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		<title><![CDATA[Koron III - Kälteschlafkammer]]></title>
		<link>https://koron3.de/</link>
		<description><![CDATA[Koron III - https://koron3.de]]></description>
		<pubDate>Wed, 06 May 2026 12:11:56 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Aurelia Livius]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=1023</link>
			<pubDate>Wed, 16 Aug 2017 19:01:10 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=300"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://koron3.de/showthread.php?tid=1023</guid>
			<description><![CDATA[Name: Aurelia Livius<br />
Alter: 18 Jahre<br />
Aussehen: Schlank, schwarze Haare, die meist ihr Gesicht verdecken, dunkelbraune Augen, helle Haut  <br />
<br />
<br />
Charakter: Sehr zurückhaltend und Schüchtern, und äußerst loyal, versucht durch aussehen aus der Menge zu stechen, oft unsicher, intelligent<br />
Beruf: Arbeitet in einer Rüstungsfabrik<br />
Fähigkeiten: Sehr schnell, gut im Nahkampf<br />
<br />
Biografie: Aurelia wurde im armen Verhältnissen geboren, ihre Eltern kannte sie jedoch kaum. Aurelias Mutter verlies das Mädchen, als sie 10 war, ihren Vater hatte sie mit 8 zuletzt gesehen, der Kontaktabbruch freute sie jedoch, da ihr Vater sie oft körperlich misshandelt hat. Auch zu ihrer Mutter hatte Aurelia keine enge Bindung. Diese war sehr psychisch krank und somit die meiste Zeit betrunken ider unter dem Einfluss von Medikamenten und Drogen. Die Wohnumg war meist dreckig und zu essen gab es nur einmal die Woche etwas, da die Mutter es bevorzugte Geld für Suchtmittel anstatt für Essen auszugeben. Dies sorgte dafür, dass Aurelia begann ihre Mutter zu hassen. Nach einem Streit ging die Mutter weg. Bis heute weiß niemand, wo sie sich aufhält. Nachdem das Mädchen ein halbes Jahr alleine lebte kam sie in ein Waisenhaus. Auch dort gefiel es ihr nicht, da sie Probleme hatte sich an Regeln zu halten. Sie kannte dies nicht und wollte es nicht. Somit rannte sie weg. 4 Jahre lang lebte sie auf der Straße. Dort lernte sie zwei Sachen: 1. Sich mit Messern verteidigen 2. Man kann nur wenigen Menschen vertrauen.<br />
Mit 14 fand das Mädchen eine verlassene Garage und begann diese als ihr Zuhause zu betrachten. Dort lebt sie immer noch und beobachtet jeden, der sich diesem Ort nähert misstrauisch, immer bereut sofort anzugreifen.<br />
Da es Aurelia trotz ihrer Intelligenz an Schulbildung fehlt kann sie nichts anderes machen als in einer Fabrik zu arbeiten. Mit ihren Kollegen will sie nichts zu tun haben, da diese ihrer Meinung nach naiv und dumm sind. Weiterhin ist das meiste von dem was sie sagen sinnlos.<a href="http://de.share-your-photo.com/fbc33d29cd" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Aussehen</a><br />
<br />
Signatur:<br />
Name: Aurelia Livius<br />
Alter: 18 Jahre<br />
Rasse: Mensch<br />
Fähigkeiten: Gut im Nahkampf, Schnell<br />
Ausrüstung: Ein Messer<br />
Kleidung: Meist schwarz oder grau, Keine Rüstung<br />
Charakter: Intelligent, Schüchtern. Zurückhaltend still, Loyal.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Name: Aurelia Livius<br />
Alter: 18 Jahre<br />
Aussehen: Schlank, schwarze Haare, die meist ihr Gesicht verdecken, dunkelbraune Augen, helle Haut  <br />
<br />
<br />
Charakter: Sehr zurückhaltend und Schüchtern, und äußerst loyal, versucht durch aussehen aus der Menge zu stechen, oft unsicher, intelligent<br />
Beruf: Arbeitet in einer Rüstungsfabrik<br />
Fähigkeiten: Sehr schnell, gut im Nahkampf<br />
<br />
Biografie: Aurelia wurde im armen Verhältnissen geboren, ihre Eltern kannte sie jedoch kaum. Aurelias Mutter verlies das Mädchen, als sie 10 war, ihren Vater hatte sie mit 8 zuletzt gesehen, der Kontaktabbruch freute sie jedoch, da ihr Vater sie oft körperlich misshandelt hat. Auch zu ihrer Mutter hatte Aurelia keine enge Bindung. Diese war sehr psychisch krank und somit die meiste Zeit betrunken ider unter dem Einfluss von Medikamenten und Drogen. Die Wohnumg war meist dreckig und zu essen gab es nur einmal die Woche etwas, da die Mutter es bevorzugte Geld für Suchtmittel anstatt für Essen auszugeben. Dies sorgte dafür, dass Aurelia begann ihre Mutter zu hassen. Nach einem Streit ging die Mutter weg. Bis heute weiß niemand, wo sie sich aufhält. Nachdem das Mädchen ein halbes Jahr alleine lebte kam sie in ein Waisenhaus. Auch dort gefiel es ihr nicht, da sie Probleme hatte sich an Regeln zu halten. Sie kannte dies nicht und wollte es nicht. Somit rannte sie weg. 4 Jahre lang lebte sie auf der Straße. Dort lernte sie zwei Sachen: 1. Sich mit Messern verteidigen 2. Man kann nur wenigen Menschen vertrauen.<br />
Mit 14 fand das Mädchen eine verlassene Garage und begann diese als ihr Zuhause zu betrachten. Dort lebt sie immer noch und beobachtet jeden, der sich diesem Ort nähert misstrauisch, immer bereut sofort anzugreifen.<br />
Da es Aurelia trotz ihrer Intelligenz an Schulbildung fehlt kann sie nichts anderes machen als in einer Fabrik zu arbeiten. Mit ihren Kollegen will sie nichts zu tun haben, da diese ihrer Meinung nach naiv und dumm sind. Weiterhin ist das meiste von dem was sie sagen sinnlos.<a href="http://de.share-your-photo.com/fbc33d29cd" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Aussehen</a><br />
<br />
Signatur:<br />
Name: Aurelia Livius<br />
Alter: 18 Jahre<br />
Rasse: Mensch<br />
Fähigkeiten: Gut im Nahkampf, Schnell<br />
Ausrüstung: Ein Messer<br />
Kleidung: Meist schwarz oder grau, Keine Rüstung<br />
Charakter: Intelligent, Schüchtern. Zurückhaltend still, Loyal.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Rasankur - Katie]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=992</link>
			<pubDate>Fri, 17 Jun 2016 23:43:40 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=297"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://koron3.de/showthread.php?tid=992</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Avatar </span><br />
<img src="http://i.imgur.com/b7T4NnV.png" loading="lazy"  alt="[Bild: b7T4NnV.png]" class="mycode_img" /><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Name </span><br />
Katie<br />
Ihre Namen sind sehr verschieden, doch die meiste Zeit über wurde sie Katie genannt. In letzter Zeit, mit dem Anschluss ihres Nomadenstammes an Rasankur, wurde sie auch oft Ratte genannt, oder bekam auch mal etwas Anstößigere Namen, doch generell möchte sie als Katie angesprochen werden, oder als „Kundschafterin Katie“<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Alter </span><br />
Bei einem Nomadenstamm in der Wüste, hat das Alter wenig Bedeutung, und die Zeiterfassung im Betrag von Jahren ist relativ unnötig. Deswegen ist das genaue Alter von Katie nicht bekannt, obwohl sie auf ca 16 geschätzt werden kann.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Aussehen</span><br />
Mit ihrer 145 cm Körpergröße ist Katie bei weitem nicht groß. Dies wird noch einmal dadurch verstärkt, oder wohl eher vermindert, dass sie meist nicht mit durchgestreckten Beinen und voll aufgerichtetem Körper geht.<br />
Viel auffälliger ist an ihr jedoch, dass sie mehr als offensichtlich kein Mensch ist, sondern eine Art Rattenmensch. Generell kann man ihren Körperbau sehr gut mit dem einer aufrecht gehenden Ratte vergleichen: Fell am ganzen Körper, Schauze, Rattenschweif, Zehenspitzengängerin… Ihr Fell am ganzen Körper ist in Brauntönen gehalten, ihre Augen tief schwarz.<br />
An Kleidung trägt Katie zurzeit nur leichte Stoffkleidung, eine einfache Hose die ihr bis knapp unter die Knie reicht, ein hellblaues Tuch zum um die Brust wickeln, und eine einfache grüne ärmellose Weste. Sie hat zwar nur sehr flache Brüste, bedeckt diese jedoch trotzdem gerne. Zusätzlich hat sie ein rotes Halstuch, welches sie sich im Falle eines Sandsturmes um das Gesicht wickeln kann, damit sie ein wenig geschützt ist.<br />
An ihren Oberarmen und oberhalb der Wangen hat sie Verzierungen, welche vom Schamanen ihres Stammes aufgetragen wurden. Das Fell an diesen Stellen wächst direkt schwarz aus ihrer Haut heraus, damit die Symbole erhalten bleiben. Diese sollen den Schutz der Geister der Wüste über sie bringen und sie auf ihren Reisen begleiten.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Charakter </span><br />
Katie ist eine sehr zurückhaltende und vorsichtige Rattin, die lieber einmal zu oft schweigt, als im falschen Moment etwas zu sagen. Diese Vorsicht erleichtert ihr jedoch ihr Leben als Kundschafterin, weswegen sie nicht daran denkt sich diese Eigenart abzugewöhnen. Wegen ihrer Vorsicht würden manche Katie auch als Feige betrachten, besonders in einer Gesellschaft wie in Rasankur. Durch ihr Leben im Nomadenstamm hat sie jedoch lernen müssen so vorsichtig zu sein um überleben zu können.<br />
Wenn sie umgeben von anderen ist, die sie kennt und denen sie vertraut, kann sie auch einmal etwas offener und unvorsichtiger werden. Manch einer könnte auch meinen, dass sie einfach nur schüchtern im Umgang mit Unbekannten ist. Sie weiß aber einfach wann sie sich lieber bedeckt halten und schweigen sollte.<br />
Direkt Prinzipien hat Katie keine wirklichen, oder zumindest nichts zu Gravierendes. Sie tut was sie tun muss um zu überleben, selbst wenn sie dafür das Leben von jemanden Anderen beenden muss, und hat deswegen im Normalfall auch keine Gewissensbisse.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Fähigkeiten</span><br />
Am Herausragendsten ist bei ihren Fähigkeiten, dass sie eine sehr gute Kundschafterin ist. Dazu gehört, dass sie sich sehr gut Geländemerkmale einprägen, an diesen orientieren, und sich verstecken kann (besonders wenn sie sich das umliegende Gelände bereits eingeprägt und die bestmöchlichsten Verstecke gefunden hatte). Sie kann sich jedoch nicht nur Geländemerkmale einprägen, sondern auch Merkmale von Strukturen und Fahrzeugen, insbesondere Schwachstellen an diesen. Diese Fähigkeiten können natürlich benutzt werden, um einer Karawane in der Wüste einen Hinterhalt zu legen, oder auch einem einzelnen Wanderer.<br />
Desweiteren ist Katie eine passable Schützin, zumindest mit dem Gewehr und der Pistole, mit größeren Waffen hat sie nicht sehr viel Erfahrung. Auf größere Distanzen ist es natürlich schwieriger zu treffen, ein manngroßen Ziel, welches sich nicht allzu sehr bewegt, kann sie jedoch noch immer recht zuverlässig treffen.<br />
Dank ihrem Rattenkörper, kann sie in der Nacht selbst ohne Licht ziemlich gut sehen, und sich recht leise fortbewegen. Katie hat auch gelernt kleine Fahrzeuge zu steuern, vorrangig Buggys und Motorräder. Sie ist keine Super-Fahrerin, und gerade unter Beschuss wird sie es schwer haben überhaupt auf dem Motorrad sitzen zu bleiben, doch unter normalen Umständen kann sie diese steuern und mit ihnen fahren. Außerdem hat sie recht oberflächliches Wissen in mehreren weiteren Gebieten, so kann sie zum Beispiel Wunden notdürftig verbinden.<br />
Eine weitere Fähigkeit an Katie, die etwas herausragender ist, ist dass sie einen sogenannten „Schwarzen Daumen“ hat. Ihr Daumen ist natürlich nicht wirklich schwarz, sondern sie kennt sich einfach mit Maschinen und Motoren aus. Sie hat keine direkte Ausbildung, sondern vielmehr hat sie ein Gespür dafür, was wie funktioniert und wie man etwas nicht Funktionierendes reparieren kann. Mit genug Zeit und Materialien kann sie einfache Gegenstände bauen und Motoren reparieren. Immerhin, wenn man alleine mit einem Motorrad unterwegs ist, kann immer etwas schief gehen.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ausrüstung</span><br />
An Ausrüstung hat Katie nicht allzu viel Besonderes:<br />
Ein einfaches Messer, da dieses überall nützlich ist. <br />
Eine selbst gebaute Pistole welche Schrotflintenpatronen verschießt und einen Kipplauf zum Nachladen hat. Praktisch wie eine einfache Schrotflinte, klein und kompakt. Nicht sehr zielgenau, aber es tut seine Arbeit.<br />
Ein Gewehr, Bolt Action, ohne Zielfernrohr. Es besitzt genug Feuerkraft um ein normales Ziel zu Boden zu bringen oder einen Reifen zu zerstören.<br />
Ein kaputtes Motorrad. Der Vorderreifen ist zerstört und der Motor will nicht anspringen. Vielleicht kann sie dieses über Zeit noch reparieren.<br />
Ein paar einfache Werkzeuge, Munition, und ein kleiner Spiegel.<br />
89 Schekel<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Biografie</span><br />
Der Nomadenstamm, in dem Katie geboren und aufgewachsen ist, hat eine bereits lange Tradition. Schon vor unzähligen Generationen, so die Erzählung, war der Stamm aus der großen Stadt in die Wüste gezogen. Laut den Erzählungen waren sie auch schon immer allesamt derartig mutiert.<br />
In der Wüste zog der Nomadenstamm ständig umher und hielten sich größtenteils bedeckt. Auf großen Fahrzeugen, umgebauten Trucks, wurde alles so mobil wie möglich aufgebaut. So wurden zum Beispiel Wasserspeicher und Wasserauffangbecken auf die Trucks gebaut, und bei anderen Karawanen und Siedlungen eingetauscht gegen Essen, Munition, und Treibstoff. Kleinere Karawanen, besonders auch alleine umherfahrende Transporter, wie zum Beispiel Transporter von Gildenhäusern, die eher darauf hoffen ungesehen zu sein, als eine große Kolonne mit Wachen mit sich zu führen.<br />
Katie’s Leben in ihren jungen Jahren war nicht allzu sonderhaft. Sie lernte das Wichtigste zum Überleben, und als sie älter wurde, wurde ihr auch das Schießen und Fahren beigebracht. Oft zog sie dann mit einem Motorrad aus, um die Gegend vor der Karawane auszukundschaften, andere Karawanen und Wanderer zu finden, und teilte dann ihre Entdeckungen dem Stamm mit.<br />
Vor einigen Monaten geschah es dann, dass die Karawane der Nomaden auf Rasankur traf. Sie entschlossen jedoch weiter entfernt von diesen zu bleiben und zogen wieder weiter weg in die Wüste. Doch mit der Zeit breitete sich Rasankur aus, und die Bewohner von dieser ebenso, bis es zu einem kurzen bewaffneten Konflikt zwischen Rasankur und den Nomaden kam. Besagter Konflikt war sehr einseitig, einer der großen Trucks der Nomaden wurde direkt bei Kampfbeginn lahmgelegt, und noch während die Nomaden versuchten das Fahrzeug wieder in Gang zu setzen, wurden sie umstellt und mussten sich ergeben.<br />
Mittlerweile ist der Nomadenstamm Teil von Rasankur und lebt an den Rändern der Stadt. Katie ist weiterhin eine Späherin, nur dieses Mal für Rasankur statt für ihren Nomadenstamm, und versucht soweit wie möglich einfach zurecht zu kommen und bedeckt zu bleiben, oder besser gesagt einfach zu überleben.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Signatur</span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">_________________________ </span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Name: </span> Katie<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Rasse: </span> Rattenmensch<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Alter: </span> ungefähr 16 <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Größe: </span> 1,45 m<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Zugehörigkeiten: </span> Chaos <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Aussehen: </span> [url= <a href="http://i.imgur.com/b7T4NnV.png" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://i.imgur.com/b7T4NnV.png</a>]Bild[/url]<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ausrüstung: </span> Gewehr, Schrotflinten-Pistole, Messer, Beschädigtes Motorrad<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Sonderfähigkeiten: </span> Kann in der Dunkelheit sehen <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Konto: </span> 89 Schekel]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Avatar </span><br />
<img src="http://i.imgur.com/b7T4NnV.png" loading="lazy"  alt="[Bild: b7T4NnV.png]" class="mycode_img" /><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Name </span><br />
Katie<br />
Ihre Namen sind sehr verschieden, doch die meiste Zeit über wurde sie Katie genannt. In letzter Zeit, mit dem Anschluss ihres Nomadenstammes an Rasankur, wurde sie auch oft Ratte genannt, oder bekam auch mal etwas Anstößigere Namen, doch generell möchte sie als Katie angesprochen werden, oder als „Kundschafterin Katie“<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Alter </span><br />
Bei einem Nomadenstamm in der Wüste, hat das Alter wenig Bedeutung, und die Zeiterfassung im Betrag von Jahren ist relativ unnötig. Deswegen ist das genaue Alter von Katie nicht bekannt, obwohl sie auf ca 16 geschätzt werden kann.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Aussehen</span><br />
Mit ihrer 145 cm Körpergröße ist Katie bei weitem nicht groß. Dies wird noch einmal dadurch verstärkt, oder wohl eher vermindert, dass sie meist nicht mit durchgestreckten Beinen und voll aufgerichtetem Körper geht.<br />
Viel auffälliger ist an ihr jedoch, dass sie mehr als offensichtlich kein Mensch ist, sondern eine Art Rattenmensch. Generell kann man ihren Körperbau sehr gut mit dem einer aufrecht gehenden Ratte vergleichen: Fell am ganzen Körper, Schauze, Rattenschweif, Zehenspitzengängerin… Ihr Fell am ganzen Körper ist in Brauntönen gehalten, ihre Augen tief schwarz.<br />
An Kleidung trägt Katie zurzeit nur leichte Stoffkleidung, eine einfache Hose die ihr bis knapp unter die Knie reicht, ein hellblaues Tuch zum um die Brust wickeln, und eine einfache grüne ärmellose Weste. Sie hat zwar nur sehr flache Brüste, bedeckt diese jedoch trotzdem gerne. Zusätzlich hat sie ein rotes Halstuch, welches sie sich im Falle eines Sandsturmes um das Gesicht wickeln kann, damit sie ein wenig geschützt ist.<br />
An ihren Oberarmen und oberhalb der Wangen hat sie Verzierungen, welche vom Schamanen ihres Stammes aufgetragen wurden. Das Fell an diesen Stellen wächst direkt schwarz aus ihrer Haut heraus, damit die Symbole erhalten bleiben. Diese sollen den Schutz der Geister der Wüste über sie bringen und sie auf ihren Reisen begleiten.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Charakter </span><br />
Katie ist eine sehr zurückhaltende und vorsichtige Rattin, die lieber einmal zu oft schweigt, als im falschen Moment etwas zu sagen. Diese Vorsicht erleichtert ihr jedoch ihr Leben als Kundschafterin, weswegen sie nicht daran denkt sich diese Eigenart abzugewöhnen. Wegen ihrer Vorsicht würden manche Katie auch als Feige betrachten, besonders in einer Gesellschaft wie in Rasankur. Durch ihr Leben im Nomadenstamm hat sie jedoch lernen müssen so vorsichtig zu sein um überleben zu können.<br />
Wenn sie umgeben von anderen ist, die sie kennt und denen sie vertraut, kann sie auch einmal etwas offener und unvorsichtiger werden. Manch einer könnte auch meinen, dass sie einfach nur schüchtern im Umgang mit Unbekannten ist. Sie weiß aber einfach wann sie sich lieber bedeckt halten und schweigen sollte.<br />
Direkt Prinzipien hat Katie keine wirklichen, oder zumindest nichts zu Gravierendes. Sie tut was sie tun muss um zu überleben, selbst wenn sie dafür das Leben von jemanden Anderen beenden muss, und hat deswegen im Normalfall auch keine Gewissensbisse.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Fähigkeiten</span><br />
Am Herausragendsten ist bei ihren Fähigkeiten, dass sie eine sehr gute Kundschafterin ist. Dazu gehört, dass sie sich sehr gut Geländemerkmale einprägen, an diesen orientieren, und sich verstecken kann (besonders wenn sie sich das umliegende Gelände bereits eingeprägt und die bestmöchlichsten Verstecke gefunden hatte). Sie kann sich jedoch nicht nur Geländemerkmale einprägen, sondern auch Merkmale von Strukturen und Fahrzeugen, insbesondere Schwachstellen an diesen. Diese Fähigkeiten können natürlich benutzt werden, um einer Karawane in der Wüste einen Hinterhalt zu legen, oder auch einem einzelnen Wanderer.<br />
Desweiteren ist Katie eine passable Schützin, zumindest mit dem Gewehr und der Pistole, mit größeren Waffen hat sie nicht sehr viel Erfahrung. Auf größere Distanzen ist es natürlich schwieriger zu treffen, ein manngroßen Ziel, welches sich nicht allzu sehr bewegt, kann sie jedoch noch immer recht zuverlässig treffen.<br />
Dank ihrem Rattenkörper, kann sie in der Nacht selbst ohne Licht ziemlich gut sehen, und sich recht leise fortbewegen. Katie hat auch gelernt kleine Fahrzeuge zu steuern, vorrangig Buggys und Motorräder. Sie ist keine Super-Fahrerin, und gerade unter Beschuss wird sie es schwer haben überhaupt auf dem Motorrad sitzen zu bleiben, doch unter normalen Umständen kann sie diese steuern und mit ihnen fahren. Außerdem hat sie recht oberflächliches Wissen in mehreren weiteren Gebieten, so kann sie zum Beispiel Wunden notdürftig verbinden.<br />
Eine weitere Fähigkeit an Katie, die etwas herausragender ist, ist dass sie einen sogenannten „Schwarzen Daumen“ hat. Ihr Daumen ist natürlich nicht wirklich schwarz, sondern sie kennt sich einfach mit Maschinen und Motoren aus. Sie hat keine direkte Ausbildung, sondern vielmehr hat sie ein Gespür dafür, was wie funktioniert und wie man etwas nicht Funktionierendes reparieren kann. Mit genug Zeit und Materialien kann sie einfache Gegenstände bauen und Motoren reparieren. Immerhin, wenn man alleine mit einem Motorrad unterwegs ist, kann immer etwas schief gehen.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ausrüstung</span><br />
An Ausrüstung hat Katie nicht allzu viel Besonderes:<br />
Ein einfaches Messer, da dieses überall nützlich ist. <br />
Eine selbst gebaute Pistole welche Schrotflintenpatronen verschießt und einen Kipplauf zum Nachladen hat. Praktisch wie eine einfache Schrotflinte, klein und kompakt. Nicht sehr zielgenau, aber es tut seine Arbeit.<br />
Ein Gewehr, Bolt Action, ohne Zielfernrohr. Es besitzt genug Feuerkraft um ein normales Ziel zu Boden zu bringen oder einen Reifen zu zerstören.<br />
Ein kaputtes Motorrad. Der Vorderreifen ist zerstört und der Motor will nicht anspringen. Vielleicht kann sie dieses über Zeit noch reparieren.<br />
Ein paar einfache Werkzeuge, Munition, und ein kleiner Spiegel.<br />
89 Schekel<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Biografie</span><br />
Der Nomadenstamm, in dem Katie geboren und aufgewachsen ist, hat eine bereits lange Tradition. Schon vor unzähligen Generationen, so die Erzählung, war der Stamm aus der großen Stadt in die Wüste gezogen. Laut den Erzählungen waren sie auch schon immer allesamt derartig mutiert.<br />
In der Wüste zog der Nomadenstamm ständig umher und hielten sich größtenteils bedeckt. Auf großen Fahrzeugen, umgebauten Trucks, wurde alles so mobil wie möglich aufgebaut. So wurden zum Beispiel Wasserspeicher und Wasserauffangbecken auf die Trucks gebaut, und bei anderen Karawanen und Siedlungen eingetauscht gegen Essen, Munition, und Treibstoff. Kleinere Karawanen, besonders auch alleine umherfahrende Transporter, wie zum Beispiel Transporter von Gildenhäusern, die eher darauf hoffen ungesehen zu sein, als eine große Kolonne mit Wachen mit sich zu führen.<br />
Katie’s Leben in ihren jungen Jahren war nicht allzu sonderhaft. Sie lernte das Wichtigste zum Überleben, und als sie älter wurde, wurde ihr auch das Schießen und Fahren beigebracht. Oft zog sie dann mit einem Motorrad aus, um die Gegend vor der Karawane auszukundschaften, andere Karawanen und Wanderer zu finden, und teilte dann ihre Entdeckungen dem Stamm mit.<br />
Vor einigen Monaten geschah es dann, dass die Karawane der Nomaden auf Rasankur traf. Sie entschlossen jedoch weiter entfernt von diesen zu bleiben und zogen wieder weiter weg in die Wüste. Doch mit der Zeit breitete sich Rasankur aus, und die Bewohner von dieser ebenso, bis es zu einem kurzen bewaffneten Konflikt zwischen Rasankur und den Nomaden kam. Besagter Konflikt war sehr einseitig, einer der großen Trucks der Nomaden wurde direkt bei Kampfbeginn lahmgelegt, und noch während die Nomaden versuchten das Fahrzeug wieder in Gang zu setzen, wurden sie umstellt und mussten sich ergeben.<br />
Mittlerweile ist der Nomadenstamm Teil von Rasankur und lebt an den Rändern der Stadt. Katie ist weiterhin eine Späherin, nur dieses Mal für Rasankur statt für ihren Nomadenstamm, und versucht soweit wie möglich einfach zurecht zu kommen und bedeckt zu bleiben, oder besser gesagt einfach zu überleben.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Signatur</span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">_________________________ </span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Name: </span> Katie<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Rasse: </span> Rattenmensch<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Alter: </span> ungefähr 16 <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Größe: </span> 1,45 m<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Zugehörigkeiten: </span> Chaos <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Aussehen: </span> [url= <a href="http://i.imgur.com/b7T4NnV.png" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://i.imgur.com/b7T4NnV.png</a>]Bild[/url]<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ausrüstung: </span> Gewehr, Schrotflinten-Pistole, Messer, Beschädigtes Motorrad<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Sonderfähigkeiten: </span> Kann in der Dunkelheit sehen <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Konto: </span> 89 Schekel]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[[Haus Janus] Pollux]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=989</link>
			<pubDate>Sat, 27 Feb 2016 16:52:49 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=294"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://koron3.de/showthread.php?tid=989</guid>
			<description><![CDATA[[Zweitchar von Bishop]<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Avatar</span><br />
<a href="http://www.directupload.net" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="http://fs5.directupload.net/images/160225/7navny8c.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 7navny8c.jpg]" class="mycode_img" /></a><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Identität</span><br />
Name: Aurelius Benedictus Janus<br />
Alter Ego: Pollux<br />
Mensch, Spross des Hauses Janus, jüngerer Bruder von Horacius (Bishop)<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Alter</span><br />
24<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Aussehen</span><br />
Aurelius überragt seinen älteren Bruder um einige Zentimeter, ist jedoch schmaler gebaut und erweckt dadurch deutlich eher den Eindruck eines jungen Adligen der Stadt Gohmor. Sein Gang ist aufrecht und stolz, seine Bewegungen sind geschmeidig und elegant. Man muss ihn nicht lange beobachten, um zu erkennen, dass er keinem groben Handwerk nachgeht oder bei der Armee dient. Wie auch sein Bruder verzieht er nur selten eine Miene. Dabei wirkt er nicht verbittert und verkniffen wie Horacius, sondern auf eine nur schwerlich definierbare Art unnahbar, kühl und überlegen. Er trägt stets schlichte, aber teure schwarze Kleidung, die ihn von den übrigen Mitgliedern des Hauses abhebt, welche sich in den Farben des Hauses (Blau,Weiß und Gold) kleiden.<br />
<br />
Als Pollux versteckt Aurelius sein Gesicht hinter einer schwarzen, über Umwege eigens für ihn angefertigten Maske aus getöntem, kugelsicherem Glas und schwarzen Metall, in die zudem ein  Atemgerät für Notfälle integriert ist.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Charakter </span><br />
Nach außen hin wirkt Aurelius kaltblütig, berechnend und ambitioniert. Nur seine Mutter und seine Schwester wissen, dass sich unter dem harten Kern eine verletzte und gekränkte Seele verbirgt, die sich nach Anerkennung und Respekt sehnt. Er wird von dem Drang getrieben, das gefräßige Loch in seinem Innern zu füllen, welches die vergeblichen Bemühungen, sich in den Augen seines Vaters zu beweisen, hinterlassen haben. Dabei sucht er stets nach Möglichkeiten, seinen Verstand zu erproben, sich Wissen anzueignen und seinen Einfluss auf dem politischen und wirtschaftlichen Parkett auszuweiten. Bedauerlicherweise sieht er sich nur allzu oft mit schier unüberwindbaren Hürden konfrontiert, da er als Zweitgeborener nicht dazu autorisiert ist, im Namen des Hauses Janus zu agieren, so sehr ihn manch potenzieller Geschäftspartner auch schätzen mag. Er hat es satt, vor den großen Namen kuschen zu müssen, ohne seine eigenen Ideen einbringen und verwirklichen zu können und sich als erwachsener Mann noch immer wie ein Kind behandeln lassen zu müssen, dem lediglich ein Taschengeld für private Zwecke zur Verfügung steht. Mehrfach schon hat er seinen Vater darum gebeten, sich beweisen zu dürfen, Geld in seine Pläne zu investieren, das Haus öffentlich vertreten zu dürfen, wurde er doch immer wieder vertröstet und zur Geduldigkeit ermahnt.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Fähigkeiten</span><br />
- Skrupellosigkeit, eiskaltes strategisches Denkvermögen<br />
- wirtschaftliches Geschick, politisches Feingefühl<br />
- verborgene psionische Kräfte, die er bisher nicht zu erkennen vermochte und sie als lästige Kopfschmerzen abtat<br />
- gute Nahkampfausbildung der PVS und geübter Umgang mit seiner persönlichen elektrischen Nahkampfwaffe, eher mäßiger Schütze<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ausrüstung</span><br />
- Elektrifizierte Waffe, ähnlich eines japanischen <a href="http://casiberia.com/img/prod/sh2152.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Yari</a><br />
- Verkleidung und Maske für eigenmächtige Handlungen außerhalb des Palastes als Pollux<br />
- Garderobe und Besitztümer eines angesehenen Mitglieds des Hauses Janus, darunter jedoch nichts, was für ihn aktuell von Bedeutung wäre<br />
- Zugriff auf ein monatliches Budget von exakt 2500 Schekel (das Konto hat eine Kappungsgrenze, um das Ansparen eines eigenen Vermögens zu verhindern)<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Biografie</span><br />
Aurelius wuchs als drittes Kind und zweiter Sohn von Faustus Gracius und Anthea Janus im städtischen Palast auf. Aufgezogen wurde er, wie es im Hause üblich war, vornehmlich von Ammen, unterrichtet zunächst von Hauslehrern, erhielt aber bereits früh Einblicke in die Familiengeschäfte. Schon vor seiner obligatorischen Dienstzeit bei den PVS, die er am T-53 leistete, spürte er, dass sein Vater ihn trotz der Unterweisung im Finanzwesen und seiner Ambitionen nicht als fähigen Erben wahrnahm, sondern blauäugig auf die Rückkehr seines verlorenen Sohnes Horacius hoffte.<br />
Im Dienst knüpfte er einige eher oberflächliche Kontakte, die er aber noch immer pflegt. Im Gegensatz zu seinem Bruder (obgleich dieser es nur ungern zugeben würde) hält er nichts von Kameradschaft oder gar Freundschaft und bewertet andere lediglich nach persönlichem Nutzen. <br />
So sah er auch die Armee mehr als ein Mittel zum Zweck, Ansehen zu erlangen und erste gewinnbringende Verbindungen aufzubauen. Aurelius schätzte schon damals ein ehrenhaftes Duell – vor allem deshalb, weil er meint, von dem Verhalten seines Gegners auf seine Persönlichkeit und Psyche schließen zu können.<br />
<br />
Als er sich nicht mehr damit abfinden wollte, gelegentlich den Begleiter des Familienoberhauptes zu spielen, begann er damit, das "wenige" Geld, das ihm zur Verfügung stand, intelligent anzulegen, um es für sich arbeiten zu lassen und nach drei Jahren etwa Anteile an einem neuen Transportunternehmen zu kaufen, dessen Gewinne er durch gezielte Sabotage des bestehenden Netzes maximierte. Wann immer er seinen eigenen Geschäften nachging, verbarg er seine wahre Identität hinter einer speziell angefertigten Maske und nannte seinen Decknamen Pollux nur, wenn es unbedingt notwendig war oder wickelte Deals über Unterhändler ab. Vor der Familie hatte er stets ein Alibi; für seinen persönlichen Schutz sorgte er selbst oder engagierte Cassandra, eine verschwiegene, loyale und äußerst talentierte (dafür nicht eben günstige) Leibwächterin aus dem Unternehmen eines ehemaligen Kameraden.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Signatur</span><br />
Name: Pollux / Aurelius Benedictus Janus<br />
Erscheinung: 24 Jahre / 1,89 m / etwa 81 kg schwer / drahtig<br />
Auffälligkeiten: kühles, autoritäres, unnahbares Verhalten / elegantes Auftreten / versteckt seine Identität hinter einer Maske]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[[Zweitchar von Bishop]<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Avatar</span><br />
<a href="http://www.directupload.net" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="http://fs5.directupload.net/images/160225/7navny8c.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 7navny8c.jpg]" class="mycode_img" /></a><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Identität</span><br />
Name: Aurelius Benedictus Janus<br />
Alter Ego: Pollux<br />
Mensch, Spross des Hauses Janus, jüngerer Bruder von Horacius (Bishop)<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Alter</span><br />
24<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Aussehen</span><br />
Aurelius überragt seinen älteren Bruder um einige Zentimeter, ist jedoch schmaler gebaut und erweckt dadurch deutlich eher den Eindruck eines jungen Adligen der Stadt Gohmor. Sein Gang ist aufrecht und stolz, seine Bewegungen sind geschmeidig und elegant. Man muss ihn nicht lange beobachten, um zu erkennen, dass er keinem groben Handwerk nachgeht oder bei der Armee dient. Wie auch sein Bruder verzieht er nur selten eine Miene. Dabei wirkt er nicht verbittert und verkniffen wie Horacius, sondern auf eine nur schwerlich definierbare Art unnahbar, kühl und überlegen. Er trägt stets schlichte, aber teure schwarze Kleidung, die ihn von den übrigen Mitgliedern des Hauses abhebt, welche sich in den Farben des Hauses (Blau,Weiß und Gold) kleiden.<br />
<br />
Als Pollux versteckt Aurelius sein Gesicht hinter einer schwarzen, über Umwege eigens für ihn angefertigten Maske aus getöntem, kugelsicherem Glas und schwarzen Metall, in die zudem ein  Atemgerät für Notfälle integriert ist.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Charakter </span><br />
Nach außen hin wirkt Aurelius kaltblütig, berechnend und ambitioniert. Nur seine Mutter und seine Schwester wissen, dass sich unter dem harten Kern eine verletzte und gekränkte Seele verbirgt, die sich nach Anerkennung und Respekt sehnt. Er wird von dem Drang getrieben, das gefräßige Loch in seinem Innern zu füllen, welches die vergeblichen Bemühungen, sich in den Augen seines Vaters zu beweisen, hinterlassen haben. Dabei sucht er stets nach Möglichkeiten, seinen Verstand zu erproben, sich Wissen anzueignen und seinen Einfluss auf dem politischen und wirtschaftlichen Parkett auszuweiten. Bedauerlicherweise sieht er sich nur allzu oft mit schier unüberwindbaren Hürden konfrontiert, da er als Zweitgeborener nicht dazu autorisiert ist, im Namen des Hauses Janus zu agieren, so sehr ihn manch potenzieller Geschäftspartner auch schätzen mag. Er hat es satt, vor den großen Namen kuschen zu müssen, ohne seine eigenen Ideen einbringen und verwirklichen zu können und sich als erwachsener Mann noch immer wie ein Kind behandeln lassen zu müssen, dem lediglich ein Taschengeld für private Zwecke zur Verfügung steht. Mehrfach schon hat er seinen Vater darum gebeten, sich beweisen zu dürfen, Geld in seine Pläne zu investieren, das Haus öffentlich vertreten zu dürfen, wurde er doch immer wieder vertröstet und zur Geduldigkeit ermahnt.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Fähigkeiten</span><br />
- Skrupellosigkeit, eiskaltes strategisches Denkvermögen<br />
- wirtschaftliches Geschick, politisches Feingefühl<br />
- verborgene psionische Kräfte, die er bisher nicht zu erkennen vermochte und sie als lästige Kopfschmerzen abtat<br />
- gute Nahkampfausbildung der PVS und geübter Umgang mit seiner persönlichen elektrischen Nahkampfwaffe, eher mäßiger Schütze<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ausrüstung</span><br />
- Elektrifizierte Waffe, ähnlich eines japanischen <a href="http://casiberia.com/img/prod/sh2152.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Yari</a><br />
- Verkleidung und Maske für eigenmächtige Handlungen außerhalb des Palastes als Pollux<br />
- Garderobe und Besitztümer eines angesehenen Mitglieds des Hauses Janus, darunter jedoch nichts, was für ihn aktuell von Bedeutung wäre<br />
- Zugriff auf ein monatliches Budget von exakt 2500 Schekel (das Konto hat eine Kappungsgrenze, um das Ansparen eines eigenen Vermögens zu verhindern)<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Biografie</span><br />
Aurelius wuchs als drittes Kind und zweiter Sohn von Faustus Gracius und Anthea Janus im städtischen Palast auf. Aufgezogen wurde er, wie es im Hause üblich war, vornehmlich von Ammen, unterrichtet zunächst von Hauslehrern, erhielt aber bereits früh Einblicke in die Familiengeschäfte. Schon vor seiner obligatorischen Dienstzeit bei den PVS, die er am T-53 leistete, spürte er, dass sein Vater ihn trotz der Unterweisung im Finanzwesen und seiner Ambitionen nicht als fähigen Erben wahrnahm, sondern blauäugig auf die Rückkehr seines verlorenen Sohnes Horacius hoffte.<br />
Im Dienst knüpfte er einige eher oberflächliche Kontakte, die er aber noch immer pflegt. Im Gegensatz zu seinem Bruder (obgleich dieser es nur ungern zugeben würde) hält er nichts von Kameradschaft oder gar Freundschaft und bewertet andere lediglich nach persönlichem Nutzen. <br />
So sah er auch die Armee mehr als ein Mittel zum Zweck, Ansehen zu erlangen und erste gewinnbringende Verbindungen aufzubauen. Aurelius schätzte schon damals ein ehrenhaftes Duell – vor allem deshalb, weil er meint, von dem Verhalten seines Gegners auf seine Persönlichkeit und Psyche schließen zu können.<br />
<br />
Als er sich nicht mehr damit abfinden wollte, gelegentlich den Begleiter des Familienoberhauptes zu spielen, begann er damit, das "wenige" Geld, das ihm zur Verfügung stand, intelligent anzulegen, um es für sich arbeiten zu lassen und nach drei Jahren etwa Anteile an einem neuen Transportunternehmen zu kaufen, dessen Gewinne er durch gezielte Sabotage des bestehenden Netzes maximierte. Wann immer er seinen eigenen Geschäften nachging, verbarg er seine wahre Identität hinter einer speziell angefertigten Maske und nannte seinen Decknamen Pollux nur, wenn es unbedingt notwendig war oder wickelte Deals über Unterhändler ab. Vor der Familie hatte er stets ein Alibi; für seinen persönlichen Schutz sorgte er selbst oder engagierte Cassandra, eine verschwiegene, loyale und äußerst talentierte (dafür nicht eben günstige) Leibwächterin aus dem Unternehmen eines ehemaligen Kameraden.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Signatur</span><br />
Name: Pollux / Aurelius Benedictus Janus<br />
Erscheinung: 24 Jahre / 1,89 m / etwa 81 kg schwer / drahtig<br />
Auffälligkeiten: kühles, autoritäres, unnahbares Verhalten / elegantes Auftreten / versteckt seine Identität hinter einer Maske]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[[PVS - Pilot] Bishop]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=983</link>
			<pubDate>Thu, 04 Feb 2016 20:08:34 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=237"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://koron3.de/showthread.php?tid=983</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Avatar</span><br />
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<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Identität</span><br />
[Damian Foster Horacius] Bishop – Da er andere, und stünden sie ihm noch so nahe, stets mit Nachnamen anredet, stellt er sich selbst auch nur als Bishop vor. Das ist kurz, griffig und zieht keine lästigen Fragen bezüglich seiner vielen Vornamen mit sich.<br />
Mensch<br />
born and raised in Gohmor<br />
Leutnant Der Luftwaffe<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Alter</span><br />
32<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Aussehen</span><br />
Bishop gehört mit seinen knapp 80 Kilo, die er auf 1,78 m verteilt nicht zu den beeindruckenden Fleischbergen, die sich vorzugsweise bei der Infanterie als Kanonefutter pulverisieren lassen. Dennoch ist er als Soldat natürlich athletisch gebaut und in regelmäßigem Training.<br />
Sein schwarzes Haar, das bereits jetzt an einigen Stellen von grauen Strähnen durchzogen ist, trägt er kurz nach hinten gegelt, pflegt seine Hände und achtet penibel auf die Sauberkeit seiner Uniform wie auch auf die der ihm anvertrauten Maschinen. Das markante Kinn wird regelmäßig glatt rasiert. Bishop verzieht nur selten eine Miene, was es schwer macht, seinen deftigen Umgangston in trockenen Humor (den er durchaus besitzt) oder verbitterte Ernsthaftigkeit einzuordnen.<br />
Ein leicht lädiertes linkes Knie, sowie eine Reihe langgezogener Narben über dem Brustkorb sind die Zeugen zweier Abschüsse und der Verletzungen, die er durch herumfliegende Splitter und Kugeln in seinem Cockpit  davongetragen hat.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Charakter </span><br />
Ein großspuriger Miesepeter, sagen die einen, ein feiner Kerl, der sich hinter seinem rauen Auftritt versteckt, sagen die anderen. Bishop verleiht seiner mürrischen Natur freizügig mit allerlei Schimpfwörtern Ausdruck, regt sich gern über Politik, menschliches Versagen, aber auch einfach über das Wetter auf. Von sich selbst und seinen eigenen Fähigkeiten ist er dabei stets überzeugt. Er hält sich für den besten Piloten, der je über diesen Planeten geflogen ist, lobt aber auch das eigene Trio als das begabteste, die eigene Staffel als die verdammt nochmal schnellste und feinste von allen, etc. Kurzum: Es wird alles schlecht geredet, woran er nicht selbst beteiligt ist und oft sucht der brummige Pilot Gesellschaft im Privaten nur auf, um sich unter all den Vollidioten bestätigt zu sehen. Er macht es seinem Gegenüber nicht leicht, zu erkennen, ob er ihn wertschätzt oder gar leiden kann. Mit der Realität aufflammender wie ruhender Konflikte und der des allgegenwärtigen Krieges hatte er sich trotz seiner behüteten Jugend bereits früh abgefunden und misst dem Leben als solches keine große Bedeutung bei. Es kommt auf die Ideale und Ideen an, die hinter der menschlichen Hülle stehen. <br />
<br />
Bishop ist ein Mann der Ordnung und der festen Rituale, die andere gelegentlich als Aberglaube auslegen. Andere haben aber auch keine Ahnung davon. Darüber hinaus hat der Zweiunddreißigjährige eine Vorliebe für klare Schnäpse, die ihm andere wiederum als Sucht auslegen. Andere haben aber auch... naja. <br />
Das Klopfen an die Panzerung einer X-21 kann jedenfalls einiges über ihre Eigenarten und Tücken verraten, wenn man die nötige Erfahrung besitzt (davon ist zumindest Bishop selbst überzeugt) und gehört damit genau so zu seinen Marotten wie nach einer sauberen Landung einen Kurzen hinterzukippen. Es sind diese kleinen Dinge, die festen Angewohnheiten, die ihm in diesem verwirrenden Universum Halt geben, die ihn im Cockpit zu einem eiskalten, absolut gelassenen und tollkühnen Virtuosen werden lassen, der manches Mal den Eindruck erweckt, nach einer Bestätigung seiner eigenen Sterblichkeit zu suchen. Seine Art, mit Konfrontation und Extremsituationen umzugehen wirkt auf manche Menschen beinahe phlegmatisch.<br />
<br />
Ein besonderes Interesse gilt den alten Maschinen aus der Zeit vor dem Krieg der Häuser und auch wenn er es im Gefecht vorzieht, mit dem neuesten und technologisch hochwertigsten imperialen Gerät gegen den Feind zu fliegen, schätzt er die Raffinesse und den Charakter eines Skorpions oder einer NIKA. Besonders angetan hat es ihm jedoch die X-21, die selbst erfahrenste Flieger jedes Mal auf's Neue vor Herausforderungen stellt. Dass er nicht darüber zu entschieden hat, womit er dann tatsächlich fliegen darf, ist nicht zuletzt seinem losen Mundwerk geschuldet.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Fähigkeiten</span><br />
Bishop ist leider einer der taffesten Piloten, die man finden kann, auch wenn so manch ein Vorgesetzter gern auf ihn oder wenigstens den direkten Umgang mit ihm verzichten würde. Die meisten Maschinen kann er eigenständig checken und mit dem nötigen Werkzeug auch großteils warten; eine X-21 könnte er gar mit verbundenen Augen zusammensetzen.<br />
Sollte sein weicher Kern tatsächlich existieren, versteckt er ihn hervorragend unter einer Maskerade der kühlen Berechnung und Distanziertheit. Er erwartet von sich und seinen Leuten absolute Furchtlosigkeit und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, Kameraden und Maschinen, denn für Zweifel und Sentimentalitäten ist im Cockpit nicht genug Platz.<br />
Bishop hat ein Auge für Details, das ihn gerade brenzlige Situationen am Boden wie in der Luft treffend einschätzen lässt, aber auch im persönlichen Umgang mit anderen durchaus hilfreich ist.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ausrüstung</span><br />
Standardausrüstung der Luftwaffe: Ausstattung für den Kasernendienst, Ausgangsuniform, Schadstoffabweisenden Druckanzug, Pilotenhelm mit integrierter Atemmaske, Kampfmesser, Einsatzwaffe 1 / Halbauto EW-1<br />
Außerdem: Zwei Bronzene Herzen, geruchsneutrales Haargel, ein teures Rasierwasser, ein verziertes Shot-Glas, ein Bild des Imperators als Talisman<br />
1500 Schekel (?)<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Biografie</span><br />
Bishop wurde unter dem Namen Horacius Janus in eine wohlhabende, im gesellschaftlichen Gesamtbild Gohmors jedoch wenig einflussreichen Adelsfamilie hineingeboren. Die Haupteinnahmequelle des Hauses ist die Bereitstellung von Erlebnissen in einer alternativen Realität, die ihren Kunden durch eine Kombination aus biochemischen Cocktails und hochwertiger Technik offen steht. Um auch einfache und finanzschwache Arbeiter für ihre Dienstleistung gewinnen zu können, werden unterschiedlichsten Zahlungsmodalitäten, wie beispielsweise Ratenzahlung oder Vergünstigungen durch den Abschluss eines Abonnements angeboten. <br />
<br />
Die Notwendigkeit von psychedelischen Drogen und Betäubungsmitteln führte zu wirtschaftlichen Interessenskonflikten mit dem Haus Siris, dessen politischer, vor allem aber auch paramilitärischer Kraft nichts entgegenzusetzen war. So wurde Horacius auf Drängen seiner Mutter, die wohl zurecht um die Sicherheit ihrer Familie und besonders ihres Nachwuchses fürchtete, bereits kurz nach der Geburt in die Obhut einer liebevollen Familie aus den mittleren Ebenen gegeben. Casey Bishop, Ziehvater des jungen Horacius, hatte lange Jahre bei der Marine gedient und lebte nun als verwundeter Veteran mehr schlecht als recht von einer kleinen Rente, während seine Frau Laverna in einer Druckerpresse etwas dazuverdiente. Die monatliche Zuwendung des Hauses Janus als Dank für ihre Mühe und Verschwiegenheit kam sehr gelegen, hatten sie doch auch einen leiblichen Sohn, William, der dem Neuankömmling schon sehr früh zu verstehen gab, dass er in seinen Augen lediglich ein geduldeter Gast war und nicht zur Familie gehörte. Dennoch wuchs Horacius den Umständen entsprechend behütet auf, bis er alt genug für eine militätische Laufbahn war.<br />
<br />
Gern hätte er bei der Einschreibung darauf verzichtet, seine Vergangenheit aufzurollen, doch die Verbindung zur Familie Janus blieb nicht unentdeckt, was letztlich sogar dazu führte, dass sich Horacius' Vater, der seinen Sohn nicht von der Arbeit im eigenen Unternehmen überzeugen konnte, wenigstens für eine Offizierskarriere bei der Luftwaffe einsetzte. Horacius bestand allerdings darauf, unter dem Namen Bishop geführt zu werden. Die Jahre der Ausbildung waren von Versuchen der Kontaktaufnahme seiner leiblichen Familie geprägt, welche Bishop als lästig empfand. Er merkte schnell, dass er zu diesen Menschen keine Beziehung aufbauen konnte und ihn das vornehme Getue und Gehabe der adeligen Gesellschaft auf ihren Empfängen sehr zuwider war. Freilich legte er Wert auf sein äußeres Erscheinungsbild, doch seine absichtlich groben, teils vulgären Umgangsformen stießen besonders bei Offizierskollegen und Vorgesetzten wenigstens auf Unverständnis, bescherten ihm dafür aber einen zweifelhaften, kameradschaftlichen Ruf. Mit seinem Verzicht auf Etikette und einer nicht allzu strengen Auslegung mancher Vorschriften, stand Bishop seiner Karriere oft selbst im Weg, wird von einigen höheren Offizieren mehr geduldet als geschätzt und bei Beförderungen geflissentlich übersehen.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Signatur</span><br />
Name: Bishop<br />
Erscheinung: 32 Jahre / 1,78 m groß / ca. 80 kg schwer / sportlich<br />
Ausrüstung: Standardausrüstung der Luftwaffe<br />
Auffälligkeiten: gepflegtes Äußeres / verkniffener Blick, kaum Einsatz von Mimik / zwei Bronzene Herzen  / grobes Mundwerk]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Avatar</span><br />
<a href="http://www.directupload.net" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://s-media-cache-ak0.pinimg.com/736x/68/84/ed/6884ed0baf0e804e5224a6e11ec7cb9f.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 6884ed0baf0e804e5224a6e11ec7cb9f.jpg]" class="mycode_img" /></a><br />
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<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Identität</span><br />
[Damian Foster Horacius] Bishop – Da er andere, und stünden sie ihm noch so nahe, stets mit Nachnamen anredet, stellt er sich selbst auch nur als Bishop vor. Das ist kurz, griffig und zieht keine lästigen Fragen bezüglich seiner vielen Vornamen mit sich.<br />
Mensch<br />
born and raised in Gohmor<br />
Leutnant Der Luftwaffe<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Alter</span><br />
32<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Aussehen</span><br />
Bishop gehört mit seinen knapp 80 Kilo, die er auf 1,78 m verteilt nicht zu den beeindruckenden Fleischbergen, die sich vorzugsweise bei der Infanterie als Kanonefutter pulverisieren lassen. Dennoch ist er als Soldat natürlich athletisch gebaut und in regelmäßigem Training.<br />
Sein schwarzes Haar, das bereits jetzt an einigen Stellen von grauen Strähnen durchzogen ist, trägt er kurz nach hinten gegelt, pflegt seine Hände und achtet penibel auf die Sauberkeit seiner Uniform wie auch auf die der ihm anvertrauten Maschinen. Das markante Kinn wird regelmäßig glatt rasiert. Bishop verzieht nur selten eine Miene, was es schwer macht, seinen deftigen Umgangston in trockenen Humor (den er durchaus besitzt) oder verbitterte Ernsthaftigkeit einzuordnen.<br />
Ein leicht lädiertes linkes Knie, sowie eine Reihe langgezogener Narben über dem Brustkorb sind die Zeugen zweier Abschüsse und der Verletzungen, die er durch herumfliegende Splitter und Kugeln in seinem Cockpit  davongetragen hat.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Charakter </span><br />
Ein großspuriger Miesepeter, sagen die einen, ein feiner Kerl, der sich hinter seinem rauen Auftritt versteckt, sagen die anderen. Bishop verleiht seiner mürrischen Natur freizügig mit allerlei Schimpfwörtern Ausdruck, regt sich gern über Politik, menschliches Versagen, aber auch einfach über das Wetter auf. Von sich selbst und seinen eigenen Fähigkeiten ist er dabei stets überzeugt. Er hält sich für den besten Piloten, der je über diesen Planeten geflogen ist, lobt aber auch das eigene Trio als das begabteste, die eigene Staffel als die verdammt nochmal schnellste und feinste von allen, etc. Kurzum: Es wird alles schlecht geredet, woran er nicht selbst beteiligt ist und oft sucht der brummige Pilot Gesellschaft im Privaten nur auf, um sich unter all den Vollidioten bestätigt zu sehen. Er macht es seinem Gegenüber nicht leicht, zu erkennen, ob er ihn wertschätzt oder gar leiden kann. Mit der Realität aufflammender wie ruhender Konflikte und der des allgegenwärtigen Krieges hatte er sich trotz seiner behüteten Jugend bereits früh abgefunden und misst dem Leben als solches keine große Bedeutung bei. Es kommt auf die Ideale und Ideen an, die hinter der menschlichen Hülle stehen. <br />
<br />
Bishop ist ein Mann der Ordnung und der festen Rituale, die andere gelegentlich als Aberglaube auslegen. Andere haben aber auch keine Ahnung davon. Darüber hinaus hat der Zweiunddreißigjährige eine Vorliebe für klare Schnäpse, die ihm andere wiederum als Sucht auslegen. Andere haben aber auch... naja. <br />
Das Klopfen an die Panzerung einer X-21 kann jedenfalls einiges über ihre Eigenarten und Tücken verraten, wenn man die nötige Erfahrung besitzt (davon ist zumindest Bishop selbst überzeugt) und gehört damit genau so zu seinen Marotten wie nach einer sauberen Landung einen Kurzen hinterzukippen. Es sind diese kleinen Dinge, die festen Angewohnheiten, die ihm in diesem verwirrenden Universum Halt geben, die ihn im Cockpit zu einem eiskalten, absolut gelassenen und tollkühnen Virtuosen werden lassen, der manches Mal den Eindruck erweckt, nach einer Bestätigung seiner eigenen Sterblichkeit zu suchen. Seine Art, mit Konfrontation und Extremsituationen umzugehen wirkt auf manche Menschen beinahe phlegmatisch.<br />
<br />
Ein besonderes Interesse gilt den alten Maschinen aus der Zeit vor dem Krieg der Häuser und auch wenn er es im Gefecht vorzieht, mit dem neuesten und technologisch hochwertigsten imperialen Gerät gegen den Feind zu fliegen, schätzt er die Raffinesse und den Charakter eines Skorpions oder einer NIKA. Besonders angetan hat es ihm jedoch die X-21, die selbst erfahrenste Flieger jedes Mal auf's Neue vor Herausforderungen stellt. Dass er nicht darüber zu entschieden hat, womit er dann tatsächlich fliegen darf, ist nicht zuletzt seinem losen Mundwerk geschuldet.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Fähigkeiten</span><br />
Bishop ist leider einer der taffesten Piloten, die man finden kann, auch wenn so manch ein Vorgesetzter gern auf ihn oder wenigstens den direkten Umgang mit ihm verzichten würde. Die meisten Maschinen kann er eigenständig checken und mit dem nötigen Werkzeug auch großteils warten; eine X-21 könnte er gar mit verbundenen Augen zusammensetzen.<br />
Sollte sein weicher Kern tatsächlich existieren, versteckt er ihn hervorragend unter einer Maskerade der kühlen Berechnung und Distanziertheit. Er erwartet von sich und seinen Leuten absolute Furchtlosigkeit und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, Kameraden und Maschinen, denn für Zweifel und Sentimentalitäten ist im Cockpit nicht genug Platz.<br />
Bishop hat ein Auge für Details, das ihn gerade brenzlige Situationen am Boden wie in der Luft treffend einschätzen lässt, aber auch im persönlichen Umgang mit anderen durchaus hilfreich ist.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ausrüstung</span><br />
Standardausrüstung der Luftwaffe: Ausstattung für den Kasernendienst, Ausgangsuniform, Schadstoffabweisenden Druckanzug, Pilotenhelm mit integrierter Atemmaske, Kampfmesser, Einsatzwaffe 1 / Halbauto EW-1<br />
Außerdem: Zwei Bronzene Herzen, geruchsneutrales Haargel, ein teures Rasierwasser, ein verziertes Shot-Glas, ein Bild des Imperators als Talisman<br />
1500 Schekel (?)<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Biografie</span><br />
Bishop wurde unter dem Namen Horacius Janus in eine wohlhabende, im gesellschaftlichen Gesamtbild Gohmors jedoch wenig einflussreichen Adelsfamilie hineingeboren. Die Haupteinnahmequelle des Hauses ist die Bereitstellung von Erlebnissen in einer alternativen Realität, die ihren Kunden durch eine Kombination aus biochemischen Cocktails und hochwertiger Technik offen steht. Um auch einfache und finanzschwache Arbeiter für ihre Dienstleistung gewinnen zu können, werden unterschiedlichsten Zahlungsmodalitäten, wie beispielsweise Ratenzahlung oder Vergünstigungen durch den Abschluss eines Abonnements angeboten. <br />
<br />
Die Notwendigkeit von psychedelischen Drogen und Betäubungsmitteln führte zu wirtschaftlichen Interessenskonflikten mit dem Haus Siris, dessen politischer, vor allem aber auch paramilitärischer Kraft nichts entgegenzusetzen war. So wurde Horacius auf Drängen seiner Mutter, die wohl zurecht um die Sicherheit ihrer Familie und besonders ihres Nachwuchses fürchtete, bereits kurz nach der Geburt in die Obhut einer liebevollen Familie aus den mittleren Ebenen gegeben. Casey Bishop, Ziehvater des jungen Horacius, hatte lange Jahre bei der Marine gedient und lebte nun als verwundeter Veteran mehr schlecht als recht von einer kleinen Rente, während seine Frau Laverna in einer Druckerpresse etwas dazuverdiente. Die monatliche Zuwendung des Hauses Janus als Dank für ihre Mühe und Verschwiegenheit kam sehr gelegen, hatten sie doch auch einen leiblichen Sohn, William, der dem Neuankömmling schon sehr früh zu verstehen gab, dass er in seinen Augen lediglich ein geduldeter Gast war und nicht zur Familie gehörte. Dennoch wuchs Horacius den Umständen entsprechend behütet auf, bis er alt genug für eine militätische Laufbahn war.<br />
<br />
Gern hätte er bei der Einschreibung darauf verzichtet, seine Vergangenheit aufzurollen, doch die Verbindung zur Familie Janus blieb nicht unentdeckt, was letztlich sogar dazu führte, dass sich Horacius' Vater, der seinen Sohn nicht von der Arbeit im eigenen Unternehmen überzeugen konnte, wenigstens für eine Offizierskarriere bei der Luftwaffe einsetzte. Horacius bestand allerdings darauf, unter dem Namen Bishop geführt zu werden. Die Jahre der Ausbildung waren von Versuchen der Kontaktaufnahme seiner leiblichen Familie geprägt, welche Bishop als lästig empfand. Er merkte schnell, dass er zu diesen Menschen keine Beziehung aufbauen konnte und ihn das vornehme Getue und Gehabe der adeligen Gesellschaft auf ihren Empfängen sehr zuwider war. Freilich legte er Wert auf sein äußeres Erscheinungsbild, doch seine absichtlich groben, teils vulgären Umgangsformen stießen besonders bei Offizierskollegen und Vorgesetzten wenigstens auf Unverständnis, bescherten ihm dafür aber einen zweifelhaften, kameradschaftlichen Ruf. Mit seinem Verzicht auf Etikette und einer nicht allzu strengen Auslegung mancher Vorschriften, stand Bishop seiner Karriere oft selbst im Weg, wird von einigen höheren Offizieren mehr geduldet als geschätzt und bei Beförderungen geflissentlich übersehen.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Signatur</span><br />
Name: Bishop<br />
Erscheinung: 32 Jahre / 1,78 m groß / ca. 80 kg schwer / sportlich<br />
Ausrüstung: Standardausrüstung der Luftwaffe<br />
Auffälligkeiten: gepflegtes Äußeres / verkniffener Blick, kaum Einsatz von Mimik / zwei Bronzene Herzen  / grobes Mundwerk]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[[PVS] Finley]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=953</link>
			<pubDate>Tue, 24 Sep 2013 19:24:55 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=279"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://koron3.de/showthread.php?tid=953</guid>
			<description><![CDATA[Avatar: <a href="http://i1092.photobucket.com/albums/i417/Ganruy/RPG/562b5c27-0a2e-40b5-9aae-2a13327b36da_zps782f6eaf.jpg?t=1379754737" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Finley</a><br />
<br />
<br />
Name: Finley Argyle Patrick Cameron <br />
<br />
Alter: 54<br />
<br />
Rang: Gefreiter<br />
 <br />
Aussehen: <br />
<br />
Mit knapp über 2 Meter vom Scheitel bis zur Sohle und mit der Statur eines Wandschranks gesegnet ist es schwer Finley zu übersehen selbst dann wenn er nicht damit beschäftigt ist die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, was auf Grund seiner Garderobe meist nicht geht. Seine schwarzen schulterlangen Haare und der gleichfarbige Bart werden bereits von den ersten grauen Strähnen durchzogen und obwohl 180 Kilo, fast nur Muskelmasse, auf die Wage bringt sieht man seinem Gesicht an, dass er lange Jahre der Unterernährung hinter sich hat. Die Narben die seine von Wind, Wetter und manchem Schlachtfeld gegerbt haut überziehen sind ein beständiges Zeugnis für jeden einzelnen Kampf in den er je geraten ist. Den dunkelgrünen Augen fällt es schwer sich länger auf einen Punkt zu fixieren zu tief ist die in jungen Jahren erworbene Paranoia in ihm verankert, oder ist es die beständige Suche nach dem nächsten Praetorianer dem er eine Abreibung verpassen kann?<br />
<br />
Charakter:<br />
<br />
„Lebe jeden Tag als müsstest du morgen vor dem alten Paddy und dem Imperator antreten.“ ist eines jener Sprichwörter die Finley sehr zutreffend beschreiben. Wenn es einen Faustkampf gibt, egal aus welchem Grund, wird er einer der ersten sein die mitmischen und meist einer der letzten die noch stehen nur um anschliesend mit den niedergeschlagenen Kameraden zu trinken, zu lachen und Geschichten auszutauschen. Ansonsten findet man ihn entweder in der Messe wo er die Truppe mit Musik unterhält, beim Glücksspiel, in der Kapelle beim Gebet oder auf einer Trainingsbahn. Doch sobald ein ernsthafter Kampf ansteht wird er sehr ruhig und überlässt entweder seinem Gewehr das Reden. „Diese Schönheit von einem Gasdrucklader spricht nur 7,62 aber das fliesend und sehr deutlich.“ wie er gern sagt; oder wenn es nah und persönlich wird gleich dem Gegner wobei das meist aus Schmerzensschreien und Röcheln besteht unterbrochen nur von seinen Flüchen und Beschimpfungen. <br />
<br />
 <br />
Fähigkeiten:<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>„Es kann viel aus einem Caledonen werden, wenn man ihn früh genug einfängt.“ - Preatorianisches Sprichwort</blockquote>
<br />
Finley wurde erst seit seinem Beitritt zu den Irregulären professionell im Vollkontaktkampf mit Sax und Buckler ausgebildet, davor war sein Kampfstil ein wildes Hauen und Stechen mit dem was grade zur Hand war, bis zur wahren Meisterschaft dürften aber noch einige Jahre vergehen. Den Umgang mit Projektilwaffen hat er zwar schon in der Zeit als Gesetzloser erlernt, da es per Dekret des Gouverneurs keinem Caledonen gestattet ist Schusswaffen jeglicher Art zu tragen oder zu führen, doch auch diese Fähigkeit wurde erst mit Eintritt ins Militär formell ausgebildet um ihn auf den von der Imperiale Armee erwarteten Durchschnitt zu bringen. Durch die Jahre im Arbeitslager ist er zu einem sehr brauchbaren Breacher und Pionier geformt worden vor dem kein Hindernis, das nicht aus massivem Ferobeton oder zentimeter dickem Stahl gegossen wurde, bestehen kann wenn er sein Werkzeug zur Hand hat. Die Liebe zur Musik liegt jedem Caledonen im Blut so dass auch Finley schon früh beigebracht wurde eins der traditionellen Instrumente, in seinem Fall die Tin Whistle, zu spielen (bei der es sich auch um die beliebteste verborgene Waffe der Caledonen handelt. Mundstück abnehmen, die Flöte in eine der Schlagadern des Gegners rammen und zuschauen wie er ausblutet). Trotz seiner Größe und seinem Gewicht ist er ein guter Tänzer dem höfische Umgangsformen nicht fremd sind auch wenn sie etwas ungeschliffen und eingerostet sind. Neben Niedergothisch spricht er auch seinen heimatlichen Dialekt den er aber meist nur verwendet um seinen Gegnern Beschimpfungen um die Ohren zu werfen.<br />
<br />
Ausrüstung: <a href="http://i1092.photobucket.com/albums/i417/Ganruy/RPG/Langsax_zpsa15ecf3a.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Langsax</a> (Gesamtlänge: 64 cm, Klingenlänge: 50 cm, Griff aus Hirschhorn) und Buckler, <a href="http://i1092.photobucket.com/albums/i417/Ganruy/RPG/BreacherKit_zps1bb8a5f4.png" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Breacher Kit</a> (Bolzenschneider, Vorschlaghammer mit Axtklinge, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Halligan-Tool" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Halligan-Tool</a>), <a href="http://i1092.photobucket.com/albums/i417/Ganruy/RPG/HK121-781-_zps42994bf9.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">schweres Autogewehr (CaledonArms MK.VX "Trollbuster")</a> (Zweibein im Handgriff, klappbare und verstellbare Schulterstütze,100 Schuss gegurtet) mit Tragegurt, Tin Whistle*,  Glengarry  Bonnet (ersetzt eine Feldmütze), Belted Plaid (In blau/grün gehalten, wird über der restlichen Garderobe getragen), PVS Ausrüstung, Rosenkranz (Holzperlen auf einer Silberkette mit Aquila in angedeuteter Kreuzform), Taschenuhr mit Bild der Familie<br />
<br />
* besteht tatsächlich aus caledonischem Stahl und kann als Stichwaffe verwendet werden nachdem man das Mundstück entfernt hat.<br />
<br />
<br />
Biografie:<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>„Caledon V grünes Juwel des praetorianischen Sub-Sektors,<br />
Zierde der Krone von König und Imperator,<br />
Abbild Terras aus alten Tagen, [...]“ - Beginn einer im Sub-Sektor bekannten Ballade</blockquote>
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>„Bereits bei der Annäherung wird Caledon V seinem Ruf als Juwel des Sub-Sektors gerecht. Da die allgegenwärtigen Grüntöne sich in immer mehr Facetten aufteilen je näher man dem Boden kommt. Das satte Grün ausgedehnten  Weiden und Wäldern nur hier und da von Flüssen und Bächen unterbrochen, das dunkle Olive der Sümpfe und Moore und das Jadegrün der Meere sind die vorherrschenden Schattierungen. <br />
<br />
Geographisch lässt sich der Planet in drei Kategorien einteilen:<br />
1. Bewohnte Gebiete (Hochebenen, trocken gelegte Moore, Gebirge)<br />
2. Unbewohnte Gebiete (Meere, Salzmaschen, Sümpfe, Moore)<br />
3. Bereiche in denen Landgewinnung vorgenommen wird (Randgebiete der unter Punkt 2 angegebenen Regionen)    <br />
<br />
Wie mir von Einheimischen berichtet wurde muss man bei den Sümpfen zwischen dem normalen und dem „tiefen Sumpf“ unterscheiden. Während ersterer zur Landnahme geeignet ist wird kein Caledone freiwillig einen Fuß in die tieferen Gebiete der ausgedehnten Sümpfe mit ihren uralten Baumbeständen setzen. Denn so hat man mir versichert, dass dies das Reich der Trolle ist. Die Existenz dieser Wesen, ob es sich hierbei um eine unbekannte Tier- oder Xenospezies (Beschreibungen lassen eine Verwandtschaft mit der Spezies Ork vermuten) handelt konnte bis her nicht festgestellt werden und wird daher von bestimmten Kreisen nach wie vor angezweifelt.“ - Auszug aus  „De Imperium“ Band 65 überarbeitete und ergänzte 485. Auflage</blockquote>
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>„[...] Des weiteren muss die Beseitigung des caledonischen Wiederstandes gegen unsere rechtmäßigen Besitzansprüche mit aller Härte durchgesetzt werden. Es kann nicht angehen dass eine Bande Wilder es wagt sich der praetorianischen Krone zu widersetzen und mit diesem Akt der Majestätsbeleidigung ungestraft davon kommt. Meine Herren es ist daher von höchster Priorität die vorherrschenden Clans zu zerschlagen, ihre Territorien in den Besitz der Krone zu übertragen und die dadurch freigewordenen Arbeitskräfte für die Landgewinnung einzusetzen. Nur so können spätere Generationen hoffen den Planeten wie geplant als Jagdrevier nutzen zu können. [...]“ - Rede des ehrenwerten Lord Alac VI. Salensbury vor dem praetorianischen Oberhaus.</blockquote>
<br />
Finley wurde, wie auch seine Geschwister (3 Brüder und 5 Schwestern) auf der falschen Seite der Straße geboren um es nett zu umschreiben. Tatsächlich war sein erstes und schwerstes Vergehen gegen die Obrigkeit, dass er als Caledone auf die Welt kam. Denn seit mehreren Generationen bemühte sich die preatorianische Verwaltung den Planeten in ein großes Jagdrevier für seinesgleichen um zu wandeln, doch dieses Ziel kann nur erreicht werden indem man die ursprüngliche Bevölkerung auf ein absolutes Minimum reduziert und den Sümpfen Land abtrotzt. Der erste Schritt dazu war es durch illegale Landnahmen die Jahrhunderte alten Clanstrukturen zu zerschlagen und die Bevölkerung in Lager umzusiedeln. Die einzige Strafe die es für einen Caledonen der nicht in einem der Arbeitslager lebte gab war mehrjährige Lagerhaft, ganz gleich ob die Anklage erfunden oder berechtigt war.<br />
<br />
Schon früh musste er miterleben wie immer wieder Nachbarn und Verwandte nachts von Truppen der Sicherheitskräfte verschleppt wurden und oft erst nach Jahren, wenn überhaupt, wieder auftauchten. In all den Jahren kochte die Stimmung innerhalb der Clans höher und höher schon bald gab es Gerüchte über einen neuen caledonischen König, ein Titel der seit der Invasion nicht mehr genutzt wurde, der den Widerstand organisierte um ein freies Caledonia V innerhalb des Imperiums zu etablieren so wie es  im Sinn des heilige Patrick, jener Missionar der den Planeten zum imperialen Glauben bekehrt hatte, war. Bevor der inzwischen 19 Jahre alte Familienvater Finley (er hatte mit 16 geheiratet) sich jedoch diesen Rebellen anschließen konnte wurde auch er das Opfer einer Razzia die ihn ohne Verfahren, diese war der Obrigkeit zu zeitaufwendig, in eines der Lager brachte. Das Leben in den Lagern war überall gleich: Hausen in genormte Baracken, Ernährung mit genormte Rationen und Schwerstarbeit bei der Landgewinnung. Zwar gab es Wachen bei den Arbeitstrupps doch sollten diese nur aufpassen das niemand einen Fluchtversuch unternahm. Die Todesrate unter den Insassen war entsprechend hoch.<br />
<br />
Obwohl seine Strafe nur 6 Jahre betrug so kam er doch als gezeichneter Mann zurück zu seiner Familie und das auch nur um sich von Frau und Kindern (2 Söhne, 1 Tochter) zu verabschieden bevor er sich zusammen mit einigen Cousins in die Wildnis schlug, den Schutz seiner Familie übernahmen der Clan, um als Cateran die Transporte der Praetorianer zu überfallen. Die gesamte caledonische Industrie beruhte auf den durch diese Banditengruppen erbeuteten Rohstoffe. Nur einmal in den folgenden Jahren wäre es den Sicherheitskräfte fast gelungen ihn zu fangen, als er zur Hochzeit seiner Tochter aus den Bergen kam um sich den traditionellen Faustkampf mit dem zukünftigen Schwiegersohn zu liefern. Doch eine Hochzeit zu stören war der letzte Fehler den die Patrouille beging. <br />
<br />
Danach war es auf dem Planeten nicht mehr sicher für ihn und auf Anraten seiner neuen Verwandten trat er den caledonischen Irregulären bei, denn obwohl der Planet offiziell keinen Tribut leisten musste meldeten sich doch mehr als Genug Söhne und Töchter des Planeten um für das Imperium und für ihre Heimat zu kämpfen. Diese Regimenter wurden durch Freihändler, die Waren auf und vom Planeten schmuggelten, nach Bakka gebracht von wo aus es mit Transportschiffen an die Front ging. Auf Grund dieser Art von Aushebung nannten sie sich selbst Irreguläre oder Exilregimenter.<br />
<br />
Die nächsten Jahre wurden er und seine Kameraden von einem Schlachtfeld zum nächsten transportiert, immer mit dem Wissen, dass es für sie kein Zurück gab denn auf ihrer Heimatwelt waren sie gesuchte Terroristen. Ihr Einsatz für das Imperium sollte dazu beitragen dass Caledon V vom Joch der Praetorianer befreit wurde. In dem endlosten Feldzug in dem das 58. Caledon kämpfte stand er nahezu jedem Feind des Imperiums gegenüber, ganz gleich ob er von innen oder von außen kam, und trug seinen Teil an körperlichen und mentalen Narben aus diesen Waffengängen davon. <br />
<br />
Alles ging gut bis das 58. Irreguläre nach gut einem Jahr Garnisonsdienst wieder an die Front geschickt werden sollte. Zu allem Überfluss mussten sie sich den Bereitschaftsraum mit einem praetorianischem Regiment teilen dass ebenfalls auf seine Einschiffung wartete. Wie zu erwarten kam es zu überdurchschnittlichen Reibereien und einer erhöhten Anzahl an Unfällen mit Todesfolge. Das ganze gipfelte in einer wilden Massenschlägerei auf dem Exerzierplatz. Worte führten zu Faustschlägen und irgend ein Trottel musste in dem entstehenden Handgemenge ein Bajonett ziehen. Der Trottel endete wie nicht anders zu erwarten mit dem spitzen Ende einer Flöte in der Armbeuge und in einer Lache seines eigenen Blutes. Das einzige Problem dabei: Der Trottel war ein praetorianschier Unteroffizier und die Flöte gehörte Finley. Um den Ermittlungen der Kommissare zu entgehen war ihm jedes Mittel recht um von dort wegzukommen, Desertieren war für ihn jedoch keine Option. Daher kam ihm das Angebot des Werbers für die gohmorische PVS, der schon die ganze letzte Woche nach Freiwilligen gesucht hatte, ganz gelegen um den Planeten verlassen zu können, die Tinte auf den Marschbefehl war noch nicht trocken da saß er schon im Transporter der Kurs auf den Sprungpunkt nahm. <br />
<br />
Im Orbit über Koron erfuhren er, dass er zusammen mit einer Nachschublieferung direkt in der Gefechtszone und nicht erst in der Heimatkaserne abgesetzt werden würden, laut Frachtliste war er ein Stück selbst ladende Fracht, zum Glück hatte man eine passende Montur der PVS an Bord, tatsächlich waren die Uniformen Kistenweise vorhanden, so dass er sich während des Landeanflugs passend einkleiden und mit der Ausrüstung vertraut machen konnte. Es war ein verdammt holpriger Flug der nach dem Eintritt nicht besser wurde dann man mitten durch starken Schneefall und böigen Wind musste, vor allem mit einem Komiker als Piloten der noch meinte dass er schon schlimmere Flüge hinter sich hatte.<br />
<br />
Signatur:<br />
Name: Finley Argyle Patrick Cameron <br />
Herkunft: Caledon V<br />
Aussehen: 2,10 Meter / 180 Kilo, schwarze Haare und Bart mit erstem Grau,dunkelgrüne Augen, vernarbt<br />
Kleidung: PVS Uniform, Glengarry  Bonnet, Belted Plaid<br />
Ausrüstung: schweres Automatikgewehr, Breacher-Kit, Sax &amp; Buckler, Rosenkranz, Gebetsbuch, Tin Whistle, Taschenuhr<br />
<img src="http://i1092.photobucket.com/albums/i417/Ganruy/RPG/fine.gif" loading="lazy"  alt="[Bild: fine.gif]" class="mycode_img" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Avatar: <a href="http://i1092.photobucket.com/albums/i417/Ganruy/RPG/562b5c27-0a2e-40b5-9aae-2a13327b36da_zps782f6eaf.jpg?t=1379754737" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Finley</a><br />
<br />
<br />
Name: Finley Argyle Patrick Cameron <br />
<br />
Alter: 54<br />
<br />
Rang: Gefreiter<br />
 <br />
Aussehen: <br />
<br />
Mit knapp über 2 Meter vom Scheitel bis zur Sohle und mit der Statur eines Wandschranks gesegnet ist es schwer Finley zu übersehen selbst dann wenn er nicht damit beschäftigt ist die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, was auf Grund seiner Garderobe meist nicht geht. Seine schwarzen schulterlangen Haare und der gleichfarbige Bart werden bereits von den ersten grauen Strähnen durchzogen und obwohl 180 Kilo, fast nur Muskelmasse, auf die Wage bringt sieht man seinem Gesicht an, dass er lange Jahre der Unterernährung hinter sich hat. Die Narben die seine von Wind, Wetter und manchem Schlachtfeld gegerbt haut überziehen sind ein beständiges Zeugnis für jeden einzelnen Kampf in den er je geraten ist. Den dunkelgrünen Augen fällt es schwer sich länger auf einen Punkt zu fixieren zu tief ist die in jungen Jahren erworbene Paranoia in ihm verankert, oder ist es die beständige Suche nach dem nächsten Praetorianer dem er eine Abreibung verpassen kann?<br />
<br />
Charakter:<br />
<br />
„Lebe jeden Tag als müsstest du morgen vor dem alten Paddy und dem Imperator antreten.“ ist eines jener Sprichwörter die Finley sehr zutreffend beschreiben. Wenn es einen Faustkampf gibt, egal aus welchem Grund, wird er einer der ersten sein die mitmischen und meist einer der letzten die noch stehen nur um anschliesend mit den niedergeschlagenen Kameraden zu trinken, zu lachen und Geschichten auszutauschen. Ansonsten findet man ihn entweder in der Messe wo er die Truppe mit Musik unterhält, beim Glücksspiel, in der Kapelle beim Gebet oder auf einer Trainingsbahn. Doch sobald ein ernsthafter Kampf ansteht wird er sehr ruhig und überlässt entweder seinem Gewehr das Reden. „Diese Schönheit von einem Gasdrucklader spricht nur 7,62 aber das fliesend und sehr deutlich.“ wie er gern sagt; oder wenn es nah und persönlich wird gleich dem Gegner wobei das meist aus Schmerzensschreien und Röcheln besteht unterbrochen nur von seinen Flüchen und Beschimpfungen. <br />
<br />
 <br />
Fähigkeiten:<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>„Es kann viel aus einem Caledonen werden, wenn man ihn früh genug einfängt.“ - Preatorianisches Sprichwort</blockquote>
<br />
Finley wurde erst seit seinem Beitritt zu den Irregulären professionell im Vollkontaktkampf mit Sax und Buckler ausgebildet, davor war sein Kampfstil ein wildes Hauen und Stechen mit dem was grade zur Hand war, bis zur wahren Meisterschaft dürften aber noch einige Jahre vergehen. Den Umgang mit Projektilwaffen hat er zwar schon in der Zeit als Gesetzloser erlernt, da es per Dekret des Gouverneurs keinem Caledonen gestattet ist Schusswaffen jeglicher Art zu tragen oder zu führen, doch auch diese Fähigkeit wurde erst mit Eintritt ins Militär formell ausgebildet um ihn auf den von der Imperiale Armee erwarteten Durchschnitt zu bringen. Durch die Jahre im Arbeitslager ist er zu einem sehr brauchbaren Breacher und Pionier geformt worden vor dem kein Hindernis, das nicht aus massivem Ferobeton oder zentimeter dickem Stahl gegossen wurde, bestehen kann wenn er sein Werkzeug zur Hand hat. Die Liebe zur Musik liegt jedem Caledonen im Blut so dass auch Finley schon früh beigebracht wurde eins der traditionellen Instrumente, in seinem Fall die Tin Whistle, zu spielen (bei der es sich auch um die beliebteste verborgene Waffe der Caledonen handelt. Mundstück abnehmen, die Flöte in eine der Schlagadern des Gegners rammen und zuschauen wie er ausblutet). Trotz seiner Größe und seinem Gewicht ist er ein guter Tänzer dem höfische Umgangsformen nicht fremd sind auch wenn sie etwas ungeschliffen und eingerostet sind. Neben Niedergothisch spricht er auch seinen heimatlichen Dialekt den er aber meist nur verwendet um seinen Gegnern Beschimpfungen um die Ohren zu werfen.<br />
<br />
Ausrüstung: <a href="http://i1092.photobucket.com/albums/i417/Ganruy/RPG/Langsax_zpsa15ecf3a.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Langsax</a> (Gesamtlänge: 64 cm, Klingenlänge: 50 cm, Griff aus Hirschhorn) und Buckler, <a href="http://i1092.photobucket.com/albums/i417/Ganruy/RPG/BreacherKit_zps1bb8a5f4.png" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Breacher Kit</a> (Bolzenschneider, Vorschlaghammer mit Axtklinge, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Halligan-Tool" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Halligan-Tool</a>), <a href="http://i1092.photobucket.com/albums/i417/Ganruy/RPG/HK121-781-_zps42994bf9.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">schweres Autogewehr (CaledonArms MK.VX "Trollbuster")</a> (Zweibein im Handgriff, klappbare und verstellbare Schulterstütze,100 Schuss gegurtet) mit Tragegurt, Tin Whistle*,  Glengarry  Bonnet (ersetzt eine Feldmütze), Belted Plaid (In blau/grün gehalten, wird über der restlichen Garderobe getragen), PVS Ausrüstung, Rosenkranz (Holzperlen auf einer Silberkette mit Aquila in angedeuteter Kreuzform), Taschenuhr mit Bild der Familie<br />
<br />
* besteht tatsächlich aus caledonischem Stahl und kann als Stichwaffe verwendet werden nachdem man das Mundstück entfernt hat.<br />
<br />
<br />
Biografie:<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>„Caledon V grünes Juwel des praetorianischen Sub-Sektors,<br />
Zierde der Krone von König und Imperator,<br />
Abbild Terras aus alten Tagen, [...]“ - Beginn einer im Sub-Sektor bekannten Ballade</blockquote>
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>„Bereits bei der Annäherung wird Caledon V seinem Ruf als Juwel des Sub-Sektors gerecht. Da die allgegenwärtigen Grüntöne sich in immer mehr Facetten aufteilen je näher man dem Boden kommt. Das satte Grün ausgedehnten  Weiden und Wäldern nur hier und da von Flüssen und Bächen unterbrochen, das dunkle Olive der Sümpfe und Moore und das Jadegrün der Meere sind die vorherrschenden Schattierungen. <br />
<br />
Geographisch lässt sich der Planet in drei Kategorien einteilen:<br />
1. Bewohnte Gebiete (Hochebenen, trocken gelegte Moore, Gebirge)<br />
2. Unbewohnte Gebiete (Meere, Salzmaschen, Sümpfe, Moore)<br />
3. Bereiche in denen Landgewinnung vorgenommen wird (Randgebiete der unter Punkt 2 angegebenen Regionen)    <br />
<br />
Wie mir von Einheimischen berichtet wurde muss man bei den Sümpfen zwischen dem normalen und dem „tiefen Sumpf“ unterscheiden. Während ersterer zur Landnahme geeignet ist wird kein Caledone freiwillig einen Fuß in die tieferen Gebiete der ausgedehnten Sümpfe mit ihren uralten Baumbeständen setzen. Denn so hat man mir versichert, dass dies das Reich der Trolle ist. Die Existenz dieser Wesen, ob es sich hierbei um eine unbekannte Tier- oder Xenospezies (Beschreibungen lassen eine Verwandtschaft mit der Spezies Ork vermuten) handelt konnte bis her nicht festgestellt werden und wird daher von bestimmten Kreisen nach wie vor angezweifelt.“ - Auszug aus  „De Imperium“ Band 65 überarbeitete und ergänzte 485. Auflage</blockquote>
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>„[...] Des weiteren muss die Beseitigung des caledonischen Wiederstandes gegen unsere rechtmäßigen Besitzansprüche mit aller Härte durchgesetzt werden. Es kann nicht angehen dass eine Bande Wilder es wagt sich der praetorianischen Krone zu widersetzen und mit diesem Akt der Majestätsbeleidigung ungestraft davon kommt. Meine Herren es ist daher von höchster Priorität die vorherrschenden Clans zu zerschlagen, ihre Territorien in den Besitz der Krone zu übertragen und die dadurch freigewordenen Arbeitskräfte für die Landgewinnung einzusetzen. Nur so können spätere Generationen hoffen den Planeten wie geplant als Jagdrevier nutzen zu können. [...]“ - Rede des ehrenwerten Lord Alac VI. Salensbury vor dem praetorianischen Oberhaus.</blockquote>
<br />
Finley wurde, wie auch seine Geschwister (3 Brüder und 5 Schwestern) auf der falschen Seite der Straße geboren um es nett zu umschreiben. Tatsächlich war sein erstes und schwerstes Vergehen gegen die Obrigkeit, dass er als Caledone auf die Welt kam. Denn seit mehreren Generationen bemühte sich die preatorianische Verwaltung den Planeten in ein großes Jagdrevier für seinesgleichen um zu wandeln, doch dieses Ziel kann nur erreicht werden indem man die ursprüngliche Bevölkerung auf ein absolutes Minimum reduziert und den Sümpfen Land abtrotzt. Der erste Schritt dazu war es durch illegale Landnahmen die Jahrhunderte alten Clanstrukturen zu zerschlagen und die Bevölkerung in Lager umzusiedeln. Die einzige Strafe die es für einen Caledonen der nicht in einem der Arbeitslager lebte gab war mehrjährige Lagerhaft, ganz gleich ob die Anklage erfunden oder berechtigt war.<br />
<br />
Schon früh musste er miterleben wie immer wieder Nachbarn und Verwandte nachts von Truppen der Sicherheitskräfte verschleppt wurden und oft erst nach Jahren, wenn überhaupt, wieder auftauchten. In all den Jahren kochte die Stimmung innerhalb der Clans höher und höher schon bald gab es Gerüchte über einen neuen caledonischen König, ein Titel der seit der Invasion nicht mehr genutzt wurde, der den Widerstand organisierte um ein freies Caledonia V innerhalb des Imperiums zu etablieren so wie es  im Sinn des heilige Patrick, jener Missionar der den Planeten zum imperialen Glauben bekehrt hatte, war. Bevor der inzwischen 19 Jahre alte Familienvater Finley (er hatte mit 16 geheiratet) sich jedoch diesen Rebellen anschließen konnte wurde auch er das Opfer einer Razzia die ihn ohne Verfahren, diese war der Obrigkeit zu zeitaufwendig, in eines der Lager brachte. Das Leben in den Lagern war überall gleich: Hausen in genormte Baracken, Ernährung mit genormte Rationen und Schwerstarbeit bei der Landgewinnung. Zwar gab es Wachen bei den Arbeitstrupps doch sollten diese nur aufpassen das niemand einen Fluchtversuch unternahm. Die Todesrate unter den Insassen war entsprechend hoch.<br />
<br />
Obwohl seine Strafe nur 6 Jahre betrug so kam er doch als gezeichneter Mann zurück zu seiner Familie und das auch nur um sich von Frau und Kindern (2 Söhne, 1 Tochter) zu verabschieden bevor er sich zusammen mit einigen Cousins in die Wildnis schlug, den Schutz seiner Familie übernahmen der Clan, um als Cateran die Transporte der Praetorianer zu überfallen. Die gesamte caledonische Industrie beruhte auf den durch diese Banditengruppen erbeuteten Rohstoffe. Nur einmal in den folgenden Jahren wäre es den Sicherheitskräfte fast gelungen ihn zu fangen, als er zur Hochzeit seiner Tochter aus den Bergen kam um sich den traditionellen Faustkampf mit dem zukünftigen Schwiegersohn zu liefern. Doch eine Hochzeit zu stören war der letzte Fehler den die Patrouille beging. <br />
<br />
Danach war es auf dem Planeten nicht mehr sicher für ihn und auf Anraten seiner neuen Verwandten trat er den caledonischen Irregulären bei, denn obwohl der Planet offiziell keinen Tribut leisten musste meldeten sich doch mehr als Genug Söhne und Töchter des Planeten um für das Imperium und für ihre Heimat zu kämpfen. Diese Regimenter wurden durch Freihändler, die Waren auf und vom Planeten schmuggelten, nach Bakka gebracht von wo aus es mit Transportschiffen an die Front ging. Auf Grund dieser Art von Aushebung nannten sie sich selbst Irreguläre oder Exilregimenter.<br />
<br />
Die nächsten Jahre wurden er und seine Kameraden von einem Schlachtfeld zum nächsten transportiert, immer mit dem Wissen, dass es für sie kein Zurück gab denn auf ihrer Heimatwelt waren sie gesuchte Terroristen. Ihr Einsatz für das Imperium sollte dazu beitragen dass Caledon V vom Joch der Praetorianer befreit wurde. In dem endlosten Feldzug in dem das 58. Caledon kämpfte stand er nahezu jedem Feind des Imperiums gegenüber, ganz gleich ob er von innen oder von außen kam, und trug seinen Teil an körperlichen und mentalen Narben aus diesen Waffengängen davon. <br />
<br />
Alles ging gut bis das 58. Irreguläre nach gut einem Jahr Garnisonsdienst wieder an die Front geschickt werden sollte. Zu allem Überfluss mussten sie sich den Bereitschaftsraum mit einem praetorianischem Regiment teilen dass ebenfalls auf seine Einschiffung wartete. Wie zu erwarten kam es zu überdurchschnittlichen Reibereien und einer erhöhten Anzahl an Unfällen mit Todesfolge. Das ganze gipfelte in einer wilden Massenschlägerei auf dem Exerzierplatz. Worte führten zu Faustschlägen und irgend ein Trottel musste in dem entstehenden Handgemenge ein Bajonett ziehen. Der Trottel endete wie nicht anders zu erwarten mit dem spitzen Ende einer Flöte in der Armbeuge und in einer Lache seines eigenen Blutes. Das einzige Problem dabei: Der Trottel war ein praetorianschier Unteroffizier und die Flöte gehörte Finley. Um den Ermittlungen der Kommissare zu entgehen war ihm jedes Mittel recht um von dort wegzukommen, Desertieren war für ihn jedoch keine Option. Daher kam ihm das Angebot des Werbers für die gohmorische PVS, der schon die ganze letzte Woche nach Freiwilligen gesucht hatte, ganz gelegen um den Planeten verlassen zu können, die Tinte auf den Marschbefehl war noch nicht trocken da saß er schon im Transporter der Kurs auf den Sprungpunkt nahm. <br />
<br />
Im Orbit über Koron erfuhren er, dass er zusammen mit einer Nachschublieferung direkt in der Gefechtszone und nicht erst in der Heimatkaserne abgesetzt werden würden, laut Frachtliste war er ein Stück selbst ladende Fracht, zum Glück hatte man eine passende Montur der PVS an Bord, tatsächlich waren die Uniformen Kistenweise vorhanden, so dass er sich während des Landeanflugs passend einkleiden und mit der Ausrüstung vertraut machen konnte. Es war ein verdammt holpriger Flug der nach dem Eintritt nicht besser wurde dann man mitten durch starken Schneefall und böigen Wind musste, vor allem mit einem Komiker als Piloten der noch meinte dass er schon schlimmere Flüge hinter sich hatte.<br />
<br />
Signatur:<br />
Name: Finley Argyle Patrick Cameron <br />
Herkunft: Caledon V<br />
Aussehen: 2,10 Meter / 180 Kilo, schwarze Haare und Bart mit erstem Grau,dunkelgrüne Augen, vernarbt<br />
Kleidung: PVS Uniform, Glengarry  Bonnet, Belted Plaid<br />
Ausrüstung: schweres Automatikgewehr, Breacher-Kit, Sax &amp; Buckler, Rosenkranz, Gebetsbuch, Tin Whistle, Taschenuhr<br />
<img src="http://i1092.photobucket.com/albums/i417/Ganruy/RPG/fine.gif" loading="lazy"  alt="[Bild: fine.gif]" class="mycode_img" />]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Yok-Thogor]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=947</link>
			<pubDate>Mon, 12 Aug 2013 16:14:08 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=275"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://koron3.de/showthread.php?tid=947</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-size: 3pt;" class="mycode_size"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">[CENTER]Die Unmenschen[/CENTER]</span></span><br />
<br />
<br />
[CENTER]<img src="http://fc01.deviantart.net/fs71/f/2012/353/8/e/orc_archers_squad_by_daroz-d5oi7u9.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: orc_archers_squad_by_daroz-d5oi7u9.jpg]" class="mycode_img" />[/CENTER]<br />
<a href="http://daroz.deviantart.com/art/Orc-Archers-Squad-343491633" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Quelle</a><br />
<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Auszug aus dem Studienband des Inquisitors Ezekiel Niederwald vom Ordo Xenos über den Homo sapiens apris.</span><br />
<br />
Der Homo sapiens apris (untergeordnet dem Homo sapiens variatus, bzw. dem Homo sapiens gigantus; Auf niedergotisch und im Volksmund: Schweine- oder auch Unmensch) gehört zu den wohl barbarischsten Formen der Meta-Menschheit. Allerdings auch zu denen, welche sich am intensivsten an ihre Umgebung angepasst haben.<br />
<br />
Anmerkung: Die Arbeiten von Ezekiel Niederwald gelten inzwischen als veraltet und ungenau und wurden in gekürzter Fassung korrigiert und ergänzt. Die relevantesten Daten wurden als separater Artikel angefügt.<br />
<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Der Planet Mors</span><br />
<br />
<br />
Der Homo sapiens apris stammt ursprünglich von einer ehemals modernen, heute eher spät-urzeitlichen Welt namens Mors, die vor dem großen Warpsturm eine blühende Kolonialwelt war. Der Planet selbst liegt im nördlichen Bereich des Segmentum Pacificus. <br />
<br />
Irgendetwas muss während der Isolation des Planeten vorgefallen sein, das die Bevölkerung in ihrer Entwicklung derart zurückwerfen konnte. Man vermutet eine warp-bedingte Veränderung der Umweltbedingungen und eventuell irgendeine Art magnetische Störwelle, welche sämtliche Technik dort unbrauchbar machte, denn als Mors erstmals wieder betreten wurde, fand man von den uralten Kolonialbauten nur noch Ruinen wieder. Tatsächlich konnte man den Haupt-Siedlungsort nur anhand einer Statue des Gott-Imperators identifizieren, die fast zur Gänze von der Vegetation verschlungen worden war und bereits vor Jahrhunderten durch einen Erdstoß zerstört worden sein musste.<br />
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Das Klima ist dem alt-terranischen sehr ähnlich, wenn auch etwas kälter und feuchter. Nadelwälder und Schneebedeckte Gebirgsketten dominieren das Landschaftsbild der nördlichen Halbkugel, zum Äquator hin wird das Klima etwas milder, mit größeren und vor allem mehr Laubbäumen. Die Tiere dieses Planeten sind gewaltig und wild, diverse Scouts wollen bereits Keiler von der Größe eines Leman-Russ-Panzers gesehen haben, auch wenn das wenig glaubhaft klingt. Insgesamt ähneln viele der Spezies auf Mors der terranischen Tierwelt, was auf das starke Terraforming zurückzuführen ist, welches hier einstmals betrieben wurde. Der Planet umrundet die Sonne des Systems innerhalb von 275 Standardtagen, die Zeitdistanz von Sonnen-Auf- und -Untergang beträgt an die 37 Standardstunden. Der Planet selbst besitzt lediglich 42% der Masse von Terra.<br />
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Lässt man den Blick ein wenig den Horizont entlang schweifen, fallen einem früher oder später Pech-schwarze Rauchschwaden auf, die aus einigen der Felswände hervorquellen.<br />
Es sind diese Orte, an denen man eben das finden kann, was auf dieser Welt intelligentem Leben wohl am nächsten kommt. Des Nachts kann man ab einer gewissen Nähe zu diesen Orten lautes Gebrüll und eine Art primitive Musik vernehmen, während helle Lichter die völlige Finsternis der mondlosen Nächte durchdringen.<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Anatomie/Bios</span><br />
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Der Homo sapiens apris, oder Bhrak, wie sie sich nennen, hat eine ausgewachsene Größe von bis zu 1,90 Standardmetern (es existieren allerdings auch Riesenwüchse von - angeblich - knapp 3 Standardmetern) und eine durchweg dunkelbraun/graue bis schwarz/braune Haut. Diese ist im Vergleich zur menschlichen Haut sehr dick, daher ein wenig steif und ledrig, Verbrennungs-bedingtem Narbengewebe nicht unähnlich.<br />
Die meisten von ihnen haben starre, gelbe Augen und lange, spitze Zähne, die Teils aus ihrem Unterkiefer hervorragen. Ihre Nasen sind stark ausgeprägt und haben etwas von Schweine- oder Hunde-Schnauzen, von wo auch ihr gotischer Name stammt. Sie verfügen lediglich vereinzelt über Körperbehaarung, auch wenn sie Kopf-, aber kein Gesichtshaar ausbilden.<br />
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Der Rest ihres Körperbaus ist dem Terranischen sehr ähnlich, wenn auch bulliger, vermutlich liegt es an einer Veränderung des Hormonhaushaltes, dass die Muskulatur beim Homo sapiens apris wesentlich stärker ausgebildet ist. Das Skelett ist sehr robust und besteht aus massiven Knochenkonstrukten, welche im Wechselspiel mit der starken Muskulatur und den gewaltigen Lungen Bärenkräfte und eine hohe Ausdauer hervorbringen.<br />
Ihre Stimmen sind ähnlich laut wie die der Orks, die Sprache fällt allerdings etwas flüssiger und schneller aus, als bei den Grünhäuten, jedoch nicht weniger grobschlächtig. Viele der Laute, die sie absondern sind Grunz-, Schnauf- und Knurr-Laute und lassen einen schnell vergessen, dass man nicht grade einem wilden Tier gegenübersteht, denn tatsächlich sind die Anführer mehr oder minder intelligent und häufig die einzigen, mit denen man ausschließlich auf gotisch kommunizieren kann.<br />
Wenn nicht diverse Untersuchungen, inklusive diverser Lebend-Sezierungen, Chromosomen-Zählungen und neurochirurgischer Untersuchungen bewiesen hätten, dass diese Kreaturen menschliche Wurzeln haben müssen, könnte man fast annehmen, es hier mit Grünhäuten zutun zu haben. <br />
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Davon ab ergaben Messungen schwankende Werte psionischer Aktivität zwischen den Klassen Psi und Xi, wenn auch nur bei einigen wenigen Individuen, welche interessanterweise meist diejenigen waren, die bei den untersuchten Stämmen die Rolle des Anführers inne hatten.<br />
Es gab aber keinerlei Anzeichen für bedenkliche, nach außen gerichtete psionische Aktivität, für welche ihre innere Struktur vermutlich zu flucktuativ ist. Daher locken sie scheinbar auch keine Dämonen oder ähnliches an. Sonderbar, aber unwesentlich.<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Fortpflanzung/Lebenserwartung</span><br />
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Die Betrachtung ihres Vermehrungsprozesses gibt weiteren Aufschluss darüber, woher ihre Wurzeln rühren könnten, da die Bhrak vom Prinzip her steril sind und ihre Spezies scheinbar nur aus Bullen besteht. Sie besitzen zwar noch menschliche Genitalien, diese werden allerdings längst nicht mehr für die Fortpflanzung verwendet, sie dienen nur noch als Ausscheidungsorgan. Auch ihre Neigung, bei Körperkontakt sofort eine Provokation zu vermuten spricht dafür, dass sie sich nicht fortpflanzen wie zB. der Mensch. Xenologen des Ordo Xenos behaupten tatsächlich, dass dieses Verhalten eine Art Kompensations-Komplex darstellt, welche das körperliche Paarungsritual ersetzen soll. Derlei unsinnigen Theorien sollte man allerdings keine Beachtung schenken.<br />
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Tief in ihre Höhlen eingelassen, in denen primitiver Bergbau betrieben wird, befinden sich diverse erhöhte Gruben, in denen eine bräunliche, übel riechende Brühe vor sich hin wabert und mit riesigen Feuern erwärmt wird. Der Ursprung dieses Gebräus konnte nicht ermittelt werden. Es handelt sich dabei vermutlich um eine Mischung aus verschiedenen Enzymen, Aminosäuren und Proteinen, sowie verrottender Biomasse, was zumindest den grässlichen Gestank erklären würde, welchen diese absondert.<br />
Man erklärte sie uns als sogenannte "Ursuppe", eine Art religiöses Relikt, dem ihre Nachkommenschaft entspringt. Tatsächlich gewährte man uns die Beobachtung eines dieser Ereignisse, während welchem Blasen zur zähen Oberfläche aufsteigen, bis plötzlich eine Art dünner Sack auftaucht, welcher aus der Brühe herausgezogen und aufgeschlitzt wird. Hervor kommt - zusammen mit weiterer Flüssigkeit, deren Geruch an Erbrochenes erinnert - ein verschmierter Torso, welcher in seiner Größe bereits dem eines ausgewachsenen Bhrak nahe kommt. Was folgt, ist ein kräftiger Schlag in den Nacken, welcher den ersten Atemzug verursachen soll. Bedauerlicherweise blieb eben dieser beim beobachteten Torso aus, was zum zeitnahen Ausweiden und verzehren des leblosen Leibes führte.<br />
Hierbei zeigen die anderen beteiligten Bhrak keinerlei emotionale Regung, für sie scheint es normal zu sein, nicht-lebensfähige Stammesmitglieder zu verspeisen. Angeblich würde dies in Hungerzeiten auch mit unnütz gewordenen Stammesmitgliedern oder Besuchern gemacht, man legte uns mehr oder minder freundlich nahe, hier nicht all zu viel Zeit zu verbringen.<br />
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Die maximale Lebenserwartung eines Bhrak ist schwierig einzuschätzen, da sie durch ihr kriegerisches Leben oft durch äußere Einflüsse - heißt frühzeitig - versterben. Angesichts der Tatsache allerdings, dass sie bereits ein Jahr nach dem Schlüpfen völlig ausgewachsen zu sein scheinen und sich ihre Zell-Strucktur ab einem Alter von etwa 12 Jahren rapide zu verändern scheint, schätzt man ihre effektive Lebenserwartung auf kaum mehr als zwanzig Jahre, in Rücksicht auf gleich-bleibende Umweltbedingungen, die Ernährung, etc..<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Ernährung</span><br />
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Insgesamt gibt sich der Homo sapiens apris gerne einem nahezu karnivoren Lebensstil hin, auch wenn sie sich von vielem ernähren können, ohne Nachteile zu erleiden. Es scheint ihnen eher ein psychologisches Bedürfnis zu sein, Muskel- und Fettgewebe zu verzehren, Notfalls eben auch das der Artgenossen. Sie scheinen allerdings auch vor anderen Spezies keinen Halt zu machen, wie diverse Leichenfunde belegen. Ob sie auch Menschenfleisch vertilgen, wissen wir nicht genau, gehen aber anhand des breit-gefächerten Spektrums an Fleischquellen schwer davon aus, dass man es nicht auf einen Versuch ankommen lassen sollte.<br />
Nun mag man denken, dass die Bhrak fast ausschließlich andere Humanoide und Xenos vertilgen, doch dem ist nicht so. Tatsächlich speist den Großteil ihrer Ernährung nach wie vor die heimische Tierwelt in Form von Fleisch, Knochenmark und Eiern, welche aus den Nestern riesiger Greifvögel geraubt werden. Wie der Mensch auch sind die Bhrak im Prinzip Allesfresser und ließen sich sicher über Zeit umgewöhnen.<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Das Wesen</span><br />
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Ihre gesamte Denkweise beruht auf überwiegend animalischen Rastern: Fressen, Schlafen, Fortpflanzung und Dominanz. Lediglich der Überlebens- und der Rudel-Instinkt binden die Bhrak zu organisierten Stämmen zusammen und lassen sie geschlossen in die Schlacht ziehen. Jede Sippe hat einen starken Anführer, der alle zusammen hält und an welchen die Stammesmitglieder gebunden zu sein scheinen.<br />
Höhere Werte wie Loyalität oder Opferbereitschaft kennen sie nicht, auch verstehen sie das Prinzip von Wertmitteln nicht. Sie in eine moderne Gesellschaft integrieren zu wollen dürfte für völlig zwecklos und vermutlich sogar gefährlich gehalten werden und das mit Recht. <br />
Dennoch scheint eine gewisse Integration in das Imperium zu Terra im Rahmen des Möglichen zu liegen, nach dem man den ersten Widerstand gebrochen hat. Sicherlich fände sich eine Möglichkeit zur Domestizierung und zum sinnvollen Einsatz als Arbeitskräfte, oder als Hilfstruppen an der Front, da sie körperlich sehr zäh sind und es ein Jammer wäre, solche Ressourcen nicht zu nutzen.<br />
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Was genau der Grund ihrer technologischen Rückständigkeit ist, ließ sich noch nicht zur Gänze ermitteln, allerdings verfügen sie innerhalb ihres technischen Niveaus über diverse Kniffe, die man auf den ersten Blick nicht erwarten würde. Erste Hypothesen legen nahe, dass Bhrak aufgrund ihrer niederen Hirnfunktionen nicht dazu in der Lage sind, höhere wissenschaftliche Prinzipien zu begreifen, was in einer starken Technophobie gipfelt. Funde belegen nämlich, dass sich die Technik auf diesem Planeten über Jahrhunderte kaum verändert haben kann, es wirkt fast, als wäre hier die Zeit stehen geblieben.<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Kulturell/Gesellschaftlich</span><br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Kultur und Religion</span><br />
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Die Bhrak pflegen einen simplen und gewaltverherrlichenden Kult, der keine direkte Götter-, oder Geister-Verehrung beinhaltet, sondern eher auf einer Art Autotheismus gründet, wenn man den Höhlenschmuck für mehr als bloße Eitelkeit halten möchte.<br />
In Stein gehauene Kreaturen und Abbilder ihrer Selbst, Wandmalereien und Opfersteine wirken wie Relikte aus ihrer Vergangenheit, welche - frei interpretiert - von Gewalt und Tod gradezu geschwängert zu sein scheint.<br />
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Diese sind in nahezu jeder Siedlung zu finden, welche sich oft bis tief in die Berge hinein erstrecken, an welche sich ihre Siedlungen und Festungen anschmiegen und erst untertage ihre wahre Größe offenbaren. Dort wühlen sie wie besessen in der Erde, sprengen Felsen mit Bohrern und Holzkeilen, ehe sie beginnen, Erze abzubauen, aus welchen sie Werkzeuge, Rüstungen und auch Waffen herstellen. <br />
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Sie lieben es, ausladend und lärmend Feste zu feiern, mit riesigen Feuern, über denen Tierkadaver aufgespießt werden und Früchten, welche zum Vergären ausgelegt und dann verspeist werden. Man versicherte uns, dass diese Früchte frisch ungenießbar wären, was stimmte, im Vergleich zu ihrer schleimigen Faulform allerdings kaum eine Besserung aufzeigten. <br />
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Sie schufen gewaltige Kriegstrommeln, auf denen sie Nachts laute und hämmernde Rhythmen fabrizieren und ihre brüllenden Stimmen mit dem Ohren-betäubenden Trommellärm wetteifern lassen. Häufig werden diese barbarischen Feste in Verbindung mit Siegen auf dem Schlachtfeld gefeiert, bei welchen anbei Heldenkadaver aufgebahrt und für den Verzehr geröstet werden, während man tote Feinde über dem Brutkessel aufreiht, diese aufschlitzt und ihr Blut in das Schleim-artige Gemisch tropfen lässt, bevor man ihre Körper zerstückelt und ebenfalls hinein wirft. <br />
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Nach ihrer Definition schwächt Frieden das Volk und lockt Fremdlinge an, welche dann eine Chance bekämen, die Bhrak zu unterwerfen. Dies sei auch der Grund, warum man uns gleich zu Anfang mit ihrer direkten Macht konfrontiert hatte. Der Gedanke, dass die innere Zerrissenheit ihrer Spezies und die streitsüchtige Herrschaft einzelner Warlords den selben Effekt haben könnten, ignorieren sie dabei völlig. Allein die Tatsache, dass sie vergangene Besucher davon "überzeugen" konnten, sie nicht länger zu behelligen, reicht ihnen als Beweis für ihre Theorie völlig aus, auch wenn es trotz allem vorkommt, dass einzelne Trupps von Sklavenjägern entführt und wie Nutztiere gefügig gemacht werden.<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Gesellschaft und Gesetze</span><br />
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Für Bhrak dreht sich alles um Nahrung, Wasser, ihr Territorium, ihre Geburtsteiche und den Stahl, den sie abbauen, da sie immer mehr davon benötigen um daraus Waffen und Rüstungen für ihre Armeen herzustellen, welche regelmäßig losziehen um das eigene Territorium zu vergrößern und neues, organisches Material heranzuschaffen, um Stamm und Ursuppe zu nähren. Kleinere Stämme, wie unsere Gastgeber, die Schwarzfüße, beschränken sich darauf, ihre eigenen Rotten zusammen zu halten und ihr Territorium zu verteidigen.<br />
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In jedem Fall ist es so, dass sich eine Rotte um dessen Häuptling herum aufbaut, dieser ist meist der Stärkste, Gerissenste und damit meist auch der Klügste unter ihnen. Sie heben sich selten optisch vom Rest ihres Stammes ab, brüllen lediglich autoritär Befehle hervor, welche dann auch ohne Widerrede befolgt werden. Auf ihren Ruf hin verwandelt sich eine grunzende, fressende Meute in eine blutdürstige Kriegsbande, ohne einen Zweifel daran, dass der Befehl des Häuptlings der richtige ist.<br />
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Häuptling und Rotte scheinen instinktiv miteinander verbunden zu sein, denn es konnte bereits beobachtet werden, dass einzelne Bhrak - von ihrer Gruppe abgeschnitten - alles daran setzen, den Anschluss wieder zu finden. Lediglich Häuptlinge und niedere Anführer scheinen sich längerfristig von ihrem Stamm trennen zu können.<br />
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Sollte der Häuptling einer Rotte sterben, bricht eine schwierige Zeit für den Stamm an, da die Bhrak einen Anführer brauchen um richtig zu funktionieren und mehr zu sein, als ein ungeordneter Haufen semi-intelligenter Tiere. Man vermutet inzwischen eine Art genetischer Degeneration des Kleinhirns dahinter, welche eine geminderte Fähigkeit zur Selbstreflexion zur Folge hat. Allerdings können sie nicht einfach einen neuen Anführer benennen, ihnen bleibt nichts übrig, als darauf zu harren, dass entweder ein neuer Bhrak aus der Ursuppe hervorkommt, der das Zeug zum Anführer hat, oder aber einer der Anwesenden sich doch noch zum Häuptling bekennt. Sollte keines der beiden Szenarien innerhalb eines gewissen Zeitraumes eintreffen, so neigen Siedlungen dazu, sich zu zerstreuen, oder von anderen, koordinierteren Stämmen unterworfen zu werden.<br />
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Allerdings kann es auch vorkommen, dass unter einem herrschenden Häuptling ein neuer Anwärter schlüpft, in diesem Fall liegt es nahe, dass der Herrschende unter Druck steht, seinen Konkurrenten zu töten, ehe dieser eine Gefahr darstellt. Häufig genug führte ein solches Ereignis bereits zur Spaltung ganzer Bhrak-Nationen, denn je größer ein Stamm wird, desto größer ist auch die Gefahr, dass sich ein neuer Häuptling erhebt und seinen Teil der Rotte beansprucht. Oft genug kommt es aber vor, dass die "Nachkommenden Anführer" zu klug sind, um sich dem derzeitigen Häuptling auf dem Höhepunkt seiner Macht zu stellen. Häufig legen sich etwaige Anwärter auf die Lauer, verfolgen gegebene Befehle, dominieren in ihrer eigenen Mikro-Rotte bereits einige Stammesmitglieder, bevor die Gelegenheit da ist und der alte Anführer gestürzt werden kann.<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Klassen</span><br />
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Bhrak kennen in ihrer Gesellschaft keine "Klassen" im eigentlichen Sinne, da jeder von ihnen, ausgenommen den Anführern, auf einer gemeinsamen Befehlsebene verweilt und agiert. Zwar sind die jeweiligen, genetisch überlegenen Bhrak-Anführer immer in einer Position über dem Rest des Stammes, dennoch leben sie auf Augenhöhe mit allen anderen, nehmen die gleiche Nahrung zu sich und schlafen auf den selben Nachtlagern. Ihre Stämme teilen sich lediglich in differenzierte Aufgabenfelder auf, welche - je nach Komplexität und Ausgezehrtheit - auch einen Unter-Anführer haben können, die schwarze Zitadelle zum Beispiel hat in jedem Aufgabenfeld mindestens zwei Anführer, weil die Bevölkerung der Zitadelle alle bisher bekannten Rahmengrößen der Bhrak-Stämme sprengt!<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Krieger</span><br />
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Wie zu erwarten, haben auch die Bhrak so etwas wie ein Militär, wobei man sagen muss, dass es sich beim Oberbegriff des Kriegers lediglich um eine Verallgemeinerung handelt, da jeder Bhrak innerhalb einer Siedlung ein Krieger ist. Es gibt unter ihnen keinen einzigen, welcher nicht im Stande wäre, einen Stein zu schleudern, eine Waffe zu schwingen oder einen Bogen zu spannen. Lediglich die größten der Stämme können es sich leisten, der Dekadenz einer eigenen Kriegerkaste zu frönen.<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Jäger</span><br />
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Für das Überleben jeder Siedlung notwendig sind die Jäger. Sie sind diejenigen, die oft über Wochen hinaus in die Wildnis gehen, um zu jagen, oder wenigstens Beute auszumachen und Fallen auszulegen. Ferner dienen Jäger im Kampf oft als Späher und Fernkämpfer, aber auch im Nahkampf sind sie zähe Gegner, kommt es doch des öfteren vor, dass man bei der Jagd nicht das einzige, hungrige Raubtier vor Ort ist. Ihre Bewaffnung variiert dabei von Stamm zu Stamm und reicht von Bögen und Steinschleudern bis hin zu Armbrüsten und Wurfspeeren. Oft werden Gifte eingesetzt, um die Jagd zu vereinfachen und vor allem um einigen Tieren überhaupt Herr werden zu können, da diese sonst schlichtweg zu ausdauernd wären um effektiv bejagt zu werden.<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Bergbewohner</span><br />
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Der Begriff Bergbewohner umfasst größtenteils die Bhrak, welche innerhalb der Minen, bzw ihrer Festungen arbeiten. Sie teilen das Graben im Fels, das Schmelzen von Erzen und alten Waffen und das Schmieden neuer Werkzeuge und Waffen gerecht unter sich auf. Welche Art von Stahl verarbeitet wird hängt meist von der Region ab, in welcher der Stamm lebt, was sich vor allem in Farbe und Form vieler Waffen und Werkzeuge aber auch der Rüstungen widerspiegelt. Meist ist es so, dass die Aufgaben der Bergbewohner am strengsten durch den Stammesführer überwacht und kontrolliert werden, da es extrem wichtig ist, dass die Abläufe - so primitiv sie scheinen mögen - einigermaßen fließend verlaufen.<br />
Bricht die Schlacht heran, haben die Bergbewohner meist Waffen in Form großer Steinschleudern oder Rammböcken gefertigt und bringen diese mit in die Schlacht ein. Speziell für die Jagd auf die riesigen Bergvögel bauten die Bergbewohner von Arara-Khuun eine Reihe von Balisten, welche Harpunen in Richtung der großen Greifvögel abfeuern konnten. Oft genug wurden diese schon zur Selbstverteidigung zweckentfremdet. Meist sind es auch die Bergbewohner, die an zu fertigenden Waffen experimentieren und versuchen, Schwerter immer noch schärfer und Pfeile immer noch durchschlagender zu machen.<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Brüter</span><br />
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Die Brüter sind so etwas wie die Versorgungstruppe eines Stammes, da sie sich überwiegend um unliebsame Aufgaben wie das Ausbeinen von Tierkadavern, das Fertigen von Kleidung und das Überwachen der Brutkessel kümmern. Das erste, was ein neugeborener Bhrak sieht, ist immer der prüfende Blick eines Brüters, welcher nur darauf wartet, ihm beim kleinsten Zeichen von Lebensunfähigkeit das Genick zu brechen. Ferner raffinieren sie auch das Pech aus den Sümpfen für die Herstellung von Brandpfeilen, während die Jäger unterwegs sind und sich nicht selbst um Nachschub kümmern können. In einigen Stämmen führen die Brüter auch eine Art Pferch in welchem Tiere wie Keiler, Wölfe, oder auch riesige Vögel abgerichtet werden, um sie im Krieg oder bei der Jagd einsetzen zu können. Ansonsten reihen sich Brüter zusammen mit Waldbewohnern und Sammlern in die schwer gepanzerten Frontreihen ein.<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Waldbewohner</span><br />
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Als Waldbewohner werden etwas missverständlich eben jene Bhrak bezeichnet, welche für das Heranschaffen von Brennmaterial zuständig sind. Hierzu ziehen sie in größeren Gruppen in die Wälder und suchen nach Bäumen, die für ihre Feuer oder den Bau gefällt werden können. Ersterer Verwendungszweck ist allerdings in diversen Schmieden bereits veraltet, da viele inzwischen Steinkohle verwenden, alles, was die Waldbewohner nicht zu Holzkohle veredeln, wird für den Bau von Hütten, Palisaden und das Schnitzen von Pfeilen und Werkzeugen verwendet, was ebenfalls meist in den Aufgabenbereich der Waldbewohner fällt.<br />
Meist bilden Waldbewohner die Hauptstreitmächte der Stämme und ziehen schwer gerüstet in die Schlacht. Bewaffnet mit Schwert und Schild, oder langen Speeren um Kampfbestien abzuwehren stoßen sie in verschiedenen Formationskombinationen vor, sofern ein Anführer sie erst einmal koordiniert hat. Tatsächlich haben übergroße Horden teilweise für jede Waffengattung der Waldbewohner eigene Truppenführer, welche allerdings lediglich Stellvertreter darstellen, welche Befehle entgegen nehmen und an die Rotte weitergeben. Sie sind dicht am Geschehen, was ein solches Vorgehen unabdingbar macht.<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Sammler</span><br />
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Sammler sind meist die Begleitung größerer Trupps und dafür verantwortlich, dass alles funktioniert und es keine unliebsamen Überraschungen gibt. So halten Sammler Ausschau nach Gefahren, mischen Gifte aus zuvor gesammelten Pflanzen und Tiergiften oder kümmern sich um die Versorgung verletzter und kranker Stammesmitglieder, wobei das häufig bloß bedeutet, dass sie überprüfen, ob die Betroffenen noch atmen. Sammler sind meist für das Überwachen der Linien und das Überbringen von Befehlen verantwortlich, oder sorgen durch vorher geplante Finten für Ablenkung, so dass der Rest des Stammes tödlich zuschlagen kann. Die meisten der "gefallenen Helden" sind Sammler und man kann sich zu 100% sicher sein, dass sie stolz darauf sind, so gestorben zu sein.<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-size: 3pt;" class="mycode_size">[CENTER]Postwendende Ergänzungen und Korrekturen durch Malleficus Atra vom Adeptus Biologicus[/CENTER]</span></span><br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Allgemeines</span><br />
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Nach Beratung und Abwägung wurde der Homo sapiens apris als Meta-Mensch niederer Ordnung eingestuft. Er besitzt somit kein Recht auf körperliche und geistige Eigenständigkeit, sämtliche Populationen wurden zum alleinigen Eigentum des Gott-Imperators und seiner Streitmächte erklärt. Ferner wird die Unterwerfung, Internierung und Anpassung jedes Homo sapiens apris zu imperialem Recht und vollstreckbar durch jeden imperialen Offiziellen und Inquisitoren.<br />
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Inzwischen gilt der homo sapiens apris als "lebende Bioressource" und in seiner Urform als "zukünftig-ausgerottet".<br />
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Sämtliche Prozesse im Bezug auf den weiterführenden Einsatz des Homo sapiens apris, inklusive Domestizierung, Vermehrung und Optimierung unterliegen ständiger Prüfung und strenger Kontrolle durch die Inquisition.<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Der Planet Mors</span><br />
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Noch während der fortschreitenden Unterwerfung des Planeten wurde mit einer neuen Besiedlung begonnen, da der Sieg der imperialen Truppen lediglich eine Frage der Zeit war. Erst die großflächige Internierung verursachte größere Probleme in Form von wahllosen Mutationen innerhalb degenerierter Stämme endlang einiger Gebirgsketten.<br />
Tatsächlich bildete sich dort ein primitiver Chaos-Kult, welcher mit hoher Brutalität versuchte, die Truppen des Gott-Imperators zurückzudrängen und zu korrumpieren, schlussendlich allerdings von einer Kompanie der Ultra Marines und mehrerer Centurien von Catachan an der exponentiellen Vermehrung durch "Ansteckung" internierter Artgenossen gehindert werden konnte. Auch wenn die Kämpfe derzeit noch andauern, ist ein wohl-verdienter Sieg bereits abzusehen, der bestehende Konflikt wird derweil genutzt, um verbesserte Domestizierungsverfahren via Feldversuch auszutesten.<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Bios/Mutationen/Domestizierung</span><br />
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Noch während der Anfangsphase ihrer Erschließung ergaben diverse Untersuchungen, dass der Aufbau der Genstruktur beim Homo sapiens apris keinesfalls willkürlich sondern programmiert worden sein muss. Innerhalb gewisser Zeitphasen scheint sich ihre neurologische Physiologie vereinzelt neu zu strukturieren und dann eine Art kontrollierte Mutation auszulösen, das Ergebnis ist dann ein Bhrak, der sich zum Gruppen-, bzw. Stammesführer erhebt. Die verantwortliche Anomalie wurde in ihrer Auftrittsform festgehalten und als "Alpha-Mutation" eingetragen.<br />
Diese Mutation gibt den Alpha-Bhrak eine Art psionische Aura, bestehend aus berieselnden, psionischen Impulsen, welche die neurologischen Bahnen naher Bhrak beeinflussen und diese auf den nahen Alpha eichen. Diese Eichung erfolgt über Zeit oder bei Erstkontakt, je nach dem, ob die betreffenden Rudel-Bhrak sich bereits nach einem Alpha ausgerichtet haben. Alpha-lose Bhrak - oder auch Drohnen - agieren ohne kontrollierten Antrieb unstrukturiert, einzelgängerisch und können erst durch Konditionierung abgerichtet werden.<br />
Eine bewährte Alternative hierzu bietet das sogenannte Sonden, welches nach der Unterwerfung der ersten größeren Stämme entwickelt wurde. Die Prozedur ist der telepathischen Bindung von Servitoren ähnlich, allerdings wesentlich kostengünstiger zu realisieren, da keine Lobotomisierung der Drohne von Nöten sind. Es braucht lediglich einen unterwiesenen Psioniker, welcher mit einer sogenannten "Riesel-Sonde" ausgestattet wird und dann selbst die Rotte anstelle eines Alphas anführt.<br />
Da es sich hier um eine niedere Form psionischer Bindung handelt genügen hier schon Psioniker, deren Spannweite niedrig und die geistige Gesundheit daher leicht unter Kontrolle zu halten ist. Daher ist es möglich und längst praktikabel, imperialisierte Rotten gegen die entstandenen Rebellen- und Chaos-Horden einzusetzen.<br />
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Anbei konnte endlich festgestellt werden, was Bhrak so standhaft macht: Ihr verändertes Hormonsystem pumpt in Stresssituationen riesige Mengen Adrenalin und Dopamin in ihren Kreislauf, welche wilde Rotten in eine Art Tobsucht versetzen. Diese unterdrückt das Schmerzempfinden und setzt Energie frei, verursacht allerdings auch cholerische Anfälle und ähnliches. Man erwägt bereits Forschungen zur Nutzung dieser Eigenschaft, selbstredend nur mit dem Segen des Imperators.<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Fortpflanzung</span><br />
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Das Adeptus Biologicus machte es jüngst möglich, die Klon-Pools des Homo sapiens apris zu analysieren und genetisch zu stabilisieren, so dass die Alpha-Mutation durch eine simple Genophage ausgerottet wurde. An einer weiterführenden, genetischen Optimierung wird gearbeitet, um auch abseits des angestammten Systems zunehmend Bhrak-Truppen einsetzen zu können.<br />
Ferner konnte nach Entschlüsselung des Klon-Prozesses endlich damit begonnen werden, auf alten Skripten beruhende Gentanks anzulegen, auf deren Basis eine Massenzüchtung genetisch optimierter Drohnen des Homo sapiens apris realisiert werden könnte. Die Orden des Mars stellten hierfür eine eigene Delegation zur Verfügung, welche mit dem Segen des Imperators fortwährend an der Umsetzung dieses Projektes arbeitet.<br />
<br />
Allerdings ergab sich ein Problem, welches auf Viridis Prime festgestellt wurde: Allem Anschein nach besitzen Bhrak innerhalb ihres Körpers ein Organ nahe der Gallenblase, welches direkt mit ihrem Verdauungstrakt verbunden ist. In vergangenen Obduktionen scheint dieses drüsenartige Organ übersehen, oder als Gallendrüse fehlinterpretiert worden zu sein, was nun allerdings für Probleme sorgt. Denn entgegen etwaiger Vermutungen schüttet dieses Organ keine Gallenflüssigkeit aus, sondern produziert Nährflüssigkeit!<br />
Isolierte Drohnen neigen dazu, ihre Nährflüssigkeit durch Erbrechen zu verbreiten. Gelangt diese Nährflüssigkeit in "fruchtbare" Gewässer, beginnt die Flüssigkeit selbstständig, sich zu einer neuen "Ursuppe" weiterzuentwickeln. Einerseits ließe sich diese Erscheinung sicher für die Nachzüchtung nutzen, allerdings äußert sich dadurch auch die deutliche Gefahr einer Kontamination ganzer Planeten durch diese Spezies!<br />
<br />
Testweise wurde zuvor gesammelte Ur-Bhrak-Nährflüssigkeit über einer Welt abgeworfen, welche für einen Exterminatus vorgesehen war. Die Bhrak breiteten sich dort wie eine Seuche aus und fielen wie Heuschrecken über die Bevölkerung her, was nach ihrer postwendenden Dezimierung mittels einer weiteren Genophage - statt dessen Terminierung - eine Neubesetzung des Planeten ermöglichte.<br />
<br />
Aber Vorsicht: Es ist äußerst fraglich, wie die Inquisition zu derlei Methoden steht, besonders die puritanischen Flügel sehen solches Vorgehen mit Argwohn.<br />
<br />
(Ironischerweise halten sich inzwischen diverse Inquisitoren Bhrak-Drohnen (im Soldatenjargon auch Jarheads) als Begleiter, da diese - ähnlich wie Servitoren - eine einschüchternde Ausstrahlung besitzen, allerdings dynamischer anzuleiten und billiger herzustellen sind.)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size: 3pt;" class="mycode_size"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">[CENTER]Die Unmenschen[/CENTER]</span></span><br />
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[CENTER]<img src="http://fc01.deviantart.net/fs71/f/2012/353/8/e/orc_archers_squad_by_daroz-d5oi7u9.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: orc_archers_squad_by_daroz-d5oi7u9.jpg]" class="mycode_img" />[/CENTER]<br />
<a href="http://daroz.deviantart.com/art/Orc-Archers-Squad-343491633" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Quelle</a><br />
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<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Auszug aus dem Studienband des Inquisitors Ezekiel Niederwald vom Ordo Xenos über den Homo sapiens apris.</span><br />
<br />
Der Homo sapiens apris (untergeordnet dem Homo sapiens variatus, bzw. dem Homo sapiens gigantus; Auf niedergotisch und im Volksmund: Schweine- oder auch Unmensch) gehört zu den wohl barbarischsten Formen der Meta-Menschheit. Allerdings auch zu denen, welche sich am intensivsten an ihre Umgebung angepasst haben.<br />
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Anmerkung: Die Arbeiten von Ezekiel Niederwald gelten inzwischen als veraltet und ungenau und wurden in gekürzter Fassung korrigiert und ergänzt. Die relevantesten Daten wurden als separater Artikel angefügt.<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Der Planet Mors</span><br />
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Der Homo sapiens apris stammt ursprünglich von einer ehemals modernen, heute eher spät-urzeitlichen Welt namens Mors, die vor dem großen Warpsturm eine blühende Kolonialwelt war. Der Planet selbst liegt im nördlichen Bereich des Segmentum Pacificus. <br />
<br />
Irgendetwas muss während der Isolation des Planeten vorgefallen sein, das die Bevölkerung in ihrer Entwicklung derart zurückwerfen konnte. Man vermutet eine warp-bedingte Veränderung der Umweltbedingungen und eventuell irgendeine Art magnetische Störwelle, welche sämtliche Technik dort unbrauchbar machte, denn als Mors erstmals wieder betreten wurde, fand man von den uralten Kolonialbauten nur noch Ruinen wieder. Tatsächlich konnte man den Haupt-Siedlungsort nur anhand einer Statue des Gott-Imperators identifizieren, die fast zur Gänze von der Vegetation verschlungen worden war und bereits vor Jahrhunderten durch einen Erdstoß zerstört worden sein musste.<br />
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Das Klima ist dem alt-terranischen sehr ähnlich, wenn auch etwas kälter und feuchter. Nadelwälder und Schneebedeckte Gebirgsketten dominieren das Landschaftsbild der nördlichen Halbkugel, zum Äquator hin wird das Klima etwas milder, mit größeren und vor allem mehr Laubbäumen. Die Tiere dieses Planeten sind gewaltig und wild, diverse Scouts wollen bereits Keiler von der Größe eines Leman-Russ-Panzers gesehen haben, auch wenn das wenig glaubhaft klingt. Insgesamt ähneln viele der Spezies auf Mors der terranischen Tierwelt, was auf das starke Terraforming zurückzuführen ist, welches hier einstmals betrieben wurde. Der Planet umrundet die Sonne des Systems innerhalb von 275 Standardtagen, die Zeitdistanz von Sonnen-Auf- und -Untergang beträgt an die 37 Standardstunden. Der Planet selbst besitzt lediglich 42% der Masse von Terra.<br />
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Lässt man den Blick ein wenig den Horizont entlang schweifen, fallen einem früher oder später Pech-schwarze Rauchschwaden auf, die aus einigen der Felswände hervorquellen.<br />
Es sind diese Orte, an denen man eben das finden kann, was auf dieser Welt intelligentem Leben wohl am nächsten kommt. Des Nachts kann man ab einer gewissen Nähe zu diesen Orten lautes Gebrüll und eine Art primitive Musik vernehmen, während helle Lichter die völlige Finsternis der mondlosen Nächte durchdringen.<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Anatomie/Bios</span><br />
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Der Homo sapiens apris, oder Bhrak, wie sie sich nennen, hat eine ausgewachsene Größe von bis zu 1,90 Standardmetern (es existieren allerdings auch Riesenwüchse von - angeblich - knapp 3 Standardmetern) und eine durchweg dunkelbraun/graue bis schwarz/braune Haut. Diese ist im Vergleich zur menschlichen Haut sehr dick, daher ein wenig steif und ledrig, Verbrennungs-bedingtem Narbengewebe nicht unähnlich.<br />
Die meisten von ihnen haben starre, gelbe Augen und lange, spitze Zähne, die Teils aus ihrem Unterkiefer hervorragen. Ihre Nasen sind stark ausgeprägt und haben etwas von Schweine- oder Hunde-Schnauzen, von wo auch ihr gotischer Name stammt. Sie verfügen lediglich vereinzelt über Körperbehaarung, auch wenn sie Kopf-, aber kein Gesichtshaar ausbilden.<br />
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Der Rest ihres Körperbaus ist dem Terranischen sehr ähnlich, wenn auch bulliger, vermutlich liegt es an einer Veränderung des Hormonhaushaltes, dass die Muskulatur beim Homo sapiens apris wesentlich stärker ausgebildet ist. Das Skelett ist sehr robust und besteht aus massiven Knochenkonstrukten, welche im Wechselspiel mit der starken Muskulatur und den gewaltigen Lungen Bärenkräfte und eine hohe Ausdauer hervorbringen.<br />
Ihre Stimmen sind ähnlich laut wie die der Orks, die Sprache fällt allerdings etwas flüssiger und schneller aus, als bei den Grünhäuten, jedoch nicht weniger grobschlächtig. Viele der Laute, die sie absondern sind Grunz-, Schnauf- und Knurr-Laute und lassen einen schnell vergessen, dass man nicht grade einem wilden Tier gegenübersteht, denn tatsächlich sind die Anführer mehr oder minder intelligent und häufig die einzigen, mit denen man ausschließlich auf gotisch kommunizieren kann.<br />
Wenn nicht diverse Untersuchungen, inklusive diverser Lebend-Sezierungen, Chromosomen-Zählungen und neurochirurgischer Untersuchungen bewiesen hätten, dass diese Kreaturen menschliche Wurzeln haben müssen, könnte man fast annehmen, es hier mit Grünhäuten zutun zu haben. <br />
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Davon ab ergaben Messungen schwankende Werte psionischer Aktivität zwischen den Klassen Psi und Xi, wenn auch nur bei einigen wenigen Individuen, welche interessanterweise meist diejenigen waren, die bei den untersuchten Stämmen die Rolle des Anführers inne hatten.<br />
Es gab aber keinerlei Anzeichen für bedenkliche, nach außen gerichtete psionische Aktivität, für welche ihre innere Struktur vermutlich zu flucktuativ ist. Daher locken sie scheinbar auch keine Dämonen oder ähnliches an. Sonderbar, aber unwesentlich.<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Fortpflanzung/Lebenserwartung</span><br />
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Die Betrachtung ihres Vermehrungsprozesses gibt weiteren Aufschluss darüber, woher ihre Wurzeln rühren könnten, da die Bhrak vom Prinzip her steril sind und ihre Spezies scheinbar nur aus Bullen besteht. Sie besitzen zwar noch menschliche Genitalien, diese werden allerdings längst nicht mehr für die Fortpflanzung verwendet, sie dienen nur noch als Ausscheidungsorgan. Auch ihre Neigung, bei Körperkontakt sofort eine Provokation zu vermuten spricht dafür, dass sie sich nicht fortpflanzen wie zB. der Mensch. Xenologen des Ordo Xenos behaupten tatsächlich, dass dieses Verhalten eine Art Kompensations-Komplex darstellt, welche das körperliche Paarungsritual ersetzen soll. Derlei unsinnigen Theorien sollte man allerdings keine Beachtung schenken.<br />
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Tief in ihre Höhlen eingelassen, in denen primitiver Bergbau betrieben wird, befinden sich diverse erhöhte Gruben, in denen eine bräunliche, übel riechende Brühe vor sich hin wabert und mit riesigen Feuern erwärmt wird. Der Ursprung dieses Gebräus konnte nicht ermittelt werden. Es handelt sich dabei vermutlich um eine Mischung aus verschiedenen Enzymen, Aminosäuren und Proteinen, sowie verrottender Biomasse, was zumindest den grässlichen Gestank erklären würde, welchen diese absondert.<br />
Man erklärte sie uns als sogenannte "Ursuppe", eine Art religiöses Relikt, dem ihre Nachkommenschaft entspringt. Tatsächlich gewährte man uns die Beobachtung eines dieser Ereignisse, während welchem Blasen zur zähen Oberfläche aufsteigen, bis plötzlich eine Art dünner Sack auftaucht, welcher aus der Brühe herausgezogen und aufgeschlitzt wird. Hervor kommt - zusammen mit weiterer Flüssigkeit, deren Geruch an Erbrochenes erinnert - ein verschmierter Torso, welcher in seiner Größe bereits dem eines ausgewachsenen Bhrak nahe kommt. Was folgt, ist ein kräftiger Schlag in den Nacken, welcher den ersten Atemzug verursachen soll. Bedauerlicherweise blieb eben dieser beim beobachteten Torso aus, was zum zeitnahen Ausweiden und verzehren des leblosen Leibes führte.<br />
Hierbei zeigen die anderen beteiligten Bhrak keinerlei emotionale Regung, für sie scheint es normal zu sein, nicht-lebensfähige Stammesmitglieder zu verspeisen. Angeblich würde dies in Hungerzeiten auch mit unnütz gewordenen Stammesmitgliedern oder Besuchern gemacht, man legte uns mehr oder minder freundlich nahe, hier nicht all zu viel Zeit zu verbringen.<br />
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Die maximale Lebenserwartung eines Bhrak ist schwierig einzuschätzen, da sie durch ihr kriegerisches Leben oft durch äußere Einflüsse - heißt frühzeitig - versterben. Angesichts der Tatsache allerdings, dass sie bereits ein Jahr nach dem Schlüpfen völlig ausgewachsen zu sein scheinen und sich ihre Zell-Strucktur ab einem Alter von etwa 12 Jahren rapide zu verändern scheint, schätzt man ihre effektive Lebenserwartung auf kaum mehr als zwanzig Jahre, in Rücksicht auf gleich-bleibende Umweltbedingungen, die Ernährung, etc..<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Ernährung</span><br />
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Insgesamt gibt sich der Homo sapiens apris gerne einem nahezu karnivoren Lebensstil hin, auch wenn sie sich von vielem ernähren können, ohne Nachteile zu erleiden. Es scheint ihnen eher ein psychologisches Bedürfnis zu sein, Muskel- und Fettgewebe zu verzehren, Notfalls eben auch das der Artgenossen. Sie scheinen allerdings auch vor anderen Spezies keinen Halt zu machen, wie diverse Leichenfunde belegen. Ob sie auch Menschenfleisch vertilgen, wissen wir nicht genau, gehen aber anhand des breit-gefächerten Spektrums an Fleischquellen schwer davon aus, dass man es nicht auf einen Versuch ankommen lassen sollte.<br />
Nun mag man denken, dass die Bhrak fast ausschließlich andere Humanoide und Xenos vertilgen, doch dem ist nicht so. Tatsächlich speist den Großteil ihrer Ernährung nach wie vor die heimische Tierwelt in Form von Fleisch, Knochenmark und Eiern, welche aus den Nestern riesiger Greifvögel geraubt werden. Wie der Mensch auch sind die Bhrak im Prinzip Allesfresser und ließen sich sicher über Zeit umgewöhnen.<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Das Wesen</span><br />
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Ihre gesamte Denkweise beruht auf überwiegend animalischen Rastern: Fressen, Schlafen, Fortpflanzung und Dominanz. Lediglich der Überlebens- und der Rudel-Instinkt binden die Bhrak zu organisierten Stämmen zusammen und lassen sie geschlossen in die Schlacht ziehen. Jede Sippe hat einen starken Anführer, der alle zusammen hält und an welchen die Stammesmitglieder gebunden zu sein scheinen.<br />
Höhere Werte wie Loyalität oder Opferbereitschaft kennen sie nicht, auch verstehen sie das Prinzip von Wertmitteln nicht. Sie in eine moderne Gesellschaft integrieren zu wollen dürfte für völlig zwecklos und vermutlich sogar gefährlich gehalten werden und das mit Recht. <br />
Dennoch scheint eine gewisse Integration in das Imperium zu Terra im Rahmen des Möglichen zu liegen, nach dem man den ersten Widerstand gebrochen hat. Sicherlich fände sich eine Möglichkeit zur Domestizierung und zum sinnvollen Einsatz als Arbeitskräfte, oder als Hilfstruppen an der Front, da sie körperlich sehr zäh sind und es ein Jammer wäre, solche Ressourcen nicht zu nutzen.<br />
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Was genau der Grund ihrer technologischen Rückständigkeit ist, ließ sich noch nicht zur Gänze ermitteln, allerdings verfügen sie innerhalb ihres technischen Niveaus über diverse Kniffe, die man auf den ersten Blick nicht erwarten würde. Erste Hypothesen legen nahe, dass Bhrak aufgrund ihrer niederen Hirnfunktionen nicht dazu in der Lage sind, höhere wissenschaftliche Prinzipien zu begreifen, was in einer starken Technophobie gipfelt. Funde belegen nämlich, dass sich die Technik auf diesem Planeten über Jahrhunderte kaum verändert haben kann, es wirkt fast, als wäre hier die Zeit stehen geblieben.<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Kulturell/Gesellschaftlich</span><br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Kultur und Religion</span><br />
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Die Bhrak pflegen einen simplen und gewaltverherrlichenden Kult, der keine direkte Götter-, oder Geister-Verehrung beinhaltet, sondern eher auf einer Art Autotheismus gründet, wenn man den Höhlenschmuck für mehr als bloße Eitelkeit halten möchte.<br />
In Stein gehauene Kreaturen und Abbilder ihrer Selbst, Wandmalereien und Opfersteine wirken wie Relikte aus ihrer Vergangenheit, welche - frei interpretiert - von Gewalt und Tod gradezu geschwängert zu sein scheint.<br />
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Diese sind in nahezu jeder Siedlung zu finden, welche sich oft bis tief in die Berge hinein erstrecken, an welche sich ihre Siedlungen und Festungen anschmiegen und erst untertage ihre wahre Größe offenbaren. Dort wühlen sie wie besessen in der Erde, sprengen Felsen mit Bohrern und Holzkeilen, ehe sie beginnen, Erze abzubauen, aus welchen sie Werkzeuge, Rüstungen und auch Waffen herstellen. <br />
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Sie lieben es, ausladend und lärmend Feste zu feiern, mit riesigen Feuern, über denen Tierkadaver aufgespießt werden und Früchten, welche zum Vergären ausgelegt und dann verspeist werden. Man versicherte uns, dass diese Früchte frisch ungenießbar wären, was stimmte, im Vergleich zu ihrer schleimigen Faulform allerdings kaum eine Besserung aufzeigten. <br />
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Sie schufen gewaltige Kriegstrommeln, auf denen sie Nachts laute und hämmernde Rhythmen fabrizieren und ihre brüllenden Stimmen mit dem Ohren-betäubenden Trommellärm wetteifern lassen. Häufig werden diese barbarischen Feste in Verbindung mit Siegen auf dem Schlachtfeld gefeiert, bei welchen anbei Heldenkadaver aufgebahrt und für den Verzehr geröstet werden, während man tote Feinde über dem Brutkessel aufreiht, diese aufschlitzt und ihr Blut in das Schleim-artige Gemisch tropfen lässt, bevor man ihre Körper zerstückelt und ebenfalls hinein wirft. <br />
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Nach ihrer Definition schwächt Frieden das Volk und lockt Fremdlinge an, welche dann eine Chance bekämen, die Bhrak zu unterwerfen. Dies sei auch der Grund, warum man uns gleich zu Anfang mit ihrer direkten Macht konfrontiert hatte. Der Gedanke, dass die innere Zerrissenheit ihrer Spezies und die streitsüchtige Herrschaft einzelner Warlords den selben Effekt haben könnten, ignorieren sie dabei völlig. Allein die Tatsache, dass sie vergangene Besucher davon "überzeugen" konnten, sie nicht länger zu behelligen, reicht ihnen als Beweis für ihre Theorie völlig aus, auch wenn es trotz allem vorkommt, dass einzelne Trupps von Sklavenjägern entführt und wie Nutztiere gefügig gemacht werden.<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Gesellschaft und Gesetze</span><br />
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Für Bhrak dreht sich alles um Nahrung, Wasser, ihr Territorium, ihre Geburtsteiche und den Stahl, den sie abbauen, da sie immer mehr davon benötigen um daraus Waffen und Rüstungen für ihre Armeen herzustellen, welche regelmäßig losziehen um das eigene Territorium zu vergrößern und neues, organisches Material heranzuschaffen, um Stamm und Ursuppe zu nähren. Kleinere Stämme, wie unsere Gastgeber, die Schwarzfüße, beschränken sich darauf, ihre eigenen Rotten zusammen zu halten und ihr Territorium zu verteidigen.<br />
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In jedem Fall ist es so, dass sich eine Rotte um dessen Häuptling herum aufbaut, dieser ist meist der Stärkste, Gerissenste und damit meist auch der Klügste unter ihnen. Sie heben sich selten optisch vom Rest ihres Stammes ab, brüllen lediglich autoritär Befehle hervor, welche dann auch ohne Widerrede befolgt werden. Auf ihren Ruf hin verwandelt sich eine grunzende, fressende Meute in eine blutdürstige Kriegsbande, ohne einen Zweifel daran, dass der Befehl des Häuptlings der richtige ist.<br />
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Häuptling und Rotte scheinen instinktiv miteinander verbunden zu sein, denn es konnte bereits beobachtet werden, dass einzelne Bhrak - von ihrer Gruppe abgeschnitten - alles daran setzen, den Anschluss wieder zu finden. Lediglich Häuptlinge und niedere Anführer scheinen sich längerfristig von ihrem Stamm trennen zu können.<br />
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Sollte der Häuptling einer Rotte sterben, bricht eine schwierige Zeit für den Stamm an, da die Bhrak einen Anführer brauchen um richtig zu funktionieren und mehr zu sein, als ein ungeordneter Haufen semi-intelligenter Tiere. Man vermutet inzwischen eine Art genetischer Degeneration des Kleinhirns dahinter, welche eine geminderte Fähigkeit zur Selbstreflexion zur Folge hat. Allerdings können sie nicht einfach einen neuen Anführer benennen, ihnen bleibt nichts übrig, als darauf zu harren, dass entweder ein neuer Bhrak aus der Ursuppe hervorkommt, der das Zeug zum Anführer hat, oder aber einer der Anwesenden sich doch noch zum Häuptling bekennt. Sollte keines der beiden Szenarien innerhalb eines gewissen Zeitraumes eintreffen, so neigen Siedlungen dazu, sich zu zerstreuen, oder von anderen, koordinierteren Stämmen unterworfen zu werden.<br />
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Allerdings kann es auch vorkommen, dass unter einem herrschenden Häuptling ein neuer Anwärter schlüpft, in diesem Fall liegt es nahe, dass der Herrschende unter Druck steht, seinen Konkurrenten zu töten, ehe dieser eine Gefahr darstellt. Häufig genug führte ein solches Ereignis bereits zur Spaltung ganzer Bhrak-Nationen, denn je größer ein Stamm wird, desto größer ist auch die Gefahr, dass sich ein neuer Häuptling erhebt und seinen Teil der Rotte beansprucht. Oft genug kommt es aber vor, dass die "Nachkommenden Anführer" zu klug sind, um sich dem derzeitigen Häuptling auf dem Höhepunkt seiner Macht zu stellen. Häufig legen sich etwaige Anwärter auf die Lauer, verfolgen gegebene Befehle, dominieren in ihrer eigenen Mikro-Rotte bereits einige Stammesmitglieder, bevor die Gelegenheit da ist und der alte Anführer gestürzt werden kann.<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Klassen</span><br />
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Bhrak kennen in ihrer Gesellschaft keine "Klassen" im eigentlichen Sinne, da jeder von ihnen, ausgenommen den Anführern, auf einer gemeinsamen Befehlsebene verweilt und agiert. Zwar sind die jeweiligen, genetisch überlegenen Bhrak-Anführer immer in einer Position über dem Rest des Stammes, dennoch leben sie auf Augenhöhe mit allen anderen, nehmen die gleiche Nahrung zu sich und schlafen auf den selben Nachtlagern. Ihre Stämme teilen sich lediglich in differenzierte Aufgabenfelder auf, welche - je nach Komplexität und Ausgezehrtheit - auch einen Unter-Anführer haben können, die schwarze Zitadelle zum Beispiel hat in jedem Aufgabenfeld mindestens zwei Anführer, weil die Bevölkerung der Zitadelle alle bisher bekannten Rahmengrößen der Bhrak-Stämme sprengt!<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Krieger</span><br />
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Wie zu erwarten, haben auch die Bhrak so etwas wie ein Militär, wobei man sagen muss, dass es sich beim Oberbegriff des Kriegers lediglich um eine Verallgemeinerung handelt, da jeder Bhrak innerhalb einer Siedlung ein Krieger ist. Es gibt unter ihnen keinen einzigen, welcher nicht im Stande wäre, einen Stein zu schleudern, eine Waffe zu schwingen oder einen Bogen zu spannen. Lediglich die größten der Stämme können es sich leisten, der Dekadenz einer eigenen Kriegerkaste zu frönen.<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Jäger</span><br />
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Für das Überleben jeder Siedlung notwendig sind die Jäger. Sie sind diejenigen, die oft über Wochen hinaus in die Wildnis gehen, um zu jagen, oder wenigstens Beute auszumachen und Fallen auszulegen. Ferner dienen Jäger im Kampf oft als Späher und Fernkämpfer, aber auch im Nahkampf sind sie zähe Gegner, kommt es doch des öfteren vor, dass man bei der Jagd nicht das einzige, hungrige Raubtier vor Ort ist. Ihre Bewaffnung variiert dabei von Stamm zu Stamm und reicht von Bögen und Steinschleudern bis hin zu Armbrüsten und Wurfspeeren. Oft werden Gifte eingesetzt, um die Jagd zu vereinfachen und vor allem um einigen Tieren überhaupt Herr werden zu können, da diese sonst schlichtweg zu ausdauernd wären um effektiv bejagt zu werden.<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Bergbewohner</span><br />
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Der Begriff Bergbewohner umfasst größtenteils die Bhrak, welche innerhalb der Minen, bzw ihrer Festungen arbeiten. Sie teilen das Graben im Fels, das Schmelzen von Erzen und alten Waffen und das Schmieden neuer Werkzeuge und Waffen gerecht unter sich auf. Welche Art von Stahl verarbeitet wird hängt meist von der Region ab, in welcher der Stamm lebt, was sich vor allem in Farbe und Form vieler Waffen und Werkzeuge aber auch der Rüstungen widerspiegelt. Meist ist es so, dass die Aufgaben der Bergbewohner am strengsten durch den Stammesführer überwacht und kontrolliert werden, da es extrem wichtig ist, dass die Abläufe - so primitiv sie scheinen mögen - einigermaßen fließend verlaufen.<br />
Bricht die Schlacht heran, haben die Bergbewohner meist Waffen in Form großer Steinschleudern oder Rammböcken gefertigt und bringen diese mit in die Schlacht ein. Speziell für die Jagd auf die riesigen Bergvögel bauten die Bergbewohner von Arara-Khuun eine Reihe von Balisten, welche Harpunen in Richtung der großen Greifvögel abfeuern konnten. Oft genug wurden diese schon zur Selbstverteidigung zweckentfremdet. Meist sind es auch die Bergbewohner, die an zu fertigenden Waffen experimentieren und versuchen, Schwerter immer noch schärfer und Pfeile immer noch durchschlagender zu machen.<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Brüter</span><br />
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Die Brüter sind so etwas wie die Versorgungstruppe eines Stammes, da sie sich überwiegend um unliebsame Aufgaben wie das Ausbeinen von Tierkadavern, das Fertigen von Kleidung und das Überwachen der Brutkessel kümmern. Das erste, was ein neugeborener Bhrak sieht, ist immer der prüfende Blick eines Brüters, welcher nur darauf wartet, ihm beim kleinsten Zeichen von Lebensunfähigkeit das Genick zu brechen. Ferner raffinieren sie auch das Pech aus den Sümpfen für die Herstellung von Brandpfeilen, während die Jäger unterwegs sind und sich nicht selbst um Nachschub kümmern können. In einigen Stämmen führen die Brüter auch eine Art Pferch in welchem Tiere wie Keiler, Wölfe, oder auch riesige Vögel abgerichtet werden, um sie im Krieg oder bei der Jagd einsetzen zu können. Ansonsten reihen sich Brüter zusammen mit Waldbewohnern und Sammlern in die schwer gepanzerten Frontreihen ein.<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Waldbewohner</span><br />
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Als Waldbewohner werden etwas missverständlich eben jene Bhrak bezeichnet, welche für das Heranschaffen von Brennmaterial zuständig sind. Hierzu ziehen sie in größeren Gruppen in die Wälder und suchen nach Bäumen, die für ihre Feuer oder den Bau gefällt werden können. Ersterer Verwendungszweck ist allerdings in diversen Schmieden bereits veraltet, da viele inzwischen Steinkohle verwenden, alles, was die Waldbewohner nicht zu Holzkohle veredeln, wird für den Bau von Hütten, Palisaden und das Schnitzen von Pfeilen und Werkzeugen verwendet, was ebenfalls meist in den Aufgabenbereich der Waldbewohner fällt.<br />
Meist bilden Waldbewohner die Hauptstreitmächte der Stämme und ziehen schwer gerüstet in die Schlacht. Bewaffnet mit Schwert und Schild, oder langen Speeren um Kampfbestien abzuwehren stoßen sie in verschiedenen Formationskombinationen vor, sofern ein Anführer sie erst einmal koordiniert hat. Tatsächlich haben übergroße Horden teilweise für jede Waffengattung der Waldbewohner eigene Truppenführer, welche allerdings lediglich Stellvertreter darstellen, welche Befehle entgegen nehmen und an die Rotte weitergeben. Sie sind dicht am Geschehen, was ein solches Vorgehen unabdingbar macht.<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Sammler</span><br />
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Sammler sind meist die Begleitung größerer Trupps und dafür verantwortlich, dass alles funktioniert und es keine unliebsamen Überraschungen gibt. So halten Sammler Ausschau nach Gefahren, mischen Gifte aus zuvor gesammelten Pflanzen und Tiergiften oder kümmern sich um die Versorgung verletzter und kranker Stammesmitglieder, wobei das häufig bloß bedeutet, dass sie überprüfen, ob die Betroffenen noch atmen. Sammler sind meist für das Überwachen der Linien und das Überbringen von Befehlen verantwortlich, oder sorgen durch vorher geplante Finten für Ablenkung, so dass der Rest des Stammes tödlich zuschlagen kann. Die meisten der "gefallenen Helden" sind Sammler und man kann sich zu 100% sicher sein, dass sie stolz darauf sind, so gestorben zu sein.<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-size: 3pt;" class="mycode_size">[CENTER]Postwendende Ergänzungen und Korrekturen durch Malleficus Atra vom Adeptus Biologicus[/CENTER]</span></span><br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Allgemeines</span><br />
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Nach Beratung und Abwägung wurde der Homo sapiens apris als Meta-Mensch niederer Ordnung eingestuft. Er besitzt somit kein Recht auf körperliche und geistige Eigenständigkeit, sämtliche Populationen wurden zum alleinigen Eigentum des Gott-Imperators und seiner Streitmächte erklärt. Ferner wird die Unterwerfung, Internierung und Anpassung jedes Homo sapiens apris zu imperialem Recht und vollstreckbar durch jeden imperialen Offiziellen und Inquisitoren.<br />
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Inzwischen gilt der homo sapiens apris als "lebende Bioressource" und in seiner Urform als "zukünftig-ausgerottet".<br />
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Sämtliche Prozesse im Bezug auf den weiterführenden Einsatz des Homo sapiens apris, inklusive Domestizierung, Vermehrung und Optimierung unterliegen ständiger Prüfung und strenger Kontrolle durch die Inquisition.<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Der Planet Mors</span><br />
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Noch während der fortschreitenden Unterwerfung des Planeten wurde mit einer neuen Besiedlung begonnen, da der Sieg der imperialen Truppen lediglich eine Frage der Zeit war. Erst die großflächige Internierung verursachte größere Probleme in Form von wahllosen Mutationen innerhalb degenerierter Stämme endlang einiger Gebirgsketten.<br />
Tatsächlich bildete sich dort ein primitiver Chaos-Kult, welcher mit hoher Brutalität versuchte, die Truppen des Gott-Imperators zurückzudrängen und zu korrumpieren, schlussendlich allerdings von einer Kompanie der Ultra Marines und mehrerer Centurien von Catachan an der exponentiellen Vermehrung durch "Ansteckung" internierter Artgenossen gehindert werden konnte. Auch wenn die Kämpfe derzeit noch andauern, ist ein wohl-verdienter Sieg bereits abzusehen, der bestehende Konflikt wird derweil genutzt, um verbesserte Domestizierungsverfahren via Feldversuch auszutesten.<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Bios/Mutationen/Domestizierung</span><br />
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Noch während der Anfangsphase ihrer Erschließung ergaben diverse Untersuchungen, dass der Aufbau der Genstruktur beim Homo sapiens apris keinesfalls willkürlich sondern programmiert worden sein muss. Innerhalb gewisser Zeitphasen scheint sich ihre neurologische Physiologie vereinzelt neu zu strukturieren und dann eine Art kontrollierte Mutation auszulösen, das Ergebnis ist dann ein Bhrak, der sich zum Gruppen-, bzw. Stammesführer erhebt. Die verantwortliche Anomalie wurde in ihrer Auftrittsform festgehalten und als "Alpha-Mutation" eingetragen.<br />
Diese Mutation gibt den Alpha-Bhrak eine Art psionische Aura, bestehend aus berieselnden, psionischen Impulsen, welche die neurologischen Bahnen naher Bhrak beeinflussen und diese auf den nahen Alpha eichen. Diese Eichung erfolgt über Zeit oder bei Erstkontakt, je nach dem, ob die betreffenden Rudel-Bhrak sich bereits nach einem Alpha ausgerichtet haben. Alpha-lose Bhrak - oder auch Drohnen - agieren ohne kontrollierten Antrieb unstrukturiert, einzelgängerisch und können erst durch Konditionierung abgerichtet werden.<br />
Eine bewährte Alternative hierzu bietet das sogenannte Sonden, welches nach der Unterwerfung der ersten größeren Stämme entwickelt wurde. Die Prozedur ist der telepathischen Bindung von Servitoren ähnlich, allerdings wesentlich kostengünstiger zu realisieren, da keine Lobotomisierung der Drohne von Nöten sind. Es braucht lediglich einen unterwiesenen Psioniker, welcher mit einer sogenannten "Riesel-Sonde" ausgestattet wird und dann selbst die Rotte anstelle eines Alphas anführt.<br />
Da es sich hier um eine niedere Form psionischer Bindung handelt genügen hier schon Psioniker, deren Spannweite niedrig und die geistige Gesundheit daher leicht unter Kontrolle zu halten ist. Daher ist es möglich und längst praktikabel, imperialisierte Rotten gegen die entstandenen Rebellen- und Chaos-Horden einzusetzen.<br />
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Anbei konnte endlich festgestellt werden, was Bhrak so standhaft macht: Ihr verändertes Hormonsystem pumpt in Stresssituationen riesige Mengen Adrenalin und Dopamin in ihren Kreislauf, welche wilde Rotten in eine Art Tobsucht versetzen. Diese unterdrückt das Schmerzempfinden und setzt Energie frei, verursacht allerdings auch cholerische Anfälle und ähnliches. Man erwägt bereits Forschungen zur Nutzung dieser Eigenschaft, selbstredend nur mit dem Segen des Imperators.<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Fortpflanzung</span><br />
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Das Adeptus Biologicus machte es jüngst möglich, die Klon-Pools des Homo sapiens apris zu analysieren und genetisch zu stabilisieren, so dass die Alpha-Mutation durch eine simple Genophage ausgerottet wurde. An einer weiterführenden, genetischen Optimierung wird gearbeitet, um auch abseits des angestammten Systems zunehmend Bhrak-Truppen einsetzen zu können.<br />
Ferner konnte nach Entschlüsselung des Klon-Prozesses endlich damit begonnen werden, auf alten Skripten beruhende Gentanks anzulegen, auf deren Basis eine Massenzüchtung genetisch optimierter Drohnen des Homo sapiens apris realisiert werden könnte. Die Orden des Mars stellten hierfür eine eigene Delegation zur Verfügung, welche mit dem Segen des Imperators fortwährend an der Umsetzung dieses Projektes arbeitet.<br />
<br />
Allerdings ergab sich ein Problem, welches auf Viridis Prime festgestellt wurde: Allem Anschein nach besitzen Bhrak innerhalb ihres Körpers ein Organ nahe der Gallenblase, welches direkt mit ihrem Verdauungstrakt verbunden ist. In vergangenen Obduktionen scheint dieses drüsenartige Organ übersehen, oder als Gallendrüse fehlinterpretiert worden zu sein, was nun allerdings für Probleme sorgt. Denn entgegen etwaiger Vermutungen schüttet dieses Organ keine Gallenflüssigkeit aus, sondern produziert Nährflüssigkeit!<br />
Isolierte Drohnen neigen dazu, ihre Nährflüssigkeit durch Erbrechen zu verbreiten. Gelangt diese Nährflüssigkeit in "fruchtbare" Gewässer, beginnt die Flüssigkeit selbstständig, sich zu einer neuen "Ursuppe" weiterzuentwickeln. Einerseits ließe sich diese Erscheinung sicher für die Nachzüchtung nutzen, allerdings äußert sich dadurch auch die deutliche Gefahr einer Kontamination ganzer Planeten durch diese Spezies!<br />
<br />
Testweise wurde zuvor gesammelte Ur-Bhrak-Nährflüssigkeit über einer Welt abgeworfen, welche für einen Exterminatus vorgesehen war. Die Bhrak breiteten sich dort wie eine Seuche aus und fielen wie Heuschrecken über die Bevölkerung her, was nach ihrer postwendenden Dezimierung mittels einer weiteren Genophage - statt dessen Terminierung - eine Neubesetzung des Planeten ermöglichte.<br />
<br />
Aber Vorsicht: Es ist äußerst fraglich, wie die Inquisition zu derlei Methoden steht, besonders die puritanischen Flügel sehen solches Vorgehen mit Argwohn.<br />
<br />
(Ironischerweise halten sich inzwischen diverse Inquisitoren Bhrak-Drohnen (im Soldatenjargon auch Jarheads) als Begleiter, da diese - ähnlich wie Servitoren - eine einschüchternde Ausstrahlung besitzen, allerdings dynamischer anzuleiten und billiger herzustellen sind.)]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Leonid]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=938</link>
			<pubDate>Sat, 08 Jun 2013 23:04:50 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=252"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://koron3.de/showthread.php?tid=938</guid>
			<description><![CDATA[Name: Leonid Michailowitsch Komarow<br />
Alter: 29 Jahre<br />
Herkunft: Gohmor<br />
Zugehörigkeiten: Zivilist<br />
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Aussehen:<br />
Leonid ist ein absoluter Durchschnittsmensch. Nichts an ihm ist auffällig, weder ist er zu groß noch zu klein. Das dunkelbraune, ja fast schon schwarze Haar nicht zu kurz geschnitten aber auch nicht zu lang. Die Muskeln sind nicht übermäßig trainiert, ein absoluter Schwächling ist Leonid aber auch nicht, wenn es nötig ist kann er auch richtig zupacken. Dunkelgrüne Augen und ein Allerweltsgesicht vollenden das Bild des unauffälligen jungen Mannes. In einer Menschenmenge scheint er unterzugehen, denn er hat kein besonderes körperliches Merkmal, weder Tätowierungen oder Narben, die er stolz vorzeigen noch Mutationen, die es furchtsam zu verstecken gilt prägen seinen Körper. Vielleicht eine Überlebensstrategie könnte man meinen, denn in den Slums können körperliche Besonderheiten zu erhöhter Bekanntheit und manchmal auch zu einem früheren Ableben führen. Wenn man ihn genauer betrachtet ist Leonid nämlich eigentlich gar nicht so unauffällig, mit seinen 29 Jahren hat er ein für die Slums respektables Alter erreicht, unter körperlichen Gebrechen scheint er bisher noch nicht zu leiden und auch sonst wirkt er nicht unterernährt oder krank. Kleine Details, die einem aber erst einmal auffallen müssen.<br />
An Kleidung besitzt er alte Militärstiefel, die scheinbar nahtlos von einer Tarnhose mit Stadttarnmuster übergehen. Über einem dunkelblauen Shirt trägt er einen langsam seine Farbe verlierenden schwarzen Rollkragenpullover. Die Hände werden von grauen, fingerlosen Handschuhen gegen die Kälte geschützt. Doch sein besonderer Stolz sind eine alte, gefütterte Fliegerjacke der gohmorischen Luftwaffe und eine schwarze Schirmmütze, bei der nicht ganz klar ist, ob sie einmal für einen Marineoffizier oder einen Offizier der Landstreitkräfte gedacht war. Bevor Leonid sie sich in einem Altkleidergeschäft für teuer Geld kaufte, hatte ein findiger Geist die Drahtaussteifung der Mütze entfernt und sie damit in die lange Reihe der von Offizieren getragenen Knautschmützen eingereiht.<br />
<br />
Charakter:<br />
Wie schon oben gesagt ist Leonid nicht nur vom rein körperlichen unauffällig, denn scheinbar hat es sich auch auf sein Auftreten in der Gesellschaft ausgewirkt. Im Gegensatz zu seiner Jugend vermeidet er es heutzutage sich in Konflikte reinziehen zu lassen und versucht auch in keinster Weise mehr unbedingt aufzufallen. Denn in den Slums kann so etwas sehr schnell ernst Konsequenzen nach sich ziehen und das braucht Leonid nicht. Er ist um jedes bisschen Ruhe, das er hat froh, sollen doch die Anderen die großen Heldentaten vollbringen, er wird versuchen nur möglichst gut über den Tag zu kommen. Erstaunlich ist auch die Tatsache, dass er obwohl er in der Unterstadt wohnt und arbeitet bisher in seinem Leben noch keinen einzigen Menschen getötet hat. Allein die Vorstellung ein menschliches Leben auszulöschen stößt ihn ab und den Tötungen denen er zwangsweise beigewohnt hat, haben ihn in seiner Meinung nur noch bestärkt. Aus dem Grund weicht er bewaffneten Konflikten nach Möglichkeit aus und wartet diese aus sicherer Entfernung aus ab. Ohne es zu wissen ist Leonid ein Psioniker der Stufe Omikron, seine Fähigkeiten in diesem Bereich sind fast nicht existent und äußern sich nur manchmal in Vorahnungen, die ihm manchmal schon geholfen haben sich aus einer für ihn misslichen Lage zu befreien. Doch offenbart sich seine Gabe nur, wenn er unter großem, insbesondere emotionalem, Stress steht.<br />
Durch die vielen Schrecken, die Leonid in der Unterstadt und dem davor gelegenen teilweise verlassenen Gegenden gemacht hat gibt es fast nichts mehr was ihn groß erschrecken würde. Angst kennt er in dieser Form nicht mehr, dafür hat er schon zu oft grausamst mutierte Wesen und die blutige Herrschaft einzelner Gangbosse gesehen.<br />
Erstaunlicherweise hat er sich trotzdem einen Rest Menschlichkeit beibehalten und hilft zuweilen Menschen n Not oder stellt sich gegen Unrecht, solange sein eigenes Leben dabei nicht in zu hohe Gefahr gerät.<br />
<br />
Ausrüstung:<br />
<a href="http://www.czub.cz/zbrojovka/czech-guns/CZ_HA_550_HUNTER.png" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Jagdgewehr</a> ohne irgendwelche Aufsätze<br />
Diese Waffe hat auf ungepanzerte Ziele eine große Stopwirkung. Als Munition verwendet Leonid normale Jagdpatronen, da er bisher nur auf mutierte Tiere und nicht auf Menschen geschossen hat. Zurzeit transportiert er die Waffe zerlegt in einer Sporttasche.<br />
<br />
Ein <a href="http://cdn102.iofferphoto.com/img3/item/507/672/509/OJAB.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Kampfmesser</a> mit kurzer Klinge, dafür gedacht bei einem Handgemenge auf engem Raum möglichst effektiv eingesetzt werden zu können. Das Messer steckt in einer Stiefelscheide.<br />
<br />
Ein alter Stadtplan, auf dem Teile der Unterstadt abgebildet sind. Das Besondere an ihm ist, dass überall auf die Karte Anmerkungen und teils merkwürdige Zeichen geschrieben wurden. Sie ist Leonids größter Schatz, da er sich mit ihrer Hilfe zügig durch die Schächte der Unterstadt bewegen kann und genau weiß wo Gefahren auf ortsfremde Wanderer lauern.<br />
<br />
Ein sehr altes, in Leder gebundenes Buch, die Seiten des Buches weisen einen dreiseitigen Goldschnitt auf. Leonid fand es während einer seiner Streifzüge in einem Gebäude, dass während des Kriegs der Häuser zum Großteil zerstört wurde. Da er des hochgothischen nicht mächtig ist, weiß Leonid nicht, dass es sich bei dem Buch um ein Exemplar des Lectitio Divinitatus handelt. Da er nicht weiß was er mit dem Buch tun soll, behält er es gut verstaut in seinem Rucksack und hofft darauf eines Tages jemanden zu begegnen, der ihm genauere Informationen dazu geben kann.<br />
<br />
Sonstige Ausrüstung:<br />
Sporttasche, alter Militärrucksack, etwas Wechselwäsche, Munition für sein Gewehr, kleine Notreserve an Wasser und Essen, Kopflampe, Schlafsack<br />
<br />
Fähigkeiten:<br />
Leonid ist kein Revolverheld oder Klingentänzer. Im Fall der Fälle weiß er sich zwar mit Gewehr und Messer zu verteidigen, aber in keiner Kampfdisziplin ist er wirklich gut. Er ist hauptsächlich ein Überlebenskünstler, ein Mensch der gelernt hat am Boden der Gesellschaft zu überleben. Man muss wissen wie man seine Waffen mit dem wenigen was man hat in Schuss hält, wie man sich selbst verarztet, Wasser reinigt und wie man Ärger möglichst gut aus dem Weg gehen kann. Leonid hat das und vieles andere gelernt und allein die Tatsache, dass er noch lebt spricht dafür das er seine Lektionen fleißig gelernt hat.<br />
Auch hat er kein Problem damit sich durch dunkle Abwasserschächte, Wartungsebenen und ähnliches zu quetschen. Egal wie dunkel oder beengt der Weg ist, Leonid wird es irgendwie schaffen sich hindurch zu bewegen und auch dann nicht die Nerven zu verlieren, wenn er einmal hängen bleibt oder in einer Sackgasse landet. Nur auf Nahkämpfe lässt er sich ungern ein, was zum einen daran liegt, dass er die Technik dafür nicht beherrscht. Aber besonders seine Skrupel einem anderen Menschen zu schaden oder ihn möglicherweise auch zu töten bedeuten für Leonid in dieser Hinsicht einen großen Nachteil.<br />
<br />
Biografie:<br />
Als das zweite von drei Kindern in den mittleren Ebenen von Gohmor geboren war es klar, dass er eines Tages in Fußstapfen seiner Eltern treten und als Arbeiter im selben Stahlwerk wie sie arbeiten würde. Leonids Jugend verlief dementsprechend fast im selben Muster wie das vieler anderer Heranwachsender in den mittleren Ebenen. Einmal in der Woche mit den Eltern und den Geschwistern in die Kirche um dem Imperator für seine Gaben zu danken und gleichzeitig den Glauben des Jungen zu festigen. Mit sechs Jahren der Eintritt in die Schola, die er dann mehr oder weniger absaß. In der Schule war er nicht der Beste, wenn man ehrlich ist sogar einer der schlechtesten in seiner Klasse. Und das will schon etwas heißen, wenn man bedenkt, dass in den Klassenräumen sich durchschnittlich vierzig bis fünfzig Schüler in die Bänke quetschten. Seine Eltern trösteten sich mit dem Gedanken, dass er für seinen zukünftigen Arbeitsplatz sowieso nicht den besten aller Schulabschlüsse brauchen würde. Dafür war er umso besser wenn es darum ging den Lehrern Streiche zu spielen und je nachdem welche Lehrkraft er verärgert hatte fiel auch die Strafe unterschiedlich aus. Wenn er Glück hatte wurde er nur vom Schulpriester freundlich ermahnt, zuweilen zog er aber auch den Zorn des Mathematiklehrers, eines ehemaligen Oberfeldwebels er PVS auf sich. Noch Tage danach hatte er Schmerzen wenn er sich hinsetzte, so heftig wurde ihm dann der Hintern versohlt. Mit fünfzehn hatte er dann seine erst Freundin, ein wie seine Mutter fand äußerst reizendes Mädchen. Allein an ihrem Gesichtsausdruck konnte Leonid schon ausmachen, was sich seine Mutter für die Zukunft des Paares wünschte. So verstrich die Zeit, bis er kurz nach seinem achtzehnten Geburtstag aus dem alltäglichen Trott herausgerissen wurde. Wie alle Männer, die beim Staat Gohmor registriert waren, erreichte auch ihn sein Einberufungsbefehl. In Jahr lang Grundwehrdienst, danach würde er wieder in sein Zivilleben zurückkehren können, außer er verpflichtete sich danach fest in der Armee. Mutter weinte Tränen beim Abschied, schließlich sah sie ihren kleinen Schatz jetzt für eine lange Zeit nicht mehr, Vater hingegen hoffte das der Drill seinem Sohn die Flausen aus dem Kopf treiben würde.<br />
Im Gegensatz zu den Lehrern an der Schola schafften die Ausbilder in der Armee es Leonid zu bändigen und sein vorlautes Auftreten zu unterbinden. Ständiger Drill und der Kasernenhofton der Ausbilder unterdrückte jede Form von Individualismus. Auch Leonid musste sich schließlich beugen, denn jedes mal wenn er sich in irgendeiner Form bei seinem Ausbilder unbeliebt machte, durfte er Strafrunden um den Block drehen. Das Militärleben hatte auch seine guten Seiten, so lernte Leonid während des Wehrdienstes seine späteren Freunde Mbele und Hassan kennen.<br />
Zu dritt machten sie immer wieder das Kasernengelände unsicher und zogen den Zorn der Ausbilder auf sich. Hassan, der sich zum Anführer ihrer kleinen Gruppe aufgeschwungen hatte, machte auch den Vorschlag das sie nach der Wehrdienstzeit in irgend einer Form zusammenarbeiten sollten, genau festlegen wollte er sich aber nicht. So vertrieben sie sich die Zeit und warteten darauf, dass das Ausbildungsjahr endlich endete.<br />
Als der Wehrdienst vorbei war und Leonid mit einigen vollgepackten Taschen vor der Tür seiner Eltern stand musste er feststellen, dass sich einiges geändert hatte. Von der eigenen Freundin zugunsten eines Anderen verlassen, erfuhr er von seinen Eltern auch noch, dass sein älterer Bruder, der in der PVS diente gefallen war. Und dabei hatte Alexei nicht einmal in einer Fronteinheit gedient, sondern in einer der Logistikkompanien, die den reibungslosen Fortgang der Militäroperation gewährleisten sollten. Auf einem Spaziergang durch eine der eroberten Dammstädte war er aus dem Hinterhalt von einem Partisanen erschossen worden. Zwar hatte die PVS Polizei den Täter gefasst und nach einem kurzen Prozess hingerichtet, aber dass brachte Alexei auch wieder nicht zurück, wie Mutter zu sagen pflegte. Sie war eigentlich nur noch am Weinen hielt ein Bild von Leonids älterem Bruder fast immer in den Händen und war häufiger als sonst in der nahegelegenen Kirche zu finden. Vater hingegen saß nach Schichtende oft viele Stunden in seiner Stammkneipe um seine Trauer im Alkohol zu ertränken, aber auch um das Gejammere seiner Frau nicht zu hören.<br />
Schon nach kurzer Zeit war Leonid es leid sich sich zu Hause aufzuhalten und sich bemuttern zu lassen. Ständig wurde er ermahnt doch auf sich aufzupassen, endlich mit der Arbeit im Stahlwerk zu beginnen und doch bitte wieder Kontakt zu seiner ehemaligen Freundin aufzunehmen. Sie war doch schließlich so ein reizendes Mädchen, wie seine Mutter nie müde wurde zu betonen. Nach drei Wochen reichte es Leonid schließlich, er packte seine Sachen, plünderte sein Sparschwein und nahm auch die Laserpistole mit, die ihm sein Vater zu seinem sechzehnten Geburtstag geschenkt hatte. Ohne ein Wort des Abschieds verschwand er und ließ sein altes Leben hinter sich. Mit dem Dampfzug fuhr er dann in das nächste Viertel und ließ sich dort als registrierter Bürger eine Wohnung zuteilen. Als Beruf gab er an in der Sicherheitsbranche tätig zu sein. Bei einer kleinen Söldnerfirma begann dann schließlich auch sein Berufsleben und da er ein Frischling war wurde er zusammen mit ein paar anderen Neulingen erst einmal auf einen einfacheren Auftrag angesetzt. Eine Kopfgeldjagd in den Slums auf einen gesuchten Kindermörder, den man wenn möglich lebend der PVS Polizei übergeben sollte. Nach einer kurzen Besprechung mit den anderen Frischlingen stiegen sie in die unteren Ebenen ab und begannen die Treibjagd auf den Flüchtigen. Unterstützung erhielten sie dabei von den dortigen Anwohnern die Angst hatten das der Perversling sich auch an ihren Kindern vergreifen würde. Erst durch ihre Hilfe wurde es möglich den Mann aufzuscheuchen und ihn dann durch die Gassen zu hetzen bis man ihn endlich zu fassen bekam. Doch der schwierigste Teil war damit noch nicht getan, denn nun mussten sie ihren Gefangenen in die mittleren Ebenen bringen und aufpassen das der Pöbel ihn nicht lynchen würde. Doch erst nach dem Versprechen, dass der Verbrecher in den nächsten Tagen öffentlich hingerichtet werden würde und man sich das im Fernsehen anschauen könne beruhigte die Gemüter erst einmal und erlaubte den Söldnern damit eine sichere Rückkehr zu ihrem Auftraggeber. Zwar war der Lohn nicht sehr hoch, aber allein die Tatsache das sie einen solchen Straftäter gefasst und der Justiz übergeben hatten, motivierte Leonid sehr stark. Auch der nächste Auftrag ließ nicht lange auf sich warten. Doch dieses mal war es eine äußerst schmutzige Angelegenheit, denn ein Drogenhändler war von einem Konkurrenten vertrieben worden und mobilisierte neben seinen Anhängern auch noch jeden Söldner und Revolverhelden den er finden konnte um sich sein Herrschaftsgebiet zurückzuholen. Die folgenden Kämpfe desillusionierten Leonid zutiefst, er sah wie sich die beiden Fraktionen aufs blutigste bekriegten auch wenn er von sich sagen konnte, dass er keinen einzigen Menschen auf dem Gewissen hatte. Doch das half ihm auch nicht viel, denn die Anderen hatten nicht solche Skrupel und nachdem er verwundet worden war, ließen seine ehemaligen Kameraden ihn in den jetzt zum teil entvölkerten Wohnbezirken zurück. Doch noch bevor sie ihn verließen wurde er um seine sämtlichen Ersparnisse, seine Waffe und seine ID erleichtert. Zum Sterben zurückgelassen dämmerte er im Fieber immer mehr dahin und nur das Eintreffen eines älteren Mannes, zwei Tage nachdem man ihn zurückgelassen hatte, rettete sein Leben. Der mysteriöse Unbekannte rettete Leonid aus dem Kampfgebiet pflegte, ihn halbwegs gesund und da Leonid nicht wusste wohin er ohne Ausrüstung gehen sollte begleitete er den Mann erst einmal. Auch wenn Leonid sich eigentlich nur für kurze Zeit dem Alten anschließen wollte wurden daraus schließlich über drei Jahre. In dieser Zeit lernte Leonid in der harten Welt der Slums zu überleben und noch viel wichtiger all die geheimen Schleichpfade, die es gab kennen. Da er während dieser Zeit nie den richtigen Namen seines Begleiters herausfand, nannte er ihn einfach nur noch seinen Mentor und der Alte akzeptierte diesen Spitznamen ohne zu klagen. Die wenigen Male wenn er Fragen beantwortete oder von sich aus redete sprach er in kurzen kryptischen Sätzen. Auch einen genauen Grund für die Rettung Leonids gab er nicht an, auch wenn zuweilen andeutete das Leonid Potential hätte. Nur sagte er nie was für Potential er meinte.<br />
Auch das Ziel was der Alte verfolgte verstand Leonid nicht, denn sie schienen völlig ziellos mal hierin und dorthin zu wandern um an wieder anderen Orten für längere Zeit, manchmal sogar mehrere Wochen am Stück an einem Platz zu verweilen. Weder Geld, noch Macht noch sonst etwas schien der Antrieb für den alten Mann zu sein. Und immer wenn sie sich unter andere Menschen begaben trafen sie auf Leute, die den Alten kannten und ihm anscheinend alle einen Gefallen schuldeten. Von ihnen lernte er auch andere Namen kennen, die sie seinem Führer gaben, auch wenn keiner sein wirklicher Name war. Der einsame Wanderer, das allsehende Auge und der Alte waren nur ein paar der Namen die Leonid hörte und nicht immer direkt zuordnen konnte.<br />
Nach drei Jahren bekam Leonid gesagt, dass er sich als guter Schüler erwiesen hätte und sie nun wieder getrennte Wege gehen würden. Genaue Gründe für die plötzliche Trennung bekam er nicht genannt, sondern nur die alte Karte mit den vielen Markierungen und der kurzen Erklärung sie weise zu nutzen, da sie ein sehr mächtiges Werkzeug sei. Auf die Frage was das bedeuten würde, bekam Leonid nur die kurze Antwort, dass er es eines Tages verstehen würde und sie dann an seine Schüler weitergeben müsse. Mit diesen Worten verschwand der Alte aus Leonids Leben und ließ diesen alleine zurück.<br />
Da Leonid jetzt wieder alleine für sich sorgen musste, fing er damit an sein umfangreiches Wissen über die verschiedensten Wege in der Unterstadt zu Geld zu machen. Drogen, Waffen und Personen wurden von ihm auf heimlichen Weg durch die verschiedenen Ganggebiete geschleust um die dortigen Abgaben zu umgehen. Ein gefährlicher Job, denn auf den, den die Ganger zu fassen bekamen warteten drakonische Strafen.<br />
Erst ein zu langer Abend in der als das Loch bekannten Kneipe veränderte sein Berufsleben noch einmal nachhaltig. Leonid hatte wohl gerade sein drittes Bier in der Hand, als er von einem Mann angesprochen wurde, der sich zu Theke vordrängeln wollte. Erst beim Klang der Stimme bemerkte er, dass vor ihm sein Freund Mbele stand, den er seit er seinen Wehrdienst abgeleistet hatte nicht mehr gesehen hatte. Nachdem das erste Missverständnis aus dem Weg geräumt worden war, begoss man das freudige Wiedersehen mit viel Schnaps und unterhielt sich über das was in der Zwischenzeit passiert war. Hassan und Mbele hatten es zwar nicht geschafft sich selbstständig zu machen, hatten dafür aber beide Jobs bei einer Firma erhalten, die Vergnügungen der besonderen Art versprach: Mutantenjagd. Leute mit zuviel Geld wurden von ihren Leibwächtern begleitet, in die Tiefen der Unterstadt geführt um dort diesem Hobby zu fröhnen. Begleitet von Ortskundigen, Jägern und Treibern machte man sich daran mit großkalibrigen Waffen mutierte Kreaturen abzuschießen und als Trophäen mitzunehmen. Und wer genug Geld bot durfte sich diese Viecher auch lebend einfangen lassen und als neue Haustiere mit nach Hause nehmen. Leonid wurde wie von Mbele verprochen als freier Außendienstmitarbeiter eingestellt und nahm selbst an diesen Jagdexpeditionen teil. Die Gebiete, die er früher aufgrund der Gefahr durch Mutanten nicht betreten hatte, waren jetzt sein Haupteinsatzgebiet. Zwischen den Aufträgen seiner Vorgesetzten durchstöberte er alte verlassene Ruinen nach Dingen, die man vielleicht noch für etwas Geld verhökern konnte. Es schien, als hätte er endlich eine halbwegs gesicherte Existenz, doch dann wendete sich natürlich alles wieder zum schlechten.<br />
Eigentlich fing alles ganz harmlos an, wie so oft davor schon sollte er eine Jagdtour anführen und wurde dieses mal auch von Mbele unterstüzt, der aufpassen sollte, dass ja nichts schief gehen würde. Die illustre Jagdgesellschaft bestand aus dem zweiten Sohn des Anführers der Bloodhands, sowie dessen rechter Hand und einem halben Dutzend Leibwächtern. Die Bloodhands waren eine unter vielen Gangs in der Unterstadt und um in ihrem Gebiet möglichst ungestört arbeiten zu können, stellte man sich am besten mit ihnen gut. Also stieg die kleine Truppe weiter in die Dunkelheit hinab und begab sich auf die Jagd. Nach zwei Tagen hatte man fast zwei dutzend Kreaturen erlegt und Leonid wollte die zufriedene Truppe mitsamt ihren Trophäen wieder nach oben führen, als sie ein wahres Monstrum entdeckten. Groß wie ein wilder Grox und vermutlich ähnlich stark war diese Bestie, für die man keinen besseren Namen finde konnte, da nicht ersichtlich war aus was für einem Tier sie ursprünglich einmal entstanden war. Natürlich wollte der Junge auch das Tier erlegen, schließlich würde der Vater sicherlich sehr stolz sein, wenn sein Sohn mit einer solchen Beute heimkam. Gesagt getan, legte das Bürschchen an und schoss. Leider erwies sich die Bestie als sehr zäh und selbst nachdem wirklich jeder das Feuer auf sie eröffntet hatte, starb sie nur langsam. Davor hatte sie aber noch zwei Leibwächter getötet, der rechten Hand des Gangbosses seine rechte Hand genommen, sehr ironisch wie Leonid fand und dem Jungen ein Bein aufgeschlitzt. Nur unter größten Kraftanstrengungen schafften die Reste der geschrumpften Gruppe den Weg zurück und konnten die beiden Verwundeten retten. Leonid und Mbele hingegen war klar das sie ab dem Augenblick tot wären, wenn der Gangboss sah wie übel zugerichtet sein Sohn und sein Stellvertreter waren. Bei erstbester Gelegenheit nutzten sie die Chance zur Flucht und retteten sich in das Gebiet der Fünfzehner. So waren sie zumindest für kurze Zeit vor dem Zorn der Bloodhands geschützt, denn hier konnte ihnen keines der Mitglieder der Bloodhands gefährlich werden. Während sie verzweifelt versuchen Kontakt mit Hassan aufzunehmen, der versprochen hatte ihnen irgendwie schon einen Job zu besorgen, der außerhalb der Stadt lag, zog sich die Schlinge um den den Hals der Beiden immer enger. Um ihrer habhaft zu werden hatten die Bloodhands ein Kopfgeld auf sie ausgesetzt um auch im Gebiet der Fünzehner der beiden Flüchtlinge habhaft zu werden.<br />
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Name: Leonid Michailowitsch Komarow<br />
Alter: 29 Jahre<br />
Herkunft: Gohmor<br />
Zugehörigkeiten: Zivilist<br />
Aussehen: mittelgroß, dunkelbraunes Haar, grüne Augen, Allerweltsgesicht<br />
Charakter: zuweilen hilfsbereit, 6. Sinn/Psioniker Stufe Omikron (zuweilen Vorahnungen), Nerven aus Stahl, unauffällig, Skrupel<br />
Waffen: <a href="http://www.czub.cz/zbrojovka/czech-guns/CZ_HA_550_HUNTER.png" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Jagdgewehr</a>, <a href="http://cdn102.iofferphoto.com/img3/item/507/672/509/OJAB.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Kampfmesser</a><br />
Ausrüstung: alter Stadtplan voller Anmerkungen, altes Buch, Kopflampe, Rucksack, Sporttasche, Schlafsack<br />
Fähigkeiten: Tunnelratte, Überlebenskünstler<br />
Beruf: Tierfänger, Schatzsucher, Schmuggler, Händler und vieles mehr<br />
Konto: 80 Schekel, handelt mit Waren aller Art<br />
Besonderheit: auf Leonid ist ein Kopfgeld ausgesetzt]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Name: Leonid Michailowitsch Komarow<br />
Alter: 29 Jahre<br />
Herkunft: Gohmor<br />
Zugehörigkeiten: Zivilist<br />
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Aussehen:<br />
Leonid ist ein absoluter Durchschnittsmensch. Nichts an ihm ist auffällig, weder ist er zu groß noch zu klein. Das dunkelbraune, ja fast schon schwarze Haar nicht zu kurz geschnitten aber auch nicht zu lang. Die Muskeln sind nicht übermäßig trainiert, ein absoluter Schwächling ist Leonid aber auch nicht, wenn es nötig ist kann er auch richtig zupacken. Dunkelgrüne Augen und ein Allerweltsgesicht vollenden das Bild des unauffälligen jungen Mannes. In einer Menschenmenge scheint er unterzugehen, denn er hat kein besonderes körperliches Merkmal, weder Tätowierungen oder Narben, die er stolz vorzeigen noch Mutationen, die es furchtsam zu verstecken gilt prägen seinen Körper. Vielleicht eine Überlebensstrategie könnte man meinen, denn in den Slums können körperliche Besonderheiten zu erhöhter Bekanntheit und manchmal auch zu einem früheren Ableben führen. Wenn man ihn genauer betrachtet ist Leonid nämlich eigentlich gar nicht so unauffällig, mit seinen 29 Jahren hat er ein für die Slums respektables Alter erreicht, unter körperlichen Gebrechen scheint er bisher noch nicht zu leiden und auch sonst wirkt er nicht unterernährt oder krank. Kleine Details, die einem aber erst einmal auffallen müssen.<br />
An Kleidung besitzt er alte Militärstiefel, die scheinbar nahtlos von einer Tarnhose mit Stadttarnmuster übergehen. Über einem dunkelblauen Shirt trägt er einen langsam seine Farbe verlierenden schwarzen Rollkragenpullover. Die Hände werden von grauen, fingerlosen Handschuhen gegen die Kälte geschützt. Doch sein besonderer Stolz sind eine alte, gefütterte Fliegerjacke der gohmorischen Luftwaffe und eine schwarze Schirmmütze, bei der nicht ganz klar ist, ob sie einmal für einen Marineoffizier oder einen Offizier der Landstreitkräfte gedacht war. Bevor Leonid sie sich in einem Altkleidergeschäft für teuer Geld kaufte, hatte ein findiger Geist die Drahtaussteifung der Mütze entfernt und sie damit in die lange Reihe der von Offizieren getragenen Knautschmützen eingereiht.<br />
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Charakter:<br />
Wie schon oben gesagt ist Leonid nicht nur vom rein körperlichen unauffällig, denn scheinbar hat es sich auch auf sein Auftreten in der Gesellschaft ausgewirkt. Im Gegensatz zu seiner Jugend vermeidet er es heutzutage sich in Konflikte reinziehen zu lassen und versucht auch in keinster Weise mehr unbedingt aufzufallen. Denn in den Slums kann so etwas sehr schnell ernst Konsequenzen nach sich ziehen und das braucht Leonid nicht. Er ist um jedes bisschen Ruhe, das er hat froh, sollen doch die Anderen die großen Heldentaten vollbringen, er wird versuchen nur möglichst gut über den Tag zu kommen. Erstaunlich ist auch die Tatsache, dass er obwohl er in der Unterstadt wohnt und arbeitet bisher in seinem Leben noch keinen einzigen Menschen getötet hat. Allein die Vorstellung ein menschliches Leben auszulöschen stößt ihn ab und den Tötungen denen er zwangsweise beigewohnt hat, haben ihn in seiner Meinung nur noch bestärkt. Aus dem Grund weicht er bewaffneten Konflikten nach Möglichkeit aus und wartet diese aus sicherer Entfernung aus ab. Ohne es zu wissen ist Leonid ein Psioniker der Stufe Omikron, seine Fähigkeiten in diesem Bereich sind fast nicht existent und äußern sich nur manchmal in Vorahnungen, die ihm manchmal schon geholfen haben sich aus einer für ihn misslichen Lage zu befreien. Doch offenbart sich seine Gabe nur, wenn er unter großem, insbesondere emotionalem, Stress steht.<br />
Durch die vielen Schrecken, die Leonid in der Unterstadt und dem davor gelegenen teilweise verlassenen Gegenden gemacht hat gibt es fast nichts mehr was ihn groß erschrecken würde. Angst kennt er in dieser Form nicht mehr, dafür hat er schon zu oft grausamst mutierte Wesen und die blutige Herrschaft einzelner Gangbosse gesehen.<br />
Erstaunlicherweise hat er sich trotzdem einen Rest Menschlichkeit beibehalten und hilft zuweilen Menschen n Not oder stellt sich gegen Unrecht, solange sein eigenes Leben dabei nicht in zu hohe Gefahr gerät.<br />
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Ausrüstung:<br />
<a href="http://www.czub.cz/zbrojovka/czech-guns/CZ_HA_550_HUNTER.png" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Jagdgewehr</a> ohne irgendwelche Aufsätze<br />
Diese Waffe hat auf ungepanzerte Ziele eine große Stopwirkung. Als Munition verwendet Leonid normale Jagdpatronen, da er bisher nur auf mutierte Tiere und nicht auf Menschen geschossen hat. Zurzeit transportiert er die Waffe zerlegt in einer Sporttasche.<br />
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Ein <a href="http://cdn102.iofferphoto.com/img3/item/507/672/509/OJAB.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Kampfmesser</a> mit kurzer Klinge, dafür gedacht bei einem Handgemenge auf engem Raum möglichst effektiv eingesetzt werden zu können. Das Messer steckt in einer Stiefelscheide.<br />
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Ein alter Stadtplan, auf dem Teile der Unterstadt abgebildet sind. Das Besondere an ihm ist, dass überall auf die Karte Anmerkungen und teils merkwürdige Zeichen geschrieben wurden. Sie ist Leonids größter Schatz, da er sich mit ihrer Hilfe zügig durch die Schächte der Unterstadt bewegen kann und genau weiß wo Gefahren auf ortsfremde Wanderer lauern.<br />
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Ein sehr altes, in Leder gebundenes Buch, die Seiten des Buches weisen einen dreiseitigen Goldschnitt auf. Leonid fand es während einer seiner Streifzüge in einem Gebäude, dass während des Kriegs der Häuser zum Großteil zerstört wurde. Da er des hochgothischen nicht mächtig ist, weiß Leonid nicht, dass es sich bei dem Buch um ein Exemplar des Lectitio Divinitatus handelt. Da er nicht weiß was er mit dem Buch tun soll, behält er es gut verstaut in seinem Rucksack und hofft darauf eines Tages jemanden zu begegnen, der ihm genauere Informationen dazu geben kann.<br />
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Sonstige Ausrüstung:<br />
Sporttasche, alter Militärrucksack, etwas Wechselwäsche, Munition für sein Gewehr, kleine Notreserve an Wasser und Essen, Kopflampe, Schlafsack<br />
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Fähigkeiten:<br />
Leonid ist kein Revolverheld oder Klingentänzer. Im Fall der Fälle weiß er sich zwar mit Gewehr und Messer zu verteidigen, aber in keiner Kampfdisziplin ist er wirklich gut. Er ist hauptsächlich ein Überlebenskünstler, ein Mensch der gelernt hat am Boden der Gesellschaft zu überleben. Man muss wissen wie man seine Waffen mit dem wenigen was man hat in Schuss hält, wie man sich selbst verarztet, Wasser reinigt und wie man Ärger möglichst gut aus dem Weg gehen kann. Leonid hat das und vieles andere gelernt und allein die Tatsache, dass er noch lebt spricht dafür das er seine Lektionen fleißig gelernt hat.<br />
Auch hat er kein Problem damit sich durch dunkle Abwasserschächte, Wartungsebenen und ähnliches zu quetschen. Egal wie dunkel oder beengt der Weg ist, Leonid wird es irgendwie schaffen sich hindurch zu bewegen und auch dann nicht die Nerven zu verlieren, wenn er einmal hängen bleibt oder in einer Sackgasse landet. Nur auf Nahkämpfe lässt er sich ungern ein, was zum einen daran liegt, dass er die Technik dafür nicht beherrscht. Aber besonders seine Skrupel einem anderen Menschen zu schaden oder ihn möglicherweise auch zu töten bedeuten für Leonid in dieser Hinsicht einen großen Nachteil.<br />
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Biografie:<br />
Als das zweite von drei Kindern in den mittleren Ebenen von Gohmor geboren war es klar, dass er eines Tages in Fußstapfen seiner Eltern treten und als Arbeiter im selben Stahlwerk wie sie arbeiten würde. Leonids Jugend verlief dementsprechend fast im selben Muster wie das vieler anderer Heranwachsender in den mittleren Ebenen. Einmal in der Woche mit den Eltern und den Geschwistern in die Kirche um dem Imperator für seine Gaben zu danken und gleichzeitig den Glauben des Jungen zu festigen. Mit sechs Jahren der Eintritt in die Schola, die er dann mehr oder weniger absaß. In der Schule war er nicht der Beste, wenn man ehrlich ist sogar einer der schlechtesten in seiner Klasse. Und das will schon etwas heißen, wenn man bedenkt, dass in den Klassenräumen sich durchschnittlich vierzig bis fünfzig Schüler in die Bänke quetschten. Seine Eltern trösteten sich mit dem Gedanken, dass er für seinen zukünftigen Arbeitsplatz sowieso nicht den besten aller Schulabschlüsse brauchen würde. Dafür war er umso besser wenn es darum ging den Lehrern Streiche zu spielen und je nachdem welche Lehrkraft er verärgert hatte fiel auch die Strafe unterschiedlich aus. Wenn er Glück hatte wurde er nur vom Schulpriester freundlich ermahnt, zuweilen zog er aber auch den Zorn des Mathematiklehrers, eines ehemaligen Oberfeldwebels er PVS auf sich. Noch Tage danach hatte er Schmerzen wenn er sich hinsetzte, so heftig wurde ihm dann der Hintern versohlt. Mit fünfzehn hatte er dann seine erst Freundin, ein wie seine Mutter fand äußerst reizendes Mädchen. Allein an ihrem Gesichtsausdruck konnte Leonid schon ausmachen, was sich seine Mutter für die Zukunft des Paares wünschte. So verstrich die Zeit, bis er kurz nach seinem achtzehnten Geburtstag aus dem alltäglichen Trott herausgerissen wurde. Wie alle Männer, die beim Staat Gohmor registriert waren, erreichte auch ihn sein Einberufungsbefehl. In Jahr lang Grundwehrdienst, danach würde er wieder in sein Zivilleben zurückkehren können, außer er verpflichtete sich danach fest in der Armee. Mutter weinte Tränen beim Abschied, schließlich sah sie ihren kleinen Schatz jetzt für eine lange Zeit nicht mehr, Vater hingegen hoffte das der Drill seinem Sohn die Flausen aus dem Kopf treiben würde.<br />
Im Gegensatz zu den Lehrern an der Schola schafften die Ausbilder in der Armee es Leonid zu bändigen und sein vorlautes Auftreten zu unterbinden. Ständiger Drill und der Kasernenhofton der Ausbilder unterdrückte jede Form von Individualismus. Auch Leonid musste sich schließlich beugen, denn jedes mal wenn er sich in irgendeiner Form bei seinem Ausbilder unbeliebt machte, durfte er Strafrunden um den Block drehen. Das Militärleben hatte auch seine guten Seiten, so lernte Leonid während des Wehrdienstes seine späteren Freunde Mbele und Hassan kennen.<br />
Zu dritt machten sie immer wieder das Kasernengelände unsicher und zogen den Zorn der Ausbilder auf sich. Hassan, der sich zum Anführer ihrer kleinen Gruppe aufgeschwungen hatte, machte auch den Vorschlag das sie nach der Wehrdienstzeit in irgend einer Form zusammenarbeiten sollten, genau festlegen wollte er sich aber nicht. So vertrieben sie sich die Zeit und warteten darauf, dass das Ausbildungsjahr endlich endete.<br />
Als der Wehrdienst vorbei war und Leonid mit einigen vollgepackten Taschen vor der Tür seiner Eltern stand musste er feststellen, dass sich einiges geändert hatte. Von der eigenen Freundin zugunsten eines Anderen verlassen, erfuhr er von seinen Eltern auch noch, dass sein älterer Bruder, der in der PVS diente gefallen war. Und dabei hatte Alexei nicht einmal in einer Fronteinheit gedient, sondern in einer der Logistikkompanien, die den reibungslosen Fortgang der Militäroperation gewährleisten sollten. Auf einem Spaziergang durch eine der eroberten Dammstädte war er aus dem Hinterhalt von einem Partisanen erschossen worden. Zwar hatte die PVS Polizei den Täter gefasst und nach einem kurzen Prozess hingerichtet, aber dass brachte Alexei auch wieder nicht zurück, wie Mutter zu sagen pflegte. Sie war eigentlich nur noch am Weinen hielt ein Bild von Leonids älterem Bruder fast immer in den Händen und war häufiger als sonst in der nahegelegenen Kirche zu finden. Vater hingegen saß nach Schichtende oft viele Stunden in seiner Stammkneipe um seine Trauer im Alkohol zu ertränken, aber auch um das Gejammere seiner Frau nicht zu hören.<br />
Schon nach kurzer Zeit war Leonid es leid sich sich zu Hause aufzuhalten und sich bemuttern zu lassen. Ständig wurde er ermahnt doch auf sich aufzupassen, endlich mit der Arbeit im Stahlwerk zu beginnen und doch bitte wieder Kontakt zu seiner ehemaligen Freundin aufzunehmen. Sie war doch schließlich so ein reizendes Mädchen, wie seine Mutter nie müde wurde zu betonen. Nach drei Wochen reichte es Leonid schließlich, er packte seine Sachen, plünderte sein Sparschwein und nahm auch die Laserpistole mit, die ihm sein Vater zu seinem sechzehnten Geburtstag geschenkt hatte. Ohne ein Wort des Abschieds verschwand er und ließ sein altes Leben hinter sich. Mit dem Dampfzug fuhr er dann in das nächste Viertel und ließ sich dort als registrierter Bürger eine Wohnung zuteilen. Als Beruf gab er an in der Sicherheitsbranche tätig zu sein. Bei einer kleinen Söldnerfirma begann dann schließlich auch sein Berufsleben und da er ein Frischling war wurde er zusammen mit ein paar anderen Neulingen erst einmal auf einen einfacheren Auftrag angesetzt. Eine Kopfgeldjagd in den Slums auf einen gesuchten Kindermörder, den man wenn möglich lebend der PVS Polizei übergeben sollte. Nach einer kurzen Besprechung mit den anderen Frischlingen stiegen sie in die unteren Ebenen ab und begannen die Treibjagd auf den Flüchtigen. Unterstützung erhielten sie dabei von den dortigen Anwohnern die Angst hatten das der Perversling sich auch an ihren Kindern vergreifen würde. Erst durch ihre Hilfe wurde es möglich den Mann aufzuscheuchen und ihn dann durch die Gassen zu hetzen bis man ihn endlich zu fassen bekam. Doch der schwierigste Teil war damit noch nicht getan, denn nun mussten sie ihren Gefangenen in die mittleren Ebenen bringen und aufpassen das der Pöbel ihn nicht lynchen würde. Doch erst nach dem Versprechen, dass der Verbrecher in den nächsten Tagen öffentlich hingerichtet werden würde und man sich das im Fernsehen anschauen könne beruhigte die Gemüter erst einmal und erlaubte den Söldnern damit eine sichere Rückkehr zu ihrem Auftraggeber. Zwar war der Lohn nicht sehr hoch, aber allein die Tatsache das sie einen solchen Straftäter gefasst und der Justiz übergeben hatten, motivierte Leonid sehr stark. Auch der nächste Auftrag ließ nicht lange auf sich warten. Doch dieses mal war es eine äußerst schmutzige Angelegenheit, denn ein Drogenhändler war von einem Konkurrenten vertrieben worden und mobilisierte neben seinen Anhängern auch noch jeden Söldner und Revolverhelden den er finden konnte um sich sein Herrschaftsgebiet zurückzuholen. Die folgenden Kämpfe desillusionierten Leonid zutiefst, er sah wie sich die beiden Fraktionen aufs blutigste bekriegten auch wenn er von sich sagen konnte, dass er keinen einzigen Menschen auf dem Gewissen hatte. Doch das half ihm auch nicht viel, denn die Anderen hatten nicht solche Skrupel und nachdem er verwundet worden war, ließen seine ehemaligen Kameraden ihn in den jetzt zum teil entvölkerten Wohnbezirken zurück. Doch noch bevor sie ihn verließen wurde er um seine sämtlichen Ersparnisse, seine Waffe und seine ID erleichtert. Zum Sterben zurückgelassen dämmerte er im Fieber immer mehr dahin und nur das Eintreffen eines älteren Mannes, zwei Tage nachdem man ihn zurückgelassen hatte, rettete sein Leben. Der mysteriöse Unbekannte rettete Leonid aus dem Kampfgebiet pflegte, ihn halbwegs gesund und da Leonid nicht wusste wohin er ohne Ausrüstung gehen sollte begleitete er den Mann erst einmal. Auch wenn Leonid sich eigentlich nur für kurze Zeit dem Alten anschließen wollte wurden daraus schließlich über drei Jahre. In dieser Zeit lernte Leonid in der harten Welt der Slums zu überleben und noch viel wichtiger all die geheimen Schleichpfade, die es gab kennen. Da er während dieser Zeit nie den richtigen Namen seines Begleiters herausfand, nannte er ihn einfach nur noch seinen Mentor und der Alte akzeptierte diesen Spitznamen ohne zu klagen. Die wenigen Male wenn er Fragen beantwortete oder von sich aus redete sprach er in kurzen kryptischen Sätzen. Auch einen genauen Grund für die Rettung Leonids gab er nicht an, auch wenn zuweilen andeutete das Leonid Potential hätte. Nur sagte er nie was für Potential er meinte.<br />
Auch das Ziel was der Alte verfolgte verstand Leonid nicht, denn sie schienen völlig ziellos mal hierin und dorthin zu wandern um an wieder anderen Orten für längere Zeit, manchmal sogar mehrere Wochen am Stück an einem Platz zu verweilen. Weder Geld, noch Macht noch sonst etwas schien der Antrieb für den alten Mann zu sein. Und immer wenn sie sich unter andere Menschen begaben trafen sie auf Leute, die den Alten kannten und ihm anscheinend alle einen Gefallen schuldeten. Von ihnen lernte er auch andere Namen kennen, die sie seinem Führer gaben, auch wenn keiner sein wirklicher Name war. Der einsame Wanderer, das allsehende Auge und der Alte waren nur ein paar der Namen die Leonid hörte und nicht immer direkt zuordnen konnte.<br />
Nach drei Jahren bekam Leonid gesagt, dass er sich als guter Schüler erwiesen hätte und sie nun wieder getrennte Wege gehen würden. Genaue Gründe für die plötzliche Trennung bekam er nicht genannt, sondern nur die alte Karte mit den vielen Markierungen und der kurzen Erklärung sie weise zu nutzen, da sie ein sehr mächtiges Werkzeug sei. Auf die Frage was das bedeuten würde, bekam Leonid nur die kurze Antwort, dass er es eines Tages verstehen würde und sie dann an seine Schüler weitergeben müsse. Mit diesen Worten verschwand der Alte aus Leonids Leben und ließ diesen alleine zurück.<br />
Da Leonid jetzt wieder alleine für sich sorgen musste, fing er damit an sein umfangreiches Wissen über die verschiedensten Wege in der Unterstadt zu Geld zu machen. Drogen, Waffen und Personen wurden von ihm auf heimlichen Weg durch die verschiedenen Ganggebiete geschleust um die dortigen Abgaben zu umgehen. Ein gefährlicher Job, denn auf den, den die Ganger zu fassen bekamen warteten drakonische Strafen.<br />
Erst ein zu langer Abend in der als das Loch bekannten Kneipe veränderte sein Berufsleben noch einmal nachhaltig. Leonid hatte wohl gerade sein drittes Bier in der Hand, als er von einem Mann angesprochen wurde, der sich zu Theke vordrängeln wollte. Erst beim Klang der Stimme bemerkte er, dass vor ihm sein Freund Mbele stand, den er seit er seinen Wehrdienst abgeleistet hatte nicht mehr gesehen hatte. Nachdem das erste Missverständnis aus dem Weg geräumt worden war, begoss man das freudige Wiedersehen mit viel Schnaps und unterhielt sich über das was in der Zwischenzeit passiert war. Hassan und Mbele hatten es zwar nicht geschafft sich selbstständig zu machen, hatten dafür aber beide Jobs bei einer Firma erhalten, die Vergnügungen der besonderen Art versprach: Mutantenjagd. Leute mit zuviel Geld wurden von ihren Leibwächtern begleitet, in die Tiefen der Unterstadt geführt um dort diesem Hobby zu fröhnen. Begleitet von Ortskundigen, Jägern und Treibern machte man sich daran mit großkalibrigen Waffen mutierte Kreaturen abzuschießen und als Trophäen mitzunehmen. Und wer genug Geld bot durfte sich diese Viecher auch lebend einfangen lassen und als neue Haustiere mit nach Hause nehmen. Leonid wurde wie von Mbele verprochen als freier Außendienstmitarbeiter eingestellt und nahm selbst an diesen Jagdexpeditionen teil. Die Gebiete, die er früher aufgrund der Gefahr durch Mutanten nicht betreten hatte, waren jetzt sein Haupteinsatzgebiet. Zwischen den Aufträgen seiner Vorgesetzten durchstöberte er alte verlassene Ruinen nach Dingen, die man vielleicht noch für etwas Geld verhökern konnte. Es schien, als hätte er endlich eine halbwegs gesicherte Existenz, doch dann wendete sich natürlich alles wieder zum schlechten.<br />
Eigentlich fing alles ganz harmlos an, wie so oft davor schon sollte er eine Jagdtour anführen und wurde dieses mal auch von Mbele unterstüzt, der aufpassen sollte, dass ja nichts schief gehen würde. Die illustre Jagdgesellschaft bestand aus dem zweiten Sohn des Anführers der Bloodhands, sowie dessen rechter Hand und einem halben Dutzend Leibwächtern. Die Bloodhands waren eine unter vielen Gangs in der Unterstadt und um in ihrem Gebiet möglichst ungestört arbeiten zu können, stellte man sich am besten mit ihnen gut. Also stieg die kleine Truppe weiter in die Dunkelheit hinab und begab sich auf die Jagd. Nach zwei Tagen hatte man fast zwei dutzend Kreaturen erlegt und Leonid wollte die zufriedene Truppe mitsamt ihren Trophäen wieder nach oben führen, als sie ein wahres Monstrum entdeckten. Groß wie ein wilder Grox und vermutlich ähnlich stark war diese Bestie, für die man keinen besseren Namen finde konnte, da nicht ersichtlich war aus was für einem Tier sie ursprünglich einmal entstanden war. Natürlich wollte der Junge auch das Tier erlegen, schließlich würde der Vater sicherlich sehr stolz sein, wenn sein Sohn mit einer solchen Beute heimkam. Gesagt getan, legte das Bürschchen an und schoss. Leider erwies sich die Bestie als sehr zäh und selbst nachdem wirklich jeder das Feuer auf sie eröffntet hatte, starb sie nur langsam. Davor hatte sie aber noch zwei Leibwächter getötet, der rechten Hand des Gangbosses seine rechte Hand genommen, sehr ironisch wie Leonid fand und dem Jungen ein Bein aufgeschlitzt. Nur unter größten Kraftanstrengungen schafften die Reste der geschrumpften Gruppe den Weg zurück und konnten die beiden Verwundeten retten. Leonid und Mbele hingegen war klar das sie ab dem Augenblick tot wären, wenn der Gangboss sah wie übel zugerichtet sein Sohn und sein Stellvertreter waren. Bei erstbester Gelegenheit nutzten sie die Chance zur Flucht und retteten sich in das Gebiet der Fünfzehner. So waren sie zumindest für kurze Zeit vor dem Zorn der Bloodhands geschützt, denn hier konnte ihnen keines der Mitglieder der Bloodhands gefährlich werden. Während sie verzweifelt versuchen Kontakt mit Hassan aufzunehmen, der versprochen hatte ihnen irgendwie schon einen Job zu besorgen, der außerhalb der Stadt lag, zog sich die Schlinge um den den Hals der Beiden immer enger. Um ihrer habhaft zu werden hatten die Bloodhands ein Kopfgeld auf sie ausgesetzt um auch im Gebiet der Fünzehner der beiden Flüchtlinge habhaft zu werden.<br />
<br />
<br />
Name: Leonid Michailowitsch Komarow<br />
Alter: 29 Jahre<br />
Herkunft: Gohmor<br />
Zugehörigkeiten: Zivilist<br />
Aussehen: mittelgroß, dunkelbraunes Haar, grüne Augen, Allerweltsgesicht<br />
Charakter: zuweilen hilfsbereit, 6. Sinn/Psioniker Stufe Omikron (zuweilen Vorahnungen), Nerven aus Stahl, unauffällig, Skrupel<br />
Waffen: <a href="http://www.czub.cz/zbrojovka/czech-guns/CZ_HA_550_HUNTER.png" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Jagdgewehr</a>, <a href="http://cdn102.iofferphoto.com/img3/item/507/672/509/OJAB.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Kampfmesser</a><br />
Ausrüstung: alter Stadtplan voller Anmerkungen, altes Buch, Kopflampe, Rucksack, Sporttasche, Schlafsack<br />
Fähigkeiten: Tunnelratte, Überlebenskünstler<br />
Beruf: Tierfänger, Schatzsucher, Schmuggler, Händler und vieles mehr<br />
Konto: 80 Schekel, handelt mit Waren aller Art<br />
Besonderheit: auf Leonid ist ein Kopfgeld ausgesetzt]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Leonid Michailowitsch Komarow]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=940</link>
			<pubDate>Wed, 05 Jun 2013 21:50:43 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=252"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://koron3.de/showthread.php?tid=940</guid>
			<description><![CDATA[<a href="http://www.zastavki.com/pictures/1920x1200/2010/Games_S.T.A.L.K.E.R._021084_.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Der Mann ohne Gasmaske</a><br />
<br />
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Name: Leonid Michailowitsch Komarow<br />
Alter: 29 Jahre<br />
Herkunft: Gohmor<br />
Zugehörigkeiten: Zivilist <br />
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<br />
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Aussehen:<br />
Leonid ist ein absoluter Durchschnittsmensch. Nichts an ihm ist auffällig, weder ist er zu groß noch zu klein. Das dunkelbraune, ja fast schon schwarze Haar nicht zu kurz geschnitten aber auch nicht zu lang. Die Muskeln sind nicht übermäßig trainiert, ein absoluter Schwächling ist Leonid aber auch nicht, wenn es nötig ist kann er auch richtig zupacken. Dunkelgrüne Augen und ein Allerweltsgesicht vollenden das Bild des unauffälligen jungen Mannes. In einer Menschenmenge scheint er unterzugehen, denn er hat kein besonderes körperliches Merkmal, weder Tätowierungen oder Narben, die er stolz vorzeigen noch Mutationen, die es furchtsam zu verstecken gilt prägen seinen Körper. Vielleicht eine Überlebensstrategie könnte man meinen, denn in den Slums können körperliche Besonderheiten zu erhöhter Bekanntheit und manchmal auch zu einem früheren Ableben führen. Wenn man ihn genauer betrachtet ist Leonid nämlich eigentlich gar nicht so unauffällig, mit seinen 29 Jahren hat er ein für die Slums respektables Alter erreicht, unter körperlichen Gebrechen scheint er bisher noch nicht zu leiden und auch sonst wirkt er nicht unterernährt oder krank. Kleine Details, die einem aber erst einmal auffallen müssen.<br />
An Kleidung besitzt er alte Militärstiefel, die scheinbar nahtlos von einer Tarnhose mit Stadttarnmuster übergehen. Über einem dunkelblauen Shirt trägt er einen langsam seine Farbe verlierenden schwarzen Rollkragenpullover. Die Hände werden von grauen, fingerlosen Handschuhen gegen die Kälte geschützt. Doch sein besonderer Stolz sind eine alte, gefütterte Fliegerjacke der gohmorischen Luftwaffe und eine schwarze Schirmmütze, bei der nicht ganz klar ist, ob sie einmal für einen Marineoffizier oder einen Offizier der Landstreitkräfte gedacht war. Bevor Leonid sie sich in einem Altkleidergeschäft für teuer Geld kaufte, hatte ein findiger Geist die Drahtaussteifung der Mütze entfernt und sie damit in die lange Reihe der von Offizieren getragenen Knautschmützen eingereiht.<br />
<br />
Charakter:<br />
Wie schon oben gesagt ist Leonid nicht nur vom rein körperlichen unauffällig, denn scheinbar hat es sich auch auf sein Auftreten in der Gesellschaft ausgewirkt. Im Gegensatz zu seiner Jugend vermeidet er es heutzutage sich in Konflikte reinziehen zu lassen und versucht auch in keinster Weise mehr unbedingt aufzufallen. Denn in den Slums kann so etwas sehr schnell ernst Konsequenzen nach sich ziehen und das braucht Leonid nicht. Er ist um jedes bisschen Ruhe, das er hat froh, sollen doch die Anderen die großen Heldentaten vollbringen, er wird versuchen nur möglichst gut über den Tag zu kommen. Erstaunlich ist auch die Tatsache, dass er obwohl er in der Unterstadt wohnt und arbeitet bisher in seinem Leben noch keinen einzigen Menschen getötet hat. Allein die Vorstellung ein menschliches Leben auszulöschen stößt ihn ab und den Tötungen denen er zwangsweise beigewohnt hat, haben ihn in seiner Meinung nur noch bestärkt. Aus dem Grund weicht er bewaffneten Konflikten nach Möglichkeit aus und wartet diese aus sicherer Entfernung aus ab. Ohne es zu wissen ist Leonid ein Psioniker der Stufe Omikron, seine Fähigkeiten in diesem Bereich sind fast nicht existent und äußern sich nur manchmal in Vorahnungen, die ihm manchmal schon geholfen haben sich aus einer für ihn misslichen Lage zu befreien. Doch offenbart sich seine Gabe nur, wenn er unter großem, insbesondere emotionalem, Stress steht.<br />
Durch die vielen Schrecken, die Leonid in der Unterstadt und dem davor gelegenen teilweise verlassenen Gegenden gemacht hat gibt es fast nichts mehr was ihn groß erschrecken würde. Angst kennt er in dieser Form nicht mehr, dafür hat er schon zu oft grausamst mutierte Wesen und die blutige Herrschaft einzelner Gangbosse gesehen.<br />
Erstaunlicherweise hat er sich trotzdem einen Rest Menschlichkeit beibehalten und hilft zuweilen Menschen n Not oder stellt sich gegen Unrecht, solange sein eigenes Leben dabei nicht in zu hohe Gefahr gerät. <br />
<br />
Ausrüstung: <br />
<a href="http://www.czub.cz/zbrojovka/czech-guns/CZ_HA_550_HUNTER.png" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Jagdgewehr</a> ohne irgendwelche Aufsätze<br />
Diese Waffe hat auf ungepanzerte Ziele eine große Stopwirkung. Als Munition verwendet Leonid normale Jagdpatronen, da er bisher nur auf mutierte Tiere und nicht auf Menschen geschossen hat. Zurzeit transportiert er die Waffe zerlegt in einer Sporttasche.<br />
<br />
Ein <a href="http://cdn102.iofferphoto.com/img3/item/507/672/509/OJAB.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Kampfmesser</a> mit kurzer Klinge, dafür gedacht bei einem Handgemenge auf engem Raum möglichst effektiv eingesetzt werden zu können. Das Messer steckt in einer Stiefelscheide.<br />
<br />
Ein alter Stadtplan, auf dem Teile der Unterstadt abgebildet sind. Das Besondere an ihm ist, dass überall auf die Karte Anmerkungen und teils merkwürdige Zeichen geschrieben wurden. Sie ist Leonids größter Schatz, da er sich mit ihrer Hilfe zügig durch die Schächte der Unterstadt bewegen kann und genau weiß wo Gefahren auf ortsfremde Wanderer lauern.<br />
<br />
Ein sehr altes, in Leder gebundenes Buch, die Seiten des Buches weisen einen dreiseitigen Goldschnitt auf. Leonid fand es während einer seiner Streifzüge in einem Gebäude, dass während des Kriegs der Häuser zum Großteil zerstört wurde. Da er des hochgothischen nicht mächtig ist, weiß Leonid nicht, dass es sich bei dem Buch um ein Exemplar des Lectitio Divinitatus handelt. Da er nicht weiß was er mit dem Buch tun soll, behält er es gut verstaut in seinem Rucksack und hofft darauf eines Tages jemanden zu begegnen, der ihm genauere Informationen dazu geben kann.<br />
<br />
Sonstige Ausrüstung:<br />
Sporttasche, alter Militärrucksack, etwas Wechselwäsche, Munition für sein Gewehr, kleine Notreserve an Wasser und Essen, Kopflampe, Schlafsack<br />
<br />
Fähigkeiten:<br />
Leonid ist kein Revolverheld oder Klingentänzer. Im Fall der Fälle weiß er sich zwar mit Gewehr und Messer zu verteidigen, aber in keiner Kampfdisziplin ist er wirklich gut. Er ist hauptsächlich ein Überlebenskünstler, ein Mensch der gelernt hat am Boden der Gesellschaft zu überleben. Man muss wissen wie man seine Waffen mit dem wenigen was man hat in Schuss hält, wie man sich selbst verarztet, Wasser reinigt und wie man Ärger möglichst gut aus dem Weg gehen kann. Leonid hat das und vieles andere gelernt und allein die Tatsache, dass er noch lebt spricht dafür das er seine Lektionen fleißig gelernt hat.<br />
Auch hat er kein Problem damit sich durch dunkle Abwasserschächte, Wartungsebenen und ähnliches zu quetschen. Egal wie dunkel oder beengt der Weg ist, Leonid wird es irgendwie schaffen sich hindurch zu bewegen und auch dann nicht die Nerven zu verlieren, wenn er einmal hängen bleibt oder in einer Sackgasse landet. Nur auf Nahkämpfe lässt er sich ungern ein, was zum einen daran liegt, dass er die Technik dafür nicht beherrscht. Aber besonders seine Skrupel einem anderen Menschen zu schaden oder ihn möglicherweise auch zu töten bedeuten für Leonid in dieser Hinsicht einen großen Nachteil.<br />
<br />
Biografie:<br />
Als das zweite von drei Kindern in den mittleren Ebenen von Gohmor geboren war es klar, dass er eines Tages in Fußstapfen seiner Eltern treten und als Arbeiter im selben Stahlwerk wie sie arbeiten würde. Leonids Jugend verlief dementsprechend fast im selben Muster wie das vieler anderer Heranwachsender in den mittleren Ebenen. Einmal in der Woche mit den Eltern und den Geschwistern in die Kirche um dem Imperator für seine Gaben zu danken und gleichzeitig den Glauben des Jungen zu festigen. Mit sechs Jahren der Eintritt in die Schola, die er dann mehr oder weniger absaß. In der Schule war er nicht der Beste, wenn man ehrlich ist sogar einer der schlechtesten in seiner Klasse. Und das will schon etwas heißen, wenn man bedenkt, dass in den Klassenräumen sich durchschnittlich vierzig bis fünfzig Schüler in die Bänke quetschten. Seine Eltern trösteten sich mit dem Gedanken, dass er für seinen zukünftigen Arbeitsplatz sowieso nicht den besten aller Schulabschlüsse brauchen würde. Dafür war er umso besser wenn es darum ging den Lehrern Streiche zu spielen und je nachdem welche Lehrkraft er verärgert hatte fiel auch die Strafe unterschiedlich aus. Wenn er Glück hatte wurde er nur vom Schulpriester freundlich ermahnt, zuweilen zog er aber auch den Zorn des Mathematiklehrers, eines ehemaligen Oberfeldwebels er PVS auf sich. Noch Tage danach hatte er Schmerzen wenn er sich hinsetzte, so heftig wurde ihm dann der Hintern versohlt. Mit fünfzehn hatte er dann seine erst Freundin, ein wie seine Mutter fand äußerst reizendes Mädchen. Allein an ihrem Gesichtsausdruck konnte Leonid schon ausmachen, was sich seine Mutter für die Zukunft des Paares wünschte. So verstrich die Zeit, bis er kurz nach seinem achtzehnten Geburtstag aus dem alltäglichen Trott herausgerissen wurde. Wie alle Männer, die beim Staat Gohmor registriert waren, erreichte auch ihn sein Einberufungsbefehl. In Jahr lang Grundwehrdienst, danach würde er wieder in sein Zivilleben zurückkehren können, außer er verpflichtete sich danach fest in der Armee. Mutter weinte Tränen beim Abschied, schließlich sah sie ihren kleinen Schatz jetzt für eine lange Zeit nicht mehr, Vater hingegen hoffte das der Drill seinem Sohn die Flausen aus dem Kopf treiben würde.<br />
Im Gegensatz zu den Lehrern an der Schola schafften die Ausbilder in der Armee es Leonid zu bändigen und sein vorlautes Auftreten zu unterbinden. Ständiger Drill und der Kasernenhofton der Ausbilder unterdrückte jede Form von Individualismus. Auch Leonid musste sich schließlich beugen, denn jedes mal wenn er sich in irgendeiner Form bei seinem Ausbilder unbeliebt machte, durfte er Strafrunden um den Block drehen. Das Militärleben hatte auch seine guten Seiten, so lernte Leonid während des Wehrdienstes seine späteren Freunde Mbele und Hassan kennen.<br />
Zu dritt machten sie immer wieder das Kasernengelände unsicher und zogen den Zorn der Ausbilder auf sich. Hassan, der sich zum Anführer ihrer kleinen Gruppe aufgeschwungen hatte, machte auch den Vorschlag das sie nach der Wehrdienstzeit in irgend einer Form zusammenarbeiten sollten, genau festlegen wollte er sich aber nicht. So vertrieben sie sich die Zeit und warteten darauf, dass das Ausbildungsjahr endlich endete. <br />
Als der Wehrdienst vorbei war und Leonid mit einigen vollgepackten Taschen vor der Tür seiner Eltern stand musste er feststellen, dass sich einiges geändert hatte. Von der eigenen Freundin zugunsten eines Anderen verlassen, erfuhr er von seinen Eltern auch noch, dass sein älterer Bruder, der in der PVS diente gefallen war. Und dabei hatte Alexei nicht einmal in einer Fronteinheit gedient, sondern in einer der Logistikkompanien, die den reibungslosen Fortgang der Militäroperation gewährleisten sollten. Auf einem Spaziergang durch eine der eroberten Dammstädte war er aus dem Hinterhalt von einem Partisanen erschossen worden. Zwar hatte die PVS Polizei den Täter gefasst und nach einem kurzen Prozess hingerichtet, aber dass brachte Alexei  auch wieder nicht zurück, wie Mutter zu sagen pflegte. Sie war eigentlich nur noch am Weinen hielt ein Bild von Leonids älterem Bruder fast immer in den Händen und war häufiger als sonst in der nahegelegenen Kirche zu finden. Vater hingegen saß nach Schichtende oft viele Stunden in seiner Stammkneipe um seine Trauer im Alkohol zu ertränken, aber auch um das Gejammere seiner Frau nicht zu hören.<br />
Schon nach kurzer Zeit war Leonid es leid sich sich zu Hause aufzuhalten und sich bemuttern zu lassen. Ständig wurde er ermahnt doch auf sich aufzupassen, endlich mit der Arbeit im Stahlwerk zu beginnen und doch bitte wieder Kontakt zu seiner ehemaligen Freundin aufzunehmen. Sie war doch schließlich so ein reizendes Mädchen, wie seine Mutter nie müde wurde zu betonen. Nach drei Wochen reichte es Leonid schließlich, er packte seine Sachen, plünderte sein Sparschwein und nahm auch die Laserpistole mit, die ihm sein Vater zu seinem sechzehnten Geburtstag geschenkt hatte. Ohne ein Wort des Abschieds verschwand er und ließ sein altes Leben hinter sich. Mit dem Dampfzug fuhr er dann in das nächste Viertel und ließ sich dort als registrierter Bürger eine Wohnung zuteilen. Als Beruf gab er an in der Sicherheitsbranche tätig zu sein. Bei einer kleinen Söldnerfirma begann dann schließlich auch sein Berufsleben und da er ein Frischling war wurde er zusammen mit ein paar anderen Neulingen erst einmal auf einen einfacheren Auftrag angesetzt. Eine Kopfgeldjagd in den Slums auf einen gesuchten Kindermörder, den man wenn möglich lebend der PVS Polizei übergeben sollte. Nach einer kurzen Besprechung mit den anderen Frischlingen stiegen sie in die unteren Ebenen ab und begannen die Treibjagd auf den Flüchtigen. Unterstützung erhielten sie dabei von den dortigen Anwohnern die Angst hatten das der Perversling sich auch an ihren Kindern vergreifen würde. Erst durch ihre Hilfe wurde es möglich den Mann aufzuscheuchen und ihn dann durch die Gassen zu hetzen bis man ihn endlich zu fassen bekam. Doch der schwierigste Teil war damit noch nicht getan, denn nun mussten sie ihren Gefangenen in die mittleren Ebenen bringen und aufpassen das der Pöbel ihn nicht lynchen würde. Doch erst nach dem Versprechen, dass der Verbrecher in den nächsten Tagen öffentlich hingerichtet werden würde und man sich das im Fernsehen anschauen könne beruhigte die Gemüter erst einmal und erlaubte den Söldnern damit eine sichere Rückkehr zu ihrem Auftraggeber. Zwar war der Lohn nicht sehr hoch, aber allein die Tatsache das sie einen solchen Straftäter gefasst und der Justiz übergeben hatten, motivierte Leonid sehr stark. Auch der nächste Auftrag ließ nicht lange auf sich warten. Doch dieses mal war es eine äußerst schmutzige Angelegenheit, denn ein Drogenhändler war von einem Konkurrenten vertrieben worden und mobilisierte neben seinen Anhängern auch noch jeden Söldner und Revolverhelden den er finden konnte um sich sein Herrschaftsgebiet zurückzuholen. Die folgenden Kämpfe desillusionierten Leonid zutiefst, er sah wie sich die beiden Fraktionen aufs blutigste bekriegten auch wenn er von sich sagen konnte, dass er keinen einzigen Menschen auf dem Gewissen hatte. Doch das half ihm auch nicht viel, denn die Anderen hatten nicht solche Skrupel und nachdem er verwundet worden war, ließen seine ehemaligen Kameraden ihn in den jetzt zum teil entvölkerten Wohnbezirken zurück. Doch noch bevor sie ihn verließen wurde er um seine sämtlichen Ersparnisse, seine Waffe und seine ID erleichtert. Zum Sterben zurückgelassen dämmerte er im Fieber immer mehr dahin und nur das Eintreffen eines älteren Mannes, zwei Tage nachdem man ihn zurückgelassen hatte, rettete sein Leben. Der mysteriöse Unbekannte rettete Leonid aus dem Kampfgebiet pflegte, ihn halbwegs gesund und da Leonid nicht wusste wohin er ohne Ausrüstung gehen sollte begleitete er den Mann erst einmal. Auch wenn Leonid sich eigentlich nur für kurze Zeit dem Alten anschließen wollte wurden daraus schließlich über drei Jahre. In dieser Zeit lernte Leonid in der harten Welt der Slums zu überleben und noch viel wichtiger all die geheimen Schleichpfade, die es gab kennen. Da er während dieser Zeit nie den richtigen Namen seines Begleiters herausfand, nannte er ihn einfach nur noch seinen Mentor und der Alte akzeptierte diesen Spitznamen ohne zu klagen. Die wenigen Male wenn er Fragen beantwortete oder von sich aus redete sprach er in kurzen kryptischen Sätzen. Auch einen genauen Grund für die Rettung Leonids gab er nicht an, auch wenn zuweilen andeutete das Leonid Potential hätte. Nur sagte er nie was für Potential er meinte.<br />
Auch das Ziel was der Alte verfolgte verstand Leonid nicht, denn sie schienen völlig ziellos mal hierin und dorthin zu wandern um an wieder anderen Orten für längere Zeit, manchmal sogar mehrere Wochen am Stück an einem Platz zu verweilen. Weder Geld, noch Macht noch sonst etwas schien der Antrieb für den alten Mann zu sein. Und immer wenn sie sich unter andere Menschen begaben trafen sie auf Leute, die den Alten kannten und ihm anscheinend alle einen Gefallen schuldeten. Von ihnen lernte er auch andere Namen kennen, die sie seinem Führer gaben, auch wenn keiner sein wirklicher Name war. Der einsame Wanderer, das allsehende Auge und der Alte waren nur ein paar der Namen die Leonid hörte und nicht immer direkt zuordnen konnte.<br />
Nach drei Jahren bekam Leonid gesagt, dass er sich als guter Schüler erwiesen hätte und sie nun wieder getrennte Wege gehen würden. Genaue Gründe für die plötzliche Trennung bekam er nicht genannt, sondern nur die alte Karte mit den vielen Markierungen und der kurzen Erklärung sie weise zu nutzen, da sie ein sehr mächtiges Werkzeug sei. Auf die Frage was das bedeuten würde, bekam Leonid nur die kurze Antwort, dass er es eines Tages verstehen würde und sie dann an seine Schüler weitergeben müsse. Mit diesen Worten verschwand der Alte aus Leonids Leben und ließ diesen alleine zurück.<br />
Da Leonid jetzt wieder alleine für sich sorgen musste, fing er damit an sein umfangreiches Wissen über die verschiedensten Wege in der Unterstadt zu Geld zu machen. Drogen, Waffen und Personen wurden von ihm auf heimlichen Weg durch die verschiedenen Ganggebiete geschleust um die dortigen Abgaben zu umgehen. Ein gefährlicher Job, denn auf den, den die Ganger zu fassen bekamen warteten drakonische Strafen.<br />
Erst ein zu langer Abend in der als das Loch bekannten Kneipe veränderte sein Berufsleben noch einmal nachhaltig. Leonid hatte wohl gerade sein drittes Bier in der Hand, als er von einem Mann angesprochen wurde, der sich zu Theke vordrängeln wollte. Erst beim Klang der Stimme bemerkte er, dass vor ihm sein Freund Mbele stand, den er seit er seinen Wehrdienst abgeleistet hatte nicht mehr gesehen hatte. Nachdem das erste Missverständnis aus dem Weg geräumt worden war, begoss man das freudige Wiedersehen mit viel Schnaps und unterhielt sich über das was in der Zwischenzeit passiert war. Hassan und Mbele hatten es zwar nicht geschafft sich selbstständig zu machen, hatten dafür aber beide Jobs bei einer Firma erhalten, die Vergnügungen der besonderen Art versprach: Mutantenjagd. Leute mit zuviel Geld wurden von ihren Leibwächtern begleitet, in die Tiefen der Unterstadt geführt um dort diesem Hobby zu fröhnen. Begleitet von Ortskundigen, Jägern und Treibern machte man sich daran mit großkalibrigen Waffen mutierte Kreaturen abzuschießen und als Trophäen mitzunehmen. Und wer genug Geld bot durfte sich diese Viecher auch lebend einfangen lassen und als neue Haustiere mit nach Hause nehmen. Leonid wurde wie von Mbele verprochen als freier Außendienstmitarbeiter eingestellt und nahm selbst an diesen Jagdexpeditionen teil. Die Gebiete, die er früher aufgrund der Gefahr durch Mutanten nicht betreten hatte, waren jetzt sein Haupteinsatzgebiet. Zwischen den Aufträgen seiner Vorgesetzten durchstöberte er alte verlassene Ruinen nach Dingen, die man vielleicht noch für etwas Geld verhökern konnte. Es schien, als hätte er endlich eine halbwegs gesicherte Existenz, doch dann wendete sich natürlich alles wieder zum schlechten.<br />
Eigentlich fing alles ganz harmlos an, wie so oft davor schon sollte er eine Jagdtour anführen und wurde dieses mal auch von Mbele unterstüzt, der aufpassen sollte, dass ja nichts schief gehen würde. Die illustre Jagdgesellschaft bestand aus dem zweiten Sohn des Anführers der Bloodhands, sowie dessen rechter Hand und einem halben Dutzend Leibwächtern. Die Bloodhands waren eine unter vielen Gangs in der Unterstadt und um in ihrem Gebiet möglichst ungestört arbeiten zu können, stellte man sich am besten mit ihnen gut. Also stieg die kleine Truppe weiter in die Dunkelheit hinab und begab sich auf die Jagd. Nach zwei Tagen hatte man fast zwei dutzend Kreaturen erlegt und Leonid wollte die zufriedene Truppe mitsamt ihren Trophäen wieder nach oben führen, als sie ein wahres Monstrum entdeckten. Groß wie ein wilder Grox und vermutlich ähnlich stark war diese Bestie, für die man keinen besseren Namen finde konnte, da nicht ersichtlich war aus was für einem Tier sie ursprünglich einmal entstanden war. Natürlich wollte der Junge auch das Tier erlegen, schließlich würde der Vater sicherlich sehr stolz sein, wenn sein Sohn mit einer solchen Beute heimkam. Gesagt getan, legte das Bürschchen an und schoss. Leider erwies sich die Bestie als sehr zäh und selbst nachdem wirklich jeder das Feuer auf sie eröffntet hatte, starb sie nur langsam. Davor hatte sie aber noch zwei Leibwächter getötet, der rechten Hand des Gangbosses seine rechte Hand genommen, sehr ironisch wie Leonid fand und dem Jungen ein Bein aufgeschlitzt. Nur unter größten Kraftanstrengungen schafften die Reste der geschrumpften Gruppe den Weg zurück und konnten die beiden Verwundeten retten. Leonid und Mbele hingegen war klar das sie ab dem Augenblick tot wären, wenn der Gangboss sah wie übel zugerichtet sein Sohn und sein Stellvertreter waren. Bei erstbester Gelegenheit nutzten sie die Chance zur Flucht und retteten sich in das Gebiet der Fünfzehner.  So waren sie zumindest für kurze Zeit vor dem Zorn der Bloodhands geschützt, denn hier konnte ihnen keines der Mitglieder der Bloodhands gefährlich werden. Während sie verzweifelt versuchen Kontakt mit Hassan aufzunehmen, der versprochen hatte ihnen irgendwie schon einen Job zu besorgen, der außerhalb der Stadt lag, zog sich die Schlinge um den den Hals der Beiden immer enger. Um ihrer habhaft zu werden hatten die Bloodhands ein Kopfgeld auf sie ausgesetzt um auch im Gebiet der Fünzehner der beiden Flüchtlinge habhaft zu werden.<br />
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Name: Leonid Michailowitsch Komarow<br />
Alter: 29 Jahre<br />
Herkunft: Gohmor<br />
Zugehörigkeiten: Zivilist <br />
Aussehen: mittelgroß, dunkelbraunes Haar, grüne Augen, Allerweltsgesicht<br />
Charakter: zuweilen hilfsbereit, 6. Sinn/Psioniker Stufe Omikron (zuweilen Vorahnungen), Nerven aus Stahl, unauffällig, Skrupel<br />
Waffen: <a href="http://www.czub.cz/zbrojovka/czech-guns/CZ_HA_550_HUNTER.png" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Jagdgewehr</a>, <a href="http://cdn102.iofferphoto.com/img3/item/507/672/509/OJAB.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Kampfmesser</a><br />
Ausrüstung: alter Stadtplan voller Anmerkungen, altes Buch, Kopflampe, Rucksack, Sporttasche, Schlafsack<br />
Fähigkeiten: Tunnelratte, Überlebenskünstler<br />
Beruf: Tierfänger, Schatzsucher, Schmuggler, Händler und vieles mehr<br />
Konto: 80 Schekel, handelt mit Waren aller Art<br />
Besonderheit: auf Leonid ist ein Kopfgeld ausgesetzt]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.zastavki.com/pictures/1920x1200/2010/Games_S.T.A.L.K.E.R._021084_.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Der Mann ohne Gasmaske</a><br />
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<br />
Name: Leonid Michailowitsch Komarow<br />
Alter: 29 Jahre<br />
Herkunft: Gohmor<br />
Zugehörigkeiten: Zivilist <br />
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Aussehen:<br />
Leonid ist ein absoluter Durchschnittsmensch. Nichts an ihm ist auffällig, weder ist er zu groß noch zu klein. Das dunkelbraune, ja fast schon schwarze Haar nicht zu kurz geschnitten aber auch nicht zu lang. Die Muskeln sind nicht übermäßig trainiert, ein absoluter Schwächling ist Leonid aber auch nicht, wenn es nötig ist kann er auch richtig zupacken. Dunkelgrüne Augen und ein Allerweltsgesicht vollenden das Bild des unauffälligen jungen Mannes. In einer Menschenmenge scheint er unterzugehen, denn er hat kein besonderes körperliches Merkmal, weder Tätowierungen oder Narben, die er stolz vorzeigen noch Mutationen, die es furchtsam zu verstecken gilt prägen seinen Körper. Vielleicht eine Überlebensstrategie könnte man meinen, denn in den Slums können körperliche Besonderheiten zu erhöhter Bekanntheit und manchmal auch zu einem früheren Ableben führen. Wenn man ihn genauer betrachtet ist Leonid nämlich eigentlich gar nicht so unauffällig, mit seinen 29 Jahren hat er ein für die Slums respektables Alter erreicht, unter körperlichen Gebrechen scheint er bisher noch nicht zu leiden und auch sonst wirkt er nicht unterernährt oder krank. Kleine Details, die einem aber erst einmal auffallen müssen.<br />
An Kleidung besitzt er alte Militärstiefel, die scheinbar nahtlos von einer Tarnhose mit Stadttarnmuster übergehen. Über einem dunkelblauen Shirt trägt er einen langsam seine Farbe verlierenden schwarzen Rollkragenpullover. Die Hände werden von grauen, fingerlosen Handschuhen gegen die Kälte geschützt. Doch sein besonderer Stolz sind eine alte, gefütterte Fliegerjacke der gohmorischen Luftwaffe und eine schwarze Schirmmütze, bei der nicht ganz klar ist, ob sie einmal für einen Marineoffizier oder einen Offizier der Landstreitkräfte gedacht war. Bevor Leonid sie sich in einem Altkleidergeschäft für teuer Geld kaufte, hatte ein findiger Geist die Drahtaussteifung der Mütze entfernt und sie damit in die lange Reihe der von Offizieren getragenen Knautschmützen eingereiht.<br />
<br />
Charakter:<br />
Wie schon oben gesagt ist Leonid nicht nur vom rein körperlichen unauffällig, denn scheinbar hat es sich auch auf sein Auftreten in der Gesellschaft ausgewirkt. Im Gegensatz zu seiner Jugend vermeidet er es heutzutage sich in Konflikte reinziehen zu lassen und versucht auch in keinster Weise mehr unbedingt aufzufallen. Denn in den Slums kann so etwas sehr schnell ernst Konsequenzen nach sich ziehen und das braucht Leonid nicht. Er ist um jedes bisschen Ruhe, das er hat froh, sollen doch die Anderen die großen Heldentaten vollbringen, er wird versuchen nur möglichst gut über den Tag zu kommen. Erstaunlich ist auch die Tatsache, dass er obwohl er in der Unterstadt wohnt und arbeitet bisher in seinem Leben noch keinen einzigen Menschen getötet hat. Allein die Vorstellung ein menschliches Leben auszulöschen stößt ihn ab und den Tötungen denen er zwangsweise beigewohnt hat, haben ihn in seiner Meinung nur noch bestärkt. Aus dem Grund weicht er bewaffneten Konflikten nach Möglichkeit aus und wartet diese aus sicherer Entfernung aus ab. Ohne es zu wissen ist Leonid ein Psioniker der Stufe Omikron, seine Fähigkeiten in diesem Bereich sind fast nicht existent und äußern sich nur manchmal in Vorahnungen, die ihm manchmal schon geholfen haben sich aus einer für ihn misslichen Lage zu befreien. Doch offenbart sich seine Gabe nur, wenn er unter großem, insbesondere emotionalem, Stress steht.<br />
Durch die vielen Schrecken, die Leonid in der Unterstadt und dem davor gelegenen teilweise verlassenen Gegenden gemacht hat gibt es fast nichts mehr was ihn groß erschrecken würde. Angst kennt er in dieser Form nicht mehr, dafür hat er schon zu oft grausamst mutierte Wesen und die blutige Herrschaft einzelner Gangbosse gesehen.<br />
Erstaunlicherweise hat er sich trotzdem einen Rest Menschlichkeit beibehalten und hilft zuweilen Menschen n Not oder stellt sich gegen Unrecht, solange sein eigenes Leben dabei nicht in zu hohe Gefahr gerät. <br />
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Ausrüstung: <br />
<a href="http://www.czub.cz/zbrojovka/czech-guns/CZ_HA_550_HUNTER.png" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Jagdgewehr</a> ohne irgendwelche Aufsätze<br />
Diese Waffe hat auf ungepanzerte Ziele eine große Stopwirkung. Als Munition verwendet Leonid normale Jagdpatronen, da er bisher nur auf mutierte Tiere und nicht auf Menschen geschossen hat. Zurzeit transportiert er die Waffe zerlegt in einer Sporttasche.<br />
<br />
Ein <a href="http://cdn102.iofferphoto.com/img3/item/507/672/509/OJAB.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Kampfmesser</a> mit kurzer Klinge, dafür gedacht bei einem Handgemenge auf engem Raum möglichst effektiv eingesetzt werden zu können. Das Messer steckt in einer Stiefelscheide.<br />
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Ein alter Stadtplan, auf dem Teile der Unterstadt abgebildet sind. Das Besondere an ihm ist, dass überall auf die Karte Anmerkungen und teils merkwürdige Zeichen geschrieben wurden. Sie ist Leonids größter Schatz, da er sich mit ihrer Hilfe zügig durch die Schächte der Unterstadt bewegen kann und genau weiß wo Gefahren auf ortsfremde Wanderer lauern.<br />
<br />
Ein sehr altes, in Leder gebundenes Buch, die Seiten des Buches weisen einen dreiseitigen Goldschnitt auf. Leonid fand es während einer seiner Streifzüge in einem Gebäude, dass während des Kriegs der Häuser zum Großteil zerstört wurde. Da er des hochgothischen nicht mächtig ist, weiß Leonid nicht, dass es sich bei dem Buch um ein Exemplar des Lectitio Divinitatus handelt. Da er nicht weiß was er mit dem Buch tun soll, behält er es gut verstaut in seinem Rucksack und hofft darauf eines Tages jemanden zu begegnen, der ihm genauere Informationen dazu geben kann.<br />
<br />
Sonstige Ausrüstung:<br />
Sporttasche, alter Militärrucksack, etwas Wechselwäsche, Munition für sein Gewehr, kleine Notreserve an Wasser und Essen, Kopflampe, Schlafsack<br />
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Fähigkeiten:<br />
Leonid ist kein Revolverheld oder Klingentänzer. Im Fall der Fälle weiß er sich zwar mit Gewehr und Messer zu verteidigen, aber in keiner Kampfdisziplin ist er wirklich gut. Er ist hauptsächlich ein Überlebenskünstler, ein Mensch der gelernt hat am Boden der Gesellschaft zu überleben. Man muss wissen wie man seine Waffen mit dem wenigen was man hat in Schuss hält, wie man sich selbst verarztet, Wasser reinigt und wie man Ärger möglichst gut aus dem Weg gehen kann. Leonid hat das und vieles andere gelernt und allein die Tatsache, dass er noch lebt spricht dafür das er seine Lektionen fleißig gelernt hat.<br />
Auch hat er kein Problem damit sich durch dunkle Abwasserschächte, Wartungsebenen und ähnliches zu quetschen. Egal wie dunkel oder beengt der Weg ist, Leonid wird es irgendwie schaffen sich hindurch zu bewegen und auch dann nicht die Nerven zu verlieren, wenn er einmal hängen bleibt oder in einer Sackgasse landet. Nur auf Nahkämpfe lässt er sich ungern ein, was zum einen daran liegt, dass er die Technik dafür nicht beherrscht. Aber besonders seine Skrupel einem anderen Menschen zu schaden oder ihn möglicherweise auch zu töten bedeuten für Leonid in dieser Hinsicht einen großen Nachteil.<br />
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Biografie:<br />
Als das zweite von drei Kindern in den mittleren Ebenen von Gohmor geboren war es klar, dass er eines Tages in Fußstapfen seiner Eltern treten und als Arbeiter im selben Stahlwerk wie sie arbeiten würde. Leonids Jugend verlief dementsprechend fast im selben Muster wie das vieler anderer Heranwachsender in den mittleren Ebenen. Einmal in der Woche mit den Eltern und den Geschwistern in die Kirche um dem Imperator für seine Gaben zu danken und gleichzeitig den Glauben des Jungen zu festigen. Mit sechs Jahren der Eintritt in die Schola, die er dann mehr oder weniger absaß. In der Schule war er nicht der Beste, wenn man ehrlich ist sogar einer der schlechtesten in seiner Klasse. Und das will schon etwas heißen, wenn man bedenkt, dass in den Klassenräumen sich durchschnittlich vierzig bis fünfzig Schüler in die Bänke quetschten. Seine Eltern trösteten sich mit dem Gedanken, dass er für seinen zukünftigen Arbeitsplatz sowieso nicht den besten aller Schulabschlüsse brauchen würde. Dafür war er umso besser wenn es darum ging den Lehrern Streiche zu spielen und je nachdem welche Lehrkraft er verärgert hatte fiel auch die Strafe unterschiedlich aus. Wenn er Glück hatte wurde er nur vom Schulpriester freundlich ermahnt, zuweilen zog er aber auch den Zorn des Mathematiklehrers, eines ehemaligen Oberfeldwebels er PVS auf sich. Noch Tage danach hatte er Schmerzen wenn er sich hinsetzte, so heftig wurde ihm dann der Hintern versohlt. Mit fünfzehn hatte er dann seine erst Freundin, ein wie seine Mutter fand äußerst reizendes Mädchen. Allein an ihrem Gesichtsausdruck konnte Leonid schon ausmachen, was sich seine Mutter für die Zukunft des Paares wünschte. So verstrich die Zeit, bis er kurz nach seinem achtzehnten Geburtstag aus dem alltäglichen Trott herausgerissen wurde. Wie alle Männer, die beim Staat Gohmor registriert waren, erreichte auch ihn sein Einberufungsbefehl. In Jahr lang Grundwehrdienst, danach würde er wieder in sein Zivilleben zurückkehren können, außer er verpflichtete sich danach fest in der Armee. Mutter weinte Tränen beim Abschied, schließlich sah sie ihren kleinen Schatz jetzt für eine lange Zeit nicht mehr, Vater hingegen hoffte das der Drill seinem Sohn die Flausen aus dem Kopf treiben würde.<br />
Im Gegensatz zu den Lehrern an der Schola schafften die Ausbilder in der Armee es Leonid zu bändigen und sein vorlautes Auftreten zu unterbinden. Ständiger Drill und der Kasernenhofton der Ausbilder unterdrückte jede Form von Individualismus. Auch Leonid musste sich schließlich beugen, denn jedes mal wenn er sich in irgendeiner Form bei seinem Ausbilder unbeliebt machte, durfte er Strafrunden um den Block drehen. Das Militärleben hatte auch seine guten Seiten, so lernte Leonid während des Wehrdienstes seine späteren Freunde Mbele und Hassan kennen.<br />
Zu dritt machten sie immer wieder das Kasernengelände unsicher und zogen den Zorn der Ausbilder auf sich. Hassan, der sich zum Anführer ihrer kleinen Gruppe aufgeschwungen hatte, machte auch den Vorschlag das sie nach der Wehrdienstzeit in irgend einer Form zusammenarbeiten sollten, genau festlegen wollte er sich aber nicht. So vertrieben sie sich die Zeit und warteten darauf, dass das Ausbildungsjahr endlich endete. <br />
Als der Wehrdienst vorbei war und Leonid mit einigen vollgepackten Taschen vor der Tür seiner Eltern stand musste er feststellen, dass sich einiges geändert hatte. Von der eigenen Freundin zugunsten eines Anderen verlassen, erfuhr er von seinen Eltern auch noch, dass sein älterer Bruder, der in der PVS diente gefallen war. Und dabei hatte Alexei nicht einmal in einer Fronteinheit gedient, sondern in einer der Logistikkompanien, die den reibungslosen Fortgang der Militäroperation gewährleisten sollten. Auf einem Spaziergang durch eine der eroberten Dammstädte war er aus dem Hinterhalt von einem Partisanen erschossen worden. Zwar hatte die PVS Polizei den Täter gefasst und nach einem kurzen Prozess hingerichtet, aber dass brachte Alexei  auch wieder nicht zurück, wie Mutter zu sagen pflegte. Sie war eigentlich nur noch am Weinen hielt ein Bild von Leonids älterem Bruder fast immer in den Händen und war häufiger als sonst in der nahegelegenen Kirche zu finden. Vater hingegen saß nach Schichtende oft viele Stunden in seiner Stammkneipe um seine Trauer im Alkohol zu ertränken, aber auch um das Gejammere seiner Frau nicht zu hören.<br />
Schon nach kurzer Zeit war Leonid es leid sich sich zu Hause aufzuhalten und sich bemuttern zu lassen. Ständig wurde er ermahnt doch auf sich aufzupassen, endlich mit der Arbeit im Stahlwerk zu beginnen und doch bitte wieder Kontakt zu seiner ehemaligen Freundin aufzunehmen. Sie war doch schließlich so ein reizendes Mädchen, wie seine Mutter nie müde wurde zu betonen. Nach drei Wochen reichte es Leonid schließlich, er packte seine Sachen, plünderte sein Sparschwein und nahm auch die Laserpistole mit, die ihm sein Vater zu seinem sechzehnten Geburtstag geschenkt hatte. Ohne ein Wort des Abschieds verschwand er und ließ sein altes Leben hinter sich. Mit dem Dampfzug fuhr er dann in das nächste Viertel und ließ sich dort als registrierter Bürger eine Wohnung zuteilen. Als Beruf gab er an in der Sicherheitsbranche tätig zu sein. Bei einer kleinen Söldnerfirma begann dann schließlich auch sein Berufsleben und da er ein Frischling war wurde er zusammen mit ein paar anderen Neulingen erst einmal auf einen einfacheren Auftrag angesetzt. Eine Kopfgeldjagd in den Slums auf einen gesuchten Kindermörder, den man wenn möglich lebend der PVS Polizei übergeben sollte. Nach einer kurzen Besprechung mit den anderen Frischlingen stiegen sie in die unteren Ebenen ab und begannen die Treibjagd auf den Flüchtigen. Unterstützung erhielten sie dabei von den dortigen Anwohnern die Angst hatten das der Perversling sich auch an ihren Kindern vergreifen würde. Erst durch ihre Hilfe wurde es möglich den Mann aufzuscheuchen und ihn dann durch die Gassen zu hetzen bis man ihn endlich zu fassen bekam. Doch der schwierigste Teil war damit noch nicht getan, denn nun mussten sie ihren Gefangenen in die mittleren Ebenen bringen und aufpassen das der Pöbel ihn nicht lynchen würde. Doch erst nach dem Versprechen, dass der Verbrecher in den nächsten Tagen öffentlich hingerichtet werden würde und man sich das im Fernsehen anschauen könne beruhigte die Gemüter erst einmal und erlaubte den Söldnern damit eine sichere Rückkehr zu ihrem Auftraggeber. Zwar war der Lohn nicht sehr hoch, aber allein die Tatsache das sie einen solchen Straftäter gefasst und der Justiz übergeben hatten, motivierte Leonid sehr stark. Auch der nächste Auftrag ließ nicht lange auf sich warten. Doch dieses mal war es eine äußerst schmutzige Angelegenheit, denn ein Drogenhändler war von einem Konkurrenten vertrieben worden und mobilisierte neben seinen Anhängern auch noch jeden Söldner und Revolverhelden den er finden konnte um sich sein Herrschaftsgebiet zurückzuholen. Die folgenden Kämpfe desillusionierten Leonid zutiefst, er sah wie sich die beiden Fraktionen aufs blutigste bekriegten auch wenn er von sich sagen konnte, dass er keinen einzigen Menschen auf dem Gewissen hatte. Doch das half ihm auch nicht viel, denn die Anderen hatten nicht solche Skrupel und nachdem er verwundet worden war, ließen seine ehemaligen Kameraden ihn in den jetzt zum teil entvölkerten Wohnbezirken zurück. Doch noch bevor sie ihn verließen wurde er um seine sämtlichen Ersparnisse, seine Waffe und seine ID erleichtert. Zum Sterben zurückgelassen dämmerte er im Fieber immer mehr dahin und nur das Eintreffen eines älteren Mannes, zwei Tage nachdem man ihn zurückgelassen hatte, rettete sein Leben. Der mysteriöse Unbekannte rettete Leonid aus dem Kampfgebiet pflegte, ihn halbwegs gesund und da Leonid nicht wusste wohin er ohne Ausrüstung gehen sollte begleitete er den Mann erst einmal. Auch wenn Leonid sich eigentlich nur für kurze Zeit dem Alten anschließen wollte wurden daraus schließlich über drei Jahre. In dieser Zeit lernte Leonid in der harten Welt der Slums zu überleben und noch viel wichtiger all die geheimen Schleichpfade, die es gab kennen. Da er während dieser Zeit nie den richtigen Namen seines Begleiters herausfand, nannte er ihn einfach nur noch seinen Mentor und der Alte akzeptierte diesen Spitznamen ohne zu klagen. Die wenigen Male wenn er Fragen beantwortete oder von sich aus redete sprach er in kurzen kryptischen Sätzen. Auch einen genauen Grund für die Rettung Leonids gab er nicht an, auch wenn zuweilen andeutete das Leonid Potential hätte. Nur sagte er nie was für Potential er meinte.<br />
Auch das Ziel was der Alte verfolgte verstand Leonid nicht, denn sie schienen völlig ziellos mal hierin und dorthin zu wandern um an wieder anderen Orten für längere Zeit, manchmal sogar mehrere Wochen am Stück an einem Platz zu verweilen. Weder Geld, noch Macht noch sonst etwas schien der Antrieb für den alten Mann zu sein. Und immer wenn sie sich unter andere Menschen begaben trafen sie auf Leute, die den Alten kannten und ihm anscheinend alle einen Gefallen schuldeten. Von ihnen lernte er auch andere Namen kennen, die sie seinem Führer gaben, auch wenn keiner sein wirklicher Name war. Der einsame Wanderer, das allsehende Auge und der Alte waren nur ein paar der Namen die Leonid hörte und nicht immer direkt zuordnen konnte.<br />
Nach drei Jahren bekam Leonid gesagt, dass er sich als guter Schüler erwiesen hätte und sie nun wieder getrennte Wege gehen würden. Genaue Gründe für die plötzliche Trennung bekam er nicht genannt, sondern nur die alte Karte mit den vielen Markierungen und der kurzen Erklärung sie weise zu nutzen, da sie ein sehr mächtiges Werkzeug sei. Auf die Frage was das bedeuten würde, bekam Leonid nur die kurze Antwort, dass er es eines Tages verstehen würde und sie dann an seine Schüler weitergeben müsse. Mit diesen Worten verschwand der Alte aus Leonids Leben und ließ diesen alleine zurück.<br />
Da Leonid jetzt wieder alleine für sich sorgen musste, fing er damit an sein umfangreiches Wissen über die verschiedensten Wege in der Unterstadt zu Geld zu machen. Drogen, Waffen und Personen wurden von ihm auf heimlichen Weg durch die verschiedenen Ganggebiete geschleust um die dortigen Abgaben zu umgehen. Ein gefährlicher Job, denn auf den, den die Ganger zu fassen bekamen warteten drakonische Strafen.<br />
Erst ein zu langer Abend in der als das Loch bekannten Kneipe veränderte sein Berufsleben noch einmal nachhaltig. Leonid hatte wohl gerade sein drittes Bier in der Hand, als er von einem Mann angesprochen wurde, der sich zu Theke vordrängeln wollte. Erst beim Klang der Stimme bemerkte er, dass vor ihm sein Freund Mbele stand, den er seit er seinen Wehrdienst abgeleistet hatte nicht mehr gesehen hatte. Nachdem das erste Missverständnis aus dem Weg geräumt worden war, begoss man das freudige Wiedersehen mit viel Schnaps und unterhielt sich über das was in der Zwischenzeit passiert war. Hassan und Mbele hatten es zwar nicht geschafft sich selbstständig zu machen, hatten dafür aber beide Jobs bei einer Firma erhalten, die Vergnügungen der besonderen Art versprach: Mutantenjagd. Leute mit zuviel Geld wurden von ihren Leibwächtern begleitet, in die Tiefen der Unterstadt geführt um dort diesem Hobby zu fröhnen. Begleitet von Ortskundigen, Jägern und Treibern machte man sich daran mit großkalibrigen Waffen mutierte Kreaturen abzuschießen und als Trophäen mitzunehmen. Und wer genug Geld bot durfte sich diese Viecher auch lebend einfangen lassen und als neue Haustiere mit nach Hause nehmen. Leonid wurde wie von Mbele verprochen als freier Außendienstmitarbeiter eingestellt und nahm selbst an diesen Jagdexpeditionen teil. Die Gebiete, die er früher aufgrund der Gefahr durch Mutanten nicht betreten hatte, waren jetzt sein Haupteinsatzgebiet. Zwischen den Aufträgen seiner Vorgesetzten durchstöberte er alte verlassene Ruinen nach Dingen, die man vielleicht noch für etwas Geld verhökern konnte. Es schien, als hätte er endlich eine halbwegs gesicherte Existenz, doch dann wendete sich natürlich alles wieder zum schlechten.<br />
Eigentlich fing alles ganz harmlos an, wie so oft davor schon sollte er eine Jagdtour anführen und wurde dieses mal auch von Mbele unterstüzt, der aufpassen sollte, dass ja nichts schief gehen würde. Die illustre Jagdgesellschaft bestand aus dem zweiten Sohn des Anführers der Bloodhands, sowie dessen rechter Hand und einem halben Dutzend Leibwächtern. Die Bloodhands waren eine unter vielen Gangs in der Unterstadt und um in ihrem Gebiet möglichst ungestört arbeiten zu können, stellte man sich am besten mit ihnen gut. Also stieg die kleine Truppe weiter in die Dunkelheit hinab und begab sich auf die Jagd. Nach zwei Tagen hatte man fast zwei dutzend Kreaturen erlegt und Leonid wollte die zufriedene Truppe mitsamt ihren Trophäen wieder nach oben führen, als sie ein wahres Monstrum entdeckten. Groß wie ein wilder Grox und vermutlich ähnlich stark war diese Bestie, für die man keinen besseren Namen finde konnte, da nicht ersichtlich war aus was für einem Tier sie ursprünglich einmal entstanden war. Natürlich wollte der Junge auch das Tier erlegen, schließlich würde der Vater sicherlich sehr stolz sein, wenn sein Sohn mit einer solchen Beute heimkam. Gesagt getan, legte das Bürschchen an und schoss. Leider erwies sich die Bestie als sehr zäh und selbst nachdem wirklich jeder das Feuer auf sie eröffntet hatte, starb sie nur langsam. Davor hatte sie aber noch zwei Leibwächter getötet, der rechten Hand des Gangbosses seine rechte Hand genommen, sehr ironisch wie Leonid fand und dem Jungen ein Bein aufgeschlitzt. Nur unter größten Kraftanstrengungen schafften die Reste der geschrumpften Gruppe den Weg zurück und konnten die beiden Verwundeten retten. Leonid und Mbele hingegen war klar das sie ab dem Augenblick tot wären, wenn der Gangboss sah wie übel zugerichtet sein Sohn und sein Stellvertreter waren. Bei erstbester Gelegenheit nutzten sie die Chance zur Flucht und retteten sich in das Gebiet der Fünfzehner.  So waren sie zumindest für kurze Zeit vor dem Zorn der Bloodhands geschützt, denn hier konnte ihnen keines der Mitglieder der Bloodhands gefährlich werden. Während sie verzweifelt versuchen Kontakt mit Hassan aufzunehmen, der versprochen hatte ihnen irgendwie schon einen Job zu besorgen, der außerhalb der Stadt lag, zog sich die Schlinge um den den Hals der Beiden immer enger. Um ihrer habhaft zu werden hatten die Bloodhands ein Kopfgeld auf sie ausgesetzt um auch im Gebiet der Fünzehner der beiden Flüchtlinge habhaft zu werden.<br />
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Name: Leonid Michailowitsch Komarow<br />
Alter: 29 Jahre<br />
Herkunft: Gohmor<br />
Zugehörigkeiten: Zivilist <br />
Aussehen: mittelgroß, dunkelbraunes Haar, grüne Augen, Allerweltsgesicht<br />
Charakter: zuweilen hilfsbereit, 6. Sinn/Psioniker Stufe Omikron (zuweilen Vorahnungen), Nerven aus Stahl, unauffällig, Skrupel<br />
Waffen: <a href="http://www.czub.cz/zbrojovka/czech-guns/CZ_HA_550_HUNTER.png" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Jagdgewehr</a>, <a href="http://cdn102.iofferphoto.com/img3/item/507/672/509/OJAB.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Kampfmesser</a><br />
Ausrüstung: alter Stadtplan voller Anmerkungen, altes Buch, Kopflampe, Rucksack, Sporttasche, Schlafsack<br />
Fähigkeiten: Tunnelratte, Überlebenskünstler<br />
Beruf: Tierfänger, Schatzsucher, Schmuggler, Händler und vieles mehr<br />
Konto: 80 Schekel, handelt mit Waren aller Art<br />
Besonderheit: auf Leonid ist ein Kopfgeld ausgesetzt]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Hoyt Calder]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=930</link>
			<pubDate>Fri, 22 Feb 2013 22:35:44 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=271"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://koron3.de/showthread.php?tid=930</guid>
			<description><![CDATA[Avatar--&gt;<a href="http://www.gegenlicht.net/bilder_wise20122013/derlachendemann.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Klick mich</a><br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Name:</span> Hoyt Calder<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Alter:</span> 36<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Größe:</span> 1,73m<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Herkunft:</span> Praxos<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Einheit:</span> 3. Gefechtsschwadron<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Aussehen:</span><br />
Hoyt ist etwa 1,73m groß und man sieht ihm sein Leben im Militär an. Er ist von gedrungener Gestalt, stark wie ein wilder Groxbulle und wirkt dadurch, dass er so breit ist noch ein gutes Stück kleiner, als er wirklich ist. Der gesamte Bereich um die linke Schulter ist stark vernarbt, ein altes Andenken an eine Granatsplitterverletzung, wie Hoyt zu scherzen pflegt. Dazu ziehen sich auf seinen beiden Armen Tätowierungen in einem engen Muster, wie Schlangen entlang, die er sich selbst gestochen hat. Diese eigentümlichen Zeichen sehen für die meisten seiner Mitmenschen nur wie Flecken aus, doch Hoyt prahlt damit, dass jedes davon für einen Mann steht, den er im Kampf getötet hat. Seine Augen haben ein wässriges grau und in ihnen scheint ständig der Schalk zu blitzen. Verstärkt wird dieser Eindruck durch Hoyts häufiges Grinsen und sein, wie ein ehemaliger Offizier anmerkte, vielseitig interpretierbares Lachen. Dadurch scheint es für Außenstehende so, als würde Hoyt alles was er sieht, hört oder sonst wie mitbekommt amüsieren. Sein dunkelblondes Haar ist kurz rasiert, wie man es von einem ehemaligen Soldaten erwartet. Doch an den Schläfen hat es schon begonnen grau zu werden und befindet sich insgesamt auf dem Rückzug, sodass Hoyt schon eine beginnende Halbglatze hat.<br />
Über seinem schwarzen Dienstanzug trägt er eine Antischadstoffkombination mit Tarndruck, die für ihn fast zu einer zweiten Haut geworden ist. Dazu kommen noch seine Militärstiefel und so oft es geht ein Barett, dass er dem Schiffchen gegenüber vorzieht.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Charakter:</span><br />
Hoyt ist selbstbewusst, besonders was seinen Ruf angeht. Er zweifelt zu keinem Zeitpunkt an seinem Können und an der Richtigkeit seines Handelns. Wenn etwas dann doch nicht wie geplant abläuft, schiebt er das Misslingen auf äußere Umstände: veraltete Technik, unfähige Vorgesetzte und geistig minderbemittelte Kameraden. Sein Selbstbewusstsein äußerst sich aber auch in einem gewissen Draufgängertum und Angriffslust. Dementsprechend hasst er es auch untätig hinter der Front rumsitzen zu müssen und nicht mitkämpfen zu dürfen. Denn für ihn ist Angriff die beste Verteidigung.<br />
Seinen Kameraden gegenüber ist er sehr großzügig, verleiht Geld an andere Soldaten, wenn diese ihn darum bitten, wobei verleihen bei Hoyt schon eher verschenken gleichkommt. Bei Glückspielen bezahlt er ohne zu murren seine Spielschulden und in den Kneipen übernimmt er oft die Rechnung für alle. Durch seine jahrelange Dienstzeit in der Großen Kompanie hat Hoyt auch jede Form des Rassismus abgestreift und achtet bei seinen Mitsoldaten mehr auf ihr Können, als auf ihr Aussehen.<br />
Er kann jedoch auch sehr schnell sehr jähzornig werden, wenn jemand sein Können bezweifelt, sich über seine Körpergröße lustig macht oder seine Mutter beleidigt. Insbesondere letzteres lässt ihn beinahe sofort ausrasten und er neigt dann dazu, die betroffene Person zu verprügeln und schon mehr als einmal musste danach jemand in ein Krankenhaus eingeliefert werden.<br />
Auch aus seiner Verachtung gegenüber jungen Offizieren, im besonderen adeligen, macht er keinen Hehl. Für Hoyt sind sie Gecken ohne jede Erfahrung, aber mit den Möglichkeiten ganze Kompanien in einen sinnlosen Tod zu schicken. Hoyts Abneigung gegenüber reichen Jungoffizieren findet man in seiner Vergangenheit, als er von einem solchen Exemplar um seine Aufstiegsmöglichkeiten gebracht wurde. Eine weiter Schwäche von Hoyt besteht darin, bei längeren Ruhepausen dem Alkohol und seinen Zigarren zu stark zuzusprechen. Da er den Alkohol meist eher auf leeren Magen in sich hinein schüttet, ist er schnell, aufgeheitert, wie er es selbst nennt und beginnt damit Geschichten aus seiner früheren Militärlaufbahn in aller Ausführlichkeit zu erzählen.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Fähigkeiten:</span><br />
Wie es sich für einen Veteranen gehört, ist Hoyt im Kriegshandwerk nicht unbewandert. Er kann Jeeps, LKWs und Buggys steuern und natürlich Sentinels steuern. Erstaunlicherweise ist er selbst beim reparieren seines Läufers nur mäßig begabt. Er ist zwar in der Lage, den Sentinel halbwegs in Schuss zu halten, aber schon oft genug hat er das Fahrzeug den Mechanikern der Kompanie mit den Worten „Die sollen auch mal was tun,“ überlassen. Er ist ein passabler Schütze und kann auch mit Granaten und ähnlichem zurechtkommen. Doch erst bei Kneipenschlägereien scheint er richtig aufzublühen. Im waffenlosen Nahkampf verlässt er sich auf Schulterwürfe, Stöße, Schläge, sowie dem Einsatz der Inneneinrichtung als Waffe. Dazu kommt noch seine Zähigkeit, denn Hoyt schafft es erstaunlich viel wegzustecken, bevor er umkippt.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ausrüstung:</span><br />
Mpi-01.3, <a href="http://www.board-4you.de/v63/boards/226/thread.php?threadid=889&amp;sid=" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">CaC Schlaghammer</a>, Klappmesser mit Springklinge, Sturmfeuerzeug, Flachmann, Zigarren<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Biographie:</span><br />
Geboren wurde ich vor 37 Jahren auf Praxos im Segmentum Obscurus. Als erstes und einziges Kind einer Arbeiterfamilie war es mein zukünftiges Schicksal auch in einer der Fabriken zu arbeiten. Auch meine Jugend verlief recht ereignislos, sieht man von den üblichen Jugendsünden, wie dem Verbrennen von Mülltonnen einmal ab. Nachdem ich die Schola abgeschlossen hatte, fing ich an in der Fabrik zu arbeiten in der meine Eltern angestellt waren. Nach zwei Jahren verließ ich die Fabrik und trat der Großen Kompanie bei. Ich war jung, abenteuerlustig und naiv. Und wollte deswegen natürlich in der angeblich härtesten Einheit dienen die es gab. Später erfuhr ich dann, dass die Große Kompanie nicht zur PVS gehörte, sondern eine... nennen wir es mal eine paramilitärische Einheit der Großkonzerne und des Adels war. Und die anderen Soldaten waren auch keine Patrioten, sondern viel mehr der Abschaum des Sektors. Die Ausbildung verlief dann auch nicht auf Praxos, vielmehr wurden wir in ein Raumschiff gesteckt und zum Nachbarplaneten Pentax verschifft. Dort wurden wir dann in einem Camp ausgebildet. Wir hatten natürlich den Schleifer, mussten uns halb zu Tode schinden, damit er uns in Ruhe ließ. Ich hab dann wie die Anderen die übliche Ausbildung durchgemacht, Schützentraining und was es da noch an Quatsch gibt. Als kleines Extra gab es dann noch einen Lehrgang für alle, bei dem das Fahren von Jeeps, Lastwagen, Motorrädern und was es sonst noch gibt gelehrt wurde. Fast der ganze Planet ist mit Savannen und Halbwüsten bedeckt, in manchen Gebieten gibt es dann noch kleine Bergketten und um den Äquator natürlich Dschungel. Jedenfalls haben sich die Sesselfurzer in den oberen Etagen der Konzerne mit dem Adelspack zusammengesetzt und meinten dann, dass es doch viel kostengünstiger wäre so wenige Panzer, wie möglich einzusetzen um die Minen zu beschützen aus denen sie ihre Diamanten und Gold schürfen. Wie die Anlagen dann geschützt werden sollten, blieb dann unseren Offizieren überlassen. Die setzten dann wegen des Mangels an schweren Fahrzeugen auf Feuerkraft und Geschwindigkeit. Die Mechaniker haben dann schwere Maschinengewehre auf unsere Jeeps montiert und so hatten wir in kürzester Zeit ein äußerst mobile Streitmacht. Die Taktiken waren dann auch relativ einfach: Ein Teil der Männer bewachte die Bergwerkseinrichtungen, während der Rest damit beschäftigt war den Feind zu jagen. Das war übrigens äußerst schwer, die Einheimischen Rebellen kannten sich nämlich ziemlich gut im Gelände aus und waren äußerst zäh. Die zu besiegen war schwer, dass kann ich dir sagen. Zuerst haben wir es auf die freundliche Art und Weise probiert, dass hat aber leider nicht geklappt. Die Bosse ganz oben waren natürlich nicht zufrieden, da die Befriedungsaktionen nach ihrem Willen zu langsam verliefen. Uns wurde dann auch nen Freibrief für den Einsatz von äußerster Gewalt gegeben. Unser Leutnant hat das natürlich sofort genutzt, wir sind dann immer mit Vollgas in die Dörfer gefahren und beim geringsten Anzeichen von Gegenwehr haben wir sie dann umgelegt. So einfach war und ist das. Das kann ich dir sagen.<br />
Nach sechs oder sieben Jahren hatten wir gewonnen, den ganzen Planeten geschafft. Mach das mal nach. Danach hingen wir nur noch in den Kneipen rum, betranken uns. Wir hatten nichts zu tun, da ist es natürlich manchmal zu Schlägereien gekommen. Ich selbst habe mich da ziemlich gut gehalten um es mal so zu sagen. In der Zeit bin ich auch mehrmals, aufgrund meines Dienstalters, befördert worden. Für mich war aber schon ziemlich bald wieder Schluss mit der Karriere. Irgend so ein Adeliger hat seinem Waschlappen von Sohn ein Offizierspatent gekauft und ich durfte dann in die Röhre schauen. Das war aber noch nicht alles. Einige Tage später kam dann dieser Milchbubi in die Kneipe und machte sich über mich lustig. Das habe ich ja noch ignorieren können, bin ja schließlich geduldig. Jedenfalls hat der Junge sich dann über meine Mutter lustig gemacht, da ist mir dann der Kragen geplatzt. Hab ihm dann die rechte Hand gebrochen und ihm auch sonst ziemlich zugesetzt. Dafür wurde ich natürlich gleich vor ein Militärgericht gezerrt und wurde dann zum Spießrutenlauf verurteilt, haben mich dreimal durchlaufen lassen. Ich habs überlebt und mir war es gleich, im Gegenzug hatte ich ja die Freude gehabt einem dieser Adeligen einen Schluck seiner eigenen Medizin zu verpassen. Danach ging es wieder an die Front, dieses mal gegen Orks die sich im Dschungel und in den Bergen versteckt hatten. Nur durch Zufall hatten wir sie entdeckt und dann wieder für einige Jahre etwas zu tun gehabt. In der Zeit wurde ich zu den Sentinelpiloten versetzt, einer neu geschaffenen Einheit, um während des Bewegungskrieges auch über schwere Feuerkraft zu verfügen. Dort hat es mir sehr gut gefallen, es gab nur alte Hasen, die schon seit Jahren in der Kompanie gedient hatten, keine Jungoffiziere, eine gute Zeit. Ich diente dort dann auch bis zu meinem Austritt aus der Kompanie, also weitere acht Jahre. Nach diesen 15 Jahren war leider Schluss, da meine Dienstzeit vorüber war und Ausbilder konnte ich wegen meiner Straftat gegenüber einem Vorgesetzten auch nicht werden. Danach habe ich mich einige Jahre als Söldner durchgeschlagen, gute Fahrer kann man schließlich immer gebrauchen, bis ich schließlich auf Koron 3 strandete. Bin dort dann der PVS beigetreten, immerhin gab es festen Sold und es schien eine ruhige Dienstzeit zu werden, bei der ich die Ausbildung an einem Sentinel noch einmal wiederholen musste, schließlich wollte man sicher gehen, dass alle Neuen zumindest so auf eine gewisse Linie in Sachen Ausbildung gebracht wurden.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Name:</span> Hoyt Calder<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Alter:</span> 36<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Größe:</span> 1,73m<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Aussehen:</span> gedrungen, muskulös, Tätowierungen, linker Schulterbereich stark vernarbt, schaufelartige Hände wässrige hellgraue Augen, grinst oft, dunkelblondes Haar, beginnende Halbglatze<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kleidung:</span> Antischadstoffkombination (Tarndruck), Barett, Militärstiefel<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ausrüstung:</span> Mpi- 01.3, <a href="http://www.board-4you.de/v63/boards/226/thread.php?threadid=889&amp;sid=" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">CaC Schlaghammer</a>, Klappmesser mit Springklinge, Sturmfeuerzeug, Flachmann, Zigarren<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Charakter:</span> selbstbewusst, großzügig, aber auch jähzornig, zuweilen streitlustig, Verachtung gegenüber jungen (adeligen) Offizieren, trinkt und raucht gerne zu viel<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Fähigkeiten:</span> Pilot (Sentinel), zäher Hund, erfahrener Kneipenschläger, Veteran, mittelmäßiger Fahrzeugmechaniker<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Sturmsentinel:</span> Maschinenkanone, zusätzliche Panzerung, Nebelwerfer, Scheinwerfer<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Konto:</span> 500 Schekel]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Avatar--&gt;<a href="http://www.gegenlicht.net/bilder_wise20122013/derlachendemann.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Klick mich</a><br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Name:</span> Hoyt Calder<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Alter:</span> 36<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Größe:</span> 1,73m<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Herkunft:</span> Praxos<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Einheit:</span> 3. Gefechtsschwadron<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Aussehen:</span><br />
Hoyt ist etwa 1,73m groß und man sieht ihm sein Leben im Militär an. Er ist von gedrungener Gestalt, stark wie ein wilder Groxbulle und wirkt dadurch, dass er so breit ist noch ein gutes Stück kleiner, als er wirklich ist. Der gesamte Bereich um die linke Schulter ist stark vernarbt, ein altes Andenken an eine Granatsplitterverletzung, wie Hoyt zu scherzen pflegt. Dazu ziehen sich auf seinen beiden Armen Tätowierungen in einem engen Muster, wie Schlangen entlang, die er sich selbst gestochen hat. Diese eigentümlichen Zeichen sehen für die meisten seiner Mitmenschen nur wie Flecken aus, doch Hoyt prahlt damit, dass jedes davon für einen Mann steht, den er im Kampf getötet hat. Seine Augen haben ein wässriges grau und in ihnen scheint ständig der Schalk zu blitzen. Verstärkt wird dieser Eindruck durch Hoyts häufiges Grinsen und sein, wie ein ehemaliger Offizier anmerkte, vielseitig interpretierbares Lachen. Dadurch scheint es für Außenstehende so, als würde Hoyt alles was er sieht, hört oder sonst wie mitbekommt amüsieren. Sein dunkelblondes Haar ist kurz rasiert, wie man es von einem ehemaligen Soldaten erwartet. Doch an den Schläfen hat es schon begonnen grau zu werden und befindet sich insgesamt auf dem Rückzug, sodass Hoyt schon eine beginnende Halbglatze hat.<br />
Über seinem schwarzen Dienstanzug trägt er eine Antischadstoffkombination mit Tarndruck, die für ihn fast zu einer zweiten Haut geworden ist. Dazu kommen noch seine Militärstiefel und so oft es geht ein Barett, dass er dem Schiffchen gegenüber vorzieht.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Charakter:</span><br />
Hoyt ist selbstbewusst, besonders was seinen Ruf angeht. Er zweifelt zu keinem Zeitpunkt an seinem Können und an der Richtigkeit seines Handelns. Wenn etwas dann doch nicht wie geplant abläuft, schiebt er das Misslingen auf äußere Umstände: veraltete Technik, unfähige Vorgesetzte und geistig minderbemittelte Kameraden. Sein Selbstbewusstsein äußerst sich aber auch in einem gewissen Draufgängertum und Angriffslust. Dementsprechend hasst er es auch untätig hinter der Front rumsitzen zu müssen und nicht mitkämpfen zu dürfen. Denn für ihn ist Angriff die beste Verteidigung.<br />
Seinen Kameraden gegenüber ist er sehr großzügig, verleiht Geld an andere Soldaten, wenn diese ihn darum bitten, wobei verleihen bei Hoyt schon eher verschenken gleichkommt. Bei Glückspielen bezahlt er ohne zu murren seine Spielschulden und in den Kneipen übernimmt er oft die Rechnung für alle. Durch seine jahrelange Dienstzeit in der Großen Kompanie hat Hoyt auch jede Form des Rassismus abgestreift und achtet bei seinen Mitsoldaten mehr auf ihr Können, als auf ihr Aussehen.<br />
Er kann jedoch auch sehr schnell sehr jähzornig werden, wenn jemand sein Können bezweifelt, sich über seine Körpergröße lustig macht oder seine Mutter beleidigt. Insbesondere letzteres lässt ihn beinahe sofort ausrasten und er neigt dann dazu, die betroffene Person zu verprügeln und schon mehr als einmal musste danach jemand in ein Krankenhaus eingeliefert werden.<br />
Auch aus seiner Verachtung gegenüber jungen Offizieren, im besonderen adeligen, macht er keinen Hehl. Für Hoyt sind sie Gecken ohne jede Erfahrung, aber mit den Möglichkeiten ganze Kompanien in einen sinnlosen Tod zu schicken. Hoyts Abneigung gegenüber reichen Jungoffizieren findet man in seiner Vergangenheit, als er von einem solchen Exemplar um seine Aufstiegsmöglichkeiten gebracht wurde. Eine weiter Schwäche von Hoyt besteht darin, bei längeren Ruhepausen dem Alkohol und seinen Zigarren zu stark zuzusprechen. Da er den Alkohol meist eher auf leeren Magen in sich hinein schüttet, ist er schnell, aufgeheitert, wie er es selbst nennt und beginnt damit Geschichten aus seiner früheren Militärlaufbahn in aller Ausführlichkeit zu erzählen.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Fähigkeiten:</span><br />
Wie es sich für einen Veteranen gehört, ist Hoyt im Kriegshandwerk nicht unbewandert. Er kann Jeeps, LKWs und Buggys steuern und natürlich Sentinels steuern. Erstaunlicherweise ist er selbst beim reparieren seines Läufers nur mäßig begabt. Er ist zwar in der Lage, den Sentinel halbwegs in Schuss zu halten, aber schon oft genug hat er das Fahrzeug den Mechanikern der Kompanie mit den Worten „Die sollen auch mal was tun,“ überlassen. Er ist ein passabler Schütze und kann auch mit Granaten und ähnlichem zurechtkommen. Doch erst bei Kneipenschlägereien scheint er richtig aufzublühen. Im waffenlosen Nahkampf verlässt er sich auf Schulterwürfe, Stöße, Schläge, sowie dem Einsatz der Inneneinrichtung als Waffe. Dazu kommt noch seine Zähigkeit, denn Hoyt schafft es erstaunlich viel wegzustecken, bevor er umkippt.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ausrüstung:</span><br />
Mpi-01.3, <a href="http://www.board-4you.de/v63/boards/226/thread.php?threadid=889&amp;sid=" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">CaC Schlaghammer</a>, Klappmesser mit Springklinge, Sturmfeuerzeug, Flachmann, Zigarren<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Biographie:</span><br />
Geboren wurde ich vor 37 Jahren auf Praxos im Segmentum Obscurus. Als erstes und einziges Kind einer Arbeiterfamilie war es mein zukünftiges Schicksal auch in einer der Fabriken zu arbeiten. Auch meine Jugend verlief recht ereignislos, sieht man von den üblichen Jugendsünden, wie dem Verbrennen von Mülltonnen einmal ab. Nachdem ich die Schola abgeschlossen hatte, fing ich an in der Fabrik zu arbeiten in der meine Eltern angestellt waren. Nach zwei Jahren verließ ich die Fabrik und trat der Großen Kompanie bei. Ich war jung, abenteuerlustig und naiv. Und wollte deswegen natürlich in der angeblich härtesten Einheit dienen die es gab. Später erfuhr ich dann, dass die Große Kompanie nicht zur PVS gehörte, sondern eine... nennen wir es mal eine paramilitärische Einheit der Großkonzerne und des Adels war. Und die anderen Soldaten waren auch keine Patrioten, sondern viel mehr der Abschaum des Sektors. Die Ausbildung verlief dann auch nicht auf Praxos, vielmehr wurden wir in ein Raumschiff gesteckt und zum Nachbarplaneten Pentax verschifft. Dort wurden wir dann in einem Camp ausgebildet. Wir hatten natürlich den Schleifer, mussten uns halb zu Tode schinden, damit er uns in Ruhe ließ. Ich hab dann wie die Anderen die übliche Ausbildung durchgemacht, Schützentraining und was es da noch an Quatsch gibt. Als kleines Extra gab es dann noch einen Lehrgang für alle, bei dem das Fahren von Jeeps, Lastwagen, Motorrädern und was es sonst noch gibt gelehrt wurde. Fast der ganze Planet ist mit Savannen und Halbwüsten bedeckt, in manchen Gebieten gibt es dann noch kleine Bergketten und um den Äquator natürlich Dschungel. Jedenfalls haben sich die Sesselfurzer in den oberen Etagen der Konzerne mit dem Adelspack zusammengesetzt und meinten dann, dass es doch viel kostengünstiger wäre so wenige Panzer, wie möglich einzusetzen um die Minen zu beschützen aus denen sie ihre Diamanten und Gold schürfen. Wie die Anlagen dann geschützt werden sollten, blieb dann unseren Offizieren überlassen. Die setzten dann wegen des Mangels an schweren Fahrzeugen auf Feuerkraft und Geschwindigkeit. Die Mechaniker haben dann schwere Maschinengewehre auf unsere Jeeps montiert und so hatten wir in kürzester Zeit ein äußerst mobile Streitmacht. Die Taktiken waren dann auch relativ einfach: Ein Teil der Männer bewachte die Bergwerkseinrichtungen, während der Rest damit beschäftigt war den Feind zu jagen. Das war übrigens äußerst schwer, die Einheimischen Rebellen kannten sich nämlich ziemlich gut im Gelände aus und waren äußerst zäh. Die zu besiegen war schwer, dass kann ich dir sagen. Zuerst haben wir es auf die freundliche Art und Weise probiert, dass hat aber leider nicht geklappt. Die Bosse ganz oben waren natürlich nicht zufrieden, da die Befriedungsaktionen nach ihrem Willen zu langsam verliefen. Uns wurde dann auch nen Freibrief für den Einsatz von äußerster Gewalt gegeben. Unser Leutnant hat das natürlich sofort genutzt, wir sind dann immer mit Vollgas in die Dörfer gefahren und beim geringsten Anzeichen von Gegenwehr haben wir sie dann umgelegt. So einfach war und ist das. Das kann ich dir sagen.<br />
Nach sechs oder sieben Jahren hatten wir gewonnen, den ganzen Planeten geschafft. Mach das mal nach. Danach hingen wir nur noch in den Kneipen rum, betranken uns. Wir hatten nichts zu tun, da ist es natürlich manchmal zu Schlägereien gekommen. Ich selbst habe mich da ziemlich gut gehalten um es mal so zu sagen. In der Zeit bin ich auch mehrmals, aufgrund meines Dienstalters, befördert worden. Für mich war aber schon ziemlich bald wieder Schluss mit der Karriere. Irgend so ein Adeliger hat seinem Waschlappen von Sohn ein Offizierspatent gekauft und ich durfte dann in die Röhre schauen. Das war aber noch nicht alles. Einige Tage später kam dann dieser Milchbubi in die Kneipe und machte sich über mich lustig. Das habe ich ja noch ignorieren können, bin ja schließlich geduldig. Jedenfalls hat der Junge sich dann über meine Mutter lustig gemacht, da ist mir dann der Kragen geplatzt. Hab ihm dann die rechte Hand gebrochen und ihm auch sonst ziemlich zugesetzt. Dafür wurde ich natürlich gleich vor ein Militärgericht gezerrt und wurde dann zum Spießrutenlauf verurteilt, haben mich dreimal durchlaufen lassen. Ich habs überlebt und mir war es gleich, im Gegenzug hatte ich ja die Freude gehabt einem dieser Adeligen einen Schluck seiner eigenen Medizin zu verpassen. Danach ging es wieder an die Front, dieses mal gegen Orks die sich im Dschungel und in den Bergen versteckt hatten. Nur durch Zufall hatten wir sie entdeckt und dann wieder für einige Jahre etwas zu tun gehabt. In der Zeit wurde ich zu den Sentinelpiloten versetzt, einer neu geschaffenen Einheit, um während des Bewegungskrieges auch über schwere Feuerkraft zu verfügen. Dort hat es mir sehr gut gefallen, es gab nur alte Hasen, die schon seit Jahren in der Kompanie gedient hatten, keine Jungoffiziere, eine gute Zeit. Ich diente dort dann auch bis zu meinem Austritt aus der Kompanie, also weitere acht Jahre. Nach diesen 15 Jahren war leider Schluss, da meine Dienstzeit vorüber war und Ausbilder konnte ich wegen meiner Straftat gegenüber einem Vorgesetzten auch nicht werden. Danach habe ich mich einige Jahre als Söldner durchgeschlagen, gute Fahrer kann man schließlich immer gebrauchen, bis ich schließlich auf Koron 3 strandete. Bin dort dann der PVS beigetreten, immerhin gab es festen Sold und es schien eine ruhige Dienstzeit zu werden, bei der ich die Ausbildung an einem Sentinel noch einmal wiederholen musste, schließlich wollte man sicher gehen, dass alle Neuen zumindest so auf eine gewisse Linie in Sachen Ausbildung gebracht wurden.<br />
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<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Name:</span> Hoyt Calder<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Alter:</span> 36<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Größe:</span> 1,73m<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Aussehen:</span> gedrungen, muskulös, Tätowierungen, linker Schulterbereich stark vernarbt, schaufelartige Hände wässrige hellgraue Augen, grinst oft, dunkelblondes Haar, beginnende Halbglatze<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kleidung:</span> Antischadstoffkombination (Tarndruck), Barett, Militärstiefel<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ausrüstung:</span> Mpi- 01.3, <a href="http://www.board-4you.de/v63/boards/226/thread.php?threadid=889&amp;sid=" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">CaC Schlaghammer</a>, Klappmesser mit Springklinge, Sturmfeuerzeug, Flachmann, Zigarren<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Charakter:</span> selbstbewusst, großzügig, aber auch jähzornig, zuweilen streitlustig, Verachtung gegenüber jungen (adeligen) Offizieren, trinkt und raucht gerne zu viel<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Fähigkeiten:</span> Pilot (Sentinel), zäher Hund, erfahrener Kneipenschläger, Veteran, mittelmäßiger Fahrzeugmechaniker<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Sturmsentinel:</span> Maschinenkanone, zusätzliche Panzerung, Nebelwerfer, Scheinwerfer<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Konto:</span> 500 Schekel]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Sequoyah]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=917</link>
			<pubDate>Wed, 09 Jan 2013 08:59:50 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=265"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://koron3.de/showthread.php?tid=917</guid>
			<description><![CDATA[Name: Sequoyah<br />
Alter: 28 Sommer/ 28 Jahre<br />
Größe: 1,8m<br />
Herkunft: Denum 2<br />
Zugehörigkeiten: noch keine<br />
<br />
Aussehen:<br />
Sequoyah ist mit seinen 1,8m nur durchschnittlich groß, egal ob man jetzt die Größenmaße seines Heimatplaneten oder die irgendeiner anderen Welt nimmt. Er ist athletisch gebaut, die Statur eines Läufers, eines Mannes der so gut wie nie in seinem Leben Fahrzeuge welcher Art auch immer benutzt hatte. Die Augen sind tiefschwarz, manchmal unergründlich tief, doch sehr oft hat sein gegenüber das Gefühl, dass er Sequoyahs derzeitigen Gemütszustand anhand des Ausdrucks in dessen Augen herauslesen kann. Die kupferfarbene Haut und der Haarschnitt lassen ihn auf die meisten exotisch, fremdländisch und geheimnisvoll wirken, besonders bei Frauen hat er das Gefühl öfters einen bleibenden Eindruck hinterlassen zu haben. Das schwarze Haar ist bis auf einen schmalen von der Stirn zum Nacken verlaufenden Streifen sorgsam abrasiert. Im Nackenbereich hat Sequoyah sich das Haar länger wachsen lassen, es zu einer sogenannten Skalplocke geknotet und wie viele andere Männer seines Stammes auch einige Federn darin befestigt. In seinem Fall sind es die Federn eines Bussards, den er kurz nach dem Eintreten in die Gesellschaft der Erwachsenen gefangen hat.<br />
<br />
Kleidung:<br />
Wie so viele Männer seines Stammes trägt Sequoyah eine Mischung aus traditioneller und von den Siedlern neu eingeführter Kleidung. Zum einen wäre da der von allen Stämmen getragene Lendenschurz der zu jeder Jahreszeit getragen wird, aber auch hier die Bekleidung der Neubesiedler ihre Spuren hinterlassen, denn der Lendenschurz besteht aus schwarzem Stoff, den die Stämme selbst nicht herstellen können. Dazu kommen noch die ledernen Mokassins, die immer getragen werden und schließlich hüfthohe Leggins aus geschwärztem Leder mit einer roten Außenborte, die aber nur im Winter und Herbst genutzt werden. Wenn er nicht kämpft trägt er zusätzlich ein purpurfarbenes Leinenhemd, welches er im Tausch für mehrere Tierfelle erhielt. Um die Hüfte hat er eine von seinen Stämmen gewebte rot-weiß-blaue-Schärpe gebunden. Zusätzlich besitzt er zum Schutz gegen Kälte eine dunkelrote Decke, die Sequoyah sich um die linke Körperhälfte geschlungen hat. Neben den verschiedenen Stoffarten brachten die Neubesiedler von Denum 2 auch die Kunst der Metallverarbeitung mit sich und begannen damit Silberbergwerke zu errichten. Das Ergebnis der Silberförderung trägt Sequoyah in Form eines Armrings aus Silber um den rechten Oberarm.<br />
Schließlich hängen um seinen Hals noch mehrere Ketten, an denen Muscheln befestigt sind und ein Ringkragen, den er einem getöteten Offizier abgenommen hat.<br />
<br />
Charakter:<br />
Sequoyah ist seinen Mitmenschen gegenüber freundlich und aufgeschlossen, auch wenn er eher etwas stiller ist. Er wägt jedes seiner Worte ab und versucht seine Mitmenschen nicht mit dem zu verletzen was er sagt. Im Gegenzug erwartet er aber dasselbe von seinen Gesprächspartnern und reagiert auf Demütigungen und Beleidigungen soweit er sie versteht sehr empfindlich. Das liegt vor allem daran, dass auf seinem Heimatplaneten der Ruf das wichtigste ist, was man besitzen kann. Jede Erniedrigung ist also für ihn wie ein Schlag ins Gesicht, weshalb er dann auch sehr leicht darauf aggressiv reagiert. Zynismus, Sarkasmus und Ironie versteht er nicht und reagiert auf Aussagen die in diesen Kontext fallen oftmals irritiert. Zudem wird Sequoyah niemals Lügen und deswegen jedem seine Meinung offen und ehrlich preisgeben. Dazu zeichnet er sich durch seine unglaubliche Wissbegierigkeit aus. Sequoyah saugt förmlich wie ein Schwamm alles auf , was man ihm erklärt, im Besonderen Geschichten, Verhaltensweisen die er zu imitieren versucht, Tricks aller Art und viele andere Dinge. Nur für technische Dinge kann Sequoyah sich nicht erwärmen und versucht deswegen auch nicht sie zu verstehen. Besonders mit Wissenschaftlern kommt er gut aus, wie auch mit Menschen aus Stammesgesellschaften, verabscheut im Gegenzug dazu aber das reguläre Militär und die Polizei. Eine fast schon kindliche Freude hat Sequoyah an bunten Stoffen, Pelzen und Schmuck aller Art und bietet gerne sehr viel für solche Sachen um sie zu bekommen. Im Gegensatz zu vielen imperialen Bürgern glaubt Sequoyah nicht an den Imperator als alleinigen Gott. Für ihn ist Orenda, der Schöpfer, dass höchste Wesen, welches Denum 2 erschaffen und seinen roten Kindern geschenkt hat. Danach verschwand Orenda in das Land des ewigen Eises, welches die Polkappen des Planeten bedeckt. Der normale imperiale Bürger würde Orenda als großen Geist oder vielmehr einen Dämon nennen, aber für Sequoyah ist er viel mehr. Alleine seine eigene Existenz und die der restlichen Lebewesen und Pflanzen auf Denum 2 ist ein Zeichen für die Macht Orendas. Für Sequoyah ist der Imperator deswegen nur ein weitere Wesenheit, die andere Welten erschaffen hat, nimmt aber für ihn nicht den selben Stellenwert ein. Im Gegensatz zu anderen Menschen, die den Imperator anbeten, führt Sequoyah niemals sakrale Handlungen aus. Orenda hat dem roten Mann Denum 2 geschenkt und ist nicht daran interessiert angebetet zu werden, er will nur das man das von ihm Geschaffene schützt und erhält. Aus diesem Grund entnimmt Sequoyah der Natur nicht mehr als er selber benötigt und tut dies auch auf den Welten, die seiner Meinung nach vom Imperator erschaffen wurden, denn er glaubt, dass auch dieser den Menschen diese Welten unter den selben Bedingungen geschenkt hat.<br />
<br />
Fähigkeiten:<br />
Sequoyah besitzt die Fähigkeiten und Instinkte, die einen erfolgreichen Jäger ausmachen. Er ist ein guter Schütze der selbst mit seiner relativ ungenauen Steinschlossmuskete Ziele effektiv auf Reichweiten bis zu einhundert Meter treffen kann. Vorausgesetzt er hat die Zeit zum zielen und es herrschen die passenden Witterungsbedingungen. Aber auch in den Bereichen des Schleichens und Versteckens ist Sequoyah wohl bewandert, da er schon seit seiner Jugend oft auf der Pirsch war. Da die Stämme von Denum 2 niemals Reittiere, geschweige denn Fahrzeuge besaßen, musste jede Strecke zu Fuß zurückgelegt werden. Durch Gewaltmärsche und ausgedehnte Jagden in den unwegsamen, rauen Waldgebieten seines Heimatplaneten ist es Sequoyah möglich lange Strecken zu laufen ohne zu ermüden oder relativ schnell zu sprinten. Für ihn besteht kein Unterschied zwischen der Jagd auf Wild und der Kriegsführung und so war es für ihn nur ein kleiner Schritt bis er sich mit seinen Stammesbrüdern im großen Krieg gegen die Sternenmenschen beteiligte. Während der Kämpfe lernte er auch sich im Nahkampf zu behaupten, sei es mit dem Gewehrkolben, sei es mit dem Tomahawk in der einen und seinem langen Messer in der anderen Hand.<br />
Eine seiner größten Schwächen besteht darin, dass er Analphabet ist. Er kann nicht schreiben und nicht lesen und beherrscht nur die grundlegenden Fähigkeiten zum zählen, wie zum Beispiel das Abzählen von Fingern an einer Hand oder Zahlenbegriffe wie ein Dutzend. Da in seinem Volk die Herstellung von Alkohol völlig unbekannt war und Sequoyah bisher so gut wie keinen genossen hat, wird er schon von kleinen Mengen Alkohol berauscht und verliert die Kontrolle über sein Handeln. Da sein Heimatplanet weitab der normalen imperialen Sternenrouten lag, ist er für viele Krankheiten anfällig, da ihm die entsprechenden Antikörper fehlen.<br />
Bis zum Eintreffen der Sternenmenschen auf Denum 2 kannten die Stämme nur den Tauschhandel und auch jetzt haben sie Funktion von Geld nicht verstanden. Für Sequoyah sind Münzen als Schmuck an Halsketten oder ähnlichem zu gebrauchen und Geldscheine sind für ihn völlig wertlos.<br />
Auch der Sinn von festen Strukturen in Form eines Herrschaftssystems, wie es im Imperium herrscht, bleibt ihm verschlossen. Da man innerhalb der Stämme ein im Vergleich zum Imperium und sogar im Vergleich zu manchen selbst ernannten Demokratien ein unglaubliches Maß an individueller Freiheit besaß, versteht Sequoyah den Nutzen eines starren, auf Gehorsam aufbauenden Systems nicht. Auch mit Technik ist Sequoyah so gut wie immer überfordert. Das komplizierteste das er beherrscht, ist das Reinigen seines Gewehrs. Die genauen technischen Funktionsprinzipien die in dem Gewehr stecken versteht er nicht. Aus Erfahrung weiß er, dass er an fast jeder Maschine scheitern wird, da er die Technik die dahinter steckt nicht begreift.<br />
<br />
<br />
Waffen:<br />
Steinschlossmuskete:<br />
Diese Muskete gehört zu den älteren Schusswaffen der Menschheit. Der Gewehrlauf ist relativ lang, um die Präzision zumindest ein Stück weit zu erhöhen. Sie verschießt Bleikugeln, die einfache Stahlrüstungen durchschlagen können, aber vor jeder Art von moderner Schutzkleidung kapitulieren müssen. Auch ihre Präzision ist nur mäßig, geübte Schützen schaffen es maximal Ziele auf Reichweiten von bis zu hundertzwanzig Meter zu bekämpfen. Zusätzlich dauert es im Vergleich zu fast allen anderen Schusswaffen eine kleine Ewigkeit sie wieder zu laden. Als wenn das noch nicht genug wäre, funktioniert sie bei nassem Wetter nur schlecht, da das Schießpulver sehr leicht feucht und somit unbrauchbar wird.<br />
<br />
Tomahawk:<br />
Der Tomahawk ist unter den Stämmen von Denum 2 weit verbreitet. Er eignet sich gut zum spalten von Holz und Köpfen. Eine einfache Axt; Arbeitswerkzeug und Waffe zugleich.<br />
<br />
Messer:<br />
Ein einschneidiges Messer mit einem Tierkopf am Griffstück als Verzierung. Sequoyah hat es bisher für das Ausweiden von Beute, zum Schnitzen und zum skalpieren von getöteten Gegnern genutzt. Wie der Tomahwak ist es Werkzeug und Waffe zur gleichen Zeit.<br />
<br />
Biographie:<br />
Geboren wurde Sequoyah auf Denum 2, einem Planeten im nordöstlichen Bereich des Segementum Obscurus geboren, der erst ein knappes Jahrzehnt zuvor vom Imperium wiederentdeckt worden war. Auch wenn er der Sohn eines Sachems war, dass bedeutet eines Friedenshäuptlings war, brachte ihm diese auf den ersten Blick höher gestellte Position keinerlei Vorteile ein. Dass lag vor allem daran, dass man von den Klanmüttern, dass heißt den ältesten Frauen der Siedlung, nicht nur in dieses Amt gewählt werden konnte, sondern es einem auch aufgrund von Unfähigkeit von diesen wieder entzogen werden konnte. Seinen Namen bekam Sequoyah dadurch, dass zum Zeitpunkt seiner Geburt auf einem Baum in der Nähe des Langhauses ein Spatzenschwarm gelandet war und laut zwitscherte. Der Name Sequoyah bedeutete also richtig ins gothische übersetzt „Spatz“.<br />
Seine Kindheit verlief glücklich und unbeschwert, denn die meiste Zeit konnte er mit den anderen Kindern des Dorfes herumtollen und im nahe gelegenen Flusslauf schwimmen gehen. Zwar musste er einmal im Jahr der Mutter bei der Aussaat der Feldfrüchte helfen und hin und wieder den Abekdoten des Großvaters lauschen, der sich darüber beklagte, dass sich im Vergleich zu seiner Jugend alles verschlechtert hatte, aber verglichen mit den Sorgen von Kindern anderer Welten waren das Kleinigkeiten. Die Jahreszeiten wechselten unablässig, ehe Seqoyah im Alter von zehn Sommern zum ersten mal mit seinem Vater auf die Jagd gehen durfte. Voller Freude hatte er schon seit Monaten auf diesen Tag gewartet, sich täglich im Umgang mit dem Bogen geübt, der Jagdwaffe die ein jeder Junge perfekt beherrschen musste, ehe er eine Muskete besitzen durfte.<br />
Dann kam der Tag an dem sein Vater ihn mitteilte sich für eine mehrtägige Wanderung vorzubereiten, was bedeutete, dass sein Vater die erlernten Fähigkeiten überprüfen wollte. Voller Freude packte Sequoyah seinen Bogen und die Jagdpfeile ein, die er mühsam befiedert hatte. Zusammen beluden sie eines der Kanus und fuhren in die Wildnis hinaus.<br />
Die ersten Prüfungen bestanden darin sich zurechtzufinden, Lagerplätze festzulegen und ein Feuer sowohl zu entfachen als auch zu schüren. Alle diese Aufgaben bestand der Junge mit Bravour, hatte er sich doch schon zu Hause darin geübt und die Älteren gefragt, damit diese ihm diese Tricks verrieten. Nachdem sie nun in der Abgeschiedenheit der Wildnis waren und sein Vater von den grundlegenden Fähigkeiten seines Sohnes überzeugt war, zeigte er Sequoyah wie man Spuren las, sich an Beute anpirschte und überhaupt erkannte, was man gerade jagte. Dann zeigte er seinem Sohn, wie die Beute zur Strecke gebracht wurde, Sequoyah musste alles was er beobachtet hatte nachmachen. Wenn es ihm nicht gelang musste er es solange vormachen, bis es ihm gelang. Nach zwei Wochen in der Einsamkeit gelang ihm sein erster Abschuss, auch wenn es nur ein Fuchs war, war Sequoyah stolz. In den weitläufigen Waldgebieten trafen sie verschiedene Marderarten, Hirsche, Kragenwölfe und viele andere Tiere. Später verließen sie die Waldgebiete wieder und fuhren den Fluss hinab. Im offenen flachen Land teilte sich der Fluss oft in viele Nebenarme auf und pendelte in großen Schleifen in der ebene hin und her. An seinen Ufern und auf den Ufern wuchsen riesige Auwälder, in denen die Beiden Damwild, Ottern und verschiedensten Wasservögeln nachstellten. Auf dem offenen Wasser fingen sie die verschiedensten Fische, Muscheln und Krebse. Ein Paradies auf Erden für Sequoyah, lernte er doch viele Dinge die er später einmal brauchen würde.<br />
Doch mit Einbruch des Winters mussten sie umkehren und zu ihrem Dorf zurückkehren, zur großen Enttäuschung des Jungen. Während der Rückreise bog sich das Kanu förmlich durch unter der Last der Pelze und Felle, gute Tauschwaren für das nächste Handelsfort der Sternenmenschen. Doch bis Sequoyah seinen Vater zum ersten mal dorthin begleiten durfte, dauerte es noch einige Zeit. Die nächsten Jahre passierte nicht viel neues, im Winter und Frühling musste er er im Dorf helfen, im Sommer und Herbst begleitete er seinen Vater wieder auf die ausgedehnten Jagdreisen. Ein Rhythmus der sich über fünf lange Jahre zog, ehe er als alt genug für eine Handelsreise befunden wurde. Zusammen mit einigen gleichaltrigen Jungen und ein dutzend Männern unter der Führung seines Vaters machten sie sich mit Pelzen beladen zur nächsten Handelsstation auf. Die Handelsstation lag über zwei Wochen entfernt an den Ufern des großen Atnasees, der nach einem Stamm benannt war der im Zuge der Eroberungen durch die Sternenmenschen ausgelöscht worden war. Die Handelsstation selbst bestand aus einigen Blockhütten die sich im Inneren eines kleinen Forts befand.<br />
Hier begegnete Sequoyah zum ersten mal den sogenannten Sternenmenschen, die ihm bis dahin völlig unbekannt gewesen waren. Zuerst ängstigten sie ihn, die einen hatten bleiche Haut wie Leichen, andere waren so schwarz wie Kohle. Auch ihre Haare waren komisch, teilweise hatten sie zwar schwarzes Haar, manche hatten aber auch braunes, rotes oder sogar gelbes Haar. Dazu trugen sie noch komische bunte Kleidung, sprachen eine merkwürdige ihm unbekannte Sprache und waren alle mit den von den Ureinwohnern so hoch begehrten Steinschlossgewehren bewaffnet.<br />
Sequoyah beobachtete aufmerksam den Verlauf der Verhandlungen und versuchte die Sitten und Gebräuche der Fremden zu verstehen. Es war eine ihm fremde unbekannte Welt, gleichzeitig aber auch exotisch und interessant, denn die Fremden besaßen die Waffen die ihn interessierten und dazu noch glänzendes Metall, Glasperlen und bunte Stoffe, alles Dinge die ihn begeisterten und magisch anzogen.<br />
Nach dem erfolgreichen Abschluss der Verhandlungen versuchte Sequoyah von seinem Vater alles über die Fremden zu lernen und ihn zu überreden, beim nächsten mal wieder dabei zu sein. Das ganze folgende Jahr versuchte er soviel Beute wie möglich zu machen, um im nächsten Jahr selbst Stoffe und ähnliches erwerben zu können. Seine Eltern beobachteten das Verhalten ihres Sohnes mit Wohlgefallen, denn schon bald galt ihr Sohn als tüchtiger Jäger, was ihm die Bewunderung seiner Stammesbrüder einbrachte und die Chancen bei der Brautauswahl erhöhten.<br />
Doch Sequoyah dachte nicht an solche dinge sondern konzentrierte sich lieber darauf bei der nächsten Handelsreise wieder dabei zu sein. Mit Erfolg wie sich herausstellte und mit seinen Pellen kaufte er sich einen Großteil seiner Kleidung, die er später immer trug und seinen Armring aus Silber. Doch er machte in der Handelsstation nicht nur gute Erfahrungen, so trank zum ersten mal in seinem Leben Alkohol, den er so schlecht vertrug, dass er sich mehrere Tage lang schonen musste.<br />
Schon kurze Zeit nachdem er in sein Heimatdorf zurückgekehrt war, häuften sich die Anzeichen, dass der Friede mit den Sternenmenschen nicht mehr lange halten würde. So wurde zum ersten mal seit vielen Jahren wurde eine große Ratsversammlung einberufen an der die Vertreter aller Stämme der Liga teilnahmen. Da sein Vater in diesem Rat einen Sitz in der Versammlung der fünfhundert hatte durfte Sequoyah ihn begleiten. Anders als in den Jahren davor wanderten sie dieses mal in Richtung Westen zu den Secotan in deren Gebiet die Versammlungen seit Menschengedenken stattfanden. Auf ihrer Reise in Richtung Westen begegneten die beiden immer mehr Vertreter der anderen Dörfer, ehe sie am Versammlungsort eintrafen.<br />
Die Versammlung selbst fand in einem kleinen Talkessel statt, da nur dort genug Platz für die über zweitausend Zuhörenden war. Sequoyah selbst empfand die Sitzung langweilig, denn zuerst musste erst mühselig festgestellt werden, ob alle Ratsmitglieder anwesend waren. Erst in der beginnenden Abenddämmerung wurde der Grund der Versammlung angesprochen: der aufziehende Krieg. Vertreter des östlichen Stammes, der Cayuten, berichteten davon, wie die Siedler der Sternenmenschen ungeachtet aller Friedensverträge sich in ihrem Land ausbreiteten und Gebiete für sich beanspruchten. Wenn die Cayuten sich dagegen wehrten, reagierten diese Siedler, unter den Stämmen waren sie auch als Grenzer bekannt, mit Gewalt und töteten sie. Am Ende fasste John Lagon das Stammesoberhaupt der Cayuten die Berichte zusammen und forderte die Versammlung auf den Sternenmenschen im Namen der Liga den Krieg zu erklären.<br />
<br />
Brüder! Ich bin heute mit einer wichtigen Nachricht zu euch gekommen. Seit den Tagen unserer ersten Ahnen leben wir in diesen Landen und auch unsere Kinder und unsere Kindes Kinder werden hier leben. Wie ihr wisst ist es ein gutes Land. Unsere Wälder sind dicht und voller Wild, das Wasser der Flüsse und Bäche klar und unsere Äcker fruchtbar. Wir haben wie unsere Vorfahren hier ein gutes Leben gehabt und ich will es auch unseren Kindern ermöglichen.<br />
Brüder! Ihr wisst, dass östlich von uns die Sternenmenschen in ihren Städten und vereinzelten Höfen leben. Lange Jahre haben wir mit ihnen im Frieden gelebt, mit ihnen gehandelt und ihnen geholfen. In den Krieg in dem unsere östlichen Nachbarstämme von den Sternenmenschen ausgelöscht wurden haben wir uns nicht eingemischt und gehofft, dass ihnen das eroberte Land reichen würde.<br />
Brüder! Ich habe festgestellt, dass den Sternenmenschen ihr Land nicht reicht. Sie haben die Wälder gerodet, das Wild vertrieben und die Flüsse vergiftet. In der letzten Zeit sind sie immer öfter auf das Land der Cayuten vorgedrungen, haben den Wald gerodet und Blockhäuser gebaut. Als wir Männer in ihre Hauptstadt schickten und uns bei ihren Anführern beschwerten, hat man sie ausgelacht und ihre Priester haben ihnen ihre Skalplocken abgeschnitten, sie zwangsbekehrt und davon gesprochen sie zu richtigen Menschen zu machen.<br />
Brüder! Die Siedler haben angefangen Männer, Frauen und sogar Kinder unseres Stammes zu töten und sie zu skalpieren. Diese Taten haben mir die Augen geöffnet für ihre Grausamkeit, ihre Doppelzüngigkeit und ihre Verschlagenheit.<br />
Brüder! Ich bitte euch im Namen meines Stammes uns in unserer Not zu helfen und uns beizustehen. Erhebt euch ihr Onalen, Secotan, Awani und Pownee. Denn sind wir nicht die Liga der fünf Stämme; die Völker des Langhauses?<br />
Brüder! Lasst uns vereint den Sternenmenschen entgegen treten und sie für ihre Anmaßung bestrafen. Lasst sie büßen für das was sie uns angetan haben und für das was sie uns antun wollen.<br />
Brüder! Begeben wir uns auf den Pfad des Krieges!<br />
John Lagon, Stammesoberhaupt der Cayuten<br />
<br />
Mit der Zustimmung der anderen Vertreter und unter dem Lärmen der Zuschauer wurde dem Antrag zugestimmt und den Sternenmenschen der Krieg erklärt.<br />
Auch Sequoyah freute sich auf die Kämpfe, bestand doch so die Chance seinen Ruhm noch zu vergrößern und nicht nur als großer Jäger sondern auch als Krieger sich einen Namen zu machen.<br />
Anders als man es sonst von sogenannten Stämmen erwartet, wurde der Kriegszug sorgfältig geplant, denn man hatte gesehen mit welcher Brutalität und Gründlichkeit die östlichen Stämme ausgelöscht worden waren, als sie ihren ungeordneten Widerstand begannen. Wollte man diesen Krieg gewinnen musste man genauso gründlich vorgehen und so wurde alles von langer Hand aus vorgeplant.<br />
Als Sequoyah achtzehn Sommer alt geworden war begann der Krieg, wenn auch nicht offensichtlich, denn bisher hatte man den Siedlern noch keine Kriegserklärung zugesandt. Auch das war eine Erfahrung die man gemacht hatte. Immer wieder sickerten kleine Gruppen an Kriegern durch die Linien, sammelten sich im Hinterland des Feindes und warteten. Am Tag der Wintersonnenwende überbrachte eine Delegation der Stämme der Regierung unter Führung Sir John Crowert die Kriegserklärung und verschwanden wieder. In der Hauptstadt nahm niemand diese Warnung ernst , warum auch? Es waren ja nur Wilde.<br />
Einen Tag später schlugen die Krieger überall gleichzeitig los und ließen einem Feuerband gleich die gesamte Grenze entflammen.<br />
Sequoyah nahm am Sturm auf den Handelsposten teil, den er schon mehrmals besucht hatte.<br />
Die Besatzung wurde im Schlaf überrascht, die Blockhäuser brannten schon nach wenigen Minuten im Hagel der Feuerpfeile lichterloh und wer sich nach draußen retten konnte wurde gefangen genommen und am Abend zu Tode gemartert.<br />
Wie nicht anders zu erwarten reagierte die Regierung in Georgetown daraufhin mit der Aufstellung einer Strafexpedition, die damit beauftragt wurde die Siedlungen der Cayute einzuäschern. Durch ihre Späher erfuhr die Liga aber schnell von dieser Armee, wartete ab, bis sich die Armee im unwegsamen Gelände überstreckte und griff sie dann an einer unwegsamen Stelle an. Ohne Platz zum manövrieren und ohne den Gegner zu sehen, der sie beschoss wurden zwei Drittel der Linientruppen niedergemacht, während nur dem restlichen Drittel unter der Führung der Grenzer die Flucht aus der Umklammerung gelang.<br />
Auch Sequoyah nahm an dieser Schlacht teil und erbeutete in ihrem Verlauf eine Muskete und den Ringkragen eines getöteten Offiziers.<br />
Da ein Großteil der regulären Streitkräfte getötet worden war, sah sich die Regierung unter Führung von Sir Crowert dazu gezwungen Verhandlungen mit der Liga aufzunehmen. Mit der Versprechung auf Frieden und der Einhaltung der bestehenden Grenzen schickten sie den verschiedenen Stämmen Geschenke. Als die Kisten in den Dörfern geöffnet wurden, fanden die Bewohner im Inneren der Kisten halb zerfallene Stoffe vor. Unwissend, was sie damit anfangen sollten wanderten die Stofffetzen durch alle Hände und lösten dadurch kurze Zeit später Epidemien aus. Auf den vergammelten Laken hatten Kranke gelegen, die an den Pocken, Typhus und vielen anderen Krankheiten litten die den Ureinwohnern allesamt unbekannt waren. Innerhalb kürzester Zeit starben viele Dörfer förmlich aus, da keiner der Medizinmänner ein Heilmittel dagegen kannte und die Überlebenden flohen in die Wälder. Auch Sequoyah hatte das Glück gehabt nicht zu erkranken und unter der Führung eines Kriegshäuptlings begannen sie wieder einsame Gehöfte zu plündern, Reisende zu töten und Felder niederzubrennen.<br />
Die Grenzer konterten mit denselben Taktiken und der Hass auf beiden Seiten stieg immer weiter an. Gnade wurde aus Prinzip nicht gewährt und auch niemand erwartete welche. Es sah aus, als würden sich beide Seiten langsam aber sicher selbst zerfleischen, doch dann kam das Adeptus Arbites. Nach langen Jahren befuhr eine Flotte des Arbites wieder die Routen des nördlichen Segmentum Obscurus umd die einzelnen Garnisonen mit frischen ausgebildeten Männern zu versorgen und auf den neu entdeckten Welten überhaupt erst Stützpunkte zu errichten. Da ihrer Meinung nach auf Denum 2 ein Bürgerkrieg stattfand führten sie eine Landung nach militärischem Lehrplan durch, besetzten alle strategisch wichtigen Punkte trieben die Kämpfer beider Seiten in Gefangenenlagern zusammen. In Schnellprozessen wurden ein Drittel der Kämpfer auf beiden Seiten für schuldig gesprochen und hingerichtet. Der Rest wurde auf Transporter der Imperialen Flotte gebracht und als erster Zehnt für das Imperium in den Akten eingetragen.<br />
Danach verschiffte man die Kämpfer auf den nächstgelegenen Kriegsschauplatz und lud sie dort wieder ab. Zu Sequoyahs Glück war sein erster Einsatzort eine abtrünnig gewordene Feudalwelt und somit sogar den Grenzern und Stammeskriegern der Liga waffentechnisch unterlegen. Trotzdem häuften sich die Verluste, denn die ehemaligen Gegner hassten einander immer noch abgrundtief und so kam es immer wieder zu tödlichen Schlägereien oder man verschwieg dem jeweils anderen Gefechtsinformationen, sodass dieser in die Hinterhalte der Planetenbewohner lief. Das Kommissariat antwortete mit öffentlichen Hinrichtungen und Dezimierungen der Einheiten auf die blutigen Fehden zwischen den Einheiten. Nachdem die Eroberung des Planeten abgeschlossen war, waren sowohl die Formationen der Grenzer als auch die der Stammeskrieger nicht mehr kampffähig und man verzichtete darauf die wenigen Dutzend übriggebliebenen Soldaten auf andere Regimenter zu verteilen. So entließ man die Männer aus der Armee und überließ sie ihrem Schicksal.<br />
Mit dem Geld, das ihm noch geblieben war, kaufte Sequoyah sich ein Ticket zu nächst gelegenen Planeten und hoffte dort auf eine bessere Zukunft. Der Planet auf dem Sequoyah landete hieß Januum 1 und war eine ländlich geprägte Welt mit einigen wenigen größeren Städten in deren Zentren sich immer Universitätskomplexe befanden. Schon kurze Zeit nach seiner Landung wurde er aufgrund seines exotischen Äußeren als Gast bei einem Forscher eingeladen der ein Faible für seiner Meinung nach primitive Stammesgesellschaften entwickelt hatte. Die nächsten Monate verbrachte Sequoyah damit seinem Gastgeber alle Einzelheiten seiner Kultur zu erklären. Dazu kamen noch Feste der gehobenen Schicht auf der er wie ein Haustier präsentiert wurde. Auch dort musste er oftmals seine Lebensgeschichte erzählen und mancher Dame wurde leicht schwindelig, wenn plötzlich ein bewaffneter und mit Kriegsfarben geschminkter „Edler Wilder“ auftrat und zum Vergnügen der männlichen Zuschauer grimmig dreinblickte und mit seinem Tomahwak herumfuchtelte. Die nächsten Jahre wurde Sequoyah von Ehrengast bei vielen reichen Herrschaften bis er schließlich im Haushalt des Dr Kellerich landete. Kellerich war ein Professor für Medizin und testete heimlich an Außenweltlern Medikamente aus indem er diese als Gast zu sich einlud und sie spritzte wenn sie schliefen. Mit seinen Versuchen wollte er ergründen, wie Menschen verschiedenster Welten auf die Medikamente reagierten.<br />
Auch Sequoyah wäre fast ein Opfer seiner Experimente geworden, wenn nicht in der Nacht, in der es ihn hätte treffen sollen eine Gasleitung geplatzt wäre und einen Hausbrand auslöste.<br />
Sequoyah schaffte es gerade noch so sich und seine Besitztümer aus dem brennenden Inferno zu retten und hatte ohne es zu wissen einmal mehr Glück gehabt. Da es nun nichts mehr gab, was ihn auf dem Planeten hielt, ließ er sich von einigen Gönnern Geld geben und verschwand in Richtung Raumhafen. Dort wählte er seinen nächsten Flug durch das Zufallsprinzip aus und stieg kurze Zeit später an Bord eines Schiffes mit dem Ziel Koron III.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Name: Sequoyah<br />
Alter: 28 Sommer/ 28 Jahre<br />
Größe: 1,8m<br />
Herkunft: Denum 2<br />
Zugehörigkeiten: noch keine<br />
<br />
Aussehen:<br />
Sequoyah ist mit seinen 1,8m nur durchschnittlich groß, egal ob man jetzt die Größenmaße seines Heimatplaneten oder die irgendeiner anderen Welt nimmt. Er ist athletisch gebaut, die Statur eines Läufers, eines Mannes der so gut wie nie in seinem Leben Fahrzeuge welcher Art auch immer benutzt hatte. Die Augen sind tiefschwarz, manchmal unergründlich tief, doch sehr oft hat sein gegenüber das Gefühl, dass er Sequoyahs derzeitigen Gemütszustand anhand des Ausdrucks in dessen Augen herauslesen kann. Die kupferfarbene Haut und der Haarschnitt lassen ihn auf die meisten exotisch, fremdländisch und geheimnisvoll wirken, besonders bei Frauen hat er das Gefühl öfters einen bleibenden Eindruck hinterlassen zu haben. Das schwarze Haar ist bis auf einen schmalen von der Stirn zum Nacken verlaufenden Streifen sorgsam abrasiert. Im Nackenbereich hat Sequoyah sich das Haar länger wachsen lassen, es zu einer sogenannten Skalplocke geknotet und wie viele andere Männer seines Stammes auch einige Federn darin befestigt. In seinem Fall sind es die Federn eines Bussards, den er kurz nach dem Eintreten in die Gesellschaft der Erwachsenen gefangen hat.<br />
<br />
Kleidung:<br />
Wie so viele Männer seines Stammes trägt Sequoyah eine Mischung aus traditioneller und von den Siedlern neu eingeführter Kleidung. Zum einen wäre da der von allen Stämmen getragene Lendenschurz der zu jeder Jahreszeit getragen wird, aber auch hier die Bekleidung der Neubesiedler ihre Spuren hinterlassen, denn der Lendenschurz besteht aus schwarzem Stoff, den die Stämme selbst nicht herstellen können. Dazu kommen noch die ledernen Mokassins, die immer getragen werden und schließlich hüfthohe Leggins aus geschwärztem Leder mit einer roten Außenborte, die aber nur im Winter und Herbst genutzt werden. Wenn er nicht kämpft trägt er zusätzlich ein purpurfarbenes Leinenhemd, welches er im Tausch für mehrere Tierfelle erhielt. Um die Hüfte hat er eine von seinen Stämmen gewebte rot-weiß-blaue-Schärpe gebunden. Zusätzlich besitzt er zum Schutz gegen Kälte eine dunkelrote Decke, die Sequoyah sich um die linke Körperhälfte geschlungen hat. Neben den verschiedenen Stoffarten brachten die Neubesiedler von Denum 2 auch die Kunst der Metallverarbeitung mit sich und begannen damit Silberbergwerke zu errichten. Das Ergebnis der Silberförderung trägt Sequoyah in Form eines Armrings aus Silber um den rechten Oberarm.<br />
Schließlich hängen um seinen Hals noch mehrere Ketten, an denen Muscheln befestigt sind und ein Ringkragen, den er einem getöteten Offizier abgenommen hat.<br />
<br />
Charakter:<br />
Sequoyah ist seinen Mitmenschen gegenüber freundlich und aufgeschlossen, auch wenn er eher etwas stiller ist. Er wägt jedes seiner Worte ab und versucht seine Mitmenschen nicht mit dem zu verletzen was er sagt. Im Gegenzug erwartet er aber dasselbe von seinen Gesprächspartnern und reagiert auf Demütigungen und Beleidigungen soweit er sie versteht sehr empfindlich. Das liegt vor allem daran, dass auf seinem Heimatplaneten der Ruf das wichtigste ist, was man besitzen kann. Jede Erniedrigung ist also für ihn wie ein Schlag ins Gesicht, weshalb er dann auch sehr leicht darauf aggressiv reagiert. Zynismus, Sarkasmus und Ironie versteht er nicht und reagiert auf Aussagen die in diesen Kontext fallen oftmals irritiert. Zudem wird Sequoyah niemals Lügen und deswegen jedem seine Meinung offen und ehrlich preisgeben. Dazu zeichnet er sich durch seine unglaubliche Wissbegierigkeit aus. Sequoyah saugt förmlich wie ein Schwamm alles auf , was man ihm erklärt, im Besonderen Geschichten, Verhaltensweisen die er zu imitieren versucht, Tricks aller Art und viele andere Dinge. Nur für technische Dinge kann Sequoyah sich nicht erwärmen und versucht deswegen auch nicht sie zu verstehen. Besonders mit Wissenschaftlern kommt er gut aus, wie auch mit Menschen aus Stammesgesellschaften, verabscheut im Gegenzug dazu aber das reguläre Militär und die Polizei. Eine fast schon kindliche Freude hat Sequoyah an bunten Stoffen, Pelzen und Schmuck aller Art und bietet gerne sehr viel für solche Sachen um sie zu bekommen. Im Gegensatz zu vielen imperialen Bürgern glaubt Sequoyah nicht an den Imperator als alleinigen Gott. Für ihn ist Orenda, der Schöpfer, dass höchste Wesen, welches Denum 2 erschaffen und seinen roten Kindern geschenkt hat. Danach verschwand Orenda in das Land des ewigen Eises, welches die Polkappen des Planeten bedeckt. Der normale imperiale Bürger würde Orenda als großen Geist oder vielmehr einen Dämon nennen, aber für Sequoyah ist er viel mehr. Alleine seine eigene Existenz und die der restlichen Lebewesen und Pflanzen auf Denum 2 ist ein Zeichen für die Macht Orendas. Für Sequoyah ist der Imperator deswegen nur ein weitere Wesenheit, die andere Welten erschaffen hat, nimmt aber für ihn nicht den selben Stellenwert ein. Im Gegensatz zu anderen Menschen, die den Imperator anbeten, führt Sequoyah niemals sakrale Handlungen aus. Orenda hat dem roten Mann Denum 2 geschenkt und ist nicht daran interessiert angebetet zu werden, er will nur das man das von ihm Geschaffene schützt und erhält. Aus diesem Grund entnimmt Sequoyah der Natur nicht mehr als er selber benötigt und tut dies auch auf den Welten, die seiner Meinung nach vom Imperator erschaffen wurden, denn er glaubt, dass auch dieser den Menschen diese Welten unter den selben Bedingungen geschenkt hat.<br />
<br />
Fähigkeiten:<br />
Sequoyah besitzt die Fähigkeiten und Instinkte, die einen erfolgreichen Jäger ausmachen. Er ist ein guter Schütze der selbst mit seiner relativ ungenauen Steinschlossmuskete Ziele effektiv auf Reichweiten bis zu einhundert Meter treffen kann. Vorausgesetzt er hat die Zeit zum zielen und es herrschen die passenden Witterungsbedingungen. Aber auch in den Bereichen des Schleichens und Versteckens ist Sequoyah wohl bewandert, da er schon seit seiner Jugend oft auf der Pirsch war. Da die Stämme von Denum 2 niemals Reittiere, geschweige denn Fahrzeuge besaßen, musste jede Strecke zu Fuß zurückgelegt werden. Durch Gewaltmärsche und ausgedehnte Jagden in den unwegsamen, rauen Waldgebieten seines Heimatplaneten ist es Sequoyah möglich lange Strecken zu laufen ohne zu ermüden oder relativ schnell zu sprinten. Für ihn besteht kein Unterschied zwischen der Jagd auf Wild und der Kriegsführung und so war es für ihn nur ein kleiner Schritt bis er sich mit seinen Stammesbrüdern im großen Krieg gegen die Sternenmenschen beteiligte. Während der Kämpfe lernte er auch sich im Nahkampf zu behaupten, sei es mit dem Gewehrkolben, sei es mit dem Tomahawk in der einen und seinem langen Messer in der anderen Hand.<br />
Eine seiner größten Schwächen besteht darin, dass er Analphabet ist. Er kann nicht schreiben und nicht lesen und beherrscht nur die grundlegenden Fähigkeiten zum zählen, wie zum Beispiel das Abzählen von Fingern an einer Hand oder Zahlenbegriffe wie ein Dutzend. Da in seinem Volk die Herstellung von Alkohol völlig unbekannt war und Sequoyah bisher so gut wie keinen genossen hat, wird er schon von kleinen Mengen Alkohol berauscht und verliert die Kontrolle über sein Handeln. Da sein Heimatplanet weitab der normalen imperialen Sternenrouten lag, ist er für viele Krankheiten anfällig, da ihm die entsprechenden Antikörper fehlen.<br />
Bis zum Eintreffen der Sternenmenschen auf Denum 2 kannten die Stämme nur den Tauschhandel und auch jetzt haben sie Funktion von Geld nicht verstanden. Für Sequoyah sind Münzen als Schmuck an Halsketten oder ähnlichem zu gebrauchen und Geldscheine sind für ihn völlig wertlos.<br />
Auch der Sinn von festen Strukturen in Form eines Herrschaftssystems, wie es im Imperium herrscht, bleibt ihm verschlossen. Da man innerhalb der Stämme ein im Vergleich zum Imperium und sogar im Vergleich zu manchen selbst ernannten Demokratien ein unglaubliches Maß an individueller Freiheit besaß, versteht Sequoyah den Nutzen eines starren, auf Gehorsam aufbauenden Systems nicht. Auch mit Technik ist Sequoyah so gut wie immer überfordert. Das komplizierteste das er beherrscht, ist das Reinigen seines Gewehrs. Die genauen technischen Funktionsprinzipien die in dem Gewehr stecken versteht er nicht. Aus Erfahrung weiß er, dass er an fast jeder Maschine scheitern wird, da er die Technik die dahinter steckt nicht begreift.<br />
<br />
<br />
Waffen:<br />
Steinschlossmuskete:<br />
Diese Muskete gehört zu den älteren Schusswaffen der Menschheit. Der Gewehrlauf ist relativ lang, um die Präzision zumindest ein Stück weit zu erhöhen. Sie verschießt Bleikugeln, die einfache Stahlrüstungen durchschlagen können, aber vor jeder Art von moderner Schutzkleidung kapitulieren müssen. Auch ihre Präzision ist nur mäßig, geübte Schützen schaffen es maximal Ziele auf Reichweiten von bis zu hundertzwanzig Meter zu bekämpfen. Zusätzlich dauert es im Vergleich zu fast allen anderen Schusswaffen eine kleine Ewigkeit sie wieder zu laden. Als wenn das noch nicht genug wäre, funktioniert sie bei nassem Wetter nur schlecht, da das Schießpulver sehr leicht feucht und somit unbrauchbar wird.<br />
<br />
Tomahawk:<br />
Der Tomahawk ist unter den Stämmen von Denum 2 weit verbreitet. Er eignet sich gut zum spalten von Holz und Köpfen. Eine einfache Axt; Arbeitswerkzeug und Waffe zugleich.<br />
<br />
Messer:<br />
Ein einschneidiges Messer mit einem Tierkopf am Griffstück als Verzierung. Sequoyah hat es bisher für das Ausweiden von Beute, zum Schnitzen und zum skalpieren von getöteten Gegnern genutzt. Wie der Tomahwak ist es Werkzeug und Waffe zur gleichen Zeit.<br />
<br />
Biographie:<br />
Geboren wurde Sequoyah auf Denum 2, einem Planeten im nordöstlichen Bereich des Segementum Obscurus geboren, der erst ein knappes Jahrzehnt zuvor vom Imperium wiederentdeckt worden war. Auch wenn er der Sohn eines Sachems war, dass bedeutet eines Friedenshäuptlings war, brachte ihm diese auf den ersten Blick höher gestellte Position keinerlei Vorteile ein. Dass lag vor allem daran, dass man von den Klanmüttern, dass heißt den ältesten Frauen der Siedlung, nicht nur in dieses Amt gewählt werden konnte, sondern es einem auch aufgrund von Unfähigkeit von diesen wieder entzogen werden konnte. Seinen Namen bekam Sequoyah dadurch, dass zum Zeitpunkt seiner Geburt auf einem Baum in der Nähe des Langhauses ein Spatzenschwarm gelandet war und laut zwitscherte. Der Name Sequoyah bedeutete also richtig ins gothische übersetzt „Spatz“.<br />
Seine Kindheit verlief glücklich und unbeschwert, denn die meiste Zeit konnte er mit den anderen Kindern des Dorfes herumtollen und im nahe gelegenen Flusslauf schwimmen gehen. Zwar musste er einmal im Jahr der Mutter bei der Aussaat der Feldfrüchte helfen und hin und wieder den Abekdoten des Großvaters lauschen, der sich darüber beklagte, dass sich im Vergleich zu seiner Jugend alles verschlechtert hatte, aber verglichen mit den Sorgen von Kindern anderer Welten waren das Kleinigkeiten. Die Jahreszeiten wechselten unablässig, ehe Seqoyah im Alter von zehn Sommern zum ersten mal mit seinem Vater auf die Jagd gehen durfte. Voller Freude hatte er schon seit Monaten auf diesen Tag gewartet, sich täglich im Umgang mit dem Bogen geübt, der Jagdwaffe die ein jeder Junge perfekt beherrschen musste, ehe er eine Muskete besitzen durfte.<br />
Dann kam der Tag an dem sein Vater ihn mitteilte sich für eine mehrtägige Wanderung vorzubereiten, was bedeutete, dass sein Vater die erlernten Fähigkeiten überprüfen wollte. Voller Freude packte Sequoyah seinen Bogen und die Jagdpfeile ein, die er mühsam befiedert hatte. Zusammen beluden sie eines der Kanus und fuhren in die Wildnis hinaus.<br />
Die ersten Prüfungen bestanden darin sich zurechtzufinden, Lagerplätze festzulegen und ein Feuer sowohl zu entfachen als auch zu schüren. Alle diese Aufgaben bestand der Junge mit Bravour, hatte er sich doch schon zu Hause darin geübt und die Älteren gefragt, damit diese ihm diese Tricks verrieten. Nachdem sie nun in der Abgeschiedenheit der Wildnis waren und sein Vater von den grundlegenden Fähigkeiten seines Sohnes überzeugt war, zeigte er Sequoyah wie man Spuren las, sich an Beute anpirschte und überhaupt erkannte, was man gerade jagte. Dann zeigte er seinem Sohn, wie die Beute zur Strecke gebracht wurde, Sequoyah musste alles was er beobachtet hatte nachmachen. Wenn es ihm nicht gelang musste er es solange vormachen, bis es ihm gelang. Nach zwei Wochen in der Einsamkeit gelang ihm sein erster Abschuss, auch wenn es nur ein Fuchs war, war Sequoyah stolz. In den weitläufigen Waldgebieten trafen sie verschiedene Marderarten, Hirsche, Kragenwölfe und viele andere Tiere. Später verließen sie die Waldgebiete wieder und fuhren den Fluss hinab. Im offenen flachen Land teilte sich der Fluss oft in viele Nebenarme auf und pendelte in großen Schleifen in der ebene hin und her. An seinen Ufern und auf den Ufern wuchsen riesige Auwälder, in denen die Beiden Damwild, Ottern und verschiedensten Wasservögeln nachstellten. Auf dem offenen Wasser fingen sie die verschiedensten Fische, Muscheln und Krebse. Ein Paradies auf Erden für Sequoyah, lernte er doch viele Dinge die er später einmal brauchen würde.<br />
Doch mit Einbruch des Winters mussten sie umkehren und zu ihrem Dorf zurückkehren, zur großen Enttäuschung des Jungen. Während der Rückreise bog sich das Kanu förmlich durch unter der Last der Pelze und Felle, gute Tauschwaren für das nächste Handelsfort der Sternenmenschen. Doch bis Sequoyah seinen Vater zum ersten mal dorthin begleiten durfte, dauerte es noch einige Zeit. Die nächsten Jahre passierte nicht viel neues, im Winter und Frühling musste er er im Dorf helfen, im Sommer und Herbst begleitete er seinen Vater wieder auf die ausgedehnten Jagdreisen. Ein Rhythmus der sich über fünf lange Jahre zog, ehe er als alt genug für eine Handelsreise befunden wurde. Zusammen mit einigen gleichaltrigen Jungen und ein dutzend Männern unter der Führung seines Vaters machten sie sich mit Pelzen beladen zur nächsten Handelsstation auf. Die Handelsstation lag über zwei Wochen entfernt an den Ufern des großen Atnasees, der nach einem Stamm benannt war der im Zuge der Eroberungen durch die Sternenmenschen ausgelöscht worden war. Die Handelsstation selbst bestand aus einigen Blockhütten die sich im Inneren eines kleinen Forts befand.<br />
Hier begegnete Sequoyah zum ersten mal den sogenannten Sternenmenschen, die ihm bis dahin völlig unbekannt gewesen waren. Zuerst ängstigten sie ihn, die einen hatten bleiche Haut wie Leichen, andere waren so schwarz wie Kohle. Auch ihre Haare waren komisch, teilweise hatten sie zwar schwarzes Haar, manche hatten aber auch braunes, rotes oder sogar gelbes Haar. Dazu trugen sie noch komische bunte Kleidung, sprachen eine merkwürdige ihm unbekannte Sprache und waren alle mit den von den Ureinwohnern so hoch begehrten Steinschlossgewehren bewaffnet.<br />
Sequoyah beobachtete aufmerksam den Verlauf der Verhandlungen und versuchte die Sitten und Gebräuche der Fremden zu verstehen. Es war eine ihm fremde unbekannte Welt, gleichzeitig aber auch exotisch und interessant, denn die Fremden besaßen die Waffen die ihn interessierten und dazu noch glänzendes Metall, Glasperlen und bunte Stoffe, alles Dinge die ihn begeisterten und magisch anzogen.<br />
Nach dem erfolgreichen Abschluss der Verhandlungen versuchte Sequoyah von seinem Vater alles über die Fremden zu lernen und ihn zu überreden, beim nächsten mal wieder dabei zu sein. Das ganze folgende Jahr versuchte er soviel Beute wie möglich zu machen, um im nächsten Jahr selbst Stoffe und ähnliches erwerben zu können. Seine Eltern beobachteten das Verhalten ihres Sohnes mit Wohlgefallen, denn schon bald galt ihr Sohn als tüchtiger Jäger, was ihm die Bewunderung seiner Stammesbrüder einbrachte und die Chancen bei der Brautauswahl erhöhten.<br />
Doch Sequoyah dachte nicht an solche dinge sondern konzentrierte sich lieber darauf bei der nächsten Handelsreise wieder dabei zu sein. Mit Erfolg wie sich herausstellte und mit seinen Pellen kaufte er sich einen Großteil seiner Kleidung, die er später immer trug und seinen Armring aus Silber. Doch er machte in der Handelsstation nicht nur gute Erfahrungen, so trank zum ersten mal in seinem Leben Alkohol, den er so schlecht vertrug, dass er sich mehrere Tage lang schonen musste.<br />
Schon kurze Zeit nachdem er in sein Heimatdorf zurückgekehrt war, häuften sich die Anzeichen, dass der Friede mit den Sternenmenschen nicht mehr lange halten würde. So wurde zum ersten mal seit vielen Jahren wurde eine große Ratsversammlung einberufen an der die Vertreter aller Stämme der Liga teilnahmen. Da sein Vater in diesem Rat einen Sitz in der Versammlung der fünfhundert hatte durfte Sequoyah ihn begleiten. Anders als in den Jahren davor wanderten sie dieses mal in Richtung Westen zu den Secotan in deren Gebiet die Versammlungen seit Menschengedenken stattfanden. Auf ihrer Reise in Richtung Westen begegneten die beiden immer mehr Vertreter der anderen Dörfer, ehe sie am Versammlungsort eintrafen.<br />
Die Versammlung selbst fand in einem kleinen Talkessel statt, da nur dort genug Platz für die über zweitausend Zuhörenden war. Sequoyah selbst empfand die Sitzung langweilig, denn zuerst musste erst mühselig festgestellt werden, ob alle Ratsmitglieder anwesend waren. Erst in der beginnenden Abenddämmerung wurde der Grund der Versammlung angesprochen: der aufziehende Krieg. Vertreter des östlichen Stammes, der Cayuten, berichteten davon, wie die Siedler der Sternenmenschen ungeachtet aller Friedensverträge sich in ihrem Land ausbreiteten und Gebiete für sich beanspruchten. Wenn die Cayuten sich dagegen wehrten, reagierten diese Siedler, unter den Stämmen waren sie auch als Grenzer bekannt, mit Gewalt und töteten sie. Am Ende fasste John Lagon das Stammesoberhaupt der Cayuten die Berichte zusammen und forderte die Versammlung auf den Sternenmenschen im Namen der Liga den Krieg zu erklären.<br />
<br />
Brüder! Ich bin heute mit einer wichtigen Nachricht zu euch gekommen. Seit den Tagen unserer ersten Ahnen leben wir in diesen Landen und auch unsere Kinder und unsere Kindes Kinder werden hier leben. Wie ihr wisst ist es ein gutes Land. Unsere Wälder sind dicht und voller Wild, das Wasser der Flüsse und Bäche klar und unsere Äcker fruchtbar. Wir haben wie unsere Vorfahren hier ein gutes Leben gehabt und ich will es auch unseren Kindern ermöglichen.<br />
Brüder! Ihr wisst, dass östlich von uns die Sternenmenschen in ihren Städten und vereinzelten Höfen leben. Lange Jahre haben wir mit ihnen im Frieden gelebt, mit ihnen gehandelt und ihnen geholfen. In den Krieg in dem unsere östlichen Nachbarstämme von den Sternenmenschen ausgelöscht wurden haben wir uns nicht eingemischt und gehofft, dass ihnen das eroberte Land reichen würde.<br />
Brüder! Ich habe festgestellt, dass den Sternenmenschen ihr Land nicht reicht. Sie haben die Wälder gerodet, das Wild vertrieben und die Flüsse vergiftet. In der letzten Zeit sind sie immer öfter auf das Land der Cayuten vorgedrungen, haben den Wald gerodet und Blockhäuser gebaut. Als wir Männer in ihre Hauptstadt schickten und uns bei ihren Anführern beschwerten, hat man sie ausgelacht und ihre Priester haben ihnen ihre Skalplocken abgeschnitten, sie zwangsbekehrt und davon gesprochen sie zu richtigen Menschen zu machen.<br />
Brüder! Die Siedler haben angefangen Männer, Frauen und sogar Kinder unseres Stammes zu töten und sie zu skalpieren. Diese Taten haben mir die Augen geöffnet für ihre Grausamkeit, ihre Doppelzüngigkeit und ihre Verschlagenheit.<br />
Brüder! Ich bitte euch im Namen meines Stammes uns in unserer Not zu helfen und uns beizustehen. Erhebt euch ihr Onalen, Secotan, Awani und Pownee. Denn sind wir nicht die Liga der fünf Stämme; die Völker des Langhauses?<br />
Brüder! Lasst uns vereint den Sternenmenschen entgegen treten und sie für ihre Anmaßung bestrafen. Lasst sie büßen für das was sie uns angetan haben und für das was sie uns antun wollen.<br />
Brüder! Begeben wir uns auf den Pfad des Krieges!<br />
John Lagon, Stammesoberhaupt der Cayuten<br />
<br />
Mit der Zustimmung der anderen Vertreter und unter dem Lärmen der Zuschauer wurde dem Antrag zugestimmt und den Sternenmenschen der Krieg erklärt.<br />
Auch Sequoyah freute sich auf die Kämpfe, bestand doch so die Chance seinen Ruhm noch zu vergrößern und nicht nur als großer Jäger sondern auch als Krieger sich einen Namen zu machen.<br />
Anders als man es sonst von sogenannten Stämmen erwartet, wurde der Kriegszug sorgfältig geplant, denn man hatte gesehen mit welcher Brutalität und Gründlichkeit die östlichen Stämme ausgelöscht worden waren, als sie ihren ungeordneten Widerstand begannen. Wollte man diesen Krieg gewinnen musste man genauso gründlich vorgehen und so wurde alles von langer Hand aus vorgeplant.<br />
Als Sequoyah achtzehn Sommer alt geworden war begann der Krieg, wenn auch nicht offensichtlich, denn bisher hatte man den Siedlern noch keine Kriegserklärung zugesandt. Auch das war eine Erfahrung die man gemacht hatte. Immer wieder sickerten kleine Gruppen an Kriegern durch die Linien, sammelten sich im Hinterland des Feindes und warteten. Am Tag der Wintersonnenwende überbrachte eine Delegation der Stämme der Regierung unter Führung Sir John Crowert die Kriegserklärung und verschwanden wieder. In der Hauptstadt nahm niemand diese Warnung ernst , warum auch? Es waren ja nur Wilde.<br />
Einen Tag später schlugen die Krieger überall gleichzeitig los und ließen einem Feuerband gleich die gesamte Grenze entflammen.<br />
Sequoyah nahm am Sturm auf den Handelsposten teil, den er schon mehrmals besucht hatte.<br />
Die Besatzung wurde im Schlaf überrascht, die Blockhäuser brannten schon nach wenigen Minuten im Hagel der Feuerpfeile lichterloh und wer sich nach draußen retten konnte wurde gefangen genommen und am Abend zu Tode gemartert.<br />
Wie nicht anders zu erwarten reagierte die Regierung in Georgetown daraufhin mit der Aufstellung einer Strafexpedition, die damit beauftragt wurde die Siedlungen der Cayute einzuäschern. Durch ihre Späher erfuhr die Liga aber schnell von dieser Armee, wartete ab, bis sich die Armee im unwegsamen Gelände überstreckte und griff sie dann an einer unwegsamen Stelle an. Ohne Platz zum manövrieren und ohne den Gegner zu sehen, der sie beschoss wurden zwei Drittel der Linientruppen niedergemacht, während nur dem restlichen Drittel unter der Führung der Grenzer die Flucht aus der Umklammerung gelang.<br />
Auch Sequoyah nahm an dieser Schlacht teil und erbeutete in ihrem Verlauf eine Muskete und den Ringkragen eines getöteten Offiziers.<br />
Da ein Großteil der regulären Streitkräfte getötet worden war, sah sich die Regierung unter Führung von Sir Crowert dazu gezwungen Verhandlungen mit der Liga aufzunehmen. Mit der Versprechung auf Frieden und der Einhaltung der bestehenden Grenzen schickten sie den verschiedenen Stämmen Geschenke. Als die Kisten in den Dörfern geöffnet wurden, fanden die Bewohner im Inneren der Kisten halb zerfallene Stoffe vor. Unwissend, was sie damit anfangen sollten wanderten die Stofffetzen durch alle Hände und lösten dadurch kurze Zeit später Epidemien aus. Auf den vergammelten Laken hatten Kranke gelegen, die an den Pocken, Typhus und vielen anderen Krankheiten litten die den Ureinwohnern allesamt unbekannt waren. Innerhalb kürzester Zeit starben viele Dörfer förmlich aus, da keiner der Medizinmänner ein Heilmittel dagegen kannte und die Überlebenden flohen in die Wälder. Auch Sequoyah hatte das Glück gehabt nicht zu erkranken und unter der Führung eines Kriegshäuptlings begannen sie wieder einsame Gehöfte zu plündern, Reisende zu töten und Felder niederzubrennen.<br />
Die Grenzer konterten mit denselben Taktiken und der Hass auf beiden Seiten stieg immer weiter an. Gnade wurde aus Prinzip nicht gewährt und auch niemand erwartete welche. Es sah aus, als würden sich beide Seiten langsam aber sicher selbst zerfleischen, doch dann kam das Adeptus Arbites. Nach langen Jahren befuhr eine Flotte des Arbites wieder die Routen des nördlichen Segmentum Obscurus umd die einzelnen Garnisonen mit frischen ausgebildeten Männern zu versorgen und auf den neu entdeckten Welten überhaupt erst Stützpunkte zu errichten. Da ihrer Meinung nach auf Denum 2 ein Bürgerkrieg stattfand führten sie eine Landung nach militärischem Lehrplan durch, besetzten alle strategisch wichtigen Punkte trieben die Kämpfer beider Seiten in Gefangenenlagern zusammen. In Schnellprozessen wurden ein Drittel der Kämpfer auf beiden Seiten für schuldig gesprochen und hingerichtet. Der Rest wurde auf Transporter der Imperialen Flotte gebracht und als erster Zehnt für das Imperium in den Akten eingetragen.<br />
Danach verschiffte man die Kämpfer auf den nächstgelegenen Kriegsschauplatz und lud sie dort wieder ab. Zu Sequoyahs Glück war sein erster Einsatzort eine abtrünnig gewordene Feudalwelt und somit sogar den Grenzern und Stammeskriegern der Liga waffentechnisch unterlegen. Trotzdem häuften sich die Verluste, denn die ehemaligen Gegner hassten einander immer noch abgrundtief und so kam es immer wieder zu tödlichen Schlägereien oder man verschwieg dem jeweils anderen Gefechtsinformationen, sodass dieser in die Hinterhalte der Planetenbewohner lief. Das Kommissariat antwortete mit öffentlichen Hinrichtungen und Dezimierungen der Einheiten auf die blutigen Fehden zwischen den Einheiten. Nachdem die Eroberung des Planeten abgeschlossen war, waren sowohl die Formationen der Grenzer als auch die der Stammeskrieger nicht mehr kampffähig und man verzichtete darauf die wenigen Dutzend übriggebliebenen Soldaten auf andere Regimenter zu verteilen. So entließ man die Männer aus der Armee und überließ sie ihrem Schicksal.<br />
Mit dem Geld, das ihm noch geblieben war, kaufte Sequoyah sich ein Ticket zu nächst gelegenen Planeten und hoffte dort auf eine bessere Zukunft. Der Planet auf dem Sequoyah landete hieß Januum 1 und war eine ländlich geprägte Welt mit einigen wenigen größeren Städten in deren Zentren sich immer Universitätskomplexe befanden. Schon kurze Zeit nach seiner Landung wurde er aufgrund seines exotischen Äußeren als Gast bei einem Forscher eingeladen der ein Faible für seiner Meinung nach primitive Stammesgesellschaften entwickelt hatte. Die nächsten Monate verbrachte Sequoyah damit seinem Gastgeber alle Einzelheiten seiner Kultur zu erklären. Dazu kamen noch Feste der gehobenen Schicht auf der er wie ein Haustier präsentiert wurde. Auch dort musste er oftmals seine Lebensgeschichte erzählen und mancher Dame wurde leicht schwindelig, wenn plötzlich ein bewaffneter und mit Kriegsfarben geschminkter „Edler Wilder“ auftrat und zum Vergnügen der männlichen Zuschauer grimmig dreinblickte und mit seinem Tomahwak herumfuchtelte. Die nächsten Jahre wurde Sequoyah von Ehrengast bei vielen reichen Herrschaften bis er schließlich im Haushalt des Dr Kellerich landete. Kellerich war ein Professor für Medizin und testete heimlich an Außenweltlern Medikamente aus indem er diese als Gast zu sich einlud und sie spritzte wenn sie schliefen. Mit seinen Versuchen wollte er ergründen, wie Menschen verschiedenster Welten auf die Medikamente reagierten.<br />
Auch Sequoyah wäre fast ein Opfer seiner Experimente geworden, wenn nicht in der Nacht, in der es ihn hätte treffen sollen eine Gasleitung geplatzt wäre und einen Hausbrand auslöste.<br />
Sequoyah schaffte es gerade noch so sich und seine Besitztümer aus dem brennenden Inferno zu retten und hatte ohne es zu wissen einmal mehr Glück gehabt. Da es nun nichts mehr gab, was ihn auf dem Planeten hielt, ließ er sich von einigen Gönnern Geld geben und verschwand in Richtung Raumhafen. Dort wählte er seinen nächsten Flug durch das Zufallsprinzip aus und stieg kurze Zeit später an Bord eines Schiffes mit dem Ziel Koron III.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Vagos Talibri (PVS-Polizei)]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=915</link>
			<pubDate>Mon, 03 Dec 2012 09:24:39 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=261"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://koron3.de/showthread.php?tid=915</guid>
			<description><![CDATA[Vagos Talibri (PVS-Polizei)<br />
<br />
Name: Vagos Talibri<br />
Alter: 47 Standardjahre<br />
Aussehen: hager und hochgewachsene Statur, normaler Körperbau, leichter Bauchansatz, braune kurze Haare, die zu großen Teilen bereits grau sind oder durch eine Glatze ersetzt wurden, Bart , braune Augen, eine kräftige und tiefe Stimme<br />
Charakter ruhig, besonnen und analytisch<br />
Fähigkeiten schnelle Auffassungsgabe, photografisches Gedächtnis, Handfeuerwaffen, Nahkampf (Milinaka), Verhörmethoden, Gesetzeswissen, schlechtes Gehör, chronischer Husten (vor allem wenn es feucht wird, wird sein bellender Husten schlimmer)<br />
Ausrüstung PVS-Polizei Standardausrüstung, Automatikpistole, Kette mit Bilder seiner Frau und den beiden Kindern<br />
Biografie<br />
Vagos ist ein Kind Gohmors. Geboren als das Kind einer Arbeiterfamilie hatte er kein leichtes Leben. Schon früh hatte er mit den harten Umstände ihres Lebens zu tun bekommen, als der Vater früh bei einem Unfall ums Leben kam und die Mutter ihre Kinder nun ebenfalls zum Geld verdienen schicken musste – früher als von Anfang an gewollt.<br />
Vagos fand eine Arbeit bei einem örtlichen Großhändler, bei dem er für die Sauberkeit in den Büroräumen verantwortlich war. In einem Stahlgroßhandel natürlich eine undankbare Arbeit. Die Männer und Frauen traten ihn, wenn er im Weg war und auch sonst war er in der Zeit mehr fehl am Platz als wirklich wichtig. Dennoch schnappte er so einiges vom Alltagsgeschäft auf, das er auch immer wieder im Geiste rezitierte – es war die einzige Sache, die ihm in seiner Kindheit die Möglichkeit gab, sich in andere Welten zu retten. Auch wenn diese nur aus Ausgaben, Einnahmen, Steuerzahlungen und Revisionen drehten – schöne Wörter, doch für den jungen Vagos nicht mehr als leere Hülsen, die er für seine eigene Fantasie nutzte.<br />
Dennoch hatte der junge Talibri ordentlich Glück, denn während seiner Zeit im Handel fiel den Mitarbeitern der intelligente kleine Junge auf, der wichtige Details widergeben konnte, die manch anderer zum Teil vergessen hatte oder nur nicht mehr fand. Dementsprechend bemerkte der Abteilungsleiter den schüchternen Jugendlichen, der immer noch die Räume reinigte und bot ihm eine Arbeit inmitten der Papiere an. Vagos nahm dankend an und wurde zu einer tragenden Stütze der Abteilung, bis zu jenem verhängnisvollen Tag, an dem zwei seiner Geschwister Opfer eines Gewaltverbrechens wurden. Da die Arbites damals keine Zeit für die Nachforschungen in dem Fall hatten, schwor sich der damals Zwanzigjährige einen Weg zu finden, selber Nachforschungen anzustreben.<br />
Das gelang ihm mit einer Musterung bei der PVS-Polzei, bei der er sich in regelmäßigen Abständen beworben hatte. Nach einigen zusätzlichen Prüfungen, da er keinen Leumund oder Mentor vorweisen konnte, wurde er dann auch in ihre Reihen aufgenommen.<br />
Es folgten harte Jahre der Ausbildung und der Arbeit, in denen Vagos nicht dazu kam, den Fall seiner Geschwister näher zu betrachten. Und zum Teil musste er sie einfach verdrängen da es sonst seine Arbeit zu sehr eingeschränkt hätte.<br />
Doch nach und nach stieg der intelligente junge Mann auf und wurde in Abteilungen verschoben, die mehr seinen Fähigkeiten entsprachen. Nach nun mehr als 25 Jahren als Ermittler hatte Vagos schon einige Details der Mordnacht seiner Geschwister herausgefunden.<br />
Scheinbar war er mit seinen Nachforschungen etwas zu unvorsichtig, denn irgendwo dort oben in den edlen Bereichen der Makropole wurde jemand nervös. Zu seiner eigenen Sicherheit hatte er damals die Nachforschungen eingestellt.<br />
Nun aber war er, nachdem auch seine Mutter vor etwas mehr als einem Jahr gestorben war, das einzige noch lebende Mitglied der einst großen Familie. Das war für ihn der Grund, sich noch intensiverer um den Fall seiner Geschwister zu bemühen. Koste es was es wolle. Jetzt war die Zeit gekommen, die Nachforschungen zu Ende zu führen, auch wenn er dafür nur heimlich während seiner Arbeitszeit Möglichkeiten hatte. Seine Frau und seine beiden Söhne wissen nichts von seinem Vorhaben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Vagos Talibri (PVS-Polizei)<br />
<br />
Name: Vagos Talibri<br />
Alter: 47 Standardjahre<br />
Aussehen: hager und hochgewachsene Statur, normaler Körperbau, leichter Bauchansatz, braune kurze Haare, die zu großen Teilen bereits grau sind oder durch eine Glatze ersetzt wurden, Bart , braune Augen, eine kräftige und tiefe Stimme<br />
Charakter ruhig, besonnen und analytisch<br />
Fähigkeiten schnelle Auffassungsgabe, photografisches Gedächtnis, Handfeuerwaffen, Nahkampf (Milinaka), Verhörmethoden, Gesetzeswissen, schlechtes Gehör, chronischer Husten (vor allem wenn es feucht wird, wird sein bellender Husten schlimmer)<br />
Ausrüstung PVS-Polizei Standardausrüstung, Automatikpistole, Kette mit Bilder seiner Frau und den beiden Kindern<br />
Biografie<br />
Vagos ist ein Kind Gohmors. Geboren als das Kind einer Arbeiterfamilie hatte er kein leichtes Leben. Schon früh hatte er mit den harten Umstände ihres Lebens zu tun bekommen, als der Vater früh bei einem Unfall ums Leben kam und die Mutter ihre Kinder nun ebenfalls zum Geld verdienen schicken musste – früher als von Anfang an gewollt.<br />
Vagos fand eine Arbeit bei einem örtlichen Großhändler, bei dem er für die Sauberkeit in den Büroräumen verantwortlich war. In einem Stahlgroßhandel natürlich eine undankbare Arbeit. Die Männer und Frauen traten ihn, wenn er im Weg war und auch sonst war er in der Zeit mehr fehl am Platz als wirklich wichtig. Dennoch schnappte er so einiges vom Alltagsgeschäft auf, das er auch immer wieder im Geiste rezitierte – es war die einzige Sache, die ihm in seiner Kindheit die Möglichkeit gab, sich in andere Welten zu retten. Auch wenn diese nur aus Ausgaben, Einnahmen, Steuerzahlungen und Revisionen drehten – schöne Wörter, doch für den jungen Vagos nicht mehr als leere Hülsen, die er für seine eigene Fantasie nutzte.<br />
Dennoch hatte der junge Talibri ordentlich Glück, denn während seiner Zeit im Handel fiel den Mitarbeitern der intelligente kleine Junge auf, der wichtige Details widergeben konnte, die manch anderer zum Teil vergessen hatte oder nur nicht mehr fand. Dementsprechend bemerkte der Abteilungsleiter den schüchternen Jugendlichen, der immer noch die Räume reinigte und bot ihm eine Arbeit inmitten der Papiere an. Vagos nahm dankend an und wurde zu einer tragenden Stütze der Abteilung, bis zu jenem verhängnisvollen Tag, an dem zwei seiner Geschwister Opfer eines Gewaltverbrechens wurden. Da die Arbites damals keine Zeit für die Nachforschungen in dem Fall hatten, schwor sich der damals Zwanzigjährige einen Weg zu finden, selber Nachforschungen anzustreben.<br />
Das gelang ihm mit einer Musterung bei der PVS-Polzei, bei der er sich in regelmäßigen Abständen beworben hatte. Nach einigen zusätzlichen Prüfungen, da er keinen Leumund oder Mentor vorweisen konnte, wurde er dann auch in ihre Reihen aufgenommen.<br />
Es folgten harte Jahre der Ausbildung und der Arbeit, in denen Vagos nicht dazu kam, den Fall seiner Geschwister näher zu betrachten. Und zum Teil musste er sie einfach verdrängen da es sonst seine Arbeit zu sehr eingeschränkt hätte.<br />
Doch nach und nach stieg der intelligente junge Mann auf und wurde in Abteilungen verschoben, die mehr seinen Fähigkeiten entsprachen. Nach nun mehr als 25 Jahren als Ermittler hatte Vagos schon einige Details der Mordnacht seiner Geschwister herausgefunden.<br />
Scheinbar war er mit seinen Nachforschungen etwas zu unvorsichtig, denn irgendwo dort oben in den edlen Bereichen der Makropole wurde jemand nervös. Zu seiner eigenen Sicherheit hatte er damals die Nachforschungen eingestellt.<br />
Nun aber war er, nachdem auch seine Mutter vor etwas mehr als einem Jahr gestorben war, das einzige noch lebende Mitglied der einst großen Familie. Das war für ihn der Grund, sich noch intensiverer um den Fall seiner Geschwister zu bemühen. Koste es was es wolle. Jetzt war die Zeit gekommen, die Nachforschungen zu Ende zu führen, auch wenn er dafür nur heimlich während seiner Arbeitszeit Möglichkeiten hatte. Seine Frau und seine beiden Söhne wissen nichts von seinem Vorhaben.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[[PVS] Späher Ferron Kruga]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=914</link>
			<pubDate>Mon, 03 Dec 2012 06:45:08 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=263"></a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[<img src="http://images3.wikia.nocookie.net/__cb20...6/64/Rawne1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Rawne1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<br />
<a href="http://images3.wikia.nocookie.net/__cb20...6/64/Rawne1.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://images3.wikia.nocookie.net/__cb20...Rawne1.jpg</a><br />
<br />
Name:<br />
Ferron Kruga, Späher in Korons PVS<br />
<br />
Alter:<br />
20 Standardjahre<br />
<br />
Aussehen:<br />
Er sah gut aus, der Mann der ihn da anblickte. Großgewachsen, dünn und doch athletisch geformt mit wohl definierten Muskelpartien. Die tiefblauen Augen in die ich sah, waren unergründlich wie die Tiefen des Ozeans. Das edelgeschnittene Gesicht darum hatte wohl schon so manche Frau verführt. Die verstrubbelten Haare verliehen dem ganz einen Hauch von Abenteuer und Verwegenheit.<br />
Wie er da aufrecht stand, war ihm anzusehen, dass er sich stets bewusst war einen erhabenen Eindruck zu machen. Die leichte gebräunte Haut in seinem Gesicht war glatt rasiert. Das einzige was dieses ebenmäßige Bild durchbrach, waren die Gemälde und Zeichnungen die seinen Körper zierten.<br />
Es waren Gang-Tatoos. Aber auch ein Aquila und andere imperiale Symbolik war zu finden. Besonders die einzelne Adlerschwinge an seinem linken Auge stach heraus.<br />
Doch wo sich nicht bemalte Haut zeigte, blitzten immer wieder wulstige Narben hervor. Mit einer Hand fuhr ich mir durchs Haar und wandte mich vom Spiegel ab.<br />
<br />
Charakter:<br />
Ich trank einen Schluck aus der Flasche mit dem Fusel die mir Korb neulich vorbeigebracht hatte. Ich lehnte mich in auf der Couch zurück legte die Füße auf das kleine Tischchen und starrte die Wand meines kleinen Habzimmers an, während ich in Erinnerung schwelgte. Wie mich der Boss eines Tages heranzog um unauffälligere Aktionen gegen die rivalisierenden Gangs zu planen. Das war mein Metier. Leise und verstohlen. So viel effektiver und raffinierter, als das stumpfe drauf los geprügel... Ich hatte nie einen Hehl daraus gemacht und es auch gezeigt. Und irgendwann hat der Boss das auch mal geschnallt, dieser Groxschädel.<br />
Meine Gedanken schweiften ab zum alten Groxi, dem Tatoomeister unserer Gang. Die gute alte Zeit als ich noch hauptsächlich bei ihm aushalf und die Nadel schwang, anstelle des Messers. Gut ich hätte auch gerne das mehr genutzt, aber nein, es hieß ja immer: "Ferron du kannst schießen, schnapp die dir das Automatik..." Gewehre.. Klar sie sind praktisch aber ihnen fehlt die... ja, Kreative Seite eines Messers.<br />
Der alte Groxi... War immer so gebieterisch und autoritär... Selber Schuld, dass er dann mit dem Auge auf die tatoowiermaschine fiel und sich den frontallappen tätowierte.<br />
Ich Trank noch einen Schluck und bemerkte ein leichtes zittern in der Hand. Mir fiel auch das leichte unangenehme ziehen in der Brust auf.<br />
Ich fluchte! Is es schon wieder so weit? Wo is mein verfluchtes Etui!?<br />
<br />
Fähigkeiten:<br />
Was ich kann? wiederholte ich die frage des Beamten.<br />
mir wird nach gesagt, ich wäre gut mit der tattonadel. Ich kann anscheinend durchaus gut schießen und auch das Messer, wenn ich es dann mal nutzen konnte, landete in den richtigen Stellen des andren und nicht in mir. Ich hab wohl das Jägerblut meines Vaters und kann mich verbergen wenn nötig. Reicht ihnen das, eure hochwohlgeborene Amtsdurchlaucht?<br />
<br />
Ausrüstung:<br />
Standardausführung der Ausrüstung der PVS-Infanterie, Pistole DW 1, Zwo-Einer, Bajonett, Tattowiermaschine und Tinte, ledernes Etui mit autoinjector und 3 Obscura-Kartuschen, Pin-Up Bildchen<br />
<br />
Biographie:<br />
Ich wurde in vor 20 Jahren in den Slums von Gohmor. Als Sohn eines "Kammerjägers" und einer Gangerin ging es mir verhältnismäßig gut.<br />
Ich habe nie eine Schule besucht wie die aristokratischen Stiefelküsser der höheren Ebenen. Alles was ich wissen musste, was ich können musste, sowie lesen und schreiben lernte ich zuhause von meinen Eltern.<br />
Durch meine Mutter war ich schon sehr früh oft bei ihren Gangkumpels unterwegs. Ich lernte mit 4 Jahren die ersten schmutzigen Tricks. Und als ich 6 wurde, erledigte ich die ersten kleinen Dinge für sie. Ich machte ungefährliche Botengänge und Besorgungen. Der Grundstein für meinen späteren Einstieg.<br />
Ich trieb mich auch viel mit den Kindern andere Ganger herum und es war wie eine kleine Version der echten Gang. Auch wenn ich den andern in vielen Dingen überlegen war, hatte ich nie das verlangen mich als ihr Anführer aufzuspielen. Ich erledigte Dinge lieber für mich und auf meine Art. So ging es ein paar Jahre. Ich verdiente mir den Respekt meiner Freunde und den der Ganger Und als ich 14 wurde gliederten sie mich ein.<br />
Ich bekam mein erste Gangtatoo und war ein offizielles Mitglied.<br />
Ich war selten auf der Straße und hing viel beim alten Groxi ab. Der hässliche alte Kerl war dafür zuständig, die Ganger mit Körperkunst zu versorgen. Und das lernte ich von ihm.<br />
Wenn der Boss mal etwas zu tun für mich hatte, waren es eher Dinge, die leise und unauffällig erledigt werden mussten. Die war meine Stärke und ich bewies es immer wieder. Die Zeiten die ich nicht mit Aufträgen oder bei Groxi verbrachte, nutzte ich um mich im Fitness-Hab zu trainieren oder mich um die hübschen Damen zu kümmern.<br />
Ich war ein kleiner Draufgänger und hatte immer eine Traube aus attraktiven Mädels in der Nähe.<br />
Ein paar Tage nach meinem 16. Geburtstag, kam abends mein Vater zu mir und teilte mir mit, dass meine Mutter bei einer Schießerei umgekommen war. Mir war zwar bewusst, dass sie so enden würde, aber es traf mich trotzdem. Ich ging von da an jeden Tag zu den Schreinen zum beten und hielt oft Zwiesprache mit dem Imperator. Bald fingen mich die Leute an "Sankt" zu nennen.<br />
Nebenbei fing ich an in den Drogensumpf abzurutschen. Ich wurde Obscura-abhängig und bin es bis heute. Ein paar Tage vor meinem siebzehnten Geburtstag ließ ich mir die Adlerschwinge im Gesicht tätowieren. Doch mir ging Groxi mit seiner herrischen aristokratenart so auf den Zeiger, dass ich abends als letzter ging und am nächsten morgen Groxi mit seiner Tattonadel im Auge aufgefunden wurde.<br />
Da ich der einzige war der es konnte, musste ich den Tatooladen schmeißen. Auch gut.<br />
Mit der Zeit brach der Kontakt zu meinem Vater ab. Ich fing an in den Gangmachenschaften zu versumpfen. Es war keine glorreiche zeit. Mich hielt erster Linie mein Glaube beisammen.<br />
Jetzt mit 20 Jahren hab ich genug davon. Ich bin ausgestiegen und habe mich beim rekrutierungsbüro gemeldet.<br />
<br />
Signatur:<br />
Name: Ferron Kruga<br />
Alter: 20 Standardjahre<br />
Aussehen: groß, athletisch, dunkle verstrubbelte Haare, adlerschwingentatoo am linken Auge, rasiert.<br />
Zugehörigkeit: Späher der PVS<br />
Charakter: Verschlagen, heimlich, autoritätsprobleme, religiös<br />
Fähigkeiten: Guter Schütze, durchschnittlicher Messerkämpfer, guter tätoowierer, unauffällig<br />
Ausrüstung: PVS-Standard, DW1, Zwo-Einser, Bajonett, Tattowierausrüstung<br />
Guthaben: 100 Schekel<br />
<br />
_________________________<br />
Name: Ferron Kruga<br />
Alter: 20 Standardjahre<br />
Aussehen: groß, athletisch, dunkle verstrubbelte<br />
Haare, adlerschwingentatoo am linken<br />
Auge, rasiert.<br />
Zugehörigkeit: Späher der PVS<br />
Charakter: Verschlagen, heimlich, autoritätsprobleme,<br />
religiös<br />
Fähigkeiten: Guter Schütze, durchschnittlicher<br />
Messerkämpfer, guter Tätoowierer,<br />
unauffällig<br />
Ausrüstung: PVS-Standard, DW1, Zwo-Einser, Bajonett,<br />
Tattowierausrüstung<br />
Guthaben: 100 Schekel]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://images3.wikia.nocookie.net/__cb20...6/64/Rawne1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Rawne1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
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<a href="http://images3.wikia.nocookie.net/__cb20...6/64/Rawne1.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://images3.wikia.nocookie.net/__cb20...Rawne1.jpg</a><br />
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Name:<br />
Ferron Kruga, Späher in Korons PVS<br />
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Alter:<br />
20 Standardjahre<br />
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Aussehen:<br />
Er sah gut aus, der Mann der ihn da anblickte. Großgewachsen, dünn und doch athletisch geformt mit wohl definierten Muskelpartien. Die tiefblauen Augen in die ich sah, waren unergründlich wie die Tiefen des Ozeans. Das edelgeschnittene Gesicht darum hatte wohl schon so manche Frau verführt. Die verstrubbelten Haare verliehen dem ganz einen Hauch von Abenteuer und Verwegenheit.<br />
Wie er da aufrecht stand, war ihm anzusehen, dass er sich stets bewusst war einen erhabenen Eindruck zu machen. Die leichte gebräunte Haut in seinem Gesicht war glatt rasiert. Das einzige was dieses ebenmäßige Bild durchbrach, waren die Gemälde und Zeichnungen die seinen Körper zierten.<br />
Es waren Gang-Tatoos. Aber auch ein Aquila und andere imperiale Symbolik war zu finden. Besonders die einzelne Adlerschwinge an seinem linken Auge stach heraus.<br />
Doch wo sich nicht bemalte Haut zeigte, blitzten immer wieder wulstige Narben hervor. Mit einer Hand fuhr ich mir durchs Haar und wandte mich vom Spiegel ab.<br />
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Charakter:<br />
Ich trank einen Schluck aus der Flasche mit dem Fusel die mir Korb neulich vorbeigebracht hatte. Ich lehnte mich in auf der Couch zurück legte die Füße auf das kleine Tischchen und starrte die Wand meines kleinen Habzimmers an, während ich in Erinnerung schwelgte. Wie mich der Boss eines Tages heranzog um unauffälligere Aktionen gegen die rivalisierenden Gangs zu planen. Das war mein Metier. Leise und verstohlen. So viel effektiver und raffinierter, als das stumpfe drauf los geprügel... Ich hatte nie einen Hehl daraus gemacht und es auch gezeigt. Und irgendwann hat der Boss das auch mal geschnallt, dieser Groxschädel.<br />
Meine Gedanken schweiften ab zum alten Groxi, dem Tatoomeister unserer Gang. Die gute alte Zeit als ich noch hauptsächlich bei ihm aushalf und die Nadel schwang, anstelle des Messers. Gut ich hätte auch gerne das mehr genutzt, aber nein, es hieß ja immer: "Ferron du kannst schießen, schnapp die dir das Automatik..." Gewehre.. Klar sie sind praktisch aber ihnen fehlt die... ja, Kreative Seite eines Messers.<br />
Der alte Groxi... War immer so gebieterisch und autoritär... Selber Schuld, dass er dann mit dem Auge auf die tatoowiermaschine fiel und sich den frontallappen tätowierte.<br />
Ich Trank noch einen Schluck und bemerkte ein leichtes zittern in der Hand. Mir fiel auch das leichte unangenehme ziehen in der Brust auf.<br />
Ich fluchte! Is es schon wieder so weit? Wo is mein verfluchtes Etui!?<br />
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Fähigkeiten:<br />
Was ich kann? wiederholte ich die frage des Beamten.<br />
mir wird nach gesagt, ich wäre gut mit der tattonadel. Ich kann anscheinend durchaus gut schießen und auch das Messer, wenn ich es dann mal nutzen konnte, landete in den richtigen Stellen des andren und nicht in mir. Ich hab wohl das Jägerblut meines Vaters und kann mich verbergen wenn nötig. Reicht ihnen das, eure hochwohlgeborene Amtsdurchlaucht?<br />
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Ausrüstung:<br />
Standardausführung der Ausrüstung der PVS-Infanterie, Pistole DW 1, Zwo-Einer, Bajonett, Tattowiermaschine und Tinte, ledernes Etui mit autoinjector und 3 Obscura-Kartuschen, Pin-Up Bildchen<br />
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Biographie:<br />
Ich wurde in vor 20 Jahren in den Slums von Gohmor. Als Sohn eines "Kammerjägers" und einer Gangerin ging es mir verhältnismäßig gut.<br />
Ich habe nie eine Schule besucht wie die aristokratischen Stiefelküsser der höheren Ebenen. Alles was ich wissen musste, was ich können musste, sowie lesen und schreiben lernte ich zuhause von meinen Eltern.<br />
Durch meine Mutter war ich schon sehr früh oft bei ihren Gangkumpels unterwegs. Ich lernte mit 4 Jahren die ersten schmutzigen Tricks. Und als ich 6 wurde, erledigte ich die ersten kleinen Dinge für sie. Ich machte ungefährliche Botengänge und Besorgungen. Der Grundstein für meinen späteren Einstieg.<br />
Ich trieb mich auch viel mit den Kindern andere Ganger herum und es war wie eine kleine Version der echten Gang. Auch wenn ich den andern in vielen Dingen überlegen war, hatte ich nie das verlangen mich als ihr Anführer aufzuspielen. Ich erledigte Dinge lieber für mich und auf meine Art. So ging es ein paar Jahre. Ich verdiente mir den Respekt meiner Freunde und den der Ganger Und als ich 14 wurde gliederten sie mich ein.<br />
Ich bekam mein erste Gangtatoo und war ein offizielles Mitglied.<br />
Ich war selten auf der Straße und hing viel beim alten Groxi ab. Der hässliche alte Kerl war dafür zuständig, die Ganger mit Körperkunst zu versorgen. Und das lernte ich von ihm.<br />
Wenn der Boss mal etwas zu tun für mich hatte, waren es eher Dinge, die leise und unauffällig erledigt werden mussten. Die war meine Stärke und ich bewies es immer wieder. Die Zeiten die ich nicht mit Aufträgen oder bei Groxi verbrachte, nutzte ich um mich im Fitness-Hab zu trainieren oder mich um die hübschen Damen zu kümmern.<br />
Ich war ein kleiner Draufgänger und hatte immer eine Traube aus attraktiven Mädels in der Nähe.<br />
Ein paar Tage nach meinem 16. Geburtstag, kam abends mein Vater zu mir und teilte mir mit, dass meine Mutter bei einer Schießerei umgekommen war. Mir war zwar bewusst, dass sie so enden würde, aber es traf mich trotzdem. Ich ging von da an jeden Tag zu den Schreinen zum beten und hielt oft Zwiesprache mit dem Imperator. Bald fingen mich die Leute an "Sankt" zu nennen.<br />
Nebenbei fing ich an in den Drogensumpf abzurutschen. Ich wurde Obscura-abhängig und bin es bis heute. Ein paar Tage vor meinem siebzehnten Geburtstag ließ ich mir die Adlerschwinge im Gesicht tätowieren. Doch mir ging Groxi mit seiner herrischen aristokratenart so auf den Zeiger, dass ich abends als letzter ging und am nächsten morgen Groxi mit seiner Tattonadel im Auge aufgefunden wurde.<br />
Da ich der einzige war der es konnte, musste ich den Tatooladen schmeißen. Auch gut.<br />
Mit der Zeit brach der Kontakt zu meinem Vater ab. Ich fing an in den Gangmachenschaften zu versumpfen. Es war keine glorreiche zeit. Mich hielt erster Linie mein Glaube beisammen.<br />
Jetzt mit 20 Jahren hab ich genug davon. Ich bin ausgestiegen und habe mich beim rekrutierungsbüro gemeldet.<br />
<br />
Signatur:<br />
Name: Ferron Kruga<br />
Alter: 20 Standardjahre<br />
Aussehen: groß, athletisch, dunkle verstrubbelte Haare, adlerschwingentatoo am linken Auge, rasiert.<br />
Zugehörigkeit: Späher der PVS<br />
Charakter: Verschlagen, heimlich, autoritätsprobleme, religiös<br />
Fähigkeiten: Guter Schütze, durchschnittlicher Messerkämpfer, guter tätoowierer, unauffällig<br />
Ausrüstung: PVS-Standard, DW1, Zwo-Einser, Bajonett, Tattowierausrüstung<br />
Guthaben: 100 Schekel<br />
<br />
_________________________<br />
Name: Ferron Kruga<br />
Alter: 20 Standardjahre<br />
Aussehen: groß, athletisch, dunkle verstrubbelte<br />
Haare, adlerschwingentatoo am linken<br />
Auge, rasiert.<br />
Zugehörigkeit: Späher der PVS<br />
Charakter: Verschlagen, heimlich, autoritätsprobleme,<br />
religiös<br />
Fähigkeiten: Guter Schütze, durchschnittlicher<br />
Messerkämpfer, guter Tätoowierer,<br />
unauffällig<br />
Ausrüstung: PVS-Standard, DW1, Zwo-Einser, Bajonett,<br />
Tattowierausrüstung<br />
Guthaben: 100 Schekel]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Nimrod]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=908</link>
			<pubDate>Sun, 18 Nov 2012 16:13:05 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=260"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://koron3.de/showthread.php?tid=908</guid>
			<description><![CDATA[<img src="http://images1.wikia.nocookie.net/__cb20071014034519/killzone/images/8/82/Psp_helghast_shocktrooper.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Psp_helghast_shocktrooper.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<br />
Name: Raketenschütze 77 -&gt; Bürgerlich: Nimrod<br />
<br />
Alter: 25<br />
<br />
Zugehörigkeit: Söldner, vorher Imperiale Armee<br />
<br />
Aussehen:<br />
Ohne seinen Schutzanzug, sticht Nimrod besonderen durch seine weiße Haut heraus, die so weiß ist, das eine frisch gestrichene Hubwand aussieht, wie vor 10 Jahren gestrichen. Dazu kommen noch die pechschwarzen Haare Augäpfel und Iriden. Gesichtsregungen sind ihm seit einer Vergiftung mit Symbiontengift unmöglich. Er ist ein muskulöser, sportlich Typ von hohem Wuchs (2m) und ließ sich die Worte:"Instrumentum Excidii, Instrumentum Dei Imperatori s / Werkzeug der Zerstörung, Werkzeug des Imperators" und darunter den Doppelköpfigen Aquila, auf den Rücken tätowieren. Das er schon einiges vom Krieg gesehen hat, beweisen Narben aller Art, dazu gehören auch verätzungen und Brandnarben.<br />
<br />
Charakter:<br />
Nimrod ist ein stiller Typ, der nicht viel sagt, dafür aber lieber Taten sprechen lässt. Durch das strenge Training in seiner Jugend steht er immer stramm. Endspannung ist ein Begriff, den er fast nicht kennt. Seiner Überzeugung nach wacht der Imperator über ihn, da er trotz der vielen Kämpfe noch keine schwereren Verletzungen oder Bioniks hat. Dieser Eindruck verstärkte sich, für ihn, als er ein Tarot geschenkt bekam, welches ihm oft half, sodass er nicht vom Weg des Schicksals stürzte, sondern nur nahe am Rand wandelte.<br />
<br />
Nimrod ist ein leidenschaftlicher Panzerjäger, so wie andere gerne einen guten Wein trinken oder den Sportkanal ansehen, braucht er die Jagd auf Panzer und die Atmosphäre des Kampes. Er liebt es durch ein Haus zu rennen, durch den Flur, die Treppe empor, in das Wohnzimmer, die Fensterläden aufzureißen und eine Rakete auf den vorbeirauschenden Panzer abzufeuern. Um dann die Explosion der, auf den Motorbock zurasenden, Rakete zuzusehen. Kurz: »Er glaubt, dass er Imperator ihn für den Krieg geschaffen hat.«<br />
<br />
Biografie:<br />
Nimrod wurde auf Sahadum geboren, wo er mit 12 in die Imperiale Armee aufgenommen wurde, welche sich stark an den Armeen von Krieg und Armageddon orientierte, daher war das Training selbst für die Imperiale Armee echt hart. Schutzanzüge und Gasmasken wurden nur selten abgelegt um die Soldaten daran zu gewöhnen.<br />
Sie schlief, trainierte, schwamm und kletterte in ihm, sodass die Gasmasken und Schutzanzüge fast zu einer 2. Haut wurden. Zusätzlich wurden sie künstlich mit kleinen Mengen Schadstoffen belastet um eine gewisse Immunität herzustellen, durch diese Protzedur wurden auch die Haut weiß und die Pupillen samt Iriden schwarz. Leider überlebten nicht alle diese Prozedur.<br />
Nach seiner Ausbildung diente er einige Jahre mit seinen Kameraden im 77. Bataillon von Sahadum, wo sich schon bald seine Begabung für den Raketenwerfer offenbarte. So kahm er zu den Unterstützungseinheiten, wo er bald mit einigen beeindruckenden Abschüssen und dem Befehl über eine kleine Anti-Panzereinheit aufwarten konnte.<br />
Er kämpfte auch zusammen mit dem Todeskorps von Krieg und ging auf Panzerjagd in der Staubwüste Armageddons, wo er auch als trampender Fußsoldat einige Abschüsse erzielte. Er gewöhnte sich an, für jeden neuen Panzer, eine weitere Hundemarke (mit dem Panzernamen) um seinen rechten Unterarm zu binden(unter der Kleidung getragen). Davon hat er schon einige.<br />
Seinen antiken Raketenwerfer erlangte Nimrod bei einem seiner letzten Aufträge. Er sollte, zusammen mit seinen Kameraden, einen Bunkerkomplex sichern und halten, bis der Adeptus Mechanicus antike Daten und Artefakte gesichert und evakuiert hatte.<br />
Diese Mission wurde beinahe zu einem Selbstmordauftrag, da Nimbus 5 das Ziel einer Tyranideninvasion wurde. Während der Kämpfe war seine Gruppe in ein Rückzugsgefecht verwickelt und sein Raketenwerfer nutzlos, da er Tyranidensäure zum Opfer fiel.<br />
Also wehrte er sich nur mit seiner Laserpistole, bis er den Weg eines Servitors kreuzte, dieser trug gerade eine Waffenkiste in Sicherheit. Nimrod riss die Kiste auf und sah einen wunderbaren antiken Raketenwerfer, welcher auf einem Samtkissen ruhte.<br />
Das Brüllen eines Carnifex ließ ihn kostbare Sekunde erstarren, doch dann übernahmen seine antrainierten Fähigkeiten und seine harte Ausbildung die Oberhand er rammte das Raketenmagazin hinein und drehte sich um, während der Carnifex auf ihn zustampfte. Das Kreischen der Raketen übertönte alles und Caarnifexstückchen regneten hernieder. In diesem Moment wusste, Nimrod das Er dieses antike Stück nie wieder hergeben würde.<br />
Als sie Entwendung, des Raketenwerfers ruchbar wurde, befragte er sein Tarot. Er zog die Kate des Todes, welche endgültige Veränderung und Wandel voraussagte. So entschied er sich die Armee zu verlassen und stellte einen Antrag auf Endlassung. Dieser wurde bewilligt damit verließ Nimrod die Imperiale Armee, dies war seinem Glück, denn kurz danach tauchten einige Beamten und MPs auf welche ihn suchten. Um seinen Lebensunterhalt zu verdienen, schlug er die Laufbahn eines Söldners ein und schaffte es sich einen soliden Ruf aufzubauen.<br />
Trotz dieser Differenzen mit dem Imperium arbeitete er als Ausbilder für Guerillataktiken und als Kommando, um hinter den feindlichen Linien für Verwirrung und Unordnung zu sorgen.<br />
Dann erreichte ihn eine Nachricht des Adeptus Mechanicus welche seine Dienste zu benötigen schien. Dort sollte er einen Adepten namens Sindri bei der Erfüllung einer Aufgabe von hoher Priorität unterstützen. Also reiste Nimrod in Erwartung einen neuen Auftrages nach Koron III.<br />
<br />
Zusatzausbildungen:<br />
-Guerillaausbildung<br />
-Sprengstoffausbildung<br />
-Einzelkämpfertraining<br />
<br />
Ausrüstung:<br />
-Standartausrüstung der Imperialen Armee von Sahadum (Bild)<br />
*schirmt Körperwärme ab<br />
- Helmfunkgerät (Kurzstreckenfunkgerät)<br />
-Ganzkörperpanzerung aus Armaplast<br />
-Kampfhandschuhe<br />
-Gasmaske<br />
*mehreren Sichtmodie<br />
-Ausgabe des "Imperialen Infanteristen Inspirierende Instruktionen" in Metalleinband<br />
-Drahtrolle(dünn, extrem belastbar)<br />
<br />
Waffen:<br />
-<a href="http://wh40k.lexicanum.de/mediawiki/images/1/12/MissileLauncher.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">antiker Magazinraketenwerfer</a><br />
*Spreng- und Fragmentraketen<br />
-Laserpistole Mark IV<br />
-2x<a href="http://www.der-messershop.ch/popup_image.php?pID=7126/imgID=0" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Kampfmesser</a><br />
<br />
Beute:<br />
<br />
<br />
Konto: 100 Schekel]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://images1.wikia.nocookie.net/__cb20071014034519/killzone/images/8/82/Psp_helghast_shocktrooper.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Psp_helghast_shocktrooper.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<br />
Name: Raketenschütze 77 -&gt; Bürgerlich: Nimrod<br />
<br />
Alter: 25<br />
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Zugehörigkeit: Söldner, vorher Imperiale Armee<br />
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Aussehen:<br />
Ohne seinen Schutzanzug, sticht Nimrod besonderen durch seine weiße Haut heraus, die so weiß ist, das eine frisch gestrichene Hubwand aussieht, wie vor 10 Jahren gestrichen. Dazu kommen noch die pechschwarzen Haare Augäpfel und Iriden. Gesichtsregungen sind ihm seit einer Vergiftung mit Symbiontengift unmöglich. Er ist ein muskulöser, sportlich Typ von hohem Wuchs (2m) und ließ sich die Worte:"Instrumentum Excidii, Instrumentum Dei Imperatori s / Werkzeug der Zerstörung, Werkzeug des Imperators" und darunter den Doppelköpfigen Aquila, auf den Rücken tätowieren. Das er schon einiges vom Krieg gesehen hat, beweisen Narben aller Art, dazu gehören auch verätzungen und Brandnarben.<br />
<br />
Charakter:<br />
Nimrod ist ein stiller Typ, der nicht viel sagt, dafür aber lieber Taten sprechen lässt. Durch das strenge Training in seiner Jugend steht er immer stramm. Endspannung ist ein Begriff, den er fast nicht kennt. Seiner Überzeugung nach wacht der Imperator über ihn, da er trotz der vielen Kämpfe noch keine schwereren Verletzungen oder Bioniks hat. Dieser Eindruck verstärkte sich, für ihn, als er ein Tarot geschenkt bekam, welches ihm oft half, sodass er nicht vom Weg des Schicksals stürzte, sondern nur nahe am Rand wandelte.<br />
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Nimrod ist ein leidenschaftlicher Panzerjäger, so wie andere gerne einen guten Wein trinken oder den Sportkanal ansehen, braucht er die Jagd auf Panzer und die Atmosphäre des Kampes. Er liebt es durch ein Haus zu rennen, durch den Flur, die Treppe empor, in das Wohnzimmer, die Fensterläden aufzureißen und eine Rakete auf den vorbeirauschenden Panzer abzufeuern. Um dann die Explosion der, auf den Motorbock zurasenden, Rakete zuzusehen. Kurz: »Er glaubt, dass er Imperator ihn für den Krieg geschaffen hat.«<br />
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Biografie:<br />
Nimrod wurde auf Sahadum geboren, wo er mit 12 in die Imperiale Armee aufgenommen wurde, welche sich stark an den Armeen von Krieg und Armageddon orientierte, daher war das Training selbst für die Imperiale Armee echt hart. Schutzanzüge und Gasmasken wurden nur selten abgelegt um die Soldaten daran zu gewöhnen.<br />
Sie schlief, trainierte, schwamm und kletterte in ihm, sodass die Gasmasken und Schutzanzüge fast zu einer 2. Haut wurden. Zusätzlich wurden sie künstlich mit kleinen Mengen Schadstoffen belastet um eine gewisse Immunität herzustellen, durch diese Protzedur wurden auch die Haut weiß und die Pupillen samt Iriden schwarz. Leider überlebten nicht alle diese Prozedur.<br />
Nach seiner Ausbildung diente er einige Jahre mit seinen Kameraden im 77. Bataillon von Sahadum, wo sich schon bald seine Begabung für den Raketenwerfer offenbarte. So kahm er zu den Unterstützungseinheiten, wo er bald mit einigen beeindruckenden Abschüssen und dem Befehl über eine kleine Anti-Panzereinheit aufwarten konnte.<br />
Er kämpfte auch zusammen mit dem Todeskorps von Krieg und ging auf Panzerjagd in der Staubwüste Armageddons, wo er auch als trampender Fußsoldat einige Abschüsse erzielte. Er gewöhnte sich an, für jeden neuen Panzer, eine weitere Hundemarke (mit dem Panzernamen) um seinen rechten Unterarm zu binden(unter der Kleidung getragen). Davon hat er schon einige.<br />
Seinen antiken Raketenwerfer erlangte Nimrod bei einem seiner letzten Aufträge. Er sollte, zusammen mit seinen Kameraden, einen Bunkerkomplex sichern und halten, bis der Adeptus Mechanicus antike Daten und Artefakte gesichert und evakuiert hatte.<br />
Diese Mission wurde beinahe zu einem Selbstmordauftrag, da Nimbus 5 das Ziel einer Tyranideninvasion wurde. Während der Kämpfe war seine Gruppe in ein Rückzugsgefecht verwickelt und sein Raketenwerfer nutzlos, da er Tyranidensäure zum Opfer fiel.<br />
Also wehrte er sich nur mit seiner Laserpistole, bis er den Weg eines Servitors kreuzte, dieser trug gerade eine Waffenkiste in Sicherheit. Nimrod riss die Kiste auf und sah einen wunderbaren antiken Raketenwerfer, welcher auf einem Samtkissen ruhte.<br />
Das Brüllen eines Carnifex ließ ihn kostbare Sekunde erstarren, doch dann übernahmen seine antrainierten Fähigkeiten und seine harte Ausbildung die Oberhand er rammte das Raketenmagazin hinein und drehte sich um, während der Carnifex auf ihn zustampfte. Das Kreischen der Raketen übertönte alles und Caarnifexstückchen regneten hernieder. In diesem Moment wusste, Nimrod das Er dieses antike Stück nie wieder hergeben würde.<br />
Als sie Entwendung, des Raketenwerfers ruchbar wurde, befragte er sein Tarot. Er zog die Kate des Todes, welche endgültige Veränderung und Wandel voraussagte. So entschied er sich die Armee zu verlassen und stellte einen Antrag auf Endlassung. Dieser wurde bewilligt damit verließ Nimrod die Imperiale Armee, dies war seinem Glück, denn kurz danach tauchten einige Beamten und MPs auf welche ihn suchten. Um seinen Lebensunterhalt zu verdienen, schlug er die Laufbahn eines Söldners ein und schaffte es sich einen soliden Ruf aufzubauen.<br />
Trotz dieser Differenzen mit dem Imperium arbeitete er als Ausbilder für Guerillataktiken und als Kommando, um hinter den feindlichen Linien für Verwirrung und Unordnung zu sorgen.<br />
Dann erreichte ihn eine Nachricht des Adeptus Mechanicus welche seine Dienste zu benötigen schien. Dort sollte er einen Adepten namens Sindri bei der Erfüllung einer Aufgabe von hoher Priorität unterstützen. Also reiste Nimrod in Erwartung einen neuen Auftrages nach Koron III.<br />
<br />
Zusatzausbildungen:<br />
-Guerillaausbildung<br />
-Sprengstoffausbildung<br />
-Einzelkämpfertraining<br />
<br />
Ausrüstung:<br />
-Standartausrüstung der Imperialen Armee von Sahadum (Bild)<br />
*schirmt Körperwärme ab<br />
- Helmfunkgerät (Kurzstreckenfunkgerät)<br />
-Ganzkörperpanzerung aus Armaplast<br />
-Kampfhandschuhe<br />
-Gasmaske<br />
*mehreren Sichtmodie<br />
-Ausgabe des "Imperialen Infanteristen Inspirierende Instruktionen" in Metalleinband<br />
-Drahtrolle(dünn, extrem belastbar)<br />
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Waffen:<br />
-<a href="http://wh40k.lexicanum.de/mediawiki/images/1/12/MissileLauncher.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">antiker Magazinraketenwerfer</a><br />
*Spreng- und Fragmentraketen<br />
-Laserpistole Mark IV<br />
-2x<a href="http://www.der-messershop.ch/popup_image.php?pID=7126/imgID=0" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Kampfmesser</a><br />
<br />
Beute:<br />
<br />
<br />
Konto: 100 Schekel]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Alex Cort]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=904</link>
			<pubDate>Thu, 15 Nov 2012 21:03:18 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=255"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://koron3.de/showthread.php?tid=904</guid>
			<description><![CDATA[<a href="http://www.faz.net/polopoly_fs/1.1035298!/image/780125613.jpg_gen/derivatives/article_full/780125613.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Alex Cort</a><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Name:</span> Alex Cort<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Rasse:</span> Mensch<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Alter:</span> 39 Standardjahre<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Größe:</span> 1,84m<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Herkunft:</span> Koron III<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Zugehörigkeiten:</span> sich selbst<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Aussehen:</span><br />
Alex ist mit seinen 1,84m durchschnittlich groß und auch vom Körpergewicht bewegt er sich im koronischen Standardbereich. Das er der finanziell besser bestellten Schicht angehört, sieht man ihm deutlich an. Er ist immerzu rasiert, sein Haar akkurat kurz geschnitten. Zudem riecht er immerzu leicht nach teuren Rasierwassern. Sein Gesicht ist durchschnittlich, eines unter vielen tausenden, und absolut Alterslos. Keine Falte, keine Narbe und kein sonstiges Zeichen eines langen Lebens zieren seine glattrasierte Gesichtshaut. Das einzige, was den meisten Menschen bei ihm auffällt, sind seine bleichen, fast schon farblosen Augen. Wie zwei Splitter schmutzigen Eises starren sie ihren Gegenüber an, so leer, als würde sich hinter ihnen nichts als der kalte, leblose Weltraum befinden. Im Gegensatz zu anderen Menschen kann man bei Alex niemals seine derzeitige Gefühlslage ablesen. Seine Lippen sind sehr schmal und wenn Axel sie zusammenpresst, scheinen sie ein einziger dünner Strich zu sein. Wenn er zu reden beginnt, wird es um ihn herum sehr ruhig, denn nur dann versteht man seine leise Aussprache.<br />
Auch sein Kleidungsstil spricht über Bände über seine Vermögensverhältnisse. Er trägt immerzu einen hellbraunen Anzug, in Kombination mit einer dunkelblauen Krawatte und einem weißen Hemd.<br />
Falls er sich in der Öffentlichkeit bewegt, trägt er zum weiteren Schutz vor den in Gohmor üblichen Witterungsbedingungen einen dunkelbraunen knielangen Trenchcoat und einen ebenso braunen Fedora.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Charakter:</span><br />
Alex ist ein höflicher Mensch, zwar etwas zu distanziert, aber sehr höflich, soweit andere das nun sicher beurteilen können. Nichts scheint ihn aus der Ruhe zu bringen, nichts ihn persönlich zu verletzen. Er kennt scheinbar jeden Trick, den es für Gespräche gibt, auch wenn manche hinter seinem Rücken munkeln, dass in seinen Worten eine gewisse Teilnahmslosigkeit und Kälte liegt, doch bisher hat niemand es gewagt etwas ihm derartiges ins Gesicht zu sagen. Auch besteht bei ihm eine gewisse Abneigung gegenüber den Berührungen durch andere, sei es nun Frau oder Mann, Greis oder Kind. Was aber so gut wie allen auffällt, ist sein absolutes Unverständnis für Witze, eine Abneigung gegenüber allem, was lustig sein soll. Eine besondere Abneigung scheint er zudem gegenüber Zoten und ähnlich niedrigem Humor aus den staatlichen Fernsehanstalten zu besitzen. Menschen, die solchen Humor mögen und selbst solche Witze reißen, merken wie die Raumtemperatur scheinbar plötzlich um ein paar Grad mehr absinkt und sie sich die Verachtung von Alex zugezogen haben. Hinter dieser Fassade steht ein kaltes, taktierendes Wesen, für den andere Menschen nichts mehr als Werkzeuge zur Macht sind. Nur Menschen, die ihm bewiesen haben, dass sie über eine längere Zeit Nutzen für ihn haben, achtet er in gewisser Weise und setzt sich sogar manchmal für ihre Interessen ein. Doch all die, die ihn nicht von ihrem langfristigem Nutzen für ihn überzeugen konnten, sind nichts weiter als Spielzeug, dass man solange nutzt, bis es kaputt ist, um es dann wegzuwerfen. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Fähigkeiten:</span><br />
Alex ist im Umgang mit Pistolen geübt, denn in der oberen Mittelschicht gehörte es zum guten Ton mit Schuss oder Duellwaffen umgehen zu können. Doch hat Alex seine Schießkünste nicht nur auf den dafür vorgesehenen Plätzen, sondern auch an manchem sich bewegenden Ziel ausprobiert. Aufgrund gewisser Neigungen, sowie seinem Wissenshunger hat Alex ein sehr gutes Langzeitgedächtnis entwickelt. Zuerst hatte er es dafür genutzt, sich alles Wissen, dass er finden konnte einzuverleiben, nutzt er es heutzutage, um sich die persönlichen Schwächen seiner Konkurrenz zu merken und gegebenenfalls gegen sie zu verwenden.  Zusätzlich zu seiner Eigenschaft fast völlig emotionslos zu agieren, hat er im Lauf der Jahre gelernt, sich selbst noch zusätzlich unter Kontrolle zu halten und sich durch das Verhalten anderer Personen nicht provozieren zu lassen. Auch hat Alex im Lauf der Jahre gelernt andere zu überzeugen, sei es mithilfe von Drohungen, Bestechungen oder manchmal sogar reiner Überzeugungskraft. Es ist ihm aber nur schwer möglich, das Vertrauen einer Person außerhalb von Geschäftsbedingungen zu erhalten, denn seine Abneigung gegenüber körperlichem Kontakt und seine Emotionslosigkeit verstören viele Menschen.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Besitz:</span><br />
Industrieverwertungsgesellschaft „Cromtech“<br />
Nachtclub <a href="http://www.artiberlin.de/uploads/images/blogs/25487/3706/thumb_sample_560x560/thumb_sample_560x560_blog_25487_3706_3163.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">"Berghain"</a><br />
<a href="http://files.mercedes-fans.de/images/2009/05/61d255488a2ab061de3ca1c4b38734ef.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Sportwagen</a><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ausrüstung:</span><br />
Alex besitzt eine teure Wohnung in den oberen Bereichen der mittleren Ebene von Gohmor. Ein Arbeitszimmer, welches gleichzeitig das Zentrum seines kleinen Firmenimperiums darstellt, ein Schlafzimmer mit einem großem Doppelbett, ein großzügig angelegtes Gästezimmer, ein ebenso großzügig angelegtes Wohnzimmer, eine Küche und ein großzügig ausgestattetes Badezimmer. Genauso wie sein teurer, altmodischer Kleidungsstil gehört auch die Ausstattung seiner Wohnung eher in den Bereich einer Antiquitätensammlung. Viele seiner Besucher haben das Gefühl, hundertfünfzig Jahre in die Vergangenheit versetzt worden zu sein, als die unteren Bereiche der mittleren Ebenen von mächtigen Gangsterbossen kontrolliert wurden. Noch heute werden für die Oberschicht Filme über die damaligen Ereignisse produziert und es scheint manchmal so, als ob Alex ebendieser Zeit entsprungen sei. Auch sein Privatwagen für zwei Personen entstammt dieser Zeit und ist heute schon eine Seltenheit auf den Straßen Gohmors. Obwohl das Auto eine Limousine und Antiquität ist, musste Alex keine besonders hohe Summe für diesen hinblättern. Denn der Geschmack der gohmorischen Oberschicht ist so teuer wie sprunghaft. So passiert es sehr schnell, dass ein eben noch hochbeliebter Wagen plötzlich als veraltet und langweilig gilt.<br />
Das einzig wirklich neue an seinen Besitztümern ist eine großkalibrige schwere Pistole aus Truzt.<br />
Aufmerksameren Personen fällt auch manchmal auf, dass Alex sich nach oder wenn die Möglichkeit hat, während eines Gesprächs Notizen mit einem Bleistift auf einem kleinen Notizblock macht. Denn so merkt er sich bestimmte Informationen für spätere Treffen mit den Personen, mit denen er gerade ein Gespräch führt.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Biographie:</span><br />
Alex Cort wurde in den weiter oben gelegenen Bereichen der mittleren Ebenen als ältestes von drei Kindern geboren. Zu seinem persönlichem Glück hatten seine Eltern eine feste Arbeitsstelle. Sein Vater arbeitete als Angestellter bei einem der großen Stromversorger der Makropole, während seine Mutter in einer Anwaltskanzelei als Sekretärin angestellt war. <br />
Mit fünf Jahren wurde Alex wie jedes andere Kind aus den mittleren Ebenen eingeschult und machte von Beginn an einen Großteil seiner Lehrer glücklich. Denn Alex zeigte ein großes Interesse an vielen Fächern und auch seine Noten sahen dementsprechend aus. Obwohl ihr Ältester ein strebsamer Junge war, gab es für seine Eltern doch einige Wehmutstropfen, denn ihr Sohn passte jeweils dann nicht im Unterricht auf, wenn etwas kirchliches behandelt wurde. Außerdem zeigte er laut seinen Lehrern Tendenzen seine Mitschüler durch Bestechung mit Süßigkeiten oder Geld und seine Überzeugungskraft in seinem Sinne zu beeinflussen. Deswegen hatte er immer in seinem Zeugnis eine schlechte Verhaltensnote stehen, denn keiner der Lehrer wollte ein solches dem Imperator nicht gefälliges Benehmen tolerieren. Doch das hinderte Alex nicht daran, es weiter zu tun, denn seine Mitschüler waren für ihn perfekte Testobjekte, an denen er seine rhetorischen Fähigkeiten austesten konnte. Nach seinem Schulabschluss bewarb er sich erfolgreich um einen Arbeitsplatz bei einem alten Juwelier. Bei diesem kümmerte er sich um allen anfallenden Papierkram, denn der Alte zeigte kein sonderliches Interesse daran, sich selbst um die Dokumente zu kümmern. Im Laufe einiger Wochen bemerkte Alex aber einige Unregelmäßigkeiten , bei denen es meist um die Schadensersatzsumme einer Versicherung an den Juwelier ging. Laut den Akten die Alex durchforstete, wurde das Geschäft immer wieder das Ziel räuberischer Überfälle. Da das Dokument äußerst vielversprechend aussah, ließ Alex es eines Abends zufälligerweise mitgehen, um es zu Hause in aller Ruhe zu analysieren. Es stellte sich heraus, dass der alte Mann immer wieder das Opfer von Überfällen wurde, denn anscheinend war sein Geschäft ein beliebtes Zielobjekt für die vielen Verbrecher der unteren Ebenen. Als er eine Woche später nach seiner Arbeitszeit zum Juweliersgeschäft zurückkehrte, bemerkte er, wie einige höchst verdächtig wirkende Männer sich dem Geschäft näherten. Alex schlich sich vorsichtig zu einem der Ladenfenster und riskierte einen Blick hinein. Die Verdächtigen waren mit dem alten Mann in den hinteren Teil des Ladens gegangen und so schlich Alex sich vorsichtig ein Stück in den Laden. Er belauschte die Männer und hörte aus ihrem Gespräch heraus, dass der alte Juwelier mit den Unbekannten zusammenarbeitete. Er gab ihnen den Schmuck, sie fesselten ihn dann, damit es auf jeden Fall wie ein Raubüberfall aussehen würde und verschwanden dann wieder. Wenn er dann später von der Polizei befreit wurde, bekam er von der Versicherung in der Höhe des verschwundenen Schmucks Geld und kassierte auch noch einen Teil des Geldes, welches die auf dem Schwarzmarkt verkauften Schmuckstücke einbrachten. Nachdem er dies erfahren hatte, verschwand Alex wieder aus dem Laden und wartete ab, bis die Fremden wieder verschwunden waren. Direkt nachdem sie weg waren, ging er selbst wieder in den Laden und setzte seinen Vorgesetzten mit dessen Taten unter Druck. Alex überzeugte den Juwelier davon, ihn als seinen Erben einzusetzen, da sonst die Polizei einige äußerst unangenehme Dinge erfahren würde. Der Juwelier stimmte zu, aus Angst seinen Lebensabend in einem Gefängnis verbringen zu müssen. Doch diese Befürchtung erwies sich als unbegründet, denn er starb wenige Wochen später friedlich in seinem Bett. So vermerkten es zumindest die chronisch überlastete Polizeibeamten, die aufgrund ihres Dauerstresses nicht bemerkten, dass eines der Kissen des Bettes fehlte. Alex Cort wurde daraufhin Erbe des Geschäfts, doch er verkaufte schon wenige Jahre später den Laden mitsamt dem ganzen Schmuck, um kurz danach mit einigen Jugendfreunden die „Industrieverwertungsgesellschaft Cromtech“ zu gründen. Die folgenden Jahre lebte er äußerst sparsam, denn die Einnahmen waren anfangs äußerst spärlich und das, obwohl er und seine Freunde zumindest in diesem Stadtteil Gohmors ein neues Geschäftsmodell angestoßen hatten. Anfangs nur mit leichtem Gerät und selbst bewaffnet stießen sie in weiter außen gelegene Teile der Makropole vor, um dort die Hinterlassenschaften der Industrie zu durchkämmen und nach wertvollen Rohstoffen zu suchen.<br />
Anfangs war die Arbeit für alle von ihnen äußerst nervenaufreibend, denn man konnte sich nie sicher sein, dass die Gangs sich mit ihren willkürlich festgelegten Durchgangsgebühren zufrieden gaben, oder dass vielleicht nicht doch in einer Häuserruine sich eine Gruppe Mutanten angesiedelt hatte. Doch eines Tages fanden sie eine alte Lagerhalle aus der Zeit vor dem Krieg der Häuser, die anscheinend während ebendieses Krieges mit Schutt bedeckt und später einfach mit Häusern überbaut worden war. Doch jetzt wohnte niemand mehr in diesen Häusern und den jungen Männern um Alex gehörten die fein säuberlich gestapelten Kupfer und Zinnbarren. Nachdem sie diesen Schatz an eine Abnehmerfirma verkauft hatten, zogen sie sich bis auf Alex aus dem gefährlichen Geschäft des Rohstoffsuchens zurück und bauten sich eine beschauliche Existenz mit Familie, Wohnung und kleinem Geschäft auf. Doch Alex konnte und wollte nicht aufhören, jetzt, wo die Möglichkeit bestand, das ganz große Vermögen zu machen. In den folgenden Jahren knüpfte er immer wieder Kontakte mit „Spähern“, die ihm verrieten, wo man am besten alten Industrieschrott abbauen konnte. Gleichzeitig hatte er es schon bald nicht mehr nötig, selbst zu arbeiten, sondern beschäftigte ein Heer von Slumbewohnern in seinen Diensten. Je reicher er wurde, desto mehr Spezialgerät konnte er sich zulegen und desto eher stellte er jetzt Menschen aus den mittleren Ebenen ein, die die Abbaumaschinen bedienen konnten. Gleichzeitig stieg auch die Papierarbeit, sodass Alex den Buchhalter Jeranus Clerk einstellte. Da er sich gleichzeitig aber auch durch seinen steigenden Reichtum immer neuen Bedrohungen ausgesetzt sah und nicht entführt werden wollte, stellte Alex nach und nach seine Leibwache unter der Führung des Hünen Artjom auf. Sein größter Coup gelang ihm, als er eine konkurrierende Firma von ihren Zugangsmöglichkeiten zu den Slums Stück für Stück abschnitt und sie schließlich übernahm.<br />
Da er seit seit seiner Jugend die Gangsterfilme liebte, die sich im Gohmor der großen Bandenkriege vor über 150 Jahren abspielten, kleidete er sich immer mehr wie die Menschen zu der damaligen Zeit, kaufte sich einen alte Limousine aus der damaligen Zeit und hatte schlussendlich die Idee, einen Club aufzubauen, der im Aufbau den damaligen Clubs glich. Eine sehr unsichere Investition, wie ihm einige Jahre später auffiel, denn nicht jeder interessierte sich groß für die damalige Zeit. Doch Alex ignorierte diese Tatsache und baute einen teuren Nachtclub, in dem eine Jazz Band spielte und auf dessen Bühne junge Tänzerinnen auftraten, welche teilweise auch nebenbei noch als Escortgirls arbeiteten. Doch das Wagnis lohnte sich, in den folgenden Monaten und Jahren wurde sein Club von vielen, besser betuchten Menschen der oberen Mittelschicht und der Oberschicht besucht. Denn der Ruf des Exotischen und leicht Verruchten begeisterte die Menschen, auch wenn die meisten schon Anfang dreißig oder älter waren.<br />
Eigentlich war Alex sehr zufrieden mit seinem bisherigen Leben und er hatte die Idee, seine Macht weiter in die Slums zu strecken und darüber hinaus... Denn wie er festgestellt hatte, gab es in der Wüste außerhalb der Aschehalden von Gohmor viele kleinere, zum Teil verlassene Bergwerkseinrichtungen. Ihm war klar, dass nicht alle aufgrund der Erschöpfung der Erzadern sondern des öfteren auch aufgrund der räuberischen Nomaden aufgegeben worden waren. Doch noch ehe er sich an die Arbeit machen konnte, um nach den passenden Anlagen zu suchen, entstanden an anderer Stelle neue Probleme. In den Slums, war eines der Gangreiche zusammengebrochen und hatte viele kleinere Erben übriggelassen. Zu Alex Pech wurden alle Zufahrtsstraßen, die seine Transporter benötigten, um in die Ausläufer der Makropole zu fahren, von einer Gang kontrolliert, die sich erdreistete, ihm den Durchgang zu verbieten. Leider verfügte er in diesem Moment nicht über genügend Geld, um das Problem mit Söldnern zu lösen, weswegen er sich in der nächsten Zeit etwas einfallen lassen müsste. Und es kam noch schlimmer, denn aus Gründen die er nicht kannte, verschwanden zur gleichen Zeit immer wieder einige seiner Mädchen aus dem Nachtclub und als ob das noch nicht genug wäre, hatte es auch schon eine Entführung gegeben, bei der ein Manager irgend eines kleinen Kosmetikkonzerns verschwunden war. Kurze Zeit später hatte er auch noch Drohbriefe erhalten, in dem ihm gedroht wurde, selbst entführt zu werden. Unterschrieben waren diese Schreiben mit den Worten: die gläubigen Diener der Extase und Freuden. Allein schon die Polizeiermittlungen hatten das Eis, auf dem er wandelte immer, dünner werden lassen, doch jetzt hatte er das Gefühl, dass ihm das Wasser schon bis zum Hals reichte. Er musste etwas dagegen tun und die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen um sich selbst zu retten.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><a href="http://de.playstation.com/media/JFpvHdaD/Lazarevic_render.JPG" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Artjom Jegorowitsch</a>:</span> (der „Schneebär“)<br />
Alter: 35 Standardjahre<br />
Größe: 1,95m<br />
Artjom ist der Anführer der Leibwachen von Alex. Er stammt aus der Föderalen Union und hatte dort in der Armee gedient. Während einer Übung in den dortigen Streitkräften platzte der Brennstoffbehälter des Flammenwerfers in seinem Trupp und überschüttete alle Soldaten mit brennendem Promethium. Zu seinem Unglück wurde dabei seine rechte Gesichtshälfte schwer in Mitleidenschaft gezogen und er aufgrund seiner schweren Verletzung aus der Armee ausgemustert. Da er wegen seiner Verletzung monatelang nicht arbeiten konnte, wurde er irgendwann von den Behörden in den Akten als arbeitsunwillig gekennzeichnet und ihm wurden viele Rechte eines Bürgers der Föderalen Union aberkannt. Daraufhin emigrierte er nach Gohmor, wo er schon nach kurzer Zeit von Alex Cort als persönlichem Chef seiner Leibwache eingestellt wurde.<br />
Er nutzt den gleichen Kleidungsstil wie sein Vorgesetzter, wenn auch nicht in solch einer guten Qualität. Unter dieser Kleidung trägt er, falls die Gefahr besteht, dass es zu Kampfhandlungen kommt eine ideal an seinen Körper angepasste Schussweste. Für Feuergefechte wurden er wie auch das restliche Sicherheitsteam mit Maschinenpistolen vom Typ Komet Vector mit Rotpunktvisieren ausgerüstet. Für das Vertrauen seines Vorgesetzten in ihn, sein relativ hohes Gehalt und eine Privatwohnung in den besseren Bereichen der mittleren Ebene für sich und seine Freundin Natascha dankt er Alex mit bedingungslosen Gehorsam. Eine Eigenschaft, die Alex schätzt und die viele der Bewohner der Föderalen Union aufweisen.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Restliches Sicherheitspersonal:</span> (der „Lächler“, der „Mechaniker“, der “Alte“, „Drei-Finger-Rob“, der „Professor“)                                              <br />
Anzahl: 5 Mann                             <br />
Diese Männer stellen den Rest der Leibwache von Alex Cort. Sie setzen sich ausschließlich aus ehemaligen Mitgliedern der PVS Polizei zusammen. Männern, die viele Jahre ihres Lebens für die gohmorische Sicherheit arbeiteten und nun Veteranen sind, die sich in den unteren Bereichen der mittleren Ebenen bestens auskennen. Die meisten kündigten nach einiger Zeit, denn sie erhofften sich als Sicherheitsmänner ein höheres Einkommen, doch viele von ihnen scheiterten, denn sie hatten oftmals nicht die passenden Kontakte. Doch auf Alex Befehl hin rekrutierte Artjom fünf dieser Männer, denn der Geschäftsmann hatte gemerkt, dass diese ehemaligen Polizisten perfekt für seine Sicherheit geeignet waren. Nun arbeiten sie für Alex, tragen die selbe Kleidung und die selben Waffen wie Artjom und sind ihm genauso treu ergeben wie ihr Vorgesetzter, denn Alex hatte auch ihnen aus einer misslichen Lage geholfen. Und auch ihnen besorgte Alex bessere Wohnungen für sie und ihre Familien, um sich so ihrer Loyalität sicher sein zu können.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><a href="http://images.zeit.de/kultur/musik/2009-10/van-dyke-parks/van-dyke-parks-540x304.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Jenarus Clerk</a>:</span><br />
Alter: 55 Standardjahre<br />
Größe: 1,7m<br />
Jeranus Clerk arbeitet schon seit vielen Jahren für Alex Cort als Buchhalter. Er erfüllt alle ihm aufgetragenen Aufgaben zügig, ausführlich und, was sein Arbeitgeber besonders schätzt, auch noch sehr diskret. Es ist dabei egal, ob es um eine frisierte Steuererklärung geht oder um zu vertuschende Schmiergelder, Jeranus wird es schaffen. Da Alex allein schon aus Gründen der Vorsicht seine Leibwachen besser bezahlt, damit diese auf jeden Fall zu ihm halten, wollte er dies auch bei Jenarus tun. Doch dieser ließ sich nicht mit Geld bestechen und genauso wenig überreden, auf jeden Fall bis ins hohe Alter für Alex zu arbeiten. Aus Angst, dass der alte Buchhalter ihn während eines Verhörs durch die Polizei gleich verriet, begann Alex damit, das Leben seines Buchhalters ausspionieren zu lassen. So fand er schon nach kurzer Zeit heraus, dass Jenarus Frau seit einigen Jahren an einem schweren Nierenleiden erkrankt war. Linderung würde nur eine Ersatzniere schaffen, aber wie es so oft war, landete die Frau des Buchhalters weiter hinten auf den Wartelisten des Krankenhauses. Jenarus hatte zwar große Angst, dass seine Frau ihrer Krankheit erliegen würde, er war aber nicht bereit Organe aus der Unterstadt zu kaufen, da er glaubte, dass diese unter medizinisch äußerst fragwürdigen Umständen entfernt worden waren  und deswegen höchstwahrscheinlich mit Keimen und gefährlichen Bakterien durchsetzt waren. Während eines Gespräches zwischen Alex und Jeranus erzähle dieser nach einigen freundlichen Fragen von seiner Frau. Alex versprach alles zu tun, was nötig wäre um ihr Leben zu retten. Durch einige geschickt verteilte Schmiergelder galt Jeranus Gattin auf einmal als Notfallpatient und sie bekam eine neue Niere. So erkaufte sich Alex Jeranus Treue, denn der alte Mann hat nicht vergessen, was sein Arbeitgeber in der Stunde seiner größten persönlichen Not für ihn getan hatte.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Name:</span> Alex Cort<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Rasse:</span> Mensch<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Alter:</span> 39 Standardjahre<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Größe:</span> 1,84m<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Herkunft:</span> Koron III<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Zugehörigkeiten:</span> sich selbst<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Aussehen:</span> hellblondes Haar, bleiche farblose Augen, unauffälliges Gesicht, Alterslos, schmale Lippen, leise und ruhige Stimme<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Charakter:</span> höflich distanziert, kalt, emotionslos, taktierend, kein Verständnis für Witze, hasst engen körperlichen Kontakt<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Fähigkeiten:</span> geübter Pistolenschütze, schwer zu provozieren, überzeugend, gutes Langzeitgedächtnis, unfähig engere Beziehungen aufzubauen<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kleidung:</span> weißes Hemd, dunkelblaue Krawatte, hellbrauner Anzug, Lederschuhe von guter Qualität, in der Öffentlichkeit außerdem noch einen dunkelbraunen Fedora, dunkelbraunen knielangen Trenchcoat, teure Lederhandschuhe<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ausrüstung:</span> <a href="http://pnmedia.gamespy.com/planetcoh.gamespy.com/images/history/colt1911.gif" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">halbautomatische Pistole</a> , mehrere Reservemagazine, Feuerzeug, Zigarettenetui, Notizblock, Terminkalender, Füllfederhalter<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Fahrzeug:</span> <a href="http://files.mercedes-fans.de/images/2009/05/61d255488a2ab061de3ca1c4b38734ef.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Sportwagen</a><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Konto:</span> 8000 Schekel zur sofortigen Verfügung, weiteres Geld auf diversen Bankkonten und als Reserve in Immobilien vorhanden]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.faz.net/polopoly_fs/1.1035298!/image/780125613.jpg_gen/derivatives/article_full/780125613.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Alex Cort</a><br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Name:</span> Alex Cort<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Rasse:</span> Mensch<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Alter:</span> 39 Standardjahre<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Größe:</span> 1,84m<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Herkunft:</span> Koron III<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Zugehörigkeiten:</span> sich selbst<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Aussehen:</span><br />
Alex ist mit seinen 1,84m durchschnittlich groß und auch vom Körpergewicht bewegt er sich im koronischen Standardbereich. Das er der finanziell besser bestellten Schicht angehört, sieht man ihm deutlich an. Er ist immerzu rasiert, sein Haar akkurat kurz geschnitten. Zudem riecht er immerzu leicht nach teuren Rasierwassern. Sein Gesicht ist durchschnittlich, eines unter vielen tausenden, und absolut Alterslos. Keine Falte, keine Narbe und kein sonstiges Zeichen eines langen Lebens zieren seine glattrasierte Gesichtshaut. Das einzige, was den meisten Menschen bei ihm auffällt, sind seine bleichen, fast schon farblosen Augen. Wie zwei Splitter schmutzigen Eises starren sie ihren Gegenüber an, so leer, als würde sich hinter ihnen nichts als der kalte, leblose Weltraum befinden. Im Gegensatz zu anderen Menschen kann man bei Alex niemals seine derzeitige Gefühlslage ablesen. Seine Lippen sind sehr schmal und wenn Axel sie zusammenpresst, scheinen sie ein einziger dünner Strich zu sein. Wenn er zu reden beginnt, wird es um ihn herum sehr ruhig, denn nur dann versteht man seine leise Aussprache.<br />
Auch sein Kleidungsstil spricht über Bände über seine Vermögensverhältnisse. Er trägt immerzu einen hellbraunen Anzug, in Kombination mit einer dunkelblauen Krawatte und einem weißen Hemd.<br />
Falls er sich in der Öffentlichkeit bewegt, trägt er zum weiteren Schutz vor den in Gohmor üblichen Witterungsbedingungen einen dunkelbraunen knielangen Trenchcoat und einen ebenso braunen Fedora.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Charakter:</span><br />
Alex ist ein höflicher Mensch, zwar etwas zu distanziert, aber sehr höflich, soweit andere das nun sicher beurteilen können. Nichts scheint ihn aus der Ruhe zu bringen, nichts ihn persönlich zu verletzen. Er kennt scheinbar jeden Trick, den es für Gespräche gibt, auch wenn manche hinter seinem Rücken munkeln, dass in seinen Worten eine gewisse Teilnahmslosigkeit und Kälte liegt, doch bisher hat niemand es gewagt etwas ihm derartiges ins Gesicht zu sagen. Auch besteht bei ihm eine gewisse Abneigung gegenüber den Berührungen durch andere, sei es nun Frau oder Mann, Greis oder Kind. Was aber so gut wie allen auffällt, ist sein absolutes Unverständnis für Witze, eine Abneigung gegenüber allem, was lustig sein soll. Eine besondere Abneigung scheint er zudem gegenüber Zoten und ähnlich niedrigem Humor aus den staatlichen Fernsehanstalten zu besitzen. Menschen, die solchen Humor mögen und selbst solche Witze reißen, merken wie die Raumtemperatur scheinbar plötzlich um ein paar Grad mehr absinkt und sie sich die Verachtung von Alex zugezogen haben. Hinter dieser Fassade steht ein kaltes, taktierendes Wesen, für den andere Menschen nichts mehr als Werkzeuge zur Macht sind. Nur Menschen, die ihm bewiesen haben, dass sie über eine längere Zeit Nutzen für ihn haben, achtet er in gewisser Weise und setzt sich sogar manchmal für ihre Interessen ein. Doch all die, die ihn nicht von ihrem langfristigem Nutzen für ihn überzeugen konnten, sind nichts weiter als Spielzeug, dass man solange nutzt, bis es kaputt ist, um es dann wegzuwerfen. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Fähigkeiten:</span><br />
Alex ist im Umgang mit Pistolen geübt, denn in der oberen Mittelschicht gehörte es zum guten Ton mit Schuss oder Duellwaffen umgehen zu können. Doch hat Alex seine Schießkünste nicht nur auf den dafür vorgesehenen Plätzen, sondern auch an manchem sich bewegenden Ziel ausprobiert. Aufgrund gewisser Neigungen, sowie seinem Wissenshunger hat Alex ein sehr gutes Langzeitgedächtnis entwickelt. Zuerst hatte er es dafür genutzt, sich alles Wissen, dass er finden konnte einzuverleiben, nutzt er es heutzutage, um sich die persönlichen Schwächen seiner Konkurrenz zu merken und gegebenenfalls gegen sie zu verwenden.  Zusätzlich zu seiner Eigenschaft fast völlig emotionslos zu agieren, hat er im Lauf der Jahre gelernt, sich selbst noch zusätzlich unter Kontrolle zu halten und sich durch das Verhalten anderer Personen nicht provozieren zu lassen. Auch hat Alex im Lauf der Jahre gelernt andere zu überzeugen, sei es mithilfe von Drohungen, Bestechungen oder manchmal sogar reiner Überzeugungskraft. Es ist ihm aber nur schwer möglich, das Vertrauen einer Person außerhalb von Geschäftsbedingungen zu erhalten, denn seine Abneigung gegenüber körperlichem Kontakt und seine Emotionslosigkeit verstören viele Menschen.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Besitz:</span><br />
Industrieverwertungsgesellschaft „Cromtech“<br />
Nachtclub <a href="http://www.artiberlin.de/uploads/images/blogs/25487/3706/thumb_sample_560x560/thumb_sample_560x560_blog_25487_3706_3163.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">"Berghain"</a><br />
<a href="http://files.mercedes-fans.de/images/2009/05/61d255488a2ab061de3ca1c4b38734ef.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Sportwagen</a><br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ausrüstung:</span><br />
Alex besitzt eine teure Wohnung in den oberen Bereichen der mittleren Ebene von Gohmor. Ein Arbeitszimmer, welches gleichzeitig das Zentrum seines kleinen Firmenimperiums darstellt, ein Schlafzimmer mit einem großem Doppelbett, ein großzügig angelegtes Gästezimmer, ein ebenso großzügig angelegtes Wohnzimmer, eine Küche und ein großzügig ausgestattetes Badezimmer. Genauso wie sein teurer, altmodischer Kleidungsstil gehört auch die Ausstattung seiner Wohnung eher in den Bereich einer Antiquitätensammlung. Viele seiner Besucher haben das Gefühl, hundertfünfzig Jahre in die Vergangenheit versetzt worden zu sein, als die unteren Bereiche der mittleren Ebenen von mächtigen Gangsterbossen kontrolliert wurden. Noch heute werden für die Oberschicht Filme über die damaligen Ereignisse produziert und es scheint manchmal so, als ob Alex ebendieser Zeit entsprungen sei. Auch sein Privatwagen für zwei Personen entstammt dieser Zeit und ist heute schon eine Seltenheit auf den Straßen Gohmors. Obwohl das Auto eine Limousine und Antiquität ist, musste Alex keine besonders hohe Summe für diesen hinblättern. Denn der Geschmack der gohmorischen Oberschicht ist so teuer wie sprunghaft. So passiert es sehr schnell, dass ein eben noch hochbeliebter Wagen plötzlich als veraltet und langweilig gilt.<br />
Das einzig wirklich neue an seinen Besitztümern ist eine großkalibrige schwere Pistole aus Truzt.<br />
Aufmerksameren Personen fällt auch manchmal auf, dass Alex sich nach oder wenn die Möglichkeit hat, während eines Gesprächs Notizen mit einem Bleistift auf einem kleinen Notizblock macht. Denn so merkt er sich bestimmte Informationen für spätere Treffen mit den Personen, mit denen er gerade ein Gespräch führt.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Biographie:</span><br />
Alex Cort wurde in den weiter oben gelegenen Bereichen der mittleren Ebenen als ältestes von drei Kindern geboren. Zu seinem persönlichem Glück hatten seine Eltern eine feste Arbeitsstelle. Sein Vater arbeitete als Angestellter bei einem der großen Stromversorger der Makropole, während seine Mutter in einer Anwaltskanzelei als Sekretärin angestellt war. <br />
Mit fünf Jahren wurde Alex wie jedes andere Kind aus den mittleren Ebenen eingeschult und machte von Beginn an einen Großteil seiner Lehrer glücklich. Denn Alex zeigte ein großes Interesse an vielen Fächern und auch seine Noten sahen dementsprechend aus. Obwohl ihr Ältester ein strebsamer Junge war, gab es für seine Eltern doch einige Wehmutstropfen, denn ihr Sohn passte jeweils dann nicht im Unterricht auf, wenn etwas kirchliches behandelt wurde. Außerdem zeigte er laut seinen Lehrern Tendenzen seine Mitschüler durch Bestechung mit Süßigkeiten oder Geld und seine Überzeugungskraft in seinem Sinne zu beeinflussen. Deswegen hatte er immer in seinem Zeugnis eine schlechte Verhaltensnote stehen, denn keiner der Lehrer wollte ein solches dem Imperator nicht gefälliges Benehmen tolerieren. Doch das hinderte Alex nicht daran, es weiter zu tun, denn seine Mitschüler waren für ihn perfekte Testobjekte, an denen er seine rhetorischen Fähigkeiten austesten konnte. Nach seinem Schulabschluss bewarb er sich erfolgreich um einen Arbeitsplatz bei einem alten Juwelier. Bei diesem kümmerte er sich um allen anfallenden Papierkram, denn der Alte zeigte kein sonderliches Interesse daran, sich selbst um die Dokumente zu kümmern. Im Laufe einiger Wochen bemerkte Alex aber einige Unregelmäßigkeiten , bei denen es meist um die Schadensersatzsumme einer Versicherung an den Juwelier ging. Laut den Akten die Alex durchforstete, wurde das Geschäft immer wieder das Ziel räuberischer Überfälle. Da das Dokument äußerst vielversprechend aussah, ließ Alex es eines Abends zufälligerweise mitgehen, um es zu Hause in aller Ruhe zu analysieren. Es stellte sich heraus, dass der alte Mann immer wieder das Opfer von Überfällen wurde, denn anscheinend war sein Geschäft ein beliebtes Zielobjekt für die vielen Verbrecher der unteren Ebenen. Als er eine Woche später nach seiner Arbeitszeit zum Juweliersgeschäft zurückkehrte, bemerkte er, wie einige höchst verdächtig wirkende Männer sich dem Geschäft näherten. Alex schlich sich vorsichtig zu einem der Ladenfenster und riskierte einen Blick hinein. Die Verdächtigen waren mit dem alten Mann in den hinteren Teil des Ladens gegangen und so schlich Alex sich vorsichtig ein Stück in den Laden. Er belauschte die Männer und hörte aus ihrem Gespräch heraus, dass der alte Juwelier mit den Unbekannten zusammenarbeitete. Er gab ihnen den Schmuck, sie fesselten ihn dann, damit es auf jeden Fall wie ein Raubüberfall aussehen würde und verschwanden dann wieder. Wenn er dann später von der Polizei befreit wurde, bekam er von der Versicherung in der Höhe des verschwundenen Schmucks Geld und kassierte auch noch einen Teil des Geldes, welches die auf dem Schwarzmarkt verkauften Schmuckstücke einbrachten. Nachdem er dies erfahren hatte, verschwand Alex wieder aus dem Laden und wartete ab, bis die Fremden wieder verschwunden waren. Direkt nachdem sie weg waren, ging er selbst wieder in den Laden und setzte seinen Vorgesetzten mit dessen Taten unter Druck. Alex überzeugte den Juwelier davon, ihn als seinen Erben einzusetzen, da sonst die Polizei einige äußerst unangenehme Dinge erfahren würde. Der Juwelier stimmte zu, aus Angst seinen Lebensabend in einem Gefängnis verbringen zu müssen. Doch diese Befürchtung erwies sich als unbegründet, denn er starb wenige Wochen später friedlich in seinem Bett. So vermerkten es zumindest die chronisch überlastete Polizeibeamten, die aufgrund ihres Dauerstresses nicht bemerkten, dass eines der Kissen des Bettes fehlte. Alex Cort wurde daraufhin Erbe des Geschäfts, doch er verkaufte schon wenige Jahre später den Laden mitsamt dem ganzen Schmuck, um kurz danach mit einigen Jugendfreunden die „Industrieverwertungsgesellschaft Cromtech“ zu gründen. Die folgenden Jahre lebte er äußerst sparsam, denn die Einnahmen waren anfangs äußerst spärlich und das, obwohl er und seine Freunde zumindest in diesem Stadtteil Gohmors ein neues Geschäftsmodell angestoßen hatten. Anfangs nur mit leichtem Gerät und selbst bewaffnet stießen sie in weiter außen gelegene Teile der Makropole vor, um dort die Hinterlassenschaften der Industrie zu durchkämmen und nach wertvollen Rohstoffen zu suchen.<br />
Anfangs war die Arbeit für alle von ihnen äußerst nervenaufreibend, denn man konnte sich nie sicher sein, dass die Gangs sich mit ihren willkürlich festgelegten Durchgangsgebühren zufrieden gaben, oder dass vielleicht nicht doch in einer Häuserruine sich eine Gruppe Mutanten angesiedelt hatte. Doch eines Tages fanden sie eine alte Lagerhalle aus der Zeit vor dem Krieg der Häuser, die anscheinend während ebendieses Krieges mit Schutt bedeckt und später einfach mit Häusern überbaut worden war. Doch jetzt wohnte niemand mehr in diesen Häusern und den jungen Männern um Alex gehörten die fein säuberlich gestapelten Kupfer und Zinnbarren. Nachdem sie diesen Schatz an eine Abnehmerfirma verkauft hatten, zogen sie sich bis auf Alex aus dem gefährlichen Geschäft des Rohstoffsuchens zurück und bauten sich eine beschauliche Existenz mit Familie, Wohnung und kleinem Geschäft auf. Doch Alex konnte und wollte nicht aufhören, jetzt, wo die Möglichkeit bestand, das ganz große Vermögen zu machen. In den folgenden Jahren knüpfte er immer wieder Kontakte mit „Spähern“, die ihm verrieten, wo man am besten alten Industrieschrott abbauen konnte. Gleichzeitig hatte er es schon bald nicht mehr nötig, selbst zu arbeiten, sondern beschäftigte ein Heer von Slumbewohnern in seinen Diensten. Je reicher er wurde, desto mehr Spezialgerät konnte er sich zulegen und desto eher stellte er jetzt Menschen aus den mittleren Ebenen ein, die die Abbaumaschinen bedienen konnten. Gleichzeitig stieg auch die Papierarbeit, sodass Alex den Buchhalter Jeranus Clerk einstellte. Da er sich gleichzeitig aber auch durch seinen steigenden Reichtum immer neuen Bedrohungen ausgesetzt sah und nicht entführt werden wollte, stellte Alex nach und nach seine Leibwache unter der Führung des Hünen Artjom auf. Sein größter Coup gelang ihm, als er eine konkurrierende Firma von ihren Zugangsmöglichkeiten zu den Slums Stück für Stück abschnitt und sie schließlich übernahm.<br />
Da er seit seit seiner Jugend die Gangsterfilme liebte, die sich im Gohmor der großen Bandenkriege vor über 150 Jahren abspielten, kleidete er sich immer mehr wie die Menschen zu der damaligen Zeit, kaufte sich einen alte Limousine aus der damaligen Zeit und hatte schlussendlich die Idee, einen Club aufzubauen, der im Aufbau den damaligen Clubs glich. Eine sehr unsichere Investition, wie ihm einige Jahre später auffiel, denn nicht jeder interessierte sich groß für die damalige Zeit. Doch Alex ignorierte diese Tatsache und baute einen teuren Nachtclub, in dem eine Jazz Band spielte und auf dessen Bühne junge Tänzerinnen auftraten, welche teilweise auch nebenbei noch als Escortgirls arbeiteten. Doch das Wagnis lohnte sich, in den folgenden Monaten und Jahren wurde sein Club von vielen, besser betuchten Menschen der oberen Mittelschicht und der Oberschicht besucht. Denn der Ruf des Exotischen und leicht Verruchten begeisterte die Menschen, auch wenn die meisten schon Anfang dreißig oder älter waren.<br />
Eigentlich war Alex sehr zufrieden mit seinem bisherigen Leben und er hatte die Idee, seine Macht weiter in die Slums zu strecken und darüber hinaus... Denn wie er festgestellt hatte, gab es in der Wüste außerhalb der Aschehalden von Gohmor viele kleinere, zum Teil verlassene Bergwerkseinrichtungen. Ihm war klar, dass nicht alle aufgrund der Erschöpfung der Erzadern sondern des öfteren auch aufgrund der räuberischen Nomaden aufgegeben worden waren. Doch noch ehe er sich an die Arbeit machen konnte, um nach den passenden Anlagen zu suchen, entstanden an anderer Stelle neue Probleme. In den Slums, war eines der Gangreiche zusammengebrochen und hatte viele kleinere Erben übriggelassen. Zu Alex Pech wurden alle Zufahrtsstraßen, die seine Transporter benötigten, um in die Ausläufer der Makropole zu fahren, von einer Gang kontrolliert, die sich erdreistete, ihm den Durchgang zu verbieten. Leider verfügte er in diesem Moment nicht über genügend Geld, um das Problem mit Söldnern zu lösen, weswegen er sich in der nächsten Zeit etwas einfallen lassen müsste. Und es kam noch schlimmer, denn aus Gründen die er nicht kannte, verschwanden zur gleichen Zeit immer wieder einige seiner Mädchen aus dem Nachtclub und als ob das noch nicht genug wäre, hatte es auch schon eine Entführung gegeben, bei der ein Manager irgend eines kleinen Kosmetikkonzerns verschwunden war. Kurze Zeit später hatte er auch noch Drohbriefe erhalten, in dem ihm gedroht wurde, selbst entführt zu werden. Unterschrieben waren diese Schreiben mit den Worten: die gläubigen Diener der Extase und Freuden. Allein schon die Polizeiermittlungen hatten das Eis, auf dem er wandelte immer, dünner werden lassen, doch jetzt hatte er das Gefühl, dass ihm das Wasser schon bis zum Hals reichte. Er musste etwas dagegen tun und die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen um sich selbst zu retten.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><a href="http://de.playstation.com/media/JFpvHdaD/Lazarevic_render.JPG" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Artjom Jegorowitsch</a>:</span> (der „Schneebär“)<br />
Alter: 35 Standardjahre<br />
Größe: 1,95m<br />
Artjom ist der Anführer der Leibwachen von Alex. Er stammt aus der Föderalen Union und hatte dort in der Armee gedient. Während einer Übung in den dortigen Streitkräften platzte der Brennstoffbehälter des Flammenwerfers in seinem Trupp und überschüttete alle Soldaten mit brennendem Promethium. Zu seinem Unglück wurde dabei seine rechte Gesichtshälfte schwer in Mitleidenschaft gezogen und er aufgrund seiner schweren Verletzung aus der Armee ausgemustert. Da er wegen seiner Verletzung monatelang nicht arbeiten konnte, wurde er irgendwann von den Behörden in den Akten als arbeitsunwillig gekennzeichnet und ihm wurden viele Rechte eines Bürgers der Föderalen Union aberkannt. Daraufhin emigrierte er nach Gohmor, wo er schon nach kurzer Zeit von Alex Cort als persönlichem Chef seiner Leibwache eingestellt wurde.<br />
Er nutzt den gleichen Kleidungsstil wie sein Vorgesetzter, wenn auch nicht in solch einer guten Qualität. Unter dieser Kleidung trägt er, falls die Gefahr besteht, dass es zu Kampfhandlungen kommt eine ideal an seinen Körper angepasste Schussweste. Für Feuergefechte wurden er wie auch das restliche Sicherheitsteam mit Maschinenpistolen vom Typ Komet Vector mit Rotpunktvisieren ausgerüstet. Für das Vertrauen seines Vorgesetzten in ihn, sein relativ hohes Gehalt und eine Privatwohnung in den besseren Bereichen der mittleren Ebene für sich und seine Freundin Natascha dankt er Alex mit bedingungslosen Gehorsam. Eine Eigenschaft, die Alex schätzt und die viele der Bewohner der Föderalen Union aufweisen.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Restliches Sicherheitspersonal:</span> (der „Lächler“, der „Mechaniker“, der “Alte“, „Drei-Finger-Rob“, der „Professor“)                                              <br />
Anzahl: 5 Mann                             <br />
Diese Männer stellen den Rest der Leibwache von Alex Cort. Sie setzen sich ausschließlich aus ehemaligen Mitgliedern der PVS Polizei zusammen. Männern, die viele Jahre ihres Lebens für die gohmorische Sicherheit arbeiteten und nun Veteranen sind, die sich in den unteren Bereichen der mittleren Ebenen bestens auskennen. Die meisten kündigten nach einiger Zeit, denn sie erhofften sich als Sicherheitsmänner ein höheres Einkommen, doch viele von ihnen scheiterten, denn sie hatten oftmals nicht die passenden Kontakte. Doch auf Alex Befehl hin rekrutierte Artjom fünf dieser Männer, denn der Geschäftsmann hatte gemerkt, dass diese ehemaligen Polizisten perfekt für seine Sicherheit geeignet waren. Nun arbeiten sie für Alex, tragen die selbe Kleidung und die selben Waffen wie Artjom und sind ihm genauso treu ergeben wie ihr Vorgesetzter, denn Alex hatte auch ihnen aus einer misslichen Lage geholfen. Und auch ihnen besorgte Alex bessere Wohnungen für sie und ihre Familien, um sich so ihrer Loyalität sicher sein zu können.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><a href="http://images.zeit.de/kultur/musik/2009-10/van-dyke-parks/van-dyke-parks-540x304.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Jenarus Clerk</a>:</span><br />
Alter: 55 Standardjahre<br />
Größe: 1,7m<br />
Jeranus Clerk arbeitet schon seit vielen Jahren für Alex Cort als Buchhalter. Er erfüllt alle ihm aufgetragenen Aufgaben zügig, ausführlich und, was sein Arbeitgeber besonders schätzt, auch noch sehr diskret. Es ist dabei egal, ob es um eine frisierte Steuererklärung geht oder um zu vertuschende Schmiergelder, Jeranus wird es schaffen. Da Alex allein schon aus Gründen der Vorsicht seine Leibwachen besser bezahlt, damit diese auf jeden Fall zu ihm halten, wollte er dies auch bei Jenarus tun. Doch dieser ließ sich nicht mit Geld bestechen und genauso wenig überreden, auf jeden Fall bis ins hohe Alter für Alex zu arbeiten. Aus Angst, dass der alte Buchhalter ihn während eines Verhörs durch die Polizei gleich verriet, begann Alex damit, das Leben seines Buchhalters ausspionieren zu lassen. So fand er schon nach kurzer Zeit heraus, dass Jenarus Frau seit einigen Jahren an einem schweren Nierenleiden erkrankt war. Linderung würde nur eine Ersatzniere schaffen, aber wie es so oft war, landete die Frau des Buchhalters weiter hinten auf den Wartelisten des Krankenhauses. Jenarus hatte zwar große Angst, dass seine Frau ihrer Krankheit erliegen würde, er war aber nicht bereit Organe aus der Unterstadt zu kaufen, da er glaubte, dass diese unter medizinisch äußerst fragwürdigen Umständen entfernt worden waren  und deswegen höchstwahrscheinlich mit Keimen und gefährlichen Bakterien durchsetzt waren. Während eines Gespräches zwischen Alex und Jeranus erzähle dieser nach einigen freundlichen Fragen von seiner Frau. Alex versprach alles zu tun, was nötig wäre um ihr Leben zu retten. Durch einige geschickt verteilte Schmiergelder galt Jeranus Gattin auf einmal als Notfallpatient und sie bekam eine neue Niere. So erkaufte sich Alex Jeranus Treue, denn der alte Mann hat nicht vergessen, was sein Arbeitgeber in der Stunde seiner größten persönlichen Not für ihn getan hatte.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Name:</span> Alex Cort<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Rasse:</span> Mensch<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Alter:</span> 39 Standardjahre<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Größe:</span> 1,84m<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Herkunft:</span> Koron III<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Zugehörigkeiten:</span> sich selbst<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Aussehen:</span> hellblondes Haar, bleiche farblose Augen, unauffälliges Gesicht, Alterslos, schmale Lippen, leise und ruhige Stimme<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Charakter:</span> höflich distanziert, kalt, emotionslos, taktierend, kein Verständnis für Witze, hasst engen körperlichen Kontakt<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Fähigkeiten:</span> geübter Pistolenschütze, schwer zu provozieren, überzeugend, gutes Langzeitgedächtnis, unfähig engere Beziehungen aufzubauen<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kleidung:</span> weißes Hemd, dunkelblaue Krawatte, hellbrauner Anzug, Lederschuhe von guter Qualität, in der Öffentlichkeit außerdem noch einen dunkelbraunen Fedora, dunkelbraunen knielangen Trenchcoat, teure Lederhandschuhe<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ausrüstung:</span> <a href="http://pnmedia.gamespy.com/planetcoh.gamespy.com/images/history/colt1911.gif" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">halbautomatische Pistole</a> , mehrere Reservemagazine, Feuerzeug, Zigarettenetui, Notizblock, Terminkalender, Füllfederhalter<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Fahrzeug:</span> <a href="http://files.mercedes-fans.de/images/2009/05/61d255488a2ab061de3ca1c4b38734ef.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Sportwagen</a><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Konto:</span> 8000 Schekel zur sofortigen Verfügung, weiteres Geld auf diversen Bankkonten und als Reserve in Immobilien vorhanden]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Aurelius Fédon]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=906</link>
			<pubDate>Mon, 12 Nov 2012 11:47:00 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=259"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://koron3.de/showthread.php?tid=906</guid>
			<description><![CDATA[<img src="http://i.ytimg.com/vi/YFJ8aXIi9-w/0.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 0.jpg]" class="mycode_img" /><br />
(Fédon kurz vor seiner Entlassung...<br />
Das Bild habe ich einfach bei Google gefunden, und zwar auf dieser Website:<br />
<a href="http://article.wn.com/view/2010/05/07/Saving_Private_Ryan_Bluray_Review/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://article.wn.com/view/2010/05/07/Sa...ay_Review/</a><br />
Genauer:<br />
<a href="http://i.ytimg.com/vi/YFJ8aXIi9-w/0.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://i.ytimg.com/vi/YFJ8aXIi9-w/0.jpg</a> )<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Name: </span>Aurelius Fédon<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Alter:</span> 55 Standardjahre<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Rasse:</span> Mensch<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Geburtsort:</span> Anissim IV<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Größe:</span> Ungefähr 1,80<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Klasse:</span> Söldner/normaler Bewohner<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Gesinnung:</span> Fédon ist imperialer Bürger, steht einigen xenoiden Rassen jedoch nicht feindlich gegenüber...Ob er wirklich loyal ist, wird die Zeit zeigen.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Aussehen:</span> <br />
Aurelius Fégon ist ein eher zurückhaltender Typ...Er ist mit seinen 1,80 kein auffallender Mann, ebenso wenig durch sein Körpergewicht.<br />
Er trägt längere, dunkelbraune Haare, die über seine Stirn fallen, und ihm einen geheimnisvollen Wesenszug geben.<br />
Das wohl auffallendste Merkmal sind seine Augen. Sie wirken bedrohlich und musternd, werden an manchen Tagen durch tiefe Augenringe verdunkelt. Die Farbe seiner Augen ist hellblau. <br />
Aurelius ist oft sehr blass, dass für die Bewohner einer Wüstenwelt, wie Anissim IV eine ist, sehr ungewöhnlich scheint. Diese Blässe jedoch zeigt auf, in welchem Zustand sich Aurelius befindet...<br />
Er trägt gerne einen Drei-Tage Bart, der ihn etwas rustikal wirken lässt. <br />
Über sein kantiges Kinn zieht sich die Narbe einer unsauber vernähten Schnittwunde, die zu groß ist, als das sie ein einfacher Rasierunfall gewesen sein kann. Er zog sich jene Verwundung zu, als er, zusammen mit dem Wüstenkorps gegen die Ork-Stämme des Mondes Ivius kämpfte...<br />
Aurelius ist ein depressiver Mann, der dann und wann Geld ausgibt, um Alkohol oder Tabletten gegen Depression zu bekommen...<br />
Er trägt meistens braune, oder weiße Hemden, einfache Hosen und alte Wanderschuhe...Da ihm schnell, wie vielen Bewohnern der Wüstenwelten des Imperiums kalt werden kann, weil sie selbst höhere Temperaturen schon für kühl empfinden, trägt er lange, braune, abgenutzte Mäntel.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Charakter:</span><br />
Aurelius ist zurückhaltend...Nicht, weil er schwach ist, sondern weil er glaubt, aus seinem bisherigen Leben die Lehre gewonnen zu haben, durch Zurückhaltung Stärke zum Ausdruck zu bringen. <br />
Er ist unscheinbar, hält sich zurück und beobachtet lieber, als sich selbst sofort und unüberlegt ins Gemenge zu stürzen. Seiner Zurückhaltung entsprechend ist er auch recht bescheiden und kann mit erstaunlich wenig auskommen.<br />
Früher, vor den großen Schicksalsschlägen, die er erleiden musste, war Aurelius gerne für seine Geschichten bekannt, die er an den Lagerfeuern, oder in den Kneipen seiner alten Heimat erzählte. Inzwischen, und, durch die neue Umgebung Korons ist diese Eigenschaft von ihm in den Hintergrund getreten...Doch sollte er neue Freunde finden, oder Wege aus seiner depressiven Haltung entdecken, so könnte in ihm der alte Erzähler wieder erwachen...<br />
Fédon beobachtet lange, bevor er handelt. Das macht ihn zu einem hervorragenden Taktiker und einem Mann mit gutem Orientierungssinn.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Biographie:</span><br />
Aurelius Fédon wurde auf Anissim IV, einer großen, weiten und rustikalten Wüstenwelt geboren. Dort heben sich große Makropolen mitten in der leblosen und heißen Wüste in die Höhe, und in einer solchen wuchs er auf. Er wurde in der Makropole Shea geboren, zog jedoch in die Makropole Stio um, als er mit 23 heiratete.<br />
Aurelius begann sein berufliches Leben als Künstler, der schnell im gesamten Sonnensystem "Anissim" einen guten, wenn nicht gar hervorragenden Ruf erlang. Dann kam der große Kreuzzug durch die Sterne des Marcellus-Sternenhaufens, und die Welt Anissim IV, die größte in ihrem System, wurde aufgerufen, einige Regimenter für die imperiale Armee auszuheben. So entstand das Wüstenkorps von Anissim, in das auch Aurelius eingezogen wurde. Aurelius wollte nicht kämpfen...Er hatte geheiratet, und eine Tochter. Er wollte die beiden nicht verlassen, er wollte nicht für oder auf Welten kämpfen, deren Namen er nie zuvor gehört hatte. <br />
Doch er musste gehen...<br />
20 Jahre lang zog das Wüstenkorps mit Regimentern aus Cadia und anderen Welten kämpfend durch den Sternenhaufen. Aurelius ist kein Kriegsheld...Würde er über seine Erlebnisse berichten, so würde er nur von Grabenkämpfen, trostlosen Lazaretten, tödlichen Straßenschlachten, giftigen Dschungeln, selbstmörderischen Landungen und endlosen Märschen berichten. Er verlor viele Freunde während jener Kämpfe...<br />
Anissim IV wurde schließlich, kurz bevor Aurelius hätte zurückkehren können, von seltsamen Kreaturen überfallen, deren Name das einzige ist, dass Fédon von ihnen kennt...Tyraniden.<br />
Er wurde gerade zum Zugführer ernannt, als ihn die Nachricht erreichte, die gesamte Welt Anissim IV sei untergegangen...Seine Frau und sein Kind seien tot. Aurelius blieb keine Zeit für Trauer...Das Wüstenkorps landete auf Virgo V, und Fédons Zug wurde ausgesandt, ein Dorf zu besetzen. Als die acht Männer, darunter Fédon, das Dorf erreichten, wurden sie von gewaltigem Sperrfeuer überrascht. Alle starben...Alle, bis auf einen...Der einzige Überlebende war Fédon...Er macht sich bis heute Vorwürfe für den Tod seiner Kameraden, ebenso, wie er um seine vernichtete Familie trauert.<br />
Er wurde ehrenvoll aus dem Wüstenkorps entlassen, und machte die Kneipen und Bars einiger Welten unsicher...Er rutschte ab, wurde einige Male von örtlichen Polizeieinheiten wegen Schlägereien oder öffentlichen Ärgernissen verhaftet und verurteilt. Er nimmt seit Jahren Tabletten gegen Depressionen, trinkt und es scheint, als ob er mit jedem Tag mehr und mehr in die persönliche Vereinsamung abrutscht. Obwohl dieser Zustand seit einigen Jahren, bis heute, anhält, hat sich Fédon inzwischen einen Namen als guter Söldner gemacht. Er vertraut niemandem mehr, und es scheint schwierig, in ihm einen Freund zu sehen...Stetig hofft er, diese seltsame Rasse, diese Wesen, die er als Tyraniden kennt, eines Tages bekämpfen zu können...Als Rache, für seine Familie. Bis dahin wird er alles tun, um jenen Tyraniden näher zu kommen, und trägt deshalb auch immer wieder Geschichtliche Werke mit sich herum. Doch diese sind äußerst schweigsam, was die Tyraniden anbelangt, und an schlechten Tagen, wenn Fédon wieder getrunken hat, oder durch Tabletten benommen ist, zweifelt er sogar an der Existenz dieser seltsamen, geheimnisumwitterten Rasse... Inzwischen ist seine Entlassung aus der Imperialen Armee zehn Jahre her...In jenen zehn Jahren hat er wie geschrieben viel getrunken und Ärger bereitet. Schließlich heuerte er auf einigen Piratenschiffen an, erledigte einige Raubüberfälle und arbeitete auch schon für Xenoide Lebensformen...Letztendlich arbeitet er nun als Söldner, dessen wirkliche Karriere bald sieben Jahre andauert. Er musste irgendwie überleben...Und niemand möchte noch einen depressiven, gleichgültigen und gefährlich wirkenden Mann einstellen...Niemand außer jenen, die selbst solche Eigenschaften besitzen, oder ihrer benötigen.<br />
Er kommt nun nach Koron in der Hoffnung, seinen Zielen näher zu kommen, vielleicht Frieden zu finden, obwohl er jene Hoffnung so gut wie aufgegeben hat, und natürlich, um ein wenig Geld zu machen...<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Fähigkeiten:</span><br />
Aurelius ist ein begnadeter Künstler, hat aber schon dreißig Jahre nicht mehr in diesem Beruf gearbeitet. Er kann, wie geschrieben, Geschichten erzählen, als würden jene tatsächlich gerade in dem Moment passieren, in dem er von ihnen berichtet. <br />
In zwanzig Jahren Krieg erlernte Fédon auch Einiges, was den Krieg anbelangt. Er ist ein sehr guter Taktiker, besitzt einen Orientierungssinn, der seinesgleichen sucht und kommt mit wenigen Dingen aus. <br />
Außerdem schreibt er gerne, doch Schriftsteller möchte er gewiss nicht mehr werden...Das Schreiben ist eine Therapie für ihn, doch zählt jene Fähigkeit auch nur zu jenen unerfüllten und zerstörten Träumen.<br />
Die Menschen sehen in ihm gerne eine Gefahr, weil er Personen mit seinen grimmigen, hellblauen Augen mustert, und sich schnell ein erschreckend treffendes Urteil über sie macht.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ausrüstung:</span><br />
Fédon trägt nicht viel bei sich...Er hat immer einen, aus Metall gearbeiteten Langdolch bei sich, der das Markenzeichen des Wüstenkorps ist, bei dem er lange diente...Ansonsten besitzt er ein längliches, veraltetes Scharfschützengewehr, dass er vor Jahren einem versoffenen Obdachlosen auf einer dreckigen Makropolwelt abgekauft hatte. Er nutzt es seit jenem Tag für seine Arbeit als Söldner...Es ist kein wirklich gutes Gewehr, doch Aurelius kennt es, und weiß, wohl besser als andere, wie man es zu benutzen hat.<br />
Auch trägt er, wenn auch versteckt, einen kleinen Orden, das Ehrenabzeichen des Wüstenkorps mit sich...Es ist ein seltenes Stück, und ein Glücksbringer für ihn.<br />
Ansonsten besitzt er nur einige alte Bücher über Kunst und späte imperiale Geschichte...<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Signatur:</span><br />
Name: Aurelius Fédon<br />
Alter: 55 Standardjahre<br />
Größe: ungefähr 1,80<br />
Zugehörigkeit: Sich selbst am nächsten...<br />
Aussehen: Blass, lange braune Haare, etwas zurückhaltende Erscheinung, jedoch nicht  klein oder unscheinbar, Augenringe meist vorhanden, hellblaue, aber grimmige Augen<br />
Kleidung: Meist Hemden und längere, wärmende Mäntel<br />
Ausrüstung: altes Scharfschützengewehr, Langdolch des Wüstenkorps, eine Ehrenmedallie des Wüstenkorps, ein Buch namens: Historica Imperii, sowie verschiedene Abhandlungen über Kunst, persönliche Aufzeichnungen.<br />
Konto: 250 Schekel]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://i.ytimg.com/vi/YFJ8aXIi9-w/0.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 0.jpg]" class="mycode_img" /><br />
(Fédon kurz vor seiner Entlassung...<br />
Das Bild habe ich einfach bei Google gefunden, und zwar auf dieser Website:<br />
<a href="http://article.wn.com/view/2010/05/07/Saving_Private_Ryan_Bluray_Review/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://article.wn.com/view/2010/05/07/Sa...ay_Review/</a><br />
Genauer:<br />
<a href="http://i.ytimg.com/vi/YFJ8aXIi9-w/0.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://i.ytimg.com/vi/YFJ8aXIi9-w/0.jpg</a> )<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Name: </span>Aurelius Fédon<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Alter:</span> 55 Standardjahre<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Rasse:</span> Mensch<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Geburtsort:</span> Anissim IV<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Größe:</span> Ungefähr 1,80<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Klasse:</span> Söldner/normaler Bewohner<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Gesinnung:</span> Fédon ist imperialer Bürger, steht einigen xenoiden Rassen jedoch nicht feindlich gegenüber...Ob er wirklich loyal ist, wird die Zeit zeigen.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Aussehen:</span> <br />
Aurelius Fégon ist ein eher zurückhaltender Typ...Er ist mit seinen 1,80 kein auffallender Mann, ebenso wenig durch sein Körpergewicht.<br />
Er trägt längere, dunkelbraune Haare, die über seine Stirn fallen, und ihm einen geheimnisvollen Wesenszug geben.<br />
Das wohl auffallendste Merkmal sind seine Augen. Sie wirken bedrohlich und musternd, werden an manchen Tagen durch tiefe Augenringe verdunkelt. Die Farbe seiner Augen ist hellblau. <br />
Aurelius ist oft sehr blass, dass für die Bewohner einer Wüstenwelt, wie Anissim IV eine ist, sehr ungewöhnlich scheint. Diese Blässe jedoch zeigt auf, in welchem Zustand sich Aurelius befindet...<br />
Er trägt gerne einen Drei-Tage Bart, der ihn etwas rustikal wirken lässt. <br />
Über sein kantiges Kinn zieht sich die Narbe einer unsauber vernähten Schnittwunde, die zu groß ist, als das sie ein einfacher Rasierunfall gewesen sein kann. Er zog sich jene Verwundung zu, als er, zusammen mit dem Wüstenkorps gegen die Ork-Stämme des Mondes Ivius kämpfte...<br />
Aurelius ist ein depressiver Mann, der dann und wann Geld ausgibt, um Alkohol oder Tabletten gegen Depression zu bekommen...<br />
Er trägt meistens braune, oder weiße Hemden, einfache Hosen und alte Wanderschuhe...Da ihm schnell, wie vielen Bewohnern der Wüstenwelten des Imperiums kalt werden kann, weil sie selbst höhere Temperaturen schon für kühl empfinden, trägt er lange, braune, abgenutzte Mäntel.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Charakter:</span><br />
Aurelius ist zurückhaltend...Nicht, weil er schwach ist, sondern weil er glaubt, aus seinem bisherigen Leben die Lehre gewonnen zu haben, durch Zurückhaltung Stärke zum Ausdruck zu bringen. <br />
Er ist unscheinbar, hält sich zurück und beobachtet lieber, als sich selbst sofort und unüberlegt ins Gemenge zu stürzen. Seiner Zurückhaltung entsprechend ist er auch recht bescheiden und kann mit erstaunlich wenig auskommen.<br />
Früher, vor den großen Schicksalsschlägen, die er erleiden musste, war Aurelius gerne für seine Geschichten bekannt, die er an den Lagerfeuern, oder in den Kneipen seiner alten Heimat erzählte. Inzwischen, und, durch die neue Umgebung Korons ist diese Eigenschaft von ihm in den Hintergrund getreten...Doch sollte er neue Freunde finden, oder Wege aus seiner depressiven Haltung entdecken, so könnte in ihm der alte Erzähler wieder erwachen...<br />
Fédon beobachtet lange, bevor er handelt. Das macht ihn zu einem hervorragenden Taktiker und einem Mann mit gutem Orientierungssinn.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Biographie:</span><br />
Aurelius Fédon wurde auf Anissim IV, einer großen, weiten und rustikalten Wüstenwelt geboren. Dort heben sich große Makropolen mitten in der leblosen und heißen Wüste in die Höhe, und in einer solchen wuchs er auf. Er wurde in der Makropole Shea geboren, zog jedoch in die Makropole Stio um, als er mit 23 heiratete.<br />
Aurelius begann sein berufliches Leben als Künstler, der schnell im gesamten Sonnensystem "Anissim" einen guten, wenn nicht gar hervorragenden Ruf erlang. Dann kam der große Kreuzzug durch die Sterne des Marcellus-Sternenhaufens, und die Welt Anissim IV, die größte in ihrem System, wurde aufgerufen, einige Regimenter für die imperiale Armee auszuheben. So entstand das Wüstenkorps von Anissim, in das auch Aurelius eingezogen wurde. Aurelius wollte nicht kämpfen...Er hatte geheiratet, und eine Tochter. Er wollte die beiden nicht verlassen, er wollte nicht für oder auf Welten kämpfen, deren Namen er nie zuvor gehört hatte. <br />
Doch er musste gehen...<br />
20 Jahre lang zog das Wüstenkorps mit Regimentern aus Cadia und anderen Welten kämpfend durch den Sternenhaufen. Aurelius ist kein Kriegsheld...Würde er über seine Erlebnisse berichten, so würde er nur von Grabenkämpfen, trostlosen Lazaretten, tödlichen Straßenschlachten, giftigen Dschungeln, selbstmörderischen Landungen und endlosen Märschen berichten. Er verlor viele Freunde während jener Kämpfe...<br />
Anissim IV wurde schließlich, kurz bevor Aurelius hätte zurückkehren können, von seltsamen Kreaturen überfallen, deren Name das einzige ist, dass Fédon von ihnen kennt...Tyraniden.<br />
Er wurde gerade zum Zugführer ernannt, als ihn die Nachricht erreichte, die gesamte Welt Anissim IV sei untergegangen...Seine Frau und sein Kind seien tot. Aurelius blieb keine Zeit für Trauer...Das Wüstenkorps landete auf Virgo V, und Fédons Zug wurde ausgesandt, ein Dorf zu besetzen. Als die acht Männer, darunter Fédon, das Dorf erreichten, wurden sie von gewaltigem Sperrfeuer überrascht. Alle starben...Alle, bis auf einen...Der einzige Überlebende war Fédon...Er macht sich bis heute Vorwürfe für den Tod seiner Kameraden, ebenso, wie er um seine vernichtete Familie trauert.<br />
Er wurde ehrenvoll aus dem Wüstenkorps entlassen, und machte die Kneipen und Bars einiger Welten unsicher...Er rutschte ab, wurde einige Male von örtlichen Polizeieinheiten wegen Schlägereien oder öffentlichen Ärgernissen verhaftet und verurteilt. Er nimmt seit Jahren Tabletten gegen Depressionen, trinkt und es scheint, als ob er mit jedem Tag mehr und mehr in die persönliche Vereinsamung abrutscht. Obwohl dieser Zustand seit einigen Jahren, bis heute, anhält, hat sich Fédon inzwischen einen Namen als guter Söldner gemacht. Er vertraut niemandem mehr, und es scheint schwierig, in ihm einen Freund zu sehen...Stetig hofft er, diese seltsame Rasse, diese Wesen, die er als Tyraniden kennt, eines Tages bekämpfen zu können...Als Rache, für seine Familie. Bis dahin wird er alles tun, um jenen Tyraniden näher zu kommen, und trägt deshalb auch immer wieder Geschichtliche Werke mit sich herum. Doch diese sind äußerst schweigsam, was die Tyraniden anbelangt, und an schlechten Tagen, wenn Fédon wieder getrunken hat, oder durch Tabletten benommen ist, zweifelt er sogar an der Existenz dieser seltsamen, geheimnisumwitterten Rasse... Inzwischen ist seine Entlassung aus der Imperialen Armee zehn Jahre her...In jenen zehn Jahren hat er wie geschrieben viel getrunken und Ärger bereitet. Schließlich heuerte er auf einigen Piratenschiffen an, erledigte einige Raubüberfälle und arbeitete auch schon für Xenoide Lebensformen...Letztendlich arbeitet er nun als Söldner, dessen wirkliche Karriere bald sieben Jahre andauert. Er musste irgendwie überleben...Und niemand möchte noch einen depressiven, gleichgültigen und gefährlich wirkenden Mann einstellen...Niemand außer jenen, die selbst solche Eigenschaften besitzen, oder ihrer benötigen.<br />
Er kommt nun nach Koron in der Hoffnung, seinen Zielen näher zu kommen, vielleicht Frieden zu finden, obwohl er jene Hoffnung so gut wie aufgegeben hat, und natürlich, um ein wenig Geld zu machen...<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Fähigkeiten:</span><br />
Aurelius ist ein begnadeter Künstler, hat aber schon dreißig Jahre nicht mehr in diesem Beruf gearbeitet. Er kann, wie geschrieben, Geschichten erzählen, als würden jene tatsächlich gerade in dem Moment passieren, in dem er von ihnen berichtet. <br />
In zwanzig Jahren Krieg erlernte Fédon auch Einiges, was den Krieg anbelangt. Er ist ein sehr guter Taktiker, besitzt einen Orientierungssinn, der seinesgleichen sucht und kommt mit wenigen Dingen aus. <br />
Außerdem schreibt er gerne, doch Schriftsteller möchte er gewiss nicht mehr werden...Das Schreiben ist eine Therapie für ihn, doch zählt jene Fähigkeit auch nur zu jenen unerfüllten und zerstörten Träumen.<br />
Die Menschen sehen in ihm gerne eine Gefahr, weil er Personen mit seinen grimmigen, hellblauen Augen mustert, und sich schnell ein erschreckend treffendes Urteil über sie macht.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ausrüstung:</span><br />
Fédon trägt nicht viel bei sich...Er hat immer einen, aus Metall gearbeiteten Langdolch bei sich, der das Markenzeichen des Wüstenkorps ist, bei dem er lange diente...Ansonsten besitzt er ein längliches, veraltetes Scharfschützengewehr, dass er vor Jahren einem versoffenen Obdachlosen auf einer dreckigen Makropolwelt abgekauft hatte. Er nutzt es seit jenem Tag für seine Arbeit als Söldner...Es ist kein wirklich gutes Gewehr, doch Aurelius kennt es, und weiß, wohl besser als andere, wie man es zu benutzen hat.<br />
Auch trägt er, wenn auch versteckt, einen kleinen Orden, das Ehrenabzeichen des Wüstenkorps mit sich...Es ist ein seltenes Stück, und ein Glücksbringer für ihn.<br />
Ansonsten besitzt er nur einige alte Bücher über Kunst und späte imperiale Geschichte...<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Signatur:</span><br />
Name: Aurelius Fédon<br />
Alter: 55 Standardjahre<br />
Größe: ungefähr 1,80<br />
Zugehörigkeit: Sich selbst am nächsten...<br />
Aussehen: Blass, lange braune Haare, etwas zurückhaltende Erscheinung, jedoch nicht  klein oder unscheinbar, Augenringe meist vorhanden, hellblaue, aber grimmige Augen<br />
Kleidung: Meist Hemden und längere, wärmende Mäntel<br />
Ausrüstung: altes Scharfschützengewehr, Langdolch des Wüstenkorps, eine Ehrenmedallie des Wüstenkorps, ein Buch namens: Historica Imperii, sowie verschiedene Abhandlungen über Kunst, persönliche Aufzeichnungen.<br />
Konto: 250 Schekel]]></content:encoded>
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