Koron III
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- Katharina - 03-18-2009

Plumb und undiszipliniert, führte diese entstellte Kreatur ein Schlachtermesser in eben einer Weise wie man wohl ein Fleischvieh metzgern mochte, allerdings vollkommen unnütz wenn man gegen ausgebildete Truppen Seiner Heiligkeit kämpfte. So durchbohrte sie kurzerhand die dargebotene Brust des mutierten Abschaums, bis hin zum gravierten, fein geschmiedeten Heft und der darüber liegenden Fehlschärfe, grunzend die Sehschlitze verengend, bis das faulige Blut unter der aufgedrückten Atemschutzmaske hervorquoll. Knacksend brachen mehrere Knorpel während die messerscharfe Klinge zwischen Rippen und Organen hindurchgedreht wurde, ein sauberer Stich, ruckend wurde sie herausgezogen, ehe die massige Gestalt zusammenbrach.

“Hören Sie auf diesen technisch unterlegenen Feind in Nahkämpfe zu verwickeln! Gefreiter Banks, bilden Sie das Zentrum, Flammenwerfer nach vorne ausjustieren, Gefreiter Batisos, Lissè, flankieren, Unterlaufschrotflinten vorbereiten, Hauptgefreiter Hagee, Unteroffizier Braiment, Sturmgewehrfunktion, zwischen die vordere Reihe Visieren. Obergefreiter Levy und Gefreiter Kriegor, in den Kern, Obergefreiter Mantris, Sie wurden verwundet, gleichfalls in den Kern, schützen Sie den Doktor. Obergefreiter Pierce und Stern, Gefreite Bernard Lysidon, eine Nachhut auf selbige Weise bilden, alles was zu nahe kommt mit Schrot eliminieren, Entfernung mit Sturmfeuer. Der restliche Trupp überwacht den Kern, gleichmäßiger Vormarsch, Leichen werden gezielte Kopfschüsse erteilt, wir wollen uns auf keine weiteren Hinterhalte einlassen. UND ACHTEN SIE GEFÄLLIGST DARAUF WO SIE HINTRETEN!”


- Dev Mantris - 03-19-2009

Dev ließ seine besudelte Klinge wieder in die Scheide gleiten und nahm das Gewehr vom Rücken. Er hatte es geschafft so etwas wie Haltung anzunehmen und hoffte, dass das der Kommissarin genügen würde. Dann bewegte er sich neben den Doktor und nah, die ihm zugewiesene Position ein. Seine äußerlich zur Schau getragene Unruhe war eine Maske. Wie sollte er seinen Freund beschützen, wenn er auf diesen unheimlichen Zivilisten acht geben solte? Um nicht die Konzentration zu verlieren überprüfte er, die entsprechende Litanei auf den Lippen, seine Waffe. Wieder. Und wieder.


- Die Stimme - 03-19-2009

Vorwärts! Drängte Schönbecker die Soldaten. Wenn sie uns hier einen Hinterhalt bereiten dann wissen sie wo wir heraus kommen! Also Beeilung!
Stinkendes Wasser vor sich herschiebend pflügten die PVSler durch den Kanal. Sich gerade genug Zeit nehmend die treibenden Leichen auch wirklich zu Leichen zu machen stürmten sie voran, so schnell es eben ging. Schließlich erreichte man das Ende und damit den Ausstieg. Was oberhalb lag war ungewiss. Vielleicht lauerten bereits die mutierten Horden darauf die Auftauchenden einzeln niederzumachen und jene, die sich nicht aus dem Untergrund wagten mit einer Granate zu erledigen.
Altmann schob sich durch die, von Angelova zusammengestellte, Formation.
Los Soldaten! Er griff nach der ersten Sprosse, zog sich hoch und stemmte den Deckel zur Seite.
Der Imperator beschützt.
Der Kommissar hievte sich hoch und zog seinen Leib ins Freie.
Oben gab es nur etwas Schutt als Deckung, dahinter fing der Platz an, der zwischen ihnen und dem Labor lag. Inzwischen hatte sich der Nebel etwas verzogen, wenn auch nicht viel. Die Tatsache das Altmann noch atmete bestätigte ihm das der Feind vielleicht nah, aber noch nicht heran war.
Sein beobachtender Blick zuckte zu einer erahnten Bewegung.
Nein, er hatte sich nicht getäuscht. Silhouetten im Nebel. Sie kamen!
Eine ungeschlachte Gestalt schob sich aus dem Dunst, sah den Mann im schwarzen Ledermantel und hob zu einem Schrei an. Altmann konnte die Alarmierung zwar nicht verhindern, doch die Genugtuung den Feind entdeckt zu haben missgönnte er der Kreatur. Die schwere Pistole bockte in seiner Hand und der Knall ließ beide Seiten jeden Versuch Heimlichkeit zu üben vergessen. Die getroffene Kreatur brach lautlos zusammen. Dennoch erklang nun ein lautes Geheul aus den Ruinen der, dem Platz abgewandten, Seite.
Altmann beugte sich zum Schacht hinab und rief in die Dunkelheit.
Wir sind nicht länger allein. Beeilen sie sich, wenn sie sich nicht zu den Kadavern da unten gesellen wollen.


- Micheal Banks - 03-22-2009

Banks wollte als nächster die Leiter hinaufklettern, da ein Vorgesetzter mit jeder verstreichenden Sekunder mehr in Gefahr kam. Es war die soldatische Pflicht eines jeden Imperialen Kämpfers seine Vorgesetzten nach bestem Können zu schützen, wenn es der Umstand erforderte.
Doch er wurde von Lysander zurückgehalten, der selbst die Sprossen ergriff. Machen Sie Platz Soldat, wir schaffen den schweren Bolter zuerst rauf. Obergefreiter Levy, Gefreiter Kriegor, folgen !
Dann kletterte Lysander hoch und aus der Luke.
Schüsse ertönten.


- Lysander - 03-22-2009

Der Kommissar Altmann prüfte den geplanten Ausgang. Es schien, als wolle dieser sich nicht auf die oftmals unzureichenden Sinne der manchmal kaum geschulten Soldaten verlassen. Durchaus verständlich wie Lysander es empfand. Der Mangel an Disziplin und Durchhaltevermögen machte so manche Unternehmung zum Disaster. Dann schoss der Mann jedoch und wandte sich nur für einen kurzen Augenblick runter zu der Gruppe: Wir sind nicht länger allein. Beeilen sie sich, wenn sie sich nicht zu den Kadavern da unten gesellen wollen.

Der Gefreite Banks wollte sich dem Kommissar direkt anschließen, doch war doch gerade er mit seiner Bewaffnung ungeeignet. Lysander schritt ein:
Machen Sie Platz Soldat, wir schaffen den schweren Bolter zuerst rauf. Obergefreiter Levy, Gefreiter Kriegor, folgen !
Die angesprochenen Gefreiten versuchten so gut es ging dem Befehl nachzukommen, doch hörte der Fahnenjunker dies nur am Platschen der Stiefeltritte, denn er verließ bereits die Kanalisation. Er und der Fahnenjunker gaben präzise Schüsse aus ihren Handfeuerwaffen ab, während sie die Ketten bewehrten Nahkampfwaffen bereithielten.


- Remus Hagee - 03-22-2009

Das lies Remus sich nicht zweimal sagen. Er schaltete die Schulterlampe aus und griff nach den rutschigen und verrosteten Leitersprossen. Anschließend erklomm er sie immer gleichmäßig im Passgang, wie es auch die meisten Feuerwehrmänner taten, direkt nach Lysander und dem Bolterteam. Oben angekommen wälzte er sich dicht über dem Erdboden aus der Luke und ging in eine kauernde Haltung über. Er versuchte garnicht erst Schutz hinter den niedrigen Schutthaufen zu suchen. Bevor diese Viecher etwas trafen saßen Siris und Orsius gemütlich zusammen am Kaminfeuer und tranken Tee. Das Gewehr ruckte in seiner Hand, jedesmal wenn er einen kurzen Feuerstoß von vielleicht zwei bis drei Kugeln zu den anrückenden Mutanten sandte. Er sah zwei oder drei der schwächeren Wesen sofort zusammenbrechen, die allermeisten jedoch steckten das weg als wäre es garnichts. Er schoss wieder. Diesmal hatte er Glück und erzielte einen Kopftreffer. Der hässliche Schädel ruckte nach hinten und verspritzte sein Hirn auf die nachrückenden. Dieses 2-1er hatte echt nen verdammten Wumms ! Doch nichts im Vergleich zum schweren Bolter, der just in diesem Moment aufbrüllte und eine Vielzahl von Bolts in die anrückenden Horden jagte. Die großkalibrige Munition hätte so auch schon schwere Wunden verursacht, doch durch die explosive Wirkung zerfetzten sie ihre Ziele von innen heraus und hatten eigentlich immer Tod und Verstümmelung zur Folge. Remus unterdes griff sich die Zusatzgranate vom Koppel.
Werfe Granate !, warnte er seine Mitstreiter, drehte mit einem kräftigen Ruck den Granatenkopf und schleuderte sie anschließend in die anrückende Masse der Mutanten. Er zog den Kopf ein. Die Granate flog und streifte einen Mutanten am Schädel. Diese wandte sich augenblicklich zu dem Sprengsatz um, konnte aber nichts tun, da die Masse ihn weiter vorwärts trieb. Die Granate geriet unter die Füße, Hufe, was auch immer der Angreifer und detonierte. Es gab einen großen Knall, eine Fontäne aus Dreck und Blut stieg in die Luft, während die vielen scharfen Splitter in alle Richtungen davon stoben und sich in ekelhafte Leiber bohrten. Die Mutanten hatten so eng gestanden, dass die Granate eine verheerende Wirkung entfalten konnte, und nahezu alle in der näheren Umgebung starben oder erlitten zumindest schwere Verletzungen.


- Ace Levy - 03-22-2009

Wir sind nicht länger allein. Beeilen sie sich, wenn sie sich nicht zu den Kadavern da unten gesellen wollen. ,erklang es vom oberen Ende an dem nun der Kommissar stand um die Soldaten zur Eile zu ermahnen.
Bevor aber irgendjemand den Worten des Kommissars nachkommen konnte, schnitt schon der Fahnenjunker dazwischen. Machen Sie Platz Soldat, wir schaffen den schweren Bolter zuerst rauf. Obergefreiter Levy, Gefreiter Kriegor, folgen !
Der Befehl war unmissverständlich an Levy und Kriegor gerichtete, doch behagte dies Levy nicht, denn es ertönten bereits erste Schüsse. Sie würden die lange Treppe in halsbrecherischtem Tempo hochkrachseln und oben die schwere Waffe in Position bringen müssen, während ihnen kaum Deckung gegeben werden konnte. Innerlich widerstrebend kam er der Aufforderung nach. Alles andere wäre auch Selbstmord gewesen und so würde er schließlich noch ein paar Lumpen mitnehmen können. DIe Munitionsgurte klapperten mit jeder Bewegung in ihren Kisten und Levy hatte Mühe alles beisammen zu halten. Kriegor hievte die Waffe relativ behände zum Öffnungsrand. Oben bauten sie geschwind einige Meter neben der Kanalisationsöffnung die schwere Waffe auf und gaben ihrem gierigen Maul Munition.
Ihre Deckung war schlecht, wie überall auf dem Geländer um sie herum. Bloß Schutt und Asche.
Dann dröhnte das schwere Kaliber los...


- Die Stimme - 03-24-2009

Benommen von der ungeheuren Zerstörungskraft der schweren Waffe geriet der Vormarsch der Mutanten ins Stocken. Vereinzelt gaben sie Schüsse auf die Soldaten ab, doch vorrangig waren sie damit beschäftigt Deckung in den Ruinen, hinter Schuttbergen oder einfach nur im abflauenden Nebel zu suchen.
Eine weitere Garbe aus Boltgeschossen verwandelte Deckung in eine Illusion und lies Körper wie überreife Früchte platzen. Die Mutanten heulten und wehklagten.
Am lautesten Brüllte jedoch der Meister der Abhumanen. Bei dem Tiermenschen war es jedoch kein Ausdruck der Verzweiflung, sondern des blanken Hasses. Er hieb einen nebenstehenden Untergebenen mit der Keule nieder. Dies beruhigte ihn wohl immerhin soweit das er wieder klare Anweisungen geben konnte.
Die Gewehrlaufgranaten, schnell!
Drei Mutanten eilten zum Rand der kleinen Senke, in der sich ihr Anführer selbst vor Beschuss sicher wusste. Sie erklommen das lose Geröll der Senkenwände. Jeder hatte auf die Spitze seines Karabiners eine längliche Granate befestigt. Als sie die Spitze erreicht hatten sackte einer der Aufständischen sofort wieder zurück. Eine Kugel hatte ein Loch in seine Stirn gestanzt. Die verbleibenden beiden stürmten vor. Während einer die nahe Deckung einer, einzeln stehenden, Ruinen aufsuchte, ging der andere in die Hocke und feuerte die Grante in die Richtung der PVSler.
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Die Explosion schleuderte Dreck und Gesteinsbrocken in die Luft und überschüttete die Soldaten mit selbigen.
Verflucht, das war nah genug. Kommentierte Schönbecker und gab zwei Schüsse in die Richtung ab, aus der das Geschoss gekommen war.
Sobald die Letzten raus sind ziehen wir uns in Richtung Labor zurück. Überkreuzendes Deckungsfeuer, Lysander sie haben die Leitung des Bolterteams.
Ein Querschläger prallte von seinem Schulterpanzer ab und machte deutlich das Zurückfallenlassen vielleicht nicht die schlechteste Idee war.


- Micheal Banks - 03-24-2009

Banks hatte Samira zurückgestoßen, um nun selbst im Mittelfeld des Trupps aus der stinkenden Brühe herauszuklettern. Der Stoß war ungewollt ein wenig grob gewesen fand Banks, als er hinaufkletterte. Er würde sich später dafür entschuldigen müssen. Schließlich wollte er sich nicht all das verderben, was ihn und Samira miteinander verband und was sie durchgemacht hatten. Er lugte gerade mit der oberen Kopfspitze aus der Öffnung und sah Tod und Vernichtung. Dann knallte es und Dreck und Splitter stoben unweit seines Ortes auseinander. Im selben Moment streifte ihn etwas am Kopf und Banks verlor seine Sinne. Reglos ließ er die Sproßen los und fiel wie ein massiger Quader gradewegs nach unten, wo er unsanft aufschlug. Zu ihrer aller Glück die noch unten waren, es waren Schönebecker, Samira, Angelova und DeNarre, hatte Banks den Zünder seit Eintritt in die Kanalisation auf Verdacht von Faul- und Gärgasen ausgelassen.
Banks Truppangehörige unten konnten ihn am Kopf Bluten sehen. Was oben geschah merkte für einen Moment keiner. Banks fallender Körper hatte dem Klang des Szenarios droben Einlass gewährt und der Nachhall der Granatenexplosion unmittelbar nehben dem Schacht wurde in den engen Gängen ohrenbetäubend verstärkt...


- Samira Lissé - 03-24-2009

Samira überkam ein Brechreiz. Zwar sickerte die wiederliche Brühe schon wieder durch den Filter heraus, doch der Gestank war absolut wiederlich und brannte sich durch ihre Nase in ihr Gehirn. Gerade noch rechtzeitig bekam sie ihre Gasmaske ab und erbrach sich anschließend in die restlichen Fäkalien. Ihr spärliches Feldmal fand einen Weg nach draußen und nachdem sie die erste Übelkeit überwunden hatte strömte der erbärmliche Geruch der Kanalisation ungefiltert auf sie ein. Sie brach nocheinmal, jedoch bloß noch sauren Magensaft. Sie wagte es nicht ihre Maske wieder aufzusetzen. Denn ein unangenehmes Kribbeln an ihrem Kinn machte ihr klar, dass man einen Hautkontakt mit der Brühe möglichst vermeiden sollte. Also biss sie die Zähne zusammen und versuchte nur durch den Mund zu atmen um den Gestank immerhin etwas erträglicher zu machen, anschließend nahm sie die ihr zugewiesene Position ein und wechselte auf die Unterlaufschrotflinte nachdem sie sich von der Funktionalität ihrer Waffe überzeugt hatte.
Der nun folgende Vormarsch durch die Kanalisation war zwar angespannt, hatte aber etwas erhebendes. Statt durch den stinkenden Morast zu schleichen rückten sie jetzt präzise vor und durchbrachen die unheimlich blubbernde Hintergrundmusik mit unregelmäßigen Präzisen schüssen.
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Oben schien die Hölle loß zu sein. Die Zwo-Einer knatterten in kurzen Feuerstößen und wurden dabei von dem wesentlichen dumpferen, dafür lauteren Krachen und Zischen der schweren Boltkanone begleitet. Zwischendrinn war auch immer mal wieder eine schwere Autopistole herauszuhören. Samira wollte gerade ihren Kameraden nach oben folgen als Banks sie etwas unsanft wegstieß sich vor ihr an den Aufstieg machte. Samira wollte ihm gerade folgen und hatte schon die erste Sprosse ergriffen als sie von oben ein scheppern hörte und gerade noch rechtzeitig zurücksprang. Banks raste an ihr Vorbei und kam klatschend im brackigen Wasser auf. Vermutlich rettete die Fäkalienmasse ihnen allen das Leben, denn auf nacktem Beton hätten die Kanister dem Druck wohl nicht standgehalten und wären explodiert. Nun revanchierte sich Samira und zog den massigen Soldaten wieder an die Oberfläche. Im Gegensatz zu Samira konnte er sich jedoch nicht alleine halten, weshalb sie einen Arm um ihre Schulter schlang und so versuchte den Halbcatachaner vor dem abrutschen zu bewahren.