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		<title><![CDATA[Koron III - Horning]]></title>
		<link>https://koron3.de/</link>
		<description><![CDATA[Koron III - https://koron3.de]]></description>
		<pubDate>Wed, 13 May 2026 04:51:14 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Unter vollem Dampf nach Horning]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=997</link>
			<pubDate>Thu, 27 Oct 2016 20:19:23 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=185"></a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[Gohmor zeigte sich an diesem Morgen von seiner besten Seite. Ein beißender Smog lag in der Luft und ein Schneefall aus Asche ging sachte nieder. Es war frisch, wenn nicht gerade ein heißer Schwall verbrauchter Luft von der Stadt ausgeschwitzt wurde. Drudox zog den Mantel enger, löste den Deckel von einem Pappbecher voll TangKave und nahm einen kleinen Schluck. Das Gesöff war heiß, ansonsten gewohnt widerlich. Koffeinhaltiges Getränk aus Algen, auf so eine bescheuerte Idee musste man auch erst einmal kommen. Er nippte noch einmal daran und presste den Deckel dann wieder auf den Becher, um zu verhinder, dass der Hochgenuss sich mit Asche füllte. Vom Kai aus beobachtete er wie die Jungs, die er für die Überfahrt nach Horning angeheuert hatte, Scheiße schleppten. <br />
Wortwörtlich! <br />
Sie würden die Tiamat mit hochverdichteter Squam- Squamscheiße befeuern, was wesentlich preiswerter als Kohle oder... ihr Ahnen bewahrt, Holz war. Außerdem passte es irgendwie ganz gut in das Gesamtbild. Drudox lächelte grimmig. Der ganzen Szenerie, wie seine bärbeißigen Halsabschneider vor der Kulisse der düster drückenden Stadt Dung in den rostigen Kahn schaufelten, ging aber auch sowas von jeglicher Seefahrerromantik ab. <br />
Er liebte es einfach. <br />
Das die Brühe des Hafenbeckens dazu ölig träge gegen Rumpf klatschte rundete die ganze Sache zusätzlich ab. Aus dem Schornstein der Tiamat kräuselte sich bereits stinkender Rauch, da das Feuer lange brauchte um angefacht zu werden. Seit vier Stunden war sein Cheftechniker, ein Bastard namens Konrad, damit beschäftigt alles für ihre Auslaufen vorzubereiten. Sie mussten los, bevor das anbrach, was man in Gohmor großzügig den Morgen nannte. Besser wenn ihre Abreise noch von ein bisschen Dämmerung beschattet war. Nicht das sich irgendein übereifriger Zollbeamter den Dienstbeginn mit einer Filze versüßen wollte. So großzügig war seine Bestechung dann doch nicht gewesen, dass er sich vollkommen darauf verließ unbehelligt abreisen zu können. Eigentlich fehlte nur noch Chandra und die restliche Squam- Scheiße. <br />
Drudox blickte auf die Uhr.<br />
Sie würde die einzige Frau an Bord sein, was nichts damit zutun hatte, dass er keine Ladys auf seiner Lady haben wollte, sondern schlicht das sich keine anderen für sein bescheidendes Besoldungsangebot gemeldet hatten. Das konnte noch unangenehm werden, wenn der erste Kerl Chandra an den Hintern packte oder ihr ein eindeutig zweideutiges Angebot machte. Also nicht für das Mädel, sondern für den armen Tropf, an dem sie das erste Exempel statuieren musste. Er hatte diese seine treue Kundin noch nicht in Aktion erlebt, doch er hatte sein Lebtag mit genügend Söldnern zutun gehabt um zu erkennen wann jemand ein harter Hund war und wann er nur so tat. Bei Chandra hatte er im Urin, dass sie nicht zu letzterer Kategorie zählte. Anders als bei einigen Burschen seiner edlen Mannschaft. Er freute sich schon auf das Klarstellen der Verhältnisse. <br />
Der Squat sah noch einmal auf die Uhr.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Gohmor zeigte sich an diesem Morgen von seiner besten Seite. Ein beißender Smog lag in der Luft und ein Schneefall aus Asche ging sachte nieder. Es war frisch, wenn nicht gerade ein heißer Schwall verbrauchter Luft von der Stadt ausgeschwitzt wurde. Drudox zog den Mantel enger, löste den Deckel von einem Pappbecher voll TangKave und nahm einen kleinen Schluck. Das Gesöff war heiß, ansonsten gewohnt widerlich. Koffeinhaltiges Getränk aus Algen, auf so eine bescheuerte Idee musste man auch erst einmal kommen. Er nippte noch einmal daran und presste den Deckel dann wieder auf den Becher, um zu verhinder, dass der Hochgenuss sich mit Asche füllte. Vom Kai aus beobachtete er wie die Jungs, die er für die Überfahrt nach Horning angeheuert hatte, Scheiße schleppten. <br />
Wortwörtlich! <br />
Sie würden die Tiamat mit hochverdichteter Squam- Squamscheiße befeuern, was wesentlich preiswerter als Kohle oder... ihr Ahnen bewahrt, Holz war. Außerdem passte es irgendwie ganz gut in das Gesamtbild. Drudox lächelte grimmig. Der ganzen Szenerie, wie seine bärbeißigen Halsabschneider vor der Kulisse der düster drückenden Stadt Dung in den rostigen Kahn schaufelten, ging aber auch sowas von jeglicher Seefahrerromantik ab. <br />
Er liebte es einfach. <br />
Das die Brühe des Hafenbeckens dazu ölig träge gegen Rumpf klatschte rundete die ganze Sache zusätzlich ab. Aus dem Schornstein der Tiamat kräuselte sich bereits stinkender Rauch, da das Feuer lange brauchte um angefacht zu werden. Seit vier Stunden war sein Cheftechniker, ein Bastard namens Konrad, damit beschäftigt alles für ihre Auslaufen vorzubereiten. Sie mussten los, bevor das anbrach, was man in Gohmor großzügig den Morgen nannte. Besser wenn ihre Abreise noch von ein bisschen Dämmerung beschattet war. Nicht das sich irgendein übereifriger Zollbeamter den Dienstbeginn mit einer Filze versüßen wollte. So großzügig war seine Bestechung dann doch nicht gewesen, dass er sich vollkommen darauf verließ unbehelligt abreisen zu können. Eigentlich fehlte nur noch Chandra und die restliche Squam- Scheiße. <br />
Drudox blickte auf die Uhr.<br />
Sie würde die einzige Frau an Bord sein, was nichts damit zutun hatte, dass er keine Ladys auf seiner Lady haben wollte, sondern schlicht das sich keine anderen für sein bescheidendes Besoldungsangebot gemeldet hatten. Das konnte noch unangenehm werden, wenn der erste Kerl Chandra an den Hintern packte oder ihr ein eindeutig zweideutiges Angebot machte. Also nicht für das Mädel, sondern für den armen Tropf, an dem sie das erste Exempel statuieren musste. Er hatte diese seine treue Kundin noch nicht in Aktion erlebt, doch er hatte sein Lebtag mit genügend Söldnern zutun gehabt um zu erkennen wann jemand ein harter Hund war und wann er nur so tat. Bei Chandra hatte er im Urin, dass sie nicht zu letzterer Kategorie zählte. Anders als bei einigen Burschen seiner edlen Mannschaft. Er freute sich schon auf das Klarstellen der Verhältnisse. <br />
Der Squat sah noch einmal auf die Uhr.]]></content:encoded>
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		<item>
			<title><![CDATA[Heiliger Krieg]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=623</link>
			<pubDate>Sat, 01 May 2010 09:01:44 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=4"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://koron3.de/showthread.php?tid=623</guid>
			<description><![CDATA[Natürlich war der Standort des Kreuzzugslager mit Bedacht gewählt. Außerhalb des eigentlichen Stadtkomplex, aber soweit im Schatten des aufragenden, stählernen Termitenstocks das die schlimmsten Wettereinflüsse sich an der Struktur des Hive verausgabten. Freilich war das nur ein untergeordnetes Kriterium. Das heilige Heer sammelte sich in den Slums weil man wusste wo die Masse des Kriegskörpers zu finden war. Und bei der Gnade des Imperators, sie kamen wahrhaft reichlich. Einige wurden gewiss von der Aussicht auf warme Suppe angelockt, andere gedachten vielleicht nur einmal eine Nacht in einer der umfunktionierte, trockenen Lagerhallen zu verbringen. Der hypothetischen, dritten Fraktion gelüstete es nur danach einen Blick auf dieses Spektakel zu werfen. Und ein Spektakel war es ganz ohne Zweifel. <br />
Zwischen zwei ehemaligen Lagerhäuser, von denn rote Standarten der Ekklesiearchie herabhingen, breitete sich das gewaltige Feldlager aus. Es mussten bereits tausende Menschen sein, die um Feuer saßen, sich um Redner scharrten oder im gleichen Maß um die Verkaufsstände die Waffen, Nahrung und heilige Devotionalien anboten.  <br />
Im Zentrum, direkt zwischen den beiden Hallen, konnte man einen gesondert abgesperrten Bereich finden. Hier stand nicht nur der Fuhrpark, welcher im Vergleich zu der Masse der Menschen sehr beschaulich war, sondern hier waren auch die Unterkünfte der höheren Würdenträger zu finden. Verarmte Adlige hatten sich dem Heer ebenso angeschlossen wie kirchliche Vertreter aus allen Stadtebenen und den wenigen Siedlungen der direkten Umgebung. Sie residierten in schadstoffresistenten Zelten oder in Wohn-Containern. Bewacht wurde dieses Arial von gut ausgerüsteten Söldnern. Derartige Krieger stellten einen Kontrast zum Rest der Kämpfer dar. Der überwiegende Teil war, neben seinem Glauben, lediglich mir sehr kärglicher Ausrüstung ausgestattet. Hieb- und Stichwaffen ließen an primitive Feudalwelten denken und die Schusswaffen bestanden zum überwiegenden Teil aus Pistolen. Der ganze Stolz waren zwei Feldhaubitzen, die direkt neben dem Zelt des Kardinals standen. <br />
Wer immer sich für den Kampf entschied und sich mustern ließ für die größte aller Sachen, dem wurde ein goldenes S auf die Schulter der Kleidung gestickt. Wer dafür zu wenig am Leib trug erhielt einen Stofffetzen mit dem entsprechenden Symbol. Nun hätten Spötter behaupten können die hier versammelte Kriegsschar sei nicht mehr als eine Ansammlung der Ärmsten, die die Aussicht drüben in Truzt ein wenig zu plündern und zu brandschatzen zusammengerottet hatte. Wer aber auch nur einen Blick in die fiebrigen Augen der Gläubigen geworfen hatte, wusste es jedoch besser.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Natürlich war der Standort des Kreuzzugslager mit Bedacht gewählt. Außerhalb des eigentlichen Stadtkomplex, aber soweit im Schatten des aufragenden, stählernen Termitenstocks das die schlimmsten Wettereinflüsse sich an der Struktur des Hive verausgabten. Freilich war das nur ein untergeordnetes Kriterium. Das heilige Heer sammelte sich in den Slums weil man wusste wo die Masse des Kriegskörpers zu finden war. Und bei der Gnade des Imperators, sie kamen wahrhaft reichlich. Einige wurden gewiss von der Aussicht auf warme Suppe angelockt, andere gedachten vielleicht nur einmal eine Nacht in einer der umfunktionierte, trockenen Lagerhallen zu verbringen. Der hypothetischen, dritten Fraktion gelüstete es nur danach einen Blick auf dieses Spektakel zu werfen. Und ein Spektakel war es ganz ohne Zweifel. <br />
Zwischen zwei ehemaligen Lagerhäuser, von denn rote Standarten der Ekklesiearchie herabhingen, breitete sich das gewaltige Feldlager aus. Es mussten bereits tausende Menschen sein, die um Feuer saßen, sich um Redner scharrten oder im gleichen Maß um die Verkaufsstände die Waffen, Nahrung und heilige Devotionalien anboten.  <br />
Im Zentrum, direkt zwischen den beiden Hallen, konnte man einen gesondert abgesperrten Bereich finden. Hier stand nicht nur der Fuhrpark, welcher im Vergleich zu der Masse der Menschen sehr beschaulich war, sondern hier waren auch die Unterkünfte der höheren Würdenträger zu finden. Verarmte Adlige hatten sich dem Heer ebenso angeschlossen wie kirchliche Vertreter aus allen Stadtebenen und den wenigen Siedlungen der direkten Umgebung. Sie residierten in schadstoffresistenten Zelten oder in Wohn-Containern. Bewacht wurde dieses Arial von gut ausgerüsteten Söldnern. Derartige Krieger stellten einen Kontrast zum Rest der Kämpfer dar. Der überwiegende Teil war, neben seinem Glauben, lediglich mir sehr kärglicher Ausrüstung ausgestattet. Hieb- und Stichwaffen ließen an primitive Feudalwelten denken und die Schusswaffen bestanden zum überwiegenden Teil aus Pistolen. Der ganze Stolz waren zwei Feldhaubitzen, die direkt neben dem Zelt des Kardinals standen. <br />
Wer immer sich für den Kampf entschied und sich mustern ließ für die größte aller Sachen, dem wurde ein goldenes S auf die Schulter der Kleidung gestickt. Wer dafür zu wenig am Leib trug erhielt einen Stofffetzen mit dem entsprechenden Symbol. Nun hätten Spötter behaupten können die hier versammelte Kriegsschar sei nicht mehr als eine Ansammlung der Ärmsten, die die Aussicht drüben in Truzt ein wenig zu plündern und zu brandschatzen zusammengerottet hatte. Wer aber auch nur einen Blick in die fiebrigen Augen der Gläubigen geworfen hatte, wusste es jedoch besser.]]></content:encoded>
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