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		<title><![CDATA[Koron III - Der Krallennebel]]></title>
		<link>https://koron3.de/</link>
		<description><![CDATA[Koron III - https://koron3.de]]></description>
		<pubDate>Mon, 06 Apr 2026 05:12:21 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Vega5]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=1012</link>
			<pubDate>Wed, 19 Apr 2017 20:33:05 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=4"></a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[<span style="font-size: 4pt;" class="mycode_size"><a href="http://www.board-4you.de/v63/boards/226/thread.php?threadid=1092&amp;sid=" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">[CENTER]VEGA5[/CENTER]</a></span><br />
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<span style="color: green;" class="mycode_color"><a href="http://www.board-4you.de/v63/boards/226/thread.php?threadid=893&amp;page=12&amp;sid=" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Von hier kommend...</a></span><br />
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<span style="color: seagreen;" class="mycode_color"><a href="http://www.board-4you.de/v63/boards/226/thread.php?sid=&amp;postid=18745#post18745" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">und von hier kommend...</a></span><br />
<br />
Das Kugelraumschiff war nicht das größte interstellare Fahrzeug hier, doch es rangierte ganz klar mit im oberen Drittel. Da gab es ein tropfenförmiges Gefährt im matten Silber und einen imperialen Frachter. Letzterer vermutlich das Schätzchen eines Freihändlers, denn von der ursprünglichen Form des Schiffes war nicht mehr viel übrig. Zusätzliche Triebwerke, Geschütze und Wohnsektionen brachen die einstige Symmetrie auf und verliehen dem Frachter etwas Überladenes, was nichtsdestotrotz eine gewisse, wuchtige Schönheit aufwies. Morrsion bemerkte, dass durchaus nicht alle Komponenten menschlichen Ursprungs zu sein schienen. Diese Ketzerei mutete jedoch geradezu lachhaft nichtig an, bedachte man was noch alles vor Anker lag. Der Raumsoldat atmete hörbar aus, während er sich die Nase beinahe am beschlagenen Glas des Zubringers platt drückte. Da war ein Schiff, das er für eines der Eldar hielt. Viel menschliche Erzeugnisse, schlanke Jachten, klobige Bergbauschiffe, Frachter, Kampfschiffe verschiedenster Bauart und verschiedensten Alters. Dazwischen immer wieder wirklich verrücktes Zeug. Etwas das wie eine glitzernde Nebelwolke aussah, zusammengehalten von schimmernden Kraftfeldern. Dahinter das genaue Gegenteil. Ein krudes Konstrukt aus allen möglichen Materialien. Wie ein fliegender Raumschrotthaufen. Es gab etwas, das tatsächlich wie ein schwebender Berg aussah, aus Erde und Stein und mit Bewaldung. Dann eine Struktur aus Kristall. Etwas was zwar wie ein Schiff aussah, doch sich im Vorbeiflug als so flach ausnahm, dass es fast zweidimensional anmutete.  Morrison schwindelte und er rieb sich die Augen mit Daumen und Zeigefinger, bevor er wieder hinaus starrte. <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ist das da ein…</span> Der Pilot des Zubringers, welcher ihm erlaubt hatte den Copilotensitz mit Beschlag zu belegen, folgte seinem Blick und grinste. <span style="color: red;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ein Orkschiff, ja! Aber keine Angst. Die dürfen nicht auf die Station. Zu aggressive Spezies, also solche die sich nicht mal beherrschen könnten wenn sie es versuchten, haben keine Erlaubnis von Bord zu gehen, oder wenn dann nur in sehr kleinen Gruppen und unter ständiger Aufsicht. Sie können Handeln und Besuch empfangen, wenn jemand dämlich genug ist so was zu tun, mehr aber auch nicht.</span></span> Dem ehemaligen Marineinfanteristen blieb die Spucke weg. Der Pilot merkte es und lachte.<span style="color: red;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Es gibt noch ganz andere Brummer als Orks, was die Aggressivität angeht. Eine Zahnbestie aus der Predimus- Zusammenballung reißt dir beide Arme ab und das ist bei ihnen die freundliche Art der Begrüßung. Wenn er…</span> </span>Morrison winke ab. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Schon gut schon gut. Ich hab es kapiert, auch ohne weitere Beschreibungen von dem, was mir irgendwelche Monster so antun können.</span> Der Pilot grinste noch breiter und widmete sich wieder der Steuerung. Der Rauminfanterist betrachtete unbehaglich das hässliche Orkschiff. Es schien nur aus Geschützen, Kratern und Rost zu bestehen. Lediglich ein bösartig grinsender Halbmond wurde augenscheinlich mit gewisser Regelmäßigkeit in giftigem Gelb auf den Rumpf gepinselt. Der Mensch schüttelte kaum merklich den Kopf. Mit den Tau und selbst mit den Kroot hatte er sich abgefunden. So verschieden waren sie am Ende gar nicht. Zumindest was die Tau anbelangte. Es gab gewisse Abweichungen was Religion und inneren Antrieb anbelangte, aber das konnte man vernachlässigen. Dass er nun aber hier war, dass stellte ihn auf ganz andere Weise auf die Probe. Gemeinsam mit Orks und wusste der Imperator was noch, einen Ort teilen. Wenn auch nicht in Frieden, so doch im Einvernehmen die Waffen nicht aufeinander zu richten. Das war schon eine tolle Nummer. Nachdem Morrison Zeit seines Lebens gegen Andersdenkende und Andersartige gekämpft hatte, zu was machte ihn das? Ein Verräter an der imperialen Sache war er in dem Moment geworden, wo er sich geweigert hatte für die Launen seines Kapitäns in den Tot zu gehen. Für einen Ketzer hielt er sich derweil nicht. Denn auch wenn er sich mit Nichtmenschen verbrüdert hatte, so war sein Glaube in den Imperator doch nach wie vor fest und unerschüttert. Doch wie dünn wurde diese Trennlinie, jetzt wo er im Begriff war VEGA5 zu betreten?<br />
Der Zubringer verließ die Route, die ihn am Landering entlang geführt und somit einen Ausblick auf die verankerten Schiffe geboten hatte. Morrison überlegte, welches der gesehenen Raumfahrzeuge wohl zum Piraten Schrekt’Orn gehörte, ohne dass er zu einen gewinnbringenden Ergebnis kam. Er blickte nach hinten, wo der Durchgang zwischen Passagierbereich und Cockpit den Blick auf die vier Tau und eine menschliche Kameradin gestattete. Die Aliens wirkten in sich gekehrt aber gelassen. Sie waren es gewohnt den engen Kontakt mit anderen Spezies zu halten. Auch wenn sie natürlich danach strebten dies unter der Oberhoheit ihres hoch gepriesenen Höheren Wohls zutun. Die Delegation der Tau bestand aus Kir'qath, Draah, Kles'tak und Var. Stabsunteroffizierin Lessema sah so grüblerisch und blass aus, wie er sich fühlte. Waffen hatte niemand mit, jedenfalls keine Schusswaffen. Man hatte ihnen gesagt, dass sie ihre Mordwerkzeuge nicht mit auf die Station nehmen dürften und so hatten sie sie gleich auf dem Schiff gelassen. Ihre Helme trugen die meisten am Gürtel oder hatten sie auf dem Schoß liegen. In der Station gab es Sauerstoff gefüllte Bereiche, wie ihnen der Pilot des Zubringers erläutert hatte. Aber sie waren darüber eingekommen, dass Vertrauen gut, im Falle der Fälle aber Atmen besser war. <br />
Die kleine Fähre schraubte sich am Dockingring empor und überwand ihn. Der dadurch gewährte Blick auf die Station beeindruckte. Das Sammelsurium an Schiffen war schon ein Hingucker gewesen, doch die Station war auch nicht ohne. Als Raumfahrer hatte Morrison schon größere Stationen gesehen, die militärischen Vertreter des Imperiums mit ihrem ästhetischen Mantel aus melancholischer Gotik. Doch das blitzende und leuchtende Gewirr aus farbigen Lichtern und holografischen Werbeanzeigen in den unterschiedlichsten Sprachen machte etwas her. Vor dem Spektakel aus Kaufempfehlungen und Eigennamen, welche ihm nichts sagten aber wohl in sich selbst schon genügend Grund zum Kauf enthielten, flitzten kleine Schiffe hin und her wie geschäftige Insekten. Man musste sich schon wundern, dass im Herzen des Imperiums ein solch florierender Außenposten illegaler Aktivität herrschte. Der Pilot stieß einen Fluch aus und riss das Schiff zur Seite. Ein anderer Zubringer raste so eng an ihnen vorbei, dass Morrison die unzähligen Graffitis auf dem Rumpf erkennen konnte. Aus dem Bordfunkgerät quäkte eine misstönige Stimme und der Pilot schimpfte im schmutzigsten Niedergotisch zurück. Es dauerte eine gute Weile, bis er seine Fassung und sein professionelles Grinsen wieder gefunden hatte. Er murmelte etwas über Bolga- Zwillinge und ihre Flugkünste. Morrison hatte keine Ahnung ob es sich dabei um eine Spezies oder um Personen handelte und grinste nur gequält zurück. Der Zubringer fädelte sich in das Ballette der ankommenden und abfliegenden Kleinsschiffe ein. Die Regeln des Wartens und Fliegens erschlossen sich dem Ex- Soldaten nicht, doch dem Ganzen wohnte Effizienz inne und nach weniger als zehn Minuten teilte ihnen eine weibliche Stimme eine Landerampe zu.<br />
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wird fortgesetzt...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size: 4pt;" class="mycode_size"><a href="http://www.board-4you.de/v63/boards/226/thread.php?threadid=1092&amp;sid=" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">[CENTER]VEGA5[/CENTER]</a></span><br />
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<span style="color: green;" class="mycode_color"><a href="http://www.board-4you.de/v63/boards/226/thread.php?threadid=893&amp;page=12&amp;sid=" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Von hier kommend...</a></span><br />
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Das Kugelraumschiff war nicht das größte interstellare Fahrzeug hier, doch es rangierte ganz klar mit im oberen Drittel. Da gab es ein tropfenförmiges Gefährt im matten Silber und einen imperialen Frachter. Letzterer vermutlich das Schätzchen eines Freihändlers, denn von der ursprünglichen Form des Schiffes war nicht mehr viel übrig. Zusätzliche Triebwerke, Geschütze und Wohnsektionen brachen die einstige Symmetrie auf und verliehen dem Frachter etwas Überladenes, was nichtsdestotrotz eine gewisse, wuchtige Schönheit aufwies. Morrsion bemerkte, dass durchaus nicht alle Komponenten menschlichen Ursprungs zu sein schienen. Diese Ketzerei mutete jedoch geradezu lachhaft nichtig an, bedachte man was noch alles vor Anker lag. Der Raumsoldat atmete hörbar aus, während er sich die Nase beinahe am beschlagenen Glas des Zubringers platt drückte. Da war ein Schiff, das er für eines der Eldar hielt. Viel menschliche Erzeugnisse, schlanke Jachten, klobige Bergbauschiffe, Frachter, Kampfschiffe verschiedenster Bauart und verschiedensten Alters. Dazwischen immer wieder wirklich verrücktes Zeug. Etwas das wie eine glitzernde Nebelwolke aussah, zusammengehalten von schimmernden Kraftfeldern. Dahinter das genaue Gegenteil. Ein krudes Konstrukt aus allen möglichen Materialien. Wie ein fliegender Raumschrotthaufen. Es gab etwas, das tatsächlich wie ein schwebender Berg aussah, aus Erde und Stein und mit Bewaldung. Dann eine Struktur aus Kristall. Etwas was zwar wie ein Schiff aussah, doch sich im Vorbeiflug als so flach ausnahm, dass es fast zweidimensional anmutete.  Morrison schwindelte und er rieb sich die Augen mit Daumen und Zeigefinger, bevor er wieder hinaus starrte. <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ist das da ein…</span> Der Pilot des Zubringers, welcher ihm erlaubt hatte den Copilotensitz mit Beschlag zu belegen, folgte seinem Blick und grinste. <span style="color: red;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ein Orkschiff, ja! Aber keine Angst. Die dürfen nicht auf die Station. Zu aggressive Spezies, also solche die sich nicht mal beherrschen könnten wenn sie es versuchten, haben keine Erlaubnis von Bord zu gehen, oder wenn dann nur in sehr kleinen Gruppen und unter ständiger Aufsicht. Sie können Handeln und Besuch empfangen, wenn jemand dämlich genug ist so was zu tun, mehr aber auch nicht.</span></span> Dem ehemaligen Marineinfanteristen blieb die Spucke weg. Der Pilot merkte es und lachte.<span style="color: red;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Es gibt noch ganz andere Brummer als Orks, was die Aggressivität angeht. Eine Zahnbestie aus der Predimus- Zusammenballung reißt dir beide Arme ab und das ist bei ihnen die freundliche Art der Begrüßung. Wenn er…</span> </span>Morrison winke ab. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Schon gut schon gut. Ich hab es kapiert, auch ohne weitere Beschreibungen von dem, was mir irgendwelche Monster so antun können.</span> Der Pilot grinste noch breiter und widmete sich wieder der Steuerung. Der Rauminfanterist betrachtete unbehaglich das hässliche Orkschiff. Es schien nur aus Geschützen, Kratern und Rost zu bestehen. Lediglich ein bösartig grinsender Halbmond wurde augenscheinlich mit gewisser Regelmäßigkeit in giftigem Gelb auf den Rumpf gepinselt. Der Mensch schüttelte kaum merklich den Kopf. Mit den Tau und selbst mit den Kroot hatte er sich abgefunden. So verschieden waren sie am Ende gar nicht. Zumindest was die Tau anbelangte. Es gab gewisse Abweichungen was Religion und inneren Antrieb anbelangte, aber das konnte man vernachlässigen. Dass er nun aber hier war, dass stellte ihn auf ganz andere Weise auf die Probe. Gemeinsam mit Orks und wusste der Imperator was noch, einen Ort teilen. Wenn auch nicht in Frieden, so doch im Einvernehmen die Waffen nicht aufeinander zu richten. Das war schon eine tolle Nummer. Nachdem Morrison Zeit seines Lebens gegen Andersdenkende und Andersartige gekämpft hatte, zu was machte ihn das? Ein Verräter an der imperialen Sache war er in dem Moment geworden, wo er sich geweigert hatte für die Launen seines Kapitäns in den Tot zu gehen. Für einen Ketzer hielt er sich derweil nicht. Denn auch wenn er sich mit Nichtmenschen verbrüdert hatte, so war sein Glaube in den Imperator doch nach wie vor fest und unerschüttert. Doch wie dünn wurde diese Trennlinie, jetzt wo er im Begriff war VEGA5 zu betreten?<br />
Der Zubringer verließ die Route, die ihn am Landering entlang geführt und somit einen Ausblick auf die verankerten Schiffe geboten hatte. Morrison überlegte, welches der gesehenen Raumfahrzeuge wohl zum Piraten Schrekt’Orn gehörte, ohne dass er zu einen gewinnbringenden Ergebnis kam. Er blickte nach hinten, wo der Durchgang zwischen Passagierbereich und Cockpit den Blick auf die vier Tau und eine menschliche Kameradin gestattete. Die Aliens wirkten in sich gekehrt aber gelassen. Sie waren es gewohnt den engen Kontakt mit anderen Spezies zu halten. Auch wenn sie natürlich danach strebten dies unter der Oberhoheit ihres hoch gepriesenen Höheren Wohls zutun. Die Delegation der Tau bestand aus Kir'qath, Draah, Kles'tak und Var. Stabsunteroffizierin Lessema sah so grüblerisch und blass aus, wie er sich fühlte. Waffen hatte niemand mit, jedenfalls keine Schusswaffen. Man hatte ihnen gesagt, dass sie ihre Mordwerkzeuge nicht mit auf die Station nehmen dürften und so hatten sie sie gleich auf dem Schiff gelassen. Ihre Helme trugen die meisten am Gürtel oder hatten sie auf dem Schoß liegen. In der Station gab es Sauerstoff gefüllte Bereiche, wie ihnen der Pilot des Zubringers erläutert hatte. Aber sie waren darüber eingekommen, dass Vertrauen gut, im Falle der Fälle aber Atmen besser war. <br />
Die kleine Fähre schraubte sich am Dockingring empor und überwand ihn. Der dadurch gewährte Blick auf die Station beeindruckte. Das Sammelsurium an Schiffen war schon ein Hingucker gewesen, doch die Station war auch nicht ohne. Als Raumfahrer hatte Morrison schon größere Stationen gesehen, die militärischen Vertreter des Imperiums mit ihrem ästhetischen Mantel aus melancholischer Gotik. Doch das blitzende und leuchtende Gewirr aus farbigen Lichtern und holografischen Werbeanzeigen in den unterschiedlichsten Sprachen machte etwas her. Vor dem Spektakel aus Kaufempfehlungen und Eigennamen, welche ihm nichts sagten aber wohl in sich selbst schon genügend Grund zum Kauf enthielten, flitzten kleine Schiffe hin und her wie geschäftige Insekten. Man musste sich schon wundern, dass im Herzen des Imperiums ein solch florierender Außenposten illegaler Aktivität herrschte. Der Pilot stieß einen Fluch aus und riss das Schiff zur Seite. Ein anderer Zubringer raste so eng an ihnen vorbei, dass Morrison die unzähligen Graffitis auf dem Rumpf erkennen konnte. Aus dem Bordfunkgerät quäkte eine misstönige Stimme und der Pilot schimpfte im schmutzigsten Niedergotisch zurück. Es dauerte eine gute Weile, bis er seine Fassung und sein professionelles Grinsen wieder gefunden hatte. Er murmelte etwas über Bolga- Zwillinge und ihre Flugkünste. Morrison hatte keine Ahnung ob es sich dabei um eine Spezies oder um Personen handelte und grinste nur gequält zurück. Der Zubringer fädelte sich in das Ballette der ankommenden und abfliegenden Kleinsschiffe ein. Die Regeln des Wartens und Fliegens erschlossen sich dem Ex- Soldaten nicht, doch dem Ganzen wohnte Effizienz inne und nach weniger als zehn Minuten teilte ihnen eine weibliche Stimme eine Landerampe zu.<br />
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wird fortgesetzt...]]></content:encoded>
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		<item>
			<title><![CDATA[In einiger Entfernung...]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=357</link>
			<pubDate>Mon, 19 Jan 2009 09:00:55 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=37"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://koron3.de/showthread.php?tid=357</guid>
			<description><![CDATA[... Stille... nur unendliche Dunkelheit die drohte alles zu verschlucken. In der Ferne diverse kleine Körper im luftleerem Raum. Bläuliche Fäden bildeten die Ausläufer eines seltsamen Nebels, der seit jeher langsam durch die Zeit waberte, schon bereits vor jeglichem Leben, dass hier Einzug hielt und doch wieder verblasste. Dann strahlte plötzlich ein kleiner Punkt grell in das all umgebende Schwarz. Nur kurz verblieb er wie ein unscheinbarer Funken in einer tiefen Umnachtung, bevor sich daraus hektisch zuckende Risse zogen als wäre das Schwarz bloßes Papier, begleitet von einem krächzenden und kreischendem Geräusch als würden unzählige Nägel tiefe Kerben in einen Stein ziehen. Plötzlich verwirbelte sich die komplette Szenerie in einem unmenschlichem Heulen und wechselte in die wildesten und unheilvoll wirkenden Farben, ehe sich ein Tor in eine unbekannte Umgebung auftat, aggressive Schwälle drangen wie Flüssigkeiten nach draußen und wurden wieder hineingezogen um sich neu im allgemeinen und bedrohlichem Brei zu sammeln, ehe ein großes Objekt hinausgeschleudert wurde und wie von Geisteshand verlangsamt mit mäßiger Geschwindkeit seinen Flug fortsetzte. Hinter ihm verschloss sich die seltsame Anomalie schneller als sie entstanden war und nichts zeugte mehr von seiner einstigen und kurzen Existenz.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Scans..."</span> hallte die souverän und doch melodiös anmutende Stimme durch den unheilvollen Maskenhelm, der trotz den schlicht gehaltenen Verzierungen nichts an seiner Wirkung verfehlte. Dumpf schlugen seine beschlagenen Stiefel auf die Platten im Cockpit auf, als er näher an die stark verstrebten Scheiben und den Pilotensessel trat, die Aufmerksamkeit deutlich auf die schwadenähnlichen Ausläufer des seltsamen Nebels gerichtet, der ihr Schiff flankierte. <span style="color: seagreen;" class="mycode_color">"Passive Scans zeigen keine Anomalien, aktiver Scan ohne Ergebnisse... bis auf diese nebelartige Struktur zur rechten Flanke."</span> Begleitet von einem leisen Summen steuerte die Kybernetik die mechanischen Finger des Piloten über die zentral positionierte Anzeige der Steuerelemente, die soeben getätigten Scans nochmals wiederholend, jeglichen Zweifel aus dem Weg räumend und somit seinen Herren zufriedenstellend. <span style="color: seagreen;" class="mycode_color">"Jegliche Wellen werden verschluckt..."</span> <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Oder durch dort enthaltene Partikel verstreut"</span>, ergänzte die Stimme unter dem Helm den maschinellen Koloss und warf einen Blick über dessen Schulter auf die Ergebnisse, die in zahlreichen kryptischen Zeichen über den Bildschirm tanzten. Als würde er der Technik nicht vertrauen, schenkte er seine Aufmerksamkeit direkt dem Nebel, betrachtete seine Struktur, versuchte ihn zu fühlen... eine kurze Zeit der Stille entstand...<br />
<span style="color: orangered;" class="mycode_color">"Wäre das nicht ein guter Platz um uns, also das Shuttle zu verstecken..."</span>, meldete sich plötzlich eine Stimme vom Boden her, dessen zugehöriger Körper zusammengekauert in einer dunklen Ecke saß, die von dem schummrig und zugleich warnend roten Lichtverhältnissen größtenteils verschont blieb. <span style="color: orangered;" class="mycode_color">"...Meister?"</span>, schloss sie etwas zögerlich an die Worte an, ehe sich eine kleine und zierliche Gestalt raschelnd vom Boden erhob und ihre Augen erwartungsvoll auf den Mann hinter der Maske warf. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Vermutlich... doch lässt sich nur schwer abschätzen, ob auch die weitreichenden Scanner eines imperialen Kreuzers sich durch den Nebel zerstreuen lassen, Isiru.  Und wenn doch... so ist es wahrscheinlich, dass bereits Andere dies ausnutzen... andere Kulte... die feigen Eldar oder ihre der Piraterie zugeneigten Brüder... mit Glück vielleicht auch nur einfache Piraten, aber dennoch stellen wir mit unserem kleinen, imperialen Standardshuttle ein nur zu einfaches und einladendes Opfer da."</span> Die Gestalt mit dem Namen Isiru trat näher an die beiden Anderen heran und nun erhellte das gedämpfte Licht auch ihre weibliche und recht junge Identität. Der Mann mit der Maske drehte seinen Kopf leicht seitlich zu ihr, ohne seine Augen sehen zu können warf er ihr wahrscheinlich einen flüchtigen Blick zu, ehe er sich vom Cockpitfenster wegdrehte und sich ein paar wenige Schritte entfernte. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Jeder unüberlegte Schritt könnte von nun an unser letzter sein... wir befinden uns in unbekannten Gefilden, unsere Navigationsdaten schweigen sich über unsere momentane Postion aus und selbst wenn wir ein bestimmtes Sterngefilde oder einen Planeten in Sensorenreichweite bekommen sollten, so müssen wir selbst dann mit unzureichenden Information rechnen...."</span> Ungläubisch blickte Isiru zwischen dem beschäftigten Koloss, der vor ihm ausbreitenden Schwärze und dem Mann mit der Maske hin und her. <span style="color: orangered;" class="mycode_color">"Meister..."</span>, sie deutete mit einer offenen Geste der Hand auf die kleinen Objekte in der weiten Ferne, nicht mehr als nur kleine Punkte im weiten Nichts, <span style="color: orangered;" class="mycode_color">"...wir könnten doch etwas näher an eines dieser Objekte heranfliegen und somit vielleicht unsere Position bestimmen, auch wenn nur eine geringe Chance besteht, dass wir daraus vollkommen schlau werden. Aber..."</span>, sie schüttelte den Kopf und trat etwas näher an den metallischen Koloss im Pilotensessel heran, stützte sich auf die Lehne und "fuchtelte" mit unbedeutenden Gesten über die Anzeige. In ihrer Stimme war deutlich der vorwurfsvolle Unterton zu erkennen. <span style="color: orangered;" class="mycode_color">"...Raanont, was fliegst du uns auch mitten ins Nirvana?"</span>. Sichtlich unbeeindruckt checkte dieser weiter die Anzeigen und ließ sie auf eine Antwort seinerseits warten, während Priest sich mit langsamen Schritten weiter in den hinteren Teil des Shuttles entfernte. <span style="color: seagreen;" class="mycode_color">"Negativ, für den Fall eines Angriffs wurden in regelmäßigen Abständen neue Fluchtkoordinaten auf alle potentiellen Schiffe übertragen, die für eine Reise durch den Wirbel der Zuflucht geeigent waren. Diese Koordinaten sind allerdings nur ungefähre Orientierungspunkte, um unbeschadet durch den Warp zu gelangen. Die eigentliche Navigation führt der Navigator selbst im Warp aus. Selbst wenn ein weiteres Schiff der Flotte die identischen Koordinaten haben sollte, so kann eine geringe Navigationsänderung im Warp einen beliebig großen räumlichen Unterschied in der Realwelt ausmachen."</span> Die Reaktion der jungen Frau war ein kurzes Seufzen, dann lies sie sich nach hinten über die Lehne in den Co-Pilotsessel fallen, sodass ihr Füße darüber hingen und ungeduldig baumelten. Sie legte ihren Kopf an die Lehne und wippte mit diesem hin und her, somit sanft auf das Polster schlagend. <span style="color: orangered;" class="mycode_color">"Und wenn wir einfach nochmal springen, in den Warp... haben wir keine Koordinaten, deren Umgebung wir kennen?"</span> Sie fasste an einen kleinen Hebel, seitlich an der Lehne und stützte ihr rechtes Bein auf der breiten Steuerkonsole ab. Die Justierung rastete aus und Isiru drückte sich mit ihrem Fuß ab, sodass sie sich immer wieder im Kreis drehte, während Ranoont eine Erklärung abgab. <span style="color: seagreen;" class="mycode_color">"Negativ, die Ausstattung eines Schiffes dieser Größe mit einen Warpsprunggenerator ist mit derzeitigen Techologien nicht möglich."</span>. Behäbig griff er nach seinen Worten zur Seite und hielt Isirus Sessel an der Rückenlehne fest. Bevor diese das bemerkte, versuchte sie sich nochmals mit ihrem Fuß abzustoßen, doch ließ sich der Sessel beim besten Willen nicht mehr drehen. <span style="color: seagreen;" class="mycode_color">"Die Warpreise, präziser gesagt der Eintritt in den Warp, war nur durch diesen Wirbel möglich. Selbst der Austrittszeitpunkt wurde allein durch die Koordinaten bestimmt, eine von uns nicht beinflussbare Variable. Von nun an steht nur noch der eigene Antrieb des Schiffes zur Verfügung."</span>  Mit ihren Fingern den Einrastmechanismus immer wieder prüfend, blickte sie schließlich zu dem Piloten hinüber und erkannte schnell den Grund des abrupten Stoppens. <span style="color: orangered;" class="mycode_color">"Negativ... negativ... mit dieser Einstellung wirst du auch nicht alt!"</span>, nun den zweiten Fuß zur Hilfe nehmend versuchte sie einen finalen Versuch sich doch im Kreis zu drehen, doch der Arm der Maschine schien unüberwindbar. Fluchend sprang sie vom Sessel und erkannte ausnahmsweise selbst ihre ungestüme Art in ihren gerade gesagten Worten und auch den Unsinn darin. Sie wusste nicht wie alt Ranoont wirklich war, das wusste man eigentlich bei allen mechanischen Konstrukten nicht und erst recht beim Chaos zerfloss die Menschlichkeit nur zu oft in abstrußen Erscheinungsbildern. Gewiss war nur, dass er schon lange Zeit vor ihr zur Flotte stieß und sein Verhalten sogar ihr manchmal etwas Angst einjagte, immerhin hatte sie ihn in Aktion gesehen, als die Imperialen die Armageddon entehrten. In einem der vielen kleinen Auseinandersetzungen schleuderte er mit einer überraschenden Leichtigkeit einen Menschen gegen die Wand und brach einem Anderen mit einem Schlag seiner Rückhand dessen Genick. Und doch half das alles nichts, der Angriff auf die Flotte war zugegeben durchdacht und unterstützt durch die nie enden wollende Flut an feindlichen Soldaten war jeglicher Widerstand eine unscheinbare Herauszögerung eines unabwendbaren Schicksals. <span style="color: orangered;" class="mycode_color">"Eine Idee was wir nun machen sollen?"</span>, fragte sie Raanont mit einem beschwichtigendem Tonfall und machte dabei kehrt, wieder ihren Blick aus dem Fenster werfend. <span style="color: seagreen;" class="mycode_color">"Wir müssen das Schiff wechseln"</span>, hierfür erntete er einen fragenden Blick von der Seite, als ob er diesen erahnt hatte fuhr er weiter in seiner sachlichen Haltung fort <span style="color: seagreen;" class="mycode_color">"Die imperialen Schiffe scannten zu einer Wahrscheinlichkeit von 98,4 Prozent jedes fliehende Schiff, zu 1,6 Prozent könnten ihre Scanner durch den umliegenden Wirbel gestört worden sein. Wir müssen davon ausgehen, dass man unsere Identität sofort erkennt, wenn wir einem militärischen Scan unterzogen werden."</span> Isiru lehnte sich mit ihren Armen auf den Pilotensessel neben Raanont und legte ihr Kinn darauf ab, nur selten hatte sie nicht das letzte Wort, doch im Moment fiel ihr zu aktuellen Situation in der sie sich alle befanden nichts mehr ein. Das Schweigen währte nur kurz, denn der Hexer war inzwischen wieder vom hinteren Teil des Schiffes zurückgekehrt <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"In der Tat, das Imperium wird jedes fliehende Schiff erfasst und in die Datenbank gesuchter Schiffe gestellt haben. Wir sind Ketzer, Mutanten und Hexer, beschuldigt des Verrats, Blasphemie und diversen weiteren Tatbeständen in den Augen dieser blinden Narren, die sich nur zu gerne als Werkzeug missbrauchen lassen... Wir werden nicht erwarten können lebend gefangen zu werden. Wir müssen dieses Schiff verlassen, es wäre zu riskant. Wir werden hier an diesem Nebel verweilen, trotz aller möglichen Gefahren, die von ihm ausgehen können, doch könnte er sich als letzter Ausweg erweisen. Raanont, bringt das Schiff näher an die Ausläufer heran, wir müssen so weit wie möglich herein und ihn als Schild gegen Scans verwenden. Isiru, ihr geht zum Generator, auf Befehl hin werdet ihr diesen manuell deaktivieren."</span> <span style="color: orangered;" class="mycode_color">"Ja Meister..."</span>, erwiderte die junge Frau und entfernte sich aus dem Cockpit, während der Stahlkoloss das Schiff bereits in Richtung Nebel manövrierte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[... Stille... nur unendliche Dunkelheit die drohte alles zu verschlucken. In der Ferne diverse kleine Körper im luftleerem Raum. Bläuliche Fäden bildeten die Ausläufer eines seltsamen Nebels, der seit jeher langsam durch die Zeit waberte, schon bereits vor jeglichem Leben, dass hier Einzug hielt und doch wieder verblasste. Dann strahlte plötzlich ein kleiner Punkt grell in das all umgebende Schwarz. Nur kurz verblieb er wie ein unscheinbarer Funken in einer tiefen Umnachtung, bevor sich daraus hektisch zuckende Risse zogen als wäre das Schwarz bloßes Papier, begleitet von einem krächzenden und kreischendem Geräusch als würden unzählige Nägel tiefe Kerben in einen Stein ziehen. Plötzlich verwirbelte sich die komplette Szenerie in einem unmenschlichem Heulen und wechselte in die wildesten und unheilvoll wirkenden Farben, ehe sich ein Tor in eine unbekannte Umgebung auftat, aggressive Schwälle drangen wie Flüssigkeiten nach draußen und wurden wieder hineingezogen um sich neu im allgemeinen und bedrohlichem Brei zu sammeln, ehe ein großes Objekt hinausgeschleudert wurde und wie von Geisteshand verlangsamt mit mäßiger Geschwindkeit seinen Flug fortsetzte. Hinter ihm verschloss sich die seltsame Anomalie schneller als sie entstanden war und nichts zeugte mehr von seiner einstigen und kurzen Existenz.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Scans..."</span> hallte die souverän und doch melodiös anmutende Stimme durch den unheilvollen Maskenhelm, der trotz den schlicht gehaltenen Verzierungen nichts an seiner Wirkung verfehlte. Dumpf schlugen seine beschlagenen Stiefel auf die Platten im Cockpit auf, als er näher an die stark verstrebten Scheiben und den Pilotensessel trat, die Aufmerksamkeit deutlich auf die schwadenähnlichen Ausläufer des seltsamen Nebels gerichtet, der ihr Schiff flankierte. <span style="color: seagreen;" class="mycode_color">"Passive Scans zeigen keine Anomalien, aktiver Scan ohne Ergebnisse... bis auf diese nebelartige Struktur zur rechten Flanke."</span> Begleitet von einem leisen Summen steuerte die Kybernetik die mechanischen Finger des Piloten über die zentral positionierte Anzeige der Steuerelemente, die soeben getätigten Scans nochmals wiederholend, jeglichen Zweifel aus dem Weg räumend und somit seinen Herren zufriedenstellend. <span style="color: seagreen;" class="mycode_color">"Jegliche Wellen werden verschluckt..."</span> <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Oder durch dort enthaltene Partikel verstreut"</span>, ergänzte die Stimme unter dem Helm den maschinellen Koloss und warf einen Blick über dessen Schulter auf die Ergebnisse, die in zahlreichen kryptischen Zeichen über den Bildschirm tanzten. Als würde er der Technik nicht vertrauen, schenkte er seine Aufmerksamkeit direkt dem Nebel, betrachtete seine Struktur, versuchte ihn zu fühlen... eine kurze Zeit der Stille entstand...<br />
<span style="color: orangered;" class="mycode_color">"Wäre das nicht ein guter Platz um uns, also das Shuttle zu verstecken..."</span>, meldete sich plötzlich eine Stimme vom Boden her, dessen zugehöriger Körper zusammengekauert in einer dunklen Ecke saß, die von dem schummrig und zugleich warnend roten Lichtverhältnissen größtenteils verschont blieb. <span style="color: orangered;" class="mycode_color">"...Meister?"</span>, schloss sie etwas zögerlich an die Worte an, ehe sich eine kleine und zierliche Gestalt raschelnd vom Boden erhob und ihre Augen erwartungsvoll auf den Mann hinter der Maske warf. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Vermutlich... doch lässt sich nur schwer abschätzen, ob auch die weitreichenden Scanner eines imperialen Kreuzers sich durch den Nebel zerstreuen lassen, Isiru.  Und wenn doch... so ist es wahrscheinlich, dass bereits Andere dies ausnutzen... andere Kulte... die feigen Eldar oder ihre der Piraterie zugeneigten Brüder... mit Glück vielleicht auch nur einfache Piraten, aber dennoch stellen wir mit unserem kleinen, imperialen Standardshuttle ein nur zu einfaches und einladendes Opfer da."</span> Die Gestalt mit dem Namen Isiru trat näher an die beiden Anderen heran und nun erhellte das gedämpfte Licht auch ihre weibliche und recht junge Identität. Der Mann mit der Maske drehte seinen Kopf leicht seitlich zu ihr, ohne seine Augen sehen zu können warf er ihr wahrscheinlich einen flüchtigen Blick zu, ehe er sich vom Cockpitfenster wegdrehte und sich ein paar wenige Schritte entfernte. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Jeder unüberlegte Schritt könnte von nun an unser letzter sein... wir befinden uns in unbekannten Gefilden, unsere Navigationsdaten schweigen sich über unsere momentane Postion aus und selbst wenn wir ein bestimmtes Sterngefilde oder einen Planeten in Sensorenreichweite bekommen sollten, so müssen wir selbst dann mit unzureichenden Information rechnen...."</span> Ungläubisch blickte Isiru zwischen dem beschäftigten Koloss, der vor ihm ausbreitenden Schwärze und dem Mann mit der Maske hin und her. <span style="color: orangered;" class="mycode_color">"Meister..."</span>, sie deutete mit einer offenen Geste der Hand auf die kleinen Objekte in der weiten Ferne, nicht mehr als nur kleine Punkte im weiten Nichts, <span style="color: orangered;" class="mycode_color">"...wir könnten doch etwas näher an eines dieser Objekte heranfliegen und somit vielleicht unsere Position bestimmen, auch wenn nur eine geringe Chance besteht, dass wir daraus vollkommen schlau werden. Aber..."</span>, sie schüttelte den Kopf und trat etwas näher an den metallischen Koloss im Pilotensessel heran, stützte sich auf die Lehne und "fuchtelte" mit unbedeutenden Gesten über die Anzeige. In ihrer Stimme war deutlich der vorwurfsvolle Unterton zu erkennen. <span style="color: orangered;" class="mycode_color">"...Raanont, was fliegst du uns auch mitten ins Nirvana?"</span>. Sichtlich unbeeindruckt checkte dieser weiter die Anzeigen und ließ sie auf eine Antwort seinerseits warten, während Priest sich mit langsamen Schritten weiter in den hinteren Teil des Shuttles entfernte. <span style="color: seagreen;" class="mycode_color">"Negativ, für den Fall eines Angriffs wurden in regelmäßigen Abständen neue Fluchtkoordinaten auf alle potentiellen Schiffe übertragen, die für eine Reise durch den Wirbel der Zuflucht geeigent waren. Diese Koordinaten sind allerdings nur ungefähre Orientierungspunkte, um unbeschadet durch den Warp zu gelangen. Die eigentliche Navigation führt der Navigator selbst im Warp aus. Selbst wenn ein weiteres Schiff der Flotte die identischen Koordinaten haben sollte, so kann eine geringe Navigationsänderung im Warp einen beliebig großen räumlichen Unterschied in der Realwelt ausmachen."</span> Die Reaktion der jungen Frau war ein kurzes Seufzen, dann lies sie sich nach hinten über die Lehne in den Co-Pilotsessel fallen, sodass ihr Füße darüber hingen und ungeduldig baumelten. Sie legte ihren Kopf an die Lehne und wippte mit diesem hin und her, somit sanft auf das Polster schlagend. <span style="color: orangered;" class="mycode_color">"Und wenn wir einfach nochmal springen, in den Warp... haben wir keine Koordinaten, deren Umgebung wir kennen?"</span> Sie fasste an einen kleinen Hebel, seitlich an der Lehne und stützte ihr rechtes Bein auf der breiten Steuerkonsole ab. Die Justierung rastete aus und Isiru drückte sich mit ihrem Fuß ab, sodass sie sich immer wieder im Kreis drehte, während Ranoont eine Erklärung abgab. <span style="color: seagreen;" class="mycode_color">"Negativ, die Ausstattung eines Schiffes dieser Größe mit einen Warpsprunggenerator ist mit derzeitigen Techologien nicht möglich."</span>. Behäbig griff er nach seinen Worten zur Seite und hielt Isirus Sessel an der Rückenlehne fest. Bevor diese das bemerkte, versuchte sie sich nochmals mit ihrem Fuß abzustoßen, doch ließ sich der Sessel beim besten Willen nicht mehr drehen. <span style="color: seagreen;" class="mycode_color">"Die Warpreise, präziser gesagt der Eintritt in den Warp, war nur durch diesen Wirbel möglich. Selbst der Austrittszeitpunkt wurde allein durch die Koordinaten bestimmt, eine von uns nicht beinflussbare Variable. Von nun an steht nur noch der eigene Antrieb des Schiffes zur Verfügung."</span>  Mit ihren Fingern den Einrastmechanismus immer wieder prüfend, blickte sie schließlich zu dem Piloten hinüber und erkannte schnell den Grund des abrupten Stoppens. <span style="color: orangered;" class="mycode_color">"Negativ... negativ... mit dieser Einstellung wirst du auch nicht alt!"</span>, nun den zweiten Fuß zur Hilfe nehmend versuchte sie einen finalen Versuch sich doch im Kreis zu drehen, doch der Arm der Maschine schien unüberwindbar. Fluchend sprang sie vom Sessel und erkannte ausnahmsweise selbst ihre ungestüme Art in ihren gerade gesagten Worten und auch den Unsinn darin. Sie wusste nicht wie alt Ranoont wirklich war, das wusste man eigentlich bei allen mechanischen Konstrukten nicht und erst recht beim Chaos zerfloss die Menschlichkeit nur zu oft in abstrußen Erscheinungsbildern. Gewiss war nur, dass er schon lange Zeit vor ihr zur Flotte stieß und sein Verhalten sogar ihr manchmal etwas Angst einjagte, immerhin hatte sie ihn in Aktion gesehen, als die Imperialen die Armageddon entehrten. In einem der vielen kleinen Auseinandersetzungen schleuderte er mit einer überraschenden Leichtigkeit einen Menschen gegen die Wand und brach einem Anderen mit einem Schlag seiner Rückhand dessen Genick. Und doch half das alles nichts, der Angriff auf die Flotte war zugegeben durchdacht und unterstützt durch die nie enden wollende Flut an feindlichen Soldaten war jeglicher Widerstand eine unscheinbare Herauszögerung eines unabwendbaren Schicksals. <span style="color: orangered;" class="mycode_color">"Eine Idee was wir nun machen sollen?"</span>, fragte sie Raanont mit einem beschwichtigendem Tonfall und machte dabei kehrt, wieder ihren Blick aus dem Fenster werfend. <span style="color: seagreen;" class="mycode_color">"Wir müssen das Schiff wechseln"</span>, hierfür erntete er einen fragenden Blick von der Seite, als ob er diesen erahnt hatte fuhr er weiter in seiner sachlichen Haltung fort <span style="color: seagreen;" class="mycode_color">"Die imperialen Schiffe scannten zu einer Wahrscheinlichkeit von 98,4 Prozent jedes fliehende Schiff, zu 1,6 Prozent könnten ihre Scanner durch den umliegenden Wirbel gestört worden sein. Wir müssen davon ausgehen, dass man unsere Identität sofort erkennt, wenn wir einem militärischen Scan unterzogen werden."</span> Isiru lehnte sich mit ihren Armen auf den Pilotensessel neben Raanont und legte ihr Kinn darauf ab, nur selten hatte sie nicht das letzte Wort, doch im Moment fiel ihr zu aktuellen Situation in der sie sich alle befanden nichts mehr ein. Das Schweigen währte nur kurz, denn der Hexer war inzwischen wieder vom hinteren Teil des Schiffes zurückgekehrt <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"In der Tat, das Imperium wird jedes fliehende Schiff erfasst und in die Datenbank gesuchter Schiffe gestellt haben. Wir sind Ketzer, Mutanten und Hexer, beschuldigt des Verrats, Blasphemie und diversen weiteren Tatbeständen in den Augen dieser blinden Narren, die sich nur zu gerne als Werkzeug missbrauchen lassen... Wir werden nicht erwarten können lebend gefangen zu werden. Wir müssen dieses Schiff verlassen, es wäre zu riskant. Wir werden hier an diesem Nebel verweilen, trotz aller möglichen Gefahren, die von ihm ausgehen können, doch könnte er sich als letzter Ausweg erweisen. Raanont, bringt das Schiff näher an die Ausläufer heran, wir müssen so weit wie möglich herein und ihn als Schild gegen Scans verwenden. Isiru, ihr geht zum Generator, auf Befehl hin werdet ihr diesen manuell deaktivieren."</span> <span style="color: orangered;" class="mycode_color">"Ja Meister..."</span>, erwiderte die junge Frau und entfernte sich aus dem Cockpit, während der Stahlkoloss das Schiff bereits in Richtung Nebel manövrierte.]]></content:encoded>
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			<title><![CDATA[Beobachtungsstation Shovah]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=259</link>
			<pubDate>Tue, 11 Nov 2008 08:21:28 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=4"></a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[Der Hangar war riesig und musste den Hangaranlagen in Kir'Gath in nichts nachstehen. Etwa zehn Mantas standen, wie unberührt in den Landebuchten, Werkzeuge lagen herum, als wären sie einfach fallen gelassen worden, doch alles war unbeschädigt, keine Spur von einem Kampf, keine Spur von den Tau. Bei genauerem Hinsehen fiel noch mehr auf, Spinnenweben und Staub, als sei die Station seit Jahrzehnten unbesucht, das flackern der Beleuchtung tat seinen Teil zu diesem Eindruck, unheimlich, still. Still? Wieso gaben selbst die Lampen kein Geräusch von sich, wo war das leichte summen, das alle kannten? Die Krisis und die Kroot verließen zuerst ihre Schiffe, doch selbst die schweren Schritte der Kampfanzüge schienen dumpf und leise, als würden ihre Lautstärke durch irgendwas verschluckt. Das vorsichtige Vorgehen des Krisisteams machte die beklemmende Atmosphere komplett.<br />
Doch sie alle hatten eine Aufgabe, egal wer sich wie fühlen mochte, der Shas'vre rief, nach dem ersten Zögern, allen ihre Befehle zu, schnell wurden die drei Tore, welche die einzigen Zugänge darstellten, von je zwei Kampfanzugträgern gesichert und die Teamleader erhielten ihre Anweisungen in einer kleinen Besprechung, während die Gruppen ihre Ausrüstung sicherten oder sich einfach in derm Hangar um sahen. Einigen fiel erst jetzt die kleine Gruppe aus Angehörigen der Erd- und Windkaste auf, die auf der Rampe des Führungsmantas warteten...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Hangar war riesig und musste den Hangaranlagen in Kir'Gath in nichts nachstehen. Etwa zehn Mantas standen, wie unberührt in den Landebuchten, Werkzeuge lagen herum, als wären sie einfach fallen gelassen worden, doch alles war unbeschädigt, keine Spur von einem Kampf, keine Spur von den Tau. Bei genauerem Hinsehen fiel noch mehr auf, Spinnenweben und Staub, als sei die Station seit Jahrzehnten unbesucht, das flackern der Beleuchtung tat seinen Teil zu diesem Eindruck, unheimlich, still. Still? Wieso gaben selbst die Lampen kein Geräusch von sich, wo war das leichte summen, das alle kannten? Die Krisis und die Kroot verließen zuerst ihre Schiffe, doch selbst die schweren Schritte der Kampfanzüge schienen dumpf und leise, als würden ihre Lautstärke durch irgendwas verschluckt. Das vorsichtige Vorgehen des Krisisteams machte die beklemmende Atmosphere komplett.<br />
Doch sie alle hatten eine Aufgabe, egal wer sich wie fühlen mochte, der Shas'vre rief, nach dem ersten Zögern, allen ihre Befehle zu, schnell wurden die drei Tore, welche die einzigen Zugänge darstellten, von je zwei Kampfanzugträgern gesichert und die Teamleader erhielten ihre Anweisungen in einer kleinen Besprechung, während die Gruppen ihre Ausrüstung sicherten oder sich einfach in derm Hangar um sahen. Einigen fiel erst jetzt die kleine Gruppe aus Angehörigen der Erd- und Windkaste auf, die auf der Rampe des Führungsmantas warteten...]]></content:encoded>
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