlich waren die Auftritte der Mutanten gleichermaßen gefährlich für sie wie lukrativ. Lobo duldete sie und auch die PVS- Polizei drücke bei einem Laden ein Auge zu, bei dem sie nach Dienstschluss selber einkehrten. Außerdem waren Jimmy, Gerda und einige andere oft gesehene Gestalten, die irgendwie dazugehörten. <br />
Dennoch legte durchaus nicht jeder solche Toleranz an den Tag. Da mussten nicht einmal die eingefleischten Mutantenhasser und überfrommen  Kirchgänger sein, von denen es natürlich immer wieder welche gab. Es genügte schon, dass jemand einen treuen Freund im Kampf mit „den Befreiten“ aus Horning aufständischen Mutantenarbeitern in Gohmor verloren, selbst eine Verwundung oder ein Trauma erlitten hatte. Da konnte eine ansonsten gleichgültige Haltung durchaus in Hass umschlagen, wenn sich die Mutanten in all ihrer Makelbehaftetheit präsentierten. Heute, es musste bereits auf den Mitternachtszyklus zugehen, war noch jemand im LOBOs, der wahrscheinlich zu den Mutanten zählte. <br />
Seine Augen hatten eine sonderbare Färbung, was auch der getönte Zwicker auf der Nase nicht kaschieren konnte.Außerdem wirkte der Kopf unter dem Bügelzylinder etwas größer als gewöhnlich. Nicht wirklich geschwollen, aber doch auf sonderbare Weise unproportional. Darüber hinaus war er weder sonderlich groß, noch auf andere Art besonders auffällig. <br />
Er betrat den Raum, begutachtete das wilde Treiben über den Rand seines Zwickers hinweg, glättete seinen altmodischen Gehrock und schritt dann in den Trubel hinein. <br />
Als Erstes machte er bei Samira und Ferron halt und sprach mit beiden. Die nahe stehende Musicbox verschluckte ihre Unterhaltung für alle etwaigen Beobachter. Man sah jedoch das Ferron die Arme verschränkte und den Kopf schüttelte. Samira aber lachte und gab dem Fremden die Hand, mit der Handfläche nach oben. Der Mann nahm sie und blickte hinein. Dann sagte er ein paar Worte und entließ die Hand der Frau wieder aus seinem Griff. Samira runzelte die Stirn und wurde dann aschfahl. <br />
Ferron stieß den Fremden gegen die Schulter und bedeutete ihm zu verschwinden, während er sich mit eindringlichem Gesichtsausdruck an die dunkelhäutige Kameradin wandte. <br />
Der Fremde ließ sich von der rüden Behandlung nicht stören. Er kam jetzt zum Tisch der anderen geschlendert und musterte die Feiernden über den Rand seiner Augengläser.  <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Möchten die Herren und Damen die Zukunft erfahren? Handlesen heute Abend nur einen Schekel. Sonderpreis für die mutigen Krieger der PVS.</span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="color: green;" class="mycode_color"><span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><a href="http://www.board-4you.de/v63/boards/226/thread.php?sid=&amp;postid=18891#post18891" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">von hier kommend</a></span></span><br />
<br />
Das LOBOs war voll und so man einen Kalauer bemühen durfte, der Großteil seiner Gäste ebenfalls. <br />
Die Kneipe unweit der Gamarai- Kaserne war zwar ein öffentliches Etablissement, wurde jedoch fast ausschließlich von Soldaten und anderen Angehörigen des Militärs frequentiert. <br />
Der Raum war urig, mit reichlich Holzimitation eingerichtet, die Wände waren behangen mit Devotionalien des Lebens im Dienst der Armee. Hinter dem Tresen, umrahmt von Regalen voller Schnapsflaschen, grinste ein gewaltiger, skelettierter Schädel auf die Besucher herunter. <br />
Der Besitzer des LOBOs, ein bärbeißiger Mann mit Namen Lothar Bohrmüller, erzählte jedem der es hören wollte, dass sein Urgroßvater den einstigen, monströsen Besitzer des Schädels, erlegt und ihn seines Hauptes beraubt hatte. Es hatte nicht wenige Diskussionen oder gar Schlägereien wegen dieser Trophäe gegeben. <br />
Einige behaupteten es handle sich um eine Fälschung, ein Alienvolk der Tyrannen, Tyranoiden oder Tyraniden gäbe es nicht und hatte es auch nie gegeben. Andere meinten es besser zu wissen, allen voran Lobo selbst, welcher durchaus befähigt war seiner Überzeugung Nachdruck zu verleihen. Von dem schaurigen Schädel abgesehen, waren die Wände mit Bildern verschiedenster Einheiten bedeckt. <br />
Zumeist Gruppenaufnahmen, aber auch Soldaten nach siegreicher Schlacht. Es gab eine unausgesprochene, territoriale Aufteilung im LOBOs. <br />
Offiziere waren gar nicht zu sehen, die hatten ihre Casinos und wenn einer der Meinung war, er müsse seine Verbundenheit zum einfachen Soldaten durch seine Anwesenheit bekunden, wurde ihm auf die ein oder andere, unmissverständliche Art mitgeteilt, dass diese Geste der Kameradschaft hier nicht erwünscht sei.  <br />
Ansonsten hatte das Departmento Munitorum eine Ecke für sich, die Rekruten und Neulinge beanspruchten einige Plätze in der anderen Ecke und die Bar sowie die zentralen Tische waren das Herrschaftsgebiet der alten Hasen und Fremdweltler der Zehnten. <br />
<br />
Hier hatte sich auch die Gruppe um Banks versammelt und den Abschied von der Heimat, so aufgezwungen sie manch einem auch sein mochte, zu begießen. Der Catacaner war auch hier wieder vorn mit dabei und ließ Assoziationen mit der Hochdruckbetankung eines Leman Russ aufkommen. Sein gewaltiger Körper schien Unmengen zu verkraften, auch wenn er inzwischen dazu übergegangen war besondere Begebenheiten aus seinem bewegten Leben zu erzählen und seine Zunge dabei nicht mehr ganz sattelfest zu sein schien. <br />
Finley und zwei Männer aus der Instandsetzung hatten erst über den Vorzug traditionell gebrannten Whiskys, gegenüber allen heimischen Spirituosen auf Seetangbasis diskutiert und waren dann dazu übergegangen den finalen und endgültigen Beweis dieser These aufzustellen. <br />
Natürlich alles rein wissenschaftlich. <br />
Das hieß, einen sündhaft teuren, importierten Whisky, jedenfalls behauptete Lobo es seien importierte Raritäten, welche den Preis absolut rechtfertigten und darauf jeweils zwei Gläser heimischen Alganol. <br />
Das Experiment hatte vor etwa einer halben Stunde etwas an Schwung verloren, da einer der beiden Techniker mit dem Kopf auf dem Tisch lag und Finley dem zweiten caledonische Volksweisen beizubringen versuchte. <br />
Kari maß sich im Armdrücken mit Jokerlokka. Der Verlierer musste beiden einschenken und mittlerweile waren die gegeneinander gepressten Handflächen höher erhoben als die Köpfe der beiden, kühnen Recken. <br />
Arius nahm sich vornehm zurück, trank sein Bier und lächelte ab und an gequält, wenn jemand eine scherzhaft gemeinte Bemerkung in seine Richtung abfeuerte. Es waren noch etliche andere Zehner im LOBOs verteilt. Samira und ein Kerl namens Ferron Kruga, von der Spähgruppe, unterhielten sich über einen Kameraden, den beide gekannt und gemocht und der sein Leben in Horning gelassen hatte. <br />
Eine kleine Gefreite, von allen nur Nyssa gerufen, kochte zwei stämmige Kerle aus der Küchenmannschaft beim Tischkicker ab, was diese in eine unbeschreibliche Kanonade aus Beschimpfungen ausbrechen ließ. <br />
Kurz um, es war ein normaler Abend im LOBOs, verwandt so vielen anderen Abenden, die für die Zehnte den nahen Abflug in ein Kampfgebiet vorausging. <br />
Und wie immer gab es die Motten, welche von diesem Strohfeuer der panischen Heiterkeit angelockt wurden. <br />
Freudenmädchen und Jungen waren die wohl aggressivsten dieser Nachtschwärmer. Aufgetakelt und zu allem entschlossen mischten sie sich unter die Feiernden und wo sie nicht brüsk von Schössen geschubst wurden oder sie die lachende Botschaft leerer Geldbörsen verschrecke, schlugen sie ihre Fänge wortwörtlich in ihre Opfer. Nicht wenige verschwanden mit einem dieser Quellen erkaufter Zuneigung aus der Tür, um abgestellte Fahrzeuge oder die Seitengasse für eine flüchtige Erinnerung an Gohmor zu nutzen. <br />
Dann gab es die Pistolenkrämer. In Bauchläden oder Rollkoffern boten sie allerlei Mordinstrumente feil. Die Stücke waren kaum den Preis wert, denn ihre Verkäufer dafür verlangten. <br />
Billige Imitate zumeist, die mit Gewalt auf Martialisch getrimmt waren und schon fast lächerlich gefährlich wirken sollten. Kein vernunftbegabter Mensch hätte eine solche Waffe gekauft und im Ernstfall darauf sein Leben verwettet. Doch auf dem sinkenden Boot der versagenden Nüchternheit und unter dem Eindruck einstiger und angekündigter Heldentaten, ließ sich manch einer zum Kauf einer Waffe hinreißen, von der er versprach sie einem besonders schrecklichen Feind zur Nemesis werden zu lassen. <br />
Am nächsten Tag bereute so jemand seinen Kauf für gewöhnlich und sah sich mit dem Verlust einer beachtlichen Summe und dem Spott seiner Kameraden konfrontiert.             <br />
Und dann gab es da noch die Gaukler und Schnorrer. <br />
Letztere waren Veteranen oder solche die sich dafür ausgaben. Ihnen fehlte zumeist die eine oder andere Gliedmaße, was sie mit Orden an der Brust ausglichen. Sie erzählten herzzerreißende Geschichten von Heldenmut und Aufopferung und der Ungerechtigkeit des Schicksals. Spendierte man ihnen einen Drink, schien diese Ungerechtigkeit zumindest ein klein wenig ausgeglichen.  Nicht zuletzt beruhigte man damit vielleicht auch das Schicksal, welches für einen eine ähnliche Zukunft hoffentlich aussparte. <br />
Die Gaukler waren noch einmal eine ganz andere Sache, denn unter ihnen waren auch Mutanten. <br />
Keine Mutation von der Sorte, die den Zugang zur mittleren Ebene mit einem Selbstmord gleichkommen ließ. <br />
Keine Hörner, Hufe oder dritten Arme, Terra bewahre. <br />
Dennoch eindeutig Mutationen. <br />
Da gab es einen Kerl den sie Jimmy Glitschi nannten, der Mann aus der Tube, der Mann ohne Knochen oder auch der Mann zwischen Wand und Tapete. <br />
Jimmy sah aus wie ein ganz gewöhnlicher Typ aus den ärmlichen Vierteln der mittleren Ebene. Etwas verlebt, etwas zu sehr dem Alkohol zugetan. Doch hatte er ein paar Zuschauer um sich versammelt, hatte man ihm ein Bier und ein Korn ausgegeben, dann führte er vielleicht seinen Trick vor, bei dem er Arme und Beine einrollte, als seien darin tatsächlich keine Knochen zu finden. <br />
Ein nicht eben appetitliches Kuriosum, aber eines das sich gewisser Beliebtheit erfreute und den danach rumgereichten Hut ansehnlich zu füllen verstand. <br />
Die bunte Gerda gab es auch noch. Ein Mädchen von etwa zwanzig Jahren, deren Rücken schillernde Farben, wie mit Öl gemalt aufwies. Sie war einfältig und freute sich allein schon über die Aufmerksamkeit so vieler Männer und Frauen, die ihren Rücken mit Staunen, teils mit Abneigung besahen. Sie hatte derweil nur den Mund offen stehen, hielt ihren Pullover hochgekrempelt und strahlte in die Runde. Der eigentliche Geschäftsmann war ihr Bruder, der sie an der Hand führte, das Wunder ihrer Abartigkeit anpries und hinterher die Spenden einsammelte. <br />
Natürlich waren die Auftritte der Mutanten gleichermaßen gefährlich für sie wie lukrativ. Lobo duldete sie und auch die PVS- Polizei drücke bei einem Laden ein Auge zu, bei dem sie nach Dienstschluss selber einkehrten. Außerdem waren Jimmy, Gerda und einige andere oft gesehene Gestalten, die irgendwie dazugehörten. <br />
Dennoch legte durchaus nicht jeder solche Toleranz an den Tag. Da mussten nicht einmal die eingefleischten Mutantenhasser und überfrommen  Kirchgänger sein, von denen es natürlich immer wieder welche gab. Es genügte schon, dass jemand einen treuen Freund im Kampf mit „den Befreiten“ aus Horning aufständischen Mutantenarbeitern in Gohmor verloren, selbst eine Verwundung oder ein Trauma erlitten hatte. Da konnte eine ansonsten gleichgültige Haltung durchaus in Hass umschlagen, wenn sich die Mutanten in all ihrer Makelbehaftetheit präsentierten. Heute, es musste bereits auf den Mitternachtszyklus zugehen, war noch jemand im LOBOs, der wahrscheinlich zu den Mutanten zählte. <br />
Seine Augen hatten eine sonderbare Färbung, was auch der getönte Zwicker auf der Nase nicht kaschieren konnte.Außerdem wirkte der Kopf unter dem Bügelzylinder etwas größer als gewöhnlich. Nicht wirklich geschwollen, aber doch auf sonderbare Weise unproportional. Darüber hinaus war er weder sonderlich groß, noch auf andere Art besonders auffällig. <br />
Er betrat den Raum, begutachtete das wilde Treiben über den Rand seines Zwickers hinweg, glättete seinen altmodischen Gehrock und schritt dann in den Trubel hinein. <br />
Als Erstes machte er bei Samira und Ferron halt und sprach mit beiden. Die nahe stehende Musicbox verschluckte ihre Unterhaltung für alle etwaigen Beobachter. Man sah jedoch das Ferron die Arme verschränkte und den Kopf schüttelte. Samira aber lachte und gab dem Fremden die Hand, mit der Handfläche nach oben. Der Mann nahm sie und blickte hinein. Dann sagte er ein paar Worte und entließ die Hand der Frau wieder aus seinem Griff. Samira runzelte die Stirn und wurde dann aschfahl. <br />
Ferron stieß den Fremden gegen die Schulter und bedeutete ihm zu verschwinden, während er sich mit eindringlichem Gesichtsausdruck an die dunkelhäutige Kameradin wandte. <br />
Der Fremde ließ sich von der rüden Behandlung nicht stören. Er kam jetzt zum Tisch der anderen geschlendert und musterte die Feiernden über den Rand seiner Augengläser.  <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Möchten die Herren und Damen die Zukunft erfahren? Handlesen heute Abend nur einen Schekel. Sonderpreis für die mutigen Krieger der PVS.</span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Inn 700]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=943</link>
			<pubDate>Sun, 07 Jul 2013 01:13:37 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=252"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://koron3.de/showthread.php?tid=943</guid>
			<description><![CDATA[<a href="http://www.board-4you.de/v63/boards/226/thread.php?threadid=1031&amp;sid=" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Von hier kommend</a><br />
<br />
Seit sie den Bahnhof verlassen hatten, führte ihr Weg sie immer tiefer in die Makropole hinab. Mit jeder Ebene die hinabschritten in Richtung des Bodens, nahm der bescheidene Wohlstand den die Menschen besaßen immer weiter ab. Aber nicht nur der Besitz der Menschen nahm ab, auch die Infrastruktur sah dringend wartungsbedürftig aus. Im Asphalt der Straßen zeigten sich immer mehr Risse, die Straßenbeleuchtung funktionierte nicht mehr flächendeckend und viele Fenster waren vernagelt. Die Wände der Wohnhabiate waren vom Ruß der Schwerindustrie bedeckt und der Müll sammelte sich in den Seitengassen zu hohen, stinkenden Bergen. Wer noch nie in solch einer Gegend unterwegs war, dem wird wahrscheinlich allein schon vom Geruch schlecht. An anderen Stellen war der Müll schon auf die Straße hinausgeflutet und nicht alles was da lag war völlig leblos. An anderer Stelle hatten Obdachlose sich um eine alte Stahltonne versammelt und engagierten sich für die Abfallbeseitigung, denn alles was in Inneren der Tonne brannte, war unbrauchbarer Müll. In diesen Vierteln wohnten all die Menschen, die immer kurz davor standen in die Slums abzurutschen, Hilfsbereitschaft war hier keine Tugend, denn sie konnte einen das Wenige kosten, was man noch hatte. Die ID, die eigene Wohnung oder sogar möglicherweise das eigene Leben. Leonid konnte nicht ganz sicher deuten was Sahandra über diese Gegend hier dachte, aber aus eigener Erfahrung konnte er sagen, dass das hier im Vergleich zu den Slums nur der Vorgeschmack auf die Hölle war.<br />
Ein Großteil der Fahrzeuge, die hier durchfuhren und das waren nicht sehr viele, waren Schwertransporter, die man zum Schutz gegen Raubüberfälle noch weiter mit Panzerugn verstärkt hatte. Für die Fahrer gab es nur das Gapedal, die Bremse war keine Alternative, außer man wartete schon sehnsüchtig darauf seinem Schöpfer gegenüberzutreten. Die Schwertransporter waren einer der Gründe warum sich fast keiner traute die Straße einfach so zu überqueren. Es gab natürlich noch andere Gründe, Motroradgangs zum Beispiel oder die, die gerade dem Straßenverlauf in die selbe Richtung folgten wie Leonid. Es waren Arbites auf ihrem Weg zu einem Einsatz und wie fast immer saßen sie in einem Radpanzer, der mit fast schon zu hoher Geschwindigkeit durch die Straße heizte. Im Gegensatz zur Polizei verwendeten sie kein Blaulicht oder Alarmsirenen, schließlich hielten sie es nicht für nötig hier unten bewusst auf sich aufmerksam zu machen. Und wer nicht aus dem Weg ging und deshalb überfahren wurde war selber schuld, denn man stellte sich dem Adeptus nicht in den Weg. an der nächsten Querverbindung bog der Radpanzer nach rechts ab und verschwand aus dem Sichtbereich der drei Wanderer. Erleichtert wischte Leonid sich den Schweiß von der Stirn. Nicht weil er glaubte,  dass das Arbites unwichtige Leute wie ihn festnehmen würde, sondern vielmehr weil er die Sorge hatte in ein Feuergefecht der imperialen Gesetzeshüter gegen irgendwelche Aufständischen hineinzugeraten. Auch die Anwohner schienen sich wieder zu beruhigen, denn alle gingen wieder ihrem Tagewerk nach, starrten apathisch irgendwo hin oder wärmten sich wie die Obdachlosen die Hände am Feuer. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kommt schon, wir sollten hier nicht länger als nötig herumtrödeln.</span><br />
Der Inn 700 war wie Hassan sie schon vorgewarnt hatte ein ziemlich versiffter Ort. Im Barbereich tummelten sich jetzt schon ein paar der Stammgäste, alkoholkranke Arbeitslose und Rentner, um jeder für sich allein seinen Schnaps zu trinken. Die Luft war abgestanden und es stank furchtbar nach kaltem Rauch, Überreste der Sucht der Besucher. Die Farbe der Tapete war nicht mehr genau zu bestimmen, aber was auch immer es einmal gewesen war, jetzt war sie vom Tabakqualm stark gelbstichig. Mehrere vom Alkohol getrübte Augenpaare schwenkten kurz in Richtung der Neuankömmlinge, ehe sie sich wieder auf ihre halbgefüllten Gläser einpendelten. Die Drei durchschritten dieses Tal des Jammers und hielten vor der Theke, hinter der ein kleines wieselgesichtiges Männchen stand. Das fettige graubraune Haar war nach hinten gekämmt und die wässrigen braunen Augen blickten die Neuankömmlinge verschlagen an. <span style="color: limegreen;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Was kann ich für euch drei tun? Ein Bierchen vielleicht oder möchten doch lieber etwas Stärkeres?</span></span> <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Im Moment nicht. Wir suchen ein Zimmer für uns drei für die nächste Zeit.</span> <span style="color: limegreen;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ah ein Zimmer für drei Leute also.</span></span> Das Männchen fing an die Anderen listig anzugrinsen und enthüllte dabei Reihen von durch Zigagerettenkonsum verfärbten Zähnen. <span style="color: limegreen;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Im Moment bin ich leider ziemlich ausgebucht. Es könnte also für euch schwierig werden und etwas mehr kosten.</span></span> <span style="color: red;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Hör auf mit diesen Spielchen. Du wusstest, dass wir kommen würden. Hassan müsste dich schon von unserem Kommen unterrichtet haben.</span></span> <span style="color: limegreen;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ach stimmt. Das hatte ich fast vergessen. Hier. Und falls ihr noch etwas braucht, ihr wisst wo ihr ich mich finden könnt.</span></span> <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wir werden es uns merken.</span> Mit diesen Worten steckte Leonid die Schlüssel ein und wandte sich in Richtung des hinteren teils der Bar. Durch eine Schiebetür gelangten sie in den hinteren Bereich des Hotels und zu den Gästezimmern. Es gab zwar nur vier und doch musste Leonid den Schlüssel erst einmal an zwei der Türen austesten bis er die Richtige erwischte. Ärgerlich wenn man keine Zimmernummern hatte. Auch ihr neuer Aufenthaltsort war nicht sehr berauschend. Eng, dunkel und genauso muffig wieder Hauptraum, wenn nicht sogar noch ein Stück schlimmer. Auch hier hatten sich die Wände und Tapeten mit dem Tabakqualm vollgesogen und diese merkwürdige gelbliche Färbung angenommen. Neben den drei Betten gab es eine Waschecke, in der die Wasserhähne Rost weinten und sich in den Fugen zwischen den Kacheln schwarzer Schimmel angesammelt hatte. Außerdem gab es noch einen alten Tisch und drei Stühle aus Kunstholz. In die Tischplatte hatten wie so oft kreative Geister Markierungen und Sprichwörter reingekratzt und die restliche Oberfläche fühlte sich merkwürdig schmierig an. Leonid stellte sowohl Rucksack als auch Sporttasche neben einem der Betten ab und ließ sich auf eben dieses fallen. auch die Bettdecke fühlte sich nicht ganz frisch an und Leonid dachte lieber nicht darüber nach, was sich so alles an kleinen Tierchen in der Decke und der Matraze verbargen. Mbele hingegen hatte mit einem der Stühle vorlieb genommen und begutachtete die Inneneinrichtung mehr als nur leicht angewidert. <span style="color: red;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">In was für ein Drecksloch hat Hassan uns hier nur gesteckt Leonid? Das ist ja einfach  nur noch eklig.</span></span> <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Leider können wir es im Moment nicht ändern. Wir werden uns wohl erst einmal damit abfinden müssen. Und wie findest du unsere Unterkunft Laura?</span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.board-4you.de/v63/boards/226/thread.php?threadid=1031&amp;sid=" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Von hier kommend</a><br />
<br />
Seit sie den Bahnhof verlassen hatten, führte ihr Weg sie immer tiefer in die Makropole hinab. Mit jeder Ebene die hinabschritten in Richtung des Bodens, nahm der bescheidene Wohlstand den die Menschen besaßen immer weiter ab. Aber nicht nur der Besitz der Menschen nahm ab, auch die Infrastruktur sah dringend wartungsbedürftig aus. Im Asphalt der Straßen zeigten sich immer mehr Risse, die Straßenbeleuchtung funktionierte nicht mehr flächendeckend und viele Fenster waren vernagelt. Die Wände der Wohnhabiate waren vom Ruß der Schwerindustrie bedeckt und der Müll sammelte sich in den Seitengassen zu hohen, stinkenden Bergen. Wer noch nie in solch einer Gegend unterwegs war, dem wird wahrscheinlich allein schon vom Geruch schlecht. An anderen Stellen war der Müll schon auf die Straße hinausgeflutet und nicht alles was da lag war völlig leblos. An anderer Stelle hatten Obdachlose sich um eine alte Stahltonne versammelt und engagierten sich für die Abfallbeseitigung, denn alles was in Inneren der Tonne brannte, war unbrauchbarer Müll. In diesen Vierteln wohnten all die Menschen, die immer kurz davor standen in die Slums abzurutschen, Hilfsbereitschaft war hier keine Tugend, denn sie konnte einen das Wenige kosten, was man noch hatte. Die ID, die eigene Wohnung oder sogar möglicherweise das eigene Leben. Leonid konnte nicht ganz sicher deuten was Sahandra über diese Gegend hier dachte, aber aus eigener Erfahrung konnte er sagen, dass das hier im Vergleich zu den Slums nur der Vorgeschmack auf die Hölle war.<br />
Ein Großteil der Fahrzeuge, die hier durchfuhren und das waren nicht sehr viele, waren Schwertransporter, die man zum Schutz gegen Raubüberfälle noch weiter mit Panzerugn verstärkt hatte. Für die Fahrer gab es nur das Gapedal, die Bremse war keine Alternative, außer man wartete schon sehnsüchtig darauf seinem Schöpfer gegenüberzutreten. Die Schwertransporter waren einer der Gründe warum sich fast keiner traute die Straße einfach so zu überqueren. Es gab natürlich noch andere Gründe, Motroradgangs zum Beispiel oder die, die gerade dem Straßenverlauf in die selbe Richtung folgten wie Leonid. Es waren Arbites auf ihrem Weg zu einem Einsatz und wie fast immer saßen sie in einem Radpanzer, der mit fast schon zu hoher Geschwindigkeit durch die Straße heizte. Im Gegensatz zur Polizei verwendeten sie kein Blaulicht oder Alarmsirenen, schließlich hielten sie es nicht für nötig hier unten bewusst auf sich aufmerksam zu machen. Und wer nicht aus dem Weg ging und deshalb überfahren wurde war selber schuld, denn man stellte sich dem Adeptus nicht in den Weg. an der nächsten Querverbindung bog der Radpanzer nach rechts ab und verschwand aus dem Sichtbereich der drei Wanderer. Erleichtert wischte Leonid sich den Schweiß von der Stirn. Nicht weil er glaubte,  dass das Arbites unwichtige Leute wie ihn festnehmen würde, sondern vielmehr weil er die Sorge hatte in ein Feuergefecht der imperialen Gesetzeshüter gegen irgendwelche Aufständischen hineinzugeraten. Auch die Anwohner schienen sich wieder zu beruhigen, denn alle gingen wieder ihrem Tagewerk nach, starrten apathisch irgendwo hin oder wärmten sich wie die Obdachlosen die Hände am Feuer. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kommt schon, wir sollten hier nicht länger als nötig herumtrödeln.</span><br />
Der Inn 700 war wie Hassan sie schon vorgewarnt hatte ein ziemlich versiffter Ort. Im Barbereich tummelten sich jetzt schon ein paar der Stammgäste, alkoholkranke Arbeitslose und Rentner, um jeder für sich allein seinen Schnaps zu trinken. Die Luft war abgestanden und es stank furchtbar nach kaltem Rauch, Überreste der Sucht der Besucher. Die Farbe der Tapete war nicht mehr genau zu bestimmen, aber was auch immer es einmal gewesen war, jetzt war sie vom Tabakqualm stark gelbstichig. Mehrere vom Alkohol getrübte Augenpaare schwenkten kurz in Richtung der Neuankömmlinge, ehe sie sich wieder auf ihre halbgefüllten Gläser einpendelten. Die Drei durchschritten dieses Tal des Jammers und hielten vor der Theke, hinter der ein kleines wieselgesichtiges Männchen stand. Das fettige graubraune Haar war nach hinten gekämmt und die wässrigen braunen Augen blickten die Neuankömmlinge verschlagen an. <span style="color: limegreen;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Was kann ich für euch drei tun? Ein Bierchen vielleicht oder möchten doch lieber etwas Stärkeres?</span></span> <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Im Moment nicht. Wir suchen ein Zimmer für uns drei für die nächste Zeit.</span> <span style="color: limegreen;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ah ein Zimmer für drei Leute also.</span></span> Das Männchen fing an die Anderen listig anzugrinsen und enthüllte dabei Reihen von durch Zigagerettenkonsum verfärbten Zähnen. <span style="color: limegreen;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Im Moment bin ich leider ziemlich ausgebucht. Es könnte also für euch schwierig werden und etwas mehr kosten.</span></span> <span style="color: red;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Hör auf mit diesen Spielchen. Du wusstest, dass wir kommen würden. Hassan müsste dich schon von unserem Kommen unterrichtet haben.</span></span> <span style="color: limegreen;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ach stimmt. Das hatte ich fast vergessen. Hier. Und falls ihr noch etwas braucht, ihr wisst wo ihr ich mich finden könnt.</span></span> <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wir werden es uns merken.</span> Mit diesen Worten steckte Leonid die Schlüssel ein und wandte sich in Richtung des hinteren teils der Bar. Durch eine Schiebetür gelangten sie in den hinteren Bereich des Hotels und zu den Gästezimmern. Es gab zwar nur vier und doch musste Leonid den Schlüssel erst einmal an zwei der Türen austesten bis er die Richtige erwischte. Ärgerlich wenn man keine Zimmernummern hatte. Auch ihr neuer Aufenthaltsort war nicht sehr berauschend. Eng, dunkel und genauso muffig wieder Hauptraum, wenn nicht sogar noch ein Stück schlimmer. Auch hier hatten sich die Wände und Tapeten mit dem Tabakqualm vollgesogen und diese merkwürdige gelbliche Färbung angenommen. Neben den drei Betten gab es eine Waschecke, in der die Wasserhähne Rost weinten und sich in den Fugen zwischen den Kacheln schwarzer Schimmel angesammelt hatte. Außerdem gab es noch einen alten Tisch und drei Stühle aus Kunstholz. In die Tischplatte hatten wie so oft kreative Geister Markierungen und Sprichwörter reingekratzt und die restliche Oberfläche fühlte sich merkwürdig schmierig an. Leonid stellte sowohl Rucksack als auch Sporttasche neben einem der Betten ab und ließ sich auf eben dieses fallen. auch die Bettdecke fühlte sich nicht ganz frisch an und Leonid dachte lieber nicht darüber nach, was sich so alles an kleinen Tierchen in der Decke und der Matraze verbargen. Mbele hingegen hatte mit einem der Stühle vorlieb genommen und begutachtete die Inneneinrichtung mehr als nur leicht angewidert. <span style="color: red;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">In was für ein Drecksloch hat Hassan uns hier nur gesteckt Leonid? Das ist ja einfach  nur noch eklig.</span></span> <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Leider können wir es im Moment nicht ändern. Wir werden uns wohl erst einmal damit abfinden müssen. Und wie findest du unsere Unterkunft Laura?</span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Szenentreff &quot;Vanilla Blossom&quot; und eine Reise ins Ungewisse]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=481</link>
			<pubDate>Sun, 30 Aug 2009 19:53:15 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=4"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://koron3.de/showthread.php?tid=481</guid>
			<description><![CDATA[Inzwischen mochten gut und gerne zwei Stunden verstrichen sein. Einige der weniger gesitteten Gäste munkelten misstrauisch, andere tuschelten bereits wissend. Der Kerl lag bar jeglicher anständigen Kleidung ausgestreckt auf dem Flur des Bordells herum. Ein beinahe als ätzend zu bezeichnender Alkoholgestank strömte von ihm weg, ansonsten schien er jedoch körperlich unversehrt, abgesehen von einigen Kratzern und dunkel verfärbten Stellen entlang der Schenkel und Flanken, gerade als habe man ihm mehrmals gewaltsam getreten. Einer der Türsteher hatte diesen Typen hereingeschliffen, war wohl über den Hintereingang reingekommen, hatte etwas über die Stränge geschlagen und dann eine satte Abreibung erhalten. Irgendjemand meinte ohne vorgehaltene Hand frech “Besoffenes Schwein, hat wohl zuhause nichts zu melden.” Ein weiterer grinste nur verdrießlich, rückte seinen Zwicker auf der Nase zurecht und tat so als würde er seinen ehemaligen Studienkollegen nicht kennen, während er einen Gohmorschen Metropoliten schlürfte. Irgendwer schien den Professor am Bordellsboden dann allerdings doch wiedererkannt zu haben, wie er so in seiner ganzen Blöße dalag, irgendein Kerl hatte gar einen Schnappschuss ergattert als man den Zoologen in eine stabile Seitenlage brachte. Nein, nichts gröberes, verkündete dann ein zufälligerweise anwesender Mitarbeiter des Sankt Istarian Hospizes, der dem Professor dann auch provisorisch den Mantel anlegte und ihm dann ein Stäbchen mit Riechsalz unterhielt. Geistesgegenwärtig hatte jemand bereits ein Taxi rufen lassen, vermutlich der Inhaber, welcher dem gerade erwachten Zoologen auch noch höchst freundlich ins Ohr hauchte das er noch eine dreiviertel Stunde habe, bevor ihn “Sie wissen schon wer” abholen ließe. Man würde ihn finden. Egal wo.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Inzwischen mochten gut und gerne zwei Stunden verstrichen sein. Einige der weniger gesitteten Gäste munkelten misstrauisch, andere tuschelten bereits wissend. Der Kerl lag bar jeglicher anständigen Kleidung ausgestreckt auf dem Flur des Bordells herum. Ein beinahe als ätzend zu bezeichnender Alkoholgestank strömte von ihm weg, ansonsten schien er jedoch körperlich unversehrt, abgesehen von einigen Kratzern und dunkel verfärbten Stellen entlang der Schenkel und Flanken, gerade als habe man ihm mehrmals gewaltsam getreten. Einer der Türsteher hatte diesen Typen hereingeschliffen, war wohl über den Hintereingang reingekommen, hatte etwas über die Stränge geschlagen und dann eine satte Abreibung erhalten. Irgendjemand meinte ohne vorgehaltene Hand frech “Besoffenes Schwein, hat wohl zuhause nichts zu melden.” Ein weiterer grinste nur verdrießlich, rückte seinen Zwicker auf der Nase zurecht und tat so als würde er seinen ehemaligen Studienkollegen nicht kennen, während er einen Gohmorschen Metropoliten schlürfte. Irgendwer schien den Professor am Bordellsboden dann allerdings doch wiedererkannt zu haben, wie er so in seiner ganzen Blöße dalag, irgendein Kerl hatte gar einen Schnappschuss ergattert als man den Zoologen in eine stabile Seitenlage brachte. Nein, nichts gröberes, verkündete dann ein zufälligerweise anwesender Mitarbeiter des Sankt Istarian Hospizes, der dem Professor dann auch provisorisch den Mantel anlegte und ihm dann ein Stäbchen mit Riechsalz unterhielt. Geistesgegenwärtig hatte jemand bereits ein Taxi rufen lassen, vermutlich der Inhaber, welcher dem gerade erwachten Zoologen auch noch höchst freundlich ins Ohr hauchte das er noch eine dreiviertel Stunde habe, bevor ihn “Sie wissen schon wer” abholen ließe. Man würde ihn finden. Egal wo.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[&quot;Zum Katzbalger&quot; Hafenkneipe]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=405</link>
			<pubDate>Sat, 11 Apr 2009 08:31:28 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=4"></a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[Zum Katzbalger war eine jener Kneipen die aus dem Paradox der momentanen Handelskrise geboren worden waren. Die Matrosen und Hafenarbeiter die hier herumlungerten hatten kaum genug Schekel in der Tasche um sich mehr als den billigen Grog zu leisen den man hier ausschenkte. Dennoch war der Schuppen, denn viel mehr war es eigentlich nicht, stets brechend voll. Wo anders hätten sich die beschäftigungslosen Landgänger auch sonst herumtreiben soll, nun da ihre Schiffe mit leeren Bäuchen hoch im Hafenbecken dümpelten? Blickte man in den Schankraum, so erhielt man einen Querschnitt der koronischen Nationalitäten. Beziehungsweise einen Querschnitt durch den Abschaum-, Halsabschneider- und Zwielichtanteil dieser Länder. Da waren derbe Männer in Pelzen aus Norfgot, tätowierte Wilde aus den unerforschten Urwäldern des Trigabeckens. Revolvermänner aus Casscadin und unzählige andere mehr. Ein jeder schien den Dolch schon in der Hand zu halten und nur darauf zu warten das jemand eine beleidigenden Blick in die Runde warf. Der Wirt, der dieser erlesene Gesellschaft auftafelte musste wohl der Bebilderung des großen Kromwellschen Lexikons entnommen sein. Schlug man dort unter “griesgrämig“ nach, so konnte es nur eine Abbildung eben jenes Mundschenks geben. In eine Schürze gehüllt, deren Farbe unter all den Rückständen nur noch zu erraten war, schlurfte er brummend und murrend von Gast zu Gast und nahm Bestellungen auf oder trug diese aus. <br />
Warum er auf eine weibliche Bedienung verzichtete hatte war, ließ man seinen notorischen Geiz einmal beiseite, offensichtlich. Selbst Huren mieden diesen Ort. Zwei Squats waren gerade damit beschäftigt einen stämmigen Brunsberger nähere Bekanntschaft mit der Tischplatte schließen zu lassen und ihm auf diese Weise zu verdeutlichen was sie von größenbezogenen Scherzen hielten. Auf der anderen Seite des Raumes artete ein Kartenspiel in etwas aus bei dem Hocker zweckentfremdet Einsatz fanden. <br />
Besagter Schankraum schaffte es, trotz der relativen Neuheit der Kneipe, vollkommen heruntergekommen auszusehen. Dennoch musst man bemerken das die meisten Möbel aus Holz bestanden. Wenn auch nur grob zusammengezimmert, kein alltägliches Material in einer Makropole. Es gab nur diesen einen Raum und die Küche. Vor letztern befand sich ein Tresen. In der Mitte waren mehrere lange Tafeln mit Bänken aufgereiht und rings herum ein paar runde Tische. Irgendwo dudelte auch ein Radio, doch im Stimmengewirr ging sein schnarrender Beitrag zur Unterhaltung verloren. Einzige Verzierung der Spilunke war der riesige Knochen irgendeines Meerestieres das quer an die Wand hinter der Bar genagelt war.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Zum Katzbalger war eine jener Kneipen die aus dem Paradox der momentanen Handelskrise geboren worden waren. Die Matrosen und Hafenarbeiter die hier herumlungerten hatten kaum genug Schekel in der Tasche um sich mehr als den billigen Grog zu leisen den man hier ausschenkte. Dennoch war der Schuppen, denn viel mehr war es eigentlich nicht, stets brechend voll. Wo anders hätten sich die beschäftigungslosen Landgänger auch sonst herumtreiben soll, nun da ihre Schiffe mit leeren Bäuchen hoch im Hafenbecken dümpelten? Blickte man in den Schankraum, so erhielt man einen Querschnitt der koronischen Nationalitäten. Beziehungsweise einen Querschnitt durch den Abschaum-, Halsabschneider- und Zwielichtanteil dieser Länder. Da waren derbe Männer in Pelzen aus Norfgot, tätowierte Wilde aus den unerforschten Urwäldern des Trigabeckens. Revolvermänner aus Casscadin und unzählige andere mehr. Ein jeder schien den Dolch schon in der Hand zu halten und nur darauf zu warten das jemand eine beleidigenden Blick in die Runde warf. Der Wirt, der dieser erlesene Gesellschaft auftafelte musste wohl der Bebilderung des großen Kromwellschen Lexikons entnommen sein. Schlug man dort unter “griesgrämig“ nach, so konnte es nur eine Abbildung eben jenes Mundschenks geben. In eine Schürze gehüllt, deren Farbe unter all den Rückständen nur noch zu erraten war, schlurfte er brummend und murrend von Gast zu Gast und nahm Bestellungen auf oder trug diese aus. <br />
Warum er auf eine weibliche Bedienung verzichtete hatte war, ließ man seinen notorischen Geiz einmal beiseite, offensichtlich. Selbst Huren mieden diesen Ort. Zwei Squats waren gerade damit beschäftigt einen stämmigen Brunsberger nähere Bekanntschaft mit der Tischplatte schließen zu lassen und ihm auf diese Weise zu verdeutlichen was sie von größenbezogenen Scherzen hielten. Auf der anderen Seite des Raumes artete ein Kartenspiel in etwas aus bei dem Hocker zweckentfremdet Einsatz fanden. <br />
Besagter Schankraum schaffte es, trotz der relativen Neuheit der Kneipe, vollkommen heruntergekommen auszusehen. Dennoch musst man bemerken das die meisten Möbel aus Holz bestanden. Wenn auch nur grob zusammengezimmert, kein alltägliches Material in einer Makropole. Es gab nur diesen einen Raum und die Küche. Vor letztern befand sich ein Tresen. In der Mitte waren mehrere lange Tafeln mit Bänken aufgereiht und rings herum ein paar runde Tische. Irgendwo dudelte auch ein Radio, doch im Stimmengewirr ging sein schnarrender Beitrag zur Unterhaltung verloren. Einzige Verzierung der Spilunke war der riesige Knochen irgendeines Meerestieres das quer an die Wand hinter der Bar genagelt war.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Ein Treffen mit Haus Siris]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=370</link>
			<pubDate>Mon, 09 Feb 2009 22:45:26 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=81"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://koron3.de/showthread.php?tid=370</guid>
			<description><![CDATA[Der Schutzoverall war im tadellosen Zustand, und so sauber wie er jetzt war, war er schon länger nicht mehr gewesen, sogar ihre Stiefel waren geputzt.<br />
Claire hatte alle Sachen, die sie brauchen würde in ihren Rucksack gepackt, etwas deprimiert hatte sie festgestellt, das sie ihr gesamtes Habe ohne Probleme in den Rucksack bekommen hatte. <br />
<br />
Wenigstens sah sie ordentlich und dennoch professionell aus, als sie um fünf vor zehn das Cafe betrat, zwar war die Bedienung nicht gerade erbaut darüber, das man sich hier schwer bewaffnet in ihr Cafe setzte, aber da die örtlichen Sicherheitskräfte sie hatten passieren lassen, wagten die Bediensten auch nicht sie auf ihre äußere Erscheinung anzusprechen.<br />
<br />
Im Cafe suchte sie sich, sehr zur freude des Personals, einen Tisch in der hinteren Ecke des Lokals, so das sie gut den raum überblicken konnte, während eintretende Personen sie nicht sofort würden erkennen können.<br />
<br />
Sie bestellte sich einen großen Kaffee und stellte sich aufs warten ein, sie hatte zwar über Larkin verlauten lassen, das sie zum Treffen pünktlich erscheinen würde, aber man wusste ja nie, wie lange sich die hohen Herren Zeit lassen würden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Schutzoverall war im tadellosen Zustand, und so sauber wie er jetzt war, war er schon länger nicht mehr gewesen, sogar ihre Stiefel waren geputzt.<br />
Claire hatte alle Sachen, die sie brauchen würde in ihren Rucksack gepackt, etwas deprimiert hatte sie festgestellt, das sie ihr gesamtes Habe ohne Probleme in den Rucksack bekommen hatte. <br />
<br />
Wenigstens sah sie ordentlich und dennoch professionell aus, als sie um fünf vor zehn das Cafe betrat, zwar war die Bedienung nicht gerade erbaut darüber, das man sich hier schwer bewaffnet in ihr Cafe setzte, aber da die örtlichen Sicherheitskräfte sie hatten passieren lassen, wagten die Bediensten auch nicht sie auf ihre äußere Erscheinung anzusprechen.<br />
<br />
Im Cafe suchte sie sich, sehr zur freude des Personals, einen Tisch in der hinteren Ecke des Lokals, so das sie gut den raum überblicken konnte, während eintretende Personen sie nicht sofort würden erkennen können.<br />
<br />
Sie bestellte sich einen großen Kaffee und stellte sich aufs warten ein, sie hatte zwar über Larkin verlauten lassen, das sie zum Treffen pünktlich erscheinen würde, aber man wusste ja nie, wie lange sich die hohen Herren Zeit lassen würden.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Bizarr]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=303</link>
			<pubDate>Sun, 21 Dec 2008 20:59:57 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=68"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://koron3.de/showthread.php?tid=303</guid>
			<description><![CDATA[Angewidert blickte sich Crulldranath in dem abgedunkelten Saal um. Er hielt sich den Rücken der Hand vor die Nase um den Gestank niederzuringen. Als er meinte den Brodem ertragen zu können schritt er weiter. In einem Viehstall hätte es kaum unangenehmer seien können. Eigentlich ein passender Vergleich, den etwas anderes war dieses Gewürm ja nicht. <br />
Er stieg einige Stufen herab. Ein Seilgehänge umrundete er und schenkte dem Mann, der hilflos darin baumelte, keine Beachtung. Der Mensch stieß lustvolle Schreie aus als eine Frau in schwarzem Leder die Peitsche auf seinem Fleisch tanzen ließ. Der Dark Eldar machte sich nicht die Mühe, diese Zurschaustellung von plumper Unwissenheit, auch nur gedanklich zu kommentieren. Sie waren wie Kinder die so taten als ob. Letztlich ging es ihnen nur um ein Vorgeplänkel plumper Paarungstriebe. Das wahre Verstehen der Qual war ihnen gänzlich unbekannt. <br />
Leichtfüßig umrundete er Diwane auf dehnen Männer und Frauen sich in den Wonnen von berauschenden Dämpfe wanden. Anderorts ließ sich ein gebundenes Weib Nadeln durch die Haut treiben. Untermalung fand dies alles durch Bildschirme auf denen verstörende Bilder, blitzgewitterartig aufflammten und das Zwielicht zurückdrängten. <br />
<span style="color: red;" class="mycode_color">Willkommen im Bizarr mein Herr! Kann ich eure Gelüste befriedigen?</span><br />
Der hochgewachsene Alien blickte auf das menschliche Weib hinab. Gänzlich in schwarzes Leder gekleidet ließ der Anzug nur ihre fraulichen Attribute frei. Dies erregte bei Crull jedoch eher Ekel als Verlangen. Ihm schien es als quelle das Fett dieser ungeschlachten Gestalt aus den Öffnungen ihres Anzuges. Ihr Schweißgeruch stach ihm in der Nase und er war froh wenigstens die Maske zu tragen. Jenes konturlose Zweitgesicht das, zusammen mit der Kapuze des Umhanges, sein Antlitz vor diesen Ahnungslosen verbarg. <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Das könntest du sicher, aber nicht so wie du es dir ausmalst.</span>Es war eine Schande das er seine Stimmbänger mit dem gutturalen Grunzen dieser Rasse beleidigen musste. <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ich bin mit jemandem verabredet.</span> Sagte er leichthin. Seine schlanken Finger hielten ihr einen Zettel hin ohne das seine Augen sich die Mühe machten weiter auf ihr zu ruhen.<br />
<span style="color: red;" class="mycode_color">Oh… Zimmer 14, sehr wohl. </span><br />
Die Angestellte führte ihn eine schmale Treppe hinauf. Die Zimmer waren zwar nummeriert, jedoch ohne der bekannten Reinfolge zu gehorchen. Zimmer 14 befand sich am Ende des oberen Ganges.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Du kannst gehen Dienerin.</span><br />
Die Angestellte tat es, ohne weiteres Interesse an Liebesdiensten, Trinkgeld oder Erklärungen. Die Gäste für Zimmer 14 waren immer absonderlich, manchmal gefährlich, auf alle Fälle aber pervers über das übliche Maß hinaus. Dieser Mann jedoch, das hatte sie gespürt selbst bei dem Wenigen das er gesagt und getan hatte, war mehr als nur gefährlich. Daher war sie froh als sie der Treppe nach unten folgen konnte. Die im Saal waren krank, aber auf eine bekannte Art. <br />
Crulldranath drückte die Klinke herunter und verstärkte den Druck so das die Scharnieren keinen Spielraum zum quitschen hatten. Nur ein sachter Luftzug mochte sein Eintreten beweisen. <br />
Der Raum war nicht groß und der leichte Geruch von Desinfektionsmittel hing in der Luft. Neben einem schäbigen Tisch und zwei wackeligen Stühlen war ein gepolsterter Operationstisch und ein Rollschränkchen. Vor Letzterem stand eine gertenschlanke Frau, deren Rücken und langes Haar das Einzige war was er von ihr sah. Das Klappern von Metall in Flüssigkeit ließ vermuten das sie irgendwelches Operationsbesteck reinigte. <br />
Er schloss die Tür.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wahrlich tief bist du gesunken! Diese Stadt ist ein Dunghaufen in dem sich die Maden suhlen. Nur seine verwinkelten Gassen reizen mich. Um hier zu leben muss dein Blut dünn geworden sein.</span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Angewidert blickte sich Crulldranath in dem abgedunkelten Saal um. Er hielt sich den Rücken der Hand vor die Nase um den Gestank niederzuringen. Als er meinte den Brodem ertragen zu können schritt er weiter. In einem Viehstall hätte es kaum unangenehmer seien können. Eigentlich ein passender Vergleich, den etwas anderes war dieses Gewürm ja nicht. <br />
Er stieg einige Stufen herab. Ein Seilgehänge umrundete er und schenkte dem Mann, der hilflos darin baumelte, keine Beachtung. Der Mensch stieß lustvolle Schreie aus als eine Frau in schwarzem Leder die Peitsche auf seinem Fleisch tanzen ließ. Der Dark Eldar machte sich nicht die Mühe, diese Zurschaustellung von plumper Unwissenheit, auch nur gedanklich zu kommentieren. Sie waren wie Kinder die so taten als ob. Letztlich ging es ihnen nur um ein Vorgeplänkel plumper Paarungstriebe. Das wahre Verstehen der Qual war ihnen gänzlich unbekannt. <br />
Leichtfüßig umrundete er Diwane auf dehnen Männer und Frauen sich in den Wonnen von berauschenden Dämpfe wanden. Anderorts ließ sich ein gebundenes Weib Nadeln durch die Haut treiben. Untermalung fand dies alles durch Bildschirme auf denen verstörende Bilder, blitzgewitterartig aufflammten und das Zwielicht zurückdrängten. <br />
<span style="color: red;" class="mycode_color">Willkommen im Bizarr mein Herr! Kann ich eure Gelüste befriedigen?</span><br />
Der hochgewachsene Alien blickte auf das menschliche Weib hinab. Gänzlich in schwarzes Leder gekleidet ließ der Anzug nur ihre fraulichen Attribute frei. Dies erregte bei Crull jedoch eher Ekel als Verlangen. Ihm schien es als quelle das Fett dieser ungeschlachten Gestalt aus den Öffnungen ihres Anzuges. Ihr Schweißgeruch stach ihm in der Nase und er war froh wenigstens die Maske zu tragen. Jenes konturlose Zweitgesicht das, zusammen mit der Kapuze des Umhanges, sein Antlitz vor diesen Ahnungslosen verbarg. <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Das könntest du sicher, aber nicht so wie du es dir ausmalst.</span>Es war eine Schande das er seine Stimmbänger mit dem gutturalen Grunzen dieser Rasse beleidigen musste. <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ich bin mit jemandem verabredet.</span> Sagte er leichthin. Seine schlanken Finger hielten ihr einen Zettel hin ohne das seine Augen sich die Mühe machten weiter auf ihr zu ruhen.<br />
<span style="color: red;" class="mycode_color">Oh… Zimmer 14, sehr wohl. </span><br />
Die Angestellte führte ihn eine schmale Treppe hinauf. Die Zimmer waren zwar nummeriert, jedoch ohne der bekannten Reinfolge zu gehorchen. Zimmer 14 befand sich am Ende des oberen Ganges.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Du kannst gehen Dienerin.</span><br />
Die Angestellte tat es, ohne weiteres Interesse an Liebesdiensten, Trinkgeld oder Erklärungen. Die Gäste für Zimmer 14 waren immer absonderlich, manchmal gefährlich, auf alle Fälle aber pervers über das übliche Maß hinaus. Dieser Mann jedoch, das hatte sie gespürt selbst bei dem Wenigen das er gesagt und getan hatte, war mehr als nur gefährlich. Daher war sie froh als sie der Treppe nach unten folgen konnte. Die im Saal waren krank, aber auf eine bekannte Art. <br />
Crulldranath drückte die Klinke herunter und verstärkte den Druck so das die Scharnieren keinen Spielraum zum quitschen hatten. Nur ein sachter Luftzug mochte sein Eintreten beweisen. <br />
Der Raum war nicht groß und der leichte Geruch von Desinfektionsmittel hing in der Luft. Neben einem schäbigen Tisch und zwei wackeligen Stühlen war ein gepolsterter Operationstisch und ein Rollschränkchen. Vor Letzterem stand eine gertenschlanke Frau, deren Rücken und langes Haar das Einzige war was er von ihr sah. Das Klappern von Metall in Flüssigkeit ließ vermuten das sie irgendwelches Operationsbesteck reinigte. <br />
Er schloss die Tür.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wahrlich tief bist du gesunken! Diese Stadt ist ein Dunghaufen in dem sich die Maden suhlen. Nur seine verwinkelten Gassen reizen mich. Um hier zu leben muss dein Blut dünn geworden sein.</span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Auf der Straße]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=240</link>
			<pubDate>Wed, 05 Nov 2008 20:35:36 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=10"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://koron3.de/showthread.php?tid=240</guid>
			<description><![CDATA[<a href="http://www.board-4you.de/v63/boards/226/thread.php?threadid=192&amp;sid=&amp;page=2" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">&lt;----- von hier kommend</a> <br />
<br />
Ashoka war auf der Reise zu diesem Planeten genauso unauffällig gewesen wie auf den vorherigen, der Kapitän hatte ihm erlaubt mit zu reisen bis er nicht mehr wollte oder das Schiff verpasste. Da sie jetzt das nächste Handelsziel erreichten, einen Planeten namens Koron III begleitete des Techadept die Händler auf den Planeten.<br />
Als sie dort ankamen trennte er sich vom Rest mit dem Wissen, dass sie sich am nächsten Tag um sechs Uhr abends hier wieder treffen wollten. Er schländerte in aller Seelenruhe durch die Vergnügungsviertel der Mittelstadt von der Gohmor-Makropole, hier und da sollte er vielleicht mal eine Maschine segnen oder die Siegel an einer anderen Maschine erneuern. Jedoch passierte nichts besonderes.<br />
Es wirkte fast so, als würde es auf diesem Planeten keine Personen mit auch nur ein wenig Makel geben. Daher tat er weiterhin so, als wäre er ein ganz normaler Techpriester der nur auf der Durchreise sei. Sein Servoschädel, zeichnete in der Zeit einige Daten über den Planeten, die Ashoka später zu seinen Gunsten aufrufen würde. Als er um eine Ecke bog, wurde er rabiat von einem Kerl an gerempelt. Ashoka hatte seine Hand schon an der Laserpistole, sah dann aber das es sich um einen älteren Kerl mit relativ teurer Kaputzenrobe handelte, welcher scheinbar auch noch seine Leibwächter dabei hatte. Der eine trug rote Kleidung, ein Schwert und eine Pistole und der andere trug ziemlich dunkle Kleidung und keine offensichtlichen Waffen. Jedoch verspürte er etwas an zwei der drei Personen etwas das ihm bekannt vorkam.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.board-4you.de/v63/boards/226/thread.php?threadid=192&amp;sid=&amp;page=2" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">&lt;----- von hier kommend</a> <br />
<br />
Ashoka war auf der Reise zu diesem Planeten genauso unauffällig gewesen wie auf den vorherigen, der Kapitän hatte ihm erlaubt mit zu reisen bis er nicht mehr wollte oder das Schiff verpasste. Da sie jetzt das nächste Handelsziel erreichten, einen Planeten namens Koron III begleitete des Techadept die Händler auf den Planeten.<br />
Als sie dort ankamen trennte er sich vom Rest mit dem Wissen, dass sie sich am nächsten Tag um sechs Uhr abends hier wieder treffen wollten. Er schländerte in aller Seelenruhe durch die Vergnügungsviertel der Mittelstadt von der Gohmor-Makropole, hier und da sollte er vielleicht mal eine Maschine segnen oder die Siegel an einer anderen Maschine erneuern. Jedoch passierte nichts besonderes.<br />
Es wirkte fast so, als würde es auf diesem Planeten keine Personen mit auch nur ein wenig Makel geben. Daher tat er weiterhin so, als wäre er ein ganz normaler Techpriester der nur auf der Durchreise sei. Sein Servoschädel, zeichnete in der Zeit einige Daten über den Planeten, die Ashoka später zu seinen Gunsten aufrufen würde. Als er um eine Ecke bog, wurde er rabiat von einem Kerl an gerempelt. Ashoka hatte seine Hand schon an der Laserpistole, sah dann aber das es sich um einen älteren Kerl mit relativ teurer Kaputzenrobe handelte, welcher scheinbar auch noch seine Leibwächter dabei hatte. Der eine trug rote Kleidung, ein Schwert und eine Pistole und der andere trug ziemlich dunkle Kleidung und keine offensichtlichen Waffen. Jedoch verspürte er etwas an zwei der drei Personen etwas das ihm bekannt vorkam.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Club &quot;Black Dragon&quot;]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=134</link>
			<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 19:10:49 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=0"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://koron3.de/showthread.php?tid=134</guid>
			<description><![CDATA[<a href="http://koroniii.de/thread.php?sid=&amp;postid=592#post592" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Café Senatorum</a><br />
<br />
Bevor er sich zu der Bar oder was-auch-immer-für-ein-Etablissement-das-war aufmachte verstaute DeKarr seine Tasche in einem Schließfach. Hier würde er Souveränität benötigen. <br />
Nah der Unterstadt war es hier. Es stank bereits, nicht funktionierende FIlter und nicht schließende Schotts taten ihr Bestes um dem Passanten zu verkünden dass er nicht weit von der Verdammnis entfernt war. DeKarr trug seine Atemmaske.<br />
<br />
Die beiden Schränke am Eingang auf die er zukam positionierten sich bereits, denn dass jemand wie er so einfach hier herein kommen würde war unwahrscheinlich. Nicht ohne Check. Doch DeKarr schnippte einem von ihnen bloß die Visitenkarte ins Gesicht als sie sich vor ihm aufbauten und ihm den Einlass verwehrten.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Slick schickt mich"</span>, meinte er trocken unter Maske und Hut hervor, und musterte die beiden Typen. Einer war größer als er, beide breiter. Einen davon würde er ausschalten können, aber beide? Das war der Spaß nicht wert.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Ich vermute, man wird mich erwarten..."</span> <br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size">so, dann lass dich mal daran aus wie es da drinnen aussehen soll... <img src="https://koron3.de/images/smilies/wink.png" alt="Wink" title="Wink" class="smilie smilie_2" /></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://koroniii.de/thread.php?sid=&amp;postid=592#post592" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Café Senatorum</a><br />
<br />
Bevor er sich zu der Bar oder was-auch-immer-für-ein-Etablissement-das-war aufmachte verstaute DeKarr seine Tasche in einem Schließfach. Hier würde er Souveränität benötigen. <br />
Nah der Unterstadt war es hier. Es stank bereits, nicht funktionierende FIlter und nicht schließende Schotts taten ihr Bestes um dem Passanten zu verkünden dass er nicht weit von der Verdammnis entfernt war. DeKarr trug seine Atemmaske.<br />
<br />
Die beiden Schränke am Eingang auf die er zukam positionierten sich bereits, denn dass jemand wie er so einfach hier herein kommen würde war unwahrscheinlich. Nicht ohne Check. Doch DeKarr schnippte einem von ihnen bloß die Visitenkarte ins Gesicht als sie sich vor ihm aufbauten und ihm den Einlass verwehrten.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Slick schickt mich"</span>, meinte er trocken unter Maske und Hut hervor, und musterte die beiden Typen. Einer war größer als er, beide breiter. Einen davon würde er ausschalten können, aber beide? Das war der Spaß nicht wert.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Ich vermute, man wird mich erwarten..."</span> <br />
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<span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size">so, dann lass dich mal daran aus wie es da drinnen aussehen soll... <img src="https://koron3.de/images/smilies/wink.png" alt="Wink" title="Wink" class="smilie smilie_2" /></span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Café Senatorum]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=129</link>
			<pubDate>Wed, 20 Aug 2008 16:05:05 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=0"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://koron3.de/showthread.php?tid=129</guid>
			<description><![CDATA[Es bewahrte einen Hauch Anmut, Ruhe, Frieden. Ein gemütliches Café in den mittleren Ebenen, wo man gemütlich einen Kaffee trinken und in den aushängenden Zeitungen lesen konnte. Nebenan war ein kleines Geschäft, in dem man skrupellos gezüchtete und umgezüchtete Blumen und Pflanzen kaufen konnte, auf der anderen Seite ein Brothändler. Man konnte von hier die Straßen gut überblicken, gegenüber war ein Geländer und man konnte einen Teil der Stadt überblicken, den der unterhalb dieser Zone lag. Man war nur einen idyllischen Steinwurf von der Unterstadt entfernt. Manchmal wurde man sogar getroffen. <br />
<br />
Cyrus DeKarr saß an einem Tisch unter dem Sonnendach und las das örtliche Propagandablatt, vor sich einen Kaffee. Sein Hut lag vor ihm auf dem Tisch, seine Pistole und Gasmaske verborgen unter dem Mantel. Seine Tasche lag unter seinem Stuhl. Manchmal gönnte er sich einen solchen Moment der Ruhe, einen Moment der Harmonie in all dem Terror und Schweiß. Verringerte so einen Teil der Sehnsucht nach alten dekadenten Zeiten, in denen man weder dafür bezahlt noch dafür bestraft wurde, wenn man jemanden umbrachte. Zumindest war er hier, wenn er alle paar Monate sich das mal leisten konnte, einen Tag auszuspannen.<br />
<br />
Seufzend und seinen Kaffee nachfüllend vertiefte sich DeKarr wieder in die Zeitung, und verfolgte mit Interesse einen der Artikel. Einige bisher Unbekannte (oder Unveröffentlichte) räucherten gestern einen Nachtclub auf die übelste Art und Weise aus. Tote und Verletzte ohne Ende, sogar Einschreiten des Adeptus. Klang nach einer Menge Blei.<br />
Und das hier auf den mittleren Ebenen.<br />
Cyrus grinste. Da hatte jemand entschieden zuviel Bockmist gebaut. Der Artikel zeichnete kein löbliches Bild, außer von den Imperialen Eingreiftruppen. Wie immer. Aber egal wie es abgelaufen war, da wurde definitiv jemandem auf den Schlips getreten. Er sollte nachprüfen, wem der Nachtclub gehörte. Dadurch, dass das Ereignis auf Seite 3 im Hauptnachrichtenteil gelandet war, schien es zumindest kein einfaches Lokal zu sein. Vielleicht hatte sogar eine der Gilden ihrer Finger mit im Geschäft. Mit etwas Glück war jemand richtig angepisst und wollte demnächst ein paar Köpfe außerhalb seines Einflussbereiches rollen sehen. Hier galt es, Infos einzuholen und ich selbst einzubringen. Bei solchen Geshcäften war immer einiges abzustauben...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Es bewahrte einen Hauch Anmut, Ruhe, Frieden. Ein gemütliches Café in den mittleren Ebenen, wo man gemütlich einen Kaffee trinken und in den aushängenden Zeitungen lesen konnte. Nebenan war ein kleines Geschäft, in dem man skrupellos gezüchtete und umgezüchtete Blumen und Pflanzen kaufen konnte, auf der anderen Seite ein Brothändler. Man konnte von hier die Straßen gut überblicken, gegenüber war ein Geländer und man konnte einen Teil der Stadt überblicken, den der unterhalb dieser Zone lag. Man war nur einen idyllischen Steinwurf von der Unterstadt entfernt. Manchmal wurde man sogar getroffen. <br />
<br />
Cyrus DeKarr saß an einem Tisch unter dem Sonnendach und las das örtliche Propagandablatt, vor sich einen Kaffee. Sein Hut lag vor ihm auf dem Tisch, seine Pistole und Gasmaske verborgen unter dem Mantel. Seine Tasche lag unter seinem Stuhl. Manchmal gönnte er sich einen solchen Moment der Ruhe, einen Moment der Harmonie in all dem Terror und Schweiß. Verringerte so einen Teil der Sehnsucht nach alten dekadenten Zeiten, in denen man weder dafür bezahlt noch dafür bestraft wurde, wenn man jemanden umbrachte. Zumindest war er hier, wenn er alle paar Monate sich das mal leisten konnte, einen Tag auszuspannen.<br />
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Seufzend und seinen Kaffee nachfüllend vertiefte sich DeKarr wieder in die Zeitung, und verfolgte mit Interesse einen der Artikel. Einige bisher Unbekannte (oder Unveröffentlichte) räucherten gestern einen Nachtclub auf die übelste Art und Weise aus. Tote und Verletzte ohne Ende, sogar Einschreiten des Adeptus. Klang nach einer Menge Blei.<br />
Und das hier auf den mittleren Ebenen.<br />
Cyrus grinste. Da hatte jemand entschieden zuviel Bockmist gebaut. Der Artikel zeichnete kein löbliches Bild, außer von den Imperialen Eingreiftruppen. Wie immer. Aber egal wie es abgelaufen war, da wurde definitiv jemandem auf den Schlips getreten. Er sollte nachprüfen, wem der Nachtclub gehörte. Dadurch, dass das Ereignis auf Seite 3 im Hauptnachrichtenteil gelandet war, schien es zumindest kein einfaches Lokal zu sein. Vielleicht hatte sogar eine der Gilden ihrer Finger mit im Geschäft. Mit etwas Glück war jemand richtig angepisst und wollte demnächst ein paar Köpfe außerhalb seines Einflussbereiches rollen sehen. Hier galt es, Infos einzuholen und ich selbst einzubringen. Bei solchen Geshcäften war immer einiges abzustauben...]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Magaris Laden]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=128</link>
			<pubDate>Tue, 19 Aug 2008 08:51:54 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=27"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://koron3.de/showthread.php?tid=128</guid>
			<description><![CDATA[Magaris hatte ein wenig länger gebraucht, als gedacht um die Vergnügungsmeile zu finden. Er hatte sich für diese entschieden, da hier der Durchschnittmensch unterwegs war um seine Kohle zu verprassen, es aber immer noch genug Edel war, damit Läufer von Edlen Häusern, vorbei kommen konnten ohne zu befürchten umgelegt zu werden. Auch Wohlhabende Gangerbosse dürften hier ihre Augen haben. Deshalb war diese Meile, die niemals schlief perfekt. Natürlich war der Nachteil, dass sich hier alle Sicherheitsleute tummelten, wohingegen sie in den unteren Levels nur gezielt zuschlugen. Andererseits wurde man wenigstens nicht ausgeraubt. Zumindest war das Risiko nicht so gross. Auch durch Einbrüche dürfte man nicht schlecht geschützt sein, obwohl der Laden natürlich nur ein Deckmantel war. Niemals würde er dort Illegale Ware lagern, dazu bräuchte er ein sicheres Haus. Er würde es dort Lagern und im Laden verkaufen. Ausserdem würde er natürlich weiterhin Luxusgüter und Seltene Dinge, welche aber Legal waren, in seinem Laden ausstellen und verkaufen. Einen Kühlraum würde er also noch einbauen müssen. Delikatessen waren in jeder Makropole von irgendwelchen neureichen gefragt.<br />
<br />
Magaris hatte die letzten Stunden damit verbracht die Meile hoch und herunter zu schlendern und sich nebenbei Notizen auf dem Multitool zu machen. Einerseits zeichnete er ein wo welcher Laden Leer stand und andererseits was er sich dringend einschmuggeln lassen musste. An oberster Stelle stand sein Detox-Stimm Injektor und die Ampullen, welche er auf dem Freihändlerschiff seines Freundes liegen gelassen hatte. Detox-Stimm war ein gutes Produkt, es wurde von Spezialeinheiten und verdeckten Ermittlern verwendet, wahrscheinlich auch von der Inquisition. Einerseits entgiftete es den Körper, man konnte also gefahrlos Unmengen von Alkohol trinken und andererseits putschte es ziemlich auf.<br />
<br />
Bei dritten durchlauf hatte sich Magaris für einen Laden entschieden, zumindest von draussen hatte alles gepasst. Die Quadratmeterangaben stimmten ebenfalls und ein Keller war nach Beschreibung auch vorhanden, was wollte man mehr. Er rief also dem Marklerbüro an und bekundete sein Interesse. Dabei liess er durchsickern, dass er es auch bezahlen konnte. Man musste nur den richtigen Ton anschlagen und schon ging alles ein wenig schneller. Er sagte, dass er im Cafe gegenüber auf einen Vertreter des Büros warten würde, um das Objekt genauer in Augenschein zu nehmen.<br />
<br />
Nachdem er sein Multitool wieder eingesteckt hatte, schlenderte er gemütlich zu dem genannten Cafe und suchte sich einen gut sichtbaren Platz, ehe er sich eine Zigarette ansteckte und einen starken mit Schuss bestellte. Dann besorgte er sich noch ein Lokalblatt um sich ein wenig zu informieren und wartete dann geduldig auf den Marker. In der Zeitung stand nicht wirklich viel besonderes, ausser dass ein berüchtigter Mann scheinbar in einem Hochsicherheitsgefängnis auf einer Insel verfrachtet wurde. Magaris musste beim Namen grinsen und nahm sich vor, sobald die Sache mit seinem neuen laden über der Bühne war, einen alten „Freund“ zu besuchen. Dann legte er die Zeitung weg und blickte ein wenig Gedankenverloren in die Leere, während er unbewusst einige Rauchringe blies.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Magaris hatte ein wenig länger gebraucht, als gedacht um die Vergnügungsmeile zu finden. Er hatte sich für diese entschieden, da hier der Durchschnittmensch unterwegs war um seine Kohle zu verprassen, es aber immer noch genug Edel war, damit Läufer von Edlen Häusern, vorbei kommen konnten ohne zu befürchten umgelegt zu werden. Auch Wohlhabende Gangerbosse dürften hier ihre Augen haben. Deshalb war diese Meile, die niemals schlief perfekt. Natürlich war der Nachteil, dass sich hier alle Sicherheitsleute tummelten, wohingegen sie in den unteren Levels nur gezielt zuschlugen. Andererseits wurde man wenigstens nicht ausgeraubt. Zumindest war das Risiko nicht so gross. Auch durch Einbrüche dürfte man nicht schlecht geschützt sein, obwohl der Laden natürlich nur ein Deckmantel war. Niemals würde er dort Illegale Ware lagern, dazu bräuchte er ein sicheres Haus. Er würde es dort Lagern und im Laden verkaufen. Ausserdem würde er natürlich weiterhin Luxusgüter und Seltene Dinge, welche aber Legal waren, in seinem Laden ausstellen und verkaufen. Einen Kühlraum würde er also noch einbauen müssen. Delikatessen waren in jeder Makropole von irgendwelchen neureichen gefragt.<br />
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Magaris hatte die letzten Stunden damit verbracht die Meile hoch und herunter zu schlendern und sich nebenbei Notizen auf dem Multitool zu machen. Einerseits zeichnete er ein wo welcher Laden Leer stand und andererseits was er sich dringend einschmuggeln lassen musste. An oberster Stelle stand sein Detox-Stimm Injektor und die Ampullen, welche er auf dem Freihändlerschiff seines Freundes liegen gelassen hatte. Detox-Stimm war ein gutes Produkt, es wurde von Spezialeinheiten und verdeckten Ermittlern verwendet, wahrscheinlich auch von der Inquisition. Einerseits entgiftete es den Körper, man konnte also gefahrlos Unmengen von Alkohol trinken und andererseits putschte es ziemlich auf.<br />
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Bei dritten durchlauf hatte sich Magaris für einen Laden entschieden, zumindest von draussen hatte alles gepasst. Die Quadratmeterangaben stimmten ebenfalls und ein Keller war nach Beschreibung auch vorhanden, was wollte man mehr. Er rief also dem Marklerbüro an und bekundete sein Interesse. Dabei liess er durchsickern, dass er es auch bezahlen konnte. Man musste nur den richtigen Ton anschlagen und schon ging alles ein wenig schneller. Er sagte, dass er im Cafe gegenüber auf einen Vertreter des Büros warten würde, um das Objekt genauer in Augenschein zu nehmen.<br />
<br />
Nachdem er sein Multitool wieder eingesteckt hatte, schlenderte er gemütlich zu dem genannten Cafe und suchte sich einen gut sichtbaren Platz, ehe er sich eine Zigarette ansteckte und einen starken mit Schuss bestellte. Dann besorgte er sich noch ein Lokalblatt um sich ein wenig zu informieren und wartete dann geduldig auf den Marker. In der Zeitung stand nicht wirklich viel besonderes, ausser dass ein berüchtigter Mann scheinbar in einem Hochsicherheitsgefängnis auf einer Insel verfrachtet wurde. Magaris musste beim Namen grinsen und nahm sich vor, sobald die Sache mit seinem neuen laden über der Bühne war, einen alten „Freund“ zu besuchen. Dann legte er die Zeitung weg und blickte ein wenig Gedankenverloren in die Leere, während er unbewusst einige Rauchringe blies.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Court Placa Hotel]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=126</link>
			<pubDate>Mon, 18 Aug 2008 14:07:27 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=4"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://koron3.de/showthread.php?tid=126</guid>
			<description><![CDATA[Gustavo hatte seit einer Stunde Dienst und schon langweilte er sich zu Tode. Bedachte er das er diesen Job erst seit einem halben Jahr machte, so konnte man die Zukunft nur schwarz malen. Sicherlich. Empfangschef in einem der angesehensten Hotels dieses Makropolteils war schon etwas. Er konnte das Court Placa als Sprungbrett zu einer großen Karriere nutzen. Ausgebildete Fachkräfte wurden auch in der Oberstadt, händeringend gesucht. Ein Posten in der Stadtspitze würde ihn aus der Mittelmäßigkeit herausheben. Dann wäre er das erste Mitglied seiner Familie das den einheitlichen Wohnhabs entkam. <br />
Der einzige Haken an der Sache war die Langeweile, diese furchtbare Langeweile. Man sollte doch glauben in einem Hotel gäbe es jeden Tag aufregende Geschichten zu erleben. Spannende Personen und Herausforderungen.<br />
Doch so verhielt es sich leider nicht. Die Abläufe waren routiniert, Sonderwünsche wurden vom entsprechenden Fachpersonal erledigt. Kurz um, Tag ein Tag aus der selbe Trott. Grade in den Abend- und Nachtstunden war es besonders schlimm. Es blieb kaum mehr als ab und an einen Schlüssel herauszugeben oder etwas Post anzunehmen. Ansonsten konnte man nur die vergoldete Uhr über dem Eingang beobachten und zusehen wie sich die Zeit dehnte wie Kaugummi. <br />
Gustavo hatte sich angewöhnt die Gäste in Gruppen einzuteilen und machte sich einen stillen Spaß daraus die Leute in der Lobby zu kategorisieren.<br />
Da waren die Orks. So bezeichnete er Leibwächter und Aufpasser. Als Kind hatte er einmal das gezeichnete Abbild eines Orks gesehen und er fand diese Beschreibung traf es ziemlich gut. Sie waren breit und versuchten professionell zu wirken, sahen aber meistens nur lächerlich aus in ihren spannenden Anzügen. <br />
Dann waren da die alten Schachteln. Witwen deren Reichtum nur noch ein Schatten seines früheren Glanzes war. Die teuren Hotels der Oberstadt lagen nicht mehr im Bereich ihrer finanziellen Möglichkeiten doch um den Schein zu wahren kehrten sie im Court Placa ein. Was ja  nun auch nicht gerade eine Absteige war. <br />
Wenn gab es noch? Gustavo blickte sich in der Lobby um, in der immer noch einige Gäste bei Kaffee und Zeitung saßen. <br />
Ah ja die Don's!<br />
Männer, meist auch nicht mehr tau frisch, die versuchten junge Dinger aus der Arbeiterschaft zu beeindrucken und zu verführen. Zwar war es im Court Placa nicht möglich, doch Gustavo war sich sicher das, wenn sie gekonnt hätten, diese Typen die Zimmer nur stundenweise bezahlt hätten. Seine Lieblingsabteilung waren die verzogenen Gören. Just in diesem Augenblick war eine davon dabei, Billy den Kofferträger, zur Schnecke zu machen. Natürlich hätte er hinübergehen und die Sache schlichten können. Doch momentan bildete sie seine einzige Zerstreuung. <br />
Stein des Anstoßes war ein Koffer, welcher angeblich zu fest auf den Schiebewagen gestellt worden war. Nun drohte die junge Dame dafür zu sorgen das Billy entlassen wurde. Ihre keifende Schimpftirade wurde von dem nervtötenden Kläffen eines, Handfeger großen Köters untermalt. Billy entschuldigte sich immer wieder und versuchte die junge Frau zu beruhigen, doch diese gefiel sich viel zu sehr in ihrer hysterischen Paraderolle. <br />
Gustavo schmunzelte in sich hinein. Sie waren wirklich alle gleich. Papis Liebling, verzogen, keine Relation zu Geld oder Besitz und ohne jeden Stil. Egal wie teuer sie sich kleideten, sie wirkte auf ihn immer irgendwie billig und wie Flittchen.<br />
Er gähnte ausgiebig.<br />
Noch sieben Stunden. <br />
Sieben Stunden die ihm vorkommen würden wie sieben Tage. Interessante Personen gab es leider viel zu wenige und die, die es gab stiegen scheinbar nicht hier ab. <br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"> He! Wer ist denn das? </span> <br />
<br />
Vielleicht musste er seine gedankliche Aussage revidieren. Denn die Frau, die gerade durch die automatischen Schwingtüren schritt, war definitiv interessant. <br />
Sie trug ein schwarzes Abendkleid, das elegant war ohne irgend einer aktuellen Mode nachzueifern. Die dunkle Sonnenbrille passte auf eine kontrastierende Art dazu und verlieh ihr etwas geheimnisvoll, Verwegenes. Sie war nicht besonders groß, doch ihre Art ließ sie dennoch imposanter erscheinen und die hohen Schuhe trugen ihr Übriges bei. Marmorne Haut schimmerte aus den raffinierten Schnitten des Kleides und regte die Fantasie an.   <br />
Doch das Auffälligste war definitiv das Tier an ihrer Seite. Eine feingliedrige, silberne Kette lag locker in ihren, mit Seidenhandschuhen verhüllten, Fingern. Sie führte zu einem Halsband auf dem edle Steine funkelten. Dieses wiederum lag um den muskulösen Hals einer riesigen Echse. Gustavo hatte schon einiges an exotischen Haustieren gesehen, aber das war der bisherige Höhepunkt. <br />
Die Echse war wahrhaft gewaltig. Hätte sie sich auf die Hinterbeine erheben können, so hätte sie einen Menschen gewiss überragt. Die Schuppen glänzten grünlich braun und hinter ihr pendelte ein beeidruckender Schwanz. Selbst so, auf ihren krummen Beinen und mit den trägen, halb geschlossenen Augen, wirkte sie bedrohlich. Würde sie losbrechen wäre die Frau kaum in der Lage die Bestie zu halten. <br />
Gerade passierten sie den unglücklichen Billy und das verärgerte Prinzeschen. Der Handtaschenkläffer war scheinbar vom Geltungsdrang seines Frauchens angesteckt wurden. Denn er lenkte seine Angriffslust auf das Haustier der Schwarzgekleideten. Die Echse ignorierte den Hund. Erst, als es ihr dann zu bunt wurde drehte sie den Kopf zu dem Tier, das sicherlich mit einem Bissen in seinem Maul würde verschwinden können und hob den biegsamen Hals. Der Hund knurrte und bellte und sein parfümiertes Fell sträubte sich. Die Echse klappte den Kiefer herunter und enthüllte Reihen nadelspitzer Zähne. Dann ließ sie ein furchteinflößendes Fauchen hören. Sofort herrschte Ruhe in der Vorhallte. Einige der Bodyguards griffen an ihre Waffen, ließen die Hände aber wieder sinken als sie sahen was vor sich ging. <br />
Der Köter jedenfalls hatte genug. Fiepend und Winselnd ergriff er die Flucht und suchte Deckung zwischen einigen Blumenkübeln. Prinzeschen ließ Billy, Billy sein und folgte ihrem Liebling. Dabei rief sie immer wieder besorgt <br />
<br />
<span style="color: red;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> Floffimausi, Floffimausi komm zu Mama. </span> </span>  <br />
<br />
Die einzige Reaktion der Echsenbesitzerin war ein sanfter Rück an der Kette. <br />
<span style="color: darkred;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> Nana Schrekti!</span></span>  hauchte sie. <br />
Das Reptil senkte seinen Kopf wieder, züngelte einmal desinteressiert und trottete gehorsam neben der Frau zur Rezeption. <br />
Gustavo rückte sich die Uniform zurecht. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Willkommen im Court Placa  Madame! Was kann ich für sie tun? </span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Gustavo hatte seit einer Stunde Dienst und schon langweilte er sich zu Tode. Bedachte er das er diesen Job erst seit einem halben Jahr machte, so konnte man die Zukunft nur schwarz malen. Sicherlich. Empfangschef in einem der angesehensten Hotels dieses Makropolteils war schon etwas. Er konnte das Court Placa als Sprungbrett zu einer großen Karriere nutzen. Ausgebildete Fachkräfte wurden auch in der Oberstadt, händeringend gesucht. Ein Posten in der Stadtspitze würde ihn aus der Mittelmäßigkeit herausheben. Dann wäre er das erste Mitglied seiner Familie das den einheitlichen Wohnhabs entkam. <br />
Der einzige Haken an der Sache war die Langeweile, diese furchtbare Langeweile. Man sollte doch glauben in einem Hotel gäbe es jeden Tag aufregende Geschichten zu erleben. Spannende Personen und Herausforderungen.<br />
Doch so verhielt es sich leider nicht. Die Abläufe waren routiniert, Sonderwünsche wurden vom entsprechenden Fachpersonal erledigt. Kurz um, Tag ein Tag aus der selbe Trott. Grade in den Abend- und Nachtstunden war es besonders schlimm. Es blieb kaum mehr als ab und an einen Schlüssel herauszugeben oder etwas Post anzunehmen. Ansonsten konnte man nur die vergoldete Uhr über dem Eingang beobachten und zusehen wie sich die Zeit dehnte wie Kaugummi. <br />
Gustavo hatte sich angewöhnt die Gäste in Gruppen einzuteilen und machte sich einen stillen Spaß daraus die Leute in der Lobby zu kategorisieren.<br />
Da waren die Orks. So bezeichnete er Leibwächter und Aufpasser. Als Kind hatte er einmal das gezeichnete Abbild eines Orks gesehen und er fand diese Beschreibung traf es ziemlich gut. Sie waren breit und versuchten professionell zu wirken, sahen aber meistens nur lächerlich aus in ihren spannenden Anzügen. <br />
Dann waren da die alten Schachteln. Witwen deren Reichtum nur noch ein Schatten seines früheren Glanzes war. Die teuren Hotels der Oberstadt lagen nicht mehr im Bereich ihrer finanziellen Möglichkeiten doch um den Schein zu wahren kehrten sie im Court Placa ein. Was ja  nun auch nicht gerade eine Absteige war. <br />
Wenn gab es noch? Gustavo blickte sich in der Lobby um, in der immer noch einige Gäste bei Kaffee und Zeitung saßen. <br />
Ah ja die Don's!<br />
Männer, meist auch nicht mehr tau frisch, die versuchten junge Dinger aus der Arbeiterschaft zu beeindrucken und zu verführen. Zwar war es im Court Placa nicht möglich, doch Gustavo war sich sicher das, wenn sie gekonnt hätten, diese Typen die Zimmer nur stundenweise bezahlt hätten. Seine Lieblingsabteilung waren die verzogenen Gören. Just in diesem Augenblick war eine davon dabei, Billy den Kofferträger, zur Schnecke zu machen. Natürlich hätte er hinübergehen und die Sache schlichten können. Doch momentan bildete sie seine einzige Zerstreuung. <br />
Stein des Anstoßes war ein Koffer, welcher angeblich zu fest auf den Schiebewagen gestellt worden war. Nun drohte die junge Dame dafür zu sorgen das Billy entlassen wurde. Ihre keifende Schimpftirade wurde von dem nervtötenden Kläffen eines, Handfeger großen Köters untermalt. Billy entschuldigte sich immer wieder und versuchte die junge Frau zu beruhigen, doch diese gefiel sich viel zu sehr in ihrer hysterischen Paraderolle. <br />
Gustavo schmunzelte in sich hinein. Sie waren wirklich alle gleich. Papis Liebling, verzogen, keine Relation zu Geld oder Besitz und ohne jeden Stil. Egal wie teuer sie sich kleideten, sie wirkte auf ihn immer irgendwie billig und wie Flittchen.<br />
Er gähnte ausgiebig.<br />
Noch sieben Stunden. <br />
Sieben Stunden die ihm vorkommen würden wie sieben Tage. Interessante Personen gab es leider viel zu wenige und die, die es gab stiegen scheinbar nicht hier ab. <br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"> He! Wer ist denn das? </span> <br />
<br />
Vielleicht musste er seine gedankliche Aussage revidieren. Denn die Frau, die gerade durch die automatischen Schwingtüren schritt, war definitiv interessant. <br />
Sie trug ein schwarzes Abendkleid, das elegant war ohne irgend einer aktuellen Mode nachzueifern. Die dunkle Sonnenbrille passte auf eine kontrastierende Art dazu und verlieh ihr etwas geheimnisvoll, Verwegenes. Sie war nicht besonders groß, doch ihre Art ließ sie dennoch imposanter erscheinen und die hohen Schuhe trugen ihr Übriges bei. Marmorne Haut schimmerte aus den raffinierten Schnitten des Kleides und regte die Fantasie an.   <br />
Doch das Auffälligste war definitiv das Tier an ihrer Seite. Eine feingliedrige, silberne Kette lag locker in ihren, mit Seidenhandschuhen verhüllten, Fingern. Sie führte zu einem Halsband auf dem edle Steine funkelten. Dieses wiederum lag um den muskulösen Hals einer riesigen Echse. Gustavo hatte schon einiges an exotischen Haustieren gesehen, aber das war der bisherige Höhepunkt. <br />
Die Echse war wahrhaft gewaltig. Hätte sie sich auf die Hinterbeine erheben können, so hätte sie einen Menschen gewiss überragt. Die Schuppen glänzten grünlich braun und hinter ihr pendelte ein beeidruckender Schwanz. Selbst so, auf ihren krummen Beinen und mit den trägen, halb geschlossenen Augen, wirkte sie bedrohlich. Würde sie losbrechen wäre die Frau kaum in der Lage die Bestie zu halten. <br />
Gerade passierten sie den unglücklichen Billy und das verärgerte Prinzeschen. Der Handtaschenkläffer war scheinbar vom Geltungsdrang seines Frauchens angesteckt wurden. Denn er lenkte seine Angriffslust auf das Haustier der Schwarzgekleideten. Die Echse ignorierte den Hund. Erst, als es ihr dann zu bunt wurde drehte sie den Kopf zu dem Tier, das sicherlich mit einem Bissen in seinem Maul würde verschwinden können und hob den biegsamen Hals. Der Hund knurrte und bellte und sein parfümiertes Fell sträubte sich. Die Echse klappte den Kiefer herunter und enthüllte Reihen nadelspitzer Zähne. Dann ließ sie ein furchteinflößendes Fauchen hören. Sofort herrschte Ruhe in der Vorhallte. Einige der Bodyguards griffen an ihre Waffen, ließen die Hände aber wieder sinken als sie sahen was vor sich ging. <br />
Der Köter jedenfalls hatte genug. Fiepend und Winselnd ergriff er die Flucht und suchte Deckung zwischen einigen Blumenkübeln. Prinzeschen ließ Billy, Billy sein und folgte ihrem Liebling. Dabei rief sie immer wieder besorgt <br />
<br />
<span style="color: red;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> Floffimausi, Floffimausi komm zu Mama. </span> </span>  <br />
<br />
Die einzige Reaktion der Echsenbesitzerin war ein sanfter Rück an der Kette. <br />
<span style="color: darkred;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> Nana Schrekti!</span></span>  hauchte sie. <br />
Das Reptil senkte seinen Kopf wieder, züngelte einmal desinteressiert und trottete gehorsam neben der Frau zur Rezeption. <br />
Gustavo rückte sich die Uniform zurecht. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Willkommen im Court Placa  Madame! Was kann ich für sie tun? </span>]]></content:encoded>
		</item>
	</channel>
</rss>