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		<title><![CDATA[Koron III - Drudoxs weiß Bescheid!]]></title>
		<link>https://koron3.de/</link>
		<description><![CDATA[Koron III - https://koron3.de]]></description>
		<pubDate>Fri, 24 Apr 2026 09:30:36 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Die ASMS Typ 1 bis 4]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=1048</link>
			<pubDate>Mon, 18 Oct 2021 16:55:07 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=306"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://koron3.de/showthread.php?tid=1048</guid>
			<description><![CDATA[Habe mir die Freiheit erlaubt, ein kleines Schmankerl aus meiner Heimat mitzubringen. Könnte hier jetzt große Reden schwingen, überlasse das Anpreisen aber dem Meister und zitiere hier lieber mein altes Offiziers-Handbuch.<br />
<br />
<span style="color: orange;" class="mycode_color"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Die Axis-Schema-Multityp-Sprenglanze ist ein Infantrie-Waffensystem, entwickelt um die effektive AOE-Reichweite der Corps, sowie deren Mobilität im Feld zu verbessern.Hierbei handelt es sich um eine Reihe verschiedener Granaten, welche mit einer seperat-auslösbaren Treibladung versehen sind. Diese soll nach Aktivierung die Granate im Flug beschleunigen, wodurch diese mehr wie eine Rakete in einer graden Linie auf das Ziel zufliegt und mit hoher Geschwindigkeit einschlägt.Die üblichsten Variationen werden hierbei je nach Einsatzart ausgehändigt und eingesetzt, zu nennen wären hier:<br />
<br />
Typ 1: Typ-1-Granaten sind mit Impakt-Auslösern und Hochexplosiv-/Brand-Ladungen ausgestattet. Sie werden in großen Mengen im Militär und vereinzelt bei Spezial-Einheiten eingesetzt, um Ansammlungen von Zielen bzw. große Ziele bzw. Hindernisse aus sicherer Entfernung zu zerstören.<br />
<br />
Typ 2: Typ-2-Granaten unterscheiden sich wesentlich von Typ 1 indem sie eine zulaufende, gehärtete Außenhülle besitzen, die ihnen (dank verzögert-anschlagenden Auslösern) leicht panzerbrechende Eigenschaften verleihen soll. Sie wurden speziell für Grenadiers-Corps entwickelt, um Fahrzeuge und andere gepanzerte Ziele zu stoppen, sowie harte Strukturen aufzubrechen.<br />
<br />
Typ 3: Typ-3 beschreibt vor allem die non-lethalen Varianten der Multityp-Sprenglanze. Diese sind meist mit Typ-1 Zündern versehen und verfügen über Ladungen aus Reizgas oder kinetischem Harz, welche Ziele in einem Areal außer Gefecht setzen, bzw. fixieren sollen. Sie können aber auch mit Stick-Gasen und Lösch-Schaum ausgestattet werden, um kleinere Brände zu bekämpfen. Haupt-Nutzer sind hierbei zivile Einsatzkräfte und Spezieleinheiten. Spezielle EMP-Emitter erlauben außerdem das Ausschlaten gefährlicher Technologien und das Bekämpfen von Elektro-Feuern.<br />
<br />
Typ 4: Unter Typ-4 fallen sämtlichen Variationen der Sprenglanze, die mit Fernzündern betrieben werden. Ladungen variieren dabei zwischen Stick-/Reiz-Gas, Lösch-Schaum, Phosphor-Fackeln/Blitz-Fackeln, Markier-Rauch und EMP-Ladungen. Wie die Landungen vermuten lassen, handelt es sich bei Typ-4 um Systeme, die ein Areal kontrollieren sollen. Mit ihrer Hilfe lassen sich Ziele markieren bzw. aufstöbern, aber auch flächendeckend verschiedene Komponenten verteilen und einsetzen. Je nach Ladung werden Typ 4 Granaten fast ausschließlich von gelernten Grenadieren eingesetzt. Zivile Ausnahmen gibt es nicht, da hier ein hohes Maß an Erfahrung nötig ist, um die Effektivität zu optimieren.“</span></span><br />
<br />
Was einem das Handbuch nicht sagt, ist, dass es ein wenig Übung braucht, um diese Aparate richtig zu werfen, auch wenn die richtige Anwendung zu jeder Kiste beigelegt wird. Außerdem sollte man Handschuhe tragen. Zumindest, bis man es raus hat, sich nicht an der Treibladung zu verbrennen. <br />
Beachtet man diese Dinge aber und übt etwas, kann man mit einer effektiven Reichweite von 50 bis 200 Metern (ohne AOE) rechnen. Wieviel der AOE-Radius bringt, hängt von Anwender, Ziel und Ladung ab, versteht sich.<br />
Habe noch kein Gefühl für den Gegenwert der hiesigen Währung. Werde das der Geschäftsführung überlassen.<br />
<br />
<br />
Habe die Ehre.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Habe mir die Freiheit erlaubt, ein kleines Schmankerl aus meiner Heimat mitzubringen. Könnte hier jetzt große Reden schwingen, überlasse das Anpreisen aber dem Meister und zitiere hier lieber mein altes Offiziers-Handbuch.<br />
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<span style="color: orange;" class="mycode_color"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Die Axis-Schema-Multityp-Sprenglanze ist ein Infantrie-Waffensystem, entwickelt um die effektive AOE-Reichweite der Corps, sowie deren Mobilität im Feld zu verbessern.Hierbei handelt es sich um eine Reihe verschiedener Granaten, welche mit einer seperat-auslösbaren Treibladung versehen sind. Diese soll nach Aktivierung die Granate im Flug beschleunigen, wodurch diese mehr wie eine Rakete in einer graden Linie auf das Ziel zufliegt und mit hoher Geschwindigkeit einschlägt.Die üblichsten Variationen werden hierbei je nach Einsatzart ausgehändigt und eingesetzt, zu nennen wären hier:<br />
<br />
Typ 1: Typ-1-Granaten sind mit Impakt-Auslösern und Hochexplosiv-/Brand-Ladungen ausgestattet. Sie werden in großen Mengen im Militär und vereinzelt bei Spezial-Einheiten eingesetzt, um Ansammlungen von Zielen bzw. große Ziele bzw. Hindernisse aus sicherer Entfernung zu zerstören.<br />
<br />
Typ 2: Typ-2-Granaten unterscheiden sich wesentlich von Typ 1 indem sie eine zulaufende, gehärtete Außenhülle besitzen, die ihnen (dank verzögert-anschlagenden Auslösern) leicht panzerbrechende Eigenschaften verleihen soll. Sie wurden speziell für Grenadiers-Corps entwickelt, um Fahrzeuge und andere gepanzerte Ziele zu stoppen, sowie harte Strukturen aufzubrechen.<br />
<br />
Typ 3: Typ-3 beschreibt vor allem die non-lethalen Varianten der Multityp-Sprenglanze. Diese sind meist mit Typ-1 Zündern versehen und verfügen über Ladungen aus Reizgas oder kinetischem Harz, welche Ziele in einem Areal außer Gefecht setzen, bzw. fixieren sollen. Sie können aber auch mit Stick-Gasen und Lösch-Schaum ausgestattet werden, um kleinere Brände zu bekämpfen. Haupt-Nutzer sind hierbei zivile Einsatzkräfte und Spezieleinheiten. Spezielle EMP-Emitter erlauben außerdem das Ausschlaten gefährlicher Technologien und das Bekämpfen von Elektro-Feuern.<br />
<br />
Typ 4: Unter Typ-4 fallen sämtlichen Variationen der Sprenglanze, die mit Fernzündern betrieben werden. Ladungen variieren dabei zwischen Stick-/Reiz-Gas, Lösch-Schaum, Phosphor-Fackeln/Blitz-Fackeln, Markier-Rauch und EMP-Ladungen. Wie die Landungen vermuten lassen, handelt es sich bei Typ-4 um Systeme, die ein Areal kontrollieren sollen. Mit ihrer Hilfe lassen sich Ziele markieren bzw. aufstöbern, aber auch flächendeckend verschiedene Komponenten verteilen und einsetzen. Je nach Ladung werden Typ 4 Granaten fast ausschließlich von gelernten Grenadieren eingesetzt. Zivile Ausnahmen gibt es nicht, da hier ein hohes Maß an Erfahrung nötig ist, um die Effektivität zu optimieren.“</span></span><br />
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Was einem das Handbuch nicht sagt, ist, dass es ein wenig Übung braucht, um diese Aparate richtig zu werfen, auch wenn die richtige Anwendung zu jeder Kiste beigelegt wird. Außerdem sollte man Handschuhe tragen. Zumindest, bis man es raus hat, sich nicht an der Treibladung zu verbrennen. <br />
Beachtet man diese Dinge aber und übt etwas, kann man mit einer effektiven Reichweite von 50 bis 200 Metern (ohne AOE) rechnen. Wieviel der AOE-Radius bringt, hängt von Anwender, Ziel und Ladung ab, versteht sich.<br />
Habe noch kein Gefühl für den Gegenwert der hiesigen Währung. Werde das der Geschäftsführung überlassen.<br />
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Habe die Ehre.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Rotkreis Electro: P01 Type – A]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=1006</link>
			<pubDate>Wed, 15 Feb 2017 21:19:03 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=185"></a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://www.directupload.eu/file/d/9201/egab2pfd_jpg.htm" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://s1.directupload.eu/images/260220/temp/egab2pfd.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: egab2pfd.jpg]" class="mycode_img" /></a></div>
<br />
Heute, liebe Freunde und Nachbarn, besehen wir uns ein Exemplar, das aus einer Familie stammt, die wir bislang gänzlich vernachlässigt haben.<br />
Um dieser schändlichen Missachtung zu begegnen, stelle ich euch heute einen Vertreter vor.<br />
Genauer gesagt die <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">P01 Type A</span>, die der Volksmund wohl als Gaußwaffe bezeichnen würde.<br />
Der Fachmann spricht von einer Ferromag-Waffe, oder oftmals einfach nur von einer Ferro.<br />
Ich muss gestehen, dass ich davon auch nicht allzu viel Ahnung habe und mir die nachfolgende Beschreibung der Funktionsweise mehr oder weniger aus ein paar Fachbüchern zusammengeklaut habe. Also versuche ich es mal so zu erklären, wie ich dieses technische Mamboschambo selbst verstanden habe:<br />
Der Prototyp P01 Type A verschießt ferromagnetische Hartstoffgeschosse (etwas, das ich als Laie schlicht als Objekte mit normalen magnetischen Eigenschaften bezeichnen würde, wie etwa Eisen) mithilfe von Elektromagnetismus. Im Falle unserer P01 wird durch den Lauf elektrischer Strom geleitet, welcher ein Magnetfeld erzeugt, das eine Kugel aus dem Magazin zieht und bis zur Mitte des Laufes beschleunigt.<br />
Man kann sich das ähnlich vorstellen wie bei einem Katapult, das Kampfflugzeuge beschleunigt und von einem Träger abschießt. Daher darf die Energie nur bis zum Scheitelpunkt aktiv sein, da sie sonst bremsend wirken würde. Im Lauf der P01 sind zehn Spulen hintereinander geschaltet, die das Geschoss quasi weitergeben und dabei die Geschwindigkeit potenzieren.<br />
Bevor wir auf die Vor- und Nachteile dieser Art der Waffentechnik eingehen, will ich euch beschreiben, was genau passiert, wenn ich die P01 Type A auf ein Ziel richte und abdrücke.<br />
Als Erstes fällt auf, dass ich den Finger für jeden Schuss tatsächlich krümmen muss. Keine Halbautomatik und schon gar keine Vollautomatik. Tatsächlich gibt es elektromagnetische Waffen, die diese Eigenschaften besitzen, die P01 Type A gehört jedoch nicht dazu. Einmal abdrücken heißt also: genau ein Schuss.<br />
Wie bei einem Laser gibt es keinen Rückstoß, wohl aber einen sehr eigentümlichen Knall, wenn das Projektil die Schallmauer durchbricht. Dieser ist jedoch bei Weitem nicht so laut wie bei einer Waffe mit Treibladung und kann durchaus als effektive Geräuschtarnung beschrieben werden. Herrscht nicht gerade eine ruhige, laue Nacht, wird sich kaum anhand des Knalls ermitteln lassen, wo sich der Schütze befindet.<br />
Man schießt also – und dort, wo die Kugel trifft, ist für gewöhnlich ein Loch von der Größe der Kugel. Schön und gut, mag nun der eine oder andere sagen, das kann mein Laser oder mein Scharfschützengewehr auch.<br />
Der Unterschied besteht darin, dass das Loch der P01-Kugel auch in solchen Materialien zu finden sein wird, bei denen der Laser oder das herkömmliche Projektil lediglich den Lack angekratzt hätten. Mit mehreren Kilometern pro Sekunde ist die Geschwindigkeit der Kugel extrem hoch, und der Einschlag erfolgt mit enormer Penetrationsleistung.<br />
Wenn wir das als maßgeblichen Vorteil betrachten, können wir auf der Haben-Seite weiter verbuchen, dass die Munition nicht explosiv ist und daher nicht besonders geschützt werden muss. Es sind letztlich lediglich Eisenkugeln von der Größe einer Murmel. Des Weiteren gibt es keinen störenden Pulverdampf.<br />
Dem gegenüber steht jedoch der hohe Energieverbrauch. Ein Schuss verbraucht in etwa die halbe Leistung einer Standard-Energiezelle eines IA-Lasergewehrs. In den Kondensatorzellen der P01 ist genügend Saft für zwölf Schüsse. Ihr könnt euch also vorstellen, welche Energiemengen diese Zelle beherbergt. Entsprechend langwierig ist das Aufladen. Es bedarf einer ordentlichen Stromquelle. Nichts mit der Romantik einer am Lagerfeuer in die Flammen gehaltenen Laserzelle oder der umweltfreundlichen Nutzung von Sonnenenergie.<br />
Mit Gaußwaffen lassen sich zwar, wie bereits erwähnt, hohe Geschwindigkeiten erreichen, die beachtliche Wirkungen auf nahezu jede denkbare Art von Panzerung aufweisen. Der Widerstand des Umgebungsmediums (in unseren Breiten für gewöhnlich Luft) nimmt jedoch ebenfalls zu. Das kann bis zur thermischen Zerstörung des Geschosses führen, das bereits beim Abschuss stark erhitzt wird.<br />
Soll heißen: Selbst eine solche Waffe hat eine Kampfentfernung. Bei der P01 liegt diese bei etwa 500 Metern, was für eine Pistole durchaus beachtlich ist. Durch die Eigendynamik des sich zerlegenden Projektils ist die effektive Kampfentfernung jedoch bei rund 200 Metern anzusiedeln – was immer noch beeindrucken kann.<br />
In der Pistole selbst findet beim Abschuss eine enorme Wärmeentwicklung statt, und auch wenn die gesamte Waffe mit wärmeabführendem Verbundstoff verkleidet ist, kann man sich nach einem intensiven Feuerkampf durchaus das Patschhändchen verbrennen.<br />
So viel zu den Vor- und Nachteilen.<br />
Nun noch ein paar schnelle Sätze zur P01 selbst. Sicherlich ist euch der Zusatz Prototyp im Waffennamen aufgefallen – etwas, das für ein Serienprodukt natürlich sonderbar anmutet. Tatsache ist, dass die Firma Rotkreis Electro die P01 tatsächlich nur als Testversion geplant hatte. Die Eigenschaften des Endproduktes überzeugten jedoch so sehr, dass sie ohne weitere Veränderungen in die Serienfertigung ging. Der Name zeugt von dieser Ingenieursleistung.<br />
Das Trommelmagazin fasst in etwa hundert Kugeln. Die eigentliche Munition stellt also vielmehr die Energiezelle dar, die sich – wie oben erwähnt – schnell verbraucht. Ähnlich wie bei handelsüblichen Laserpistolen wird die Zelle entriegelt, nach unten entnommen und ausgetauscht. Ebenso simpel ist der Wechsel des Trommelmagazins: Hebel zurückziehen, Trommel wechseln, zuklappen, fertig.<br />
Den so abgeklappten Lauf kann man auch nutzen, um in einer ruhigen Minute die entstandene Wärme schneller abzuführen. Da der „Buckel“ des Trommelmagazins ein Zielen über Kimme und Korn unmöglich macht, ist die Waffe mit einem Laserpointer sowie einer Schnittstelle für Hand-/Augen-Koordinatoren versehen.<br />
Rotkreis Electro liefert faktisch in das gesamte Imperium, sofern der Zielplanet nicht völlig abseits der Pfade der Zivilisation versumpft ist. Der Verkauf erfolgt über Zwischenhändler. Der Preis ist, wie zu erwarten, nicht von schlechten Eltern. Neuwertig, mit Holster, Ladestation, immerhin fünf Ersatzzellen und einem weiteren Trommelmagazin, liegt man bei etwa 5000 Schekel. In manchen Gegenden Korons kann man dafür eine kleine Armee aus Söldnern mehrere Monate lang beschäftigen.<br />
Ein kleiner Trost und Anreiz für Freunde des Bleigießens: Im Paket enthalten sind neben tausend schussfertigen Kugeln auch ein kleiner Brennofen sowie eine Gusszange, mit der man jedes verwendbare Metall einschmelzen und zu neuen Geschossen formen kann.<br />
Ein Spaß für die ganze Familie.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://www.directupload.eu/file/d/9201/egab2pfd_jpg.htm" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://s1.directupload.eu/images/260220/temp/egab2pfd.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: egab2pfd.jpg]" class="mycode_img" /></a></div>
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Heute, liebe Freunde und Nachbarn, besehen wir uns ein Exemplar, das aus einer Familie stammt, die wir bislang gänzlich vernachlässigt haben.<br />
Um dieser schändlichen Missachtung zu begegnen, stelle ich euch heute einen Vertreter vor.<br />
Genauer gesagt die <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">P01 Type A</span>, die der Volksmund wohl als Gaußwaffe bezeichnen würde.<br />
Der Fachmann spricht von einer Ferromag-Waffe, oder oftmals einfach nur von einer Ferro.<br />
Ich muss gestehen, dass ich davon auch nicht allzu viel Ahnung habe und mir die nachfolgende Beschreibung der Funktionsweise mehr oder weniger aus ein paar Fachbüchern zusammengeklaut habe. Also versuche ich es mal so zu erklären, wie ich dieses technische Mamboschambo selbst verstanden habe:<br />
Der Prototyp P01 Type A verschießt ferromagnetische Hartstoffgeschosse (etwas, das ich als Laie schlicht als Objekte mit normalen magnetischen Eigenschaften bezeichnen würde, wie etwa Eisen) mithilfe von Elektromagnetismus. Im Falle unserer P01 wird durch den Lauf elektrischer Strom geleitet, welcher ein Magnetfeld erzeugt, das eine Kugel aus dem Magazin zieht und bis zur Mitte des Laufes beschleunigt.<br />
Man kann sich das ähnlich vorstellen wie bei einem Katapult, das Kampfflugzeuge beschleunigt und von einem Träger abschießt. Daher darf die Energie nur bis zum Scheitelpunkt aktiv sein, da sie sonst bremsend wirken würde. Im Lauf der P01 sind zehn Spulen hintereinander geschaltet, die das Geschoss quasi weitergeben und dabei die Geschwindigkeit potenzieren.<br />
Bevor wir auf die Vor- und Nachteile dieser Art der Waffentechnik eingehen, will ich euch beschreiben, was genau passiert, wenn ich die P01 Type A auf ein Ziel richte und abdrücke.<br />
Als Erstes fällt auf, dass ich den Finger für jeden Schuss tatsächlich krümmen muss. Keine Halbautomatik und schon gar keine Vollautomatik. Tatsächlich gibt es elektromagnetische Waffen, die diese Eigenschaften besitzen, die P01 Type A gehört jedoch nicht dazu. Einmal abdrücken heißt also: genau ein Schuss.<br />
Wie bei einem Laser gibt es keinen Rückstoß, wohl aber einen sehr eigentümlichen Knall, wenn das Projektil die Schallmauer durchbricht. Dieser ist jedoch bei Weitem nicht so laut wie bei einer Waffe mit Treibladung und kann durchaus als effektive Geräuschtarnung beschrieben werden. Herrscht nicht gerade eine ruhige, laue Nacht, wird sich kaum anhand des Knalls ermitteln lassen, wo sich der Schütze befindet.<br />
Man schießt also – und dort, wo die Kugel trifft, ist für gewöhnlich ein Loch von der Größe der Kugel. Schön und gut, mag nun der eine oder andere sagen, das kann mein Laser oder mein Scharfschützengewehr auch.<br />
Der Unterschied besteht darin, dass das Loch der P01-Kugel auch in solchen Materialien zu finden sein wird, bei denen der Laser oder das herkömmliche Projektil lediglich den Lack angekratzt hätten. Mit mehreren Kilometern pro Sekunde ist die Geschwindigkeit der Kugel extrem hoch, und der Einschlag erfolgt mit enormer Penetrationsleistung.<br />
Wenn wir das als maßgeblichen Vorteil betrachten, können wir auf der Haben-Seite weiter verbuchen, dass die Munition nicht explosiv ist und daher nicht besonders geschützt werden muss. Es sind letztlich lediglich Eisenkugeln von der Größe einer Murmel. Des Weiteren gibt es keinen störenden Pulverdampf.<br />
Dem gegenüber steht jedoch der hohe Energieverbrauch. Ein Schuss verbraucht in etwa die halbe Leistung einer Standard-Energiezelle eines IA-Lasergewehrs. In den Kondensatorzellen der P01 ist genügend Saft für zwölf Schüsse. Ihr könnt euch also vorstellen, welche Energiemengen diese Zelle beherbergt. Entsprechend langwierig ist das Aufladen. Es bedarf einer ordentlichen Stromquelle. Nichts mit der Romantik einer am Lagerfeuer in die Flammen gehaltenen Laserzelle oder der umweltfreundlichen Nutzung von Sonnenenergie.<br />
Mit Gaußwaffen lassen sich zwar, wie bereits erwähnt, hohe Geschwindigkeiten erreichen, die beachtliche Wirkungen auf nahezu jede denkbare Art von Panzerung aufweisen. Der Widerstand des Umgebungsmediums (in unseren Breiten für gewöhnlich Luft) nimmt jedoch ebenfalls zu. Das kann bis zur thermischen Zerstörung des Geschosses führen, das bereits beim Abschuss stark erhitzt wird.<br />
Soll heißen: Selbst eine solche Waffe hat eine Kampfentfernung. Bei der P01 liegt diese bei etwa 500 Metern, was für eine Pistole durchaus beachtlich ist. Durch die Eigendynamik des sich zerlegenden Projektils ist die effektive Kampfentfernung jedoch bei rund 200 Metern anzusiedeln – was immer noch beeindrucken kann.<br />
In der Pistole selbst findet beim Abschuss eine enorme Wärmeentwicklung statt, und auch wenn die gesamte Waffe mit wärmeabführendem Verbundstoff verkleidet ist, kann man sich nach einem intensiven Feuerkampf durchaus das Patschhändchen verbrennen.<br />
So viel zu den Vor- und Nachteilen.<br />
Nun noch ein paar schnelle Sätze zur P01 selbst. Sicherlich ist euch der Zusatz Prototyp im Waffennamen aufgefallen – etwas, das für ein Serienprodukt natürlich sonderbar anmutet. Tatsache ist, dass die Firma Rotkreis Electro die P01 tatsächlich nur als Testversion geplant hatte. Die Eigenschaften des Endproduktes überzeugten jedoch so sehr, dass sie ohne weitere Veränderungen in die Serienfertigung ging. Der Name zeugt von dieser Ingenieursleistung.<br />
Das Trommelmagazin fasst in etwa hundert Kugeln. Die eigentliche Munition stellt also vielmehr die Energiezelle dar, die sich – wie oben erwähnt – schnell verbraucht. Ähnlich wie bei handelsüblichen Laserpistolen wird die Zelle entriegelt, nach unten entnommen und ausgetauscht. Ebenso simpel ist der Wechsel des Trommelmagazins: Hebel zurückziehen, Trommel wechseln, zuklappen, fertig.<br />
Den so abgeklappten Lauf kann man auch nutzen, um in einer ruhigen Minute die entstandene Wärme schneller abzuführen. Da der „Buckel“ des Trommelmagazins ein Zielen über Kimme und Korn unmöglich macht, ist die Waffe mit einem Laserpointer sowie einer Schnittstelle für Hand-/Augen-Koordinatoren versehen.<br />
Rotkreis Electro liefert faktisch in das gesamte Imperium, sofern der Zielplanet nicht völlig abseits der Pfade der Zivilisation versumpft ist. Der Verkauf erfolgt über Zwischenhändler. Der Preis ist, wie zu erwarten, nicht von schlechten Eltern. Neuwertig, mit Holster, Ladestation, immerhin fünf Ersatzzellen und einem weiteren Trommelmagazin, liegt man bei etwa 5000 Schekel. In manchen Gegenden Korons kann man dafür eine kleine Armee aus Söldnern mehrere Monate lang beschäftigen.<br />
Ein kleiner Trost und Anreiz für Freunde des Bleigießens: Im Paket enthalten sind neben tausend schussfertigen Kugeln auch ein kleiner Brennofen sowie eine Gusszange, mit der man jedes verwendbare Metall einschmelzen und zu neuen Geschossen formen kann.<br />
Ein Spaß für die ganze Familie.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Lasergewehr der Imperialen Armee]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=1007</link>
			<pubDate>Tue, 13 Dec 2016 21:23:47 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=185"></a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">[CENTER]Das imperiale Lasergewehr, liebe Freunde und Nachbarn.[/CENTER]</span><br />
<br />
[CENTER]<a href="http://www.fotos-hochladen.net" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/1175811127466srvzl0ow2p1c.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 1175811127466srvzl0ow2p1c.jpg]" class="mycode_img" /></a>[/CENTER]<br />
<br />
Jeder kennt es, in unserem Gewerbe hat vermutlich auch schon jeder einmal eins in der Hand gehabt und jeder meint alles darüber zu wissen. <br />
Aber ist das wirklich so? <br />
Heute schauen wir also mal auf die Massenware der imperialen Kriegsführung. Oft kriegt man zu hören, dass es auf Koron 3 nicht wirklich viele Lasergewehre gibt, weil die PVS sich bei der Bewaffnung seiner Soldaten auf heimische Projektilwaffen verlässt. Das stimmt in sofern, dass andere Welten, auf denen die Verteidigungsstreitkräfte mit Lasergewehren ausgerüstet werden, sehr viel mehr davon aufweisen. <br />
Es stimmt dahingehend nicht, da dennoch eine unzählbare Masse an den verschiedensten Lasergewehrtypen auf Koron zu finden sind. Das kommt daher, dass eine derart inflationär hergestellte Waffe eine gängige Handelsware ist, sei es auf legalem oder illegalem Weg, weil einige Häuser bei der Ausrüstung ihrer Truppen auf Bewehrtes setzen und nicht zuletzt, weil durch die Befreiung des Planeten, zum Ende des Kriegs der Häuser, von der IA eine fantastische Zahl dieser Waffen auf Koron losgelassen wurde. In der Tat ist das Lasergewehr die ultimative Waffe für den dummen Soldaten. Das ist nicht einmal abwertend gemeint, sondern stellt die bemerkenswerteste Eigenschaft dieses Gewehrs heraus. Es bedarf so gut wie keiner Wartung (immer im Vergleich mit Projektilwaffen) es ist absolut zuverlässig und da es Licht verschießt, welches nicht an die ballistischen Wägbarkeiten einer fliegenden Kugel gebunden ist trifft selbst Gefreiter Dosenkohl sehr wahrscheinlich dort wo er hin zielt. Der Ladevorgang ist simpel und kein zitternder Rekrut kann beim Aufmunitionieren die Patronen in den Schlamm fallen lassen. Hinzu kommen die Vorteile der verwendeten Energiezellen, welche verschiedenste Möglichkeiten des Wiederaufladend erlauben, dazu gleich mehr. <br />
"Aber Drudox", höre ich den Nerd aus der dritten Reihe schreien, "sind Lasergewehre nicht nur bessere Taschenlampen, die kaum einen Kratzer auf der Körperpanzerung hinterlassen?" Ja sind sie, wenn man ein Space Marine ist. Trift jemand eine solche Äußerung und steckt nicht in einer Servorüstung, so ist er ein Narr, der seine Weisheiten aus Groschenheften und Rollenspielrunden hat. Das Lasergewehr ist deshalb seit Anbeginn der menschlichen Expansion ins Weltall so erfolgreich, weil es die optimale Symbiose aus Herstellungspreis, Handhabung, Verfügbarkeit und eben auch Wirkung auf den Feind darstellt. <br />
Legt unser hypothetischer, zitternder Rekrut auf seinen Gegner an, vielleicht weil er durch den Kommissar in seinem Nacken freundlich darum gebeten wird und betätigt den Abzug, so löst sich ein Schuss aus gebündeltem Licht. Begleitet wird dies durch das typische Geräusch eines feuernden Lasergewehrs, was oft als ein Fauchen oder tiefes Zischen beschrieben wird, bei einigen Typen aber kaum mehr als ein vernehmliches Knacken ist. Welche Farbe besagter Schuss hat hängt von der verwendeten Fokuslinse ab. Oftmals ist die Einfärbung rot, damit man den Schuss verfolgen und beim zweiten Versuch nachkorrigieren kann, so man nicht getroffen hat. Natürlich funktioniert das auch in die andere Richtung und ein Schütze verrät seine Position auf diese Weise sehr deutlich. Die Doktrin der IA besteht jedoch meist daraus, dass es genügend Leute gibt die nachrücken, sollte man durch bedauerliche Entdeckung fallen. Einheiten die mehr auf Heimlichkeit geben verwenden entsprechende Linsen, die einen Schuss farblos auf die Reise schicken. Unser Gefreiter schießt nun nicht nur, sondern trifft glücklicherweise auch noch. <br />
Was geschieht nun? <br />
Die destruktive Wirkung des Schusses beruht auf seiner Hitze, welche eine Schutzkleidung beim Gegner erwartungsgemäß betrifft. Stoff fängt Feuer, andere protektierende Materialen schmelzen. Natürlich immer nur zu einem effektiven Punkt, abhängig von Art und Dicke der beschossenen Substanz. Trifft der Laserstrahl auf biologisches Material, etwa bei einem Menschen, einem Tau, Ork oder was auch immer außerhalb der Kategorie, riesiges, Chitin gepanzertes Weltraummonster steht, ist die Wirkung ganz beachtlich. Man könnte glauben, dass der Schuss sich sauber durch das Gewebe brennt und lediglich ein kleines, kauterisiertes Loch zurück lässt, welches einen Ork nicht einmal zum verwundert Gucken bringen dürfte. Tatsächlich kann ein Treffer genau diese Wirkung haben, wenn er den Körper an glücklicher, bzw. unglücklicher Stelle trifft. Ich selbst habe einen Vetter fünften Grades, der erst nach der Schlacht bemerkte, dass er ein sauberes Loch in der Armbeuge hatte. Er machte sich immer einen Spaß daraus den Rauch seiner Pfeife hindurchzupusten. Das allerdings ist eher die Ausnahme als die Regel... also solch ein Durchschuss, nicht das mit dem Pfeifenrauch. Obwohl das wohl auch eher die Ausnahme... ach egal.<br />
Üblicher ist es, so der Schuss auf biologisches Material trifft, dass er dieses in einer exponentiellen Reaktion verdampft. Es kommt zu einer Miniaturexplosion, in welcher Haut und Fleisch vaporisieren wird und das Blut im Bereich des Einschlages zum Kochen kommen kann. Das darf man sich jetzt nicht wie den Treffer eines Bolters vorstellen, bei dem hinterher nur noch die rauchenden Stiefel im Feld stehen aber es gibt in der Tat nicht wenige Berichte darüber, dass ungeschützte Gliedmaßen durch den Treffer eines Lasergewehrs zügig amputiert wurden. Auch schmilzt man sich nicht durch einen Gegner wie bei der Verwendung eines Thermostrahlers, dennoch ist die Wirkung überaus zerstörerisch und wird von Klugscheißern meist nur einmal unterschätzt.<br />
Das Alles ist vereint in einer Waffe, die 10. 000 Schuss abfeuert, bevor sich Mängelerscheinungen bemerken lassen und die Fokuslinse getauscht werden sollte. Das Gewehr hat in seinem versiegelten Inneren so gut wie keine beweglichen Teile und ist derart robust, dass ihm auch die Verwendung als Knüppel nicht sehr schaden wird. <br />
Versucht das einmal mit den handelsüblichen Projektilwaffen. <br />
Oft werde ich nach der effektiven Schussweite eines LGs gefragt. Darauf kann man keine so ganz klare Antwort geben, da diese stark von der Atmosphäre des Einsatzgebietes abhängt. Ein abgefeuerter Schuss gibt seine Energie an die ihn umgebende Luft oder jedes andere, entsprechende Medium ab und verliert seine Wirkung naturgemäß. In dünner, klarer Bergluft wird man um einiges weiter effektiv wirken können, als in einem nebligen Sumpf oder einem Smog geplagtem Slum. <br />
Man könnte sagen: Je dicker die Suppe, je schlaffer der Schuss. <br />
Wer sich diesen Leitspruch auf den Unterarm tätowieren lassen will, ich stelle ihn zur Verfügung. <br />
Kommen wir nun aber einmal zu dem oft beschworenen Mythos der Energiezelle im Feuer. Ihr wisst schon, wie in <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Die Atomorks des Dr. Fu</span>, wo der strahlenden Held seine leeren E-Zellen in die Flammen des Lagerfeuers schmeißt und sie am nächsten Morgen aus der Asche fischt um wieder auf die Pirsch zu gehen. An der Sache ist ein Fünkchen Wahrheit, auch wenn dem tollen Hecht die Päckchen wohl eher um die Ohren geflogen wären. Tut mir einen großen Gefallen und schmeißt eure Energiezellen bitte, bitte nicht ins Feuer. <br />
Es stimmt, dass die Kontakte so gut wie jede Energiequelle aufnehmen können um die Zellen wieder zu laden. Das ist es, was dieses Gewehr neben allen anderen bereits erwähnten Vorteilen so unglaublich vielseitig macht. Diese Quelle kann die Steckdose sein oder noch besser die Varianten, die mit Solarzellen gekoppelt werden können. Es gibt sogar Fokusierspiegel, welche das Sonnenlicht direkt dafür nutzen. Und in der Tat kann man die Teilen mit den Kontakten voran nah an die Hitze eines Feuers legen und sie damit um einige Prozent wieder auffüllen. Das ist jedoch weder optimal für das Material, noch für die damit gewonnene Energie. So gewinnt man vielleicht fünf oder sechs Schuss, beschädigt die Zelle im schlimmsten Fall aber in gefährlichem Maße. Solche Aktionen stellen wirklich die allerletzte Möglichkeit dar sich im Feld noch ein wenig Munition zu ergaunern. <br />
Die am häufigsten anzutreffende Energiezelle ist die des Typs 2, die Energie für 100 Schuss fasst. Was auch nur eine ungenaue Angabe ist da viele Typen die Stärke des Schusses individuell einstellen lassen können, was natürlich die Anzahl der möglichen Schüsse verringert.<br />
Bedenkt die Größe und das Gewicht einer Energiezelle und vergleicht es einmal mit hundert Schuss herkömmlicher Munition. Den Vorteil muss ich glaube ich niemanden erklären. Andere Typen erhöhen die Anzahl der möglichen Schüsse oder deren Stärke.<br />
<br />
Scheint doch alles super zu sein und wahrhaftig kann ich jedem nur empfehlen ein Lasergewehr im Haus zu haben (in Gohmor allerdings ganz unten im Schrank, denn die Waffe fällt unter das Verbot für Personen ohne Sondergenehmigung). Sei es um die die Familie zu schützen, als Standardbewaffnung oder als letzter Ausweg, wenn die anderen Krachmacher alle klemmen. Der Nachteil entsteht dann, wenn es daran geht die Linse auszuwechseln, was nicht mit zwei Handgriffen erledigt ist und nicht umsonst in einer IA Einheit vom Techpriester erledigt wird. Auch wenn der Kontrahent mehr am Leibe trägt als eine Flak- oder normale kugelsichere Weste wird es kribbelig. Das sind allerdings Mankos, die meiner Meinung nach voll und ganz von den Vorteilen aufgewogen werden und wer sein Sparschwein schlachtet und zum alten Drudox kommt, der kann sicher sein, dass wir das Richtige für ihn finden. Ich habe hier gut und gerne 20 verschiedene Typen rumstehen, die jeweils auch noch mal die tollsten Merkmale aufweisen. Da habe ich welche mit Holzgehäuse und Schaft, welche aus gepresstem Kunststoffmüll, sehr farbenfroh das Ganze. Farbe, Größe, Geschmack, hier gibt es alles. Und wer hundert kauft kriegt eins umsonst.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">[CENTER]Das imperiale Lasergewehr, liebe Freunde und Nachbarn.[/CENTER]</span><br />
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[CENTER]<a href="http://www.fotos-hochladen.net" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/1175811127466srvzl0ow2p1c.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 1175811127466srvzl0ow2p1c.jpg]" class="mycode_img" /></a>[/CENTER]<br />
<br />
Jeder kennt es, in unserem Gewerbe hat vermutlich auch schon jeder einmal eins in der Hand gehabt und jeder meint alles darüber zu wissen. <br />
Aber ist das wirklich so? <br />
Heute schauen wir also mal auf die Massenware der imperialen Kriegsführung. Oft kriegt man zu hören, dass es auf Koron 3 nicht wirklich viele Lasergewehre gibt, weil die PVS sich bei der Bewaffnung seiner Soldaten auf heimische Projektilwaffen verlässt. Das stimmt in sofern, dass andere Welten, auf denen die Verteidigungsstreitkräfte mit Lasergewehren ausgerüstet werden, sehr viel mehr davon aufweisen. <br />
Es stimmt dahingehend nicht, da dennoch eine unzählbare Masse an den verschiedensten Lasergewehrtypen auf Koron zu finden sind. Das kommt daher, dass eine derart inflationär hergestellte Waffe eine gängige Handelsware ist, sei es auf legalem oder illegalem Weg, weil einige Häuser bei der Ausrüstung ihrer Truppen auf Bewehrtes setzen und nicht zuletzt, weil durch die Befreiung des Planeten, zum Ende des Kriegs der Häuser, von der IA eine fantastische Zahl dieser Waffen auf Koron losgelassen wurde. In der Tat ist das Lasergewehr die ultimative Waffe für den dummen Soldaten. Das ist nicht einmal abwertend gemeint, sondern stellt die bemerkenswerteste Eigenschaft dieses Gewehrs heraus. Es bedarf so gut wie keiner Wartung (immer im Vergleich mit Projektilwaffen) es ist absolut zuverlässig und da es Licht verschießt, welches nicht an die ballistischen Wägbarkeiten einer fliegenden Kugel gebunden ist trifft selbst Gefreiter Dosenkohl sehr wahrscheinlich dort wo er hin zielt. Der Ladevorgang ist simpel und kein zitternder Rekrut kann beim Aufmunitionieren die Patronen in den Schlamm fallen lassen. Hinzu kommen die Vorteile der verwendeten Energiezellen, welche verschiedenste Möglichkeiten des Wiederaufladend erlauben, dazu gleich mehr. <br />
"Aber Drudox", höre ich den Nerd aus der dritten Reihe schreien, "sind Lasergewehre nicht nur bessere Taschenlampen, die kaum einen Kratzer auf der Körperpanzerung hinterlassen?" Ja sind sie, wenn man ein Space Marine ist. Trift jemand eine solche Äußerung und steckt nicht in einer Servorüstung, so ist er ein Narr, der seine Weisheiten aus Groschenheften und Rollenspielrunden hat. Das Lasergewehr ist deshalb seit Anbeginn der menschlichen Expansion ins Weltall so erfolgreich, weil es die optimale Symbiose aus Herstellungspreis, Handhabung, Verfügbarkeit und eben auch Wirkung auf den Feind darstellt. <br />
Legt unser hypothetischer, zitternder Rekrut auf seinen Gegner an, vielleicht weil er durch den Kommissar in seinem Nacken freundlich darum gebeten wird und betätigt den Abzug, so löst sich ein Schuss aus gebündeltem Licht. Begleitet wird dies durch das typische Geräusch eines feuernden Lasergewehrs, was oft als ein Fauchen oder tiefes Zischen beschrieben wird, bei einigen Typen aber kaum mehr als ein vernehmliches Knacken ist. Welche Farbe besagter Schuss hat hängt von der verwendeten Fokuslinse ab. Oftmals ist die Einfärbung rot, damit man den Schuss verfolgen und beim zweiten Versuch nachkorrigieren kann, so man nicht getroffen hat. Natürlich funktioniert das auch in die andere Richtung und ein Schütze verrät seine Position auf diese Weise sehr deutlich. Die Doktrin der IA besteht jedoch meist daraus, dass es genügend Leute gibt die nachrücken, sollte man durch bedauerliche Entdeckung fallen. Einheiten die mehr auf Heimlichkeit geben verwenden entsprechende Linsen, die einen Schuss farblos auf die Reise schicken. Unser Gefreiter schießt nun nicht nur, sondern trifft glücklicherweise auch noch. <br />
Was geschieht nun? <br />
Die destruktive Wirkung des Schusses beruht auf seiner Hitze, welche eine Schutzkleidung beim Gegner erwartungsgemäß betrifft. Stoff fängt Feuer, andere protektierende Materialen schmelzen. Natürlich immer nur zu einem effektiven Punkt, abhängig von Art und Dicke der beschossenen Substanz. Trifft der Laserstrahl auf biologisches Material, etwa bei einem Menschen, einem Tau, Ork oder was auch immer außerhalb der Kategorie, riesiges, Chitin gepanzertes Weltraummonster steht, ist die Wirkung ganz beachtlich. Man könnte glauben, dass der Schuss sich sauber durch das Gewebe brennt und lediglich ein kleines, kauterisiertes Loch zurück lässt, welches einen Ork nicht einmal zum verwundert Gucken bringen dürfte. Tatsächlich kann ein Treffer genau diese Wirkung haben, wenn er den Körper an glücklicher, bzw. unglücklicher Stelle trifft. Ich selbst habe einen Vetter fünften Grades, der erst nach der Schlacht bemerkte, dass er ein sauberes Loch in der Armbeuge hatte. Er machte sich immer einen Spaß daraus den Rauch seiner Pfeife hindurchzupusten. Das allerdings ist eher die Ausnahme als die Regel... also solch ein Durchschuss, nicht das mit dem Pfeifenrauch. Obwohl das wohl auch eher die Ausnahme... ach egal.<br />
Üblicher ist es, so der Schuss auf biologisches Material trifft, dass er dieses in einer exponentiellen Reaktion verdampft. Es kommt zu einer Miniaturexplosion, in welcher Haut und Fleisch vaporisieren wird und das Blut im Bereich des Einschlages zum Kochen kommen kann. Das darf man sich jetzt nicht wie den Treffer eines Bolters vorstellen, bei dem hinterher nur noch die rauchenden Stiefel im Feld stehen aber es gibt in der Tat nicht wenige Berichte darüber, dass ungeschützte Gliedmaßen durch den Treffer eines Lasergewehrs zügig amputiert wurden. Auch schmilzt man sich nicht durch einen Gegner wie bei der Verwendung eines Thermostrahlers, dennoch ist die Wirkung überaus zerstörerisch und wird von Klugscheißern meist nur einmal unterschätzt.<br />
Das Alles ist vereint in einer Waffe, die 10. 000 Schuss abfeuert, bevor sich Mängelerscheinungen bemerken lassen und die Fokuslinse getauscht werden sollte. Das Gewehr hat in seinem versiegelten Inneren so gut wie keine beweglichen Teile und ist derart robust, dass ihm auch die Verwendung als Knüppel nicht sehr schaden wird. <br />
Versucht das einmal mit den handelsüblichen Projektilwaffen. <br />
Oft werde ich nach der effektiven Schussweite eines LGs gefragt. Darauf kann man keine so ganz klare Antwort geben, da diese stark von der Atmosphäre des Einsatzgebietes abhängt. Ein abgefeuerter Schuss gibt seine Energie an die ihn umgebende Luft oder jedes andere, entsprechende Medium ab und verliert seine Wirkung naturgemäß. In dünner, klarer Bergluft wird man um einiges weiter effektiv wirken können, als in einem nebligen Sumpf oder einem Smog geplagtem Slum. <br />
Man könnte sagen: Je dicker die Suppe, je schlaffer der Schuss. <br />
Wer sich diesen Leitspruch auf den Unterarm tätowieren lassen will, ich stelle ihn zur Verfügung. <br />
Kommen wir nun aber einmal zu dem oft beschworenen Mythos der Energiezelle im Feuer. Ihr wisst schon, wie in <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Die Atomorks des Dr. Fu</span>, wo der strahlenden Held seine leeren E-Zellen in die Flammen des Lagerfeuers schmeißt und sie am nächsten Morgen aus der Asche fischt um wieder auf die Pirsch zu gehen. An der Sache ist ein Fünkchen Wahrheit, auch wenn dem tollen Hecht die Päckchen wohl eher um die Ohren geflogen wären. Tut mir einen großen Gefallen und schmeißt eure Energiezellen bitte, bitte nicht ins Feuer. <br />
Es stimmt, dass die Kontakte so gut wie jede Energiequelle aufnehmen können um die Zellen wieder zu laden. Das ist es, was dieses Gewehr neben allen anderen bereits erwähnten Vorteilen so unglaublich vielseitig macht. Diese Quelle kann die Steckdose sein oder noch besser die Varianten, die mit Solarzellen gekoppelt werden können. Es gibt sogar Fokusierspiegel, welche das Sonnenlicht direkt dafür nutzen. Und in der Tat kann man die Teilen mit den Kontakten voran nah an die Hitze eines Feuers legen und sie damit um einige Prozent wieder auffüllen. Das ist jedoch weder optimal für das Material, noch für die damit gewonnene Energie. So gewinnt man vielleicht fünf oder sechs Schuss, beschädigt die Zelle im schlimmsten Fall aber in gefährlichem Maße. Solche Aktionen stellen wirklich die allerletzte Möglichkeit dar sich im Feld noch ein wenig Munition zu ergaunern. <br />
Die am häufigsten anzutreffende Energiezelle ist die des Typs 2, die Energie für 100 Schuss fasst. Was auch nur eine ungenaue Angabe ist da viele Typen die Stärke des Schusses individuell einstellen lassen können, was natürlich die Anzahl der möglichen Schüsse verringert.<br />
Bedenkt die Größe und das Gewicht einer Energiezelle und vergleicht es einmal mit hundert Schuss herkömmlicher Munition. Den Vorteil muss ich glaube ich niemanden erklären. Andere Typen erhöhen die Anzahl der möglichen Schüsse oder deren Stärke.<br />
<br />
Scheint doch alles super zu sein und wahrhaftig kann ich jedem nur empfehlen ein Lasergewehr im Haus zu haben (in Gohmor allerdings ganz unten im Schrank, denn die Waffe fällt unter das Verbot für Personen ohne Sondergenehmigung). Sei es um die die Familie zu schützen, als Standardbewaffnung oder als letzter Ausweg, wenn die anderen Krachmacher alle klemmen. Der Nachteil entsteht dann, wenn es daran geht die Linse auszuwechseln, was nicht mit zwei Handgriffen erledigt ist und nicht umsonst in einer IA Einheit vom Techpriester erledigt wird. Auch wenn der Kontrahent mehr am Leibe trägt als eine Flak- oder normale kugelsichere Weste wird es kribbelig. Das sind allerdings Mankos, die meiner Meinung nach voll und ganz von den Vorteilen aufgewogen werden und wer sein Sparschwein schlachtet und zum alten Drudox kommt, der kann sicher sein, dass wir das Richtige für ihn finden. Ich habe hier gut und gerne 20 verschiedene Typen rumstehen, die jeweils auch noch mal die tollsten Merkmale aufweisen. Da habe ich welche mit Holzgehäuse und Schaft, welche aus gepresstem Kunststoffmüll, sehr farbenfroh das Ganze. Farbe, Größe, Geschmack, hier gibt es alles. Und wer hundert kauft kriegt eins umsonst.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Dampf Hal- U-Boot Tiamat]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=994</link>
			<pubDate>Sun, 04 Sep 2016 19:51:23 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=185"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://koron3.de/showthread.php?tid=994</guid>
			<description><![CDATA[Ahoi Süßwassermatrosen und Kielschweine,<br />
<br />
ja ich steigere mich. Gestern war es ein Panzer (der übrigens noch immer in einer meiner Lagerhallen verstaubt und keinen Abnehmer findet... kommt schon Leute EIN PANZER!) und heute biete ich euch ein Kriegsschiff an. <br />
Da sag noch einer bei mir gäbe es keine kontinuierliche Erweiterung der Produktpalette. Zugegeben, dass dieses Schmuckstück vom Stapel gelaufen ist ist schon ein, zwei Tage her, aber nichtsdestotrotz ist es ein echtes Liebhaberstück und kann darüber hinaus durchaus in einigen Situationen von Nutzen sein. <br />
<br />
[CENTER]<a href="http://www.fotos-hochladen.net" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/halbuboottgjo02iamk.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: halbuboottgjo02iamk.jpg]" class="mycode_img" /></a>[/CENTER]<br />
<br />
Vorweg erzähle ich euch aber wie ich zu diesem schwimmenden Schmuckstück gekommen bin. Dazu muss ich weiter ausholen und wir müssen uns ein wenig mit der Nation Tiefgrund, genauer mit deren mariner Streitkraft beschäftigen. Diese Nation besteht aus unzähligen Inseln, wie wir alle mal im Geografieunterricht gelernt haben. Entsprechend konzentriert sich die militärische Verteidigung auf die See. Die PVS dieser Region, die einen sehr feudalen Charakter hat, wird durch die Großgrundbesitzer, die sogenannten Erralen gestellt. Ein Erral der etwas in der Kultur Tiefgrunds gelten will, der muss mindestens ein Schiff stellen, ausrüsten und unterhalten. Je mehr Geld in die Verteidigung der Nation investiert wird um so größer der Einfluss und die Geltung des entsprechenden Errals. <br />
Drei Dinge sind für die Schiffe signifikant, die auf diese Weise in der Flotte Tiefgrunds zu finden sind. Zum einen, dass sie an die Gewässer dieser Region angepasst sind, also zwar hochseetüchtig aber mit sehr geringem Tiefgang. Zweitens, dass sie als Antrieb häufig Methoden benutzen, die nicht unbedingt auf der Höhe der Zeit sind, wie etwa Segel, Dampf oder sogar Ruder. Das hat einfach damit zutun, dass ein Erral, der ein Schiff bauen lässt, sehr genau auf die Kosten achtet und ein Verbrennungsantrieb (also Promethium oder andere Flüssigtreibstoffe), ein Atomreaktor oder gar ein Fusionsantrieb nichts ist, was mit den Kostenvorstellung des Auftraggebers in Einklang zu bringen ist. Das Motto ist daher: Lieber drei Dampfschiffe und zwei unter Segeln, als eins mit teurer Maschine im Bauch. <br />
Der Dritte Punkt betrifft das Alter. Die Schiffe werden oftmals von Generation zu Generation weitergegeben und entsprechend alt sind die Schiffe. Um es gleich vorweg zu nehmen, das bedeutet nicht, dass diese Fahrzeuge schlecht oder hoffnungslos unterlegen wären. Die Kapitäne Tiefgrunds sind vielmehr überaus geschickt darin diese Sorte von Kriegsschiff im Rahmen ihrer Vorgaben voll auszunutzen und sie effizient zu führen. <br />
<br />
Nun aber zur Tiamat selbst.<br />
Dieses Schiff fällt unter die Kategorie der sogenannten Halb- U- Boote, was damit zu erklären ist, dass der größere Teil des Gefährts unter der Wasserlinie liegt, zumindest wenn das Schiff zu einem guten Teil beladen ist.<br />
<br />
Die Tiamat wurde im Jahre 65 n.K.d.H durch Erral Harald von Glennquell in Auftrag gegeben und zwei Jahre später fertig gestellt. In jener Zeit baute man auf Tiefgrund vorwiegend mit Holz, da es die billigere Ressource darstellte. Von Glennquell gedachte jedoch langfristiger wirtschaftlich zu sein und rechnete die Wartung eines Holzschiffes gegen die mit einem metallenen Rumpf auf. Darüberhinaus stellte ein derart gepanzerter Rumpf einen weiteren Vorteil gegen hölzerne Varianten dar. Das meiste sparte man schließlich, wenn der Kahn nicht nach Beschuss untergeht und man einen neuen bauen muss. Für den Antrieb wählte der gute Erral zwei Dampfmaschinen mit sogenannten Universalöfen aus. Dies bedeutet nichts anderes, als das man in diesen Öfen alles verbrennen kann, von Holz, über Kohle, Torf, Brennstein, bis hin zu alten Gummireifen und Müll. Wenn es brennt, dann treibt es die Maschine an. Unter voller Befeuerung schaffen diese beiden alten Damen ihre 300 PS und treiben die 670 Tonnen und 48 Meter des Schiffs mit etwa 30 km/h an. Was das in Knoten ist, dass muss jemand benennen der mehr Zeit auf dem Wasser verbracht hat als ich.  <br />
Wie dem auch sei, die Tiamat versah ihren Dienst also unter der Fahne der Glennquells und hat so einiges miterlebt in dieser Zeit. Nun muss man wissen, dass sich die Errals keineswegs immer grün sind und Familienfehden, von denen es nicht wenige gibt, auch immer mit den Schiffen ausgetragen werden, die eigentlich zum Schutz der Nation gedacht sind. In unserer Zeit geschieht das weniger, aber es kommt noch vor. Damals jedoch, war es an der Tagesordnung, das sich irgendwelche feindlich gesonnenen Sippen zwischen den Untiefen der Inseln und in den Fjorden Schlagabtausche lieferten. Interessant dabei, dass der erste Kampfeinsatz der Tiamat jedoch nicht gegen derartige Gegner stattfand. 69 n.K.d.H hatte der sogenannte Kohlenschipperaufstand unterbezahlte Arbeiter, die nur dem Namen nach mehr wert waren (und wohl auch noch sind) als Leibeigene, den Aufstand geprobt. Sie stürmten mehrere Landsitze und plünderten die Waffenkammern. Bei der Gelegenheit wurden auch gleich noch ein paar der verhassten Errals aufgeknüpft. Als sich der Widerstand gegen die Revolte formierte, stürmten die Kohlenschipper Festung Treuenhöh und verbarrikadierten sich dort. Nun hätte man die Aufständischen gewiss aushungern können, doch fürchtete man unter der herrschenden Klasse, dass jeder verstreichende Tag andere Arbeiter zu ähnlichen Aktionen anstiften könnte. Also musste die Aristokratie ein klares Zeichen setzen und das konnte nur heißen: Erstürmung! <br />
Nun war der ganzen Sache von Land wohl nicht beizukommen und so musste des von See aus gehen. Fünf Schiffe traten dazu an, darunter auch die Tiamat. <br />
Um es kurz zu machen, von den vier anderen Schiffen wurden zwei auf den Grund geschickt und zwei so schwer beschädigt, dass sie den Rückweg antreten mussten. Die Tiamat dampfte gemütlich in den Hafen der Festung, während die Geschosse der Batterien von ihrer Metallhaut abprallten. Sie selbst begann in aller Ruhe dann eine der Stellungen nach der anderen zu beschießen und zu zerstören. So ermöglichte sie dann den letzten Sturm durch Landungseinheiten.<br />
<br />
Nach dieser ruhmreichen Tat (oder ruchlosen, je nachdem wen man fragt.) wurde es still um die Tiamat. Dazu muss man wissen, dass es nicht besonders prestigeträchtig für jemanden aus der Gesellschaftsschicht der tiefgrunder Kapitäne ist das Kommando über so ein Schiff zu haben. Nichts mit Seefahrerromantik, mit geschniegelter Uniform auf dem Kommandodeck stehen und sich die Gischt um die zu hoch getragene Nase sprühen lassen. Ein Halb- U-Boot bedeutet Schweiß, Dreck und Hitze auf engstem Raum, Seite an Seite mit dem einfachen Seemann. Entsprechend hielt sich die Begeisterung auf der Tiamat Dienst zu tun scheinbar sehr in Grenzen. Immer wieder gab es Jahre, in denen sie nur im Hafen dümpelte und gar nicht genutzt wurde. <br />
Nur zum Verständnis, ich beziehe meine Informationen aus einer Kiste voller Dokumente, die sich rund um das Schiff drehen. Nicht sortiert und teilweise in keinem sehr guten Zustand. Beim Verkauf habe ich sie dazu bekommen. Ich habe noch lange nicht alles durchgesehen und eventuell habe ich etwas übersehen. Aber bis auf einige kleinere Gefechte mit Schmugglern und der Beteiligung bei einer Blockade, schien das militärische Leben des Schiffes recht ruhig verlaufen zu sein. Abgesehen vom vorläufigen Schlussakt, aber dazu komme ich noch. <br />
174 n.K.d.H wurde das Schiff überhohlt und die Folks- Rückladegeschütze im vorderen Turm gegen Laserkanonen ausgetauscht. Das gab der Tiamat natürlich noch mal einiges an Schlagkraft oben drauf und auch wesentlich größere Schiffe mussten nun zu recht Angst vor ihr haben. <br />
<br />
Kurz will ich noch einmal auf die Konstruktionsweise der beiden Türme eingehen, da diese sehr bezeichnend für die Denkweise der Nation Tiefgrund sind.  Die beiden Türme sind drehbar, was jedoch manuell geschieht. Soll heißen, im Rumpf müssen mehrere Matrosen an einem Drehkreuz schieben, um den darüber liegenden Turm auf seinem eingefetteten Zahnkranz zu bewegen. Richtig aufeinander abgestimmt, konnten die Lademannschaften der Kanonen auf ein Ziel abfeuern und anschließend so schnell laden, dass sie erneut feuern konnten wenn der Turm sich einmal gedreht hatte. Damit konnten die vier Kanonen eines Turmes einen steigen Beschuss aufrecht erhalten. Primitiv und gleichzeitig clever. <br />
Da dies natürlich einiges an Muskelkraft bedarf, ist die Mannschaftsstärke auch mit 80 Matrosen angegeben. Mit der Hälfte kann man jedoch schon effektiv operieren, würde ich behaupten.      <br />
<br />
Wie aber bin ich nun an die Tiamat gekommen? <br />
Nun, die Familie Glennquell ist dieser Tage nicht ansatzweise mehr so wohlhabend, wie sie es dazumal war. Also trug sie sich wohl schon lange mit dem Gedanken die alte Lady zu verkaufen. Leider wollte sie in Tiefgrund niemand, aus den oben genannten Gründen. Auch in anderen Regionen gab es keine Interessenten, da ein Halb- U- Boot schon eine sehr eigene Sorte von Wasserfahrzeug ist. Die Glennquells gliederten das Boot daher bei den Kontingenten mit an, die nach Horning entsandt wurden. Vielleicht spekulierte man darauf, dass die Horninger, die einen ebenso exzellenten Ruf als Seefahrer haben wie die Tiefgrunder, die Tiamat versenkten. Das wäre nicht nur ein ehrenhafter Abgang, sondern vielleicht hatte die Familie auch eine Versicherung auf den Kahn laufen. Wer weiß, wer weiß?<br />
Dumm nur, dass die Mannschaft unter Kapitän Wilhelm Duningham etwas dagegen zu haben schien ruhmreich abzusaufen. Vielmehr schlug sich die Tiamat in einigen Gefechten recht gut. Als es nun hieß, der Sold für Kapitän und Mannschaft laufe aus, teilte man ihnen mit, dass man nicht darauf spekuliere die Tiamat wieder in Tiefgrund zu empfangen und auch der Mannschaft eine Reise nicht bezahlen würde. Ihr könnt euch denken, dass die Begeisterung der abgekämpften Seeleute gegen Null tendierte. Ich traf Kapitän Duningham in einer Kneipe in einer Dammstadt, die wir hier nicht näher benennen wollen. Ich bot ihm an, mich, ein paar Kameraden und einige zahlungskräftige Pilger mit nach Gohmor zu nehmen, wo ich ihm das Schiff abkaufen würde. So wäre seine Rückreise nicht ganz umsonst und von Gohmor wäre es um einiges leichter zurück nach Tiefgrund zu kommen als von Horning aus. Er willigte ein und so bin ich nun im Besitz eines Halb- U- Boots, welches momentan im Gohmorer Hafen liegt. <br />
<br />
Sollte jemand wieder erwarten Interesse an der Tiamat haben, so ließe sich über einen Preis natürlich verhandeln. Allerdings brenne ich darauf noch einmal selbst eine Fahrt zu unternehmen. <br />
Da ich nicht damit rechne, dass die Kaufinteressenten mir morgen schon die Bude einrennen, bin ich guter Dinge diese Fahrt auch abzuleisten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Ahoi Süßwassermatrosen und Kielschweine,<br />
<br />
ja ich steigere mich. Gestern war es ein Panzer (der übrigens noch immer in einer meiner Lagerhallen verstaubt und keinen Abnehmer findet... kommt schon Leute EIN PANZER!) und heute biete ich euch ein Kriegsschiff an. <br />
Da sag noch einer bei mir gäbe es keine kontinuierliche Erweiterung der Produktpalette. Zugegeben, dass dieses Schmuckstück vom Stapel gelaufen ist ist schon ein, zwei Tage her, aber nichtsdestotrotz ist es ein echtes Liebhaberstück und kann darüber hinaus durchaus in einigen Situationen von Nutzen sein. <br />
<br />
[CENTER]<a href="http://www.fotos-hochladen.net" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/halbuboottgjo02iamk.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: halbuboottgjo02iamk.jpg]" class="mycode_img" /></a>[/CENTER]<br />
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Vorweg erzähle ich euch aber wie ich zu diesem schwimmenden Schmuckstück gekommen bin. Dazu muss ich weiter ausholen und wir müssen uns ein wenig mit der Nation Tiefgrund, genauer mit deren mariner Streitkraft beschäftigen. Diese Nation besteht aus unzähligen Inseln, wie wir alle mal im Geografieunterricht gelernt haben. Entsprechend konzentriert sich die militärische Verteidigung auf die See. Die PVS dieser Region, die einen sehr feudalen Charakter hat, wird durch die Großgrundbesitzer, die sogenannten Erralen gestellt. Ein Erral der etwas in der Kultur Tiefgrunds gelten will, der muss mindestens ein Schiff stellen, ausrüsten und unterhalten. Je mehr Geld in die Verteidigung der Nation investiert wird um so größer der Einfluss und die Geltung des entsprechenden Errals. <br />
Drei Dinge sind für die Schiffe signifikant, die auf diese Weise in der Flotte Tiefgrunds zu finden sind. Zum einen, dass sie an die Gewässer dieser Region angepasst sind, also zwar hochseetüchtig aber mit sehr geringem Tiefgang. Zweitens, dass sie als Antrieb häufig Methoden benutzen, die nicht unbedingt auf der Höhe der Zeit sind, wie etwa Segel, Dampf oder sogar Ruder. Das hat einfach damit zutun, dass ein Erral, der ein Schiff bauen lässt, sehr genau auf die Kosten achtet und ein Verbrennungsantrieb (also Promethium oder andere Flüssigtreibstoffe), ein Atomreaktor oder gar ein Fusionsantrieb nichts ist, was mit den Kostenvorstellung des Auftraggebers in Einklang zu bringen ist. Das Motto ist daher: Lieber drei Dampfschiffe und zwei unter Segeln, als eins mit teurer Maschine im Bauch. <br />
Der Dritte Punkt betrifft das Alter. Die Schiffe werden oftmals von Generation zu Generation weitergegeben und entsprechend alt sind die Schiffe. Um es gleich vorweg zu nehmen, das bedeutet nicht, dass diese Fahrzeuge schlecht oder hoffnungslos unterlegen wären. Die Kapitäne Tiefgrunds sind vielmehr überaus geschickt darin diese Sorte von Kriegsschiff im Rahmen ihrer Vorgaben voll auszunutzen und sie effizient zu führen. <br />
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Nun aber zur Tiamat selbst.<br />
Dieses Schiff fällt unter die Kategorie der sogenannten Halb- U- Boote, was damit zu erklären ist, dass der größere Teil des Gefährts unter der Wasserlinie liegt, zumindest wenn das Schiff zu einem guten Teil beladen ist.<br />
<br />
Die Tiamat wurde im Jahre 65 n.K.d.H durch Erral Harald von Glennquell in Auftrag gegeben und zwei Jahre später fertig gestellt. In jener Zeit baute man auf Tiefgrund vorwiegend mit Holz, da es die billigere Ressource darstellte. Von Glennquell gedachte jedoch langfristiger wirtschaftlich zu sein und rechnete die Wartung eines Holzschiffes gegen die mit einem metallenen Rumpf auf. Darüberhinaus stellte ein derart gepanzerter Rumpf einen weiteren Vorteil gegen hölzerne Varianten dar. Das meiste sparte man schließlich, wenn der Kahn nicht nach Beschuss untergeht und man einen neuen bauen muss. Für den Antrieb wählte der gute Erral zwei Dampfmaschinen mit sogenannten Universalöfen aus. Dies bedeutet nichts anderes, als das man in diesen Öfen alles verbrennen kann, von Holz, über Kohle, Torf, Brennstein, bis hin zu alten Gummireifen und Müll. Wenn es brennt, dann treibt es die Maschine an. Unter voller Befeuerung schaffen diese beiden alten Damen ihre 300 PS und treiben die 670 Tonnen und 48 Meter des Schiffs mit etwa 30 km/h an. Was das in Knoten ist, dass muss jemand benennen der mehr Zeit auf dem Wasser verbracht hat als ich.  <br />
Wie dem auch sei, die Tiamat versah ihren Dienst also unter der Fahne der Glennquells und hat so einiges miterlebt in dieser Zeit. Nun muss man wissen, dass sich die Errals keineswegs immer grün sind und Familienfehden, von denen es nicht wenige gibt, auch immer mit den Schiffen ausgetragen werden, die eigentlich zum Schutz der Nation gedacht sind. In unserer Zeit geschieht das weniger, aber es kommt noch vor. Damals jedoch, war es an der Tagesordnung, das sich irgendwelche feindlich gesonnenen Sippen zwischen den Untiefen der Inseln und in den Fjorden Schlagabtausche lieferten. Interessant dabei, dass der erste Kampfeinsatz der Tiamat jedoch nicht gegen derartige Gegner stattfand. 69 n.K.d.H hatte der sogenannte Kohlenschipperaufstand unterbezahlte Arbeiter, die nur dem Namen nach mehr wert waren (und wohl auch noch sind) als Leibeigene, den Aufstand geprobt. Sie stürmten mehrere Landsitze und plünderten die Waffenkammern. Bei der Gelegenheit wurden auch gleich noch ein paar der verhassten Errals aufgeknüpft. Als sich der Widerstand gegen die Revolte formierte, stürmten die Kohlenschipper Festung Treuenhöh und verbarrikadierten sich dort. Nun hätte man die Aufständischen gewiss aushungern können, doch fürchtete man unter der herrschenden Klasse, dass jeder verstreichende Tag andere Arbeiter zu ähnlichen Aktionen anstiften könnte. Also musste die Aristokratie ein klares Zeichen setzen und das konnte nur heißen: Erstürmung! <br />
Nun war der ganzen Sache von Land wohl nicht beizukommen und so musste des von See aus gehen. Fünf Schiffe traten dazu an, darunter auch die Tiamat. <br />
Um es kurz zu machen, von den vier anderen Schiffen wurden zwei auf den Grund geschickt und zwei so schwer beschädigt, dass sie den Rückweg antreten mussten. Die Tiamat dampfte gemütlich in den Hafen der Festung, während die Geschosse der Batterien von ihrer Metallhaut abprallten. Sie selbst begann in aller Ruhe dann eine der Stellungen nach der anderen zu beschießen und zu zerstören. So ermöglichte sie dann den letzten Sturm durch Landungseinheiten.<br />
<br />
Nach dieser ruhmreichen Tat (oder ruchlosen, je nachdem wen man fragt.) wurde es still um die Tiamat. Dazu muss man wissen, dass es nicht besonders prestigeträchtig für jemanden aus der Gesellschaftsschicht der tiefgrunder Kapitäne ist das Kommando über so ein Schiff zu haben. Nichts mit Seefahrerromantik, mit geschniegelter Uniform auf dem Kommandodeck stehen und sich die Gischt um die zu hoch getragene Nase sprühen lassen. Ein Halb- U-Boot bedeutet Schweiß, Dreck und Hitze auf engstem Raum, Seite an Seite mit dem einfachen Seemann. Entsprechend hielt sich die Begeisterung auf der Tiamat Dienst zu tun scheinbar sehr in Grenzen. Immer wieder gab es Jahre, in denen sie nur im Hafen dümpelte und gar nicht genutzt wurde. <br />
Nur zum Verständnis, ich beziehe meine Informationen aus einer Kiste voller Dokumente, die sich rund um das Schiff drehen. Nicht sortiert und teilweise in keinem sehr guten Zustand. Beim Verkauf habe ich sie dazu bekommen. Ich habe noch lange nicht alles durchgesehen und eventuell habe ich etwas übersehen. Aber bis auf einige kleinere Gefechte mit Schmugglern und der Beteiligung bei einer Blockade, schien das militärische Leben des Schiffes recht ruhig verlaufen zu sein. Abgesehen vom vorläufigen Schlussakt, aber dazu komme ich noch. <br />
174 n.K.d.H wurde das Schiff überhohlt und die Folks- Rückladegeschütze im vorderen Turm gegen Laserkanonen ausgetauscht. Das gab der Tiamat natürlich noch mal einiges an Schlagkraft oben drauf und auch wesentlich größere Schiffe mussten nun zu recht Angst vor ihr haben. <br />
<br />
Kurz will ich noch einmal auf die Konstruktionsweise der beiden Türme eingehen, da diese sehr bezeichnend für die Denkweise der Nation Tiefgrund sind.  Die beiden Türme sind drehbar, was jedoch manuell geschieht. Soll heißen, im Rumpf müssen mehrere Matrosen an einem Drehkreuz schieben, um den darüber liegenden Turm auf seinem eingefetteten Zahnkranz zu bewegen. Richtig aufeinander abgestimmt, konnten die Lademannschaften der Kanonen auf ein Ziel abfeuern und anschließend so schnell laden, dass sie erneut feuern konnten wenn der Turm sich einmal gedreht hatte. Damit konnten die vier Kanonen eines Turmes einen steigen Beschuss aufrecht erhalten. Primitiv und gleichzeitig clever. <br />
Da dies natürlich einiges an Muskelkraft bedarf, ist die Mannschaftsstärke auch mit 80 Matrosen angegeben. Mit der Hälfte kann man jedoch schon effektiv operieren, würde ich behaupten.      <br />
<br />
Wie aber bin ich nun an die Tiamat gekommen? <br />
Nun, die Familie Glennquell ist dieser Tage nicht ansatzweise mehr so wohlhabend, wie sie es dazumal war. Also trug sie sich wohl schon lange mit dem Gedanken die alte Lady zu verkaufen. Leider wollte sie in Tiefgrund niemand, aus den oben genannten Gründen. Auch in anderen Regionen gab es keine Interessenten, da ein Halb- U- Boot schon eine sehr eigene Sorte von Wasserfahrzeug ist. Die Glennquells gliederten das Boot daher bei den Kontingenten mit an, die nach Horning entsandt wurden. Vielleicht spekulierte man darauf, dass die Horninger, die einen ebenso exzellenten Ruf als Seefahrer haben wie die Tiefgrunder, die Tiamat versenkten. Das wäre nicht nur ein ehrenhafter Abgang, sondern vielleicht hatte die Familie auch eine Versicherung auf den Kahn laufen. Wer weiß, wer weiß?<br />
Dumm nur, dass die Mannschaft unter Kapitän Wilhelm Duningham etwas dagegen zu haben schien ruhmreich abzusaufen. Vielmehr schlug sich die Tiamat in einigen Gefechten recht gut. Als es nun hieß, der Sold für Kapitän und Mannschaft laufe aus, teilte man ihnen mit, dass man nicht darauf spekuliere die Tiamat wieder in Tiefgrund zu empfangen und auch der Mannschaft eine Reise nicht bezahlen würde. Ihr könnt euch denken, dass die Begeisterung der abgekämpften Seeleute gegen Null tendierte. Ich traf Kapitän Duningham in einer Kneipe in einer Dammstadt, die wir hier nicht näher benennen wollen. Ich bot ihm an, mich, ein paar Kameraden und einige zahlungskräftige Pilger mit nach Gohmor zu nehmen, wo ich ihm das Schiff abkaufen würde. So wäre seine Rückreise nicht ganz umsonst und von Gohmor wäre es um einiges leichter zurück nach Tiefgrund zu kommen als von Horning aus. Er willigte ein und so bin ich nun im Besitz eines Halb- U- Boots, welches momentan im Gohmorer Hafen liegt. <br />
<br />
Sollte jemand wieder erwarten Interesse an der Tiamat haben, so ließe sich über einen Preis natürlich verhandeln. Allerdings brenne ich darauf noch einmal selbst eine Fahrt zu unternehmen. <br />
Da ich nicht damit rechne, dass die Kaufinteressenten mir morgen schon die Bude einrennen, bin ich guter Dinge diese Fahrt auch abzuleisten.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Lorian- Völlkörperpanzerung]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=990</link>
			<pubDate>Mon, 13 Jun 2016 15:04:23 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=185"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://koron3.de/showthread.php?tid=990</guid>
			<description><![CDATA[Hallo Freunde und Nachbarn,<br />
vielleicht kennt ihr die Sorte junge Aufschneider, die zu knapp bei Kasse sind um sich einen echten Sportwagen zu leisten, bei ihren Kumpels aber doch auf Teufel komm raus Eindruck schinden wollen. Diese Burschen holen sich dann meist eine Karre, die wie ein echter Flitzer aussieht. Wenn man den ganzen Effektlack, die angeschraubten Heckspoiler und glänzenden Felgen mal beiseite lässt, aber kaum mehr als eine Familienkutsche unter der Haube haben. Dieser Vergleich fällt mir bei der vorliegenden Körperpanzerung immer wieder ein. Ich will jedoch vorweg schicken, dass das weniger negativ ist als es bei meinem Synonym klingen mag. Denn wo der PS- schwache Möchtegernbolide zu Recht belächelt wird ist die Lorian- Völlkörperpanzerung gar keine verkehrte Investition. <br />
<br />
[CENTER]<a href="http://www.fotos-hochladen.net" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="http://www.fotos-hochladen.net/uploads/919fb3a3e5df1809l4ikgwx2v.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 919fb3a3e5df1809l4ikgwx2v.jpg]" class="mycode_img" /></a>[/CENTER]<br />
<br />
Auch wenn sie auf dem ersten Blick mehr zu bieten scheint, als es letztlich der Fall ist. Schaut man sich die Werbung für die Lorian an, so verspricht der Hersteller „Möbius Protektion“ eine rundum Körperpanzerung für die Ansprüche des modernen Schlachtfelds, inklusive infanteristischer Hilfssysteme. <br />
Das ganze zu einem kleinen Preis. <br />
Nun wie weit ist mit diesen Versprechungen also her?<br />
Die Lorian- Völlkörperpanzerung schützt die wichtigsten Partien des Trägers, also Brust, Kopf, Arme, Unterleib und Beine mit Flächen eines firmeneigenen Hartgusskunststoffes, namens Epox- Plus. Dieser widersteht dem Feuer aus üblichen Faustfeuerwaffen und kleinkalibrigen Sturmgewehren. Auch bei der Einwirkung von Laserwaffen macht die Lorian eine annehmbare Figur, da das Material die Energie des Treffers durch punktuelles Schmelzen bis zu einem gewissen Grad absorbiert. Die Rüstung nimmt einem Beschuss die Kraft, aber wie ihr an meinen etwas schwammigen Ausführungen schon merkt, stellt die Lorian keinen ultimativen Schutz dar, welchen man mit genausten Angaben belegen könnte. Die Dauer des Beschusses, wie auch die Entfernung des Schützens sind hierbei entscheidende Faktoren. <br />
Der „Rundumschutz“ ist allerdings nicht als wahrheitsgemäße Aussage zu bewerten. Um die optimale Bewegung des Trägers zu gewährleisten ist die Panzerung auf den darunter liegenden Kernanzug aus Stoff aufgetragen, welcher zwar vor Schadstoffen und Umwelteinflüssen bewahrt, aber gegen Treffer im Bereich der Gelenke keine Protektion bietet. Auch die sogenannten Hilfssysteme sind letztlich mehr nette Zugaben und keine elektronischen Einrichtungen, wie man sie bei teureren Vertretern findest. <br />
Der T- förmige Sichtschutz ist verspiegelt und dunkelt sich bei erhöhter Helligkeit zusätzlich ab, um die Augen zu schützen. Das hat mehr die Wirkung einer Sonnenbrille und ermöglicht die Sicht bei ungünstiger Lichteinstrahlung. Auf keinen Fall sollte es mit einem Blitzlichtkompensator verwechselt werden, mit dem andere Helmanbieter den Träger vor den Auswirkungen von Blendgranaten schützen. Die Atemluft wird von Rauch und groben Partikeln gefiltert, ersetzt aber keine Gasmaske. Allerdings kann diese durch Zukauf ergänzt werden. Der Gehörschutz ist ordentlich und filtert Schusslärm- und Knallgeräusche zufriedenstellend heraus. Darüberhinaus ist ein Kehlkopffunkgerät integriert, welches über eine Reichweite von zwanzig Metern verfügt. Das mag wenig erscheinen, doch die Aufgabe, nämlich den Kontakt innerhalb des eigenen Kampfverbands zu halten, erfüllt es zufriedenstellend. Frequenzspreicher, sowie die Batterie finden in einem Gürtelbehälter Platz. Der Helm verfügt über eine Schiene, an welche zusätzliche Anbauteile, wie Nachtsichtgerät oder Hand-Augen Koordinator angebracht werden können. Die gesamte Rüstung kostet neuwertig in der Grundausstattung gerade einmal 2000 Schekel ist also auch für den kleinen Geldbeutel durchaus erschwinglich. <br />
Das die Lorian- Völlkörperpanzerung ihren Platz gefunden hat, zeigt der rege Gebrauch, welche reguläre Truppen, Söldnereinheiten und Privatpersonen von ihr machen. Das standardisierte Grün trifft man dabei seltener an, da viele Nutzer ihre Rüstung farblich individualisieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo Freunde und Nachbarn,<br />
vielleicht kennt ihr die Sorte junge Aufschneider, die zu knapp bei Kasse sind um sich einen echten Sportwagen zu leisten, bei ihren Kumpels aber doch auf Teufel komm raus Eindruck schinden wollen. Diese Burschen holen sich dann meist eine Karre, die wie ein echter Flitzer aussieht. Wenn man den ganzen Effektlack, die angeschraubten Heckspoiler und glänzenden Felgen mal beiseite lässt, aber kaum mehr als eine Familienkutsche unter der Haube haben. Dieser Vergleich fällt mir bei der vorliegenden Körperpanzerung immer wieder ein. Ich will jedoch vorweg schicken, dass das weniger negativ ist als es bei meinem Synonym klingen mag. Denn wo der PS- schwache Möchtegernbolide zu Recht belächelt wird ist die Lorian- Völlkörperpanzerung gar keine verkehrte Investition. <br />
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[CENTER]<a href="http://www.fotos-hochladen.net" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="http://www.fotos-hochladen.net/uploads/919fb3a3e5df1809l4ikgwx2v.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 919fb3a3e5df1809l4ikgwx2v.jpg]" class="mycode_img" /></a>[/CENTER]<br />
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Auch wenn sie auf dem ersten Blick mehr zu bieten scheint, als es letztlich der Fall ist. Schaut man sich die Werbung für die Lorian an, so verspricht der Hersteller „Möbius Protektion“ eine rundum Körperpanzerung für die Ansprüche des modernen Schlachtfelds, inklusive infanteristischer Hilfssysteme. <br />
Das ganze zu einem kleinen Preis. <br />
Nun wie weit ist mit diesen Versprechungen also her?<br />
Die Lorian- Völlkörperpanzerung schützt die wichtigsten Partien des Trägers, also Brust, Kopf, Arme, Unterleib und Beine mit Flächen eines firmeneigenen Hartgusskunststoffes, namens Epox- Plus. Dieser widersteht dem Feuer aus üblichen Faustfeuerwaffen und kleinkalibrigen Sturmgewehren. Auch bei der Einwirkung von Laserwaffen macht die Lorian eine annehmbare Figur, da das Material die Energie des Treffers durch punktuelles Schmelzen bis zu einem gewissen Grad absorbiert. Die Rüstung nimmt einem Beschuss die Kraft, aber wie ihr an meinen etwas schwammigen Ausführungen schon merkt, stellt die Lorian keinen ultimativen Schutz dar, welchen man mit genausten Angaben belegen könnte. Die Dauer des Beschusses, wie auch die Entfernung des Schützens sind hierbei entscheidende Faktoren. <br />
Der „Rundumschutz“ ist allerdings nicht als wahrheitsgemäße Aussage zu bewerten. Um die optimale Bewegung des Trägers zu gewährleisten ist die Panzerung auf den darunter liegenden Kernanzug aus Stoff aufgetragen, welcher zwar vor Schadstoffen und Umwelteinflüssen bewahrt, aber gegen Treffer im Bereich der Gelenke keine Protektion bietet. Auch die sogenannten Hilfssysteme sind letztlich mehr nette Zugaben und keine elektronischen Einrichtungen, wie man sie bei teureren Vertretern findest. <br />
Der T- förmige Sichtschutz ist verspiegelt und dunkelt sich bei erhöhter Helligkeit zusätzlich ab, um die Augen zu schützen. Das hat mehr die Wirkung einer Sonnenbrille und ermöglicht die Sicht bei ungünstiger Lichteinstrahlung. Auf keinen Fall sollte es mit einem Blitzlichtkompensator verwechselt werden, mit dem andere Helmanbieter den Träger vor den Auswirkungen von Blendgranaten schützen. Die Atemluft wird von Rauch und groben Partikeln gefiltert, ersetzt aber keine Gasmaske. Allerdings kann diese durch Zukauf ergänzt werden. Der Gehörschutz ist ordentlich und filtert Schusslärm- und Knallgeräusche zufriedenstellend heraus. Darüberhinaus ist ein Kehlkopffunkgerät integriert, welches über eine Reichweite von zwanzig Metern verfügt. Das mag wenig erscheinen, doch die Aufgabe, nämlich den Kontakt innerhalb des eigenen Kampfverbands zu halten, erfüllt es zufriedenstellend. Frequenzspreicher, sowie die Batterie finden in einem Gürtelbehälter Platz. Der Helm verfügt über eine Schiene, an welche zusätzliche Anbauteile, wie Nachtsichtgerät oder Hand-Augen Koordinator angebracht werden können. Die gesamte Rüstung kostet neuwertig in der Grundausstattung gerade einmal 2000 Schekel ist also auch für den kleinen Geldbeutel durchaus erschwinglich. <br />
Das die Lorian- Völlkörperpanzerung ihren Platz gefunden hat, zeigt der rege Gebrauch, welche reguläre Truppen, Söldnereinheiten und Privatpersonen von ihr machen. Das standardisierte Grün trifft man dabei seltener an, da viele Nutzer ihre Rüstung farblich individualisieren.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Man-Eater]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=988</link>
			<pubDate>Thu, 17 Mar 2016 21:12:55 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=185"></a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[[CENTER]<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: 4pt;" class="mycode_size">Man-Eater</span></span>[/CENTER]<br />
<br />
[CENTER]<a href="http://www.fotos-hochladen.net" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/6ba6537c44e7d7fijwv3k0y5p.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 6ba6537c44e7d7fijwv3k0y5p.jpg]" class="mycode_img" /></a>[/CENTER]<br />
<br />
Es wird mal wieder Zeit für etwas Neuwertiges und Funkelndes, Freunde und Nachbarn. Genug von Steinschlosswaffen und den Erzeugnissen des Gettos. Wenden wir unserem Blick den hochwertigen Erzeugnissen der Mordindustrie zu, damit ihr eure sauer verdienten Schekel in etwas stecken könnt, das nicht nur euren Feinden Feuer unterm Hintern macht, sondern womit man auch bei Freunden und Neidern Eindruck schinden kann. <br />
Was wäre dafür besser geeignet als die Erzeugnisse der berühmten Waffenschmiede Protectional Inc.? <br />
Diese Firma hat sich einen hervorragenden Ruf erarbeitet und ihre Handfeuerwaffen lassen sich bei Freihändlern, Sicherheitskräften, Söldnern und Leibwächtern ebenso finden, wie im Halfter oder Schreibtisch von friedlicheren Vertretern, welche beim Haus- und Hofschutz auf Qualität setzen. <br />
Genau diese Qualität, gepaart mit dem Selbstverständnis der Firma für Funktionalität, stellen den Grundstein für die imperiumsweite Beliebtheit dar. Protectional Inc. hat sich zur Aufgabe gemacht, praktische Waffen mit Ästhetik zu verbinden und das Ganze zu einem relativ moderaten Preis anzubieten. Die Verkaufszahlen belegen die Richtigkeit dieser Strategie. <br />
Da man sich bei Protectional Inc. dazu entschlossen hat, neben den Vertragshändlern in Gohmor, weitere hauseigene Fialen zu eröffnen, werdet ihr in nächster Zeit vielleicht noch das ein oder andere Stück hier zu sehen bekommen. <br />
<br />
Den Anfang will ich jedoch mit der  Man-Eater machen. <br />
Diese Pistole ist seit bestehen der Firma im Sortiment, also seit etwa 1000 Jahren. Inzwischen gibt es Typen von Protectional Inc. welche der  Man-Eater ohne Zweifel überlegen sind. Doch der wirtschaftliche Durchbruch gelang der Firma mit dieser Laserpistole. Da Konzerne nicht für ihre nostalgischen Anwandlungen bekannt sind steht zu vermuten, dass sich die Man-Eater auf Grund weiterhin bestehender Nachfrage auf dem Markt befindet und hält. <br />
Das Energiemagazin der Pistole ist im Griff untergebracht und speichert genügend Saft um zwanzig Schüsse abzugeben. Die markanten Bügel vor der Mündung sind in erster Linie zum Schutz gedacht, um das Risiko zu verringern, dass Schmutz die empfindliche Laserlinse im Inneren beeinträchtigt oder gar beschädigt. <br />
Die Zielgenauigkeit ist wie bei den meisten Laserwaffen sehr hoch und auch weniger geübte Schützen sind damit in der Lage das zu treffen, was sie anvisiert haben. Sollte es nicht einmal dann mit den eigenen Fähigkeiten reichen, kann ein zusätzlicher Laserpointer hinzugeschaltet werden. <br />
Wer dann immer noch verfehlt, sollte über Schrotflinten nachdenken. Doch wie schon gesagt ist die Protectional Inc. bemüht auch solche Kunden zufriedenzustellen, die nicht im tagtäglichen Waffengebrauch geschult sind, was die überbordende Ausstattung mit Zieleinrichtungen bedingt. Denn die Firma legt noch eine Schippe an Unterstützung drauf. In die Verbindung am Unterlauf kann das Kabel zu einem Hand/Augen- Koordinator eingesteckt werden und dann kann man jedes Bisschen Zielen getrost dem Logikverarbeiter überlassen. Das Anbringen des Kabels unter dem Lauf ist dabei zugegebenermaßen etwas ungünstig, da sich dieses im hektischen Einsatz gerne einmal verfängt. Bei späteren Modellen besserte man dieses Manko nach, doch bei der Man-Eater hat man noch mit der störenden Art der Verbindung zu kämpfen. <br />
Von dieser Wermutstropfen abgesehen kann man nicht viel an der Pistole herumkritteln. Das Gehäuse besteht aus stoßfestem, hitze- und kältebeständigem Kunststoff und die Sicherung erfolgt über einen Schieberegler, welcher die Energiezufuhr zwischen Magazin und Waffe unterbricht. Der Griff liegt gut in der Hand und besonders das Gel gefüllte Handballenploster ist angenehm hervorzuheben. <br />
Das Zerlegen und Zusammensetzen sollte nur von jemanden vorgenommen werden, der sich auf Laserpistolen versteht, denn diese fallen für gewöhnlich etwas komplizierter aus als ihre Projektil- Verwandten. Wem diese Fähigkeiten nicht gegeben sind, der sollte sich auf die übliche Pflege beschränken und bei Störungen einen Büchsenmacher oder einen Vertragshändler aufsuchen. <br />
Wie schon gesagt ist die Man-Eater das Heimmodel der Firma und entsprechend günstig bekommt man sie. Auf Gohmor werden neuwertige Modelle mit 600 Schekeln anberaumt, wozu es einen Transportkasten und eine Batterieladestation gibt. Zusätzlicher Schnickschnack und Zusatzmagazine werden extra berechnet. Anbauteile lassen sich auch von Drittanbietern anbringen, wobei das Augenmerk jedoch auf der Kompatibilität mit dem Sortiment der Protectional Inc. liegt. <br />
Nach meiner bescheidenden Meinung kann man mit der Man-Eater nicht sonderlich viel verkehrt machen. Für einen adäquaten Preis erhält man eine hochwertige Pistole, welche Laien wie Profis gleichermaßen gefällig ist und durch passable Kampfeigenschaften besticht. <br />
Guter Service der Firma und ein reichhaltiges Sortiment an Zusatzteilen runden die Sache ab und stellen eine Entscheidungserleichterung für Kaufwillige dar.<br />
<br />
<span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="color: limegreen;" class="mycode_color">art by <a href="http://peterku.deviantart.com/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">peterku</a></span></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[[CENTER]<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: 4pt;" class="mycode_size">Man-Eater</span></span>[/CENTER]<br />
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[CENTER]<a href="http://www.fotos-hochladen.net" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/6ba6537c44e7d7fijwv3k0y5p.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 6ba6537c44e7d7fijwv3k0y5p.jpg]" class="mycode_img" /></a>[/CENTER]<br />
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Es wird mal wieder Zeit für etwas Neuwertiges und Funkelndes, Freunde und Nachbarn. Genug von Steinschlosswaffen und den Erzeugnissen des Gettos. Wenden wir unserem Blick den hochwertigen Erzeugnissen der Mordindustrie zu, damit ihr eure sauer verdienten Schekel in etwas stecken könnt, das nicht nur euren Feinden Feuer unterm Hintern macht, sondern womit man auch bei Freunden und Neidern Eindruck schinden kann. <br />
Was wäre dafür besser geeignet als die Erzeugnisse der berühmten Waffenschmiede Protectional Inc.? <br />
Diese Firma hat sich einen hervorragenden Ruf erarbeitet und ihre Handfeuerwaffen lassen sich bei Freihändlern, Sicherheitskräften, Söldnern und Leibwächtern ebenso finden, wie im Halfter oder Schreibtisch von friedlicheren Vertretern, welche beim Haus- und Hofschutz auf Qualität setzen. <br />
Genau diese Qualität, gepaart mit dem Selbstverständnis der Firma für Funktionalität, stellen den Grundstein für die imperiumsweite Beliebtheit dar. Protectional Inc. hat sich zur Aufgabe gemacht, praktische Waffen mit Ästhetik zu verbinden und das Ganze zu einem relativ moderaten Preis anzubieten. Die Verkaufszahlen belegen die Richtigkeit dieser Strategie. <br />
Da man sich bei Protectional Inc. dazu entschlossen hat, neben den Vertragshändlern in Gohmor, weitere hauseigene Fialen zu eröffnen, werdet ihr in nächster Zeit vielleicht noch das ein oder andere Stück hier zu sehen bekommen. <br />
<br />
Den Anfang will ich jedoch mit der  Man-Eater machen. <br />
Diese Pistole ist seit bestehen der Firma im Sortiment, also seit etwa 1000 Jahren. Inzwischen gibt es Typen von Protectional Inc. welche der  Man-Eater ohne Zweifel überlegen sind. Doch der wirtschaftliche Durchbruch gelang der Firma mit dieser Laserpistole. Da Konzerne nicht für ihre nostalgischen Anwandlungen bekannt sind steht zu vermuten, dass sich die Man-Eater auf Grund weiterhin bestehender Nachfrage auf dem Markt befindet und hält. <br />
Das Energiemagazin der Pistole ist im Griff untergebracht und speichert genügend Saft um zwanzig Schüsse abzugeben. Die markanten Bügel vor der Mündung sind in erster Linie zum Schutz gedacht, um das Risiko zu verringern, dass Schmutz die empfindliche Laserlinse im Inneren beeinträchtigt oder gar beschädigt. <br />
Die Zielgenauigkeit ist wie bei den meisten Laserwaffen sehr hoch und auch weniger geübte Schützen sind damit in der Lage das zu treffen, was sie anvisiert haben. Sollte es nicht einmal dann mit den eigenen Fähigkeiten reichen, kann ein zusätzlicher Laserpointer hinzugeschaltet werden. <br />
Wer dann immer noch verfehlt, sollte über Schrotflinten nachdenken. Doch wie schon gesagt ist die Protectional Inc. bemüht auch solche Kunden zufriedenzustellen, die nicht im tagtäglichen Waffengebrauch geschult sind, was die überbordende Ausstattung mit Zieleinrichtungen bedingt. Denn die Firma legt noch eine Schippe an Unterstützung drauf. In die Verbindung am Unterlauf kann das Kabel zu einem Hand/Augen- Koordinator eingesteckt werden und dann kann man jedes Bisschen Zielen getrost dem Logikverarbeiter überlassen. Das Anbringen des Kabels unter dem Lauf ist dabei zugegebenermaßen etwas ungünstig, da sich dieses im hektischen Einsatz gerne einmal verfängt. Bei späteren Modellen besserte man dieses Manko nach, doch bei der Man-Eater hat man noch mit der störenden Art der Verbindung zu kämpfen. <br />
Von dieser Wermutstropfen abgesehen kann man nicht viel an der Pistole herumkritteln. Das Gehäuse besteht aus stoßfestem, hitze- und kältebeständigem Kunststoff und die Sicherung erfolgt über einen Schieberegler, welcher die Energiezufuhr zwischen Magazin und Waffe unterbricht. Der Griff liegt gut in der Hand und besonders das Gel gefüllte Handballenploster ist angenehm hervorzuheben. <br />
Das Zerlegen und Zusammensetzen sollte nur von jemanden vorgenommen werden, der sich auf Laserpistolen versteht, denn diese fallen für gewöhnlich etwas komplizierter aus als ihre Projektil- Verwandten. Wem diese Fähigkeiten nicht gegeben sind, der sollte sich auf die übliche Pflege beschränken und bei Störungen einen Büchsenmacher oder einen Vertragshändler aufsuchen. <br />
Wie schon gesagt ist die Man-Eater das Heimmodel der Firma und entsprechend günstig bekommt man sie. Auf Gohmor werden neuwertige Modelle mit 600 Schekeln anberaumt, wozu es einen Transportkasten und eine Batterieladestation gibt. Zusätzlicher Schnickschnack und Zusatzmagazine werden extra berechnet. Anbauteile lassen sich auch von Drittanbietern anbringen, wobei das Augenmerk jedoch auf der Kompatibilität mit dem Sortiment der Protectional Inc. liegt. <br />
Nach meiner bescheidenden Meinung kann man mit der Man-Eater nicht sonderlich viel verkehrt machen. Für einen adäquaten Preis erhält man eine hochwertige Pistole, welche Laien wie Profis gleichermaßen gefällig ist und durch passable Kampfeigenschaften besticht. <br />
Guter Service der Firma und ein reichhaltiges Sortiment an Zusatzteilen runden die Sache ab und stellen eine Entscheidungserleichterung für Kaufwillige dar.<br />
<br />
<span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="color: limegreen;" class="mycode_color">art by <a href="http://peterku.deviantart.com/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">peterku</a></span></span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Steinschlosswaffen aus Horning]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=981</link>
			<pubDate>Fri, 22 Jan 2016 15:02:51 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=185"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://koron3.de/showthread.php?tid=981</guid>
			<description><![CDATA[Hallo Freunde und Nachbarn, <br />
<br />
nach längerer Abstinenz nun also wieder etwas Material für euch. <br />
Wie einige vielleicht wissen werden und wie ich ja auch in meinem Kummerkasten berichtet habe, präsentiere ich euch ein paar Mitbringsel aus meiner kleinen Eskapade in Horning. Starten will ich dabei mit etwas, dass auch in Gohmor für Aufmerksamkeit gesorgt hat. Namentlich der Umstand, dass Horning zur Verteidigung seines Hoheitsgebiets auf Streitkräfte aus bewaffneten Mutanten gesetzt hat. <br />
Diese, unter dem Namen die „Befreiten“ bekanntgewordenen Formationen, waren und sind mit sehr einfachen Waffen ausgerüstet, mit Steinschlossgewehren. <br />
Wem diese antiquiert wirkende Waffengattung nichts sagt, eine kurze Erklärung. Diese Waffen folgen dem Prinzip des Vorderladens. Die Treibladung wird in den Lauf gefüllt und verdichtet. Schließend kommt die Kugel dazu. Am hinteren Ende des Laufs ist das Zündloch zu finden, vor welchem die sogenannte Pfanne angebracht ist. Auch hier wird eine kleine Ladung Schießpulver aufgebracht, welche letztlich den Treibsatz im Lauf zündet und so die Waffe feuern lässt. Der Pfannendeckel verhindert vor dem Abfeuern, dass die Zündladung durch Wind oder Bewegung verloren geht. Zieht der Schütze den Abzug, so schnellt der Hahn herunter und aktiviert die Zündladung. Dazu ist am Kopf des Hahns ein Feuerstein befestigt. In den Ausführungen der „Befreiten“ war dies ein künstlich produzierter Funkenstein, aber praktisch funktioniert auch jeder gefundene Feuerstein, wenn man ihn denn entsprechend in Form bekommt.<br />
Der Hahn muss vor dem Abfeuern zurückgezogen und arretiert werden, eine Sicherung der Waffe besteht also nur, im nicht arretierten Zustand. <br />
Soviel zum Funktionsprinzip, ohne dabei zu sehr ins Detail zu gehen. <br />
Das eigentlich Interessante ist der militärische Ansatz hinter diesen Waffen und die Evolution des Umgangs, welchen die „Befreiten“ in nur einem Jahr durchgemacht haben. Warum Horning seine mutierten Hilfskräfte dergestalt ausgestattet hat sollte jedem klar sein. Sicherlich ein Kostenfaktor, denn die Musketen sind sehr viel kostengünstiger und schneller herzustellen, als etwa Laserwaffen. Der wahre Grund liegt jedoch an anderer Stelle. Man will vermeiden, sollte der Krieg eines Tages überstanden sein, dass Horden überbewaffneter Mutanten das einfordern, was ihnen während des Krieges von der Landesführung versprochen wurde. Ein Problem wenn man bedenkt, wie gut sich die Befreiten während nur eines Jahres mit diesen Waffen vertraut gemacht haben. Lehrstunden freilich, die sie mit viel Blut bezahlt haben. Als wir das erste mal auf eine Feuerwand der Mutanten trafen, handelte es sich kaum um mehr als eine grobe Reihe, die viel zu früh feuerte, bei unserem Gegenfeuer floh oder fiel wie die Fliegen und ihre Waffen nicht einmal für einen zweiten Schuss bereit hatten, als unsere Nahkämpfer in ihre Linien krachten. Eine ernstzunehmende Bedrohung sah jedenfalls anders aus. Wir fingen an arrogant zu werden und überließen Feuerlinien aus Mutanten den weniger gut bewaffneten Pilgern und legten uns mir den, nach unserer Auffassung, gefährlicheren Söldnern der Gegenseite an. Ziemlich bald wurden die Trupps der Pilger jedoch regelmäßig zusammengeschossen. Die „Befreiten“ haben schnell gelernt auf welche Entfernung sie feuern müssen und ihre Fähigkeiten im Nachladen und Zielen erheblich verbessert. Bald schon war mit den Burschen nicht mehr zu spaßen und wir bedurften jedes mal vollautomatische Waffen, um ihre Formationen aufzubrechen. Im Verlauf des Feldzuges wurden die Kugeltaschen und Pulverspender gegen Pulverhülsen ausgetauscht. Dabei handelt es sich um, mit Papier umwickeltes Pulver und eine Kugel. Die Dosierung des Pulvers ist auf einen Schuss abgestimmt und muss vom Schützen nicht mehr selber übernommen werden. Er öffnet das obere Ende des Papierröllchens (meist mit den Zähnen) füllt das Pulver und abschließend die Kugel ein. Dies verkürzte die Ladezeit der Mutanten noch einmal spürbar. Natürlich müssen wir uns nichts vormachen. Bei aller Gefahr, die von den Feuerlinien der „Befreiten“ ausgeht, kann ein Maschinengewehr oder ein paar günstig positionierte Schützen mit regulären Sturmgewehren, ganze Kompanien so kämpfender Soldaten auslöschen. Oft genug haben wir das auch getan. Doch auch dahingehend lernten die Mutis dazu und gerade bei den Schlachten in Edos machten sie sich das urbane Gelände gut zu Nutze. Unsere gerieten immer wieder in Hinterhalte, wo von der einen Straßenseite auf uns geschossen wurde und die Linie abgetaucht war, bevor wir richtig reagieren konnten. Oder sie feuerten eine Salve und während wir Gegenwehr leisteten, brachen aus irgendwelchen Verstecken Nahkämpfer hervor. <br />
Mit diesen kleinen Erlebnisberichten will ich euch lediglich vermitteln, dass ein Lasergewehr oder ein herkömmlicher, Gasdrucklader einem solchen Donnerrohr sicher vorzuziehen ist. Wenn Kämpfer aber nur solche Waffen haben um im Feld zu bestehen, dann sollte man nicht unterschätzen, was entschlossene Individuen damit anstellen können. <br />
Zwei von mir geborgene Exemplare habe ich mitgebracht und zeige sie euch hier. Ich rechne nicht wirklich damit, dass Anfragen nach solchen Waffen kommen, außer vielleicht von Sammlern. Falls doch Interesse besteht, dürfte es nicht schwer sein welche zu besorgen. Horning wird im Moment regelrecht damit überschwemmt. <br />
[CENTER]<br />
<a href="http://www.fotos-hochladen.net" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/abff54ac43544d989exlf0dr5.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: abff54ac43544d989exlf0dr5.jpg]" class="mycode_img" /></a>[/CENTER]<br />
<br />
Dieses vierläufige Stück gehörte zu einem... naja Offizier ist das falsche Wort, da die Kommandoebene von Nichtmutierten aus Horning oder Truzt gebildet wurde. Sagen wir also es gehörte zu einem Unterführer der „Befreiten“ Das Prinzip der Funktionsweise ist wie oben beschrieben, nur eben in Pistolenform. Die vierläufigen Exemplare kamen gegen Ende des Jahres auf und meist führten die Träge dazu eine Nahkampfwaffe. Das Spannen der Hähne mit nur einer Hand scheint umständlich, aber glaubt mir, die Burschen haben sich irgendwann meisterhaft darauf verstanden, während sie mit der anderen Hand einen Knüppel oder einen Säbel schwangen und auf einen eindroschen. <br />
<br />
[CENTER]<a href="http://www.fotos-hochladen.net" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/befreitenmusketgtmhs92v6k.png" loading="lazy"  alt="[Bild: befreitenmusketgtmhs92v6k.png]" class="mycode_img" /></a>[/CENTER]<br />
<br />
Dieses wenig ansehnliche Gewehr ist nun also die Hauptbewaffnung der Mutantentruppen, die Horning ins Feld schickt. <br />
Nachdem ich hier immer wieder ausgeklügelte Exemplare zur Ansicht hatte, wo man sich über die Griffgestaltung oder die Farbe des Laserschusses auslassen konnte, wirkt es fast schon befremdlich ein so elementares, auf die schiere Funktionsweise reduziertes Stück Waffentechnik zu sehen. <br />
Die Genauigkeit variiert sehr stark und ich habe Situationen erlebt, wo man meinte die Waffen der Gegner würden um die Ecke schießen. Dies ist auch der Grund für die Taktik der Feuerlinie, wo man darauf hofft, dass schon irgendwer irgendwas treffen wird, wenn nur Genug abgeschossen wird. Davon abgesehen gab es unter den Mutis aber auch sehr fähige Schützen, die auf große Entfernung zielgenau getroffen haben. Vorsicht ist also angebracht. <br />
<br />
Versteht diesen Betrag weniger als Kaufberatung, wie sonst üblich, sonder mehr als keine Exkursion in die Welt der Dinge, die es da draußen noch so gibt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo Freunde und Nachbarn, <br />
<br />
nach längerer Abstinenz nun also wieder etwas Material für euch. <br />
Wie einige vielleicht wissen werden und wie ich ja auch in meinem Kummerkasten berichtet habe, präsentiere ich euch ein paar Mitbringsel aus meiner kleinen Eskapade in Horning. Starten will ich dabei mit etwas, dass auch in Gohmor für Aufmerksamkeit gesorgt hat. Namentlich der Umstand, dass Horning zur Verteidigung seines Hoheitsgebiets auf Streitkräfte aus bewaffneten Mutanten gesetzt hat. <br />
Diese, unter dem Namen die „Befreiten“ bekanntgewordenen Formationen, waren und sind mit sehr einfachen Waffen ausgerüstet, mit Steinschlossgewehren. <br />
Wem diese antiquiert wirkende Waffengattung nichts sagt, eine kurze Erklärung. Diese Waffen folgen dem Prinzip des Vorderladens. Die Treibladung wird in den Lauf gefüllt und verdichtet. Schließend kommt die Kugel dazu. Am hinteren Ende des Laufs ist das Zündloch zu finden, vor welchem die sogenannte Pfanne angebracht ist. Auch hier wird eine kleine Ladung Schießpulver aufgebracht, welche letztlich den Treibsatz im Lauf zündet und so die Waffe feuern lässt. Der Pfannendeckel verhindert vor dem Abfeuern, dass die Zündladung durch Wind oder Bewegung verloren geht. Zieht der Schütze den Abzug, so schnellt der Hahn herunter und aktiviert die Zündladung. Dazu ist am Kopf des Hahns ein Feuerstein befestigt. In den Ausführungen der „Befreiten“ war dies ein künstlich produzierter Funkenstein, aber praktisch funktioniert auch jeder gefundene Feuerstein, wenn man ihn denn entsprechend in Form bekommt.<br />
Der Hahn muss vor dem Abfeuern zurückgezogen und arretiert werden, eine Sicherung der Waffe besteht also nur, im nicht arretierten Zustand. <br />
Soviel zum Funktionsprinzip, ohne dabei zu sehr ins Detail zu gehen. <br />
Das eigentlich Interessante ist der militärische Ansatz hinter diesen Waffen und die Evolution des Umgangs, welchen die „Befreiten“ in nur einem Jahr durchgemacht haben. Warum Horning seine mutierten Hilfskräfte dergestalt ausgestattet hat sollte jedem klar sein. Sicherlich ein Kostenfaktor, denn die Musketen sind sehr viel kostengünstiger und schneller herzustellen, als etwa Laserwaffen. Der wahre Grund liegt jedoch an anderer Stelle. Man will vermeiden, sollte der Krieg eines Tages überstanden sein, dass Horden überbewaffneter Mutanten das einfordern, was ihnen während des Krieges von der Landesführung versprochen wurde. Ein Problem wenn man bedenkt, wie gut sich die Befreiten während nur eines Jahres mit diesen Waffen vertraut gemacht haben. Lehrstunden freilich, die sie mit viel Blut bezahlt haben. Als wir das erste mal auf eine Feuerwand der Mutanten trafen, handelte es sich kaum um mehr als eine grobe Reihe, die viel zu früh feuerte, bei unserem Gegenfeuer floh oder fiel wie die Fliegen und ihre Waffen nicht einmal für einen zweiten Schuss bereit hatten, als unsere Nahkämpfer in ihre Linien krachten. Eine ernstzunehmende Bedrohung sah jedenfalls anders aus. Wir fingen an arrogant zu werden und überließen Feuerlinien aus Mutanten den weniger gut bewaffneten Pilgern und legten uns mir den, nach unserer Auffassung, gefährlicheren Söldnern der Gegenseite an. Ziemlich bald wurden die Trupps der Pilger jedoch regelmäßig zusammengeschossen. Die „Befreiten“ haben schnell gelernt auf welche Entfernung sie feuern müssen und ihre Fähigkeiten im Nachladen und Zielen erheblich verbessert. Bald schon war mit den Burschen nicht mehr zu spaßen und wir bedurften jedes mal vollautomatische Waffen, um ihre Formationen aufzubrechen. Im Verlauf des Feldzuges wurden die Kugeltaschen und Pulverspender gegen Pulverhülsen ausgetauscht. Dabei handelt es sich um, mit Papier umwickeltes Pulver und eine Kugel. Die Dosierung des Pulvers ist auf einen Schuss abgestimmt und muss vom Schützen nicht mehr selber übernommen werden. Er öffnet das obere Ende des Papierröllchens (meist mit den Zähnen) füllt das Pulver und abschließend die Kugel ein. Dies verkürzte die Ladezeit der Mutanten noch einmal spürbar. Natürlich müssen wir uns nichts vormachen. Bei aller Gefahr, die von den Feuerlinien der „Befreiten“ ausgeht, kann ein Maschinengewehr oder ein paar günstig positionierte Schützen mit regulären Sturmgewehren, ganze Kompanien so kämpfender Soldaten auslöschen. Oft genug haben wir das auch getan. Doch auch dahingehend lernten die Mutis dazu und gerade bei den Schlachten in Edos machten sie sich das urbane Gelände gut zu Nutze. Unsere gerieten immer wieder in Hinterhalte, wo von der einen Straßenseite auf uns geschossen wurde und die Linie abgetaucht war, bevor wir richtig reagieren konnten. Oder sie feuerten eine Salve und während wir Gegenwehr leisteten, brachen aus irgendwelchen Verstecken Nahkämpfer hervor. <br />
Mit diesen kleinen Erlebnisberichten will ich euch lediglich vermitteln, dass ein Lasergewehr oder ein herkömmlicher, Gasdrucklader einem solchen Donnerrohr sicher vorzuziehen ist. Wenn Kämpfer aber nur solche Waffen haben um im Feld zu bestehen, dann sollte man nicht unterschätzen, was entschlossene Individuen damit anstellen können. <br />
Zwei von mir geborgene Exemplare habe ich mitgebracht und zeige sie euch hier. Ich rechne nicht wirklich damit, dass Anfragen nach solchen Waffen kommen, außer vielleicht von Sammlern. Falls doch Interesse besteht, dürfte es nicht schwer sein welche zu besorgen. Horning wird im Moment regelrecht damit überschwemmt. <br />
[CENTER]<br />
<a href="http://www.fotos-hochladen.net" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/abff54ac43544d989exlf0dr5.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: abff54ac43544d989exlf0dr5.jpg]" class="mycode_img" /></a>[/CENTER]<br />
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Dieses vierläufige Stück gehörte zu einem... naja Offizier ist das falsche Wort, da die Kommandoebene von Nichtmutierten aus Horning oder Truzt gebildet wurde. Sagen wir also es gehörte zu einem Unterführer der „Befreiten“ Das Prinzip der Funktionsweise ist wie oben beschrieben, nur eben in Pistolenform. Die vierläufigen Exemplare kamen gegen Ende des Jahres auf und meist führten die Träge dazu eine Nahkampfwaffe. Das Spannen der Hähne mit nur einer Hand scheint umständlich, aber glaubt mir, die Burschen haben sich irgendwann meisterhaft darauf verstanden, während sie mit der anderen Hand einen Knüppel oder einen Säbel schwangen und auf einen eindroschen. <br />
<br />
[CENTER]<a href="http://www.fotos-hochladen.net" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/befreitenmusketgtmhs92v6k.png" loading="lazy"  alt="[Bild: befreitenmusketgtmhs92v6k.png]" class="mycode_img" /></a>[/CENTER]<br />
<br />
Dieses wenig ansehnliche Gewehr ist nun also die Hauptbewaffnung der Mutantentruppen, die Horning ins Feld schickt. <br />
Nachdem ich hier immer wieder ausgeklügelte Exemplare zur Ansicht hatte, wo man sich über die Griffgestaltung oder die Farbe des Laserschusses auslassen konnte, wirkt es fast schon befremdlich ein so elementares, auf die schiere Funktionsweise reduziertes Stück Waffentechnik zu sehen. <br />
Die Genauigkeit variiert sehr stark und ich habe Situationen erlebt, wo man meinte die Waffen der Gegner würden um die Ecke schießen. Dies ist auch der Grund für die Taktik der Feuerlinie, wo man darauf hofft, dass schon irgendwer irgendwas treffen wird, wenn nur Genug abgeschossen wird. Davon abgesehen gab es unter den Mutis aber auch sehr fähige Schützen, die auf große Entfernung zielgenau getroffen haben. Vorsicht ist also angebracht. <br />
<br />
Versteht diesen Betrag weniger als Kaufberatung, wie sonst üblich, sonder mehr als keine Exkursion in die Welt der Dinge, die es da draußen noch so gibt.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[R-1 Räuber]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=968</link>
			<pubDate>Sun, 21 Dec 2014 15:55:47 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=185"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://koron3.de/showthread.php?tid=968</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-size: 4pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">[CENTER]R-1 "Räuber"[/CENTER]</span></span><br />
<br />
So ein kleiner Krieg hat auch seine guten Seiten, da hatte mein lieber Oheim schon recht. <br />
Mir jedenfalls gibt es die Möglichkeit, euch, liebe Freunde und Nachbarn, einen waschechten Panzer zum Kauf anzubieten. <br />
<br />
[CENTER]<a href="http://www.fotos-hochladen.net" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="http://www.fotos-hochladen.net/uploads/ruber0zy8vgl14j.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: ruber0zy8vgl14j.jpg]" class="mycode_img" /></a><br />
[/CENTER]<br />
<br />
<br />
Okay, ich gehe es zu, ein Räuber ist nun alles andere als ein Titan unter seinesgleichen. Manch einer behauptet er wurde nur konstruiert um einem Leman Russ als Unterlegkeil zu dienen. Aber hey, für eine Gruppe aus Söldnern, die sich vorher nur mit Maschinenpistolen und Revolvern bewaffnet hat, ist das doch schon mal eine Steigerung um 100%.<br />
Ich will euch auch erzählen wie ich an diesen kleinen Liebling gekommen bin. <br />
Wie jedem von euch bewusst sein dürfte, hat die PVS in Horning ganz schön was auf den Sack bekommen. Sicher, man verkauft es uns als glorreichen Vorstoß in den rückwärtigen Raum. Doch wer auch nur den leisten Schimmer von Strategie und Taktik sein Eigen nennt, der weiß natürlich was dahinter steckt. Sei es wie es sei, die Gohmorer und das Pilgerheer haben sich jedenfalls in die drei oder vier eroberten Dammstädte zurückgezogen und operieren nun von da aus. Die Milizen, welche vorher dort das Sagen hatten, haben sich natürlich verkrümelt und das meiste von ihrem Kram dagelassen. Die PVS braucht es nicht und die Pilger haben oftmals keine Ahnung, wie sie damit umgehen sollen. Mein Kontaktmann allerdings, hat ein feines Näschen für gute Geschäfte. Er schippert seit einigen Wochen Pilger nach Horning und hatte bis jetzt Glück, nicht das Opfer eines Unterseeboot geworden zu sein. Verständlich, dass er sich ärgerte ein so hohes Risiko einzugehen und dabei profitlose Leerfahrten zurück nach Gohmor zu machen. Also hat er angefangen allesmögliche mitzubringen. Unter anderem auch das Schätzchen hier. <br />
<br />
Der Räuber ist den meisten weitaus weniger bekannt als die Chimäre oder eben der Russ. Eigentlich verwunderlich, denn er ist auf fast ebenso vielen Welten vertreten. Die Ursprünge des Schemas sind lange schon vergessen, doch man findet ihn, mit kleineren Abweichungen, überall dort wo Menschen eine billige Alternative zu den teurer herzustellenden Gerätschaften suchen, oder diese ergänzen wollen. Auf Koron wird er in der Stadt Edos in Horning produziert. Auch wenn das Modell, welches ich zum Kauf anbiete, interessanterweise nicht von Koron stammt. Laut der Motorprägung stammt der Panzer von Obsidian. <br />
Nun werden einige sagen: „Der Russ selber gilt doch schon als preiswertes Massenprodukt.“ Stimmt schon, doch dem Räuber kommt ein ganz anderes Aufgabenspektrum zu. Er ist klein, schnell und wendig und sein Einsatz sieht keine unmittelbare Konfrontation mit überlegenen Panzerkräften vor, höchstens im Sinne von kompakten Jagdgruppen, ähnlich wie bei der Verwendung des Sentinels. Die Vorteile im weiten und offenen Gelände der horninger Schwemme liegen wohl auf der Hand. Doch auch in der Vorwüste um Gohmor herum, dürfte er etwas hermachen. Naja, das Einsatzgebiet überlasse ich seinem etwaigen Käufer. Kommen wir zu den Details. <br />
<br />
-Besatzung: Für 3 Mann ausgelegt, zwei Mann für minimalen Kampfbetrieb nötig.<br />
-Gewicht: 9,5 Tonnen ohne Munition und Treibstoff<br />
-Länge: 5,10 Meter<br />
-Breite: 3,00 Meter  <br />
-Höhe: 2, 85 Meter<br />
-Bodenfreiheit: 40 cm<br />
-Kettenbreite: 35 cm<br />
 <br />
Ihr merkt schon, gemütlich ist anders. Aber durch seine geringe Größe, bietet er ein entsprechend kleinen Ziel. Hinzu kommt die gute Reparierbarkeit im Feld. Man muss kein Techpriester sein um die Ketten zu wechseln, oder kleinere Probleme zu beheben. <br />
<br />
-Antriebsmaschine: Verbrennungsmotor 91KW/124 PS – staatliche Rüstungsbetriebe Schwarzstadt/ Obsidian <br />
<br />
Ein Üblicher Verbrennungsmotor, der alles in Dreck und Leistung verwandelt, was man Brennbares in ihn rein schüttet, von Diesel bis zu Promethium. <br />
<br />
-Höchstgeschwindigkeit: 50 km/h auf Straße. 35 im Gelände. <br />
-Reichweite auf der Straße: 350 km <br />
-Bewaffnung: 1 × 45-mm-Kanone <br />
-Momentaner Tarnanstrich: Winter <br />
<a href="http://www.fotos-hochladen.net" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/ruberwinter9bzkwhe6qy.png" loading="lazy"  alt="[Bild: ruberwinter9bzkwhe6qy.png]" class="mycode_img" /></a><br />
<br />
-Panzerung: 7 bis 18 mm Walzenstahl.<br />
<br />
Ein paar Worte zur Bewaffnung und Panzerung.  <br />
Ohne die Kanone kann der Räuber wie jedes andere Fahrzeug in Gohmor bewegt werden. Voraussetzung sind Straßenketten, mit entsprechender Gummipolsterung. Sollte jemand den Räuber kaufen um seine Kumpels oder seine Herzensdame zu beeindrucken, so steht dem nichts im Wege. Da ich jedoch davon ausgehen, dass ein potenzieller Käufer seine Investition auch nutzen will, etwas zum rechtlichen Aspekt. Eine 45mm Kanone fällt nicht mehr unter das Bürgerrecht auf freie Bewaffnung. Heißt, man bräuchte dafür eine Genehmigung. Diese erhält man, wenn man seiner Berufsgruppe angehört, die militärische Waffen zur Erfüllung ihrer Arbeit benötigt. Haustruppen und eingetragene Söldnervereinigungen fallen darunter. Illegal würde ich den Panzer in Gohmor nicht betreiben. Ein Maschinengeweht oder Raketenwerfer lässt sich vielleicht noch verstecken. Bein einem Panzer, auch wenn es ein kleiner ist, wird das schon schwieriger. <br />
Außerhalb Gohmors sieht die Sache schon wieder anders aus. Jenseits der Stadtgrenzen gelten keine Regeln und somit steht es euch frei, was ihr mit euch herumtragt oder an eure Fahrzeuge schraubt. <br />
Die Panzerung des Räubers hält den meisten Handfeuerwaffen, ob Projektil oder Laser, stand. Schwere MGs und Schulterwerfer sollten als Gegner vermieden werden. Zwar ist der Räuber durchaus in der Lage auch solchen Beschuss zu widerstehen, doch könnte mehr zurückbleiben als ein Kratzer im Lack. <br />
Seht also zu, dass ihr zuerst feuert und gut trefft. <br />
<br />
Abschließend noch etwas über den R-1, den ich zu verkaufen gedenke. Die Kanone ist momentan ausgebaut und wird von mir überholt. Der Panzer ist im guten Zustand, wurde regelmäßig gewartet, doch vermutlich nicht oft bewegt. Jemand mit mehr Ahnung von Motoren als ich, sollte da bei Gelegenheit noch mal einen Blick drauf werfen. Meine Preisvorstellung liegt bei 4000 Schekeln ohne Kanone und 5500 mit und zusätzlich 50 Schuss. Reich werde ich dabei nicht, doch für mich ist es eine Art Experiment, ob überhaupt Nachfrage für schweres Gerät besteht. Sollte dem so sein, steige ich vielleicht größer in das Geschäft ein. Der Krieg in Horning wirft diesbezüglich sicher noch einiges ab. Falls nicht war es allemal spaßig und ich kann behaupten schon einen Panzer im Angebot gehabt zu haben.<br />
<br />
<span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="color: limegreen;" class="mycode_color">Quelle: <a href="http://www.tanks-encyclopedia.com" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.tanks-encyclopedia.com</a> </span></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size: 4pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">[CENTER]R-1 "Räuber"[/CENTER]</span></span><br />
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So ein kleiner Krieg hat auch seine guten Seiten, da hatte mein lieber Oheim schon recht. <br />
Mir jedenfalls gibt es die Möglichkeit, euch, liebe Freunde und Nachbarn, einen waschechten Panzer zum Kauf anzubieten. <br />
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[CENTER]<a href="http://www.fotos-hochladen.net" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="http://www.fotos-hochladen.net/uploads/ruber0zy8vgl14j.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: ruber0zy8vgl14j.jpg]" class="mycode_img" /></a><br />
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Okay, ich gehe es zu, ein Räuber ist nun alles andere als ein Titan unter seinesgleichen. Manch einer behauptet er wurde nur konstruiert um einem Leman Russ als Unterlegkeil zu dienen. Aber hey, für eine Gruppe aus Söldnern, die sich vorher nur mit Maschinenpistolen und Revolvern bewaffnet hat, ist das doch schon mal eine Steigerung um 100%.<br />
Ich will euch auch erzählen wie ich an diesen kleinen Liebling gekommen bin. <br />
Wie jedem von euch bewusst sein dürfte, hat die PVS in Horning ganz schön was auf den Sack bekommen. Sicher, man verkauft es uns als glorreichen Vorstoß in den rückwärtigen Raum. Doch wer auch nur den leisten Schimmer von Strategie und Taktik sein Eigen nennt, der weiß natürlich was dahinter steckt. Sei es wie es sei, die Gohmorer und das Pilgerheer haben sich jedenfalls in die drei oder vier eroberten Dammstädte zurückgezogen und operieren nun von da aus. Die Milizen, welche vorher dort das Sagen hatten, haben sich natürlich verkrümelt und das meiste von ihrem Kram dagelassen. Die PVS braucht es nicht und die Pilger haben oftmals keine Ahnung, wie sie damit umgehen sollen. Mein Kontaktmann allerdings, hat ein feines Näschen für gute Geschäfte. Er schippert seit einigen Wochen Pilger nach Horning und hatte bis jetzt Glück, nicht das Opfer eines Unterseeboot geworden zu sein. Verständlich, dass er sich ärgerte ein so hohes Risiko einzugehen und dabei profitlose Leerfahrten zurück nach Gohmor zu machen. Also hat er angefangen allesmögliche mitzubringen. Unter anderem auch das Schätzchen hier. <br />
<br />
Der Räuber ist den meisten weitaus weniger bekannt als die Chimäre oder eben der Russ. Eigentlich verwunderlich, denn er ist auf fast ebenso vielen Welten vertreten. Die Ursprünge des Schemas sind lange schon vergessen, doch man findet ihn, mit kleineren Abweichungen, überall dort wo Menschen eine billige Alternative zu den teurer herzustellenden Gerätschaften suchen, oder diese ergänzen wollen. Auf Koron wird er in der Stadt Edos in Horning produziert. Auch wenn das Modell, welches ich zum Kauf anbiete, interessanterweise nicht von Koron stammt. Laut der Motorprägung stammt der Panzer von Obsidian. <br />
Nun werden einige sagen: „Der Russ selber gilt doch schon als preiswertes Massenprodukt.“ Stimmt schon, doch dem Räuber kommt ein ganz anderes Aufgabenspektrum zu. Er ist klein, schnell und wendig und sein Einsatz sieht keine unmittelbare Konfrontation mit überlegenen Panzerkräften vor, höchstens im Sinne von kompakten Jagdgruppen, ähnlich wie bei der Verwendung des Sentinels. Die Vorteile im weiten und offenen Gelände der horninger Schwemme liegen wohl auf der Hand. Doch auch in der Vorwüste um Gohmor herum, dürfte er etwas hermachen. Naja, das Einsatzgebiet überlasse ich seinem etwaigen Käufer. Kommen wir zu den Details. <br />
<br />
-Besatzung: Für 3 Mann ausgelegt, zwei Mann für minimalen Kampfbetrieb nötig.<br />
-Gewicht: 9,5 Tonnen ohne Munition und Treibstoff<br />
-Länge: 5,10 Meter<br />
-Breite: 3,00 Meter  <br />
-Höhe: 2, 85 Meter<br />
-Bodenfreiheit: 40 cm<br />
-Kettenbreite: 35 cm<br />
 <br />
Ihr merkt schon, gemütlich ist anders. Aber durch seine geringe Größe, bietet er ein entsprechend kleinen Ziel. Hinzu kommt die gute Reparierbarkeit im Feld. Man muss kein Techpriester sein um die Ketten zu wechseln, oder kleinere Probleme zu beheben. <br />
<br />
-Antriebsmaschine: Verbrennungsmotor 91KW/124 PS – staatliche Rüstungsbetriebe Schwarzstadt/ Obsidian <br />
<br />
Ein Üblicher Verbrennungsmotor, der alles in Dreck und Leistung verwandelt, was man Brennbares in ihn rein schüttet, von Diesel bis zu Promethium. <br />
<br />
-Höchstgeschwindigkeit: 50 km/h auf Straße. 35 im Gelände. <br />
-Reichweite auf der Straße: 350 km <br />
-Bewaffnung: 1 × 45-mm-Kanone <br />
-Momentaner Tarnanstrich: Winter <br />
<a href="http://www.fotos-hochladen.net" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/ruberwinter9bzkwhe6qy.png" loading="lazy"  alt="[Bild: ruberwinter9bzkwhe6qy.png]" class="mycode_img" /></a><br />
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-Panzerung: 7 bis 18 mm Walzenstahl.<br />
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Ein paar Worte zur Bewaffnung und Panzerung.  <br />
Ohne die Kanone kann der Räuber wie jedes andere Fahrzeug in Gohmor bewegt werden. Voraussetzung sind Straßenketten, mit entsprechender Gummipolsterung. Sollte jemand den Räuber kaufen um seine Kumpels oder seine Herzensdame zu beeindrucken, so steht dem nichts im Wege. Da ich jedoch davon ausgehen, dass ein potenzieller Käufer seine Investition auch nutzen will, etwas zum rechtlichen Aspekt. Eine 45mm Kanone fällt nicht mehr unter das Bürgerrecht auf freie Bewaffnung. Heißt, man bräuchte dafür eine Genehmigung. Diese erhält man, wenn man seiner Berufsgruppe angehört, die militärische Waffen zur Erfüllung ihrer Arbeit benötigt. Haustruppen und eingetragene Söldnervereinigungen fallen darunter. Illegal würde ich den Panzer in Gohmor nicht betreiben. Ein Maschinengeweht oder Raketenwerfer lässt sich vielleicht noch verstecken. Bein einem Panzer, auch wenn es ein kleiner ist, wird das schon schwieriger. <br />
Außerhalb Gohmors sieht die Sache schon wieder anders aus. Jenseits der Stadtgrenzen gelten keine Regeln und somit steht es euch frei, was ihr mit euch herumtragt oder an eure Fahrzeuge schraubt. <br />
Die Panzerung des Räubers hält den meisten Handfeuerwaffen, ob Projektil oder Laser, stand. Schwere MGs und Schulterwerfer sollten als Gegner vermieden werden. Zwar ist der Räuber durchaus in der Lage auch solchen Beschuss zu widerstehen, doch könnte mehr zurückbleiben als ein Kratzer im Lack. <br />
Seht also zu, dass ihr zuerst feuert und gut trefft. <br />
<br />
Abschließend noch etwas über den R-1, den ich zu verkaufen gedenke. Die Kanone ist momentan ausgebaut und wird von mir überholt. Der Panzer ist im guten Zustand, wurde regelmäßig gewartet, doch vermutlich nicht oft bewegt. Jemand mit mehr Ahnung von Motoren als ich, sollte da bei Gelegenheit noch mal einen Blick drauf werfen. Meine Preisvorstellung liegt bei 4000 Schekeln ohne Kanone und 5500 mit und zusätzlich 50 Schuss. Reich werde ich dabei nicht, doch für mich ist es eine Art Experiment, ob überhaupt Nachfrage für schweres Gerät besteht. Sollte dem so sein, steige ich vielleicht größer in das Geschäft ein. Der Krieg in Horning wirft diesbezüglich sicher noch einiges ab. Falls nicht war es allemal spaßig und ich kann behaupten schon einen Panzer im Angebot gehabt zu haben.<br />
<br />
<span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="color: limegreen;" class="mycode_color">Quelle: <a href="http://www.tanks-encyclopedia.com" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.tanks-encyclopedia.com</a> </span></span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Zertrümmerer]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=964</link>
			<pubDate>Mon, 11 Aug 2014 23:42:22 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=185"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://koron3.de/showthread.php?tid=964</guid>
			<description><![CDATA[[CENTER]ZERTRÜMMERER[/CENTER]<br />
<br />
[CENTER]<a href="http://www.directupload.net" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="http://s7.directupload.net/images/140812/lagv6b4b.png" loading="lazy"  alt="[Bild: lagv6b4b.png]" class="mycode_img" /></a>[/CENTER]<br />
<br />
Hallo Freunde und Nachbarn, <br />
ich melde mich nach einiger Zeit wieder aus dem Untergrund und habe euch dieses mal etwas wirklich abgefahrenes mitgebracht. <br />
Eine Xenowaffe um genauer zu sein. <br />
Ich habe vor einigen Tagen eine Kiste mit fünf dieser Schätzchen käuflich erworben. Über den Typen der sie mir verkauft hat, will ich lieber nicht so viele Worte verlieren. Unheimlich beschreibt den Burschen noch am ehesten. Wie dem auch sei, während ich diese Zeilen schreibe, ruhen meine Errungenschaften in einer Kiste neben mir. Fünf Waffen, die unter die Bezeichnung Zertrümmerer fallen. <br />
Der Händler hat mir eine kurze Einweisung in die Funktionsweise und die Bedienung gegeben. Ausprobiert habe ich bereits eines der Dinger und kann euch daher die Wirkung aus eigener Ansicht beschreiben. <br />
Normalerweise gebe ich euch am Anfang meiner Beschreibungen meist einen kurzen Überblick, über die Geschichte der Waffe. Herkunft, Verbreitung und so weiter. <br />
In diesem Fall ist das jedoch nicht wirklich möglich. Ich kann nur spekulieren, wer die Urheber dieser Waffen sind. Die Nekulli vielleicht oder die Stryxis. Auf Erstere würde das Design der Pistolen schließen lassen, auf Zweitere der technologische Standard. Vielleicht zeichnen die Stryxis aber auch nur für die Vertreitung verantwortlich. <br />
Wie auch immer, ich möchte mich auch nicht zu lange in fruchtlosen Vermutungen ergehen, sondern euch etwas zu der Funktionsweise des Zertrümmeres mitteilen. Wie gesagt, hat mir mein Lieferant ein paar Dinge erklärt, aber viel war es nicht. Auf der Basis seiner Ausführungen, habe ich selbst noch etwas Recherche betrieben und kann euch so wenigstens ein paar Einzelheiten aufzeigen.<br />
Wie mir erläutert wurde, ist der Zertrümmerer gegen Objekte ohne Energieschirm vorgesehen.<br />
Da der Händler explizit darauf hinwies, vermute ich, dass er nicht wusste, dass Energiefelder nicht sonderlich weit verbreitet sind in unserer Gegend. Ich habe mich gehütet ihn darüber aufzuklären, sonst hätte er am Ende noch den Preis hoch gesetzt.  <br />
Bei einem abgefeuerten Schuss wird das Ziel unter den Einfluß eines elektrischen Feldes gesetzt, welches in seiner Mikrostruktur den Feldern nachgebildet ist, die die Moleküle eines festen Stoffes im Kristallverband festhalten. Damit zersetzt das Feld den Kristall und befreit die Moleküle. Vom Zielobjekt bleiben nach dem Beschuß nur schwirrende, grünliche Nebel von Wasserstoff-, Kohlenstoff- und Metallatomen übrig, beziehungsweise jenen Komponenten, aus denen das Ziel bestand. <br />
Das Dekristallisationsfeld, (ein anderes Wort fällt mir dafür nicht ein) des Zertrümmeres breitet sich mit Lichtgeschwindigkeit auf dem Zielpunkt aus, bis das Spannungsfeld letztlich in sich zusammenfällt. <br />
Natürlich habe ich es mir nicht nehmen lassen die Waffe auszuprobieren. Wie immer habe ich den Schrottplatz eines Kumpels in der Vorwüste dafür genutzt. Ich bin es gewohnt Waffen zu ihm zu schmuggeln und muss dabei einige Kontrollen passieren. Ich bin es auch gewohnt das ein Bursche wie ich, von jedem langend Elend zweimal kontrolliert wird. Wollen vermutlich irgendwas kompensieren. Aber ich kann euch sagen, dieses mal ging mir der Arsch echt auf Grundeis. Sei's drum! Ich habe das Schätzchen also auf diverse unschuldige Dosen, Autowracks und Zielscheiben abgefeuert. Auch auf einige Schutzkleidung, um zu testen ob gegen einen Zertrümmerer ein Kraut gewachsen ist. <br />
Die Waffe verschießt einen Schuss, der mit bloßem Auge nicht zu verfolgen ist, unter bestimmten Bedingungen aber einen grünlichen... wie soll ich es nennen? Schlierenstreifen in der Luft hinterlässt. Dieser verflüchtigt sich recht schnell, kann aber im schlimmsten Fall die Position des Schützen verraten. Beim Abfeuern gibt es keinerlei negative Effekte, die das Zielen beeinträchtigen. Der Zertrümmerer vibriert lediglich kaum merklich. Rückstoß oder dergleichen gibt es nicht. Gezielt habe ich über die seltsamen Dornen an der Oberseite. Ob es sich dabei um eine gewollte Einrichtung handelt, oder ob es nur zufällig ganz gut klappt, kann ich nicht sagen. Der Schuss fliegt etwa dreißig Meter gerade aus, ohne ballistische Flugkurve. Ab da beginnt er sich aufzulösen. Die Lautstärke ist dabei mit der einer leichten Pistole vergleichbar, nur dass es keinen Knall gibt, sondern ein langgezogenes Zischen.<br />
Die Wirkung bei einem Treffer ist enorm. <br />
Ich schoss auf ein paar Dosen für den Anfang und diese kollabierten völlig. Einige Metallreste waren alles was übrig blieb. In das Autowrack stanzte die Waffe faustgroße Löcher. Ebenso verhielt es sich mit der Schussweste und dem PVS- Harnisch. <br />
Herkömmliche Schutzkleidung zeigte sich also vollkommen unwirksam. Erst bei einer Stahlplatte von fünfzehn Zentimetern kapitulierte die Feuerkraft, hinterließ aber Krater von der Apfelsinengröße. Die Wirkung auf ein lebendes Wesen überlasse ich eurer Phantasie. Wie sich ein Körper verhält, dem Teile seiner molekularen Integrität abhanden kommen, kann ich beim besten Willen nicht sagen. <br />
Die Pistole hat zwanzig Schuss und läd sich dann selbstständig wieder auf. Zwar ist dies ein bemerkenswerter Umstand, doch die interne Apparatur, wie immer sie auch funktionieren mag, braucht für einen Schuss etwa eine Minute. Für längere Feuergefechte ist also eine Zweitwaffe angebracht. Es gibt so etwas wie einen Sicherungsknopf, links oberhalb des Abzugs. Ist die Waffe aktiv, laufen die beiden Trommeln, die dort sitzen wo auch bei Revolvern die Trommel verortet ist, gegeneinander. Es steht wohl zu vermuten, dass es sich dabei um die Energiequelle handelt. Beim Neuaufladen der Schüsse, dreht sich lediglich die hintere Trommel, verströmt einen markanten Ozongeruch und summt leise. Dieser Vorgang lässt sich auch nicht durch Sichern aufhalten. Er wird fortgeführt, bis die zwanzig Schuss wieder aufgeladen sind. <br />
Noch etwas zum Material. <br />
Oder eher nichts dazu, denn ich habe... wer hätte es gedacht... keinen Schimmer um was es sich genau handelt. Es ist ein Metall, wenn auch leichter als die mir bekannten, häufigsten Werkstoffe. Die Pistole wiegt etwa 0,8 Kilogramm. Metalldetektoren springen auf das Material nicht an, wohl aber Energiesensoren. Ansonsten ist das Gehäuse sehr widerstandsfähig, etwa vergleichbar mit Stahl. Am Laufsegment sitzen kugelartige Gebilde aus einem Kunststoff, die ich genauso wenig bestimmen kann. Vielleicht dienen sie zum Energiefluss, aber das ist einmal mehr reine Spekulation meinerseits.<br />
Der Zertrümmerer hat keine zerlegbaren Teile. Lediglich der Griff ist mit einer gummierten Leine umwickelt, aber ich vermute diese wurde nachträglich angebracht und hat nichts mit den Konstrukteuren zu tun.<br />
Anbauteile aus uns bekannter Palette sind logischerweise schwer anzubringen. Zwar könnte man sicherlich das ein oder andere Teil mit Klebeband oder speziell angefertigten Halterungen montieren, aber ein Visier aus der Schachtel nehmen und dranpappen funktioniert selbstredend nicht. <br />
<br />
So das sind die Dinge, die ich euch über den Zertrümmerer sagen kann. Wenn es spezielle Fragen zu der Waffe gibt, stellt sie ruhig und ich versuche sie so gut es geht zu beantworten.<br />
Was den Preis anbelangt, so ist der Verhandlungsbasis und ich werde ihn mit interessierten Kunden von Angesicht zu Angesicht aushandeln. Ich habe wie gesagt fünf Stück auf Lager, auch wenn ich nicht glaube das sie morgen schon vergriffen sein werden.<br />
<br />
<span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="color: green;" class="mycode_color">art by<a href="http://www.google.de/imgres?imgurl=http%3A%2F%2Fdestinynews.net%2Fwp-content%2Fuploads%2F2013%2F03%2FoSsUUaX-660x330.jpg&amp;imgrefurl=http%3A%2F%2Flonewolves.enjin.com%2Fforum%2Fm%2F12207658%2Fviewthread%2F6940605-destiny-exciting-new-game-from-bungie&amp;h=330&amp;w=660&amp;tbnid=THBa_3qlLu1DxM%3A&amp;zoom=1&amp;docid=khwN8q2gslWBGM&amp;ei=2FDpU9PjMfCV7AbAnoHwDQ&amp;tbm=isch&amp;iact=rc&amp;uact=3&amp;dur=311&amp;page=2&amp;start=36&amp;ndsp=43&amp;ved=0CNYBEK0DMDo" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"> Destiny Weaponconcept</a></span></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[[CENTER]ZERTRÜMMERER[/CENTER]<br />
<br />
[CENTER]<a href="http://www.directupload.net" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="http://s7.directupload.net/images/140812/lagv6b4b.png" loading="lazy"  alt="[Bild: lagv6b4b.png]" class="mycode_img" /></a>[/CENTER]<br />
<br />
Hallo Freunde und Nachbarn, <br />
ich melde mich nach einiger Zeit wieder aus dem Untergrund und habe euch dieses mal etwas wirklich abgefahrenes mitgebracht. <br />
Eine Xenowaffe um genauer zu sein. <br />
Ich habe vor einigen Tagen eine Kiste mit fünf dieser Schätzchen käuflich erworben. Über den Typen der sie mir verkauft hat, will ich lieber nicht so viele Worte verlieren. Unheimlich beschreibt den Burschen noch am ehesten. Wie dem auch sei, während ich diese Zeilen schreibe, ruhen meine Errungenschaften in einer Kiste neben mir. Fünf Waffen, die unter die Bezeichnung Zertrümmerer fallen. <br />
Der Händler hat mir eine kurze Einweisung in die Funktionsweise und die Bedienung gegeben. Ausprobiert habe ich bereits eines der Dinger und kann euch daher die Wirkung aus eigener Ansicht beschreiben. <br />
Normalerweise gebe ich euch am Anfang meiner Beschreibungen meist einen kurzen Überblick, über die Geschichte der Waffe. Herkunft, Verbreitung und so weiter. <br />
In diesem Fall ist das jedoch nicht wirklich möglich. Ich kann nur spekulieren, wer die Urheber dieser Waffen sind. Die Nekulli vielleicht oder die Stryxis. Auf Erstere würde das Design der Pistolen schließen lassen, auf Zweitere der technologische Standard. Vielleicht zeichnen die Stryxis aber auch nur für die Vertreitung verantwortlich. <br />
Wie auch immer, ich möchte mich auch nicht zu lange in fruchtlosen Vermutungen ergehen, sondern euch etwas zu der Funktionsweise des Zertrümmeres mitteilen. Wie gesagt, hat mir mein Lieferant ein paar Dinge erklärt, aber viel war es nicht. Auf der Basis seiner Ausführungen, habe ich selbst noch etwas Recherche betrieben und kann euch so wenigstens ein paar Einzelheiten aufzeigen.<br />
Wie mir erläutert wurde, ist der Zertrümmerer gegen Objekte ohne Energieschirm vorgesehen.<br />
Da der Händler explizit darauf hinwies, vermute ich, dass er nicht wusste, dass Energiefelder nicht sonderlich weit verbreitet sind in unserer Gegend. Ich habe mich gehütet ihn darüber aufzuklären, sonst hätte er am Ende noch den Preis hoch gesetzt.  <br />
Bei einem abgefeuerten Schuss wird das Ziel unter den Einfluß eines elektrischen Feldes gesetzt, welches in seiner Mikrostruktur den Feldern nachgebildet ist, die die Moleküle eines festen Stoffes im Kristallverband festhalten. Damit zersetzt das Feld den Kristall und befreit die Moleküle. Vom Zielobjekt bleiben nach dem Beschuß nur schwirrende, grünliche Nebel von Wasserstoff-, Kohlenstoff- und Metallatomen übrig, beziehungsweise jenen Komponenten, aus denen das Ziel bestand. <br />
Das Dekristallisationsfeld, (ein anderes Wort fällt mir dafür nicht ein) des Zertrümmeres breitet sich mit Lichtgeschwindigkeit auf dem Zielpunkt aus, bis das Spannungsfeld letztlich in sich zusammenfällt. <br />
Natürlich habe ich es mir nicht nehmen lassen die Waffe auszuprobieren. Wie immer habe ich den Schrottplatz eines Kumpels in der Vorwüste dafür genutzt. Ich bin es gewohnt Waffen zu ihm zu schmuggeln und muss dabei einige Kontrollen passieren. Ich bin es auch gewohnt das ein Bursche wie ich, von jedem langend Elend zweimal kontrolliert wird. Wollen vermutlich irgendwas kompensieren. Aber ich kann euch sagen, dieses mal ging mir der Arsch echt auf Grundeis. Sei's drum! Ich habe das Schätzchen also auf diverse unschuldige Dosen, Autowracks und Zielscheiben abgefeuert. Auch auf einige Schutzkleidung, um zu testen ob gegen einen Zertrümmerer ein Kraut gewachsen ist. <br />
Die Waffe verschießt einen Schuss, der mit bloßem Auge nicht zu verfolgen ist, unter bestimmten Bedingungen aber einen grünlichen... wie soll ich es nennen? Schlierenstreifen in der Luft hinterlässt. Dieser verflüchtigt sich recht schnell, kann aber im schlimmsten Fall die Position des Schützen verraten. Beim Abfeuern gibt es keinerlei negative Effekte, die das Zielen beeinträchtigen. Der Zertrümmerer vibriert lediglich kaum merklich. Rückstoß oder dergleichen gibt es nicht. Gezielt habe ich über die seltsamen Dornen an der Oberseite. Ob es sich dabei um eine gewollte Einrichtung handelt, oder ob es nur zufällig ganz gut klappt, kann ich nicht sagen. Der Schuss fliegt etwa dreißig Meter gerade aus, ohne ballistische Flugkurve. Ab da beginnt er sich aufzulösen. Die Lautstärke ist dabei mit der einer leichten Pistole vergleichbar, nur dass es keinen Knall gibt, sondern ein langgezogenes Zischen.<br />
Die Wirkung bei einem Treffer ist enorm. <br />
Ich schoss auf ein paar Dosen für den Anfang und diese kollabierten völlig. Einige Metallreste waren alles was übrig blieb. In das Autowrack stanzte die Waffe faustgroße Löcher. Ebenso verhielt es sich mit der Schussweste und dem PVS- Harnisch. <br />
Herkömmliche Schutzkleidung zeigte sich also vollkommen unwirksam. Erst bei einer Stahlplatte von fünfzehn Zentimetern kapitulierte die Feuerkraft, hinterließ aber Krater von der Apfelsinengröße. Die Wirkung auf ein lebendes Wesen überlasse ich eurer Phantasie. Wie sich ein Körper verhält, dem Teile seiner molekularen Integrität abhanden kommen, kann ich beim besten Willen nicht sagen. <br />
Die Pistole hat zwanzig Schuss und läd sich dann selbstständig wieder auf. Zwar ist dies ein bemerkenswerter Umstand, doch die interne Apparatur, wie immer sie auch funktionieren mag, braucht für einen Schuss etwa eine Minute. Für längere Feuergefechte ist also eine Zweitwaffe angebracht. Es gibt so etwas wie einen Sicherungsknopf, links oberhalb des Abzugs. Ist die Waffe aktiv, laufen die beiden Trommeln, die dort sitzen wo auch bei Revolvern die Trommel verortet ist, gegeneinander. Es steht wohl zu vermuten, dass es sich dabei um die Energiequelle handelt. Beim Neuaufladen der Schüsse, dreht sich lediglich die hintere Trommel, verströmt einen markanten Ozongeruch und summt leise. Dieser Vorgang lässt sich auch nicht durch Sichern aufhalten. Er wird fortgeführt, bis die zwanzig Schuss wieder aufgeladen sind. <br />
Noch etwas zum Material. <br />
Oder eher nichts dazu, denn ich habe... wer hätte es gedacht... keinen Schimmer um was es sich genau handelt. Es ist ein Metall, wenn auch leichter als die mir bekannten, häufigsten Werkstoffe. Die Pistole wiegt etwa 0,8 Kilogramm. Metalldetektoren springen auf das Material nicht an, wohl aber Energiesensoren. Ansonsten ist das Gehäuse sehr widerstandsfähig, etwa vergleichbar mit Stahl. Am Laufsegment sitzen kugelartige Gebilde aus einem Kunststoff, die ich genauso wenig bestimmen kann. Vielleicht dienen sie zum Energiefluss, aber das ist einmal mehr reine Spekulation meinerseits.<br />
Der Zertrümmerer hat keine zerlegbaren Teile. Lediglich der Griff ist mit einer gummierten Leine umwickelt, aber ich vermute diese wurde nachträglich angebracht und hat nichts mit den Konstrukteuren zu tun.<br />
Anbauteile aus uns bekannter Palette sind logischerweise schwer anzubringen. Zwar könnte man sicherlich das ein oder andere Teil mit Klebeband oder speziell angefertigten Halterungen montieren, aber ein Visier aus der Schachtel nehmen und dranpappen funktioniert selbstredend nicht. <br />
<br />
So das sind die Dinge, die ich euch über den Zertrümmerer sagen kann. Wenn es spezielle Fragen zu der Waffe gibt, stellt sie ruhig und ich versuche sie so gut es geht zu beantworten.<br />
Was den Preis anbelangt, so ist der Verhandlungsbasis und ich werde ihn mit interessierten Kunden von Angesicht zu Angesicht aushandeln. Ich habe wie gesagt fünf Stück auf Lager, auch wenn ich nicht glaube das sie morgen schon vergriffen sein werden.<br />
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<span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="color: green;" class="mycode_color">art by<a href="http://www.google.de/imgres?imgurl=http%3A%2F%2Fdestinynews.net%2Fwp-content%2Fuploads%2F2013%2F03%2FoSsUUaX-660x330.jpg&amp;imgrefurl=http%3A%2F%2Flonewolves.enjin.com%2Fforum%2Fm%2F12207658%2Fviewthread%2F6940605-destiny-exciting-new-game-from-bungie&amp;h=330&amp;w=660&amp;tbnid=THBa_3qlLu1DxM%3A&amp;zoom=1&amp;docid=khwN8q2gslWBGM&amp;ei=2FDpU9PjMfCV7AbAnoHwDQ&amp;tbm=isch&amp;iact=rc&amp;uact=3&amp;dur=311&amp;page=2&amp;start=36&amp;ndsp=43&amp;ved=0CNYBEK0DMDo" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"> Destiny Weaponconcept</a></span></span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Leichtes MG Rofield - 4]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=960</link>
			<pubDate>Fri, 21 Mar 2014 14:11:34 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=185"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://koron3.de/showthread.php?tid=960</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Leichtes MG Rofield - 4  </span><br />
<br />
Tja Freunde und Nachbarn, <br />
diejenigen unter euch, die schon einmal in meinem Laden waren, wissen das dort einige Vertreter der Gattung Maschinengewehr herumstehen. Ich habe billiges Zeug, ich habe Waffen in der Preisklasse von Kleinwagen und ich habe Exoten. Kommt also ein Kunde zu mir und äußert einen speziellen Wunsch, so kann ich ihm diesen meist auch erfüllen. Kommt der Bursche oder das Mädel aber an meine Theke gewankt und sagt etwas in der Art: <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Ja ich suche irgendwie sowas wie ein MG, oder so...</span> Dann werde ich ihm oder ihr das Rofield 4 empfehlen. <br />
<br />
[CENTER]<a href="http://www.directupload.net" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="http://s7.directupload.net/images/140321/tdwad4et.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: tdwad4et.jpg]" class="mycode_img" /></a>[/CENTER]<br />
<br />
Wieso und weshalb? <br />
Dazu etwas zur Entwicklung dieser, auf den ersten Blick nicht sehr herausstechenden Waffe. Endwickelt wurde sie von Enrique Rofield, welcher vor etwa dreihundert Jahren lebte, seinen Dienst in der Imperialen Armee tat und anschließend das ehrenhafte Gewerbe des Söldners als seinen Brötchenverdienst wählte. Im Gegensatz zu vielen seiner Kollegen wurde er alt genug um sich irgendwann zur Ruhe zu setzen. Wie der alte Enrique also auf seiner Veranda sitzt, irgendwo auf irgendeinem verträumten Planeten, denkt er über seine Erfahrungen auf den Schlachtfeldern dieses Universums nach. Dabei resümiert er, dass er  bei all seinen Einsätzen nie ein Maschinengewehr in Händen hielt, das ihn hundertprozentig überzeugte. In Ermangelung eines Hobbys und in Anbetracht seiner technischen Fähigkeiten, machte er sich daran selbst so eine Waffe zu entwickeln. <br />
Dies geschah natürlich nicht über Nacht und die Zahl 4 hinter der Bezeichnung zeigt bereits wie viele Anläufe es brauchte bis der alte Hase zufrieden war. Endlich aber war er zufrieden und konnte seine Entwicklung tatsächlich als Lizenz an einige Waffenfirmen verkaufen. <br />
Den wirklichen Erfolg auf dem Waffenmarkt erlebte der Gute zwar nicht mehr mit, doch inzwischen ist die weiterverkaufte Lizenz über das halbe Imperium verteilt. Auf Koron III gibt es vier Waffenschmieden die dieses Gewehr herstellen, davon zwei allein in Gohmor. <br />
Damit ist also der erste Punkt erklärt, warum ich Käufern ohne konkrete Vorstellung zu dieser Waffe rate. Sie kommt von jemanden der sich auf dem Gebiet, Dank eigener Erfahrungen auskannte. Er hat solange an dem Entwurf gefeilt, bis er ihm perfekt erschien. Nicht wie einige der größeren Anbieter, die mangelhafte Ware auf den Markt schmeißen und den Test den Nutzern überlassen, um dann mit jedem weiteren Model die Fehler auszubügeln. <br />
Hinzu kommen weitere Faktoren. Das Rofield 4 ist leicht zu bedienen, für eine Einzelperson geschaffen und ebenso im statischen, wie im mobilen Feuerkampf einsetzbar. Durch seine leichte Beherrschbarkeit eignet es sich idealerweise für den Einsatz im urbanen Gebiet, wo die meisten meiner Kunden nun einmal operieren. Hinzu kommt die hohe Verfügbarkeit von Munition und Ersatzteilen, wie auch der moderate Preis von 800 Schekeln für ein neuwertiges Model. Gebrauchte Waffen sind sogar noch günstiger zu bekommen.<br />
<br />
Nun aber ein paar Dinge zur Technik und Leistung. <br />
Der Gasdrucklader feuert 900 Schuss des Kalibers 5,70 mm x 45 in der Minute ab. Dabei ist die Rofield als Allrounder konzipiert. Sie kann aus der Hüfte, etwa für Unterdrückungsfeuer, ebenso eingesetzt werden wie für gezielte Schüsse, oder als stationäres MG, ohne dabei irgendwo eine wirklich schlechte Figur zu machen. Das Zielen wird dank einer Schulterstütze und über Kimme und Korn ermöglicht. Ein geübter Schütze kann ohne Probleme Einzelschüsse abgeben. Will man auf der anderen Seite etwas mehr Eindruck schinden, dann hat man schnell mit dem spürbar starken Rückstoß zu kämpfen. Um diesen zu kompensieren gibt es einen Unterlaufgriff, dennoch ist eine starke Streuung nicht zu leugnen. Allerdings muss ich sicher keinem von euch erklären, dass man nicht als Doktor Dauerfeuer effektiv im Gefecht ist, sondern kurze Feuerstöße abgibt, wenn man etwas effizient bekämpfen will.<br />
Gilt es eine Stellung zu verteidigen, dann sucht man sich ein paar kuschelige Sandsäcke und klappt den Unterlaufgriff nach vorn ab, wodurch das Zweibein zum Vorschein kommt und einen festen Stand der Waffe garantiert. Hat man jetzt noch einen zweiten Mann, der einem den Munitionsgurt zuführt, dann hält man ein Gebäude, Graben oder Bunker gegen eine ganze Armee. <br />
<br />
[CENTER]<a href="http://www.directupload.net" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="http://s7.directupload.net/images/140321/ehruk7vg.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: ehruk7vg.jpg]" class="mycode_img" /></a>[/CENTER]<br />
<br />
Ist man allein unterwegs, so liegt die Kette mit zweihundert Schuss im Munitionskasten. <br />
Mit diesem im gefüllten Zustand kommt die Waffe auf etwa 7. Kilo.<br />
Die effektive Kampfreichweite liegt bei 1000 Meter. <br />
Standardisiert ist ein Mündungsfeuerdämpfer an der Waffe angebracht. Sonstige Zusatzausrüstung ist von der Firma abhängig, welche die Lizenzproduktion Inne hat. Bei mir hier liegt ein längerer Lauf herum, diverse Zieloptiken und ein verstellbares Trageriemensystem. Letzteres würde ich bei einem Kauf tatsächlich empfehlen, da der mitgelieferte Riemen nur ein Gurt ist und für Leute die nicht dem Größen- Durchschnittswert entsprechen (solche soll es ja geben) sehr unpraktisch ausfallen kann. Was das Zerlegen der Waffe angeht, so hat Enrique Rofield auch hier wieder mitgedacht. Zum Reinigen und zum wechseln des Rohres (wovon eines als Ersatz für Neukäufer beiliegt) benötigt man keinerlei Werkzeug. Die Waffe hat einige Druckverriegelungen, welche das Zerlegen ermöglichen. Der Rohrwechsel, so man keine Zeit zum Abkühlen hat, sollte nach zweihundert Schuss erfolgen. Ein trainierter Schütze schafft diesen Wechsel in weniger als sieben Sekunden. <br />
<br />
Was ist also das Fazit? <br />
Das Rofield ist kein Schweres MG, das sicher nicht. <br />
Es ist auch nicht dazu gedacht auf dem Dach eines Gefechtsfahrzeuges montiert zu werden und in Panzerschlachten mitzuwirken. Nein, vielmehr ist die Aufgabe dieser Waffe die, die Kampfkraft einer kleinen Einheit, oder gar einer Einzelperson rapide zu erhöhen. Sehr viel mehr als es ein einfaches Sturmgewehr könnte. In Häuserkämpfen, auf kurze Entfernung, aber auch auf große Reichweite erffült das Rofield diese Aufgabe voll und ganz. Hinzu kommen die einfache Wartung und Bedienbarkeit. <br />
Sucht jemand also ein MG, ohne mit dieser Waffengattung Erfahrung zu haben, vielleicht weil er in einer Gruppe die Rolle des Unterstützer übernehmen soll oder weil er einfach neben seiner normalen Bewaffnung etwas Stärkeres in der Hinterhand haben möchte, so würde ich zu genau diesem Gewehr raten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Leichtes MG Rofield - 4  </span><br />
<br />
Tja Freunde und Nachbarn, <br />
diejenigen unter euch, die schon einmal in meinem Laden waren, wissen das dort einige Vertreter der Gattung Maschinengewehr herumstehen. Ich habe billiges Zeug, ich habe Waffen in der Preisklasse von Kleinwagen und ich habe Exoten. Kommt also ein Kunde zu mir und äußert einen speziellen Wunsch, so kann ich ihm diesen meist auch erfüllen. Kommt der Bursche oder das Mädel aber an meine Theke gewankt und sagt etwas in der Art: <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Ja ich suche irgendwie sowas wie ein MG, oder so...</span> Dann werde ich ihm oder ihr das Rofield 4 empfehlen. <br />
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[CENTER]<a href="http://www.directupload.net" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="http://s7.directupload.net/images/140321/tdwad4et.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: tdwad4et.jpg]" class="mycode_img" /></a>[/CENTER]<br />
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Wieso und weshalb? <br />
Dazu etwas zur Entwicklung dieser, auf den ersten Blick nicht sehr herausstechenden Waffe. Endwickelt wurde sie von Enrique Rofield, welcher vor etwa dreihundert Jahren lebte, seinen Dienst in der Imperialen Armee tat und anschließend das ehrenhafte Gewerbe des Söldners als seinen Brötchenverdienst wählte. Im Gegensatz zu vielen seiner Kollegen wurde er alt genug um sich irgendwann zur Ruhe zu setzen. Wie der alte Enrique also auf seiner Veranda sitzt, irgendwo auf irgendeinem verträumten Planeten, denkt er über seine Erfahrungen auf den Schlachtfeldern dieses Universums nach. Dabei resümiert er, dass er  bei all seinen Einsätzen nie ein Maschinengewehr in Händen hielt, das ihn hundertprozentig überzeugte. In Ermangelung eines Hobbys und in Anbetracht seiner technischen Fähigkeiten, machte er sich daran selbst so eine Waffe zu entwickeln. <br />
Dies geschah natürlich nicht über Nacht und die Zahl 4 hinter der Bezeichnung zeigt bereits wie viele Anläufe es brauchte bis der alte Hase zufrieden war. Endlich aber war er zufrieden und konnte seine Entwicklung tatsächlich als Lizenz an einige Waffenfirmen verkaufen. <br />
Den wirklichen Erfolg auf dem Waffenmarkt erlebte der Gute zwar nicht mehr mit, doch inzwischen ist die weiterverkaufte Lizenz über das halbe Imperium verteilt. Auf Koron III gibt es vier Waffenschmieden die dieses Gewehr herstellen, davon zwei allein in Gohmor. <br />
Damit ist also der erste Punkt erklärt, warum ich Käufern ohne konkrete Vorstellung zu dieser Waffe rate. Sie kommt von jemanden der sich auf dem Gebiet, Dank eigener Erfahrungen auskannte. Er hat solange an dem Entwurf gefeilt, bis er ihm perfekt erschien. Nicht wie einige der größeren Anbieter, die mangelhafte Ware auf den Markt schmeißen und den Test den Nutzern überlassen, um dann mit jedem weiteren Model die Fehler auszubügeln. <br />
Hinzu kommen weitere Faktoren. Das Rofield 4 ist leicht zu bedienen, für eine Einzelperson geschaffen und ebenso im statischen, wie im mobilen Feuerkampf einsetzbar. Durch seine leichte Beherrschbarkeit eignet es sich idealerweise für den Einsatz im urbanen Gebiet, wo die meisten meiner Kunden nun einmal operieren. Hinzu kommt die hohe Verfügbarkeit von Munition und Ersatzteilen, wie auch der moderate Preis von 800 Schekeln für ein neuwertiges Model. Gebrauchte Waffen sind sogar noch günstiger zu bekommen.<br />
<br />
Nun aber ein paar Dinge zur Technik und Leistung. <br />
Der Gasdrucklader feuert 900 Schuss des Kalibers 5,70 mm x 45 in der Minute ab. Dabei ist die Rofield als Allrounder konzipiert. Sie kann aus der Hüfte, etwa für Unterdrückungsfeuer, ebenso eingesetzt werden wie für gezielte Schüsse, oder als stationäres MG, ohne dabei irgendwo eine wirklich schlechte Figur zu machen. Das Zielen wird dank einer Schulterstütze und über Kimme und Korn ermöglicht. Ein geübter Schütze kann ohne Probleme Einzelschüsse abgeben. Will man auf der anderen Seite etwas mehr Eindruck schinden, dann hat man schnell mit dem spürbar starken Rückstoß zu kämpfen. Um diesen zu kompensieren gibt es einen Unterlaufgriff, dennoch ist eine starke Streuung nicht zu leugnen. Allerdings muss ich sicher keinem von euch erklären, dass man nicht als Doktor Dauerfeuer effektiv im Gefecht ist, sondern kurze Feuerstöße abgibt, wenn man etwas effizient bekämpfen will.<br />
Gilt es eine Stellung zu verteidigen, dann sucht man sich ein paar kuschelige Sandsäcke und klappt den Unterlaufgriff nach vorn ab, wodurch das Zweibein zum Vorschein kommt und einen festen Stand der Waffe garantiert. Hat man jetzt noch einen zweiten Mann, der einem den Munitionsgurt zuführt, dann hält man ein Gebäude, Graben oder Bunker gegen eine ganze Armee. <br />
<br />
[CENTER]<a href="http://www.directupload.net" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="http://s7.directupload.net/images/140321/ehruk7vg.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: ehruk7vg.jpg]" class="mycode_img" /></a>[/CENTER]<br />
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Ist man allein unterwegs, so liegt die Kette mit zweihundert Schuss im Munitionskasten. <br />
Mit diesem im gefüllten Zustand kommt die Waffe auf etwa 7. Kilo.<br />
Die effektive Kampfreichweite liegt bei 1000 Meter. <br />
Standardisiert ist ein Mündungsfeuerdämpfer an der Waffe angebracht. Sonstige Zusatzausrüstung ist von der Firma abhängig, welche die Lizenzproduktion Inne hat. Bei mir hier liegt ein längerer Lauf herum, diverse Zieloptiken und ein verstellbares Trageriemensystem. Letzteres würde ich bei einem Kauf tatsächlich empfehlen, da der mitgelieferte Riemen nur ein Gurt ist und für Leute die nicht dem Größen- Durchschnittswert entsprechen (solche soll es ja geben) sehr unpraktisch ausfallen kann. Was das Zerlegen der Waffe angeht, so hat Enrique Rofield auch hier wieder mitgedacht. Zum Reinigen und zum wechseln des Rohres (wovon eines als Ersatz für Neukäufer beiliegt) benötigt man keinerlei Werkzeug. Die Waffe hat einige Druckverriegelungen, welche das Zerlegen ermöglichen. Der Rohrwechsel, so man keine Zeit zum Abkühlen hat, sollte nach zweihundert Schuss erfolgen. Ein trainierter Schütze schafft diesen Wechsel in weniger als sieben Sekunden. <br />
<br />
Was ist also das Fazit? <br />
Das Rofield ist kein Schweres MG, das sicher nicht. <br />
Es ist auch nicht dazu gedacht auf dem Dach eines Gefechtsfahrzeuges montiert zu werden und in Panzerschlachten mitzuwirken. Nein, vielmehr ist die Aufgabe dieser Waffe die, die Kampfkraft einer kleinen Einheit, oder gar einer Einzelperson rapide zu erhöhen. Sehr viel mehr als es ein einfaches Sturmgewehr könnte. In Häuserkämpfen, auf kurze Entfernung, aber auch auf große Reichweite erffült das Rofield diese Aufgabe voll und ganz. Hinzu kommen die einfache Wartung und Bedienbarkeit. <br />
Sucht jemand also ein MG, ohne mit dieser Waffengattung Erfahrung zu haben, vielleicht weil er in einer Gruppe die Rolle des Unterstützer übernehmen soll oder weil er einfach neben seiner normalen Bewaffnung etwas Stärkeres in der Hinterhand haben möchte, so würde ich zu genau diesem Gewehr raten.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[M-977 leichter Rakenwerfer]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=957</link>
			<pubDate>Fri, 08 Nov 2013 22:42:43 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=185"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://koron3.de/showthread.php?tid=957</guid>
			<description><![CDATA[So Freunde und Nachbarn, es gibt wieder was Neues und wer mit „so“ anfängt hat viel vor. <br />
In der Tat. Nachdem meine letzten Berichte euch scheinbar ziemlich kalt gelassen haben, habe ich mich auf Ursachenforschung begeben. Des Pudels Kern, so vermute ich jedenfalls, liegt darin, dass ihr die Schnauze voll habt von MP, Pistolen und kleinkalibrigen Taschenwärmern. <br />
Denn Leuten kann geholfen werden, dachte ich mir und habe mal nach etwas Ausschau gehalten, dass euch den Tag versüßen und euren Gegnern verderben kann. Bühne frei also für eine grobe Kelle unseres Gewerbes. Genauer gesagt, für den M-977 Raketenwerfer.<br />
<br />
[CENTER]<a href="http://www.directupload.net" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="http://s14.directupload.net/images/140321/5vl938ir.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5vl938ir.jpg]" class="mycode_img" /></a>[/CENTER]<br />
<span style="color: green;" class="mycode_color"><span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size">art by <a href="http://www.deviantart.com/?qh=§ion=&amp;global=1&amp;q=torvenius" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">torvenius</a></span></span><br />
<br />
Die Herstellerfirma ist auf Koron noch nicht sehr bekannt, was daran liegen könnte, dass die Yatasa- Coperation sich auf das Ausrüsten von Armeen und anderen, militärischen Organisationen spezialisiert hat. Da YC also selten unter einer Bestellung von Zehntausend auch nur über eine Lieferung nachdenkt und Koron nun einmal bereits Vertragspartner für die PVS besitzt, gab es bisher für die Firma keinen Grund auf den Plan zu treten. Dies änderte sich jedoch mit der Serienproduktion des M-977.<br />
Ziel der Ingenieure war es einen Raketenwerfer zu entwickeln, der leicht zu transportieren und zu laden ist. Dabei wollte man weg vom Konzept des Zweimannteams, also Schütze und Ladeschütze und es einem einzelnen Benutzer erlauben optimal zu agieren. Dies sah man als innovativ an, erlaubte es einer Einheit doch einen Mann, der mit Munition schleppen gebunden war, für andere Funktionen einzusetzen. <br />
Leider sahen das die Lamettaschultern etwas anders. Für die war die Durchschlagskraft des M-977 nicht ausreichend genug, um deswegen bewehrte Formationen und Ausbildungsmethoden umzustellen. Somit blieb quasi die komplette Produktionsserie in den Lagern der Yastasa- Coperation liegen. Man suchte also eine Möglichkeit den unbeliebten Raketenwerfer abzustoßen und entschloss sich endlich die Waffe in den Einzelverkauf zu geben. Dies geschieht über Vertriebspartner, da YC keine eigenen Verkaufsniederlassungen unterhält.<br />
<br />
Jetzt höre ich euch schon schreien: Drudox will uns ein Teil andrehen, dass niemand haben will, da es nichts taugt. Nein, liebe Freunde, so ist es nicht. Denn der M-977 taugt durchaus etwas. Allerdings ist er nicht geeignet feindliche Panzerverbände im Alleingang zu vernichten. Nun passiert es aber recht selten, dass meine Kunden sich mit drei oder vier Leman Russ anlegen und für alle anderen Belange ist das gute Stück mehr als brauchbar. <br />
Angefangen von der, durch die Militärs verkannte, Ladefunktion. Bei dem überwiegenden Teil dieser Waffengattung wird das Geschoss von hinten in das Rohr geschoben. (Jegliche vor-pubertären Witzeleien verbitte ich mir.) Natürlich kann man dies auch alleine bewerkstelligen, was jedoch umständlich und zeitintensiv ist. Zeit die man in einer Situation, in der etwas auf einen zukommt, dass den Einsatz einer Rakete bedarf, meistens nicht hat. Also braucht man üblicherweise einen Helfer, der die Waffe läd und das große Vergnügen hat die Munition zu schleppen.<br />
Der M-977 löst dieses Problem ebenso clever wie simpel. Liegt der Werfer auf der Schulter, kann durch einfaches Drehen der Magnetverriegelung der Lauf nach unten abgeklappt und ein Geschoss von vorne eingeschoben werden. Okay ich gebe zu, für jemanden mit meinen Proportionen noch immer nicht gerade einfach, doch für durchschnittlich große Menschen kein Problem. <br />
Die Waffe ist etwas über einen Meter lang, dabei jedoch verhältnismäßig leicht konstruiert. Sie wiegt gerade einmal fünf Kilo. Hinzu kommt natürlich noch das Gewicht des Geschosses, das etwas über ein Kilo beträgt. Das Kaliber wird mit 84 mm angegeben und betätigt man den Abzug, dann verlässt der kleine Heilsbringer den Werfer mit einer Mündungsgeschwindigkeit von 240 Meter pro Sekunde. Euer Gegner sollte jedoch nicht viel näher als zehn Meter stehen, da ihr sonst auch noch etwas von dem Treffer habt. Andersherum verkommt ein Treffer über 350 Meter eher zur Glückssache. Die Reichweite liegt sehr viel höher, nämlich bei fast zwei Kilometern. Dennoch ist der Werfer für den Kampf auf kurze Entfernung konzipiert, auch wenn ein erfahrener Schütze die Effektivität durch Können natürlich steigern kann. Die elektronische Zieloptik verfügt über einen Entfernungsmesser, sowie Infrarotsicht. <br />
Als Granaten gibt es Spreng- und Explosionsvarianten.<br />
Natürlich soll hier auch der Umstand erwähnt werden, durch den der M-977 sich bei den ursprünglich angepeilten Käufern keine Freunde machte. Nach Firmenbeschreibung sind die Sprengraketen dafür ausgelegt mittelschwer gepanzerte Ziele, wie etwa Truppentransporter, ausschalten zu können. Das gelingt nicht immer und man sollte als Benutzer wissen, welche Stellen am Zielfahrzeug die besser gepanzerten Partien sind. Doch gegen normale Vehikel, Deckungen aus Mauerwerk und natürlich gegen weiche Ziele entfaltet der Werfer sein Potenzial ohne Probleme. Der Preis dieser Waffe liegt bei 1000 Schekel und etwa 20 Schekel pro Geschoss. Ein echtes Schnäppchen also, was wohl darauf zurückzuführen ist, das YA den Ladenhüter loswerden will.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[So Freunde und Nachbarn, es gibt wieder was Neues und wer mit „so“ anfängt hat viel vor. <br />
In der Tat. Nachdem meine letzten Berichte euch scheinbar ziemlich kalt gelassen haben, habe ich mich auf Ursachenforschung begeben. Des Pudels Kern, so vermute ich jedenfalls, liegt darin, dass ihr die Schnauze voll habt von MP, Pistolen und kleinkalibrigen Taschenwärmern. <br />
Denn Leuten kann geholfen werden, dachte ich mir und habe mal nach etwas Ausschau gehalten, dass euch den Tag versüßen und euren Gegnern verderben kann. Bühne frei also für eine grobe Kelle unseres Gewerbes. Genauer gesagt, für den M-977 Raketenwerfer.<br />
<br />
[CENTER]<a href="http://www.directupload.net" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="http://s14.directupload.net/images/140321/5vl938ir.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5vl938ir.jpg]" class="mycode_img" /></a>[/CENTER]<br />
<span style="color: green;" class="mycode_color"><span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size">art by <a href="http://www.deviantart.com/?qh=§ion=&amp;global=1&amp;q=torvenius" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">torvenius</a></span></span><br />
<br />
Die Herstellerfirma ist auf Koron noch nicht sehr bekannt, was daran liegen könnte, dass die Yatasa- Coperation sich auf das Ausrüsten von Armeen und anderen, militärischen Organisationen spezialisiert hat. Da YC also selten unter einer Bestellung von Zehntausend auch nur über eine Lieferung nachdenkt und Koron nun einmal bereits Vertragspartner für die PVS besitzt, gab es bisher für die Firma keinen Grund auf den Plan zu treten. Dies änderte sich jedoch mit der Serienproduktion des M-977.<br />
Ziel der Ingenieure war es einen Raketenwerfer zu entwickeln, der leicht zu transportieren und zu laden ist. Dabei wollte man weg vom Konzept des Zweimannteams, also Schütze und Ladeschütze und es einem einzelnen Benutzer erlauben optimal zu agieren. Dies sah man als innovativ an, erlaubte es einer Einheit doch einen Mann, der mit Munition schleppen gebunden war, für andere Funktionen einzusetzen. <br />
Leider sahen das die Lamettaschultern etwas anders. Für die war die Durchschlagskraft des M-977 nicht ausreichend genug, um deswegen bewehrte Formationen und Ausbildungsmethoden umzustellen. Somit blieb quasi die komplette Produktionsserie in den Lagern der Yastasa- Coperation liegen. Man suchte also eine Möglichkeit den unbeliebten Raketenwerfer abzustoßen und entschloss sich endlich die Waffe in den Einzelverkauf zu geben. Dies geschieht über Vertriebspartner, da YC keine eigenen Verkaufsniederlassungen unterhält.<br />
<br />
Jetzt höre ich euch schon schreien: Drudox will uns ein Teil andrehen, dass niemand haben will, da es nichts taugt. Nein, liebe Freunde, so ist es nicht. Denn der M-977 taugt durchaus etwas. Allerdings ist er nicht geeignet feindliche Panzerverbände im Alleingang zu vernichten. Nun passiert es aber recht selten, dass meine Kunden sich mit drei oder vier Leman Russ anlegen und für alle anderen Belange ist das gute Stück mehr als brauchbar. <br />
Angefangen von der, durch die Militärs verkannte, Ladefunktion. Bei dem überwiegenden Teil dieser Waffengattung wird das Geschoss von hinten in das Rohr geschoben. (Jegliche vor-pubertären Witzeleien verbitte ich mir.) Natürlich kann man dies auch alleine bewerkstelligen, was jedoch umständlich und zeitintensiv ist. Zeit die man in einer Situation, in der etwas auf einen zukommt, dass den Einsatz einer Rakete bedarf, meistens nicht hat. Also braucht man üblicherweise einen Helfer, der die Waffe läd und das große Vergnügen hat die Munition zu schleppen.<br />
Der M-977 löst dieses Problem ebenso clever wie simpel. Liegt der Werfer auf der Schulter, kann durch einfaches Drehen der Magnetverriegelung der Lauf nach unten abgeklappt und ein Geschoss von vorne eingeschoben werden. Okay ich gebe zu, für jemanden mit meinen Proportionen noch immer nicht gerade einfach, doch für durchschnittlich große Menschen kein Problem. <br />
Die Waffe ist etwas über einen Meter lang, dabei jedoch verhältnismäßig leicht konstruiert. Sie wiegt gerade einmal fünf Kilo. Hinzu kommt natürlich noch das Gewicht des Geschosses, das etwas über ein Kilo beträgt. Das Kaliber wird mit 84 mm angegeben und betätigt man den Abzug, dann verlässt der kleine Heilsbringer den Werfer mit einer Mündungsgeschwindigkeit von 240 Meter pro Sekunde. Euer Gegner sollte jedoch nicht viel näher als zehn Meter stehen, da ihr sonst auch noch etwas von dem Treffer habt. Andersherum verkommt ein Treffer über 350 Meter eher zur Glückssache. Die Reichweite liegt sehr viel höher, nämlich bei fast zwei Kilometern. Dennoch ist der Werfer für den Kampf auf kurze Entfernung konzipiert, auch wenn ein erfahrener Schütze die Effektivität durch Können natürlich steigern kann. Die elektronische Zieloptik verfügt über einen Entfernungsmesser, sowie Infrarotsicht. <br />
Als Granaten gibt es Spreng- und Explosionsvarianten.<br />
Natürlich soll hier auch der Umstand erwähnt werden, durch den der M-977 sich bei den ursprünglich angepeilten Käufern keine Freunde machte. Nach Firmenbeschreibung sind die Sprengraketen dafür ausgelegt mittelschwer gepanzerte Ziele, wie etwa Truppentransporter, ausschalten zu können. Das gelingt nicht immer und man sollte als Benutzer wissen, welche Stellen am Zielfahrzeug die besser gepanzerten Partien sind. Doch gegen normale Vehikel, Deckungen aus Mauerwerk und natürlich gegen weiche Ziele entfaltet der Werfer sein Potenzial ohne Probleme. Der Preis dieser Waffe liegt bei 1000 Schekel und etwa 20 Schekel pro Geschoss. Ein echtes Schnäppchen also, was wohl darauf zurückzuführen ist, das YA den Ladenhüter loswerden will.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[VIER IM TEST, Maschinenpistolen von Trieang-Officina.]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=945</link>
			<pubDate>Fri, 19 Jul 2013 21:40:55 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=185"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://koron3.de/showthread.php?tid=945</guid>
			<description><![CDATA[Hallo liebe Freunde und Nachbarn.<br />
Nach längerer Pause hört ihr mal wieder was von mir und um euch für das Warten zu entschädigen, weiche ich heute mal von meiner üblichen Methode des Testes ab und versuche mal etwas neues. Für gewöhnlich beschränke ich mich in meinen Berichten auf technische Details und füge höchstens ein paar eigene Eindrücke hinzu. Heute will ich es mal andersherum versuchen und euch quasi aus erster Hand berichten wie sich die Schätzchen anfühlen, über die wir plaudern.<br />
Dazu habe ich gleich vier Maschinenpistolen in meine Sporttasche gestopft und bin runter zu meinem alten Kumpel Dozer gefahren, der den besten illegalen Schießplatz führt, den ihr in unserem geliebten Moloch finden könnt. <br />
Schon wieder MPs? Werde ich einige von euch schreien hören. <br />
Ja schon wieder MPs. <br />
Zum einen verkaufe ich von dieser Waffengattung fast mehr als von regulären Pistolen, was für eine gewisse Popularität bei meinen Kunden spricht und außerdem hatte ich die vier Kameraden gerade frisch reinbekommen.<br />
<br />
Wovon sprechen wir also? <br />
Trieang-Officina ist eine weitere ansässige Firma, die nicht als Waffenhersteller angefangen hat. Der Weg bis dahin ist sogar recht turbulent. <br />
Ursprünglich aus einer Firma für Küchenprodukte und eine Fischereigesellschaft entstanden (ja in der Wirtschaft gibt’s die sonderbarsten Kopulationen) produzierte die Fabrik mit dem Dreieck im Logo Flugzeugteile. Anfangs für die zivile Nutzung, im großen Krieg dann für das Militär diverser Hausfraktionen. Als eine der wenigen Firmen, welche die unruhigen Zeiten des Krieges überdauerten, erreichte Trieang-Officina kurz nach dem Krieg seine Zenit. Autos und Alltagsgegenstände rollten ebenso von den Fließbändern wie  Militärgüter und Munition. Erwähnenswert ist hier noch, das TO zwar Geschosse und Bauteile für Waffen anderer Anbieter produzierte, zu dieser Zeit aber keine eigenen Waffen herstellte. Das kam erst in späteren Jahren, als unflexible Führungsstrukturen und zunehmende Konkurrenz dafür sorgten, dass TO sich stark verschlanken musste. Heute stellen sie im Hauptteil Waschmaschinen und Ersatzteile für alle möglichen Vertragspartner her. Eine eigene Waffenserie wurde vor etwa dreißig Jahren aufgelegt und markierte gleichzeitig den beginn einer neuen Ära für für den Betrieb, denn damals übernahm Marilyn Perry das Ruder und hat es bis heute fest in den Händen. Sie suchte den Schulterschluss zu einigen, kleineren Häusern und ging neue Wege im Marketing und der Personalführung. Für Leute unseres Gewerbes war die Waffenherstellung natürlich das augenscheinlichste Beschreiten neuer Wege. <br />
Doch Madame Perrys Pfad war nicht von Anfang an eine glänzende Erfolgsgeschichte. Die erste Serie schwerer Pistolen, die berühmt, berüchtigte „Thunderlady“ war ein totaler Flop. Sicherlich fehlte es den Ingenieuren an der Erfahrung anderer Entwickler und die Waffe hatte gewiss einige gravierende Kritikpunkte. Ausschlaggebender war jedoch letztlich eine Zusammenballung negativ Klischees. Eine Frau, die in die Domäne der Herren vordrang und an ihren Spielzeugen herumdokterte und dann kein perfektes Ergebnis ablieferte, wurde nicht nur belächelt, sondern regelrecht boykottierter. Sie sollte lieber bei ihren Waschmaschinen bleiben, war dabei noch die harmloseste Aussage. Ironischer Weise hat die Thunderlady heute Kultstatus und wird von Leuten getragen, die die Botschaft verbreiten wollen, dass sie auch Waffen meistern können die nicht idiotenschicher gestaltet sind. Damals jedoch lagen sie wie Blei in den Regalen und waren ein gewaltiges Verlustgeschäft. Nichtsdestotrotz blieb OT auf seiner Linie, brachte neue Produkte heraus und lernte schnell aus seinen Fehlern. <br />
Das bringt mich dann auch zurück zu den vier MPs, die ich im Selbstversuch getestet habe. Die Namen sind dabei weitaus weniger spektakulär als das Erstlingswerk aus dem Hause Trieang-Officina. Mark 1 bis Mark 4 ist nicht sonderlich klangvoll. Zwischen den Veröffentlichungen der Produkte liegen immer etwa fünf Jahre, was eine hohe Frequenz ist, im Vergleich zu anderen Firmen.<br />
<br />
[CENTER]Aber genug zur Geschichte und direkt zur Sache. [/CENTER]<br />
<br />
[CENTER]<a href="http://www.directupload.net" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="http://s14.directupload.net/images/140321/kef5umfl.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: kef5umfl.jpg]" class="mycode_img" /></a>[/CENTER]<br />
<br />
Begonnen habe ich mit der Mark 1, welche heute nicht mehr produziert wird, die aber noch in genügend großer Stückzahl auf dem Markt kursiert um eine zu bekommen, so man dies möchte. Als erstes ist mir das recht hohe Gewicht aufgefallen, welches durch den Handschutz des Abzugs und den Tragegriff entstehen dürfte. Beides Elemente, die ich als überflüssig ansehe. Auch die blaue Diode, welche leuchtet sobald die Waffe entsichert ist, erschließt sich mir nicht wirklich. Man sollte doch meinen, dass Leute die mit Kriegswaffen umgehen, genügend Vorsicht an den Tag legen um einen solchen Hinweis nicht zu bedürfen. Scheinbar sieht man dies bei TO anders, denn die Diode ist an allen vier Waffen vorhanden. <br />
Es gibt bei der MK-1 nur zwei Einstellungen: Gesichert und Feuerstoß. Also definitiv nichts für die Scharfschützen unter euch. Ich persönlich fand das erhöhte Gewicht angenehm, kann mir allerdings vorstellen, dass andere es als störend ansehen. <br />
Viereinhalb Kilo sind für eine Maschinenpistole kein Pappenstiel.             <br />
Gezielt wird über Kimme und Korn, durch einen Tunnel im Tragegriff. Durch eben diesen wird jedoch auch das Anbringen von Zusatzbauteilen etwas schwierig, aber nicht unmöglich.<br />
Das Trefferbild war auf 200 Meter noch einigermaßen passabel. Darüber wurde es dann schon langsam unbefriedigend. Für mich wirklich störend waren die gerade einmal fünfundzwanzig Schuss, welche alle vier Modelle standardmäßig als Magazinkapazität aufweisen. Ich schuf mit einem passenden Stangenmagazin Abhilfe und verdoppelte so die Anzahl der Patronen. Die Konstruktion ist sehr robust und nicht sonderlich anfällig für Dreck und Verschmutzung. In meinem halbstündigen Test hatte ich vier Störungen durch verklemmte Patronen, was sich jedoch schnell durch Bewegen des Verschlusses beheben ließ und meiner Ansicht nach der akzeptablen Norm entspricht. Auffällig war weiterhin, dass die Waffe sehr heiß wurde. <br />
Hierzu hat man einen Vorderlaufhandschutz, aus hitzeabweisendem Material verwendet, was eine annehmbare Lösung ist. <br />
Im Eifer des Gefechts kann einem die Hand aber doch mal abrutschen, was Pusten auf die Fingerchen bedeutet.<br />
Zu erwähnen ist noch, dass man bei der MK-1 die Schulterstütze abbauen kann, was nicht nur etwas Gewicht reduziert, sondern auch die Handlichkeit erhöht. Gerade in einer Situation, in der Streuen vor Zielen geht, keine verkehrte Sache. <br />
<br />
Lassen wir den ersten Prügel also abkühlen und wenden wir uns Nummer Zwei zu. <br />
Im Gegensatz zum Vorgänger hat man hier einiges verbessert, anderes vielleicht eher verschlimmbessert. Die Reichweite und die Feuergeschwindigkeit von 500 Schuss in der Minute sind gleich geblieben, doch man hat sich um das Gewicht gekümmert, indem man den Abzugsschutz weggelassen hat und den Tragegriff (merkwürdiger Weise) nach hinten verlagerte. Wirklich praktisch zu tragen ist die Waffe dadurch nicht, auch wenn ich eh davon ausgehe, dass jeder der damit spazieren geht einen Trageriemen verwendet. Immerhin ist die Mark-2 fast anderthalb Kilo leichter, bockt dadurch aööerdings auch mehr in der Hand. Das ist für einen geübten Schützen leicht zu kompensieren, dennoch ist es ein merklicher Unterschied zur MK-1. <br />
Die wichtigste Neuerung ist jedoch der zusätzliche Einzelfeuermodus. Hier spielt die MK-2 ihre eigentliche Stärke aus, denn verschießt man nur eine einzelne Kugel, ist die Genauigkeit verblüffend. Gestört hat mich, dass hier eine weitere Diode hinzugefügt wurde, dieses Mal eine rote, welche anzeigt wenn das Magazin nicht richtig eingesetzt wurde. Eine Ausgeburt des Überflüssigen und ich vermute fasst, dass man bei OT einfach zuviele bunte Blinklämpchen herumliegen hatte. Außerdem hat man den hitzeabweisenden Handschutz unter dem Lauf weggelassen, wohl auch um Gewicht zu sparen. Nur leider wird die Maschinenpistole um keinen Deut weniger heiß als ihr Vorgänger. Sehr ärgerlich und ein vermeidbarer Fehler, wie ich finde. Es traten ein paar mehr Störungen auf, was ich jedoch darauf zurückführe, dass die Waffen mit meinem firmenfremden Magazin nicht recht klar kam. Benutzt man das mitgelieferte Magazin, dürfte die Fehlerrate ähnlich sein wie bei der MK-1.<br />
<br />
Dann also Nummer Drei und ich muss sagen, dass mir diese von allen Vieren am meisten gefallen hat. Offensichtlich hat man hier das Konzept noch einmal von Grund auf überdacht und das Beste aus dem Grundmodel herausgeholt. Auch hier drei Feuermodi, ein leichter Tragegriff, der seinen Namen auch verdient und ein Vordergriff, bei dem man nicht in Verlegenheit kommt sich am Gehäuse zu verbrennen, welches ohnedies nicht soviel Hitze ansammelt wie die Vorgängermodelle. Die merkwürdige Magazinanzeige ist weggefallen und dafür ist ein nützlicher Laserpointer hinzugekommen, welcher in das Gehäuse integriert wurde und im Gefecht einen entscheidenden Vorteil bringen kann. Einzig die Reinigung, das heißt das Zerlegen der Waffe, fällt etwas komplizierter aus und nimmt mehr Zeit in Anspruch als bei den beiden älteren Schwestern. <br />
Im Gegenzug waren aber auch weniger Störungen zu verzeichnen und die Genauigkeit, auch in der Salve, kann sich sehen lassen. <br />
<br />
Die Mark-4, die einzige der vier Waffen mit einem Namenszusatz, hier ROCK, versucht den Sprung zu aktuellen Fabrikaten zu schaffen. Was ihr, meiner Meinung nach, jedoch nicht ganz gelingt. Immerhin ist das leidige Thema das Hitze gelöst wurden und man kann die Waffen inzwischen eigentlich nach belieben halten, ohne sich Schmerzen zuziehen. Das Konzept des Griffes orientiert sich am Bullpup- Design anderer Waffen, ohne dabei wirklich eines zu sein, da Verschluss und Magazin ganz traditionell verortet sind. Wenn man dazu Wurstfinger hat, wie euer lieber Drudox, dann bricht man sich wortwörtlich einen ab, mit diesem Griff. Auch der Dioden- Fetischist war wieder am Werk und jetzt informieren uns zwei blaue Leuchten darüber, das die Waffe entsichert ist. Juhu! <br />
Den Laserpointer gibt es nach wie vor und er macht seine Sache gut. Doch zusätzlich finden wir eine Taschenlampe, die von der Idee und der Leistung her gar nicht mal schlecht ist, jedoch wie nachträglich dran geklatscht wirkt und sicher nicht viele Sprünge in den nächstbesten Schützengraben überstehen dürfte.<br />
Aber es ist nicht alles schlecht an der Mark-4. Man benötigt nicht länger Werkzeug zum Zerlegen der Waffe, sondern kann dies über vier Drehschrauben bewerkstelligen (zwei auf jeder Seite). Außerdem hatte ich während des halbstündigen Tests nicht einen Verrecker, soll heißen keine Störung, zu beklagen. Die MK-4 versucht, nach meiner Meinung, zu sehr etwas zu sein was sie nicht ist, doch ich bin sicher, dass sie ihre Liebhaber finden wird, denn einen grundlegenden Fehler kann man ihr auch nicht unterstellen.<br />
<br />
<br />
<br />
Fazit: Tja zwei Stunden habe ich mich jetzt mit den Babys vergnügt und diverse Schützenscheiben, Flaschen, Dosen und ein Autowrack zersiebt. Diese Worte schreibe ich, neben Dozer sitzend und seinen legendären Selbstgenbraten verköstigend. <br />
Was kann man also zu den Maschinenpistolen der Waschmaschinenlady sagen? <br />
Gibt es besser Waffen? <br />
Definitiv! <br />
Haben diese MPs trotzdem ihre Existenzberechtigung? <br />
Haben sie!<br />
Denn über einen Faktor haben ich noch nicht gesprochen und das ist der Preis. Alle vier Maschinenpistolen sind vergleichsweise günstig zu haben und stellen damit eine lohnende Investition für all jene dar, die auf der Schwelle vom käuflichen Kleinkriminellen oder Pistolero zum ernstzunehmenden Söldner sind, ohne bereits den großen Coup gelandet zu haben. Die MK-1 wird nicht mehr produziert und ist sie auch noch ein paar Jahre vom Sammlerstück entfernt, so muss man für sie inzwischen doch um die 800 Schekel hinlegen, abhängig vom Zustand und dem eigenen Verhandlungsgeschick. Die MK-2 ist der Verkaufsschlager der Serie und bei 400 Schekeln kann man über die kleinen Macken hinwegsehen. Mein persönlicher Favorit, die MK-3 schlägt mit 600 Schekeln zu Buche und man erhält mit ihr eine Waffe, welche sich mit teureren Vertretern durchaus messen kann.  <br />
Die ROCK, hat mich mit zwiespältigen Gefühlen zurückgelassen und wenn sie auch nichts für meine persönliche Sammlung ist, so kann sich bestimmt manch einer dafür erwärmen. Auch sie ist in der kleinsten Ausführung für 600 zu haben, eigenes Pflegematerial, ein Transportkoffer, weitere Magazine und anderer Schnickschnack kosten allerdings extra.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo liebe Freunde und Nachbarn.<br />
Nach längerer Pause hört ihr mal wieder was von mir und um euch für das Warten zu entschädigen, weiche ich heute mal von meiner üblichen Methode des Testes ab und versuche mal etwas neues. Für gewöhnlich beschränke ich mich in meinen Berichten auf technische Details und füge höchstens ein paar eigene Eindrücke hinzu. Heute will ich es mal andersherum versuchen und euch quasi aus erster Hand berichten wie sich die Schätzchen anfühlen, über die wir plaudern.<br />
Dazu habe ich gleich vier Maschinenpistolen in meine Sporttasche gestopft und bin runter zu meinem alten Kumpel Dozer gefahren, der den besten illegalen Schießplatz führt, den ihr in unserem geliebten Moloch finden könnt. <br />
Schon wieder MPs? Werde ich einige von euch schreien hören. <br />
Ja schon wieder MPs. <br />
Zum einen verkaufe ich von dieser Waffengattung fast mehr als von regulären Pistolen, was für eine gewisse Popularität bei meinen Kunden spricht und außerdem hatte ich die vier Kameraden gerade frisch reinbekommen.<br />
<br />
Wovon sprechen wir also? <br />
Trieang-Officina ist eine weitere ansässige Firma, die nicht als Waffenhersteller angefangen hat. Der Weg bis dahin ist sogar recht turbulent. <br />
Ursprünglich aus einer Firma für Küchenprodukte und eine Fischereigesellschaft entstanden (ja in der Wirtschaft gibt’s die sonderbarsten Kopulationen) produzierte die Fabrik mit dem Dreieck im Logo Flugzeugteile. Anfangs für die zivile Nutzung, im großen Krieg dann für das Militär diverser Hausfraktionen. Als eine der wenigen Firmen, welche die unruhigen Zeiten des Krieges überdauerten, erreichte Trieang-Officina kurz nach dem Krieg seine Zenit. Autos und Alltagsgegenstände rollten ebenso von den Fließbändern wie  Militärgüter und Munition. Erwähnenswert ist hier noch, das TO zwar Geschosse und Bauteile für Waffen anderer Anbieter produzierte, zu dieser Zeit aber keine eigenen Waffen herstellte. Das kam erst in späteren Jahren, als unflexible Führungsstrukturen und zunehmende Konkurrenz dafür sorgten, dass TO sich stark verschlanken musste. Heute stellen sie im Hauptteil Waschmaschinen und Ersatzteile für alle möglichen Vertragspartner her. Eine eigene Waffenserie wurde vor etwa dreißig Jahren aufgelegt und markierte gleichzeitig den beginn einer neuen Ära für für den Betrieb, denn damals übernahm Marilyn Perry das Ruder und hat es bis heute fest in den Händen. Sie suchte den Schulterschluss zu einigen, kleineren Häusern und ging neue Wege im Marketing und der Personalführung. Für Leute unseres Gewerbes war die Waffenherstellung natürlich das augenscheinlichste Beschreiten neuer Wege. <br />
Doch Madame Perrys Pfad war nicht von Anfang an eine glänzende Erfolgsgeschichte. Die erste Serie schwerer Pistolen, die berühmt, berüchtigte „Thunderlady“ war ein totaler Flop. Sicherlich fehlte es den Ingenieuren an der Erfahrung anderer Entwickler und die Waffe hatte gewiss einige gravierende Kritikpunkte. Ausschlaggebender war jedoch letztlich eine Zusammenballung negativ Klischees. Eine Frau, die in die Domäne der Herren vordrang und an ihren Spielzeugen herumdokterte und dann kein perfektes Ergebnis ablieferte, wurde nicht nur belächelt, sondern regelrecht boykottierter. Sie sollte lieber bei ihren Waschmaschinen bleiben, war dabei noch die harmloseste Aussage. Ironischer Weise hat die Thunderlady heute Kultstatus und wird von Leuten getragen, die die Botschaft verbreiten wollen, dass sie auch Waffen meistern können die nicht idiotenschicher gestaltet sind. Damals jedoch lagen sie wie Blei in den Regalen und waren ein gewaltiges Verlustgeschäft. Nichtsdestotrotz blieb OT auf seiner Linie, brachte neue Produkte heraus und lernte schnell aus seinen Fehlern. <br />
Das bringt mich dann auch zurück zu den vier MPs, die ich im Selbstversuch getestet habe. Die Namen sind dabei weitaus weniger spektakulär als das Erstlingswerk aus dem Hause Trieang-Officina. Mark 1 bis Mark 4 ist nicht sonderlich klangvoll. Zwischen den Veröffentlichungen der Produkte liegen immer etwa fünf Jahre, was eine hohe Frequenz ist, im Vergleich zu anderen Firmen.<br />
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[CENTER]Aber genug zur Geschichte und direkt zur Sache. [/CENTER]<br />
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[CENTER]<a href="http://www.directupload.net" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="http://s14.directupload.net/images/140321/kef5umfl.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: kef5umfl.jpg]" class="mycode_img" /></a>[/CENTER]<br />
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Begonnen habe ich mit der Mark 1, welche heute nicht mehr produziert wird, die aber noch in genügend großer Stückzahl auf dem Markt kursiert um eine zu bekommen, so man dies möchte. Als erstes ist mir das recht hohe Gewicht aufgefallen, welches durch den Handschutz des Abzugs und den Tragegriff entstehen dürfte. Beides Elemente, die ich als überflüssig ansehe. Auch die blaue Diode, welche leuchtet sobald die Waffe entsichert ist, erschließt sich mir nicht wirklich. Man sollte doch meinen, dass Leute die mit Kriegswaffen umgehen, genügend Vorsicht an den Tag legen um einen solchen Hinweis nicht zu bedürfen. Scheinbar sieht man dies bei TO anders, denn die Diode ist an allen vier Waffen vorhanden. <br />
Es gibt bei der MK-1 nur zwei Einstellungen: Gesichert und Feuerstoß. Also definitiv nichts für die Scharfschützen unter euch. Ich persönlich fand das erhöhte Gewicht angenehm, kann mir allerdings vorstellen, dass andere es als störend ansehen. <br />
Viereinhalb Kilo sind für eine Maschinenpistole kein Pappenstiel.             <br />
Gezielt wird über Kimme und Korn, durch einen Tunnel im Tragegriff. Durch eben diesen wird jedoch auch das Anbringen von Zusatzbauteilen etwas schwierig, aber nicht unmöglich.<br />
Das Trefferbild war auf 200 Meter noch einigermaßen passabel. Darüber wurde es dann schon langsam unbefriedigend. Für mich wirklich störend waren die gerade einmal fünfundzwanzig Schuss, welche alle vier Modelle standardmäßig als Magazinkapazität aufweisen. Ich schuf mit einem passenden Stangenmagazin Abhilfe und verdoppelte so die Anzahl der Patronen. Die Konstruktion ist sehr robust und nicht sonderlich anfällig für Dreck und Verschmutzung. In meinem halbstündigen Test hatte ich vier Störungen durch verklemmte Patronen, was sich jedoch schnell durch Bewegen des Verschlusses beheben ließ und meiner Ansicht nach der akzeptablen Norm entspricht. Auffällig war weiterhin, dass die Waffe sehr heiß wurde. <br />
Hierzu hat man einen Vorderlaufhandschutz, aus hitzeabweisendem Material verwendet, was eine annehmbare Lösung ist. <br />
Im Eifer des Gefechts kann einem die Hand aber doch mal abrutschen, was Pusten auf die Fingerchen bedeutet.<br />
Zu erwähnen ist noch, dass man bei der MK-1 die Schulterstütze abbauen kann, was nicht nur etwas Gewicht reduziert, sondern auch die Handlichkeit erhöht. Gerade in einer Situation, in der Streuen vor Zielen geht, keine verkehrte Sache. <br />
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Lassen wir den ersten Prügel also abkühlen und wenden wir uns Nummer Zwei zu. <br />
Im Gegensatz zum Vorgänger hat man hier einiges verbessert, anderes vielleicht eher verschlimmbessert. Die Reichweite und die Feuergeschwindigkeit von 500 Schuss in der Minute sind gleich geblieben, doch man hat sich um das Gewicht gekümmert, indem man den Abzugsschutz weggelassen hat und den Tragegriff (merkwürdiger Weise) nach hinten verlagerte. Wirklich praktisch zu tragen ist die Waffe dadurch nicht, auch wenn ich eh davon ausgehe, dass jeder der damit spazieren geht einen Trageriemen verwendet. Immerhin ist die Mark-2 fast anderthalb Kilo leichter, bockt dadurch aööerdings auch mehr in der Hand. Das ist für einen geübten Schützen leicht zu kompensieren, dennoch ist es ein merklicher Unterschied zur MK-1. <br />
Die wichtigste Neuerung ist jedoch der zusätzliche Einzelfeuermodus. Hier spielt die MK-2 ihre eigentliche Stärke aus, denn verschießt man nur eine einzelne Kugel, ist die Genauigkeit verblüffend. Gestört hat mich, dass hier eine weitere Diode hinzugefügt wurde, dieses Mal eine rote, welche anzeigt wenn das Magazin nicht richtig eingesetzt wurde. Eine Ausgeburt des Überflüssigen und ich vermute fasst, dass man bei OT einfach zuviele bunte Blinklämpchen herumliegen hatte. Außerdem hat man den hitzeabweisenden Handschutz unter dem Lauf weggelassen, wohl auch um Gewicht zu sparen. Nur leider wird die Maschinenpistole um keinen Deut weniger heiß als ihr Vorgänger. Sehr ärgerlich und ein vermeidbarer Fehler, wie ich finde. Es traten ein paar mehr Störungen auf, was ich jedoch darauf zurückführe, dass die Waffen mit meinem firmenfremden Magazin nicht recht klar kam. Benutzt man das mitgelieferte Magazin, dürfte die Fehlerrate ähnlich sein wie bei der MK-1.<br />
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Dann also Nummer Drei und ich muss sagen, dass mir diese von allen Vieren am meisten gefallen hat. Offensichtlich hat man hier das Konzept noch einmal von Grund auf überdacht und das Beste aus dem Grundmodel herausgeholt. Auch hier drei Feuermodi, ein leichter Tragegriff, der seinen Namen auch verdient und ein Vordergriff, bei dem man nicht in Verlegenheit kommt sich am Gehäuse zu verbrennen, welches ohnedies nicht soviel Hitze ansammelt wie die Vorgängermodelle. Die merkwürdige Magazinanzeige ist weggefallen und dafür ist ein nützlicher Laserpointer hinzugekommen, welcher in das Gehäuse integriert wurde und im Gefecht einen entscheidenden Vorteil bringen kann. Einzig die Reinigung, das heißt das Zerlegen der Waffe, fällt etwas komplizierter aus und nimmt mehr Zeit in Anspruch als bei den beiden älteren Schwestern. <br />
Im Gegenzug waren aber auch weniger Störungen zu verzeichnen und die Genauigkeit, auch in der Salve, kann sich sehen lassen. <br />
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Die Mark-4, die einzige der vier Waffen mit einem Namenszusatz, hier ROCK, versucht den Sprung zu aktuellen Fabrikaten zu schaffen. Was ihr, meiner Meinung nach, jedoch nicht ganz gelingt. Immerhin ist das leidige Thema das Hitze gelöst wurden und man kann die Waffen inzwischen eigentlich nach belieben halten, ohne sich Schmerzen zuziehen. Das Konzept des Griffes orientiert sich am Bullpup- Design anderer Waffen, ohne dabei wirklich eines zu sein, da Verschluss und Magazin ganz traditionell verortet sind. Wenn man dazu Wurstfinger hat, wie euer lieber Drudox, dann bricht man sich wortwörtlich einen ab, mit diesem Griff. Auch der Dioden- Fetischist war wieder am Werk und jetzt informieren uns zwei blaue Leuchten darüber, das die Waffe entsichert ist. Juhu! <br />
Den Laserpointer gibt es nach wie vor und er macht seine Sache gut. Doch zusätzlich finden wir eine Taschenlampe, die von der Idee und der Leistung her gar nicht mal schlecht ist, jedoch wie nachträglich dran geklatscht wirkt und sicher nicht viele Sprünge in den nächstbesten Schützengraben überstehen dürfte.<br />
Aber es ist nicht alles schlecht an der Mark-4. Man benötigt nicht länger Werkzeug zum Zerlegen der Waffe, sondern kann dies über vier Drehschrauben bewerkstelligen (zwei auf jeder Seite). Außerdem hatte ich während des halbstündigen Tests nicht einen Verrecker, soll heißen keine Störung, zu beklagen. Die MK-4 versucht, nach meiner Meinung, zu sehr etwas zu sein was sie nicht ist, doch ich bin sicher, dass sie ihre Liebhaber finden wird, denn einen grundlegenden Fehler kann man ihr auch nicht unterstellen.<br />
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Fazit: Tja zwei Stunden habe ich mich jetzt mit den Babys vergnügt und diverse Schützenscheiben, Flaschen, Dosen und ein Autowrack zersiebt. Diese Worte schreibe ich, neben Dozer sitzend und seinen legendären Selbstgenbraten verköstigend. <br />
Was kann man also zu den Maschinenpistolen der Waschmaschinenlady sagen? <br />
Gibt es besser Waffen? <br />
Definitiv! <br />
Haben diese MPs trotzdem ihre Existenzberechtigung? <br />
Haben sie!<br />
Denn über einen Faktor haben ich noch nicht gesprochen und das ist der Preis. Alle vier Maschinenpistolen sind vergleichsweise günstig zu haben und stellen damit eine lohnende Investition für all jene dar, die auf der Schwelle vom käuflichen Kleinkriminellen oder Pistolero zum ernstzunehmenden Söldner sind, ohne bereits den großen Coup gelandet zu haben. Die MK-1 wird nicht mehr produziert und ist sie auch noch ein paar Jahre vom Sammlerstück entfernt, so muss man für sie inzwischen doch um die 800 Schekel hinlegen, abhängig vom Zustand und dem eigenen Verhandlungsgeschick. Die MK-2 ist der Verkaufsschlager der Serie und bei 400 Schekeln kann man über die kleinen Macken hinwegsehen. Mein persönlicher Favorit, die MK-3 schlägt mit 600 Schekeln zu Buche und man erhält mit ihr eine Waffe, welche sich mit teureren Vertretern durchaus messen kann.  <br />
Die ROCK, hat mich mit zwiespältigen Gefühlen zurückgelassen und wenn sie auch nichts für meine persönliche Sammlung ist, so kann sich bestimmt manch einer dafür erwärmen. Auch sie ist in der kleinsten Ausführung für 600 zu haben, eigenes Pflegematerial, ein Transportkoffer, weitere Magazine und anderer Schnickschnack kosten allerdings extra.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Vulturetech King 9]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=934</link>
			<pubDate>Tue, 19 Mar 2013 16:26:15 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=185"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://koron3.de/showthread.php?tid=934</guid>
			<description><![CDATA[Hallo liebe Freunde und Nachbarn.<br />
Wenn von Waffen aus der FU die Rede ist, dann denken die meisten Leute, die sich wenigstens ein bisschen in der Materie auskennen, an Produkte die einfach in ihrer Funktionsweise, Herstellung und Wartung sind. Auch die Zuverlässigkeit und Robustheit sind Dinge, die einem in den Sinn kommen. Die <a href="http://www.board-4you.de/v63/boards/226/thread.php?threadid=751&amp;sid=" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">SUKOV</a> war damals mein erster Beitrag und ein recht gutes Beispiel für diese verbreiteten Ansichten. Natürlich gibt es genauso viel schlechte und überragende Waffen aus der Föderalen Union wie in jedem anderen Staat Korons. Die King 9 SMG ist ein Versuch vom Makel vorgefertigter Meinungen wegzukommen ohne auf die sprichwörtlichen Vorzüge zu verzichten.<br />
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[CENTER]<a href="http://www.directupload.net" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="http://s1.directupload.net/images/140321/beauxlu3.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: beauxlu3.jpg]" class="mycode_img" /></a>[/CENTER]<br />
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[CENTER]<span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="color: green;" class="mycode_color">art by</span> <a href="http://xparament.deviantart.com/art/vulture-tech-9-SMG-334325369" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">xparament</a></span>[/CENTER]<br />
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Vulturetech ist in erster Linie eine staatliche Waffenfabrik, welche Armee, Spezialkräfte und Sicherheitsdienste innerhalb der FU beliefert. Seit einigen Jahren verkauft die Anlage mit offizieller Genehmigung Überstandbestände. Natürlich bekommt man aus der FU keine Zahlen, doch die Verkäufe müssen überaus profitabel aufgenommen worden sein. Jedenfalls schleudert man nicht mehr alle Produkte ohne Sinn und Verstand auf den Markt, sondern beginnt das Marketing und die Verkaufsstrategien privater Anbieter nachzuahmen. Vulturetech ist der erste größere Versuch in diesem Bereich und die King 9 das erste Fabrikat, das beworben wird und nicht im Dutzend billiger daher kommt, dafür aber mit den Garantien und Zubehörangeboten, die man beim Kauf einer neuwertigen Waffe eigentlich voraussetzt.<br />
<br />
Nun also zur MP. <br />
Und gleich vorne Weg etwas zum Blickfang. Auch die King 9 ist mit Holz verkleidet, wie viele Waffen beim FU Militär. Hierbei handelt es sich um Nasarbaum-Kernholz, aus den Weiten der nördlichen Wälder. Dieses Holz ist für seine Härte bekannt und um es richtig bearbeiten zu können werden Laser benutzt. Man kann sich ziemlich sicher sein, gerät man auf Tuchfühlung mit dem Gegner und muss seine King 9 zweckentfremden, werden die Holzteile als letztes brechen. Leider ist dieser Werkstoff sehr schwer, was die Waffe im Vergleich zu anderen MPs nicht gerade zu einem Federgewicht macht. Wer weiß, vielleicht soll uns damit gesagt werden, dass die Leute aus dem hohen Norden einfach härter und stärker sind, kann ja sein.<br />
<br />
Zur eigentlich Technik: Die King 9 ist ein aufschießender Rückstoßlader, der Verschluss schließt also nach Schussabgabe direkt wieder, wobei die nächste Patrone ins Patronenlager eingeführt wird. Damit wird der Schütze bei Einzelfeuer durch die Bewegung des Verschlusses nicht gestört und kann die Waffe besser im Ziel halten. 800 Schuss können in der Minute verschossen werden, was eine durchschnittliche Kadenz bedeutet. Auch das oben erwähnte Gewicht schlägt mit knapp 5 Kilo negativ zu Buche und das bei einer Länge von gerade einmal 500 mm. Es muss jedoch gesagt werden, dass hier versucht wurde alle Teile, ob beweglich oder nicht, auf einem sehr hohen Niveau zu fertigen und dieser Versuch auch gelingt. Der Abzug ist in Ringform gestaltet, was etwas gewöhnungsbedürftig ist, danach aber das Finden des Druckpunktes angenehm leicht macht. Der Griff ist der Handform angepasst und mit rutschfestem Kunststoff beschichtet, während der Vorderhandgriff nicht nur aus Holz ist, was überdies schon die wenigsten MPs von sich behaupten können, sondern auch den so schon geringen Rückstoß der King 9 weiterhin ausgleichen lässt. Die Genauigkeit der Waffe ist zufriedenstellend und ein geübter Schütze wird auf die effektive Kampfentfernung von 200 Metern ordentliche Ergebnisse erzielen. Was den Durchschlag angeht, so haben wir hier noch eine Besonderheit, die für eine Kaufentscheidung vielleicht von Bedeutung ist. Die Kraft der Waffe ist für ihre Größe doch recht beeindruckend und durchschlägt die meisten, üblichen Schutzwesten unter 100 Metern. Hierzu wird eine spezielle Patronensorte verwendet, die von Vulturetech extra für hauseigene Produkte hergestellt wird. Das Geheimnis der größeren Kraft liegt in der Zusammensetzung der Treibladung. Das Kaliber von 9 Millimeter gestattet es darüber hinaus jedoch jede andere Munition dieser Größe zu verwenden. Ich warne jedoch Unvorsichtige dies andersherum zu versuchen und die Spezialmunition in eine andere MP zu laden. Ein Magazin mögt ihr durchjagen, vielleicht auch noch das zweite. Dann jedoch wird euch eure Maschinenpistole mit großer Wahrscheinlichkeit um die Ohren fliegen. <br />
Apropos Magazin. Standardmäßig fasst das mitgelieferte Streifenmagazin nur schlappe 25 Schuss, die schnelle alle sein dürften als man „Brauche Munition“ brüllen kann. Ich weiß nicht was die Firma sich bei diesem Schnitzer gedacht hat, doch solltet ihr einen Kauf der Waffe in Betracht ziehen, dann holt euch gleich ein größeres Magazin dazu. Von VT gibt es Varianten mit 100 Schuss, doch auch die Magazine einiger anderer Anbieter passen problemlos und lassen eigene Vorlieben zu. In puncto Wartung und Pflege wird die King 9 dem Ruf der FU dann wieder gerecht. Zwar sollte man das gute Stück nicht völlig vernachlässigen, doch kommt man einmal nicht dazu die Mechanik zu reinigen und zu ölen, wird sich es einem nicht gleich mit einem Streik verübeln. <br />
Zum Zerlegen in die 9 Hauptbaugruppen benötigt man Werkzeug.  Genauer einen Inbusschlüssel und einen kleinen Schraubendreher. Beides befindet sich in einer Aussparung hinter der Schulterstützenabdeckung, welche durch Herausziehen und Drehen gelöst werden kann. Dort befindet sich auch ein dritter Freiraum zur freien Nutzung. Für das Sieges- LHO, ein paar zusammengerollte Scheine oder die letzte Patrone reicht es allemal. <br />
Bleibt nur noch die Schiene zu erwähnen, die mit den meisten, handelsüblichen Anbauteilen, wie Visiereinrichtungen, Lampen, Laserpointern usw. kompatibel ist.<br />
<br />
Die King 9 ist gewiss nicht die perfekte MP für jeden. Manch einer wird sicher sagen die Mängel überwiegen, ein anderer sieht in ihr vielleicht ein Stück Technik mit Charakter, auf welches man sich einlassen muss. Der Preis für eine neuwertige King 9 liegt bei etwa 1000 Schekeln, gebraucht ist sie schon sehr viel billiger zu haben.<br />
Ich selbst kann mich noch nicht recht festlegen ob sie mir gefallen soll oder nicht. Eure Meinungen und Ansichten sind mir also wie immer sehr willkommen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo liebe Freunde und Nachbarn.<br />
Wenn von Waffen aus der FU die Rede ist, dann denken die meisten Leute, die sich wenigstens ein bisschen in der Materie auskennen, an Produkte die einfach in ihrer Funktionsweise, Herstellung und Wartung sind. Auch die Zuverlässigkeit und Robustheit sind Dinge, die einem in den Sinn kommen. Die <a href="http://www.board-4you.de/v63/boards/226/thread.php?threadid=751&amp;sid=" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">SUKOV</a> war damals mein erster Beitrag und ein recht gutes Beispiel für diese verbreiteten Ansichten. Natürlich gibt es genauso viel schlechte und überragende Waffen aus der Föderalen Union wie in jedem anderen Staat Korons. Die King 9 SMG ist ein Versuch vom Makel vorgefertigter Meinungen wegzukommen ohne auf die sprichwörtlichen Vorzüge zu verzichten.<br />
<br />
[CENTER]<a href="http://www.directupload.net" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="http://s1.directupload.net/images/140321/beauxlu3.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: beauxlu3.jpg]" class="mycode_img" /></a>[/CENTER]<br />
<br />
[CENTER]<span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="color: green;" class="mycode_color">art by</span> <a href="http://xparament.deviantart.com/art/vulture-tech-9-SMG-334325369" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">xparament</a></span>[/CENTER]<br />
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Vulturetech ist in erster Linie eine staatliche Waffenfabrik, welche Armee, Spezialkräfte und Sicherheitsdienste innerhalb der FU beliefert. Seit einigen Jahren verkauft die Anlage mit offizieller Genehmigung Überstandbestände. Natürlich bekommt man aus der FU keine Zahlen, doch die Verkäufe müssen überaus profitabel aufgenommen worden sein. Jedenfalls schleudert man nicht mehr alle Produkte ohne Sinn und Verstand auf den Markt, sondern beginnt das Marketing und die Verkaufsstrategien privater Anbieter nachzuahmen. Vulturetech ist der erste größere Versuch in diesem Bereich und die King 9 das erste Fabrikat, das beworben wird und nicht im Dutzend billiger daher kommt, dafür aber mit den Garantien und Zubehörangeboten, die man beim Kauf einer neuwertigen Waffe eigentlich voraussetzt.<br />
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Nun also zur MP. <br />
Und gleich vorne Weg etwas zum Blickfang. Auch die King 9 ist mit Holz verkleidet, wie viele Waffen beim FU Militär. Hierbei handelt es sich um Nasarbaum-Kernholz, aus den Weiten der nördlichen Wälder. Dieses Holz ist für seine Härte bekannt und um es richtig bearbeiten zu können werden Laser benutzt. Man kann sich ziemlich sicher sein, gerät man auf Tuchfühlung mit dem Gegner und muss seine King 9 zweckentfremden, werden die Holzteile als letztes brechen. Leider ist dieser Werkstoff sehr schwer, was die Waffe im Vergleich zu anderen MPs nicht gerade zu einem Federgewicht macht. Wer weiß, vielleicht soll uns damit gesagt werden, dass die Leute aus dem hohen Norden einfach härter und stärker sind, kann ja sein.<br />
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Zur eigentlich Technik: Die King 9 ist ein aufschießender Rückstoßlader, der Verschluss schließt also nach Schussabgabe direkt wieder, wobei die nächste Patrone ins Patronenlager eingeführt wird. Damit wird der Schütze bei Einzelfeuer durch die Bewegung des Verschlusses nicht gestört und kann die Waffe besser im Ziel halten. 800 Schuss können in der Minute verschossen werden, was eine durchschnittliche Kadenz bedeutet. Auch das oben erwähnte Gewicht schlägt mit knapp 5 Kilo negativ zu Buche und das bei einer Länge von gerade einmal 500 mm. Es muss jedoch gesagt werden, dass hier versucht wurde alle Teile, ob beweglich oder nicht, auf einem sehr hohen Niveau zu fertigen und dieser Versuch auch gelingt. Der Abzug ist in Ringform gestaltet, was etwas gewöhnungsbedürftig ist, danach aber das Finden des Druckpunktes angenehm leicht macht. Der Griff ist der Handform angepasst und mit rutschfestem Kunststoff beschichtet, während der Vorderhandgriff nicht nur aus Holz ist, was überdies schon die wenigsten MPs von sich behaupten können, sondern auch den so schon geringen Rückstoß der King 9 weiterhin ausgleichen lässt. Die Genauigkeit der Waffe ist zufriedenstellend und ein geübter Schütze wird auf die effektive Kampfentfernung von 200 Metern ordentliche Ergebnisse erzielen. Was den Durchschlag angeht, so haben wir hier noch eine Besonderheit, die für eine Kaufentscheidung vielleicht von Bedeutung ist. Die Kraft der Waffe ist für ihre Größe doch recht beeindruckend und durchschlägt die meisten, üblichen Schutzwesten unter 100 Metern. Hierzu wird eine spezielle Patronensorte verwendet, die von Vulturetech extra für hauseigene Produkte hergestellt wird. Das Geheimnis der größeren Kraft liegt in der Zusammensetzung der Treibladung. Das Kaliber von 9 Millimeter gestattet es darüber hinaus jedoch jede andere Munition dieser Größe zu verwenden. Ich warne jedoch Unvorsichtige dies andersherum zu versuchen und die Spezialmunition in eine andere MP zu laden. Ein Magazin mögt ihr durchjagen, vielleicht auch noch das zweite. Dann jedoch wird euch eure Maschinenpistole mit großer Wahrscheinlichkeit um die Ohren fliegen. <br />
Apropos Magazin. Standardmäßig fasst das mitgelieferte Streifenmagazin nur schlappe 25 Schuss, die schnelle alle sein dürften als man „Brauche Munition“ brüllen kann. Ich weiß nicht was die Firma sich bei diesem Schnitzer gedacht hat, doch solltet ihr einen Kauf der Waffe in Betracht ziehen, dann holt euch gleich ein größeres Magazin dazu. Von VT gibt es Varianten mit 100 Schuss, doch auch die Magazine einiger anderer Anbieter passen problemlos und lassen eigene Vorlieben zu. In puncto Wartung und Pflege wird die King 9 dem Ruf der FU dann wieder gerecht. Zwar sollte man das gute Stück nicht völlig vernachlässigen, doch kommt man einmal nicht dazu die Mechanik zu reinigen und zu ölen, wird sich es einem nicht gleich mit einem Streik verübeln. <br />
Zum Zerlegen in die 9 Hauptbaugruppen benötigt man Werkzeug.  Genauer einen Inbusschlüssel und einen kleinen Schraubendreher. Beides befindet sich in einer Aussparung hinter der Schulterstützenabdeckung, welche durch Herausziehen und Drehen gelöst werden kann. Dort befindet sich auch ein dritter Freiraum zur freien Nutzung. Für das Sieges- LHO, ein paar zusammengerollte Scheine oder die letzte Patrone reicht es allemal. <br />
Bleibt nur noch die Schiene zu erwähnen, die mit den meisten, handelsüblichen Anbauteilen, wie Visiereinrichtungen, Lampen, Laserpointern usw. kompatibel ist.<br />
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Die King 9 ist gewiss nicht die perfekte MP für jeden. Manch einer wird sicher sagen die Mängel überwiegen, ein anderer sieht in ihr vielleicht ein Stück Technik mit Charakter, auf welches man sich einlassen muss. Der Preis für eine neuwertige King 9 liegt bei etwa 1000 Schekeln, gebraucht ist sie schon sehr viel billiger zu haben.<br />
Ich selbst kann mich noch nicht recht festlegen ob sie mir gefallen soll oder nicht. Eure Meinungen und Ansichten sind mir also wie immer sehr willkommen.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Chimera-Tech 1C3-CR34M]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=929</link>
			<pubDate>Fri, 22 Feb 2013 19:01:27 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=246"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://koron3.de/showthread.php?tid=929</guid>
			<description><![CDATA[Eingehende Nachricht... <br />
<br />
Decoder-Exe entdeckt, initiiere Entschlüsselung... <br />
<br />
Bitte warten...<br />
<br />
Nach langer Zeit und viel Arbeit wurde es mir doch möglich, mehr durch Zufall weitere Daten zum sogenannten Waffen-Kolektiv Chimera-Tech zu sammeln und Produkt-Daten zu ergattern. Lade Datenpaket, bitte warten...<br />
<span style="font-size: 3pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">[CENTER]Chimera-Tech 1C3-CR34M[/CENTER]</span></span><br />
[CENTER]<a href="http://www.directupload.net/file/d/3568/g7g2wgtk_jpg.htm" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="http://s14.directupload.net/images/140321/temp/g7g2wgtk.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: g7g2wgtk.jpg]" class="mycode_img" /></a>[/CENTER]<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">[CENTER]Dargestelltes Interior der Waffe, da das Außendesign stark variiert, daher kaum zur Presentation geeignet ist.[/CENTER]</span><br />
Das CT-1C3-CR34M gehört mitunter zu den ersten richtigen Waffen des Waffen-Kollektivs von C-T und stellt eine bi-modulare Strahlenpistole dar.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Das Material</span><br />
<br />
Typisch für C-T besteht das Gehäuse der Waffe nicht aus den klassischen Waffen-Baustoffen, sondern einem Kunststoffgemisch, fermentiert mit Stickstoff-Carbonit, was diese Waffe sehr leicht, aber auch vergleichsweise zerbrechlich macht. Die genauen Mischverhältnisse und Härtungsverfahren sind allerdings streng-geheim. Der Rohstoff stammt eindeutig von Mülldeponien und Schrottmonden, wo Abfall eingesammelt, in den Werken eingeschmolzen und zu Einzelteilen gegossen wird, welche dann einfach mit einem Hitzestrahler verklebt werden. Der Sinn dahinter liegt ganz klar darin, die eigenen Kosten zu drücken. Dass dadurch die Mobilität des Schützen verbessert wird und es möglich ist, die Waffe an harten Kanten zu zertrümmern, um sie leichter entsorgen zu können, sind hierbei zwar eingeplante, dennoch nicht die primäre Zielsetzung bei dieser Waffe gewesen. Sie ist daher nicht für den Nahkampf geeignet, was allerdings durch zwei Feuermodi wieder wett gemacht werden soll. So wurde quasi ein notwendiges Übel zu einer Art Markenzeichen, dass die CT-Waffen von vielen anderen Herstellern abhebt.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Modus 1 - Einzelfeuer</span><br />
<br />
Der klassische Einzelfeuermodus ermöglicht das Aussenden äußerst kurzer Energieimpulse, deren Intensität beim Auftreffen schwere Verbrennungen verursacht, ähnlich den meisten anderen Serienmäßigen Lasergewehren. Hierbei ist zu beachten, dass die Strahlenimpulse auf Grund ihrer äußerst geringen Aufblende-Zeit immer farblos sind. Obwohl die Waffe sehr leicht ist, neigt sie nicht dazu nach einer Weile zu verziehen, oder übermäßigen Rückstoß zu erzeugen, die ballistische Dynamik ist hier, ebenso wie der Energieverbrauch ziemlich gering. Allerdings ist die effektive Feuerdistanz mit lediglich 35-70 Metern nicht besonders groß, da mit zunehmender Entfernung die Stärke des einzelnen Impulses nachlässt. Dafür halten installierte Energiezellen bei ausschließlichem Einzelfeuer bis zu fünf-mal so lang wie bei anderen Strahlenpistolen.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Modus 2 - Cutter</span><br />
<br />
Der zweite Modus, auch Cutter genannt, soll das sogenannte Burst-Feuer ersetzen und ist das Gimmick der CT-1C3-CR34M. <br />
In diesem Feuermodus wird statt einzelnen Feuerimpulsen eine Art Dauer-Strich-Laser abgefeuert, welcher verheerende Schäden an den meisten Oberflächen anrichten kann und besonders effektiv bei leicht, bis mittel-schwer gepanzerten Zielen ist. Selbstredend ist jedoch die Wirkung des Cutters bei ungepanzerten Zielen am zerstörerischsten, da die Verbrennungen nacktes Fleisch und Kleidung mühelos verbrennen und sich hindurch-fressen, wie ein Messer durch warme Butter. Der Strahl kann sich mit etwas Geduld allerdings durch die meisten Feststoffe hindurchbrennen, es könnte in manchen Fällen bloß ein gewisses Weilchen dauern, bis er durchdrungen ist. So kann die Waffe auch wie ein Schneidbrenner verwendet werden, allerdings wird beim Hersteller angeraten, es dabei nicht zu übertreiben!<br />
Im Gegensatz zum Einzelfeuer-Modus verbraucht der Cutter viel Energie und hat eine merklich geringere Reichweite mit 0-35 Metern effektiver Distanz, welcher sich allerdings modulieren lässt, um auf kurzer Distanz die Leistung sogar noch zu verstärken! <br />
Durch den Dauerimpuls bedingt ist der Strahl beim Einsatz sichtbar, was sich beheben lässt, allerdings aus Gründen der Sicherheit belassen werden sollte, sollte sich wider erwarten ein mechanisches Bauteil verklemmen, was bei starker Überhitzung passieren kann. Das größte Problem ist hier also der massive Temperaturanstieg bei Dauerbetrieb, sollte die Waffe nicht ganz sauber verarbeitet worden sein. Bei zu exzessivem Gebrauch des Cutters kann es vorkommen, dass einzelne Komponenten an Massenintegretät verlieren und schmelzen oder sich verformen, was allerdings selten vorkommt und mit etwas gesundem Menschenverstand vermeidbar ist, indem man für Kühlung sorgt. Indealerweise lässt sich die CT-1C3-CR34M in kalten Umgebungen verwenden, da auch die Umgebungstemperatur zu Auskühlung der Waffe beiträgt. Tatsächlich wird diese Waffe speziell auf kalten Planeten verstärkt gekauft, da der Cutter dort viel länger gehalten werden kann.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Die Munition</span><br />
<br />
Ein weiteres Merkmal der C-T-Strahlenwaffen ist ihre Munition, denn sie machen es möglich, die Waffe auf zwei Wegen zu laden. Einmal lässt sich das Gewehr klassisch mit Typ-E-bis-J-Zellen laden, ferner verfügt sie aber auch über einen internen Trafo und Netzanschlüsse, die es möglich machen, die Waffe an jeder üblichen Wallbox anzuschließen und aufzuladen. Selbstredend ist es möglich, die Waffe dabei abzufeuern, was einem so die Möglichkeit bietet, auch ohne Energiezellen auszuteilen. Eine optionale Universal-Ladestation, die einfach mitgeführt werden kann, gehört nicht zum Standartzubehör, lässt sich allerdings entweder selbst fertigen, oder direkt mit erwerben.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Preis und Erwerb</span><br />
<br />
Da die Produktionskosten bei C-T sehr gering ausfallen, gibt es die Waffen zu zwar instabilen, dennoch niedrigen Preisen zu haben. So bezahlt man für das CT-1C3-CR34M mit tragbaren Universal-Lademodul selten mehr als 150 bis 200 Schekel. Hier bekommt man also Neuware zu einem Preis, der 90% aller Gebrachtware schamlos unterbietet. Der Haken bei der Sache ist allerdings, dass man C-T-Waffen längst nicht überall bekommt. Schmugglerringe verfügen aber oft über Verbindungen zum Kollektiv. Ist der Kontakt einmal geknüpft, erweist sich der Hersteller als vergleichsweise zuverlässig und verbaut auch Extras, die allerdings extra-kosten (meist ein Aufschlag von umgerechnet 35-50 Schekeln pro Extra). Zu solchen zählen Dinge wie die Ladestation als transportable Wallbox, externe Kühler, die sich allerdings mit etwas Sachverstand auch selbst bauen lassen, aber auch Dinge wie zB Säurekapseln im Rahmen, die die Waffe beim Aufbrechen nahezu restlos zersetzen, oder sekundäre Strahlenkanäle, die als Alternativ oder Zusatzmündung eingesetzt werden. Eine Rückerstattung bei etwaigen Problemen gibt es nicht, dafür werden jedoch oft Ersatzteile und knappe Wartungs-Instruktionen mitgeliefert.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Zusammengefasst</span><br />
<br />
Die 1C3-CR34M-Pistole gehört zu den Top-Sellern von C-T und erfreut sich grade bei Einsteigern einer gewissen Beliebtheit. Allerdings beliefert C-T auch Kopfgeldjäger und Andere, die speziell die Entsorgbarkeit der Waffen zu schätzen wissen. Ob Tier, Xeno oder Mensch, alles lässt sich mit dieser Apparatur beseitigen, wenn man selbst noch über keine großen Mittel verfügt. Im Endeffekt gilt ohnehin, dass man abwägen muss, ob man solch eine Waffe benutzen will, oder eben nicht.<br />
<br />
Bildmaterial stammt von <a href="http://www.falloutwiki.com/File:Fo3_Plasma_Pistol_Concept_Art_3.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">hier</a>.<br />
<br />
108-Ende...]]></description>
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<span style="font-size: 3pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">[CENTER]Chimera-Tech 1C3-CR34M[/CENTER]</span></span><br />
[CENTER]<a href="http://www.directupload.net/file/d/3568/g7g2wgtk_jpg.htm" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="http://s14.directupload.net/images/140321/temp/g7g2wgtk.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: g7g2wgtk.jpg]" class="mycode_img" /></a>[/CENTER]<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">[CENTER]Dargestelltes Interior der Waffe, da das Außendesign stark variiert, daher kaum zur Presentation geeignet ist.[/CENTER]</span><br />
Das CT-1C3-CR34M gehört mitunter zu den ersten richtigen Waffen des Waffen-Kollektivs von C-T und stellt eine bi-modulare Strahlenpistole dar.<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Das Material</span><br />
<br />
Typisch für C-T besteht das Gehäuse der Waffe nicht aus den klassischen Waffen-Baustoffen, sondern einem Kunststoffgemisch, fermentiert mit Stickstoff-Carbonit, was diese Waffe sehr leicht, aber auch vergleichsweise zerbrechlich macht. Die genauen Mischverhältnisse und Härtungsverfahren sind allerdings streng-geheim. Der Rohstoff stammt eindeutig von Mülldeponien und Schrottmonden, wo Abfall eingesammelt, in den Werken eingeschmolzen und zu Einzelteilen gegossen wird, welche dann einfach mit einem Hitzestrahler verklebt werden. Der Sinn dahinter liegt ganz klar darin, die eigenen Kosten zu drücken. Dass dadurch die Mobilität des Schützen verbessert wird und es möglich ist, die Waffe an harten Kanten zu zertrümmern, um sie leichter entsorgen zu können, sind hierbei zwar eingeplante, dennoch nicht die primäre Zielsetzung bei dieser Waffe gewesen. Sie ist daher nicht für den Nahkampf geeignet, was allerdings durch zwei Feuermodi wieder wett gemacht werden soll. So wurde quasi ein notwendiges Übel zu einer Art Markenzeichen, dass die CT-Waffen von vielen anderen Herstellern abhebt.<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Modus 1 - Einzelfeuer</span><br />
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Der klassische Einzelfeuermodus ermöglicht das Aussenden äußerst kurzer Energieimpulse, deren Intensität beim Auftreffen schwere Verbrennungen verursacht, ähnlich den meisten anderen Serienmäßigen Lasergewehren. Hierbei ist zu beachten, dass die Strahlenimpulse auf Grund ihrer äußerst geringen Aufblende-Zeit immer farblos sind. Obwohl die Waffe sehr leicht ist, neigt sie nicht dazu nach einer Weile zu verziehen, oder übermäßigen Rückstoß zu erzeugen, die ballistische Dynamik ist hier, ebenso wie der Energieverbrauch ziemlich gering. Allerdings ist die effektive Feuerdistanz mit lediglich 35-70 Metern nicht besonders groß, da mit zunehmender Entfernung die Stärke des einzelnen Impulses nachlässt. Dafür halten installierte Energiezellen bei ausschließlichem Einzelfeuer bis zu fünf-mal so lang wie bei anderen Strahlenpistolen.<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Modus 2 - Cutter</span><br />
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Der zweite Modus, auch Cutter genannt, soll das sogenannte Burst-Feuer ersetzen und ist das Gimmick der CT-1C3-CR34M. <br />
In diesem Feuermodus wird statt einzelnen Feuerimpulsen eine Art Dauer-Strich-Laser abgefeuert, welcher verheerende Schäden an den meisten Oberflächen anrichten kann und besonders effektiv bei leicht, bis mittel-schwer gepanzerten Zielen ist. Selbstredend ist jedoch die Wirkung des Cutters bei ungepanzerten Zielen am zerstörerischsten, da die Verbrennungen nacktes Fleisch und Kleidung mühelos verbrennen und sich hindurch-fressen, wie ein Messer durch warme Butter. Der Strahl kann sich mit etwas Geduld allerdings durch die meisten Feststoffe hindurchbrennen, es könnte in manchen Fällen bloß ein gewisses Weilchen dauern, bis er durchdrungen ist. So kann die Waffe auch wie ein Schneidbrenner verwendet werden, allerdings wird beim Hersteller angeraten, es dabei nicht zu übertreiben!<br />
Im Gegensatz zum Einzelfeuer-Modus verbraucht der Cutter viel Energie und hat eine merklich geringere Reichweite mit 0-35 Metern effektiver Distanz, welcher sich allerdings modulieren lässt, um auf kurzer Distanz die Leistung sogar noch zu verstärken! <br />
Durch den Dauerimpuls bedingt ist der Strahl beim Einsatz sichtbar, was sich beheben lässt, allerdings aus Gründen der Sicherheit belassen werden sollte, sollte sich wider erwarten ein mechanisches Bauteil verklemmen, was bei starker Überhitzung passieren kann. Das größte Problem ist hier also der massive Temperaturanstieg bei Dauerbetrieb, sollte die Waffe nicht ganz sauber verarbeitet worden sein. Bei zu exzessivem Gebrauch des Cutters kann es vorkommen, dass einzelne Komponenten an Massenintegretät verlieren und schmelzen oder sich verformen, was allerdings selten vorkommt und mit etwas gesundem Menschenverstand vermeidbar ist, indem man für Kühlung sorgt. Indealerweise lässt sich die CT-1C3-CR34M in kalten Umgebungen verwenden, da auch die Umgebungstemperatur zu Auskühlung der Waffe beiträgt. Tatsächlich wird diese Waffe speziell auf kalten Planeten verstärkt gekauft, da der Cutter dort viel länger gehalten werden kann.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Die Munition</span><br />
<br />
Ein weiteres Merkmal der C-T-Strahlenwaffen ist ihre Munition, denn sie machen es möglich, die Waffe auf zwei Wegen zu laden. Einmal lässt sich das Gewehr klassisch mit Typ-E-bis-J-Zellen laden, ferner verfügt sie aber auch über einen internen Trafo und Netzanschlüsse, die es möglich machen, die Waffe an jeder üblichen Wallbox anzuschließen und aufzuladen. Selbstredend ist es möglich, die Waffe dabei abzufeuern, was einem so die Möglichkeit bietet, auch ohne Energiezellen auszuteilen. Eine optionale Universal-Ladestation, die einfach mitgeführt werden kann, gehört nicht zum Standartzubehör, lässt sich allerdings entweder selbst fertigen, oder direkt mit erwerben.<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Preis und Erwerb</span><br />
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Da die Produktionskosten bei C-T sehr gering ausfallen, gibt es die Waffen zu zwar instabilen, dennoch niedrigen Preisen zu haben. So bezahlt man für das CT-1C3-CR34M mit tragbaren Universal-Lademodul selten mehr als 150 bis 200 Schekel. Hier bekommt man also Neuware zu einem Preis, der 90% aller Gebrachtware schamlos unterbietet. Der Haken bei der Sache ist allerdings, dass man C-T-Waffen längst nicht überall bekommt. Schmugglerringe verfügen aber oft über Verbindungen zum Kollektiv. Ist der Kontakt einmal geknüpft, erweist sich der Hersteller als vergleichsweise zuverlässig und verbaut auch Extras, die allerdings extra-kosten (meist ein Aufschlag von umgerechnet 35-50 Schekeln pro Extra). Zu solchen zählen Dinge wie die Ladestation als transportable Wallbox, externe Kühler, die sich allerdings mit etwas Sachverstand auch selbst bauen lassen, aber auch Dinge wie zB Säurekapseln im Rahmen, die die Waffe beim Aufbrechen nahezu restlos zersetzen, oder sekundäre Strahlenkanäle, die als Alternativ oder Zusatzmündung eingesetzt werden. Eine Rückerstattung bei etwaigen Problemen gibt es nicht, dafür werden jedoch oft Ersatzteile und knappe Wartungs-Instruktionen mitgeliefert.<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Zusammengefasst</span><br />
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Die 1C3-CR34M-Pistole gehört zu den Top-Sellern von C-T und erfreut sich grade bei Einsteigern einer gewissen Beliebtheit. Allerdings beliefert C-T auch Kopfgeldjäger und Andere, die speziell die Entsorgbarkeit der Waffen zu schätzen wissen. Ob Tier, Xeno oder Mensch, alles lässt sich mit dieser Apparatur beseitigen, wenn man selbst noch über keine großen Mittel verfügt. Im Endeffekt gilt ohnehin, dass man abwägen muss, ob man solch eine Waffe benutzen will, oder eben nicht.<br />
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Bildmaterial stammt von <a href="http://www.falloutwiki.com/File:Fo3_Plasma_Pistol_Concept_Art_3.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">hier</a>.<br />
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108-Ende...]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Repetierschrotflinten KINGFISHER]]></title>
			<link>https://koron3.de/showthread.php?tid=922</link>
			<pubDate>Sun, 20 Jan 2013 20:10:19 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://koron3.de/member.php?action=profile&uid=185"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://koron3.de/showthread.php?tid=922</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-size: 3pt;" class="mycode_size">[CENTER]<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Repetierschrotflinten Kingfisher</span>[/CENTER]</span><br />
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[CENTER]<a href="http://www.directupload.net" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="http://s14.directupload.net/images/140321/dpvwvbir.png" loading="lazy"  alt="[Bild: dpvwvbir.png]" class="mycode_img" /></a>[/CENTER]<br />
<br />
Waffenzeit, Freunde und Nachbarn.<br />
Der Ruf nach Schrotflinten wurde laut und wer bin ich schon mich dem Ruf zu widersetzen?<br />
Die Schlaghammer war meiner geneigten Kundschaft nicht groß genug und verfügte nicht über ausreichend Bums. Nun gut, dann soll es etwas Größeres sein.<br />
Wir richten unser Augenmerk also auf die Kingfisher von... tja... von Kingfisher. Diese Schrotflinte ist sozusagen das Türschild der Firma, denn ihr Verkauf sicherte Kingfisher das Überleben auf Koron und dessen mehr als raubtierkapitalistischen Waffenmarkt. Dabei hat die kleine Firma nicht etwa ein Gewehr produziert und auf den Ladentisch geworfen, frei nach dem Motto: Kauft was wir euch vorsetzten. Nein, vielmehr hat man sich die Sorgen und Nöte potenzieller Kunden angehört. Schrotflinten finden durchaus ihre Abnehmer in den Städten, sei es bei Wachfirmen, Kopfgeldjägern oder selbst bei der Oberschicht, wo man sie für Jagdausflüge nutzt. Diese sehr spezialisierten Gewehre waren jedoch nicht das was die Zielgruppe wollte. Vor allem in den Siedlungen an den Grenzen zur Wüste konnte man wenig mit derartigen Stücken anfangen. Die Gesetzeshüter, aber auch die einfachen Arbeiter und Farmer, brauchten eine Mischung aus Waffe und Werkzeug. Etwas womit man ebenso Giftschlangen erledigen, ein Stück verwundetes Vieh erlösen, ein rostiges Schloss öffnen, oder sich gegen Mutanten und Banditen erwehren konnte. Die Büchsenmacher bei Kingfisher nahmen sich der Wünsche an und ihre Entwicklung konnte sich sehen lassen. Dies soll kein einfaches Hutziehen vor der Firmengeschichte sein, denn die Erfahrungsberichte sprechen für sich. Sollte einer von euch auf die Idee kommen in den Grenzstädten des Wüstenvorlandes das Gesetz zu brechen, wird er wahrscheinlich einer Kingfisher in den Lauf starren können, welche in den Händen eines Kautabak kauenden Sheriffs liegt. <br />
Die Waffe ist mit fünf Schuss geladen und eine weitere positive Anpassung an den Gebrauch in der Wildnis, ist der Umstand das sie keine firmeneigene Munition verschießen muss, sondern jede, handelsübliche Patrone der Größe 3, also mit einer 20 mm Bohrung. Das Trommelmagazin stellt ebenfalls ein Zugeständnis an raue Witterung dar. Durch Pumpachtion wird die Trommel bewegt und die nächste, scharfe Patrone wird vor den Schlagbolzen gedreht. Ein Verklemmen im Verschluss, oder im Röhrenmagazin, wie man es oftmals bei anderen Pumpguns erlebt, wird so verhindert. Sollte eine Patrone nicht auslösen wird einfach die folgende benutzt. Auch das Nachladen mit einem Schnelllader ist möglich und spart Zeit. Geöffnet und befüllt wird die Waffe, indem sie nach vorn geklappt wird wie eine gewöhnliche Bockflinte. Besonders das mögliche Bestücken mit beliebigen Munitionssorten, etwa Flintenlaufgeschosse, natürlich Schrot, Tränengas oder Gummimunition  wird durch die Trommel erleichtert und ist einfach zu ändern oder zu überprüfen. Der Lauf ist in einem Mantel mit Kühlaussparungen gelagert, was auch schon den größten Luxus darstellt. Robustheit und Funktionalität steht hier definitiv über Schnickschnack und technischen Spielerein. Es gibt keine Schiene für Zusatzteile oder dergleichen, auch wenn viele, kleine Büchsenmacher vorgefertigte Holzschäfte auf Lager haben, die sie auf Wunsch gegen den Kunststoffschaft austauschen um die Kingfisher so zu individualisieren. Ein zweischneidiges Schwert ist das Gewicht von 5 Kilo im geladenen Zustand. Einerseits ist dies, in Verbindung mit dem beachtlichen Rückstoß, nichts für Zeitgenossen die etwas schwach auf der Brust sind. Auf der anderen Seite ist es damit möglich das gute Stück im Falle eines Falles auch als Knüppel zu verwenden. Selbst bei einer solchen Zweckentfremdung wird die Waffe hinterher ihre eigentliche Funktion ohne Probleme wieder aufnehmen. Die effektive Kampfentfernung liegt bei etwa hundert Metern. Ein weiteres Erfolgsrezept ist der Preis, bekommt man ein neuwertiges Gewehr doch schon für 1000 Schekel. Gebrauchte Waffen sind schon sehr viel billiger zu haben.<br />
Meiner persönlichen Einschätzung nach ist die Kingfisher mehr als eine gute Investition. Habt ihr jedoch vor euch mit Gangs, Orkhorden oder feindlichen Armeen im Alleingang anzulegen, so solltet ihr trotzdem eine Zweitwaffe mitführen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size: 3pt;" class="mycode_size">[CENTER]<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Repetierschrotflinten Kingfisher</span>[/CENTER]</span><br />
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[CENTER]<a href="http://www.directupload.net" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="http://s14.directupload.net/images/140321/dpvwvbir.png" loading="lazy"  alt="[Bild: dpvwvbir.png]" class="mycode_img" /></a>[/CENTER]<br />
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Waffenzeit, Freunde und Nachbarn.<br />
Der Ruf nach Schrotflinten wurde laut und wer bin ich schon mich dem Ruf zu widersetzen?<br />
Die Schlaghammer war meiner geneigten Kundschaft nicht groß genug und verfügte nicht über ausreichend Bums. Nun gut, dann soll es etwas Größeres sein.<br />
Wir richten unser Augenmerk also auf die Kingfisher von... tja... von Kingfisher. Diese Schrotflinte ist sozusagen das Türschild der Firma, denn ihr Verkauf sicherte Kingfisher das Überleben auf Koron und dessen mehr als raubtierkapitalistischen Waffenmarkt. Dabei hat die kleine Firma nicht etwa ein Gewehr produziert und auf den Ladentisch geworfen, frei nach dem Motto: Kauft was wir euch vorsetzten. Nein, vielmehr hat man sich die Sorgen und Nöte potenzieller Kunden angehört. Schrotflinten finden durchaus ihre Abnehmer in den Städten, sei es bei Wachfirmen, Kopfgeldjägern oder selbst bei der Oberschicht, wo man sie für Jagdausflüge nutzt. Diese sehr spezialisierten Gewehre waren jedoch nicht das was die Zielgruppe wollte. Vor allem in den Siedlungen an den Grenzen zur Wüste konnte man wenig mit derartigen Stücken anfangen. Die Gesetzeshüter, aber auch die einfachen Arbeiter und Farmer, brauchten eine Mischung aus Waffe und Werkzeug. Etwas womit man ebenso Giftschlangen erledigen, ein Stück verwundetes Vieh erlösen, ein rostiges Schloss öffnen, oder sich gegen Mutanten und Banditen erwehren konnte. Die Büchsenmacher bei Kingfisher nahmen sich der Wünsche an und ihre Entwicklung konnte sich sehen lassen. Dies soll kein einfaches Hutziehen vor der Firmengeschichte sein, denn die Erfahrungsberichte sprechen für sich. Sollte einer von euch auf die Idee kommen in den Grenzstädten des Wüstenvorlandes das Gesetz zu brechen, wird er wahrscheinlich einer Kingfisher in den Lauf starren können, welche in den Händen eines Kautabak kauenden Sheriffs liegt. <br />
Die Waffe ist mit fünf Schuss geladen und eine weitere positive Anpassung an den Gebrauch in der Wildnis, ist der Umstand das sie keine firmeneigene Munition verschießen muss, sondern jede, handelsübliche Patrone der Größe 3, also mit einer 20 mm Bohrung. Das Trommelmagazin stellt ebenfalls ein Zugeständnis an raue Witterung dar. Durch Pumpachtion wird die Trommel bewegt und die nächste, scharfe Patrone wird vor den Schlagbolzen gedreht. Ein Verklemmen im Verschluss, oder im Röhrenmagazin, wie man es oftmals bei anderen Pumpguns erlebt, wird so verhindert. Sollte eine Patrone nicht auslösen wird einfach die folgende benutzt. Auch das Nachladen mit einem Schnelllader ist möglich und spart Zeit. Geöffnet und befüllt wird die Waffe, indem sie nach vorn geklappt wird wie eine gewöhnliche Bockflinte. Besonders das mögliche Bestücken mit beliebigen Munitionssorten, etwa Flintenlaufgeschosse, natürlich Schrot, Tränengas oder Gummimunition  wird durch die Trommel erleichtert und ist einfach zu ändern oder zu überprüfen. Der Lauf ist in einem Mantel mit Kühlaussparungen gelagert, was auch schon den größten Luxus darstellt. Robustheit und Funktionalität steht hier definitiv über Schnickschnack und technischen Spielerein. Es gibt keine Schiene für Zusatzteile oder dergleichen, auch wenn viele, kleine Büchsenmacher vorgefertigte Holzschäfte auf Lager haben, die sie auf Wunsch gegen den Kunststoffschaft austauschen um die Kingfisher so zu individualisieren. Ein zweischneidiges Schwert ist das Gewicht von 5 Kilo im geladenen Zustand. Einerseits ist dies, in Verbindung mit dem beachtlichen Rückstoß, nichts für Zeitgenossen die etwas schwach auf der Brust sind. Auf der anderen Seite ist es damit möglich das gute Stück im Falle eines Falles auch als Knüppel zu verwenden. Selbst bei einer solchen Zweckentfremdung wird die Waffe hinterher ihre eigentliche Funktion ohne Probleme wieder aufnehmen. Die effektive Kampfentfernung liegt bei etwa hundert Metern. Ein weiteres Erfolgsrezept ist der Preis, bekommt man ein neuwertiges Gewehr doch schon für 1000 Schekel. Gebrauchte Waffen sind schon sehr viel billiger zu haben.<br />
Meiner persönlichen Einschätzung nach ist die Kingfisher mehr als eine gute Investition. Habt ihr jedoch vor euch mit Gangs, Orkhorden oder feindlichen Armeen im Alleingang anzulegen, so solltet ihr trotzdem eine Zweitwaffe mitführen.]]></content:encoded>
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